5. Juli

Ausgabe vom 16.10.1958

Seite 1
  • Der größte deutsche Dichter der neuesten Zeit

    Gedenkrede Walter Ulbrichts beim Staatsakt

    T.iebp Gpnrtssin-Tjllv! Verehrte Trauerversammlung! Das Herz unseres lieben Freundes, des Dichters des neuen Deutschland, schlägt nicht mehr. Mit seinem Tode hat unser Volk einen großen Verlust erlitten, dessen ganze Schwere abzuschätzen uns heute kaum möglich ist. Wenn das arbeitende Volk jedoch seiner ...

  • Bonner Spekulation zurückgewiesen

    Botschafter Smirnow überreichte Aide-memoire an die Adenauer-Regierung

    Bonn (ADN/ND). Der sowjetische Botschafter Smirnow hat am Dienstag dem Bonner Bundeskanzler Adenauer ein Aidememoire der Sowjetregierung überreicht. Darin wird' festgestellt: # Die neuen Möglichkeiten zur Verbesserung der Beziehungen zwischen 'der Bundesrepublik und der UdSSR, die nach dem Abschluß der bekannten Abkommen und nach dem Besuch der sowjetischen Regierungsdelegation in Bonn entstanden waren, sind bei weitem ...

  • Abschied von unserem Johannes R. Becher

    Trauerakt des Zentralkomitees und des Ministerrats in der Deutschen Staatsoper / Gedenkreden Walter Ulbrichts, Alexander Abuschs und W. N. Ashajews / Zehntausende ergriffene Berliner bildeten Spalier für den Trauerzug / Feierliche Beisetzung auf dem Dorot

    In Begleitung des Ersten Sekretärs des ZK der SED, Walter Ulbricht, und des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl hatten die Witwe des Verstorbenen, Frau Lilly Becher, und dessen Tochter Marianne Becher kurz vor Beginn dos Traueraktes die Ehrenloge der Staatsoper betreten und in der ersten Reihe zusammen mit dem Mitglied des Politbüros des ZK der SED Heinrich Rau, dem Präsidenten der Volkskammer, Dr ...

  • Feierliche Beisetzung

    Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof wurde Johannes R; Becher feierlich beigesetzt; Vor dem Eingang zum Friedhof hoben Offiziere der Nationalen Volksarmee, während der • Trauermarsch „Unsterbliche Opfer" erklang, den Sarg mit der sterblichen Hülle des Dichters'von der Lafette und trugen ihn zur letzten Ruhestätte ...

  • Viele Tausende gaben Has Geleit

    Während des Staatsaktes wurde der Sarg mit den sterblichen Überresten Johannes R. Bechers aus dem Haus der Ministerien, wo der Tote aufgebahrt gewesen war; zum Platz der. Deutschen Staatsoper übergeführt. Auf seinem Wege durch die Leipziger Straße und über die Gertraudenbrücke verharrte der Trauerzug vor dem Hause des Ministeriums für Kultur, wo sich Mitarbeiter des Mini-' steriums am Portal aufgestellt hätten, in einer Minute stillen Gedenkens ...

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  • Der größte deutsche Dichter der neuesten Zeit

    {Fortsetzung von Seite 1)

    Sozialistischen Oktoberrevolution. Aus seiner Feder stammt der erste dichterische Gruß eines Deutschen an die im alten Zarenreich geborene neue Welt. „Das entscheidende Erlebnis meiner Dichtung war, als Lenin ,an den Schlaf der Welt rührte' und die Botschaft ,An alle!' auch mein Herz erschütterte." So schildert es Becher selbst in einer kurzen autobiographischen Notiz ...

  • Dichter der Nation, des Friedens und des Sozialismus

    Ansprache von Staatssekretär Alexander Abusch in der Deutschen Staatsoper zu Berlin

    Tränen des Vaterlandes hat er anno 1937 vergossen in Versen von einer zornigen Gewalt und erschütternden Schönheit der Sprache, wie sie kein anderer deutscher Dichter zu formen vermochte in den Jahren der faschistischen Schande. Tränen des Vaterlandes hat er vergossen, als er in der Ferne um Deutschland litt und für Deutschland kämpfte ...

  • Solche Menschen sterben nicht!

    Liebe Genossen! Ein schweres Leid, hat das deutsche Volk und die gesamte fortschrittliche Menschheit betroffen: Das flammende Herz des hervorragenden deutschen Schriftstellers und Staatsmannes Johannes R.Becher hat aufgehört zu schlagen. Die Trauerkunde von dem Hinscheiden eines der größten Dichter der Gegenwart fand einen schmerzlichen Widerhall in den Herzen der Sowjetmenschen und aller fortschrittlicher Menschen der Welt ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssökretär: Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl - Ernst Reuter, Ingo Seipt

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  • Ergriffen von dem Neuen

    Johannes R. Becher auf dem IV. Deutschen Schriftstellerkongreß

    Von der Größe unserer Literatur — davon will ich sprechen. Gerade dieses Thema scheint mir geeignet zu sein, dem IV. Deutschen Schriftstellerkongreß gleichsam als ein Leitmotiv vorangestellt zu werden. Indem wir uns zur großen deutschen Literatur der Vergangenheit, insbesondere zu unserer Klassik, bekennen, ...

  • Der Revolutionär, der jetzt dichtet...

    „Der Glücksucher und die sieben Lasten" ist wohl ein Hauptwerk, da der Verfasser es ein Hoheslied nennt, und das schreibt man nicht oft. Em Gedicht wie dieses entsteht an dem entscheidenden Punkt: Jemand hat alle auferlegten Lasten getragen, begriffen, gutgeheißen. Sagt darum nicht mehr „nutzloses Träumen", sondern weiß: „O wie beneidenswert sind wir, da nun die Welten sich scheiden ...

  • Die Welt hat einen Humanisten verloren

    Weitere Beileidsschreiben zum Tode Johannes R. Bechers

    Beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und beim Ministerium für Kultur sind weitere Telegramme und Beileidsschreiben zum Tode des Genossen Johannes R. Becher eingegangen. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Finnlands schreibt: „Zum Tode des größten deutschen Dichters der Gegenwart, Sängers der revolutionären Arbeiterklasse, hervorragenden Führers des kulturellen Lebens der DDR, Johannes R ...

  • Im Urteil seiner Zeitgenossen

    Thomas Mann: 1936 an Johannes R. Becher

    Viel habe ich dieser Tage in den Gedichten gelesen und es bewundert, wie Sie bei aller leidenschaftlichen Verausgabung Ihrer Vitalität ans Überzeugungsmäßige, Kämpferische dennoch Zeit und Kräfte finden zu einer künstlerischen Entwicklung, die Sie sogar zu der stren- Denn wer durchdrungen ist vom innig Wahren, Dem muß die Form sich unbewußt vereinen, Und was dem Stümper mag gefährlich scheinen, Das muß den Meister göttlich offenbaren ...

  • Ein Brief Bertolt Brechts

    Lieber Becher! In dem einzigen Antiquariat einer thüringischen Stadt fand ich kürzlich ein schmales Büchlein, schwarz gebunden, Gedichte. Es hieß Verbrüderung, es waren Gedichte von Dir und das Erscheinungsjahr war 1916. Das Büchlein hatte also die letzten beiden Jahre des Weltkrieges und die ganze Nazizeit, einschließlich eines zweiten Weltkriegs, überlebt —- einen so zählebigen Veteranen entdeckt unsereiner immer mit einem kleinen Triumphgefühl ...

  • Seine — unsere Sache

    Die Entwicklung Johannes R. Bechers zu betrachten, bereitet Genugtuung. Das Thema dieses Dichters blieb von Anfang an das gleiche, er sang und singt von seiner glühenden Liebe zum Sozialismus, zum Staat der klassenlosen Gesellschaft. Ich erinnere mich eines sehr jungen und schmalen Johannes R. Becher, der — es muß um 1918 gewesen sein — an einem Türpfosten lehnte, sich ereifernd für seine, unsere Sache ...

  • Seid euch bewußt

    Ihr wißt es, was es heißt: Sein Leben lang sich schinden. Ihr wißt es, wie das ist: Nicht wissen aus noch ein. Die Heimat war verwaist, Wir konnten heim nicht finden ... Wer je die Zeit vergißt, Wird selbst vergessen sein. Ihr wißt es, wie es kam, Es mußte nicht so kommen. Sind wir für alle Zeit Verloren und verflucht? Es brennt das Herz vor Scham, Es schweigt das Herz beklommen ...

  • Schritt der Jahrhundertmitte

    Die Welt will blühen, blühen So bunt wie nie zuvor. Und neue Sterne glühen. Kühn steigt der Mensch empor. Die Welt hat sich entschieden, Daß Frieden werden muß, Und es wird Frieden, Frieden Allmächtiger Beschluß. Wer uns will bange machen, Macht sich nur lächerlich. Nicht wir, s i e sind die Schwachen, Nicht wir, s i e fürchten sich ...

  • Aus Bechers Werk

    In letzter Stunde

    In dieser Stunde möcht ich alles das Aussprechen, was für alfe wichtig wäre, Daß ich in dieser Stunde noch vermehre Des Volkes Glück um ein bescheidnes Maß. Nicht eine Stunde des Erinnerns soll Die letzte sein und nicht ein bittres (Klagen, Die Stunde ist's, noch einmal Dank zu (sagen. O letzte Stunde du, des Dankes voll! Dem Volke dank ich alles, was ich bin ...

  • Deutschland, meine Trauer

    Heimat, meine Trauer, Land im Dämmerschein — Himmel, du mein blauer, Du, mein Fröhlichsein. Einmal wird es heißen: Als ich war verbannt, Hab ich, dich zu preisen, Dir ein Lied gesandt. War, um dich zu einen, Dir ein Lied geweiht, Und mit dir zu weinen In der Dunkelheit... Himmel schien, ein blauem Friede kehrte ein — Deutschland, meine Trauer, Du, mein Fröhlichsein ...

  • Einst jedoch . . .

    Für Johannes R. Becher Einst jedoch, wenn Wir liegen Unter Äckern, als Asche verbrannt, Werden Menschen über uns wandeln Mit allen Schmerzen Des Untergangs unbekannt: Schön wie die Bäume des Frühlings Werden sie wachsen und blühn Unbeängstigt von Blitzen Der Unheilswolke, Frei, stark, einander verbunden, und Eingebettet im Volke! [kühni ...

Seite 4
  • Fortsetzung Auf Seite

    B 16. Oktober 1958 / ND / Nr. 249, S. 4 A uf der letzten in Westberlin durchge- **■ führten Bundestagssitzung gab Herbert Wehner eine Sondervorstellung. Gemeinsam mit Lemmer trat er als Paladin der „psychologischen Kriegführung" auf. Wehngr und Lemmer spielten sich gegenseitig die Bälle zu. Der eine begründete eine „große Anfrage" zugleich im Namen der CDU, und der CDU-Minister Lemmer beantwortete die „gemeinsame Anfrage" ...

  • Wer ist Herbert Wehner?

    deren Lebensdevise war: Wir pfeifen auf Gott und die Welt! Der „Radikalismus" dieses Kreises kam vor allem zum Ausdruck in der Verachtung der organisierten Arbeiterbewegung. Wehner und sein Dresdner Kreis bezeichneten sich als „Anarchisten" und frönten einer Zügellosigkeit im Leben. Es ist geradezu erstaunlich, wenn Herbert Wehner im „Amtlichen Handbuch des Deutschen Bundestages" die Frage nach seinem Glaubensbekenntnis beantwortet: evangelisch-lutherisch ...

  • Bonner Spekulation zurückgewiesen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    wichtige Gründe, ein Gefühl der Feindseligkeit und Abneigung gegenüber Westdeutschland zu hegen. Aber» die Sowjetregierung fördert solche Stimmungen nicht, sie tut sogar alles, was in ihrer Kraft steht, um endgültig einen Schlußstrich unter die Vergangenheit zu ziehen und in der Bevölkerung der Sowjetunion ehrliche Freundschaft zum deutschen Volk zu erwecken ...

  • Politische Rakete geplatzt

    Wieder einmal ist eine Rakete gleich beim Start geplatzt. Diesmal nicht in Cap Canaveral, sondern in Bonn. Eine polititische Rakete. Adenauer hatte sie schon Anfang Oktober in Berlin angekündigt. Er werde mit dem sowjetischen Botschafter Smirnow sprechen und sich über ,die Zustände in der „Zone" beschweren ...

  • 7ns Schwarze getroffen

    Eine Aufregung in der Kleinstadt am Rhein! Ein Geschrei im ach so freien Äther der sogenannten freien Welt! Ein empörtes Rauschen im Bonner und Westberliner Blätterwald! Was ist geschehen, das die Nerven der Herren so strapaziert hätte? Dieses: Das Außenministerium der Tschechoslowakischen Republik hat die Bonner Revanchisten Revanchisten genannt ...

  • Bonn beschleunigt Atomwaffenbau

    Bonn (ADN). Die Bonner Regierung hat am Mittwoch den Entwurf des Atomgesetzes verabschiedet. Der Entwurf soll so schnell wie möglich im Bundestag behandelt werden, da er als besonders vordringlich auf der Gesetzesliste des Bonner Parlaments rangiert. Die Bonner Regierung hat in diesem Zusammenhang bereits bei der NATO in Paris die Aufhebung aller Bestimmungen aus den Pariser Verträgen beantragt, die der Atomwaffenproduktion in der Bundesrepublik entgegenstehen ...

  • Bayern brauchtBriketis aos der DDR

    Geschäftsführer des bayrischen Kohlenhandelsverbandes für Rau-Vorschläge

    München (ADN/ND). Große Beachtung hat das Angebot der DDR, unverzüglich vier Millionen Tonnen Haldenkohle aus dem Ruhrgebiet abzunehmen und darüber hinaus in beträchtlichem Umfang Erzeugnisse der unter der Absatzkrise leidenden westdeutschen Stahl- und Textilindustrie zu beziehen, bei bayrischen Kohlenhändlern gefunden ...

  • Vier Punkte für Selbstmörder

    Die SPD-Führung geht in ihrem Plan davon aus, daß die Bonner Bundeswehr von der SPD unterstützt werden müsse. Ungeachtet der in den letzten Wochen stark angewachsenen Protestflut aus der Mitgliedschaft, in der gefordert worden ist, daß die SPD eine eindeutige Position gegen die Bonner Armee, dem reaktionären ...

  • Ollenhauer will noch weitergehen

    Der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer hat am Mittwochabend in einer Ansprache über den Hessischen Rundfunk ein noch weitergehendes Einschwenken der rechten SPD-Führung auf die Linie der Adenauer-Politik angekündigt. Er, stellte dafür lediglich die „Bedingung", daß Adenauer seine Beschimpfungen der SPD „künftig unterlassen werde" ...

  • Kirchner eröffnet Kampfwoche

    Halle (ND). Auf einer von fast 5000 Werktätigen des VEB Chemische Werke Buna besuchten Kundgebung leitete am Mittwoch der Sekretär des Bundesvorstandes des FDGB Rudi Kirchner in der DDR die von der Europäischen Arbeiterkonferenz im Juni angeregte „Woche der Aktion und Solidarität der Arbeiter und Gewerkschaften Europas für Frieden und Abrüstung" ein ...

  • Essen meldet Produktionsrückgang

    Kohlenabsatz sank im III. Quartal um weitere 9,2 Prozent

    Essen (ND). Die Industrie- und Handelskammer der Stadt F.ssen teilt mit, daß sich in ihrem Bereich die Lage im Steinkohlebergbau, in der eisenschaffenden Industrie, in der Textilindustrie und im Außenhandel im III. Quartal dieses Jahres weiter erheblich verschlechtert hat. So ging der Kohlenabsatz um 9,2 Prozent zurück ...

  • Strauß klatscht Beifall

    Bonn (ADN). Der Bonner Kriegsminister Strauß begrüßte am Mittwoch den von der SPD-Fraktion ausgearbeiteten Plan für eine verstärkte Mitarbeit bei der militärischen Aufrüstung Westdeutschlands. Gleichzeitig forderte Strauß die SPD-Führung auf, sie solle nunmehr auch offen für die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen eintreten ...

  • Kniefall der SPD-Führung vor Atomkriegsminister Strauß

    SPD-Bundestagsfraktion beschließt „Kontakte" mit Militaristen

    Bonn (ADN/ND). Auf Betreiben der rechten SPD-Führer hat die SPD-Bundestagsfraktion ihre Anbiederungsversuche gegenüber der CDU in der Frage der Mitarbeit bei den Bonner Atomkriegsvorbereitungen fortgesetzt und in einer Sitzung am Dienstag einen detaillierten Plan dazu vorgelegt. Als einer der Hauptinitiatoren ...

  • Zweiter Streikerfolg bei „Arwa"

    München (ADN). In dem schon 13 Wochen dauernden Streik der „Arwa"-Arbeiter in Bischofswiesen bei Berchtesgaden ist dem Unternehmer, Multimillionär Thierfelder, am Dienstag ein weiteres Zugeständnis abgerungen worden. In einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat verpflichtete er sich zur Einhaltung der gleichen ...

  • Genosse Trillitzsch 60 Jahre

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee übermittelt Genossen Otto Trillitzsch zu seinem 60. Geburtstag am 16. Oktober die herzlichsten Glückwünsche und Kampfesgrüße. Als Funktionär der KPD und als Parteijournalist hat Genosse Trillitzsch trotz Verfolgung und Terror standhaft für die Sache der Arbeiterklasse gekämpft ...

Seite 5
  • Zu Ehren der Veikswahlen neue Schiffe unter der der DDR Flagge Irrtum bei Buna? *

    bunden bzw. inzwischen bereits ausgeliefert werden. So konnte das Außenhandelsunternehmen Glas/Keramik die zusätzlichen Exportangebote fast hundertprozentig vertraglich binden. Hervorzuheben ist die Aktivität der Mitarbeiter dieses Unternehmens, die beispielsweise erreichen konnten, daß der VEB Glaswerk ...

  • Vom Kurztreten

    Mit der Wahrheit ist es bei der psychologischen Kriegführung noch nie-weit her gewesen. Kein Wunder. Wer gegen Frieden und Sozialismus kämpft, wer selbst den Krieg vorbereitet, dem bleibt nur die Lüge.- Bekanntlich haben Lügen kurze Beine und deshalb brauchen die Bonner psychologischen Krieger täglich mindestens eine neue ...

  • Wir decken uns den 1 isen selbst! Wissen Sie noch? Höhere Exporte verbessern unser Warenangebot / Annähernd tausend Betriebe haben ein „Steckenpferd"

    In diesen Tagen wird erwartet, daß sich ■*■ der tausendste Betrieb dem Aufruf des VEB Steckenpferd zur zusätzlichen1 Produktion von hochwertigen Exportgütern anschließen wird; denn bis jetzt liegen von 960 Betrieben Verpflichtungen in der Steckenpferd-Bewegung vor. Der Wert aller bisher abgegebenen Verpflichtungen beträgt über 145 Millionen DM ...

  • Wer ordnete den Wettbewerb an?

    In der Werkabteilung III entschlossen sich die Arbeitsgruppen „Doppeln" und „Glasen", nach der Seifert-Methode zu arbeiten, und erreichten eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um 38,1 Prozent. 27 980 Paar Schäfte — das sind 21,5 Tage Planvorsprung — nähten die Stepperinnen im Meisterbereich Kotzmann bis Anfang Oktober über ihr Soll ...

  • Der Wissenschaft alle Förderung

    Prof. Kurt Hager vor 6000 Angehörigen der Karl-Marx-Unversität

    Leipzig (ND). 6000 Angehörige der Karl- Marx-Universität Leipzig fanden sich am Dienstag in der Messehalle II zu einer festlichen Veranstaltung zusammen, auf der sich die von der Universität nominierten Volkskammerkandidaten vorstellten. Mit minutenlangem Beifall wurden der Kandidat des Politbüros und Sekretär des ZK, Voikskammerkandidat Prof ...

  • Einheit — Quelle unserer Kraft

    Dr. Dieckmann sprach mit Angehörigen der Intelligenz

    Leipzig (ND/ADN). Auf einer Beratung mit über 100 Angehörigen der Intelligenz sprach am Dienstag auf Einladung des Kulturbundes Volkskammerpräsident Dr. Johannes Dieckmann im TLeipziger Ring-Cafe. Der VolkskammerprSsident schilderte die Entwicklung der DDR und zeigte, wie es möglich war, in verhältnismäßig kürzer Zeitspanne einen so gewaltigen Sprung nach vorn zu machen ...

  • 14 Verbesserungsvorschläge

    Dann führt uns Karl Kodritsch zur Brandsohlenabteilung. „Das ist mein Arbeitsbereich." Nacheinander zeigt er uns die Maschinen und Einrichtungen, an denen er in den letzten drei Jahren 14 Verbesserungsvorschläge realisierte. Allein drei dieser Vorschläge brachten dem Betrieb einen Jahresgewinn von 20 000 DM ...

  • Wettbewerb mit Westdeutschland

    Der Redner appellierte an alle Wissenschaftler in beiden Teilen Deutschlands, sich im Interesse der Nation und der deutschen Wissenschaft für die Annahme des Vorschlages der Regierung der DDR über den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland einzusetzen. „Wir erklären uns bereit, in gemeinsamen Gesprächen mit westdeutschen Wissenschaftlern und Studenten dazu einen gemeinsamen Standpunkt zu erarbeiten", führte Genosse Hager unter dem Beifall der 8000 aus ...

  • 700 000 DM für 103 Forschungsaufträge

    Am Mittwoch, dem Tag der Universität, fanden in allen Fakultäten öffentliche Rechenschaftslegungen statt. Der Prorektor der landwirtschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Arland, berichtete vor 500 Gästen und Studenten. Er wies darauf hin, daß die Unterstützung und Förderung, die der Wissenschaft in der DDR zuteil wird, bisher in Deutschland ohne Beispiel ist ...

  • So ist es gewesen

    Mit einem Putzlappen reibt er über ein Finger breites Messingschildchen einer alten ausrangierten Maschine. Lesbär wird: „Eigentum der Deutschen Vereinigten Schuhmaschinengesellschaft". — Natürlich ist das Schildchen so überholt, wie in unserem Staat die kapitalistische Herrschaft selbst. Karl Kodritsch meint aber- „Vor anderthalb Jahrzehnt, als der Kapitalist Diehl noch den Betrieb beherrschte, gab es ausschließlich solche vom Maschinenkonzern gemietete Maschinen ...

  • Wie Karl Kodritsch regieren hilft

    Ein alter Schuharbeiter erzählt von früher, von heute und von morgen

    Auch die Arbeiter im VEB Schuhfabrik „Paul Schäfer" in Erfurt hatten, als die Preissenkung für Schuhe in Kraft trat, über Nacht eine ganze Menge Geld dazuverdient. Das freut sie, weil sie selbst schon jahrelang im Betrieb mitbestimmen und durch ihre Arbeit das Leben in der sozialistischen Gesellschaft fortwährend besser gestalten ...

  • Gedanken zu einer WaMlosung

    Hören wir, was der 57jährige Reparaturschlosser Karl Kodritsch zu sagen hat: „Also paßt auf", beginnt er zu erzählen. „Als ich die Losung .Plane mit — arbeite mit — regiere mit' zum erstenmal hörte, dachte ich bei mir- ,Karl, arbeiten tust du nun schon fast ein halbes Jahrhundert, von Planen, Planerfüllung und Planschulden hast du im letzten Jahrzehnt auch genug gehört ...

  • Heute sagen wks

    Heute haben wir große Werke errichtet, soziale Gesetze geschaffen, 5 die Arbeitszeit verkürzt, die Preise gesenkt, die Lebensmittelratio- 1 nierung beseitigt, die Löhne und die Renten erhöht, Wohnungen § gebaut und herrliche Werke der Kunst und Wissenschaft geschaffen. | Von Tag zu Tag zeigt sich deutlicher die Überlegenheit unserer volks- § demokratischen Ordnung ...

  • Mit 52 Tagen Planvorsprung

    will die Jugendbrigade „Jupp Angenfort" aus dem Kaliwerk „Karl Marx" in Söllstedt zu Ehren der Volkswahlen ihren Jahresplan 1958 bis zum 31. Oktober erfüllen, um bis Jahresende 22 000 Tonnen Kalirohsalz zusätzlich zu fördern. Bis zum 10. Oktober hatten die Jugendlichen einen Planvorsprung von 45 Tagen erreicht ...

  • in deinen alten Tagen auch noch ren'."

    Karl Kodritsch hat sich gut überlegt, was es mit der Wahllosung auf sich hat. Er hat auch herausgefunden, was ro'<- regieren heißt.

Seite 7
  • Thailand als Sprungbrett der USA

    Georg Krausz notierte für „Neues Deutschland" in Südostasien (XI):

    'T'rotz allen Terrors setzen sich die fort- -*• schrittlichen Kräfte in Thailand immer mehr durch. In diesem Jahr war eine Gruppe thailändischer Journalisten in der Volksrepublik China und in der Demokratischen Republik Vietnam; sie berichtete nach ihrer Rückkehr in der Presse ausführlich über ihre Eindrücke, ohne daß man es gewagt hätte, gegen sie Repressalien anzuwenden ...

  • Der Militärputsch in Burma

    Unter sensationellen und zunächst rätselhaft erscheinenden Begleitumständen ist kürzlich der Rücktritt des burmesischen Ministerpräsidenten ,U Nu erfolgt. Ende- Oktober sollen die 250 Abgeordneten des burmesischen Parlaments seinen Vorschlag gutheißen, den Chef det 13 000-Mann-Armee, General ;Ne Witt; mit der Bildung einer nicht parteigebundenen Regierung zu betrauen ...

  • Ein Wahlbetrugsgesetz

    iiiim:iiiiiii!ii!iiiu Von unserem Pariser Korrespondenten Pierre D u r o n d minimiimiiiiMiil:

    Artikel;92 cier am 2,8. September von den französischen Wählern angenommenen Verfassung gibt der Regierung unbeschränkte Vollmachten auf allen Gebieten, und ohne jede Kontrolle. Gengral de Gaulle hat diese Tatsache jetzt genutzt, um zu bestimmen, daß am 23. und 30; November dieses Jahres in Frankreich, Algerien und den übrigen Kolonialgebieten allgemeine Wahlen stattfinden sollen ...

  • Chruschtschow: Die ganze Welt wird über die Kraft des Sozialismus staunen

    Moskau (ABN/ND). „Der XXI. Parteitag der KPdSU wird uns grandiose Aufgaben stellen. Die Ziffern, die die Entwicklung unserer Wirtschaft für die nächsten sieben Jahre kennzeichnen, werden vielen Menschen einfach unwahrscheinlich erscheinen. Wenn diese Ziffern bekannt werden, dann wird die ganze Welt über die Perspektiven der Entwicklung der sozialistischen Wirtschaft staunen ...

  • Handelsabkommen DDR-Ungarn bis 1965

    Berlin (ADN). Auf der Grundlage der Beschlüsse der IX. Tagung des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe vom Juni dieses Jahres fanden vor einigen Tagen in Berlin zweiseitige Wirtschaftsverhandlungen zwischen Regierungsdelegationen der Deutschen Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik statt ...

  • Faschisten in Algier drohen

    „Generalstreik" angekündigt / Paris: Keine freien Wahlen in Algerien

    Paris/Algier (ADN/ND). Der französische Ministerrat hat am Mittwoch nach einer Sitzung, an der auch der Oberkommandierende der französischen Truppen in Algerien, General Salan, teilgenommen hatte, bekanntgegeben, daß es keine freien Wahlen in Algerien geben wird. Nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen sei klargestellt worden, daß das Verbot der Kommunistischen Partei Algeriens und der Nationalen Befreiungsfront aufrechterhalten bleibt ...

  • Madagaskar zur Republik erklärt

    Tananarive (ADN). Ein Kongreß der Provinzialversammlungen Madagaskars hat in der Hauptstadt Tananarive Madagaskar zur Republik innerhalb der sogenannten französischen Gemeinschaft proklamiert. Damit hat Madagaskar als erstes der französischen Territorien, wo bei der „Volksabstimmung" am 28. September die Verfassung de Gaulles angenommen wurde, seinen Status innerhalb der durch diese Verfassung begründeten sogenannten französischen Gemeinschaft festgelegt ...

  • ZK der SED beglückwünscht Enver Hodsha

    Berlin (ADN). Das Zentralkomitee der SED sandte an den Ersten Sekretär des ZK der Partei der Arbeit Albaniens, Enver Hodsha, anläßlich dessen 50. Geburtstages eine Glückwunschadresse, die vom Ersten Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, unterzeichnet ist. Die Glückwunschadresse hat folgenden Wortlaut: „Teurer Genosse Enver Hodsha! Zu Ihrem 50 ...

  • Versuehseinstellung vordringlich

    12 Bandungstaaten bringen Resolution vor die UNO

    New York (ADN). Indien und weitere elf Staaten der asiatisch-afrikanischen Staatengruppe haben am Dienstagabend für die Abrüstungsberatungen im Politischen Ausschuß der UNO-Vollversammlung einen Resolutionsentwurf beschlossen, in dem die sofortige Einstellung der Kernwaffenversuche bis zur Erzielung eines Abkommens über ein Kontrollsystem gefordert wird ...

  • ZK der PVAP tagt

    Warschau (ADN-Korr.). Das Zentralkomitee der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP) trat am Mittwoch in Warschau zu seiner 12. Plenartagung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen die Aufgaben der Organisationen der PVAP vor dem Parteitag, die Diskussion über die Entwürfe der Richtlinien für die Entwicklung Volkspolens in den Jahren 1959 bis 1965, die Richtlinien für die Politik der Partei auf dem Lande und Änderungen am Statut der PVAP ...

  • Kampfwoche gegen Atomtod in Polen

    Warschau (ADN-Korr.O. Gemeinsam mit den Werktätigen in vielen Ländern der Erde begannen am Mittwoch die Werktätigen der Volksrepublik Poleh_ die Kampfwoche der internationalen Solidarität gegen den Atomtod. An den Veranstaltungen während dieser Woche nehmen Gewerkschaftsdelegationen aus der DDR, der Sowjetunion, der CSR und Italien teil ...

  • KPI bei Kommunalwahlen erfolgreich

    Rom (ADN). Die, Kommunistische Partei Italiens konnte nach einer Meldung der Zeitung „Unitä" bei den am vergangenen Sonntag in den Provinzen Triest, Foggia und Reggio di Calabria abgehaltenen Kommunalwählen Stimmengewinne erzielen. So ergab sich in 14 Orten der Provinz Foggia ein Stimmenzuwachs der Kommunistischen Partei und der übrigen Linkskräfte ...

  • Tunis bricht Beziehungen

    tu TCairn ab Tunis (ADN). Tunesien hat die diplomatischen Beziehungen zur Vereinigten Arabischen Republik abgebrochen, teilte am Mittwoch das tunesische Informationsministerium mit. Damit hat die gegen die VAR gerichtete Kampagne der westlich orientierten tunesischen Regierung unter Präsident Bourgiba einen Höhenunkt erreicht ...

  • Antritts besuch Botschafter Otschirbat

    Berlin (ADN). Am Mittwoch stattete der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Mongolischen Volksrepublik in der Deutschen* Demokratischen Republik, Bajanbaataryn Otschirbat, den Stellvertretern des Vorsitzenden des Ministerrates Paul Scholz und Max Sefrin Antrittsbesuche ab. von

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  • Mit sozialistischen Taten zur Wahl

    Für 30 Millionen DM Werte sind im NAW zu schaffen / Den Aufbauplan muß jeder kennen

    Nach dem V. Parteitag beschloß der Berliner Ausschuß der Nationalen Front* das Kampfziel im Nationalen Aufbauwerk 1958 von 20 auf 30 Millionen DM zu erhöhen. Die Voraussetzung zur Erreichung dieses Zieles ist vorhanden, geschaffen durch die großen Leistungen der Berliner Bevölkerung. Es ist jetzt an der Zeit festzustellen, wie weit wir in Berlin sind und was noch zu tun ist, um das Jahresziel auch zu erfüllen ...

  • Systematische Auswertung — wichtigste Voraussetzung

    Fortschritte im Durchschnitt der zehn Besten festzustellen / Kläglicher 800-m-Lauf der Frauen

    Ein Leichtathletikrekord kann Aufsehen erregen — und wird doch immer nur über das Können und das Training eines einzelnen Athleten Aufschluß geben. Wo aber liegt der Wertmaßstab für Aufschwung oder Niedergang einer Disziplin im Lande? Als Antwort mag dies Beispiel aufgeführt werden: In Ulla Donath verfügt die DDR über eine der weitbesten Mittelstrecklerinnen ...

  • Um 18 Uhr kam die Stumm-Polizei

    SED tritt für die Mieter der Kösliner Straße ein / Statt CDU und SPD Rollkommando

    Zu heftigen Debatten und bitteren vorwürfen gegen den Senat und die Stumm- Polizei kam es am Mittwochabend auf dem Hof, im .^Hausflur und vor dem Eingang des Hauses Kösliner Straße 16 im Westberliner Arbeiterbezirk Wedding. Die Mieter, die in katastrophalen Wohnverhältnissen leben, hatten eine Hinterhofversammlung ...

  • Ohne Maske

    Bonns Kriegsminister Strauß gewährte dem Präsidenten des westdeutschen Sportbundes, Willi Daume, am Dienstag in seinem Ministerium eine Audienz. Es ging um das Verbot für Angehörige der NATO-Armee, an Sportveranstaltungen in sozialistischen Ländern teilzunehmen. Es ist nicht die erste Zusammenkunft dieser Art ...

  • Konsequent für Volksbefragung

    Wolfgang Langhoff und Willi Hielscher auf Westberliner Wahlversammlungen

    Berlin ist durch seine; besondere Lage dazu ausersehen, mit einer friedlichen Annäherung ein Beispiel für ganz Deutschland zu geben. Diese Feststellung traf der Kandidat der SED in Wilmersdorf. Wolfgang Langhoff auf einer überfüllten Wahlversammlung unserer Partei am Dienstagabend in der Reichenhaller Oberschule im Ortsteil Schmargendorf ...

  • Schweigefront im Wanken

    ADN-Korrespondenten: j.Wir hätten längst eine Strafverfolgung gegen Rosenstein eingeleitet, aber an einen Abgeordneten kommen wir ja leider nicht heran." Rosenstein und John hätten nicht nur das Kapital der ersten ;,Berlin-Brandenburg Aufbaugesellschaft" verspekuliert, sondern auch mit dem Geld der Ende 1956 gegründeten Nachfolgegesellschaft Schindluder getrieben ...

  • im NOK gebildet

    Das Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees der DDR beschloß am Dienstag in der Deutschen Sporthalle in Berlin einstimmig die Bildung eines Olympia-Ausschusses zur Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele in Rom und die Winterspiele in Squaw Valley. Vorsitzender wurde DTSB-Vizepräsident Roland Weißig, Stellvertreter sind der Stellvertretende Vorsitzende des Staatlichen Komitees, Orzechowsky, and DTSB-Vizepräsident Heinze ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    16. Oktober Friedrichshain: Alle Wohnparteiorganisa-' tionen holen sofort wichtige Post in/der Kreisleitung, Zimmer 34, ab, 18. Oktober Friedrichshain: Anleitung der .hauptamtlichen Sekretäre der Grundorganisatiprien (auch VVB) in der Kreisleitung,. Lektionssaal. Wie wird das Wetter? Bei lebhaften bis starken, an der Küste, zeitweise noch stürmischen West- bis Nord-t Westwinden Wechsel von starker Bewölkung mit kurzen Aufheiterungen ...

  • Kampfwoche gegen den Atomtod

    Als Auftakt zur „Woche der Aktion und Solidarität der Arbeiter und Gewerkschaften Europas für Frieden und Abrüstung" fanden am Mittwoch in beiden Teilen Berlins Kundgebungen statt. Am S-Bahnhof Jannowitzbrücke sprach der Vorsitzende des FDGB-Bezirksvorstandes Groß-Berlin, Heinz Neukrantz, vor über 4000 Werktätigen ...

  • Entlassungen in Industrieteerken

    Blaue Briefe mit Kündigungsschreiben erhielten am Wochenende 80 Arbeiter der Deutschen Industriewerke AG in Spandau. Als Grund für die erstmalig in so großem Umfange erfolgten Entlassungen wird von der Betriebsleitung steigender Auftragsmangel angegeben, von dem in erster Linie die Arbeiter in der Formerei und im Waggonbau betroffen werden ...

  • Profit vor Gesundheit

    Die Betriebsleitung der Schöneberger Druckerei Meisenbach & Riffarth ordnete an, daß die Arbeit trotz einer Sprengung in nächster Nähe weiterzugehen habe. Die Feuerwehr hatte ausdrücklich die in der Nähe gelegenen Betriebe und Geschäfte aufgefordert, dafür zu sorgen, daß sich alle Personen in Sicherheit bringen ...

  • Ernte im Winter

    Im Frühjahr wurde vom Institut für Seuchenschutz in Weißensee, Klement- Gottwald-Allee 317—321, eine große Fläche des zum Institut gehörenden Geländes mit Weizen und Sonnenblumen bestellt. Wohlbemerkt, nicht etwa Weizen hier und Sonnenblumen dort, sondern beides bunt durcheinander. Offensichtlich hat der Leitung des Instituts die Ernte große Sorgen gemacht, und sie unterließ dieselbe ...

  • Gespräch am Bildschirm

    Berlin (ND). In der Sendung „Gespräch am Bildschirm", die der Deutsche Fernsehfunk heute abend um 21.10 Uhr überträgt, sprechen Herr Günter Wirth, Mitglied des Hauptvorstandes der CDU, Herr August Bach, Präsident der Ländefkammer der DDR und yorsitzender der CDU, Herr Gerald G ö 11 i n g, stellvertretender Präsident der Volkskammer und Generalsekretär der CDU ...

  • Kompaß

    sijid die Verpflichtungen der 180 Lehrlinge aus der Lehrwerkstatt des Werkes für Signal- und Sicherungstechnik in Treptow eingetragen. Die Lehrlinge erhöhten ihre Jahresproduktionsauflage von sich aus um 18 Prozent, und durch Verbesserung ihrer Lernarbeit, gute Disziplin und Organisation hatten sie ihr ursprüngliches Jahresziel bereits am 31 ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Auf dem Vollring in Richtung Ostkreuz—Neukölln wird zwischen den Bahnhöfen Treptower Park und Neukölln in der Nacht vom 16. zum 17. Oktober der durchgehende S-Bahnbetrieb wegen Bauarbeiten unterbrochen. Der Verkehr wird über Baumschulenweg umgeleitet. Im Großen Bärentip wurden folgende Treffer gezogen: 47 — 50 — 70 — 79 —90 ...

  • Glückliche Gewinner

    Die ersten elf Preise der Tombola des Jahres wurden am Dienstag im Alexanderhochhaus an die glücklichen Gewinner ausgegeben. Der auf Losnummer 1 183 342 gev/onnene „Wartburg"-Wagen hat seinen Besitzer bis jetzt noch nicht gefunden. Sämtliche Gewinnansprüche erlöschen mit dem 25. Oktober 1958. Alle übrigen Gewinne der Tombola des Jahres werden im Ausstellungspavillon am Werderschen Markt vom 20 ...

  • Auch Nife und Sendlinger kündigen

    7 Kollegen sind von der Firma Nife in Steglitz entlassen worden. Seit 6. Oktober wird darüber hinaus nur noch zwei Tage in der Woche gearbeitet. Als Grund wird Auftragsmangel angegeben. Bei Sendlinger im selben Bezirk sind in der letzten Zeit 25 Arbeiter auf die Straße gesetzt worden. Weitere Entlassungen sollen bevorstehen ...

  • Gedenkfeier für Joh. R. Becher

    Eine Gedenkfeier für Johannes R. Becher veranstalten heute um 20 Uhr im Deutschen Theater die Deutsche Akademie der Künste, der Deutsche Kulturbund und der Deutsche Schriftstellerverband; Stephan Hermlin spricht Worte des Gedenkens. Es wirken u. a. mit: Helene Weigel. Ernst Busch, Peter Fischer, Ernst Kahle^ und Wolfgang Langhoff ...

  • Schwerer Unfall bei Eternit

    In der Plattenfertigung der Neuköllner Firma Eternit ereignete sieh ein, sehwf» rer Unfall. Das Messer einer abgestellten Stanzmaschjne sehlug herunter und schnitt einem Schlosser die Hand ab. Im Betrieb befindet sich nicht eirimal eine Sanitätsstelle, die dem Schwerverletzten erste Hilfe leisten konnte ...

  • Durchschnitt der zehn Besten von Jahr zu Jahr

    MÄNNER 01958

    Disziplin 100 m 01955 10,66 01956 10,62 01957 10,63 10,57

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