20. Jun.

Ausgabe vom 05.02.1948

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  • Warum die Sozialisierung nicht durchgeführt wird

    Ein Interview mit Oberst Jelisarow

    Berlin, 4. Febr. (SNB). Am 4. Februar dieses Jahres veröffentlichten einige Berliner. Zeitungen eine DPD-Meldung über die Sozialisierung der Industrie unter Hinweis auf eine offizielle Persönlichkeit der britischen Militärkommandantur. Die Sachlage wird in dieser Meldung so hingestellt, als ob sich die sowjetische Delegation in der Alliierten Kommandantur bemüht, die Durchführung der Sozialisierung in Berlin in die Länge zu ziehen und aus diesem Grunde die Fraje stellt: „Alles oder nichts" ...

  • Nach den Streiks

    Die Proteststreiks in Bayern, Südwurttemberg lind Teilen der britischen Zone gegen die dortige Ernährungsmißwirtschaft- haben bei allen Werktätigen Deutschlands aufrichtige Sympathie ausgelöst. Die gewerkschaftlich organisierte Arbeiter und Angestelltenschaft der Bizone hat aber nicht nur protestiert, sondern konkrete Forderungen erhoben, die auf eine grundsätzliche Änderung der bizonalen ,,Ernährungspolitik" hinauslaufen ...

  • Budget einer Friedensmadit

    Die Beratungen im Obersten Sowjet - Gegenüber 30 Prozent für Rüstungsausgaben in den USA nur 17 Prozent Ausgaben für Verteidigungszwecke in der Sowjetunion

    Im Jahre 1943 werden weitere Fabrikanlagen im Gesamtwert von 830 Millionen Rubel erbaut werden. Die Hälfte des vorgesehenen Betrages wird für den Ausbau der sowjetischen Zuckerindustrie verwandt werden. Zu der Haushaltsdebatte im Obersten Sowjet berichtete gestern der Moskauer Rundlunk: Das Budget der Sowjetunion für 1948 sieht eine Steigerung der Staatseinnahmen gegenüber dem Jahre 1947 um fast 43 Milliarden Rubel vor ...

  • Fiillsack gegen Streikende

    Das Verhalten Füllsacks ist in vieler Hin- Sicht bemerkenswert: Erstens, daß es für ihn als Sozialisten hier überhaupt eine Unklarheit gab, zweitens, daß er ohne ersichtlichen Zwang eine „grundsätzliche Entscheidung" herbeiführte, drittens, daß er (als ein Parteigänger der UGO) im Interesse der Unternehmer die Besatzungsmächte bemühte und eie veranlaßte ...

  • Schweden gegen Westblodt

    Stockholm, 4. Febr. (ADN). Schweden werde sich an dem von Außenminister Bevin geplanten Westblock nicht beteiligen, um seine Neutralität zu wahren, erklärte Außenminister U n d e n am Dienstag im schwedischen Parlament. Die Regierung, so führte er aus, sei davon überzeugt, daß die überwältigende Mehrheit ...

  • fiainpfbund für Demokratie

    Sofia, 4. Febr. (ADN). Der zweite Kongreß der bulgarischen Vaterländischen Front billigte in seiner Schlußsitzung am Dienstag die Satzungen und das Programm für die neue Organisation, die einen Kampfbund aller demokratischen und fortschrittlichen antifaschistischen Kräfte Bulgariens darstellen soll. Zum Präsidenten der Vaterländischen Front wurde Ministerpräsident D i m i t r o f f gewählt ...

  • 30 000 Arbeiter für Demontage

    Düsseldorf, 4. Febr. (ADN). Die Demontagearbeiten in Betrieben der ehemaligen Kriegsindustrie des Landes Nordrhein- Westfalen werden voraussichtlich die Einstellung von 15 000 Arbeitskräften erfordern, erklärte der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, Professor N ö 11 i n g, vor Pressevertretern in Düsseldorf ...

  • Eine halbe Million zusammengeführt

    In diesen Tagen wurde der 500 000. Fund in der viereinhalb Millionen Blätter umfassenden ■ Kartei des Suchdienstes lür vermißte Deutsche verzeichnet. Diese Erlolgsmeldung schließt rund '397 000 Zivilpersonen, etwa 90 000 ehemalige Kriegsgefangene und 12 000 Kinder ein, die durch die Vermittlungstätigkeit dieser Suchorganisation mit ihrpn Angehörigen wieder in Verbindung gebracht werden konnten ...

  • Pferdmenges gibt den Ton an

    Frankfurt a.M., 4. Febr. (ND). Der zur Vorbereitung der Länder-Unionsbank beim Wirtschaftsrat der Bizone gebildete Ausschuß ernannte zu seinem Vorsitzenden den Naziaktivisten und CDU-Abgeordneten Dr. Pferdmenges. Als Teilhaber des ehemaligen größten deutschen Privatbankhauses unterstützte Pferdmenges, ein intimer Freund von Papen, die Naziverbrecher an Rhein und Ruhr ...

  • Aquarium kommt wieder

    Das durch Bomben zerstörte Aquarium des Berliner Zoologischen Gartens wird noch in diesem Sommer neu erstehen, wie Frau Direktor Heinroth erklärt. Die gesamte Helzungsanlr.ge und die komplizierte Be- und Entwässerungsapparatur seien erhalten geblieben. Die Enttrümmerung des Gebäudes mache solche Fortschritte, daß die behelfsmäßige Inbetriebnahme des Haupigeschosses durch Aulstellung von kleineren Bassins bereits Im April erfolgen könne ...

  • Drei Großmarkthallen für Berlin

    Im Ausschuß für städtische Betriebe der Stadtverordnetenversammlung teilte der Direktor der Markthallen und Großmärkte am Mittwoch mit, daß der Plan aufgegeben worden sej, eine zentrale Großmarkthalle für Berlin zu errichten. An Stelle dessen sei unter Anpassung^ an die Transportverhältnisse geplant, drei Großmarkthallen zu bauen, sobald die notwendigen Baumaterialien zur Verfügung gestellt werden ...

  • Das Wichtigste aus Berlin

    Hilfe für Umsiedler

    Das Hauptamt lür Umsiedler und Heimkehrer des Magistrats erhielt zur Verteilung an Umsiedlet einen erheblichen Teil der beschlagnahmten Waren zugeteilt. Mit den Bekleidungsstücken konnten 1197 Männer, Frauen und Kinder in den Berliner Umsiedlerlagern versorgt werden. (ADN)

  • Städtische Sterbekasse liquidiert

    Der Personalausschuß der Stadtverordnetenversammlung billigte am Mittwoch einstimmig den Beschluß des Magistrats, die „Städtische Sterbekasse zu Berlin" und die „Krankenversicherungsanstalt der Reichshauptstadt Berlin" zu liquidieren. (ADN)

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  • en

    Das Volk soll spredi Von Wilhelm Karl G e r s t

    „Der Westen steht nach London vor einer architektonischen Aufgabe. Es gilt das Haus zu errichten, in dem last 50 Millionen Deutsche in Zukunft wohnen werden. Die Pläne für dieses Haus werden nicht wie im Osten von ausländischen Baumeistern gemacht. Ja, es ist nicht einmal ihre Fertigung angeordnet worden ...

  • Die Berliner UGO in Nöten

    Bericht über die letzte Funktionär-Konferenz in der Zietenstraße

    Von besonderer Seite wird uns geschrieben: Es ist äußerst schwierig, den Berliner FDGB zu spalten. Zu dieser bitteren Erkenntnis gelangten die Berliner UGO-Strategen, die sich am 31. Januar in der Zietenstraße zu einer außerordentlichen Lagebesprechung eingefunden hatten. Kigene Wahlordnung von der Mehrheit abgelehnt Zur Debatte stand das aktuelle Thema „Die Gewerkschaftswahlen" Hierüber referierte der beamtete Gewerkschaftssekretär der SPD ...

  • Mehrleistung ohne Mehrarbeit

    Beispielhafte Aufbauerfolge in den Ländern der Ostzone

    Berlin, 4. Febr. (ND). Unsere Lebensverhältnisse können nur durch eine erhöhte Produktion, ihre planmäßige Erfassung und gerechte Verteilung verbessert werden. Während in den Westzonen eine planmäßige Wirtschaftsführung im Interesse des Volkes sabotiert wird und in Berlin nur die Treuhandbetriebe des ...

  • Kopf in Görings Diensten

    Berlin, 4. Febr. (ND). Bei der Rechtsabteilung der britischen Kontrollkommission in Bad Salzuflen wird zur Zeit der polnische Antrag auf Auslieferung des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Kopf bearbeitet. Man schreibt uns: Die Haupttreuhandstelle Ost (HTO), in deren Diensten der heutige sozialdemokratische Ministerpräsident Niedersachsens, Wilhelm Hinrich Kopf, stand, war unmittelbar dem Beauftragten für den Vierjahresplan, d ...

  • Auflösung des Landtages gefordert

    Offenburg, 4. Febr. (ADN). Die Landesleitung der KPD Südbaden erhebt in einer Erklärung die Forderung nach Durchführung eines Volksentscheides zur Auflösung des Landtages. Die Erklärung wendet sich gegen die „Spaltungspolitik der badischen CDU- Regierung" und schlägt die Zusammenarbeit mit der SPD und ...

  • Pre§sestimmen zur 7. Interzonenkonferenz

    Berlin, 4. Febr. (ND). — Es ist ein einstimmig gefaßter Beschluß der Gewerkschaftsvertreter aller deutschen Zonen, daß die Presse zu der Verhandlungen der Interzonenkonferenzen der Gewerkschaften grundsätzlich nicht zugelassen wird. Über gefaßte Beschlüsse wird grundsätzlich erst nach Abschluß der Tagungen berichtet ...

  • Zusammenbruch der ßizonenfinanzen

    3,2 Milliarden RM Defizit im bizonalen Haushalt — Ausgaben für Wohnungsbauten werden gekürzt (Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter)

    Der Haushaltsplan für das Land Niedersachsen schloß mit einem Fehlbetrag von 47,8 Millionen RM ab. Obwohl das Etatjahr in zwei Monaten abläuft, ist der Haushaltsplan noch nicht genehmigt. Die Militärregierung fordert die Ausbalancierung des Etats. Der Fehlbetrag von 47.8 Millionen RM wird sich weiter erhöhen, da die Finanzzuweisungen aus dem Zonenhaushalt infolge des dort bestehenden Milliardendefizits um 53,8 Millionen Reichsmark gekürzt wurden ...

  • Leder§ehuhe für Metallarbeiter

    Berlin, 4. Febr. (ADN). 1500 Paar Lederschuhe und 1500 Paar Lederhandschuhe für Schweißer, Brückenbauer, Gießereiarbeiter usw. sowie 6500 Felle für die Bekleidung von Außenarbeitern wurden, wie der FDGB mitteilt", als erste Teillieferung von der sowjetischen Kommandantur für Berliner Metallarbeiter zur Verfügung gestellt ...

  • Frauen für Frieden und Arbeit

    Wolfen, 4. Febr (ND). Zwei Großkundgebungen fanden in Wolfen bei Bitterfeld statt, die eine in der Farbenfabrik Wolfen, die andere am Abend in der Stadt selbst. Neben dem Vorsitzenden der SED. dem Genossen Otto Grotewohl, sprach auf beiden Kundgebungen auch die Genossin Käthe Kern. Ihr Thema lautete: „Die Friedensarbeit der deutschen Frauen ...

  • nichts

    Nurnber*, 4. Febr. (ADN). Im Prozeß gegen die ehemaligen Direktoren der IG-Farben- Werke erklärte der Angeklagte Heinrich H ö r 1 e i n , es sei seiner Ansicht nach kein Verbrechen gewesen, wenn er KZ-Ärzten Impfstoffe, Giftgas und andere Gifte zur Verfügung gestellt habe. Der Angeklagte bestritt, davon gewußt zu haben, daß die von ihm belieferten KZ-Ärzte mit den Erzeugnissen der IG grauenhafte Experimente an den Häftlingen durchführten ...

  • Ernährungsdebatte in Bayern

    München, 4. Febr. (ADN). Der bayerische Landtag schloß Mittwochnachmittag die Ernährungsdebatte ab. Abgeordneter H ö 1 - lerer (WAV) sagte, die Erklärungen des Ministerpräsidenten über die Ernährungslage seien nicht zufriedenstellend gewesen. Ein großer Teil der Lebensmittel fließe nach wie vor dem Schwarzen Markt zu ...

  • Arbeitskräfteüberschuß in Hamburg

    Hamburg, 4. Febr. (ADN). Beim Arbeitsamt Hamburg sind zur Zeit 440Ö arbeitslose Büro- und Verwaltungsangestellte registriert. Dem gegenüber stehen 1000 freie Arbeitsplätze. Im Gaststättengewerbe ist ein ähnliches Überangebot an Arbeitskräften zu verzeichnen. Außerdem gibt es in Hamburg noch fast 1000 voll arbeitsfähige Ingenieure und Techniker, die keine Arbeit finden können ...

  • Kamm zurückgetreten

    Stuttgart, 4. Febr. (ADN). Den endgültigen Rücktritt des württembergisch-badischen Befreiungsministers Gottlob Kamm gab Landtagspräsident Kell am Mittwoch im Plenum des Landtags von Württemberg-Baden bekr.nnt. Ministerpräsident Dr. Mai er teilte dem Landtag mit, daß die vorläufige Leitung des Beireiung ...

  • Zu Ehren Ernst Thälmanns

    Düsseldorf, 4. Febr. (EB). Die Landesleitung der KPD Nordrhein-Westfalen führt in der Zeit vom 1. Februar bis zum 16. April, dem Geburtstag des ermordeten Genossen Ernst Thälmann, ein Aufgebot zur Gewinnung von 20 000 neuen Parteimitgliedern durch.

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  • Die große Verschwörung

    Die UdSSR war nach Beendigung der offenen militärischen Intervention von einem „Cordon Sanitaire" feindseliger Staaten umgeben, die nach den Plänen Fochs, des englischen Erdölkönigs Deterding und ihresgleichen das Land des Sozialismus noch einmal überfallen sollten. Die Überreste der zerschlagenen weißgardistischen ...

  • Wanda Wassilewskaja 16. Fortsetzung

    „Was ist mit meinem Gesicht los?" fragte er sehr bestimmt die junge Schwester, die ihm die Arznei verabreichte. „Eine Wunde und eine Verbrennung, bald wird alles verheilt sein", sagte sie leichthin. Er aber konnte sich nicht beruhigen. Ihn störte der Verband, unter ihm hervor verfolgte er aufmerksam ihren Gcsichtsausdruck ...

  • Internationale Filme in Berlin

    Wohl alles, was im Frankreich der Jahrhundertwende und im nachfolgenden Jahrzehnt Rang und Namen hatte, läßt der französische Dokumentarfilm „Paris 1900" unter der Regie und nach einer Idee von Nicole Vordres Revue passleren Der oberflächliche Betrachter mag das Ganze für eine gut ausgewählte, geschickt zusammengestellte, aber recht in die Länge gezogene Wochenschau halten, in Wirklichkeit aber ist der Film bedeutend mehr ...

  • Der deutsche Export wird abgewürgt

    ,Dle Absichten der anglo-amerikanischen Außenhandelsbehörden für die Bizone, die der Förderung der deutschen Wirtschaft diametral entgegengesetzt sind, werden so offenkundig, daß sonst bedingungslos westlich orientierte Zeitungen den Humor verlieren, wenn die Interessen ihrer deutschen kapitalistischen Auftraggeber durch die brutale Expansionspolitik ri2r USA-Monopole zu stark beeinträchtigt werden ...

  • WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

    Ausbau der Landwirtschaftsschulen

    Berlin (ADN). Mit der Erweiterung des landwirtschaftlichen Schulungswesens durch den Ausbau der viellach nur während des Winterhalbjahres geöffneten Landwirtschaftsschulen zu ganzjährigen Internatsschulen ist in der sowjetischen Besatzungszone begonnen worden. Die durch die Bodenreform zahlreich entstandenen neuen Familienwirtschaften haben die Nachfrage nach landwirtschaftlicher Schulung außerordentlich anwachsen lassen ...

  • Im Dienste des Humanismus und des Friedens

    Ein Gruß der hanzösisdien Lehrer

    Frau Marie-Louise Cavalier, Generalsekretärin der Internationalen Vorbereitenden Kommission für das Unterrichtswesen, richtete für die Nationale Gewerkschaft der Lehrer und Lehrerinnen Frankreichs und seiner Kolonien, Paris 7, Universitätsstraße 94, anläßlich des Jahreswechsels an den Präsidenten der ...

  • Produküonsplanung in der Ostzone

    Berlin (ADN). Es sei der Planungsarbeit zu verdanken, daß die sowjetische Besatzungszone, die 1936 rund 24 Prozent der gesamten Industrieproduktion Deutschlands stellte, ihren Anteil bis 1947 auf 30,8 Prozent steigern konnte, erklärte der Vizepräsident der Zentralverwaltung der Industrie, Dr. Mischler, im Institut für Volkswirtschaft und Statistik der Universität Berlin ...

  • Berliner Rimdiimk

    Mittelwelle: 355,7 m «■ 141 kHz. 41S.5 m «• 722 kHz Donnerstar, 5. Februar

    6.0Q u. TM: Wetter und Nachrichten / t.30: Suchdienst / 9.00: Schulfunk / ll.OO: Nachrichten, anschl.: Aus Stadt und Land / 12.00: Frauenfunk / 12.«: Landfunk / 13.00: Nachrichten und Wetter, anscW.: Stadtreporter / IS.20: Beliebte Me.odien / 14.00: Tägliche Zeitungsschau / 15.15: Arthur Hon egge r und Olivier Messiaen l 15 ...

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  • „Unsere Frauen - wenn wir die nicht hätten!"

    Wo man auch hinschaut: frühmorgens in der U-Bahn, in den Läden und Geschäften, in den Behörden und Dienststellen, auf dem Bau und im Berliner Verkehrsleben — überall steht die Frau mitten im Leben des Alltags. Nicht nur zahlenmäßig und an solchen Stellen, wo Männer leicht zu ersetzen sind, nein, auch ...

  • Ärgerliche Sachen

    Aus dem Reich des Stadtrats Klingelhöfer ist selten etwas Erireuhches zu berichten. Anscheinend ist er so mit der Tarnung der Jndiiotrieveilagerungen nach dem Westen beschäftigt, daß er lür die sonstigen dringenden Geschälte seines Amtsbereiches keine genügende Zeit mehr hat. Es geht in diesem Amisbereich alles ziemlich drunter und drüber ...

  • Letzte Berliner Nenigfceften

    Der Verfassungsausschufl nahm in seiner Sitzung am 4. Februar 1948 eine zweite Lesung der Grundrechte vor. Folgende Grundrechte wurden vorbehaltlich stilistischer Änderungen Endgültig, und zwar meist- einstimmig beschlossen: Die Gleichheit vor dem Gesetz, die Freiheit der Meinungsäußerung, der Person, der Berufswahl und des Arbeitsplatzes, das Briefgeheimnis, das Recht auf Arbeit und auf Unterhalt in Notfällen ...

  • Tausendgüldenkraut und Bitferklee

    Geheimnisse der Likorerzeugrunr

    Tn diesem Monat wird im sowjetischen Sektor an alle Einwohner über ia Jahre eine Flasche Spirituosen verkauft. Wie uns von zuständiger Seite, versichert wurde, kommt hierbei auch ein größeres Kontingent an Likören von ausnahmslos guter Qualität zur V-erteüung. Wir besuchten eine der größten Likörfabriken des sowjetischen Sektors, Kahlbaum, in Weißensee, die jetzt dem Verband der Berliner Konsumgenossenschaften angeschlossen ist und fast unbeschädigt aus den Kriegswirren hervorging ...

  • {ournalisfenausbildung in Berlin

    Auf Initiative des Verbandes der deutschen Presse im FDGB und der Arbeitsgemeinschaft Berliner Zeitungs- und Zeitschriften-Verlage ist _ja Berlin erstmalig ein Lehrgang eingerichtet worden, in dem zunächst hundert Nachwuchsjournalisten aKer Berliner Zeitungen eine zusätzliche Ausbildung über die Grundfragen des Zeitungswesens erhalten und der ihnen auf einigen Fachgebieten die für die Tagesarbeit erforderlichen allgemeinen Kenntnisse vermitteln wird ...

  • Schweden gewinnt drei Medaillen im Fünfkampf

    St. Moritz, 4. Febr. (ND-Sonderbericht). Der olympische Fünfkampf wurde heute mit dem Geländeritt beendet. Der Schwede Llndh besetzte vor seinem Landsmann Grnt den ersten Platz, Dritter wurde Allhusen (England). Gesamtwertung: Goldmedaille Lindh, silberne Grat, bronzene Haase. In der Alpinen-Kombination für Damen konnte die Studentin-Weltmeisterin Trude Beiser die erste Goldmedaille für Österreich erringen ...

  • Merkblatt für die Haushalte

    Tabakwaren im amerikanischen Sektor. Für die Zeit vom 23. November 1947 bis 3. Januar 1348 werden auf den Abschnitt 1 der neuen Raucherkarte vom 5. bis 2L Februar folgende Tabakwaren abgegeben: An Männer 24 Stück Zigarren oder Zigarillos in der Preislage bis 40 Pf. oder 16 Stück Zigarren oder Zigarillos über 40 bis 65 Pf ...

  • Zusätzliche Kohle für Universitätsprofessoren

    Während man im Westen den Monopolisten und Junkern besondere Fürsorge zuteil werden läßt, beobachten wir in der Ostzone, wie man sich in jeder Weise bemüht, die Arbeitsbedingungen für die Werktätigen, darunter auch die der Intelligenz, zu verbessern. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist, daß den Professoren ...

  • Kommt Dr. Kühnast vor ein deutsches Gericht?

    Wie verlautet, hat der ehemalige Generalstaatsanwalt beim Kammergericht Berlin die Alliierte Kommandantur gebeten, den Berliner Rechtsanwalt Dr. Glöde mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragen zu dürfen. Dr. Kühnast wurde bekanntlich vor einigen Wochen seines Amtes als General- Staatsanwalt enthoben ...

  • •eine Partei, die SED, ruft Dith!

    Prenzlauer Berg, Stadtbezirk 67. Donnerstag, den 5. Februar, 19 Uhr, Funktionärkonferenz. Käthe- Kollwitz-Saal, Danziger Str. 62. Kreis Neukölln. 19 Uhr Sitzung der Sportlergenossen, Karl-Marx-Str. 122. Thema: Zukunftsfragen des Sports. Referent: M e e r 1 e 1 n. Freitag, 6. Februar, Referenten-Vorbesprechungen Wedding, 19 Uhr, Otto Kühn ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54. Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr — Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlunsen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Verlag: Berlin SW 68, Zirnmerstr. 87-91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr ...

  • Wie wird das Wetter morgen?

    (Eigener Bericht) Übersicht: Durch Druckanstieg Wetterberuhigung, Bewölkungsrückgang, in Aufheiterungsgebieten weiter Nachtfrost. Weitere Aussichten» Zum Wochenende wieder unbeständig. Voraussage für Berlin: Bei abflauenden Winden um Westen wechselnd bewölkt, zeitweise aufheiternd, nicht ganz niederschlagsfrei ...

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