16. Jul.

Ausgabe vom 23.11.1948

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  • Otto Grotewohl über den Empiang bei Außenmini§ter Molotow

    Von herzlichem Beifall empfangen, ergriff im Friedrichstadt-Palast zuerst Genosse Otto Grotewohl das Wort. Auf die Behauptung von Dummköpfen und Reaktionären in der Westpresse, die Delegation sei kommandiert -worden, antwortete Grotewohl mit beißender Ironie. Es wurde niemand kommandiert. Wir fuhren auf Einladung der Gesellschaft für kulturelle Verbindung mit dem Ausland ...

  • Professor Kastner

    Als nächster ergrill der Präsident des Deutschen Volksrates, Professor Dr. Kästner (LDP), das Wort zu einem kurzen Bericht, dessen sprühender Witz immer wieder Beifall hervorriet. In kurzen Streiflichtern ließ er seine Eindrücke von der Reise in die Sowjetunion abrollen und erwähnte zunächst den Grenzübertritt bei Brest-Litowsk, dar Stadt, in der 1917 der Friede zwischen Deutschland und der Sowjetunion geschlossen wurde ...

  • filingelhöfer lehnte Angebot der DWK ab

    Berlin, 22. Nov. (BPD). Wie jetzt aus informierten Kreisen bekannt wird, fanden Mitte Oktober von seiten der Deutschen Wirtschaftskommission umfangreiche Verhandlungen mit dem sozialdemokratischen Stadtrat für Wirtschaft, Klingelhöfer (SPD), statt. Ziel dieser Verhandlungen war die Belieferung Berlins mit Kohlen und Brennholz aus dem Bereich der sowjetischen Besatzungszone ...

  • Vor der in- und ausländischen Presse

    Einige Pressevertreter wollten Einzelheiten der Unterredung mit dem sowjetischen Außenminister Molotow erfahren. Dazu erklärte der Präsident des Deutschen Volksrates, OttoNuschke, die deutschen Vertreter hätten auch die deutsche Not zur Sprache -gebracht und die Bereitwilligkeit zu einer kommenden Hilfe in großem Umfange erfahren ...

  • Positive Antwort der SU

    Paris, 22. Nov. (ADN). Die Sowjetunion habe den Fragebogen, der am vergangenen Donnerstag an die Delegationen Frankreichs, Großbritanniens, der Sowjetunion und der USA mit der Bitte überreicht worden war, „technische Auskünfte" über die Berliner Währungsfrage zu geben, zufriedenstellend beantwortet, erklärte am Montag der derzeitige Vorsitzende des Sicherheitsrates, Argentiniens Außenminister Br a m u g 1 i a ...

  • Georg Dertinger

    Die Sowjetunion hat durch die Einladung von Vertretern aller fortschrittlichen Parteien und demokratischen Massenorganisationen ein Vorbild toleranter Demokratie gegeben, an dem die westlichen „Musterdemokraten" sich ein Beispiel nehmen können. Wir haben ein Volk vorgefunden, das uns trotz der ungeheuren Verwüstung seines Landes durch die deutsche Wehrmacht mit freundschaftlicher Aufgeschlossenheit aufgenommen hat ...

  • Frieden, Aufstieg und ein besseres Leben für Deutschland

    in Freundschaft mit der sozialistischen Sowjetunion Im Deutschen Volks rat

    Tausende Berliner hatten sich am Sonntagmorgen am Schlesischen Bahnhof eingefunden, um die aus 19 Vertretern aller deutschen Parteien und bedeutenden Organisationen bestehende Delegation freudig zu begrüßen. In ersten Ansprachen gaben Delegierte ihren tiefen Eindruck von dieser Reise, die sie nach Moskau und Leningrad führte, wieder ...

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  • Die isolierten Kriegshetzer

    H. L. Der Novembernebel hat merkwürdige Ergebnisse gezeitigt. Er hat sich nämlich nicht nur auf die Luftbrücke, sondern auch auf die Gemüter ihrer Strategen gesenkt. Trübe sinnen sie darübe: nach, wie ihre systematische Spaltertätigkeit Westberlin immer mehr von der Außenwelt abschneidet. „Aber diese räumliche Isolation wiegt", so klagt Mister Reger in seiner Totensonntagslitanei, „unter größeren Aspekten als denen des einzelnen gesehen, weniger schwer als die geistige" ...

  • Treuhandbetriebe in die Hand des Volkes

    Die Kreisdelegiertenkonferenzen am vergangenen Sonntag

    ■ Berlin, 22. Nov. (ND). Auf den Kreisdelegiertenkonferenzen am vergangenen Sonntag wurde der Aufruf des Demokratischen Blocks zur Wiederherstellung einer einheitlichen Selbstverwaltung in Berlin allgemein begrüßt und die Überführung der Treuhandbetriebe in die Hände des Volkes gefordert. Die Durchführung ...

  • fungaktfristen- allen ein Vorbild

    Jugenddelegiertentagung in Zwickau — Hennecke-Bewegung setzt sich in allen Betrieben durch

    „Die fortschrittliche deutsche Jugend hat erkannt" betonte Ministerpräsident Seydewitz in seiner Begrüßungsansprache, „daß die Verbesserung des Lebens der Werktätigen nur durch Erfüllung und Übererfüllung der Wirtschaftspläne gewährleistet ist." Seydewitz gab der Überzeugung Ausdruck, daß die Jungarbeiter in allen Betrieben Sachsens dem Vorbild der Hennecke-Aktivisten nacheifern werden ...

  • Ein neuer Sdiurkensdretdi

    Berlin, 22. Nov. (ND). Am Sonnabend erschien der Schönebsrger Bezirksbürgermeister Wendland (SPD) mit Stumm-Polizisten in der Sozialversicherungskasse der Eisenbahn, Potsdamer Straße 192, und beschlagnahmte sämtliche Räume. Bis 16 Uhr mußten die einzelnen Etagen, in der sich Sozialeinrichtungen der Eisenbahn, darunter Poli- und Zahnkliniken, befinden, geräumt sein ...

  • Das „Tauziehen66 um die Ruhr

    Zunehmende Verstimmung Frankreichs — Vor Revision der französischen „Weststaaf'-Politik?

    Baden-Baden, 22. Nov. (ADN). Die Tatsache, daß der französische Sonderbeauftragte beim Oberkommandierenden in Deutschland, Botschafter Francois-Poncet, vorzeitig in Baden-Baden eingetroffen ist, wird hier dahingehend kommentiert, daß die französische Politik gegenüber der Bildung eines westdeutschen Staates einer gewissen Revision unterzogen werden könnte ...

  • Friiz Lange 50 fahre

    Von den Schiebern, Spekulanten und Wirtschaftssaboteuren gehaßt, bei den Werktätigen überall beliebt, feiert heute Fritz Lange, der Vorsitzende der Zentralen Kontrollkommission bei der Deutschen Wirtschaftskommission, seinen 50. Geburtstag. Fritz Lange wurde am 23. November 1898 in Berlin geboren. Der erste Weltkrieg rüttelte ihn, der aus einer bürgerlichen Familie stammte, auf ...

  • Der Demokratische Block arbeitet

    Berhn, 22. Nov (ADN). Im Demokratischen Block Berlins werde gearbeitet und nicht geschwätzt, erklärte der Geschäftsführer des Landesverbandes Berlin der LDP, Heinz Krüger, im „Berliner Montag". Die Arbeitssitzungen hätten gezeigt, daß alle Parteien ein gutes Stück Weges gemeinsam gehen und gemeinsam etwas erreichen können, wenn sie ihre Parteiinteressen hintanstellen ...

  • EHi Schmidt vor Textilarbeiterinnen

    Berlin, 22. Nov (ND). Am Montagmittag nahm EHi Schmidt, Mitglied des Zentralsekretariats der SED, im Bekleidungswerk „Fortschritt", Berlin-Lichtenberg, vor 600 werktätigen Frauen zur gegenwärtigen Berliner Situation Stellung. In ihren Ausführungen nahm sie scharf gegen die Westberliner Spalter Stellung und betonte, daß die für den 5 ...

  • Staatspräsident Gottwald 52 Jahre alt

    Bereits in frühestcr Jugend schloß sich Gottwald der Sozialdemokratie an. Bestimmend für sein ferneres Leben wurde für ihn jedoch die Große Sozialistische Oktoberrevolution in der Sowjetunion. 1929 wurde er zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei gewählt. In Erkenntnis der nationalsozialistischen Gefahr forderte Gottwald in den kommenden Jahren immer und immer wieder eine Volksfront aller Antifaschisten ...

  • 30. Jahrestag der KP Ungarns

    ß u d a p e s t, 22. Nov. (ADN). Anläßlich des 30. Jahrestages der kommunistischen Bewegung in Ungarn' wurde im Budapester Sportpalast eine Massenversammlung abgehalten, auf der der Generalsekretär der Ungarischen Arbeiterpartei, der stellvertretende Ministerpräsident R a k o s y , an die unter Führung der Kommunisfischen Partei Uniarns in März 1919 entstandene näte-Rep'jblik erinnerte, die durch ausländirche Intervention gestürzt ' wurde ...

  • Spanien wählt „nada era esn Mn§ter"

    Madrid, 2?, Nov. (ADN). Die „Gemeindewahlen" in Franco-Spanien, bei denen am Sonntag äas erste Drittel der Gemeinderäte gewählt wurde, sind von einem großen teil der allein wahlberechtigten „Familienoberhäupter" boykottiert worden. In vielen Gemeinden fanden überhaupt keine Abstimmungen statt, weil nur dort (rewählt werden durfte, wo mehr Kandidaten ah Mandate vorhanden waren ...

  • FÜR DIE EINHEIT BERLINS GEGEN SPALTERWAHLEN

    Dlensta», 23. November 1948 KREIS WEISSENSEE: 7 Uhr, Berljner Kindl, Lichtenberger Straße 66-92. Referent: Ernst Hoff mann. — 13 Uhr, Firma Injekta, Ber- Hner Allee 110. Referentin. Ein Schmidt KREIS FRIEDRICHSHAIN: 16 Uhr, Büro für Nachrichten, Neue Bahnhofstraße 9. Referent: Dr. Melzheimer. KREIS MITTE: 8 Uhr, Haupttelegrafenamt, Ziegelstraße, Südsaal ...

  • Höchststrafen gefordert

    Großenham 22. Nov. (ND). In seiner 13. Sitzung erhob der Kreistag zu Großenhain nach einem von der SED-Fraktion gestellten und von den anderen Blockparteien einstimmig angenommenen Antrag die Forderung über die Hauptschuldigen in Meerane, Glauehau und Chemnitz zum Schütze der demokratischen Wirtschaft die Höchststrafen zu verhängen ...

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  • Verdis „Don Carlos" korrigiert

    luliui Kapps Neubearbeitung in der Städtischen Oper

    In der dichterischen Umformung Franz Werfeis haben „Die Macht des Schicksals" und „Don Carlos", die beiden Sorgenkinder Verdis, ihre glanzvolle Renaissance in Deutschland erlebt, die vor 1933 von den unvergeßlichen Aufführungen unter Fritz Busch an der Dresdner Oper ausging. Werfeis freie, durchgeistige ...

  • „Sozialisierung", die alles beim allen Saßt

    Die Verstaatlichung der Stahlindustrie in Großbritannien

    Die britische Labour-Partei errang im Juni 1945 ihren großen Wahlsieg auf Grund eines Programms, das innen- und außenpolitisch von den traditionellen konservativen Konzeptionen abwich. Sie versprach dem britischen Volk auf der Grundlage des Freundschafts- und Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion einerseits und der Neuordnung der Wirtschaft andererseits einen besseren Lebensstandard ...

  • Wirtschaftsnach rieh teti

    Sollzahlen für 1950 schon erreicht

    Moskau (ADN). Die vorliegenden Produktionsziffern für Rohelsen. Stahl und Walzwerkerzeugnisse lassen erkennen, daß die sowjetische Metallindustrie den Vorkriegsstand erheblich überschritten und bereitiim dritten Jahr des laufenden Fünfjahrplanes die Sol'.zahlen für 1950 erreicht hat. Während der Fünfjahrplan ...

  • Blutenlese aus dem Berliner Schulleben

    Nehmen wir einen anderen Fall, der aus einer ähnlichen Einstellung ein besonderes Licht auf das Beniner Schulwesen bzw. auf die Berliner Atmosphäre wirft. Zwei Schüler der 12. Klasse der Drei-Linden-Schule in Zehlendorf benutzten die großen Ferien, um nach Frankfurt am Main zu reisen und sich dort mit ...

  • Arnold-Zweig-Abend

    Der Dichter Arnold Zweig spricht am Mittwoch» 24. November, 18 Uhr, im Kulturbundhaus, Jägerstraße 2/3, über das Thema „Roman als Form" Aus den Werken des Dichters wird Franz Reichert lesen. INTENDANT WISTEN hat Arlbert Wäscher als Regisseur für die Komödie von Ostrowski „Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste" verpflichtet, die als nächste Aufführung im Theater am Schiffbauerdamm herauskommt ...

  • Zweierlei Handelspolitik

    Die „Welt" berichtete kürzlich aus Kottbus über angebliche Reparationslieferungen von Kohle, Kartoffeln und Gemüse für die Sowjetunion aus der Zone. Diese Meldung ist in allen Punkten erlogen. Kartoffeln und Gemüse werden übsrhaupt nicht exportiert, weder für Reparationen noch zur Zahlung von Importen ...

  • Musik der Gegenwart

    Diesmal ist Werner Egk aus München gekommen, einer unserer begabtesten Komponisten, der uns bald mit seiner neuen heiteren Oper „Circe" bekannt machen wird. Als Dirigent, nicht der beste der eigenen Werke, ließ er seine „O r« chestersonate" hören, sein erstes Stück „absoluter Musik" Die paar Pfiffe, die ihm begegneten, mögen ihn nicht beirren ...

  • Saboteure der Einheiisschule

    Vor nahezu drei Jahren begannen die Berliner Schulen nach dem Zusammenbruch ihre Tätigkeit. Der Anfang war schwer. Die dabeiwaren, haben das noch nicht vergessen. Inzwischen hat sich manches geändert. Wir haben sogar ein Schulgesetz, das in aller Form verhandelt, abgestimmt und auch von den Besatzungsmächten genehmigt wurde; aber wir sind noch weit entfernt von einem Zustand, den man auch nur als befriedigend bezeichnen könnte ...

  • Die Pflicht der Schulleiter

    Bemerkenswert ist auch die Fadenscheinigkeit des Arguments und das darin zum Ausdruck kommende vollkommene Unverständnis für die Ziele der Einheitsschule. Es stimmt allerdings, daß die Einheitsschule die Ziele der bisherigen höheren Schule nicht erreichen wird; das ist aber auch gar nicht ihr Sinn, denn diese Ziele waren keineswegs so sehr erstrebenswert ...

  • Textilindustrie um 21 Prozent gesunken

    Nürnberg (ADN). Die Erzeugung der {ränkischen Textilindustrie ist nach einem Ber.cht der Industrie- und Handelskammer Nürnberg seit der Währungsreform 21 Prozent zurückgegangen. Die erhöhten Umsätze des Handels sind überwiegend auf die außerordentlichen Preiserhöhungen zurückzuführen. Ostzonenwirtschaft Cottbus (ADK) ...

  • Es fehlt an Lehrkräften

    Eine der schwierigsten Fragen bei der Verwirklichung der Reform sind die Lehrer. Es fehlt an Kräften, die den Aufgaben der neuen Schule voll gewachsen sind. Dies betrifft vor allem die Geschichtslehrer. Es war darum von Anfang an das Bestreben der Schulverwaltung, gerade für dieses Fach möglichst schnell gute Fachkräfte heranzubilden ...

  • Zwei bedeutende Gesetze

    Frag. (ADN). Zwei Gesetzentwürfe, die von größter Bedeutung für die Verwirklichung des Sozialismus in der Tschechoslowakei sein werden, sind von den zuständigen Fachausschüssen des tschechoslowakischen Parlaments verabschiedet worden, nämlich das Gesetz über die Bildung einer auf genossenschaftlicher ...

  • BerHneriZtmdftinh

    Berlin, Mittelwelle: 356,7 m — 841 kHz

    Dienstag, 23. November 5.00. 6.00. 7.03, 11.00, 13.00, 16.00, 20.00, 22.00, 24.00: Wetter, Nachrichten / 5.53. Gestriger Tag/6.05: Arbeitsweg / 6.30: Junge Welt / 7.10,13.15.16 00,22.00: Programmhinweise / 7.50: Frauenfunk ' 8.00: Kurznachrichten, Zeitungsschau > 8.40: Suchdienst ' 9.00; Schulfunk; 12 ...

  • Ernst Busch reist nach Moskau

    Der bekannte Arbeitersänger und Schauspieler Ernst Busch ist nach Moskau abgereist. Er wird dort seine lebensgefährlichen Verletzungen, die er einst als politischer Häftling im Gefängnis von Moabit bei einem schweren Bombenangriff davontrug, behandeln lassen. (ADN)

  • Pro!. Dr. Heinrich Franck 60 Jahre alt

    Eine der bekanntesten Persönlichkeiten des öffentlichen und wissenschaftlichen Lebens in Berlin, der Professor an der Technischen Universität, Dr. Heinrich Franck, beging gestern seinen 60. Geburtstag.

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  • Der Hergang der Schandtat

    Als wir am vergangenen Sonnabend in später Stunde die erste Nachricht erhielten, wollten wir es nicht glauben, so ungeheuerlich erschien es uns. Wir verzichteten darauf, um über Sonntag und Montag genauere Auskünfte einzuholen. Das Bild, das sich nunmehr ergibt, ist noch skandalöser. Folgendes ereignete ...

  • Ök^äHcmkt üebbie.^ %4oh$

    Ostzonenmeister Planitz verlor 0 : 2 und seine Haltung

    Oberschoneweide trat mit Wax als Mittelstürmer und mit-KUßner und Rogge an den FUgeln an, weil außer den Kranken Senglaub und Decker auch die mit der Stadtmannschaft noch in Braunschweig weilenden Günther Schulz I und Zöllner ersetzt werden mußten. Aus der Not wurde eine Tugend, denn die Verlegenheitsmannschaft hielt sich so ausgezeichnet und zeigte so viel Konzentration und Einsatzbereitschaft, wie wir es in den letzten Wochen von dem Berliner Meister leider nicht immer gesehen haben ...

  • AMTLICHES

    Todeserklärungen Die nachfolgenden Personen sind für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist das dabeistehende Datum festgestellt: 1. Postfacharbeiter Rieh. Markward, geb. am 25.1.1899 in Kowno (Rußland), zuletzt wohnhaft gewesen in Wilna oder Tho.n, 11. 6. 1944 —58. II. 2584. 48— 2. Schweizer Fritz, Karl, Hermann Schmidt, geb ...

  • Amerikaner spalten die Berliner Feuerwehr

    Engländer zögern noch — Oberbranddirektor Feierabend wieder frei

    Berlin, 22. Nov. (ND). Der Leiter der Berliner Feuerwehr, Oberbranddirektor Feierabend, wurde am Sonntag irüh um fünf Uhr in seiner Dienstwohnung in der Schönfließerstraße 19 (französischer Sektor) auf Befehl der französischen Besatzungsmacht verhaftet. Oberbranddirektor Feierabend ist ein bekannter und bewährter Antifaschist, der 1933 von den Nazis aus dem Dienst bei der Berliner Feuerwehr entlassen wurde und der seit 1945 die Feuerwehr unserer Hauptstadt verantwortlich leitet ...

  • fo ufoöe "kubi 'peppet ftittk eqe*

    Der 27jährige Rechtsausleger hatte es mit seinem größeren Gegner weit schwerer als erwartet. Fanzlaus Rechte erschütterte Pepper dreimal und blockte die meisten der gefürchteten linken Haken sicher ab, bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Wie immer imponierte die Verteidigungskunst des Halbschwergewichtlers, aber wie immer verscherzte sich Fanzlau die Sympathien des Publikums du'ch seinen geringen Kampfnerv ...

  • <&£>Uae TkiH&i tuü dich/

    23. November 1948 Friedrichshain: 19.30 Uhr- Sitzung der Heimkehrer-Obleute der Stadtbezirks- und Wohngruppen, Frankfurter Allee 72. Reinickendorf: 9.30 Uhr: Funktionärinnen des Kreises Reinickendorf treffen sich im Parteiheim, Dariziger Straße 62 (Kreis Prenzlauer Berg). 24. November 1918 Kreis Friedrichshain: 19 ...

  • Bürgermeister Hensdiel (SPD) als Wegelagerer

    46 Zentner Kohlen geraubt — Drohung mit Laternenpfählen— SPD-Kandidat für den 5. Dezember

    Berlin, 22. Nov. (ND). Einen unerhörten Gewaltakt erlaubte sich am vergangenen Sonnabend der sozialdemokratische Bezirksbürgermeister vom Kreuzberg, Georg Henschel. Nie hat Berlin etwas ähnliches erlebt. Henschels Auftreten ist ein krasser Beweis dafür, daß es in Berlin keinen Magistrat mehr gibt, daß die Tabernisten, mit Dr ...

  • Willi Riedel

    geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Revisions- und Wirtschaftsverbandes der brandenburgischen Konsumgenossenschaften GmbH. Der Verband und die gesamte Konsumgenossenschaftsbewegung verliert m:t ihm einen ihrer führenden Genossen. Von uns ging ein Mensch, dessen kämpferisches Leben jeden mit Achtung, Vertrauen und Verehrung erfüllte ...

  • Polizei hilft Werktätigen

    Etwa 600 Angehörige der. Schutz-, Kriminal- und Verwaltungspolizei aus dem sowjetischen Sektor Berlins beteiligten sich am Totensonntag an einer freiwilligen Arbeitsschdcht, die auf dem Gelände der ehemaligen Bergmann-Werke in Wilhelmsruh durchgeführt wurde. Kundenbindung für Kohlenbezug im Ostsektor aufgehoben Die Kundenbindung für den Kohlenbezug im Ostsektor ist ab sofort aufgehoben ...

  • kcd

    einem Tor Im Vorteil lagen und es beim Seltenwechsel noch 3 •" 2 für sie stand. Die ebenfalls bisher noch ungeschlagenen Charlottenburger verdankten ihre Eintorniederlage nur dem gewaltigen Schlußspurt, mit dem sie aus dem 1 :3-Pausenrückstand und der späteren 5:1-Führung Tiergartens das Ergebnis auf 6 : 5 für Tiergarten schrauben konnten ...

  • wie witd. das Wellet?

    H i q e n p t Übersicht- Vorübergehend heiteres Wetter ohne Niederschläge, Temperaturen weiter absinkend, örtliche Nachtfrostgefahr. Voraussage Bei mäßigen aus Nordwest drehenden Winden wolkig bis heiter, meist trockrtji. Tageshöchsttemperaturen um 7 -Grad, nachts um 0 Grad. Professor U. Ganzert

  • TAUSCHE

    12,00/20-Decke mit Schlauch gegen 12,75—13,00/20. ruhrbetrieb M. Balkhaus, Berlin-Weißensee, pistoriusp.atz 11. bei Grub KOCH und KONDITOR ledig, gute Referenzen, sucht Stellung unter T S 1927 an Verlag „ND". Bln. SW 68, Zimmerstr. 87-91

  • Tuetropoi-Theater

    19 Uhr- „Die schöne Helena"_ VOLKSBÜHNE BERLIN (44 25 43) 19 Uhr: „Lysistrata" (Abt. 37) JwfFendorf-Sßeater sdmneLrg Dergrofce Publikum serfolö 19 Uhr- „KONFETTI" von Raymond 44 IS 65

  • Theater-Variele-Konzerl

    EHEMALIGE STAATSTHEATEB DEUTSCHE STAATSOPR. 23. 11., 18.30 U.: „Hoffmanns Erzählungen" DEUTSCHES THEATER. 23. 11., 18 Uhr: „Volpone». — KAMMER- SPIELE. 19 Uhr' „Die Kassette«

  • Ujüfim dei^ütfetul

    1S3I) TThr- ..nipnpr jwpipr Herren" Bhf. Friedrichstr Tägl. 19. sbds. u. stgs. 15. u. 19 Uhr Vorverkauf 11—14 U. 15—17 (42 72 00)

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