20. Aug.

Ausgabe vom 11.02.1948

Seite 1
  • CDU-Führung erklärt §idh offen für Spaltung Deutschlands;

    Ein interessantes Interview mit dem Abgeordneten Ledwohn

    „Auch Ihnen, Herr Abgeordneter, dürfte ja bekannt sein, daß in einem Teil der Presse behauptet wurde, Ihr Vorwurf, jeder, der nicht klar und eindeutig gegen die westdeutsche Charta Stellung nimmt, sei ein Landesverräter, hätte die Entlassung der kommunistischen Minister verursacht. Wie verhält es sich ...

  • Ein Konterfei

    Da steht vor uns der Vorsitzende der CDU in der britischen Zone, Herr Dr. h. c. Konrad Adenauer, früher Oberbürgermeister von Köln, als diese Stadt am Rhein vor Aschermittwoch noch „vierspännig" fuhr. Adenauer trat in unruhigen Zeiten hervor. Als der erste Weltkrieg bereits militärisch entschieden war, fiel das Rampenlicht auf ihn ...

  • Verhinderter Rückzug

    17 000 Kilogramm Fleisch verschoben München, 10. Febr. (ADN). Wegen Verschiebung von 17 000 kg Fleisch, darunter allein 102 Stück Großvieh, hatten sich der Fleischermeister Franz Wimmer und seine Ehefrau vor dem Landgericht in Landshut zu verantworten. Das Gericht erkannte auf 5 bzw. 3 Jahre Zuchthaus tmd daneben auf Geldstrafen von 10 00(1 hzw ...

  • Mitteilung des soitjetisrhen Informationsbüros

    Moskau, 10. Febr.i(TASS). Ende Januar veröffentlichte das Staatsdepartement der USA in Zusammenarbeit mit den britischen, und französischen Außenministerien eine Sammlung von Berichten und verschiedenen Notizen aus den Tagebüchern hitlerischer diplomatischer Beamten und versah diese Sammlung mit dem geheimnisvollen Titel: „Nazistischsowjetische Beziehungen in den Jahren 1939 bis 1941" ...

  • Marschall Sokolowskij empfing Dr. Külz und Lieutenant

    Im Verlauf der Unterredung stellte Dr. Külz Marschall Sokolowskij folgende Fragen, auf die er die nachstehenden Antworten erhielt: 1. Frage: Die Frage eines Wirtsdiaftsund Vollzugsrates sowie eines Länderrates mit umfassenden Vollmachten für Bizonien bedeutet im Zusammenhang mit der Bildung einer föderalen Länderbank und des Obersten Bizonalen Gerichts eine Vorbereitung der eigenstaatlichen Selbständigkeit Bizoniens ...

  • Sitzung «es Alliierten Kontrollrats erst am Mittwoch

    Moskau, 10. Febr.. (Rdfk). Im Staatsbudget 1948, »das in diesen Tagen vom Obersten Sowjet bestätigt, wurde, sind 15,67- Milliarden Rubel für Sozialversicherung „vorgesehen. Damit wurde für die Sozialversicherung rund 1 Milliarde Rubel, mehr bewilligt als im vorigen Jahr. Ein großer Teil dieser Mittel wird für Pensionen, Schwangerschaftsunterstützung sowie für Entbindunscsbeihilfe aufgewendet ...

  • Entlarvte Geschiditsfälsdmng

    Die historische Wahrheit über die Entstehung des zweiten Weltkrieges

    Berlin, 10. Febr. (ND). Vor einiger Zeit veröffentlichte das USA-Außenministerium Dokumente über die angeblichen Beziehungen zwischen Nazideutschland und der Sowjetunion während der Jahre 1939 bis 1940. Das Informationsbüro des Ministerrates der UdSSR stellt in einem Kommunique dazu fest, daß diese Dokumente ...

  • 15 Kilometer vor Athen

    Athen, 10. Febr. <ADN). Das Kommando der in Attika operierenden Einheiten der demokratischen Armee befindet sich nunmehr 15 Kilometer von Athen entfernt. Andere Streitkräfte der demokratischen Armee haben ihre Offensivoperationen jm Sektor Parnasida—Nafpakton bis an die Nordküste des Golfs von Korinth ausgedehnt ...

  • Das Wichtigste aus Berlin

    Der Berliner Schuletat angenommen

    Der Hauptausschuli der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin beriet am Dienstag den Haushaltsplan iüt das Schulwesen. Innerhalb der Beratungen wurde beanstandet, daß der neue Etat den vorjährigen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung nicht genügend Rechnung trägt. Bei den gemeinsamen Anforderungen für alle Schulgattungen nahm der Ausschuß einige Änderungen vor, ebenso wurde die Aufstellung des Haushaltsplanes iür eine Berliner Büchereischule beanstandet ...

  • Weitere Unternehmerverbände vor der Zulassung?

    Für den britischen Sektor Berlins haben kurzlich drei weitere Unternchmerverbände ihre Zulassung bei der britischen Militärregierung beantragt. Es handelt sich um den „Verband des Ndhrüngs- und Genußmittel-Großhandels e.V " in Wilmersdorf, „Verband Deutscher Eisenwaren-Großhändler e. V " ebenfalls in Wilmersdorf und den Verband des Lederwaren-GroB- handels ...

  • Ende Mai wieder alte Potsdamer Brücke

    Die Wiederaulbauarbeiten an der Potsdamer Brücke sind so weit gediehen, daß mit der Fertigstellung zu Ende Mai gerechnet werden kann, wird beim Brückenbauamt des Magistrats erklärt. Aus den iünl gesprengten Trägern wurden drei neu gefertigt, die Testlichen beiden sind neu gewalzt worden. Die Potsdamer Brücke ersteht wieder in ihrer allen Form und in den ehemaligen' Ausmaßen ...

  • USA-Regierung verbietet Streiks

    Washington, 10. Febr. (ADN). „Die Regierung der USA werde keinen Streik in wichtigen Industriezweigen dulden, gleichgültig ob er durch die Schuld der Unternehmer oder der Arbeiter verursacht sei", erklärte der Direktor des staatlichen Schlichtungsausschusses für Arbeitsstreitigkeiten, Ching, auf einem Diner mit führenden Mitgliedern des Verbandes der USA-Kohlenindustriellen ...

  • Kämpfe bei Saloniki

    Athen, 10. Febr.- (ADN). Kampfflugzeuge ■wurden am Dienstag gegen Partisanen eingesetzt, die sich zehn Kilometer, östlich von ■Saloniki auf dem Marsch befanden und militärische Einrichtungen der Stadt mit Granatfeuer belegt hatten.

  • Gutes Vorzeichen

    Rom, 10. Febr. (ADN). 55 Prozent aller abgegebenen Stimmen konnte die Demokratische Volksfront Italiens bei den Gemeindewahlen in Pontigliano auf sich vereinigen.

Seite 2
  • Wie Wird Das Wetter Morgen

    11. Februar 1948 gr von S< Die Volkskongreß-Bewegung Berlin, 10. Febr. (ND). In diesen Tagen und Wochen finden als Auftakt und Vorbereitung zum 2. Deutschen Volkskongreß, der am IT. und 18. März, stattfindet, in den Ländern, Kreisen, Orten und Betrieben Volkskongresse statt. Auch Berlin bereitet sich durch Kreisund Stadtbezirkskongresse sowie öffentliche Versammlungen und Kundgebungen auf den Groß-Berliner Volkskongreß am 21 ...

  • Marschall Sokolowskij empfing Di*. Külz und Lieutenant

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Antwort: Die Sowjetische Militärverwaltung in Deutschland hat die Absicht, Maßnahmen zu ergreifen, um die Friedenswirtschaft in der Zone, vor allem auf Initiative und Aktivität der deutschen Bevölkerung gestützt, auch weiter zu entwickeln. Dabei ist die ernste Bedeutung derjenigen Industriebetriebe für ...

  • Deutsche Militärmusik in Kiel

    Sensationelle Enthüllungen eines französischen Reporters

    Berlin (PD). Die französische Wochenschrift „A c t i o n" vom 27 Januar veröffentlichte eine Reportage von Trojanowski über die britische Zone, Trojanowski überzeugte sich persönlich, daß noch nazistische militärische Verbände bestehen, nur mit dem Unterschied, daß sie die SS- oder feldgrauen Uniformen gegen Khaki-Uniformen eintauschten ...

  • Das wahre Ziel der Dokumenten-Veröffentfichiing

    Zur gleichen Zeit mit der Veröffentlichung der oben erwähnten Sammlung in den USA und den von ihnen abhängigen Ländern stieg, wie auf den Wink eines Zauberstabs, eine neue Welle der Hetze und zügellosen Verleumdungskampagne wegen des 1939 zwischen der UdSSR und Deutschland abgeschlossenen Nichtangriffspaktes, der sich angeblich gegen die Westmächte richtete, herauf ...

  • Wir lehnen westdeutschen Staat ab

    Halle, 10. Febr. (ADN). „Wir müssen die Vorgänge in Westdeutschland als Vorbereitung eines separaten Weststaatenbundes grundsätzlich ablehnen", erklärte Dr. Külz, der Vorsitzende der LDP in der sowjetischen Besatzungszone. gegenüber einem ADN- Vertreter. Die Entwicklung in Westdeutschland zu einem westdeutschen Staat, führte Dr ...

  • Entlarvte Gesdiichtsfälschung /

    Es ist auch bekannt, daß am 6. September 1945 die amerikanische Delegation im Politischen Direktorat des Kontrollrats in Deutschland ihren Entwurf der Weisungen über die Behandlung der deutschen Archive und Dokumente vorlegte. Dieser Entwurf sah die Festsetzung eines für ganz Deutschland einheitlichen Modus der Sammlung und Aufbewahrung von Archiven und das Recht, zu diesen Archiven den Vertretern der Mitgliedsstaaten der UN Zutritt zu gewähren, vor ...

  • Aus Leserbriefen

    An dieser Stelle werden Auszüge a-us Briefen abgedruckt, die von allgemeinem Interesse sind. Frauen für den Volkskongreß Ein von mir In unserm Betrieb angeregter Meinungsaustausch über den Volkskongreß fand unter den Frauen begeisterte Aufnahme. So äußerte sich z. B. die Arbeiterin U. Z.: „Der VolkskongrelJ Ist für uns nur zum Vorteil, denn nur ein einiges Deutschland kann uns über die augenblickliche schwere Lage hinweghelfen ...

  • Geschichtsfälschungen

    Die amerikanische, britische und französische Regierung entschlossen sich zur einseitigen Veröffentlichung der deutschen Dokumente, ohne vor Geschichtsfälschungen halt zu machen. Sie versuchen, die Sowjetunion, die auf ihren Schultern die Hauptlast des Kampfes gegen die Hitleraggression getragen hat ...

  • Denkt auch an das Fahrpersenal!

    In letzter Zeit konnte man viel über Differenzen »wischen den Fahrgästen und dem Fahrpsrsonal d*r Straßenbahn lesen. Jeder Fahrgast hat natürlich das Recht, so schnell wie möglich befördert zu werden. Unser Stammpersonal ist auch bemüht, Dienst am Kunden zu leisten. Wir mußten aber auch neue Kollegen einstellen, die nicht immer gleich drn Anforderungen entsprachen ...

  • Kundgebung im Hennigsdorfer Stahlwerk

    Potsdam, 10. Febr. (EB). Auf einer eindrucksvollen Kundgebung für Einheit und gerechten Frieden im Stahlwerk Hennigsdorf sprachen der Landtagspräsident von Brandenburg, Friedrich E b e r t, und der CDU-Abgeordnete Otto Nuschkc. Landtagspräsident Ebert hob die gewaltige Leistung im Wiederaufbau des Hennigsdorfer Hüttenwerkes hervor und erklärte: „Mensclisn, die so große Leistungen vollbringen, haben auch das Recht, die Geschicke ihres Vaterlandes mitzubestimmen ...

  • Für Unternehmerverbände

    Berlin, 10. Febr. (ADN). Die britische Militärregierung beabsichtige nicht, in Deutschland Gewerkschaften nach britischem Muster einzuführen, erklärte der britische Kommandant in Berlin, General Herbert, am Montag Vertretern des FDGB Groß- Berlins und der 18 Industriegewerkschaften. Über die Unternehmerverbände ...

  • Kein zusätzliches Mittagessen im US-Sektor

    Berlin, 10. Febr. (ND). Die Lieferung eines zusätzlichen Mittagessens an die Arbeiter in den Betrieben des amerikanischen Sektors in Berlin könnte nicht erfolgen, erklärte Mr. Gardner von der amerikanischen Militärregierung in Berlin einer Delegation der Handels- und Transportarbeiter. Der Leiter der Wirtschaftsabteilung der amerikanischen Militärregierung begründete diese Haituns damit, daß in der amerikanischen Zone die Versorgungslage der Werktätigen weitaus schwieriger sei als in Berlin ...

  • Die Volkskongreß-Bewegung

    Berlin, 10. Febr. (ND). In diesen Tagen und Wochen finden als Auftakt und Vorbereitung zum 2. Deutschen Volkskongreß, der am IT. und 18. März, stattfindet, in den Ländern, Kreisen, Orten und Betrieben Volkskongresse statt. Auch Berlin bereitet sich durch Kreisund Stadtbezirkskongresse sowie öffentliche Versammlungen und Kundgebungen auf den Groß-Berliner Volkskongreß am 21 ...

  • Enge Zusammenarbeit OKW—Sicherheitsdienst

    Nürnberg 10. Febr. (ADN). Im sogenannten „OKW"-Prozeß legte die Anklagebehörde Dokumente vor, die die Zusammenarbeit des „Oberkommandos der Wehrmacht" mit dem Chef des „Sicherheitsdienstes", Reinhard H e y d r i c h , beweisen. Unter dem Belastungsmaterial befindet sich eine von Heydrich herausgegebene Richtlinie für die Abstellung von Kommandos des SD zur Exekution von Kriegsgefangenen ...

  • Hundhammer bespitzelt Studenten

    München, 10. Febr. (ADN). Durch einen unbeabsichtigten Fehlgriff wurde die Öffentlichkeit jetzt auf einen weitverzweigten Spitzeldienst an der Münchener Universität aufmerksam, der im Auftrage des Kultusministers Dr. Hundhammer alle kommunistischen und sozialistischen Studenten überwacht. Wie verlautet, besteht eine schwarze Liste, in der sich die Namen aller Studenten befinden, die mit der Freien Deutschen Jugend in Verbindung stehen ...

  • Künstler bekennen sich zu Deutschland

    Dresden, 10. Febr. (EB). Professor F i n k e, Rektor der Staatlichen Akademie für Musik und Theater, Dresden, erklärte: „Deutschlands Einheit und einen gerechten Frieden zu wünschen und zu erstreben, erscheint mir als eine Selbstverständlichkeit für jeden Deutschen, die mit Parteipolitik zunächst gar nichts zu tun hat ...

  • „Is det mein Million?"

    Berlin hat den Meister Zille dadurch geehrt, daß eine Straße in Charlottenburg nach ihm benannt und eine Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus In der Sophie-Charlotte-Straße angebracht wurde. Diese Gegend ist ein ausgesprochenes Arbeiterviertel, im Volksmund auch der „kleine Wedding" genannt. Ecke Potsdam«-, Sophie-Charlotte ...

  • KPD-Zeitnng verboten

    I Saarbrücken, 10. Febr. (ADN). Wegen angeblicher Beleidigung der saarländischen Nation ist die Nr. 12 der „Neuen Zeit", des Organs der Kommunistischen Partei im Saargebiet vom Hohen Französischen Kommissar verboten worden. Wie von zuständiger Seite verlautet, wurde die „Neue Zeit" auf Intervention der Saar-Regierung verboten, weil in dieser Ausgabe Publikationen des Wirtschaftsministers Dr ...

  • Für Erhöhung des Reallohnes

    Berlin, 10. Febr. (ADN). In einer einstimmig angenommenen Entschließung wandten sich die 360 Gewerkschaftsfunktionäre des Bezirks Lichtenberg am Dienstag mit der Bitte an die alliierte Konmmandantur, die Vorschläge des sowjetischen Vertreters, Oberst Jelisarow, zur Erhöhung des Reallohnes anzunehmen ...

  • Reisende in Fettmarken

    Bremen, 10. Febr. (ND). Die Bremer Geschäftsleute können sich des Zuspruchs einer neuen Kategorie von Kunden erfreuen. Es sind dies Bewohner des Rhein- und Ruhrgebiets, die in steigendem Maße die Stadt Bremen als Einkaufsquelle benutzen. Es handelt sich dabei nicht um Schwarzmarktkäufe, sondern um die minimalen Rationen an Fleisch ...

  • .. • und weitere Verbote

    Schwenningen am Neckar, 10. Febr. (ADN). Die französische Militärregierung in Württemberg-Hohenzollern hat die Broschüren Otto Grotewohls „Die politis c h e Lage in Deutschland" und „Der Kampf um Deutschland" sowie eine Broschüre "Walter Ulbrichts „Brennende Fragen des Neuaufbaues" verboten. Die „Tägliche Rundschau" gelangt seit mehreren Wochen nicht mehr in den Besitz der Abonnenten und ist auch im freien Verkauf nicht mehr erhältlich ...

  • Glockengeläut gegen Wirtschaftskontrolle

    Dortmund, 10. Febr. (ADN). Ein „gut funktionierendes Alarmsystem" erschwere fast überall in den ländlichen Bezirken die Tätigkeit der amtlichen Kontrollkommissionen, heißt es im Bericht eines Beamten d# Landesernährungsarntes von Nordrhein-Westfalen. In einem westfälischen Dorf, so schilderte der Beamte, wurden kurz vor Erscheinen der Kontrollkolonne die Bauern durch Glockengeläute gewarnt ...

  • 235 000 Stück Rindvieh verschwanden

    München, 10. Febr. (ADN). Mindestens 235 000 Stück Rindvieh seien in Bayern im vergangenen Jahre verschwunden, erklärte der Direktor der amerikanischen Militärregierung, van W a g o n e r. Dies seien 19 •■'« der Gesamtschlachtungen des vergangenen Jahres. Selbst wenn der gesamte „Schwund" nur in Kälbern bestanden hätte, würde dies mindestens 7000 Tonnen oder zwei Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr bedeuten ...

  • 12 Jahre Zuchthaus für Gestapo-Sadisten

    Kiel, 10. Febr. (PD). Der ehemalige Gestapobeamte Max Stocks wurde von der 2. Strafkammer des Landgerichts Kiel zu zwölf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Fast alle der 30 auftretenden Zeugen, die zum Teil noch heute unter den grausamen Mißhandlungen durch Stocks leiden, bekundeten, daß sie von dem Sadisten mit einer von Ledergeflecht überzogenen Peitsche mit Stahleinlage derartig geschlagen worden seien, daß sie wochenlang weder liegen noch stehen konnten ...

  • Frankfurter Beschlüsse eine Schande!

    Nun haben die Frankfurter Doktoren es ja geschafft. Aber die von ihnen gewollte Teilung ist nicht Sache des deutschen Volkes. Das mögen sich diese Herren gesagt sein lassen. Wir schreiben nicht mehr 1848. sondern 1918. Freilich will jetzt einer die Verantwortung auf den andern schieben. Aber wir lassen uns kein X für ein u vormachen: Alle zusammen haben si? ,1a und am?n gesagt ...

  • Die Rechte zieht ein

    Wiesbaden, 10. Febr. (EB). Auf Grund der Erweiterung des Wirtschaftsrates werden aus Hessen sechs Vertreter der Rechtsparteien (LDP und CDU) und vier Vertreter der SPD in den Wirtschaftsrat einziehen. Wie allgemein bekannt, hat aber Hessen eine Linksmehrheit, ic der die KPD und SED allein über 48 Abgeordnete von 90 verfügen ...

  • Proteste gegen die Verbote

    Berlin, 10. Febr. (ND). Von den Angestellten der Deutschen Zentral-Verwaltungen für Volksbildung und für Brennstoff-Industrie wurde in besonders einberufenen Belegschaftsversammlungen gegen das Verbot der Wahl von Delegierten zum deutschen Volkskongreß im amerikanischen Sektor Berlins protestiert. Ein gleichlautender Protest liegt von der SED-Betriebsgruppe des Statistischen Zentralamtes in Berlin vor ...

  • USA-Firma übernimmt Opel-Werke

    Aachen, 10. Febr. (ADN). Die amerikanische Kraftfahrzeugfirma General Motors beabsichtigt, in den ehemaligen Opel-Werken die Fabrikation von Kraftwagen aufzunehmen. Die Wagen sollen in erster Linie nach Holland und Belgien exportiert werden. Wie verlautet, wird dieselbe Firma in einem anderen Betrieb, der auf der Demontageliste steht, ebenfalls eine Zweigfirma einrichten ...

  • Mecklenburg sendet 100 Delegierte

    Schwerin, 10. Febr. (EB). Mecklenburg wird auf dem 2. Deutschen Volkskongreß mit 100 Delegierten vertreten sein. In allen Städten, und Gemeinden des Landes werden außerdem würdige Gedenkfeiern zur Erinnerung an die v48er Revolution und Massendemonstrationen für die deutsche Einheit und einen gerechten Friedsn durchgeführt ...

Seite 3
  • tVanda Wassilew5kaja ct. Fortsetzung

    Nein, sie muß der Wahrheit die Ehre geben, .Woronzow schläft auch nicht. Er sitzt in seinem Knbinett und findet keine Ruhe. Ihret- "wegen und seinetwegen. Ein neuer Beweis, daß sie eine andere geworden. Sie denkt nur an sich, an sich, an feich. Ein neuer Beweis, daß Unglück den Menschen nicht adelt, sondern verdirbt und aushöhlt, ihn engherzig werden läßt ...

  • Die Vorbereitung der deutschen Aggression

    Die amerikanischen Fälscher und ihre britischen und französischen Helfershelfer suchen den Eindruck zu erwecken, die Vorbereitung der deutschen Aggression, die in den zweiten Weltkrieg mündete, habe im Herbst des Jahres 1939 begonnen. Wer aber außer ganz Naiven, die bereit sind, jeder Sensation Glauben ...

  • Die historische Wahrheit iah er die Entstehung des zweiten Wellkrieges

    Mächte gegen die aggressiven Staaten abgelehnt wurde, indem Großbritannien und E'rankreich mit Deutschland und Italien über die anderen Staaten hinweg paktierten, die sich an der damals stattfindenden Abrüstungskonferenz beteiligten, auf der der sowjetische Antrag, einen Nichtangriffspakt und einen Pakt über Definierung des angreifenden Teils abzuschließen, erörtert wurde, versetzten sie dem Werk des Friedens einen Schlag ...

  • Entlarvte Gesehichtsf Mischling /

    .r Fortsetzung von Seite 2 aber sind der Meinung, daß diese Dokumente nach allem, was vorgefallen ist, bekanntgegeben werden müssen, damit die historische Wahrheit wiederhergestellt wird. Die Sowjetregierung verfügt über wichtige Dokumente, die von den Sowjetarmeen bei der Zerschlagung Hitler-Deutschlands ...

  • Der Fall ferner Jacob

    Proteststreik gegen den neuen Intendanten der Städtischen Opert

    Der Betriebsrat der Städtischen Oper hatte am Dienstag zu einer von dem Vorsitzenden Kostka geleiteten Vollversammlung der 600köpfigen Belegschaft des Instituts im Zuschauerraum des Hauses einge.aden, bei der die Angelegenheit des vom Berliner Magistrat neu ernannten Intendanten Werner Jacob zur Sprache kam ...

  • Der wahre Grund für Hitlers Begünstigung

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPDSU (Bolschewiki) im März 1939 sagte Stalin, indem er die Ursachen der Begünstigung der Hitler-Aggression auseinandersetzte: „Die wichtigste Ursache besteht darin, daß sich die meisten nichtaggressiven Länder, vor allem England und Frankreich, von der Politik der kollektiven Sicherheit, von der Politik der kollektiven Abwehr der Aggressoren losgesagt haben und daß sie die Positionen der Nichteinmischung, die Positionen der ...

  • In ihren Händen lag der Friede

    Wie wäre es gewesen, wenn die USA die Schwerindustrie Hitler-Deutschlands nicht finanziert hätten und wenn England und Frankreich die kollektive Sicherheit nicht abgelehnt hätten, sondern im Gegenteil gemeinsam mit der Sowjetunion den kollektiven Widerstand gegen die deutsche Aggression in die Wege geltet hätten? Die Hitler-Agression wäre dann nicht genügend gerüstet gewesen ...

  • Berliner RuntKufik

    Mittelwelle: 356,7 m •= 8« kHz, «1B.S m — 722 SsHz

    Mittwoch, 11. Februar 6.M u. 7.00: Wetter und Nachrichten / 6.50: Werktätige Frau / 7.10: Junge Weh / 8.30: Suchdienst 9.03: Schu.funk / 11.00: Nachrichten, anschl.. Aus Stadt und Land / 12.45: Landfunk / 13.00: Nachrichten und Wetter, anschl.. Stadtreporter / 14.00: Tägliche Zeitungssehau / 14.15: Johannes Brahms — Anton Dvorak / 15 ...

  • Schon 1933 gab es zwei Lager

    Die Ablehnung des Paktes über kollektive Sicherheit durch die Westmächte war kein Zufall. Zu jener Zeit entfaltete sich der Kampf zwischen zwei Richtungen der internationalen Politik. Die eine Richtung das war der Kampf für den Frieden, für die Organisierung der kollektiven Sicherheit und für die Abwehr der Aggression mit den vereinten Anstrengungen der friedliebenden Völker ...

Seite 4
  • Flucht aus Berlin?

    Hannover enthüllt, was Klingelhöfer verschweigt

    Wir haben erst vor einigen Tagen auf die Auswanderungspsychose hingewiesen, die viele westliche Berliner befallen hat und dabei festgestellt, daß kein Interesse besteht, Leute, die Berlin verlassen wollen, zurückzuhalten, daß aber die Berliner, die hier bleiben, das allergrößte Interesse daran haben, daß alle Produktionsmittel und Betriebe in Berlin bleiben, die die Millionenstadt zur Aufrechterhaltung ihrer wirtschaftlichen Existenz braucht ...

  • Ein Häuf dien Dreck

    Wer am vergangenen Sonntag die FDJ aut dem Gendarmenmarkt sah, der freute sich, des Schwungs und der Begeisterung, mit der die Berliner Jungen und Mädels darangingen, das zerfurchte Antlitz ihrer Heimatstadt an dieser Stelle zu ebnen und zu glätten. Um 200 Arbeitskräfte hatte das Bezirksamt als zusätzliche ...

  • DFD Tiergarten gegründet

    Im Tiergartenkasino fand am Montag die Gründungsfeier des Demokratischen Frauenbundes Berlin, Bezirksverband Tiergarten, statt. Als Referentin sprach Frau Dr. Barbara von Renthe über die „Aufgaben und Ziele des DFD". Nach einem kurzen Rückblick über die Entwicklung der deutschen Frauenbewegung in den vergangenen Jahrzehnten zeigte die Rednerin die entscheidende Rolle der deutschen Frau am Wiederaufbau eines neuen, antifaschistischen, demokratischen, einheitlichen Deutschland auf ...

  • Bei 300„süßen"Frauen in der Kastanienallee

    Bei Cyliax denkt man schon an Ostern

    II. Der erste Eindruck ist überwältigend: Gebirge von Fondants und Bonbons in allen Räumen. Sie kochen als zähflüssige Masse in großen Kesseln, sie rotieren in den verschiedensten Farben schillernd in den Kandiertrommeln, sie winden sich als lange, immer dünner werdende Schlange aus der Plastikmaschine, lagern — mit und ohne Füllung — als Kirschen, Kücken, Hennen und Osterhäschen in bunte Zuckermasse getaucht und bemalt auf allen Regalen, Ständern, Tischen; leuchtend, bunt und lustig ...

  • Raabes Mutter im Gerichtssaal zusammengebrochen

    im Prozeß gegen den Zahnarzt Dr. Raabe wegen Ermordung des amerikanischen Korporals Claycomb vor dem Amerikanischen Militärgericht wurde am Dienstag die Mutter des Angeklagten als Zeugin vernommen. Raabe zeigte nicht mehr die am Vortag zur Schau getragene Sicherheit. Er war blaß und nervös, Frau Raabe bekundete, von den Schwarzmarktgeschäften ihres Sohnes mit Claycomb gewußt zu haben ...

  • Berlins Haushalt für die OdF.

    Das Hauptamt „Opfer des Faschismus" beim Berliner Magistrat mit seiner Abteilung „Opfer der Nürnberger Gesetze" sieht, gestützt auf die Erfahrungen der Praxis, die Entwicklung für 1948 so, daß der Neuzugang an anerkannten Opfern des Faschismus nachläßt, während die Rückkehr von Opfern der Nürnberger Gesetzgebung noch steigende Tendenz zeigt ...

  • Letzte Berliner Wenigkeiten

    VAB versorgt 3 Millionen Berliner

    Über 3 Millionen Berliner, 96 Prozent der Gesamtbevölkerung, werden von der VAB betreut, wurde auf einer Pressekonferenz zum Jahresbericht 1946'47 bekanntgegeben. Eineinhalb Millionen seien pflichtversichert, eine halbe Mill. Rentner, OdF, Pensionäre und Heimkehrer und eine Million Familienangehörige ...

  • Oberschule für Berufstätige

    Abitur nach 5 Jahren — Ohne Schulgeld

    Die mit Genehmigung der Alliierten Kommandantur neugegründete Berliner Oberschu.e für Berufstätige (Abendgymnasium) wurde im Gebäude der Max-Planck-Schule in der Auguststraße durch Hauptschulrat Wildangel eröffnet. Ihre Schüler sollen sich das Wissen nicht a'.s Selbstzweck aneignen, sondern es allen Schichten des Volkes übermitteln, sagte Wildangel ...

  • Merkblatt für die Haushalte

    Tempelhof: Auf Abschnitt 28 des Berliner Haushaltsausweises, 3. Ausgabe, erhalten Haushalte mit zwei und mehr Personen je Haushalt 5 Nähnadeln. Für den Bezug von je 500 g Gemüse werden Abschnitt d des Berliner Bezugsausweises, 6. Ausgabe, für alle Verbraucher und die Abschnitte Dib.'f, g, h und I der Februar-Ausgleichskarte für Diabetiker und die Abschnitte Bsp 5, 6, 7 und 8 der Februar- Zusatzkarte für Blutspender aufgerufen ...

  • Marmelade, Alkohol, Futtergeireide

    Zuteilungen im sowjetischen Sektor Berlins

    Die Sowjetische Kommandantur wird in diesen Tagen Anweisung für die außerplanmäßige Ausgabe von 3700 Kilo Obstmarmelade für Kinder in Waisenhäusern des sowjetischen Sektors Berlin erteilen. Außerdem hat die Abteilung Versorgung der Sowjetischen Kommandantur in Berlin an deutsche Handelsorganisationen Lieferanweisungen auf 900000 Liter alkoholische Getränke für die Bevölkerung im sowjetischen Sektor Berlins erteilt ...

  • Es geht vorwärts auf dem Schlachthof

    Gegenwärtig werden auf dem Berliner Schlachtund Viehhof die noch bestehenden Stände und Kammern der Lohnschlächter in den Schlachthäusern herausgebrochen und große und übersichtliche Garderoben-, Wasch- und Aufenthaltsräume an ihre Stelle gesetzt. Zwei Schlachthäuser, in denen bisher nur be^ schwachem Lampenlicht gearbeitet wurde, sind' bereits völlig verglast, gesäubert und modern hergerichtet, das Verwaltungsgebäude wurde ausgebaut und renoviert ...

  • •eine Partei, die SED, mit Didil

    Neukölln: (5) Besprechung aller Genossen Lehrer, 11. Februar, 19.30, Allerstraße. (Stadtbezirk 6): Jugendmitgliederversammlung, 19.30, Jonasstraße 42. Reinickendorf: Sitzung aller Stadtbezirksfrauenleiterinnen mit Vertreterinnen, 11. Februar, 16.30, Sekretariat Reinickendorf West, Berliner Str 99. Betriebsgruppen Post- und Fernmeldewesen: Sitzung des erweiterten Berliner Zentralbetriebsgruppenvorstandes, 12 ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland" Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis H Uhr — Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Verlag: Berlin SW 68, Zimmerstr. 87-91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr. 8428 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" Berlin Nr ...

  • Wie wird das Wetter morgen?

    (Eigener Bericht) Übersicht! Nach Druckausgleich Annäherung eines neuen Sturmtiefs, Temperaturen wie am Vortage weiterhin unbeständig. Voraussage für Berlin: Kel mäßigen, später auffrischenden Winden tagsüber wechselnde, meist starke Bewölkung, Tagestemperaturen bis fünf Grad, nachts über null Grad. Professor M ...

  • Staatsoper Berlin Es spricht Anton Ackermann Musik: Kapelle der Staatsoper

    Karten sind m den Kreissekretariaten und beim Landesvorstand zu haben Zentralsekretariat Landesverband Groß-Berlin

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