19. Jul.

Ausgabe vom 28.11.1948

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  • Beginn der Bi§ku§sion

    Der Genosse Mosch aus den Siemens- Betrieben eröffnete die Diskussion. Er charakterisierte treffend jene Handvoll Bank- und Konzernherren, die gemeinsam mit der ÜGO den Aufbau einer demokratischen Friedenswirtschaft verhindern wollen. Ihre Aufgabe sehen sie besonders darin, so führte Genosse Mosch aus, die Übernahme der Großbetriebe durch die Werktätigen zu verhindern und damit eine volle Ausnutzung der Kapazität dieser Werke im Rahmen des Zweijahrplanes unmöglich zu machen ...

  • Die Rede Hans Jendretzkys

    „Theoretisch besteht der Magistrat noch, de facto aber hat er a u f g e h ö r t, zu existieren. Der Spaltermagistrat und das Spalterparlament haben durch ihre Kriegshetze und durch die Flucht zahlreicher Mitglieder das Recht verwirkt, weiter die Geschicke der Stadt zu lenken. Das Schicksal Berlins liegt jetzt in den Händen der Berliner Arbeiter und derfort schrittlichen, demokratischen Kräfte ...

  • Berliner Betriebe fest entschlossen

    Berlin, 27. Nov. (ND). Zahlreiche weitere Betriebsdelegationen, die am Sonnabend im Neuen Stadthaus waren, forderten von dem stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher, Ottomar G e s c h k e , die Einberufung einer Stadtverordnetenversammlung, das Verschwinden des alten unfähigen Magistrats, sowie Maßnahmen zur Durchführung des vom Demokratischen Block Berlins geforderten Notprogramms ...

  • Wilhelm Piecks Ansprache

    Die Berliner Parteiorganisation steht vor der schweren Aufgabe, die Einheit Berlins zu sichern, dem Volke zu hellen und dadurch Berlin vor der wirtschaftlichen Zerstörung zu retten. Die Partei darf nicht vor den Aktionen der Gegner in den Westsektoren zurückweichen. Sie muß alles daransetzen, um die Zerreißung Berlins durch die Abstimmungskomödie am 5 ...

  • Bruno Baum über Zweijahrplan

    Nach Hans Jendretzky ergriff der Leiter der Abteilung Wirtschaft im Landesvorstand, Bruno Baum, das Wort zu seinem Referat über die Aufgaben der Berliner Organisation bei der Erfüllung des Zweijahrplanes: „Als der Parteivorstand den Zweijahrplan für die Zone aufstellte — erklärte Baum unter anderem —, gab er der Berliner Parteiorganisation den Auftrag, auch für Berlin einen Zweijahrplan auszuarbeiten ...

  • Keine Zerreißung der S-Bahn

    Berlin, 27. Nov. (SNB). Seit einiger Zeit verbreiten die westlichen Zeitungen Berlins verschiedene Meldungen, in denen behauptet wird, daß man sowjetischerseits angeblich die Zerreißung der S-Bahn beabsichtige, Eisenbahnanlagen abtransportiere usw. Obwohl alle dies3 Behauptungen in der Presse in vollem Umfange widerlegt wurden, werden sie auch weiterhin mit offenkundig provokatorischen Zielen sogar von Amtspersonen wiederholt ...

  • Delegiertenkonferenz der SED tagt - Vor wichtigen Beschlii§§en für Berlin

    Genosse Adolf Deter, in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, eröffnete die Konferenz mit Worten des Gedenkens an die Toten der Arbeiterbewegung. Er begrüßte den Parteivorsitzenden "Wilhelm Pieck, die Mitglieder des Zentralsekretariats, Franz Dahlem, Hermann Matern, Friedrich E b e r t und den ebenfalls anwesenden 84jährigen Veteranen der Arbeiterbewegung, unseren Eugen Ernst ...

  • RIAS-Bomben

    am laufenden Band

    Berlin, 27. Nov. (ND). Gestern war es eine echte Bombe, die RIAS vor dem Haus des Landesverbandes der SED platzen sehen wollt«, heute sind es Original-Luft-Bomben des Hause?}, die den Äther erschüttern. Sie werden vom laufenden Band geliefert und zur Explosion gebracht. Die SED habe die Absicht, dem Berliner Magistrat ein Ultimatum zu stellen, bis zum 5 ...

  • Henschel total betrunken

    dringt in Charlottenburger SED-Versammlung ein und muß von Polizei entfernt werden

    B e r 11 n , 27. Nov. (ND). Eine Versammlung der SED im Kasino der Ausstellungshallen mit Elli Schmidt, Mitglied des Zentralsekretariats unserer Partei, als Rednerin war überfüllt. Mehr als 700 Männer und Frauen waren anwesend. Im Verlauf der anschließenden Diskussion meldete sich auch ein Herr „Meier aus Kreuzberg" zum Wort ...

  • Parteikonferenz auf Januar verlegt

    Das Zentralsekretariat der SED teilt mit: Zur weiteren ideologischen und politischen Durcharbeitung der Partei im Sinne der Beschlüsse der letzten Tagungen des Parteivorstandes und zur gründlichen Auswertung der Ergebnisse derLandes-Delegierten-Konferenzen, hat das Zentralsekretariat beschlossen, die Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands auf Anfang Januar 1949 zu verlegen ...

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  • Wesimädite spalteten Berlin Erklärung Generalleutnant Dratwms

    Berlin, 27. Nov. (SNB). Im Zusammenhang mit der Erklärung der USA-Delegation in der Organisation der Vereinten Nationen vom 23. November d. J., wonach die Handlungen der sowjetischen Behörden In Berlin „die rechtmäßigen städtischen Behörden an der Ausübung ihrer Funktionen" angeblich hindern, gab der ...

  • Volkspolizei auf der Seite der Werktätigen

    Berlin, 27. Nov. (ND). Tausende von Volkspolizisten und zahlreiche Betriebsdelegationen aus allen Bezirken des sowjetischen Sektors von Berlin füllten am Sonnabendmittag den Platz vor dem Polizeipräsidium in der Neuen Königstraße, um in einer Großkundgebung gegen die Spalterwahlen Stellung zu nehmen ...

  • Freundschaft der Völker - Garantie für Frieden

    Englands „friedliche Mission in Afrika Mombassa, 27. Nov. (ADN). Großbritanniens größtes Waffenlager in Übersee, Mackinnon Road, ist am Sonnabend in Kenya eröffnet worden. Mackinnon Road ist dazu ausersehen, der militärische Mittelpunkt der britischen afrikanischen Besitzungen und ein wichtiger Faktor der militärischen Organisation des Commonwealth zu werden ...

  • Westdeutschland von InfSation bedrohtfj

    Bereits 14 Milliarden Westmark im Umlauf — „Bank deutscher Länder" ohne jede Übersicht

    Frankfurt (Main), 27. Nov. (ADN). Die finanzpolitische Situation in Westdeutschland werde' täglich kritischer. Diese Auffassung wird in maßgebenden Finanzfachkreisen vertreten, wobei gleichzeitig darauf hingewiesen wird, daß die von der Bank Deutscher Länder nur zögernd veröffentlichten Wochenausweise so gehalten seien, daß nur der Fachmann sich ein ungefähres Bild von der tatsächlichen Entwicklung machen könne ...

  • Aussprache mit €ra*®tewohl und Ebert

    Die Delegierten des Deutschen Volksrats beantworten Anfragen der Werktätigen über die Sowjetunion

    Es waren Männer und Frauen aus allen Kreisen, namentlich aber Werktätige, die zu dieser Veranstaltung erschienen waren, um an die Delegationsteilnehmer aus ihrem eigenen Interessenkreis heraus Fragen zu richten. So wurden Fragen gestellt über die Fortschritte, die der Aufbau in der Sowjetunion nach dem Kriege gemacht hat, über die Erfüllung der Fünfjahrpläne, die Lebensverhältnisse der Werktätigen, die soziale Fürsorge, die Jugend und die Frauen ...

  • Wes1§ek<orales WahliBieatei*

    Berlin, 27. Nov. (ADN). Herr Swolinzky solle seine Kravatten billiger verkaufen, dann brauche keine Punktkarte eingeführt zu werden, erklärte ein Anhänger der Schreiber- CDU am Freitagabend in einer SPD-Versammlung in Wilmersdorf. Zuvor hatte der stellvertretende Berliner SPD-Vorsitzende, M a 11 i c k , durch einige Hetztiraden gegen die CDU seine eigene „Courage" gestärkt ...

  • Saboteur verurteilt

    Berlin, 27 Nov. (SNB). Am Freitag und Sonnabend verhandelte das Militärtribunal der Berliner Garnison, das sich aus dem Vorsitzenden, Oberstleutnant der Justiz Sachartschenko, den Mitgliedern des Tribunals, Major der Justiz Feldmann und Major der Justiz Bagudlow sowie dem Sekretär des Tribunals, Oberleutnant der Justiz Woloschin, zusammensetzte, in Sachen des ehemaligen Leiters der Zentralen Kohlenorganisation von Groß-Öerlin, Kurt Mückenberge r ...

  • Kriegsverbrecher wird begünstigt

    Hamburg, 27. Nov. (ADN). Als eine krasse Herausforderung wird von der „Niedersächsischen Volksstimme" die offizielle Begünstigung bezeichnet, die dem Kriegsverbrecher Schacht von niedersächsischen Justizbehörden entgegengebracht wird. Die KP Niedersachsen fordert, das Verhalten des Landes Justizministers Dr ...

  • Tschechoslowakische Delegation in Berlin

    Berlin, 27. Nov. (ND). Aus Anlaß des Besuches namhafter Vertreter der tschechoslowakischen Landwirtschaft, die am Freitag in der Ostzone eintrafen, fand am Sonnabendvormittag ein offizieller Empfang durch den Leiter der Hauptverwaltung Land- und Forstwirtschaft der DWK, Edwin Hoernle, statt. Ho'ernle ...

  • FÜR DIE EINHEIT BERLINS GEGEN SPALTERWAHLEN

    Montag, 29. November 1948 Stadtentwässerung GASAG: 14 Uhr, Neue Friedrich- Straße. Referent: Gen. M 1 e 1 k e. KREIS FRIEDRICHSHAIN: 14 Uhr, Belegschafts. Versammlung des RAW, Revaler Straße 99. Referent: Karl M e w i s. KREIS PRENZLAUER BERG, Stadtbezirk 66: 19.30 Uhr, Kasino des Nordens, Pappelallee 15 ...

  • 1?$<eäin®inftisch

    »Und dies wird letzten Endes bei der gesamten Holzaktion herauskommen: Die Westberliner Haushalte erhalten zum großen Teil einen oder zwei Kästen frisches, qualmendes Holz, den wahren Nutzen aber haben die, von denen der Grunewald unter der Hand angeboten wird. Jeder bessere Kohlenhändler Ist gegen Westmark lieferfähig ...

  • Früchte der Kriegshetze in den USA

    New York, 27. Nov .(ADN). Nachdem Faschisten bereits Anfan« dieses Jahres den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei im Staate New York, Robert Thompson, fiberfallen und schwer verwundet hatten, wurde jetzt auf die Familie Thompson ein Attentat verübt. Der Täter, Robert Bnrke, war in die Wohnung Thompsons eingedrungen und hatte dessen elfjährige Tochter zu vergewaltigen versucht Bei seiner Verhaftung erklärte Burke, daß er „die Kommunisten hasse und Thompson einen Denkzettel geben wollte" ...

  • Priester hinterrücks erschossen

    Leipzig, 27 Nov. (ADN/ND). Im Kamienna- Prozeß wurde im weiteren Verlauf der Verhandlungen der Hauptangeklagte, der ehemalige Betriebsleiter der „HASAG", Dr. Rost, erneut schwer belastet. Rost wurde von einem Zeugen überführt, einen in ein Gebet vertieften polnischen Priester hinterrücks erschossen zu haben ...

  • Auf höhprfin Rpfehl

    Berlin, 27. Nov. (ADN). Die dem Magistrat unterstehende „Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft" beginnt nunmehr auch, wie verlautet, auf höheren Befehl Einrichtungsgegenstände in die westlichen Sektofen zu verlagern. Maßnahmen zur Einstellung dieses Auszuges wurden eingeleitet.

  • Mädchen und Frauen!

    Einheit Berlins Ist friedlicher Aufbau Spaltung Berlins — Chaos und Kriegsgefahr Kömmt zur Frauenversammluni am Dienstag, dem 30. November 1948, um 17 Uhr im Filmtheater Babylon, Liebknechtstraße, am Schönhauser Tor. Es sprechen die Stadtverordneten Elli Schmidt und Karl Mewis.

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  • Die Generallinie der CSR

    Die erste Vollsitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei nach der Wahl ihres Vorsitzenden, Klement Gottwald zum Staatspräsidenten, die Ende der vergangenen Woche abgehalten wurde, hat in den entscheidenden Fragen, die Gegenwart und Zukunft des Landes angehen, Klarheit gebracht ...

  • Der Prozeß Puzak in Warschau

    Dieser Tage ging in Warschau ein Prozeß zu Ende, der über Polen hinaus für die Arbeiterklasse von großem Interesse ist. Es ist der Prozeß, der am 5. November vor dem Bezirksmilitärgericht in Warschau gegen die Vertreter der „sozialistischen Retter" innerhalb der Vorkriegs-PPS (Poln. Soz. Partei) begann ...

  • Sie waren es, die durch besondere Staatshort---" H.S.. Wilmersdorf

    vertrage ihre Zustimmung gaben, daß Millionen Menschen ausgesiedelt wurden. Dagegen legte sich die Sowjetunion zu diesem Zeitpunkt noch nicht lest. Erst nach den Oktoberwahlen 1946 in Berlin, als die Absichten und die Politik der westalliierten Mächte klar zutage traten und sich in Deutschland Politiker in groben Ausfällen gegen die Sowjetunion und auch Polen ergingen, sah sich die Sowjetregierung veranlaßt, die Oder-Neiße-Grenze als endgültig bestehend zu betrachten ...

  • Vorspiel zu Hollands Indonesien-Krieg

    Dem Leser wird auffallen, daß die nachstehend geschilderten Übergriffe der holländischen Kolonialarmee zurückliegen. Der Bericht ist aber trotz seines Alters nicht überholt oder gar wertlos geworden. Die hier beschriebenen Exzesse fanden Monate vor der Feststellung der Westmächte statt, daß „die Unruhen in Indonesien und Malaia kommunistischer Aufruhr" seien ...

  • Widersprüche

    Eine der Ursachen dieser Schwäche ist das Wachstum efer Widersprüche zwischen den imperialistischen Gruppen selbst, das sich in dem Maße beschleunigt, wie der Fleischtopf leerer wird, in dessen AUeinbesitz jede dieser Gruppen zu gelangen versucht. Die Märkte sind' eingeschrumpft. Die Sowjetunion, die ...

  • Klarheit über Polen und die Oder-Neiße-Linie

    Das Echo auf Walter Ulbrichts Artikel im „Neuen Deutschland" vom 21. November

    Der Artikel unseres stellvertretenden Parteivorsitzenden, betitelt „Die Grundlagen der deutsch-polnischen Freundschaft", brachte einige interessante Zuschriften an uns. Sie zeigen, daß die Ausführungen Walter Ulbrichts tief in das Denken der Leser eingegriffen haben. Das Bemerkenswerteste bei diesem Thema ist, daß sich die Mehrzahl der Briefe zustimmend ausspricht ...

  • Da» antiimperialistisdie Lager

    Doch nicht nur die innere Disharmonie ist entscheidend für die Schwäche jeder imperialistischen Koalition, sondern auch und besonders die Tatsache, daß sie sich auf breite Volksmassen stützen muß die sie sich täglich aufs neue zum Feinde zu machen gezwungen ist. Der Ausbeutungsfeldzug gegen die eigenen ...

  • 100 Millionen in den Volksdemokratien

    In den volksdemokratischen Landern kommt das Wachstum der antiimperialistischen Kräfte am deutlichsten in dem Anwachsen der Stimmen zum Ausdruck, die sie bei Wahlen auf ihre Listen vereinigen konnten, aber auch in der Zunahme cter Mitgliederzahlen der kommunistischen Parteien. Die Rumänische Arbeiterpartei zählt heute 800 000 Mitglieder ...

  • Diebesgemeinschaft

    Die Strategen des Imperialismus begreifen, daß dieser unterirdische Kampf den Verfall der imperialistischen Herrschaft beschleunigt. Ihre Angst davor, daß der Abwehrkampf der Ausgebeuteten gegen ihre Ausbeuter mit einer Niederlage des Imperialismus endet-, ist deshalb heute größer als die Furcht vor der sinkenden Profitrate ...

  • Friedlicher Wiederaufbau

    Als weiterer Aktivposten des antiimperialistischen Lagers kommt hinzu, daß es nicht durch innere Interessengegensätze geschwächt ist. Weder die Sowjetunion noch die Volksdemokratien haben den Wunsch, ein Nachbar. Land auszubeuten oder sich dessen Rohstoffquellen anzueignen. Jedes dieser Länder wünscht nichts anderes als einen friedlichen Wiederaufbau im Interesse des eigenen Volkes uncJ durch eigene Kraft ...

  • Die stärhnte Kraft

    Das größte Plus der antiimperialistischen Kräfte ist natürlich die Existenz der Sowjetunion und1 der volksdemokratischen Länder. Dieses vergrößert sich von Tag zu Tag durch die stürmischen Fortschritte, die dort auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet gemacht werden. Die siegreiche Führung des Krieges hat ...

  • Imperialistische Zerfallsersdieinungen und antiimperialistische Konsolidierung erleichtern den Kampf der fortschrittlichen Kräfte

    Die Fähigkeit des Imperialismus, alle seine Geschwüre gleichzeitig mit Erfolg zu behandeln, in im Schwinden begriffen. Nur wenn er, wie im Falle Berlin, ein Höchstmaß seiner Machtmittel auf einen Punkt konzentriert, ist es ihm möglich, relative Erfolge zu erzielen. Die Decke seiner Kraft ist so kurz geworden, daß er sie nicht über die Brust ziehen kann, ohne die Beine bis zum Knie zu entblößen — daß jeder Erfolg an einem Punkt mit einer Niederlage an mehreren anderen Punkten bezahlt werden muß ...

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  • Doch Vater Griffifh schüttelte den Kopf ...

    Warum der Kapitalismus keine Vollbeschäftigung garantieren kann

    1914. Der Weltkrieg ist ausgebrochen. Im zweiten Stock des Hauses 14 der Main-Street, im ärmsten Teil Londons, klappert der Briefkasten. Schlürfenden Schrittes trägt Elektromechaniker Griffitlv den Brief unters Licht. Sein Einberufungsbefehl! — Auf der Musterungsstelle ein Plakat: „Für die heimkehrenden Krieger wird1 ein Heim der Ehre bereitstehen ...

  • Freie oder gelenkte Preise?

    Kritische Bemerkungen zur Berliner Preispolitik

    L>as Preisamt Berlin stand in den letzten Wochen in erhöhtem Maße im Mittelpunkt de- öffentlichen Interesses; insbesondere waren es die Vertreter der sogenannten freien Wirtschaft, die das Preisamt angriffen. Auf der anderen Seite haben wir wiederholt darauf hingewiesen, daß der berechtigten Forderung der Berliner Bevölkerung, vor Preiswucher geschützt zu werden, nach der Währungsreform verstärkt Rechnung getragen werden müsse ...

  • Wo bleibt der Jugendroman ?

    Erkenntnisse nach der Schriftstellertagung der FDJ in Leipzig

    Hungern die jungen Menschen nicht nach ihrem Buch, dem Buch der Jugend? Aus jeder Unterhaltung auf der Schriftstellertagung in Leipzig, aus jedem Wort, das unsere jungen Aktivisten in der Diskussion fallen ließen, kam der Wunsch: sprecht uns doch einmal an, ihr Schriftsteller, schaut euch unser Leben ganz genau an, unseren Arbeitstag, den wir an der Drehbank, in den Kohlengruben, Gießereien und Werften verbringen, studiert das alles und schreibt darüber ...

  • Lehrlinge stellten Fragen

    Frage I: Ist es nach Ihrer Meinung notwendig, in den Betrieben Jugendkommissionen zu bilden, die die Belange der Jugendlichen vertreten, wie es bei der Deutschen Treuhandverwaltung der Fall ist? Ist es ratsam, diese noch in Jugend- und Lehrlingskommissionen zu unterteilen? Antwort: Ja, die Durchführungsverordnung zur Verordnung über die Ausbildung von Industriearbeitern sieht im § 3 vor, daß in Betrieben mit mehr als 50 Belegschaftsmitgliedern ein Ausbildungsleiter ernannt wird ...

  • Die „Retter"Hellferich und Schacht

    Es verlohnte sich nipht mehr, dieses Spiel weiterzutreiben. Jetzt traten die Herren der Industrie und des Bankwesens als Retter des Vaterlands auf. Der Reichsverband der deutschen Industrie, in welchem sich alle Industrie- und Finanzmagnaten vereinigten, und der Zentralverband der Bankiers und des Bankiergewerbes, der alle Bankherren umfaßte, bildeten einen Währungsausschuß, der die staatliche Vollmacht erhielt, Gesetze zur Stabilisierung der Mark auszuarbeiten ...

  • Seid Wach&Mm"» rufen junge Kriegsgefangene

    Die Antifa-Jugendgruppe des Lagers 7256/12 in der UdSSR schrieb uns in einem Brief vom 17. Oktober 1943: „Wir jugendlichen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion haben erkannt, für welche Ziele uns das deutsche Monopolkapital und der Faschismus mißbraucht haben. Unser aller Ziel ist deshalb eine ..freie deutsche Jugend" in einem einheitlichen Deutschland auf demokratischer Grundlage, in dem wir Jugendschutz und -recht genießen ...

  • Die Lehren

    Es war kein Zufall, daß dieser wirtschaftliche Schlag gegen das deutsche Volk mit der Niederschlagung der letzten im Jahre 1918 begonnenen revolutionären Erhebung der deutschen Arbeiterklasse im Oktober 1923 zusammenfiel. Der finanzielle Gewaltstreich der deutschen Finanzoligarchie konnte nur gelingen, weil es ihr gelungen war, ohne den geringsten Schaden aus dem Zusammenbruch und der Revolution des Jahres 1918 hervorzugehen ...

  • Die Folgen des ersten Weltkrieges

    Der erste Weltkrieg hatte die deutsche Wirtschaft schwer erschüttert und das Finanzwesen zerrüttet. Kurz nach dem Zusammenbruch, im Dezember 1918, betrug die fundierte Reichsschuld, d. h. die langfristig untergebrachten Anleihen, 71,915 Milliarden Mark, und die schwebende, d. h. die kurzfristige Schuld, 55,2 Milliarden Mark, zusammen also 127,115 Milliarden Mark ...

  • Hugo Stinnes am Werk

    Während das Elend der werktätigen Bevölkerung bis zur Unerträglich'keit stieg, machten die Finanzkapitalisten phantastische Inflationsgewinne. Das war die Zeit, in welcher Hugo Stinnes seinen Überkonzern Siemens-Rhein- Elbe - Schuckert - Union und seinen Privatkonzern Hugo Stinnes GmbH aufbaute, der über 1600 in- und ausländische Großbetriebe der Montan- und Elektro-Industrie, Reedereien, Druckereien, Zeitungen, Kurhotels usw ...

  • Schachts großer Coup

    Für die Durchführung der Stabilisierung wurde der Regierung von dem finanzkapitalistischen Währungsausschuß Hjalmar Schacht als Reichswährungskommissar aufgezwungen, der nach dem Tode Havensteins Ende 1923 auch Reichsbankpräsident wurde.. Und Schacht machte noch die letzten Todeszuckungen der alten Mark zu einem Bombengeschäft ...

  • der Mark

    Die Stab Ein unrühmlicher Gedenktag / Von Dr. Alfred Lemrn nltz

    Vor fünfundzwanzig Jahren, im November 1923, wurde das frevelhafte Spiel mit der Mark durch die Einführung der Rentenmark beendet. Dieselben Mächte, welche die Mark in den Abgrund der Inflation gestürzt hatten, waren die Geburtshelfer der neuen Währung. Der Tod der alten wie die Geburt der neuen Mark war für sie ein gleich gutes Geschäft ...

  • Drittes Parlament in Leipzig

    Der Zentralrat der FDJ beschloß auf seiner 16- Tagung, das Dritte Parlament der Organisation vom 1. bis 6. Juni 1949 in Leipzig durchzufühlen. Das Parlament wird sich mit der Arbeit der Freien Deutschen Jugend in den vergangenen zwei Jahren beschäftigen und die zukünftige Tätigkeit beraten. In Verbindung mit dem Parlament veranstaltet die FDJ ein großes Sportfest der deutschen Jugend und einen Jugendtag ...

  • Am 5, Desember

    beteiligt sich die FDI in freiwilliger Arbeit beim Wiederaufbau unserer wichtigsten Betriebe Berliner Mädchen und Jungen helfen in freiwilliger Arbeit beim Wiederaufbau des von den französischen Militärbehörden vor kurzem zerstörten Borsig- Werkes

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  • „Ich war Amerikas berühmteste Frau

    Als ich vor ein paar Wochen in New York aufs Schiff ging, um nach fünfzehnjähriger Abwesenheit die Heimreise nach Deutschland anzutreten, dachte ich, daß ein Kapitel meines Lebens endgültig und für alle Zeit abgeschlossen sei. Es umfaßt genau vier Jahre, die Zeit vom 22. Juni 1941 bis zum Sommer 1945, und es sollte, wenn es einmal geschrieben würde, die für einen normalen Mann ungewöhnliche Überschrift erhalten: „Ich war Amerikas berühmteste Frau ...

  • Der SPD-Schulsumpi von Großberlin

    Rede-Einst Wildangels im Deutschen Volksrat

    Der kulturpolitische Ausschuß des Deutschen Volksrates hatte am Sonnabend zu einer Sitzung g:Iaden, die durch das angekündigte Referat des Leiters des Berliner Hauptschulamtes, Ernst Wildangel, über die kulturpolitische Situation Berlins eine unerwartet aktuelle Bedeutung erlangte: Das Rumpfparlament der Tabernisten hatte, wie bereits im „Neuen Deutschland" mitgeteilt, beschlossen, den Magistrat zu beauftragen, Wildangel sofort seines Amtes zu entheben ...

  • Bevolutionsausstellung in der Karl-Marx-Hochschule

    Ähnlich der Ausstellung in der öffentlichen Wissenschaftlichen Bibliothek in Berlin ist die Schau in der Karl-Marx-Hochschule ein Mahnmal der deutschen Tragik und eine Enzyklopädie des Marxismus-Leninismus. In dieser sich über vierzehn Räume erstreckenden Ausstellung ist, angefangen von der Vorgeschichte des ersten Weltkrieges, jeder bedeutsame Zeitabschnitt mit den wichtigsten Ereignissen bis zur Gegenwart festgehalten ...

  • BeriinertZundfunh

    Berlin. Mittelwelle: 356.7 m = 841 kHz

    Sonntag, 28. November 6.00, 1O.00, 13.00, 20.00, 22.00, 24.00: Wetter und Nachrichten / 7.00: Morgenlied / 7.03: Landfunk / 7.10: Radiobastler / 7.25: Frühkonzert / S.00: Kurznachrichten. Zeltungsschau / 8.15: Tönende Geschichten 8.45: Orgelmusik / 9.00: Morgenfeier der evangel. Freikirchen > 9.45: Kurze Form / 10 ...

  • Absagen an die „Freie Universität"

    In der Antwort auf ein Schreiben, in dem der sogenannte Allgemeine Studentenausschuß der sogenannten Freien Universität Berlin die Studenten der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin- Weißensee um Zusammenarbeit ersucht, haben diese Studenten durch ihren Studienrat wie folgt Stellung genommen: Die ...

  • Klemperer-Komeri in der „Komischen Oper"

    Auf die historischen Vorgänge hinweisend. .die den von der Knute Metterniehs nach Paris vertriebenen Dichter Heine bewegten, das Los der unterdrückten und ausgebeuteten schlesischen Weber in seinem aufrüttelnden Lied zu besingen, erklärte Klemperer sich gegen Kapitalismus, Faschismus und Kriegs- .hetze ...

  • Die Rolle der Arbeit im Enistehungsprozeß der Kunst

    Die Verrichtungen, denen unsre Vorfahren im Übergang vom Affen zum Menschen im Lauf vieler Jahrtausende allmählich ihre Hand anpassen lernten, können anfangs nur sehr einfache gewesen sein. Die niedrigsten Wilden, selbst diejenigen, bei denen ein Rückfall in einen mehr tierähnlichen Zustand mit gleichzeitiger körperlicher Rückbildung anzunehmen ist, stehen immer noch weit höher als jene Übergangsgeschöpfe ...

  • ÜBER DIE ROLLE DER PERSÖNLICHKEIT IN

    DER GESCHICHTE" spricht Major Patent am Montag, 29. November, 18 Uhr, im Haus der Kultur der Sowjetunion. Anschließend Diskussion. Das „PRAGER NONETT" wird demnächst in Berlin und Dresden einfc Reihe von Gastkonzerten geben. AUS MAXIM GORKIJS Schauspiel „Die Letzten", das in Deutschland völlig unbekannt ist, werden einige charakteristische Szenen in Heft 11 von „Ost und West" veröffentlicht ...

  • Eine neue Musikzeitschrilt

    In den nächsten Tagen wird in der Columba- VerlagsgeseUschaft m.b.H., Berlin, unter dem Titel „Das Notenpult" das erste Heft einer neuen Musikzeitschrift erscheinen. Das mit sowjetischer Lizenz herau?gegebene Fachblatt für den Berufsmusiker will in Wort und Bitd nicht nur Informationen, sondern auch Anregungen zur fachlichen Ausbildung und weiteren Vervollkommnung in Form von Lehrgängen und Beiträgen geben ...

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  • Für dieses Gangsterunwesen stimmen? Niemals

    Sensationelle Enthüllungen über Millionenprofite der Luftbrückerischieber / Der Kopf ein amerikanischer Oberst

    Nachdem erst vor wenigen Tagen die deutsche Bevölkerung von dem Bestehen einer zweiten Luftbrücke erfuhr, die mit Hilfe von 50 Dakotamaschinen ganz Westdeutschland und Berlin mit Schleichhandelsware meist amerikanischer Herkunft beliefert, werden jetzt sensationelle Einzelheiten über die Verteiiungsorganisation dieser Bande In Deutschland bekannt ...

  • Ich bin wieda da!

    „Mann Joffes, Eduard, wöwarsfe denn bloß so lange?" Emil übafällt mir uff offne Straße, er hat 'ne rote Neese, die is wie denßürjameesla^Henschel seine, wenn der hinta t Brückenjelända liecht und uff Kohlen aus'n Osten lauat. Aba bei Emil'n kommt die Neese von'n kalten Wind und bei Henscheln ... na, def hat sich ja langsam rum'jesprochen ...

  • ZELeehbiaU üitdieUaushcdte

    Die Petroleum-Bezugsmarken, 9. bis 10. Ausgabe, verfallen am 30. November 1948. Ab. 1. Dezember 1948 dürfen nur Petroleum-Bezugsmarken, 11. Ausgabe, beliefert werden. Dte Abteilung für Ernährung, Wallstraße, teilt mit: Für den Monat Dezember ist eine Regelung für die Fleischmarken vorgesehen, wonach in der 1 ...

  • Antragsformulare für Personalausweise

    Die neuen Antra.gsvordrucke für die neuen. Berliner Personalausweise werden in den einzelnen Polizeirevieren voraussichtlich am Montag angeliefert. Es ist zu erwarten, daß trotz einer kleinen Verzögerung die ersten Ausweise zum 1. Dezember ausgehändigt werden. ■ Arbeitsplatzwechsel wieder erleichtert Infolge de ...

  • Dritte Kohlenausgabe an die Bevölkerung

    Berlin, 27. Nov. (SNB). Am 25. November dieses Jahres wurde die zweite Kohlenausgabe an den Teil der Bevölkerung beendet, der seine Lebensmittel im sowjetischen Sektor bezieht. Die Bevölkerung hat im Rahmen dieser Ausgabe 63 000 Tonnen Kohle erhalten. Insgesamt hat die Bevölkerung bei den zwei Zuteilungen 125 000 Tonnen Briketts erhalten, das sind ...

  • Die Verhandlungen um den Personalausweis

    Berlin, 27. Nov (ADN). Der Leiter des Hauptamtes für Wahlen und Statistik beim Berliner Magistrat, Dr. Treitschke, erklärte in einem Schreiben an den Berliner Polizeipräsidenten Markgraf am Sonnabend, daß def Magistrat die Einführung des einheitlichen Personalausweises in den 3 westlichen Sektoren Berlins ablehne ...

  • Lichtenberger Wohngruppenaktiv beseitigt Häüserschäden

    Arbeiterkorrespondenz Durch Initiative und gute Arbeit der Wohngruppe I der SED (Röderstraße, Bezirk Lichtenberg) wurde erreicht daß eine Reihe von Schäden an den Häusern der Röderstraße, Buggenhagenstraße und Plöseweg im Rahmen des Befehls 20 vor Einbruch der kalten Jahreszeit winterfest gemacht wurden ...

  • Polizeipräsidium jetzt in der Neuen Könlgsfr.

    Sämtliche zentralen Dienststellen des Polizeipräsidiums Berlin befinden sich Berlin C 2, Neue Königstraße 27/37. In dem, neuen Polizeipräsidium befinden sich jetzt der Polizeipräsident, der Polizeivizepräsident, die Präsidialabteilung, Pressestelle, Beschwerdestelle, das Nachrichtentechnische Amt, die ...

  • <&Qitae'PaHaitidtdichi

    Alle Betriebs- und Wohngruppen müssen sofort Propagandamaterial bei ihren Kreisleitungen abholen. 29. November 194» Charlottenburgj 18.30 Uhr, Kreisvorstandssitzung, Rognitzstraße 8. Tempelhof: 18 Uhr, Kreisschulungsabend Im Parteiheim Mariendorf, Kaiserstraße 124. Lichtenberg: 18 Uhr, Erweiterte Krelsvorstandssitzung im Parteiheim ...

  • Starke Zunahme der Eintragungen im Ostsektor

    Berlin, 27. Nov (ADN). Die Zahl der Westberliner, die sich für den Monat Dezember mit ihren Lehensmittelkarten im sowjetischen Sektor von Berlin eintragen, weist in den letzten Tagen eine außergewöhnliche Steigerung auf. Allein in den letzten beiden Tagen haben sich je 13 000 bis 14 000 Personen bei den Kartenstellen des sowjetischen Sektors eingefunden, um dort ihre Karten in Empfang zu nehmen ...

  • Hausfrau im Westen!

    Willst Du durch die Abgabe Deines Stimmzettels etwa noch bestätigen, daß Du mit dem augenblicklichen Zustand einverstanden bist? Willst Du bekräftigen, daß Du mit den Stromabschaltungen, dem winzigen Gaskontingent, der licht- und wärmelosen Wohnung, in. die es noch immer hineinregnet, mit der ewigen Konservenernährung, mit den durch die Westmark hervorgerufenen Schwierigkeiten zufrieden bist? Am 5 ...

  • Kartenstellen des Sowjetsektors am Sonntag geöffnet

    Berlin, 27. Nov (SNB). Wegen des starken Andranges der Einwohner der Westsektoren, die ihre Lebensmittelkarten für Dezember im sowjetischen Sektor, anmelden wollen, auf den Kartenstellen des sowjetischen Sektors, hat die Berliner Zentralkommandantur angeordnet, daß die Kartenstellen im sowjetischen Sektor am Sonntag, dem 2,8 ...

  • Wittenauer Wahlversammlungen:

    30. November- Schulaula, Hauptstraße. Referent: Genzel, Oterbürgermeister von Görlitz. 19.30 Uhr. 2. Dezember: Lokal Volkholz, Unterbezirk Ost. Referent: Damrow, Berliner Rundfunk. 19.30 Uhr. 2. Dezember: Lokal Schulz, Oranienburger Str. Referent: Bruno Laub. 19.30 Uhr. Der für Sonntag, den 28. November IMS, angesetzte Arbeitseinsatz des Kreises Reinickendorf bei Bergmann-Borsi? fällt wegen des Werbesonntags aus ...

  • IMewitcldastStelter?

    (Eirener Bericht) Obersicht: Durch Zuströmen milder Meeresluft veränderliches Wetter. Tagsüber leicht bewölkt, örtlich auch Bodennebel. Geringe Nachtfrostgefahr. Voraussage: Nach Auflösung der Morgennebel teils heiter bis wolkig, etwas auffrischende Winde. Teilweise niederschlagsfrei. Tageshöchsttemperatur- über 5 Grad, nachts bei 0 Grad ...

  • Westberlinern zum Nachdenken

    Wer im Winter gern friert gerne am Gewicht verliert, wer sehr gern im Dunkeln sitzt, gern zu Fuß zur Arbeit flitzt, wer Kartollelpuder liebt, wen die Geldnot nicht betrübt, wen dos Kriegsgeschrei nicht stört, wer den Bomberlärm gern hört, wer den kalten Krieg will mitbezahlen, der geht zu den Spalterwahlen ...

  • An alle Gewerkschaftsfunktionäre und Betriebsräte in Pankow

    Die geplante Funktionärkonferenz, aller Gewerkschaftsfunktionäre muß aus wichtigen Gründen am Montag, dem 29. November, um 13 Uhr, In den Odeon-Lichtspielen, Pankow, Berliner Straße, am U-Bahnhof Vinetastraße, stattfinden. Das Erscheinen aller Funktionäre ist Pflicht.

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Beginn der Bi§ku§sion Die Rede Hans Jendretzkys Berliner Betriebe fest entschlossen Wilhelm Piecks Ansprache Bruno Baum über Zweijahrplan Keine Zerreißung der S-Bahn Delegiertenkonferenz der SED tagt - Vor wichtigen Beschlii§§en für Berlin RIAS-Bomben Henschel total betrunken Parteikonferenz auf Januar verlegt
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