27. Nov.

Ausgabe vom 12.02.1956

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  • Der deutsche Dichter Heinridi Heine

    Zu seinem 100. Todestag

    Am 17: Februar vor hundert Jahren starb Heinrich Heine. Die deutsche Arbeiterklasse, das deutsche Volk und die ganze fortschrittliche Menschheit ehren in Heinrich Heine einen der größten deutschen Lyriker und Meister des Wortes, den revolutionär-demokratischen Denker und Publizisten, den unermüdlichen Streiter für eine bessere Zukunft ...

  • Leipziger Frühjahrsmesse wird Außenhandel stark beleben

    Abschluß von Zusatzkontingenten vorgesehen / Einrichtungs arbeiten gehen trotz Schnee und Kälte rüstig voran

    Berlin (Eig. Ber.). Außerordentlich positiv beurteilte der Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Gerhard Weiß, einem ADN-Vertreter gegenüber die Aussichten auf einen vollen Erfolg der bevorstehenden Leipziger Frühjahrsmesse. Der Stellvertreter des Ministers teilte mit, ...

  • Berliner Betriebe modernisieren

    Verpflichtungen der technischen Intelligenz helfen neue Technik einführen

    Zu Ehren der 3. Parteikonferenz der SED haben die Leiter des Werkteils II der volkseigenen Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke in Berlin-Niederschöneweide, Ing. Domke und der Technologe Rusch, die Verpflichtung übernommen, eine Anlage zur Aufbereitung der Beizbäder zu entwickeln. Diese automatische Anlage soll neben der Regenerierung von Schwefelsäure dazu dienen, jährlich etwa 5 Tonnen Kupfer zu gewinnen ...

  • Erzeugnisse mit dem Gütezeichen

    Magdeburger Werkzeugmaschinenbauer erfüllen Verpflichtung

    Berlin (Eig. Ber.). Nachdem sich die Arbeiter und Ingenieure der Werkzeugmaschinenfabrik Magdeburg schon vor längerer Zeit zu Ehren der 3. Parteikonferenz der SED verpflichtet hatten, bereits im ersten halben Jahr 1956 für alle ihre Erzeugnisse das Gütezeichen Sonderklasse zu erwerben, können sie nunmehr berichten, daß die neuentwickelte Kopierdrehmaschine KH 32 für ihre hohe Leistungsfähigkeit und bei einer hochqualitativen Ausführung das hohe Gütezeichen unserer Republik erhielt ...

  • Plädiert Herr Martino für Kesselring? Dr. Hans Loch zu einem Interview des italienischen Außenministers

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der DDR und Vorsitzende des Ausschusses für deutsche Einheit, Dr. Hans Loch, beantwortete einem ADN-Vertreter im Zusammenhang mit dem Interview des italienischen Außenministers Martino, das er einem Korrespondenten des westdeutschen Rundfunks am 3 ...

  • Die Kältefolgen werden bezwungen

    Frost bereitet Verkehrswesen und Produktion große Schwierigkeiten

    Berlin (Eig. Ber.). Nach wie vor haben die Werktätigen der Verkehrsbetriebe gegen große Schwierigkeiten zu kämpfen, die durch die Kälte verursacht werden. Überall stehen die Eisenbahner in unermüdlichem Einsatz gegen Frostschäden. Besonders schwierig ist die Lage im Reichsbahndirektionsbezirk Dresden, wo in der vergangenen Nacht wiederum Temperaturen bis zu minus 28 Grad gemessen wurden ...

  • AUFBAUSPIEGEL w o

    Das neue Dauerheim für Säuglinge und Kleinstkinder in Löbau, Bezirk Dresden, hat 36 kleine Gäste aufgenommen. Zum Bau wurden 16 700 DM aus Mitteln des VEB Zahlenlotto verwendet. * 24 Wohnungen übergab die Aufbauleitung in Stalinstadt an die glücklichen Mieter, Der Wohnblock besteht nur aus Dreizimmerwohnungen ...

  • Hohe britische Diplomaten in die Sowjetunion übergesiedelt

    Moskau (ADN). Zwei hohe britische Diplomaten — der frühere Leiter der Amerika-Abteilung im Außenministerium, Donald Maclean, und der ehemalige zweite Sekretär der britischen Botschaft in Washington, Guy Burgess — haben am Sonnabend in Moskau der Presse eine Erklärung übergeben, in der sie ihre Übersiedlung in die Sowjetunion mitteilen ...

  • Im Ruhrgebiet: Kohleversorgung gefährdet

    Dortmund (ADN). Die Kohlen- •händler von Dortmund haben sich über ihre Stadtverwaltung an die Bonner Regierung mit dem Alarmruf gewandt, daß die Kohlenversorgung der Bevölkerung des Ruhrgebiets vor dem Zusammenbruch steht. In Dortmund, Duisburg und anderen Ruhrstädten hat der Handel nur noch für wenige Tage Kohlen auf Lager ...

  • Rumänen kehren in ihre Heimat zurück

    Berlin (ADN). Das Rumänische Repatriierungskomitee in Berlin hat allein in den ersten Tagen des Monats Januar mehr als 300 Gesuche von rumänischen Bürgern erhalten, die dem Aufruf des Komitees folgten und in ihre Heimat zurückkehren wollen. Zahlreiche Rumänen waren durch die Wirren des faschistischen Krieges nach Deutschland verschlagen worden und mußten später in Westdeutschland unter unwürdigen Verhältnissen leben ...

  • Bodenforschung unserer Republik stark beachtet

    Moskau (ADN). Über die Zusammensetzung des Waldbodens der Deutschen Demokratischen Republik hielt Professor Ewald auf der Tagung sowjetischer Bodenforscher einen stark beachteten Vortrag;

  • Chinas Messedelegation besuchte DDR-Botschaft

    Peking (ADN). Die Mitglieder der Regierungsdelegation der Volksrepublik China, die zur Leipziger Frühjahrsmesse kommen wird, waren am Freitag Gäste der deutschen Botschaft in Peking.

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  • Menschliche und unmenschliche Kampfgruppen

    Die westdeutsche Bevölkerung ist am kalten Krieg und an einer Verschärfung der Spannung nicht interessiert. Sie wünscht Frieden; wie alle anständigen Menschen« Darum haben die kalten Krieger noch die zusätzliche schwierige Aufgabe, die Schuld vor den Augen der Öffentlichkeit von sich abzuschieben. Dieser ...

  • Keine Freude für kalte Krieger

    In einem Agentennest wie der ».Telegraf "-Redaktion müßte eigentlich große Freude herrschen, daß die zum Tode verurteilten Agenten Held und Rudert begnadigt sind und ihre Strafe in lebenslängliches Zuchthaus umgewandelt wurde; Aber auffälligerweise scheint die Freude gar nicht so groß zu sein; Der „Telegraf" schreibt in seinem Kommentar, bei der von Präsident Pieck ausgesprochenen Begnadigung könne „keine volle Genugtuung empfunden werden" ...

  • Der fremde Helm drückt

    Dem kleinen Bundesbürger* dem jetzt der amerikanische Stahlhelm auf den Kopf gedrückt wird( möchte man weismachen, daß die große Weif da draußen mit Wohlgefallen auf ihn schaut Seine Brust soll sich im Hochgefühl eines abendländischen Kreuzritters schwellen, sein Herz stark sein im Glauben an die Solidarität der angeblich vom Bolschewismus bedrohten Völker ...

  • Ein aufschlußreicher Vergleich

    „Das ist deshalb so bedeutungsvoll, weil sich in Westdeutschland die Einschränkungen und Einengungen des letzten Restes von Selbständigkeit der Gemeinden und Städte von Jahr zu Jahr fortsetzen. Eine Reihe von sehr bekannten Stadtkämmerern westdeutscher Großstädte bezeichnen den Anteil der sogenannten Selbstverwaltung ihrer Städte, der im Haushaltsplan seinen Niederschlag findet, mit etwa fünf bis sechs Prozent ...

  • USA-Ballonaktion dient Kriepzw ecken

    Militaristen brüsteten sich mit Provokationen bereits 1955 'i Dulles verfügt Auskunftsverbot

    Da die amerikanischen Agentenzentralen bei diesen Aktionen aufs engste mit den USA-Luftstreitkräften zusammenarbeiten, hat jetzt der amerikanische Außenminister Dulles für die Luftstreitkräfte ein Auskunftsverbot über alle Fragen der amerikanischen Ballons verfügt. Informierte Kreise äußern, daß Dulles offensichtlich weitere Enthüllungen über die provokatorischen Ballonaktionen fürchtet, die zum Teil, so meldet AP, aus Luftwaffenkreisen selbst stammen ...

  • „Ich sah Bräutigams Opfer

    Leser schreiben zu den Enthüllungen über den Judenschlächter

    uns erreichen taglich Leserbriefe zu den Enthüllungen über den Judenschlächter und jetzigen Bonner Ministerialdirigenten Bräutigam, In einem, Schreiben aus Schwerin heißt es: „Voll Abscheu und heißem Zorn im Herzen wende ich mich gegen Verbrecher an der Menschlichkeit vom Schlage eines Bräutigam. Ich ...

  • Bonn stimmt Kohlepreiserhöhung zu Ab 1. April 2 D-Mark je Tonne teurer / 4 D-Mark je Tonne schlucken Zechen aus Steuergeldern

    Bonn (Eig. Ber.). Sechs D-Mark mehr je Tonne Kohle werden die westdeutschen Zechenherren ab 1. April einnehmen. Wie der Bonner Staatssekretär Westrick vor dem Bundestag bekanntgab, werden zu diesem Zweck die Kohlepreise je Tonne um zwei D-Mark erhöht, das heißt, die westdeutschen Verbraucher direkt belastet ...

  • Selbständigkeit der Gemeinden wird weiter erhöht

    Länderkammer der DDR billigte Gesetz über Staatshaushaltsplanl956 / Fragen zur staatlichen Beteiligung an Privatbetrieben geklärt

    Berlin (ADN). Die Länderkammer der Deutschen Demokratischen Republik beschäftigte sich in ihrer fünften Vollsitzung am Freitag mit den Gesetzen, die am Mittwoch von der Volkskammer angenommen worden waren. Die Gesetze wurden vom Stellvertreter des Mi-, nisters der Finanzen, Prof. Martin Schmidt, begründet; Bei der Begründung des Gesetzes über den Staatshaushaltsplan für 1956 belegte der Stellvertreter des Ministers der Finanzen die wirtschaftliche Entwicklung mit Beispielen ...

  • Piämien können gezahlt werden

    Wir sind jedoch der Meinung, daß, wenn in Betrieben mit maßgeblicher staatlicher Beteiligung die Arbeiterschaft unter Führung der Gewerkschaften den Kampf um die Senkung der Selbstkosten, um die Verbesserung des Produktionsprozesses führt und Wettbewerbe stattfinden, es durchaus richtig ist, ähnlich dem Direktorfonds der volkseigenen Wirtschaft und entsprechend seinen Bedingungen einen Fonds zu bilden und zu verwenden ...

  • Rechtswidriger Einbruch in WGB-Gebäude

    Wien. Zu den Gewaltakten, die der österreichische Innenminister Helmer in Verbindung mit dem Angriff auf das Sekretariat des Weltgewerkschaftsbundes unternommen hat und die in der ganzen Welt mit Empörung aufgenommen wurden, ist nun ein neuer hinzugekommen: Am Freitag drangen Beauftragte Helmers in das ...

  • Der deutsche Dichter Heinrich Heine

    (Fortsetzung von Seite 1)

    beutung und Unterdrückung — das Glück aller schaffenden Menschen gewährleisten sollte. In dieser Zielsetzung, wie in dem Kampf gegen die gemeinsamen Feinde, fühlte er sich der sozialistischen Arbeiterbewegung, den Kommunisten eng verbunden. Die Schaffung der Grundlagen des Sozialismus in der Deutschen ...

  • Bonn billigt Auslieferung deutsfherFremdenlegionare

    Bonn (ADN). Die Bonner Regierung hat es abgelehnt, bei der südafrikanischen Regierung gegen die Auslieferung geflohener deutscher Fremdenlegionäre an die französischen Kolonialtruppen zu protestieren, berichtet DPA. Damit billigt Bonn das Vorgehen der südafrikanischen Polizei, die vor wenigen Wochen im Hafen von Durban verhindert hatte, daß sich geflohene deutsche Legionäre an das westdeutsche Konsulat wandten, um dem Einsatz gegen die Bevölkerung in Marokko zu entgehen ...

  • vor

    Düsseldorf (ADN). Der Ältestenrat des nordrhein-westfälischen Landtages beschloß am Sonnabend* auf Grund der von den Landtagsfraktionen der SPD und FDP getroffenen Koalitionsabmachungen für kommenden Donnerstag eine Plenarsitzung einzuberufen. Auf der Sitzung werden die Landtagsf raktionen der SPD und FDP ihren Antrag auf Abberufung des CDU- Ministerpräsidenten Karl Arnold einbringen und gleichzeitig den SPD-Fraktionsvorsitzenden, Fritz Steinhoff, für dieses Amt vorschlagen ...

  • Gewerkschaften zur staatlichen Kapitalbeteiligung

    Der Abgeordnete Hemmann teilte mit, daß sich das Sekretariat des Zentralvorstandes der Industriegewerkschaft Örtliche Wirtschaft zur Zeit damit beschäftigt, seinen Standpunkt zur gewerkschaftlichen Arbeit in Privatbetrieben mit staatlicher Beteiligung auszuarbeiten; Über die diesbezügliche Stellung der ...

  • Dr. Agartz weist Lügen zurück

    Köln (ADN). Der entlassene Leiter des Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts des DGB in Köln, Dr. Agartz, hat am Sonnabend nachdrücklich Behauptungen dementiert, denen zufolge er und sein ebenfalls entlassener ehemaliger Mitarbeiter Theo Pirker einen „Arbeitsauftrag" des WGB erhalten haben sollen; Eine ...

  • Auch Norwegen Basis der Ballonaktionen

    Oslo (ADN). Ebenso wie in Westdeutschland werden von den Amerikanern auch in Norwegen Ballonaktionen organisiert. Eine Gruppe von 60 Amerikanern ist zu diesem Zwecke auf dem norwegischen Militärflughafen Gardermoen bei Oslo stationiert. Bisher ließen die Amerikaner in diesem Gebiet 33 Ballons aufsteigen ...

  • Clauberg verhaftet

    Kiel (ADN). Der ehemalige KZ- Arzt von Auschwitz und SS-Brigadeffihrer Carl Clauberg ist in das Strafgefängnis Neumünster eingewiesen, worden. Unter dem Druck der Öffentlichkeit, die eine Bestrafung des Verbrechers fordert, konnte die Bonner Justiz den Vorwand einer geistigen Unzurechnungsfähigkeit Clauibergs nicht länger auf^ rechterhalten ...

  • 20 000 neue Plansfellen für Blank

    Bonn (ADN). 20 000 neue Plan-* stellen für die Bonner NATO- Streitkräfte hat das Bundeskabinett am Freitag in einer Sondersitzung bewilligt. Dem Bundestag und dem Bundesrat soll der Entwurf eines» Nachtragshaushaltes für das Bonner Kriegsministerium zugeleitet werden.

  • Junge Patrioten verurteilt

    Dortmund (ADN). Die Politische Sonderkammer des Landgerichte Dortmund verurteilte am Donnerstag die jungen Patrioten Gisela Dette aus Essen und Heinz Kobus auf" Wattenscheid zu neun bzw. zehn Monaten Gefängnis, weil sie sich für die Ziele der FDJ eingesetzt hatten.

  • lausende gedachten Karl Jungmanns

    Herne (ADN). Tausende Werktätige aus dem Ruhrgebiet, vor allem Berg- und Hüttenarbeiter, gaben am Sonnabendnachmittag dem im Bochumer Gefängnis durch die Adenauer-Justiz ermordeten Bergarbeiterfunktionär Karl Jungmann das letzte Geleit. Im Zuge wurden

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  • Die Rolle des Parteimitgliedes in der Produktion

    Nach dem 25. Plenum haben in vielen Betrieben unserer Republik einzelne Parteimitglieder große Initiative entwickelt und durch größere Leistungen die an sie gestellten Anforderungen erfüllt. Sie sind die Initiatoren bei der Organisierung des sozialistischen Wettbewerbs zu Ehren der 3. Parteikonferenz ...

  • Die Kader systematisch entsprechend den Erfordernissen des Betriebes entwickeln

    Eine entscheidende Voraussetzung dafür, die Arbeit der Grundorganisationen auf ein höheres Niveau zu heben, ist die richtige Auswahl der Kader und ihre Verwendung entsprechend ihren Kenntnissen und Fähigkeiten. Die Parteiorganisationen sind verpflichtet, ihre Kader so zu schulen und zu stählen, daß sie fähig sind, für die Linie der Partei die Verantwortung zu tragen und für ihre Durchführung zu kämpfen ...

  • Technisch-wissenschaftlicher Fortschritt - Ziel des sozialistischen Wettbewerbs

    Die Gewähr für den raschen Aufschwung der gesamten Volkswirtschaft liegt in der Organisierung des sozialistischen Wettbewerbs, der auf die Erhöhung der Arbeitsproduktivität, auf die Senkung der Selbstkosten, d. h. jetzt vor allem auf die Einführung der neuesten Technik, zu richten ist. Die Hauptorientierung ...

  • Konkreter und gegenständlicher agitieren

    Die politische Massenarbeit der Parteiorganisationen in den Betrieben muß in den Menschen das Bestreben wecken, so gut wie möglich zu arbeiten, ihre Initiative zur Verbesserung der Arbeitsorganisation, zur Einführung der neuesten Technik und zur Entwicklung des sozialistischen Wettbewerbs zu entwickeln ...

  • Die Parteikontrolle beruht auf der Kenntnis der Produktion und ihrer Möglichkeiten

    Die Verwirklichung des Kontrollrechts der Parteiorganisationen, die Aufdeckung der Reserven für die Erfüllung und Übererfüllung der Produktionspläne erfordern eingehende wirtschaftliche Kenntnisse. Die Grundorganisationen müssen, um richtig leiten zu können, über alle Produktionsfragen auf dem laufenden sein, sich täglich über die Produktionsergebnisse informieren, um die politische Verantwortung für die Arbeit des Betriebes tragen zu können ...

  • Den Kampf um den technischen Fortschritt politisch führen

    Die Parteiorganisationen haben die Aufgabe, den Kampf um den technischen Fortschritt politisch zu führen, d. h., die breitesten werktätigen Schichten über die politische Bedeutung dieser Aufgabe aufzuklären und sie zur bewußten Mitarbeit zu mobilisieren. Die Einführung der modernsten wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse, die beste Organisation der Arbeit und damit der weitere Aufschwung der Arbeitsproduktivität haben entscheidende Bedeutung für den Aufbau des Sozialismus in der DDR ...

  • Die Anleitung der Grundorganisationen verbessern

    Die Durchführung der Beschlüsse der Partei in den Grundorganisationen hängt von ihrer systematischen Anleitung, von der Durchführung ihrer Arbeit und der Heranziehung aller Parteimitglieder zur politischen Massenarbeit ab. Im Beschluß des ZK ist gesagt, daß die Kreisleitungen ihre Hauptaufmerksamkeit auf die Verbesserung der Erziehungsarbeit der Grundorganisationen und die Entwicklung der Massenarbeit konzentrieren ...

  • Die Besdiliisse des 25. Plenums und die Parteiarbeit in den sozialistisdien Industriebetrieben

    Die neuen* vom 25; Plenum für eine längere Periode gestellten Aufgaben erfordern, die Selbsttätigkeit der Grundorganisationen zu heben und die Methoden der Leitung durch sie zu vervollkommnen. Die Grundorganisationen verbinden — wie es im Parteistatut heißt — „die Arbeiter und alle anderen werktätigen Schichten in Stadt und Land mit der Partei"; Sie sind die Grundlage der Partei ...

  • Das brachte uns der erste Fünfjahrplan

    „Im Laufe des Fünfjahrplanes wurden folgende Lohnsteuersenkungen und Lohnerhöhungen durchgeführt: Im Jahre 1951 eine Lohnsteuersenkung mit jährlicher Einsparung für die Werktätigen von 220 Millionen DM, im Jahre 1952 eine Lohnerhöhung für die Facharbeiter in den wichtigsten Wirtschaftszweigen, im Jahre ...

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  • „Achtung Aufnahme!" in neuen Sendesälen

    Direktübertragung aus drei Sälen / Kommandobrücke einer technischen Großanüage

    Ein knappes Jahr ist es her, seit die demokratischen Zeitungen und das Staatliche Rundfunkkomitee mit berechtigter Empörung von der Brandstiftung in den noch im Bau befindlichen neuen Senderäumen in Berlin-Oberschöneweide berichteten. Der Brandstifter Bade wurde gefaßt. Seine Auftraggeber glaubten die Inbetriebnahme der neuen Sendesäle auf lange Zeit verhindert zu haben ...

  • „Der gute Mensch" in Bremen zu Gast

    Eingeladen vom Senat der Freien Hansestadt Bremen führte das Schauspiel-Ensemble des Volkstheaters Rostock im bremischen „Theater am Goethe-Platz" Bertolt Brechts Parabelstück „Der gute Mensch von Sezuan" auf. Die „Bremer Nachrichten" und der „Weser-Kurier", zwei dem Senat nahestehende Zeitungen, hatten ihre Leser ausführlich auf das Ereignis als ein umstrittenes vorbereitet ...

  • Sartres „Nekrassow" in Prag

    Das Prager Theater „D 34", das unter der Leitung von Nationalkünstler E. F. Burian steht, brachte als erste ausländische Bühne das neue Sartre-Stück „Nekrassow" unter dem Titel „Die nackte Wahrheit" heraus. Die Aufführung dieses Bühnenwerkes fand in Prag starken Beifall. Als Anfang Juni 1955 im Theatra Antoine in Paris das Stück in Szene ging, gab es in den Reihen der großbürgerlichen Presse Empörung ...

  • mmi um> EHECWWA (29.) Abschiedsbummel durch Kantons Straßen / Von Walter F r a n z e

    Kinder, die tuschelnd darüber raten, ob es sich bei dem Besuch wohl um einen „sowjetischen Freund" handelt. Im übrigen findet man überall bei den Chinesen höfliches und freundliches Entgegenkommen. Wenn man an einem der kleinen Warenstände etwas erstehen will, hat man sofort einen Kreis von teilnehmendem Publikum um sich, das mit kritischem Blick gespannt beobachtet, ob der Fremde auch richtig bedient und zufriedengestellt wird ...

  • f4annes i/j-isdter

    vergegenwärtigen wir uns zu-* nächst seine letzte Filmrolle. Im zweiten Teil des Thälmannfilmes stellt Hannes Fischer den deutsch nationalen Großindustrie!-? len Hauck jun. dar, nazistischer Wehrwirtschaftsführer und Wirt? Schaftsoffizier bei Hitlers Raubr zügen im Sowjetland. Wie ziel-* sicher ist die Charakterisierung dieses Bourgeois, der am Grabe verunglückter Ruhrkumpel onwidernde Phrasen „sozialen Ver-i ständnisses" drechselt ...

  • Der Kälteeinbruch und seine Ursachen

    Die Witterung in unseren Breiten ist stark veränderlich. Im Gegensatz zu der kontinuierlichen Strömung in den Passatgebieten treten in den gemäßigten Breiten dauernde Austauschvorgänge der Luftmassen auf. Wir werden, ohne auch nur einen Schritt zu tun, in jeder Jahreszeit mehrmals in die verschiedensten Gegenden der Nordhalbkugel versetzt, bald in die Klimagebiete der Arktis, bald in die des Mittelmeeres oder des Nordatlantiks ...

  • (28. Fortsetzung)

    Die meisten Straßen in Kanton sind eng, manchmal beängstigend eng. Eine Besonderheit vieler dieser Straßen 'ist, daß die Bürgersteige überdacht sind, ähnlich den Laubengängen in manchen altdeutschen Städten. Den Vorteil davon haben die Ladenbesitzer, die für ihre Schaufenster die Sonnenrollos sparen ...

  • 542 000 DM für die Kulturarbeit

    Mittel in Höhe von 542 000 DM, die die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik im Jahre 1955 für die Kulturarbeit der Jugend im Bezirk Schwerin bereitgestellt hatte, wurden neben der Neuausstattung und weiteren Einrichtung der 610 Jugendheime und -zimmer hauptsächlich für die Weiterentwicklung der Volkskunstgruppen des Bezirks verwendet ...

  • Lagerplatz von Höhlenbären! ägern entdeckt

    Einen Rastplatz von Hohlenbärenjägern entdeckten kürzlich Mitarbeiter der Fachgruppe „Höhlenforschung" von der Ilmenauer Kulturbundortsgruppe in der Nähe des Ortes Garsitz, der im Gebörne, einem zwischen den Gemeinden Gehren und Paulinzella sich erstreckenden Höhenzug, liegt. Sie fanden Mahlzeitreste von Höhlenbärenjägern, die wahrscheinlich ausgangs der letzten Eiszeit die nördlichen Ränder des Thüringer Waldes besiedelten ...

  • Heine-Gedenkfeiern in China

    Das chinesische Komitee zur Vorbereitung der Weltfriedensgedenktage hat dem Heinrich-Heine- Komitee ein Grußtelegramm übermittelt. „Anläßlich der Gedenkfeier des 100. Todestages des großen Dichters Heinrich Heine möchten wir dem deutschen Volke unsere innigsten Freundschaftsgrüße übermitteln", heißt es in dem Telegramm ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    „Everyman Opera" in Prag

    Nach seiner erfolgreichen Gastspielreise durch die Sowjetunion und die Volksrepublik Polen ist das amerikanische Negerensemble „Everyman Opera" am Mittwoch in Prag eingetroffen. Die Künstler werden in der tschechoslowakischen Hauptstadt vom 11. bis 19. Februar gastieren. Auf ihrem Programm steht George Gershwins Oper „Porgy and Bess" ...

Seite 5
  • Kältewelle forderte über 2SO Todesopfer

    Drei Kontinente erfaßt / Suez-Kanal gesperrt / Nie gekannte Temperaturen an der Adria

    Berlin (Ei& Ber.). Die seit Tagen über ganz Europa und Teilen Asiens und Afrikas anhaltende Kältewelle hat bis Freitagabend allein in Europa 266 Todesopfer gefordert. Das ungewöhnlich starke Kältehoch hat selbst in weiten Teilen des Mittelmeerraumes zu starken Temperaturstürzen geführt. Am Freitag mußten die ägyptischen Behörden den Suez-Kanal für jeden Schiffsverkehr sperren ...

  • In Koreas Hauptstadt Phoengjang

    Notizen von einem dreitägigen Besuch unserer Regierungsdelegation in Korea

    Nur drei Tage standen der Regierungsdelegation der DDR auf ihrer Reise nach China zur Verfügung, um auch Korea zu besuchen. Diese kurze Zeitspanne war erfüllt von unvergeßlichen Beweisen herzlicher Zuneigung des koreanischen Volkes zum deutschen Volk. Sie war aber auch erfüllt von den schmerzlichen Eindrücken ...

  • Pariser Linksfi-ont gegen Faschisten

    Aufmärsche der Kolonialisten in Paris und Algier % Zwiespältige Haltung der Regierung

    Paris/Algier (ADN/Eig. Ber.). Die Kommunistische, Sozialistische und Radikalsozialistischc Partei haben die Bevölkerung der französischen Hauptstadt aufgerufen, alle Provokationen des wiederauflebenden Faschismus zu vereiteln, nachdem die ultrakolonialen Elemente in Frankreich und Algerien in den letzten Tagen dem neuen französischen Ministerpräsidenten Mollet mehrmals mit dem Galgen gedroht hatten, falls er seine bescheidenen Keformpläne in der Kolonie durchführe ...

  • Die politische Hinterpartie der NATO

    Die NATO-Strategen haben wieder einmal selbst ihre politische Hinterpartie bloßgelegt, die sie sonst so krampfhaft mit den Hosen des guten Anstandes zu bedecken versuchen. Mit einem wie es scheint unbedachten Federstrich entlarvte der Londoner „Daily Express" die ganze Scheinheiligkeit der NATO-Politiker und ihre demagogischen Deklamationen über ihr angebliches Streben nach einer Wiedervereinigung Deutschlands ...

  • Riesige Wasserkraftreserven in China

    Peking (ADN/Eig. Ber.). Mit einer potentiellen Wasserkraft von 540 Millionen kW nimmt die Volksrepublik China nach der Sowjetunion, die über die größten natürlichen Energiequellen verfügt, den zweiten Platz in der Welt ein. Allein durch die Wassermassen des Jangtse-Flusses können Kraftwerke mit einer Kapazität von 220 Millionen kW betrieben werden ...

  • Indien vor zweitem Fünfjahrplan

    Industrialisierung wird vorangetrieben / Planentwurf gebilligt

    Amntsar (ADN). Der Entwurf des zweiten indischen Fünfjahrplans ist am Freitag von den Delegierten des 61. Parteitages der Kongreßpartei des Ministerpräsidenten Nehm gebilligt worden. Die Partei forderte gleichzeitig eine Ausweitung der staatlichen Kontrolle auf die gesamte industrielle Produktionskapazität des Landes ...

  • Molotow antwortet französischen Lehrern

    Volle Übereinstimmung in der Frage der Abrüstung und der Kernenergie

    Paris (ADN). Zwischen Außen-1 minister Molotow und dem Generalsekretär der französischen Lehrervereinigung, A. Lavergne, hat laut TASS ein Briefwechsel stattgefunden, in dem beide Persönlichkeiten ihre gemeinsamen Ansichten über die Abrüstungsfrage bekräftigt haben. Die Vereinigung, der 220 000 Lehrer ...

  • Arbeitslose erzwangen Unterstützung

    Kalte vergrößerte katastrophale Lage / CGIL solidarisch

    Rom (ADN / Eig. Ber.). Aus Süditalien werden täglich neue Kampfaktionen der italienischen Werktätigen gemeldet, deren durch die Mißwirtschaft und die Aufrüstungspolitik der Regierung ohnehin trostlose Lage mit dem neuen Kälteeinbruch noch weiter verschlimmert worden ist Ohne warme Kleidung, schlecht ernährt und jeglicher Mittel bar, sich Heizmaterial zu beschaffen, haben besonders die Arbeitslosen den Kampf aufgenommen, um von der Regierung Hilfsmaßnahmen zu erzwingen ...

  • Aktionen gegen Franco dauern an

    Übergreifen der Studentenproteste auch auf Granada, Sevilla und Barcelona

    Madrid (ADN/Eig. Ber.). Von der spanischen Hauptstadt griffen die Protestdemonstrationen der Studenten gegen das Franco-Ragime am Wochenende auch auf Barcelona, Granada und Sevilla über. Bis in die frühen Morgenstunden des Sonnabend erörterte das Kabinett neue Terrormaßnahmen zur Unterdrückung der sich ausbreitenden Unruhen ...

  • | Moskau vor dem XX. Parteitag | | Wertvollste Geschenke der Delegierten: Berichte über große Arbeitserfolge 1

    uuiimmniitiniiiiimiiimmimiiiiiiii Von unserem Moskauer Korrespondenten Heinz Stern luiiniiiiiiMiintiiiiiiiniiiiiiiiiimmii

    In 48 Stunden wird im Großen Kremlpalast zu Moskau der Parteitag der KPdSU eröffnet, der zwanzigste in der über 50jährigen Geschichte der Leninschen Partei. In der sowjetischen Hauptstadt, auf die in diesen Tagen die Blicke der ganzen Welt gerichtet sind, treffen seit Freitag die Delegierten ein. Sie kommen aus allen Teilen des unermeßlichen Landes und sind oft viele Tage unterwegs ...

  • rz gemeldet

    Ein chinesisch-burmesisches Freundschaftstreffen fand in der Grenzstadt Lweje unter Teilnahme von burmesischen Regierungsmitgliedern statt. Zwischen Belgrad und Bukarest wird ab April dieses Jahres ein regelmäßiger Flugverkehr aufgenommen. Nach einem Zusammenstoß mit einem britischen Fischdampfer ist ein holländisches Fischerboot in der Nähe der Doggerbank gesunken ...

  • Internationale Solidarität mit WGB

    Proteste gegen Helmer-Willkür aus volksdemokratischen Ländern

    Warschau (ADN). Im Namen aller polnischen Arbeiter verurteilt der Zentralrat der Gewerkschaften Polens in einer Erklärung das Verbot der Tätigkeit des Weltgewerkschaftsbundes in Österreich und den Überfall österreichischer Polizei auf den Sitz des WGB-Sekretariats in Wien; Prag. In zahlreichen Resolutionen, ...

  • Wichtige Literatur der internationalen Arbeiterbewegung

    N. A. Bulganin: „Für einen neuen Aufschwung der Industrie" (107 Seiten, 1,10 DM). Die Broschüre enthält den Bericht des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR auf dem Plenum des ZK der KPdSU vom 4. Juli 1955 und den dazu gefaßten Beschluß des Zentralkomitees im Wortlaut. Mao Tse-tung: „Fragen des genossenschaftlichen Zusammenschlusses in der Landwirtschaft" (35 Seiten, 0,40 DM) ...

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  • Berliner Maschinen in 20 Ländern

    Werkzeugmaschinenfabrik in der Krautstraße kämpft um das „Q" / Berliner Maschinenbauer folgten dem Magdeburger Aufruf

    Abseits der Stalinallee — hinter dem Strausberger" Platz — ist in der Krautstraße die Berliner Werkzeugmaschinenfabrik beheimatet. Nuir wenige Berliner werden wissen, daß die Werktätigen dieses volkseigenen Betriebes ihre Maschinen im vergangenen Jahr in 20 europäische und asiatische Länder exportierten ...

  • Herzer gewann die Kombination

    Peter Bartsch kam als bester Springer bis auf einen Punkt an den Vorwärts-Vertreter heran

    Von unserem nach Oberhof entsandten Berichterstatter Dieter Wales Obwohl das Thermometer am zweiten Tag der DDR- Jugendmeisterschaften der nordischen Disziplinen erneut mehr als minus 20 Grad anzeigte, lockte die hin und wieder hervorkommende Sonne am Sonnabend doch die ersten Zuschauer an die Jugendschanze ...

  • Jede Wohnung erhielt ein Bad

    Mieter der Belforter Straße 26 bauen ihr Haus um / Altes Haus in neuem Gewand

    Auf den ersten Blick scheint es, als wäre das Haus Belforter Straße 26 im Stadtbezirk Prenzlauer Berg gerade im Rohbau fertig geworden, denn kein Krümchen Putz ziert die Fassade. Dabei steht das Haus bereits 80 Jahre. Innen sieht das alte Haus nicht viel freundlicher aus. Es ist ein Haus, wie es noch viele in Berlin gibt ...

  • Der Trick mit dem „arbeitsfreien Sonnabend"

    Siemens-Konzern verlängert Arbeitszeit / Haushaltstag der Frauen wird gestrichen

    Der westberliner Konzerndiktator Ernst von Siemens ließ am Freitag überraschendi den Arbeitern bekanntgeben, daß ab 20. Februar pro Tag 15 Minuten länger gearbeitet werden muß. Das ist der Beginn einer Lohnrauboffensive bei Siemens, die wir bereits Vor Tagen ankündigten. Die Konzernleitung will mit der anlaufenden Rüstungsproduktion die Dividende von neun Prozent, die Siemens für 1955 einstrich, noch weiter erhöhen ...

  • Juri Michailow gewann 500-m-Lauf

    Eröffnung der Eisschnellauf-Meisterschaften in Oslo

    Im Osloer Bislet-Stadion begannen am Sonnabendmittag die Wettkämpfe um den Weltmeistertitel im Eisschnellauf der Männer. Im ersten der vier Wettbewerbe, die für die Weltmeisterschaft gewertet werden (es gibt nur einen offiziellen Weltmeistertitel im Mehrkampf), dem 500-m-Lauf, lief Juri Michailow (UdSSR) mit 41,9 Sekunden die schnellste Zeit und gleichzeitig neuen Bahnrekord ...

  • Jetzt Massenproteste!

    Von den Herren in Schöneberg sind wir schon einiges gewohnt. Jetzt zeigt sich aber ganz deutlich, was die NATO-Politiker uns Westberlinern zugedacht haben. Vorher schraubte man den Kartoffelpreis auf 12,50 D-Mark je Zentner. Nun knöpfte man sich die Mieten vor, um noch mehr Geld für die NATO- Divisionen aus uns herauszupressen ...

  • Jürgen Meinel in der Klasse II

    Unter sich blieb Klingenthal im Endkampf um die Bestenwürde der Nordischen in der Jugendklasse II, zumal der ZSK Vorwärts und der SC Motor bei den 14- bis 16jährigen nicht am Start waren. Da der Dritte des Langlaufes, Egon Gipser, als bester Läufer des SC Aufbau Klingenthal im Sprung nicht überzeugte, hatten Jürgen Meinel und Günter Fuchs vom SC Dynamo Klingenthal mit ihrem 4 ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Achtung! Zirkel „Einführung in die Politökonomie". Am 13. Februar wird die Lektion „Die Reproduktion des gesellschaftlichen Kapitals. Die Wirtschaftskrisen" gelesen, ni:ht „Die Grundrente..." Treptow: Die Zirkel „Einführung in die Politische Ökonomie" sind nicht verändert. Die Kreisabendschule ist auf Dienstag, den 21, Februar, verlegt ...

  • Unregelmäßige Lieferung

    Die 4. Grundschule Berlin-Wilheimsruh bezieht die Schulspeisung von der Küche Berlin-Niederschönhausen, Charlottenstraße. Im vorigen Schuljahr haben wir das Essen immer pünktlich um 9.35 Uhr gehabt. Damals konnten wir in der zweiten und vierten Pause die Schulspeisung an unsere Kinf,^ der ausgeben. In diesem Schuljahr kam das Essen häufig zu spät; darum haben wir die Essenpausen auf die dritte und fünfte Pause verlegt ...

  • ß^f^t Äf^ ffi

    DO © P Franz Neumann spuckt große Töne

    Nachdem der unverschämte Kuhhandel zwischen der Adenauer- CDU und SPD bekannt wurde, suchte ich mir noch einmal ein Flugblatt von den westberliner Wahlen heraus. Es heißt darin: „Jede Erhöhung der Mieten ist weiterhin abzulehnen. Bei allen Bauten muß der ' Schwerpunkt beim sozialen Wohnungsbau liegen ...

  • Dynamo gewann SV-Vergleich der Zweierbobs

    Kreusel/Wiegand verbesserten Bahnrekord am Wadeberg

    Zur Vorbereitung auf die DDR- Meisterschaften in der kommenden Woche trafen am Sonnabend 21 Zweierbobs zu einem Vergleich der Sportvereinigungen aufeinander. Die Wadebergbahn erlebte dabei trotz der niedrigen Temperaturen durch die DDR-Meister Kreusel/Wiegand (SC Motor) einen neuen Bahnrekord von 1:29,633 Min ...

  • Fernsehen im Agitationslokal

    In unserem Agitationslokal der Nationalen Front in der Schonenschen Straße 6 versauert das Fernsehgerät nicht, Bei uns ist täglich etwas los. Im Anschluß an unsere Aussprache- und literarischen Abende sowie nach Hausversammlungen wird jedesmal das Fernsehgerät eingeschaltet. Fernsehsendungen sind bei uns seit April 1954 einfach nicht mehr wegzudenken ...

  • Doppelmord in Potsdam

    Am 10. Februar, gegen 21.30 Uhr, wurde das Ehepaar Hans und Marie Sroka in seiner Wohnung in Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 16, ermordet aufgefunden. Die von der Volkspolizei sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben bisher, daß der Täter in Westberlin zu suchen ist, da die Angehörigen der Ermordeten nach der Mordtat aus Westberlin fingierte Telegramme mit den Unterschriften der Ermordeten erhielten ...

  • Berliner Rundfunk

    Nachrichten: 4.30, 5.00, 6.00, 7.00, 8.00, 10.30, 12.30, 13.30, 17.30, 19.30, 21.30, 23.00, 0.30 Uhr. 8.40: Achtzig bunte Minuten für die Frau — 10.05: Unterhaltungsmusik — 10.40: Beliebte Opernklänge — 11.30: Neue Lieder aus der Ungarischen Volksrepublik — 12.00: Musik zur Mittagspause — 13.40: Aus Deuts Dhlands Hauptstadt — 14 ...

  • Briefmarken kein Schieberaitikel

    in letzter Zeit konnte ich an der Verkaufsstelle für Sondermarken beim Postamt W 8 wiederholt feststellen, daß Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren Sonderpostwertzeichen kauften und dann im Schalterraum an „ältere Herren" übergaben. Diese sind Westberliner, die sich durch diesen „Erwerb" wahrscheinlich einen enormen Verdienst verschaffen ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Montar, 13. Februar 1956 Deutschlandsender

    Nachrichten: 5.00, 6.00, 7.00, 3.00, 10.00, 13.00, 15.00, 19.00, 21.00, 22.00, 24.00, 2.00 Uhr. 8.30: Klingende Kurzweil — 9.30: Kleines Konzert — 10.10: Interessantes für die Frau — 11.00: Musikalisches Allerlei — 12.20: Mittagskonzert — 14.00: Kinderfunk — 14.30: Das Dresdner Kammerorchester —15.10: Musikalische Fasdiingsbilder — 18 ...

  • Spitzenzeiten beachten!

    Berlin (ADN). Der Hauptlastverteiler gibt bekannt: Der unerwartet starke Kälteeinbruch macht es erforderlich, die nachstehenden Spitzenzeiten einzuhalten und den Stromverbrauch wie gesetzlich vorgeschrieben einzuschränken. Die Haushaltsstromverbraucher werden gebeten, während der Spitzenzeiten auf die Benutzung stromintensiver Geräte zu verzichten ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus westlichen bis nördlichen Richtungen überwiegend stark bewölkt und zeitweise Schneefall. Vorübergehend Frostmilderung, Tagestemperaturen über minus 10 Grad ansteigend, Nachttemperaturen nicht viel unter minus 10 Grad. 12. Februar: Sonnenaufgang 7 ...

  • Radio DDR

    Nachrichten: 4.30, 5.00, 6.00, 7.00, 8.00, 10.00, 12.00, 13.00, 17.00, 18.00, 20.00, 22.00, 24.00 Uhr. 8.10: Gymnastik für die Kinder — 8.20: Kleines Konzert — 8.40: Achtzig "aunte Minuten für die Frau — 12.20: Musik zur Mittagspause — 14.10: Das Orchester der IG Wismut Karl-Marx- Stadt spielt — 15.00: Kinderfunk — 15 ...

  • Fahrerflucht

    Der 48jährige Walter F. aus Berlin-Friedrichsfelde wurde am Sonnabendmorgen in der Treskowallee Ecke Triftweg von einem Lastkraftwagen angefahren und verletzt. Der Fahrer des LKW setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Verkehrspolizei hat sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet ...

  • Spielplan der Berliner Theater

    Sonntag, 13. Februar 1956 DEUTSCHE STAATSOPER, 17.30: Tristan und Isolde DEUTSCHES THEATER, 19.30: Nathan der Weise KAMMERSPIELE, 19.00: Der staunenswerte Aufstieg dee Alois Piontek — Uraufführung t-. BERLINER ENSEMBLE, 19.30: Winterschlacht MAXIM-GORKI-THEATER, 18.30: Die Räuber THEATER DER FREUNDSCHAFT, 18 ...

  • Entschädigung nur für Nazis

    Mit der Begründung, daß bereits zahlreiche führende Beamte des Kazi - Reichssicherheitshauptamtes heute hohe Pensionen beziehen, hat eine westberliner Arbeitsgerichtskammer einem weiteren Angestellten dieser Nazi-Dienststelle die Zahlung einer Entschädigung zugesprochen. Der Angestellte machte geltend, daß der westberliner Innensenator eine „grobe Ungerechtigkeit" begangen habe, indem er nicht allen Nazis ihre Bezüge auszahle ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin WS, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag und Anzeigenabteilung: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 Sl — Abonnementspreis monatlich 3,S0 DM (für Anzeigen gilt z. Z. Preisliste Nr. 9) — Bankkonto: Berliner Staatkontor. Berlin C lll, Kurstraße. Konto-Nr. 1/1898 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" ...

  • liatzel zieht um

    Oberjats Saufkumpan Batzel (Adenauer-CDU) beabsichtigt, sein Tätigkeitsfeld nach Westdeutschland zu verlegen. Er hat sich bereits um einen „gehobenen Posten" beworben. Die korrupten Frontstadt-Politiker befürworten seine Bewerbung aufs wärmste.

  • Deutscher Fernsehfunk

    13.30 bis 15.30 Uhr: Stärker als die Nacht — 17.00 bis 18.00 Uhr: Augenzeuge 6/56 — Ein Strom fließt durch Deutschland — Sowjetische Regierungsdelegation in Jugoslawien.

  • Mit Ohrenklappen ging's

    Mit 22 Grad minus war der gestrige Tag in Berlin der Höhepunkt der zweiten Kältewelle. In Berlin-Schönefeld wurden gestern morigen sogar minus 26 Grad! gemessen.

Seite 7
  • In Jan Steens Haus

    Heinrich Heine,

    Das Haus, worin ich zu Leyden logierte, bewohnte einst Jan Steen, der große Jan Steen, den ich für eben so groß halte wie Raphael. Auch als religiöser Maler war Jan ebenso groß, und das wird man einst ganz klar einsehen, wenn die Religion des Schmerzes erloschen ist und die Religion der Freude den trüben Flor von den Rosenbüschen dieser Erde fortreißt und die Nachtigallen endlich ihre lang' verheimlichten Entzückungen hervor jauchzen dürfen ...

  • Aus dem Wintermärchen

    KaputI

    Ade, Paris, du teure Stadt, Wir müssen heute scheiden, Ich lasse dich im Überfluß Von Wonne und von Freuden. Das deutsche Herz in meiner Brust Ist plötzlich krank geworden, Der einz'ge Arzt, der es heilen kann, Der wohnt daheim im Norden, Er wird es heilen in kurzer Frist, Man rühmt seine großen Kuren; Doch ich gestehe, mich schaudert schon Vor seinen derben Mixturen ...

  • Deutschland könnte frei sein

    Helgoland, den 10. August (1830) Fort ist meine Sehnsucht nach Ruhe. Ich weiß jetzt wieder, was ich soll, was ich muß . . . Ich bin der Sohn der Revolution und greife wieder zu den gefeiten Waffen, worüber meine Mutter ihren Zaubersegen ausgesprochen i . . Blumen! Blumen! Ich will mein Haupt bekränzen zum Todeskampf ...

  • DER KOMMUNISMUS

    Wir wollen keine Sansculotten sein, keine frugalen Bürger, keine wohlfeilen Präsidenten; wir stiften eine Demokratie gleichherrlicher, gleichheiliger, gleichbeseligter Götter. Ihr verlangt einfache Trachten, enthaltsame Sitten und ungewürzte Genüsse; wir hingegen verlangen Nektar und Ambrosia, Purpurmäntel, kostbare Wohlgerüche, Wollust und Pracht, lachenden Nymphentanz, Musik und Komödien ...

  • Ein braver Soldat

    Ich weiß wirklich nicht, ob ich es verdiene, daß man mir einst mit einem Lorbeerkranze den Sarg verziere. Die Poesie, wie sehr ich sie auch liebte war mir immer .nur heiliges Spielzeug oder geweihtes Mittel für himmlische Zwecke. Ich habe nie großen Wert gelegt auf Dichterruhm, und ob man meine Lieder preiset oder tadelt, es kümmert mich wenig ...

Seite 8
  • N

    HERBERT BRUNA: Die Anne tanzt

    Roman. Verlag Das Neue Berlin, 1955. 386 S., Halbleinen, 7 DM. Mit dem Buch „Die Anne tanzt" hat Herbert Bruna seine erste größere Arbeit vorgelegt. Die Handlung erstreckt sich von der Zeit der Weimarer Republik bis ins Jahr 1953, die Zeit des beginnenden sozialistischen Aufbaus in der DDR. Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte des Mädchens Anne und der Aufbau der Stalinallee ...

  • auf dem Dorfe, sondern das menschlich packende

    Erlebnis der einzelnen, gestaltet mit ihren persönlichen Schrecken, Wünschen, Hoffnungen, Enttäuschungen und Freuden. Das alles erzählt Benno Voelkner so spannend und mit so flammender Empörung gegen das Alte, daß man den Roman von über 600 Seiten „in einem Sitz" lesen kann; Und das, obwohl Benno Voelkner keine klare Fabel mit einem Helden im Mittelpunkt des Geschehens geschaffen hat ...

  • Fünfzig harte Jahre /

    Über Benno Voelkners Roman Leute von Karvenbruch" „Di*

    Die Feststellung Anna Seghers', daß manche Arbeiten der Gegenwartsliteratur bis jetzt nur Beispiele für die Entdeckung des neuen Stoffes seien, gilt besonders für die Mehrzahl der Romane, die sich zum Ziel setzten, die gewaltigen Veränderungen auf dem Lande darzustellen. Die Literaturkritik hat wohl ...

  • Wandlung vom Traum zur Tat

    Zum Erscheinen des „Bruder Namenlos" von Louis Fürnberg i,Der Bruder Namenlos"^ Ein Leben in Versen* Dietz Verlag, Berlin, 1955. 120 S., Ganzleinen, 6,~ DM.

    Dieser Gedichtband von Louis Fürnberg kam in seiner ersten Fassung 1947 in Basel heraus, damals noch mit einem Nachwort von Egon Erwin Kisch. Offen und in rücksichtslos selbstbekennerischer Art schildert er Fürnbergs eigenen Lebensweg aus der Sphäre des bürgerlichen, traumversponnenen, ja verspielten Künstlers in die des in vorderster Front des Proletariats marschierenden Kämpfers — den Weg aus der Einsamkeit in die Gemeinsamkeit, den Weg „vom Traum zur Tat" (Kisch) ...

  • Lnd „Bruder Namenlos" erkennt:

    Mit blutigen Fäusten schlagen blutige Glöckner die Klöppel der Glocken. Und du? Wem suchst du Tränen zu entlocken mit dem Glöckchenspiele deiner Klagen? Weiter suchen, tasten, erkennen ; . .! Da reißt ein blutiges Geschehen ihn endlich in die rechte Bahn: In eine Hungerdemonstration der Duxer Kohlenarbeiter ...

  • SOEBEN ERSCHIENEN

    Wilhelm Hauff: Die Märchen. Vollständige Ausgabe. Herausgegeben und eingeleitet von Leopold Magon. Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig. 410 S., Ganzleinen, 5,80 DM. Guy de Maupassant: Licht an der Seine. Erzählungen. Übertragung und eingeleitet von Erich Marx. Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig, 1955 ...

  • KU A ST Uft D GLAS

    Im Artia-Verlag, Prag, erschien von J. R. Vavra ein umfangreicher Bildband „Das Glas und die Jahrtausende" der seit kurzem, mit deutschem Text versehen, in unseren Buchläden erhältlich ist. Das Werk gehört zu einer Reihe von außerordentlich gelungenen Bildbänden mit verschiedenen Themen, Zeugnissen einer anspruchsvollen Buchproduktion in der CSR, auf die wir noch weiter eingehen werden ...

  • ULRICH BECHER

    Der kritische Chronist deutscher 'Emigranten-Schicksale in Amerika ist 56 Jahre alt. Sohn einer schweieerischen Mutter und eines deutschen Vaters, wurde er Jurastudent, Schüler des Graphikers George Grosz, Erzähler und Dramatiker. Von den Autoren, deren Werke die Faschisten verbrannten, war Virich Becher der jüngste ...

  • Mein Vater Heinrich Zille

    Erzählt nach den Erinnerungen von Margarete Köhler-Zille. Verlag Neues Leben, 1955. 222 S., Ganzleinen, 7,80 DM.

    Diese Erinnerungen bergen nicht nur ein Stück Zeitgeschichte der Stadt Berlin vom Jahre 1867 an, sondern sie machen auch die gesamte Atmosphäre in Deutschland in der Epoche des wachsenden Kapitalismus lebendig. In dieser Zeit und aus ihren Bedingungen heraus wuchs die Künstlerpersönlichkeit Heinrich Zilles ...

  • Der neue Thespiskarren

    ' Henschel-V'erlag Berlin 1955. 140 Seiten, Halbleinen 5,70 DM. Das Buch der deutschen Regisseurin Ilse Fogarasi ist zwar von geringem Umfang, doch von sehr gewichtigem Inhalt. Mit ihrem Bericht über die Ausfahrten eines sowjetischen Kolchostheaters bleibt die Verfasserin trotz einer Fülle konkreter ...

Seite 9
  • Die große Prüfung

    Wir haben uns nun schon daran gewöhnt, da3 überall, wo unser Wagen fährt und steht, er zum Mittelpunkt des Interesses wird. In jeder Stadt wiederholt sich das Frage- und Antwortspiel, ob es in Heilbronn oder in Stuttgart, ab es in Ulm oder in München ist. Aber noch steht dem vielgelobten Wagen die eigentliche Kraftprobe bevor ...

  • Sensation am Römerberg

    Für den Parkwächter am Frankfurter Hauptbahnhof sind an den Autos die Insassen das einzig Interessante; sie zahlen die Gebühren und geben (vielleicht) auch ein Trinkgeld. Wer täglich Hunderte von Straßenkreuzern und Chromgedichten in die Lücken einweist und täglich Autonummern aus Dutzend Ländern registriert, der sieht nicht mehr hin, ob dieser Kunde in Tropfengehäuse oder in Pontonkarosse und ob jener aus Westdeutschland oder aus der DDR kommt ...

  • Opelianer haben das Wort

    Wir werden die Frage gleich von kompetenter Seite beantworten lassen. Schichtschluß ist es in der Opelstadt Rüsselsheim. Wir parken vor einem der 20 Werkportale. Die Straßen sind schwarz von den heimkehrenden Automo'bilarbeitern. Und wenn die nach acht Stunden mörderischer Bandarbeit auch noch so müde sind, für ein unbekanntes Auto haben sie immer einen Blick ...

  • Von der Wartburg zum Großglockner

    Mit unserer jüngsten Autoschöpfung in die Regionen des ewigen Eises / Von Rudolf Reinhardt Auf unseren Landstraßen, in unseren Städten

    tmd Dörfern ist ein neues schnittiges und schnelles Kraftfahrzeug aufgetaucht: der Eisenacher Typ 311-0, dem die Erbauer den guten Namen „Wartburg" gaben. Nicht lange wird dieses moderne Erzeugnis der volkseigenen deutschen Automobilindustrie nur in der DDR' anzutreffen sein. Morgen schon kann es seine vielen Vorzüge auch in Westdeutschland beweisen, wird der „Wartburg" in ganz Europa — und noch darüber hinaus — die Konkurrenz mit der kapitalistischen Autoproduktion aufnehmen ...

  • „Unter ferner liefen ..."

    Wie schnell man auf der Autobahn doch das Gefühl für die Geschwindigkeit verliert! Seit der Auffahrt Untersuhl ist der Geschwindigkeitsmesser auf die Hundertermarke eingespielt. Es scheint uns trotzdem so, als würden wir durch die Landschaft trödeln. Ob Ebene, ob Steigung, ob Gefälle — der Motor summt gleichmäßig wie eine Biene ...

  • Am Ziel

    Auch die Wildspuren im Schnee haben nun aufgehört. Wir aber ziehen noch immer nach oben, weiter und weiter, von hundert Meter zu hundert Meter, hier den ersten Gang und dort den zweiten nützend. Bis der kritische Kilometerstein erreicht ist. Als wir aussteigen, versinken wir bis an die Waden im Schnee ...

  • (Militärpolizei)

    Gar nicht von schlechten Eltern, nicht wahr, die Wagen, die da am Taunus auf der Strecke blieben? Wir vermerken es, als wir am Stadtrand von Frankfurt Frühstücksrast halten, beileibe nicht mit Überheblichkeit. Nicht jeder der Fahrer, die uns nachsahen, ist ein Rennfahrer wie Reichardt, der als Stallgefährte von Meister Greifzu zahlreiche Siege an die Fahnen der DDR heftete ...

Seite 10
  • Festkleider aus der Stalinallee

    • Jede Frau braucht hübsche geschmackvolle Kleidungsstücke, in denen sie den ganzen Tag über passend angezogen ist. Genauso wünscht sie sich aber auch einen eleganten Anzug für besondere Gelegenheiten. Meist erfüllt ein festliches Nachmittagskleid diese Aufgabe, aber es gibt Anlässe wie Hochzeiten, Tanzstundenbälle, offizielle Empfänge, zu denen gern ein langes Kleid getragen wird ...

  • SIND SIE FÜR ODER GEGEN KOSMETIK?

    Immer wieder kann man folgende Episode erleben: Die Straßenbahn betritt eine gepflegte gutaussehende junge Frau, setzt sich still in eine Ecke und entfaltet eine Zeitung. Sie tut niemandem auch nur das Geringste, und doch ist sie der berühmte Stein des Anstoßes. Es beginnt damit, daß sie beim Vorbeigehen ...

  • Noch einmal zum Thema Oberhemden

    Unsere Männer sind nicht unmodern! Das haben die vielen Leserbriefe zu unserem Oberhemdenartikel vom 22. Januar 1956 gezeigt Einige (aber wirklich nur einige!) sind etwas — ein ganz klein wenig — humorlos. Sie legten auf die Goldwaage, was eigentlich mit einem Augenzwinkern geschrieben war. Die Verfasserin des Artikels erklärt feierlich: Es ist mir bekannt, daß nicht alle Männer beim Einkauf von Oberhemden auf die Grübchen der Verkäuferinnen sehen ...

  • Vorbildliche Angriflstührung

    In der" ersten J«mt*rh8ifte weilten me beiden erfolgreichen DDR-Schachsportler Uhlmann, Dresden, und Dittmann, Leipzig, In der Volksrepublik Polen, wo sie an einem internationalen Turnier in Krynica teilnahmen* Sieghart Dittmann, der junge Medizinstudent aus der Messestadt, der schon bei seinem ersten ...

  • Der Jäger August Renz

    „Das Datum weiß ich nicht, wir haben keinen Kalender und man merkt gar nicht, wenn Sonntag ist. Lieber guter Bruder! Uns ist gesagt, daß wir schon im, drei Tagen vor den Feind kommen; es ist also vielleicht das letzte Mal, daß ich mit Dir noch eine Unterhaltung habe. Es ist mir noch immer geglückt, ganz unerkannt zu bleiben; wegen meiner Stimme necken sie mich, da habe ich mich für einen Schneider ausgegeben, die können auch eine feine Stimme haben ...

  • wbbbm

    Tüllkleid mit weich gelegter Hüftdrapierung über einem gleichfarbigen Unterrock. Daneben ein weißbesticktes Perlonkleid mit unterhalb der Taille angesetztem Rock, ein zartblaues kunstseidenes Unterkleid schimmert durch die Stickerei. Rosafarbene Perlonbluse mit weißen Spitzenapplikationen, dazu ein schwarzer in Stufen genahter weiter Ripsrock ...

  • SCHACHAUFGABE

    (Weiß am Zuge gewinnt)

    Diese hübsche Studie von H. Rinck enthält eine Idee, die auch für den praktischen Spieler von didaktischem Wert ist Weiß : Kh7, 5 Ta7, Ba6, c3 (4 Steine), i Schwarz- I Kel, Thl Bh4, h6 (4 Steine).

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Der deutsche Dichter Heinridi Heine Leipziger Frühjahrsmesse wird Außenhandel stark beleben Berliner Betriebe modernisieren Erzeugnisse mit dem Gütezeichen Plädiert Herr Martino für Kesselring? Dr. Hans Loch zu einem Interview des italienischen Außenministers Die Kältefolgen werden bezwungen AUFBAUSPIEGEL w o Hohe britische Diplomaten in die Sowjetunion übergesiedelt Im Ruhrgebiet: Kohleversorgung gefährdet Rumänen kehren in ihre Heimat zurück Bodenforschung unserer Republik stark beachtet Chinas Messedelegation besuchte DDR-Botschaft
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