26. Mai.

Ausgabe vom 15.05.1949

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  • Der zweite Schlag

    Heute und morgen werden die Menschen der sowjetischen Besatzungszone und des sowjetischen Sektors von Berlin zur Wahlurne schreiten. Ihr „Ja" auf dem Stimmschein ist ein Bekenntnis zu Deutschland. Nicht zu einem Teil, zu seiner Gesamtheit. Ihr „Ja" ist der schriftlich niedergelegte Entschluß, nicht zu ruhen, bis diese Einheit erkämpft, der Frieden gesichert ist ...

  • Ein Volk wählt seine Zukunft

    „Einheit und Frieden werden uns nicht geschenkt - unser Volk muß einmütig seinen Willen kundtun"

    Berlin (Eig. Ber.). Am heutigen Tage, an dem die Männer, Frauen und Jugendlichen der sowjetischen Besatzungszone und des sowjetischen Sektors von Berlin frei und unbehindert an die Wahlurnen schreiten, um im Namen der guten Deutschen aller Zonen ihr millionenfaches Ja für die Einheit unseres Vaterlandes in die Waagschale zu werfen, darf unser Volk voll Hoffnung in die Zukunft schauen ...

  • Gerhari Eisler von Bord geschleppt

    Labour-Regierung bricht internationalen Skandal vom Zaune

    Southampton (Eig. Ber.). Gerhart Eisler wurde von Beamten des Scotland Yard an Bord des polnischen Ozeandampfers „Batory" verhaftet und durch Anwendung von Gewaltmaßnahmen an Land gebracht. Die Verhaftung wird von der Polizeibehörde von Southampton mit einem aus dem Jahre 1870 stammenden Ausweisungsgesetz begründet ...

  • Moskau warnt Vorlaute

    Eine bemerkenswerte Äußerung der „Iswestija" zur Tagung des Außenministerrates

    Moskau (SNB). Es sei lacherlich und naiv, anzunehmen, daß es auf der bevorstehenden Außenministerkonferenz in Paris möglich sein könnte, Methoden des Diktats anzuwenden, wie es unzweifelhaft gewisse Kreise, die für den Gedanken aggressiver, militärisch - politischer Blocks und Bündnisse eintreten, gern tun würden, schreibt die Moskauer Zeitung „Iswestija" zur bevorstehenden Tagung des Außenministerrates ...

  • Zustimmung aus Westdeutschland

    Stuttgart (ADN.). Eine in Stuttgart gebildete Arbeitsgemeinschaft für eine einheitliche deutsche Regierung, deren Mitglieder überwiegend geistigen Berufen angehören, hat sich in einer öffentlichen Erklärung hinter die Forderungen des Deutschen Volksrats gestellt und erstrebt engste Beziehungen mit dieser nationalen deutschen Repräsentation ...

  • Wegweiser für den Wähler

    Wer darf wählen?

    Die Wahlen zum III. Deutschen Volkskongreß rinden am 15. und 16. Mai, in der Zeit von 8 bis 20 Uhr, statt. Alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind sowohl wahlberechtigt als auch wählbar. Nach der vorliegenden Bestimmung müssen jedoch in den Ländern der Zone, wo das Mindestwahlalter höher als 18 Jahre ist, getrennte Wahllisten geführt und auch die Urnen gesondert aufgestellt werden ...

  • ^artoffelrationierung ab sofort aufgehoben

    Berlin (ADN). Das Sekretariat der Deutschen Wirtschaftskommission hat beschlossen: Die Bewirtschaftung von Kartoffeln aus der Ernte 1948 wird ab sofort bis 15. Juli 1949 aufgehoben, wie der Vorsitzende der Deutschen Wirtschaftskommission, Heinrich Rau, dem Berliner Rundfunk mitteilte. Den Bauern ist der freie Verkauf von Kartoffeln erlaubt ...

  • Der Ring um Schanghai wird enger

    Schanghai (ADN/DPD). Die beiden wichtigsten Städte im Schanghaier Verteidigungsgürtel, Tatisang und Kiatsing, sind von den Kuomintangtruppen geräumt worden. Auch der Eisenbahnknotenpunkt Sungkiang, 30 km von Schanghai, mußte von den Kuomintangtruppen aufgegeben werden. Wie der Schanghaier Korrespondent der „New York Times" berichtet, haben die blutigen Terrormaßnahmen der Kuomintanggarnison die Verachtung der Bevölkerung gegenüber der Kuomintang in offene Wut umschlagen lassen ...

  • Lehrattgetcerk

    Erfurt (H-Volkskorr.). Anfang Mai wurde in Wernshausen im Kreise Meiningen das erste Lehrsägewerk als ausgesprochener Jugendbetrieb eröffnet. Es handelt sich um einen volkseigenen Betrieb, der 22 Jugend- 'liche beschäftigt, die unter Anleitung qualifizierter Fachleute in allen vorkommenden Arbeiten ausgebildet werden ...

  • Täglich 200 OOO Preßsteine

    Zeitz (HH-Volkskorr.). In der Brikettfabrik „Hedwig". Kombinat Profen. wurde die zweite Naßpresse in Betrieb genommen. Die Presse wurde aus allem Material und Schrott aufgebaut. Trotz aller auftretenden Schwierigkeiten, wie Beschaffung von Drehscheiben. Fahrgleisen. Wagen und anderen Materialien, arbeiteten die Kollegen unermüdlich, um den Termin der Fertigstellung einzuhalten ...

  • Hochofen in Rekordzeit neu erstellt

    Unterwellenborn (ADN). Eine in Fachkreisen bisher für unmöglich gehaltene Leistung erzielten die Arbeiter der Max-Hütte in Unterwellenborn bei der Neuerstellung des Hochofens II. Dieser Hochofen wurde in der Rekordzeit von 30 Tagen statt bisher 128 Tagen erstellt. Die vorfristige Fertigstellung des Hochofens ist in der Hauptsache auf den vorbildlichen Arbeitsgeist der Stahlwerker von Unterwellenborn zurückzuführen ...

  • Aktivistenleistung der Eisenbahner

    Zittau (ADN). In freiwilliger zusätzlicher Arbeit haben die Zittauer Eisenbahner einen im Krieg stark beschädigten Schmalspurpersonenzug, der bisher auf dem Abstellgleis stand, wieder betriebsfähig gemacht. Dadurch konnte der Eisenbahnverkehr zwischen Zittau und dem sächsischen Gebirgskurort Bad Oybin wesentlich verbessert werden ...

  • Sollen Kartoffeln verfaulsn ?

    GüstrowlWB-Volkskorr.). Im Kreise Güstrow lagern noch rund 16 000 Tonnen Kartoffeln in Mieten auf dem Ackerland der Bauern. Infolgedessen sind diese nicht in der Lage, ihr Land restlos zu bestellen. Da die Verladungen nur schleppend durchgeführt werden, besteht die Gefahr, daß die Kartoffeln verfaulen ...

  • Außergeicöhnlidie Leistung

    Rlesa (Eig. Ber,). Als Auftakt zu einer Volkskongreßkundgebung und zur Delegiertenwahl vollbrachten die Stahlwerke in Riesa eine bishe* noch, nicht erzielte Leistung Sie erreichten mit drei Öfen 156 Prozent der Norm, die auf der Grundlage von vier Öfen im Wettbewerb festgelegt worden war

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  • Für deisfedie Einheit - nicht für Parteilisten

    Volkskongreßwahlen Bekenntnis zur nationalen Front / Interview mit Wilhelm Koenen

    Die Delegiertenwahl zum III. Deutschen Volkskongreß sei allgemein, geheim und direkt, eine ordnungsmäßige Wahl in den üblichen demokratischen Formen. Das Wahlgeheimnis sei gesichert; und die Wahlausschüsse setzten sich aus Vertretern aller Parteien und Organisationen zusammen. An jedem der beiden Abstimmungstage werde das Wahlergebnis öffentlich ausgezählt ...

  • Fall 6: Methode Forrestal

    Jeden Menschen bewegt der Gedanke: Wann fallen die Zonengrenzen ganz? Der „Tagesspiegel" sucht nadi neuen Zonengrenzen, die die Sache komplizieren könnten, auch auf die Gefahr hin, sich restlos lächerlich zu machen. Er forderte einen 50-kmbreiten „Korridor" durch die sowjetische Zone. Als ob nicht schon ...

  • Ein forUthrittlirhett Deutschland

    Denn wie wird dieses neue souveräne Deutschland aussehen? Eines kann man von vornherein sagen — und das ist der Grund, weshalb die Herren Kaiser, Reuter, Suhr und Schmid so wütend gegen das sich am Horizont abzeichnende neue Deutschland anrennen. Es wird nicht so aussehen, wie jenes, das mit ihrer Beihilfe in den Krieg getrieben wurde ...

  • 0 Steh tzur^ishufston

    Warum sagen wir „Ja"?

    Die Wahlen zum III. Deutschen Volkskongreß werden, wie aus zahlreichen Zuschriften zu ersehen ist, im Kreise der Bevölkerung lebhaft diskutiert. Frau Maria Schenker aus Leipzig- Möckern zum Beispiel ist noch sehr skeptisch. „Was nutzt das alles, wenn man in der Ostzone dauernd ruft: .Einheit und gerechter Friede', und die maßgebenden Politiker im "Westen kehren sich nicht daran? Nee nee, das machen die Amis doch nicht mit ...

  • Unfreiheit auf besonderen Wunsch

    Besatzungsstatut schränkt Befugnisse des Westberliner Magistrats ein

    Berlin (Eig. Ber.). Am Sonnabend wurde dem Leiter des Westberliner Magistrats, Ernst Reuter, und dem Präsidenten des Westberliner Kammergerichts, Strucksberg, das für die Berliner Westsektoren befohlene Besatzungsstatut der Westmächte übergeben, nachdem es einige Stunden vorher von den westlichen Sektorenkommandanten unterzeichnet worden war ...

  • Zentralisation der Unternehmer

    „Herr-im-Hause"-Standpunkt gewinnt wieder die Oberhand

    Mannheim (Eig. Ber.). Unter dem Namen „Sozialpolitische Arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeber des Vereinigten Wirtschaftsgebietes" wurde für die Industrie, den Bergbau, den Handel, das Handwerk, das Verkehrsgewerbe, die Banken und Versicherungen der Bizone ein zentraler Unternehmerverband gegründet. Vorsitzender ist Dr ...

  • Beschlüsse, die auf dem Papier blieben!

    Um die Erinnerung an den Heldentod des Schlosserlehrlings Ernst Zinna wachzuhalten, der vor hundert Jahren auf der Barrikade in der Jägerstraße für die Freiheit fiel, wurde dort vor Jahresfrist eine Gedenktafel enthüllt. Gleichzeitig würde die Umbenennung der Straße in „Ernst-Zinna-Straße" bekanntgegeben ...

  • Besatzungmacht erteilt Rüstungsauftrag

    Jucho-Werft muß U-Boot-Dock für Athener Regierung fertigstellen

    Rendsburg (ADN). Die am Nord-Ostseekanal gelegene Jucho-Werft erhielt von einer der westlichen Besatzungsmächte den Auftrag, ein bereits während des Krieges begonnenes U-Boot- Dock fertigzustellen. Gleichzeitig wurde von der Militärregierung angeordnet, das Dock über die ursprünglichen Baupläne hinaus zu vergrößern ...

  • Ein souveränes Deutschland

    Vor uns steht mit den Händen greifbar — wenn diese Hände nur greifen wollen — das folgende: 1. Der Abschluß eines Friedensvertrages. Seit vier Jahren ist er fällig- Sein Fehlen bedeutet Ungewißheit hinsichtlich unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten, bedeutet immer neue Demontagen im Westen, willkürliche Abtrennung von Gebieten, die in den Potsdamer Beschlüssen nicht mit einem Wort erwähnt sind, bedeutet die Verwendung deutscher Kriegsgefangener auf kolonialen Kriegsschauplätzen ...

  • Geordnete Verhaltnisse

    Eine Liste von Gaunern, Schiebern, Urkundeniälschern, Dieben und anderen angenehmen Zeitgenossen veröiientlicht die „Neue Zeitung". Die näheren Angaben über ihre Vergehen und Verbrechen hat das „amerikanische Blatt iär die deutsche Bevölkerung" der Leipziger Presse entnommen, von der diese Ganoven schart angeprangert worden waren, zumal sie sich 2um Teil in die Volksjustiz eingeschlichen hatten ...

  • Fall Si Mit „ISamen" bluffen

    Die Berliner und die Westdeutschen freuen sich, daß sie nicht mehr die überflüssige Luftbrücke werden bezahlen müssen. Der „Tagesspiegel" jubelt: „Luftbrücke bleibt' — Generalleutnant Cannon, Oberbefehlshaber der US-Luftwaffe in Europa, habe es gesagt. Als ob nicht bereits sein Kollege von der alten ...

  • In wessen Auftrag?

    Mit „Nein" am 15 und 16. Mai zu stimmen fordert, wie nicht anders zu erwarten war, die Berliner SPD- führung in einem illegal im Ostsektor verbreiteten Flugblättchen auf, weil es sich ja um selbstverständliche und unbestrittene Forderungen handele, die die deutsche Friedens- und Fortschrittsbewegung erhebt ...

  • Wissen Sie noch, Herr Reuler ?

    Em tolles Stück erlaubte sich Herr Reuter vom Westberliner Magistrat Wie der Nordwestdeutsche Rundfunk meldete, will Ernst Reuter nach Aufhebung der Wirtschaftsblockade die Ostzone befreien. Herr Reuter! Ich habe Ihre „tapfere Haltung" vom Jahre 1933 noch sehr gut im Gedächtnis. Erinnern Sie sich noch? Es war in Magdeburg in der Tischlerkrugstraße 22 ...

  • Wieder der Amisschimmel

    Er zeigte soeben wieder em Bravourstück bürokratischer Kleinkunst. Ein Schreiben, das die Landeskommission der Bodenreform in Weimar an die Kreiskommission Stadtroda richtete, lautet: „Die Auszahlungsanweisung vom 8. Februar 1949 über 29,42 DM kann nur in Höhe von 29,29 DM bestätigt werden, da dieser Betrag nur noch zur Verfügung steht ...

  • Kalender der Störversuche

    Die Bevölkerung ganz Deutschlands freut Sich über die Aufhebung der Verkehrsbeschränkungen und über den — mindestens vorläufig — geretteten Frieden. Sie sieht darin einen Schritt vorwärts und ist optimistisch. Die Viermächteverhandlungen sind wieder in Gang gekommen, es wird wieder über ganz Deutschland statt über einen Separatstaat verhandelt werden ...

  • Mit dem Hammer totgeschlagen

    Czenstochau-Prozeß am 24. Mal / Untaten an Polen vor Gericht

    Leipzig (Eig. Ber.). Unter dem Namen „Czenstochau-IJrozeß" beginnt am 24. Mai vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Leipzig der zweite Teil des Kammienna- Prozesses. 21 Männer und eine Frau des ehemaligen Rüstungswerkes „Hasag" sind angeklagt, in den Jahren 1942 bis 1945 im Arbeitslager Czenstochau polnische Häftlinge auf barbarische Weise gefoltert und getötet zu haben ...

  • Was für ein Deutschland ivird das sein ?

    Die Perspektiven des IS. und 16. Mal 1949

    JSin neues Deutschland steht heute auf der Tagesordnung. Was wird das für ein Deutschland sein? fragen die Menschen unseres Landes. Was kann heute erreicht werden? wollen sie wissen. Was muß und wird erreicht werden, wenn wir unseren Stimmzettel in die Wahlurne werfen? Welche Perspektive steht vor uns, zu welcher Perspektive hat uns der Volksrat aufgerufen? Klare und einfache Fragen sind es, welche die Massen stellen, und sie stellen sie mit Hecht ...

  • fall 21 Vom Entscheidenden ablenken

    Millionen Menschen sehen in der Öffnung der Zonenschranken den Auftakt zur deutschen Einheit. Tatsächlich ist die Einheit Deutschlands da? Entscheidende --für unsere Zukunft. Die Westpresse sieht nur Jupiterlampen, Autorennen, Scharen von Korrespondenten, Wochenschau und Coca-Cola. Der „Tag" mißbilligt ...

  • Fall 5: Alle Brücken abbrechen

    Berlin hat die Chance, aus zwei Städten wieder zu einer Stadt zu werden. Das ist zumindest für alle Berliner ein Grund zur Freude. Sie erwarten, daß man sich einigt und alles tut, um zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen. Dr. Suhr aber beruft die Westberliner Stadtverordneten ein, nicht etwa um die Grundlagen einer Einigung zu besprechen, sondern um den „Rücktritt" des demokratischen Magistrats zu fordern ...

  • fall 1: Die Freude rerjjrämert

    Milliontn Menschen jubeln. Was schreibt dazu der „Tagesspiegel"? „Betrüblicher Anfang" und „Acheson und Howley skeptisch". „General Howley erinnerte daran, daß die Stadt noch immer geteilt sei und zwei getrennte Magistrate habe ..." Man spürt förmlich, wie sehr Howley hofft, es möge noch möglichst lange bei zwei Magistraten bleiben ...

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  • Die Wiflenfchaft Will Einheit / Gespräche in Holland md Westdeutsdiland

    Wie oft ist in der Vergangenheit auf die Internationalität der Wissenschaft hingewiesen und wie oft ist sie zum Schaden der Wissenschaft und zum Schaden der Völker vergessen worden! Geracle wir, die wir die Folgen einer zwölfjährigen Inzucht erleben, wissen, welche Be» 'deutung die Verbindung der Gelehrt«l untereinander hat ...

  • rDiefe Ruinen - und wir können nicht ran!'

    Ungeduldige Jugend an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee

    Als Ich ins Zimmer kam, unterbrachen sie ihre erregte Debatte und sahen mich ein wenig mißtrauisch an. Aber es dauerte nicht lange, bis Sie wieder in ihrem alten Fahrwasser waren, die jungen, angehenden Architekten, Studenten des Seminars für Bau- und Raumtechnik an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee ...

  • Boten des Friedens und der Freude

    Ein sowjetisches Gesangs- und Tanzensemble spielt in Berlin

    Wo in aller Welt könnte eine Armee, solche Ensembles von Volkskünstlern aufstellen wie in der Sowjetunion! Der Unterschied zwischen dieser echten Volkskunst und den schalen Kasernenveßgnügungen oder „Truppenbetreuungsabenden" des imperialistischen Militärs spricht eine deutliche Sprache. In den singenden und tanzenden Sowjetsoldaten zeigt sich immer wieder die stolze Lebensfreude eines Volks, dessen Ziele der Friede und eine Kultur der Menschenwürde sind ...

  • Unterirdische Paläste

    Zum 14jährigen Bestehen der Moskauer Untergrundbahn Am 15. Mai 1935 wurde die erste Strecke der Moskauer „Metro" — der Untergrundbahn — dem Verkehr übergeben. Die Erweiterungsbauten an dieser modernsten Untergrundbahn dar Welt sind auch während des Krieges nicht eingestellt worden. In den schweren Jahren wurden in der sowjetischen Hauptstadt zwei U- Bahnstrecken — vom Stadtzentrum zum Stalin-Automobilwerk und zum Ismailower Kulturpark — fertiggestellt ...

  • UdSSR, einziges Verfprechen

    Ein neues Qedi&t von Paul Eluard "Brüder wir sehn uns in einem menscWicfsen Spiegel Den man nicht verdunkeln noch zerbredien kann Brüder wir sehn uns in einem irdis&en Spiegel Einem großen Spiegel einem großen Land das uns erieu&lei Tirüder es wachsen in seinem £icfot alle Länder Sein sie ...

  • WAS WOLLEN SIE WISSEN?

    In diesem Brief des Kollegen Eichholz steckt ein in Deutschland weitverbreiteter Irrtum. In den sowjetischen Betrieben sind die Normen nämlich nicht für den Arbeiter festgelegt, sondern für den Arbeitsplatz. Käme also ein Dreher oder Fräser nach einer längeren Krankheit tatsächlich an eine ältere Werkbank zu stehen, dann wäre dort die Norm entsprechend der geringeren Leistungsfähigkeit der Bank niedriger festgesetzt ...

  • Wieland Herzfelde sagt „Ja"

    Prof. Wieland Herzfelde, der kürzlich aus den USA zurückgekehrte Literatursoziologe, der an der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig einen Lehrstuhl für Soziologie angenommen hat, erklärte einem Vertreter des ND; „Ich freue mich, daß die deutsche Jugend, soweit ich sie bis jetzt kennenlernen konnte, viel stärker von den Ideen der Arbeit für Frieden und Sozialismus durchdrungen ist, als es von Amerika aus gesehen den Anschein hatte ...

  • Was die Gaste sagen

    „Wir sind nach Berlin gekommen, nicht nur, um die Bevölkerung mit unserer Kunst bekanntzumachen, sondern aucli um zur weiteren YPT» ständigung zwischen dem sowjetischen und dem deutschen Volk beizutragen", so sagte uns der künstlerische Leiter und erste Dirigent des „Gesangs- und Tanzensembles der Luftstreitkräfte der Sowjetunion'1, L ...

  • Wie Andre Simone es sieht

    „Man spürt die große Befriedigung der Menschen, daß nach langer Zeit zum erstenmal wieder eine Besprechung der vier Großmächte zu einem positiven Ergebnis geführt hat — zur Aufhebung der Verkehrs-, beschräpkungen — und' daß auf der' Außenministerkcnferenz in Paris das deutsche Problem behandelt wird", sagte Andre Simone, der sich, wie wir bereits berichteten, zur Zeit in der sowjetischen Besatzüngszone aufhält, „pas ist ein großer Erfolg der konsequenten Friedenspolitik der Sowjetunion ...

  • Stefan Arsht int Strom de» Lebens

    „Neue Kultur und neue Technik, das ist es, was jedem Besucher in der Sowjetunion sofort auffällt", schreibt — laut PAP — Stefan Arsk, Mitglied der zur Zeit in der Sowjetunion, weilenden polnischen Schriftstellerund Journalisten-Delegation, aus Moskau. „Tausende neuer Autos Marke ,SIS', ,Pobeda' und ,Moskwitsch' rasen durch die Straßen Moskaus ...

  • Weshalb Krieg?

    Von Henri Barbusse (geb. If. Mai J873J Und das wird man sich fragen, sagte der eine: „Weshalb wird schließlich Krieg geführt?" Weshalb, man weiß es nicht; aber für wen et geführt •wird, das kann man sagen. Schließ? lieh wird man notgedrungen erkennen, daß, nachdem alle Nationen dem Kriegsgötzen die frischen Leiber von 1500 jungen Männern täglich als Schlachtopfer bringen, es nur im In* teresse einiger Führer geschieht, die man an den Fingern abzählen kann ■ ...

  • Sie denken über Deutfdiland nach

    Die Stimme Thomas Manns

    Thomas Mann, der am Mittwoch in London eingetroffen ist, erklärte dort einem DPD-Vertreter: „Ich sehreibe Deutsch, meine Bücher erseheinen in Deutschland, und sie sind aus deutschem Emp'finden entstanden. Das Entscheidende für das Empfinden ist die Sprache. Ich bin gar nicht auf den Gedanken gekommen, in einer fremden Sprache zu schreiben, und ich betrachte mich als deutscher Schriftsteller ...

  • Wir erfahren

    Moskau. Der sowjetische Flugzeugmodellbauer Anatolij Wassiljew stellte mit seinem Modell einen neuen internationalen Wasserflugzeug-Rekord auf. Es hielt sich 41 Minuten in der Luft und überbot damit seinen eigenen Rekord. Alma Ata. 23 Millionen Rubel überplanmäßige Gewinne hat allein die Nahrungsmittelindustrie der Kasachischen SSR 1948 erzielt, teilte der Minister für die Nahrungsmittelindustrie der Kasachischen SSR auf ...

  • Prof. Sedlacsekt Als Freund empfangen

    Das Mitglied der gegenwärtig in der Sowjetunion weilenden deutschen Delgation Professor Dr. Herbert Sedlaczek von der Max-Hütte in Unterwellenborn schilderte im Moskauer Rundfunk seine Eindrücke. Unter anderem führte er aus: „Was mir zu sagen wichtig er-

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  • Niemand ift unabkömmlich

    Gerade die Funktionäre, deren Schulung in Anbetracht der Wichtigkeit ihrer Funktion besonders vordringlich ist, sind in den Kursen der I<!reisparteischulen wegen ihrer „Unabkömmlichkeit" oft am wenigsten vertreten. Dazu gehören vor allem die Bürgermeister. An der Kreisparteischule Langensalza (Thüringen) wurde daher ein Sonderlehrgang für die Genossen Bürgermeister des Kreises durchgeführt ...

  • Kamm um Einheit Deutschland*

    Vor uns steht nicht die Aufgabe des Übergangs zum Sozialismus, wie dies in den volksdemokratichen Ländern der Fall ist. sondern die Notwendigkeit der Schaffung einer breiten 'nationalen Front, die alle wahrhaft national gesinnten Deutschen zum Kampf für die Einheit Deutschlands, den Abschluß eines Friedensvertrages sowie den Abzug der Besatzungstruppen zusammenschließt ...

  • Matht der Werktätigen

    Dank der militärischen, wirtschaftlichen und politischen Hilfe der Sowjetunion erlangten hingegen schon in der letzten Periode des Krieges und sofort nach seinem Ende in den von der Sowjetarmee befreiten Ländern die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte das Übergewicht. Die Reaktion war trotz verzweifelter Sabotage und Schädlingsarbeit außerstande, wieder die Macht an sich zu reißen ...

  • Führende Rolle der Arbeiterklasse

    Die Entwicklung der Macht der Werktätigen (wobei der Arbeiterklasse die führende Rolle zufällt), vollzog sich in den einzelnen Ländern ungleichmäßig. Aber überall festigte sich diese Macht im erbitterten Klassenkampf gegen die Reaktion und Ihrt ausländischen Auftraggeber. In diesem Klassenkampf schloß sich die Arbeiterklasse zusammen ...

  • In den Klauen des Imperialismus

    Eine ähnliche Liste ließe sich für Bulgarien, Albanien, Ungarn, die Tschechoslowakei und Polen aufstellen. Für die Finanzkapitalisten Amerikas, Englands und Frankreichs waren diese Länder Mittel- und Südosteuropas profitbringende Kapitalanlagen und billige Rohstoffquellen. Zugleich aber sollten sie zur ...

  • Besuch an der Moldau

    Aus einem Beisetagebudi

    Von Walter Franze Das rasende Tempo, das der D-Zug nach dem Verlassen der deutschen Grenzstation auf seiner Fahrt nadi Prag vorlegt, scheint symbolisch für da? Tempo des Aufbaus in diesem jüngsten volksdemokratischen Staat. Aus dem Coupefenster heraus gerade noch erkennbar, grüßen überall von den Frontseiten der Fabriken 'die Losungen des Fünfjahrplans, der dem ganzen Leben der tschechoslowakischen Republik, dem Leben jedes einzelnen seinen Stempel aufdrückt ...

  • Die Lore in Deutschland

    Auch das deutsch« Volk wurde durch die Sowjetarmee von der Hitlerherrschaft befreit. Aber im Unterschied zu den volksdemokratischen Ländern hatte sich in Deutschland keine breite nationale Widerstandsbewegung entwickelt. Dies ermöglichte es den imperialistischen Besatzungsmächten, eine Politik der Zerreißung Deutschlands durchzuführen und den Abschluß eines Friedensvertrages sowie die Bildung einer deutschen Regierung zu verhindern ...

  • Befreiung durch die Sowjetarmee

    Aber diesen unterjochten Völkern erstand der Befreier in der sozialistischen Sowjetunion, deren Armee nicht nur" für die eigene Heimat, sondern für alle vom Faschismus unterdrückten Völker kämpfte. Bereits am 3. Juli 1941 sagte J. W. Stalin: „Dieser vaterländische Volkskrieg gegen die faschistischen Unterdrücker hat nicht nur das Ziel, die über unser Land heraufgezogene Gefahr zu beseitigen, sondern auch allen Völkern Europas zu helfen, die unter dem Joch des deutschen Faschismus stöhnen ...

  • Der Eremit von Timmenrode

    Aus dem Leben desr,Neubauern" Maximilian Müller-Jabusdi - „Man muß die Harten auldeckenl"

    „Man muß die Karten aufdecken!" forderte kürzlich der Chefredakteur des Westberliner CDU-Organs „Der Abend", Maximilian Müller-Jabusch, in einem neuen Versuch seines Hetzblattes, die gerade erst in New York zustande gekommene Einigung zwischen den vier Alliierten durch böswillige Verleumdungen zu stören ...

  • Die nationale Front

    Der heldenhafte Kampf des Sowjetvolkes und der Vormarsch der Sowjetarm«« stärkte in diesen Ländern die nationale Befreiungsbewegung, die sich unter Führung der Arbeiterklasse und ihrer kommunistischen Vorhut entfaltete und außer den Massen der werktätigen Bauernschaft, der fortschrittlichen Intelligenz auch Teile der Bourgeoisie umfaßte, die bereit waren, für die nationale Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen ...

  • Grenzen imperialistischer Macht

    Dieser Sieg sicherte die Herstellung und Aufrechterhaltung der nationalen Souveränität*. Ungarns, Rumäniens, Bulgariens, Albaniens, Polens und der Tschechoslowakei. Er vereitelte die von Churchill schon 1942 eingeleiteten Bemühungen, statt der zweiten Front im Westen eine Kampffront in Südosteuropa zur erneuten imperialistischen Unterjochung dieses Gebietes zu eröffnen ...

  • Was ift Volksdemokratie?

    Das rumänische Volk sang früher ein Lied, in dem es hieß: „Unsere Berge führen Gold, aber wir betteln an allen Toren". Das schwarze Gold Rumäniens — das Erdöl — gehörte nicht den Rumänen, sondern den großen anglo-amerikanischen Erdölinteressenten der Royal Dutch Shell, Standard Oil of New Jersey und der französischen Banque de Paris ...

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  • Einheit auf dem Ku-Damm nicht gefragt

    Kurfürstendamm, Ecke Joachimsthaler Straße: Treffpunkt der geistigen Impotenz Westberlins. Mittags herrscht hier allgemeine Ruhe; nur von Zeit zu Zeit wirbelt eine alliierte Luxuslimousine gelben Staub auf und verschwindet in irgendeiner der Nebenstraßen. Träge stehen drei Stumm-Polizisten am Rinnstein und fühlen sich anscheinend in der unmittelbaren Nachbarschaft der unablässig stereotyp „Ost-West, Ost-West" vor sich hinbrummelnden Geldwechsler recht wohl ...

  • Zwee Blockadebrecha

    Nu, nachdem ick mir jenüjend an die neue Schmalspur von unse Zeitung jewöhnt habe, nu kann ick ooeh wieda zu'n Bleistift jreifen . . . und da is nich zuletzt der Mann mit den Fettkeese uff die Stulle dran schuld. Der saß in een Restorang am Jörlitza Bahnhof und frühstückte, und der Keese triefte nur so üba die Stullenrenda ...

  • Was Sie noch nicht wußten

    Sonntagsfahrgenehmigungen am 15. Mai aufgehoben. Aus Anlaß der Delegiertenwahl zum III. Deutschen Volkskongreß können Kraftfahrzeuge innerhalb des sowjetischen Sektors von Groß - Berlin am Wahlsonntag ohne Sonntagsfahrgenehmigung fahren. Am Montag, dem 16. Mai, braucht kein Fahrbefehl vorgelegt werden ...

  • Vom Kragenknopf bis zum Küchenwunder

    Erzeugnisse des Ostsektors im Westen stark gefragt

    Neben den traditionellen Blumenfrauen sind es besonders die Verkaufsstände des ambulanten Kleingewerbes, die den Potsdamer Platz beleben. Vom Kragenknopf bis zum Küchenwunder bieten die Händler so ziemlich alles an. Suchend gleitet der Blick der Hausfrau über die Zinkeimer, Aluminiumtöpfe, Bratpfannen, Plätteisen, und verweilt schließlich interessiert auf einem blanken Eßgeschirr ...

  • fosef Orlopp kandidiert zum III. Volkskongreß

    „Ich verlange nicht, daß Sie mir Vertrauen entgegenbringen — Vertrauen erwirbt man sich durch Arbeit." Diese Worte standen im Mittelpunkt der Rede Josef Orlopps aus Anlnß der feierlichen Gründungsversammlung des ersten Berliner Magistrats unter Oberbürgermeister Dr Werner am 19. Mai 1945. Josef Orlopp, ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Referentenvorbesprechungen Montag, den 16. Mal 1949 Wedding: 19 Uhr im Sekretariat. Referent Kurt Seemann. Kreuzberg: 13.30 Uhr, Engeldamm 48. Referent Hans Kiefert. Charlottenburg: 19 Uhr im Sekretariat. Referent Bruno Baum. Neukölln: 19 Uhr, Allerstraße 35. Referent Heinz Brandt. Lichtenberg: 17 Uhr im Sekretariat ...

  • .dJJJKJJH.

    Wir notieren: Herr Sciiuls erzählt eine Geschichte

    Herr Westen war arbeitsam, halte aber alles Hab und Gut verloren. Da kam jemand, der ihm 1000 Mark lieh. Von da ah lebte Herr Westen aut großem Fuße. Er kaufte sich Zitronen, Kokosnüsse, Mandeln und Rosinen und verspeiste sie in seiner vielen Ircien Zeit, denn Arbeit gab man ihm nicht, so sehr er auch danach verlangte ...

  • „Auf Wiedersehen, Muttil"

    8000 bis 10 000 Kinder im schulpflichtigen Alter werden in diesem Jahr auf Beschluß de« demokratischen Magistrats zur Erholung in eigens dafür bereitgestellte Heime verschickt werden. In Zusammenarbeit mit den demokratischen Organisationen der einzelnen Länder ist dem Hauptjugendamt eine große Anzahl von Pensionen und Hotels in den am schönsten gelegenen Gegenden der sowjetischen Zone mietweise überlassen worden ...

  • Sportler schlagen Brücken

    Die Spieler der Dresdener Sportgemeinschaft Friedrichstadt und Mickten habe» an die Fußballspieler der bekanntesten und führendsten Vereine der Westzonen, und zwar an Sankt .Pauli-Hamburg, Sportvereinigung Fürth, Fußballverein Frankfurt (Main), Fortuna, Düsseldorf, Holstein-Kiel, Stuttgarter Kickexs, München 1860, Horst- Emscher Westfalen, Waldhof-Mannheim, Schwaben, Augsburg ...

  • Schweden schlug England

    Stockholm (ADN). Die Kontinentfahrt der englischen Berufsspieler hatte im Stockholmer Länderspiel gegen den Olympiasieger Schweden einen wenig glückhaften Start. Die Skandinavier siegten 'unter dem Jubel ihrer 40 090 Landsleute im Rasunda-Stadion mit 3:1 (3-0) Toren. Praktisch war der Kampf schon zur Halbzeit entschieden, da die Schweden in den ersten 45 Minuten durch den Halblinken Henry Carlsson, den Mittelstürmer Hans Jeppson und den Halbrechten Gunnar Gren drei Tore vorlegten ...

  • Rundstreckenrennen in Schöneherg

    Heute vormittag ab 7.30 Uhr veranstaltet der Radfahrerverein „Iduna" Schöneberg sein traditionelles Rundstreckenrennen durch die Straßen Schönebergs. Es ist das erste Rundstreckenrennen fn diesem Jahre. Der Kurs geht durch die Bahnstr. — Großgörschenstr. — Hauptstr. — Helmstr. — Bahnstr. Start und Ziel befindet sich vor dem Hause Bahnstr ...

  • Wieder ein UdSSR-Rekord

    Moskau (ADN). Djf besten Leichtathleten der Sowjetrepubliken von Georgien, Armenien und Aserbeidschan trafen sich in Erewan zum ersten größeren diesjährigen Sportfest, das gekrönt wurde durch einen neuen Unionsrekord, den Iwan Popkow (Baku) im Gehen über eine Stunde mit 12,594 km erzielte und dadurch die vor zwei Jahren aufgestellte Bestleistung des Letten Liepaskalis um 21 m verbesserte ...

  • Aus der Kartentasche

    Sowjetischer Sektor: Ab 18. Mai auf Abschnitt 57 der Seifenkarte 2. Ausgabe zwei Normalschachteln Zündhölzer Ab 14. Mai Ausgabe von drei Kasten Brennho.z pro Haushalt auf Abschnitt I bis III des Brennhoijbezussausweises. Vom 15. Mai bis 31. Mai 1949 an Kinder von 6 bis 16 Jahre je eine 7/10 Literflasche oder zwei 38 Literflaschen Süßmost auf Abschnitt S/L 35 der Mai- Lebensmittelkarte IVb und IVc ...

  • Internationales Rennen

    Am Sonntag wartet die Werner Seelenbinder - Radrennbahn mit einem neuen Programm auf. Dauerrennen werden mit guter Besetzung abrollen. Der bereits in Form befindliche Grigad startet hinter Willi Krüger, der im Training überaus schnelle Werner Hanusch hinter Schondorf, Erich Zawadzki hinter Saldow und Feichtinger hinter Schuffenhauer ...

  • Keine gesamtdeutsche Fußballmeisterschaft

    Auf Grund erheblicher Terminschwierigkeiten haben sich die Westund Ostzonenfußballvertreter geeinigt, in diesem Jahr keine Fußballmeisterschaften in Gesamtdeutschland durchzuführen. So findet das Endspiel der westdeutschen Fußballmeisterschaft am 3. Juli 1949 in Stuttgart statt, während in der Ostzone die Meisterschaftsspiele am 23 ...

  • Ostzonen-Rundfahrt verlegt

    Nach Übereinkunft mit den zuständigen Stellen ist die Ostzonen- Rundfahrt der Amateure, die in der Zeit vom 12. bis 19. Juni stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden. Durch die eingetretenen normalen Verkehrsverhältnisse wird es möglich sein, nun süd- und westdeutsche Amateure an diesem bedeutenden Rennen teilnehmen zu lassen ...

  • fdc;b

    Sonntag, 13. Mal 1949 IG Bau, Steinsetzer: 9.30 Uhr, außerordentliche Mitgliederversammlung im FDGB-Haus, Neuer Saal. IG Graphisches Gewerbe, Maschinensetzer: 10.00 Uhr, Mitgliederversammlung im FDGB-Haus, Neuer Saal. Dienstag, 17. Mal 1949 IG Bau, Isolierer: 14.00 Uhr, außerordentliche Mitgliederversammlung im FDGB-Haus ...

  • Sowjetunion in der FIS

    Dem in der norwegischen Haupt- Stadt eröffneten Kongreß des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) wohnen Vertreter von 21 Nationen bei. Die vorliegenden Aufnahmeanträge von acht Ländern, der Sowjetunion, Argentiniens, Boliviens, Chiles, Israels, Libanons, Liechtenstein und Portugals wurden angenommen. Die Sowjetunion, Chile und Israel haben zu dem Kongreß eigene Delegierte entsandt ...

  • Kulturbund

    Montag, 16. Mai 1949 18.00 Uhr: Im Kulturbundhaus, Jägerstraße 2-3, Vortrag von Hans Rodenberg. 19.30 Uhr: Friedrichshain, Finowstr. IT „Die Deutschen — Volk der Dichter und Denker?" Vortrag von Gudrun Nitz.

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Der zweite Schlag Ein Volk wählt seine Zukunft Gerhari Eisler von Bord geschleppt Moskau warnt Vorlaute Zustimmung aus Westdeutschland Wegweiser für den Wähler ^artoffelrationierung ab sofort aufgehoben Der Ring um Schanghai wird enger Lehrattgetcerk Täglich 200 OOO Preßsteine Hochofen in Rekordzeit neu erstellt Aktivistenleistung der Eisenbahner Sollen Kartoffeln verfaulsn ? Außergeicöhnlidie Leistung
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