19. Nov.

Ausgabe vom 15.05.1959

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  • Bedrohung des Friedens Militarismus verhindern Unser Ziel durch deutschen

    Friede erste und höchste Lebensfrage des deutschen Volkes — deshalb Friedensvertrag und Bereinigung anomaler Lage; in Westberlin /DDR-Delegation bereit, mit den westdeutschen Vertretern alle Fragen des Friedensvertrages und der demokratischen Wiedervere

    Genf (ADN-Korr.). Der Leiter der Regierungsdelegation der Deutschen " Demokratischen Republik, Außenminister Dr. Lothar Bolz, gab am Donnerstag in der vierten Sitzung der Genfer Außenministerkonferenz eine Erklärung der Delegation der Deutschen Demokratischen Republik ab. Sie hat folgenden Wortlaut: Herr Vorsitzender! Ich habe die Ehre, auf dieser Außenministerkonferenz im Namen der Deutschen Demokratischen Republik — ihrer Regierung und ihrer Bevölkerung — zu sprechen ...

  • Herter will Bonnei! Militaristen retten

    Das „Atompaket" der Westmächte: „Freie Wahlen" unter fremder Besatzung / Friedensvertrag soll auf unbestimmte Zeit verschoben und Gesamtdeutschland in die NATO einbezogen werden

    • Genf. In der Donnerstagsitzung der Außenministerkonferenz legte USA- Außenminister Herter den unrealistischen „Paketplan" der Westmächte vor. Es handelt sich um einen Vier-Etappen-Plan, der angeblich der Wiedervereinigung Deutschlands, tatsächlich aber nur der Rettung des westdeutschen Militarismus und des Westberliner NATO-Brückenkopfes dienen soll ...

  • Görlitzer Memorandum überreicht

    Die Stimme von hunderten Millionen arbeitender Menschen wurde am Donnerstag zugunsten eines Friedensvertrages mit Deutschland, zugunsten der Normalisierung der Lage in Berlin, zugunsten einer Entspannung des Friedens in Europa in die Waagschale der Außenministerkonferenz geworfen. Die von der Görlitzer Konferenz der Arbeiter Europas gewählte Delegation erschien im Palais des Nations, um das von der Konferenz angenommene Memorandum an die Konferenz der Außenminister zu überreichen ...

  • Dr. Bolz: Knäuel auseinanderknüpfen

    Genf (ADN-Korr.). Im Anschluß Ein ein Fernsehinterview mit dem Deutschen Fernsehfunk sagte Außenminister Dr. Bolz am Donnerstagabend auf eine Frage des Vertreters von „Fox Tönender Wochenschau" über seine Ansicht zu dem „Paket"- Plan der Westmächte: „Ich glaube, man muß diesen heute von Herrn Herter vorgetragenen Plan sehr gründlich studieren ...

  • Friedensvertrag gegen Atompaket

    Mit der gestrigen Sitzung in Gerifl sind nunmehr der Weltöffentlichkeit ' die verschiedenen Standpunkt^ aller an der Konferenz beteiligten; Mächte unterbreitet. Von Bedeutung ist Vor allem, daß man erstmalig von einer Ost-West-Konferenz den Stande punkt der Deutschen Demokratischen! Republik gehört hat, den Standpunkt) des ersten Friedensstaates in der deute sehen Geschichte ...

  • .. Bonn als blinder Ja-Sager

    Der westdeutsche Botschafter Grewe sah sich unter dem Druck der Tatsache, daß die DDR mit der Erklärung von Außenminister Dr. Bolz ihren Standpunkt dargelegt hatte, am Schluß der Sitzung gezwungen, ebenfalls Stellung, zu nehmen. Die Erklärung Grewes war eine einzige Verbeugung vor dem Plan der Westmächte ...

  • wieder Etappensieg für Vindevogel

    Katowfce (ND). Vindevogel (Belgien), der Sieger von Prag, holte sich seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Friedensfahrt am Donnerstag nach der 132 Kilometer langen von Krakow nach Katowice führenden 11. Etappp im Stadion von Chorzow. Zweiter wurde sein Landsmann Paulissen vor dem DDR- Fahrer Bernhard Eckstein und Vanderveken (Belgien) ...

  • Außerordenliches Interesse für Bolz-Erklärung

    Genf (ADN-Korr.). Die Erklärung von Außenminister Dr. Bolz ist in Genf mit außerordentlichem Interesse aufgenommen worden, Sofort nach der Ankündigung, daß der Text der Erklärung verteilt wird, setzte ein wahrer Sturm der Journalisten auf die Sekretärinnen des Pressezentrums ein. Die Erklärung wurde ihnen förmlich aus den Händen gerissen ...

  • Gromyko: DDR ist Realität

    Nachdem die deutschen Vertreter auf 'der Konferenz gesprochen hatten, hielt es USA-Außenminister Herter für nötig, zu bemerken, daß die Anwesenheit der DDR-Delegation keine Anerkennung der .DDR durch die USA bedeute. Diesen Ausführungen ' schloß sich auch der franzö- (Fortsetzung auf Seite 2)

Seite 2
  • Der Zeitvertreib des Herrn von B.

    Nach dem ergreifenden Bericht der „Welt"

    Sie haben -es sicher schon erraten:. Der Herr, der hier so verloren in der Gegendherumsteht, ist Herr von B. Ein „Welt"- Reporter entdeckte ihn, nachdem es ihm gelungen war, das abgeschiedene schweizerische Dörfchen Petit-Veyrier an der französischen Grenze zu finden* ohne sich mehr als dreimal zu verfahren ...

  • DDR rettete Würde der Nation

    Vertreter der Blockparteien verurteilen Bonner Würdelosigkeit

    BerUn (ADN/ND). Leitende Funktionare der Blockparteien, Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung, verurteilen in Stellungnahmen das würdelose Auftreten der Bonner Vertreter auf der Genfer Konferenz. Hans Luthardt, Mitglied des Parteivorstandes der NDPD: „Bonn beweist damit wieder einmal mehr den antinationalen Charakter seiner Politik und macht sich darüber hinaus in der ganzen Welt lächerlich und verächtlich ...

  • Außenminister beraten Kernwaffenstop

    Aussichten für Fortschritte nicht ungünstig Genf (ND-Korr.). Am Donnerstagvormittag trafen in der Villa des amerikanischen Außenministers Herter die Außenminister der drei Atommächte zusammen} um einen Meinungsaustausch über die laufenden Verhandlungen zur Frage der Einstellung der Kernwaffenversuche durchzuführen ...

  • In Westberlin kein freies Wort

    CDU drängt auf Ausschluß / Brandt unterstützt Hetzkampagne

    Berlin (ADN/ND). Westberlin kann, nur frei sein, wenn die Bürger ihre Meinung sagen können und dürfen. Das aber ist nicht mehr der Fall. Diese Feststellung gehört zu den Äußerungen des Kreuzberger Bezirksbürgermeisters Willi Kreßmann nach der Fröhtstadtkundgebung am. '1. Maif uni derentwilleir«r schweren An-- griffen "ausgesetzt ist ...

  • Ollenhäuer: Paketplan kaum Basis für Einigung

    In Bonn erklärte der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer am Donnerstag, der Paketplan der Westmächte für Genf hinterlasse den Eindruck, daß er kaum die Basis einer Einigung zwischen den vier Großmächten abgeben könne. Zu dem Paket hatte das SPD-Zentralorgan „Vorwärts" bereits am 8. Mai festgestellt: „Das ...

  • St fflmh

    Das bekannte Pariser Abendblatt bezeichnet die Teilnahme der DDR an de» Genfer Konferenz als einen „weiteren Schritt zur De-Facto-Anerkennung der Deutschen Demokratischen Republik". Man könrie schwerlich behaupten, „daß man die Existenz eines Außenministers mehr oder weniger nicht anerkenne« wenn man erst einmal seine Anwesenheit in einem internationalen Konferenzsaal zugelassen hat und wenn es selbstverständlich ist, daß er gegebenenfalls das Wort ergreifen kann" ...

  • Friedensvertrag löst Deutschlandfrage

    Genf (ADN-Korr.). Die „Gemeinschaft deutscher Wissenschaftler zum Schütze der freien Forschung", der auch der ber kannte Atomphysiker Prof. Dr. Heisenberg nahesteht, überreichte durch Dr. Jansen; Karlsruhe, den an der Genfer Konferenz beteiligten Mächten ein Memorandum, in dem auf di£ Gefahren des Atomrüstens aufmerksam gemacht und der Abschluß eines Friedensvertrages verlangt wird ...

  • Tausendfacher Ruf nach Frieden

    Briefe, Telegramme und Unterschriftenlisten nach Genf

    Berlin (ND/ADN). In einer Resolution fordern 62 Werktätige der Fertigmacherei und der Drahtflechterei in der Drahtfabrik des Berliner KWO von der Außenministerkonferenz Beratungen über einen Friedensvertrag und die Beseitigung des Besatzungsregimes in Westberlin. Der Lehrkörper und die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts für Kunsterziehung der Berliner Humboldt-Universität bekräftigen mit ihrer Unterschrift das Recht des deutschen Volkes auf einen Friedensvertrag ...

  • Der unfreiwillige Beitrag des Monsieur Lacomme

    Auf Befehl des Kommandanten det französischen Besatzer in Westberlin, Ge* neral Lacomme, ist die Politische Abtei* lunfa der Westberliner Staatsanwaltschaft gegenwärtig damit beschäftigt, ein Straf-* verfahren gegen die sozialdemokratischen Falken einzuleiten, weil sie am 1. Mai in ihrem Demonstrationszug ein meter* langes Spruchband mit der Forderung „Freiheit für Algerien" mitgeführt hatten ...

  • Friedensvertrag gegen Atompaket

    (Fortsetzung von Seite 1) Friedensplan auch noch damit, daß man das Besatzerregime Westberlins auf ganz Berlin ausdehnt.

    »... ■ • -.- .—- Mr. Herter hat hier offensichtlich -versucht, Pferde zu verkaufen, die.ihm gar nicht,gehören. Das ist ein Plan, der niemandem etwas nützt, denn er geht nicht von den Realitäten aus, sondern von den Wunschträumeh gewisser imperialistischer Gruppen, "die sich immer noch nicht daran gewöhnen können, daß sich: die Welt andersherum dreht, als sie es wünschen ...

  • Kriegsministerium deckt Kammhuber

    Bombenabwürfe — Provokation gegen Genf

    Bonn (ND). Es bestehe „kaum noch Hoffnung", daß diejenigen, die am 21. April 45 Bomben auf den großen Knechtsand abwarfen, ermittelt würden^ erklärte am Mittwoch ein Sprecher des westdeutschen Kriegsministeriums in Bonn. In parlamentarischen Kreisen, so wird aus Bonn berichtet, bestehe kein Zweifel mehr daran, daß vom Kriegsministerium die Diskussion über die Bombenabwürfe endgültig begraben werden soll ...

  • Endlich gemeinsam handeln

    Im gleichen Maße wächst die scharfe Kritik an der Störenfriedpolitik, die Bonn durchzusetzen versucht. Der „FDP- Pressedienst" hebt hervor, daß die Deutschen in Genf „das Verhandlungsgeschehen entscheidend beeinflussen könnten". Der Hinderungsgrund für ein solches Vorgehen sei die Furcht der Bonner Regierung ...

  • C|feinteia#

    Mit dem Einzug der DDR-Delegation in den Genfer Konferenzsaal und ihrer aktiven Teilnahme an den Verhandlungen triumphiere die von der Sowjetunion vertretene realistische Haltung, schreibt die rumänische Zeitung. Alle Versuche, den Status der beiden deutschen Staaten auf die Rolle von Informationsbüros zu reduzieren, hätten eine Niederlage erlitten ...

  • 85 Tage im Wettbewerb gewonnen

    Sozialistische Arbeitsgemeinschaft in Sangerhausen schafft Großanlage für Kupferproduktion -■, . " ' * ]

    Sangerhausen (ND/ADN). Die sozialistische Arbeitsgemeinschaft „Kupferschieferflotation" der Versuchsflotationsanlage Sangerhausen verpflichtete sich, die Projektierungsunterlagen für den Bau einer großtechnischen Aufbereitungsanlage für Kupferschiefererz aus der Mansfelder Mulde bis zum 10. Jahrestag der DDR fertigzustellen ...

  • Herter will Bonner Militaristen retten

    (Fortsetzung von Seite iy

    sische Außenminister an, worauf UdSSR- Außenminister Gromyko die Bemerkung machte, die Teilnahme beider deutscher Staaten sei im Notenwechsel zur Vorbereitung der Konferenz geklärt worden,* es sei nicht notwendig, auf diese Frage unnötig' zurückzukommen. Es gebe eben Realitäten, die existieren, ob man sie wünsche oder nicht; so gebe es eben zwei deutsche Staaten ...

  • „Der Sieger heißt Gromyko"

    In einer dritten Korrespondenz der Agentur AP heißt es: „Der taktische Sieger der Genfer Konferenz heißt bisher, Gromyko." Der sowjetische Außenminister stelle die beherrschende Persönlichkeit am Konferenztisch dar. Der Grund hierfür sei die Tatsache, daß die sowjetische Delegation-den Willen der Weltöffentlichkeit zum Ausdruck bringt: „Der wichtigste Verbündete der "Sowjetunion ist die öffentliche Meinung ...

  • Neuer CSR-Handelsrat

    Berlin (ADN). Am Donnerstag, dem 14. Mai, empfing der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Heinrich Rau, den neuernannten Handelsrat der CSR in der DDR, Premysl Strougal, zu einem Antrittsbesuch. Die Vorstellung des neuen Handelsrates erfolgte durch den Botschafter der CSR in der DDR, Otto Kliüka ...

  • Hennigsdorf senkt Kosten

    Hennigsdorf. 22 sozialistische Arbeitsgemeinschaften im LEW „Hans Beimler" in Hennigsdorf haben bisher durch ihre Arbeit eine Selbstkostensenkung von 50 000 DM erreicht. Die 30 „Brigaden der sozialistischen Arbeit", die gegenwärtig Im Werk um.den Ehrentitel kämpfen, haben sich vorgenommen* bis zum Jahresende die Selbstkosten um 250 000 DM zu verringern ...

  • Bonn der Lächerlichkeit preisgegeben

    FDP-Pressedienst: Das Volk läßt sich auf die Dauer nicht ablenken

    Bonn (ND). Die groteske Einfältigkeit, mit der sich die Bonner Regierung in Genf vor aller Welt als gemeingefährlicher Obskurant selbst entlarvt hat, steht überall in Westdeutschland zur Diskussion. Dabei häufen sich täglich die Stimmen, die offen oder versteckt die bedeutsame Rolle der DDR-Delegation am Verhandlungsort hervorheben ...

  • Otto Grotewohl in Urlaub

    Berlin (ND). Das Presseamt beim Mi-. nisterpräsidenten teilt mit: Ministerpräsident Otto Grotewohl hat einen Erholungsurlaub angetreten und wird während <Jieser Zejt von dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Heinrich Hau, ver* treten ...

  • Beide deutsche Staaten blicken nach Genf ökonomische Erfolge in der Ansehen fn Genf

    Bevölkerung der DDR verurteilt Bonner nationale Würdelosigkeit in Genf Q Westdeutsche Militaristen versuchen fieberhaft, vollendete Tatsachen der Aufrüstung zu schaffen 9 Bevölkerung der Westzone übt scharfe Kritik an Adenauers Obstruktionspolitik - — — "-«*"-»•*■■»•«—

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr> Günter Kertzscher, stellv, Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter Ineo Seist

  • DDR wird Stellung nehmen

    '■ In der Pressekonferenz der DDR-Delegation erklärte Gesandter Kegel, die Vertretung der DDR behalte sich vor, zu den Westlichen Vorschlägen nach ihrer sorgfältigen Prüfung ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln.

  • 13 000 Handtücher taglich

    Karl-Marx-Stadt. Mit der in diesem Jahr angekündigten Anwendung neuer Technologien in der Textilindustrie der DDR wurde begonnen. Die ersten Malimo- Handtücher stellte der VEB Cunersdorfer

  • Man spricht von der DDR

    INTERNATIONALE PRESSESCHAU

    r NEW—, YORK

Seite 3
  • Tiefe Wirkung

    Zu den Menschen, die vom Verlauf des VI. Parlaments am stärksten beeindruckt sind, gehören die Jungen und Mädchen aus dem Westen unserer Heimat. Als wir in einer Konferenzpause mit etwa zehn von ihnen sprachen, sagte ein Freund: l(Was uns vor allem in Erstaunen versetzt, sind die vielen guten Taten, die großartigen Leistungen, die die Jugend der DDR beim sozialistischen Aufbau vollbringt und die Selbständigkeit sowie das große Wissen, mit denen sie dabei zu Werke geht ...

  • Lemmer sabotiert Verständigung

    Roland Günther enthüllt: Geheimabkommen zwischen Spionageminister und rechten DGB-Führern

    Rostock (ND). Aufschlußreiche Enthüllungen über die Absicht Lemmers, die Durchführung des Beschlusses der 4. Bundesjugendkonferenz in Kassel über die Kontaktaufnahme mit Jungarbeitergruppen des FDGB sowie des jüngsten Verständigungsvorschlages des FDGB-Bundesvorstandes an die DGB-Führung durch rechte DGB-Führer sabotieren zu lassen, machte der Jugendsekretär des Bundesvorstandes des FDGB, Roland Günther, auf dem VI ...

  • Fliegt noch ein halbes Jahr

    Wenn man Sputnik 3 zu seinem heutigen Geburtstag beglückwünscht und seine fleißige, allen Wissenschaftlern der Welt dienende Arbeit lobt, so dürfen nicht seine großen Vorzüge gegenüber seinen amerikanischen „Kollegen" übersehen werden. Da ist zunächst, wie eingangs schon erwähnt, sein weiteres Funktionieren ...

  • Meteoritengefahr „halb so schlimm"

    Die Theorie der Weltraumreisen sah in den Schwärmen von Meteoriten im All eine der größten Gefahren für den Flugkörper. Diese Gefahr ist jedoch, sofern das Raumschiff nicht gerade jahrelang unterwegs ist, nicht sehr bedeutend, versichert Vera Michnewitsch. Jedenfalls wurde mittels der Apparate an Bord des Sputniks und auch der kosmischen Rakete festgestellt, daß es in diesen Höhen relativ wenige Meteoriten gibt ...

  • „Majak" setzt seine Erzählung fort

    Sowjetisches kosmisches Labor beweist seine Überlegenheit / Von, unserem Moskauer Korrespondenten Willi Porombka

    Dies geschieht sowohl durch Messungen des Widerstandes, der dem Sputnik bei seinem Flug entgegenwirkt, als auch durch manometrische Forschungen der hohen Atmosphärenschichten dank der an Bord installierten Apparate, die bisher als „unikal", als unübertroffen gelten. Früher wurde die Atmosphärenstruktur nach allgemeingültigen, auf unzulänglichen experimentellen Werten beruhenden theoretischen Strukturmodellen bestimmt ...

  • VI. PARLAMENT DER FD3 Taten, die in Genf zählen

    Zwischen Rostock, der Stadt des VI. Parlaments der FDJ, und Genf, dem Tagungsort der Außenminister, besteht ein direkter Zusammenhang. Sitzt in Genf die Delegation der DDR mit am Verhandlungstisch, so nicht zuletzt deshalb, weil sich Kraft und Autorität der DDR in den letzten Jahren beträchtlich erhöhten ...

  • Geschenke der Freundschaft

    Viel? Jugendfreunde stehen immer vor den Tischen in der Vorhalle des Parlamentsgebäudes, die zahlreichen Geschenke bewundernd, die von den ausländischen Delegationen und von Jugendgruppen der Republik dem Parlament überreicht wurden. Da ist eine wunderbare Skulptur des großen Lenin, die Sergej Pawlow den Delegierten mit anderen Geschenken überreichte ...

  • Die gesamte Jugend soll es sein

    tWalter Ulbricht und Delegation junger Arbeiter vom VI. Parlament stürmisch empfangen / Minister antworten auf Kritik

    Rostock (ND). Zu einem besonderen Höhepunkt des VI. Parlaments der FDJ und einer neuen Vertrauenskundgebung für die Partei der Arbeiterklasse gestaltete sich am Donnerstagvormittag das Eintreffen des Ersten Sekretärs des ZK und Ersten Stellvertreters des Vorsitzenden, des Ministerrates der DDR,- Walter Ulbricht ...

  • Wegbereiter für Raumfluge

    . Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die mit Hilfe des „Jubilars" gewonnen wurden, ist: Die kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre trägt keineswegs einheitlichen Charakter, sondern sie umgibt die Mutter Erde in zwei Schichten. Dieses und andere vom Sputnik 3 erzielte Resultate der Erforschung von kosmischen Strahlen sind besonders wichtig im Hinblick auf künftige Raumflüge ...

  • Passivistenbrett des Parlaments

    Da gibt es im Kreisbaubetrieb Stollberg den Kaderleiter Caritz. Er erklärte: „Wir haben als Betriebsleitung selbst genug politische und wirtschaftliche Aufgaben, so daß wir uns zur Zeit nicht mit der Jugend beschäftigen können." Als ob man ohne die Jugend die politischen und wirtschaftlichen Aufgaben lösen könne! Obwohl der Verlauf des VI ...

  • •k

    LA In den Semesterferien 1958 beteiligten sich etwa 80 000 Studenten und Fachschüler an den von der FDJ durcheeführ- Dem Beispiel der jungen Volkskammerabgeordneten Lucie Wolter haben sich viele FDJler angeschlossen. Bis Ende 1958 wurden mehr als 8000 Kälber zusätzlich aufgezogen.

  • Chemie und Jugend

    schließen auf dem VI. Parlament ein festes Bündnis. In der Rostocker Neptun-Schwimmhalle überzeugen sich Jugendliche in der Ausstellung „Chemie bringt Brot, Wohlstand, Schönheit" von den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Plaste Fotos: Zentralbila

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  • Auszug aus der Rede Walter Ulbrichts vor Schriftstellern, Brigaden der sozialistischen Arbeit und Kulturschaffenden in Bitterfeld

    Die heutige Tagung hat eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung der sozialistischen Nationalliteratur und des gesamten kulturellen Lebens in der Deut' sehen Demokratischen Republik. Unter den gegenwärtigen Bedingungen, unter welchen die Arbeiterklasse, die Intelligenz, die Bauern und anderen ...

  • Brigaden der sozialistischen Arbeit und das kulturelle Leben

    Es ist kein Zufall, daß.sich hierin Bitterfeld, im Zentrum der chemischen Industrie, des Industriezweiges, der für die Erfüllung des großen Siebenjahrplanes ent- '■ scheidend ist, die Brigaden der sozialisti-« sehen Arbeit und die Gemeinschaften der sozialistischen Arbeit entwickelt haben. Die Mitglieder ...

  • Zur Arbeit des Deutschen Schriftstellerverbandes

    Der IV. Deutsche Schnftstellerkongreß stellte die Aufgabe an unsere Schriftsteller, Dichter und Künstler, die neue sozialistische Natlonalllteratur zu schaffen, die^ in der Form national, ihrem Inhalt nach sozialistisch ist Welche Grundlagen für eine sozialistische Nationalliteratur sind in der Deutschen ...

  • Der Schriftsteller und die Gegenwart

    Es gab im Kreis der Schriftsteller schon seit langer Zeit eine Diskussion darüber, ob der Schriftsteller die Probleme des gegenwärtigen Lebens unmittelbar zu gestalten In der Lage ist. Ich glaube, die erste Diskussion darüber hatte ich schon im Jahre 1948. Das ist eine lange Diskussion. Schriftsteller und Dichter waren zu jeder Zeit in der Geschichte der Menschheit Kämpfer und Künder des Neuen ...

  • Der Weg des Schriftstellers der neuen Zeit

    Vielfältigkeit der Formen ist integrierender Bestandteil des Realismus. Es ist doch gerade Ausdruck künstlerischer Meisterschaft, für die Darstellung der Gedanken die Form zu wählen, die künstlerisch am geeignetsten ist Das berechtigt jedoch nicht dazu, die Form zum Hauptgegenstand künstlerischer Beurteilung zu machen ...

  • Der Schriftsteller und das Kollektiv

    Genosse Strittmatter hat über die Arbeit des Schriftstellerverbandes gesprochen und die Frage gestellt: „Welcher Schriftsteller kommt zum Verband und stellt seine literarische Arbeit zur Aussprache?" Ich will hier nicht über innere Probleme des Verbandes sprechen, sondern über ein Problem, das das gesamte Volk interessiert Glaubt einer der Genossen Schriftsteller, daß es möglich ist, große Kunstwerke zu schaffen ohne jede Kollektivität der Arbeit? Das ist nicht möglich ...

  • Der Brief der Nachterstedter Arbeiter

    Worauf kommt es gegemv&rtlg an? Es kommt darauf an, daß unsere Schriftsteller mit ihren spezifischen künstlerischen Mitteln bei der Lösung der großen Aufgabe der sozialistischen Entwicklung in der Deutschen Demokratischen Republik mithelfen. Die Werke unserer Schriftsteller sollen von dem Neuen, dem Fortschrittlichen in der Deutschen Demokratischen Republik künden ...

Seite 5
  • Über den Entwicklungsweg eines Schriftstellers in der sozialistischen Gesellschaft

    Es muß Klarheit darüber geschaffen werden, daß der Entwicklungsweg eines Schriftstellers in der sozialistischen Gesellschaft ein anderer ist als in der kapitalistischen Gesellschaft. Worin besteht der große Unterschied? Hier im Saal ist eine Reihe junger Schriftsteller anwesend, die aus dem werktätigen Volk stammen ...

  • 1965: Möbel für 1,87 Milliarden DM

    Möbelwerkerkonferenz in Zeulenroda / 500 Delegierte beraten über Aufgaben im Siebenjahrplan

    Zculenroda (ND/ADN). Im Ostthüringer Möbelzentrum Zeulenroda wurde am Donnerstag die zentrale Möbelwerkerkonferenz eröffnet, auf der über 500 Arbeiter, Techniker und Wissenschaftler aus der Möbelindustrie der DDR und ihren Zulieferindustrien über ihre Aufgaben im Siebenjahrplan beraten. Die Konferenz bildet den Höhepunkt der in den vergangenen Monaten im Bezirk Gera durchgeführten Untersuchungen und Maßnahmen bei der Rekonstruktion der fünfzehn Werke im Raum Zeulenroda-Triebes ...

  • Arbeitervorschläge sofort bearbeiten

    Sowjetische Gäste bei Brigaden der sozialistischen Arbeit

    1 Magdeburg (ND/ADN). Der Sekretär des FDGB-Bundesvorstandes Nationalpreisträger Siegfried B o w.e n s forderte am Donnerstag auf einem deutsch-sowjetischen Erfahrungsaustausch in Magdeburg, jetzt mit der gegenseitigen Kontrolle der Verpflichtungen zu beginnen,- die im Wettbewerb um den Titel „Brigade der sozialistischen Arbeit" übernommen wurden ...

  • Neue Talente aus dem Volke

    Eine weitere und noch größere Aufgabe ist es, alle Talente im werktätigen Volk aufzuspüren und zu fördern, indem Laienzirkel für Literatur, für die verschiedensten Zweige der Kunst, für Tanz usw. organisiert werden. Diese Talente aus dem werktätigen Volk, sollen den Nachwuchs für unsere Bühnen, für die Schauspielensembles usw ...

  • Fragen der EntwicKlun; der sozialistischen Literatur und Kultur

    ' (Tortsetzung von Seite 4) Stärker gefördert werden* als das bisher der Fall ist. / Wir sind der Meinung, daß es richtig ist* Aufträge zu geben. Im gegenwärtigen Stadium unserer Entwicklung bin ich aber dafür, etwas vorsichtig damit umzugehen. Warum? Es gibt eine Reihe älterer Schriftsteller, die große Erfahrungen haben, auch bedeutende Werke schrieben* aber gegenwärtig mit dem sozialistischen Leben wenig verbunden sind ...

  • Frieden für alle Kinder

    Gemeinsamer Aufruf zum Internationalen Kindertag

    Berlin (ADN/ND). Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni haben der Minister des Innern, der Minister für Volksbildung, der Minister für Kultur, der Nationalrat* der Bundesvorstand des FDGB, der Zentralrat der FDJ, die Zentralleitung der Pionierorganisation ,,Ernst Thälmann", der Bundesvorstand des DFD und der Deutsche Turn-! und Sportbund einen gemeinsamen Aufruf erlassen ...

  • Tag der Waffenbrüderschaft

    Freundschaftstreffen in der Sporthalle Berlin (ADN). Zusammen mit Soldaten und Offizieren der Sowjetarmee und der Nationalen Volksarmee begingen Tausende Berliner am Donnerstag auf einem Freundschaftstreffen in der Deutschen Sporthalle in der Stalinallee und auf dem Vorplatz den Tag der Waffenbrüderschaft ...

  • 5,6 Millionen für „Das schöne Dorf"

    Wertvolle Prämien für den Wettbewerb der Landbevölkerung beschlossen

    Berlin (ND). Der Ministerrat hat für den Wettbewerb „Das schöne Dorf" Prämien in der Höhe von insgesamt 5,6 Mit« Honen DM zur Verfügung gestellt. Wie wir von der Zentralen Wettbewerbskommission erfahren, gliedert sich diese Summe in folgende Positionen auf: 2,6 Millionen DM stehen für die Zwischenund ...

  • Humboldt>Festsitzung der Akademie

    Berlin (ND). Die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin gedachte gestern in einer würdigen Festsitzung ihres hervorragenden Mitgliedes Alexander von Humboldt. Neben den ordentlichen Mitgliedern und vielen Korrespondierenden Mitgliedern, der Akademie waren prominente Gäste aus Westdeutschland und aus 16 Ländern erschienen, die vom Vizepräsidenten der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Prof ...

  • Helft den Arbeitern und Bauern, die Höhen der Kultur zu erstürmen

    Wlr richten an unsere Schriftsteller und Künstler, aber auch an den Kulturbund die Bitte zu helfen, daß die Wünsche der Arbeiterschaft und unserer Genossenschaftsbauern und Einzelbauern nach einem schönen, kulturvolleren Leben erfüllt werden. Es ist an der Zeit, die Arbeit in den Kulturklubs und Kulturräumen neu zu gestalten ...

  • Die Kulturpolitik der DDR - dient der Zukunft Deutschlands

    Unsere Literatur und Kunst dienen der Pflege der besten humanistischen Traditionen Deutschlands und dem Sieg des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik. Unsere Literatur und Kunst haben große Bedeutung für ganz Deutschland, weil sie das Neue und Fortschrittliche gestalten, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes menschlich sind ...

  • Bilanz an der Akademie Babelsberg

    Fotsdam-Babelsberg (ND). Nach zweitägiger Diskussion beendete am Mittwoch eine Konferenz der Professoren, Dozenten und Assistenten der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften „Walter Ulbricht" ihre Beratungen. Sie war der kritischen Überprüfung ihrer Arbeit im Lichte der Forderungen des Genossen Walter Ulbricht auf der Babelsberger Konferenz vom 2 ...

Seite 7
  • Warnstreik wird gefordert

    Der 1. Mai muß ein Kampftag gegen die Aufrüstung werden, so schlug der Schriftsteller vor, und die Gewerkschafter griffen diese Forderung in der Diskussion auf und verwirklichten sie dann auch! Sie hatten es nicht verstehen können —• ihren Gesichtern sah man es an —* warum der DGB-Kreisausschußvorsitzende Craß auf der Delegiertenversammlung erklärte, es sei keine Zeit mehr, die Vorbereitungen für den 1 ...

  • Überfallwagen im Schatten der Burgruine

    Da rollt ein grünlackierter Wagen vorn Burgberg herab. Er biegt um die Ecke, hält am Dorfkrug. Dort stehen schon zwei riesige Mannschaftswagen im Schatten der alten Bäume. Sie stören das be-> schauliche Bild, sie stören es noch mehr, als schließlich eine Horde grünuniformierter Bereitschaftspolizisten ...

  • Befehl durchs Telefon

    Der Befehl ging heraus: Artilleriebataillon 340 wird am 1. April in das „Scharnhorst-Lager" an der Ausfallstraße von Gießen zur Autobahn Kassel—Frankfurt verlegt. Oberst Amberger, Chef des Stabes IV in Wiesbaden, nahm den Telefonhörer und teilte diesen Befehl lakonisch der hessischen Staatskanzlei mitj obwohl die hessische Landesregierung wiederholt eine Stationierung von Atomwaffen abgelehnt hatte ...

  • Friede den Menschen

    Eine Stadt in Hessen kämpft um ihr Leben / Bericht von M. Radmann

    Am Dienstag, 24 Stunden nach Eröffnung der Genfer Außenministerkonferenz, haben die in Gießen stationierten Raketeneinheiten der westionalen Bundeswehr die ersten *Honest-John"-Raketen erhalten. Die Ausrüstung der Gießener Raketeneinheiten soll laut DPA im Juli abgeschlossen werden. In ganz Oberhessen herrscht Alarmstimmung ...

  • Helfen Bittgesuche?

    In der Zwischenzeit richtete der Bürgermeister Osswald im Namen des Magistrats ein langes Schreiben an den Bonner Kriegsminister mit der Bitte, die Entscheidjung zu ändern. Durch diesen Brief wurde vollends klar, daß Strauß und seine Generale die Stadtväter von Gießen wissentlich betrogen haben. Denn schon am 26 ...

  • Ist die Garnison ein Geschäft?

    Wie früher ist Gießen eine Art Metropole für Oberhesseq. Hierher kommt man aus den Dörfern und den kleinen verträumten Städtchen mit ihren alten Burgen und Mauern und Fachwerkhäusern. Es ist eine sanfte Landschaft mit ihren Höhen und weitgeschwungenen Tälern, ihren fruchtbaren Äckern und tiefgrün-saftigen Wäldern ...

  • Blieb die Zeit stehen?

    In Gießen aber, der kleinen Stadt.mit der großen Vergangenheit, in der auch so bedeutende Wissenschaftler wie Justus von Liebig und Wilhelm Conrad Röntgen gewirkt haben, will es uns scheinen, als sei hier die Zeit 125 Jahre lang stehengeblieben. Aber stehengeblieben sind dabei nicht einmal die schönen alten Häuser und Baudenkmäler der Stadfc Nicht nur das alte Schloß, das schon 1330 erbaut wurde, das Zeughaus aus dem 16 ...

  • Die CDU ändert ihre Taktik

    So überrascht und bösartig, wie die Befürworter der Atomrüstung zuerst reagierten, so schnell versuchten sie, die Zeit zu nutzen, um sich auf eine andere Taktik umzustellen. Einschläfern und beruhigen — das erschien ihnen eine geschicktere Methode als schimpfen. Das Paradoxe geschah: Die CDU-Zei* tung brachte bald längere Berichte, beschäftigte sich mehr mit den Argumenten gegen die Raketen als das Blatt der SPD ...

  • Diesem System keinen Mann undjkeinen Groschen

    So sahen wir, daß Gießen nicht nur in den alten, engen Straßen, den winkligen Grundrissen selbst der neuen Häuser zu finden ist. Wir treffen es nicht nur in den Wirtshäusern, wo satte Spießer ihren Skat spielen. Die Ruhe und die Beschaulichkeit täuscht. „Diesem System keinen Mann und keinen Groschen", das forderte einst August Bebel, der Kampfgefährte des großen Sohnes der Stadt Gießen, Wilhelm Liebknecht, der ebenfalls' Mitglied der 'sozialdemokratischen- Fraktion des Reichstages war ...

  • Wilhelm Liebknecht wurde hier geboren

    125 Jahre sind vergangen, seitdem der Rektor Weidig mit seinem Federkiel dem Manuskript Büchners diese Warnung vorangestellt hat. Als Büchner und Weidig starben, war ein Kind der Stadt Gießen gerade elf Jahre alt. Sein Name: Wilhelm Liebknecht! Sein Name steht zusammen mit denen von Karl Marx, Friedrich Engels und August Bebel ...

  • Lügen und Dementis

    Man versuchte es auch/ mit den üblichen Lügen. Das Ganze sei ein NATO- Befehl und von Bonn nicht zu ändern. Die NATO dementierte. Gießen habe doch auch nicht gegen die amerikanischen Atomkanonen protestiert. Das stimmt. Aber niemand wußte ja von Ihnen. Und dann natürlich: Der Kampf gegen die Atomraketen sei doch nur im Sinne der böten 'Kommunisten ...

  • Protest-Sternfahrt der Gewerkschafter

    Das also war die Situation; als am 16." April kasernierte Bereitschaftspöllzisten aus Wiesbaden vor dem Dorf krug

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  • Belgien hieß der Sieger des Tages

    < Vindevogel gewann die elf te Etappe / Vandervekens Sprung nach vorn - Von unserem Berichterstatter Dieter Wales

    Zum elften Male steigen die Friedensfahrer , vor der altehrwürdigen Marienkirche von Krakow in den Sattel, rollen in gemächlichem Tempo die zehn Kilometer zum scharfen Start und beginnen dann vor der Leninhütte von Nowa Huta — dem größten Industrieprojekt der Volksrepublik, dem Wahrzeichen des sozialistischen Polen — die Jagd über 132 km nach Katowice ...

  • De

    von Erling Heiestad, Oslo

    denn je ihre Stimme gegen eine Zusammenarbeit mit den westdeutschen Revanchisten und Kriegspolitikern. Während dieser Vorschlag im Parlament behandelt wurde, kam es vor dem Parlament zu einer imposanten Protestkundgebung. Unter den Losungen „Keine deutschen Offiziere für Kolsaas" und „Keine Versorgungsbasen für die deutsche Kriegsmarine In Norwegen" demonstrierten mehrere tausend Osloer Arbeiter ...

  • Offizielle Ergebnisse nach der 11. Etappe

    Etappeneinzelwertunc: 1. Vindevogel (Belgien) 3:13:42, 2. Paulissen (Belgien)-3:14:12, 3. Eckstein (DDR) 3:14:42, 4. Balvert (Holland), 5. Vanderveken (Belgien), 6. Geldermans (Holland), 7. Bedwell (England), 8. Kapitonow (UdSSR), 9. Czarnecki (Polen), 10. Mares (CSR), 11. van der Ven (Holland), 12. Bangsborg (Dänemark), 13 ...

  • Friedensratstagung stand im Zeichen der deutschen Frage

    DDR-Delegation zurückgekehrt / Appell an die Außenminister: Zur Entspannung beitragen

    Berlin (ADN). von der Jubiläumstagung des Weltfriedensrates .vom 8. bis 13. Mai in Stockholm kehrte am Donnerstag die Delegation des Deutschen Friedensrates mit dem Präsidenten, Prof. Dr. Walter Friedrich, und den Vizepräsidenten Prof. Dr. Barwich und Josef Orlopp nach Berlin zurück. Zur Begrüßung hatten sich Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Friedensrates und des Nationalrates auf dem Flugplatz Berlin-Schönefeld eingefunden ...

  • EPISODEN UND GESPRÄCHE

    Die Straße des Friedens führte durch Auschwitz. Für Minuten trat das pulsierende Leben der Fahrt in den Schatten. Das Grauen stand auf. Die Lebenden verneigten sich vor den toten Opfern der Barbarei. Vier Millionen Menschen wurden hier vernichtet, durch Hunger, durch Foltern, durch Gas. In vier Jahren aus 28 Ländern Europas ...

  • Norweger machen Front gegen Bonn

    Ende April behandelte das norwegische Parlament den Vorschlag der Regierung und des Militärausschusses über die Anerkennung der westdeutschen Forderung nach Stationierung von zwei Offizieren der Bonner Bundeswehr beim Nordkommando der NATO in Kolsaas bei Oslo. Die Parlamentssitzung wurde zu einem eigenartigen Schauspiel ...

  • Zweiter Stockholmer Friedensappell

    An alle friedliebenden Menseben in der Welt hat die Schlußsitzung der Tagung des Weltfriedensrates einen zweiten Stockholmer Appell gerichtet. Darin werden alle Menschen guten Willens aufgefordert, die Staatsmänner zu zwingen, „zusammenzukommen und nicht auseinanderzugehen, bevor sie die ersten Grundlagen für den Frieden gelegt haben, ohne die der kalte Krieg kein Ende findet und das Recht der Menschen auf Leben und Freiheit nicht gesichert ist ...

  • Hunderte Koreaner wollen heim

    Erregte Demonstrationen vor dem japanischen Außenministerium

    Tokio (ADN). Mehrere Hundert der in Japan lebenden Koreaner, die bereits seit Jahren ihre Repatriierung in die Heimat fordern, demonstrierten am Donnerstag in Tokio vor dem japanischen Außenministerium und der Gesellschaft des Roten Kreuzes. In einer Petition an die japanische Regierung fordern die Demonstranten eine schnelle Lösung des Rückführungsproblems, über das seit dem 13 ...

  • Sowjetregierung warnt Griechenland

    Errichtung von; Atombasen schadet gegenseitigen Beziehungen

    Moskau .(ADN). Die sowjetische Regierung hat am Mittwoch in einem Aide memoire die griechische Regierung vor der Anläge von Atom- und Raketenbasen in Griechenland gewarnt. In dem Aidememoire erklärt die " Sowjetregierung, daß die Zustimmung der griechischen Regierung zur Errichtung derartiger Basen auf ...

  • Abakofuhrer in. Leopoldville

    Leopold vllle (ADN). Einen begeisterten Empfang bereiteten die Einwohner von Leopoldville den drei Abakoführerft Kasavubu, Kanza und Nzeza, die am Mittwoch, aus Brüssel kommend, wieder in Kongo eintrafen. Sie waren Anfang dieses Jahres nach Belgien verschleppt worden* Die Beseitigung des Kolonialstatus von Belgisch-Kongo und die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen Staates fordert die Kongolesische Nationalbeweeung in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Programm ...

  • Tschou En-Lai dankt Otto Grotewohl

    • „Ich-erlaube mir, Ihnen und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik für Ihre Glückwünsche, die mir anläßlich meiner Ernennung zum Vorsitzenden des Staatsrates der Volksrepublik China übermittelt worden sind, herzlich ru danken. Das chinesische und das deutsche Volk unterstützten sich von je und werden sich weiter bei der gemeinsamen Sache des Aufbaus des Sozialismus und der Erhaltung des Weltfriedens unterstützen und Schulter an Schulter vorwärts schreiten ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Freitag, den 15. Mal 1959t Schwache Winde aus nördlichen Richtungen* Wechsel von kurzen Aufheiterungen und starker Bewölkung. Vereinzelte Schauer, z. T. gewittrig. Tageshöchsttemperaturen 16 bis 18 Grad, tiefste Nachttemperaturen 5 bis 8 Grad. Sonnenaufgang am 15. Mai 1959 4.11 Uhri Sonnenuntergang 19 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W I. Mauerstraße 1*740, Tel) 22 03« - Verlag: Berlin N 54. 3chönnausee Allee 176. Tel. 42 5151 - Abonnementspreis monatlich S.50 DM - Alleinige Anzeigen« annähme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C S. Rosenthaler Str. 28-31« und alle DEWAG- Filialen In den ßezirksstadten der DDR - Bankkonto: Berliner s^adtkontori Berlin N Mi Schönhauser Allee 14« ...

  • Irak boykottiert Frankreich

    Bagdad (ADN). Die irakische Regierung hat am Mittwoch einen Boykott gegen die französische Schiffahrt verhängt Mit dieser Maßnahme, der ein wirtschaftlicher Boykott gegen Frankreich vorausgegangen ist, will die irakische Regierung ihren Protest gegen das Morden der französiechen Kolonialsoldateska in Algerien sowie gegen die Zusammenarbeit Frankreichs mit Israel zum Ausdruck bringen ...

  • Sudan protestiert gegen Verseuchung der Sahara

    Khartum (ADN). Der sudanesische Informationsminister hat angekündigt, daß Seine" Regierung bei der UNO gegen die von Frankreich geplanten Atombombenversuche in der Sahara energisch protestieren wird. Der Sudan werde auch in anderen internationalen Organisationen gegen--die Experimente mit Massenvernichtungswaffen Einspruch erheben» ...

  • 400 neue Schulen in Irak

    Bagdad (ADN-Korr.). Seit der Revolution vom 14; Juli 1958 sind in Irak nahezu 400 neue Schulen eingerichtet worden; Im neuen Schuljahr, das am 1. September beginnt, sollen weitere 750 Schulen —• darunter 62 in. neuen Gebäuden — eröffnet werden.

  • Neue Waffen gegen Algerien

    ' Paris (ADN). 10,8 Milliarden Franc hat äie französische Regierung zusätzlich für den Ankauf beziehungsweise den Bau von 30 schweren Hubschraubern bewilligt. Die Maschinen sollen im Krieg gagen das algerische Volk eingesetzt werden.

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Bedrohung des Friedens Militarismus verhindern Unser Ziel durch deutschen Herter will Bonnei! Militaristen retten Görlitzer Memorandum überreicht Dr. Bolz: Knäuel auseinanderknüpfen Friedensvertrag gegen Atompaket .. Bonn als blinder Ja-Sager wieder Etappensieg für Vindevogel Außerordenliches Interesse für Bolz-Erklärung Gromyko: DDR ist Realität
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