26. Mai.

Ausgabe vom 14.05.1949

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  • Berlin -

    die deutsche Hauptstadt

    Jede Hausfrau, jeder Werktätige ist in -diesen Tagen in der Lage, die Gruhdelemente eines Arbeitsprogramms zu entwerfen, das Berlin eine gesicherte Stellung als Reichshauptstadt und seiner Bevölkerung den wirtschaftlichen Aufstieg und einen normalen und gerechtfertigten Lebensstandard garantiert. Die ...

  • Freigabe von Kartoffeln und Gemüse

    Beschluß des Politbüros der SED / Vorschlag an die Deutsche Wirtschaftskommission

    Berlin (Eig. Ber.). Das Politbüro der SED hat gestern den nachstehenden Beschluß als Vorschlag an den Vorsitzenden der Deutschen Wirtschaftskommission übergeben: Nachdem die karfenmäßige Belieferung der Bevölkerung bis zur neuen Ernte sichergestellt ist, den Betrieben Kartoffeln in größerem Umfange zugeteilt wurden und die für die Aussaat erforderlichen Mengen bereitgestellt sind, zeigt es sich, daß bei den Bauern noch Bestände an Kartoffeln vorhanden sind ...

  • Labour Party erhielt die Quittung

    London (Eig. Ber.). Starke Verluste der Labour Party und beträchtliche Gewinne der Konservativen lassen die bisher vorliegenden Ergebnisse der Gemeindewahlen in Großbritannien erkennen. Nach noch nicht vollständigen Berichten verlor die Labour Party 448 Sitze, während die Konservativen 528 Sitze gewinnen konnten ...

  • Gewerkschaften kämpfen für Frieden

    Das Statut der Sowjetischen Gewerkschaften

    Moskau (ADN). Eine der wichtigsten Aufgaben der Sowjetgewerkschaften ist der Kampf für einen dauerhaften Frieden und für die Demokratie in der ganzen Welt, heißt es in dem jetzt in Moskau veröffentlichten Statut der Söwjetgewerkschaften. Die Gewerkschaftsorgane werden verpflichtet, bei der Erziehung ihrer Mitglieder das Gefühl für den proletarischen Internationalismus ...

  • USA-Wirtschaft geht rückwärts

    .Pessimistische Erklärungen offizieller amerikanischer Wirtschaftler

    Washington (Eig. Ber.) Mr. Ewan Clague, der Leiter des amerikanischen Büros für Arbeitsstatistik, ist beunruhigt. Die für den Frühlins erwartete Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Vereinigten Staaten ist niA. eingetreten. Diese Folgerung zieht Mr. Clague aus einem soeben von der Regierung veröffentlichten ...

  • Der Gedanke der Einheit §elzt §idi durdi

    Starkes Echo aus Westdeutschland / Erster Schritt zur politischen Verständigung

    Frankfurt, Main (Eig. Ber.). „Wenn Sie uns fragen, ob wir die Einheit Deutschlands und die Aufhebung der Zonengrenzen wollen, dann rennen sie offene Türen ein", sagte der Direktor der Henschel-Werke in Kassel, von unserem Korrespondenten um seine Meinung über die Wiederaufnahme des Interzonenverkehrs befragt ...

  • Den Hexenjägern entronnen

    Gerhart Eisler auf hoher See

    Verschiedenen Auslandsmeldungen zufolge hat der deutsche Antifaschist Gerhart Eisler an Bord des polnischen Dampfers „Batory" die USA verlassen. Gerhart Eisler war nach monatelanger Haft, nach einer Gerichtskomödie, in der man ihn wegen unarnerikanischen Verhaltens oder auch als Amerikas „Kommunist Nr ...

  • Die beste Gruppe heißt „Friedensaktiv"

    Erfurt (Eig. Ber.). Die Belegschaft der SAG Rheinmetall Sömmerda ist in einen innerbetrieblichen Wettbewerb um die Senkung der Ausschußziffern und der Fehlzeiten eingetreten. Die beste Aktivistengruppe des Betriebes soll den Ehrennamen „Friedensaktiv" erhalten. Den Anstoß zu diesem Wettbewerb gaben der Bohrer Himmler und der Dreher Renner aus der Rechenmaschinenabteilung, die zuerst einen Wettbewerbsvertrag von Maschine zu Maschine abschlössen ...

  • Aus Fehlern lernen!

    Nachterstedt (BA-Volkskorr.). Um bisher aufgetretene unliebsame Begleiterscheinungen auszumerzen, hat das Braunkohlenkombinat Nachterstedt die innerbetrieblichen Wettbewerbe verbessert. Aus falsch verstandenem Ehrgeiz, möglichst viel zu leisten, wurde bisher von den einzelnen Schichten die Reparatur kleinerer Schäden vernachlässigt, bis eine Maschine oder sog^r ein Bagger ganz ausfiel ...

  • Washington gegen Friedensvertrag

    Paris (ADN). „Washington hat es keineswegs eilig, mit Deutschland Frieden zu schließen", stellt der Washingtoner Korrespondent der „Le Monde" in seinem Bericht über die Montagskonferenz einiger führender USA-Außenpolitiker fest. Diesem Bericht zufolge beabsichtigen die Amerikaner, bei den Pariser Verhandlungen auf zwei Hauptpunkten zu bestehen, und zwar auf der Ablehnung eines Friedensvertrages mit Deutschland und der Ablehnung einer Zurückziehung der Besatzungstruppen ...

  • Thema: Unkosten Senkung

    Wittenberge (Ha.-Volkskorr.). Daß schon bei der einfachen Produktion von Türschlössern durch Nachdenken erhöhte Leistungen und beträchtliche Einsparungen erzielt werden können, wurde nun auch in der volkseigenen Tewa - Schloßfabrik Wittenberg praktisch bewiesen. Dort konnte] durch Anwendung von Verbesse rungsvorschlägen die Selbstkoste! erheblich gesenkt werden ...

  • Jungaktivist Maßtus

    Erfurt (F-Volkskorr.). Die Zeil Stoff- und Papierfabrik Rosenthal ii Blankenstein (Saale) siegte im zona len Wettbewerb der volkseigene] Zellstoffwerke Der Jungaktivis Maßtus zeichnete sich dabei beson der? aus. Er erledigte als Bleilöte die schwierigsten Reparaturen, ohn' daß ein Stillstand eintrat ...

  • Spinnereien holen auf

    Gera (HH-Volkskorr.). Die Mittel deutsche Kammgarnspinnerei Leipzi; steht mit dem gleichartigen volks eigenen Betrieb in Schedewitz in Wettbewerb. Nicht allein die Er höhung der Produktion ist dabei ent scheidend, sondern besondere Beach tung findet die Verbesserung de Qualität, die bessere Ausnutzung de Rohstoffe und die Senkung de Selbstkosten ...

  • Angst vor geeintem Deutschland

    Bericht des Korrespondenten der „L'Humanite" aus Washington

    Da die Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit Deutschland normalerweise den Abzug der amerikanischen Besatzungstruppen aus Deutschland mit sich bringen und somit zu einer endgültigen Schwächung der amerikanischen Stellung in Europa führen würde, widersetzt sich das State Department einer politischen Lösung des deutschen Problems ...

  • Schneller spurten

    Erfurt (Eig. Ber.) Der aufs besti ausgearbeitete Produktionsplan nütz wenig, wenn er nicht rechtzeitig von Verwaltungstisch weg in die Händi derer kommt, die ihn erfüllen sollen Mit Recht wurde auf der Tagung de. thüringischen Lebensmittelindustrie in Weimar darauf hingewiesen, dal im letzten Quartal einige Betrieb! ihren Plan nicht voll erfüllt haben weil von den zentralen Stollen au; die Produktionspläne den Betrieber zu spät zur Kenntnis gebräunt wor den sind ...

  • Ein gutes Beispiel

    Annahütte (N.-L.). (W Sch.-Volkskorr.). Die SED-Betriebsgruppe dar Glaswerke „Ostglas" in Annahütte hat die Patenschaft über die MAS in Wormlage und Drochow übernommen. Sie verpflichtete sich, Reparaturen an landwirtschaftlichen Geräten in freiwilligen Schichten auszuführen. Für Aufräumungsarbeiten stellt die Betriebsgruppe Aktivtrupps ...

  • Sehrauben aus Köpenick.

    Berlin (Eig. Ber.). Durch die Lieferung wertvoller Spezialmaschinea und Werkzeuge aus Thüringen wurde die volkseigene Berliner Maschinenund Schraubenfabrik in Köpenick in die Lage versetzt, Spezialschrauben für den Elektroapparatebau und andere Zweige der Metallindustrie herzustellen. Der Betrieb soll die Produktion so weit entwickeln, daß er den Bedarf der Berliner Metallindustrie an Spezialschrauben voll befriedigen kann ...

  • Jugend haut Eisenbahn

    Oelsnitz (KV-Volkskorr.) Dank de unermüdlichen, freiwillig übernom menen Arbeit der FDJ macht di Wiederherstellung der Bahnlini Stollberg—Zwönitz, die das Stein kohlenrevier Oelsnitz mit dem mitl leren Erzgebirge und seinem Erz bergbaugebiet verbindet, gute Fort schritte. Auch jugendliche Volks Polizisten stellen oft ihre Freizeit zu Verfügung ...

  • Gleicti im Betrieb

    Oelsnitz (IA-Volkskorr.). Eine neue Verbesserung der gesundheitlichen Betreuung der Kumpels hat die Bergbaubetriebs-Poliklinik des Oelsnitzer Kohlenreviers aufzuweisen. Dem Betrieb wurde eine Apotheke angegliedert, wo die Kumpels die von den Betriebsärzten ausgestellten Rezepte gleich einlösen können ...

  • Vorbesprechungen am Sonnabend

    Paris (ADN). Die Vertreter Großbritanniens, der Vereinigten Staaten und Frankreichs werden am Sonnabend in Paris erstmalig zusammentreten, um Vorbesprechungen über die Haltung der drei Westmächte auf der bevorstehenden Tagung des Außenministerrats zu führen.

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  • Q Steht zurtQifhusston

    Mittler zwischen Ost und West

    Angesichts der kommenden Sommerferien für unsere Kinder möchte ich einen Vorschlag machen, der bestimmt zeitgemäß ist. Vielleicht wäre es möglich, daß durch Vermittlung der Volkssolidarität oder anderer überparteilicher Organisationen zwischen der Ostzone und der Westzone Schulkinder ausgetauscht werden, die dort ihre Ferienzelt verbringen könnten ...

  • Wie die Stimntumg umschlägt

    WM »{ geschehen T Etwas für unser Volk und Vaterland lehr Ent- «eheidendes: Die westlichen Militärmächte sind rezwunren worden, lieh mit den Vertretern der Sowjetmacht wieder an einen Verhandlungstilch tu setzen, DM femeinsam über die Lösung der deutschen Fräse zu beraten. Da* heißt, daß die finsteren Pläne der Kriegshetzer und ihrer deutschen Anwälte nicht in Erfüllung gehen, daß die drohende Kriegsgefahr vorerst gebannt wurde ...

  • Jeder fünfte Arbeitnehmer muß feiern

    104 000 Arbeitslose lh Schleswig-Holstein / Absatzschwierigkeiten

    Kiel (ADN). Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist auf 184 000 gestiegen. Damit ist,, wie das schleswig-holsteinische Arbeitsamt mitteilt, jeder fünfte Arbeitnehmer des Landes ohne Arbeit. Die Umsiedler tragen mit 60 Prozent den Hauptanteil der Erwerbslosigkeit. Frankfurt (Main) (ADN). Wegen ...

  • Grundlegend neue Po litik notwendig

    Positives Echo des OJfenen Briefes der KPD bei SPD-Mitgliedern

    Frankfurt (Main) (Eig. Ber.). Nur in einer neuen, grundlegend anderen Politik des Parteivorstandes der SPD könne der Ausweg aus der „geradezu verzweifelten Lage der Partei" gefunden werden, erklärte ein. Kreis sozialdemokratischer Vertrauensleute in einer Diskussion über die Fragen, die in dem kürzlich veröffentlichten offenen Brief der KPD an die SPD aufgeworfen wurden ...

  • Nicht die Kriegstreiber entscheiden!

    Aufruf zu den Wahlen / „Du stimmst nicht für eine Partei"

    B«fHn (Eig. Ber.). „Die Völker ent- Mheiden und nicht die Kriegstreiber!" h*ißt es in einem Aufruf des Sekretariat« des Deutschen Volksrats zu den Volkskon^reßwahJen. Im Mittelpunkt dss III. Deutschen VollcskongrassCs, desren Delegierte 'in allgemeiner und geheimer Wahl gewählt würden, stehe die Friedensfrage ...

  • Letzte Korrekturen der Militärgouverneure

    Berlin nicht „zwölftes Land" / Separatregierung bis 15. Juli

    Frankfurt (Eig. Ber.). Die „Westdeutsche Regierung" solle bis spätestens 15. Juli gebildet werden, erklärte General Clay Wie aus den einzelnen Ländern übereinstimmend berichtet wird, geben sich die Parlamente größte Mühe, dem Befehl der Gouverneure, die Bonner Verfassung möglichst rasch zu ratifizieren, nachzukommen ...

  • Teiefoiage§prädle iüber Peeisctslaiicis Einheit

    Westdeutsche Postler begrüßen Initiative des Deutschen Volksrats

    Gleich nachdem die Postverbindung zwischen Ost und West wieder hergestellt war, hatten die Organisationen und Betriebe der Industriegewerkschaft Post mit ihren Kollegen jenseits der Elbe Verbindung aufgenommen. Friede und deutsche Einheit waren das Thema ihrer telefonischen Unterhaltungen. „Wir wollen die Einheit Deutschlands über die einheitliche Gewerkschaftsbewegung erreichen," sagte der Betriebsrat Rösenbaum vom Hauptpostamt in Stuttgart seinem Kollegen in Schwerin ...

  • Verständliche Fehlleistung

    In der Redaktion des von Jakob Kaiser herausgegebenen „Tag" sitzen bekanntlich einige Kriegshetzer. Sie fürchten nichts mehr als eine Verständigung der Alliierten in Paria oder eine gesamtdeutsche Lösung, die de:n deutschen Volk einen Fricdensvcri'^g und den Abzug der Besa(zungsfrup:h'n bringen kannte ...

  • Unglaublich, aber wahr

    Wer erinnerte sich ihrer nicht noch, jener Leiter der faschistischen DAF- Stützpunkte in den Betrieben, die von allen anständigen Arbeitern zutiefst verachtet wurden. Nun, zumindest ihr Geist ist wieder da. Wie weit die Anmaßung der UGO-Leute in den Berliner Westsektoren bereits gediehen ist, beleuchtet schlagartig ein Vorfall, der sich am Mittwoch in der von mir geleiteten Sonderwsrkstatt der BVG in Wittenau zutrug ...

  • Noch einmal: S-Bahtwarif

    Mit der Aufhebung der unmöglichen Tarifordnung der Reichsbahndirektion darf diese Angelegenheit keineswegs erledigt sein. Die Frage scheint berechtigt, wie es überhaupt dazu kommen konnte, wer vielleicht ein Interesse daran hatte, ausgerechnet in der gegenwärtigen Situation der Kriegshetzerpresse Gelegenheit zu solchen ablenkenden Sensationen zu geben ...

  • Wünsch! man „Stromsünder"?

    Die Freude darüber, daß uns nun endlich wieder zu jeder Stunde elektrisches Licht zur Verfügung steht, war groß, aber unverständlich bleibt es, daß wir Westberliner auch weiterhin mit einem Kontingent abgespeist werden sollen, mit dem man entweder nur eine Lampe brennen oder eine Kleinigkeit bügeln oder Radio hören kann ...

  • ben.

    Zwei neue Helmtransporte Frankfurt (Oder) (ADN). Zwei weitere Transporte mit insgesamt 1467 ehemaligen deutschen Kriegsgefangenen trafen in der Nacht zum Freitag aus der Sowjetunion in Frankfurt (Oder) ein. Geschenk für Polens Arbeiter Potsdam (Eig. Bor.). Der Bundesvorstand des FDGB wird den pol.- nischen Gewerkschaften als Anerkennung für ihre Hilfe beim Aufbau der Friedenswirtschaft in der Zone eine vollständige Krankenhauseinrichtung als Geschenk übergeben ...

  • Die Herkunft ihrer Legitimation

    Berlin (Big. Ber.) Nur 25 Prozent der Befragten hätten sich für das Bonner ..Grundgesetz" interessiert, teilt das am Bödensee gelegene „Institut für Demoskopie" als Ergebnis einer Umfrage mit. 35 Prozent wollten sieh nur „flüchtig mit ihm beschäftigt" haben und 40 Prozent «eien ,,völlig desinteressiert" ...

  • Jedes sehnte Madfiten . . .

    In Baden ■ Baden ist jede zehnte junge Frau im Alter van IS bis 30 Jahren geschlechtskrank. Dabei soll das schon ein Forlschritt zum Besseren sein, denn in den Jahren 1046147 war die Zahl der Infizierten doppell so hoch, war also jedes iünite Mädchen geschlechtskrank. Die amerikanisch lizenzierte Stuttgarter ...

  • Gedankenlos

    Beim Regierungsspruchausschuß in Potsdam habe ich am 29. April folgendes erlebt: 28 Personen sind zum gleichen Zeitpunkt, um 9 Uhr morgens, geladen worden. Es gehört keine besondere Intelligenz dazu, um sich auszurechnen, daß die letzten Vorgeladenen erst am späten Nachmittag, wenn überhaupt am gleichen Tag, an der Reihe sind ...

  • Interzonenverkehr reibungslos

    Magdeburg (ADN). In den ersten 24 Stunden nach Aufhebung der Verkehrsbeschränkungen passierten insgesamt 16 Züge aus dem Wcsien den Kontrollpunkt Marienborn. Die Abfertigung des planmäßigen Interzonenzuges mit 450 Reisenden aus den Westzonen nahm nicht mehr als VA Stunden in Anspruch. Ein Reisender aus Westberlin gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Zonengrenzen nunmehr endgültig fallen sollten, damit endlich wieder die Wirtschaft normalisiert werden könnte ...

  • 50

    Garmlsch-Partenkirchen (DPD). Bis 2u 800 Meter Höhe liegt das bayerische Alpenvorland unter einer dichten Schneedecke. Das Geigenbauerndorf Mittenwald ist völlig eingeschneit. Fünfzig Zentimeter Pulverschnee bieten im Gebiet der Zugspitze die besten Voraussetzungen für das am Sonntag geplante Rennen um den Wanderpokal des Zugspit ...

  • Clays Abschiedsgeschenk cm

    Nürnberg (Eig. Ber.). Der vom amerikanischen Militärgericht zum Tode verurteilte ehemalige SS-Führer, Karl Sommer, wurde von General Clay zu lebenslänglicher Haft begnadigt.

  • Mehr Filme aus der Heimat

    In der Nr. 103 des „ND" vom 4. M:ii forderte Franz Ludwig aus München mehr Filme aus unserer Heimat. Ich

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  • Keine „eifernen Geltalten" / »Der Moskauer Charakter" von A. Sofronow im „Haus der Kultur"

    Das Theater im Hause der Kultur der Sowjetunion hatte seinen großen Tag. Von allen Aufführungen, die wir bisher dort sahen, war diese, der größte Erfolg! „Der Moskauer Charakter", ein Schauspiel aus der sowjetischen Gegenwart, ein echtes „Zeitstück" von Anatolij Sofronow, „kam restlos an" bei einem Berliner Premierenpublikum, löste Szenenapplaus, jubelnde Zustimmung, ja Begeisterung aus Woran liegt das? Es ist wert, den Ursachen nachzuspüren ...

  • Materialismus oder Idealismus

    Im Haus der Kultur der Sowjetunion wird am 18. Mai (18 Uhr) eine Diskussion anläßlich des 40. Jahrestages seit dem Erscheinen des Werkes „Materialismus und Empiriokritizismus" von Lenin beginnen, an der namhafte Wissenschaftler teilnehmen. Das einleitende Referat hält Prof. Sergel Tulpanow. Rechts die Kirche und verschiedene Gutsgebäude, links das Schloß selbst: Dobriz, einst Besitz der Grafen Mansfeld-Coloredo, heute Erholungsheim der Schriftsteller ...

  • 524 Burgen uud Paläfte wurden volkseigen /

    In der Sowjetunion geschah es schon vor vielen Jahren: Schlösser und Paläste, die früher einem Einzelnen oder einigen wenigen gehörten, gingen über in den Besitz des Volkes; Kulturgüter, die ein paar „Auserwählte" erfreuten, wurden zum Kulturgut des ganzen, Landes. Ich erinnere mich noch gut an Livadia, das herrliche Zarenschloß bei Jalta auf der Krim, wo sich heute Werktätige erholen und dessen Kulturschätze den Schulkindern wohlbekannt sind; ...

  • 3,5 Millionen Rubel sind kein Pappenstiel

    Wir wollen heute einmal den sozialistischen Wettbewerb von einer anderen Seite her betrachten, über die sich nur wenige Menschen bei uns Gedanken machen. Da lesen wir in der „Prawda" eine kurze Mitteilung, daß der Direktor d?s großen Moskauer Werkes „Dynamo" Orlowski, der Vorsitzende des Gewerkschaftskomiteesjakowlew und die Sekretärin der Parteiorganisation des Betriebes, Go ...

  • Weltpolizei fet^t Forfcher auf die Straße

    Wie Pro!. Redsloh die Dahlemer „Biologische Zentralanstalt" beschlagnahmte

    In Berlin - Dahlem, dem Stadtteil der sogenannten „Freien Universität", werden die Wissenschaft und ihre Freiheit mit Gewalt gefördert. Während sidi die Behörden des Ostsektors und der Ostzone mit so kleinlichen Dingen wie den von der DWK beschlossenen Hilfsmaßnahmen für die Kulturschaffenden beschäftigen, ...

  • heute und morgen

    Stach ano tr-Arbeiter auf dem Katheder

    Im Industrieinstitut von Kujbyschew sprach kürzlich der Stachanow- Arbeiter Grigorij Poplak vor einem großen Auditorium von Studenten und Hochschullehrern über seine Rationalisierung der Arbeitstechnik an seinem Werkplatz. Grigorij Poplak, dessen Name weit über das Gebiet von Kuibyschew hinaus bekannt ist, bedient gleichzeitig vier automatische Werkbänke, macht die Einrichtung selbst und überwacht den Arbeitsvorgang ...

  • Philharmonifches Sektorenorchefter?

    In der vorigen Spielzeit konzertierten abwechselnd das Rundfunk- Sinfonie-Orchester und das Berliner Philharmonische Orchester im Berliner Rundfunk. Diese Konzerte fanden den Zuspruch der Musikfreunde aller vier Sektoren und waren der Mittelpunkt des Berliner Musiklebens geworden. Dann kam das Verbot der amerikanischen Militärregierung, die den Philharmonikern das Auftreten im Ostsektor und in der Ostzone untersagte ...

  • Wir erfahren

    Moskau. Über 7000 Konservensorten erzeugen die Betriebe der Nahrungsmittelindustrie der UdSSR. In diesem Jahr wird die Herstellung neuer Konserven aus Blumenkohl, Mais, Remischtem Gemüse u.a. aufgenommen Die Bevölkerung wird Mandarinen. Pflaumen, Kirschen und Birnen in großen Mengen als. r«i-akostkonserven erhalten ...

  • Andre Simone in Berlin

    Der bekannte tschechoslowakische Schriftsteller und Publizist Andre Simone traf, einer Einladung der „Gesellschiaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion" folgend, in Berlin ein. Er wird einige Wochen bleiben und auch die sowjetische Besatzungszone besuchen.

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  • Gefunde Finanzpolitik der Oftzone

    Gestern hat die Deutsche Wirtschaftskommission ihren Haushaltsund Finanzplan für das Jahr 1949 zur Diskussion gestellt und beschlossen. Wir halten es für unsere Pflicht, allen Kreisen Westdeutschlands über den von uns beschrittenen Weg und über die Finanzierung des Wiederaufbaus unserer Friedenswirtschaft Klarheit zu verschaffen ...

  • ^\uf unfererJJartcf

    über die Gefahr nationaliftifcher Abweichungen

    Nachstehende Resolution wurde auf der 18. (32.) Tagung des Parteivorstandes der SED beschlossen. Der Parteivorstand hat den Bericht des Politbüros über nationalistische und andere ideologische Abweichungen in der Thüringer Parteiorganisation entgegengenommen und beauftragt das Politbüro die Untersuchungen weiterzuführen ...

  • 5 Milliarden Dollar »um Fenster hinaus getcorfen

    Wenn die entscheidenden Männer Washingtons ihre Blicke nach dem Osten wenden, fehlt es ihnen auch nicht an Problemen, die sie lösen müßten, und an Einschätzungen, die überholt werden müssen. Die letzten Monate haben in China den Mißerfolg einer ganzen Politik besiegelt. Im State Department sagt man. daß dieser Mißerfolg nicht etwa die Politik der Vereinigten Staaten, sondern ganz einfach Tschiangkaischek getroffen habe Es ist offensichtlich, daß dies ein reizvolles Wortspiel ist ...

  • Die Legende von der „Blockade"

    Nicht anders verhält es sich mit dem in die Welt posaunten „Sieg der Luftbrücke" Eine Blockierung der Berliner Bevölkerung in der Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen Gütern hat es nie gegeben. Gleichzeitig mit der Beschränkung der Transportwege nach den Westzonen war die sowjetische Militärverwaltung bereit, die Versorgung der gesamten Berliner Bevölkerung zu übernehmen ...

  • China macht Eindruck

    Es gibt aber noch eine andere Frage, die weniger häufi'g in klaren Formulierungen ausgesprochen wird. Die Niederlage der Armeen Tschiangkaischeks und die "Tatsache, daß die kommunistischen Chinesen ihren Sieg mit amerikanischen Waffen und Material davon getragen haben, die dem Gegner abgenommen wurden, hat in Washington einen tiefen Eindruck hinterlassen ...

  • Außenministerrat allein zuständig

    In Verfolgung der Pläne auf Schaffung der .,Westunion" und des atlantischen Kriegspaktes unter Einbeziehung der von ihnen besetzten deutschen Gebiete waren die westlichen Besatzungsmächte bestrebt, jede Beengung zu beseitigen, die ihrer neuen, den internationalen Abkommen widersprechenden Deutschlandpolitik hinderlich sein könnten ...

  • Kursänderung?

    Wenn man einen Kurs ändert, so muß man vorher einen anderen gehabt haben. #Wenn in der beschlossenen Einberufung des Außenministerrates eine Kursänderung der sowjetischen Politik liegt, so muß Sie bisher darin bestanden haben, die Tagungen des Außenministerrates zu verhindern. Genau das Gegenteil ist aber der Fall ...

  • Verändertes Kräftererhällm»

    Die Luftbrücke ist die Verkörperung einer aggressiven Deutschlandpolitik, die Folge eines Versuches, die Deutschlandfrage nach den Gesichtspunkten militärischer Aufmarschpläne zu regeln. Die gemeinsamen Besprechungen in Paris sind nicht eine Folge der Luftbrücke, sondern die Luftbrücke ist eine Folge der separatistischen, imperialistischen Deutschlandunternehmungen der Westmächte ...

  • Opposition im Senat

    Was Westeuropa anbelangt, haben eich die unerwarteten Ereignisse in Washington selbst abgespielt. Nach der Unterzeichnung des Atlantikpaktes entstand im amerikanischen Senat eine sehr heftige Reaktion gegen die Erteilung militärischer Kredite in Dollars und Material an die neuen Alliierten der Vereinigten Staaten ...

  • Festigkeit siegt

    Die Maßnahmen zur Beschränkung des Transportverkehrs zwischen Berlin und den westlichen Besatzungszonen wurden zum Schütze der Wirtschaft der sowjetischen Besatzungszone gegen Desorganisierung durch die separate Währungsreform im Westen Deutschlands und Berlins getroffen. Die Sowjetunion hat nie ein Hehl daraus gemacht, daß diese Maßnahmen nur so lange bestehen, wie die Westmächte ihre Opposition gegen gemeinsame Regelung der Deutschlandfragen aufrechterhalten ...

  • Ilashington kann nicht, wie es trill

    Das ist aber noch nicht alles Die neuen Alliierten der Vereinigten Staaten verlangen dringendst Waffen. Sie unterbreiteten in Waphrna+on T/«:ten. rii° Tank«. Artillerie. Mörser, aber auch modernste Infanteriewaffen, Flak, elekrisches und Telefonmaterial und schließlich Düsenflugzeuge oder Jagdflugzeuge der neuesten Konstruktion umfassen ...

  • türmt rar Einigung

    Der Rat der Außenminister als das internationale und gemeinsame Instrument zur Regelung der Deutschlandfragen ist für Neumann und Reuter die Verkörperung des Bösen und soll für immer und ewig begraben sein. Diese Stellungnahme widerspiegelte die veränderte imperialistische Deutschlandpolitik der Westmächte ...

  • Angst ror der Krise

    Diese Angst vor den riesigen Aufgaben, die durch die sogenannte' Weltpolitik des State Department hervorgerufen wird, spiegelt sich nicht nur in dem Pessimismus der amerikanischen Parlamentarier über die wirtschaftliche Lage des Landes wider. Es ist zweifellos, daß die Einnahmen des State Department sich im Laufe des kommenden Budget-Jahres noch mehr vermindern werden ...

  • Von Michel Gordey

    toren aus dem Süden, wie die Herren George und Byrd, verlangten vom Staatssekretär, daß er klar auf die Frage antworte, ob die Zustimmung zum Pakt das automatische Einverständnis mit Militärkrediten bedeuten würfle, die später vom Senat verlangt würden. Auf diese Frage antwortete Dean Acheson geschickt ausweichend — aber eher zustimmend ...

  • AMERIKANISCHES DILEMMA

    Ein Bendll der „Tribüne des JSaiions" über die Krile in der amerikanilchen Außenpolitik

    Wir veröffentlichen Auszüge aus einem Artikel von Michel Gordey, der m der französischen Zeitung „La Tribüne des Nations" (6. 5. 49) enthalten ist: Für das State Department wie für den amerikanischen Generalstab ist es nach der Meinung bestinformierter Kreise notwendig geworden, auf drei Hauptgeb:eten der amerikanischen Außenpolitik die Zukunft im Licht der Gegenwart zu untersuchen ...

  • Vom Panzerzug zumVerhandlungstifch

    Die Methode der Goebbels-Propaganda, „ie dicker die Lüge, desto größer sind die Chancen, daß sie geglaubt wird" ist seit langem das journalistische Glaubensbekenntnis des „Telegraf" und des „Sozialderrja,- krat" Seitdem die Einigung der v,CI Mächte über die Einberufung cks Außenministerrates für den 23 ...

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  • Das offene Kassenbuch der Zone

    Bemerkungen zum Haushaltsplan 1049 der sowjetischen Besatzungzone

    Wenn der Staat sein Kassenbuch zur Einsichtnahme auf den Tisch legt, muß diese Tatsache allgemeine« Beachtung finden. Dieses offene Kassenbuch liegt jetzt in Gestalt des von der Deutschen Wirtschaftskommission angenommenen Haushaltplanes 1949 vor. Es ist in der öffentlichen Finanzwirtschaft genau so wie im Privatleben: wer Ultimo bei der Gehaltszahlung Schulden aus dem Vormonat hat, kann nicht über sein volles Gehalt verfügen ...

  • AMTLICHES AUFGEBOT

    Es ist beantragt, Charlotte Schmidt, geb. Berger, geboren am 17. November 1918 in Berlin-Pankow, zuletzt wohnhaft i» Berlin, Liegnitzer Straße 21, £ür t o t zu erklären. Die Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Juni 1949, 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in Berlin C 2, Neue Friedrichstraße 12—15, I ...

  • 1| M H S) ^ji -tut -^X Ä li

    Was bringt die Steuerreform? Durchführungsbestimmungen erlassen — Zuviel gezahlte Beträge werden erstattet

    Berlin (Eig. Ber.). Die vom „Neuen Deutschland" und von der 'Abteilung Wirtschaftspolitik beim Panelvorstand der SED geübte Kritik an der verspäteten Herausgabe der Durchführungsbestimmungen Zur Steuerreform- Verordnung der Deutschen Wirtschaftskommission war berechtigt, erklärt die Hauptverwaltung Finanzen der DWK ...

  • Was bringt der FUNK?

    Sonnabend, 14. Mai 1949 Berlin, 356,7 m = 841 kHz 18.05—18.20: Außenpolitische Wochenübersicht / 18.50—19.00: Aus der Sowjetunion / 20.00: Nachrichten und Kommentsr des Tages / 20.15—21.40: Tanzabend mit der Kapelle Adalbert Lutter und Übertragung aus einem Berliner Tanzikal / 21.40—22.00: Welt im Funk ...

  • TODESERKLÄRUNG

    Durch Beschluß des Land-- gerichts Berlin vom 17.1. 1949 ist der Tod des Konrad Christoph Gottfried Zander festgestellt worden und als Zeitpunkt desselben das Ende- des 3 Februar 1947. — 24.T.97.49 — — 58.11.2950.48 — Amtsgericht Berlin-Mitte Abänderung der „Anordnung <fes Polizeipräsidenten in Berlin über den Ladenschluß in offenen Verkaufsstellen und die Offenhaltung von Handwerksbetrieben" vom 13 ...

  • Verheiratete AfbMtneBmer

    mit iwel Kinaern: 430,— 28,50 ea,5ö 61,3 MO,— S3.5O 144,— 53,9 TM,— 133,— 244,- 43,5 im,— 232,50 359,— 35,4 Angehörige der Intelligenz, Wie Ärzte, Zahnärzte, Dentisten, Künstler usw., werden nach den gleichen günstigen Sät2än besteuert, auch wenn sie freiberuflich tätig sind. So hatte ein lediger Arzt mit einem Jahreseinkommen von 24 000 DM bisher 15 071 DM an Steuern zu entrichten ...

  • Wie wird dat WETTER t

    (Elttntr Bericht) Übersicht: Hochdruckbrücke Engländ- Dänemark-Baltikum schwächt sich ab. Ausläufer eines Mitte'.meertiefs beeinflußt Süd- und Mitteldeutschland. Voraussage: Mecklenburg und Brandenburg nach Frühdunst wolkig bis heiter. Sonst allgemeine Bewölkungszunahme. Im Süden der Zone leicht veränderlich ...

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    L„DlE K1NOKÖMG1N« tägl. 19.00, sonntags auch 15.30 15. 5., 11.00: Ballett im Metropol l VO. XbJUHNE BERLIN (44 25 43) 13.00 u. 19,0Q: „Tiefe Wurzeln" Abt. "«S) DELPHl-Film-BUhne. Bln. NO Bö, Gustav-Adolf-Strafle 2a. 13.—19. 5.. „Diskretion Ehrensache" mit Ralph Artur Roberts, Heli Finkenzeller, Hans Holt ...

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    erfahrene Fachkraft (Autoschlosser) mit zuverläss. demokrat. Gesinnung stellt ein Verwaltung Im sowj. Sektor Berlins. Bewerbungen erbeten unl. CY 2157 an Verlag „ND", Berlin N 34. Schönhauser Allee 17G

  • Thealer-¥arse!e«Konzeri

    EHEMALIGE STAATSTHEATER DEUTSCHE STAATSOPER. 14. 5., 18,30 Uhr: „Ariaflne auf NaXos" DEUTSCHES THEATER. U. B.. 18 Uhr: „Volpone" — KAMMER- SPIELE: nesrhlossen

  • Gib am HitbMai Dein

    5000 DM Gesch.-Dafl. geg. hohe Sich. u. gute Verzlnsg. ges. Angeb. an Heyer, Hartha i. Sa. (Staat), Kirchgasse 1 I, erbeten.

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  • „Volkskongreßwähl? Jawoll!"

    Der Lokführer des zweiten Interzonenzuges sagt seine Meinung

    Nach einer wilden Hetzjagd durch das Schiebergewühl am Bahnhof Zoo noch einige kurze Formalitäten an der Sperre, und dann erreichten wir, knapp den Interzonen-FD 112 auf dem Bahnsteig III. • „... FD 112 — Interzonenzug nach Köln über Helmstedt .. !" — so tönt es aus dem Lautsprecher durch das unverglaste Hallengerüst hinüber zu den Ruinen der Elefantenhäuser des Zoos ...

  • Der BSV ivinl morgen Meister

    Diese Überschrift mag in Tempelhofer Kreisen voreilig genannt werden. Aber ist nach nüchterner Abschätzung der Kräfte in den Mannschaften von BSV und Viktoria wirklich zu erwarten, daß die Viktorianer den Wilmersdorfern den einen Punkt, den diese noch zum endgültigen Erwerb des Titels benötigen, streitig machen können? Nein, schon ein Unentschieden wäre eine Überraschung, ein Sieg der himmelblauen Viktoria- Elf eine ausgewachsene Sensation! Allerdings können sich die Tempelhofer evtl ...

  • 3000 Mark Belohnung!

    Die dunkelbraune Limousine gefunden

    Am 12. Mai gegen 17 Uhr wurde von Passanten am Ufer des Müggelsee, etwa 1000 Meter vom Strandbad Rahnsdorf entfernt, die bei der Ermordung des Chauffeurs Eduard Alte am 11. Mai in der Charlottenstraße Ecke Unter den Linden geraubte dunkelbraune Limousine gefunden. Die fünf gut erhaltenen Bereifungen Fabrikat , ...

  • Was Sie noch nicht wußten

    Neuer AVährungscoup? Der Mitte voriger Woche von Finanzkreisen, die die Wechselstuben kontrollieren, vorbereitete erneute Anschlag auf den Arbeitslohn der Berliner Werktätigen, soll, wie wir bereits berichteten, in Kürze gestartet werden. Der Wechselkurs soll nicht, wie am berüchtigten „Schwarzen Freitag" schlagartig, sondern allmählich hochgetrieben werden ...

  • Volkseigene Betriebe sollen Berlin versorgen

    Ernennung der Direktoren der Berliner VVB

    Stadtrat Maron überreichte gestern im Neuen Stadthaus den Direktoren der sieben Berliner Vereinigungen Volkseigener Betriebe ihre Ernennungsurkunden. Der- Magistrat bestellte als Direktoren ' für Maschinenbau und Metallurgie Herbert Goetze; für die Leichtindustrie Hermann Gloth, für die Elektroindustrie Kurt Schütz, die Chemie Dr ...

  • Zum Nadidenken: Der Puppentopf im Bohnenbeet

    Wie Zchntauscndc Berliner habe ich dieser Tage Bohnenbeete hergerichtet. Es war höchste Zeit. Beim ersten Spatenstich leuchtete es bunt -aus der Erdkrume: ein Zinnsoldat. Überrest einer unseligen Vergangenheit. Und dann war es eigentlich das übliche,, was jeder Schrebergärtner heule kennt, der zwischen den Trümmern unserer Stadt dem Boden ein paar Vitamine abgewinnen will ...

  • 5FOM

    Sportler stimmen für den Frieden

    Noch fehlt es an Sportmaterialien, an Geräten, Sportplätzen und1 Stadien. Alle Sportler haben ein Interesse daran, daß dieser Mangel sehr schnell behoben wird. Sie wollen wieder Turnhallen, sie wollen Fußballschuhe und Bälle. Mit Unterstützung der FDJ und des FDGB, unserer beiden starken Trägerorganisationen, werden wir bald die Bedürfnisse aller Sportler und Sportlerinnen befriedigen können ...

  • Berufsverbrecher als „politischer Flüchtling'*

    Den untenstehenden Verpflegungsausweis für „politische Flüchtlinge" führte der Kraftfahrer Otto Pflug aus der Adalbertstraße 28 (USA- Sektor) bei seiner erneuten Festnahme durch die Volkspolizei mit sich. Pflug, ein jetzt 47jähriger Berufsverbrecher, ist seit seinem 15. Lebensjahr zehnmal mit insgesamt zehn Jahren, acht Monaten Gefängnis und Zuchthaus vorbestraft ...

  • Letzte Wahlvorbereitungen im Stadthaus

    In 24 Stunden werden sich die Türen der Wahllokale im Ostsektor Berlins öffnen und die ersten Berliner ihre Stimme für die Einheit Deutschlands und einen gerechten Frieden abgeben. Im Hauptquartier des Stadtabätimmungsausschusses. im Stadthaus in der Parochialstraße, werden fieberhaft die letzten Vorbereitungen getroffen ...

  • 285 Meldungen für den Kehraus

    Am Sonnabend, dem 14. Mai 1949, trifft sich Berlins Schwimmelite zum letztenmal in dieser Saison in der Gartenstraße. Mit 285 Teilnehmern werden sich die Schwimmwettkämpfe recht farbig gestalten, so daß die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen. Es starten: Günter Müller (Schwimmklub Neukölln) gegen den Berliner Meister Hitzinger, Müller wird schwer zu kämpfen haben, um sich auf der 50-Meter-Bahn gegen Hitzinger durchsetzen zu können ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Sonnabend, 14. Mal 1949 Ländesverbana/Abt. Arbeit und Sozialfürsorge: 15.00 Uhr, Mitgliederversammlung der Blindengruppe der SED Im Lokal Landsberger Straße 78. Charlottenburg: 15.00 Uhr, Org-Konferenz der ersten und zweiten Vorsitzenden aller Wohn- und Betriebsgruppen im Kreissekretariät. Neukölln: 13 ...

  • Ans der Kartentasche

    Sowjetischer Sektor: Pankow: 1 kg Spinat auf Abschnitt G4 der Juni-Kartoffelkarte. Weißensee: 50 kg Braunkohlenbriketts für Hirnverletzte im Monat Mai. Betriebe, die Anträge auf Waschmittel gestellt haben, müssen die Bezugscheine auf Seife im Verteilungsamt Wörthstraße 20, Zimmer 37, abholen. Die Scheine verfallen am 20 ...

  • Volksausschuß

    für Einheit und gerechten Frieden Sonnabend, 14. Mal 1949 Lichtenberg: 18.00 Uhr, Demonstration vom Roscnfelder Platz zum Hubertusplatz, Redner: W Barte-1. Treptow/Baumschulenweg: 17.00 Uhr, öffentliche Kundgebung Kiefholz- Ecke Baumschulenstraße. Redner' H. Mummert. Adlershof: 19.00 Uhr, öffentliche Kundgebung auf dem Marktplatz ...

  • DFB Kulturbund

    Sonntag, 15. Mal 1949 Reinickendorf: 10.10 Uhr, Internationale Kulturfilmschau im Universum, Filmtheater am Bahnhof Schö&holz Sonnabend, 14. Mai 1949 DFB/Hauptgcschäftsstelle: 9.00 Uhr, Nähstubenkommission, Mauerstraße 45, Zimmer 4089.

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Berlin - Freigabe von Kartoffeln und Gemüse Labour Party erhielt die Quittung Gewerkschaften kämpfen für Frieden USA-Wirtschaft geht rückwärts Der Gedanke der Einheit §elzt §idi durdi Den Hexenjägern entronnen Die beste Gruppe heißt „Friedensaktiv" Aus Fehlern lernen! Washington gegen Friedensvertrag Thema: Unkosten Senkung Jungaktivist Maßtus Spinnereien holen auf Angst vor geeintem Deutschland Schneller spurten Ein gutes Beispiel Sehrauben aus Köpenick. Jugend haut Eisenbahn Gleicti im Betrieb Vorbesprechungen am Sonnabend
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