16. Jul.

Ausgabe vom 30.11.1948

Seite 1
  • OHomar Gesdikes Rundfunk-Appell

    Berlin, 29. Nov. (ADN). Über den Berliner Rundfunk forderte am Montagmittag der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Ottomar Geschke die gewählten Stadtund Bezirksräte aller Parteien, alle Stadtund Bezirksverordneten ganz Berlins auf, an einer außerordentlichen Stadtverordnetensitzung mit den Vertretern ...

  • Berliner, heraus; zur Demonstration!

    Gegen die Spalter, iür einen arbeitsfähigen Magistrat bis zur Durchführung einheitlicher Wahlen in einem wieder geeinten Berlin Werktätige Berlins, Männer, Frauen und Jugendliehe l

    Der Vorstand des Berliner FDGB erläßt folgenden Aufruf: Angesichts der Katastrophenpolitik der Spalter Berlins habt ihr in den letzten Tagen immer dringender die Wiederherstellung der Einheit von Verwaltung und Versorgung Berlins gefordert. Entsprechend dieser Forderung, die von allen demokratischen, fortschrittlichen Kräften unterstützt wird, hat der auf dem Boden der Einheit Berlins stehende Stadtverordnetenvorsteher Ottomar Geschke für heute, Dienstag, um 13 ...

  • Marschall Sokolott §kej an Robertson

    Berlin, 29. Nov. (SNB)., Der Oberste Chef der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, W. Sokolowskij, richtete am Montag an den Oberbefehlshaber dter britischen Besatzungstruppen in Deutschland, General B. Robertson, ein Schreiben folgenden Inhalts: „Geehrter General Robertson Das sowjetische ...

  • Treibjagd auf Sozialisten in Berlin W

    Berlin, 29. Nov (ND). Der gestrige Sonntag brachte ein Großaufgebot der Stumm- Polizei in den Westsektoren, unterstützt von MP, und mittelmäßig besuchte Spalterversammlungen. Funktionäre der^ SED wurden in großer Zahl für kürzere oder längere Zeit verhaftet, jede Gegenpropaganda rücksichtslos unterdrückt ...

  • Rettet die Stadt!

    Ist es auch Wahnsinn, so-hat es doch Methode. Die Einheit Berlins verwandelt sich in eine „sowjetische" Angelegenheit. In Wirklichkeit ist sie die ureigenste Sache der Berliner, ihr Wunsch und ihr Wille. Diesem Willen der Bevölkerung gilt es, Geltung gegenüber denen zu verschaffen, die aus Berlin die „amerikanischste Stadt Europas" machen wollen ...

Seite 2
  • Die Erweiterung der DWK

    Stimmen zum Befehl Nr. 183 der sowjetischen Militärverwaltung Die durch den Befehl Nr. 183 der SMA angeordnete engere Verbindung der Deutschen Wirtschaftskommission zur Bevölkerung hat in der Öffentlichkeit außerordentliche Beachtung gefunden. Wir haben den Befehl bereits im Wortlaut veröffentlicht und werden in den nächsten Tagen auf seine Bedeutung noch näher eingehen ...

  • Neue Vorschläge Bramuglias

    Nach Feststellung genauer Richtlinien für die Einführung der Deutschen Mark der (Deutschen Notenbank in Groß-Berlin soll dann — dem Plan zufolge — innerhalb eiper vom Sicherheitsrat festgesetzten Zeit „schrittweise" die Aufhebung der Verkehrsbeschränkungen zwischen Berlin und den West^onen gleichzeitig mit dem Beginn der Ausgabe der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank in den Westsektoren Berlins erfolgen ...

  • Schluß mit Spaltung und Chaos in Berlin

    Außerordentliche Vorstandssitzung des FDGB Groß-Berlin

    Berlin, 29. Nov. (ND). Auf Grund der an alle verantwortungsbewußten Vertreter des Öffentlichen Lebens in Berlin ergangene Aufforderung des Stadtverordnetenvorstehers Ottomar Geschke, sich am 30. November 1948, um 13 Uhr, zur Beratung notwendiger Maßnahmen für den Aufbau einer einheitlichen Verwaltung ...

  • Dr. Suhrs Nazi-Aktivität

    Berlin, 29. Nov. (ND). Aus eingeweihten Kreisen wird mitgeteilt, daß gerade in der letzten Zeit nähere Einzelheiten über die Aktivität Dr. Suhrs für die Nazis in der Hitlerzeit bekanntgeworden sind. Nach einem von ihm selbst verfaßten Lebenslauf war er seit 1935 aktiver Propagandist der großdeutschen Wirtschaftspolitik Hitlers ...

  • Nachterctedt auf vollen Touren

    3500 Werktätige begannen Hennecke-Woche — Erster Tag Höchstleistung im Kraftwerk

    Bereits am 24. November wurden in dar Kohlenförderung das Jahressoll erreicht und auch im Abraum wurde das Soll vorfristig erfüllt. Das Kraftwerk hat sein Soll Anfang November erfüllt. Angeregt durch den Häuer Karl'Lautner, verfuhr der Werktätige Köppner eine Sonderschicht, in der er 300 Prozent seines Solls erreichte ...

  • Zweite Währungsreform in Westdeutschland

    Letzter Termin Frühjahr 1949? — Neue Banknoten werden in den USA gedruckt

    Frankfurt (Main), 29. Nov. (ADN). Der Vizepräsident der „Bank Deutscher Länder", Willi Koennecker, hat in Begleitung von Bankrat Josef Lembach die Reise nach den USA angetreten. Diese Nachricht wurde von der American Overseas Airlines der Presse übergeben, mußte aber auf Befehl der amerikanischen Militärregierung zurückgezogen werden ...

  • Vor neuer Ruhrkonferenz

    Düsseldorf, 29. Nov. (ADN). In wirtschaftspolitischen Kreisen Westdeutschlands wurde am Montag darauf hingewiesen, daß die augenblickliche Ruhrkpnferenz in London die Frage der Kontrolle des Besitzes nicht behandeln wird. Man vermutet, daß eine neue Konferenz anberaumt wird, auf der dann die Amerikaner bereit sein werden, mit den Franzosen über das Thema „Besitzkontrolle" in ein Gespräch einzutreten ...

  • Arbeiterproteste gegen Gestapo-Schwennicke

    Berlin, 29. Nov. (ND). Als am 28. 11. der frühere Gestapo-Agent Schwennicke in einer Wahlversammlung „seiner" Partei im Mercedes-Palast eine neue Hetzrede beginnen wollte, 'nachdem bereits sein Vorredner, Prof. Dr. H e u ß aus Württemberg, die deutsche Ostzone und ihren demokratischen Neuaufbau unter ständigen Protesten der Versammlung in gemeinster Weise diffamiert hatte, machten die anwesenden Werktätigen vom Wedding ihrer berechtigten Empörung durch laute Demonstrationen ...

  • „Legt am Sonntag ein Friedensveto ein"

    Berlin, 29. Nov. (ND). Auf einer öffentlichen Versammlung in der Kantine der Bekleidungswerke „Fortschritt" sprach am Montagabend der Landtagspräsident von Sachsen, Genosse Otto Buchwitz. „In diesem Wirrwarr", so führte unser Genosse aus, „müssen die Massenorganisationen der Werktätigen aufstehen und fordern: Gebt uns nur, was ihr in Yalta und Potsdam versprochen habt — alles übrige schaffen wir allein ...

  • Für die Einheit Berlins gegen die Spalterwahlen

    Dienstag', 30. November 1948 KREIS MITTE: 19 Uhr, JugendveraamTnlung, Volksfiaus Mitte, Rosentaler Straße 3$. Referent: Kreisvorsitzender Bretthorat (Leipzig). 19 Uhr, LoJtal Fürsteahof, Köpenicker Straße. 19 Uhr, Gebel* Festsäle, Chausseestraße. KREIS ■WEDDtNG: 19 UIhr, Schulsula, Grünthaler Straße 5 ...

  • Todesstrafe für Wirtschaftsverbrecher

    Glauchau, 29. Nov (ND). Unmittelbar vor Beginn der Verhandlungen veranstaltete die Bevölkerung eine große Demonstration auf dem Marktplatz und nahm eine Resolution an, in der die Todesstrafe für die Häuptschuldigen gefordert wird. Der Prozeß gegen die Glauchau-Meeraner Wirtschaftsverbrecher findet im „Lindenhof" vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Zwickau statt ...

  • Marschall Sokolowskij an Robertson

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Gleichzeitig streben die spalterischen Elemente im Berliner Magistrat, die die Unterstützung gewisser Besatzung6behörden genießen, schon seit längerer Zeit danach, die Arbeit des Magistrats als eines einheitlichen städtischen Organs zu desorganisieren und zugleich demokratische, mit breiten Massen, der Berliner Bevölkerung verbundene Vertreter aus diesem auszuschließen, womit sich das sowjetische Kommando nicht einverstanden erklären kann ...

  • Die tägliche Lüge

    Der „Sozialdemokrat" behauptet In seiner Ausgabe vom 29. November, daß die Landesd«eglertenkonferenz Grofl-Berltn* der SED im Wedding (französischer Sektor) «tattsefunden hat. Er knüpft daran die Bemerkung, dadurch wäre bewiesen, daß es in den Westsektoren keinen Terror gebe. Jeder Berliner Arbeiter weiß, daß die Landeskonferen? der SED im Treuhandbetrieb Bergmann in WH- heimsruh im sowjetischen Sektor stattgefunden hat ...

  • MiSlioneii-Armee im 3&essel

    Nanking, 29. Nov. (AON). Die im Gebiet von Sutsdiau eingeschlossenen Kuomäntang- Truppen — einer amerikanischen Nachrichtenagentur zufolge mehr als eine Million Mann — haben den Befehl bekommen, sich nach Süden durchzuschlagen. Wi« aus dem Kampfgebiet gemeldet wird, ist dieser Befehl bisher jedoch ireht befolgt worden ...

  • Hennecke-Aklivist Karl Kalies

    Berlin, 29. Nov. (ND). Als ersten Arbeiter im Transformatorenwerk Oberschöneweide gelang es dem Bohrer Karl Kalies, in einer Sonderschicht seine Norm cm "69 Prozent zu überbieten. Der durch diese Spitzenleistung erzielte Verdienst beträgt 66 DM. Eis Betriebsleitung, die Betriebsgewerkschaftsleitung und der Betriebsrat sprachen Karl Kalies im Namen der Gesamtbelegschaft ihren Glückwunsch für diese erfolgreiche Sonderschicht aus ...

Seite 3
  • 11. Rolle und Aufgaben der Partei

    Im Kampfe gegen die Bankrottpolitik der Spalterwahlen hat sich die Berliner Organisation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zweifellos ernsthafte und große Verdienste erworben. Sie hat der Berliner Bevölkerung rechtzeitig die Gefahren aufgezeigt, die sich aus der einseitigen Festlegung der Mehrheit des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung auf die Politik des amerikanisch-englischen Imperialismus für Berlin ergeben mußten ...

  • zweite Tag der Groß-Berliner Parteikonferenz

    Der zweite Tag der Groß-Berliner Delegiertenkonferenz war angefüllt mit der Fortsetzung der Aussprache, der Wahl der Delegierten zur Parteikonferenz und der Neuwahl von Mitgliedern für den Landesvorstand. Mit der einstimmigen Annahme eines Aufrufes an die Berliner Bevölkerung gegen den Gesinnungsterror und die Spalterwahlen in den Westsektoren und einer Entschließung über die politische Lage in Berlin und die nächsten Aufgaben der Partei wurden Referate und Debatten beschlossen ...

  • I. Unser Kampf gegen die drohende Katastrophe Berlins

    Der vom amerikanisch-englischen Imperialismus angezettelte und angefachte „Kalte Krieg um Berlin" hat in den letzten Wochen eine außerordentliche Zuspitzung erfahren. Die Tatsache, daß es dem amerikanischen Imperialismus auf der UN-Tagung in Paris bisher nicht gelungen ist, eine geschlossene Einheitsfront ...

  • Wohnte ich im Westen Berlins

    dann sprach ich mit meinem Nachbarn oder Arbeitskollegen, wenn er mir als „antisedistisch" bekannt wäre, wie folgt:

    „Tag für Tag verschlingst du deine Zeitung mit ihrer Hetze gegen uns. Das sind im Verlaufe einer Woche mehrere Stunden, die du dezu verwendest. Hör' jetzt nur eine Viertelstunde mich ruhig an ..." Das Erste : Du schadest nicht uns, du schadest dir selbst, wenn du die Hstze gegen die SED oder die Ostzone mitmachst ...

  • Aufruf der Parteikonferenz Berlin

    Die Parteikonferenz der SED Groß-Berlins erließ gestern einen Aufruf, In dem sie mit Empörung davon Kenntnis nimmt, daß gestern wiederum eine Reihe von Berliner Arbeitern, darunter viele Mitglieder ihrer Partei, in den Berliner Westsektoren eingekerkert wurden. Schon in den letzter Tagen seien Mitgli"der ...

  • Rettung

    Für einen arbeitsfähigen Magistrat, für die Wiederherstellsing der demokratischen Freiheiten in den Westsektoren9 für einen planvollen Wirtschaftsaufbau und die Einheit Berlins

    EntlehneBung der Parteikonferenz des Landesverbandes' Groß-Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.

Seite 4
  • Peinliches Examen der „Neuen Zeitung

    ii

    fluß der Westmächte maßgebend ist, machen sich die Kennzeichen „westlicher Demokratie" bemerkbar Das charakteristische Kennzeichen der Demokratie westlicher Prägung ist die Eigenart, die Demokratie zu preisen, sber diejenigen, die konsequent für ihre praktische Durchführung eintreten, zu verfolgen. Man unterdrückt die demokratische Presse und verbietet die demokratischen Organisationen ...

  • Der Kampf am den Zweijahrplan

    Bruno Baums Referat auf der Landeskonferenz der SED

    Der von unserer Partei aufgestellte Zweijahrplan für Berlin muß nunmehr, so führte Bruno Baum aus, realisiert werden. Im Sommer dieses Jahres war die Berliner Produktion nur in Höhe von 18 Prozent erfaßt, alle übrigen Waren flössen auf den schwarzen Markt. Ein bescheidener Erfolg konnte immerhin in den letzten Wochen erreicht werden ...

  • Die führende Rolle der Arbeiterklasse

    Ans dem Schlußwort Franz Dahlems auf der Großberliner-Parteikonferenz

    In seinem Schlußwort ging Genosse Franz Dahlem von der Frage der führenden Rolle der Arbeiterklasse in Staat und Wirtschaft aus. Er sagte u. a.: „Trotz der Schwächen, wie Sie von den einzelnen Rednern kritisch und selbstkritisch aufgezeigt wurden, sind in den letzten Monaten zweifellos Fortschritte in der Arbeit der Parteiorganisation festzustellen ...

  • Ausbau der Konsumgenossenschaften

    Dieses Ziel stellte das Vorstandsmitglied des VBK, Weiß, in seinem Referat heraus, das er am Sonntegvormittag vor den im Puhlmann-Theater versammelten Funktionären der Berliner Konsumgenossenschaften hielt. Die Überlegenheit der genossenschaftlichen Warenverteilung hat sich gerade in der hinter uns liegenden Notzeit besonders bewiesen ...

  • Der neue Landesvorstand

    Berlin, 29. Nov. (ND). Die Delegiertenkonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Landesverband Berlin, nahm am Sonntag die für den Vorstand notwendigen Ergänzungswahlen vor. Einstimmig wurden der 1. Vorsitzende, Hans Jendretzky, und seine Vertreter, Adolf D e t e r und Ernst Hoffmann, in ihren Ämtern bestätigt ...

Seite 5
  • Wissenschaft mitentscheidend im Zweijahrplän

    Heinrich Rau, der Erste Vorsitzende der DWK, vor Dresdener Studenten

    Dresden, 29. Nov (ND). Als Abschluß eines mehrtägigen „Dies academicus" der technischen Hochschule Dresden, der in der Haupttache durch Betriebsbegehungen und eine Anzahl interessanter Kurzreferate ausgefüllt war, sprach der L Vorsitzende der Deutschen Wirtschaftskommission, Heinrich Ran, über die besonderen Aufgaben, die Techniker und Ingenieure und vor allem die Hochschulen bei f'sr Realisierung des Zweijahrplanes zu erfüllen haben ...

  • ROMAN von NIKOLAI OSTROWSKI

    Copyright by Verlag Neues Leben. Berlin Undurchdringliche nächtliche Finsternis. In solchen Nächten bemüht sich die erweiterte Pupille vergeblich, die Dunkelheit zu durchdringen. Nur blindlings tastend können sich die Menschen vorwärts bewegen, bei jedem Schritt riskieren sie, kopfüber in einen Graben zu stürzen ...

  • Kritisches zu einer Neuauflage

    Wenn man sich mit Georg Lukacz' Ausführungen über die realistische Literatur beschäftigt, wird man gewahr, wie problematisch die Neuauflage mancher Bücher ist. Im vorliegenden Falle ist an Konstantin Fedins „Städte und Jahre" gedacht. Das Buch erschien 1927 zum erstenmal in deutscher Übersetzung und wurde jetzt vom Verlage „Volk und Welt" neu herausgegeben ...

  • Aus dem Berliner Musikleben

    Keilberth im Rundfunk

    In letzter Minute traf doch noch das Material zu Hindemlths Violin-Konzert ein, so daß Joseph K e i 1 b e r t h das Stück im 8. Sinfonie-Konzert des Berliner Rundfunks wie geplant spielen konnte. Es wäre auch bedauerlich gewesen, wenn der Berliner Musikfreund auf die Bekanntschaft mit dem ausgezeichneten Geiger Gottfried Lücke, dem 1 ...

  • Unser Berlin „einen neuen Krieg wert"?

    — das ist das Berlin, wie es in unseren Herzen lebt, unvergeßlich für alle mit seinen Schönheiten und seinem kräftigen Lebensrhythmus. „Ja, das war Berlin!" — so seufzt wohl jeder beim Durchblättern der ersten Seiten der 32 Blatt starken „Ber li n" - 11 lustrierten, die der Dletz-Verlag soeben herausgebracht hat ...

  • Wandmalerei im Sdilesischen Bahnhot

    Im Gegensatz zum Hochformat der Wandfläche im Bahnhof Friedrichstraße handelt es sich beim Schlesischen Bahnhof um ein dreigeteiltes Querformat. Die Höhe beträgt bei allen Teilen 3 Meter, die Länge beim Mittelteil 18 Meter,- bei den beiden Seitenteilen je 10 Meter. Diese langgestreckte Ausdehnung bei verhältnismäßig geringer Höhe bedingt naturgemäß eine andere Lösung als das Hochformat im Bahnhol Friedrichstraße ...

  • „Hohinsons Abenteuer"

    um es vorweg zu sagen: Dieses Spiel hat einen bedeutenden erzieherischen Wert. Wenn der wettergebräunte Robinson im Sehlußbild Arm in Arm mit seinem schwarzen Freund in die Heimat zurückkehrt, dann ist aus einem verwöhnten, hochmütigen EtonDoy in Leid und Gefahr der Einsamkeit ein ganzer Mann geworden, der ein warmes Herz für alle Kreatur hat und seinen Standesdünkel von sich wirft, um ein nützliches Leben im Dienst an den Unterdrückten zu beginnen ...

  • BerUnerTZundfunh

    Berlin. Mittelwelle: 35S.7 m = 841 kHz

    Dienstag:, 30. November 5.00, 6.00, 7.03, 1U.00. 13.00, 16.00, 20.00. 22.00. 24.0«: Wetter und Nachrichten / 5.55: Gestriger Tat / 8.45: Arbeitswe« / 6.30: Junge Welt / 7.10, 13.10. K.OO, 22.60: Programmhinweise / 7.50: Frauenfunk ' 8.0»: Kurznachrichten. Zeitungsschau / 8.40: Suchdienst 7 9.00: Schulfunk / 12 ...

Seite 6
  • In der Angelegenheit der Stempelfälschung

    unterbreiten wir hiermit öffentlich der Staatsanwaltschaft und der Kriminalabteilung der Stumm-Polizei folgenden Tatbestand: Am 25. November veröffentlichte der „Telegraf" (Nr. 275 B) die Reproduktion der Rückseite eines behelfsmäßigen Personalausweises mit dem angeblich im Ostsektor Berlins verwendeten Stempel „Besitz von Westzeitung im Ostsector" ...

  • £Ue*ad\ enpfotet

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    Nebel und empfindliche Kälte hielten unsere Volkspolizei nicht davon ab, den Waldlauf im Plänterwald zu starten. Sämtliche Wettbewerbe zeigten durch die zahlreichen Meldungen, daß es im Sportleben der Polizei trotz mancherlei Schwierigkeiten vorwärts geht. Die zahlreichen Ehrenpreise bewiesen auch das große Interesse, das man von selten der Sportpresse dem neuen Polizeisport entgegenbringt ...

  • Arno Scholz's Vertrauensmann

    Harry Krug wurde am 21. 6.1947 In der Bad- Ecke Stettiner Straße beim Schwarzhandel mit Broten festgenommen. Eine Körperdurchsuchung auf dem Polizeirevier förderte zwei Haushaltsausweise zutage, die er unter einer Schaukel auf dem Rummel gefunden haben will. Gegen K. wurde ein Verfahren wegen Schwarzhandels und Kartendiebstahls eingeleitet, das bei der Staatsanwaltschaft Wedding unter dem Aktenzeichen IV 3\J Js 1272/47 läuft ...

  • Anschlag auf Menschenleben

    S-Bahnsaboteuren ist jedes Mittel recht

    Es ist Sonnabendnacht, kurz vor halb zwölf Uhr, als der aus der Stadt kommende Zug VT 1734 in den S-Bahnhof Lichterfelde-West einläuft. Fröstelnd drängen sich die Wartenden in das Innere der vollbesetzten Wagen. 11.29 Uhr — — der Aufsichtsbeamte hebt die Kelle: „Fertig!" Mit einem Ruck setzt sich der Zug in Bewegung, Fahrer und Beifahrer starren angestrengt nach vorn, wo die Scheinwerfer den Schienenstrang erhellen ...

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    Weißensee: Die Ausgabe von Brennholz erfolgt ab sofort gegen Vorlage der Holzkarte in Verbindung mit Haushaltsausweis 5. Ausgabe, Abschnitt Nr. 57. Prenzlauer Berg und Treptow: Ab 27. November 1948 beginnt im Bezirk Prenzlauer Berg und Treptow die Ausgabe von Brennholz. Das Holz wird auf den Abschnitt 57 des Haushaltsausweises, ä ...

  • Die Rennleitung griff durch

    Hecht ereignisreich ging es am Wochenende auf den Berliner Traberbahnen zu. Den Großen Preis von Berlin holte sich der vorjährige Derbysieger Avanti leicht mit zwei Längen Vorsprung gegen Modeteufel, Lortzing und Dollar, der Im entscheidenden Moment von den Beinen kam. Avanti hatte bereits am Vortage In Karlshorst ein Rennen gewonnen, unterstrich also mit diesem Doppelerfolge seine augenblicklich großartige Verfassung ...

  • <&eha&1>cLtteieuücUchL

    Dienstag, 30. November 1948 Friedrichshain: 19 Uhr, Referentenvorbesprechung. Lichtenberg: 17.30 Uhr, Literaturobleute der Betriebs- und Wohngruppen im Parteiheim. Mittwoch, 1. Dezember 1948 Landesverband Parteischulung, Kultur und Erziehung: Arbeitsgemeinschaft der Schriftsteller und Journalisten. 18 Uhr, Vollversammlung, Künstlerklub „Möwe", Berlin NW 7, Luisenstraße 18 ...

  • Der verschwundene Zeitnehmer

    Es Ist bei leichtathletischen Veranstaltungen üblich, daß bei den Läufen für die einzelnen Aktiven die Zeiten genommen werden. Auch der Waldlauf macht hierin keine Ausnahme. Beim zweiten Durchgang des Waldlaufkriteriums Im Plänterwald konnte auf der 2,4-km-. Strecke eine Zeitnahme nicht erfolgen. Der Zeitnehmer war verschwunden ...

  • Me$ tpielte fa tiitmettbo*

    Es war ein glücklicher, ein großer Tag für die Wilmersdorfer Fußball-Elf. Nicht nur, daß sie ihr eigenes Spiel gegen Reinickendorf klar 3 : 0 gewannen, sondern darüber hinaus tat ihr das gesamte Quartett der ernsthaften Mitbewerber den Gefallen, sich durch unentschiedene Spielausgänge gegenseitig je einen Punkt abzunehmen ...

  • Gebührenerlaß für den „Deutschen Personalausweis"

    In Zusammenarbeit der Deutschen Verwaltung des Innern mit der Deutschen Wirtschaftskommission, Hauptverwaltung Arbeit und Sozialfürsorge, wurden Richtlinien aufgestellt, die bei Mittellosigkeit oder geringem Verdienst einen Gebührenerlaß bei der Ausstellung des Personalausweises vorsehen. Alle diejenigen ...

  • Im »Telegraf« sitzt der Stempelfälscher

    Wie Arno Scholz in die Falle ging / Wir fordern das Eingreifen der Polizei und der Staatsanwaltschaft

    < Die von unserer Redaktion ausgesetzte Belohnung von 1000 DM für denjenigen, der einen behelfsmäßigen Personalausweis mit dem vom „Telegraf" behaupteten Stempel „Besitz von Westzeitung im Ostsecror" vorlegt, hat das von uns beabsichtigte sensationelle Ergebnis gehabt. Der Nachweis wurde erbracht ...

  • Wer Aufbau will und keine Spaltung, bekundet dies durch Stimmenthaltung!

    prallen in voller Wucht aufeinander. Aber er hat es geschafft! „Drin bleiben, es geht gleich weiter!" ruft der Fahrer den aus den Türen schauenden Fahrgästen zu. Mit einer Handlampe leuchtet er unter die Vorderräder" des Triebwagens. Seine Augen treffen sich mit denen seines Beifahrers.------Tief atmet er auf ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Verlag und Redaktion: „Neues Deutschland". Berlin N 54, Schönhause Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlungen: Dien tag und Freitag von 13 bis IS Uhr — Vertriebs- und Anzeige abteilung: Berlin SW 68 Zimmerstr. 87-91 — Telefon: 42 59 51 — Ban konto: Berliner Stadtkontor Nr 8423 — Postscheckkonto: „Neu Deutschland" Berlin Nr ...

  • suche

    dring. 13 b... 20 000. DM d. Dt. Notenbank als Darlehn, a. bargeldl. Gut. Verdienst u- erstkl. Sichern, vorh. Große Auftr. f. d. Ostzone, Mater, gesich. Ang. dring, u. U. C. 1937 an Verl. ..N.D". N 54. Schönh. Allee 176 Auen Genossen und -Freunden dia erschütternde Nachricht, daß unsere inniggeliebte Mutti und Tochter, die Verwaltungsangestellte Frau Margarete Schubert am 25 ...

  • T>&

    m ehe 5en<&tion!

    Der „Neue Berliner Sportpalast", die Ausstellungshalle am Funkturm, feierte gestern seine Hallenhandballpremiere. Veranstalter war die Sportgruppe Wilmersdorf, die sich die besten Beniner Mannschaften verpflichtete. Wilmersdorf erkämpfte sich bekannlich Anfang dieses Jahres in Bremen die Inoffizielle Deutsche Hallenhandballmeisterschaft und galt bisher im Haller spiel als unschlagbar ...

  • Der Vertrauensmann des „Telegraf": Schwarzhändler und Lebensmillelkartendieb

    wigsfelde erteilt worden wäre. In den Frühabendstunden des gleichen 27. November erschien auf unserer Redaktion ein vom „Telegraf" entsandter Agent — der neunzehnjährige, in Reinickendorf wohnende Rummelplatzkassierer Harry Krug— und legte seinen Personalausweis mit dem gleichen selben Stempel, zusammengesetzt aus einem sogen ...

  • Polizeiliche Feststellungen

    Der Polizeipräsident gibt hiepzu bekannt: 1. daß am 25.11. im Bereich der Poldzeiinspektion Pankow keine Personalausweiskontrollen durchgeführt wurden, 2. daß in Pankow kein Polizeirevier existiert, das in einer Villa untergebracht ist, 3. daß die Polizeiinspektlon Pankow kein Fahrzeug besitzt, das man als Flitzer bezeichnen kann, 4 ...

  • Polizeistreifen auf Plakatjaed

    Seit einigen Tagen sind im amerikanischen Sektor Berlins besondere Polizeistreifen eingesetzt, die auf Plakate gegen die von den Spalterparteien geplanten Separatwahlen Jagd machen. Derartige Plakate werden nicht nur an den Häuser,wänden und Mauern entfernt, die Stumm-Polizisten halten, wie gemeldet wird, sogar die aus dem sowjetischen Sektor kommenden Straßenbahnwagen an, um festzustellen, ob in ihnen derartige Plakate angebracht sind ...

  • Amerikaner beschlagnahmen Fuhrpark der Stadtentwässerung

    Die amerikanischen Militärbehörden in Berlin hätten in ihrem Sektor befindliche Fahrzeuge der Berliner Stadtentwässerung beschlagnahmt und ließen sie nur mit Leuten herumfahren, die in den Westsektoren wohnen, erklärte der Betriebsratsvorsitzende der Berliner Stadtentwässerung, Herrmann, am Montag in einer Betriebsversammlung ...

  • Mehr Weihnachtsmarktverkaufsstände

    Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt im Lustgarten, dessen Eröffnung am 4. Dezember, mittags 12 Uhr, stattfindet, werden neben den üblichen Lustbarkeiten 80 Verkaufsstände eingerichtet, während es im Vorjahr nur 36 waren. Neben Verkaufsständen mit Spielzeugen, Gebrauchsgegenständen, Schmuck, Wirtschaftsartikein und Süßigkeiten, werden Waflelbäckereien sowie Kartoffelpuffer- und Würstchenbuden ...

  • „Es ist eine Politik des Wahnsinns . . ."

    unter den Verwaltungsangestellten des Bezirksamts Neukölln, die der SPD angehören, wächst die Opposition gegen die Politik dieser Partei. So lehnt ein Teil der Bezirksverordneten die Politik der SPD und die Wahlen ab, wagt es aber nicht, dies öffentlich zu vertreten. „Es ist eine Politik d-es Wahnsinns, die wir führen", äußerte ein SPD-Angehöriger, der in der Ernährungsabteilung des Bezirksamtes tätig ist ...

  • Keine Zigaretten vor Weihnachten

    „Die angekündigten Lieferungen von 30 Millionen amerikanischer Zigaretten werden kaum noch vor Weihnachten verteilt werden", erklärten Angehörige des Wirtschaftsamtes von Stadtrat Klingelhöfer Auch mit der Auslieferung der bereits vor drei Wochen aufgerufenen Juli-Zuteilung im amerikanischen Sektor kann vor dem Test nicht mehr gerechnet werden ...

  • Schwarzmarktzentrale in der Schlüterstraße 45

    Das Haus Schlüterstraße 45.- in Charlottenburg, in dem sich früher die Büroräume des von der britischen Militärregierung ausgewiesenen Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands befanden, ist jetzt Sitz einer in ganz West- Berlin bekannten Schwarzmarktzentrale, die unbehelligt von den britischen Behörden ihrem Treiben nachgeht ...

  • Geschadigten Siedlern wird nicht geholfen .

    •■ Die durch den -Bau des Tegeler Flugplatzes benachteiligten 300 Kleinsiedler, denen die Gärten zerstört wurden, sollten eine Geldentschädigung und neues Land erhalten. Sie hatten eine Entschädigung von durchschnittlich 500 Mark beantragt, ohne daß die zuständigen Behördenstellen bisher dazu Stellung genommen haben ...

  • JwfFendorf-Jßeafer Mwne'berp

    19 Uhr- „KONFETTI" von Raymond _____Das Haus ist geheizt!______ 18.30 Uhr- „Diener zweier Herren" Bhf. Friedrichs«. Tägl. 19. sMs. u. ätgs. 15 u. 19 Uhr Vorverkauf 11—14 U. 15—17 (42 72 00), Das ernlie |ubiläum!i|ir«ei i ni m „Phanlastlsrhe Rhapsodie" o wl. für Berlin «•■• S o I li.nl. It lu na.r

  • Weihnachtsbäume für Bewohner der Westsektoren

    Alle Bewohner der Westsektoren, die Im sowjetischen Sektor zum Bezug von Lebensmitteln eingetragen sind oder sich bis einschließlich 5. Dezember eintragen lassen, erhalten Weihnachtsbäume nach Maßgabe der [Auslieferung für die Bewohner des sowjetischen Sekters. Der Auslieferungstermin wird noch bekanntgegeben ...

  • Geschäfte mit Kohlenzuteilung

    Amerikanische Staatsangehörige, die In Privatquartieren und Häusern ohne Zentralheizung wohnen und deshalb eine hohe Steinkohlenzuteilung erhalten, verkaufen Steinkohlen für 15 bis 20 Westmark pro Zentner an deutsche Gaststätten und Bars.

  • Unterstützung beim Lebensmitteleinkauf

    Auf Anordnung des Reichsbahnpräsidenten Kreikemeyer erhalten alle Frauen von Reichsbahnangestellten, die in den Berliner Westsektoren wohnen und ihre Lebensmittel im Ostsektor einkaufen, eine freie sräahn-Monatsfahrkarte.

  • Danksagung

    Allen Freunden, Mitarbeitern und Organisationen, die meinem lieben Manne so zahlreich die letzte Ehre erwiesen, spreche ich für ihre trostreiche und zu Herzen gehende Anteilnahme meinen aufrichtigen Dank aus.

  • Büge

    für Herren- und DEmenkonfektion in großen Quantitäten, auch gebraucht, gesucht. Derliner Industrie- und HandeU- kontor — Fachkontor Taxtil Berlin W 8, Jägerstr. 9

  • J/letropol-Theater

    19 Uhr- „Die lustige Witwe" VOLKSBÜHNE BERLIN (44 25 43) 14.30 Uhr- „Robinsons Abenteuer" 19.00 Ühr- „Lysistrata" (Abt. 65) 4415 65

  • Sediskant-Muttern

    ('/.—3 Zoll) M 6, M 8, M 10, M 12 M 16. M 20 M 22. M 24 M 30 Und M 33. Angebote erbeten an

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