19. Jul.

Ausgabe vom 09.11.1948

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  • Großer Empfang in Berlin

    durch den politischen Berater der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken

    in Deutschland, außerordentlichen u. bevollmächtigten Gesandten, Semjonow Berlin, 8. Nov. (ADN). Anläßlich des 31. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, des nationalen Feiertages der Sowjetunion, gaben der politische Berater der UdSSR in Deutschland, der außerordentliche und bevollmächtigte Gesandte Semjonow und seine Gemahlin, Frau E ...

  • Revolutionsfeiern in der ganzen Welt

    Warschau, 8. Nov. (ADN). Ministerpräsident Cyrankiewicz, Vertreter der Polnischen Arbeiterpartei (PPR), der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS) und der demokratischen Organisationen legten am Vorabend des 31. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution Kränze am Ehrenmal der Sowjetarmee in Warschau nieder ...

  • Rede Marschall Timosehenkos auf dem Roten Platz

    Moskau, 8. Nov. (ADN). Marschall der Sowjetunion Timoschenko hat am Sonntag bei der Parade auf dem Roten Platz in Moskau aus Anlaß des 31. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution eine Rede gehalten. In seiner Rede führte er u.a. aus: Das Sowjetvolk feiert den Großen Oktoberjahrestag ...

  • Ein historisches Ereignis

    Der Empfang der Spitzen des politischen, geistigen und wirtschaftlichen Lebens Deutschlands durch den außerordentlichen und bevollmächtigten Gesandten der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Semjonow und seiner Gemahlin E. N. Semjonowa war ein historisches Ereignis. Erstmalig seit 1945 hat eine Siegermacht durch diesen Akt uns Deutsche als gleichberechtigt behandelt und ihren Willen zum Ausdruck gebracht, Deutschland als s ...

  • Der Sozialismus wird in der Welt siegen

    Die Revolutionskundgebung in der Berliner Staatsoper / Anton Ackermanns große Rede

    Stürmisch .begrüßt, betrat Anton Ackermann die Bühne. Nachdem er einen tiefschürfenden Vergleich zwischen den beiden Revolutionen gegeben hatte, und darauf die Lehren für uns Deutsche in der heutigen Situation zog, kam er auf das aktuelle Problem der sogenannten Berliner Krise zu sprechen. Er wies nach, daß die B-Mark in Berlin eingeführt wurde, um die Wirtschaft der Ostzone zu desorganisieren ...

  • Mächtige Demonstration in Moskau

    Vor Beginn der Parade, an der sämtliche Waffengattungen beteiligt waren, hielt Marschall Timoschenko eine Ansprache an das Sowjetvolk und die sowjetischen Streitkräfte. Während des Vorbeimarsches der Truppen an Marschall Timoschenko überflogen Flugzeuge der Sowjetluftwaffe, darunter Düsenflugzeuge neuester Bauart, den Roten Platz ...

  • Der 7. [November in der Ostzone

    Berlin, 8. Nov. (ADN/ND). Der 31. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wurde von den Werktätigen der Ostzone festlich begangen. Im Land Sachsen hatten die Theater- und Lichtspielhäuser ihre Programme auf die Bedeutung des Tages eingestellt. Am Vorabend des Revolutionstages sprach in Dresden Kurt Liebmann, der 2 ...

  • WGB

    Moskau, 8. Nov. (ADN). Zum 31. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution weist der Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes, Louis .Saillant, in einem Telegramm an den sowjetischen Gewerkschaftsbund darauf hin, daß die Friedensbestrebüngen aller fortschrittlichen Menschen der Welt allein in der Tatsache, daß es die Sowjetunion gibt, ständige Unterstützung und Hilfe finden ...

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  • „Gefährliche" Lektüre

    London, 8. Nov. (ADN). Wegen der Lektüre sowjetischer Zeitungen wurde der britische Soldat N. Andrews, der als Angehöriger des Königlichen Armee-Sanitätskorps im Bezirk Hampshire in England stationiert ist, mit einer Anklage wegen „Aufruhr und Anstiftung zur Meuterei" bedroht. Andrews erhielt laut Telepress die Mitteilung, daß man seinen Namen auf eine Schwarze Liste setzen werde ...

  • Die Frau in der neuen Verfassung

    Das Verfassungswerk, das der Deutsche Volksrat dem deutschen Volke zur Diskussion unterbreitet hat, wäre nicht der Entwurf einer Verfassung für die Deutsche Demokratische Republik, wenn er nicht die Gleichberechtigung der Frau anerkennen und — soweit das durch Verfassungsbestimmungen und Gesetze überhaupt möglich ist — auch verwirklichen würde ...

  • Der Westen ruft zur Einheit Deutschlands

    Tagung der „Arbeitsgemeinschaft für eine gesamtdeutsche Verfassung" in Godesberg

    In einem Aufruf an die deutsche Öffentlichkeit, der von der Tagung einstimmig angenommen wurde und der den Abstimmungskampf um den Bonner Verfassungsentwurf einleitet, heißt es: „Ungebrochen lebt im deutschen Volk das Verlangen nach Wiederherstellung seiner politischen und wirtschaftlichen Einheit. Immer dringender wird der Ruf nach Schaffung einer gesamtdeutschen Verfassung, nach Abschluß eines Friedensvertrages und nach Zusammenarbeit mit allen friedliebenden Völkern der Welt ...

  • Durchbrach nach Zentralchina

    Volksarmee 65 km vor Nanking — Vorstoß in Frontbreite von 400 km

    Im Zuge der umfassenden Offensive der demokratischen Armee zur Befreiung Zentralchinas sind andere Truppen über den Gelben Fluß auf einer Front von 400 Kilometer tief in die Provinz Honan vorgestoßen und haben damit das Verteidigungssystem der Kuomintang-Armee zum Schütze Zentralchinas durchbrochen. Sie eroberten den wichtigen Stützpunkt Nanjang im Südwesten der Provinz und die Ortschaft Fengtai, etwa 200 Kilometer nordwestlich von Nanking ...

  • Akiivistenein§alz im Borslg-Weffk

    Berlin, 8. Nov.. (ND). Etwa 150 Mitglieder der FDJ aus den Bezirken Niederschönhausen, Reinickendorf und Prenzlauer Berg arbeiteten gemeinsam mit der SED ■■Betriebsgruppe der DWK am Sonntag auf dem Gelände des neuen Borsig-Werkes, um Aufräumungs- und Enttrümmerungsarbeiten durchzuführen. Sie bargen wertvolle Werkzeuge und Maschinen, die zum Teil noch unter Schutt und Trümmern lagen ...

  • Sowjetische Amnestie für Berlin

    Befehl des Generalmajors Kofikow anläßlich des 30. Jahrestages der Novemberrevolution 1918 Berlin, 8. Nov. (SNB). Zur Feier des 30. Jahrestages der Novemberrevolution 1918 in Deutschland, die unter dem Einfluß der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Rußland und unter dem Banner des Kampfes gegen ...

  • <3&iim ibi)<g$t<&r&a<g<&in

    Zurück von einet Reise nach Österreich und der Tschechoslowakei, kann man nur mit tielem Bedauern feststellen, daß die deutschen Kriegshetzer in Berlin das Mißtrauen gegen unser Volk erneut genährt haben. Andererseits beglückwünschte man uns zu dem Entschluß, die Kriegshetzer mit Namen öffentlich bekanntzugeben, damit man weiß, mit welchen Personen man es zu tun hat ...

  • Schutz deutscher Erfindungen in der UdSSR

    Berlin, 8. Nov. (ADN). Zur Annahme von Schutzanmeldungen und Ankauf deutscher Erfindungen ist die Verwaltung für Patentschutz in der UdSSR bei der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland ermächtigt, die In ihrer Dienststelle in Berlih-Friedrichsfclde, Schloßstraße 32 c-33, ab 15. November 1948 auch Sprechstunden für deutsche Erfinder einrichtet ...

  • Die Wahlen zum Rat der Republik

    Paris, 8. Nov. (ADN). Nach einer noch nicht vollständigen Auszählung, verteilen sich die Sitze des neuen Rates der Republik wie folgt: Gaullisten.........107 Sitze Sozialisten.........47 Linksrepublikaner......26- Unabhängige........20 Radikalsozialisten......19 Kommunisten .......16 Volksrepublikaner (MRP) ...

  • Einheitliche Löhne für Rerliner Werktätige

    Berlin, 8. Nov (ADN). Einheitliche Lohnsätze für die Berliner Werktätigen kündigte der Vertreter der Sozialpolitischen Abteilung des FDGB Groß-Berlin, Willi Jahnke, am Montag vor Gewerkschaftsfunktionären des Bezirks Prenzlauer Berg im Filmtheater Puhlmann als Folge der im Befehl 20 vorgesehenen Lohnerhöhungen an ...

  • Westdeutschland in Militärpakt einbezogen

    Dfisseldorf, 8. Nov. (ADN). In Meile, wo am Montag die bizonalen Gewerkschaftsvertreter mit den anglo-amerikanischen Militärgouverneuren über den durch die trostlose Lage der westdeutschen Werktätigen -verursachten Generalstreikbeschluß verhandelten, fanden am gleichen Tage auch Besprechungen der Westalliierten-Oberbefehlshaber in Deutschland mit Feldmarschall Montgomery statt ...

  • Zweiter Geidschnitt in Westdeutschland?

    Frankfurt (Main), &. Nov. (ADN). Die drei Westzqnen sind von einer zweiten Währungsreform bedroht, erklären Finanzsachverständige am Sonntagabend und weisen darauf hin, daß die gegenwärtige Aufwärtsbewe-gung der Preise, die anhaltende Hortung der Waren und die leeren Staatskassen gar keine andere ...

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  • So begann es im November 1918.. W «ammt «He, ttffli wmsms

    mußte. Aber wie? Wie konnte man die Einheit retten? Zweierlei war möglich: Entweder konnte um der formellen Einheit willen geduldet werden, daß sich die Opportunisten ausbreiteten und die Partei in verschiedene Flügel zerfiel, wobei der gemeinsame organisatorische Rahmen erhalten blieb, die Einheit also ...

  • Antibolschewismus ist Krieg und Landesverrat

    Unter der fadenscheinigen Ausrede, Westdeutschland vor dem Vormarsch des Kommunismus zu retten, haben die Westmächte Deutschland zerrissen. Dabei dient der separate westdeutsche Staat dem USA-Imperialismus als Hauptstützpunkt seiner Expansionspolitik und als das billigste Ausbeutungsobjekt der Welt. Die USA-Imperialisten brüllen laut „Antikommunismus!" und verschlingen dabei den fetten Happen Ruhrgebiet ...

  • Die Sache der Großen Sozialistischen Oktober- Revolution ist unsere Sache

    Als die bewaffneten Arbeiter von Petrograd am 7. November 1917 den Winterpalast stürmten, wurde ein neues Blatt der Weltgeschichte aufgeschlagen Marx und Erugels verwandelten den Sozialismus aus einer Utopie in eine Wissenschaft und begründeten die revolutionäre Arbeiterbewegung. Unter der Führung von Lenin und Stalin setzte die Arbeiterklasse Rußlands die Lehren von Marx und Engels in die Wirklichkeit um ...

  • Die „Rerliner Krise" und wie sie gelöst werden wird

    Kaum an einem anderen Punkt aber wird so heftig zwischen Krieg und Frieden gerungen wie hier in Berlin. Warum haben denn z. B. die Westmächte die B-Mark in Berlin eingeführt? Bekanntlich deshalb, um die Sumpfpflanzen der Spekulation und des Schwarzhandels auszubreiten und von Berlin aus die Wirtschaft der Ostzone zu desorganisieren ...

  • Die deutsche November-Revolution siegte und scheiterte dennoch

    Ein Jahr nach der Oktoberrevolution brach in Deutschland das monarchistische Regime zusammen. Das imperialistische Deutschland erstickte in den Fängen des Lebensmittel-, Rohstoffr und Menschenmangels. Am 9. November brach die Revolution aus und fegte im Handumdrehen die Spitze des junkerlich-bourgeoisen Staates hinweg ...

  • Die Lehren für unser Volk

    Die Arbeiterklasse Rußlands siegte vor allem deshalb, weil eine Partei von besonderer Art an ihrer Spitze stand: die bolschewistische Partei, die von Lenin und Stalin organisiert und geführt wurde. Für diese Partei waren Stets die Interessen der Arbeiterklasse maßgebend. Sie hat die Arbeiterklasse auf den Weg des unversöhnlichen Klassenkampfes gegen die kapitalistischen Ausbeuter geführt ...

  • Die Spaltung der Welt in zwei Lager

    Vor dem Sieg der Oktoberrevolution beherrschte das kapitalistische System die ganze Erde. Der Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution sprengte das kapitalistische Weltsystem. Der Oktober 1917 war nicht nur ein gewaltiges nationales Ereignis für Rußland. Er .stellte die größte weltgeschichtliche Wende dar; denn er war der Beginn der proletarischen Weltrevolution, die Einleitung der neuen Epoche dßr Menschheitsentwicklung, der Epoche des Sozialismus und Kommunismus ...

  • Die Hintergründe des Antibolschewismus

    Thomas Mann hat den Antibolschewismus die Grundtorheit unserer Epoche genannt. Der Antibolschewismus erscheint tatsächlich allen Arbeitern;1 allen Werktätigen, allen, die es mit Demokratie und Frieden ernst meinen, als vollendete Verblendung. Mit dem Antibolschewismus ist Hitler zur Macht gekommen und hat dann die ehrlichen Demokraten und Christen zusammen mit den Kommunisten einger sperrt, gefoltert, geköpft und gehängt ...

  • §ie neueres«!«.

    Das Blatt der rechten SPD-Fuhrer wurylv die Revolution im Namen der „neuen Regierung" ab w:e es die Arbeiter und Bauern Sowjetrußlands getan haben. Nur auf diese Weise können wir den Schlußstrich unter eine dunkle Vergangenheit ziehen, die nationalen Lebensfragen unseres Volkes lösen, die Einheit Deutschlands ...

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  • Wohin werden wir gehen?

    In der sowjetischen Besatzungszone geht seit 1945 eine tiefgreifende gesellschaftliche Umwälzung vor sich. 40 Prozent der Produktionsmittel, und zwar in den entscheidenden Industriezweigen, sind vergesellschaftet. Aber nur zum Teil ist der Kapitalismus überwunden; denn rund 60 Prozent aller industriellen Produktionsmittel sind noch in den Händen der Kapitalistenklasse, und der Großbauer hat keinesfalls seine Macht eingebüßt ...

  • Westliche „Demokratie" und Volksdemokratie

    r In Westdeutschland herrscht die gepriesene ^restlich-kapitalistische Demokratie, und sie sieht so aus: Der Großgrundbesitz wurde nicht angetastet, und das Großkapital hat seine Macht wiederhergestellt. Die Mehrheit der Arbeiter folgt der Politik Schumachers, und die Folge ist. daß die Gewerkschaften und Betriebsräte nicht das geringste reale Mitbestimmungsrecht in der Wirtschaft, bei der Gestaltung der Produktion und Verteilung besitzen ...

  • Die neue Weltordnung ist im Vormarsch

    Wir leben in einer Zeit der größten weltgeschichtlichen Veränderungen. Eine alte, überlebte und verfaulte Ordnung geht trotz des verzweifelten Widerstandes der Reaktion unter. Sie verbreitet den Modergeruch der Fäulnis und der Zersetzung um sich. Eine neue, jugendfrische und kerngesunde Weltordnung ist im Entstehen und hat ein Sechstel der Erde bereits völlig umgewandelt ...

  • Warum die Spaltungswahlen in Berlin?

    Gleichzeitig werden die antisowjetische Hetze und die Kriegshysterie bis zum Wahnwitz gesteigert. Dazu dient vor allen Dingen der Wahlkampf, der von der Magfetratsmehrheit angesetzt worden ist, obwohl es dem Naivsten einleuchten muß, daß bei den gegenwärtigen Zuständen in Westberlin eine freie und geordnete demokratische Wahl gar nicht möglich ist ...

  • Wir reichen allen ehrlich arbeitenden Menschen die Hand

    Den neuen Weg, den Weg in ein besseres Leben, will die Arbeiterklasse und ihre Partei gemeinsam mit den arbeitenden Menschen aller Schichten und Berufe gehen. Wir reichen allen anständigen Menschen die Hand. Und besonders den Gelehrten, Fachleuten und Künstlern sei versichert, daß ihr Wohl ins nicht minder am Herzen liegt als das Wohl der Arbeiter ...

  • Was müssen wir erkennen?

    Welchem Umstand ist es zu danken, wenn trotzdem in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands nach der Zerschlagung des faschistischen Staatsapparates das Finanzkapital seine Macht nicht in neuer Form restaurieren konnte, sondern eine so fortschrittliche, antifaschistische demokratische Ordnung entwickelt ...

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  • Erziehung zum historischem Denken /

    während das sowjetische Volk aus der Oktoberrevolution immer wieder Impulse für den endgültigen Sieg des Sozialismus schöpfen konnte, bleibt uns Deutschen nichts anderes übrig, als aus der Tragödie der deutschen Geschichte d i e Lehren zu ziehen, die uns davor bewahren, aufs neue ins Unglück zu tappen ...

  • Geburtsdatum einer neuen Zeit %

    Wollgang Langholl in,der Feierstunde der Gesellschalt zum Studium der Kultur der UdSSR

    Mit einer würdigen Feierstunde in der Deutschen Staatsoper in Berlin gedachte am Sonntagvormittag die Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion in Verbindung, mit dem Demokratischen Frauenbund Groß - Berlin, des 31. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Die Veranstaltung erhielt ihr besonderes Gepräge durch eine mitreißende Festansprache Wolfgang Langhoff s ...

  • Frauen wie du und ich I

    Der gleiche Traum erfüllt ihre Herzen wie dich und mich. Es ist ein bescheidener Traum, er ist uralt und sehr menschlich: in Frieden mit dem Mann zu leben, den man liebt. Seine Kinder in Frieden zu gesunden, schönen und tüchtigen Menschen zu erziehen. In Frieden zu schaffen, zu arbeiten — und einmal, ...

  • Geistiger Vorlauter der Revolution

    Turgenjews Geburtstag jährt sich zum 130. Male

    Die Leiden der Leibeigenen, die er als Junge mit ansehen mußte, blieben als unvergeßlicher Eindruck in Iwan Sergejewitsch Turgenjews empfindsamem Herzen zeit seines Lebens haften. Das dichterische Talent des am &.. November 1818 Geborenen wurde von keinem anderen als von B e 1 i n s k i j, dem berühmten Literaturkritiker, entdeckt, der in einer Versnovelle Turgenjews aus dem Jahre 1843 das „Kennzeichen wahrer Berufung" sah ...

  • Ich erlebte als Schüler den 9. November...

    9. November- 1918. Ein Tag wie jeder andere. Und doch anders als die vergangenen. Wir Jungen des letzten Schuljahres empfanden bereits auf dem, morgendlichen SchuU weg, dieser Tag atmet anders als. sonst. Wie immer war die arbeitende Bevölkerung in die Betriebe geeilt. Noch deutete das äußere Bild der Hauptstadt nichts von dem bevorstehenden Geschehen an ...

  • Zum Tode von Robert Blum.

    der ,vo: WO Jahren, am 9. November 1848, von der österreichischen Reaktion ermordet wurde Paris, 20. November 1848 Die Nachricht von dem Geschicke unseres Freundes ist hier wie ein Schwert durch die Seelen gefahren. Der Tod des Märtyrers hat ihn schnei) zum Heiligen aller Nationen gemacht, und in diesem ...

  • .. . und 25 Jahre später

    1943. Mit den 999ern kamen wir nach Griechenland. Die wehrunwürdigen „Politischen" Welten gegenüber den kriminellen Elementen die „Parität" Von. Saloniki wurden wir auf die ägäische Insel Lemnos (den Dardanellen vorgelagert) gebracht. Ungewohnt das Klima und gefährlich. Voller Trotz unsere Gedanken. Widerwärtig das Landserlos ...

  • HerUneriZundf-unU

    Berlin-Mittelwelle: 356,7 m = 841 kHz

    Dienstag, 9. November 5.00, 6.00, 7.03, 11.00, 13.00, 15.00, 20.00, 22.00, 24.00: Wetter, Nachrichten / 5.55: Gestriger Tag / 6.05: Arbeitsweg / 6.30: Junge Welt / 7.10: Programmhinweise / 7.50: Frauenfunk / 8.00: Kurznachrichten» Zeitungsschau / 8.40: Suchdienst / 9.O0: Schulfunk 1S.00: Mittagskonzert / 12 ...

  • Das letzte Werk von Ludwig Winder

    Prag. Ludwig Winder, der in Schaffa in Mähren geborene Dichter, der 1939 aus Prag nach England emigrierte und 1946 dort starb, hat als letztes Werk einen Roman unter dem Titel „One man's answer" erscheinen lassen. Es wird jetzt unter seinem ursprünglichen deutschen Titel „Die Pflicht" im Berliner Verlag „Volk und Welt" in Buchform herauskommen ...

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  • Ihr Sieg - unser Vorbild

    überfüllte Revolutionsfeiern der Werktätigen in den Berliner Betrieben und in den Bezirken

    Berlin, 8. Nov. (ND). Es gab an diesem Wochenende in Berlin kaum einen Bezirk» der nicht zu Ehren des Sieges der Oktoberrevolution eine Feierstunde veranstaltete: Selbst die Kundgebungen in den westlichen Bezirken vereinigten Ap Sonntag Tausende von Männern und Frafien. In Spandau nahmen 800 und in Reinickendorf 500 Werktätige an den Oktoberfeiern der SED teil ...

  • „Ach, wollen wir lieber nicht doch

    Herr Fleischmann ist nicht zuständig und eine Pressekonferenz flog auf

    Für 14 Uhr war die Magistrats-Pressekonferenz angesetzt. Um 14.10 Uhr erschien Herr Dr. Friedensburg, hinter ihm der illegale Stadtrat für Arbeit, Herr Fleischmann. Um 14.12 Uhr gab Dr. Friedensburg bekannt, daß der Magistrat „nach längerem Beraten" übereingekommen sei, die vorhandenen 22 000 Tonnen Kohle an alle Westberliner Haushalte zu verteilen ...

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    Fast Sonntag für Sonntag kann man auch auf unseren Spielfeldern Szenen fast südländischen Charakters erleben. Nämlich dann, wenn in wichtigen Spielen Tore geschossen werden, auf die die Mannschaft lange Zeit hat warten, müssen. Der Torschütze schreit armeschwenkend „Tor — Tor!" Seine Kameraden eilen laut jubelnd hinzu, umarmen den Vollstrecker des erfolgreichen Schusses ...

  • ehMaUtu^€tle§4€Uish€sMe

    In der zweiten Dekade (vom 11. bis 20. November) erhalten alle im sowjetischen Sektor eingetragenen Verbraucher erstens ihre Normalrationen voll in Butter und zweitens die Zusatzrationen für November voll in dänischer Butter. Die Zusatzrationen betragen bei Karte I 150 g, Karte II 450 g, Karte III 300 g, Karte IV b 150 g, Karte IV c 150 g ...

  • AMTLICHES

    Todeserklärungen Die nachfolgenden Personen sind für t.o t erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist das dabeistehende Datum festgesetzt. 1. Frau Flora Weiß geb. Grande, geb. am 2. 7. 1870 oder 1871 in Samter in Posen, zuletzt wohnhaft gewesen in Berlin 0112, Markgrafendamm 7. 13. 1. 1942 -v58. II. 371. 48— 2 ...

  • Markgraf und seine 60 Schatten

    „Ihr könnt euch gar nicht denken", sagte die alte Märchentante aus dem P. P. Friesenstraße und hob warnend den zittrigen Zeigefinger, „was sich dort im lernen Osten jenseits des Alexanderplatzes alles tut . . .!" Dann berichtete sie eine schauerliche Mär von einem Polizeipräsidenten, der so „fürchterlieh" war, daß er sich ständig mit einer Leibgarde von 60 „Reisigen" umgeben mußte ...

  • Qeitze *RcLtua eult dich,/

    Revolutionsleiern Dienstag, den 9. November 1948 Kreis Wedding: 19 Uhr, in der Schule Gothenburger Straße. Es spricht: Hans Mummert; 19 Uhr, im Lokal Neumann, Nordufer, Ecke Fehmarnstraße. Referent: Hans Mehlow. Kreis Wedding, Stadtbezirk III: 20 Uhr, in der Schulaula Schöningstraße 16. Referent: Georg Seifert ...

  • tekeiH fyü

    Berlins Leichtathletiksaison nahm am Sonntag mit dem Lauf im Volkspark Rehberge ihren offiziellen Anfang. Erfreulich war besonders die Beteiligung der Jugend, die erkrnnen ließ, daß diese volkstümlichste Sportart um ihren Nachwuchs unbesorgt zu sein braucht. In fast allen Wettbewerben gab es äußerst knappe Entscheidungen, wodurch die Gleichwertigkeit der Teilnehmer unterstrichen wurde ...

  • 79 itykotbtieM fo ewet $dioi\ UH^CH

    Rußlands Leichtathleten haben im Laufe des vergangenen Sommers nicht weniger als 79mal ihre Rekorde verbessern können. Davon entfallen £uf die Männer 24, 6 auf die Frauen, 21 auf die Jungen, während die M.ädchen mit 28 Verbesserungen am erfolgreichsten abschnitten. Besonders auffallend waren die guten Zeiten in den Laufstrecken der Männer, wo K a - r a k u 1 o w die 100-m-Zeit auf 10,4 schraubte ...

  • 1 : 0 für ZdKA

    Obwohl beide Mannschaften sehr nervös begannen, stieg die Leistung von Minute zu Minute, una alle Spieler wurden ihrem großen Ruf gerecht. An diesem Fußball konnte man seine helle Freude haben. Je nach Situation wurde gepaßt, halbhoch gespielt oder durch weite Schläge geklärt. ZdKA sowie Dynamo spielen gleiches System ...

  • "pokd$piet id>lß-])ifi\(iVi\o thajk&ii

    ^Berlin, 8. Nov. (ND). Soeben erhielten, wir einen Brief von dem in sowjetischer Kriegsgefangerschaft befindlichen früheren deutschen Nationalspieler Erich Hänel (BC Hartha) der uns einen Sonderbericht für unsere Zeitung vom Pokals-piel ZdKA gegen Dynamo Moskau übermittelt. Es heißt darin: „Am 17. Oktober trennten sich die beiden Mannschaften nach zweistündigem Kampf torlos 0 : 0 ...

  • Altenburgs Turner unterlagen nur mit ein Zehntel Punkt

    Der Turnverglelchskampf der führenden Berliner Sportgruppe Nordost und der Vertretung Altenburgs, in Altenburg, endete vor 1500 Zuschauern mit der denkbar knappsten Punktdifferenz von ein Zehntel für die Berliner Vertretung. Noch vor Beginn des letzten Gerätes, dem Barren, führten die Altenburger mit sechs Punkten, nachdem vom ersten Gerät an das Übergewicht auf Seiten der Zonenturner lag ...

  • Abschied von Fritz Maque

    Berlin, 8. Nov. (ND). In einer eindrucksvollen Trauerfeier vor der Polizeiinspektion Friedrichshain (Comenius-Platz) gedachten am Montag Hunderte von Werktätigen des Volkspolizisten Fritz M a q u e , der in Erfüllung seiner Pflicht im Kampf gegen das Wirtschaftsverbrecher- und Schiebertum Berlins in der vergangenen Woche sein Leben ließ ...

  • Dynamo sucht Ausgleich

    Die zweite Hälfte begann mit stürmischen Angriffen Dynamos, und der Ausgleich hing oft in der Luft. Mit viel Geschick und auch etwas Glück verhinderte ZdKAs wachsames Schlußdreieck jeden Treffer. Langsam machte sich bei allen Spielern das schwere Vortagsspiel bemerkbar, und dennoch war die Kondition eine sehr gute ...

  • Gutes Ostzonenmehl

    Wje der zweite Bürgermeister von Reinickendorf, König (CDU), bekanntgab, hat der Einkäufer der Wittenauer Heilstätte, 'Görig, 100 Zentner Weizenvollmehl aus der Ostzone für das Sozialamt Reinickendorf aufgekauft. Das Mehl wird für eine Mark West an Hilfsbedürftige weiterverkauft. (BPD) Groß-Berliner Funktionärkonferenz des FDGB Die Gewerkschaft 14 — öffentliche Betriebe und Verwaltungen im FDGB Groß-Berlin, Wallstraße, hält am 10 ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr — Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) -— Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr ...

  • Jugend erteilte dem Alter eine Lektion

    Der Spitzenkampf der Berliner Hockeymeisterschaft zwischen den beiden ungeschlagenen Mannschaften von Eichkamp und Westend endete mit einem sicheren 2 : 0-Gewinn der Westender. Die Vertretung Eichkamps setzt sich aus 11 Könnern zusammen, von denen bereits 6 das Trikot der Deutschen Länderelf getragen haben ...

  • m\m aq

    der Spurt des Tiergarteners Hornbostel über Schmidt (Weißpnsee) ausschlaggebend war. Die Zeiten: Hornbostel 22:06,2 Min., Schmidt 22:8,0 Min. und Boje (Tiergarten-Moabit) 22:53,0 Min. Die kalte Jahreszeit hält die Frauen von einer sportlichen Betätigung ab. Es war daher kein Wunder, wenn nur im ganzen drei Läuferinnen am Start erschienen ...

  • Schwerer Verkehrsunfall

    Berlin, 8. Nov (ADN). Der 29jährige Nowa B. •aus Wittenau überfuhr mit seinem Personenkraftwagen am Sonntagabend kurz nacheinander zwei Frauen und ein Kind. Er überfuhr am Bahnhof Zoo die 30jährige Jutta D. aus Steglitz, Südenstraße 55, dann in der Fasanenstraße die 27jährige Elfriede O. aus Charlottenburg und ihren vierjährigen Sohn Rajph ...

  • Für Freundschaft mit der SU

    Als ich dann das Stadion verließ und in der schönsten und modernsten Untergrundbahn der Welt saß, der Moskauer Metro, wanderten meine Gedanken hinüber nach Deutschland. In mir wurde der Wunsch wach, gegen eine dieser Mannschaften nach Beendigung der hiesigen Serie eine Auswahlelf der Ostzone spielen zu lassen und somit beizutragen, das Freundschaftsband zwischen der UdSSR und unserem Deutschland noch enger zu knüpfen und zu festigen ...

  • Wem gehören die 47 Zentner Kakao?

    In unmittelbarer Nähe der Grenze zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor wurden auf einem Lagerplatz in Treptow Wildenbruchstraße 37. 47 Kisten Kakao mit Inhalt von ie einem Zentner sowie eine Kiste mit 71 Büchsen Konserven von der Polizei sichergestellt. Die Untersuchungen über die Herkunft der Waren sind noch nicht abgeschlossen ...

  • TTletropoi-Zheater

    ...

  • Freie Spitzen für Rentner und Hausfrauen

    Auf Vorschlag des Demokratischen Frauenbundes Berlin, Bezirk Treptow, Ausschuß „Freier Markt", werden dort Rentner und nichtberufstätige Hausirauen bei der Verteilung freier Spitzen bedacht werden. Über die Kartenstellen wird demnächst eine Zuteilung von 10 Kilo Kartoffeln und Gemüse erfolgen. (ADN)

  • Westsektoren? Referent: Kollege

    Kundgebung Am Dienstag, dem 9. November 1948, 15 Uhr, in der Großen Halle, Rungestraße 3-6. Es spricht Albert Norden, Chefredakteur der Zeitung „Deutschlands Stimme", über die Lehren der November-Revolution 1918. Die Kundgebung wird durch Vorträge des gemischten Chors der VAB umrahmt.

  • Gedenkeottesdienste in den Synagogen

    Aus Anlaß des zehnten Jahrestages der Kristallnacht am 9. November 1938 finden, wie die Pressestelle der Jüdischen Gemeinde mitteilt, an diesem Tage in den Synagogen Gedenkgottesdienste statt. Die Büros der Jüdischen Gemeinde bleiben am Dienstag geschlossen

  • ,— PKW-Anhänger —

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    Es bleibt bei Trockenkartoffeln

    Die Bewohner der Berliner Westsektoren müssen auch im bevorstehenden Winter damit rechnen, daß sie an Stelle von frischen Kartoffeln nur Trockenkartoffeln erhalten.

  • TIicaler-Variele-Konzert

    EHEMALIGE STAATSTHEATER

    Deutsche Staatsoper. 9. 11., ig Uhr: Ballett „Romeo und Julia" Deutsches Theater. 9.11., 19 Uhr Veranstaitg. der VVN. — Kammerepiele. 19 Uhr: -Dame Kobold"

  • An die Bevölkerung in den Westsektoren Berlins!

    Name...................................................... Ori bzw. Stadtbezirk. Straße und Hausnummer Vorderhaus, Gartenhaus, Seitenflügel

  • Bäckerei* Vertreter

    Erbetene Angabe: Bezirk, seit wann eingeführt. Angebote unter P 8534 an Reklame-Union Fiedler & Co., Berlin W 35. Potsdamer Straße 68

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