5. Mär.

Ausgabe vom 12.02.1954

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  • Das ganze Volk zum entschiedenen Kampf für die kollektive Sicherheit mobilisieren!

    Rundfunkansprache des Präsidenten Wilhelm Pieck an das deutsche Volk

    Berlin (ADN). Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, sprach am Donnerstag über den demokratischen Rundfunk zum deutschen Volk: „Liebe Landsleute im Osten und Westen unserer deutschen Heimat! Liebe deutsche Jugend! Ereignisse von größter politischer Bedeutung für das Schicksal unseres Volkes und die Sorge um seine Zukunft veranlassen mich, öffentlich das Wort zu nehmen ...

  • Scharttotvskis Provokation scheiterte

    Berlin (Eig. Ber.). Eine am Donnerstag vom Vorsitzenden des westberliner DGB, Scharnowski, entgegen allen Gepflogenheiten, ohne Einvernehmen mit den Industriegewerkschaften des DGB einberufene westberliner Betriebsräte-Konferenz im Kasino am Funkturm sollte „Antwort" geben auf die am 6. Februar in den EAW „J ...

  • Schluß mit der ausländischen Besatzung

    Der Wiedervereinigung Deutschlands auf friedlichem Wege dient vor allem der Vorschlag Molotows1 auf Abzug der Besatzungstruppen innerhalb von sechs Monaten. Der Abzug der Besatzungstruppen ist der wichtigste Schritt zur Liquidierung der Kriegsgefahr. Wie will irgend jemand neun Jahre nach Beendigung ...

  • Regierung der DDR ist bereit zur Mitwirkung an einem System der kollektiven Sicherheit in Europa

    Erklärung des Präsidiums des Ministerrats der Deutschen Demokratischen Republik yom 11. Februar 1954

    Berlin (ADN). Das Presseamt beim Ministerpräsidenten teilt mit: Das Präsidium des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik hat in seiner Sitzung am 11. Februar 1954 Stellung genommen zu dem vom Minister für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, W. M. Molotow, am 10. Februar 1954 unterbreiteten ...

  • Die friedliche Lösung der deutschen Frage und die Sicherheit Europas

    Der Vorschlag, den der Außenminister der UdSSR, W. M. Molotow, auf der 15. Sitzung der Berliner Konferenz unterbreitete, ist von außerordentlich großer Bedeutung und Tragweite. Ohne Zweifel wird er nicht nur in den weiteren Konferenzdebatten, sondern darüber hinaus für lange Zeit in den Gesprächen der Regierungen und der Völker einen wichtigen, ja beherrschenden Platz einnehmen ...

  • Schluß mit der EVG, die die Spaltung Deutschlands verewigt!

    Gerade für das deutsche Volk hat dieser Vorschlag Molotows besondere Bedeutung. Er stellt einen konkreten Schritt vorwärts dar zur Annäherung beider Teile Deutschlands und zu ihrer friedlichen Wiedervereinigung. „Die Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit in Europa", bemerkte Molotow, „kann und darf nicht in irgendeiner Weise die Bedeutung der Notwendigkeit der raschesten Regelung der Deutschlandfrage ...

  • „Wir werden fijr die Verwirklichung" der Vorschläge Molotows kämpfen**

    80 Kurzversammlungen im VEB EAW „J.W.Stalin*

    Berlin (Eig. Ber.). Die Werktätigen des VEB Elektro-Apparate- Werke „J. W. Stalin" in Berlin- Treptow diskutierten am Donnerstag in mehr als 80 Kurzversammlungen in allen Meisterbereichen den neuen Vorschlag des sowjetischen Außenministers W. M. Molotow über die Gewährleistung der Sicherheit in Europa ...

  • Schluß mit der Pulverlinie quer durch Europa!

    Der Abschluß des von Molotow vorgeschlagenen Gesamteuropäischen Vertrages über die kollektive Sicherheit in Europa, an dem — unabhängig von ihrer Gesellschaftsordnung — alle europäischen Staaten teilnehmen sollen, die die Ziele des Vertrages anerkennen und die daraus entstehenden Verpflichtungen übernehmen, würde das Ende der Spaltung Europas bedeuten ...

  • Zweite Sitzung der Außenminister im engen Kreis

    Berlin (ADN). Die Außenminister der UdSSR, der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs, traten am Donnerstag kurz nach 15 Uhr im Gebäude des ehemaligen Kontrollrats in Westberlin zu ihrer zweiten Sitzung im engen Kreis zusammen. Den Vorsitz dieser 16. Sitzung seit Beginn der Konferenz führt der amerikanische Außenminister Dulles ...

  • Außenminister Molotow empfing österreichischen Außenminister Figl

    Berlin (ADN). Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, W. M. Molotow, empfing am Donnerstag in Berlin den österreichischen Außenminister Figl. Von österreichischer Seite nahmen an dem Empfang ferner teil: der Staatssekretär im österreichischen Außenministerium, Kreisky, der Botschafter ...

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  • Lügen sollen von den Vorschlägen Mololows ablenken

    Betrachtliche Unsicherheit haben die neuen Vorschläge des sowjetischen Außenministers Molotow zur Gewährleistung der europäischen Sicherheit in der Adenauer-Regierung und ihrer Filiale in Westberlin, der Blankenhorn-Grewe- Delegation, ausgelöst. Von Bonn aus erging die Weisung an die Presse, jetzt zu neuen, massiveren Lügen überzugehen, um die westdeutsche Öffentlichkeit von der zwingenden Logik der sowjetischen Vorschläge abzulenken ...

  • Im Westen nichts Neues

    Die Mehrzahl der westdeutschen Zeitungen hat sich offenkundig dem Vorbild des amerikanischen Außenministers Dulles auf der Berliner Konferenz entsprechend (wes Brot ich eß', des Lied ich sing) eine eigenartige Methode angewöhnt, von den Vorschlägen Molotows abzulenken. Sie schweigt und schreibt höchstens ab und an, daß Molotow „nichts Neues" gesagt hätte ...

  • Über Unruhen, die nicht stattfanden, und Unruhen in westlichen Redaktionen

    Die westdeutsche Zeitung „Die Welt" ist in ein Dreckloch gefallen und versucht verzweifelt, daraus wieder herauszukommen. Ihre dabei angestellten Bemühungen sind allerdings erfolglos; sie haben nur das eine erreicht. „Die Welt" segelt immer tiefer in das Dreckloch hinein. Um was geht es? Bekanntlich ...

  • Der Ruf nach Volksabstimmung wächst!

    Düsseldorf (Eig. Ber./ADN). Täglich wächst die Zahl der westdeutschen Bürger, die in Erklärungen und Entschließungen den Vorschlag W M. Molotows unterstützt, das deutsche Volk in einer Volksabstimmung über seine Stellung zu den Verträgen von Bonn und Paris und einen Friedensvertrag zu befragen. Wendungen ...

  • S. Dengin empfing gesamtdeutsche Bergarbeiterdelegation

    Berlin (ADN). Der Vertreter des Hohen Kommissars der UdSSR in Deutschland in Berlin, S. Dengin, empfing am Mittwoch eine Delegation von Vertretern westdeutscher Bergarbeiter aus Watenstedt- Salzgitter und Bergarbeiter der Mansfeld - Kombinate „Wilhelm Pieck". Die Delegation überreichte S. Dengin zur Übergabe an den Minister für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, W M ...

  • Dürener Bürger stimmen lür den Frieden

    Volksbefragung in Düren-Süd / Zustimmung zum Molotow-Vorschlag / Abfuhr für EVG-Anhänger

    D u r e n (Eig. Ber.). Die patriotische Bewegung in Düren hat die am befragt. Von den 540 befragten Einwohnern stimmten 449 für den Ab- Sonntag, dem 7. Februar, in Birkesdorf begonnene Volksabstimmung über Schluß eines gerechten Friedensvertrages mit Deutschland, 21 stimmten die Frage „Verträge von Bonn und Paris oder Friedensvertrag" weiter für die Verträge von Bonn und Paris und 70 Bürger enthielten sich der fortgesetzt ...

  • Besatzer gefährden Leben und Sicherheit der westdeutschen Bevölkerung

    Stuttgart (Eig. Ber.). In den letzten Monaten wurden in Westdeutschland durchschnittlich jede Woche 20 Frauen von Besatzern überfallen und vergewaltigt, wie aus einem Bericht der amerikanischen Soldatenzeitung „Stars and Stripes" hervorgeht. 17 derartige Verbrechen in den letzten Wochen werden allein aus dem Bereich Stuttgart gemeldet ...

  • 500 Briefe bot Herr Dulles bekommen .,.

    Wir informierten sie bereits in unserer gestrigen Ausgabe 500 Briefe aus Ost- und Westdeutschland will Herr Dulles in letzter Zeit erhalten haben. Das teilte die „Abteilung für öffentliche Angelegenheiten im Büro des Hohen Kommissars der USA" am 10. Februar der Westpresse in einem „zur sofortigen Veröffentlichung freigegebenen" Material — sprich Tagesbefehl - mit ...

  • Eine Frage an die „Neue Zeitung'

    Die amerikanische „Neue Zeitung" fühlt sich in ihrer Ausgabe vom 11. Februar bemüßigt, zu der am 7 Februar in der westfälischen Gemeinde Birkesdorf durchgeführten Volksbefragung Stellung zu nehmen, bei der sich von 649 befragten Einwohnern 462 für den Abschluß eines Friedensvertrages und gegen den Europaarmee-Vertrag ausgesprochen haben ...

  • Warum ist für Dulles eine Vereinbarung über die Stärke der Adenauer-Polizei und der Volkspolizei unannehmbat?

    Weil die Viermächtevereinbarungen über die Stärke der Polizei und die Viermächtekontrolle die Remilitarisierung Westdeutschlands bedrohen. 400 000 Mann stehen im Bonner Staat heute bereits unter den Waffen, angeführt von Nazioffizieren und SS-Banditen. Unter dem Namen „Dienststelle Blank" arbeiten fieberhaft Kriegsministerium und Generalstab ...

  • Wer ist dagegen?

    „Vom Territorium sowohl Ost- als auch Westdeutschlands werden - für die UdSSR in bezug auf Ostdeutschland, für die USA, Großbritannien und Frankreich in bezug auf Westdeutschland — innerhalb von sechs Monaten die Besatzungstruppen gleichzeitig abgezogen mit Ausnah.. - beschränkter Kontingente, die für die Erfüllung der sich aus den Kontrollaufgaben der vier Möchte ergebenden Überwachungsfunktionen zurückgelassen werden ...

  • Molotow schlägt gemeinsame Festlegung ihrer Stärke vor

    In der Beratung am 10. Februar schlug er vor, zu beschließen. „Zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung und zur Bewachung der Grenzen werden die Deutsche Demokratische Republik und die Deutsche Bundesrepublik über Polizeieinheiten verfügen, deren Stärke und Bewaffnung von den vier Mächten vereinbart werden müssen ...

  • Dulles will auf einmal nichts mehr wissen und sagt: Nol

    Man sollte meinen, daß Mr. Dulles auf diesen Vorschlag schleunigst eingehen würde. Er kommt doch genau seinen Forderungen entgegen. Noch in derselben Sitzung lehnte Dulles jedoch jede Verhandlung über diesen Punkt ab und erklärte kategorisch, der Vorschlag sei für die Vereinigten Staaten „unannehmbar" ...

  • Sie haben wohl Angst vor dieser Frage?

    W. M. Molotow: „Sollte man nicht vorschlagen, eine Volksbefragung — ein ganz Deutschland umfassendes Referendum — durchzuführen, um festzustellen, wofür das deutsche Volk eintritt: Für die Verträge von Bonn und Paris oder für einen Friedensvertrag?" Zeichnung: Beier-Rea.

  • Dulles und die Volkspolizei — oder Dulles dreht sich um 180 Qrad

    Dulles mißfällt die Stärke der Volkspolizei

    J. F Dulles erregte sich in der Sitzung* der Außenminister am 2. Februar über die Existenz der Volkspolizei, nannte aus dei Luft gegriffene Zahlen über ihre Stärke und stellte sie als Bedrohung des Friedens hin.

Seite 3
  • Vorschläge W. M. Molotows annehmenl

    Berlin (Eig, Ber.). Ein Ausdruck der Zustimmung der Bevölkerung beider Teile unseres Vaterlandes zu den Vorschlägen des sowjetischen Außenministers W. M. Molotow über die Vorbereitung eines Friedensvertrages mit Deutschland und die Einberufung einer Friedenskonferenz über einen deutschen Friedensvertrag ...

  • Westdeutsche Delegationen fordern Volksabstimmung I

    Berlin (Eig. Ber.). Im Kultursaal des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften saßen am Mittwoch 43 westdeutsche Genossenschafter, die in fünf verschiedenen Delegationen zur Zeit in der Deutschen Demokratischen Republik weilen, mit Vertretern des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften zu einer Aussprache zusammen ...

  • Neue Vorschläge W. M. Molotows entsprechen dem Sicherheitsbedürfnis aller europäischen Völker

    Kar-Marx-Stadt

    einem gesamteuropäischen Sicherheitsvertrag, der einzig und allein die Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden in Europa sichern kann, waren schon in den frühen Morgenstunden des Donnerstag eines der Hauptgesprächsthemen der Karl-Marx-Städter Im Büromas,chinenwerk I wurden die Belegschaftsmitglieder von diesen bedeutsamen Vorschlägen der sowjetischen Delegation auf der Außenministerkonferenz über den Betriebsfunk unterrichtet ...

  • Die demokratischen Juristen unterstützen den Kampf um internationale Entspannung

    Rechtswissenschaftler und Studenten, Richter, Staatsanwälte und Rpchtsanwälte fanden sich am 10. Februar in der Humboldt-Universität zusammen, um den Bericht des Vorstandes der Vereinigung demokratischer Juristen über die Internationale Juristenkonferenz in Wien entgegenzunehmen. Die Ergebnisse der Wiener ...

  • 9.6 Milliarden 3,6 Milliarden D-Mark Warum sagen sie „Mo"?

    Weil für sie Westdeutschland das Aufmarschgebiet des geplanten 3. Weltkrieges sein soll. Weil sie die Bevölkerung Westdeutschlands ständig unter Druck halten wollen, um aus ihr die Söldner dieses geplanten Krieges herauszupressen. Weil sie deshalb statt Schulen Kasernen, statt Wohnhäuser Flugbasen und Bunker bauen wollen ...

  • 1 i

    Großgrundbesitzer sein?", den wir vor einiger Zeit veröffentlichten, erhielten wir eine Reihe von Zuschriften. In ihnen weisen die Schreiber die Meinung der in dem Artikel genannten Genossen vom VEM Anlagenbau Rostock entrüstet zurück, die erklärt hatten, man müsse die Verhältnisse in der DDR denen in Westdeutschland anpassen ...

  • Sie lehnen ab I ' §

    Zu den Vorschlägen W. M. Molotows... 5 Wie stehen die westlichen Außenminister, und nicht zuletzt Adenauer, dazu? |

  • | Sie sagen ein machtvolles,Ja" zu den Vorschlägen Molotows j

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  • Immanuel Kant—Erkenntnis und Irrtum

    Zum 150. Todestag des deutschen Philosophen

    Zum 150. Male jährt sich heute der Todestag des deutschen Philosophen Immanuel Kant, desjenigen deutschen Denkers, der neben Hegel und Fichte zu den Repräsentanten der klassischen deutschen Philosophie zählt. Als Sohn eines Königsberger Handwerksmeisters und als Schüler eines streng protestantischen ...

  • Böhlener Kumpel helfen denen von Espenhain

    Ein hervorragendes Beispiel kameradschaftlicher Hilfe

    Alle Werktätigen unserer Republik blicken jetzt auf unsere Kumpel in der Braunkohle, stolz und erwartungsvoll. Stolz, weil die Kumpel in den letzten Wochen mit ihrer Zähigkeit, ihrer Einsatzbereitschaft und ihrem unbeugsamen Kampfeswillen im erbitterten Ringen um die Kohle mit Frost und Naturgewalten ein leuchtendes Beispiel der alles besiegenden Kraft der Arbeiterklasse in unserer Republik gegeben haben ...

  • Berlin im Zeichen gesamtdeutscher Musikkultur

    Im 8. Konzert des Berliner Rundfunk-Sinfonieorchesters, das unter der Leitung von Nationalpreisträger Hermann Abendroth stand, spielte der Kölner Pianist Karl Hermann Pillney eine eigene Bearbeitung der „Variationen und Fuge über ein Thema von J S. Bach" für Klavier von Max Reger Das für Klavier und Orchester gesetzte Werk bietet für den Solisten große technische Schwierigkeiten ...

  • A&SDEM KULTURLEBEN

    Die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin gedenkt heute des 150. Todestages Immanuel Kants, in einer Feierstunde des großen deutschen Philosophen. Die Feier, die um 16 Uhr im Vortragssaal der Akademie Unter den Linden beginnt, wird vom Präsidenten der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Nationalpreisträger Prof ...

  • Operndirigent aus Sofia in der Staatsoper

    Im Rahmen des Kulturabkommens zwischen der Volksrepublik Bulgarien und der DDR besuchen uns zur Zeit einige hervorragende bulgarische Musiker. Zu ihnen gehört Assen Jakoff Naidenoff, Volkskünstler und Dimitroff-Preisträger der Nationaloper Sofia, der kürzlich die „Traviata"-Aufführung in der Staatsoper leitete ...

  • Voranmeldungen zum Studienjahr 1954/55

    Das Staatssekretariat für Hochschulwesen gibt bekannt: Um die Studienwünsche aller an einem Studium interessierten Personen, insbesondere der diesjährigen Abiturienten, rechtzeitig zu erfassen und damit eine reale Grundlage zur Studienlenkung und Berufsvermittlung in nichtakademische Berufe zu schaffen, wird erstmalig zum Studienjahr 1954'55 eine Voranmeldung eingeführt ...

  • Auch Senftenberg will den Plan bis Ende Februar erfüllen

    Senftenberg (ADN). Auf einer Arbeitstagung beschlossen die Werkleiter aller Braunkohlenbetriebe des Reviers Senftenberg, die in den letzten Wochen aufgetretenen Planrückstände bis Ende Februar wieoer aufzuholen. Hierfür wurden eine Reihe von Sofortmaßnahmen festgelegt, deren schnelle Verwirklichung von besonders dazu eingesetzten technischen Beratern m jedem Betrieb laufend kontrolliert wird ...

  • Braunkohlenwerk „Gustav Sobottka* holt Planrückstände bis zum 28. Februar auf

    Halle. Die Kumpel vom Braunkohlenwerk „Gustav Sobottka" in Rohlingen haben sich verpflichtet, den durch den Kälteeinbruch entstandenen Planrückstand bis zum 28. Februar 1954 aufzuholen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Umlenkung der Arbeitskräfte in der Brikettfabrik vorgenommen. Zum Beispiel ...

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  • Wahlaufruf des ZK der KPdSU

    Sowjetische Staatsmänner als ^V ahlkandidaten bestätigt

    Moskau (ADN). Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion veröffentlicht aus Anlaß der bevorstehenden Wahlen in den Obersten Sowjet der UdSSR einen Aufruf an alle Wähler des Sowjetlandes. Darin werden ausführlich die unter der Führung der Kommunistischen Partei auf allen Gebieten des ...

  • Der Schleppenträger des Mister Bulles

    Automobile können mitunter Symbole sein: Molotow bedient sich in Berlin eines SIS sowjetischer Fabrikation; Eden fährt in einem Rolls Royce, der in England hergestellt wird, und Dulles läßt sich in einem amerikanischen Cadillac transportieren. Was Bidault betrifft, so hat er es nicht für angebracht gehalten, zu einer französischen Marke zu greifen ...

  • Starkes französisches Interesse für Vorschläge W. M. Molotows

    Lebhafte Debatten im westberliner Pressezentrum / Dulles' Bemerkung erregte Heiterkeit

    Berlin (ADN). Stärkste Beachtung und außergewöhnliches Interesse haben in Kreisen französischer Journalisten in Westberlin die sowjetischen Vorschläge „Über die Gewährleistung der Sicherheit in Europa" und der Entwurf eines (.Gesamteuropäischen Vertrages über die kollektive Sicherheit in Europa" gefunden ...

  • USA-Geschäftsmann bezeichnet Embargo als „idiotisch*

    Handel Frankreichs mit dem demokratischen Weltmarkt in einem Jahr verdreifacht

    New York (ADN/Eig. Ber.). Das Verbot des Handels mit den Ländern des sozialistischen Lagers bezeichnete Lamar Fleming, der Präsident des größten Baumwollkonzerns der USA, der Gesellschaft „Anderson, Clayton and Company", als „idiotisch" Auf einer Konferenz der amerikanischen Baumwollindustriellen in Atlanta im Staat Georgia, auf der über 1000 Vertreter dieses Industriezweiges anwesend waren, forderte er, daß endlich mit dieser „Dummheit" Schluß gemacht wird ...

  • Dr. Lothar Bolz empfing' syrischen Gesandten

    Berlin (ADN). Am 10. Februar empfing der Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik, Dr. Lothar Bolz, Herrn Jamal E. D. Farra, Bevollmächtigter Minister der Republik Syrien und Außerordentlicher Gesandter in Sondermission, in Zusammenhang mit der gegenwärtig in Berlin tagenden Außenministerkonferenz ...

  • Darum gegen den Abzug der Besatzungstruppen!

    Auf die Frage: „Wie lange, glauben Sie, wird es notwendig sein, die amerikanischen oder britischen Truppen in Deutschland im Einsatz zu halten?", gab Montgomery die Antwort: „Ich kenne keine konkreten Vorschläge oder Ideen, daß die Amerikaner oder Großbritannien ihre Truppen zurückziehen werden. Keine!" Die offenherzigen Erklärungen Montgomerys decken die ganze Fadenscheinigkeit der ...

  • „Sobald die EVG ratifiziert ist ..."

    „Der deutsche Beitrag ist in erster Linie als ein Beitrag aktiver Truppen gedacht: eine ganz ansehnliche Zahl von Divisionen. Das alles ist schon ausgearbeitet. Sobald die EVG ratifiziert und das Wort .vorwärts' gegeben ist, werden die Deutschen ziemlich schnell vorgehen." Auf die Frage: Wie werden Sie deutsche Truppen bekommen, wenn Sie keine EVG haben? — so erklärte Montgomery — hätten seine politischen Vorgesetzten stets geantwortet: »Sie muß ratifiziert werden ...

  • Während Dulles von Religion redet, spricht Montgomery von Atombomben

    Im gleichen Augenblick, da in Berlin die Außenminister der westmächte beharrlich versichern, die EVG diene lediglich der „Verteidigung" und innerhalb der EVG sei Deutschland „nicht gebunden", hat der stellvertretende Oberkommandierende der Atlantikpakt-Truppen, Feldmarschall Montgomery, in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift „US News and World Report" die Karten offen auf den Tisch gelegt ...

  • „Von Anfang an mit Atombomben"

    Montgomery berichtete, daß im vergangenen Frühjahr in Oberammergau eine Schule zur Ausbildung von Offizieren zur Atombombenverwendung eröffnet wurde. „Die Ausbildung in der Verwendung der Atomwaffe geht vorwärts." Die Gespräche über ein Verbot der Atomwaffe seien „eine politische Angelegenheit". „Wir werden von Anfang an alles benutzen, was wir haben ...

  • „Deutschland muß einbegriffen sein"

    „Der NATO-(Nordatlantik)Vertrag", sagte Montgomery, „schließt auch die NATO-Truppen in Deutschland ein. Der EVG-Vertrag wird in dem NATO-Abkommen enthalten sein... Wir sagen, daß Deutsche einbegriffen sein müssen; sie müssen es. Wir wollen einen deutschen Beitrag in diesem Spiel."

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  • Im Reinickendorfer Metallhetrieb Schulz sieqte die Aktionseinheit I

    Eine lebhafte, kämpferische Diskussion gab es in der Kreisdelegiertenkonferenz der Parteiorganisation des westberliner Bezirks Reinickendorf (franz. Sektor), an der als Vertreter der Bezirksleitung Groß-Berlin Genosse Bruno Baum teilnahm. Die Delegierten unterzogen die bisherige Arbeit der Parteiorganisation ...

  • „'Diese Hahn ist wirklich herrlich0'

    Westdeutsche Teilnehmer nahmen das Training auf

    So wie die Wissenschaftler auf der Karte den geographischen und den magnetischen Nordpol unterscheiden, unterscheidet man jetzt zwei Zentren in Oberhof: den geographischen (grob geschätzt in der Nähe des Friedensplatzes) und den eigentlichen Mittelpunkt des Interesses, der die Urlauber und Gäste wie ein Magnet anzieht: die Wadeberg-Bobbahn ...

  • „Vereinigen wir uns zum gemeinsamen Kampf gegen die Kriegspakte, für den Friedensvertrag46 /

    Sozialdemokratische Genossen! In diesen Tagen der Außenministerkonferenz ist die Arbeiterklasse vor die Aufgabe gestellt, dem deutschen Volk den Weg zur Verständigung und zur Wiedervereinigung unseres Vaterlandes in Frieden und Freiheit zu weisen. Die Arbeiterklasse, die Hauptkraft der Nation, trägt eine besondere Verantwortung für die Verständigung der Deutschen untereinander ...

  • „199746,90 DJ» - H ließ m f<kedt bm 1>W$ l*Hen"

    Am Mittwochvormittag spurte man in den Räumen der Berliner Bärenlotterie im Alten Stadthaus eine ganz besondere Atmosphäre. Der bisher größte Treffer der Bärenlotterie, 199 740,90 DM, hatte seine glücklichen Gewinner gefunden. Gerade saß das junge Ehepaar beim Direktor der Bärenlotterie, um mit diesem die neue, unerwartete Situation zu besprechen ...

  • IZtvei 'Familien in einer Stadt

    Von einer jungen Mutter aus dem demokratischen Sektor Berlins, Frau Irmgard Hitze, Berlin NO 55, Kurische Straße 9, erhielten wir den folgenden herzlichen Brief auf eine Veröffentlichung über das Schicksal westberliner Erwerbsloser: Beim regelmäßigen Zeitungsstudium erfuhr ich von dem traurigen Los zahlreicher westberliner Erwerbsloser ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Freitag, 12. Februar 1954 Berlin I Nachrichten; 4.30, 5.00, 5.30, 6.00, 7.00, 8.00, 13.00, 12.00, 13.00. 16.30, 19.30, 21.30, 24.00 Uhr. 10.10: Kunterbunt am Vormittag — 11.30: Musik zur Arbeitspause — 14.00: Berliner Stadtreporter — 14.05: Buntes Allerlei — 15.00: Kinderfunk — 15.30: Musik der Nationen: Amerika — 16 ...

  • Gesamtdeutsche Viererbob-Meisterschaften eröffnet Von unserem nach Oberhof entsandten Sonderberichterstatter

    Klaus Ullrich Bereits zum zweitenmal während der Konferenz der vier Außenminister in Berlin finden in der Deutschen Demokratischen Republik gesamtdeutsche Meisterschaften statt, Nach den Tischtennissportlern, die in der Sporthalle an der Stalinallee ihre deutschen Meister ermittelten, sind es nun die Bobfahrer, die auf der Wadeberg-Bahn in Oberhof um den deutschen Titel im Viererbob kämpfen ...

  • Filmprogramm der Woche

    Vom 12. bis 18. Februar 1954 MITTE: Babylon, Filmtheater am Luxemburgplatz: „Der Berg ruft". Für Jugendliche zugelassen; täglich 15, 17.30, 20 Uhr.. — Stern - Tageskino, Bahnhof Friedrichstr.: ,,Vulcano". — Filmtheater Berlin, Brunnenstr. 154. 12. bis 15. Februar: „Anna Susanna", 16. bis 18. Fe* bruar- „Das Mädchen Anna" ...

  • Nach Chikagoer Muster

    In Chikago mag es so üblich sein, daß Gangsterbanden das gesamte öffentliche Leben beherrschen. Für Berlin aber — und sogar für Westberlin — sind die Praktiken ungewöhnlich, die der neue FDP-Innensenator Fischer übt. Wir haben Beweise dafür, daß Fischer bei der sogenannten Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit und beim sogenannten Untersuchungsausschuß freiheitlicher Juristen in Westberlin Nachfrage hält, ehe er einen Bewerber für die westberliner Verwaltung einstellt ...

  • Heute in den Berliner Theatern

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.00: Cosi fan tutte DEUTSCHES THEATER, 19.00: Tho-. mas Münzer KAMMERSPIELE, 19.30: Pygmalion KOMISCHE OPER, 19.30: Zar und Zimmermann (geschl. Vorstellung) MAXIM - GORKI - THEATER, 19.30: Das grüne Signal THEATER DER FREUNDSCHAFT, 14.00. Der kristallene Schuh METROPOL-THEATER, 19 ...

  • über 60 Fleisch- und Wurstsorten vom VEB Stern

    Mehr als 60 Fleisch- und Wurstsorten werden gegenwärtig von der volkseigenen Fleischwarenfabrik Stern in Weißensee hergestellt. Für Feinschmecker gibt es jetzt auch wieder Schweine-, Rinder- und Zungenpasteten sowie Leberkäse auf bayerische Art. Außerdem werden neben den bisher üblichen Leberwurstsorten auch noch die Krautleberwurst, die Hallesche Leberwurst und Krakauer Brühwurst erhältlich sein, und zwar zuerst im Industrieladen des VEB Stern am S-Bahnhof Leninallee ...

  • Tafelfertiges Kompott

    Mit tafelfertigem Kompott aus importierten Früchten, das in Einpfundgläsern abgefüllt wird, hat der volkseigene Nahrungsmittelbetrieb Venetia in Lichtenberg den Wunsch vieler Hausfrauen erfüllt. Drei Sorten des Kompotts — Preißelbeeren, Blaubeeren und Aprikosen — die aus Polen und Ungarn importiert worden sind, werden vorerst hergestellt ...

  • Schwerer Raubüberfall in Schöneberg

    Ein Raubüberfall auf die R2.iährige Händierin Hedwig Müller wurde am Dienstagabend von einem unbekannten Mann in der Nollendorfstraße 16 in Berlin-Schöneberg (USA-Sektor) verübt. Der Täter raubte eine Aktentasche mit etwa 700 D-Mark und entkam unerkannt Tochter die Wohnung betrat, war die Mutter bereits ohnmächtig ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. M/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser A.lee 176. Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatl. 3,50 DM, Anzeigenannahme Schönhauser Allee 176 — (z. Z. gilt Preisliste Nr. 8) — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin C 111, Kurstr., Konto-Nr. 1/1898. — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" ...

  • Vortrag über den Arbeitsschutz im Betrieb

    „Die Sorge um den Menschen — ein Gesetz im Sozialismus" ist das Thema eines Vortrages, den Horst Demmler vom Bundesvorstand des FDGB heute, Freitag, um 18,30 Uhr, im Eichensaal des Zentralen Hauses der Deutsch - Sowjetischen Freundschaft hält. Anschließend findet eine Diskussion statt und wird ein Dokumentarfilm vorgeführt ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Nachdem milde Meeresluft dem Südwesten der DDR leichtes Tauwetter gebracht hat, sinken nun die Temperaturen wieder ab, da von Nordwesten her Kaltluft einfließt. Bei schwachen bis mäßigen Winden um Nordost stark bewölkt bis bedeckt, zeitweise noch etwas Schnee. Tagestemperaturen wenige Grade unter Null ...

  • Mutter von fünf Kindern wollte Selbstmord begehen

    Durch Einatmen von Leuchtgas wollte die 41jährige Else B. am Dienstagabend in ihrer Wohnung in der Planetenstraße in Neukölln (USA-Sektor) ihrem Leben ein Ende machen. Während vier ihrer Kinder im Nebenzimmer schliefen, öffnete sie in der Küche alle Hähne des Gasherdes. Als die 19jährige

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Freitag, 12. Februar 1954 Friedrichshain. 17.00 Uhr: Kreisreferentenbesprechung im Lektionssaal des Parteihauses. Sonnabend, 13. Februar 1954 Mitte. Kreisdelegiertenkonferenz im Finanzministerium, Unterwasserstraße. Beginn am 13. Februar um 8.30 Uhr und am 14. Februar um 9.00 Uhr.

  • Spitzenzeiten beachten!

    Für Berlin gelten bis zum 20. Fe-i bruar 1954 folgende Spitzenbelastungszeiten. 6.30 bis 8.30 und 17.00 bis 21.00 Uhr.

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