15. Sep.

Ausgabe vom 29.08.1948

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  • Deutschland ist unteilbar

    Die Wiedereröffnung des Deutschen Nationaltheaters - Symbol deutscher Einheit Von unserem nach Weimar entsandten Dr. Seh.-Sonderheriditetstatter

    Weimar (ND). Die Glocken des Minialurglockcnstuhles, der auf einem Fahrgestell aufgebaut ist, läuteten den Festakt ein, mit dem das aus dem Schutt des Hitlerkrieges neuerstandene Deutsche Nationaltheater in Weimar am Sonnabendvormittag eingeweiht wurde. „Friede sei ihr erst' Geläute", lautet das Schiller- Zitat auf dem Gebälk der kleinen Glocken ...

  • Griechische Königin unterstützte Himmler

    Zu spät! Berlin, 28. August (ADN). Die britischen nnd amerikanischen Militärbehörden haben den Transport von Ausstellungsgütern für die Leipziger Herbstmesse aus den drei Westzonen gesperrt. Messeaussteller erklären in diesem Zusammenhang, daß damit ein weiteres Glied in der Kette der Maßnahmen der westlichen Besatzungsmächte zur Sabotage der Leipziger Herbstmesse und zur endgültigen Teilung Deutschlands geschaffen wird ...

  • Rerlin kämpft für Deutschland

    Berlin, 28. August (ND). Nicht die Notlage von zwei Millionen Berlinern, sondern die Absicht an der Spaltung Deutschlands mitzuwirken, ist für die Mehrheit der Berliner Stadtverordnetenversammlung das Motiv ihres Handelns. Die. Einberufung der Stadtverordnetenversammlung zum vergangenen Donnerstag und Freitag sollte bereits diesem Zwecke dienen ...

  • Mr. Biel gestattet nicht...

    Inmitten der Vorbereitungen zur Durchfuhrung des Gedenktages für die Opfer des Faschismus am 12. September machte der politische Berater des amerikanischen Kommandanten, Oberst Howley, der in Berlin nicht unbekannte Mr. Biel, die überraschende Mitteilung, daß die amerikanische Militärregierung in ihrem Sektor Aufmärsche der WN am Gedenktag für die Opfer des Faschismus nicht gestatten werde ...

  • Rücktritt der französischen Regierung

    Paris, 28. August (ADN). Die durch den Rücktritt der Regierung Marie hervorgerufene Krise sei außerordentlich kompliziert und deshalb schwer zu lösen; die Krise sei praktisch eine Krise des Regimes, erklärte die am Sonnabendnachmittag erscheinende Zeitung „Paris Presse". Auch die anderen Pariser NachmittagsEeitungen wiesen darauf hin, daß die augenblickliche Regierungskrise die schwerste sei, die Frankreich seit seiner Befreiung durchmache ...

  • Am Vorabend der Herbstmesse

    Erster Sonderbericht unserer Leipziger Zweigredaktion

    Leipzig (ND). Auf dem Platz vor dem Leipziger Hauptbahnhof sind die großen Reklametafeln aufgerichtet, auf die der erste Blick der Messebesucher trifft. Auf dem Karl-Marx-Platzund auf dem Markt recken sich die Pavillons hoch. In der Hainstraße und in der Petersstraße spannen sich von Straßenseite zu Straßenseite die Transparente ...

  • Leipzig zum Gruß

    Die besondere Bedeutung der diesjährigen Leipziger Herbstmesse liegt darin, daß sie im Zeichen der stärksten Belastung auf dem ihr eigentümlichen Aufgabengebiet der Vermittlung des Warenaustausches und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit aller deutschen Wirtschaftsräume stattfindet. Die Behinderung des ...

  • 1. September

    Tag de§ Friedens und der Völkerverständigung

    Berlin, 28. August (ADN). Der Deutsche Volksrat ruft die Bevölkerung auf, den 1. September in Zukunft als Tag des unbeugsamen Friedenswillens Deutschlands zu begehen. „Am 1. September 1948", heißt es im Wochenblatt der Volksbewegung für. Einheit und gerechten Frieden, „Deutschlands Stimme", „jährt sich zum neunten Male der Tag, an dem der verbrecherische Hitlerkrieg das deutsche Volk und Millionen von Menschen in der ganzen Welt in namenloses Unglück gestürzt hat ...

  • Moskau: Im Prinzip einig

    Washington, 28. August (ADN). Über das Berliner Problem habe man sich in Moskau „im Prinzip geeinigt", verlautete, United Press zufolge, am Sonnabendabend in unterrichteten Kreisen Washingtons. Es bleibe, so wurde erklärt, den Kommandanten von Berlin überlassen, die technischen Einzelheiten des Abkommens über Berlin auszuaibeiten ...

  • Die Kosten der „Luftbrücke"

    Washington, 28. August (ADN). 260 000 Dollar täglich betragen die Kosten allein, für den Unterhält der „Luftbrücke" nach Berlin, wie aus einem Bericht der USA-Luftflotte hervorgeht, der am Freitag in Washington veröffentlicht wurde. Der Wert der beförderten Güter selbst sowie die Kosten für den Transport von und nach den Flugplätzen sind in dieser Summe nicht enthalten ...

  • Sklavenhandel in den USA

    New York, 28. August (SNB). Aus den Vereinigten Staaten werden unglaubliche Fälle der Negerdiskriminierung gemeldet. So berichtet Telepress, daß in Bay City im Staate Michigan 238 Neger an eine Konservenfabrik zum Preise von 35 Dollar pro Mann verkauft wurden. Die Neger werden unglaublich behandelt und müssen mit Schweinen zusammen in einem Stall schlafen ...

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  • Die Woche im Ausland

    (ND) Die Einstellung der sowjetischen Konsulartäligkeit in den USA ist die natürliche Folge bedauerlicher amerikanischer Übergriffe gegenüber Sowjetbürgern. Der Schritt, zu dem sich das Außenministerium der UdSSR entschließen mußte, hat eine Vorgeschichte. Seit längerer Zeit steht es fest, daß weißgardistische ...

  • Berlin hat genug Ruinen

    H. L. Die Toten vom Potsdamer Platz sind wieder auferstanden. Die Lüge der westlichen Presse, die Russen hätten auf ausgehungerte Bürger geschossen und wären über Leichen, acht an der Zahl, und Verwundete hinweggestürzt, ist um den ganzen Erdball gewandert und schließlich wieder nach Berlin zurückgekehrt ...

  • Neuer „Kassjenkina-Fall" in Berlin

    Russisches Mädchen als Geisel für Provokationen festgehalten

    Berlin, 28. August (SNB). In dem „Aquinata"-Hospital im amerikanischen Sektor, Bismarckstraße 4, befindet sich die Kranke 14jährige Russin Galina Korolenko. Sie wurde während des Krieges mit ihren Eltern gewaltsam aus der Sowjetunion nach Deutschland gebracht, wo ihre Eltern spater in einem Arbeitslager der Nazis den Tod fanden ...

  • Josef Orlopp 60 fahre alt

    Die heutige Situation Berlins, gekennzeichnet durch eine täglich zunehmende Zahl von Kurzarbeitern und Erwerbslosen, durch Betriebsstillegungen und Stromsperren, lenkt fien Blick zurück auf jene Zeit vor drei Jahren, als auf den noch rauchenden Trümmern unserer Stadt mit der Wiederingangsetzung der Wirtschaft begonnen wurde ...

  • Die Betriebe müssen handeln

    Volksnotstand zwingt zur Selbsthilfe

    gierten im Sitzungssaal der Stadtverordneten am vergangenen Freitag. Hermann Schlimme wies mit Recht darauf hin, daß die 600 000 Berliner Gewerkschafter ds'e entscheidende Kraft sind, an deren entschlossenem Willen die Sabotagepolitik des Magistrats scheitern muß. Schlimme forderte die Delegierten zur Berichterstattung in den Betrieben auf, um die Berliner Arbeiterschaft für den entscheidenden Kampf gegen die verhängnisvolle Magistratspolitik zu mobilisieren ...

  • Swolinzky nach dem Westen abgesetzt

    Verständliche Aufregung in der Zietenstraße — Auch Paul Lobe fahnenflüchtig?

    Der Arisierungsspezialist Swolinzky aus dem Kreis der „anständigen Leute", der sich unter Hitler mit dem Aufkauf jüdischer Geschäfte gesundgestoßen, ein großes Vermögen erworben und als reaktionärer Unternehmer ausgerechnet in der Berliner SPD-Führung eine entscheidende Rolle gespielt hat, ist ohne Wissen, und Zustimmung des Berliner Parteivorstandes bei Nacht und Nebel über die sagenhafte „Luftbrücke" ...

  • Werktätige, ergreift die Initiative!

    Entschließung des Landesverbandes der SED Groß-Berlin

    Berlin, 28. August (ND). Der Landesvorstand der SED Groß-Berlin fordert von der Stadtverordnetenversammlung die Einsetzung eines Sonderausschusses zur Durchführung eines Winternotprogramms, das aus drei Magistratsmitgliedern, neun Stadtverordneten und neun Bürgern bestehen soll. Der Landesvorstand fordert ...

  • Außenhandel erleichtert

    Bessere Möglichkeiten von Geschäftsabschlüssen auf der Leipziger Messe

    Berlin, 28. August (ND). Die Pressestelle der Deutschen Wirtschaftskommission teilt mit: Mit sofortiger Wirkung ist die Deutsche Wirtschaftskommission, Hauptverwaltung Interzonen- und Außenhandel, von den zuständigen Stellen bevollmächtigt worden, selbständig Exportverträge bis zu einem Betrag von 20 000 Dollar zu genehmigen ...

  • Eintragungen verdoppelt

    B e r 1 i n, 28. August (ND). Die Berliner Bevölkerung der Westsektoren glaubt nicht mehr an die leeren „Luftbrücken"-Versprechungen der westlichen Besatzungsmächte und des bankrotten Magistrats. Sie geht einfach in den Ostsektor einkaufen, weil sie dort alles Notwendige erhält. So haben sich z.B. die ...

  • Handelsabkommen der Zone mit Bulgarien

    Berlin, 28. August (ND). Wie wir bei Redaktionsschluß erfahren, wurde zwischen Vertretern der Deutschen Wirtschaftskommission und dem bulgarischen Außenministerium in Sofia ein Abkommen unterzeichnet, das zwischen der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und Bulgarien einen Warenaustausch in Höhe von 6 Millionen Dollar vorsieht und Industrieartikel, Rohstoffe und landwirtschaftliche Erzeugnisse umfaßt ...

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  • I. Wie entstand die Lehre von der neuen Partei neuen Typus?

    Die Lehre von der Partei neuen Typus ist ein untrennbarer Bestandteil des Marxismus- Leninismus. Sie wurde von Lenin und Stalin entwickelt, als die Entwicklung des Kapitalismus der freien Konkurrenz zum imperialistischen Kapitalismus alle Probleme der sozialistischen Arbeiterbewegung auf neue Art stellte ...

  • Haben wir noch einen „Ministerialisrnus'?

    „n faut savoir- un sociallste mlnlstre n est pas toujours un ministre soctaliste." Jean Jaurts. (Man muß wissen: ein Sozialist als Minister braucht noch lange kein sozialistischer Minister zu sein.) Nach dem Zusammenbruch des Nazistaates haben die Aktivisten der ersten Stunde, die aktiven Kämpfer gegen Hitler, kaum entronnen den KZs und Zuchthauszellen, die Initiative ergriffen und den Neuaufbau unseres Lebens in Angriff genommen ...

  • Wildau baut wieder Loks

    Wiederaufbau der Schwarfzkopffwerke im Zweijahresplan

    Das Gut Hohenlehme ist in Aufregung. Der Großbauer Haaseloff hat sein Land verkauft. Einige kleinere Bauern sind "seinem Beispiel gefolgt. Wagen um Wagen mit Baumaterial trifft ein. Bauarbeiterkolonnen bevölkern die Gegend. Gleisanlagen werden gebaut. Aus dem Boden wachsen riesige Fabrikhallen. Die Berliner Maschinenbau AG ...

  • Nur ein Prozent wiBI den Krieg

    Solange die Moskauer Verhandlungen im Gange sind und über ihren Verlauf noch keinerlei authentische Nachrichten existieren, muß ein verantwortlicher Journalist von einem Kommentar so lange Abstand nehmen, bis eine Beurteilung der Situation auf Grund zuverlässigen Materials möglich ist. Erwägungen, die ...

  • III. Die nächsten Schritte zur Schaffung der Partei neuen Typus

    Die nächsten Schritte zur Schaffung der Partei neuen Typus sind im Beschluß des Parteivorstandes vom 29. Juli 1948 „Für die organisatorische Festigung der Partei" niedergelegt. (Abgedruckt „Neues Deutschland" vom 3. August 1948.) Die erste Aufgabe besteht in der Erfüllung des § 2 des Parteistatuts, der jedem Mitglied zur Pflicht macht, „aktiv in der Partei zu arbeiten" ...

  • Das Volk und der Plan

    n

    Unsere nächste Aufgabe besteht darin, in Verbindung mit der Propagierung des Zweijahresplanes alles aul die Eriüllung und übereriüllung des Planes für das zweite Halbjahr 1948 zu konzentrieren. Das Gesicht von Betrieb, Stadt und Dorf muß im Zeichen des Planes stehen. Die Aulgabe der Parteileitung besteht jetzt gerade darin, täglich die Aufgaben in Verbindung mit dem Plan zu leiten und sie nicht den Abteilungen zu überlassen ...

  • Für eine Partei neuen Typus

    Auf der 11. Tagung unseres Parteivorstandes am 29. und 30. Juni 1948 stellten die Genossen Grotewohl und Ulbricht im Zusammenhang mit dem Kampfe um die Erfüllung der Wirtschaftspläne, besonders des Zweijahresplanes, die Aufgabe, aus der SED eine „Partei neuen Typus" zu machen. Diese Aufgabe soll das Thema des Politischen Bildungsabends im September sein ...

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  • Polen baut seine Westgebiete auf

    Ein deutscher Teilnehmer berichtet über die Ausstellung in Wroclaw

    Es ist in den letzten Monaten immer deutlicher geworden, daß beim Wiederaufbau der Wirtschaft der Ostzone die Handelsverbindungen zu Polen von außerordentlicher Bedeutung sein werden. Binnen kurzem wird die Ostzone im polnischen Außenhandel wahrscheinlich an die zweite Stelle gerückt sein, während der erste Platz von der UdSSR eingenommen wird ...

  • Kann Amerika Deutschland helfen?

    Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in den kapitalistischen Ländern unterlagen in der Zeit von 1870 bis 1900 bedeutsamen Veränderungen. Wir sehen eine schnelle Entwicklung des Großbetriebes und die Entstehung mächtiger kapitalistischer Monopole und damit eine immer stärkere Konzentration der wirtschaftlichen, politischen staatlichen Machtpositionen in den Händen einiger weniger Monopolisten ...

  • Eine Reise in den Frieden

    Mitten hinein in den Wirbel der Alltagssorgen um West- und Ostmark und all der anderen Auseinandersetzungen, die uns Berlinern das Leben oftmals bis zur Unerträglichkeit erschweren und Gegensätze in unser Volk hineingetragen haben, kam die Einladung des Antifaschistischen Komitees der Sowjetfrauen an den DFD, eine Delegation in die Sowjetunion zu entsenden ...

  • Handwerkergenossenschaft in der SU

    In den Städten, Arbeitersiedlungen und Dörfern der 16 Unionsrepubliken gibt es Millionen Handwerker, die sich zum größten Teil in einer Unzahl von Erzeugergenossenschaften zusammengeschlossen haben. Die sowjetischen Handwerker, die in den Fachgruppen dieser Erzeugergenossenschaften organisiert sind, verfügen durch die weitgehende Unterstützung des Staates in großer Mehrzahl über Betriebe, die mit Maschinen gut ausgestattet sind ...

  • Entwicklung des Welthandels

    Die Entwicklung des Welthandels wird entscheidend von der Entwicklung des amerikanischen Handels bestimmt, da die Vereinigten Staaten heute den bei weitem größten Außenhandel haben. Steigt der amerikanische Außenhandel, dann kann man heute annehmen, aucl ohne genaue Daten für alle Länder zu besitzen, daß die Welthandelsaktivität zunimmt; sinkt er, so kann man von einer Schrumpfung des Welthandels sprechen ...

  • insgesamt: 2,72

    Die bebaubare Bodenfläche der Westgebiete beträgt 4,1 Millionen Hektar. Trotz der außerordentlichen Kriegszerstörungen und Verminung sind in der Kampagne 1945/46 bereits die Hälfte und im Jahre 1946/47 mehr als drei Viertel wieder bebaut worden. Dieser Prozentsatz ist weiter wesentlich angestiegen bis zu einer ständig intensiver werdenden Ausnutzung des gesamten Bodens und der Züchtung von hochwertigen Sorten und Saatgut ...

  • Streit um den deutschen Markt

    Berim, 28. August (ADN). Der Handels attache der griechischen Militärmission ha gegen die Lieferung amerikanischer Trocken fruchte an die Bizone Einspruch erhoben Griechenland -besitze große Mengen an Taba!: landwirtschaftlichen Produkten und Roh Stoffen, die für die Ausfuhr nach Deutschten, bereitständen ...

  • — 1947

    Amerika 17 °/o 53 °/o England 31 °/o 23 %> der übrigen Staaten 52% 24°/» Die amerikanischen Monopolisten werden alles daransetzen, daß dieser Schiffsraum mit amerikanischen Waren beladen die Weltmeere befährt. Die Kapazität der amerikanischen Wirtschaft ist gegenüber 1939 um 50 Prozent gestiegen. Diese ungeheure Produktionskraft findet aber seit dem Ende des Krieges keinen profitablen Absatz und wird zu einem ernsten Gefahrenpunkt für die eigene Wirtschaft der USA ...

  • 35,2

    Die Ausstellung in Wroclaw ist nicht eine beliebige Leistungsschau, sie zeigt die Erfolge, die von den werktätigen Massen in einer neuen demokratischen Ordnung, ohne Großgrundbesitzer, ohne Monopolherren und ohne Großkapitalisten erreicht wurden. Der staatliche Sektor spielt in der Industrie des Landes ganz Polens die überragende Rolle; neben ihm steht der genossenschaftliche Sektor ...

  • Auslandskapital auch in der Landwirtschaft

    Frankfurt (Main) (ADN). Die deutsche Lanr' Wirtschaft sei durch 15jährige Abschnürun vom Weltmarkt in technischer Hinsicht s stark ins Hintertreffen geraten, daß sie ei h&bliche Anstrengungen unternehmen müsFi um den verlorenen Weltmarktkontakt wieder herzustellen, erklärte der Direktor der biz; nalen Verwaltung, Ernährung, Landwirtscha und Forsten, Dr ...

Seite 5
  • <pi

    19. Fortsetzung Auf jeden Fall, Baum gefiel ihm sehr gut, denn er verstand sich auf alles. Zumindest gefiel er ihm besser als die anderen, die ihm nach einem kurzen Schlaf in der Strecke mit den Lampen in die Augen leuchteten und gleich höhnend bemerkten: „Na, hast 'ne Duppelt rum, du Schrapper? Wieviel gedenkst du denn diesen Monat rauszuschlagen? Drüben habt ihr Halunken Hering und Pellkartoffeln gefressen, hier wollt ihr wohl dieselbe Mode einführen!" Die Frühschicht begann schon wieder ...

  • Anna Seghers und Alexander Abusch sprechen

    Am zweiten Tage der Aussprache hielt Alexander A b u s c h (Deutschland) eine mit großem Beifall aufgenommene Rede. Abusch wurde eingeführt von Anna S e g h e r s , die, gleichfalls mit Beifall begrüßt, im Auftrage der Delegation den Dank für die Einladung zum Kongreß aussprach und an die gemeinsamen Kämpfe in Spanien erinnerte ...

  • Kultur der Menschheit in Gefahr

    Die Reden von Ilja Ehrenburg, Anna Seghers und Alexander Afausch

    Zwei Vorträge standen in den letzten 24 Stunden im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses auf dem Weltkongreß der Kulturschaffenden in Wroclaw. Der des sowjetischen Vertreters Uja Ehrenburg und der des deutschen Vertreters Alexander A b u s c h. Beide wurden mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt, beide ernteten große Zustimmung und starken Beifall ...

  • {tu Der Garten, der Gärtner und ich

    Bruno H. B ü r g e 1

    Irgendeinen kleinen Altar muß man sich im Alltag aufbauen, auf dem man die Kerzen der Freuden anzündet. Es wäre schön, wenn wir alle einen kleinen Garten hätten, um der Natur nahe zu sein! Ich selbst habe einen. Er macht mir Freude, mitunter auch kleine Sorgen, aber mit etwas Humor werden auch sie zu Erlebnissen, die ich nicht missen möchte ...

  • Der Schriftsteller und die Arbeiter

    Der arbeitende Mensch rückt immer mehr in den Mittelpunkt künstlerischer -Gestaltung. Das gilt für die bildende Kunst wie für die Dichtung. Unter Schriftstellern wird ernsthaft die Auffassung vertreten, daß nur das persönliche unmittelbare Betriebserlebnis, der ständige Aufenthalt in den Produktionsstatten eine echte realistische Schilderung der Arbeit und des Arbeiters gewährleisten ...

  • Erinnerungen an Sowjetrußland

    Ausstellung der Malerin Lou Scheper Die von ihrer Leiterin, der Bi'dhauerin Ilse Scherpe, mit viel Enthusiasmus durch die Fährnisse der Zeit gesteuerte junge Galerie „Der Teekessel" in Nikolassee (Rehwiese Nr. 5) bringt jetzt eine Ausstellung mit Arbeiten der Malerin Lou Scheper-Berkenkamp. Die Künstlerin ...

  • Berliner Rundfunk

    Mittelwelle: 356,7 m = 841 kHz Deutschlandsender: 1571 m = 191 kHz Sonntag, 29. August 6.00: Wetter und Nachrichten / 6.50: Nachbarliche Ratschläge / 8.00: Sprechende Briefmarke / 8.30: Kathol. Morgenfeier / 9.15: Goethe: „Wilhelm Meisters Wanderjahre* / 10.00 Nachrichten und Wetter / 10.15—12.00: Aus Leipzig: Eröffnung der Messe 12 ...

  • Jacques Oftenbach

    Der Verfasser des Programmheftes zu Walter Felsensteins prächtiger Inszenierung von „Orpheus in der Unterwelt" erinnert daran, was Herbert Eulenberg 1926 über Offenbach Schrieb: Offenbach ward in der ganzen klatschsüchtigen WeU als sittenloser Mensch, als Mann ohne feste Grundsätze, als Erz- und Obertaugenichts von Europa verleumdet ...

  • Abschied von Adolf Behne

    Eine zahlreiche Trauergemeinde versammelte Eich im Krematorium Berlin-Wilmersdorf, um dem Jäh aus einem reichen Wirken herausgerissenen Kuiwtforscher und Kunstkritiker, Prof. Adolf Behne, das letzte Geleit zu geben. Der Lehrkörper der Hochschule für Bildende Künste, Behnes Hauptwirkungsstätte, und Vertreter des Kulturbundes hatten sich besonders zahlreich eingefunden ...

Seite 6
  • Kleintierschau der Grünen Woche

    der Asphaltperspektive. Es Ist erstaunlich, was in den Randbezirken und auch inmitten der Großstadt auf dem Gebiet der Kleintierzucht geleistet wird. An der rechten Seite des Rondells ist eine kleine, aber sehr anschauliche Bienenzucht ausgestellt, deren Produkte einem Normalkartenempfänger leider nur platonisch süß lächeln: ein Zuchtzweig, dem noch zu wenig Aufmerksamkeit in Berlin gezollt wird ...

  • Das gelbe Buch in jeder Tasche

    Die Berliner wollen postsparen — Herr Holthöfer ist daqeqen

    Die Berliner Bevölkerung wird diesen Schritt der Abteilung Post und Fernmeldewesen der Deutschen Wirtschaftskommission lebhaft begrüßen. In der Ostzone wurde d^s Postsparen bereits wieder am 1. September 1946 eingeführt. Wie sehr die Deutsche Post damit den Wünschen des Publikums entgegenkam, zeigt das Anwachsen der Postsparerzählen in den vergangenen zwei Jahren ...

  • meehblalttiitdielki

    xhnlt^y

    In den Geschäften des Ostsektors stehen am Montag folgende Lebensmittel zur Verfügung: Weißensee: Weizengrieß, Kindernährmittel (bis zu 6 Jahre), Süßspeisenpulver, Teigwaren, Grütze, Erbsensuppe, Süßwaren, Butter, Rückenfett, Talg, Fleisch, Wurst, Eier, Salzfisch, Kartoffeln und Gemüse. Lichtenberg: Graupen, Grütze, Nudeln, Kindernährmittel (0 bis 6 Jahre) ...

  • Eine Rechnung die aufgeht

    Ein Westberliner überlegt / Jedes Gramm mehr zählt heute

    Herr Traumarm wohnt In Zetilendorf, direkt unter der Luftbrücke. Eben wird das Abendbrat von seiner Frau aufgetragen. Hella, die 13jährige Tochter hilft dabei. Standard-Gericht: Trockenkartoffelpaps plus Ersatzeipulver mit Malsgrieß angerührt. Nachtisch: Tomatensalat, das Pfund eine West-Mark. Das Essen Ist nicht sehr warm ...

  • Sie rlditen sidi selbst

    Uns wird geschrieben:

    Ich wohne im Westsektor. Von dem Vorschlag der sowjetischen Besatzungsbehörde, die Lebensmittel im sowjetischen Sektor zu beziehen, hat bis jetzt nur mein Mann Gebrauch gemacht. Ich wollte mir meine Lebensmittelkarten weiter auf der alten Kartenstelle Im Westsektor holen. Als Ich am Freitag, dem 27. August, zum fristgemäßen Termin die Karten für September in Empfang nehmen wollte, wurde mir die Ausgabe verweigert ...

  • Jegeahelt, Ihr Geld auf die Ponsparkasu xu

    bringen oder es sich zu holen. Es besteht kein Zweifel, daß sich alle Berliner über diese Einrichtung nicht nur freuen, sondern sie auch in Anspruch nehmen werden. Nur einem einzigen Berliner paßt dies nicht: Herrn H o 1 th ö f e r, dem Stadtrat und leider immer noch Leiter der separaten Magistrats- Post ...

  • Schienenbruch auf der Nord-Sfld-Stredk«

    Am Sonnabendmittag ereignete «Ich auf 4« Tunnelstrecke der Berliner Nord-Süd-Bahn zwischeä Potsdamer und Anhalter Bahnhof ein Schienen» bruch, der den Betrieb auf einem Gleis lahmlegten Der Schaden war jedoch nach kurzer Zeit wieder behoben, währenddessen auf. der Streck« ein Pendelverkehr durchgeführt wurde ...

  • Er hatte es eilig

    U-Bahnhof Schönhauser Tor. Der Zug In Rlch> tung Pankow fährt gerade ein. Nervös hastend« Menschen eilen zum Zug. Zurückbleiben! Abfahrt! ertönt die Stimme des Beamten. Schon fährt der Zug an, um dann ruckartig stehenzubleiben. Warum diese Verzögerung, fragen die Leute, die es eilig haben. Stimmen werden laut, unruhig verläßt die Menge den Zug ...

  • OeiaeTkuteitultcUcfof

    Referentenvorbesprechungen: 30. August, Prenzlauer Berg, 19.30 Uhr; Kreuzberg, 19 Uhr, Lokal Felsengrotte, Adalbertstraße 24; Lichtenberg, 19 Uhr. Mitte: 30. August, 14 Uhr: Stadtbezirkssekretäre, Elsässer Straße 1. Charlottenburg: 30. August, 18.30 Uhr, Sitzung de« Kreisvorstandes, Rognitzstraße 8. Steglitz: 30 ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr — Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Verlag: Berlin SW 68, Zimmerstr. 67-91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr. 8428 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" Berlin Nr ...

  • Lichtenberg:

    Lebensmittelgeschäfte (zum Teil auch Kartoffel-, Gemüse- und Brotverkauf): Bartel, Frankfurter Allee 199; Schurke, Irenenstraße 5a; Sehlmayer, Pfarrstraße 139; die Konsum- Filiale 3 In der Normannenstr. 40, die Konsum- Filiale 40 In der Frankfurter Allee 191. Bäcker: G r ü g e r , Irenenstraße 17; Joachim, Pfarrstraße 142 ...

  • S-Bahn elektrisch bis Itehludorf

    Ab 1. September sollen die elektrisch betriebenen S-Bahnwagen' von Friedrichshagen nach Rahnsdorf für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden, nachdem die Bauarbeiten zur Elektrifizierung dieses Streckenabschnittes .nunmehr beendet sind. Voraussichtlich werden die S-Bahnzüge im gleichen Abstand wie bisher auf der Erkner-Strecka bla stf dem vorläufigen Endpunkt für den elektrischen Be» trieb verkehren ...

  • Milderung der Röntrennot

    Der Mangel an Röntjenanlagen für die Berliner Krankenbehandlung ist jetzt im sowjetischen Sektor gemildert worden. Die Sowjetische Militärverwaltung hat einen Tomographen zur Verwendung freigegeben. Für den Bezirk Köpenick wurde ein Halb- Wellen-Apparat angeliefert. Die Zusage des Produktionsbetriebes zur Lieferung von vier weiteren Anlagen liegt vor ...

  • Bahnhof Warschauer Brücke:

    Gemüse und Kartoffeln: Schäfertln», warschauer Straße 30; Schenk, Libauer Straße 10. Lebensmittel: Konsum, Gubener StraB« 36; Krupecka, Gubener Straße 30; Steffen, Warschauer Straße 28. Fische: Retnitz, Warschauer Straße 67; Müller, Beymestraße 6; Goebbel», Grünberger Straße 38. Fleischer: Llndtner, Warschauer Straße 27a; Strauch, Warschauer Straße 64 ...

  • Sie wollen-"selbst verteilen

    Nach der von der amerikanischen Mllitlrregierung In Berlin im USA-Sektor kürzlich verhängten Verkaufssperre für Rohstoffe, Halb- und Fertigfabrikate ist damit zu rechnen, daß nunmehr die Militärregierung über die Verteilung eines Teils der gesperrten Güter direkt selbst bestimmen wird. Über einen anderen Teil der gesperrten Güter sollen nach Freigabe die Bezirksämter de» USA-Sektors verfügen ...

  • Wieder frei!

    Franz Bachmann, SED-Leiter des Kreises Zehlendorf, wurde vor drei Monaten wegen seines Eintretens für das Volksbegehren Inhaftiert. Gestern vormittag wurde er freigelassen. Franz Bachmann wird wieder aktiv am politischen Leben teilnehmen können. Unser Bild zeigt ihn jubelnd begrüßt von der Bevölkerung wenige Minuten nach seiner Entlassung Foto ...

  • Schlesischer Bahnhof:

    Gemüse und Kartoffeln: Herr, Madaistraße 2; W e I d n e r , Breslauer Straße 21. Lebensmittel: Jäger, Lange Straße 52. Fische: Roloff, Paul-Singer-Straße 52. Fleischer: Mydla, Lange Straße 57; Kipp, Koppenstraße 76. Bäcker: Gerbrich, Koppenstraße t; Gebr. Mendt, Fruchtstraße 29.

  • Ringbahnhof Frankfurter Allee:

    Bäcker: Maschler, Frankfurter Allee W. Gemüse und Kartoffeln: Schütz, Ringbahnhalle, Frankfurter Allee 272. Lebensmittel: N e u m a n n , Ringbahnhalle, Frankfurter Allee 272. Fische: Jansen, RingbahnhaUe, Frankfurter Allee 272. Fleischer: S e k e, Ringbahnhalle, Frankfurter Allee 272.

  • Bahnhof Ostkreuz:

    Gemüse und Kartoffeln: H a 1 p a p , Sonntagstraße 2. Lebensmittel! Jurack, Neue Bahnhofstraße36. Fische: Baüsemer, Neue Bahnhofstraße 32. Fleischer: Milde, Lenbachstraße 8; Heyn, Söxhagener Straße 56. Bäcker: M i n t u s , Neue BahnhofstraB» 27; Manthey, Sonntagstraße 31,

  • Bahnhof Landsberger Allee:

    Gemüse und Kartoffeln; Zähe, Ebertystraße 49. Lebensmittel: Braun, Hausburgstr. 7; Sasse, Ebertystraße 5. Fische: Werner Fischer, Ebertystraße 52. Fleischer: Agnes Fischer, Ebertystraße 51. Bäcker: Sperhafen, Ebertystraße 57.

  • Funkturm — Opfer der Stromknappheit

    Die erst vor kurzem erfolgte Freigabe des Berliner Funkturms mußte Jetzt wieder aufgehoben •werden, da für den Betrieb des Fahrstuhles kein Stromkontingent mehr zur Verfügung steht

  • Lebensmittelgeschäfte sonntags geöffnet

    Im Ostsektor sind an Sonntagen folgende Lebensmittelgeschäfte bzw. Bäcker-, Fleischerund Fischgeschäfte In der Zeit von 8 bis 19 Wir geöffnet:

  • &ie wird das t&ett&P

    (Eigener Bericht)

    Professor M. Ganzert

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