26. Mai.

Ausgabe vom 16.05.1959

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  • Vaterländischer Verdienstorden in Gold für FDJ

    VI. Parlament beendet / Programm der jungen Generation beschlossen / Horst Schumann!. Sekretär des Zentralrats

    Rostock (ND). In Anerkennung und Würdigung der großen Verdienste der Freien Deutschen Jugend beim Aufbau des Sozialismus und bei der Festigung und Stärkung der DDR verlieh Präsident Wilhelm PI e c k auf Empfehlung des Präsidiums des Ministerrats der FDJ den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Im ...

  • KUNST UND LITERATUR

    Heute mit Beilage und Funkprogramm

    Internationalen Konferenz teil. Das bedeutet eine De-facto-Anerkennung de» DDR. Daß der Außenminister der Bonner Regierung sich auswärts aufhält, soll anscheinend zeigen, wie wenig Wert, die Bonner Regierung auf eine Annäherung und Verständigung in Genf legt und wie wenig sie an einer friedlichen Lösung der deutschen Frage interessiert ist Die Deutsche Demokratische- Republik und die friedliebenden Kräfte in Westdeutschland können mit der Grundsatzerklärung A ...

  • • Brentano wird sich bequemen mii sseD

    Chruschtschow „Gewisse Staaten werden noch an die Tür der DDR pochen"

    Kischinjow (ADN). „Wir tun alles, damit gute Ergebnisse auf der Konferenz in Genf erzielt werden", erklärte der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow am Donnerstag in einer Rede anläßlich der Überreichung des Lenin- Ordens ah die Moldauische SSR. Vor allem müsse man die dringendsten Fragen — die Sicherung des Friedens, den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland, mit den zwei real existierenden deutschen Staaten — lösen, betonte Chruschtchow ...

  • DDR de facto

    anerkannt

    Aus der Rede Walter Ulbrichts auf dem VI. Parlament der FDJ Dank der Friedensoffensive der Sowjetunion und der Veränderung des Kräfte^ Verhältnisses in der Welt ist eine Minderung der Spannung in der Welt erreicht worden. Diese Entwicklung machte es möglich, daß die Außenministerkonferenz in Genf vereinbart" wurde ...

  • lHumänite

    Genf. In der Freitagsitzung legte der sowjetische Außenminister Gromyko den bekannten Entwurf eines Friedensvertrages mit Deutschland vor und begründete die Notwendigkeit, den Friedensschluß mit Deutschland nicht durch eine Koppelung mit dem Problem der Wiedervereinigung zu verzögern. Das Bestehen zweier deutscher Staaten dürfe nicht als Vorwand dienen, um dem Abschluß eines Friedensvertrages auszuweichen ...

  • • In Genf nehmen zum ersten Male die Vertreter beider deutscher Staaten gleichberechtigt an- einer internationalen Konferenz teil. Das bedeutet eine De-facto-Anerkennung der DDR.

    • Das von den Westmächten entsprechend den Forderungen Adenauers in Genf vorgelegte Paket von kompliziert miteinander verknüpften Vorschlägen ist nichts anderes als eine neue Verpackung des Outline-Planes, "Diese Vorschläge bedeuten nichts anderes als die Organisierung des Bürgerkrieges, aus dem sich dann der Krieg entwickeln würde ...

  • Friedensvertrag ist der Schlüssel

    Die Sowjetunion hat stets alles getan, um eine Friedensregelung mit Deutschland herbeizuführen. Sie half den antifaschistischen demokratischen Kräftendes deutschen Volkes, die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz auf dem Gebiet Ostdeutschlands zu verwirklichen. Dagegen könne man nicht behaupten, daß dem Militarismus dem Potsdamer Abkommen entsprechend auch in Westdeutschland der Boden entzogen worden wäre ...

  • DDR-Position gestärkt Atompaket unreal

    Dieser Plan sei eine neue Aufmachung derjenigen Ideen und Vorschläge des •Westens, die sich bereits durch das Leben und durch die Praxis der internationalen Beziehungen als nicht stichhaltig erwiesen haben. Sein Hauptfehler besteht darin, 'daß die verschiedenen internationalen Probleme, von denen jedes ...

  • POLITIKEN

    Die dänische Tageszeitung stellt fest, s. . . daß der sowjetische Außenminister erreicht hat, was er wünschte: Die beiden deutschen Delegationen haben den gleichen Status :.. Von jetzt ab kann die Sowjetunion die Außenministerkonferenz als Präzedenzfall benutzen, weil dort die Ost- und Westdeutschen den gleichen Status hatten ...

  • TASS

    Die Vorschläge der USAj Großbritanniens und Frankreichs sehen entgegen dem von den vier Großmächten erzielten Übereinkommen über die Aufgaben und die Tagesordnung der Außenministerkonferenz die gleichzeitige Erörterung einer •großen Zahl komplizierter internationaler Probleme vor. Dies könnte eine schnelle Lösung der Frage eines Friedensvertrages mit Deutschland stören, der einer Regelung auch anderer wichtiger Fragen zur Festigung des Friedens und der Sicherheit den Weg ebnen würde ...

  • DAILY TELEGRAPH

    Auch das konservative Londoner Organ schreibt, daß ein toter Punkt in den Verhandlungen gewiß ist, wenn der Westen hartnäckig an seinem Paket festhält. •^irsa~- NEW.«YORK ■ Das amerikanische Monopolblatt gibt zu, daß »einige Kreise" in den USA der Ansicht seien. (,. .:daß der Paketplan niemals hätte unterbreitet werden sollen ...

  • Adenauer hat keinen Anspruch auf Westberlin

    Zu dem Problem Westberlin erklärte Chruschtschow, der Vorschlag der Sowjetunion sei in dieser Hinsicht der einzig vernünftige Weg. Westberlin müsse eine Freie Stadt werden. Der sowjetische Ministerpräsident erinnerte erneut daran, daß sich die Sowjetunion nicht in das Leben der Bevölkerung Westberlins einmischen wolle ...

  • THE «a^BS* TIMES

    Das Londoner Blatt meint:. Die westlichen Vorschläge seien im höchsten Grade „Wunschdenken, wie es nach westlicher Ansicht im Idealfalle sein sollte. Keine Seite erwartet ernsthaft von der anderen, daß sie alle Teile ihrer Vorschläge schluckt". Es müsse gesagt werden, daß der Plan in seiner jetzigen Form dadurch, daß er so viele weitgehende Fragen miteinander verbindet, die Gefahr heraufbeschwört, daß in keiner Frage ein Anfang gemacht werden kann ...

  • Slje Jfeai tjjgtkgfoteg

    hDer einzige Ausweg aus dieser Sackgasse ist Kompromiß. Aber jeder Kompromiß, der möglich wäre, würde scheinbar auf unsere Kosten gehen . . . Diplomaten mögen das Gegenteil beteuern, aber tatsächlich verhandeln wir bereits mit Ostdeutschland . . . Wir befinden uns in einer unangenehmen Lage, noch bevor das ernste Feilschen beginnt ...

  • News Chronlcle

    s,Im Hinblick auf den westlichen Paketvorschlag muß in erster Linie anerkannt werden, daß keine Aussicht vorhanden ist, daß die Russen sich mit dem Paket, so wie es jetzt ist, einverstanden erklären werden s.. Wenn wir starr an dem Paket festhalten* dann ist ein toter Punkt sicher."

  • Gromyko bei Dr. Bolz

    " Genf (ADN-Korr.). Der sowjetische Außenminister Gromyko besuchte am Freitagabend den Außenminister der DDR, Dr. Bolz. Die Begegnung fand am Genfer Wohnsitz von Dr. Bolz statt. Es ist dies der zweite Besuch , des sowjetischen Außenministers bei Dr. Bolz.

  • Gromyko legt Friedensvertragsentwurf vor

    Hauptaufgabe: Neue Aggression verhindern und Deutschlands Wiedergeburt als friedliebender demokratischer Staat gewährleisten / Abschluß verzögern heißt Kluft vertiefen und Bonner Extremisten zum Krieg ermuntern

    Von unseren Berichterstattern Georg Kraust und Heinz Stern

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  • DDR de facto anerkannt

    (Fortsetzung von Seit« 1)

    Bedürfnisse des Atlantikpaktes, die die Wiedervereinigung Deutschlands verhindern." Man kann- das Paket, das entsprechend den Wünschen Adenauers von den Westmächten in Genf vorgelegt Wurde, als ein Dokument zur Verhinderung der Wiedervereinigung Deutschlands betrachten. Es ist doch unbestreitbar, daß ...

  • Zwei deutsche Staaten — eine deutsche Erklärung

    | „H.-S.i Genf. Auf der Genfer tfonferenzi der Außenminister ergriffen am Donnerstag der Stellvertreter des Vorsitzende« des Ministerrates, und Außenminister Dr. " Lothar" Bolz als Sprecher der Deutcnärt "Demokratischen Republik Und ' Herff Grewe als Sprecher des Adenauer- Staates'das Wort Es War das erste Mal seit 1945, daß Deutschland durch die Sprecher, der beiden bestehenden deutschen Staaten seine'Stimme auf-einer ...

  • Nicht die Uniform entscheidet

    Lebhafte Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Außenminister Sorin

    Genf (ND-Korr.). Auf der wie üblich überfüllten Pressekonferenz der sowjetischen Delegation beantwortete der Stellvertretende Außenminister der UdSSR Sorin eine Reihe von Fragen der Sbur- Tialisten. Auch auf ausgesprochen provokatorische Fragen blieb er die Antwort nicht schuldig, und nie unter seinem treffenden Witz ...

  • Atompaketplan — bewußter Volksbetrug

    Stadtverordnete und Magistrat von Groß-Berlin an Dr. Bolz: Besatzungsregime in Westberlin muß fallen

    Berlin (ND). Die Stadtverordnetenver-i Sammlung und der Magistrat von Groß-* Berlin richteten am Freitag ein Telegramm an den Leiter der Delegation der Regierung der DDR, Außenminister Dr. Lothar Bolz, in Genf, in dem es heißt: Sehr geehrter Herr Minister! Stadtverordnetenversammlung und Magistrat von ...

  • Verzögerung schadet dem Frieden

    Den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland heute ablehnen, hieße, diejenigen extremen Kreise in Westdeutschland zu ermutigen, die die Wiedervereinigung Deutschlands auf dem Wege der Einverleibung der DDR ins Auge fassen, was die Welt in eine neue Kriegskatastrophe stürzen würde. Die Frage der Wiedervereinigung Deutschlands gehe vor allem die Deutschen selbst an ...

  • Friedensvertrag schließt Westberlinlösung ein

    Der sowjetische Entwurf eines Friedensvertrages schließe auch die Lösung der Berlinfrage ein. Natürlich würden die Viermächteabkommen, welche die Verwaltung und Besetzung Deutschlands einschließlich Berlins geregelt hatten, durch den Abschluß eines Friedensvertrages hinfällig werden; Dies würde auch ...

  • Brentano wird sich bequemen müssen

    (Fortsetzung von Seite l)

    denen ihre Bevölkerung zu tun haben möchte. „Wir haben keinerlei Ansprüche Adenauers auf Westberlin anerkannt und werden sie auch nicht anerkennen", betonte Chruschtschow. „Adenauer hat mit WestberUn nicht! zu tun: Berlin liegt auf dem Territorium der DDR." In seinen weiteren Ausführungen sagte Chruschtschow, die Sowjetunion wünsche die besten Beziehungen zu allen Ländern und wolle Geschäftsverbindungen entwickeln und Handel treiben ...

  • Entwürdigende Haltung Bonns

    Augsburg <ADN). Scharfe Kritik an der Haltung der Bonner Delegation in Genf übte der FDP-Kreisverband Augsburg. Landtagsabgeordneter Dr. Klaus Dehler —■ ein Sohn des- FDP-Bundestagsabgeordneten — nannte es auf einer Versammlung eine mehr als fatale S,ituar tion, daß auf Initiative Bonns bei der Genfer Konferenz Deutsch nicht als, Konferenzsprache zugelassen wurde ...

  • Bundestag wurde nicht gefragt

    Grewe wandte sich gegen den Abzug der Besatzungstruppen

    Genf (ADN-Korr.). Auf der Pressekonferenz der Westzonendelegation am Donnerstag in Genf wandte sich der Leiter der Delegation, Prof. G r e w e, gegen den Abzug der Besatzungstruppen aus Deutschland und Berlin. Er halte die Anwesenheit solcher Truppen „geradezu für eine Notwendigkeit", erklärte Grewe ...

  • Gromyko legt Friedensvertragsentwurf vor

    (Fortsetzung von Seite 1) Gesamtdeutschen Regierung zu warten} hielte, den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland auf unbestimmte Zeit zu verschiebenj > - i E» sei bedauerlich, daß in den Ausführungen von Grewe als Vertreter der Bundesrepublik keine Anzeichen dafür zu finden waren, daß von westdeutscher Seite eine Zusammenarbeit mit der DDR angestrebt werde ...

  • DDR-Position gestärkt-Atompaket unreal

    (Fortsetzung von Seite I) UPI

    „Viele Konferenzbeobachter neigen zu der Ansicht, daß die De-f acto-Position der DDR durch ihr Erscheinen am Genfer Konferenztisch . . . zweifellos gestärkt worden ist ... Die Delegation der Bundesrepublik sitzt im Augenblick im taktischen Nachteil gegenüber der .nach vorn drängenden DDR-Delegation ...

  • Dr. Bolz sprach für die Mehrheit

    Die Ausführungen des Außenministers der DDR Dr. Bolz drückten die Gefühle der Mehrheit des deutschen Volkes aus. .Die Westmächte sollten diese friedliebende Politik der DDR, die Verwirklichung der Potsdamer Beschlüsse durch sie anerkennen. Die Sowjetregierung habe im Interesse der Entspannung zur Bundesrepublik ...

  • Sachkenntnis

    Von einem Journalisten befragt, ob die Regierung der DDR nach den Vorstellten* gen der Westmächte ihren Sitz in Berlin aufgeben solle, antwortete Monsieur Ba-* raduo am Donnerstag in Genf, diese Frage erübrige sich wohl, weil die DDR-Regie* rung ja in Pankow residiere, das ohne-* hin nicht zu Berlin gehöre ...

  • VORWÄRTS

    Das Zentralorgan der SPD betont: „In der Geschichte ist es ohne Beispiel* daß ein Staat sich darum bemüht, seine eigene Rolle zur Bedeutungslosigkeit herabzuwürdigen . i . Die These von den beiden deutschen Teilstaaten hat sich eindeutig durchgesetzt, und kaum jemand kann nach diesem spektakulären Einzug der DDR in die internationale Politik noch überzeugend die Behauptung aufstellen* allein die Bundesrepublik sei berechtigt, im Namen Deutschlands zu sprechen ...

  • NEUERHHNZBTUNG

    Hier schreibt Jens Feddersen zu dem westlichen Plan, Gesamtdeutschland in die NATO elnzubeziefien und ihm das Ersuchen über den Abzug der ausländischen Truppen zu überlassen: „Beide sind Relikte einer alten westlichen Konzeption, Relikte des kalten Krieges . . .j man sollte die Russen. wissen lassen, daß es sich hierbei nur um eine krasse Ausgangsposition handelt ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Äsen, Chefredakteur; Georg Hansen« Dn Günter Kertzscher« stellv( Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter« Ingo Seipt

  • Plumpes Ablenkungsmanöver

    Jena (ADN). Der Werkleiter der weltbekannten ' volkseigenen Jenaer Zeiss- Werke, Nationalpreisträger Dr. Hugo Sehr ade, würdigte in einem Pressegespräch das wahrhaft nationale Auftreten

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  • Der Weg der Jugend zum Sozialismus

    Aus der Rede des Genossen Walter U1 bri cht vor dem VT. Parlament der FDJ

    Liebe Jugendfreunde! Das VI. Parlament der Freien Deutschen Jugend ist von großer Bedeutung für die Erringung des Sieges des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik und für die Herstellung der Einheit der Arbeiterjugend und den Zusammenschluß aller friedliebenden jungen Menschen in ganz Deutschland ...

  • Würdigung vorbildlicher FD]-Arbeit

    Verleihung des Vaterländischen Verdienstordens verpflichtet zu neuen sozialistischen Taten

    Rostock (ND/ADN). Ein einziger Jubelschrei ging durch die Tagungsstätte des VI. Parlaments, als Genosse Walter Ulbricht die Auszeichnung des sozialistischen Jugendverbandes mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold bekanntgab. Die rund 2000 Delegierten und Gäste sprangen von den Plätzen, und unzählige von ihnen drängten nach vorn, um die erhebenden Minuten der-Übergabe von Orden und Urkunde aus unmittelbarer Nähe mitzuerleben ...

  • Besuch im Jungbrunnen für, Reisezugwagen '/ Rekonstruktionspläne im RAW Halberstadt

    T\runten im Schneegebirge, da fließt ein •*-' Brünnlein kalt, und wer daraus getrunken, und wer daraus getrunken; wird jung und nimmer alt .:•" Auf der Rückfahrt von Halberstadt nach Berlin ging mir diese alte Volksliedmelodie nicht aus dem Sinn. Jünger werden, wer möchte das nicht. Sagen und Märchen überliefern dieses Thema in vielen Variationen ...

  • Die Weltjugend zu Genf

    Wir haben uns als Gäste des Vf. Paria- Wir wünschen dem deutschen Volk und ments der FDJ von der großen Initiative der seiner jugend Erfolg in dem Ringen um deutschen Jugend zur Stärkung der Deut- . c . . . , , .... ,. sehen Demokratischen Republik und von emen Friedensvertrag und unterstutzen d.ese ihrem Kampf zur Festigung des Friedens Forderung an die Konferenz der Außenüberzeugt, minister in Genf ...

  • „Banner der Arbeit" für FDJ Magdeburg

    Auf Beschluß des Präsidiums des Ministerrats der Deutschen Demokratischen Republik wurde der Bezirk Magdeburg der Freien Deutschen Jugend in Anerkennung seiner Verdienste beim Aufbau des Sozialismus insbesondere bei der sozialistischen Umgestaltung der Wische und bei der Festigung und Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich des VI ...

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  • Kapazität erhöht — ohne neue Apparatur

    Wir haben eine Kapazität von etwa 8500 Jahrestonnen Caprolaktam, und aus diesem Caprolaktam wird innerhalb der Werke Wolfen, Premnitz und Schwarza in der DDR Perlon als Perlonfeinseide und Perlonstapelfäser und hier im Berliner Werk als Perlonborsten und -draht hergestellt; Das Chemieprogramm und der V ...

  • Um 80 Prozent stieg die Produktivität

    Als zu Beginn dieses Jahres unser Betrieb alle Maschinenbaubetriebe zu einem Wettbewerb aufrief, geschah das nicht von ungefähr. Dieser Aufruf war aus den Erkenntnissen unseres eigenen Betriebes geboren; Wir hatten in den Jahren vorher auch TOM-Pläne, aber sie blieben mehr oder minder ein Stück Papier oder zumindest Pläne, für die sich nur ein gewisser Teil der Wirtschaftsfunktionäre verantwortlich fühlte ...

  • Unsere schwerste Probe

    Was die Gemeinschaftsarbeit von der Intelligenz verlangt

    Die Sowjetunion hat Ihre hervorragenden wissenschaftlich-technischen Errungen-- Schäften durch ihr System der Sozialist!« sehen Planung und durch die sozialistische Gemeinschaftsarbeit erzielt. Das ist etwas vollkommen und wesentlich Neues in der Geschichte der Menschheit. Mit der Planung hängt die Gemein» Schaftsarbeit zusammen ...

  • Ein Automat aus eigener Kraft

    Kollege Grimm, Kugellagerwerk Zella-Mehlis:

    Der Arbeitsgang „Kantenrunden und -f äsen" an den Wälzlagerringen wird ausschließlich an Drehmaschinen mit Handhebelsupport durchgeführt Zur Fertigstellung eines Ringes, mit beiderseitiger Kantenabrundung sind allein 8 Handgriffe erforderlich. Bei einer Schichtleistung von 4000 Ringen sind also 32 000 Handgriffe von einer Arbeiterin tagtäglich zu leisten, Millionen von Wälzlagern verlassen so unser Werk ...

  • Rekonstruktion auf höchster Stufe der Technik

    Am 13. Mai fand im Kultursaal der Elektro-Apparate- Werke J. W. Stalin" in Berlin-Treptow, wie bereits gemeldet, ein Erfahrungsaustausch von Arbeitern, Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern über Probleme der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit im Zusammenhang mit der sozialistischen Rekonstruktion statt ...

  • Hohe Auszeichnung für Hans Warnke

    Rostock (ADN). Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieckj verlieh auf Vorschlag des Präsidiums des Ministerrates dem Vorsitz zenden des Rates des Bezirkes Rostock, Held der Arbeit Hans W a r n k e * in Anerkennung seiner großen Verdienste im Kampf der deutschen Arbeiterklasse und beim Aufbau des Sozialismus in der DDR den Vaterländischen Verdienstorden in Gold ...

  • Das Wichtigste: Aktive Beteiligung der Werktätigen

    .Auf dem Weg zum Höchststand der Technik

    In den Betrieben werden sämtliche Fragen der Organisation und der Entwicklung der Produktion gelöst. Es ist klar, daß niemand besser als die in den jeweiligen Betrieben Beschäftigten bei der Ausarbeitung des Planes die Reserven für die Erj Weiterung der Produktion ermitteln. Aus diesem Grund begann bei uns die Aus-> arbeitung des Perspektivplanes zur Ent-r wicklung der Volkswirtschaft für die Jahre 1959 bis 1965 unmittelbar in den Betrieben ...

  • Sonderpreis für „Sterne" in Cannes

    Cannes (ND). Der DEFA-Film „Sterne*, der in Gemeinschaftsproduktion mit dem bulgarischen Studio für Spielfilme in Sofia entstand, wurde auf den XII. Internationalen Filmfestspielen in Cannes mit dem Sonderpreis des Festivals ausgezeichnet. Regisseur Konrad Wolf und der bulgarische Drehbuchautor des Films, Angel Wagenstein, nahmen auf der Abschluß-* Veranstaltung am Freitagabend die Aus* Zeichnung entgegen ...

  • Neuerermethoden = 100000 DM Einsparung

    In der Arbeit der sozialistischen Arbeitsgemeinschaften muß wieder mehr Wert auf die Neuererbewegung gelegt werden. In der Vergangenheit hat die Einführung von' Neuerermethoden, wofür uns gerade sowjetische Techniker und Wissenschaftler wertvolle Hinweise gaben, dazu verholten, unsere Produktionsmethoden umzustellen ...

  • Historikerkonferenz verlegt

    Berlin (ND). Von der Kommission der Historiker der DDR und der UdSSR wird mitgeteilt: Die Wissenschaftliche Konfer renz zum Thema: „Der deutsche Imperialismus und der zweite Weltkrieg", die von der Kommission der Historiker der DDK und der UdSSR anläßlich der 20. Wiederkehr der Entfesselung des zweiten Weltkrieges durch Hitler-Deutschland für die Zeit vom 24 ...

  • Präsidium der DAL wiedergewählt

    Das Plenum der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin hat in seiner Sitzung am 17. April 1959 das Präsidium neugewählt. Das bisherig« Präsidium, unter dessen Leitung sich' die Akademie zu einer vorbildlichen Forschungseinrichtung entwickelt hatj wurde in geheimer

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  • Kammhuber weiß Bescheid

    General Kammhuber, der Chef der westdeutschen Luftwaffe, der angeblich auch nichts weiß, müßte eigentlich angesichts dieser Tatsache von Erinnerungen an den 10. Mai 1940 gepackt werden. An diesem Tag war in einer anderen deutschen Stadt das Luftwarnsystem „nicht intakt"— In Freiburg, das an eben diesem Tag von Flugzeugen der Naziluftwaffe unter dem Befehl des damaligen Obersten Kammhuber mit Bomben belegt und zerstört wurde ...

  • Die Bomben waren auf Genf gezielt

    tigte, was Lechner angedeutet hatte: Es waren Maschinen der Bundeswehr. Da jedoch Strauß und die Hitler- Generale an der Spitze der westdeutschen Armee weiter die ahnungslosen Engel spielen wollen, ist es an der Zeit, einige Fragen aufzuwerfen, Herr Schneider, in Bremerhaven ansässiger Bundestagsabgeordneter ...

  • Westseite hält Verpfliditungen nidit ein

    Abwicklung der Warenlieferungen im innerdeutschen Handel gefährdet

    Berlin (ADN/ND). Die Westseite hat im innerdeutschen Handel bis zum 30. April vertraglich.festgelegte Lieferun- Ken von rund 781000 Tonnen Braunkohlenbriketts aus der DDR im Werte von etwa 37 Millionen Verrechnungseinheiten nicht abgenommen. Dieser Rückstand hat schSdllche Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz des Unterkontos 8, auf dem die Lieferung- und der Bezug von Kohle und Stahl verrechnet werden ...

  • 250000 Revanchisten nach Wien

    Bonn stellt 40 Sonderzüge für faschistische Hetze gegen CSR bereit

    Wien (ADN-Korr.). Zum Schauplatz eines neuen Störmanövers gegen die Genfer Außenministerkonferenz haben die Bonner Revanchisten die österreichische Hauptstadt ausersehen. Unter dem Deckmantel eines „Treffens der Sudentendeutschen" werden sich Pfingsten in Wien Tausende in Westdeutschland beheimatete Revanchisten versammeln, um von der österreichischen Hauptstadt aus erneut „Ansprüche" auf Gebiete der Tschechoslowakischen Republik zu erheben ...

  • Sorben besuchten Wales und London

    Kulturaustausch angebahnt / Sorbisches Ensemble nimmt an Waliser Festspielen teil

    London (ADN-Korr.). Eine sorbische Delegation unter Leitung des Mitgliedes der Volkskammer Wilhelm Koenen hat soeben, einen zweiwöchigen Besuch in Wales und London beendet. Der Delegation, die vom Rat für Wales eingeladen worden war, gehörten der Vorsitzende und der Sekretär des Bundesvorstandes der Domowina, Krenz und Noack, sowie als Vertreter der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland Werner Dekkers an ...

  • GENFER TAGEBUCH

    Freitag, 15. Mal Die Basler j,Nationalzeitung" erschien heute mit der Schlagzeile: „Mißton aus der Kulisse." In der darunter veröffentlichten Meldung kann man unter anderem lesen: „Die Amerikaner waren wütend, die Westdeutschen aufgeregt." Um Gottes willen, was war geschehen? Als Ursache der Wut und Aufregung erwies sich eine von Reuter verbreitete Meldung ...

  • Präsident Novcrtny: CSR vollendet Aufbau des Sozialismus

    Pr»Tif<ABKMKorr.7ND-Korr.). Der Erste Sekretär des ZK der KPC und Präsident der CSR, Antonin Novotny, erklärte vor den Delegierten des 4. Gewerkschaftskongresses, die CSR wolle während des dritten Fünfjahrplanes den sozialistischen Aufbau vollenden und damit die Bedingungen für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft schaffen ...

  • Bedeutende Erfolge des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe

    Tirana (ADN). Auf der Tagung des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilf« erklärte Sekretär Fadejew in seinem Bericht zum zehnjährigen Bestehen des Rates: Durch den Rat wurde ein festes Fundament für die wirtschaftliche Zu« sammenarbeit der sozialistischen Länder geschaffen. Der Rat habe eine hervorragende Rolle bei der Gründung des so« statistischen Weltmarktes und in diesem Zusammenhang beim großen wirtschaftr liehen Aufschwung seiner Mitgliederländer gespielt ...

  • Die Mieten hoch...

    von unserem Bonner Korrespondenten Harri Crepucfc

    Bonn. Das Bundeskabinett hat ein Gesetz verabschiedet; das die „Wohnungszwangswirtschaft" aufheben und ein „soziales. Mietrecht" einführen soll. Dieses ^soziale" Mietrecht, das am 1. Oktober 1959, spätestens aber am 1. Januar 1960 in Kraft treten soll, sieht vor, daß der gesetzliche Mieterschutz aufgehoben wird, und alle bis zum 20 ...

  • Gefängnis für Solidarität

    Bonner Begleitmusik zu Genf: Terrorurteile und Verhaftungen

    Mainz (ND/ADN); Adenauers politische Sondergerichte haben am Donnerstag neue Terrorurteile gefällt. Zu zwei Monaten Gefängnis verurteilte, eine Zeritralstrafkammer In Mainz den 61jährigen Modelltischler und früheren Landessekretär der KPD in Rheinland-Pfalz, Karl Hennemann; der schon von den Nazis wegen seiner aufrechten patriotischen Haltung verfolgt und gehetzt wurde ...

  • Kein Vertrauen zu Bonner Nazigeneralen V

    Kopenhagen (ADN-Korr). Auf dem gegenwärtig in Kopenhagen stattfindenden Kongreß der" dänischen Gewerkschaften machte die Vorsitzende der Gewerkschaft der Arbeiterinnen iij der Metallindustrie, Inger Gamburg, nachdrücklich auf die Bedrohung des Friedens durch den westdeutschen Militarismus aufmerksam ...

  • Krise in 15 Industriezweigen

    Präsident der Industriellenverbände: 52 Prozent auf der Schattenseite

    Düsseldorf (ADN/ND). IS Industriezweige der westdeutschen Industrie haben Produktionsrückgang zu verzeichnen. Das erklärte Fritz Berg, Präsident des Bundesverbandes der westdeutschen Industrie^. vor dem Verband der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus mußte Berg im Gegensatz zum Zweckoptimismus des Bonner Wirtschaftsministers eingestehen, daß 52 Prozent aller in der Industrie Beschäftigten „auf der Schattenseite" ständen ...

  • Bonn will Üen Krieg erhalten

    Herne (ND-Korr.). „Der Krieg als Mittel der Politik ist bankrott", erklärte Kirchenpräsident Martin ' Niemöller am Donnerstagabend auf einer Kundgebung des Ortsausschusses Herne „Kampf dem Atomtod" unter stürmischer Zustimmung In der überfüllten „Skala". Wer jedoch die westdeutsche Presse verfolge, der gewönne den Eindruck, als sei es das einzige Ziel der Politik In Westdeutschland, den Krieg als Mittel der Politik zu erhalten, sagte der Kirchenpräsident ...

  • Regelmäßiger Flugverkehr Lon don—Moskau

    London/Moskau (ADN). Der regelmäßige Flugverkehr auf der Linie London—Moskau—London ist am Donnerstag mit dem Flug einer Maschine vom „Typ „Viscount" der British European Airways (BEA) gemäß einem Abkommen mit der Aeroflot eröffnet worden. Das Abkommen zwischen der Aeroflot und der BEA sieht wöchentlich zwei Flüge von jeder Seite vor ...

  • Liu Schao-tschi dankt Wilhelm Pieck

    Berlin (ADN). Der Präsident der DDR, Wilhelm Piecki erhielt vom Vorsitzenden der Volksrepublik China, Liu Schao-tschi, folgendes Telegramm: „Ich erlaube mir, Ihnen und der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik für Ihre Glückwünsche, die mir anläßlich meiner Wahl zum Vorsitzenden der Volksrepublik China übermittelt wurden, herzlich zu danken ...

  • -■ Frondizi wackelt

    Buenos Aires (ADN); aus Protest gegen die Politik des argentinischen Staatspräsidenten^ Frondizi ist am Donnerstag auch Außenminister Carlos Florit zurückgetreten. Am Vortag hatten bereits der Handelsminister, der Finanzminister und der Verkehrsminister ihren Rücktritt erklärt. Wie AFP berichtet, haben ferner der Minister für Landwirtschaft und Viehzucht sowie die Unterstaatssekretäre für Brennstoffe und für Finanzwesen abgelehnt, im Kabinett Frondizi weiter mitzuarbeiten ...

  • Otto Grotewohl führt Gespräche in Budapest

    Budapest (ADN-Korr.). Ministerpräsident Otto Grotewohl hat seine Reise nach der Volksrepublik Albanien in Budapest unterbrochen. Während seines eintägigen Aufenthalts in der ungarischen Hauptstadt führte er mit führenden Funktionären der USAP und der Regierung Gespräche über die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern und über mit der Genfer Außenministerkonferenz zusammenhängende Fragen, Otto Grotewohl ...

  • Partei der Arbeit tagt

    Genf (ADN-Korr.), Der VII. Parteitag der Partei der Arbeit der Schweiz wird vom 16. bis 18. Mai in Genf abgehalten. Auf der Tagesordnung stehen: Die politische Lage und die Aufgaben der Partei; das Programm der Partei der Arbeit; die Wahlkampagne zum Nationalrat; Wahl des Zentralkomitees und der Zentralen Kontrollkommission und Diskussion ...

  • Henschel schon im Geschält

    ...

  • Flugzeuge der Bundeswehr

    Die Beweise sind von Bonn — gewiß unfreiwillig — selbst geliefert worden. Da getroffene Hunde bekanntlich bellen, war die scharfe und drohende Reaktion aus der Bonner Ermekeilkaserne auf die Erklärung des Kieler Landtagsabgeordneten Lechner nicht überraschend. Sie bestä-

  • Haftbefehl gegen Kurt Meya

    Dortmund (ADN/ND). Die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den Geschäftsführer der „Bewegung für gesamtdeutsche Verständigung", Kurt Meya, beschloß am Freitag die 8. Politische Strafkammer des Dortmunder Landgerichte.

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  • Nur noch 3:33 min bis zu den „Blauen"

    DDR beste Mannschaft beim Zeitfahren / Schur Zweiter nach Venturelli / Am Nachmittag Massenankunft Von unserem Berichterstatter Dieter Wales

    I. HALBETAPPE KATOWICE-CZESTOCHOWA ■ Elf lange und schwere Etappen liegen hinter den Friedensfahrern, 1554 Kilometer voller Entbehrungen. Und am Start zur 12. Etappe müssen sie noch einmal den einsamen Kampf gegen die Uhr aufnehmen. Ein Zeitfahren über 40 km von Siewierz nach Czestochowä wird endgültig ...

  • Gleichberechtigung ist die Grundlage

    Heinz Schöbet, Präsident des NOK der DDR, zur olympischen Situation

    Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees der Deutschen Demokratischen Republik, Heinz Schöbet, und Generalsekretär Helmut Behrendt sind am Freitag zur Teilnahme an den Beratungen der Exekutive des Internationalen. Olympischen Komitees mit den NOK nach Rom abgereist. Vor der Abreise gewährte NOK-Präsident Heinz Schöbel dem ADN ein Interview; in dem er zur gegenwärtigen olympischen Situation Stellung nahm ...

  • Offizielle Ergebnisse nach der 12. Etappe

    Etappeneinzelwertunc: 1. Venturelli (Ite* lien) 4:24:32, 2. Schur (DDR) 4:25:29/3». Geldermans (Holland) 4:26:39, 4. VandervÄken, (Belgien) 4:27:01, 5. Christow (Buljarie^i 4:27:49, 6. Trape (Italien) 4:27:59, 7. Adler (DDR) 4:28:02, 8. Pauw (Holland) 4:29:09, 9. Bangsborg (Dänemark) 4:28:17, 10. Balvert (Holland) 4:28:35, U ...

  • Am Sonntag: SC Dynamo—BSV 92

    Nachdem am vergäh&entöi'Mittwoch der SC Dynamo Berlin am Gesundbrunnen eine Kombination BSV 92/IHertba BSC mit 1 :0 schlug, kommt es morgen 16 Uhr im Walter-Ulbricht-Stadion zum Rückspiel. Außer den. Spielern von Hertha wird bei BSV wahrscheinlich noch Deinert von Tennis Borussia mitwirken. Dynamo muß also mit einer besseren Leistung als am Mittwoch aufwarten, wenn ein überzeugender Sieg herausgeholt werden, soll ...

  • Wie wird das Wettet?

    wetteraussicbten.ffir Sonnabend, den 16. Mai 1959: Bei schwachen Winden aus nördlichen Richtungen im Norden der DDR wechselnd heiter und wolkig. Tageshöchsttemperaturen bei .20 Grad, tiefste Nachttemperaturen um 10 Grad. In den südlichen Bezirken nur zögernde Bewölkungsauflockerung, vereinzelte, z. T ...

  • • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W I. Mauerstraße tfMf. Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee I7S, Tel. 42 59H - Abonnementspreis monatlich S.SO DM - Alleinige Anzeljenannähme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C S. Rosenthaler Str. 23-31. und alle DEWAG- Fillalen In den Bezirksstädten der DDR - Bankkonto: ...

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  • Fortsetzung Auf Seite

    16. Mai 1959 Beilage / Nr. 19 Neues Deutschland Kunst und Literatur ich bin kein Überläufer, '■ und mein Jahrhundert ängstigt mich nicht. Mein Jahrhundert, elend und rot vor Scham, mein Jahrhundert, kraftvoll und heldenhaft. Ich hatte nie das Gefühl, zu früh geboren zu sein. Ich bin aus diesem Jahrhundert und bin darauf stolz, dort zu sein, wo ich bin, — bei meinem Volk —, und für eine bessere Welt zu kämpfen, das-ist mir genug ...

  • Der erste Abstich

    Der neue Roman von Anna Seghers, „Die Entscheidung", der Ende Juli im Aufbau-Verlag erscheinen wird, umfaßt die Zeitspanne vom Herbst 1947 bis zum Herbst 1951: Er spielt hauptsächlich auf dem Gebiet der DDR, aber auch in Westdeutschland, Frankreich, Mexiko und den VSA. Die folgende Episode aus der dritten Szene des dritten Kapitels ereignet sich im Frühherbst 1948 ...

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  • Heldentum

    i Juri German kannten wir bisher als einen Schriftsteller, der sich nie überstürzte, der verhältnismäßig wenig schrieb, weil er seinen Werken viel Zeit gönnte zu reifen. Dieser geruhsame Arbeitsstil war ein Ausdruck seines Bewußtseins, vor dem Leser eine hohe Verantwortung zu tragen. Da mag es zunächst überraschen, wenn German bei seinem neuen Roman (den er übrigens bereits vor zehn Jahren zu Papier brachte) sehr mit der Zeit geizte ...

  • Die Entdeckungsreise

    Von Max Girndt Den Anstoß zu unserer Reise gaben die Arbeiter der Pütilow-Werke in Leningrad. :Am 8. Januar 1925 hatte nämlich der sozialdemokratische. „Vorwärts" einen Artikel veröffentlicht, in dem die Arbeits- und Lebensbedingungen der Putilow-Arbeiter als menschenunwürdig bezeich-' net wurden. Als ...

  • Der Zauberschlüssel I

    Ein trüber Februarmorgen stieg herauf, unser Zug hielt auf einer kleinen Station, die Türen wurden geöffnet. „Los, alles aussteigen!" Ich sprang als erster von vierzig Kriegsgefangenen mit meinem Rucksack aus dem Waggon und versank fast bis. zum Hals in einer Schneewehe, die der Wind am steilen Bahndamm zusammengefegt hatte ...

  • Ein schwerer Umerziehungsprozeß

    Wolfgang Neuhaus: Gestohlene Jugend. Roman. Verlag Neues Leben, Berlin 1959. 247, S., Ganzleinen, 5,40 DM. Die Auseinandersetzung mit dem zweiten Weltkrieg, die angesichts des Wiedererstarkens der militaristischen und faschistischen Kräfte in Westdeutschland dringend notwendig und aktuell geworden ist, nimmt in unserer jüngsten Literatur einen beträchtlichen Raum ein ...

  • An der Moskwa / Skizze vonA.w.Kokonn

    Zur Woche der deutsch-sowjetischen Freundschaft wurde im Pavillon dar Kunst in Berlin, Unter den Linden, eine Ausstellung mit. Werken des sowjetischen Malers und Grafikers Anatoli Kokorin eröffnet. Der gegenwärtig zu Besuch in Berlin weilende 51jährige Künstler Ist ein feinsinniger Gestalter von Landschaften, Städten und Menschen, die er auf seinen Reisen mit Liebe und Verständnis in ihren charakteristischen nationalen Zügen darzustellen versieht ...

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  • Akademien des Volkes

    An 45 Hochschulen lernen 90 000 Studenten / Von Joachim L o j e w s k i '

    „Ach so, Sie sind Studentin", sagte die Wirtin, als Erika Konrad sich das Zimmer ansehen kam. Und in diesen ersten Worten zu der kleinen zierlichen Person, die nun für die nächsten Jahre ihre Untermieterin sein sollte, lag so etwas wie Verwunderung, beinahe Hochachtung. In dieser Zeit studieren — drei Jahre nach Kriegsende —, wo man besser zusieht, daß man Lebensmittel eintauschen kann, dachte sie ...

  • INGENIEUR UND ÖKONOM

    Seit einigen Jahren werden an der Technischen Hochschule, Dresden, an der Bergakademie, Freiberg, an der, Hochschule für Chemie, Halle-Leuna, und an der Hochschule für Verkehrswesen, Dresden, Ingenieurökonomen ausgebildet. An der Hochschule für Elektrotechnik in Ilmenau hat die Ausbildung kürzlich begonnen ...

  • Was gibt s denn Neues

    Finnischer Saunaofen aus der DDR

    „Sauna? Das Ist doch so etwas, wo man tüchtig schwitzen muß, sozusagen ein ,Bad ohne Wasser'." Die Finnen, aus deren Land das Saunabad bekannt wurde, würden ob dieser Unkenntnis nur mitleidig lächeln. Prof. Dr. Dr. Kukowka, Direktor des Instituts für Bäderwesen in Bad Elster und Direktor des Kreiskrankenhauses Grelz, lächelte jedoch nicht nur, sondern berichtete Über Forschungsarbeiten, die während der letzten Jahre auf diesem Gebiet durchgeführt wurden ...

  • Jahresversammlung der Leopoldina

    Mit einer feierlichen Festsitzung wurde am Sonntag in Halle die Jahresversammlung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina eröffnet. Der Vizepräsident der Leöpoldina, Prpt Dr. Reichenbach, begrüßte die aus beiden Teilen Deutschlands sowie aus der Sowjet- Union, aus Japans Österreich, Schweden, Finnland, Ungarn, der CSR, der Schweiz sowie aus Polen und Holland erschienenen Mitglieder ...

  • Urko und Ila

    Hanna Klose-Greger, „Inka, Sohn der Sonne", Prisma-Verlag, 273 Seiten, 7,60 DM; In eine Romanhandlung, in deren Mittelpunkt die Geschwister Urko' und Ila stehen, hat die Autorin Sitten und Gebräuche, Kriegszüge und religiöse Feste, das Leben In seiner Vielfalt im Reiche der Inkas zusammengefaßt. So nimmt der Leser Anteil an den Sonnenfesten, an dem Schicksal der dem Sonnengott geweihten Sonnentöchter am Hofe der Inkas, am Leben in den einfachen Häusern des Volkes ...

Seite 10
  • Wo die Vitamine schlummern

    Weit") Frühgemüse — nach Monaten vitamin- und wirkstoffarmer Ernährung eine willkommene Kost

    Bestimmt haben auch Sie schon einmal gegen die leidige Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen müssen. Sie wird durch das Fehlen von Vitamin C in unserem Körper hervorgerufen, konnten wir doch in den Monaten November bis April nicht genügend frisches Gemüse und Obst zu uns nehmen. Doch jetzt finden wir nach und nach wieder das begehrte Frühgemüse ...

  • Wie Jörg eine Oma bekam

    Eine ruhige, stille Straße in Berlin-Adlershof, deren Lücken mit hübschen Neubauten zugestopft wurden. Der Neubau Nr. 36 unterscheidet sich mit seiner hellen sauberen Fassade — mehrstöckig und mit Balkons — für den Betrachter auf der Straße nicht von den anderen Häusern. Er wird vorübergehen — so wie man leider oft an manchem vorübergeht, ohne zu wissen, daß sich hinter dem alltäglichen, gewohnten Gesicht etwas Ungewohntes, Neues verbirgt ...

  • 15 Minuten „Luxusa

    Eigentlich habe ich ja. gar keine Zeil-zu solchen „Extravaganzen", und nun bin ich doch das Opfer eines kleinen, sehr hübsch und einladend anzusehenden Büchleins geworden, das den Titel trägt: „Eine kleine Frauengymnastik zur Verhütung des Kreuzschmerzes". Darin steht es also schwarz auf weiß, daß die ...

  • dreimal wiederholt.

    Das sind nur einige, die wichtigsten Übungen zur Verhütung des Kreuzschmerzes, zur Kräftigung einer schlaffen Bauchmuskulatur und zur allgemeinen Entspannung. Das Buch gibt noch sehr viele Übungen an und wendet sich auch an ältere Frauen, die vielleicht meinen, bei ihnen sei e~s „sowieso schon^ zu spät" ...

  • Wo blieb die Wäsche?

    Eine vom Frühling geschmückte Straße in Berlin-Friedrichshagen. In der Nr. 45 dieser Straße sind die Fenster weit geöffnet, um die Frühlingssonne hereinzulassen. Sie spaziert in die Zimmer und malt Kringel. Das Haus scheint ihr zu gefallen. Der Reporter findet, sie hat einen richtigen Eindruck, denn auch hier hilft man sich untereinander ...

  • Französisch Schwarz: Czerniak (Israel)

    1. ei e6 2. d4 d5 3. Sc3 Sf6 (Der Modezug ist hier zur Zeit 3. ... Lb4. Nach den praktischen Ergebnissen beurteilt, verdient der Läuferzug den Vorzug, aber Czerniak hat eine Vorliebe für den Textzug.) 4, Lg5 Le7 5, e5 Sfd7 6. Le7: De7: 7, f4 (Eine recht scharfe Spielweise, die der schwedische Meister mit beachtenswerter Konsequenz behandelt ...

  • Die Hilfe wohnt nebenan

    Der Zankteufel stirbt aus / Der Nachbarschaftshilfe auf der Spur

    Es gibt viele Witze über Mieter untereinander. Die meisten beziehen ihren lachmuskelreizenden Stoff aus Meinungsverschiedenheiten, von Bewohnern eines Hauses. Da malt der Humorzeichner einer Zeitschrift in prallen Konturen den erbosten Herrn S., der sich einen raffinierten Mechanismus ausdenkt, um sich am lauten Nachbarn zu rächen ...

  • Wer macht s nach?

    Sicherlich gibt es sogar noch bessere Beispiele als die hier angeführten, auf jeden Fall aber auch schlechtere. Die Nachbarschaftshilfe sprießt noch sehr zaghaft, vereinzelt. Der Reporter muß noch nach ihr suchen, sie begegnet ihm nicht auf Schritt und Tritt. Dabei bieten sich so vielfältige Möglichkeiten ...

  • Tageserwachen

    Im Tale, über'm Fluß, liegt Schleierweiß, Tau trägt der Hauch, der in das Zimmer dringt, zarthelles Grün schlägt aus dem Birkenreis und Blütengelb aus der Forsythie springt. Am Fenster steh' ich, kaum vom Schlaf getrennt, aus dem ein schreckerfüllter Traum mich stieß: Ein greller Blitz verschlang das ...

  • Schwedische Rhapsodie

    In Schweden wird ein starkes Schach gespielt Drei Großmeister des Schachsports. Stahlberg, Stoltz. Lundin, stellt das bevölkerungsmäßig gesehen kleine Land, und auch die anderen schwedischen Meister genießen einen guten Ruf in der Schachwelt. Die folgende glänzende Gewinnpartie des schwedischen Meisters Sterner, der auch bereits bei einem Schachturnier in der DDR mit dabei war, wurde auf der Schacholympiade in München 1958 gespielt ...

  • AUFLÖSUNG DES KREUZWORTRÄTSELS

    AUS Nr. 18 ■ Waagerecht: 5. Kombination, 10. Etat, 11. Ree, 12. Szenerie, 14. Wels, 16. Eins, 17. Kufe, 19. Ruin, 20. Lias, 21. Mark, 23. Herberge, 28. Hof, 29. Erbe, 31. Reineclaude. — Senkrech-t; 1. Amt, 2. Kitz, 3. Tarn, 4. Tier, 6. Oese, 7. Bassin, 8. Tee, 9. Niemegk, 13. Eisler, 14. Werther,' 15 ...

  • SCHACHAUFGABE

    (Matt in drei Zügen)

    Ein.e Aufgabe von Dr. E. Witte (Nachdruck). Für anspruchsvolle Löser. Sehr hübscher Lösungsverlauf, Weiß: Kd5; Dc3, Te6, Sa8 (vier Steine). Schwarz: Kd7, Ld8, Sa7 (drei Steine).

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Vaterländischer Verdienstorden in Gold für FDJ KUNST UND LITERATUR • Brentano wird sich bequemen mii sseD DDR de facto lHumänite • In Genf nehmen zum ersten Male die Vertreter beider deutscher Staaten gleichberechtigt an- einer internationalen Konferenz teil. Das bedeutet eine De-facto-Anerkennung der DDR. Friedensvertrag ist der Schlüssel DDR-Position gestärkt Atompaket unreal POLITIKEN TASS DAILY TELEGRAPH Adenauer hat keinen Anspruch auf Westberlin THE «a^BS* TIMES Slje Jfeai tjjgtkgfoteg News Chronlcle Gromyko bei Dr. Bolz Gromyko legt Friedensvertragsentwurf vor
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