24. Aug.

Ausgabe vom 25.06.1966

Seite 1
  • Ein Schuljahr . klingt aus

    Von Oberstudienrat Heinz Müller, Kreisschulrat in Zwickau-Land In wenigen Tagen beenden wir das Schuljahr 1965/66. Die Schüler warten gespannt auf ihre Zeugnisse. Wir analysieren die Ergebnisse, werten gute Erfahrungen aus und beantworten zugleich die Frage, wie es weitergehen soll. Das ist eine Frage, die Millionen Bürger unseres Landes bewegt, die Eltern, alle Pädagogen und natürlich die Schüler selbst ...

  • Auch am Freitag Streik gegen Krupp

    Erneut legten über 1500 Arbeiter des Bochumer Vereins die Arbeit nieder / Schwarze Fahnen im Werkgelände

    Bochum (ADN/ND). Arbeiter des zum Krupp-Konzern gehörenden Bochumer Vereins setzten auch am Freitag ihren Streik gegen die vom Konzern offiziell noch nicht zurückgezogene Ankündigung von Massenentlassungen fort. Über 1500 Belegschaftsangehörige demonstrierten, wie DPA berichtet, vor dem Sitz der Hauptverwaltung des Unternehmens ...

  • Woche der Jugend und Sportler in Berlin

    Heute Festveranstaltung vor der Deutschen Sporthalle

    Berlin (ND). Am heutigen Sonnabend, 15 Uhr, erlebt die Berliner Jugend vor ihrem Zentralen Klub in der Karl-Marx- Allee den festlichen Auftakt der Sommerfestwoche 1966 mit einer Estrade. Den Tag beschließt ein großer Ball in der Kongreßhalle am Alexanderplatz. Bei der Eröffnung des umfangreichen Programms berichten der 1 ...

  • Sozialistische r Rationalisierung ache kluger enschenführung Genosse Willi Stoph hielt Schlußwort auf der Konferenz über Rationalisierung und Standardisierung

    Von unseren,Berichterstattern Leipzie. Die zweitägige Konferenz des Zentralkomitees und des Ministerrates zu Fragen der itatiönalisierurig und Standardisierung ist am 6*reitagabend mit dem Schlußwort des Vorsitzenden des Ministerrates und Mitgliedes des Politbüros, Willi Stoph, beendet worden. Am Vormittag ...

  • Delegation des Politbüros auf der „agra 66"

    Markkleeberg. Eine Delegation- des Politbüros und des Ministerrates unter Leitung von Willi Stoph, Mitglied des Politbüros und Vorsitzender des Ministerrates, besuchte Freitag vormittag die „agra 66" in Markkleeberg. Der Delegation gehörten außerdem an: die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros Paul ...

  • De Gaulle: Anerkennung für Stadt der Wissenschaften

    Besuch mit Podgorny im Forschungszentrum Sibiriens

    Nowosibirsk (ADN/ND). Der franzosische Staatspräsident Charles de Gaulle besuchte am Freitag in Begleitung des Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Nikolai Podgorny, die Stadt der Wissenschaften, das Forschungszentrum Sibiriens. Sie wurden vom Vorsitzenden der sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Akademiemitglied Michail Lawrentjew, auf des herzlichste begrüßt ...

  • Erste DDFNSchiffe in Kolumbien begrüßt

    Rostock (ADN/ND). Die ersten DDR- Schiffe, die kürzlich in der lateinamerikanischen Republik Kolumbien festmachten, sind im Hafen von Santa Maria freundlich und zuvorkommend aufgenommen worden, teilten die Schiffskapitäne Dürkop und Stürmer der Spezialfrachter „John Brinckman" und „Fritz , Reuter" nach der Rückkehr in die Heimathäfen mit ...

  • Solidarität mit Studentenprotest

    Westberlin (ADN/ND). Dem Allgemeinen Studentenausschuß der Dahlemer Universität in Westberlin sind zahlreiche Solidaritätserklärungen von Studentenvertretungen und Professoren verschiedener Hochschulen der Bundesrepublik zugegangen. Die Studeritenvertretungen von München, Marburg, Heidelberg, Frankfurt ...

  • WGB-Delegation nach Rostock

    Rostock (ADN). Zahlreiche prominente ausländische Gewerkschaftsführer werden als Gäste an der 9. Arbeiterkonferenz der Ostseeländer, Norwegens und Islands teilnehmen, die während der Ostseewoche in Rostock stattfindet. Die Delegation des Weltgewerkschaftsbundes wird' vom stellvertretenden Generalsekretär des WGB Pierre Gensoüs geleitet ...

  • Niemöller: Mit DDR verständigen

    „Arbeiter, Bauern und Intelligenz sind stolz auf ihre Leistungen" Aschaffenburg (DS/ND). Eine Verständigung mit den Kommunisten im Interesse des Friedens befürwortete Pastor D. Martin Niemöller auf einer stark besuchten Veranstaltung der Jungsozialisten in Aschaffenburg. Damit meine er auch die Verständigung mit der SED und der DDR ...

  • Zusammenarbeit Wien—Berlin

    Berlin (ADN). Der Direktor des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Wiener Universität, Prof. Dr. Heinz Kindermann, äußerte seine Genugtuung über eine Vereinbarung mit der Deutschen Akademie der Künste und dem Deutschen Theater, für eine von dem Wiener Institut in Salzburg einzurichtende Max - Reinhardt - Forsehungs- und Gedenkstätte werden aus der DDR-HaUptstadt alle Materialien und Quellen aus der Berliner Zeit des großen Regisseurs zur Verfügung gestellt ...

  • Willi Stoph:

    Rationalisierung umfaßt alle Seiten des Reproduktionsprozesses und dessen Planung und Leitung Ausgangspunkte sind die Prognosen über die Entwicklungstendenz von Wissenschaft und Technik und die Analysen des gegenwärtigen Standes Konzentration auf jene Rationalisierungsaufgaben, die am vordringlichsten sind und ...

  • Tränengas gegen Bürgerrechtskämpfer

    Canton (Mississippi) (ADN). Mit Tränengas ging die Polizei von Canton (USA- Staat Mississippi) am Donnerstagabend gegen Bürgerrechtskämpfer vor. Als sich die Demonstranten nach einer Kundgebung auf das Gelände einer Schule für Farbige zurückzogen, begann die Polizei ihren brutalen Tränerfgaseinsatz gegen die 2500köpfige Menge ...

  • Saarbergleute für Streik

    Saarbrücken (ADN/ND). In einer Urabstimmung hat sich am Donnerstag die überwiegende Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Bergleute an der Saar für den Streik zur Durchsetzung ihrer Forderungen entschieden. Von den 27 000 Mitgliedern der IG Bergbau und Energie an der Saar stimmten 83,62 Prozent für den Streik ...

  • Feudale enteignet

    Kairo (ADN). Der VAR-Sonderausschuß für die Beseitigung der Reste des Feudalismus in der VAR hat jetzt beschlossen, Ländereien und Vermögen von 12 feudalen Großgrundbesitzern zu beschlagnahmen. Sie hatten das Agrarreformgesetz verletzt und.Boden, den sie widerrechtlich besaßen, vor dem Staat verheimlicht ...

  • Einreise verboten

    Prat (ADN). Die Bonner Behörden haben einem Repräsentanten des tschechoslowakischen Friedenskomitees die Einreise nach Westdeutschland verweigert, meldet CTK. Er war vom Hamburger Landesfriedenskomitee eingeladen worden, an der kommenden Sonntag stattfindenden Elbe-Friedensfahrt teilzunehmen.

Seite 2
  • Stellungnahme im Auftrage der DDR-Regierung

    Berlin (ADN). Die Stellungnahme, die im Auftrage der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik vom Staatssekretär beim Ministerrat der DDR, Dr. Michael Kohl, in der Passierscheinverhandlung am 24. Juni 1966 abgegeben wurde, hat folgenden Wortlaut: I. Von der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik ging die Initiative für alle bisherigen Passierscheinabkommen mit dem Senat von Westberlin aus ...

  • Sozialistische Rationalisierung Sache kluger Menschenführung

    (Fonsetzuna von Seite 1)

    und dem Ministerrat zur Bestätigung vorgelegt werden. Es ist jetzt notwendig, überall den Stand der Arbeit zu überprüfen, mit den auf der Konferenz gestellten Forderungen zu vergleichen und die besten Erfahrungen und Beispiele zu nutzen, um Mängel und Rückstände systematisch zu beseitigen. Angefangen' ...

  • Ein Schuljahr klingt aus

    (Fortsetzung von Seite 1)

    ren daran zu gewöhnen, den pädagogischen Prozeß an ihren Schulen auf lange Sicht zu planen und zu leiten. Diskussionen und Studien solcher Probleme wie „Die technische Revolution im Sozialismus und die Erziehung der Persönlichkeit", „Zwei Bildungswege in zwei deutschen Staaten", „Politische Menschenführung und wissenschaftlicher, parteilicher Unterricht" waren dabei von Nutzen ...

  • Kein Klassenkampf?

    In Bochum sind 10 000 Arbeiter auf die Straße gegangen. Sie streikten und demonstrierten gegen Unternehmerwillkür. Sie traten an zu jenem Kampf, den schon ihre Väter, Großväter und Urgroßväter haben* führen müssen. - - . »•-;.- - — * Die Angestellten, von d?r Konzernleitung in ihrem Bürohaus eingeschlossen, klebten Zettel- an die Fenster: ...

  • Alleinvertretungsanmaßung scharf zurückgewiesen

    Pressekonferenz mit DDR-Bürgern in München

    München (ADN/ND). Sprecher der DDR und der Bundesrepublik lehnten am Freitag auf einer Pressekonferenz des „Bundes der Deutschen" in München das vom Bundestag beschlossene Gesetz über das sogenannte „freie Geleit" nachdrücklich ab und wiesen den Alleinvertretungsanspruch der Bonner Regierung zurück. Das Gesetz, so wurde betont, sei eine „ungeheure Rechtsanmaßung" und bringe eine „Verschärfung der Lage" ...

  • Parteikonferenz der LDPD beendet

    Berlin (ADN). Die VI. Konferenz der Parteibeauftragten der LDPD wurde am Freitag in Berlin mit dem' Schlußwort von Dr. Kurt Wünsche, Mitglied des Poli- .tischen Ausschusses des Zentralvorstandes und Stellvertreter des Vorsitzenden des "Ministerrates, sowie der Beschlußfassung über die Aufgaben zur Vorbereitung des 10 ...

  • Den Sozialismus schützt ein starker Schild

    Aschersleben (ADN/ND). Vor über 650 Bergarbeitern des Braunkohlenwerkes Nachterstedt appellierte am Donnerstag der Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR Admiral Waldemar Verner an die Bürger Westdeutschlands, genieinsam mit der Bevölkerung der DDR alles zu tun, damit nie wieder von deutschem Boden ein Krieg ausgeht ...

  • Filmabend der KVDR

    Ein Filmabend der Botschaft der Koreanischen Volksdemokratischen Republik fand am Freitag im Berliner Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft anläßlich des 16. Jahrestages des Überfalls der USA-Imperialisten auf Korea statt. Der Einladung des Botschafters der KVDR in der DDR, Kwon Jeng Tae, waren unter anderen gefolgt der, Minister der Justiz der DDR, Dr ...

  • Senatsbevollmächtigt^r bricht Verhandlung über Passierscheinabkommen für dringende Familienangelegenheiten ab

    Berlin (ADN). Das Presseamt beim" Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Der Vertreter der Regierung der DDR, Staatssekretär Dr. Michael Kohl, und der Vertreter des Senats von Westberlin, Senatsrat Horst Korber, trafen am' 24. Juni 1966 im Hause der Ministerien zu einer Passierscheinverhandlung zusammen ...

  • Joachim Herrmann sprach mit Rektoren

    Berlin (ADN/ND). Der Staatssekretär für gesamtdeutsche Fragen, Joachim Herrmann, führte am Freitag in Berlin mit den Rektoren der Universitäten, Hochschulen und Akademien der DDR ein Gespräch über nationale und hochschulpolitische Fragen. Dfe Begegnung befaßte sich mit den Ergebnissen der jüngsten Tagung des Rates für gesamtdeutsche Fragen, auf der die Schrift „Wohin? — Fragen — Widersprüche - Wege - Gedanken über eine demokratische Zukunft der Bundesrepublik" der Öffentlichkeit übergeben wurde ...

  • Vereinbarung mit Algerien

    DDR bildet Fachleute aus

    Eine Vereinbarung über die Ausbildung von algerischen Fachkräften ist am Freitag in Berlin zwischen Vertretern des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR und des . Ministeriums für Finanzen und Planung Algeriens getroffen worden. Gleichzeitig wurde ein Vertrag über die Ausbildung einer Gruppe algerischer Bürger in Betrieben der DDR unterzeichnet ...

  • Delegation des Politbüros auf der „agra 66

    (Fonsetzuna von Seite 1)

    Landwirte einstündige Vorträge über die Kooperationen gehört. Pr.of. Dr. Erwin Placby, Wissenschaftlicher Direktor der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, informierte die Gäste in der Halle Wissenschaft über die nächsten Anliegen. Es komme darauf an, nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion prognostisch zu behandeln ...

  • Cocktail in Kopenhagen

    Der bisherige Leiter der DDR-Handelsvertretung in Dänemark, Handelsrat Erich Andrae, gab anläßlich seiner Rückkehr in Kopenhagen einen Abschiedscocktail. Gleichzeitig stellte er den 300 Gästen den neuen Leiter der Handelsvertretung, Hahdelsrat Friedrich Wonsack, vor. Zu dem Abschiedscocktail waren Diplomaten befreundeter Länder, Parlamentsabgeordnet»?, Kommunalpolitiker, Journalisten und führende Repräsentanten der dänischen Wirtschaft, des kulturellen und öffentlichen lebens erschienen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussiebten für Sonnabend: Wechsel von starker Bewölkung und Aufheiterungen, vereinzelt kurze Schauer. Tageshöchsttemperaturen um 20 Grad Celsius. Tiefsttemperaturen nachts um 12 Grad Celsius. Schwacher, zeitweise mäßiger Wind um Südwest. Weitere Aussichten bis Dienstar: Nur vorübergehend Wetterbesserung und Erwärmung ...

  • Acht Mathematikschüler fahren nach Sofia

    Berlin (ADN). Nach einem anstrengenden Vorbereitungslehrgang wurden am -Freitag in Berlin die acht besten Mathematikschüler der 9. bis 12. Klasse für die internationale Mathematik-Olympiade nominiert. Danach wird die DDR am 5. und 6. Juli in Sofia durch Peter Enskonatus und Stefan Heinrich, Berlin, Reinhard Höppner, Cottbus, Walter Liepe, Berlin, Josef Richardt, Erfurt, Konrad Schmuedgen, Leipzig, Gert Siebert, Berlin, und Ludwig Staiger, Gera, vertreten ...

  • Zum Gastspielaustausch

    Berlin (ND). Der Theaterrat beim Ministerium für Kultur stellte in seiner jüngsten Tagung fest, daß die Gastspiele unserer Theater in Westdeutschland die Überlegenheit sozialistischer Bühnenkunst bestätigten und Anlaß zu wertvollen Gesprächen über Grundfragen der Nation gaben. Einer gedeihlichen Entwicklung steht entgegen, daß Bonn sich bisher einer staatlichen Regelung des ...

  • Polen duldet keine Revanchistenmarken

    Warschau (ADN-Korr.). Das Ministerium für Post- und Fernmeldewesen der Volksrepublik Polen hat angeordnet, Sendungen aus Westdeutschland mit Briefmarken revanchistischen Charakters nicht zu befördern. Das Ministerium nennt dabei Briefmarken, die die.Aufschrift „Stettin — Pommern" und „Königsberg — Ostpreußen" oder ähnliche Texte tragen ...

  • Diesterweg-Ehrungen

    Berlin (ND). Aus Anlaß des 100. Todestages von Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg finden im Juli in der Hauptstadt und in anderen Ortender Republik zahlreiche Diesterweg-Ehrungen -statt. Das am Ende vergangenen Jahres gebildete Diesterweg-Komitee der DDR wird in Berlin vom 4. bis 7. Juli verschiedene Veranstaltungen durchführen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Hajo Herbell, Harri Czepuck, Dr. Sander Drobela, Walter Florath, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski. Dr. Rolf Gutermuth. Georg Hansen. Klaus Höpcke, Herbert Naumann, Werner Schindler, Lieselotte Thoms, Klaus Ullrich, Dr ...

  • CDU-Vorsitzender wiedergewählt

    Berlin (ADN). Mit der Wahl des neuen Vorstandes fand die zweitägige Beratung der 8. Berliner CDU-Bezirksdelegiertenkonferenz am Freitagnachmittag ihren Abschluß. Die 18 Mitglieder des neuen Bezirksvorstandes wählten den bisherigen Vorsitzenden Heinz Rudolf Hoffmann erneut in seine Funktion.

  • Gespräch mit Dr. Kiesewetter

    Der stellvertretende DDR-Außenminister Dr. Wolfgang Kiesewetter empfing die algerische Delegation arn gleichen Tage zu einem freundschaftlichen Gespräch, in dem Fragen von beiderseitigem Interesse erörtert wurden.

Seite 3
  • Der Inhalt der komplexen sozialistischen Rationalisierung

    Was ist der Inhalt der komplexen sozialistischen Rationalisierung im Perspektivplahzeitraum bis 1970 unter den Bedingungen der technischen Revolution? Der Hauptweg, um die im kommenden Zeitraum vor uns stehenden politischen und ökonomischen Aufgaben zu lösen, ist die komplexe sozialistische Rationalisierung ...

  • Bei der wissenschaftlichen Leitung der Produktion beginnen

    Die komplexe sozialistische Rationali-' sierung beginnt bei der wissenschaftlichen Leitung der Produktion! Worauf kommt es dabei besonders an? Erstes Anliegen ist die richtige Prognose über die Entwicklungstendenzen der Technologie und der Erzeugnisse. Das muß unter dem Gesichtspunkt der ökonomischen Konsequenzen für den Bedarf und die Wege der Rationalisierung erfolgen ...

  • Komplexe sozialistische Rationalisierung - eine Hauptrichtung unserer ökonomischen Politik

    Aus der Rede des Genossen Dr. Günter Mittag auf der Konferenz in Leipzig

    Die Konferenz über Fragen der Rationalisierung und Standardisierung des Zentralkomitees der SED und des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik ist ein weiterer entscheidender Schritt bei- der Durchführung der Beschlüsse des VI. Parteitages der SED über den umfassenden Aufbau des Sozialismus unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Revolution ...

  • Neues ökonomisches System, wissenschaftlich-technische Revolution und Rationalisierung

    Mit der Problemstellung für diese Konferenz geht die Partei von den* objektiv gegebenen gesetzmäßigen Zusammenhängen zwischen den Erfordernissen der wissenschaftlich-technischen Revolution in der DDR, der vollen Ausnutzung der ökonomischen Gesetze des Sozialismus mit Hilfe des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung und der komplexen sozialistischen Rationalisierung aus ...

  • Rationalisierung und Ausarbeitung des Perspektivplans bist 970

    Die Grundfrage besteht in der konsequenten Verwirklichung der Beschlüsse über die zweite Etappe des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung, um die Durchsetzung der sozialistischen Rationalisierung zu einer Hauptrichtung unserer ökonomischen Tätigkeit zu machen. Das stellt neue, höhere Anforderungen an die wissenschaftliche Fübrungstatigkeit auf allen Ebenen ...

Seite 4
  • Um den zweckmäßigsten Einsatz aller Arbeitskräfte und hohe Effektivität der produktiven Fonds

    Was sind die wichtigsten inhaltlichen Probleme, auf die sich die komplexe sozialistische Rationalisierung richten muß? Dank der schöpferischen Initiative der Werktätigen und der gestiegenen Qualifikation der Führungskräfte in vielen Betrieben und VVB konnte in der ökonomischen Entwicklung der Deutschen Demokratischen Republik ein beachtliches Wachstumstempo der Produktion und der Produktivität und damit des Nationaleinkommens erreicht werden ...

  • Qualität und Rationalisierung

    Bei der Begründung der 2. Etappe des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung forderte Genosse Walter Ulbricht u. a., „das höchste Niveau hinsichtlich der Produktion und Rentabilität bei den volkswirtschaftlich entscheidenden Erzeugnissen zu erreichen". Das heißt, diese Erzeugnisse sind mit hoher Qualität bei niedrigsten Herstellungskosten zu erzeugen ...

  • Über die Aufgaben der VVB

    Die Durchführung der Aufgaben der sozialistischen Rationalisierung bei der Ausarbeitung und Verwirklichung des Perspektivplanes bis 1970 stellt besonders hohe Anforderungen an die Leitungstätigkeit der VVB. Die Beschlüsse der 11. Tagung des ZK haben den VVB die Aufgabe gestellt, diesen Prozeß im Industriezweig zielstrebig zu leiten und vor allem die überbetrieblichen Möglichkeiten der Rationalisierung für die Erhöhung des ökonomischen Nutzeffektes zu erschließen ...

  • Was ist eine Rationalisierungskonzeption ?

    (Fortsetzung von Seite 3) Im Prozeß der Ausarbeitung der Rationalisierungskonzeptionen, der sich gegenwärtig vollzieht, sind Probleme und Unklarheiten aufgetaucht, die eine klare Beantwortung der Frage fordern, was ist eine RationaUsierungskonzeption, warum Ist sie notwendig, und wie ist ihre Beziehung ...

  • Rationalisierung durch Standardisierung

    Die Grundaufgabe auf diesem Gebiet besteht darin, die Standardisierung inhaltlich und organisatorisch auf allen Ebenen in die Planung und Leitung des einheitlichen Reproduktionsprozesses einzubeziehen, und zwar ausschließlich unter dem Gesichtspunkt: Wo bringt die Standardisierung die höchste volkswirtschaftliche ...

  • Die Bereitstellung von Rationalisierungsmitteln

    Von ausschlaggebender Bedeutung für das Tempo der Rationalisierung ist die Bereitstellung der erforderlichen Rationalisierungsmittel. Zur Deckung des Bedarfs an Rationalisierungsmitteln müssen drei Wege beschritten werden: Erstens kommt es darauf an, die Serienproduktion von Rationalisierungsund Automatisierungsmitteln in den Zweigen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik vorrangig zu entwickeln ...

Seite 5
  • Komplexe sozialistische Rationalisierung - eine Hauptrichtung unserer ökonomischen Politik

    , (TorUetzungjoon Seite 4)

    Große Möglichkelten zu einer besseren und Intensiveren Form der Rationalisierung ergeben sich durch die Arbeitsteilung auf dem Gebiete der Zulieferindustrie. Von entscheidender Bedeutung 'für die Durchführung der komplexen sozialistischen Rationalisierung unserer Volkswirtschaft als Grundlinie des Perspektivplanes ist die prinzipielle Veränderung der Planung und Leitung des Bauwesens einschließlich der Baumaterialienindustrie ...

  • Nach Gewitter viel Stimmung

    Reihenfolge im 1500-m-Lauf: Norpoth, May, Keino / Viel Beifall für gute Jugendliche

    Von unserem Berichterstatter Klaus Ullrich Die erste Prüfung dieses IV. Olympischen Tages der Leichtathletik galt den Nerven aller, die erwartungsfroh in die Cantianstraße gekommen und von wilden Regenschauern schon bald wieder in die Flucht getrieben worden waren. Aktive, Kampfrichter und Zuschauer hofften unter schützenden Dächern auf helleren Himmel ...

  • Volksgüter schaffen Vorlauf für LPG

    Georg Ewald und Gerhard Grüneberg auf der III. VEG-Konferenz

    Leipzig (ND). Die III. Konferenz der Werktätigen der Volksgüter begann am Freitag in der Leipziger Kongreßhalle am Zoo. 1100 Delegierte und Gäste, unter ihnen die Kandidaten des Politbüros Georg Ewald und Gerhard Grüneberg, nehmen an der zweitägigen Konferenz teil. Die Teilnehmer beraten, wie die Volksgüter einen Vorlauf in der Produktion und in der Arbeitsproduktivität erreichen können, wobei niedrige Kosten, hohe Rentabilität und beste Qualität der Erzeugnisse die wichtigsten Maßstäbe sind ...

  • Nutzen von Erzeugnisgruppen

    Die Leicht-, Lebensmittel- 4ind bezirksgeleitete Industrie, deren Vertreter unter Leitung von Minister Johann Wittik beraten, ist besonders für eine bessere Versorgung der Bevölkerung verantwortlich. Direktor Müller von der WB Konfektion legt dar, wie in seinem Industriezweig eine wirksame komplexe Rationalisierung nur über die Erzeugnisgruppen möglich ist ...

  • Früher 400 jetzt 40Einkäufer

    In der Arbeitsgruppe Sieben, die von Minister Günter Sieber geleitet wird, beraten Fachleute aus dem Groß- und Einzelhandel, einigen wichtigen Konsumgüterzweigen und der Landwirtschaft über ihre gemeinsame Aufgabe, die rationelle und kontinuierliche Versorgung der Bevölkerung. Anknüpfend an die Rede' des Genossen Walter Ulbricht vom Vortag, beschäftigt sich Harri Gerold, Generaldirektor der Vereinigung Volkseigener Warenhäuser „Centrum" ...

  • Intercup: FCV in Neunkirchen

    Von den fünf Mannschaftenj die die DDR im Fußball-Intercup vertreten, werden vier am Wochenende zu schweren Auswärtsspielen reisen müssen: Der FC Carl Zeifis Jena trifft in Stockholm auf den AIK, der in der ersten Runde Gornik Zabrze nur knapp: 2:3 unterlag. Der FC Vorwärts Berlin gastiert bei Borussia Neunkirchen, Dynamo Dresden muß zu Polomia Bytom, und der 1 ...

  • Jenaer Erfahrungen

    In der Arbeitsgruppe riMetallverarbeitende Industrie" debattierten rund 500 Teilnehmer unter Leitung von Minister Dr. Rudi Georgi. Dr. Rolf Berger, Stellvertreter des Vorsitzenden , des FDGB-Bundesvorstandes, knüpft an einen Hauptgedanken im Referat Walter Ulbrichts an und begründet die Verantwortung vor allem der Gewerkschaftsfunktionäre in allen Betrieben, mit den Werktätigen zum Wohle der Werktätigen zu rationalisieren ...

  • Schöpferische Diskussion in sieben Arbeitsgruppen

    Von unseren Berichterstattern Die Arbeitsgruppe „Chemische Industrie" leitet Minister Günther Wyschofsky. Der Vorsitzende des Zentralvorstandes der IG Chemie, Joachim Winkler, fordert von den Leitern und Gewerkschaftsfunktionären des Industriezweiges, jetzt allen Werktätigen die Rationalisierungskonzeption überzeugend zu erklären ...

  • 500 in den Startlisten für Cottbus

    Mehr als 500 Aktive haben sich in die Startlisten für, das morgige Berlin- Cottbus—Berlin eingetragen, das zum erstenmal seit langen Jahren wieder mit Unterstützung des „ND" ausgetragen wird. Nach dem Ehrenstart vor dem „Pfefferberg" an der Schönhauser Allee (Senefelderplatz) — hier wurde 1947 das erste Nachkriegsrennen nach Cottbus gestartet — geht es um 7 ...

  • Rationeller Transport — wie?

    Nur zur Hälfte setzt sich die Arbeitsgruppe „Verkehr und Verbindungswesen", die von Minister Dr. Erwin Kramer geleitet wird, aus Mitarbeitern dieses Bereiches zusammen. Sie beraten gemeinsam mit Vertretern anderer Volkswirtschaftszweige Probleme, die sich beim Übergang zu einer neuen Qualität der Rationalisierung von Transport- und Nachrichtenprozessen auftun ...

  • Investitionen richtig genutzt?

    Ein Arbeitsplatz in den Walzwerken der DDR kostet heute rund 100 000 Mark, erläutert der Generaldirektor der WB Stahl- und Walzwerke, Mannfried Schubert, in der Arbeitsgruppe „Grundstoffindustrie, Erzbergbau, Metallurgie und Kali", die unter Leitung von Minister Dr. Kurt Fichtner tagt. Er sagte: „Eine höhere Effektivität ist in unserem Industriezweig nicht dadurch zu erzielen, daß wir weitere neue Werke auf grüner "Wiese errichten ...

  • SPORT KURZ BERICHTET

    Beim ersten CHIO-Reitturnier In der DDR (Markkleeberg) gewann Unterleutnant Hakus auf Koran die Springprüfung der schweren Klasse. In der Dressurprüfung um den Sankt-Georg-Preis war Unteroffizier Köhler auf Neuschnee erfolgreich. Sieger im Zeitspringen der Klasse SA wurde Stabsgefreiter Lampe auf Dugena ...

  • Weiter am Wochenende

    Leichtathletik. Junioren-Landerkampf DDR-Ungarn (männl. und weibl.) in Frankfurt (Oder) Sonnabend und Sonntag. Internationales Sportfest in Potsdam am Sonntag. Motorsport. Internationale Pneumant- Rallye mit Start und Ziel in Berlin (bis Sonntag). Pferdesport CHIO-Relt- und Springturnier in Markkleeberg bis Sonntag ...

  • Felder mit 100 ha

    Der Vorsitzende der LPG Görzig, Fritz Woit, legte die Erfahrungen dar, die in der Kooperationsgemeinschaft Gröbzig, Görzig und Osternienburg bei der Rationalisierung gesammelt wurden. Mit der Einführung von Hauptproduktionsrichtungen in den drei LPG • und dem schrittweisen Übergang zu industriemäßigen Produktionsmethoden konnte die Produktion von 1963 bis 1965 auf 136 Prozent gesteigert werden ...

  • Rostock lernt von Kiew

    Bezirksbaudirektor Loul- aus Rostock erläutert, wie das Wohnungsbaukombinat der Hafenstadt schrittweise zu modernen Leitungsmethoden übergeht. Nach dem Vorbild des Kiewer Wohnungsbaukombinates Nummer drei soll die Fließfertigung von Wohnungen mit Hilfe der Netzwerkplanung vorbereitet werden. Der Vorsitzende des Zentralvorstandes der IG Bau/Holz, Lothar Lindner, geht in seinem Diskussionsbeitrag davon aus, daß etwa 35 Prozent aller Arbeiter der Bau- und Montagekombinate in Wohnlagern leben ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

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  • Luther in Führung

    Bei den Einzelkonkurrenzen der Asphalt-Kegelweltmeisterschaften In Bukarest erreichte Eberhard Luther (DDR) mit 957 Punkten beim ersten Durchgang der Herren das weitaus beste Ergebnis. Bei dem Damenwettbewerb haben sich die Vertreterinnen der deutschen Nationalmannschaft ebenfalls erfolgversprechende Ausgangspositionen geschaffen ...

  • Arbeitsaufwand in Stunden

    In der gestern veröffentlichten Rede des Genossen Walter Ulbricht muß es im Abschnitt „Landmaschinenbau" (Seite 4, dritte Spalte, ab 12. Zeile) richtig heißen: „Wenn 1963 der Gesamtaufwand an Arbeltskraft für jede Dezitonne Kartoffeln noch bei 1.5 bis 2,5 Arbeitskräftestunden und 1965 bei 1,1 Arbeitskräftestunden lag, so kann mit dem Einsatz des Maschinensystems der Aufwand auf etwa 0 ...

  • Um deutsche Turnmeistertitel

    In Karl-Marx-Stadt treten am Wochenende die besten Turnerinnen der DDR "zum Kampf um den Titel des Deutschen Meisters im Olympischen Achtkampf und an den einzelnen Geräten an. Außerdem geht es auch schon um Fahrkarten zu den Weltmeisterschaften in Dortmund. Die Achtkampf-Titelverteidigerin Ute Starke und die Silbermedaillengewinnerin Birgit Radochla sind leider erkrankt So gilt Erika Barth-Zuchold, die Meisterin von 1964, als Favoritin ...

Seite 6
  • Teil des Systems

    Sie tut es, weil sie im System des staatsmonopolistischen Kapitalismus unter Preisgabe sozialdemokratischer Politik, gar nicht zu reden von sozialistischen Prinzipien, die dieser Partei ganz früher einmal eigen waren, eine bestimmte Rolle und Funktion übernommen hat. Die Führungsschicht der SPD — auch das haben Zusammensetzung und Verlauf des Parteitages bestätigt — ist in einer bisher nie dagewesenen Weise mit dem imperialistischen Staat und der Monopolbourgeoisie verwachsen ...

  • Leber hat gut gelernt

    —seh— Der Vorsitzende der westdeutschen IG Bau/Steine/Erden, Georg Leber, hat seine Lektion auf dem SPD- , Parteitag wahrhaftig gut gelernt. Auf dem Kongreß seiner Gewerkschaft in Bremen schloß er sich in ollen Fragen den Forderungen der CDU-Führung an. Erhard hatte verlangt, die Arbeiter sollten zwei Stunden länger schuften ...

  • Meinungsaustausch muß Klarheit schaffen

    In der wachsenden Verflechtung mit Staat und Monopolen, in ihrer Rolle und Stellung innerhalb des staatsmonopolistischen Systems sind wesentliche Gründe für die Gemeinsamkeitspolitik mit der Staats- und Monopolpartei , zu suchen. Das bedingt ihr Bekenntnis zu diesem imperialistischen Staat und ihre gesamtdeutschen Vorstellungen im Sinne des Imperialismus ...

  • Ruhrkumpel errangen Kompromiß

    Bonn stützt Kohlekonzerne mit 140 Millionen aus Steuermitteln ab

    Korrespondenz aus Westdeutschland Gelsenkirchen. Wenige Stunden vor dem Beginn des Bergarbeiterstreiks im Ruhrrevier haben die Zechenherren nachgeben müssen. Die Kumpel erzwangen von den Unternehmern ein Angebot. Das ist ein erster bescheidener Teilerfolg. Dadurch ist jedoch die Lage im Bergbau nicht gelöst ...

  • Will die SPD-Führung ein imperialistisches Deutschland?

    angepackt, wenn es um die Wiedervereinigung geht, weil man im Gegensatz zur CDU, zu Mendes „Grauem Plan" und zu den Berichten des Forschungsbeirates nicht allzu offen die Ausdehnung des Kapitalismus auf ganz Deutschland propagieren möchte. Da hört sich das — und nicht nur auf dem Parteitag— so an: Das System der „Freiheit", wie es in der Bundesrepublik herrsche, müsse auf die DDR übertragen werden, weil es hier angeblich ein System der „Unfreiheit" gäbe ...

  • Der Direktor will besänftigen

    Um 10 Uhr kam es zu einer erregten Begegnung zwischen dem Vorsitzenden des Vorstandes der Friedr. Krupp-Werke AG, Klotzbach, und einigen hundert Arbeitern in der Vorhalle des Verwaltungsgebäudes. Klotzbach hatte es abgelehnt, auf dem Vorplatz vor allen Arbeitern zu sprechen. Klotzbach sagte, er habe volles Verständnis für die Erregung der Arbeiter im Bochumer Verein ...

  • Die Vorreiter

    Es soll nur untersucht werden, inwieweit auf dem Dortmunder Parteitag versucht wurde, doch noch ans Ziel der Wünsche des deutschen Imperialismus zu gelangen. Die SPD-Führung hat auf diesem Parteitag deutlich gemacht, daß sie nicht nur dabeisein will, wenn der deutsche Imperialismus in die DDR einzudringen versucht, sondern sie hat dabei die Rolle eines Vorreiters übernommen ...

  • Josef Ledwohn zum Kompromißvorschlag

    Dflsseidorf (ADN). In einer Stellungnahme des ehemaligen Landtagsabgeordneten von Nordrhein-Westfalen Josef Ledwohn zum Kompromißvorschlag an die Bergarbeiter heißt es: „Wie sieht der den Zechenherren, der Bundes- und Landesregierung abgezwungene Kompromißvorschlag aus? Das jetzt gemachte Angebot von ...

  • Wo bleiben die SPD-Funktionare?

    Auf dem Vorplatz des Verwaltungsgebäudes gingen die erregten Diskussionen weiter. Ein Arbeiter sagte: „Wenn hier nicht Wahlen vor der Tür stünden, Würden die ganz anders mit uns umspringen. Sie hätten längst die Polizei auf uns gehetzt." Vielfach wurde bedauert, daß Betriebsratsvorsitzender Nieswandt und Arbeitsdirektor Geldmacher nicht entschieden für die Arbeiter eintreten ...

  • Westberlin wird mißbraucht

    Berlin (ADN/ND). Der Leiter der Presseabteilung des DDR-Außenmini- .steriums, Ernst-Otto Schwabe, verwies in Berlin darauf, daß die widerrechtlichen Versuche westdeutscher 'Politiker und Institutionen, ihre Amtsgeschäfte in Westberlin auszuüben, ein fester Bestandteil der chauvinistischen Hetze und der revanchistischen Forderungen Bonns seien ...

  • Ferienheime sollen geschlossen werden

    Klotzbach wurde unsicher: „Hier kann man nicht verhandeln. Gehen Sie an die Arbeit. Ich will mit den Vertrauensleuten verhandeln." Zwischenrufe unterbrachen ihn: „Wir wollen konkrete Antworten haben." Darauf Klotzbach: „Im Werk gibt es Beunruhigung über einen Abbau sozialer Leistungen. Es ist überhaupt noch nichts beschlossen ...

  • Vietnam-Aggression fördert Preisauftrieb

    Washington (ADN). Die Inflationstendenzen in der USA-Wirtschaft, die im vergangenen Jahr vor allem durch den Vietnam-Boom in der Rüstungsindustrie gefördert wurden, halten weiter an. Das erklärte der Vorsitzende des Federal Reserve Board, Martin, vor einem Ausschuß des Kongresses in Washington. Er wies darauf hin, daß die Preise in den letzten Monaten stärker als bisher angezogen haben ...

  • Kapitalismus als Selbstverständlichkeit?

    Professor Schiller, der Wirtschaftsexperte des Partei vorstandes, hat sich auf dem Parteitag zur bestehenden Ordnung in Westdeutschland folgendermaßen geäußert; „Wir leben in einer Wettbewerbsgesellschaft Das wird auch so bleiben. Die treibenden Kräfte des Leistungswettbewerbes müssen erhalten und gefördert werden ...

  • Arbeiter zwangen Krupp-Direktor zum Abtreten

    Minutenlang hallten Sprechchöre durch das Werkgelände

    Von unseren Korrespondenten Herbert Anna s und H a k o Bochum. Der überwiegende Teil der Zechenbelegschaft des Krupp-Werkes Bochumer Verein setzte am Freitag den Streik fort, der am Donnerstag gegen die angekündigten Massenentlassurigen von 3200 Arbeitern und den rigorosen sozialen Abbau begonnen hatte ...

  • DDR-Jugenddelegation in Oberhausen

    Oberhausen (ADN/ND). Eine 22köpfige Delegation von Mitgliedern und Funktionären der FDJ und des FDGB traf am Freitag in der Ruhrstadt Oberhausen ein. Die Gewerkschäfts- und Jugendfunktionäre der DDR werden am Sonnabend und Sonntag mit jungen Gewerkschaftern und Jugendvertretern aus dem Ruhrgebiet in Oberhausen über Fragen und Probleme diskutieren, die die Jugend beider deutscher Staaten angehen ...

  • Milliardenraub an Versicherten

    Bonn (ND). Die westdeutschen Minister für Arbeit, Wirtschaft und Finanzen haben am Donnerstag festgelegt, daß die Beiträge Jür die gesetzliche Rentenversicherung "ab 1. Januar 1968 von 14 auf 15 Prozent erhöht werden. Für die Arbeiter und Angestellten entsteht dadurch eine Mehrbelastung von 1 Milliarde DM im Jahr ...

  • Drohungen folgen

    Dann würde der Krupp-Vorstandsvorr sitzende noch deutlicher: „Um die Stahlindustrie1 steht es_ schlecht. EJin Werk versucht' döAJ "anderen' die" Aufträge wegzunehmen und die Preise zu unterbieten. Wenn ihr streikt, dann übernimmt die Konkurrenz die Aufträge des Bochumer Vereins. Der Streik nützt auch nur der Konkurrenz in Frankreich, Belgien und Italien ...

  • Stundenlohn 97 Pfennig

    Köln (ND). In der westdeutschen elektrotechnischen Industrie werden noch Stundenlöhne von 97 Pfennig gezahlt Dies wurde jetzt während eines Gerichtsprozesses gegen zwei,Mädchen bekannt, die eine Rentnerin ausgeplündert haben. Das Werk wird nicht genannt, in dem die Mädchen beschäftigt waren. Sie arbeiteten in der „Abteilung Kabel 3" einer elektrotechnischen <F ...

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  • Finnland geht von der Realität aus

    Die Moskau-Reise de Gaulles hat den Finnland-Besuch des sowjetischen Ministerpräsidenten Kossygin — was die Aktualität betrifft — überholt In allen Gesprächen, heute in Moskau, gestern in Helsinki, ging es jedoch um eines: um Wege zur Festigung der europäischen Sicherheit Der sowjetisch-finnische Vorschlag, eine europäische Sicherheitskonferenz einzuberufen, ist insbesondere in Skandinavien begrüßt worden ...

  • Der Ring wird gesprengt

    Nachdem am 22. Juni die Hitlertruppen die erste ■ Verteidigungslinie überrannt hatten, führten sie ihre Angriffe schon am zweiten Tag direkt gegen die Vororte' Lijepajas. Ihre Luftlandetruppen hatten bereits die Eisenbahnlinie nach Riga abgeriegelt, so daß die sowjetische Hafenstadt faktisch abgeschnitten war ...

  • Die zehn des Röten Lijepaja Tage

    Der Anfang vom Ende des Unternehmens „Barbarossa" mit Leninpreisträger Sergej S mir no w

    „Trotz schwerer Vejjuste kündigte sich der Sieg unserer Waffen 1945 schon in den furchtbaren Juni tagen1 nach .dem Hitlerüberfall im Jahre, 1941 an. Üas blitzkriegerische' .Unternehmen Barbarossa' scheiterte bereits in Brest, Odessa ■und nicht ..zuletzt in Lijepaja, bevor es »uf der Wolokolamsker Chaussee vor Moskau,zu Gfabe" ...

  • Blickpunkt Ostseewoche

    Die Vorbereitungen zur diesjährigen Ostseewoche zeigen, daß das In-* teresse für dieses Freundschaftstreffen der Völker alles bisher Dagewesene übertrifft. Diese Feststellung traf der stellvertretende DDR-Außenminister Herbert Krolikowski am Freitag in einer Erklärung zu dem traditionellen Treffen, das am 10 ...

  • Wir sind auf dem richtigen Weg

    De Gaulle und Podgorny sprachen in Nowosibirsk

    Nowosibirsk (ADN/ND). Auf dem Frühstück, das ihm zu Ehren am Freitag in Nowosibirsk gegeben wurde, fand der französische Staatspräsident herzliche Worte für die Gastgeber. „Sibirien", so sagte er in einer Tischrede, „ist für die Franzosen ein geheimnisvolles und interessantes Land, ein Land voller Poesie und Romantik ...

  • Kein neues Sprungbrett für Bonn

    Die sowjetische Öffentlichkeit aber würdigt und verehrt die Helden jener schweren Kämpfe zu Beginn des Hitlerüberfalls. Heute gibt es in der Sowjetunion Millionen Schüler, Junge Pioniere und Komsomolzen, die sich der Bewegung der „Pfadfinder zu den Schlachtorten und Gedenkstätten des Großen Vaterländischen Kriegs der UdSSR" angeschlossen haben ...

  • ASPAC

    Unter der harmlos erscheinenden Bezeichnung „ASPAC" (Asian and Pacific Council = Asiatisch-Pazi-^ fischer Rat) hat ein neues aggres-* sives Gebilde die Bühne der internationalen Politik betreten. Es wurde im Ergebnis der in der vorigen Woche beendeten Konferenz der Außenminister einiger Länder Asiens und des pazifischen Raumes in Seoul aus der Taufe gehoben ...

  • Erste Maidemonstration Rußlands e

    Es war also etwas' völlig anderes, was nur unter schweren Opfern überwunden werden konnte: das Rote Lijepaja. „Unternehmen Barbarossa" gründete sich auf der faschistischen Vorstellung, der „tönerne Koloß Rußland" würde nach den ersten militärischen Schlägen zerbersten. Die „bittere Lehre" von Lijepaja besteht darin, daß sich hier Sowjetarmee und Teile der Industriearbeiterschaft zur Verteidigung fest vereinten ...

  • Couve de Murville: Vertrauensklima notwendig

    Moskau (ADN). Der französische Außenminister Maurice Couve de Murville, der Staatspräsident-de Gaulle aul seiner Sowjetunion-Reise begleitet, erklärte in einem Interview mit dem französischen Rundfunk: „Franzosen, Russen und wahrscheinlich andere Völker dei Welt haben den Wunsch, daß der Krieg in Vietnam eingestellt wird und da£ man zu einer Regelung auf der Basis dei Genfer Abkommen von 1954 gelangt ...

  • 200000 in Phoengjang: Amis, laus aus Südkorea

    Phoengjang (ADN). 200 000 Einwohner Phoengjangs begingen am Freitag mit einer Massenkundgebung den Kampftag für den Abzug der USA-Truppen aus Südkorea. Die Redner verurteilten die neuen Kriegsvorbereitungen der USA- Imperialisten und der südkoreanischen Pak-Tschung-Hi-Clique und protestierten gegen den von den USA-Aggressoren in Vietnam entfesselten verbrecherischen Krieg ...

  • KP der USA setzt Beratungen fort

    New York (ADN). Die Delegierten de« XVIII. Parteitags der KP der USA debattierten am Donnerstag über den Rechenschaftsbericht, der von Gus Hall erstattet worden war. Aus Sicherheitsgründen sind die Sitzungen nicht öffentlich. Die Zugehörigkeit zur Partei wird in den USA auf Grund zahlreicher antikommunistischer Gesetze verfolgt ...

  • Schwere Schäden in Taschkent

    Taschkent (ADN). Einzelheiten über das Ausmaß der Schäden; die die Erdbeben in der Hauptstadt Usbekistans angerichtet haben, teilte am Donnerstag der 1. Sekretär des Taschkeriter' Stadtkomitees der KP Usbekistans, Salich Rassulow, mit. Wie aus seinem Bericht in einer Taschkenter Zeitung hervorgeht, wurden ...

  • Botschaft Barzanis an Aref und Bazzaz

    Bagdad (ADN). Der Kurdenführer Mulla Mustafa Barzani hat, wie Radio Bagdad am Donnerstagabend meldete, dem ■ irakischen Präsidenten Abdel Rahman Mohammed Aref und Ministerpräsident Dr. Abdul Rahman al Bazzaz eine Botschaft übersandt. Darin bezeichnet Barzani die Fernsehansprache von Ministerpräsident Bazzaz vom 15 ...

  • Bulgarische Delegation besucht Mongolei

    Sofia (ADN-Korr.). Eine Partei- und Staatsdelegation der Volksrepublik Bulgarien wird auf Einladung des ZK der Mongolischen Revolutionären Volkspartei, des Präsidiums des Großen Volkshurals und des Ministerrates der Mongolischen Volksrepublik in der zweiten Julihälfte der MVR einen offiziellen Freundschaftsbesuch abstatten ...

  • Artikel Herbert Warnkes im KPdSU-Organ

    Moskau (ADN-Korr.). Herbert Warnke, Mitglied des Politbüros des ZK und Vorsitzender des FDGB-Bundesvorstandes, veröffentlichte am Freitag in der „Prawda" einen längeren Artikel unter der Überschrift: „Die Arbeit ist die Quelle des Wohlstandes". Ausgehend von der Feststellung, daß die Arbeiterklasse der ...

  • Kossygin zu späterem Termin nach Schweden

    Stockholm (ADN). Der für Mitte Juli vorgesehene offizielle Besuch des sowjetischen Ministerpräsidenten Alexej Kossygin in Schweden ist auf sowjetisches Ersuchen verschoben worden. Dies teilte das schwedische Außenministerium am Donnerstagabend mit Der schwedische Ministerpräsident erklärte dazu, ein neuer Besuchstermin werde später festgesetzt ...

  • Tschou En-lai in Tirana

    Tirana (ADN). Eine chinesische Partei- und Regierungsdelegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des ZK der KP Chinas Ministerpräsident Tschou En-lai ist am Freitagvormittag in Tirana eingetroffen.

  • Was sonst noch passierte

    Rosa Muhlbacher, Interpretin Tiroler Volkslieder, singt so laut, daß sich Wissenschaftler für ihre Stimme interessierten. Sie maßen die Lautstärke: 102 Phon. Ein-Preßlufthammer schafft 90 Phon.

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  • Premiere in Bautzen

    Peter Mahlings Schauspiel „Der Nachtpatient" uraufgeführt

    Farbenfroh wie sorbische Volkstrachten ist das Fahnen- und Girlandenkleid, das die Stadt Bautzen in diesen Tagen angelegt hat. Ihr Willkommensgruß — Witajce k nam — tausendfach dargebracht auf Spruchbändern, Ehrenpforten, auf von Kindern gemalten Plakaten und in Schaufensterdekorationen gilt den vielen Hunderten Mitwirkenden und Zehritausenden sörbiSehen, 'deutschen und ausländischen Gästen des Festivals der sorbischen Kultur ...

  • Reifeprozeß

    Entdeckungen machten auch die Leser, die Studenten und Parteiveteranen, Arbeiter und Staatsfunktionäre, die sich in Lesungen und Pressediskussionen zum Wort meldeten. Wenn ein Arbeiter über das Verhältnis von Mühe und Spaß reflektiert, wenn Studenten die mora^ lischen Halbheiten Iswalls in seiner Beziehung ...

  • Komik der Hilflosen

    Richtige ästhetische Wertungen widerspiegeln objektive Verhältnisse, und es ist gesetzmäßig, daß die antikommunistische bürgerliche presse bereitwillig den Part des komischen Helden übernommen hat. Um Kants Talent zu huldigen, erdachten einige Kritiker besondere stilistische Feinheiten: er schreibe mit,„leserlicher, Eleganz",„e& ...

  • Konsequenz der Halbwahrheit

    Auf der Grundlage verkehrter Voraussetzungen führen auch halb richtige Beobachtungen zu ganz falschen Urteilen, etwa wenn „Die Aula'' eine „proletarische Feuerzangenbowle" genannt wird — was in einer Kritik als* Lob gemeint ist — oder wenn abfällig von „Kameradschaftsidylle" die Rede ist (das soll an Remarque erinnern) ...

  • Fest der sorbischen Kultur

    Grußschreiben des Zentralkomitees

    Berlin (ND). An die Teilnehmer des Festivals der sorbischen Kultur richtete das Zentralkomitee ein vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, unterzeichnetes Grußschreiben, in dem es u. a. heißt: „Das Zentralkomitee grüßt die Teilnehmer des Festivals der sorbischen Kultur auf das herzlichste, und wünscht für dieses bedeutsame Ereignis im Leben der sorbischen Werktätigen großen Erfolg ...

  • Schlagerparade 1966

    Das Vorferienprogramm des Friedrichstadt-Palastes ist üblicherweise — mal mehr, mal weniger — eine Parade der Schlager und Schlagersänger. Es handelt sich um ein „Wolfgang-Brandenstein"-Programm, er schrieb das Buch, fuhrt Regie, wirkt als Sprecher mit und läßt seine bekannte Truppe paradieren: Die Babsis, den Michaelis-Chor, den Komiker Peppi Zahl, eine weiße Maus sowie die versierten Instrumentalisten, die oft so tun, als hätten sie gar nichts zu tun ...

  • Entdeck normalen Lebens ung

    „Die Aula", die Literatlirgesellschaft und die Kritik Von Professor Dr.Hans Kaufmann

    aus dem gewöhnlichen Alltag, Schnurren über gute und schlechte Hunde, schwarze Hüte und weiße Koffer mit der gleichen erzählerischen Geduld darbietet wie die wesentlichen Erlebnisse seiner Helden, die Mitgestalter des Sozialismus sind, erzeugt Kant den Eindruck, daß sozialistische Verhältnisse und Verhaltensweisen normales Leben sind ...

  • Menschenfreundlichkeit

    Kant sucht nicht den illusorischen Anschein zu erregen, als seien alle unsere Lebensbeziehungen ideal, doch gestaltet er Menschenfreundlichkeif als unter unseren Bedingungen möglich, ja ihnen angemessen. Er behauptet nicht, alles sei leicht, sondern zeigt, daß auch das Verwickelte durchschaubar ist und gemeistert werden kann ...

  • DDR im Internationalen Musikrat

    Berlin (ADN). Als eine Würdigung des Musiklebens der DDR bezeichnete der Generalsekretär des Musikrats der DDR, Prof. Nathan Notowicz, die Aufnahme der DDR-Organisation als nationale Sektion des Internationalen Musikrates (IMC). Die DDR-Delegation hatte eine Einladung erhalten, an der diesjährigen IMC-Generalversammlung in Rotterdam als Beobachter teilzunehmen ...

  • zum Meinungsaustausch

    Berlin , (ADN). Das- Juni-Heft der „Neuen Deutschen Literatur" steht mit vielen Beiträgen, darunter auch einer Arbeit von Hermann Kant, im Zeichen des von der SED begonnenen nationalen Meinungsaustausch*. Bernhard Seeger ist mit ersten größeren Teilen des Fortsetzungsbandes von „Herbstraudi" vertreten ...

  • Nicht nur Hysteriker

    Berlin (ADN). Die anonymen Schmähanrufe und Attentatsdrohungen gegen die DDR-Künstlerin Vera Oelschlegel und das „Ensemble" 66" vor ihrem ersten westdeutschen Qastspiel in München vom 28. bis 30, Juni haben in der DDR Empörung ausgelöst. Hinter diesen Schmähungen stecken zweifellos nicht nur Hysteriker und Verrückte, erklärte die Berliner Brecht-Interpretin am Donnerstag vor ihrer Abreise in einem Pressegespräch ...

  • " Zweimal neues Kabarett

    Eigentlich ist der Titel übertrieben; denn nicht alles, was „Die Taktlosen" — - Laienkabarettisten vom Klubhaus der Gewerkschaften in Halle — in ihrem neuen Programm bieten, ist richtig durchdacht, und soviel Geld hat das • neue Distel-Programm („Seid verschlungen, Millionen") auch nicht gekostet. Insgesamt ...

  • Sartre und Picasso stifteten Werke

    Paris (ADN). Bekannte französische Künstler wie Sartre und Picasso beteiligten sich an einer Solidaritätsaktion für die spanischen Studenten, die im März gegen die Einmischung des Franco- Regimes in ihre Angelegenheiten protestiert hatten und deshalb verhaftet und mit Geldstrafen belegt worden waren ...

  • Normales Leben

    Kennzeichen dieser bewußten Einbettung seines Werkes in eine schon konsolidierte sozialistische Entwicklung ist die vielfach erörterte „subjektive" Erzählweise, der Schein, als ließe sich der Autor von seinen Erinnerungen und Einfällen treiben. Indem er Arabesken

  • Cervantes in Sorbisch

    Bautzen (ADN). Zu Ehren des Festivals der sorbischen Kultur brachte jetzt der volkseigene Domowina-Verlag Bautzen erstmalig Novellen von Miguel Cervantes In sorbischer Übersetzung heraus. Gegenwärtig zeigt der Verlag eine repräsentative Buchausstellung in Bautzen.

  • Endrunde des Tschäikowski-Wettbewerbs

    Moskau (ADN). Unter den Pianisten, die nach der Beendigung der zweiten Runde des III. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs für die Finalrunde nominiert 'wurden, befindet sich Peter Rösel aus der DDR. Der Sprung in die Endrunde gelang insgesamt 14 Pianisten.

  • Meredith-Marsch unterstützt

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    New York (ADN). Die USA-Schauspieler Sammy Davis jr., Marion Brando, Burt Lancester und Frank Sinatra werden nach Mississippi fliegen, um den Meredith-Marsch für die Bürgerrechte der Neger zu unterstützen.

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  • In Druck mit dem Luftdruck?

    Klagen über einen hohen Reifenverschleiß hört man vielfach in den Genossenschaften. Als Hauptursachen hierfür erfährt der Besucher auf dem Pflegestand des Technikgeländes in Markkleeberg: Zuwenig; oder zuviel Luft! Die Erklärer am Stand, Helmut Knorn vom VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig und Karl- Heinz Seidel vom VEB Traktorenwerk Schönebeck, nennen das sogar als häufigsten Mangel bei der 'Pflege landwirtschaftlicher Großmaschinen ...

  • Bestechende Parameter

    Die Hochdrucksammelpresse K 442 und das Zusatzgerät Ballenwerfer K 490 aus Neustadt haben das Interesse des LPG- Vorsitzenden in Markkleeberg geweckt. Der Vorsitzende hat gute Gründe. Ein Techniker würde sie so formulieren: „Das Fortschrittwerk schloß mit diesem Aggregat eine empfindliche Lücke im Maschinensystem Futter^ und Getreidebau ...

  • Fahrbares Schöpfwerk praktisch erprobt

    Große Aufmerksamkeit erregte auf der „agra 66" das Modell eines fahrbaren Schöpfwerkes. Wissenschaftler des Instituts für Meliorationswesen der Universität Rostock entwickelten dieses Aggregat. Gegenwärtig werden damit Leistungen — entsprechend der unterschiedlichen Förderhöhe — von 400 bis 600 Kubikmeter Wasser je Stunde- erreicht ...

  • Heuzeit — Hastzeit

    Nach seinem Besuch der „agra 66* fand Gerhard Kernchen, LPG-Vorsitzender in Locktow, Kreis Beizig, das ganze Dorf auf den Rädern. Die letzten Heufuhren schwankten in die Scheunen. Der stämmige Vorsitzende erinnerte sich: „Heuzeit war in meinen Jugendjahren Hastzeit. Damals zog alles auf die Wiesen: Großeltern, Vater und Mutter ...

  • Der Barkas 1000

    für den Traktorenprüfdienst, den veterinärmedizinischen Dienst, für Labor- und Vermessungsarbeiten wurden B lOQO-Kastenwagen mit den erforderlichen Geräten ausgerüstet. > Das Institut für Landtechnik der LPG-Hochschule Meißen testete,den Barkas s.echs W07 chen lang. Rund 6000 km legte der Wagen zurück ...

  • Quellen der Fruchtbarkeit

    Ein jahrhundertealtes Streben der Landwirte gilt, wie es die Universität im Grünen bestätigt, in unseren Tagen mehr denn je: die Fruchtbarkeit der Äcker und Wiesen durch Be- oder Entwässerung mehren. Schöpfräder zur Bewässerung von Acker- und Grünland sind seit der Bronzezeit bekannt. Zunächst wurden an einem Rad- Töpfe befestigt, die beim Drehen des Rades Wasser ...

  • Aggregat mit Zukunft

    Wissenschaf tler berechneten: Mindestens dreißig Prozent Nährwerte des Heus gehen durch die weitverbreitete Bodentrocknung und durch verspätetes Räumen der Wiesen verloren. Es gibt einen Weg, diese Verluste zu verringern: die technische Konservierung. Halbheu, angewelktes Gras, wird dabei auf Kaltbelüftungsanlagen nachgetrocknet ...

  • Pluspunkte

    Dieses Ernteaggregat des VEB Kombinat „Fortschritt" Neustadt bietet große Vorteile gegenüber den weitverbreiteten Niederdrucksammeipressen. Es gewährleistet die Einmannbedienung. Mit der K 442 wird der Transport- und Lagerraum uni 70 bis 100 Prozent besser ausgelastet Zur Sommerzeit unbezahlbare Vorteile für die Landwirtschaft! Pluspunkte, die nur in der Landwirtschaft zählen? Nein ...

  • DEUTSCHE DEMOKRATISCHE In 60 Minuten 60 Tonnen entladen.

    Völlig mechanisiert können jetzt gedeckte und offene Waggons entladen werden. Der VEB Landmaschinenbau Falkensee entwickelte dazu die Lademaschine T 335. Das Gerät wird erstmals in Markkleeberg gezeigt. Ein um 180 Grad schwenkbarer .Becherwerkausleger gestattet es, alle Schüttgüter selbst in den Winkeln der Waggons zu erfassen ...

  • Wasserdirigent über 1500 Meter

    Mit seinem bewährten und verbesserten Diesel-Pumpenaggregat AGRO 3/M2 ist der jugoslawische Landmaschinenbetrieb Agrostroj Ljubljana auf der Meliorationsschau in Markkleeberg vertreten. Über 500 Genossenschaften und Volksgüter der DDR besitzen bereits dieses Gerät, das eine Beregnungsanlage von 1500 "Meter Rohrlänge mit Wasser speisen kann ...

  • Selbst fahrend er Mähhäcksler

    Zwei englische Landmaschinenfirmeny die New Holland Machine Company sowie die Colman & Co, zeigen auf der Technikschau in Markkleeberg ihre selbstfahrenden Mähhäcksler. Der New Holland „Crop-Cruiser" mit seinem 130-PS-Motor (sowohl mit Benzinmotor als auch mit Dieselmotor) häckselt das Grünfutter gleichmäßig lang ...

  • Der Goldwert dreier Medaillen

    Betrachtung über die Hochdrucksammelpresse K 442 auf der „agra 66" / Von Siegfried Dziadek

    Verträumte Dörfer ohne Maschinenlärm gibt es nicht mehr. Ein komprimiertes Spiegelbild dessen bietet die Landwirtschaftstechnik auf der „agra 66" in Leipzig^Markkleeberg. Auf 10 000 Quadratmetern werden rund 250 Maschinenund Gerätetypen gezeigt. Das Kernstück: die Maschinensysteme für den Getreide-, Kartoffel-, Zuckerrüben- und Futteranbau ...

  • Mariza spendet Regen

    Eine leicht transportable Beregnungsanlage stellt das staatliche Handelsunternehmen „Agromachina" aus Bulgarien unter der Bezeichnung „Mariza 31" in Markkleeberg vor. Die Anlage, deren Kreiselpumpe pro Sekunde 3i Liter Was-, ser in die Spritzeinrichtungen drückt,, ist für die künstliche Beregnung von Gemüse- und Obstgärten, von technischen Kulturen und Grünanlagen bestimmt ...

  • Futterprobe frei Haus

    Auf Wunsch der Besucher stellt das Futtermittellabor der „agra 66" (Halle Bodenfruchtbarkeit) Nährwertproben her. Die Ergebnisse sind für eine exakte Futterbilanz unumgänglich. Beispielsweise erleidet rund die Hälfte des silierten Futterroggeng infolge unsachgemäßer Behandlung erhebliche Nährstoffverluste, was beim rationellen Einsatz der Silage berücksichtigt werden muß ...

  • Wissenswert

    Pflanzenschutz durch BHG

    Das agrochemische Zentrum der BHG Brahlstorf, Kreis HagenoXv, wird nach und nach alle Arbeiten des Pflanzenschutzes für die Genossenschaften übernehmen: Die im Vorjahr gebildete Pflanzenschutzbrigade betreute rund 40 Prozent des 9000 ha großen Bereiches. Der Kostenaufwand bei der Schädlings- und Unkrautbekämpfung wird sich in Zukunft für die 17 LPG des Bereiches um drei bis acht Mark je Hektar verringern ...

  • Segmentpflugkörper

    An Pflüge der Reihe B 125, 126, 187, 189 bauten die Neuerer Günter Weidling und Herbert Purwins aus dem Bezirk Dresden Segmentpflugkörper. Diese vertiefen die Ackerkrume, was zur höheren Bodenfruchtbarkeit beiträgt. Die neuen Pflugkörper heben aus- der Furche ein etwa 65 mm breites Segment aus und legen es an den Haupterdballen ...

  • Trockenanlage für Getreide

    Acht Tonnen Getreide je Stunde bei sechs Prozent Feuchtigkeitsentzug trocknet der fahrbare sowjetische Getreidetrockner ZSPZ-8 aus Odessa. Der PGH ölfeuerungsbaii Karl-Marx-Stadt baute den Trockner auf das billigere Heizöl um. Er ist erstmalig in Markkleeberg zu sehen. Der Trockner eignet sich vor allem für den Einsatz in Lagerhallen ...

  • Schutz vor Steinen

    Eine ' elektro-hydraulische Schneidwerkemstellung am Mähdrescher stellt der Neuerer Martin Neubert aus der LPG Affalter, Kreiß Aue, auf der „agra 66" vor. Die Anlage bietet vier Vorteile: Sie garantiert bei Bodenunebenheiten eine konstante •Stoppelhöhe, schützt das Schneidwerk vor Hindernissen wie Steinen, erlaubt eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit' und erleichtert dem Mähdrescherfahrer die Arbeit ...

  • Unter die Blätter

    Die herabhängenden Schläuche der herkömmlichen Pflanzenschutzgeräte wurden von den Dresdner Neuerern Helmut Schroth und Dankwart Lehm niit einem Stab versteift und mit einer zweiten Düse versehen.. Dadurch ist es möglich, auch den Stengelgrund der unteren Kartoffelblätter — Äusgangsort der Kraut- und Knollenfäule — von unten zu besprühen ...

  • Neue Herbizid-Fabrik

    Die im Bau befindliche Herbizid-Fabrik des VEB Synthesevverk Schwarzheide wird im nächsten Jahr die Produktion von sieben Unkrautbekämpfungsmitteln aufnehmen. Erstmals werdenin Markkleeberg diese Herbizide vorgestellt. Die Mittel besitzen einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen. Jährlich treten in der Republik durch Unkräuter Ertragsverluste vom über 400 Millionen Mark auf ...

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  • Juli 1873

    vor Cartagena

    In den letzten Julitagen 1873 erschien in den deutschen Zeitungen eine Meldung, die erhebliches Aufsehen erregte und recht unterschiedlich kommentiert wurde. Die Bismarck-Regierung hatte das Kriegsschiff „Prinz Friedrich Carl" in die spanischen Gewässer entsandt. Sein Auftrag lautete: Schutz der in Spanien befindlichen Deutschen und der deutschen Interessen ...

  • Kampf aller gegen alle

    Die kapitalistische Gesellschaftsordnung verführt viele Menschen zu Arroganz und Überheblichkeit. Der Bundesbürger ist täglich dem Einfluß riesiger Reklamekonzerne ausgesetzt, die ihm immer aufs neue einhämmern, daß der Besitz von materiellen Werten (wie Autos, Grundstück, Swimmingpool, Reitpferd oder was sonst gerade „modern" ist) sein Ansehen, sein Prestige und seinen Persönlichkeitswert bestimme ...

  • Unser Porträt: Dr. med. habil. Siegfried Kahle

    Schon als Student träumte Siegfried Kahle davon, daß die Werktätigen in den Betrieben gründlich und allseitig medizinisch betreut werden und daß darüber hinaus die Produktionsstätten nicht nur nach technischen und ökonomischen Prinzipien, sondern auch nach medizinischen konstruiert werden. Doch während seiner Studienzeit lernte er den Faschismus kennen, und seine Vorstellungen mußten vorerst Träume bleiben ...

  • Brillant konzipiert

    Das wachsende Staatsbewußtsein, der Stolz, das Selbstbewußtsein, das Leistungs- und Kraftbewußtsein unserer .Bürger haben ihre Ursache hingegen in dem Wissen, daß hier ein neuer Staat geworden ist, zu dem man sich bekennen kann, ohne sich dessen jemals schämen zu müssen. Nicht nur in den materiellen ...

  • Mühelos Herr

    Als kürzlich zwei Pädagogen aus der DDR an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eine Diskussion zur polytechnischen Bildung bestritten1), hieß es in einem Bericht der westdeutschen Zeitschrift „Politica" darüber: „Dank taktisch kluger Beschränkung auf sachliche Argumente, dank der Harmlosigkeit der studentischen Diskussionsbeiträge und des betonten Fairneß-Gebarens auf beiden Seiten wurde das Zweimannteam aller Fragen mühelos Herr ...

  • Marmorsäle unter Tage

    Am heutigen Sonnabend wird in dem Erzgebirgsort Waschleithe (Ortsteil Haide), Kreis Schwarzenberg, das Schauund Lehrbergwerk „Herkules-Frisch ' Glück" nach zweieinhalbjähriger Rekonstruktion eröffnet. Der Eingang zum" Tagesschacht liegt 350 Meter hoch auf dem Fürstenberg, mitten im Hochwald. Bereits im 13 ...

  • Unsicherheit und Angst

    In dieser geschichtsfälschenden, der Uniformiertheit des Bundesbürgers dienenden Ideologie kommt der Bildungsnotstand des westdeutschen Staates zum Ausdruck, einmal abgesehen davon, daß die materielle Seite des westdeutschen Schulwesens für ein hochindustrialisiertes Land geradezu katastrophal ist. Andererseits ist die Arroganz eine Kehrseite von Unsicherheit und Angst vor der Zukunft ...

  • Westdeutsche Reklame fördert Renommiersucht

    „Werbung verführt die Menschen dazu, mit Geld, das ihnen nicht gehört, Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht leiden können." So kennzeichnete ein Kritiker unlängst die gmodernen Methoden" der westdeutschen Werbung. In der Tat, über Westdeutschland ist in den vergangenen Jahren ein Heer von „Werbepsychologen" hergefallen, das den Bürger mit raffiniertesten, aus den USA importierten Tricks, dem ...

  • Postgraduales Studium

    Berlin (ND). Mit der feierlichen Übergabe der Abschlußzeugnisse ging dieser Tage das erste in der DDR durchgeführte industriesoziologische Zusatzstudium an der Abteilung Industriesoziologie des Instituts für Politische Ökonomie der Humboldt-Universität zu Ende. Wie der Leiter der Abteilung, Dr. Manfred ...

  • Geisteskraft vor Pferdestärke

    Leseraussprache: Worauf sind wir stolz? Ein Diskussionsbeitrag von Prof. Dr. Helmut Stolz, Direktor des Pädagogischen Instituts Erfurt „Dr. Theodor Neubauer"

    Die Arroganz und Überheblichkeit vieler westdeutscher Bürger ist in den letzten Jahren unter unserer Bevölkerung geradezu sprichwörtlich geworden. Das betonte auch Josef Sokollik im Auftakt zur Diskussion „Worauf sind wir stolz" („ND" vom 21. Mai 1966). Doch wenn Josef Sokollik weiterhin feststellt, die meisten Bürger der DDR würden dieser Arroganz nicht rieh- ...

  • Sprache des Zwickauers

    Zwickan (ND). Studentische Forschungskollektive des Pädagogischen Instituts. Zwickau untersuchen gegenwärtig die Zwickauer Stadtsprache. Vier Arbeiten über die Zwickauer Stadtgeschichte sowie eine Bibliographie der Zwickauer Frühdrucke ab 1523 wurden bereits vorgelegt Ferner schlössen die Studenten eine ...

  • Dritte Erziehungsberatungsstelle

    Berlin (ND). Nach den Erzdehungsberatungsstellen an den Universitäten in Jena und Leipzig richtete nunmehr auch das Institut für Pädagogische Psychologie an der Humboldt-Universität eine Psychologische Beratungsstelle ein. Erfahrene Pädagogen, Psychologen, Neurologen, Psychiater und Jugendfürsorger werden hier verhaltensgestörte und fehlentwickelte Vorschulkinder, Schulkinder und Jugendliche untersuchen ...

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  • Csikos Mihaly am Balaton

    Was der Cowboy in der, nordamerikanischen Prärie, das war einst der alte Csikos Mihaly Berkö: ein Pferdehirt Sein Zuhause liegt in der ungarischen Pußta. Viele Jahrzehnte lang zog er Tag für Tag mit hundert und mehr Pferden kreuz und quer durch das Land. Ein Menschenleben auf dem Rücken der Pferde — für den Profit des Feudalherren ...

  • Gute Kontakte Nis-Babelsberg

    Betritt man in Jugoslawien das traditionsreiche Gymnasium „Stevan Sremac" in der serbischen Stadt Nis, wird man als Deutscher von den Schülern sicher mit „Guten Tag" begrüßt. Das hat seinen Grund nicht nur darin, daß hier als Fremdsprache Deutsch gelehrt wird, es ist auch ein Ergebnis besonderer Initiative des Sprachlehrers Zivorad Nedeljkovic ...

  • Kunstoase in der Wildnis

    Von Peter Spacek, Daressalam Es ist mehr als überraschend, auf halber Rohe am Kilimandscharo, mitten in der Wildnis, plötzlich zum Besuch einer Kunstgalerie — „gleichrechts hier ujn die Ecke" — eingeladen zu werden. Genauso frappierend ist die Galerie selbst: eine etwas größere afrikanische Rundhütte mit einem flachen lichtdurchfluteten Anbau ...

  • Im Heimathafen der Balatonflotte

    Der Balaton ist durch den Siölcanal mit der Donau verbunden. Eine Schleuse gleicht den Höhenunterschied von vier Metern zwischen den Spiegeln der beiden Gewässer aus. Lange bevor die Vorfahren unserer ungarischen Freunde sich nach Europa auf den Weg machten, hatte der römische Kaiser Gclerius hier die erste Schleuse bauen lassen ...

  • Polen:

    In Polen sind Wälder erhalten geblieben, wie sie in Europa vor Jahrhunderten wuchsen. Für die Liebhaber der Natur ist deshalb eine 8-Tage-Reise nach Polen besonders reizvoll. Nach einem 2tägia,en Besuch der Hauptstadt Warschau und des Schlosses Wilanow folgt ein 2tägiger Aufenthalt im polnischen „Urwald" ...

  • CSSR:

    Mit dem Auto in den Urlaub nach Karlovy Varyl 12 Tage im ältesten und zugleich berühmtesten Kurort Nordwestböhmens bietet das Reisebüro der DDR allen Autofahrern an. Karlovy Vary ist durch seine heilkräftigen Quellen nicht nur Reiseziel der Kranken. Es lassen sich auf Grund der herrlichen Lage gleichzeitig vielfältige Wanderungen und Fahrten in das böhmische Land unternehmen ...

  • Ungarn:

    Für Campingfreunde etwas Auserlesenes ist ein Aufenthalt in dem 20 Minuten vom Stadtzentrum Budapest gelegenen Campinglager. Auf dem modern eingerichteten Gelände sind Duschkabinen, Friseur, Tennisplatz, Grillbar, überdachte Terrassen und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden. Besonders beachtenswert ist bei dieser Reise die Freizügigkeit bei der Verpflegung ...

  • Wenn ein Konverter per Auto reist...

    Hier wird das Außergewöhnliche zum Alltäglichen. Als vor fast fünf Jahren der rund 250 Tonnen wiegende Granitblock für das Karl-Marx-Denkmal auf dem Moskauer Swerdlow-Platz nachts In aller Stille vor meiner Tür vorbeigerollt kam, wurde diese Leistung der Transportleute in der Presse als Triumph gefeiert Es gab erhebliche Schwierigkeiten zu meistern ...

  • Polen-CSSR

    Durch drei Gebirge heißt die Reise des Monats September. Bieszcady - Beskiden - Hohe Tatra bilden die Anziehungspunkte. Nach der Besichtigung des Salzbergwerkes in Wieliczka findet in der Exportbierbrauerei von Okozim eine Bierkostprobe statt. Ein fünfstündiger Ausflug mit einem Pferdewagen in die urwüchsig wilden Gebirgslandschaften der Bieszcadyschleife mit einem Picknick im Walde, wo Hammelbraten am Spieß serviert wird, gehört ebenfalls zum Programm ...

  • Sonne auch um Mitternacht

    Man kann die Nacht zum Tage machen, um das neue Rovaniemi zu bestaunen. Einmal gibt es viel zu sehen, zum ändern gibt es im Juni keine Nacht Sonnenauf- und -Untergang konnten vor einigen Tagen gänzlich aus dem Kalender gestrichen werden. Zugleich feierte man das STohannisfest — Fest der Mitternachtssonne, ...

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  • Kreuzworträtsel

    Waagerecht: 1. Papierzärnmaß,. 4. pechschwarze Braunkohle, 8. Teil von Saiteninstrumenten, 11. altrömisches Ärmelgewand, 12. Gestalt aus der Oper „Der Bajazzo", 13. Nachtvogel, 15. Stadt in der Nähe des Westerwaldes, 17. Furche, Fuge,. 19. Schaukelreck, 20. Sportfischer, 21. Schwanzlurch, 29. einheimisches Kriechtier, 37 ...

  • Wer knobelt mit?

    Auflösungen aus »ND" Nr. 165/66 Kreuzworträtsel: Waagerecht: 1. Stall, 5. Rosa, 8. Latte, 11. Reise, 12. Eule, 13. Magen, 14. Erie. 16. Arena. 18. lason, 20. Brom, 21. Nasser, 24. Tejo (Tajo), 25. Mast, 27. Ach, 29. Siel, 31, Goncourt. 36. Polarkreis, 39. Organismus. 42. Kostroma, 46. Kent, 47. Ras, 49 ...

  • Kleidung

    Schlafsäcke nehmen zwar viel Platz weg, 'sind aber unentbehrlich. Außerdem sind ein bis zwei Wolldecken zu empfehlen. Als Optimisten schwören ialle Campingfreunde auf schönes Wetter, verzichten dennoch nicht auf warme Kleidungsstücke. Trainingsanzüge haben sich mit Recht als internationaler Campingdreß durchgesetzt ...

  • Lösung der Schachaufgaben Nr. 39

    (Korolkow Kdl; Th3; Bb3, c6, 62. Ka5: Ta3, b5. Remis) 1. e7, Talt! (1 ... Tc5 2. Th5!) Z. Kc2!, Tc5t 3. Kb2, Tacl (3. .... Tel 4. c8D) 4. b4t!, Kb4: 5. Tb3t. Ka5 6. Ta3t, Kb6 (Oder 6. .. Kb5 7. Tb3t. Ka6 8. c8Dt, Tc8; 9. Ta3t usw. wie in der Hauptvariante) 7. «8Stt, ' (Aber nicht 7. c8D? wegen TIc2t 8 ...

  • Zelt

    Den Ferienwigwam kauft man möglichst etwas größer, als er gebraucht wird. Zwei Personen können sich erst in einem 3-Mann- . Zelt gut rühren. Gepäckgiebelausführungen sind immer zu empfehlen.; ferner solche mit stabfreiem Eingang, Ohne Gummiboden werden einem heute kaum noch Zelte angeboten. Motorradfahrer sollten aiüf Gewicht und Verpackungsmaße achten ...

  • Nr. 40

    (Proskurowski: Kd8: Baß, e6. Ka8: Ba7. b2. b7. Gewinn) 1. e?. bID 2. e8D. Db? 3. Rc8. De4! (Spekuliert auf 4. De4: oatt und droht 4. ... Dc6t. Im Falle von 3. ... Dg7 wird der schwarzen Dame mit Erfolg die 7. Reihe streitig gemacht: 4. Dd8, Df7 - oder 4. ... Dh7 5. Df8 - 5. Dh8, De7 6. Dg8 usw.) 4. Kc7t!, De8: 5 ...

  • Einsendeschluß: 28. Juni (Poststempel)

    Die Gewinner: Martha Post, Genthin, Gutenbergstraße 16; Rita Palitzseh, , Cottbus, Beuchstraße 5; Ulrich Schlüter, Güstrow, Eisenbahnstraße 13;' Thea Schubert. Pegau, Gustav-Lindner- Straße 5; Paul Schröder, Frankfurt, Karl-Marx-Straße 15; Georg Siegert, Brandenburg, Damaschkestraße 24;

  • Köcheinrichtung

    Die Benzinkocher sjnd die Schnellkocher unter den Campingkochem. Schon" für 12 Mark liefert -die Firma Barthel Dresden Kocher der bekannten Marke „Juwel". Wer Viertakter 'fährt, kann sieh den Brennstoff aus dem Tank bequem abfüllen und braucht nur eine Flasche Spiritus zum Anhei-

  • Die Auflösung 24/66:

    1. Ubsr sieben Millionen Mark („ND" 15. 6.) 2. Gegen die Kürzung der Urlaubszuschläge („ND" 15. 6.) 3. Spejbl und Hurvinek („ND" 8./11. 6.) In der Auflösung 23/66 wurde versehentlich eine falsche Zahl angegeben. Als richtig wurde bei Frage 2 „sechs Millionen" gewertet

  • L Schachaufgabe Nr.41 Campingplatz .Meyersgrund" im Thüringer Wald Gebäude- und Landschaftsmotive

    „Chess studies", 1851 Weiß zieht und gewinnt Die Deutschen I. Kling und B. Horwitz gelten als die Begründer der modernen künstlerischen Studie. In unserer Aufgabe haben sie die Hinlenkung von König und Dame in den Gabelbereich des Springers gestaltet

  • Tisch und Stühle

    Ohne Tisch .und Stühle ist kein angenehme^ Zelten - möglich. Nicht vor-jedem Zelt steht ein Baumstumpf. Im Handel sind Tische und Klappstühle in verschiedenen Ausführungen erhältlich. - ..

  • Iln wieviel Länder exportiert der • VEB Fahrradwerk Mifa Sangerhausen Fahrräder? Wie oft legte die Fähre „Saßnitz" die Route Saßnitz—Trelleborg zurück?

    3 Wieviel Grad Celsius betrugen die • tiefsten und die höchsten Temperaturen auf der sowjetischen Antarktisstation Wostok?

  • Fernschachpartie

    Ui a4, Ld6 12. b4 (33 Prozent). Unser Gegenzag: 12. ...e5. Einsendeschluß für den 13. Zug Ist Montag, der 27. Juni.

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Ein Schuljahr . klingt aus Auch am Freitag Streik gegen Krupp Woche der Jugend und Sportler in Berlin Sozialistische r Rationalisierung ache kluger enschenführung Genosse Willi Stoph hielt Schlußwort auf der Konferenz über Rationalisierung und Standardisierung Delegation des Politbüros auf der „agra 66" De Gaulle: Anerkennung für Stadt der Wissenschaften Erste DDFNSchiffe in Kolumbien begrüßt Solidarität mit Studentenprotest WGB-Delegation nach Rostock Niemöller: Mit DDR verständigen Zusammenarbeit Wien—Berlin Willi Stoph: Tränengas gegen Bürgerrechtskämpfer Saarbergleute für Streik Feudale enteignet Einreise verboten
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