17. Okt.

Ausgabe vom 22.01.1949

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  • Der Hochverrat Mindszentys

    Budapest, 21. Jan. (ADN). Das „Gelbbuch" der ungarischen Regierung zum Fall Mindszenty bringt eindeutige Beweise für die hochverräterische Tätigkeit des Fürstprimas. In seinem in Faksimile wiedergegebenen Geständnis gibt Mindszenty zu, daß seine Beziehungen zu den Westmächten von der politischen Auffassung bestimmt waren, mit Unterstützung dieser Staaten, in erster Linie der USA, nach dem Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen aus Ungarn einen Regierungswechsel herbeizuführen ...

  • Rücktritt Tschiangkaischeks?

    Die politischen Auswirkungen der Erfolge der chinesischen Volksarmee

    Sie erklären, Tschiangkaischek sei vom Parlament zum Präsidenten gev/ählt worden und hätte bei einem endgültigen Rücktritt die Volksvertretung hiervon unterrichten müssen. Dies sei jedoch nicht geschehen. Diese Ansicht scheint um so mehr gerechtfertigt, als Li Tsung Yen am Freitag nach der Abreise Tschiangkaischeks in Nanking erklärte, er werde „in die Fußtapfen des Generalissimus treten" und dieser werde sich nur kurze Zeit von den Regierungsgeschäften zurückziehen ...

  • Wir gehen vorwärts

    Wir stehen kurz vor unserer Parteikonferenz. Sie wird am kommenden Dienstag im großen Sitzungssaal der Deutschen Wirtschaftskommission zusammentreten. Dieser Parteikonferenz ist eine lebendige und fruchtbare Diskussion in der Partei und Presse voraufgegangen. Sie wird eine ernste Arbeitstagung sein, die sich mit den vordringlichen Problemen unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens beschäftigt ...

  • Die Lenin-Rede Otto Grolewohls

    im überfüllten Friedrichsfadf-Palasf

    Von der Bühne her grüßte die Figur des genialen Theoretikers und Organisators, und über seinem Kopf flammte das berühmte Wort Gorkijs: „Keine Gewalt der Welt kann das Licht der Fackel verdunkeln, die Lenin erhoben hat", in breiten roten Lettern. Symbolhaft für die tiefe Bedeutung dieser Feierstunde erklang als erste Melodie das Lied der italienischen Revolutionäre „Rote Fahne", das in dem Refrain endet „Es lebe Lenin, zerschlagt den Faschismus" Erinnerungen an das Alexandrow-Ensemble ...

  • Friedrich Ebert besucht Berliner Werktätige

    Berlin, 21. Jan. (ADN). Oberbürgermeister Friedrich E b e r t besichtigte am Freitag weitere Berliner Betriebe. Dabei stattete er auch der Belegschaft der Firma I n j e k t a, Berlin-Weißensee, einen Besuch ab. Friedrich Ebert unterhielt sich mit den Arbeitern und informierte sich ausführlich über ihre wirtschaftliche Lage ...

  • Wallace verurteilt Truman-Rede

    New York, 21. Jan. (ADN). Henry Wallace erklärte zur Antrittsrede Trumanst sie lasse rerkennen, daß die USA^Regierung nicht willens ,ist, eine, .friedliche. Verständigung mit der Sowjetunion "herbeizuführen. Truman habe eine Politik angekündigt, die die Welt zur Vorbereitung eines künftigen Krieges in zwei feindliche Lager spalten werde ...

  • Erfolge indonesischer Partisanen

    Neu Delhi, 21. Jan. (ADN). Indonesische Partisanenverbände sind tief in Ost- und Westjava eingedrungen, geht aus Berichten hervor, die der indische Berater der indonesischen republikanischen Regierung, Yusun, auf der Indonesien-Konferenz vorlegte. .Danach haben die Partisanen beträchtliche Gebietsgewinne erzielt und kontrollieren den Raum um Bandoeng und Surabaya ...

  • Schach den Schiebern!

    Weimar, 21. Jan. (ADN). Gehortete Maschinen, Rohstoffe und Waren aller Art im Gesamtwert von 40 Millionen DM wurden von der Volkskontrolle des Landes Thüringen im vergangenen Jahr bei rund 36 000 Betriebsund Geschäftsprüfungen beschlagnahmt und der allgemeinen Bewirtschaftung zugeführt. Unter anderem wurden 717 Werkzeug- und landwirtschaftliche Maschinen, 76 Tonnen Lebensmittel, 218 Tonnen Wolle, 518 000 Meter Stoffe, 23 000 Paar Strümpfe und 10 300 Paar Schuhe sichergestellt ...

  • Trauerfeier

    im Moskauer Großen Theater Moskau, 21. Jan. (ADN). Anläßlich der 25. Wiederkehr des Todestages von Wladimir Iljitsch Lenin fand am Freitagnachmittag im Moskauer Großen Theater eine Trauerfeier des Zentralkomitees des Moskauer Komitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bulschewiki), des Präsidiums ...

  • Großbritannien fürchtet deutsche Konkurrenz

    London, 21. Jan. (ADN). Führende britische Fabrikanten und einflußreiche Persönlichkeiten der Gewerkschaftsbürokratie haben sich, wie die „Daily Mail" meldet, unmittelbar an Schatzkanzler Cripps gewandt, um „ein Eingreifen der Regierung zum Schutz der britischen Exporteure vor der deutschen Konkurrenz" zu fordern/ Welche Bedeutung diesem Schritt beigemessen wird, ist daraus ersichtlich, daß die Meldung auf der Titelseite des Blattes plakatiert wird ...

  • Polnische Regierung umgebildet

    Warschau, 21. Jan. (ADN). Staatspräsident B i e r u t hat im Zusammenhang mit der Auflösung des Ministeriums für die Westgebiete ein Gesuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Ministers für die Westgebiete, G o m u 1 k a , ihn von diesen Ämtern zu entbinden, genehmigt. Gomulka wird" das Amt des Vizepräsidenten des obersten Staatskontrollamtes übernehmen ...

  • Oi'feniliche Versammlung

    Sanntag, den 23. Januar, 10 Uhr, Tegelort, Restaurant „Seegarten" Thema: „Die Russen und wir" Referent: Rudolf Juhlke Kztlf BdalckendoM — Ittdtbetixk Xeftl

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  • Potsdam und Warschau

    Vnn Kur] Eduard vnn Srhnit7.lp.r

    Kein Leitartikel, keine politische Rede — m denen nicht vom Potsdamer Abkommen die Rede wäre, in denen diesem Potsdamer Abkommen nicht die Warschauer Beschlüsse gegenübergestellt würden. Potsdam und Warschau: Zwei — scheint's — fest geprägte Begriffe, Argumente, die für sich sprechen. Und dann pflegt in diesem Zusammenhang noch von Friedensvertrag, Besatzungsstatut, Londoner Empfehlungen und Abzug der Besatzungstruppen die Rede zu sein ...

  • Treuebekenntnis znm Weltgewerksdiaitsbnnd

    Die Werktätigen der ganzen Welt fordern die Einheit

    Prag, 21. Jan. (TASS). Der Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes, Louis 'S a i 1 - lant, teilte In einer Pressekonferenz mit, daß dem Vollzugskomitee des Weltgewerkschaftsbundes fortgesetzt Telegramme zugehen, in denen die Gewerkschaftsorganisationen verschiedener Länder die Fortführung der Tätigkeit des Vbllzugsbüros gutheißen ...

  • Die Welt gedenkt des großen Lenin

    Moskau, 21. Jan. (Rundfunk). Am Freitag sind seit dem Tode Wladimir Iljitsch Lenins 25 Jahre vergangen. In allen Betrieben, Institutionen und Lehranstalten der Sowjethauptstadt fanden aus diesem Anlaß Trauerfeiern statt. Warschau, 21. Jan. (SNB). Der Höhepunkt der Feiern in Polen bildete die feierliche Sitzung im Teatr Polski in Warschau ...

  • Verkehrswesen und Planerfüllung

    Beginn der vierten Transportkonferenz in Leipzig — Arbeitsrichtlinien für 1949 aufgezeigt

    Leipzig (ND). In Leipzig begann heute-die für drei Tage berechnete vierte Transportkonferenz der Hauptverwaltung Verkehr der DWK. Die Fachleute der Reichsbahn, der Schiffahrt und des Kraftwesens traten zusammen, um über die Maßnahmen zu beraten, die sich für die Erfüllung des Plansolls ergeben. Die Tagung erhält ihr besonderes Gesicht dadurch, daß außer Vertretern der SMV, der Länder und der politischen Parteien und Organisationen 3C0 Verkehrsaktivisten an ihr teilnehmen ...

  • Ein empfindlicher Schlag gegen Westberlin"

    Karl Maron zum Ausfuhrverbot der westlichen Militärregierungen

    Die Folge dieser Maßnahme muß, wenn sie wirklich ernsthaft gemeint ist, ein weiterer Rückgang der Wirtschaft Westberlins sein", fügte Karl Maron hinzu. Die Wirtschaft Westberlins werde dann nicht nur wegen des Mangels an Rohstoffen und Kohlen, die über die Luftbrücke nicht herangebracht werden können und zumeist auf Schleichwegen aus der Ostzone und dsm Ostsektor Berlins geholt werden, ständig weiter zurückgehen ...

  • Repressalien können nicht schrecken

    Berlin, 21. Jan. (ADN). „Millionen Werktätiger in Westdeutschland sehen jetzt klar, daß die Militärregierungen der Westmächte, erschreckt über die allgemeine Empörung über das Ruhrdiktat, nichts Besseres zu tun gewußt haben, als ihre Repressalien gegen die fortschrittlichen demokratischen Parteien und Organisationen zu verschärfen ...

  • Kleine Verbesserungen - großer Nutzen

    Berlin, 21. Jan. (ND). Oft sind es nur Kleinigkeiten, nach ihrer Verwirklichung meist Selbstverständlichkeiten, doch man muß durch intensives Nachdenken darauf kommen. Aktivisten sind Menschen, die überlebten Gewohnheiten und der Trägheit den Kampf angesagt haben, die nicht nur mechanisch und stumpfsinnig, sondern auch mit dem Verstand arbeiten ...

  • Westdeutschland als Aufmarschgebiet

    Baden-Baden, 21. Jan. (ADN). In der bekannten französischen- Zeitschrift „Revue des Deux Mondes" befaßt sich der französische General Serrigny mit den Absichten der Westmächte im westdeutschen Raum. Die Ausführungen des französischen Generals gipfeln in der Forderung, „die Gebiete, die unter der Kontrolle der Westmächte stehen, als Raum für die Konzentration ihrer militärischen Macht zu benutzen" ...

  • Briten mißachten internationales Recht

    Bochum, 21. Jan. (ADN). Die wegen der Verweigerung, Demontagearbeiten in der Gesenkschmiede des Bochumer Vereins für die Briten auszuführen, vor dem englischen Militärgericht in Bochum stehenden sieben Arbeiter der Firma Sulzbach betonten auch am dritten Verhandlungstag, daß sie nach allen ihrer Einstellung bei dieser Firma voraufgegangenen Ereignissen den Eindruck haben mußten, keine Arbeitsverpflichtung eingegangen zu sein ...

  • Um den bizonalen Lastenausgleich

    Frankfurt (Main), 21. Jan. (ADN). Mit der Genehmigung des ersten Lastenausgleichs- Gesetzes durch die anglo-amerikanischen Militärregierungen werde, wie der Präsident des bizonalen Wirtschaftsrates, Dr. Köhler, am Freitag erklärte, für Mitte nächster Woche gerechnet. Von unterrichteter Seite verlautet ...

  • metn&n*U$$dh

    Der amerikanische Geheimdienst hat die Nacn» rieht erfunden, daß Genosse Ulbricht die Absicht haben, sich mit den drei Westzonen zu beschäftigen. Die Zeitung „Sozialdemokrat" hat offenkundig besonders enge Beziehungen zu amerS-1 kanischen Stellen, denn sie gehört zu den wenigen Zeitungen, die diese Nachricht bringen ...

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  • Die Anfänge der russischen Arbeiterbewegung

    In Petersburg widmete sich Lenin seit 1894 der Organisation der Industriearbeiterschaft. Hier in Petersburg lag nicht nur seine erste, sondern auch seine bedeutsamste politische Wirksamkeit, der zu Ehren die frühere Zarenstadt Petersburg heute den Namen Leningrad trägt. Lenin war mit seinen 24 Jahren, als er seine Tätigkeit in Petersburg begann, bereits ein völlig gefestigter, ausgezeichnet gebildeter und der Arbeiterklasse rückhaltlos ergebener marxistischer Kämpfer ...

  • Lenin, Titan des revolutionären Denkens und Willens

    Die Zusammenhange des Leninschen Gedankengebäudes wären jedoch nur lückenhaft aufgeführt, wollte man nicht jenes geniale Werk Lenins aus dem Jahre 1909 erwähnen, das den Titel trägt „Materialismus und Empiriokritizismus". In diesem bedeutsamen Werk kritisiert Lenin die idealistische Philosophie und gibt eine tiefschürfende Darstellung der Erkenntnistheorie des dialektischen Materialismus ...

  • Lenin und Revolution 1905

    Am 9. Januar 1905 begann in Rußland die Revolution. Lenin stellte die Aufgabe, das Proletariat und die Bauern zu bewaffnen, den bewaffneten Aufstand vorzubereiten und zu organisieren, die revolutionär-demokratische Diktatur der Arbeiter und Bauern im Lande zu errichten. „Das gewaltige Verdienst Lenins ...

  • Zwei verschiedene Wege

    Die sozialdemokratischen Parteien Westeuropas, unter Führung der Opportunisten, und die Arbeiterklasse Rußlands, unter der Führung der Partei Lenins, sind zwei verschiedene Wege gegangen. Die Geschichte hat den Urteilsspruch gefällt, welcher von beiden Wegen der erfolgreiche und deshalb der richtige Weg gewesen ist ...

  • Die Schaffung- einer Partei neuen Typus

    Die Frage des Orgamsationsverhaltnisses der Arbeiterklasse in Europa ist es wert, ein wenig näher in Zusammenhang^ mit den Werken Lenins betrachtet zu werden. In allen europäischen Ländern stand die Arbeiterklasse bei Beginn der Periode des Imperialismus vor der entscheidenden Aufgabe, eine neue Lehre von der proletarischen Partei zu entwickeln und diese Partei neuen Typs zu organisieren und zu festigen ...

  • Vor dem Mausoleum Lenins

    Auf dem II. Sowjetkongreß der Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken 1924 sagte Stalin: „Ihr habt in diesen Tagen die Wallfahrt Zehntausender und Hunderttausender von Werktätigen zum Sarkophag des Genossen I^enin gesehen. Bald werdet ihr die Wallfahrt von Millionen Werktätiger zum Grabe des Genossen Lenin sehen ...

Seite 4
  • Lenins neue Formel vom Siege des Sozialismus

    1 Aber Lenin gab uns nicht nur den Kompaß für die verschlungenen Wege unserer Tagespolitik, sondern er vermittelte uns auch eine bedeutende Entdeckung unserer Epoche, die das leitende Prinzip für das gesamte weitere Wirken Lenins wurde. Die imperialistischen Kriege schwächen die Kräfte des Kapitalismus und schaffen die Möglichkeit, seine Front dort zu durchbrechen, wo sie sich am schwächsten erweist ...

  • Wir gehen entschlossen Lenins Weg

    (Fortsetzung von Seite 3)

    betrachten, wenn wir die Zerreißung Deutschlands und Berlins sehen, wenn wir die Verfassungsmacherei in Bonn beobachten, wenn yir die Versklavungspolitik durch Ruhrstatut und Besatzungsstatut verfolgen, wenn wir die dummen, aber brutalen Strangulierungsversuche der britischen Militärverwaltung sehen, die die Stimme des Volkes durch die Mundtotmachung von Max Reimann ersticken wollen ...

Seite 5
  • Erfolge des sozialistischen Wirtschaftssystems

    Die Industrieproduktion der Vorkriegszeit um 18 Prozent überboten

    Die Sowjetunion befindet sich in einer krisenlosen systematischen Entwicklung. Die Erfolgs des sozialistischen Wirtschaftssystems zeigen im Gegensatz zu den kapitalistischen Ländern einen kontinuierlichen Aufstieg der gesamten Produktion des Sowjetlandes. Der industrielle Aufstieg ist zu dem wichtigsten Gradmesser der sozialistischen Volkswirtschaft gev/orden ...

  • Wirtschaftsplanung und Handwerk

    Von der, Wirtschaftspolitischen Abteilung beim ZS/der SED wird uns geschrieben: Die Sozialdemokratische Zeitung „Telegraf" vom ,£l. Jan. 1949 veröffentlicht eine Lügenmei/iung über die angebliche Bildung von Pr,<jduktivgenossenschaften in Leipzig, die das T4andwerk in die industrielle Planung einbe- /ziehen sollen ...

  • lai Interesse der Berufstätigen

    Lesesaal der öffentlichen Wissenschaftlichen Bibliolhek auch sonntags geöffnet Auf Initiative der Verwaltung der öffentlichen Wissenschaftlichen Bibliothek in Berlin, Charlottenstraße 39, wird zur Förderung des Zweijahrplanes der neu hergerichtete allgemeine Lesesaal der Bibliothek mit seinen über hundert bequemen Arbeitsplätzen vom 30 ...

  • Aus dem Berliner Komertleben

    Celibidadies Wiederkehr

    Zurückgekehrt von seiner Gastspielreise dirigierte Serglu Celibidache zum erstenmal wieder das Berliner Philharmonische Orchester. Während seiner langen Abwesenheit begrüßte die Hauptstadt eine Reihe in- und ausländischer Dirigenten, denen bei aller Verschiedenheit der persönlichen Charaktere eine gesammelte Temperamentsbeherrschung in der überlegenen Orchesterleitung gemeinsam war ...

  • Ein Bild von Lenin

    tern Bild zu zeichnen, ist schwer", bekennt Maxim Gorki in seinen Erinnerungen an Lenin. Die besondere Note jedoch, welche die Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion ihrer Gedenkstunde im Deutschen Theater gab, vermochte durch vorzügliche Auswahl des literarischen und musikalischen Programms ein Bild von Lenin zu geben, das faßbar und deutlich war ...

  • Zu Stefan Brodwins „Feigling"

    Brief eines Kriegsgefangenen Beim Deutschen Theater in Berlin, das in seinen Kammerspielen Ende November Stefan Brodwins Komödie „Der Feigling" mit großem Erfolg uraufgeführt hatte, traf dieser Tage ein Schreiben aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager in der Sowjetunion ein, in dem der Dichter um Überlassung des Textbuches gebeten wird ...

  • Sonnabend, 22. Januar

    5.0O, 6.00, 7.00, 13.00, 22.00, 24.00: Wetter und Nachrichten / 5.13, 21.00: Sendung für Westdeutschland 7.10, 12.45, Landfunk / 7.15: Gymnastik / 7.25: Frühmusik / 7.50: Junge We'.t ' 8.00: Kurznachrichten, Zeitungsschau / 8.15: Suchdienst ' 9.00: Schulfunk 11.45, 15.00: Kinderfunk / 12.00: Zeitungsschau für Westdeutschland / 12 ...

  • Berliner Rundfunk

    Berlin-Mittelwelle: 356,7 m — 841 kHz

    Sonnabend, 22. Januar 5.00, 6,00, 7.00, 11,00, 13.00, 1«.00. 22.00, 24.00: Wetter und Nachrichten / 5.13: Frühmusik / 5.55: Gestriger Tag / 6.10: Morgenglosse / 6.30: Jurage Welt / 6,40, 7,15, 11.10: Musik / 7.10, 13.00, 16.00, 22.00: Programmhinweise 8.00: Kurznachrichten, Zeitungsschau 8.15: Rundfunkstelldichein / 8 ...

  • Lessing in Berlin

    Die Wiedereröffnung des Lessing-Nicolai- Hauses in V.er Brüderstraße 13, anläßlich des 220. Geburtstages Gotthold Ephraim Lessmgs, am 22. Januar, bedeutet mehr als die bloße Wiederherstellung eines Museums, ebenso wie die Schließung des Hauses durch die Nationalsozialisten mehr als das Stillegen einer musealen Sammlung ...

  • Kursmeldungen

    Ascherbad (ADN). In der turkmenischen Sowjetrepublik konnte bereits in einem Teil mit der Aussaat von Sommergetreide begonnen werden. Halle (ADN). Die volkseigene Gießerei Buntmetall in Halle produzierte im zweiten Halbjahr 1948 178,4 t Buntmetallguß. Die Gießerei stellte in der Hauptsache Achsenlager für den Waggon- und Maschinenbau her ...

  • Wirtschaftsnacti rieh ten

    Gegen die Umsiedler

    Braunlage (EB). Die Verwaltung für Wirtschaft In der Bizone hat rückwirkend ab 1. Oktober 1348 eine Verordnung erlassen, in der die Mietpreise für Hotelbetten neu geregelt sind. Die Regelung richtet sich vor allem gegen die Umsiedler, die in den Kurorten Westdeutschlands untergebracht sind. Je nach der Preisstaffel des Hotels wurden die Preise für ein Bett auf 25 bis 49 und für ein Doppelbett auf 32 bis 64 Mark festgesetzt, was für die auf Unterstützung angewiesenen Flüchtlinge untragbar ist ...

Seite 6
  • Neue Verfolgungen der Opfer des Faschismus

    Der frühere Magistrat hat in den zwei Jahren seiner Existenz alles unterlassen, um die bescheidenen ■Wiedergutmachungsansprüche der Berliner Opfer des Faschismus gesetzlich zu sichern. Der von dem Magistrat eingebrachte Entwurf der Wiedergutmachung war völlig ungenügend und stieß auf die Ablehnung aller Parteien ...

  • VawfoU hr\ $eit4epiewe* feetedtkbe^

    Entschließung der Berliner Sportfunktionäre

    Wir berichteten bereits in der Freitag-Ausgabe über die eindrucksvolle Sitzung der Berlinei Sportfunktionäre in der DWK. Aber einiges wäre noch zu sagen. Fest steht nach allem Vorangegangenen, daß sich jetzt die Geister zu scheiden beginnen, daß die fortschrittlichen Sportler die Initiative ergriffen haben, um ein für allemal Schluß zu machen mit Bartelmann und Genossen ...

  • fyerfhet &üh\\ ahne fywöl'

    Auch Fußball Vertretung Sachsens wurde geändert

    Als sich heute früh der Autobus mit der Berliner Fußballmannschaft in Richtung Chemnitz in Fahrt setzte, blieb ein Platz leer. Einer der Auserwählten, auf den die Berliner Fußballgemeinde ganz besondere Hoffnungen gesetzt hatte, konnte nicht mitfahren: Hann« Berndt, dessen Verletzung vom vergangenen Sonntag doch schwerer ist als erst angenommen wurde ...

  • AMTLICHES

    AUFGEBOTE

    Es wird beantragt: 1. a) die verschollene Frau Lea Neumann geb. Zucker, geboren am 25 3 1875, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg. Mommsenstraße 22, b) die verschollene Frau Wally Grünbaum, geb. Neumann, geboren am 26. Juli 1901. zuletzt wohnhaft in Berlin N Badstraße 37a, —58. It. 4162-4163 48— 2 ...

  • Wer erhält keine Punktkarte?

    Jtur Behebung von Unklarheiten über die Ausgabe von Punktkarten an Betriebsinhaber gibt die Abteilung für Wirtschaft beim Magistrat von Groß- Berlin bekannt, daß 1. Inhaber von HandelsbetriebenT die .mehr als fünf Arbeltskräfte und Inhaber von allen übrigen Betrieben, die mehr als zehn Arbeiter und Angestellte ...

  • Leipuqt 0pmtHe*~£tite rn fy

    Seit dem Totensonntag-Gedenkschwimmen blieb der Berliner Schwimmergemeinde ein größeres Ereignis vorenthalten. Nun ist e« wieder einmal so weit und Im Bad in der Krumme Str. in Charlottenburg werden sich Berlins Schwimmerkräfte mit der Elite Leipzigi auseinandersetzen. Es Ist der fällige Rückkampf der Schwimmerinnen von Lelpzlg-Mltte gegen Westring, aus dem beim ersten Aufeinandertreffen In der Messestadt die damalige Gastgeber-Mannschaft "siegreich hervorging ...

  • Sonderzuteilung für Muttern

    „Schrippen ham wa noch", lacht der Pohzeiwachtmeister und schüttet einen großen Karton voll duftender Schrippen vor den erstaunten Augen der Bauarbeiter aus. „. . . und Kartoffeln und Butter und Zigaretten und Brot ham wa auch noch", ergänzt Kollege Leie vom FDGB und baut die guten Sachen auf dem primitiven Holztisch auf ...

  • Eine Geschichte für Mütter in Westberlin

    ( Arbeiterkorres nondenz)

    Die kleine siebenjährige Bärbel A. ist krank. Der Arzt stellt fest, daß das Kind nur 58 Prozent rote Blutkörperchen hat. Er verordnet einen halben Liter Frischmilch täglich. Das Gesundheitsamt im amerikanischen Sektor genehmigt für einen Monat die Frischmilchzuteilung Bei der erneuten Unter- »uchung nach vier Wochen stellt der Arzt fest, daß auf Grund der täglichen frischen Milch Bärbels Zustand sich tatsächlich um 10 Prozent gebessert hat ...

  • fteHe* t'^j^w^ bei ff&fr, )>Ä:

    Nur V'i Stunden dauerte am Mittwoch die Jahreshauptversammlung der Berufsrennfahrer Im Ballhaus Friüdrlchstadt. Die Berufsfahrer haben sich Im Jahre 1949 für eine neue Kommission entschieden, die ihre Belange vertreten soll. In den Diskussionen trat die Meinung klar zutage, daß zur weiteren Förderung des Berufsradsportes eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sportausschuß In der Ostzone unbedingt nötig Ist ...

  • Verbrechersentrum Bahnhof Zoo

    In einem Leserbrief im „Sozialdemokrat", vom 21. Januar beschwert sich Herr G. D. aus Spandau darüber, daß das Schiebertum und Schwarzmarktgesindel am Bahnhof Zoo durch die Laschheit der Polizei begünstigt würde, weil sie „zu selten" eingreift. Herr D. schreibt: „Außerdem ist der Bahnhof Zoo Sammel- und Treffpunkt der sogenannten Kipper und der Verbrecherwelt geworden ...

  • TODESERKLÄRUNGEN

    Die nachfolgenden Personen sind für t o t erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist das dabeistehende Datum festgesetzt. 1. KaufmännischerAngestel'.ter J ohannes Josef Lorke, geboren am 31 Oktober 1917 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin O 17 Smgerstraße 59. 5. 11. 1943 —58- II. 3828. 48— 2 Verwaltungsdirektor Willi Max Schauert geboren sm 10 Februar 1894 in Kernein Kr ...

  • TODESERKLÄRUNGEN

    Die nachfolgenden Personen sind für t o t erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist das dabeistehende Datum festgesetzt. 1. Vertreter Hermann Stein b e r g e r geboren am 24. November 1883 in Alsfeld (Hessen) zuletzt wohnhaft in Berlin, nähere Adresse jnbekannt. 27. 11. 1941 -58 II 2722 48- 2. Postbeamter August Vogt geboren am 31 ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Verlag and Redaktion: „Neues Deutschland" Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 - Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr. Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) - Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 8 bis 15 Uhr — Vertriebs- und Anzeigenabteilung: Ber:in SW 68. Zimmerstr 87-91 - Telefon ...

  • Danksagung

    Liebe Genossen und Genossinnen, liebe Freunde alt und jungl Für all das Viele un.1 Schöne zu meinem 80 Geburtstag Jedem einzelnen zu danken, ist mir unmöglich, deshalb auf diesem ^Wege einige Worte: Dank und einen herzlichen Händedruck, der euch versichern soll, daß der Kampf bei mir nicht aufhört, noch ...

  • Karlshorster Traber tonangebend

    Das Hauptgewicht der Berllnei Trabrennen liegt Jetzt eindeutig In Karlshorst, da In den Stnllungen In der Wuhlheide die bessere Klasse der Traber steht. Trotzdem Ist es kaum zu verstehen, wenn bei den heutigen Rennen dort ein „Preis der Besten" Im Mittelpunkt steht. In dieser Flieg'rprüfung Ober 1800 m ist In erstr Linie mit Kampfwille, Donar, Quästor und Segrberger zu rechnen ...

  • An alle Fuhrleute!

    Sonntag, den. 23 Januar 1949, um 10 Uhr, treffen--sich alle Fahrleute-der SED im Lokal Warschauer Straße Ecke Stralauer Allee zu einer wichtigen Besprechung. Erscheinen ist Pflicht. Das Parteibuch ist mitzubringen. ' Weißensee: Achtung! Alle Genossen des Kreises Weißensee treffen sich am Sonntag, dem 23 ...

  • &te wird das l&etter?

    (Eigener Bericht)

    Übersicht: Wetter bleibt veränderlich, vorübergehend Aufheiterung, sonst stark bewölkt, langsame Abkühlung, örtlich Regen- oder Schneefall in Schauern. Voraussage: Bei frischen bis mäßigen Winden halbheiter bis wolkig, teilweise niederschlagsfrei. Tageshöchsttemperaturen etwa 3 Grad, nachts um 0 Grad ...

  • Leichtsinn bringt Tod

    Am 21. Januar wurden etwa 150 m westlich des S-Bahnhofs Kaulsdorf gegen 7 Uhr der 53jährige Arbeiter Karl Scheele aus O 112, Riganer Straße 58, und der 48jährige Arbeiter Ewald Tulke aus Moabit, Rostocker Straße 38, beim Überschreiten der BahrfS körper an verbotener Stelle von einem westwärts fahrenden Personenzug überfahren und getötet ...

  • ©e/«e Pustel tuli dickt/

    Sonntag, den 23. Januar 1949 Kreuzberg: 10 Uhr, Lenin-Feier in Dörings Festsälen, Naunynstraße 27. Es spricht Genosse Ernst Hoffmann. Reinickendorf: 16 Uhr, Lenin-Feier im Volkshaus Wilhelmsruh. Am 23. Januar 1949 vollendet unser Gen. Robert D i 11 r 1 c h sein 80. Lebensjahr. Mit allen guten Wünschen ...

  • Lehrkräfte für schwererziehbare Kinder gesucht

    Personen — auch Lehrer — Ober 23 Jahre, die sich dem Lehrberuf an unseren schwach veranlagten oder schwererziehbaren Kindern in Schulen und Heimen widmen wollen, werden gebeten, sich zur Rücksprache täglich zwischen 12 und 13 Uhr im Hauptschulamt, Berlin C 2, Schinkelplatz 3-4, Zimmer 242, unter Vorlage ein^s Lebenslaufes zu melden ...

  • Aus Not

    Zwei Schuljungen im Alter von 13 und 14 Jahren waren am Freitag vor dem Mittleren amerikanischen Militärgericht in Lichtertelde angeklagt, weil sie aus einem amerikanischen Bürohaus Kohlen entwendet hatten. Die Jungen erklärten, aus Not gehandelt zu haben, da die Kälte in den Wohnungen ihrer Eltern nicht mehr zu ertragen gewesen sei ...

  • EÖ-n

    am oahnhot fnedrldisicaßs Täglich 15 und 19 Uhr 27, Stunden 100 °/o Circus! mit Pleiden, Raubtlnan u. Artllttn «.Wallrul im gut geheilten Wlmeibou Audi nach d.Abendvorsiell. bequeme Rüdlahrt mli U- S und SiroBenbahn nach allen Slodtlollen r'verkaul: Grcuskassen und alle bekannten Ververlcau'sstellen ...

  • Zusatzkartoffeln abholen!

    Das Haupternährungsamt bittet die Inhaber von Lebensmittelkarten aus dem Ostsektor, die Kartoffeln auf die Zusatzkarte Dezember/März schnellstens abzuholen. Verbraucher, die ihre Kartoffeln laufend beziehen, können diese für Februar und März schon jetzt einkaufen.

  • Ziearettenzuteüune

    Im sowjetischen Sektor erhalten die Bezugsberechtigten ab Sonnabend, dem 22. Januar 1949, für den Monat Januar 1949 auf die Rauchermarke in Gruppe I 120 g Tabakwaren, Gruppe II 60 g Tabakwaren, Gruppe III 30 g Tabakwaren und je 2 Briefchen Zündhölzer, ä —,10 DM.

  • „Plaza" wird Kulturhaus der Reichsbahn

    Ein „Kulturhaus dei Reichsbahn" soll nach Plänen, der Reichsbahndirektion Berlin in dem ehemaligen Ostbahnhof am Küstriner Platz, in dem sich zuletzt das „Plaza" . Variete befand, eingerichtet werden.

  • Neuer Kohlenspendenzuf aus Mitteldeutschland

    Vom Werk Bohlen In Mitteldeutschland wird •am Montag, dem 24. Januar 1949, in den Vormittagsstunden auf dem Güterbahnhof in Schöneweide ein weiterer Aktivistenzul mit 1000 Tonnen Kohlen eintreffen.

  • Fahrpreisermäßigung für Kleingärtner

    Jahresbescheinigungen der Fahrpreisermäßigung für Kleingärtner sind nur noch bis 31. Januar 1949 gültig und werden bei Vorlage eines Antrages nach Vordruck bis zum 31- Dezember 1949 verlängert.

  • Sonderangebot

    900.-DMdcrDt.Nofenbank

    NEUES DEUTSCHLAND Berlin N 54. Srhönhauarr All»« 176 Line regelmäßige Belieferung nchern Sie sich durch ein Abonnement Sitte senden Sie noch heute nebenstehenden Bestellschein an den Vertag

  • Zwanzigmal eingebrochen

    Am 20. Januar wurden der 21jäh mermann und der 18jährige Herbe Köpenick, Alter Markt, wegen Ein Ien festgenommen. Sie hatten seit Köperiieker Geschäftsgegend unsie

  • J7letrop.fi-Theater

    „DIE KINÖKÖNIGIN» tägl. 18.30. sbds. u. stgs. auch 15.00 VOLKSBÜHNE BERLIN (44 25 43) 14.30: „Robinsons Abenteuer" , 19.00: „Der Biberpelz" (Abt. 4t) v

  • Ihr Franen!

    in euren eigenen Händen hegt die Entstehung der Zukunft und Sicherung des Friedens; darum zeichnet euch ein in die Listen für das Verbot der Atombombe!

  • Ttieater-Variete-Konzerl

    BtttirvntlrsB« 55 wiinnil 43 89 78 18.30: „Orpheus In der Unterwelt"

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