17. Jun.

Ausgabe vom 12.06.1959

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  • Festbankett in Riga

    der Ministerrat im Gebäude des Obersten Sowjets der Lettischen Sowjetrepublik zu Ehren der DDR-Delegation ein großes Festbankett. Daran nahmen die Mitglieder der Delegation mit Walter Ulbricht und Otto'Grotewohl an der Spitze sowie Nikita Chruschtschow, der Erste Sekretär der KP Lettlands, Kalnbersin, der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets Lettlands, Osolin, und der lettische Ministerpräsident Lazis sowie weitere hefvorragende Vertreter der- lettischen Öffentlichkeit teil ...

  • „Adenauer fährt aus der Haut"

    Als ffegenwärtiren Inspirator der unvernünftigen Politik der Stärke nannte der sowjetische Ministerpräsident den westdeutschen Kanzler Adenauer. Adenauer fährt aus der Haut, um den Kanzlerposten zu behalten, sagte Chruschtschow, und er denke nicht einmal daran, zu verheimlichen, daß er anf diesem Posten auch in Zukunft den kalten Krieg zu schüren gedenkt ...

  • Die Verständigung bricht sich Bahn . . Hier die Erklärung des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Dehler für den Deutschlandsender:

    „Ich möchte sagen, Friede, wirklich Friede — das ist die Sorge, die ich in Genf habe. Wird wirklich an den Frieden gedacht, wird alles getan, um Spannungen zu beseitigen, um Gegensätze zu mindern? Ich habe nicht das Gefühl. Daß man diese großen Probleme beiseite geschoben hat, z. B. einen militärisch entspannten Raum in Mitteleuropa zu schaffen, einen Nichtangriffspakt, keine ABC-Waffen hier in unserem Raum — daß das keine Rolle spielt, finde ich betrüblich ...

  • Wir setzen konsequente Friedenspolitik gegen die Fortsetzung des kalten Krieges

    ■Fanfaren erklangen, Junge Pioniere überreichten den Staatsmännern der DDR -und der UdSSR Sträuße roter Rosen, und dann brandete erneut der Beifall auf, alsder Sekretär des Rigaer Stadtkomitees der KPdSU, Frau Straujums, nach einer kurzen Begrüßungsansprache die Worte „Freundschaft auf ' ewig!" in deutscher Sprache ausrief und die Kundgebung für eröffnet erklärte ...

  • Grotewohl: Nicht NATO-Meer, sondern Meer des Friedens

    Ministerpräsident Otto Grotewohl bezeichnete in seiner Rede die Friedenspolitik der DDR. im Ostseeraum als eine wichtige Teilfrage der internationalen Entspannung. Unter brausendem Beifall rief Otto Grotewohl aus: »Der kriegerischen Forderung, die Ostsee zum.Schicksalsmeer der NATO', zur »Rollbahn gegen den Osten' zu machen, setzen wir unsere Forderung entgegen: Macht die Ostsee zu einem Meer des Friedens!" (Die Reden Nikita Chruschtschows und Otto GrötewohU veröffentlichen wir auf Seite 2 ...

  • Wir kommen den westlichen Vorschlägen weit entgegen

    PAKETPLAN: Im Hinblick auf die vielschichtigen Probleme der Wiedervereinigung wird eine Übergangszeit vereinbart. Die vier Mächte setzen einen gemischten deutschen Ausschuß ein. SPD-Plan: Die polnische Zusammenführung beginnt mit der Bildung einer gesamtdeutschen Konferenz. Beide deutsche Regierungen entsenden v Beauftragte auf det Grundlage der Parität ...

  • Diesen Vorschlag greifen wir auf v

    Die vier Mächte sollen den beiden deutschen Staaten empfehlen, einen gesamtdeutschen Ausschuß der beiden deutschen Staaten zu bilden, der Maßnahmen zur Wiedervereinigung und Vorschläge für einen Friedenivertttg ausarbeitet ■ - «• •■ .- -*. .... ■■■.;.: , .. .■: PAKETPLAN: Der gemischte Ausschuß wird beauftragt, die technischen Kontakte zwischen den beiden Teilen Deutschlands zu koordinieren und zu erweitern ...

  • Chruschtschow: Westen in Genf auf haltlosem Kurs

    mächte eingehend, die sowjetischen Vorschläge seien angeblich unannehmbar, sprach Chruschtschow sein Bedauern darüber aus, daß der Westen auf einer Beibehaltung des Besatzungsregimes in Westberlin bestehe. Offenbar wollen die USA und die anderen Westmächte auch weiterhin die Politik der Stärke betreiben, die Dulles verfolgt hat und deren Haltlosigkeit er In der letzten Zelt seines Lebens einzusehen begann, sagte Chruschtschow ...

  • Was könnte die Arbeit dieser Kommission den Deutschen

    bringen? 1» Freiheit von Atomangst

    Die Gefahren - « ■ ■■- eines mörderischen Bruderkrieges zwischen den Deutschen — eines Atomkrieges in Europa sind für immer gebannt Die Kommission einigt sich über den Entwurf eines Friedensvertrages ■ mit Deutschland. Unte* den tetetet» Krieg wird endgültig ein Strich gezogen; ein dritter Krieg.itadSt ...

  • Aufgabe der Gesamtdeutschen Kommission

    = ^ß Förderung der Kontakte zwischen beiden deutschen Staaten ©Ausarbeitung von Maßnahmen zur Wiedervereinigung Deutschlands , ©Beratung von Vorschlägen für einen Friedensvertrag mit Deutschland. Binnen Jahresfrist soll die Kommission aber die Erfüllung < dieser Aufgabe berichten.

  • 3, Gesamtdeutsche Verständigung, die zur Wiedervereinigung führt

    Die Kontakte zwischen beiden deutschen Staaten werden zu normalen Beziehungen erweitert Die Hindernisse für den wirtschaftlichen Austausch, den Handel, den Güter- und Reiseverkehr, für die kulturellen, sportlichen, familiären Verbindungen werden hinweggeräumt.

  • Diesen Vorschlag einer Befristung greifen wir auf Für die Tätigkeit des gesamtdeutschen Ausschusses soll die. Frist von einem Jahr festgelegt:werden; ■ ,* ' ,'"•■ , - ,

    Der neue Komprpmißyorschläg der. Sowjetunion ,/und. der DPR enthalt also mehrere Punkte aus den Vorschlägen; der* ^estixiächte/ Mit diesem. Entgegenkomnienebnen wir de, n Weg für eine Verständigung. ; r < ! v'

  • 2« Die Entspannung

    Mit dem kalten Krieg wird Schluß gemacht. Westberlin ist nicht länger Störenfried. Der Agentensumpf ist trockengelegt und nur noch eine böse Erinnerung. Militarismus und Revanchismus werden gebändigt.

  • Diesen Vorschlägen entspricht unser Vorschlag Der gesamtdeutsche Ausschuß soll Kontakte zwischen beiden deutschen Staaten fördern.

    PAKETPLAN: Der gemischte Ausschuß soll seine Aufgaben binnen 30 Monaten gelöst haben.

  • Gromykos Vorschlag entspricht also den Auffassungen der überwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes Die neuen sowjetischen Vorschläge stehen auf der Tagesordnung. Die sowjetischen Vorschläge entsprechen Gedanken im Paketplan der Westmächte. Sie offnen

    Gipfelkonferenz! Sie bringen die Konferenz wieder in Fluß.

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  • DDR ist sich ihrer Verantwortung bewußt

    Über die Erfolge in der Entwicklung der Deutschen Demokratischen Republik zu sprechen, bedeutet aber gleichzeitig, über die uneigennützige Hilfe der Sowjetunion zu sprechen. Liebe Genossen, nehmen auch Sie den brüderlichen Dank der Werktätigen unserer Republik für die selbstlose Unterstützung unseres politischen und ökonomischen Kampfes durch die große und mächtige sozialistische Sowjetunion entgegen ...

  • Adenauer kann das Rad nicht zurückdrehen

    Trotz aller Gefährlichkeit des politischen Abenteurertums dieser wiedererstandenen Ordensritter und Uralstürmer steht fest, daß sich durch die atomare Aufrüstung Westdeutschlands das politische und militärische Kräfteverhältnis in der Welt nicht zugunsten des Imperialismus verändert, Deutschland ist heute nicht mehr das Deutschland von 1939 oder 1941 ...

  • Adenauer — ein böser Geist der Politik

    Was kann man dazu sagen? Eine solche Haltung der Westmächte ist unreal und unbegründet, da sie den Interessen der Völker widerspricht Offensichtlich Wollen die USA und die anderen Westmächte ihre Politik der Stärke auch weiterhin fortsetzen, die seinerzeit Dulles verfolgte und deren Haltlosigkeit er in der letzten Periode seines Lebens einzusehen begann ...

  • Grüße des neuen Deutschlands

    ' Liebe Genossen und Freunde! Ich habe den Auftrag, Ihnen die herzlichen Grüße unseres Staatspräsidenten, des Genossen Wilhelm Pieck, zu überbringen. Ich überbringe Ihnen die brüderlichen Grüße der Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und aller friedliebenden patriotischen Kräfte des ganzen deutschen Volkes ...

  • Die Völker körinten aufatmen

    = Ein jeder mit gesundem Menschen- = verstand im Westen erkennt, daß unser f Land keine ■ geheimen Absichten hat i und beharrlich für die'Beseitigung der | Gefahr-, eines neuen,-, verheerenden = Krieges und für die Erhaltung und = Festigung des Friedens kämpft. Die Soi wjetmenschen können mit vollem Recht stolz darauf sein, daß sie immer in den ersten Reihen'der'Verteidiger des Friedens standen ...

  • Die Perspektiven des Siebenjahrplans

    Genossen! Im gesamten Sowjetland wird eine große Arbeit bei der Erfüllung der grandiosen Aufgaben des Siebenjahrplans geleistet. Die Sowjetmenschen richten ihre Bemühungen darauf, das vom XXI. Parteitag vorgezeichnete Programm des kommunistischen Aufbaus in die Tat umzusetzen und die Zeit näher zu bringen, ...

  • Gemeinsame Interessen der Ostseevölker

    Es wSre für die Völker »Her skandin*- viseben Länder sehr nützlich, wenn Skandinavien zu einer atomwaffenfreien Zone würde, einer Zone, |n der e» keine RJUltärslützpunkte anderer Staaten gäbe. Kalte Winde* wehen von Norden, Skandinavien "aber könnt« sie erwärmen, und von hier aus würde das Auftauen des Eises des kalten Krieges einsetzen ...

  • Ostsee nicht Rollbahn, sondern Friedensmeer

    Alsf eine sehr wichtige Teilfrage zur "internationalen Entspannung betrachtet die Deutsche Demokratische Republik auch, ihre Politik gegenüber den Anlieger- Staaten der Ostsee. '■ ' Die Bonner Pläne, den nordeuropäischen ! Raum als Einflußsphäre und Ausgangsbasis . für Aggressionen, gegen den osteuropäischen ...

  • Den Politikern der Stärke geht der Atem aus

    Genossenj FreundeT • Gestatten Sie mir, im Namen des Zentralkomitees dfcr/'KamnTunis tischenPartei der Sowjetunion im4 Öes-.MJijj^terralndei: UdSSR Sie, teure Genossen Rigaer, und fcr -Ihrer-P«r«on- alle »'Werktätigen *■«!«?■ Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik Bu 'bfegtüßen? »-Wir sind-heut« hier *u««m*nengekom» *nen, um unsere teuren Gäste, die Parteiund Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik unter ...

  • Der Ausgang ist nicht zweifelhaft

    Liebe Genossen und Freunde! So liegen die .Pinge in Deutschland. Wir wissen, was wir für eine große Verantwortung gegenüber der internationalen Arbeiterbewegung und • insbesondere gegenüber den Völkern der Sowjetunion für. die Erhaltung und Sicherung des Friedens in Europa tragen. Die Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik stehen augenblicklich zur Vorbereitung des 10; Geburtstages unseres Arbeiter-und- Bauern-Staates in einem großen sozialistischen Wettbewerb ...

  • Stürmischer Vormarsch Sowjetlettlands

    Im nächsten Jahr werden die Völker der baltischen Sowjetrepubliken ein ruhmreiches Jubiläum ihrer Geschichte begehen — den 20. Jahrestag der Errichtung der Sowjetmacht. Nachdem die baltischen Republiken, dem Willen ihrer Völker gemäß, als Gleiche unter Gleichen in die große brüderliche Familie der sozialistischen Nationen der Sowjetunion eingegangen sind, haben sich vor ihnen große Perspektiven der Entwicklung von Wirtschaft und Kultur eröffnet ...

  • Die Sonne wird Kriegswolken vertreiben

    Wir sind überzeugt, daß das finnische Volk" trotz der Bemühungen Tanners und seiner Handlanger die Notwendigkeit erkennt, mit dem Sowjetvolk in Frieden und Freundschaft, zu laben.. Die Sowjetregierung tut ihrerseits alles, um solche Beziehungen zu unterhalten- Würden die anderen skandinavischen Völker ebenfalls diesen Weg, de« ...

  • Wir sind uns des Sieges im Friedenskampf gewiß

    Lieber Genosse Niklta Sergejewltsch Chruschtschow, liebe lettischen Genossen und Freunde! Im Namen der Partei- und Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik danke ich Ihnen für den so herzlichen Empfang, den Sie uns hier bereitet haben; Wir freuen uns, daß wir auf unserer Reise durch den größten und mächtigsten Friedensstaat der Welt Gelegenheit nehmen konnten, auch die Lettische Sozialistische ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr; Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Floratb, Dr. Rolf Gufermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Seipt

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  • Die borgen des Herrn Schmidt

    Nur mit Kopfschutteln haben die Sozialdemokraten, die Am Mittwoch auf der Euschauertribüne des Bonner Bundestages saßen, die Reden der von ihnen gewählten SPD-Abgeordneten quittiert. Da sprach in der Debatte-der zweiten Lesung zum Etat des Ministeriums Strauß der Hamburger Abgeordnete Helmut Schmidt ...

  • Zerronnene Bluffs

    G. Kr., Genf. Das Gesprächsthema des Tages sind in Genf natürlich die neuen Verständigurigsvorschläge Gromykos. Die Konferenzbeobachter fragen einander: Was sagen Sie dazu? Sie bestürmen ihre Delegationen, um Direktiven zu erhalten. Der erste Versuch der Westpropaganda, den neuen sowjetischen Vorschlag, noch ehe er öffentlich bekannt war, als „Ultimatum" zu diskreditieren, stellte sich -sofort, als vöUigex'^ehlschläg heraus ...

  • SED-Forum im Westberliner Bezirk Schöneberg

    Die neuen Vorschläge über die Bildung einer gesamtdeutschen Kommission und für eine Übergangslösung in der Westberlinfrage standen am Mittwoch im Mittelpunkt des Forums einer SED-Wohnparteiorganisation im Westberliner Be-: zirk Schöneberg. Gerhard Daneliusj Sekretär der Leitung der Westberliner Parteiorganisation, beantwortete eingehend die zahlreichen Fragen der Schöneberger Bürger ...

  • Schonung für den Diktator

    Diese Haltung bedeutet trotz aller scharfen Worte praktisch eine Schonung Adenauers, und zwar dort, wo er am verwundbarsten ist; denn die SPD-Führung zieht vor allem in jener Frage keine Konsequenzen, vor der Adenauer am meisten Angst hat. Das ist eine öffentliche Anprangerung seiner gesamten, überall auf Ablehnung stoßenden StÖrenfriedpolitiki ...

  • PREISDEBATTE IN DREI SPRACHEN

    Die Gäste hören sich die Erläuterungen des Kolchosvorsitzenden, der Leiterin der Rinderfarm und des Selektionärs aufmerksam an. Auf der Weide bildet sich ein großer Kreis, in dem die Genossen vom „Roten Oktober" mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Paul Scholz, dem LPG-Vorsitzenden Heinz Wittig, ...

  • 6000 KILO MILCH PRO JAHR

    Nach dem bewegenden Empfang auf dem festlich geschmückten Dorfplatz von Rauna führt der Vorsitzende des Kolchos seine Gäste zum Weideplatz, um ihnen den Stolz und Reichtum der Wirtschaft vorzuführen: die Rinderherde, oder richtiger einen Teil davon. Der „Rote Oktober" ist ein guter Kolchos, die Rinderherde ist vorbildlich ...

  • Konferenz geht normal weiter

    Genf (ND-Korr.). In den Abendstunden des Donnerstag war das Konferenzwetter trotz der kurzlebigen Stimmungmache gegen die Mittwoch-Vorschläge Außenminister Gromykos völlig unbeeinträchtigt. Von irgendwelchen Vorwürfen, die sowjetische Delegation hätte den Westmächten ein „Ultimatum" gestellt, war nichts mehr zu hören ...

  • DER CHOR UND DAS AKKORDEON

    Im Anschluß an die Besichtigung der Wirtschaft begeben sich die Gäste auf den Dorf platz, wo die Bauern versammelt sind. Genossin Friedrichson begrüßt im Namen der Bauern die Gäste. Der LPG- Vorsitzende Heinz Wittig überbringt die Grüße der deutschen Werktätigen und insbesondere unserer Genossenschaftsund werktätigen Einzelbauern ...

  • Brusluerung des Parlaments

    < Adenauers Verhalten sei eine Brüskier rung des Parlaments, „wie wir sie in den letzten neun Jahren nicht erlebt haben. Es war der Wille zur Behauptung der'Macht unter allen Umständen."j erklärte Erich Ollenhauer. Im Verhalten Adenauers offenbare sich die Tiefe seiner Verachtung des Menschen. Adenauer ...

  • KAUNAS REVOLUTIONARE TRADITIONEN

    So ist der Empfang heute bei den lettischen Bauern ebenso herzlich wie er es gestern bei den lettischen Arbeitern war. Es ist ein schöner Beweis für die Richtigkeit und die friedlichen Ziele unserer Politik, daß dieses Dorf unsere Repräsentanten mit so inniger Freundschaft empfängt, daß diese Menschen aus so reinem Herzen unsere Genossen mit Blumen und Freundschaftsgeschenken überhäufen ...

  • Westdeutsche Demokratie ein Trümmerhaufen

    Anklagende Rede Ollenhauers im Bundestag/Angriffe auf Staatsstreich Adenauers Z SPD-Führung zieht, keine Konsequenzen

    Bonn (ND-Korr.). Adenauer habe die Demokratie „in einen Trümmerhaufen" Verwandelt. Dies erklärte der SPD-Vorsitzende Ollenhauer am Donnerstag im Bundestag, wo es während der Haushaltsdebatte zu den erwarteten scharfen Auseinandersetzungen über Adenauers Staatsstreich kam. Mit der Entscheidung, im Kanzleramt zu bleiben, habe er den Willen seiner eigenen Partei und des Parlamentes rigoros mißachtet ...

  • Friedrich Ebert beim Oberbürgermeister von Riga

    Riga. Die Mitglieder der Partei- und Regierungsdelegation der DDR Friedrich Ebert, Oberbürgermeister von Groß-Berlin, und Heinrich Homann waren am Donnerstagvormittag Gäste des Vorsitzenden des Stadtsowjets der Hauptstadt der Lettischen SSR, Erich Baumann. Nachdem Friedrich Ebert und Heinrich Homann von leitenden Mitgliedern des Stadtsowjets herzlich willkommen geheißen worden waren, fand zwischen den beiden Stadtöberhäuptern eine Aussprache statt ...

  • Beratungen Sowjetunion—DDR

    Gent (ADN-Korr.); Der Leiter der sowjetischen Regierungsdelegation in Genf, Außenminister A. A. Gromyko, gab am Donnerstag ein Frühstück zu Ehren der Regierungsdelegation der DDR. Von deutscher Seite waren der Außenminister der DDR, Dr. Lothar Bolz, die Mitglieder der Regierungsdelegation Staatssekretär Otto Winzer, Staatssekretär Dr ...

  • Worte — wo sind die Taten?

    Trotz dieser Feststellung und der außerordentlich heftigen Angriffe haben es jedoch Ollenhauer und die anderen Sprecher der SPD unterlassen, praktische Konsequenzen zu ziehen. Ollenhauer gab sogar die Versicherung ab, es gehe ihm nicht um eine Auseinandersetzung über die Politik der Bundesregierung und die Holle Adenauers im Hinblick auf Genf ...

  • Bilanz des Terrors

    Berlin (ADN). In den letzten drei Wochen sind wiederum zwölf DDR-Bürger in Westdeutschland festgenommen und eingekerkert Worden. Dies teilte Friedel Malter, Vorsitzende des Komitees zum Schütze der Menschenrechte gegen militaristische Willkür und Klassenjustiz in Westdeutschland, am Mittwoch mit. „Als wir am 21 ...

  • Erneut DDR-Bürger verhaftet

    Hannover (ADN). Die Terrorakte gegen innerdeutsche Verständigung sind — wie am Donnerstagabend bekannt wurde — von den Bonner Behörden mit der neuerlichen Verhaftung eines DDR-Bürgers fortgesetzt worden. Der Diplom Volkswirt und stellvertretende Schulleiter Anton Grzegorzitza aus Trossin, Bezirk Leipzig, ist auf der Fahrt von Wolfsburg nach Hannover aus dem Zug heraus verhaftet worden ...

  • Gefängnisstrafe für Gastfreundschaft beantragt

    Dortmund (ADN/ND). Ein neues Terrorurteil gegen die Verständigung der deutschen Arbeiterklasse beantragte der Staatsanwalt vor der Politischen Strafkammer des Dortmunder Landgerichts. Willi Hoffmeister, ein Arbeiter der Westfalenhütte, soll für acht Monate in den Kerker, weil er im November: 1958 zwei- Kollegen ...

  • Bei lettischen Kolchosbauern zu Gast

    Kolchos,- sind auf dem Dorfplatz nicht nur alle Angehörigen des „Roten Oktober" versammelt, sondern auch aus den Nachbarwirtschaften „Banner der Arbeit" und anderen sind alle, die irgendwie von der Arbeit abkommen konnten, anwesend. Sie alle betrachten diesen Tag als einen Festtag. Sie alle sind glücklich, ...

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  • DANK DEN LEHR ER N

    Heute ist der Ehrttitag der Lehrer und Erzieher* Partei und Regierung, Kinder" und-Eltern, die Werktätigen unserer ganaen ttepubllk beglückwünschen sie herss-i lieh und danken ihnen für die großen Leistungen, die sie bei der Bildung und Erziehung der jungen Generation vollbracht haben. Wie die Arbiter ...

  • Zur Vorbereitung der polytechnischen Grundlehrgänge

    Eine gute Vorbereitung der Grundlehrgänge ist notwendig, um den polytechnischen Unterricht zu verbessern und den Schülern am Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion umfassende polytechnische Grundfertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln. Durch die Einführung der Grundlehrgänge mit Beginn des Schuljahres 1959/60 werden die Voraussetzungen geschaffen, daß alle Schüler vom 7 ...

  • Neuerer der sozialistischen Schule

    Verdiente Lehrer des Volkes in Schwerin ausgezeichnet

    Schwerin (ND). Anläßlich der Verleihung der Auszeichnung „Verdiente? Lehrer des Volkes" fand am Donnerstag im Staatstheater Schwerin ein Festakt der Regierung statt. Schwerin wurde als Ort des Festaktes gewählt, um in der Bezirksstadt eines unserer ausgesprochen landwirtschaftlichen Gebiete im besonderen die großen Leistungen unserer Landschullehrer zu würdigen ...

  • Zur Sicherung einer festen Ordnung in allen Schulen

    Stetigkeit und Ordnung in der schulischen Arbelt sind unbedingta Voraussetzungen, um hohe Leistungen zu erreichen. Die Verwirklichung der Lehrplanziele verlangt die Einhaltung der Stundentafel und die pädagogisch gut durchdachte Planung der einzelnen Unterrichtsstunde, des Unterrichtstages, der Schulwoche und des gesamten Schuljahres ...

  • Zur weiteren fachlichen und methodischen Qualifizierung der Lehrer

    An den allgemeinbildenden Schulen, besonders auch den erweiterten zwölfklassigen Oberschulen, müssen große Anstrengungen gemacht werden, um die Wissenschaftlichkeit des Unterrichts zu erhöhen und die Bildungs- und Erziehungsziele zu erreichen. Der neue Lehrplan, der am 1, September 1059 vom Ministerium für Volksbildung In der zehnklassigen Oberschule verbindlich eingeführt wird, stellt hohe Anforderungen an das fachliche und pädagogische Können der Lehrer ...

  • Zur Vorbereitung des heuen Schuljahres an den allgemeinbildenden Schulen

    Stellungnahme der Schulkommission beim Politbüro des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei

    Seit der 4. Tagung des Zentralkomitees der SED findet eine umfassende Diskussion über die sozialistische Entwicklung des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik statt. Die Werktätigen begrüßen vor allem den Grundsatz, die Schule eng mit dem Leben und im besonderen mit der sozialistischen Produktion zu verbinden ...

  • Deutschlands

    gaben selbständig zu durchdenken und zu lösen. Besonders im naturwissenschaftlichen Unterricht ist es notwendig, mehr Schülerversuche und Experimente durchzuführen sowie die Schüler zu selbständigen Beobachtungen, Untersuchungen und Schlußfolgerungen anzuleiten. Darum ist die Einrichtung von Fachunterrichtsräumen und Experimentiermöglichkelteni besonders für den naturwissenschaftlichen Unterricht, erforderlich ...

  • EHRENTAFEL

    \Verdiente Lehrer des Volkes 1Ö5ÖS

    , Kreis- Bitterföld ■■ < . - Dr. Gertrud Bobek * Direktor der Pädagogischen Schule fOr * Kindergärtnerinnen, Leipzig Dielridi Dümck« Direktor der Goethe-Mittelschul«! Parchim Ingeborg Pahner Lehrerin tn Weilar, Kreis Bad Salzungen Alexander Goretzki ^Schulleiter in Miirow, kreis Angermünde Lieselotte Grenz - ...

  • Großer Erfolg von Händeis Oratorium „Der Messias"

    , Berlin (ND). Die 4. Aufführung im Rahmen des Händel-Zyklus „Der Mes- *ias" unter Leitung von Helmut Koch am 6. Juni wurde zu einem außergewöhnlichen musikalischen Ereignis. Die Zuhörer im vollbesetzten Saal des Metropolxheaters brachten den Künstlern Ovationen dar, wie sie im Berliner Musikleben selten sindi Der Dank für die mit Schwung und künstlerischer Ausgewogenheit geleitete Aufführung ...

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  • Aufschwung des Wettbewerbs durch bessere Führungsarbeit ' Appell des Präsidiums des Bundesvorstandes des FDGB an all« Gewerkschaftsleitungen

    Berlin (ND); Am 0. Jum fand In Berlin in Anwesenheit des Mitgliedes des Politbüros des Zentralkomitees Alfred Neuin a n"n eine Beratung des Präsidiums des Bundesvorstandes mit den Sekretariaten der Zentralvorstände der Industriegewerkschaften und Gewerkschaften sowie mit allen politischen Mitarbeitern des Bundesvorstandes des FDGB, der Zentralvorstände der Industriegewerkschaften und Gewerkschaften und des Bezirksvorstandes des FDGB Groß-Berlin statt ...

  • Seh Kritik brachte Erfolg Sechs Wochen nach unserer Leserkonferenz / Volkskorrespondenten* brigade des „ND" zieht Bilanz

    Nach dem Beschluß des Politbüros vom 24. März 1959 über die Verbesserung der Arbeit in der Braunkohle schätzten Werkund Parteileitung kritisch ihre Arbeit ein und kamen zu dem Entschluß, die Leir tungg- Und Lenkunggmethoden der Werkleitung zu verbessern. Daß sich seitdem in der Leitungstätigkeit der ...

  • Konkreter leiten

    Die mit IMefstütiung def Redaktion „Neues Deutschland" Im Werk Borna ge« führte Aussprache mit den Arbeitern und Wirtschaftsfunktionären und die Im „ND" erlchienenen kritischen Artikel waren Anlaß, ddß sich die Leitung der WB und die einzelnen Abteilungen mit den aufgeworfenen Problemen auseinandersetzten ...

  • Da muß Otto limmer helfen

    Otto Limmer verleugnet sich selbst.' Er weiß und kann mehr, als er zugibt* und man wundert sich manchmal, was der „alte Schädel" noch alles aufnimmt,- wenn es um die Arbeiter-und-Bauern- Macht, um die allseitige Überlegenheit unserer Republik, urn den Frieden und die Zukunft unseres Volkes geht. Unauslöfechbar ilt sein Haß gegen die Kapitalisten, gegen Faschisten Und Militaristen^, denn Jahrzehnte hat sich Otto Limmer mit ihnen herumgeschlagen ...

  • Wer wäre der Blamierte?

    Auf den Geburtstagstisch unserer Republik wollen die freiwilligen Helfer des Nationalen Aufbauwerkes ein Geschenk von 280 Millionen DM legen. Im allgemeinen verrät man nicht vorher, was man jemand, der einem lieb ist, zum Geburtstag schenken will. Wenn es dann mit dem Geschenk nicht klappt, kann man Immer noch kurz vorher ein bißchen mogeln ...

  • BESCHLUSS

    über die Durchführung gewerkschaftlicher Mitgliederversammlungen

    Berlin (ND). Das Präsidium des Bundesvorstandes des FDGB faßte einen Beschluß über die Durchführung gewerkschaftlicher Mitgliederversammlungen; Diese Versammlungen sind von allen Betriebs- und Abteilungsgewerkschaftsleitungen der Betriebe, Verwaltungen und Institutionen in den Monaten Juni und Juli dieses Jahres in allen Gewerkschaftsgruppen durchzuführen ...

  • Kurs auf Gütezeichen S

    Weimar (ND). Höhepunkt der gegenwärtig In Weimar stattfindenden 8. Jahrestagung der Elektrotechniker war die große Festveranstaltung am Mittwoch. Der Vorsitzende des Fachverbandes Elektrotechnik und, s Vizepräsident der Kammer der Technik, Prof. J, Staneki erklärte, daß sich entsprechend den Beschlüssen des V ...

  • Schrittmacher der Praxis

    Berlin (ND). Die Wirtschaftskommission des Politbüros hatte am Donnerstag zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter der sozialistischen Wirtschaftspraxis zu einer Beratung: eingeladen, in der es um die schöpferische Teilnahme der Wirtschaftswissenschaftler an der Lösung der Aufgaben des 5. Plenums des Zentralkomitees ging ...

  • Zusammenarbeit Maschinenbau—Elektrotechnik

    Werkleiter Dipl.-Ing. Fr icke vom VEB Schwermaschinenbau „Ernst Thälmann", Magdeburg, verlangte die engste Zusammenarbeit der Maschinenbauer mit den Projektierungsingenieuren der Elektroindustrie. Die elektrotechnischen Ausrüstungen sind weitgehend zu standardisieren und müssen beste Qualität haben. Mit Recht wurde gefordert, daß die elektrischen Ausrüstungsteile alle das Gütezeichen „S" tragen müssen ...

  • Jede Kleinigkeit an die große Glocke?

    Offensichtlich sind Im täglichen Kampf um die Förderzahlen aber nicht alle Menschen des Werkes gleichmäßig schnell politisch gewachsen. Der Abraumbetrieb ist, wie man sagt, „über den Berg", aber der Grubenbetrieb bleibt nach Wie Vor ÄUrtiek. Dort sind Schlamptrei Und Tendenzen, der Auseinandersetzung aus dem Wege ZU gehen, noch anzutreffen ...

  • Das Wie darf nicht vergessen werden

    Wif haben hier nicht über die vielen technischen und ökonomischen Probleme geschrieben, die auf der Konferenz in Borna behandelt Wurden und behandelt Werden mußten. Wir haben Konflikte und Probleme notiert, die sich bei der Diskussion andeuteten — und die Wider nur am Rande standen. In unseren früheren Berichten mußten Wir in Borna kritisieren, daß die Kumpel zuwenig in die Leitung einbezögen Wur* den ...

  • yfND"-Kohlebrigade notierte: n

    Es Ist der 26. Mal 1959: Im BKW Borna findet die 6. ökonomische Konferenz statt. Zur Diskussion steht der Rekönstruktionsplan des Betriebes. Seit Wochen beherrscht dieses Thema alle Versammlungen. Es geht um große Dinge: Ein Vorschaltkraftwerk mufl in den nächsten Jahren gebaut werden) ein Objekt im Werte von T5 Millionen DM ...

Seite 6
  • 7. JLawiwittsdiQhsfi aussteUuHQ

    Leipzig- Markkleeberg vam 14. Juni Ms 12. Juli »59

    Besondere Anziehungspunkte sind: Dorfklub • Dorfwirtschaftshaus • Landambulatorium • Wirtschaftshof • Polytechnisches Zentrum 1000 Großtiere • 4000 Stück Geflügel • 1000 moderne Maschinen des In- und Auslandes Außeraem erwarten Sie auf dem Gelände der Landwlrtschatts-AussteUung eine Internationale Wanderausstellung ...

  • Willy Lilie

    Sonnabend, 13. 6., 15 Uhr, keine Variete-Vorstellung Vorstellungen täglich 19 Uhr sonnabd. u. sonntg. 15 u. 19 Uhr Vorverkauf tgl. (außer sonntags) 12—14 und 15—18 Uhr an der PALAST-Kasse und den bekannten Vorverkaulsstellen Kassenruf: 42 72 00 Im Juni keine Fernseh-Direkt-Ubertragune Direktion Gottfried ...

  • Industrie-Kompressoren ühltt—zweistuUg.-

    Bauart, für Keilriemenantrieb Typ TR 31,5, Leistung 1300 ms/h, Enddruck 10 atü Typ TR 16, Leistung 180 m'/h, Enddruck 10 atil geeignet für die Verdichtung von Luft und technischen Gasen. Typ N 40, Leistung 980 m*/h, Enddruck 8 atü für Luftverdichtung. sofort abLager lieferbar,

  • in Leipzig-Markkleeberg

    (Ausstellungsgelände) Schwere Spring- und Dressurprüfungen u. a.: Großer Preis der DDR (Sa-Springen mit 15 000 DM) Ländermannschaftswettkampf der Springreiter (gem. Preis der Nationen) Großer Olympia-Dressurpreis (mit der Dressuraufgabe der Olympischen Spiele Rom 1960)

  • Nur noch bis zum 21. Juni 1959: AUSSTELLUNG „40 Jahre Novemberrevolution 1918-1958"

    im Museum für Deutsche Geschichte, Berlin W 8, Unter den Linden 2 (ehern« Zeuchaus). Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 19 Uhr sonntags von 9 bis 16 Uhr montags f eschlossen Führungen und Eintritt frei.

  • Markisendrell

    400 m, auch kleinere Mengen, sucht Konsumgenossenschaftsverband Kreis Könifi Wusterhausen, Sitz Wildau, Pirschgang Ref. Org. und Technik, Telefon 6012 KW«'

  • SCHWEISSARBEITEN

    Stückgewicht bis 151, die Fertigung kompletter' Baugruppen und mechanische Bearbeitung aller Art (vorwiegend Dreherarbeiten)

Seite 8
  • Spezielle Lehren einer Niederlage

    Bemerkungen zu Westberliner Pressestimmen, die zu denken geben mußten

    Sie saßen in Luzern in der Reihe hinter uns, wie wir auf primitiven Leichtmetallstühlen, die sich immer wieder ineinander verschoben, wie wir an Pulten aus frischem Holz, dessen Harz sich überall wiederfand. Aber sie haben in der Reihe hinter uns mehr gesehen, vermochten hinter Dinge zu dringen, die uns verschlossen blieben ...

  • Heußmann, geh du voran

    Wann ist die nächste Provokation zu starten, denkt Bonns Kanzler sorgenerfüilt. Die Genfer Konferenz könnte bald — für ihn sehr unbefriedigend — zu Ende gehen. Dann folgt die Gipfelkonferenz. Genf konnte man nicht verhindern. Vielleicht aber das Gipfeltreffen? Auf jeden Fall aber provozieren, was das Zeug hält ...

  • Alle Kraft der sozialistischen Schule

    . Grußadresse der Bezirksleitung Groß-Berlin zum Tag des Lehren .

    Die Bezirksleitung Groß-Berlm der Sozialisüsthen Einheitspartei Deutschlands entbietet allen Lehrern undj Erziehern zu • ihrem heutigen Ehrentage die besten Grüße und spricht ihnen für ihre verantwortungsvolle pädagogische Arbeit den Dank aus. Mit großer Hingabe und Begeisterung arbeiten .unsere Lehrer und Erzieher an der sozialistischen Entwicklung ■unseres Schulwesens ...

  • DTSB beriet über Entwicklung des Massensports

    Aus einem Kommunique der VI. Tagung des Bundesvorstandes

    Der Vorstand des Deutschen Turn- und Sportbundes führte am 11. Juni 1959 in Berlin seine VI. Tagung durch. Hauptinhalt der Tagung war eine Überprüfung der Beschlüsse der V. Tagung des Bundesvorstandes, besonders in der Frage der Entwicklung des Massensportes und der Vorbereitung auf das. III. Deutsche Turn- und Sportfest ...

  • Klingenberg bis 1963 staubfrei

    Zu den großen „Brocken" der Rekonstruktion der BEWAG gehört,auch der 'Neubau des Heizkraftwerkes Mitte, das im Sommer Energie abgeben wird und im Winter die neuen Wohnkomplexe der Innenstadt beheizt. Künftig sollen mit dem Entstehen neuer Wohngebiete weitere derartige kombinierte Helzfcraft- ■fVeMce' gebaut werden ...

  • Pokalsieger ausgeschieden I

    Die Sensation der zweiten Hauptrunde des FuBball-FDGB-Pokals war das Ausscheiden des • Pokalverieidigers SC Einheit Dresden. Auf eigenem Platz ließ sieh die Oberltgaelf von der Bezirksllearnannschaft Vorwärts Leipzig durch ein Tor in det 83. Minute 4:3 schlagen, obwohl außer Walter und Pfeifer alle Stammspieler zur Stelle waren ...

  • BERLINER NOTIZEN

    2500 km durch Xjtfpten. In einem Tatsachenbericht schildert Dr. Heiner Winkler die Eindrücke einer Reise nach Kairo, Ismailia, Port Said, Suez, Alexandria, Assuan und Ltutor im Eichensaal des Zentralen Hauses der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft am W. Juni, 18.30 .Uhr. ~ „Der letzte Mann" — ein Stummfilm mit Emil Jannings wird heut*, 18 Uhr, im Roten Salon des Zentralen Hauses der Deutsdi- Söwjetischen Freundschaft in einem Film- Sirkelabend wiederaufgeführt ...

  • Nach dem Abpfiff

    Dortmund, den 11. Juni 1959 Wismut Chemnitz hatte auf den Plakaten gestanden, mit denen das überall großes Interesse auslösende Spiel, zwischen unserem Ex-Meister und dem westdeutschen ,Ex-Meister angekündigt worden war. Vertreter des Wismut-Clubs wiesen den Borussia-Vorstand darauf hin, daß diese geographische Bezeichnung unkorrekt sei ...

  • Straßenlicht per Funk

    Rekonstruktionsmaßnahmen der BEWAG / 200 Verbesserungsvorschläge eingegangen ■

    In einer ökonomischen Konferenz der BEWAG beschlossen die besten Arbeiter, Techniker und Ingenieure am Mittwoch die Rekonstruktionsmaßnahmen für den Stromversorger der Hauptstadt. Insgesamt stehen für große Bauvorhaben 290 Millionen DM bis 1965 zur Verfügung.' In allen Werkteilen, sei es in den Kraftwerken Klingenberg und Rummelsburg, der Stromverteilung, der öffentlichen Beleuchtung oder sei es in ...

  • Rekonstruktion erfaßt gesamten Betrieb

    tte" war auf der ökonomischen Könfe*- renz d«r BEWAG zu spüren: Die Dis» kussion über die Rekonstruktionsmaßnahmen im Siebenjahrplan hat deh gesamten Betrieb erfaßt. Bisher war noch nie eine solche Massenbewegung bei den Berliner Energiearbeitern zu verspüren wie bei der Mitarbeit an der Perspektive ihres Betriebes ...

  • Kein Gast ist Favorit

    Einen Spieltag1 vor Beginn der Punktspielsommerpause haben die Berliner Fußballer aus der II. Liga eine günstige Chance, ihr Punktkonto noch erheblich zu verbessern". Vor der schwierigsten Aufgabe steht die SG Grünau; die am Sonnabend um 18 Uhr am Bunzelberg Stahl Stalinstadt aus der Spitzengruppe der Staffel II empfängt ...

  • Wilhelm Spohr gestorben

    Am 8. Juni starb in Rüdersdorf bei Berlin im Alter von 91 Jahren der Schriftsteller Wilhelm Spohr. Der ehemalige Hamburger Maschinenschlosser, der seit 1888 in Berlin lebte, war das letzte lebende Mitglied des Friedrichshagener Dichterkreises, dem u. a. Bruno Wille, die Gebrüder Hart, Wilhelm Bölsche angehörten und in dem auch Gerhart Hauptmann verkehrte ...

  • Störbeschluß gegen Genf

    Das Westberliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag in Unterstützung der Störaktion von Bürgermeister Brandt gegen die Genfer Konferenz die rechtswidrige Forderung nach Neuwahl des Bonner Präsidenten am 1; Juli in Westberlin erhoben. Die Verlegung der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten nach Westberlin hatte wegen ihrer rechtlichen Unzulässigkeit sogar bei den Westmächten Bedenken hervorgerufen ...

  • Straßenlampen drahtlos - eingeschaltet

    Drahtlos soll künftig die Berliner Straßenbeleuchtung ein- und ausgeschaltet werden. Ein Forschungskollektiv der BEWAG will bis zum Dezember, 1959 die Vorversuche mit sogenannten ■ Tonfre- Quenz-Rundsteueranlagen abschließen. Durch Schwingungsimpulse werden die Beleuchtungsbezirke der Stadt ferngesteuert ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wettcraussichten für Frettac, den 13. Juni: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus Nordwest bis Nord wolkig bis heiter, im allgemeinen niederschlagsfrei.' Tagsüber wieder etwas wärmer. Höchsttemperaturen 17 bis 20 Grad, nachts noch recht kühl. Tiefste Temperaturen 6 bis 8 Grad. Sonnenaufgang am 12. Juni 1959 3 ...

  • Verkehrssünder bestraft

    Der 20jährige Klaus Piehl wurde von der Verkehrsstrafkammer des Stadtbezirksgerichts Mitte' wegen -fahrlässiger Tötung zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Er war mit seinem Motorrad im März dieses Jahres in der Bersarin- Ecke Straßmannstraße, mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren und konnte deshalb sein Fahrzeug nicht rechtzeitig zum Halten bringen, als der 93jährige Rentner Voigt die Fahrbahn überquerte ...

  • Abspannwerk Wuhlheide

    Die BEWAG will bis zum Jahre 1963 ein zweites Abspannwerk in der Wuhlheide bauen. Das erste Abspannwerk in Friedrichshain konnte bereits in Betrieb genommen werden und wird bis 1962 seine Leistung auf 316 ,MVA erhöhen. In diesen neuen Werken wird der Strom von 110 kV des Verbundnetzes auf "30 kV transformiert ...

  • Ein Abend mit viel Paprika

    „Scharfe Sachen" offerierten am Mittwochabend die Konsumgenossenschaft und die HOrGaststätten Prenzlauer Berg in Verbindung mit der ungarischen Außenhandelsgesellschaft „Monimpex" im Saalbau Friedrichshain. Über Paprika, seine richtige Verwendung, seine Herkunft und seine Herstellung plauderte Frau Groß von der ungarischen Exportvereinigung ...

  • Wieder Elefantenbad

    Die vier Elefanten des Tierparks Berlin wurden dieser Tage wieder in das Bad geführt. Die großen Elefanten Hännibal, Dombo und Bambi, die auch im Vorjahr zur Freude aller Besucher in den Fluten panschten,, gingen sofort in das Wasser, während das Elefantenkind Kosko doch einige Zeit brauchte, um sich an das neue Element zu gewöhnen ...

  • < Handballer ; gewannen Generalprobe

    Innerhalb des Absctilüßlehrgangs trug die gemeinsame deutsche Handballmannschaft für die Weltmeisterschaft in österrsich in München ein Trainingsspiel gegen eine Münchener Stadtauswahl aus, das sie mit 22 :13 (11:8) gewann. Die Tore für die gemeinsame WM-Mannschaft warfen Schwenker (Westzone) 6, Haberhauffe (DDR) 4, Hirsch (DDR) 3, Baronsky, Porzner (beide Westzpne) ...

  • %. SDleler von Hertha ,, Spieler von Hertha BSC ' «/er« % genug sind, um spielen in «»•« I nen. wo sie wollen. Sie —*- m. wo sie wollen. Sie sasw^ 9mma///f//M7/////M/M//M

    Und gerade die «Freiheit" der Westberliner Spieler dürfte Herthas Niederlage mit zum Debakel ausgeweitet haben. Der Stammtorhüter Großmann nämlich ist Angehöriger der Sturhm- Polizei und darf das demokratische Berlin nicht betreten. Auch nicht als .freier" Spieler einer »freien" Hertha. Wie dumm muß ...

  • Übt Solidarität

    vom 12. bis 24. Juni sammelt die Volkssolidarität für unsere Veteranen. Der ZentralausschuO appelliert an alle "Werktatigen in den Betrieben und Verwaltungen, sich in die Sammellisten einzuzeichnen. Die Spenden sind insbesondere für die Einrichtung von 52 Veteranenklubs bis zum 10. Jahrestag der Republik vorgesehen ...

  • Produktionshalle für Betonwerk

    Mitte Juni wird auf dem Gelände des tBetonwerks Grünau mit dem Bau einer 'großen Fertigungsnalle begonnen, die zur Steigerung der Produktion von Betonfertigteilen für den Wohnungsbau benötigt wird. Das geht aus dem diesjährigen Bauprogramm des VEB. Industriebau Berlin hervor. Ein weiteres Bauobjekt des VEB Industriebau ist der Omnibushof in Weißensee ...

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Festbankett in Riga „Adenauer fährt aus der Haut" Die Verständigung bricht sich Bahn . . Hier die Erklärung des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Dehler für den Deutschlandsender: Wir setzen konsequente Friedenspolitik gegen die Fortsetzung des kalten Krieges Grotewohl: Nicht NATO-Meer, sondern Meer des Friedens Wir kommen den westlichen Vorschlägen weit entgegen Diesen Vorschlag greifen wir auf v Chruschtschow: Westen in Genf auf haltlosem Kurs Was könnte die Arbeit dieser Kommission den Deutschen Aufgabe der Gesamtdeutschen Kommission 3, Gesamtdeutsche Verständigung, die zur Wiedervereinigung führt Diesen Vorschlag einer Befristung greifen wir auf Für die Tätigkeit des gesamtdeutschen Ausschusses soll die. Frist von einem Jahr festgelegt:werden; ■ ,* ' ,'"•■ , - , 2« Die Entspannung Diesen Vorschlägen entspricht unser Vorschlag Der gesamtdeutsche Ausschuß soll Kontakte zwischen beiden deutschen Staaten fördern. Gromykos Vorschlag entspricht also den Auffassungen der überwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes Die neuen sowjetischen Vorschläge stehen auf der Tagesordnung. Die sowjetischen Vorschläge entsprechen Gedanken im Paketplan der Westmächte. Sie offnen
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