18. Okt.

Ausgabe vom 22.11.1976

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  • Erfolgreich im Wettbewerb um hohen Leistungszuwachs

    Planvorsprung Riesaer Stahlwerker / Magdeburger Hochhausmonteure bauten mehr Wohnungen

    Die Brigade „Eduard Mellenthin" aus dem Kupferwerk im Berliner Stammbetrieb des Kombinats Kabelwerk Oberspree „Wilhelm Pieck" registrierte hervorragende Ergebnisse von Initiativ- F.-hicMen, die bis zum 7. Dezember weitergeführt werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Hauptmechanik rüstet sie eine Anlage um, damit noch in diesem Jahr darauf Drähte für die Fernmeldekabelfabrik gezogen werden können ...

  • Dokumentaristen aus aller Welt sind in Leipzig vereint

    Werner Lamberz führte Gespräche mit Festivalgästen

    L e 1 p z i g (SD). Im Beiseln von Filmschaffenden aus über 50 Lindern wurde am Sonnabend im „Capitol" die XIX. Internationale Leipziger Dokumentarnnd Kurzfllmwoche für Kino und Fernsehen feierlich eröffnet. Unter den Ehrengästen begrüßte Festivaldirektor Ronald Trisch das Mitglied des Politbüros und ...

  • Zwei Pokale an DDR-Läufer

    • EISKUNSTLAUFEN: Nach dem DDR- Paar Katja und Knut Schubert gewannen Konstantin Kokora (UdSSR) und Anett Pötzsch (DDR) am Wochenende in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle die „Pokale der Blauen Schwerter". • FUSSBALL: In der ersten Runde des Achtelfinales um den FDGB-Pokai blieben Überraschungen aus ...

  • Karl Marx und unsere Aufgaben

    Soeben sind im Dietz Verlag Berlin zwei weitere Bände der Marx- Engels-Gesamtausgabe (MEGA) erschienen. Sie lassen besonders deutlich erkennen, wie anregend und aktuell die Werke der Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus gerade in unseren Tagen sind. Es handelt sich um zwei Bände der zweiten Abteilung der MEGA, die das Hauptwerk von Karl Marx „Das Kapital" und alle dazu existierenden Vorarbeiten enthalten wird ...

  • f reihe» für die Patrioten Chiles

    Berlin (ADN). Weltweit wird das jüngste Täuschungsmanöver der chilenischen Militärjunta gebrandmarkt und die sofortige Freilassung Luis Corvaläns und aller anderen eingekerkerten Patrioten des Andenlandes gefordert. Der Exekutivsekretär der Unidad Populär Chiles, Clodomiro Almeyda, hat in einem Offenen Brief an UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim sowie an den Präsidenten der XXXI ...

  • Neue Krisenlast in Westeuropa

    Berlin (ND/ADN). Alarmierende Nachrichten über jüngste Auswirkungen der kapitalistischen Krise auf die Lebenslage der Werktätigen kommen aus vielen Ländern Westeuropas. So verweist die BRD-Illustrierte „Quick" auf die aussichtslose Perspektive vieler Schüler, für die im nächsten Jahr wiederum keine Lehrstellen bereitstehen ...

  • Herzliche Glückwünsche an das Volk von Guinea

    Grußadresse zum Tag des Sieges über imperialistische Aggression

    Sehr geehrter Genosse Ahmed Sekou Toure! Im Namen des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, des Staatsrates und des Volkes der Deutschen Demokratischen Republik übermittle ich Ihnen, dem Zentralkomitee der Demokratischen Partei Guineas und dem Volk der Republik Guinea aus Anlaß des 6 ...

  • Die MMM vermittelt wertvolle Erfahrungen

    Freundschaftstreffen mit Komsomolzen

    Leipzig (ND). Am Wochenende war bei der XIX. Zentralen MMM in Leipzig Halbzeit. Bis Sonntag abend hatten 65 000 Besucher, viele von ihnen in Studiengruppen mit konkretem Auftrag ihrer Betriebe, die Neuerungen in den 30 Ausstellungsbereichen studiert. Bisher wurden über 4000 Interessen- und Nachnutzungsverträge abgeschlossen ...

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  • Wieder Solidaritätsbasare in CENTRUM Warenhäusern

    Berlin (ADN). Zum vierten Mal wurden am Sonnabend in allen 13 CEN- TRUM-Warenhäusern der Republik Solidaritätsbasare eröffnet. Die FDJ-Mitglieder und Jugendlichen dieser Verkaufseinrichtungen sowie zahlreicher konsument-Warenhäuser wollen damit ihren Beitrag zum Gelingen der bereits zur Tradition gewordenen Gemeinschaftsaktion des FDGB und des Senders „Stimme der DDR" leisten ...

  • FDJ und SSM vereinbarten noch engere Zusammenarbeit

    Egon Krenz und Jindrich Polednik unterzeichneten Abkommen

    Leipzig (ADN/ND). Ein Programm für die weitere Zusammenarbeit und Festigung der brüderlichen Beziehungen zwischen den sozialistischen Jugendverbänden sowie den Pionierorganisationen der DDR und der CSSR bis 1980 vereinbarten am Sonntag der Zentralrat der FDJ und das Zentralkomitee der tschechoslowakischen Bruderorganisation SSM ...

  • Verdiente Metallurgen der DDR

    Herbert Bricikala, Revisor, VEB' Stahiund Walzwerk Brandenburg Werner Gläsel, Produktionsleiter, VEB Rohr- und Kaltwalzwerk Karl-Marx-Stadt Wilfried Groth, Abteilungsleiter Produktionslenkung, VEB Stahl- und Walzwerk Brandenburg Rudolf Günther, Direktor für Ökonomie, VEB Walzwerk Hettstedt Gerhard Heide, Obermeister, VEB Stahlund Walzwerk Riiesa Rolf Hennig, Brigadeleiter, VEB Kaltwalzwerk Bad Salzungen Wilhelm Hensel, Schichtmeister, VEB Aluminiumwerk La uta Günter Kosehning, 1 ...

  • Neue Bewässerungsanlagen entstehen in Wintertagen

    Meliorationsbaubetriebe lasten Technik mehrschichtig aus

    Berlin (ND). Hohe Leistungen in den Wintermonaten sind Wettbeweribsanliegen der 14 volkseigenen Meliorationsbetriebe der Republik. Damit sollen Voraussetzungen geschaffen werden, bis 1980 u. a. bis zu 520 000 Hektar Bewässerungsfläche, davon 320 000 Hektar zur Beregnung, neu zu erschließen. 95 000 Hektar Acker- und Grünland werden in diesem Jahr in der DDR entwässert und auf rund 77 000 Hektar Bewässerungsanlagen errichtet ...

  • Dokumentaristen in Leipzig

    (Fortsetzung von Seite 1)

    in Leipzig hat, mit Prof. Anatoli Golownja, einem der Klassiker der sowjetischen Kameramänner, der zu einem der engsten künstlerischen Mitarbeiter Pudowkins gehörte, dem Generaldirektor des Fernsehens in Äthiopien, Azariah Kiros, mit Thai Bao Ly, dem Direktor des Dokumeritarfilmstudios Hanoi, und Hong ...

  • Premiere auf dem Weihnachtsmarkt

    Berlin (ND). Der Berliner Weihnachtsmarkt zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke war am Wochenende Anziehungspunkt für Tausende Hauptstädter und ihre Gäste. Oberbürgermeister Erhard Krack, Kandidat des ZK der SED, hatte am Sonnabendmittag um 13 Uhr die bunte Lichterstadt rund um die 30 m hohe Fichte eröffnet ...

  • Romesh Chandra würdigte die Friedenspolitik der DDR

    Berlin (ADN/ND). Der Generalsekretär des Weltfriedensrates, Romesh Chandra, beendete am Sonnabend seinen Aufenthalt in der DDR. Romesh Chandra und die chilenische Sekretärin im Weltfriedensrat, Gracielle Uribe, wurden auf dem Flughafen Berlin- Schönefeld vom Generalsekretär des DDR-Friedensrates, Werner Rümpel, und weiteren Mitgliedern des Präsidiums des Friedensrates herzlich verabschiedet ...

  • Bürger der DDR gedachten verstorbener Angehöriger

    Berlin (ADN). Ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde gedachten am Totensonntag Täusende Bürger der DDR. In Städten und Gemeinden legten sie an den Gräbern Blumengebinde nieder. Zahlreiche Bürger verweilten auch an den Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst, so auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin ...

  • Mehr Baustofftransporte der Binnenschiffahrt für Berlin

    Berlin (ADN). Die Werktätigen der Binnenschiffahrt haben trotz schlechter Navigationsbedingungen im November bisher rund 68 000 Tonnen Güter und rund 70 000 Tonnen Baustoffe mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres transportiert. Schwerpunkte sind dabei gegenwärtig die Versorgung der DDR- Hauptstadt Berlin mit Baustoffen, die Übernahme von Außenhandelstransporten sowie die Beförderung landwirtschaftlicher Produkte ...

  • Erfahrungsaustausch von Grundorganisationen der GST

    Schwerin (ADN). Rund 100 Vertreter von GST-Grundorganisationen aus allen Bezirken der DDR, die Ehrennamen von Interbrigadisten tragen, trafen sich am Wochenende zu einem Erfahrungsaustausch in Schwerin. Anlaß war der 40. Jahrestag der Formierung der Internationalen Brigaden in Spanien. In ihrer Mitte ...

  • Tage der Wirtschaft und der Technik der YR Polen

    Berlin (ADN). Bis zu 500 Besucher informieren sich täglich im Polnischen Kultur- und Informationszentrum in Berlin über die in einer Ausstellung dokumentierte Leistungskraft der Industrie des sozialistischen Nachbarlandes. Die Exposition, die z. B. Erzeugnisse der Elektrotechnik/Elektronik und des Maschinenbaus vorstellt, gehört zum umfangreichen Programm der „Tage der Wirtschaft und Technik der VR Polen", die noch bis zum 26 ...

  • Im Spiegel der Presse

    „Iswestija" zum USA-Veto Vietnam hat ein Recht auf Aufnahme in Weltorganisation

    Zum Veto der USA gegen die Aufnahme der Sozialistischen Republik Vietnam in die UNO betont die Moskauer „I&westija": „Die Sozialistische Republik Vietnam entspricht allen Forderungen der UN-Charta, deren' Geist und Buchstaben, um Mitglied dieser internationalen Organisation werden zu können." Wie offizielle Vertreter der USA erklärten, so heißt es weiter, bestehe die Häuptursache dieses Vetos darin, daß die vietnamesische Seite angeblteh den Punkt über die Vermißten nicht erfüllt hätte ...

  • Die Hütten- und Walzwerker begingen ihren Ehrentag

    Minister Kurt Singhuber auf der Festveranstaltung in Hettstedt

    Hettstedt (ND). Die 130 000 Werktätigen der metallurgischen Industrie begingen am Wochenende im Zeichen erfüllter und überbotener Pläne ihren Ehrentag, den Tag des Metallurgen. Ihre Leistungen fanden am Sonnabend auf einer Festveranstaltung im Klubhaus der Hettstedter Walzwerker hohe gesellschaftliche Anerkennung ...

  • Immer mehr werden von den Berufsverboten betroffen

    Scharfen Protest gegen die menschen^ rechtswidrigen Berufsverbote in der BRD hat erneut der Landesverband Hamburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erhoben. In der jüngsten Ausgabe seines Organs „Hamburger Lehrerzeitung" weisen mehrere Autoren darauf hin, daß der Kreis der von Berufsverboten Betroffenen immer weiter gezogen werde ...

  • Konferenz über Fragen der Energiewirtschaft beendet

    Zittau (ND). An der Ingenieurhochschule Zittau wurde die IV. Wissenschaftliche Konferenz für Energiewirtschaft mit dem Thema „Die Aufgaben der Energiewirtschaft nach dem IX. Parteitag der SED" abgeschlossen. Über 900 Teilnehmer aus der DDR, der UdSSR, aus Polen, der CSSR, Ungarn und Bulgarien berieten in einem fruchtbaren Gedankenaustausch die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten bei der Intensivierung energiewirtschaftlicher Prozesse und der rationellen Energieanwendung ...

  • Jahresprotokoll über weitere Zusammenarbeitunterzeichnet

    Berlin (ADN). Ein Protokoll übet die Zusammenarbeit zwischen der Liga für Völkerfreundschaft der DDR und der Gesellschaft Schweiz—DDR wurde am Sonnabend in Berlin im Beisein des Vizepräsidenten der Liga Dr. Paul Wandel und der Präsidentin der Schweizer Gesellschaft, Dr. Klara Obermüller, unterzeichnet ...

  • Glückwunschtelegramm zum Nationalfeiertag Libanons

    Berlin (ADN). Anläßlich des libanesischen Nationalfeiertages übermittelte der Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, Glückwünsche an den Präsidenten der Republik Libanon, Elias Sarkis. Aus gleichem Anlaß übersandten der Vorsitzende des Ministerrates, ...

  • ZK der SED gratuliert

    Prof. Dr. Ferdinand bewehr

    Herzlichste Glückwünsche übermitteln das ZK der SED und der Staatsrat der DDR Prof. em. Dr. Dr. h. c. Ferdinand Liewehr, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, zum 80. Geburtstag. „Wir nehmen Ihren Ehrentag zum Anlaß, Ihnen für fhre unermüdliche und erfolgreiche Tätigkeit als Wissenschaftler und Hochschullehrer auf dem Gebiet der Slawistik Dank und Anerkennung auszusprechen", heißt es in dem Grußschreiben ...

  • Militärhilfe imperialistischer Staaten für Rassisten

    land und Israel sind von der Vollversammlung der Vereinten Nationen aufgefordert worden, den Verkauf von Waffen und militärischen Technologien an das südafrikanische Regime einzustellen." Drei dieser Staaten, die die Kolonialisten in Pretoria unterstützen, seien ausgerechnet Ständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates ...

  • Die Reaktion der DDR wird geprüft

    Berlin (ADN). Wie aus führenden Kreisen in der Hauptstadt der DDR inoffiziell zu erfahren ist, wird im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten gegenwärtig geprüft, welche Reaktion seitens der DDR auf die Einmischung der ARD vom Freitagabend angemessen ist. Dabei wird eine Schließung des ARD-Büros nicht ausgeschlossen ...

  • Neues Deutschland

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Joachim Herrmann, Chefredakteur; Dr. Hajo Herbell, Günter Schabowski, Dr. Sander Drobela, Dr. Günter Kertzscher, Werner Micke, Herbert Naumann, stellvertretende Chefredakteure; Horst Bitschkowski, Alfred Kobs, Elvira Mollenschott, Katja Stern, Klaus Ullrich, Dr. Harald Wessel, Dr. Jochen Zimmermann

  • FAZ: Schließung des ARD-Büros möglich

    Frankfurt (Main) (ADN). Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" mitteilt, hält man es in Westberlin für möglich, daß die DDR wegen der Biermann- Sendung des ARD-Fernsehens am Freitagabend das ARD-Büro in Berlin schließen könnte.

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  • Stellungnahmen von Werktätigen

    Max Oeser Komplexbrigadier, Bau- und Montagekombinat Ingenieurhochbau Berlin: Wir Arbeiter brauchen keinen „Dichter" Biermann, der die werktätigen Menschen in der DDR verleumdet und beleidigt. Was wir unter vielen Mühen und Anstrengungen erfolgreich aufgebaut haben, ist in erster Linie das Werk der Arbeiterklasse ...

  • Helmut Sakowski

    Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe, so sagt das Sprichwort. Biermann hat kaum noch Lieder gemacht und gesungen für die Millionen Leute in diesem Land, denen meine Hochachtung gehört, weil sie mit Selbstverständlichkeit in die Fabriken oder auf die Felder gehen, damit es'uns an nichts mangele, und ich respektiere den Beschluß meiner Regierung, den Liedermacher sein „Brot" bei jenen essen zu lassen, in deren Interesse er seit Jahren gegen uns singt und handelt ...

  • Konrad Wolf: Ein Mann, der einen anderen politischen Weg geht

    Wolf Biermann ist die Staatsbürgerschaft entzogen worden. Es gibt zu diesem Vorgang einen offenen Brief, gewichtig durch Namen und Zahl seiner Unterzeichner, der darum ersucht, diese Maßnahme zu überdenken. Auch ich und sicher viele Freunde, Kollegen und Genossen, Unterzeichner oder Nichtünterzeichner dieses Briefes machen sich über diese Entscheidung Gedanken ...

  • Theo Bälden, Fritz Cremer, Herbert Sandberg

    Vielleicht könnte man die getroffene Maßnahme noch einmal überdenken. Aber tut man es, so soll man wissen: Das Auftreten Wolf Biermanns in der Bundesrepublik kann nicht unsere Zustimmung finden. Die Beteuerungen, in denen er von der DDR als einer kostbaren Errungenschaft spricht, werden zunichte gemacht durch die Maßlosigkeit seiner Kritik, die außerdem am falschen Ort vorgetragen wird ...

  • Rolf Seile

    Dreher, Schwermaschinenbau „Ernst Thälmann" Magdeburg: Wir Magdeburger Maschinenbauer fühlen uns dem Vermächtnis des unvergessenen Kommunisten und Internationalisten Ernst Thälmann verpflichtet, dessen Namen unser Kombinat trägt. Einem Vermächtnis, dem wir durch immer engere Zusammenarbeit mit unseren ...

  • Kabarett „Die Distel"

    Eins der Bücher mit Werken von Kurt Tucholsky trägt den Titel „Gruß nach vorn". In Wladimir Majakowskis Komödie „Das Schwitzbad" wird eine Zeitmaschine konstruiert, mit der ein Flug in die Zukunft des Kommunismus möglich ist. Biermann hat sich in einen Zug gesetzt, der zurückfährt in eine Vergangenheit, die wir überwunden haben ...

  • Wolf gang Heins

    Icäi habe mir das vollständige Programm Wolf Biermanns in der Fernsehübertragung (nicht in der entschärften Fassung vor ein paar Tagen) angesehen und wußte nicht, wie ich meine Einstellung dazu und zur konsequenten Maßnahme der Regierung besser zum Ausdruck bringen könnte, als es Ernst Busch getan hat, indem er aus Brechts Gedicht „Vom Klassenfeind" zitiert hat ...

  • Jugendbrigade „X. Weltfestspiele"

    VEB Tiefbau Halle-Neustadt: Aufs schärfste verurteilen wir, daß wir als Arbeiter eines sozialistischen Staates von Biermann zu Dieben gestempelt werden. Gerade wir als Bauarbeiter, die das Kernstück unseres sozialpolitischen Programms, das Wohnungsbauprogramm, realisieren, setzen unsere ganze Kraft ein, um die Materialökonomie ständig zu verbessern ...

  • Erik Neutseh

    Die revolutionäre Arbeiterklasse hat es in ihrer Geschichte immer wieder auch mit Leuten zu tun gehabt, die sich für Arbeiter ausgaben, ihnen jedoch in ihrem schweren und gerechten Kampf in den Rücken fielen und sich früher oder später in den Armen der Arbeiterfeinde wiederfanden, einer davon ist Wolf Biermann ...

  • Peter Englei*

    Schlosser, Karosseriewerke Halle: Tief empört habe ich von dem feind^ seligen Auftreten Wolf Biermanns gehört. Ein Mann, der jahrelang in der DDR eine gesicherte Heimat hatte und hier lebte ohne zu arbeiten, maß sich an, unsere Bürger lächerlich zu machen, "die Regierung und unsere Gesellschaftsordnung, die gezeigt hat, daß alle Bürger eine gesicherte Zukunft haben und glücklich leben können, zu verleumden und zu beschimpfen ...

  • neu» Draehn Gustav Müller

    und weitere Ensemblemitglieder der .Distel" Wenn einige meiner Kollegen meinen, sie müßten dafür nicht Biermann, sondern die von der Arbeiterklasse und ihren Verbündeten gewählte Regierung verantwortlich machen, so kann ich sie ob ihrer Engsicht nur bedauern und sie bitten, sich, wenn schon nicht der Lehren der Geschichte, so doch ihrer eigenen literarischen Werke zu erinnern ...

  • Hildegard Eisner

    Straßenbahnfahrerin, Potsdam: So wie sich Herr Biermann in Westdeutschland benimmt, verhält sich kein ehrlicher DDR-Bürger und noch weniger ein klassenbewußter Arbeiter. Seine Ausweisung durch die Regierung der DDR hat sich Biermann selbst zuzuschreiben. Es gibt bei uns genügend Möglichkeiten, über Dinge zu reden, mit denen man glaubt, nicht einverstanden sein zu können ...

  • Heinz Kamnitzer

    In Versen, die nicht enden wollten, verkehrte Wolf Biermann die Botschaft der Plastik von Fritz Cremer „Der Aufsteigende" bereits im Titel in ihr Gegenteil zu „Der Aufsteiger". Und in ironischen Reimen, begleitet von körperlichen Verrenkungen, fragte er, ob die Figur vielleicht nach oben wollte, wo Karriere und Fleischtöpfe winken ...

  • Udo Schelle

    Arbeiter, Energiewerkstätten in Buna: Als Arbeiter unterstütze ich voll die Entscheidung unseres Staates zur Sache Biermann. Hier hat man mit der notwendigen Konsequenz gegen solche Staatsfeinde gehandelt. Es ist empörend, mit welcher Hetze er gegen unsere Ge-^ Seilschaft und unseren Arbeiter-und-1 Bauern-Staat auftritt ...

  • Ernst Hermann Meyer

    angestammte Klischee des Antikornmunismus. Und also paßt sich auch ein Biermann ein. Mit dein Aufbau des Sozialismus haben wir uns einen Staat geschaffen, wie er uns, den Bürgern dieses Staates, gemäß ist. Was wir uns an guten wie an kritischen Worten über unsere Arbeit, unser Tun und Lassen zu sagen haben, sagen wir uns direkt, offen und freimütig ...

  • Video Anfrossi s DDR-Organe taten nur ihre Pflicht

    „Ich bin der Meinung, daß die zuständigen Organe der DDR nur ihrer Pflicht nachgekommen sind. Biermann hat seit Jahren den sozialistischen Staat und seine humanistischen Ideale beschmutzt. Offen demonstrierte er seine Verachtung für die sozialistische Gesellschaft, in der er 20 Jahre lang lebte und die ihm ein Studium ermöglichte ...

  • Achim Bormann

    Kontrolleur, Kleinzerspanung, VEB WEMA Aschersleben: Entschieden wende ich mich gegen die Angriffe und Verleumdungen des Biermann gegen unseren sozialistischen Staat und unsere Partei. Er negiert die Mühen und Anstrengungen unserer Werktätigen. Im Gegensatz dazu sagt er zu den Problemen, mit denen die Arbeiterklasse in der BRD konfrontiert wird wie Arbeitslosigkeit, fehlende Mitbestimmung usw nichts ...

  • Anna Seghers

    Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR Ehrenpräsidentin des Weltfriedensrates Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin Tausende Künstler und Kulturschaffende sowie Tausende Arbeitskollektive und zahlreiche Werktätige äußern in Stellungnahmen und Briefen ihre entschiedene Zurückweisung der Hetze aus der BRD in Zusammenhang mit der Aberkennung der DDR-Staatsbürgerschaft Biermanns ...

  • Paul Wiens

    Ich halte die Entlassung Wolf Biermanns aus unserer Staatsangehörigkeit für gerechtfertigt. Sie ist fair, weil sie ihm die Freiheit gibt, noch ungehemmter als bisher sein Sozialismus-Modell zu propagieren. Übrigens über die gleichen Massenmedien, deren er sich auch bisher bediente. Mir persönlich sagt Biermann-Sozialismus nicht zu ...

  • Mathilde Panegger

    Wenn es noch hätte Zweifel geben können, ob Biermann rechtens aus der Gemeinschaft der Staatsbürger der DDR ausgeschlossen wurde, die widerliche Hetzveranstaltung, die er mit großer Unterstützung der Medien des Klassenfeindes abgezogen hat, sollte jedem die Augen öffnen. Biermann hat sich selbst ausgebürgert aus einem Land, das sauber und fleißig den Sozialismus errichtet ...

  • Elvira Schmidt

    Arbeiterin, VEB Maschinenfabrik und Eisengießerei Käthen: Ich bin empört über das Auftreten von Biermann in der BRD gegen unsere Republik. Wer dort auftritt und gegen unsere Arbeiter hetzt, ist unser Klassenfeind. Wir sind in unserem Kollektiv der Schweißer und Keilriemenfertiger der einhelligen Meinung, daß es richtig ist, daß Biermann entsprechend unseren Gesetzen die Staatsbürgerschaft aberkannt wurde ...

  • Gunter Palmer

    Schweißer, IMO Merseburg, Baustelle Leuna: Über die Handlungsweise des Schmutzfinken Biermann bin ich empört. Sein Auftreten in der BRD stellt eine offene Hetze gegen unseren sozialistischen Staat dlar. Er hat alles, was wir uns geschaffen haben, worauf wir stolz sind, in den Dreck getreten und die Arbeiterklasse in unserer Republik und damit auch mich auf das1 gröblichste beleidigt ...

  • Dem Brief in Sachen Bier-

    mann, den einige Schriftsteller an eine westliche Agentur gaben, habe ich niemals zugestimmt. Die Behauptung westlicher Zeitungen, ich hätte die Zustimmung nachträglich gegeben, ist falsch und dient der Verwirrung. Die Deutsche Demokratische Republik ist seit ihrer Gründung das Land, in dem ich leben und arbeiten will ...

  • Martin Viertel

    Der gefährliche Klamauk des Antikomimunismus hat seit jeher seine Vorreiter, seine Vorsänger gebraucht. Was diese Leute vorgaben zu sein, und das, was sie tatsächlich waren und als was sie sich erwiesen, paßte nie zusammen. Doch gerade des/halb paßten sie in das

  • Wolf gang Lender

    Arbeiter, VEB Transformatorenwerk „Karl Liebknecht" Berlin Ich stehe voll und ganz hinter der Entscheidung unserer Staatsorgane. Solch ein Manu hat in unserer Gesellschaft nichts zu sucheni.

  • Dieter Zechlin

    Prof. Dieter Z e c h I i n

  • Ludwig Renn

    Ludwig Renn

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  • Peter Edel: Cui bono?

    Die Westpresse legt unter anderem besonderen Wert auf die Feststellung, Biermanns Vater ist in Auschwitz umgebracht worden. Der meinige Und viele meiner Angehörigen auch. Ich war Häftling in diesem Lager. Ich nehme mir das Recht, der Relationen halber im Namen meiner ermordeten Kameraden, und Genossen zu fragen: In welchem deutschen Staat sind Rassismus und Faschismus in ihren Machtgrundlagen endgültig ...

  • Gerhard und Fridrun Bondzin

    Wer in unserem sozialistischen Land die Macht der Arbeiter und Bauern beseitigen will, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft, ist zwangsläufig unser Feind. Ob Biermann diese Absicht zur Gitarre singt oder rezitiert, ist gleichgültig, es macht ihn zum Konterrevolutionär. Er hat die Geduld des Volkes auf die Spitze getrieben, er hat mit dieser Geduld spekuliert und mit der Lüge, sich als Kommunist auszugeben, die internationale Arbeiterklasse beleidigt ...

  • Harry Thiirk

    Nun hat die DDR-Regierung Herrn Biermann, nachdem er zehn Jahre lang an einer Art Polituntergrund herumgebastelt hat, endlich dorthin geschickt, woher seine Honorare kamen. Viele Leute hatten ihn immer wieder während einer langen Periode staatlicher Toleranz aufmerksam gemacht, wofür er mißbraucht wird ...

  • Volkstheater Rostock

    Auch souveräne Geduld erschöpft sich, und Langmut wäre unverzeihlich, wenn unser Staat die Würde seines Volkes ohne Gegenwehr den Angriffen eines seiner Bürger aussetzt. Es ist ein folgerichtiger Schritt, sich von diesem Bürger zu trennen. Fürsprecher Biermanns nennen ihn einen unbequemen Zeitgenossen ...

  • Horst Drinda

    Wolf Biermann lieferte auf einer öffentlichen Veranstaltung in Köln den Feinden der DDR frei Haus, was sich für den Kampf gegen die Arbeiterklasse verwenden läßt. Er versucht, den guten Ruf unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates zu verunglimpfen, seine Bevölkerung in ihrer Meinuagsfindung zu disqualifizieren, ...

  • Günther Deicke

    Nach dem heftigen, aber vergeblichen Trommelfeuer während unserer Volkswahlen sahen sich die westlichen Massenmedien nun offenbar in der Lage, ihren Joker einzuschießen: den „Systemkritiker" Wolf Bienmann. Dieser außerordentlich versierte Liedermacher versicherte während seiner Großveranstaltungen und Pressekonferenzen, er bekenne sich zur DDR ...

  • Norbert Leverenz,

    Chefdramaturg Gerry Vfolff, Schauspieler kamera in der Bundesrepublik. Er bekommt dafür Sendezeit, und sein Vortrag wird mehrmals ausgestrahlt. Na, warum wohl? Ist er so dumm oder tut er nur so? Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik hat in diesem konkreten Fall unmißverständlich reagiert und Wolf Biermann unsere Staatsbürgerschaft entzogen ...

  • Erwin Geschonneck

    Wem nutzt das Verhalten Biermanns in der Bundesrepublik? Uns oder dem Klassengegner? Ob gewollt oder nicht gewollt, hat er sich zum Werkzeug der Feinde des Sozialismus machen lassen. Mit seinen Auftritten in der BRD fällt er auch unseren Klassengenossen in diesem Land in den Rücken. Jeder, der eine solche Haltung unterstützt aus falsch verstandenen „menschlichen Gefühlen", sollte bedenken, daß er sich mit vor den Karren der kapitalistischen Hintermänner spannen läßt! Erwin Geschonneck ...

  • Heinz Bärwald

    Lehrfacharbeiter, VEB Stadtbau Potsdam: Mit seinen beleidigenden und verleumderischen Äußerungen über die Arbeiter und besonders uns Bauschaffende der DDR Hat sich Biermann selbst die „Rote Karte", um einen Fußballausdruck zu gebrauchen, gegeben und disqualifiziert. Wir Bauschaffenden der DDR sind für ...

  • Egon Richter

    Vor mehr als 20 Jahren ist der Mann, um den es geht, in dieses Land gekommen als ein Bittender, und dieses Land hat ihm gegeben, was es konnte: Behausung und Bildung, Wissen und Nahrung, Verständnis und Geduld. Dankbarkeit soll nicht verlangt werden, weil dieses Wort zu oft noch nach Devotheit klingt ...

  • Anita Muller

    Arbeiterin, Baumwollspinnerei Falkenau: Ich begrüße den Beschluß unserer Regierung voll und ganz, Biermann die Staatsbürgerschaft der DDR abzuerkennen und ihn des Landes zu verweisen. Mir ist es unfaßbar, wie ein sogenannter Schriftsteller, der sich dazu Sozialist nennt, die Arbeiterklasse und ihren Staat so unflätig beleidigen kann, wie er die Arbeiter als eine Bande von Dieben hinstellen kann ...

  • Winfried Claus

    Eisenbahner, Erfurt: Wir Arbeiter haben Vertrauen zu unserer Regierung, die zu Recht das provokatorische Auftreten von Wolf Biermann in der BRD verurteilt, weil er aufs neue den Antikommunismus an>- zuheizen und das Ansehen unserer Republik zu erniedrigen sucht. Es wind von uns nicht übersehen, daß er damit auch den Neofaschisten den Rücken stärkt, die trotz massiver Proteste der Öffentlichkeit wieder in westdeutschen Städten aufmarschieren ...

  • Hermann Hähnel

    An der Seite der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten helfen politische Sänger, den Klassenfeind zu erkennen und zu schlagen. Diese Arbeit ist immer erregend und naturgemäß nie spektakulär. Sie ist nötig und ehrenvoll. Wolf Bienmann mißbrauchte die Möglichkeit, vor Massen aufzutreten. Es war die gekonnte Feindseligkeit gegen unsere sozialistische Entwicklung, die den Beifall der imperialistischen Massenmedien hervorrief ...

  • Gerd Natschinski

    Bei Gewährung mildernder Umstände sehen vielleicht einige Biermann als politischen Illusionisten an. Aber wer sich so bereitwillig wie er zum Mittelpunkt einer gegen uns gerichteten Propaganda macht, verdient sie nicht. An soviel politische Naivität kann man einfach nicht glauben. Mit einer Träne im Auge schüttelt Biermann fast nachsichtig lächelnd den Kopf über das, was er in unserem Staat für unvollkommen hält — für die Kameras kapitalistischer Fernsehstationen ...

  • Arbeiter lassen unseren Staat nicht beschmutzen

    Marianne Steimer

    Wer unseren Staat der Arbeiter und Bauern mit Dreck bewirft, der hat ein für allemal das Recht verwirkt, Staatsbürger der DDR zu sein. Deshalb begrüßt unsere Frauenbrigade „Otto Nagel" einmütig die Entscheidung unserer Regierung, Herrn Biermann für sein feindseliges Auftreten gegen die DDR auszuweisen ...

  • Wolf gang Pintzka

    Biermann benutzt den Namen Brecht und nennt ihn seinen Lehrmeister, ohne von, ihm das Wichtigste gelernt zu haben: In den Notizen für die Rede auf dem Schriftstellerkongreß 1956 schreibt Bertölt Brecht: „Die Trennung Deutschlands ist eine Trennung zwischen dem Alten und dem Neuen. Die Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik scheidet den Teil, in dem das Neue, der Sozialismus, die Macht ausübt, von dem Teil, in dem das Alte, der Kapitalismus, regiert ...

  • Wieland Herzfelde: Einer von gesietn

    Er war ein Gleichgewichtskünstler; nicht auf dem Zirkusseil, dafür auf Pult oder Podium. Das kann nicht jeder. Die sogenannte Mauer — wie für ihn geschaffen um in die unentwegt jugendbewegende Gitarre zu schlagen, und — schrägen Kopfs — nach beiden Seiten zu spucken. Nach dem Lesen des „Neuen Deutschland", Berlin, den 21 ...

  • Heinz Behling

    Otto Damm

    nun von ihm genommen. Was will er mehr? Zurückversetzt in> heimische Gefilde sind Töne aus dem Munde jenes Mannes nicht mehr zu unterscheiden von dem Bellen derer, als deren Widerpart er sich so gern verstanden wissen wollte. Welch eine Kongruenz. Bei wem wird seine Heimat sein? Wo unsere ist, mit Hoffnung voll und Fragen und Erfülltem, mit Sehnsucht und mit Auseinandersetzung, wo unsere ist im weiten Sinn, das wissen wir ...

  • Kurt Maetzig

    Ich schreibe diese Worte in Sorge. Es geht mir nicht so sehr um Wolf Biermann, wenn auch sein Auftritt mich beleidigt hat. Es geht mir um die DDR. Der Kölner Auftritt Biermanns verkleidete sich als Kritik an Mängeln und Gebrechen unserer Gesellschaft, aber der politische Kern wurde deutlich: der Angriff gegen die Macht unseres Staates, also gegen jeden von uns — wie ich meine, auch gegen diejenigen Kollegen, die sich in Sachen Biermann an unsere Regierung wandten ...

  • Berliner Karikaturisten

    Kunst ohne parteiliche Haltung, aber mit dem Anspruch, politisch zu sein, führt schnell zu Prinzipienlosigkeit, Prinzipienlosigkeit zu Anarchismus. Es gibt traurige Beispiele dafür, wie solcher Art Verlust an Haltung und Standpunkt Charakter und Talent gleichermaßen zerstört. Einer, der vorgibt, ein progressiver Satiriker zu sein, lieferte einen Beitrag zur gefälligen Benutzung durch den Gegner ...

  • Alfred Schulze

    Arbeiter, VEB IFA-Karosseriewerke Aschersleben: Ich befürworte die eingeleiteten Maßnahmen unserer staatlichen Organe, daß Biermann der weitere Aufenthalt in unserer Republik entzogen und ihm die Staatsbürgerschaft der DDR aberkannt wird. Von solchen Menschen, die durch grobe Verletzungen der staatsbürgerlichen Pflichten und feindliches Auftreten gegenüber unserem sozialistischen Staat gegen unsere Gesetze verstoßen, distanziere »ich mich wie auch alle anderen Mitglieder meines Kollektivs ...

  • Peter lischmann

    Genossenschaftsbauer, LPG Weißensee, Kreis Sömmerda: Biermann hat die DDR und alles, was wir in jahrzehntelanger Arbeit geschaffen haben, verleumdet. Niemand gab ihm das Recht, sich zum Fünsprecher des Volkes zu machen. Wir vertreten unsere Sache selbst und haben in harter Arbeit den Sozialismus aufgebaut, der richtig ist für uns, die Arbeiter wie die Genossenschaftsbauern und das ganze Volk ...

  • Ruth Berghaus

    Die Kunst in unserem Land wird so einfach und so kompliziert sein, wie unser Kampf um ein besseres'Leben. Der Kampf findet an der Front eines unerbittlichen Klassenfeindes statt. Wer* sie überschreitet, muß wissen, wo er da hingeht. Meine Erfahrungen bei der Arbeit im Ausland haben mir immer wieder gezeigt: Wer eindeutig als Kommunist und für unseren Staat auftritt, gewinnt Achtung für seine Person und für unsere große Sache ...

  • Rolf Tauscher

    Arbeiter, VEB Polygraph Käthen: Die Maßnahmen unserer staatlichen Organe zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft von W. Biermianm finden meine volle Unterstützung. Die" gleiche Meinung wird auch von meinem Kollektiv vertreten. Voller Empörung verurteile ich vor allem die groben Verleumdungen und Beschimpfungen der Arbeiter unserer Republik, die mit ihren Arbeitstaten den entscheidenden Anteil beim Aufbau unserer sozialistischen DDR geleistet haben und leisten ...

  • Hermann Hoff mann

    Meister, VE Bau- und Montagekombinat Kohle und Energie, Kombinatsbetrieb Cottbus: Ich distanziere mich entschieden von der Handlungsweise des Herrn Biermann und bin überzeugt, daß ihm nur wenige Menschen auf den Leim gehen werden. Bin Mensch wie Bienmann, der mit seinen konterrevolutionären Äußerungen in der BRD unsere sozialistische Gesellschaftsordnung verraten hat, kann und darf nicht mehr die Staatsbürgerschaft der DDR für sich in Anspruch nehmen ...

  • Kurt Jung-Alsen

    Wem nützte es, wenn Wolf Biermann vor 6000 jungen Gewerkschaftern in der BRD die DDR angreift? Wäre es für diese jungen Leute nicht wichtiger gewesen, mit ihnen über ihre eigenen Probleme zu sprechen: die Arbeitslosigkeit, besonders des Nachwuchses, das Berufsverbot, das bezeichnende Zusammenwirken der Bundeswehr mit dem Nazioberst Rudel? Wem hat es genützt? Doch nur den reaktionären Kreisen jenes Landes ...

  • Meisterbereich Kowalcyk

    Energiekombinat Suhl: Wir betrachten die Angelegenheit Biermann als Bestandteil des politischen Feldzuges der reaktionären Kräfte in der BRD gegen die DDR und gegen die Entspannungspolitik. Als Arbeiter, die wir unseren sozialistischen Staat aufgebaut haben, lassen wir uns von einem solchen Mann nicht beleidigen ...

  • Stephan Detels

    Bauschweißer, VEB Wohnungsbau Fürstenwalde: Biermanns Auftreten und Haltung zeigt klar: Er ist weder ein Freund der Arbeiterklasse noch der DDR. Er hat uns nach gestatteter Ausreise voller Haß beschimpft. Das ist zuviel. Sein Auftreten, das ich mit Abscheu verurteile, ist konterrevolutionär. Es kann deshalb keinen anderen Beschluß geben, als ihm die Staatsbürgerschaft der DDR abzuerkennen ...

  • Helmut Baierl

    Als Wolf Biermann 1953 in die DDR kam, war er einverstanden mit uns. Als wir ihn förderten, seine Stimme im Klassenkampf zu erheben, erhob er sie gegen uns. Als wir ihn aufforderten, endlich einsichtig zu werden, lächelte er uns von den Sendern des Klassenfeindes seinen Haß entgegen. Um die Freiheit der Künste kämpft man nicht hinter dem Rücken von Verrätern ...

  • Reiner Havemann

    Bohrwerksdreher, VEB Transformatorenwerk „Karl Liebknecht", Berlin: Nach dem Studium des Kommentars im ND ist es wohl jedem klar, daß Herr Biermann sich selbst ins „Aus" begeben hat. Seine feindseligen und beleidigenden Diffamierungen verlangten eine klare Antwort. Ich glaube für viele zu sprechen, wenn ich sage, daß wir uns nicht unsere Arbeiterehre beschmutzen lassen ...

  • Jugendbrigade Fließreihe

    VEB Porzellanwerk Veilsdorf, Betrieb Eisfeld: Biermann hat sich mit seinen Äußerungen voll auf die Seite der Feinde der DDR gestellt und alle Konsequenzen zu tragen. Unsere Antwort sind allseitig erfüllte Pläne. Wir sind stolz, Bürger der DDR zu, sein, und werden unseren, Staat und unsere sozialistische Gesellschaftsordnung gegen alle Angriffe verteidigen ...

  • Adolf Petrow

    Meister, Chemiekombinat Bitterfeld: Ich begrüße den Standpunkt unserer Regierung, daß Leute vom Schlage Biermann, die als sogenannte Künstler ihr Geld damit verdienen, unsere Republik im kapitalistischen Ausland zu diskriminieren, das Recht auf Staatsbürgerschaft der DDR aberkannt wird. Mit zuviel Geduld kämen wir solchen Leuten: nur entgegen ...

  • Herbert Otto

    Den offenen Brief einiger meiner Kollegen, Biermann betreffend, habe ich gestern in einem Westberliner Seit-' "cfer gehört und frage mich, wie er dort hinkommt. Haben wir nicht Mednungsverschdedenheiten unter uns stets unter uns ausgetragen. Wieso plötzlich jene Leute zum Anwalt machen und doch wissend, ...

  • Wir haben eine gute Aufgabe

    Autor Wir haben hier eine gute Arbeit: Wir bringen Kunst in die Häuser, wichtige Gedanken und gute Gefühle, Anteil an Freude und Kummer, an Glück und Traurigkeit der Menschen, Anregung und Unterhaltung, Sichtfeld für die Kritik und Mut und Fröhlichkeit für den Kampf. Darauf konzentrieren wir uns, dafür geben wir unsere Kraft ...

  • Werner Kluge

    Arbeiter, VEB Technische G@böud@- ausrüstung Halle: Biermann trat in der BRD auf und verunglimpfte offen die DDiR. Auch in unserer Republik hat er immer wieder versucht, sein Gift gegen uns zu verspritzen. Unsere Republik war ständig großzügig gegen ihn. Sein Auftreten dokumentiert, daß er ein Feind unserer Republik ist ...

  • Prof .Hanns Anselm Porten,

    Generalintendant Volkstheater Rostock Vorwurf machen zu können, dann nur den, die konterrevolutionären Umtriebe des Herrn Biermann so lange geduldet zu haben, allerdings immer in der Hoffnung, daß JBiermann den richtigen Weg findet. Der Beschluß unserer Regierung ist richtig. Biermann hat in der DDR nichts zu suchen ...

  • Metropoltheater

    ...

  • Detlef Zacharias

    Brigadedispatcher, Reichsbahnamt Erfurt: Wir haben in harter Arbeit den Sozialismus in unseren DDR aufgebaut und sind mit Recht stolz auf das von uns Geschaffene. Wir sind bereit, es auch zu verteidigen. Wir lassen es nicht beleidigen oder uns gar von einem Biermann als Gauner hinstellen.

  • Herbert Kahl

    Schlosser, VEB Mikrosa Leipzig: In einem Staat, wo das Wohl des Menschen im- Vordergrund steht, wo wir durch unsere täglichen Leistungen in der Produktion unsere Zustimmung zur Politik unserer Partei geben, haben Elemente, die die Arbeit der Werktätigen verleumden, keinen Platz.

  • Manfred Dorschan,

    Dramaturg Richard Engel, Regisseur Alfried Nehring, Chefdramaturg Ursula Bonhoff, Regisseurin Ottomar Lang, Dramaturg und Autor Emil Fritsche, Kameramann Vera Loebner, Regisseurin Heinz Kehrend, Schauspieler Klaus Nietz, Schauspieler

  • Udo Edling

    Schiffbauer, Mathias-Thesen-Werft Wismar: Mit seinem Auftritt in Köln hat Biermann sein wahres Gesicht gezeigt, Biermann hat viel zu lange in unserem Land gelebt, das er so schamlos beschmutzt hat.

  • Martin Ritzmann

    Martin R i t z m a n n , Kammersänger

  • Eberhard Mellies

    Eberhard M e 11 i e s, Schauspieler

  • Norbert Christian

    Norbert Christian, Schauspieler

  • Peter Kupke

    Peter Kupke, Regisseur

Seite 5
  • Im Spiegel Der Presse

    Neues Deutschland / 22. November 1976 / Seite 5 POLITIK/KULTUR DDR-Erstaufführung eines Stückes von Warnpilow Gera (ADN). Alexander Wampilows Stück „Abschied im Juni" erlebte am Sonnabend an den Bühnen der Stadt Gera seine erfolgreiche DDR-Erstaufführung. Nach „Provinzanekdoten", „Der ältere Sohn" und „Letzten Sommer in Tschulimsk" wurde damit ein weiteres Stück des sowjetischen Dramatikers für die DDR erschlossen ...

  • Zeugnisse von den Kämpfen und den Siegen

    Zum Eröffnungsprogramm im Leipziger „Capitol"

    Dieses Filmfestival ist 19 Jahre jung — es gibt ältere in der Welt — und doch nimmt es heute einen ganz besonderen Platz Im Reigen internationaler Filmfestspiele ein. Ursachen dafür liegen in dem, was die Leipziger Dokumentarund Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen will. Das Motto bringt es zum Ausdruck: „Filme der Welt — Für den Frieden der Welt" ...

  • Stürmischer Beifall für Peter Schreier

    Glanzvoller Auftakt in der Sowjetunion zu einer Tournee durch fünf sozialistische Länder

    Beifall, Beifall und kein Ende. Was sich hier die Musikfreunde mit viel „Bravo!", mit immer wieder sich rhythmisch formierendem Applaus und mit Zurufen an Zugaben erbaten, bildete schon für sich ein kleines Programm. In dieser Stimmung ging am vergangenen Dienstag im Großen Saal des Moskauer Tschaikowski-Konservatoriums der Liederabend von Kammersänger Peter Schreier zu Ende ...

  • Siegfried Kurs

    Die Mitglieder der Staatskapelle und der Staatsoper Dresden haben auf ihren zahlreichen Gastspielen immer wieder Gelegenheit, unsere sozialistische Musikkultur außerhalb unserer Staatsgrenze würdig zu vertreten. Dieser großen Verpflichtung werden wir immer gerecht werden und erwarten das gleiche auch von allen anderen DDR-Künstlern ...

  • Retrospektive des japanischen Films

    Höhepunkt des zweiten Festivaltages war im überfüllten „Casino" die Eröffnung der Retrospektive des Staatlichen Filmarchivs der DDR „Dokumentarfilm in Japan — seine demokratischen und kämpferischen Traditionen". Zu den vom Leipziger Publikum mit großer Herzlichkeit begrüßten Ehrengästen dieser Premierenveranstaltung gehörten u ...

  • Willi Neubert

    Was ich bin, das wurde ich dank der Arbeiterklasse und ihrem historischen Sieg in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Macht der Arbeiter und Bauern, das ist der Nährboden für mein künstlerisches Schaffen. Den Menschen unseres sozialistischen Staates ist meine Arbeit gewidmet und wird sie immer gewidmet sein ...

  • Gustav Schmahl

    Unser Weg, unser Vorankommen lebt von der Kritik, lebt von der Einsicht und vom Bessermachen. Das Mitdenken und Verändernkönnen gehört zu den grundsätzlichen Voraussetzungen unseres gesellschaftlichen Fortschritts. Sind Biermanns Worte Kritik, sind sie nützlich im Sinne eines solchen Vorankommens? Haben ...

  • Songgruppe „Jahrgang 49"

    Für jeden politischen Kunstler unserer Republik steht seit jeher die Aufgabe, sich mit seinen Mitteln an der Entwicklung unserer Gesellschaftsordnung zu beteiligen. Es entspricht den Forderungen unserer Partei, sich aktiv mit den Widersprüchen unserer sozialistischen Entwicklung auseinanderzusetzen. Wir als Interpreten und Schöpfer poli- Dr ...

  • Gemeinsame Beratung über die Herausgabe neuer Belletristik

    Erfurt (ADN). Die gemeinsame Arbeitsgruppe DDR—UdSSR zur gegenseitigen Übersetzung und Herausgabe belletristischer Literatur tagte in der vergangenen Woche in Berlin und Weimar. Die sowjetische Delegation wurde von Alexej Nebensja, Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatlichen Komitees des Ministerrates der UdSSR für Verlagswesen, Polygraphie und Buchhandel, geleitet ...

  • Lothar Zitzmann

    Wir haben gerade in den letzten Jahren den sehr positiven Eindruck eines ständigen Wachsens des Vertrauensverhältnisses zwischen Staat und Kunstschaffenden gewonnen. Ein Vertrauensverhältnis darf Kritik ebensowenig ausschließen wie das Recht auf eine persönliche Meinung. Es ist aber nicht das gleiche, ob man unterschiedliche Meinungen in einer sachlich-kritischen Auseinandersetzung behandelt oder ob sie in Form von Verunglimpfungen vorgetragen werden ...

  • Wahlversammlung der Berliner Komponisten

    Berim (ADN). Eine Bilanz der Arbeit der Komponisten, Musikwissenschaftler und Interpreten der DDR-Hauptstadt zog am Sonnabend die Berliner Bezirksorganisation des Komponiisteriverbandes der DDR auf ihrer Wahlberichtsversammlung. Als Vorsitzender wurde Prof. Wolfram Heicking wiedergewählt. Schaffensprobleme und aktuelle Fragen des Musiklebens standen im Zentrum der Aussprache auf diesem Forum, an dem als Gast auch Dr ...

  • Gruppe „Electra"

    Die empörenden Ereignisse in der BRD veranlassen auch uns, in der Öffentlichkeit zu erklären, daß wir den Beschluß der Regierung der DDR, Wolf Biermann die Staatsbürgerschaft abzuerkennen, iür richtig halten. Wer sich auf solche Weise von den Medien der BRD gebrauchen läßt, distanziert sich selbst von uns ...

  • Sonja Kehler

    Die Künstlerin, die zur Zeit in Österreich gastiert, gab folgende Stellungnahme ab: Ich verfolge als DDR-Künstlerdn in diesen Tagen verständldcher.weise auch die osterreichis'chen Medien und ihre Aussagen zum Verhalten Biermanns. Der Tenor der Berichte läßt keinen Zweifel zu, daß Biermann sich vor einen Wagen spannen läßt, der da heißt: Antikomimunismius und Hetze gegen die DDR ...

  • Ilse Rodenberg

    Biermann zog und zieht es vor, sich auf die Seite des Klassengegners zu begeben und, ohne für diesen meinen Staat etwas geleistet zu haben, ihn in übelster Form zu verunglimpfen. Diese DDR, durch den Kampf ihrer Bürger und ihrer Regierung für Frieden und Fortschritt heute weltweit anerkannt und geachtet, ist Heimat für mich und Millionen arbedtssamer Menschen ...

  • Albert Kapr

    des, die eine Gesellschaft des Friedens und der Völkerverständigung zum Wohle der Menschen errichten. Denn die Dummköpfe nennen ihn dumm und die Schmutzigen nennen ihn schmutzig. Er ist gegen den Schmutz und gegen die Dummheit. Die Ausbeuter nennen ihn ein Venbrechen, aber wir wissen, er ist das Ende der Verbrechen ...

  • DDR-Erstaufführung eines Stückes von Warnpilow

    Gera (ADN). Alexander Wampilows Stück „Abschied im Juni" erlebte am Sonnabend an den Bühnen der Stadt Gera seine erfolgreiche DDR-Erstaufführung. Nach „Provinzanekdoten", „Der ältere Sohn" und „Letzten Sommer in Tschulimsk" wurde damit ein weiteres Stück des sowjetischen Dramatikers für die DDR erschlossen ...

  • Siegfried Kühler

    Ich habe im ND gelesen, daß der Liedersänger Wolf Biermann in der Kölner Sporthalle ein Programm gestaltet hat, „das sich ganz bewußt und gezielt gegen die DDR und gegen den Sozialismus richtete"! Wer spendete ihm Beifall? Es sind die, die unser Land nicht lieben, sondern hassen. Wer ereifert sich in den Massenmedien des Kapitals, wenn sein Name fällt? Es sind die Apologeten eiirier * in Miren Widersprüchen versinkenden Welt von gestern ...

  • Hochschule für Musik Leipzig

    Kunst ist Waffe. Biermann richtet seine Waffe gegen uns. So oder so: Er ist im Lager der Antikommunisten angekommen. Er hat sich zum Hofnarren des Klassenfeindes gemacht, der ihn bereitwillig auf der Bühne seiner Massenmedien agieren läßt. Indem sie Biermann die Staatsbürgerschaft aberkannte, hat unsere Regierung das Richtige getan ...

  • Paul Michaelis

    Biermanns Haltung gegenüber unseren sozialistischen Errungenschaften und gegenüber meiner Partei — der Partei der Arbeiterklasse, die die führende Kraft in unseren DDR darstellt — ist nicht kritisch, sondern feindlich. Ich stehe völlig hinter dem Beschluß unserer Regierung, ihm deshalb die Staatsbürgerschaft der DDR abzuerkennen ...

  • Tanzmusik» Komponisten

    Wir Berliner Komponisten für Tanzund Unterhaltungsmusik haben uns heute über die weitere Ausprägung des sozialistischen Musikschaffens auf unserer Verbandstagung unterhalten. Wir stehen hinter den Beschlüssen des IX. SED-Parteitages und nicht hinter Wolf Biermann. Walter Kubiczeck Arndt Bause Martin ...

  • Susanne und Michael Hansen

    Wer die 30 Jahre Entwicklung der DDR so sieht wie Biermann und seine verunglimpfende und in sieh widersprüchliche Meinung in der BRD öffentlich zur Schau stellt, der kann nicht behaupten, die DDR sei sein Staat. Im Gegenteil, er spricht sich selbst das Recht ab, Bürger unseres Staates zu sein. Susann® ...

  • Karl von Appen

    Eine Sache, die von politisch Unreifen eingerührt worden ist, wird vom Klassengegner benutzt, um schäbige Angriffe auf die DDR zu starten. Es ist selbstverständlich, daß ich die Entsäleidung meiner Regierung vollkommen richtig finde. Prof. Karl von A p p e n .Bühnenbildner

  • Prof. Karl-Heinz Pick Prof. Rudolf Fischer

    Verdienter Hochschullehrer Dozent Hermann Wolf Dozentin Mattilde Erben Oberassistentin Marietta Wappler Oberassistentin Helgeheide Schmidt Dozentin Ruth Benkstein Assistentin Ludmi|la Lyssenko Oberassistent Wolfram Merkel

  • Hausfrieden gebrochen

    Wer den Hausfrieden bricht, muß sich nicht wundern, wenn er von den Hausbewohnern des Hausfriedensbruches bezichtigt und des Hauses verwiesen wird. Dietmar Richter-Reinick Gunter Schubert Helga Plur Alfred Struwre

  • Armin Munch

    Von dem Auftreten Biermanns bin ich empört. Der sozialistische Realismus in Gehalt und Formen sei stets klar und gewappnet. Prof. Armin Manch

  • Peter Albert

    Peter AI b • r t„, Singer

  • Gerhard Kettner

    Prof. Gerhard K • 11 n e r

  • Jürgen Erbe

    Jürgen Erbe

Seite 6
  • Besorgniserregende Symptome in der BRD

    Neofaschistische Aktivitäten und andere gefährliche Tendenzen

    Moskau (ADN/ND). Unter dem Titel „Besorgniserregende Symptome" setzt sich die „Prawda" mit neofaschistischen Aktivitäten und anderen gefährlichen Tendenzen in der BRD auseinander. Die Zeitung verweist auf eine Versammlung von mehr als tausend ehemaligen Nazis in Mannheim, die dem „Andenken" des ehemaligen SS-Obersturmbannführers und Kriegsverbrechers Joachim Peiper gewidmet war ...

  • Rumänien erwartet den Besuch L L Breshnews

    „Prawda" und „Scinteia" würdigen Beziehungen beider Staaten

    Moskau/Bukarest (ADN/ND). „Die Kommunistische Partei der Sowjetunion und die Kumänische Kommunistische Partei sind entschlossen, in jeder Weise die weitere Festigung der Geschlossenheit und Zusammenarbeit der Länder des Sozialismus und der kommunistischen Weltbewegung auf der Basis des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus zu fördern ...

  • Allgemeine Debatte über das Abriistungsproblem beendet

    UNO-Ausschuß erörtert detailliert zehn Resolutionsentwürfe

    New York (ADN-Korr./ND). Der Erste (Politische) Ausschuß der UNO- Vollversammlung hat am Freitag die allgemeine Debatte über den Abrüstungskomplex, auf den insgesamt 18 Tagesordnungspunkte der Vollversammlung Bezug nehmen, beendet. Der Ausschuß, in dem 96 Sprecher ihren Standpunkt zu diesen Fragen dargelegt haben, wird sich nunmehr der detaillierten Erörterung von Maßnahmen zur Eindämmung des Wettrüstens und zur Einleitung effektiver Abrüstungsschritte zuwenden ...

  • Auch Unternehmer wenden Berufsverbotspraktiken an

    Aktionswoche mit vielen Protestveranstaltungen angelaufen

    Von unserem Korrespondenten Dieter Wolf Bonn. In einem Aufruf zu Beginn der Aktionswoche: „Weg mit den Berufsverboten in der BRD" wird auch das massive übergreifen der Berufsverbote auf andere „Arbeits- und Lebenszonen" der BRD-Bürger angeprangert. So stellen die vereinigten Aktionskomitees gegen die ...

  • Massive Naziprovokation

    Zusammenrottung droht Staaten ehemaliger Anti-Hitler-Koalition

    Wiesbaden (ND-Korr.). Mit tumultartigen Beifallsäußerungen begleiteten am vergangenen Sonnabend in der Wiesbadener Rhein-Main-Halle etwa 2000 Teilnehmer einer „Rudolf Heß"- Befreiungsveranstaltung extreme Drohungen gegen alle Staaten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition. Der CDU- Bundestagsabgeordnete und ehemalige SS-Untersturmführer Dr ...

  • Pinochet-Regime angeklagt

    Weitere Staaten fordern nachdrücklich Freilassung aller Patrioten

    New York (ADN-Korr.). In der als „großzügige Geste" von der chilenischen Junta angepriesenen Freilassung von Gefangenen aus den Kerkern Pinochets sehen viele Delegierte in den Vereinten Nationen einen Akt der Machthaber in Santiago, mit dem der massierten Anklage entgegengewirkt werden soll, unter der das Terrorregime in Chile steht ...

  • Die NATO will drücken

    Antikommunistische Ausfälle auf Konferenz in Williamsburg (USA)

    Williamsburg (ADN). Auf der sogenannten Nordatlantischen Versammlung, der Parlamentarierkonferenz der NATO in Williamsburg (USA), an der sich 15 NATO-Staaten beteiligten, wurde densozialistischen Staaten vorgeworfen, sich nicht der NATO-Interpretation der Konferenz von Helsinki angeschlossen zu haben ...

  • Kurz berichtet

    Kommission des RGW tagte Budapest. Eine Sitzung der Ständigen RGW-Komimission für Schwarzmetallurgie fand vom 16. bis 20. November in Miskolc (Ungarn) statt. Die Teilnehmer erörterten die weitere Zusammenarbeit bei der Sicherung des Bedarfs der RGW-Länder an Energie sowie an Brenn- und Rohstoffen. Erfolgreiche Elektrifizierung Moskau ...

  • 25 Schuler bewerben sich um eine einzige Lehrstelle

    BRD-Illustrierte rechnet mit einem Chaos in der Berufsausbildung

    Bonn (ADN). Für 850 000 Schüler, die 1977 die allgemeinbildenden Schulen der BRD verlassen, stehen nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung, stellt die BRD-Illustrierte „Quick" in ihrer jüngsten Ausgabe fest. „Wenn es nicht gelingt, schnellstens neue Ausbildungsplätze zu schaffen, droht ein Chaos", unterstreichen laut „Quick" Bildungsexperten und Wirtschaftsfachleute der BRD ...

  • Algerier stimmten einmutig für die neue Verfassung

    Algier (ADN-Korr./ND). Mit einer überwältigenden Mehrheit hat sich das algerische Volk für die Annahme der neuen Landesverfassung ausgesprochen. Nach den von Innenminister Mohamed Benahmed Abdelghani am Sonnabendabend bekanntgegebenen offiziellen Endergebnissen stimmten bei dem Referendum 7 080 904 Wähler mit „Ja", d ...

  • Finnland und Ungarn für Gewaltverzichtsabkommen

    Budapest (ADN-Korr.). Der finnische Staatspräsident Urho Kekkonen ist am Sonnabend nach einem dreitägigen offiziellen Besuch der Ungarischen Volksrepublik nach Finnland zurückgereist. Im Ergebnis der in Budapest geführten Verhandlungen zwischen dem finnischen Staatsoberhaupt und dem Ersten Sekretär des ZK der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei, Jänos Kädär, wurde am Sonntag ein Abschlußkommunique veröffentlicht ...

  • UNO-Mandat verlängert

    Damaskus (ADN-Korr.). Die syrische Regierung hat einer Verlängerung des Mandats der UNO-Truppen zur Beobachtung der Feuereinstellung im Golan- Gebiet (UNDOF) um weitere sechs Monate zugestimmt. Wie ein offizieller Sprecher des Außenministeriums in Damaskus erklärte, geht dieser Schritt der SAR auf entsprechende Appelle befreundeter Staaten und die Bemühungen des Generalsekretärs der UNO zurück ...

  • Falangistische Schläger wüteten in Madrids Straßen

    Madrid (ADN). Zu faschistischen Zusammenrottungen kam es am Sonnabend aus Anlaß des ersten Todestages von Diktator Franco in der spanischen Hauptstadt. Gruppen von Faschisten entrollten Fahnen der Falange und zogen unter Losungen wie: „Wir wollen keine Demokratie!" oder „Die Armee — an die Macht!" durch das Zentrum Madrids ...

  • Arabische Sicherheitskräfte in großen Teilen Libanons

    Beirut (ADN-Korr.). Die arabischen Sicherheitskräfte haben am Sonntagi weitere Gebiete Libanons unter ihre Kontrolle genommen. Verstärkt durch neue Einheiten, die am Freitag und Sonnabend eingetroffen waren, haben sie die Hafenstädte Tripoli im Norden und Saida im Süden eingenommen. Nach Abschluß dieser Aktion sind die Verbindungen zwischen der Hauptstadt und den verschiedenen Regionen des Landes wiederhergestellt ...

  • ZK-Tagung der KP Finnlands

    Helsinki (ADN-Korr.). Mit der einmütigen Annahme des Dokuments „Demokratischer Ausweg aus der, Krise" ging am Sonntag in Helsinki eine bedeutsame zweitägige Plenartagung des ZK der Kommunistischen Partei Finnlands zu Ende. Das auf den Beschlüssen des XVII. Parteitages von 1975, vor allem dem Vorschlag ...

  • Proteste aus den Niederlanden

    Den Haag (ADN). Vier niederländische Parteien haben mit einem Antrag in de' Abgeordnetenkammer die niederländische Regierung aufgefordert, bei der BRD-Regierung scharf gegen die Berufsverbotspraxis zu protestieren. In dem Antrag stellen die Kommunistische Partei der Niederlande, die Pazifistisch-Sozialistische ...

  • Belfast: Werktätige fordern Frieden und Gerechtigkeit

    Belfast (ADN-Korr./ND). Tausende Menschen folgten am Sonnabend in Belfast einem Aufruf der Gewerkschaften und formierten sich zu einer der größten Friedensdemonstrationen, welche die nordirische Hauptstadt je erlebt hat. Die Forderung nach Beendigung des Terrors rechtsextremistischer Organisationen verband sich mit dem Ruf nach wirklicher Demokratie und sozialer Gerechtigkeit ...

  • Delegation der YR Angola zu Feierlichkeiten nach Kuba

    Luanda (ADN-Korr.). Eine Parteiund Regierungsdelegation der VR Angola wird der Republik Kuba einen offiziellen Freundschaftsbesuch abstatten, wurde in Luanda bekanntgegeben. Sie steht unter Leitung von Lopo do Nascimento, Mitglied des Politbüros des ZK der MPLA und Premierminister der VRA. Die Delegation, die einer Einladung von Ministerpräsident Fidel Castro folgt, wird an den Feierlichkeiten zum 20 ...

  • Einwohner Roms verurteilen den neofaschistischen Terror

    Rom (ADN-Korr./ND). Tausende Einwohner von Rom, darunter viele Jugendliche, haben auf Kundgebungen gegen die zunehmenden neofaschistischen Ausschreitungen in Italien protestiert. An den Manifestationen in den Stadtteilen Monteverde und Trieste- Salario nahmen Vertreter der demokratischen Parteien und antifaschistischen Organisationen, der Stadtverwaltung sowie Bezirksibürgermeister teil ...

  • Pause in den Verhandlungen Sowjetunion—USA in Genf

    Genf (ADN). Bei den sowjetisch-amerikanischen Verhandlungen über die Begrenzung der strategischen Offensivwaffen hat am Sonnabend eine weitere ^Sitzung stattgefunden, meldet TASS. Die Delegationsleiter sind übereingekommen, ab 21. November dieses Jahres eine Pause einzulegen. Der Termin für die Wiederaufnahme der Verhandlungen in Genf wird später festgesetzt werden ...

  • Was sonst noch passierte

    Im Londoner Auktionshaus Sotheby's wird am 4. Dezember der Unifolwmantel des französischen Kaisers Napoleon versteigert. Der Mantel ist ein Uniformstück, das Napoleon bei der Schlacht von Waterloo getragen hat. Es wurde von den unter Blücher kämpfenden Truppen erbeutet.

Seite 7
  • Kurz Berichtet

    Neues Deutschland / 22. November 1976 / Seite 7 SPORT Jugendturner gewannen Länderkampf mit SRR Die Jugendturner der DDR gewannen in Potsdam einen Länderkampf mit den Talenten Rumäniens mit 268,95:264,15. Als bester Einzelturner ging der Rumäne Aurelian Georgescu mit 53,90 Punkten hervor. Die Stärken der DDR-Riege lagen am Boden (45,45), im Sprung (46,00) und am Reck (45,10), während die Gäste ein Plus am Seitpferd hatten ...

  • Der Nachwuchs machte auf sich aufmerksam

    Vier Meistertitel im Freien Ringkampf an Luckenwalde

    Von unserem Berichterstatter Jürgen H o I z Ein wenig betrübt stand Detlef Friedchen in der Ringerhalle von Jena, Er hielt eine Silbermedaille diese!' DDR-Meisterschaften \m freien Stil in seinen Händen —" und war dennoch unzufrieden. „Ich wollte im letzten Kampf gegen den Vizeweltmeister Harald Büttner auf Sicherheit gehen ...

  • Gelungener Auftakt fiir Anett Pötzsch

    Bei den Herren wurde Konstantin Kokora Pokalsieger

    Von unserem Berichterstatter Hans A! I m e r t Mit den Wettbewerben um den „Pokal der Blauen Schwerter" in der Berliner Werner-Seelfcnbinder-Halle wurde auch in unserer Hepublik die neue Eiskunstlaufsaison eröffnet. Für die Verantwortlichen des DDR-Eislaufverbandes war es diesmal mehr als der Beginn ...

  • Die Tendenz geht zu mehreren .Dreifachen7

    ND: Sind Sie mit Ihrem Abschneiderj zu Beginn der Soisen zu|fiie.d§4?i Anett Pötzsch: Mit 'der Plazierung ja, mit der Leistung nicht ganz. ND; Wo machen Sie Abstriche? Anett Pötzsch: Die Dreifachkomibination kam nicht. Offensichtlich lief ich nicht konzentriert genug, und mit dem Ausdruck bann man eigentlich nie ganz zufrieden sein ...

  • lugend triumphierte beim Auftakt der Crossläufe

    Eindeutig im Zeichen der jungen Generation standen beim 21. Willi-Sänger-Gadenklauf am Sonntag im Berliner Plänterwald die Pokalläu& der Männer und Frauen. Über 1200 Aktive aus 47 Sportgemeinschaften und allen Sportklubs der Republik beteiligten sich zum Auftakt der diesjährigen Cross-Serie des DVfL der DODR an dem traditionellen Wettbewerb, mit dem die Leichtathleten alljährlich im November den von den Faschisten ermordeten deutschen Anbeitersportler Willi Sänger ehren ...

  • Jugendturner gewannen Länderkampf mit SRR

    Die Jugendturner der DDR gewannen in Potsdam einen Länderkampf mit den Talenten Rumäniens mit 268,95:264,15. Als bester Einzelturner ging der Rumäne Aurelian Georgescu mit 53,90 Punkten hervor. Die Stärken der DDR-Riege lagen am Boden (45,45), im Sprung (46,00) und am Reck (45,10), während die Gäste ein Plus am Seitpferd hatten ...

  • Tichonow dreimal erfolgreich

    Michael Nikoiay Zweiter bei Turn Wettbewerben in Tokio

    Herausragender Turner bei internationalen Wettbewerben in Tokio war der 20jährige sowjetische Gast Wladimir Tichonow. Er gewann die Wettbewerbe am Barren und am Reck und teilte sich mit seinem Landsmann Alexander Tkatschew den Sieg im Bodenturnen. Erster am Seitpferd wurde der ungarische Weltmeister und Olympiasieger Zoltan Magyar ...

  • Geteilte Siege im Kegeln

    Junioren Ungarns und der DDR gewannen in Sangerhausen

    Zum Auftakt des Junioren-Turniers sozialistischer Länder im Asphaltkegeln endeten in Sangerhausen die Mannschaftswettbewerbe mit Erfolgen für Ungarn und die DDR. Beim männlichen Nachwuchs setzte sich der favorisierte Europameister Ungarn mit S339 Punkten klar vor Rumänien (5278) und der neuformierten DDR-Auswahl (5242) durch ...

  • Es ist mein Wunsch, Medizin zu studieren

    Der Olympiasieger und vierfache Weltmeister Hans-Georg Aschenbach (ASK Oberhof) wird im kommenden Winter nicht mehr von den Schanzen springen. Eine langwierige Verletzung zwang ihn zum Entschluß, seine leistungssportliche Laufbahn zu beenden. lr> einem ADN-Interview erklärte dter erfolgreiche Skispringer: „Seit langem machte mir eine komplizierte Verletzung am linken ...

  • Lok Leipzig-Mitte Gornsdorf an der und Spitze

    Mit einem ll:8-Erfolg über Carl Zeiss Jena beendete die Herrenmannschaft von Elektronik Gornsdorf ungeschlagen die Gesamtrunde der in drei Durchgängen spielenden Tischtennis-Oberliga. Bei den Damen wahrte Vorjahrsmeister Außenhandel Berlin durch einen 10:5-Sieg gegen Motor Dresden-Niedersedlitz den Anschluß zum Spitzenreiter Lokomotive Leipzig ...

  • Handballer zu einem Turnier nach Tbilissi

    Vom morgigen Dienstag bis zum Sonntag nimmt die DDR-Handballauswahl der Männer an einem international stark besetzten Turnier in Tbilissi teil. Acht Mannschaften spielen bis zum Donnerstag in zwei Vorrundengruppen. Am Wochenende finden dann die Plazierungsspiele statt. Gruppe A: Olympiasieger UdSSR, Olympiadritter Polen, Olympiafünfter Jugoslawien, Island ...

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  • Nur noch Stralsund ist jetzt ohne Niederlage

    Chemie Leipzig unterlag bei Stahl Brandenburg mit 0:2

    Brandenburgs Fußballanhänger hatten nach vielen mäßigen Spielen ihrer Stahl-Mannschaft nun viel Grund zur Freude. Der bisher ungeschlagene Spitzenreiter Chemie Leipzig wurde mit 2:0 bezwungen. Nach 39 Minuten stand dieses Ergebnis bereits fest. Ulke (9.) und Graffunder (39.) sorgten für die frühe Entscheidung ...

  • Schwacher BFC in Dresden chancenlos

    Im Pokal-Achtelfinale schon mehrere Vorentscheidungen

    Von Max Schlosser Nach einem Blick auf die Resultate des Samstags ist man geneigt, zumindest fünf Vertretungen noch vor den Rückspielen im Achtelfinale des FDGB-Fußballpokals am nächsten Sonnabend den Einzug ins Viertelfinale vorauszusagen: Stahl Riesa, dem FC Rot-Weiß Erfurt, Dynamo Dresden, dem FC Hansa Rostock und dem FC Vorwärts Frankfurt ...

  • Schwerins Volleyballer übernahmen die Spitie

    Titelverteidiger SC Leipzig unterlag dem SC Traktor 0:3

    Im ersten von vier Turnieren um die DDR-Volleyballmeisterschaft der Herren in Berlin gab es am Wochenende eine Überraschung. Titelverteidiger SC Leipzig mußte sich im Duell mit dem Vorjahrszweiten SC Traktor Schwerin klar mit 0:3 (—14, —13, —8) .geschlagen geben. Zwar waren die Messestädter zu Beginn der ersten beiden Sätze jeweils in Führung gegangen, doch im weiteren Verlauf machten die Mecklenburger den Rückstand wett und gaben dem Favoriten noch das Nachsehen ...

  • Alle Garantien zugesichert

    In Gesprächen mit den Mitarbeitern des Qrganisationskomitees und bei einer Begegnung mit dem Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Nikolai Podgorny, habe er noeh einmal dde Zusicherung aller Garantien erhalten, die Moskau bei seiner Bewerbung als Gastgeberstadt der Spiele abgegeben habe ...

  • Im 250. Länderspiel 10:9-Sieq über Dänemark

    Im dritten Länderspiel ihrer Nordlandreise war die DDR- Handballnationalmannschaft der Frauen am Sonnabend in Grindsted gegen Gastgeber Dänemark knapp mit 10:9 (5:3) erfolgreich. Für die DDR war es in ihrer 20jährigen Länderspielgeschichte das 250. Repräsentativspiel. Die beeindruckende Bilanz gegen 16 Länderspielpartner weist 179 Siege, 28 Unentschieden und 43 Niederlagen aus ...

  • Wie wird das Wetter?

    Weiterentwicklung: Aus dem Nordwesten nähert sich ein Tiefausläufer unserem Gebiet. Er führt in der Folgezeit kältere Luft heran. Heute wird es stark bewölkt, in den südlichen Bezirken gebietsweise auch noch neblig sein. Nur vereinzelt tritt etwas Regen auf. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 7 Grad an ...

  • Dynamo Weißwasser 0:3 gegen Tappara Tampere

    Durch eine 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)- Niederlage gegen Finnlands Titelträger Tappara Tampere schied Dynamo Weißwasser am Sonnabend in Berlin aus dem Eishockey-Europapokal 1975'76 aus. Die Finnen, die sich mit diesem Erfolg für das Halbfinale qualifizierten, hatten bereits die erste Begegnung mit 3:2 zu ihren Gunsten entschieden ...

  • DDR-Eisschnelläufer überprüften ihre Form

    Bei Überprüfungswettkämpfen der DDR-Eisschnelläufer in Karl- Marx-Stadt waren die Dresdnerin Ines Bautzmann über 500 m in 47,2 s und die Karl-Marx- Städterin Ute Dix über 1500 m in 2.19,0 min im Mehrkampf der Frauen erfolgreich. Bei den Männern siegte Andreas Fischer (SC Turbine Erfurt) über 500 m in 41,75, und Manfred Winter (SC Karl-Marx-Stadt) gewann die 5000 m in 7:33,5 min ...

  • Kulturelle Programme

    Lord Killamn machte sich mit allen Programmen, sowohl zur Vorbereitung als auch zur Durchführung der Olympischen Spiele, bekannt. Er drückte die Gewißheit aus, daß auch das Kulturprogramm großes Interesse hervorrufen wird. Garantien dafür seien die hochentwickelte Nationalkultur der 15 Sowjetrepubliken und der in der ganzen Welt bekannte hohe Entwicklungsstand der sowjetischen Musik- und Theaterkunst ...

  • Etwa 6000 Journalisten

    Zu einigen wichtigen Einzelfragen gab Lord Killanin bekannt. An der Moskauer Olympiade werden etwa 6000 ausländische Journalisten zugelassen. Fünf Weltnachrichtenagenturen sind direkt beim IOC akkreditiert, alle anderen Presseorgane bei den NOK. Die Anzahl der Journalisten aus einem Land wird von der Entfernung dieses Landes, von der Anzahl der teilnehmenden Aktiven und von der Präsenz bei vorherigen Olympiaden abhängen ...

  • Neues Deutschland

    Redaktion und Verlag 1017 Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, Telefon: Sammelnummer 58 50. Abonnementspreis monatlich 3,50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1035 Berlin. Frankfurter Allee 21a, Konto-Nr. 6721-12-45. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. 555-09 - Alleinige Anzeigenverwaltung DEWAG- WERBUNG BERLIN, AnzeigenzenUale, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 28-31, Telefon: 2 26 27 15 und alle DEWAG- Betriebe und -Zweigstellen in den Bezirken der DDR ...

  • Moskauer Olympiade planmäßig vorbereitet

    IOC-Präsident Lord Killanin auf einer internationalen Pressekonferenz in der Hauptstadt der UdSSR

    Von unserem Korrespondenten Günter Brock

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