16. Okt.

Ausgabe vom 30.01.1955

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  • ßeschtvörender Appell, die Kriegsverträge abzulehnen

    Präsidium der Volkskammer an die Senatoren des Rates der Republik Frankreich

    „Die Befreiung der Menschheit von der Geißel des Hitlerfaschismus Hegt noch nicht zehn Jahre zurück, und schon wieder sind deutsche Militaristen am Werk, um im Bunde mit anderen aggressiven Kräften in Westeuropa und den USA eine neue revanchistische Wehrmacht zu schaffen. Eben dies aber würde durch die Pariser Verträge bewirkt, die ein remilitarisiertes Westdeutschland in Militärgruppierungen einbeziehen, die gegen andere Staaten Europas gerichtet sind ...

  • Weddinger und Friedridishainer iür Volksabstimmung

    Arbeiterkonferenz beschließt verstärkten Delegationsaustausch

    Berlin (Eig. Ber.). 350 Arbeiter aus dem westberliner Bezirk Wedding und dem Stadtbezirk Friedrichshain (demokratischer Sektor) kamen am Sonnabend im Kultursaal des volkseigenen Berliner Glühlampenwerkes zu einer Konferenz zusammen, auf der gemeinsame Maßnahmen gegen die Pariser Kriegsverträge beschlossen wurden ...

  • Jetzt muß gehandelt werden! (

    SPD-Mitglieder kritisieren Parteivorstand / Mit Äußerungen ist es nicht getan | Worauf soll noch gewartet werden? / Adenauer will Ratifizierung durchpeitschen 1

    K ö 1 n (Eig. Ber.). Zu erregten Diskussionen kam es in den letzten Tagen auf einigen SPD-Versammlungen in Köln, als über die Haltsng der Sozialdemokratischen Partei im Kampf gegen die Ratifizierung gesprochen wurde. Ausgangspunkt war ein Artikel im „Neuen Vorwärts" vom 28. Januar, in dem festgestellt wird, daß die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Ratifizierung ist, daß siel) aber „alles nach demokratischen Spielregeln vollziehen" müsse ...

  • Ein neuer großer Schrill zur Einheit und Souveränität ganz Deutsdilands

    Erklärung des Ministerrats der DDR zum Erlaß des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR

    Auch in dieser wichtigen Lebensfrage versucht Adenauer genauso wie in der Frage der Durchführung gesamtdeutscher, freier Wahlen das deutsche Volk hinters Licht zu führen. Er behauptet, der Erlaß enthalte weder etwas Neues noch sei er von Bedeutung für die Entwicklung Deutschlands, denn eine solche Erklärung hätten, die Westmächte bereits 1951 abgegeben ...

  • heitsvertrag seinen Beitrag zur Er- ^'""'"«»"""««MiiiiHiiiiiiiiiiiiiriiiisiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiniiiiüTiiiiHrniimninmin

    haltung des Friedens für Deutsch- = land und Europa zu leisten. Gesamt- jj deutsche, freie Wahlen schaffen i außerdem die Grundlage für den i Abschluß eines Friedensvertrages | mit ganz Deutschland und damit = die Voraussetzungen für den bal- § digen Abzug aller Besatzungstrup- | pen aus Deutschland ...

  • Abschlu» der Plenartagung der Deutschen Bauakademie Walter Ulbricht über die Aufgaben des Bauwesens

    Abschluß der Plenartagung Walter Ulbricht über die Berlin (Eig. Ber.). Am Sonnabe der Deutschen Bauakademie ihren nieure, Architekten und Staatsfun konferenz der Baufachleute der UdS Der 1. Stellvertreter des Vorsitzen Ulbricht, nahm im Verlauf der rege Fragen der Planung im Bauwesen u Kritik an Erscheinungen des Bürok im Ministerium für Aufbau ...

  • Sowjetunion schlägt Japan Verhandinngen vor

    Moskau (ADN/Eig. Ber.). Wie TASS berichtet, hatte der sowjetische Vertreter in Tokio, A. I. Domnizki, am 25. Januar eine Unterredung mit dem japanischen Ministerpräsidenten Hatojama. Dabei schlug der sowjetische Vertreter in Anbetracht des beiderseitig vorhandenen Wunsches einen Meinungsaustausch über die Frage möglicher Schritte zur Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern vor ...

  • Otto Grotewohl empfing Botsdiafter Puschkin

    Berlin. Am 29. Januar wurde der Botschafter der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in der Deutschen Demokratischen Republik, G. M. Puschkin, nach seiner-Rückkehr aus Moskau von dem Ministerpräsidenten Otto Grotewohl, dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, Walter Ulbricht, und dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Dr ...

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  • Keine andere Möglichkeit?

    „Eine andere Möglichkeit der Stellungnahme, als in den Versammlungen und Kundgebungen zu den Pariser Verträgen, deren Ablehnung durch die Bevölkerung zumindest möglich sei, bestehe heute praktisch nicht, erklärte gestern der ,Neue Vorwärts'." Dieses Zitat entnahmen wir dem in Westberlin erscheinenden sozialdemokratischen ^Telegraf" vom Sonnabend ...

  • Kampfbereitschaft vorhanden

    Die vielfältigen Aktionen in Westdeutschland gegen die Remilitarisierung beweisen, daß die Mehrheit der westdeutschen Bevölkerung dazu bereit ist und in diesem Sinne Beschlüsse von der Tagung in der Paulskirche erwartete. Die Äußerung des stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Reuter in seiner Rede, daß die Entscheidung über die Frage der Wiederaufrüstung in den Händen des deutschen Volkes liegen muß, stimmt mit der begonnenen Volksabstimmung in Westdeutschland gegen die Pariser Verträge überein ...

  • Die Größe der Gefahr erfordert gemeinsames Handeln!

    Aufruf des Deutschen Frauenrates / Anfang März „Woche der deutschen Frauen gegen Militarismus und Krieg" Nicht die aus dem Osten und nicht die aus dem Westen, Nicht die aus Bayern und nicht die aus Württemberg, v Nicht die aus Baden und nicht die aus Sachsen allein, Nein, Frauen aus ganz Deutschland ...

  • KDenn ihr entschlossen

    (In der Art Erich Weinerts) von Peter Neil

    Erinnert euch ... wie war das doch? Fragt nur die Alten, die wissen es noch, Wie toll einst in der Monarchie Der Kaiser nach immer mehr Truppen schrie. Doch Bebet, der roch sogleich den Braten Und sagte: „Was brauchen wir Soldaten? Wo man Krieg sinnt und die Rüstung steigert, Wird jeder Mann und Groschen verweigert!" Was so Genosse Bebel erklärt, Hat die Säbelrassler mächtig empört ...

  • Blank wollte die Studenten überrumpeln

    Wie der westberliner „Tag" zu berichten weiß, gingen allen westdeutschen und westberliner Studenten Schreiben zu, in denen sie gefragt werden, ob sie vor oder nach dem Studium „dienen" wollen. Voller Empörung verwahrten sich alle studentischen Organisationen dagegen, weil Blank mit diesem Dreh den Anschein ...

  • Führende FDP-Vertreter fordern friedliche Wiedervereinigung

    Bruchsal (ADN). Die deutsche Wiedervereinigung auf friedlichem Wege forderte der baden-württembergische Justizminister und 1. Landesvorsitzende der FDP/DVP, Dr. Wolfgang Haußmann, am Freitagabend auf einer öffentlichen Versammlung seiner Partei in Bruchsal. „Wir müssen bereit sein, in der Frage der Wiedervereinigung Deutschlands Opfer auf uns zu nehmen", sagte er wörtlich ...

  • Was aber können wir Frauen tun?

    s Die vom Deutschen Frauen- = rat eingeleitete Unterschriften- = Sammlung in Westdeutschland = gegen die Anwendung der Atom- = waffe, verbunden mit der Ver- | öffentlichung des Appells der = japanischen Frauen, brachte | große Erfolge. Es gilt jetzt, alle § Möglichkeiten der Vereinigung | deutscher Frauen zu unter- | stützen ...

  • Deutsshe Delegation aus Korea zurückgekehrt

    Empfang im Hause des Nationalrates

    Berlin (ADN / Eig. Ber.). Die Delegation des Hilfsausschusses für Korea und Vietnam beim Nationalrat, die dem koreanischen Volk den zweiten Geschenkzug der DDR überbrachte, kehrte aus Korea zurück. Die Delegierten wurden in Anwesenheit des Präsidenten der Volkskammer, Dr. Johannes Dieckmann, und des Vertreters der Botschaft der Koreanischen Volksdemokratischen Republik, Botschaftsrat Li Tschan Djen, empfangen ...

  • KPD-Prozeß absetzen!

    Adenauer will rechtswidriges Terrorverfqhren am Montag in Karlsruhe fortsetzen lassen

    Berlin (Eig. Ber.). Am morgigen Montag, dem 31. Januar, soll vor dem 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe das von der Adenauer-Kegierung angestrengte Terrorverfahren gegen die KPD fortgesetzt werden. Der erste Senat hatte sich am 11. Dezember 1954 nach 13 Verhandlungstagen auf fünf Wochen vertagt ...

  • Gewerkschafter vor Gericht

    Hamburg (Eig. Ber.). Der beabsichtigte Prozeß gegen 24 Hamburger Gewerkschaftsmitglieder wegen Teilnahme an der Kampfdemonstration der Hamburger Werktätigen am 18. Januar ist ein Prozeß gegen den DGB, stellt das Sekretariat der Landesleitung Hamburg der KPD in einer Erklärung fest. .,Die Haltung des Hamburger Senats ist eine offene Kampfansage an die Arbeiterklasse", heißt es in der Erklärung, die die Absetzung des Polizeisenators Jacobi fordert ...

  • Frauen Polens, der CSR und DDR beraten Kampf gegen Kriegsverträge

    Berlin (Eig. Ber.). Auf Einladung des Bundesvorstandes des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands sind am 28. und 29. Januar 1955 Vertreterinnen der Frauenorganisationen aus der Volksrepublik Polen und der CSR in Berlin eingetroffen. Als Vertreterin der Frauen Volkspolens wird Frau Alicia Musialowa, die 1 ...

  • Angriff auf Arbeiterrechte geht weiter

    Das Streikrecht bedroht / Bundesarbeitsgericht in Kassel sanktioniert fristlose Entlassung bei Streik / Arbeiter der Willkür der Unternehmer ausgeliefert

    Kassel (Eig. Ber.). Bei ihrem Versuch, sämtliche Arbeiterrechte zu beseitigen, finden die westdeutschen Konzernherren immer stärker die Unterstützung des Bonner Staates und seiner Justiz. In einer nichtöffentlichen Sitzung entschied am Freitag der große Senat des Bundesarbeitsgerichtes in Kassel, daß die Unternehmer berechtigt sind, im Falle eines Streiks die streikenden Arbeiter fristlos zu entlassen ...

  • Maßregelung verhindert

    Düsseldorf (ADN). Die kampfentschlossene Haltung der Belegschaft der Schachtanlage „Unser Fritz" in Wanne-Eickel hat die Zechenleitung gezwungen, zwei der drei Kumpel, die Anfang dieser Woche wegen ihrer Teilnahme am Generalstreik der Bergarbeiter fristlos entlassen wurden, wieder einzustellen. Der dritte Bergarbeiter hat in einem anderen Werk Arbeit aufgenommen ...

  • Delegation des Ausschusses für Deutsche Einheit protestiert

    Frankfurt /Main (ADN). In einem Schreiben an den Frankfurt« Polizeipräsidenten Dr. Littmann, der am Freitag eine von Mitgliedern des Ausschusses für Deutsche Einheit einberufene Pressekonferenz verbieten ließ, protestierten die Delegationsmitglieder des Ausschusses für Deutsche Einheit gegen diese Verbotsmaßnahme, die sich gegen die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands richtet ...

  • Schwarze Fahnen über Bremen-Grambke

    300 Familien gegen Zwangsenteignung

    Bremen (ADN). Schwarze Fahnen haben die 300 Siedler- und Kleingärtnerfamilien inBremen-Grambke auf ihren Häusern gehißt. Sie protestieren damit gegen die von der Bremer Bürgerschaft zugunsten des Klöckner - Konzerns beschlossene Enteignung ihrer Ländereien. Der Duisburger Klöckner-Konzern hatte von der Bürgerschaft die insgesamt 728 Hektar Land der Siedler in der ISiähe des Bremer Seeschiffshafens gefordert, um — in Erwartung des großen Rüstungsgeschäfts — eine neue Großhüt ...

  • Wer nicht schießen will, muß verhandeln!

    Das deutsche Volk aber will Aber mit dem Wollen allein nicht schießen, sondern verhan- ist es nicht getan. Jede deutsche dein. Deutschland sehnt sich Frau und Mutter trägt die Vernach Sicherheit und Frieden, die antwortung für jedes Kind, das nur auf der Grundlage fried- hilflos dem Verderben preislicher Verhandlungen, für die gegeben würde in einem Krieg, sich die Sowjetunion wiederholt der durch die Anwendung der einsetzte, erreicht werden kön- Atomwaffe unvorstellbare Ausnen ...

  • Ent§cheidnng über Wiederaufrüstung gehört in die Hände des Volkes

    Forderung des stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Reuter in der Paulskirchen-Versammlung / Professor Weber für sofortige Verhandlungen mit der Sowjetunion / Wachsende Bewegung in Westdeutschland gegen Pariser Verträge / Arbeiter verlangen Warnstreiks

    Zu den Versammelten sprachen der SPD-Vorsitzende Ollenhauer, der stellvertretende DGB-Vorsitzende Georg Reuter, der frühere Bonner Innenminister Dr. Heinemann, der Bonner Universitätsprofessor Dr. Gollwitzer, der Kölner Universitätsprofessor Dr. Hessen, der Heidelberger Soziologe Prof. Dr. Weber und der Pfarrer Ernst Langer ...

  • Adenauer lehnt ab

    Bonn (ADN). Der Bonner Regierungschef Dr. Adenauer hat am Sonnabend in einem Schreiben an den SPD-Vorsitzenden Ollenhauer erneut Viermächteverhandlungen über die Wiederherstellung der deutschen Einheit vor der Ratifizierung der Pariser Kriegsverträge abgelehnt. Ollenhauer hatte sich Anfang voriger Woche in einem Brief an Adenauer mit dem Ersuchen gewandt, noch vor der Ratifizierung Viermächteverhandlungen in die Wege zu 'jlten ...

  • Gemeinsam beraten

    Brief der IG Metall und Metallurgie des FDGB an Otto Brenner

    Berlin (Eig. Ber.). Die Zentralvorstände der IG Metall und Metallurgie haben sich mit einem Brief an den Vorsitzenden der IG Metall des DGB, Otto Brenner, gewandt und gemeinsame Beratungen über geeignete Maßnahmen zur Verhinderung der Ratifizierung der Pariser Kriegsverträge vorgeschlagen. Die Beratungen sollen im Februar in Berlin oder Frankfurt/Main stattfinden ...

  • 30 000 in einem Jahr

    Bonn (ADN). Etwa 30 000 junge Deutsche sind nach zuverlässigen Schätzungen allein im Jahre 1954 wieder in die Fremdenlegion gepreßt worden, teilte der SPD- Pressedienst mit. Der Bundestagsausschuß für Jugendfragen mußte bestätigen, daß die soziale Notlage viele Jugendliche in die Fänge der Werber treibt ...

  • 6 Tote bei Flugzeugabsturz

    Stuttgart (ADN). Zwei Hubschrauber der amerikanischen Besatzungstruppen sind in der Nacht zum Freitag bei Schwieberdingen nördlich von Stuttgart abgestürzt. Beide Maschinen brannten nach dem Aufprall aus. Sechs amerikanische Besatzungssoldaten kamen dabei ums Leben.

  • Geldstrafen für Streikende

    Braunschweig (Eig. Ber.). Das Schöffengericht in Osterode verurteilte neun Arbeiter und einen hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionär zu hohen Geldstrafen, weil sie sich bei dem Streik der Gipsarbeiter gegen den Einsatz von Streikbrechern gewandt hatten.

  • Damals tvie heute

    Diese Karikatur des Zeichners Beier - Red. veröffentlichte „Roter Pfeffer" Im Jahre 1932. Sie Ist auch heute wieder von brennender Aktualität, was die Praxis der Adenauer-Justiz, insbesondere der Karlsruher Prozeß gegen die KPD, anschaulich macht

  • „ Woche der deutschen Frauen gegen Militarismus und Krieg, für Frieden und Völkerverständigung"

    = zu vereinen. § Berlin, den 28. Januar 1955 = Präsidium des Deutschen Frauenrates s Hedda Zinner FriedaEngl 5 Vorsitzende Vorsitzende

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  • Engere Beziehungen zwischen Neuererbewegung und den Universitäten schaffen

    Alle Studentinnen und Studenten der landwirtschaftlichen Hochschulen, die ihr Studium absolviert haben, werden obligatorisch in MTS, LPG und VEG in der Praxis eingesetzt. Sie können ihre wissenschaftlichen Kenntnisse am besten in der praktischen Arbeit auf dem Dorfe vervollkommnen und erweitern. Dadurch werden auch engere Beziehungen zwischen der Neuererbewegung und den Universitäten und Hochschulen hergestellt ...

  • Die Bedeutung des Aufrufs der MTS-Jugendbrigade Schönebeck-Nord

    Wir haben Fortschritte erreicht. Die Konferenz der Maschinen- Traktoren-Stationen, die vor einiger Zeit hier in Schwerin stattfand, hat neue, höhere Aufgaben gestellt. Sie sind zum Teil in dem Aufruf der MTS Obhauseo zum Wettbewerb enthalten. In dem Aufruf ist die Zusammenarbeit zwischen der Traktorenbrigade und der Feldbaubrigade gezeigt ...

  • 2. Anwendung der Neuerermethoden in Ackerbau und Viehzucht.

    Die grundlegende Aufgabe dazu ist die Organisierung ständiger Arbeltsbrigaden für den Feldbau und für die Viehzucht. Die Produktionsbrigaden sind die Grundform der Arbeitsorganisation in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. Nur in den Produktionsbrigaden ist die richtige Arbeitsorganisation der genossenschaftlichen Arbeit, wie sie den Bedingungen eines sozialistischen Großbetriebes entspricht, möglich ...

  • Neuerermethoden zur Steigerung der tierischen Produktion

    Unser Republikdurchschnitt der Milchleistung je Kuh beträgt ungefähr 2500 kg. In diesem Jahr soll der Republikdurchschnitt auf 2650 kg erhöht werden. Diese Ziffern sind zu niedrig; durch eine wirklich gute Pflege der Tiere können höhere Erträge erreicht werden. Das Wichtigste ist jetzt, daß in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften zu einer systematischen Anwendung der Neuerermethoden durch die Tierzuchtbrigaden übergegangen wird ...

  • 1. Erweiterung der Aufgaben der Maschinen- Traktoren-Stationen.

    Die MTS sollen die Basis für den Fortschritt in der Landwirtschaft sein. Das erfordert die Schaffung fester Traktorenbrigaden für bestimmte Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften und die Einzelbauern des Bereiches der Traktorenbrigade. Die MTS-Brigaden sollen ständig eng mit den Feldbaubrigaden der LPG zusammenarbeiten, und die MTS soll bei der Mechanisierung der Hofwirtschaft der LPG helfen ...

  • Die Neuererbewegung

    Rede des Stell Vertreters des Vorsitzenden des Ministerrats und 1. Sekretärs des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Genossen Walter Ulbricht, aut dem Kongreß Junger Neuerer der Landwirtschaft in Schwerin am 17. Januar 1955 i

    Liebe junge Freunde! Euer Kongreß der Jungen Neuerer der Landwirtschaft hat sich die Aufgabe gestellt, die fortschrittlichsten Erkenntnisse d3r landwirtschaftlichen Wissenschaften zu verbreiten und neue Forschungsergebnisse zu erzielen. Die Jugend kämpft gegenwärtig in den vordersten Reihen der Neuererbewegung ...

  • Neuerer im Ackerbau

    lungen, auf Sandböden mit Ackerwertzahlen von 16 bzw. 20, wo bisher ein normaler Ertrag von 10 bis 12 Doppelzentnern Getreide oder 100 bis 120 Doppelzentnern Kartoffeln je Hektar geerntet wurde, die Erträge zu verdoppeln. Zum Beispiel wurden auf 20er Boden 360 Doppelzentner Kartoffeln je Hektar geerntet, auf 16er Boden 380 bis 390 Doppelzentner Kartoffeln ...

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  • Beschlossen ist es, aber...

    Zum Beschluß des Ministerrates über die Vereinfachung der Planung

    Nicht wenige forderten mit Recht eine Vereinfachung der Planung. Zu dicht war das Netz der vorgeschriebenen Zahlen, zu umfangreich das Formularwerk und zu begrenzt die Bewegungsmöglichkeit der Betriebe im Verhältnis zur stürmischen Entwicklung der Produktion und zum Wachstum der Kader. In Betrieben mit einem komplizierten Fertigungsprogramm wurde der Betriebsplan infolge seiner Unbeweghchkeit mehr und mehr zum Hemmschuh ...

  • „Kulturoffensive" mit Sauerstoff

    Natürlich, jeder Deutsche begrüßt das. Doch bisher las man in diesem Blatt stets anderes. Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß es ein anti deutsches Organ ist. Am 4. Dezember 1954 schrieb z. B. ?in gewisser Salter in derselben Zeitung anläßlich eines Diskussionsabends mit dem Dichter und Minister für Kultur, Johannes R ...

  • £>as schafften wir in vier Jahren,

    ben, und durch feste Wirtschaftsverträge wird eine kontinuierliche Produktion gesichert. Die ganze Aufmerksamkeit des Betriebskollektivs kann darauf konzentriert werden, die Qualität des Erzeugnisses zu erhöhen, die Neuerermethoden überall anzuwenden, die Technik zu entwickeln und auszunutzen, die Arbeitsorganisation zu verbessern, den Ausschuß zu verringern und so die Produktionskosten ständig zu senken ...

  • Die besten FDJ-Mitglieder in die Feldbau- und Traktorenbrigaden

    Ein großer Teil der Kreisleitungen der FDJ sind von der Arbeit im Dorf losgelöst. Weil die FDJ-Kreisleitungen sich nicht genügend mit landwirtschaftlichen Fragen beschäftigen, ihre Mitglieder in diesen Fragen noch wenig schulen, , das FDJ-Aktiv des Kreises nicht systematisch zu den landwirtschaftlichen Aufgaben im Kreis Stellung nimmt und keine Kontrolle über das Selbststudium des einzelnen Jugendfreundes im Kreisaktiv vorhanden ist, müssen sich die Verbindungen lockern ...

  • MARTIN HELLBERG

    Als vor einigen Jahren der DEFA-Film „Das verurteilte Dorf" über die Leinwand unserer Lichtspieltheater lief, ahnten wohl die wenigsten, welchen großen Erfolg dieser Streifen in Deutschland und später im Ausland haben würde. Ein Name ist eng mit diesem Filmwerk vom Widerstandskampf westdeutscher Bauern gegen die USA- Okkupanten verbunden, der Name des Regisseurs Martin Hellberg ...

  • Die Neuererbewegung in der Landwirtschaft

    (Fortsetzung von Seite 3)

    Bis heute führt die Hauptabteilung für außerschulische Erziehung keine regelmäßigen wissenschaftlich-methodischen Konferenzen mit Lehrern und Erziehern über diase Fragen durch. Das muß geändert werden; auch die Leitungen der Freien Deutschen Jugend sollten größere Initiative in dieser Beziehung entfalten ...

  • Martin Hellberg 50 Jahre

    Glückwunsch von Minister Becher

    Berlin (ADN). Der Minister für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik, Dr. h. c. Johannes R. Becher, hat den Regisseur und Nationalpreisträger, Weltfriedenspreisträger Martin Hellberg zu dessen 50. Geburtstag ein Glückwunschschreiben gesandt, das folgenden Wortlaut hat: Serir geehrter Herr Hellberg! Zu Ihrem 50 ...

  • „Ich werde auch weiter in der DDR spielen!"

    Der westdeutsche Pianist Professor Greiner über seine Gastkonzertreise in der Republik

    „In der Deutschen Demokratischen Republik hat ein Künstler die Möglichkeit, seine Kunst in einem in jeder Form anerkennenswerten Rahmen und ohne materielle Schwierigkeiten auszuüben." Dies erklärte der westdeutsche Pianist Professor Georg Greiner anläßlich eines mit herzlichem Beifall aufgenommenen Chopin- Abends, den er zugunsten des Wiederaufbaus der kriegszerstörten Dresdener Semper-Oper im Kulturbundhaus „Johannes R ...

  • Aus dem Kulturleben

    Berlin (ADN). Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, empfing am Sonnabendvormittag in seinem Amtssitz Schloß Niederschönhausen den Leiter einer Delegation der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Prof. L. M. Zyljew, die zu einem Besuch in der DDR weilt. Prof. L. M. Zyljew übermittelte Wilhelm Pieck die Grüße des Vizepräsidenten der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Prof ...

  • Schillers ..Räuber" in Tbilissi

    Anläßlich des 150. Todestages Friedrich Schillers ist im „Rustaweli"-Schauspielhaus von Tbilissi die Tragödie „Die Räuber" aufgeführt worden. Auf dem Spielplan desselben Theaters stehen ferner zahlreiche andere klassische Werke, darunter „Othello" von Shakespeare und „Der Bürger als Edelmann" von Moliere ...

Seite 5
  • Vereint die Kriegspläne zum Scheitern bringen

    Aus der Schlußrede von Maurice Thorez auf der Plenartagung der Kommunistischen Partei Frankreichs

    Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Maurice Thorez, erklärte in seiner Schlußansprache auf der Plenartagung des ZK am Donnertag unter anderem: „Ungeachtet der Abstimmung in der Nationalversammlung erhebt sich unser Volk wie nie zuvor gegen die Aufrüstung Westdeutschlands. Noch ist die Ratifizierung nicht abgeschlossen ...

  • Die sonderbaren 74 Nothelfer

    Die Adenauer-Regierung, in die äußerste Defensive gedrängt, vereucht in immer kläglicherer Weise die unhaltbare These zu verteidigen, daß erst durch die Pariser Verträge die • Wiedervereiniguna Deutschlands erreicht werde. In seiner provokatorischen Antwort auf die Deutschland-Erklärung der S->- wjetregierung behauptete Adenauer, „die 14 NATO-Staaten seien Garanten der deutschen Wiedervereinigung" ...

  • Provokation im Stile Hitlers

    Wozu die Imperialisten sich in ihrer Wut versteigen, das zeigt die amerikanische Provokation ^egen China. Nach der Verfassung der USA entscheidet^ der"K Kongreß über Kriegserklärungen. Trotzdem verlangte Präsident Eisenhower vom Kongreß die Vollmacht, nach eigenem Ermessen im Fernen Osten einen Krieg entfesseln zu können ...

  • Große Arbeiteerfolge in Korea

    Phoengjang (ADN). Die Produktion der staatlichen und der genossenschaftlichen Industrie der Koreanischen Volksdemokratischen Republik hat sich 1954 gegenüber dem vorangegangenen Jahr um 76 Prozent erhöht. Die Erzeugung von Elektroenergie stieg auf fast das Zweifache, die Kohlenförderung auf das 2,9fache, die Kupfergewinnung auf das 2,5fache und die Produktion von Walzgut auf das llfache des Standes von 1952 ...

  • Kampftag der Frauen Frankreichs

    Pariserinnen demonstrieren auf dem Messegelände gegen die westdeutsche Wiederbewaffnung

    Paris (ADN/Eig. Ber.). Heute begehen die Frauen in allen Teilen Frankreichs ihren Nationalen Kampftag für Abrüstung und Frieden, gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands. In zahllosen Städten, Ortschaften und Dörfern werden Kundgebungen und Versammlungen stattfinden. Die Frauen von Paris demonstrieren ...

  • USA-Maßnahmen sind offene Aggression

    General-Kriegsvollmacht gegen Volksrepublik China für Eisenhower / Wieder sollen UN mißbraucht v/erden

    „Der Weg zum Einsatz amerikanischer Streitkräfte im Raum von Formosa ist nunmehr frei", kommentiert die amerikanische Nachrichtenagentur AP die Abstimmung. Das heißt, daß es jetzt im Ermessen der Eisenhower, Dulles, Knowland und Radford steht, ihre Aggressionsarmeen nicht nur gegen Taiwan, sondern auch gegen das chinesische Festland einzusetzen mit dem von ihnen bereits offen ausgesprochenen Ziel, auch die UdSSR zu bedrohen und einen dritten Weltkrieg auszulösen ...

  • LABORPARTEI

    „Die Anwesenheit der 7. USA- Flotte in den Gewässern von Formosa stellt die gleiche Gefahr für den Frieden dar, wie dies die Anwesenheit der chinesischen Flotte an der Küste Long Islands (Insel vor der Ostküste der USA) wäre", schreibt der Vorsitzende der New- Yorker Organisation der amerikanischen Laborpartei, Hawley ...

  • BÜRGER

    Zahlreiche amerikanische Burger hatten in Briefen an Senator Morse gefordert, die Kriegsvollmacht für Eisenhower abzulehnen. Zur Besetzung Taiwans durch USA-Streitkräfte schreibt ein Bürger aus Washington: „Amerika würde sich auch gegen jegliche ausländische Macht wenden, die eine Insel an unserer Küste besetzen würde ...

  • SENATOREN

    Auch eine Reihe von Senatoren hatte sich bis zum letzten Augenblick vor der Abstimmung im Senat für eine Beschränkung der Kriegsvollmachten Eisenhowers eingesetzt. Die drei Senatoren William Langer, Herbert Lehmann und Wayne Morse stimmten gegen die Forderung Eisenhowers. Senator Morse erklärte unmißverständlich, daß diese Bewilligung eine schreiende Verletzung der Souveränität Chinas darstelle ...

  • FORTSCHRITTSPARTEI

    In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Außenpolitischen Senatsausschusses widerlegt die amerikanische Fortschrittspartei die Behauptung Eisenhowers, daß „die Sicherheit der USA in einem Raum berührt wird, der 6000 Meilen von ihrer Küste entfernt ist." Die Gefahr eines dritten Weltkrieges, erklärt die Fortschrittspartei, werde durch die Bewilligung der Vollmacht beträchtlich vergrößert ...

  • Aus dem Weltgeschehen der Woche

    Zwei Hauptprobleme beschäftigten in der verflossenen Woche die internationale Öffentlichkeit. Das ist einmal der sich zu wachsender Heftigkeit steigernde Kampf der friedliebenden Kräfte des deutschen Volkes gegen die Ratifizierung der Pariser Verträge, für Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands ...

  • KANADA

    Auch im Lager der amerikanischen Verbündeten mehren sich die Stimmen der Mahnung und Warnung: Der kanadische Außenminister Lester Pearson distanzierte sich in einer Rundfunkansprache in Ottawa von der aggressiven Taiwan-Politik der USA. Es wäre töricht, sagte Pearson, die chinesischen Küsteninseln zum Schauplatz eines großen Konfliktes werden zu lassen ...

  • Das amerikanische Volk erhebt Protest

    New York (ADN/Eig. Ber.). Die bedrohlichen Kriegsvorbereitungen der USA-Imperialisten im Raum von Taiwan stoßen im amerikanischen Volk bis hinein in Regierungskreise auf heftigen Widerstand. Dies beweist, daß die Manöver der Imperialisten zur Verschleierung ihrer massiven Aggression selbst in ihrem eigenen Land durchschaut werden ...

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  • Altmeister Feist holte sim [ den ersten gesamtdeulsthenTitel 1955

    nos? = sicherte sich schon Von unseren Oberhofer „ND"-Sonderberichterstattern = iZoöler in Pront = niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiimiiiir;

    Am Sonnabendmorgen trafen sich auf der schnellen Bobbahn am Wadeberg die besten Rodelsportler aus allen Teilen Deutschlands, darunter viele Träger bekannter und oft genannter Namen. Je 19 aus der Bundesrepublik und der Deutschen Demokratischen Republik kämpften vier Stunden hindurch um den ersten gesamtdeutschen Titel des erst dreißig Tage alten Sportjahres 1955 ...

  • Wieder triumphierten die Sport-Clubs

    Was schon die Langläufe gezeigt hatten, wurde bei der zweiten Disziplin der Nordischen Kombination, dem Kombinationssprunglauf, am Sonnabendnachmittag auf der Jugendschanze erneut bestätigt. In allen Klassen, sowohl beiden Jungmannen als auch bei der Jugend I und II waren die Springer der Sportclubs Motor und Aufbau auf Grund ihrer intensiven Vorbereitung allen Mitbewerbern klar überlegen ...

  • WemAnb wlft üoih tiilt&fototk necken

    Große und kleine Berliner rücken der Schund- und Schmutzliteratur zu Leibe

    „. < . ist dodi nichts Schlimmes dabei, wenn man so einen Schmöker liest", meint Berndt. Und so denken viele dieser elf Jungen der 7. Klasse, die da in ihrer Schule in Weißensee vor dem Schulinspektor Schmidt sitzen. Die Köpfe zwischen die Schulter gezogen mit verschlossenen Gesichtern scheinen sie einer Aussprache nicht zugänglich zu sein ...

  • tAA)ahrer Freund"

    Zum Wochenende ist — wie gemeldet — Bundespräsident Theodor Heuß in Westberlin aufgekreuzt. Mit der ihm eigenen rührseligen Stimme mimte er gestern nachmittag am Funkturm väterliche Anteilnahme für die Westberliner. Die Frontstadt-Prominenten kurvten unentwegt um ihn herum, wie die Möwen um einen Heringsdampfer ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Abenduniversität des Marxismus-Leninismus: Am Montag, dem 31. Januar 1955, 18 bis 20 Uhr, Pflichtkonsultation zu Thema 5 in der zentralen Berufsschule für Buchhalter, Berlin N 4, Gr. Hamburger Straße 27. Friedrichshain: Montag, den 31. Januar 1955, 17 Uhr, Kreisabendschule Lektion zu Thema 4 im Kabinett der Kreisleitung Friedrichshain ...

  • Als unser Haus in Schutt und Asche sank

    Deutlich erinnere ich mich noch des furchtbaren Luftangriffes am 3. Februar 1945. Damals wohnte ich in der Dresdener Straße 62. Zwischen 10 und 11 Uhr am Vormittag heulten die Sirenen. Zu dieser Zeit war ich im Westen Berlins und mußte dort einen Luftschutzkeller aufsuchen. Nach dem Alarm bestand keine Fahrverbindung mehr ...

  • Es gibt noch Nutznießer des Wechselkurses

    Die Maßnahmen unserer Regierung und des demokratischen Magistrates von Groß-Berlin gegen das Schieber- und Spekulantenwesen treffen leider noch nicht alle die, die es angeht. Es gibt noch Leute, die nach wie vor zu ihrem persönlichenVorteilundzumNachteil unserer Bevölkerung Nutznießer des betrügerischen Wechselkurses sind ...

  • Reinickendorfer Jugendliche für Volksabstimmung

    200 Jugendliche aus dem Bezirk Reinickendorf (franz. Sektor) protestierten auf einer öffentlichen Jugendversammlung gegen, die Pariser Kriegsverträge. Die Teilnehmer, Mitglieder der FDJ, der „Falken", Angehörige anderer Jugendorganisationen und nichtorganisierte Jugendliche stimmten einer Entschließung zu, in der eine Volksabstimmung gegen die Pariser Verträge in Westberlin gefordert wird ...

  • BLICK AUFDAS WOCHENENDE

    Fußball:

    Sonntag, 14 Uhr: DDR-FUSSBALL- OBERLIGA: ZSK Vorwärts geten SC Turbine Erfurt (Jahn-Sportpark); DDR-Liga: Motor Oberschöneweide gegen Motor Mitte Magdeburg (Zoschke-Stadion), SG Hohenschönhausen—Chemie Wolfen (Berliner Straße). 14.30 Uhr: Bezirksliga: Concordia Wilhelmsruh—Dynamo Berlin Mitte (Rosenthal am Wasserturm), Lok Lichtenberg—Rotation Berlin (Paul-Zobel-Sportplatz, Schönholz), Sportfreunde Johannisthai—Berolina Stralau (Lindhorstweg), Humboldt- Universität—Lichtenberg 47 (Kissingenstr ...

  • Windstarke 11 und HO-Kundendienst

    Ein jahrelang gehegter Traum aller Hausfrauen der Niles-Siedlung in Berlin-Malchow ist seit dem Sommer Wirklichkeit geworden. Täglich versorgt uns ein Auto vom HO-Kundendienst mit frischer Milch, frischer Backware und den notwendigsten Nahrungsmitteln. Im Herbst tauchte die ängstliche Frage auf: „Wie ...

  • Deutschlandsender

    Nachrichten: 5.00, 6.00, 7.00, 8.00, 10.00, 13.00, 18.00. 20.00. 22.00, 24.00, 2.00 Uhr. 8.10: Konzert für unsere Kumpel — 9.10: Ein Stelldichein heiterer Noten — 9.45: Meister des Humors —• 10.10: Schöne deutsche Heimat — 11.00: Theater und Film kritisch betrachtet — 11.10: Konzert für alle — 12.15s Unsere Volksmusikstunde — 13 ...

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    Verbrannte Menschen, Pferde und Häuser

    3. Februar 1945. Ein Tag, den ich nie vergessen werde. Meine Arbeitsstelle war \in der Alexandrinenstraße. Mein Haushaltstag, den ich an diesem Sonnabend hatte, rettete mir das Leben. Am Montag früh konnte ich nur bis zur Neandersrtaße fahren, mein Weg führte mich an verbrannten Menschen, Pferden und Häusern vorbei ...

  • STREIFLICHTER

    Alle zentralgelegenen Industriewarengeschäfte der HO und des Konsum sind am heutigen Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Schwerbeschädigtenausweise, deren Gültigkeitsdauer mit dem 31. Dezember 1954 abgelaufen ist, dürfen nicht mehr verwandt werden. Die Volkshochschulen nehmen in ihren Geschäftsstellen Anmeldungen zum neuen Semester von Februar bis Mai 1955 entgegen ...

  • Berlin 1. Programm

    Nachrichten: 5.30. 7.30, 8.30, 10.30, 12.30, 15.30, 18.30, 21.00, 24.00 Uhr. 8.40: Musik und Dichtung — 9.30: Volksmusik am Sonntagmorgen — 10.00: Das Sonntagskarussell des Kinderfunks — 10.40: Deutsche Vergangenheit — heute gesehen — 11.00: Allen zur Freude — 12.45: Mittagskonzert —13.45: Musikalischer Bilderbogen — 14 ...

  • Kampfaktionen gegen Pariser Verträge gefordert

    Die Besucher einer Jugendversammlung im Charlottenburger Stadtteil Plötzensee (brit. Sektor) verlangten in einem Schreiben an das westberliner Abgeordnetenhaus Maßnahmen gegen die Pariser Schandverträge. Das Abgeordnetenhaus soll sich nach ihrer Meinung umgehend für Verhandlungen über die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands aussprechen ...

  • AEG-Arbeiter boykottieren Heuß-Versammlung

    Flugblätter in der AEG Turbine / Aufrüstung wird abgelehnt

    Zu lebhaften Aussprachen kam es am Freitag und Sonnabend unter AEG-Arbeitern, als DGB-Mitglieder und andere Arbeiter vor der AEG Turbine Flugblätter gegen die am Montag beabsichtigte Versammlung mit Heuß, Spennrath und Scharnowski in diesem Werk verteilten. Von vielen Arbeitern wurde erklärt, daß sie mit diesen Befürwortern der Adenauerschen Kriegspolitik nichts zu tun haben wollen und daher der Versammlung fernbleiben werden ...

  • Berlin 2. Programm

    Nachrichten: 5.30, 6.30, 8.45, 10.45« 13.45, 19.45, 21.45, 24.00 Uhr. 8.30: Eine kleine Melodie — 9.00: Das bunte Filmmagazin — 9.30: Aus Oper und Konzert — 11.00: Johann Sebastian Bach: Kantate Nr. 124 — 12.00: Mittagskonzert — 13.00: Unsere Volksmusikstunde — 14.25: Berühmte Werke großer Meister — 15 ...

  • Spielplan der Berliner Theater

    30. Januar 1955 DEUTSCHE STAATSOPER, 19.305 Entführung aus dem Serail DEUTSCHES THEATER, 18.00: Dott Carlos KAMMERSPIELE, 19.30: Pygmalion BERLINER ENSEMBLE, 19.30: Winterschlacht VOLKSBÜHNE, 11.00: Chorkonzert, 19.30: Der Zerrissene MAXIM - GORKI - THEATER, 15.00! Aufbauvorstellung; 19.30: George Dandin / Die Mitschuldigen THEATER DER FREUNDSCHAFT« 14 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: An>Sonntag nach örtlichem Frühnebel im Laufe des Tages etwas ..zunehmende lockere Bewölkung, niederschlagsfrei. Über Mittag wieder recht mild, mit Temperaturen über plus 5 Grad, nachts geringer Frost, leicht auffrischende Südwinde. Mittlere Tagestemperaturen: Am 26. Januar plus 0,5 Grad, am 27 ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag und Anzeigenabteilung: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 Tel, 42 59 51 — Abonnementspreis monatl. 3,50 DM. für Anzeigen gilt z. Z. Preisliste Nr. 8 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Berlin C 111. Kurstr., Konto-Nr. 1/1898 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland* Berlin Nr ...

  • Zahnweh, manchmal ein Problem

    Jeder sagt: Zum Zahnarzt gehen, Aber nicht immer ist es möglich. Ist einer krank und kann nicht laufen und der Zahn tut weh, wird es ein Problem, Der Zahnarzt kommt nicht ins Haus, weil er viel zu tun hat. Eine Klinik aufsuchen kostet der VAB Krankentransport. Außerdem können bei dieser Witterung für ...

  • Säugling erstickt

    Die einen Monat alte Christel B. aus der Karl-Marx-Straße 170 in Neukölln erstickte in der Nacht zum Sonnabend in ihrem Bettchen. Vermutlich hatte sie sich das Deckbett über den Kopf gestrampelt. Als die Mutter von einem Besuch nach Hause kam, fand sie das Kind tot auf.

  • Fernsehen

    15.00: Unsere Fernsehkinderstunde — die neue Pioniermonatsschau —t Ein kleiner Skikursus — Aus dem Leben der Arbeitsgemeinschaften der Jungen Pioniere — 20.00: Die aktuelle Kamera — Ein fremdes Kind, Lustspiel von W. Schkwarkin.

  • Überfall auf dem Kurfürstendamm

    Einen Überfall auf eine 42jährige Frau beging gestern früh auf dem Kurfürstendamm Ecke Bleibtreustraße ein 30jähriger Mann. Er entriß der Frau die Handtasche und ergriff die Flucht.

  • 600 DM Schaden

    Spielende Kinder zündeten am Freitagabend in Abwesenheit ihrer Eltern in der Kolonie Bornholm im Stadtbezirk Prenzlauer Berg eine Wohnlaube an. Dabei entstand ein Schaden von 600 DM.

  • Raumgestaltung

    Die Anfertigung von Möbeln nach Zeichnungen und Wünschen der Kunden übernimmt der HO-Kreisbetrieb Mitte II in seiner Verkaufsstelle „Raumgestaltung", Brunnenstraße 181.

  • entsrphpn

    Wie hilft man solchen Kranken? Wer weiß Rat? Was sagen die zuständigen Stellen dazu? Ella Springfeld, Berlin-Treptow, Köpenicker Landstraße 140

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ßeschtvörender Appell, die Kriegsverträge abzulehnen Weddinger und Friedridishainer iür Volksabstimmung Jetzt muß gehandelt werden! ( Ein neuer großer Schrill zur Einheit und Souveränität ganz Deutsdilands heitsvertrag seinen Beitrag zur Er- ^'""'"«»"""««MiiiiHiiiiiiiiiiiiiriiiisiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiniiiiüTiiiiHrniimninmin Abschlu» der Plenartagung der Deutschen Bauakademie Walter Ulbricht über die Aufgaben des Bauwesens Sowjetunion schlägt Japan Verhandinngen vor Otto Grotewohl empfing Botsdiafter Puschkin
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