28. Mai.

Ausgabe vom 30.05.1965

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  • Die Macht der kleinen Leute Von .Harri-Czepuck

    ' i Man, hört immer wieder, daß in der Politik -die „kleinen Leute" nichts machen können, wenn es „die da oben" nicht zulassen. Das Musterbeispiel für diese Argumentation ist mittlerweile Westdeutschland geworden, weil dort soviel „von oben" geschieht, was den Interessen -der; -„kleinen ^Leute" ins Gesucht schlägt, ohne daß die „kleinen Leute" etwas tun oder tun können ...

  • Der Kampf geht weiter

    Machtvolle Proteste gegen Bonner Diktaturgesetze -

    Berlin (ADNZND). Mit großen Kundgebungen und Demonstrationen setzten am Freitag und Sonnabend westdeutsche Gewerkschafter ihre machtvollen Protestaktionen gegen die von Bonn geplante Notstandsgesetzgebung fort. In Hagen führte am Sonnabend ein Demonstrationszug durch die Geschäftsstraßen der Stadt. Hauptlosung war: „Wir brauchen keine Notstandspolitik ...

  • Bäldf genug für 100 Atombomben

    London (ADN). Die britische Zeitung „Daily Express" weist am Sonnabend darauf hin, daß Bonn in, zunehmendem Maße Plutonium-Sprengstoffe produziert. Westdeutschland werde bald genügend" davon haben, um' 100 Atombomben im Jahr herzustellen, heißt es weiter. Die Buhdesrepublik würde innerhalb, vondrei Jahren sieben Atomreaktoren •in Betrieb haben, die 1340 Pfund Plutonium als Nebenprodukt erzeugen ...

  • ax^Kr^u-cIresri^ND^iDer

    Parteivorstand der SPD* der Parteirat und die Regierungsmannschaft beschlossen am Sonnabend auf einer gemeinsamen Sitzung in Saarbrücken; die Notstandsverfassung nicht mehr in der 4ilaegislaturperiode des Bundestages zu verabschieden; Die Verfassungsänderung kann im Bundestag nur mit einer Zweidrittelmehrheit; ...

  • Elektrisch von Zwickau nach Karl-Marx-Stadt

    Elektrifizierungsabschluß der Strecken des „sächsischen Dreiecks"

    ■V o nun s.e r e r .B e z i r k s k o,r i'espo n de n t i n Elvira Lietzmann Karl-Marx-Stadt. Am Sonnabendvormittag würde die elektrifizierte Strecke Zwickau — Karl-Marx-Stadt/Hilbersdorf feierlich: eingeweiht.' Das traditionelle weiße Band ."durchschnitt der Stellvertreter ' des Ministers für Verkehrswesen Dipl ...

  • Talsperren in Koproduktion

    DDR und Polen bauen gemeinsam zwei Staudämme

    Von unserem Bezirkskorrespondenten Franz Böhm. Cottbus. Ein bedeutendes Wasserreservoir für die beiden DDR-Kraftwerke Hirschfelde - und Hagenwerder-Berzdorf sowie für das polnische Kraftwerk Turow ist durch ein deutsch-polnisches GemeinschaftsprojÄ geschaffen worden. Nach einem zwischen der DDR und Volkspolen abgeschlossenen Regierungsabkommen entstanden auf polnischem Territorium in der Nähe der Ortschaften Niedow und Zatonie zwei Talsperren mit insgesamt 7,6 Millionen Kubikmeter Stauraüm ...

  • „Berliner Bär" lief vom Stapel

    Berlin (ND). Böllerschüsse und Fanfarenklänge leiteten am Sonnabendnachmittag' in Woltersdorf bei Berlin einen ungewöhnlichen Stapellauf ein: Eine von Laien gebaute Hochseesegeljacht der JJORC-Klasse erlebte ihre Geburtsstunde. Als die obligatorische Flasche Sekt an den Planken des 14 Meter langen Stahlkörpers zersplittert und die schnittige Jacht in das Wasser des Flakensees abgeslipt war,- nähmen die eifrigen Erbauer („ND" hatte am 18 ...

  • Gefahr ist noch nicht vorbei

    Freche Erpressungsmanöver der CDU Saarbrücken (ND). Die CDU/CSU-Führungsgremien haben auf einer Tagung in Saarbrücken die SPD aufgefordert, sich bei den Notstandsgesetzen „von sachlichen Gesichtspunkten" leiten zu lassen. Die CDU drängt zur Eile und verlangt in ihrem Pressedienst von der SPD-Führung, ^das Interesse des Staates höher zu stellen, als irgend etwas anderes^ zum Beispiel als Rücksichtnahme auf Gruppen und Verbände, die außerhalb des Parlaments stehen ...

  • Maxim-Gorki- Museum eröffnet

    Moskau (ADN). Ein repräsentatives Gorki-Museum wurde am Freitag in Moskau in dem Haus eröffnet, in dem Maxim Gorki seine letzten Lebensjahre verbrachte. Das von, Fjodor Schechtel Anfang des Jahrhunderts gebaute Haus hatte die Sowjetregierung -dem Schriftsteller zum Geschenk gemacht. Gorkis Schwiegertochter Nadeshda Peschkowa sorgte nach seinem Tode für die Erhaltung des Mobiliars ...

  • Forschungsfragen erörtert

    Berlin (ND). Der Ministerrat der DDR hat am 28. Mai unter Leitung seines Vorsitzenden Willi Stoph mit hervorragenden Wissenschaftlern und den Leitern, zentraler staatlicher Organe entscheidende Fragen von Forschung und Technik, erörtert, die sich aus den Beratungen •des 9. Plenums des ZK ergeben haben ...

  • Achtmal UdSSR

    ober 7000 Zuschauer hatten in der Werner-Seelenbinder-Halle ihre Freude an den Endkämpfen. Von zehn Titeln ge-y wann die sowjetische Staffel acht, während sich je einmal Polen und Westdeutschland in die Siegerliste eintrugen. Das sind die neuen Europameister: Freistadt, Crigorjew, Stepaschkin, Baranikow, Kulej, Tamulis, Agejew, Popentschenko, Posnjak, Isossimow ...

  • Meer um Island , gebar neue Insel ,

    Reykjavik (ADN). Vor der'Südküste Islands hat sich infolge unterseeischer Vulkantätigkeit eine neue Insel -gebildet. Sie wurde» jetzt von- einer- Flugzeugbesatzung entdeckt. Das -neugeborene Eiland liegt etwa einen halben "Kilometer östlich der Insel' Surtsey* die im November 1963 nach" einem Vulkanausbruch entstanden war ...

  • Mit der IM 8 Schwarzen Meer

    zum

    Ein alltägliches Bifd auf dem Zentralflughafeti .. Berlin-Schönefeld.' Urlauber der DDR begeben sich an Bord' der Turboprop- Maschinen der Interflug.- Reiseziel' sind die sonnigen Küsten des Schwarzen 'Meeres. Im vergangenen Jahr flogen fast 100 000 Passagiere außerhalb des Liniendienstes jn den-Urlaub ...

  • Festlicher Abschluß

    Berlin (ND). Mit einer feierlichen Abschlußzeremonie nach den Finälkämpfen und einem Abschlußball wurden am Sonnabend die XVI. Europameisterschaften im Boxen beendet. Der Präsident der Internationalen Boxföderation, Rüssel (England),' dankte dem Deutschen Boxverband für die gute Organisation der Titelkämpfe ...

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  • Schlankheitskur

    „Amygel" ist ein Mittel, das etwas Molligen helfen soll, überflüssiges Fett wieder loszuwerden. In den Maizena-Werken in Barby produziert, wird es seit ungefähr sechs Jahren verkauft. Aber „AmygeV wirkt nicht im Sinne" des Erfinders, des jetzt ehemaligen Werkleiters Börner. Nachfrage und Umsatz des Schlankheitsmittels sanken rapide ...

  • 669 Übersiedler in vier Wochen

    , Berlin (ADN). Politische unc Soziale Unsicherheit, die besonders durch, die Notstands- Politik der Bonner Regierung verschärft werden, haben St den letzten vier Wochen" 66£ Personen, aus \yestdeutschlanc veranlaßt, in die Deutsche Demokratische Republik zu kommen. Knapp zwei 'Drittel - 406 — sind Rückkehrer, die bai jeder Illusion den Bonnei Staat der Monopole wieder Verlassen haben ...

  • Ministerrat beriet mit Wissenschaftlern

    Berlin (ADN). -In Auswer-- tung der 9. Tagung des Zentralkomitees fand am 28. Mai 1965 im Hause des Ministerrates eine Beratung über die weitere Entwicklung von Forschung und Technik in der DDR und die Aufgaben des Forschungsrates, der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und anderer Akademien sowie der Forschungsinstitute statt ...

  • Verkehrsregelung zur neuen Besuchszeit

    Berlin (ADN). Zur Gewährleistung eines geordneten und sicheren. Verkehrsabläufes werden einer Mitteilung des Präsidiums der Berliner Volkspolizei zufolge in der Zeit vom 31. Mai bis 13. Juni jeweils ab 20 Uhr Sammel- und Zuführungsstraßen für den Westberlin-Verkehr zu den Grenzübergängen eingerichtet ...

  • 19000 ha Acker noch unter Wasser Zusätzlich Saatgut^ Dünger und Futter

    Berlin. (ADN). Die häufigen Niederschläge und der hohe Pegelstand der Wasserläufe haben in den Flußgebieten der Republik zu ernsten Schäden geführt Etwa 65 000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche, davon 19 000 Hektar Ackerland, stehen noch unter Wasser. Wie Minister Georg Ewald mitteilte, hat die Produktionsleitung des Landwirtschafts-« rates der DDR für die betroffenen Gebiete zusätzlich Saatgut* Dünger und Futter bereitgestellt* um keine Produktions-; ausfälle entstehen zu lassen ...

  • Heute vor 20 Jahren

    Warschau wird wiedererstehen

    30. Mol 1945. Der polnische Nationalrot richtet an alle Bürger des Landes den Appell, jede nur mögliche'Hilfe beim Wiederaufbau Warschaus zu leisten; unter dessen Trümmerhaufen noch Zehntausende Opfer des Hitlerkrieges liegen. In allen Gemeinden sollen Komitees gebildet werden mit dem Ziel; alle Polen für die große patriotische Aufgabe zu mobilisieren; die Hauptstadt schöner denn je aus den Ruinen erstehen zu lassen ...

  • Regie: Verfassungsschutz

    Berlin fADN)J Der kriminelle Streit war am Freitag für sein Auftreten im Prozeß vor der Westberliner politischen Strafkammer vom Verfassungsschutz eingehend präpariert worden. Im Gerichtssaal überwachten zahlreiche ;,Verfassungsschützer" die Verhandlung sowie deren Führung durch den Landgerichtsdirektor Wienecke und gaben Streit abgesprochene Regieanweisungen ...

  • Schätzenschnur für 3500 Soldaten

    Senftenberr (ND). 3500 Soldaten wurde bisher im Ausbildungsjahr 1964/65 für ausgezeichnete Schießergebnisse die Schützenschnur verliehen. 18500 erhielten für Vorbildliche Leistungen in der politischen und militärischen Ausbildung das Bestenabzeichen. Beide Zahlen wurden Verteidigungsminister Armeegeneral Heinz Hoffmann auf der 4 ...

  • Juristengespräch in Berlin

    Berlin (ND). Die-am Freitag in der Hauptstadt der DDR eingetroffene sowjetische Juristendelegation unter der Leitung des Generalstaatsanwalts der UdSSR, Roman Rudenko, hatte am Sonnabendvormittag im Hause des Generalstaatsanwalts der DDR einen ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit den Leitungen und mehreren Mitarbeitern der Generalstaatsanwaltschaft* des Ministeriums der Justiz und des Obersten Gerichts der DDR ...

  • Bulgarische Orden für DDR-Spezialisten

    BerlinHlADNJ; HöRe "Au£ :zeichnungen der Volksrepublik Bulgarien- hat der bulgarische Botschafter in der DDR* Dantscho Dimitrow, deutschen Spezialisten am Freitag in Berlin verliehen. Auf Grund eines Erlasses des Präsidiums der Volksversammlung Bulgariens wurden neun Ingenieure und Bauleute, die in Reka-Dewnja den Bau chemischer Anlagen und einer Zuckerfabrik aus der DDR geleitet hatten, mit dem Volksorden der Arbeit in Gold und Silber ausgezeichnet ...

  • UIC-Tagung in Leipzig beendet

    Leipzig (ADN). Die Tagung cfer technischen Ausschüsse dös Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) ist am Freitag nach elftägiger Dauer in Leipzig beendet worden. An der Tagung nahmen über 200 Delegierte von Eisenbahnverwaltungen aus 22 Ländern teil. Die bedeutsame Tagung, die erstmalig in der DDR stattfand, verlief in einer freundschaftlichen Atmosphäre ...

  • Freiberger „Tivoli erhält Bühnenhaus

    Freiberff (ND). Bis zum Beginn der Festwoche zur 200- Jahr-Feier der Freiberger Bergakademie im November dieses Jahres gestalten die Handwerker und Bauarbeiter das Kreiskulturhaus „Tivoli1* neu. Vor einigen Tagen vollendetenfsie ein neues Bühnengebäude im Rohbau. Es wird nach Fertigstellung im Keller und in Nebenräumen auch drei Bars aufnehmen ...

  • Neue Schnellzüge f--

    Kopenhagen (ADN-Korr.). Im Sommerfahrplan wird die Reise von Kopenhagen bis Wien über Berlin nur noch 17 Stunden dauern. Damit können volle fünf Stunden im Vergleich zu anderen Reiserouten eingespart werden, teilte der Leiter der Verkehrsvertretung der DDR in Dänemark mit. Dreimal täglich wird ferner eine direkte Verbindung von Kopenhagen über Berlin nach Moskau hergestellt ...

  • Walter Vesper gab Abschiedsempfang

    Prag (ADN). Anläßlich seiner Abreise aus der CSSR hat der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der DDR in Prag, Walter Vesper, am Freitag einen Abschiedsempfang gegeben. Von tschechoslowakischer Seite waren erschienen: das Mitglied des Präsidiums des ZK der KPC Jaromir Dolansky, der stellvertretende Ministerpräsident Frantiäek Krajöir, die Minister Dr ...

  • Appell zum Kampf gegen öiktaturpläne

    Duisburg (ADN/ND). Zum Viderstandskampf gegen die Jonner Notstandsgesetze beannten sich am Freitagabend n Duisburg 900 westdeutsche >emokraten auf , einer Kundlebung aus Anlaß des VVN- Jundeskongresses. Sie richteen an die westdeutsche öfentlichkeit den dringenden ippell, die Notstandsgesetze u verhindern ...

  • Protestkundgebung

    Berlin (ND). Am Montag, dem 31. Mai, um 17.00 Uhr findet im Kino „International" anläßlich der Solidaritätswoche für Vietnam eine Protestkundgebung des DDR- Friedensrates gegen die USA- Aggression statt. Es sprechen der Generalsekretär des DDR- Friedensrates, Heinz Willmann, der Botschafter der DRV, ...

  • THEATER DER FREUNDE

    SCHAFT und PUPPENTHEA- TER BERLIN (Haus des Kindes und in Pankow) keine Vorstellungen FRIEDRICHSTADT - PALAST, 19 Uhr: „Zu Gast bei Willy Haeara"***) / DISTEL, 17 Uhr: j.Bette sich wer kann"**); 20 Uhr: Gastspiel des Kabaretts »Die Herkules- Keule" Dresden mit dem Programm: „Chansons und schlimme Lieder"**) ...

  • Delegation nach Hanoi

    Berlin (ADN). Eine Delegation des FDGB-Bundesvorstandes unter Leitung des Mitgliedes des Präsidiums und Vorsitzenden des Zentralvorstandes der IG Bergbau/Energie, Werner Lucas, reiste am Sonnabend nach Hanoi ab. Die Delegation wird an der II; Tagung des Internationalen Gewerkschaftskomitees "der Solidarität mit dem Volk von Südvietnam teilnehmen ...

  • IN EINEM SATZ

    Nordhausen. Auf dem Gelände des VdN-Sanatoriums in Sülzhayri wurde eine Büste des Publizisten und Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky feierlich enthüllt. Sangerhansen. Fast 500 Laienmusiker aus dem Bezirk Halle — in 20-der besten Blaskapellen vereinigt — nehmen heute in Sangerhausen an einem Blasmusikfest teil ...

  • NEUES Deutschland DAKTION KO EEG

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  • Fernsprechbuchl965 bis Ende Juni

    Berlin (ADN), Das Fernsprechbuch 1965 soll bis Ende Juni an alle Berliner Fernsprechteilnehmer ausgeliefert sein. Von ihrem zuständigen Postamt werden die Betreffenden rechtzeitig benachrichtigt, wenn das Buch für sie bereitliegt. Der Drück der' etwa 150 000 Exemplare ist abgeschlossen.

  • Ausstellung in China

    Peking (ADN). DDR-Handelsrat Karl Eckloff eröffnete am Sonnabend in Peking eine Prospekt- und Modellausstellung, von Transportmaschinen. Die Ausstellung informiert über das Produktionsprogramm dieses Industriezweiges.

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  • mit Sokrates über den Staat

    Bild entspräche, das Kephalos von seinem Staat entworfen hat. Dagegen gilt es aber auch für sie, daß ihr die Pflüge lieber als die Schwerter sind." „Gib nichts auf diesen Schwätzer, Sokrates. Denn mein Sohn Polemarch sieht leider ein jedes Ding nur mit den Augen. Du aber, Sokrates, Du weißt, daß man es mit der Seele sehen muß ...

  • Wissenschaftlich vorausdenken

    Wir dürfen dabei auch nicht nur daran denken, was gegenwärtig ist. (Obwohl die berufliche Arbeit von 70 Prozent aller Frauen schon ein schöner Erfolg und auch ein ganz schönes Problem ist.) So, wie wir auf vielen Gebieten die Perspektive ausarbeiten, so sehr brauchen wir auch ein echtes Bild davon, welche gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Konsequenzen uns die Gleichstellung von Frau und Mann auferlegt ...

  • Von Höhen und Tiefen

    Aus der Kabine des Flugzeuges fällt der Blick in die liefe und' erfaßt den hochragenden, schlanken Fernsehturm, seit Jahren nun schon ein neues Merkmal des bewaldeten, tälerdurchzogenen Kyffhäusermassivs. Einstmals war ein anderes Bauwerk allein mit dieser Landschaft zu einem festen Begriff verbunden: das Kyffhäuserdenkmal ...

  • Patriarchat und Sozialismus?

    Ähnlich, wenn auch viel komplizierter, liegen die Dinge bei den Ehen, wo Frauen glauben, auf die Inanspruchnahme ihrer Rechte verzichten zu müssen, damit die Ehe „gut verläuft". Im Grunde stellt sich auch das eher oder später als Irrglaube heraus. In unserer Gesellschaft, wohlgemerkt. Man kann nicht ...

  • Dulden oder nicht?

    Hans-Werner Schulz sagt ja und nein zu unseren Vorstellungen über die volle Gleichberechtigung von Frau und Mann in unserer Gesellschaft. Mit einigen praktischen Konsequenzen daraus kann er sich nicht recht befreunden. So geht es übrigens vielen. Er hat — was die Schilderung verbreiteter Zustände anbelangt — durchaus recht, wenn er schreibt: „Ich glaube, so paradox es klingen mag, daß ein großer Teil der Ehen nur ,gut verläuft', weil die Frau auf ihre Gleichstellung verzichtet ...

  • Überzeugungskunst

    Gerade weil wir besser wissen, dürfen wir keine Besserwisser sein. Es kommt nicht darauf an, daß wir persönlich am Ende eines Gesprächs als die Schlaueren dastehen, sondern darauf, daß unsere Kollegen bereichert werden durch das Kleinod des marxistischen Gedankens. Es ist eine Kunst zu überzeugen ohne zu bevormunden, zu belehren, ohne zu schulmeistern ...

  • Sokratisch

    Im sowjetischen Lehrbuch „Geschichte der Philosophie" heißt es: »Die sokratische Methode" ist^vor allem die Methode des Fragens, die das Ziel verfolgt, den Gesprächspartner in Widerspruch mit sich .selbst und somit zur Anerkennung seiner eigenen Unwissenheit zu führen ..; Die .Ironie' wurde durch die ...

  • Geistiges Leben

    Das 9. ZK-Plenum unserer Partei stellte einen Aufschwung des geistigen Lebens in der Periode des umfassenden Aufbous des Sozialismus fest. Dem,entspricht auch ein wachsendes Niveau in Agitation ur>d Propaganda. Wir lernen noch besser solchen Menschen zu ; helfen, die in den politischen Grundfragen auf unserer Seite sind, aber das eine oder andere unserer Argumente noch nicht verstehen ...

  • Antwort an einen Pessimisten

    Zum Weiterdenken auf den Bahnen der Gleichberechtigung

    Wir veröffentlichten vorigen Sonntag unter dem Titel: j,Ist es unmöglich, daß sich Mann und Frau gleichberechtigt entwickeln?" einen Leserbrief von Hans- Werner Schulz. Er äußerte seine Meinung und seine Vorbehalte zu unserem Beitrag ' vom 16. Mai: ^Haben Männer keine Kinder? Existiert der alte Adam noch?'' von Eberhard Heinrich ...

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  • Am Freitag in der Ruhrmetropole: Notsta ndsgesetze bereiten Krieg vor Nicht Verfassung - die Politik ändern! <Große*Demonstration in Essen

    Mit Plakaten demonstrierten am Freitagnachmittag in Essen Atomwaffengegner, Kriegsdienstgegner, Mitglieder der Deutschen Friedensunion, Gewerkschafter und viele Jugendliche gegen die drohenden Notstandsgesetze. Um 17 Uhr begann die Demonstration in der Kettwiger Straße, der belebtesten Geschäftsstraße der Ruhrmetropole ...

  • Notstands- Schmitt wurde nicht gewählt

    Vor der Liederhalle In Stuttgart fragten junge Arbeiter auf Plakaten den SPD- Landesvorsitzenden Alex Möller — er ist bekanntlich Mitglied der SPD-Regierungsmannschaft — ob er bereit sei, den Volkswillen zu erfüllen und gegen die Notstandsgesetze zu stimmen. Möller wollte eine direkte Antwort umgehen ...

  • Kein Sozialdemokrat darf zustimmen

    Der sozialdemokratische Ortsvorsitzende von Rumbeck, Franz Röder, hat in einem Brief an den SPD-Bundestagsabgeordneten Schmitt-Vockenhausen in scharfer Form die Mitarbeit führender Sozialdemokraten an den Bonner Plänen zur Einführung einer Notstandsgesetzgebung verurteilt. Röder weist darauf hin, daß er ehemaliger politischer Verfolgter ist und auf Grund seiner Erfahrungen die Meinung des DGB und der" Professoren gegen die Notstandsgesetze unterstützt ...

  • Vialon erneut schwer belastet

    Berlin (ADN/ND). Zahlreiche Dokumente, die in der DDR aufgefunden und den Staatsanwaltschaften in Bonn und Koblenz vor kurzem überlassen worden sind, überführen den Bonner Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Dr. Friedrich Karl Viaion, erneut der Mitschuld an der Judenausrottung ...

  • Aufenthaltsregelungsgesetz

    Nach Paragraph 2 kann das Recht auf freie Wahl des Aufenthalts- oder des Wohnortes beschränkt oder völlig aufgehoben werden. Die Behörden bestimmen, wer wo wohnt; denn sie können nach Paragraph 4 sogar anordnen, daß Teile der Bevölkerung in die nähere Umgebung ihres Wohnsitzes „umquartiert", oder irgendwohin „evakuiert" werden ...

  • Ich komme zur Protestkundgebung

    -Das Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG Chemie, Werner Vitt, und der Westberliner Theolöge Prof. Dr. Heinrich Vogel werden am kommenden Montag auf einer Protestkundgebung sprechen, zu der Hamburger Studentenverbände angesichts der geplanten Verabschiedung der Notstandsgesetze eingeladen haben ...

  • Unterzeichnunesberechtiet

    Eine Vielzahl der jetzt aufgefundenen Originalakten zeigt, daß Viaion unter Hitler außerordentliche Machtbefugnisse zugesprochen erhielt und demzufolge Verordnungen, Bekanntmachungen und andere Anweisungen im „Amtlichen Anzeiger des Reichskommissars für das Ostland" unterzeichnen durfte. Aus weiteren Materialien geht hervor, daß Viaion für die SS und den SD unmittelbar Spitzeldienste leistete ...

  • Angriff der Monopole abwehren

    „Wenn man die Demokratie retten will; dann darf man nichts tun, sie zu schwächen", erklärte der Bezirksleiter der IG Metall von Bayern und SPD-Landtagsabgeordnete, Erwin EssL Tm Hinblick auf die Notsandsgesetze vor 200 Funktionären der Verwaltungsstelle Rosenheini der IG Metall. Essl erinnerte daran, ...

  • Ein Wort an meine Klassenbrüder

    In tiefer Sorge um die Sicherung des Friedens und den Bestand der deutschen Nation wende ich mich an Euch: Verhindert die von der Erhard-Regierung geplante Notstandsgesetzgebung! Seit 46 Jahren bin ich gewerkschaftlich organisiert. Deshalb ist mir nur .zu gut bekannt, wohin eine sokhe Politik führt. Aber auch Ihr werdet Euch noch daran erinnern, doß die deutschen Imperialistea stets ihre Kriege mit Ausnahmegesetzen vorbereiteten ...

  • Bonn will Bürger überrumpeln

    Die Absicht der Parteien, die Notstandsgesetze am 16. Juni in 2. Lesung im Bundestag zu beraten, müsse alle Demokraten alarmieren, erklärte der Bezirksjugendleiter der Naturfreundejugend Niederrhein, Horst Wilhelms, in einer Erklärung an den »Jugendinformationsdienst" in Wiesbaden. „In dieser Situation bestehl die Gefahr, daß die demokratische Öffentlichkeit überrumpelt wird ...

  • Justizskandal in Köln

    Köln (ADN/ND). Mit der Verkündung empörend milder Urteile endete am Freitag in Köln der Prozeß gegen zehn SS- Führer, die der bestialischen Ermordung von mehr als 10 000 sowjetischen Kriegsgefangenen im ehemaligen KZ Sachsenhausen schuldig sind. Ein angeklagter SS-Verbrecher wurde freigesprochen. Weitere acht Angeklagte erhielten Zuchthausstrafen von nur 1 Jahr bis 22 Mona» ten zugesprochen ...

  • Hassel fordert

    Provokationen

    Bonn (ADN). Der Bonner Kriegsrainister von Hassel hat am Sonnabend seine provokatorischen Drohungen gegen die DDR wiederholt, -an der Staatsgrenze „zwingend präsente Streitkräfte" zu stationieren. Auf der Bundestagung des evangelischen Arbeitskreises der CDV/j CSU in Bonn wandte er sich entschieden gegen alle Disengagement-Pläne und ein Einfrieren der nuklearen Rüstung in Europa ...

  • Abgeordnete an DGB-Beschlüsse binden

    Die Stuttgarter Vertreterversammlung der IG Metall hat die Ortsverwaltung in einer Sitzung verpflichtet, gemeinsam mit der Bezirksleitung und dem Vorstand der Gewerkschaften alle Möglichkeiten zu prüfen und zu unterstützen, die den Bundestagsabgeordneten ihre große Verantwortung bewußt werden zu lassen geeignet sind ...

  • Auf der Hut sein

    Energische Maßnahmen des DGB gegen die Bonner Notstandsgesetzejverlangten Mitarbeiter und Vertreter der IG Metall auf einer Versammlung in Neckarsulm. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall* Hermann Gerstlauer, hatte schon zuvor an den Beschluß des DGB-Bundeskongresses in Hannover und an' entsprechende Beschlüsse der IG Metall gegen die Notstandsabsichten erinnert ...

  • Notstandsgesetze ablehnen

    Mehrere Delegierte der 10. Bundeskonferenz der Falken forderten am Freitag in zwei Initiativanträgen die Ablehnung jeglicher Notstandsgesetze. Die SPD wird darin aufgefordert, den Notstandsgesetzen ihre Zustimmung zu verweigern. Die Gesetzgebung berge „alle Möglichkeiten einer neuen faschistischen Diktatur in sich", heißt es in einem der Anträge ...

  • Wirtschaftssicherstellungsgesetz

    Nach Paragraph 1 hat die Regierung das Recht, im Notstandsfall den gesamten Wirtschaftsablauf in allen Einzelheiten zu lenken und zu regeln — von der Produktion und Herstellung nach genauen Vorschriften bis zur Zuteilung der Waren an die Verbraucher. Sie kann den gesamten Kapitalverkehr und das Kreditwesen in die Hand nehmen und jederzeit anordnen, Betriebe stillzulegen ...

  • Falken wollen Kontakte zur FDJ suchen

    Nürnberg (ADN/ND). Die 10. Bundeskonferenz der Sozialistischen Jugend Deutschlands Die Falken in Nürnberg hat am Sonnabend auf ihrem vorletzten Beratungstag den Bundesvorstand beauftragt, „Möglichkeiten einer Kontaktaufnahme zur Jugend der TJDR" zu prüfen. Internationale Begegnungen mit Jugendorganisationen anderer Länder, einschließlich der sozialistischen Staaten, sollen in Zukunft noch stärker als bisher gepflegt werden ...

  • Für Verrat dekoriert

    Bonn (ADN) Bundespräsident Lübke hat 44 Bundestagsabgeordnete für ihre Verdienste beim rücksichtslosen Durchsetzen des Bonner Kurses das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die höchste Klasse dieser Dekoration billigte die Erhard-Regierung allein dem SPD- Fraktionsvorsitzenden Fritz Erler zu. Er erhielt das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ...

  • Selbstschutzgesetz

    Es verpflichtet alle Bundesbürger, schon in Friedenszeiten an einer obligatorischen Schutzausbildung teilzunehmen, sich ABC- und Brandschutzgerät, Arzneiund Verbandsmittel anzuschaffen und bereitzuhalten sowie sich einen Lebensmittel- und Wasservorrat für mindestens 14 Tage anzulegen. Außerdem sind Vorkehrungen zu treffen, die eine sofortige Verdunkelung und Tarnung ermöglichen ...

  • Wir marschieren mit

    Die Jugend der IG Metall werde sich in großer Zahl an dem Sternmarsch der IG Metall gegen die Notstandsgesetze beteiligen, der für den 9. Juni in Duisburg geplant sei, teilte IG-Metall-Jugendsekretär Schmutz mit. Die Vorbereitungen dieser Protestaktionen seien jetzt angelaufen. Aus i'erschiedenen Stadtteilen Duisburgs werden sich Marschsäulen der Gewerkschafter zum Steinbarth-Gymnasium begeben, wo der Bonner Staatsrechtler Prof ...

  • Wirtschaft total militarisiert

    ND-Dokumentation über den Inhalt der Notstandsgesetze' (Teil III)

    nisse aus der Ernährungs- und Landwirtschaft, der Forst- und Holzwirtschaft erhalten. Die Regierung hat beispielsweise das Recht, den Anbau von Nutzpflanzen und die Haltung von Tieren anzuordnen, kann alle Erzeuger zur Ablieferung ihrer Waren zwingen, Preise nach ihrem Ermessen festsetzen und Vorratshaltung anordnen ...

  • „Combat": Westberlin kein Santo Domingo

    Paris (ADN-Korr.). Als „gefährlich, anachronistisch, unangebracht und dem Trachten nach .Wiedervereinigung' abträglich" bezeichnet am Freitag der Pariser „Combat" das Anbringen von Sprengvorrichtungen an Brücken in Westberlin. „Man muß annehmen, daß manche Mächte in Berlin so handeln, als seien sie in Santo Domingo ...

  • Verkehrssicherstellungsgesetz

    Nach Paragraph 1 können Verordnungen erlassen werden, die bewirken, daß im Ernstfall die notwendigen Verkehrsleistungen erbracht werden. Das betrifft z. B. den Bau, den Betrieb, die Instandsetzung, Unterhaltung und Benutzung aller Verkehrswege, -anlagen und -einrichtungen. Nach Absatz 4 wird genau vorgeschrieben, ob und wie und von wem diese oder jene Verkehrswege, -anlagen und -einrichtungen benutzt werden dürfen ...

  • Wassersicherstellungsgesetz

    Es sieht vor, den Trinkwasserbedarf, die Betriebswasserversorgung, Löschwasserdeckung und Abwässerbeseitigung zu regeln. Im Frieden sollen lediglich die Anlagen erhalten, neugebaut oder umgebaut werden. Im Kriegsfall kann die Regierung oder der von ihr eingesetzte Bevollmächtigte durch Verordnungen in dem betreffenden Gebiet die gesamte Wasserwirtschaft unter Kontrolle nehmen und leiten ...

  • Die Schutxgesetx*

    Die sogenannten Schutzgesetze (Aufenthaltsregelungsgesetz, Schutzbaugesetz und Selbstschutzgesetz) schreiben der Zivilbevölkerung haargenau vor, was sie tun muß und was sie nicht mehr tun darf, wenn der Kriegsfall oder der Spannungsfall eingetreten ist.

  • Denkt an Hitler

    Das Organ des DGB »Welt der Arbeit" nimmt in seiner jüngsten Ausgabe den Ausspruch des CDU/CSU-Fraktionschefs Barzel. „wir müssen wieder jemand sein

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  • Jeder Bonner Keil gegen Sozialismus muß splittern

    Von. Peter Lorf

    Mit jesuitischer Zungenfertigkeit versuchte der Bonner Außenminister Schröder am Wochenende, die Hallstein-Doktrin gleichzeitig zu liquidieren und zu stabilisieren. Während sie auch fortan als drohender Knüppel besonders gegenüber den afro-asiatischen Staaten geschwungen •werden soll, will er sie in bezug auf die sozialistischen Länder Europas unterlaufen, um die Hände für eine „beweglichere Ostpolitik" frli zu haben ...

  • Polen wählt im Zeichen neuer Erfolge Von unserem Warschau«r*Korr«spond«nt«n W«rn«r K »I m^»*

    Ani <heu(igeri«Sonntagmorgeni<uri--6'.W Ühr öffnen in den mit Fahnen und (Transparenten festlich geschmückten Dörfern, und Städten der Volksrepublik Polen die Wahllokale. 19 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen* durch ihre Stimmabgabe für die Kandidatenliste der Nationalen Einheitsfront das Programm des weiteren sozialistischen Aufstiegs verwirklichen zu helfen* die Fortsetzung des geschichtlichen Weges* den das Land vor zwanzig Jahren in den Tagen des Sieges über den ...

  • Anastas Mikojan: Kampfkraft der Sowj etarmee ist Garantie des Friedens

    MoskJHKADNK'RFür uns ist das Wichtigste, so stark zu sein* daß der Feind niemals wagt, uns zu überfallen. Unsere Streitmacht ist die Garantie des Friedens"* erklärte der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR* Anastas Mikojan, bei der Überreichung des Lenin-Ordens an die „Krasnaja Swesda" ...

  • Komplott in Aktion

    Lk. Die Machthaber in Tel Avw haben in der Nacht zum Freitag die gespannte Lage im Nahen Osten wissentlich weiter verschärft. Der provokatorische Überfall auf das benachbarte Jordanien, selbstgefällig als die «größte militärisch« Operation israelischer Streitkräfte seit dem Sinoi- Feldzug"; dem Überfall ouf die VAR im Jahre 1956; ausgegeben* hat überall in der arabischen Welt einen Stunw der Empörung ausgelöst ...

  • DDR-Reise Tito£ - ein großes Ereignis

    Belgrad. Kräne am neuen Belgrader Donauhafen zeugen von der sich ständig vertiefenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der DDR und Jugoslawien. Fünf von insgesamt zwölf der mächtigen Hebezeuge aus dem VEB Kranbau .Eberswalde, für die als Kooperationspartner die jugoslawische Maschinenbaufirma i,Min" in Nis nach DDR-Dokumentationen die Portale herstellt, sind bereits vollendet ...

  • 244 000 Kandidaten

    fttrt* cten'Sisteri'der Nationalen'Einheitsfront in der Volksrepublik Pole» stehen die Namen von 244 410 Kandidaten aller Parteien und gesellschaftlichen Organisationen, die sich in den Dörfern,- Städten und Wojewodschaften um insgesamt 171726 Mandate bewerben. Für die 460 Sitze des Sejm kandidieren ...

  • Castro: Kubas Kampf gab Beispiel

    Havaaa* (ADN-Korr.). Den Kampl des dominikanischen Volkes-gegen die USA- Interventen bezeichnete der kubanische Ministerpräsident Dr. Fidel Castro am Freitag als einen neuen Beweis dafür, daß die Völker Lateinamerikas immer entschiedener fegen die Politik der USA und gegen den amerikanischen Imperialismus auftreten ...

  • Boliviens Reaktion verschärft Situation

    La Paz (ADN/ND). Die bolivianische Militärjunta hat am Wochenende 60 neue Verhaftungen angeordnet. Unter Verletzung des vor drei Tagen abgeschlossenen Waffenstillstandes setzen Junta-Truppen ihren Manch nach verschiedenen Bergbauzentren fort In La Paz sind die Militärpatrouillen verstärkt wqrden. Sämtliche Einheiten der Armee sind in Alarmzustand versetzt ...

  • Jordanien informiert Arabische Liga

    Kai» CADN). Jordanien bat «m Sonnabend den gemeinsamen Verteidigungsrat der Arabischen Liga von den schweren militärischen Provokationen Israels unterrichtet Der Rat nahm einen jordaninischen Bericht entgegen, der bereits am Vortage dem Oberkommandierenden der gemeinsamen Streitkräfte der Arabischen Liga, General AU Amer ...

  • Dominikanische Botschaft an 37 Länder

    Montevideo/Washington (ADN/ND). Das uruguayische Parlament hat am Wochenende eine Botschaft des Kongresses der Dominikanischen Republik erhalten, die den Versuch der Vereinigten Staaten verurteilt, „Lösungen zu erreichen, die offen gegen die Interessen des dominikanischen Volkes gerichtet sind". Ähnliche Botschaften wurden den Parlamenten von 37 Ländern übermittelt ...

  • Was sonst noch passierte

    Als der Paßfälscher John Sherman im Gefängnis von Dallas (USA-Staat Texas) als Hilfskraft mit der Gefängniskartei beschäftigt wurde, nutzte er seine Chance: fcr datierte seinen Strafantritt meisterhaft um zwei Jahre zurück, wurde dementsprechend früher entlassen und seitdem nie wieder gesehen.

  • Kommunique über Besuch Kadars

    Mnku (ADN). Die Beseitigung der Oberreste des zweiten Weltkriegs, eine deutsche' Friedenstegelunc und die Normalisierung der Lage in Westberlin mat dieser Grundlage würden entscheidend zur Festigung des Friedens in Europa beitragen, wird in einem Kommunique über den AbschluB von Gesprächen zwi-

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  • Die f ünf-Punkte-Schlucht

    Vorweg: Hut ab vor den Richtern! Sie sind nach Berlin gekommen, die Sieger ausfindig zu machen, damit sie gekürt werden konnten. Sie hatten ihre Regeln und die besten Plätze am Ring. Jedesmal nach neun Minuten Boxen mußten sie ihr Urteil fällen. An den ersten Tagen glaubte man schon, die menschlichen Unzulänglichkeiten unter den Punktrichtern wären ausgerottet wie eine Seuche des Mittelalters ...

  • Alles blickt nach Steinach

    Der 24. Spieltag der Fußballoberliga wird im Zeichen des Kampfes gegen den Abstieg stehen. Sieben Mannschaften haben Sorgen. X>ie- Motor-Elf aus Steinach scheint schon fast verloren, doch hoffen die Fußballer aus dem Thüringer Land heute auf einen Heimsieg gegen den SC Dynamo Berlin, da zur gleichen Stunde der SC Neubrandenburg beim Spitzenreiter ASK Vorwärts Berlin um eine Niederlage kaum herumkommen dürfte ...

  • Popentschenko gefeiert

    DerAVeg zum Titel: Hornig (Westdeutschland) n. P., Kqrail (Österreich) 1. Rd. Abbr., Slowakiewicz (Polen) 1. Rd. Aufg. Die Zuschauer warteten auf den Schlag, der alles entscheiden würde — niemand •zweifelte auch nur daran, daß er kommen würde. Üer eisenharte Robinson, der ein :wenig von den Cassius-Clay-Clownerien in den Berliner Ring mitbrachte — er ist •es sicher Von zu Hause nicht anders gewohnt —, gab sich redliche Mühe, und ließ ■sich' keine Spur von Furcht anmerken ...

  • Wie ich es sehe

    ■ Leider hatten wir nun doch keinen Boxer von uns-im Finale. Doch es lag ja in den Fäusten unserer Jungen. Und diese trafen nicht immer gut und zahlreich genug, um die Kampfrichter restlos zu überzeugen. Man kann mit den Urteilen hadern und streiten, wie man will — Tatsache bleibt, daß einige unserer Jungen, 'und unverständlicherweise die erfahrensten wie Poser, Busse und Anders, nicht ihr ganzes Können zeigten ...

  • Grigorjews dritter Titel

    Der Weg mm Titel: Henry (Irland) n. P.; Papp (Ungarn) n. P„ Giju (Rumänien) n. P. Aktionen, und Schläge ■ des sowjetischpolnischen Duells Grigorjew-rGalonska sind am Anfang sehr viel sparsamer als im ersten Kampf. Zwei gute Techniker stehen sich gegenüber, davon der eine seinen * dritten Europatitel ansteuernd ...

  • Freistadt knapp vorn

    Der weg zum Titel: Ucar (Türkei) n. P., Humm (England) n. P., McCIuskey (Schottland) n. P. Beide beginnen verhalten, studieren sich gegenseitig, und es dauert fast eine halbe Runde, ehe die erste klare Aktion zustande kommt. Freistadt hat hier vielleicht leichte Vorteile, aber sein Vorsprung kann nur hauchdünn sein ...

  • Baranikows Revanche

    Der Weg zum Titel: Zoufal (CSSR) 3. Rd. Abbr.; Freilos, Vujin (Jugoslawien) n. P„ McCourt (Irland) n. P. Der kleine Baranikow hatte sich Berlin als Schauplatz seiner Revanche an dem polnischen Olympiasieger ausgesucht. Zwei Niederlagen galt es wettzumachen: die von Tokio und die zuvor beim Europapokal im Moskau erlittene ...

  • Posnjak hoher Punktsieger

    Der Weg zum Titel: Nielsen (Dänemark) 1. Rd. Abbr.; Edöcs (Ungarn) 3. Rd. Abbr.; Horvath (Schweiz! 1. Rd. K. o. Es war keine mitreißende Halbschwergewichtsbegegnung. Dazu boxte der sowjetische Meister Posnjak zu risikolos, riskierte er nur den Bruchteil dessen, was die meisten seiner Kameraden während eines Kampfes eingingen ...

  • Überlegener Kulej

    Der Weg zum Titel: Hawkins. (England) K. o. 1. Rd., Toth (Ungarn) n. P., Frolow (UdSSR) h. P., Fasoli (Italien) kampflos (Verletzung) Der 2$jährige. Fleischergeselle Preben Rasmussen aus Kopenhagen hatte von sich Reden gemacht, als er unseren Werner. Busse gleich im ersten Kampf aus dem Rennen geworfen' hatte ...

  • Agejew Abbruchsieger

    Der Weg zum Titel: Boumann (Schweiz) K. o. 1. Rd., Voigtländer (DDR) n. P., Casati (Italien) n. P. Bei den letzten beiden Titelkämpfen war der sowjetische Stilboxer Lagutin souverän Europameister geworden. Diesmal wurde er als Titelverteidiger nicht einmal in der eigenen Mannschaft aufgestellt, weil mit Agejew ein Mann herangewachsen ist, der das auch jetzt noch vorhandene hervorragende Können Lagutins übertrifft ...

  • Tamulis konterte

    Der Weg zum Titel: Todorovic (Jugoslawien) n. P., Ciuka (Polen) n. P., Kucera (CSSR) n. P. Das Bewundernswerteste an dem Italiener Patruno, der 24 Stunden zuvor mehr als glücklich gegen unseren Detlef Dahn gewonnen hatte, waren wieder seine Nehmerqualitäten. Der Olympiazweite Tamulis wählte als Taktik den entgegengesetzten Weg Dahns: er ließ den Italiener „kommen" und verließ sich dabei auf seine Konter ...

  • Isossimow wieder vorzeitig

    Der Weg zum Titel: Meier (Schweiz) 1. Kd. Abbr., Rybanski (CSSR) 1. Rd. Aufg. Lange mag der sowjetische Schwergewichtler Isossimow im Schatten seiner berühmteren Landsleute Abramow und Jemljanow geständen haben. Nun reichte es in Berlin zum Titel für ihn. Zwar fiel es ihm in der ersten Runde nicht sonderlich ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: An der Ostflanke eines ausgedehnten Hochdruckgebietes über Nordwesteuropa liegt Deutschland in einer kräftigen nördlichen Luftströmung. Aussichten für Sonntag: Bei madigem bis starkem Wind um Nord in den nördlichen und mittleren Bezirken heiter bis wolkig und niederschlagsfrei. In den südlichen Bezirken, besonders im Mittelgebirgsraum, zum ...

  • ERLEBT • BEOBACHTET

    Es war ein glanzvoller Höhepunkt der 16. Europameisterschaften, die mit einem einmaligen Erfolg der sowjetischen Staffel endeten. Erfreulich waren die gute Atmosphäre in der Halle und die einwandfreien Urteile (warum eigentlich nicht schon früher) der Kampfrichter. Verständlicherweise sind wir mit unserem Abschneiden nicht restlos zufrieden, denn mindestens zwei unserer Boxer verpaßten am Vortag die Chance,~m das Finale einzuziehen ...

  • Journalisten-Empfang

    Arn Samstagvormittag gab der Präsident des Deutschen Boxverbandes, Bernd Musiolek, für die» bei den Europameisterschaften akkreditierten Journalisten einen Empfang. Als Gäste waren der Präsident der AIBA, H. R. Rüssel (England), der Sekretär des DTSB Alfred Heil und der Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR, Kurt Edel, erschienen ...

  • Willi Stoph gratuliert

    Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, hat die DDR-Sportler Bernd Anders, Detlef Dahn, .. Wolfgang Hübner und Wolfgang Trödler zur Erringung der Bronzemedaillen im Halbschwergewicht, Weltergewicht, Federgewicht und Mittelgewicht telegrafisch in herzlichen Worten beglückwünscht

  • Acht von zehn Titeln an sowjetische Boxer

    Stimmungsvolles Finale in der Werner-SeelenbinderVHalle % Je ein Titel an Polen und Westdeutschland Von unseren Berichterstattern Hans Allmert und Klaus Ullrich

    Fliegengewicht

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  • MARHAB

    Ein sehenswerter-Dokumentarfilm über den Besuch Walter Ulbrichts in der VAR

    Wer es noch nicht gewußt hat, jetzt weiß er es: Der Dokumentarfilm ist ein echtes Kunstwerk. Der von Karl Gass und seinem Kameramann Gerhard Münich geschaffene Film „Marhab — Willkommen" ist sogar ein hervorragendes künstlerisches Werk. In seiner gesellschaftlichen Aussage wie in seiner Form stellt dieser Film eine so verdichtete Einheit dar, daß die Zuschauer von Verstand und Gefühl her gepackt und überzeugt werden ...

  • Warum ist Kunsterziehung tabu?

    Wie die Fernsehakadernie erweitert werden könnte

    Mir sind in letzter t Zeit immer häufiger Menschen' begegnet, die ehrlich ' genug waren zu bekennen, -daß sie in den. ersten Monaten nach dem Err werb eines Fernsehgerätes Dauerkonsumenten waren. Vom Winken des Sandmännchens bis zum letzten Gutenachtgruß wurde alles mitgenommen. Nach einem Dreiviertel- • jähr - hier, früher, dort später — wurde sortiert: Montagsfilm ...

  • Zwist, und Twist unter einem Dach

    „Gold in Nackel"-—eine lebensechte Fernsehreportage

    Sechzig Jugendliche verließen innerhalb der letzten Jahre Nackel, Kreis Kyritz. Zwanzig Mädchen und ' Jungen karten nach ihrer Lehrzeit in. Öiöses Dorf, dessen eine Genossenschaft-schon seit geraumer Zeit das Beiwort „Schwerpunkt," verdient. „Suchen sie das Gold dort, wo es die anderen fortzog?" Mit diesem, „Aufhänger" begann Dienstag abend eine Fernsehreportage von Dieter Jäger (Buch und •Regie), eine echte Geschichte aus unseren, Tagen ...

  • ■Illlllll Seht, welch ein Mensch...

    Kommunist — Dichter — Botschafter seines Volkes Nach Gesprächen mit Marcos Ana aufgezeichnet von Peter L u x Wäre es nicht von Kurt Stern erzählt worden — nie hätten wir erfahren, was deine im Kerker geschriebenen Gedichte bewirkten: Sie gingen um die, Welt, und sie erzwangen mehr als die Freilassung dieses Mannes, der am längsten lebendig begraben war, der — zweimal zum Tode verurteilt — von 1941 bis 1944 insgesamt drei Jahre lang von einem Tag zum anderen auf seine Hinrichtung gewartet hat ...

  • „Alpbaville gibtes gar nicht

    Frankreichs Filmkünstler widmen sich seit einiger Zeit einem- ,Thema von höchster gesellschaftlicher Bedeutung: der technischen Revolution und der damit , zusammenhängenden Wandlung des Menschen, Jean-Luc Godard hat den pielen Filmen,„die darüber bisher gemacht wurden, einen neuen hinzugefügt: „Alphaville" ...

  • • T "

    BRECHT. Eine Verfilmung von Bertolt Brechts „Galileo Galilei" plant der Amerikaner Joseph Losey. *\ JUGENDPROBLEME. Der tschechoslowakische Regisseur Vaclav Gajer bereitet einen Film „Die Tasche voller Regenbogen" vor, der moralische Probleme der jungen Generation behan- ■delfa- * GROSSPROJEKT. Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne" will der italienische Regisseur Damiano Damiani in einer modernisierten Fassung verfilmen ...

  • Mein Name ist Robin Hood

    In der britischen Zeitung „Daily Express" fand sich kürzlich folgende Meldung: In Evansville, im Staat Indiana (USA), rief ein Mann die Polizei an: „Mein Name ist Robin Hood. Ich möchte mich freiwillig stellen!" „Kommt nicht in Frage!" knurrte der Wachhabende zurück, der sich veralbert fühlte, „wenden Sie sich an den Sheriff von Nottingham!" Eine halbe Stunde später erschien der Anrufer Robin E ...

  • Mit einem „Besuch in Wismar" eröffnet Maria Kühne vom Ostseestudio Mittwoch Rostock am die neue

    „Sonntagmorgen in Chikago" heißt ein Theaterstück von Philip Stevenson, das Q, F. Alexan für den Bildschirm bearbeitete. Winfried Wagner spielt den "jungen Arbeiter Van Hickey, Gisela Morgen dessen Mutter. Am Dienstag auf dem Bildschirm . , „Skopje 63" - dem Wiederenvachen dieser schwergeprüften jugoslawischen ...

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  • Standardbausteine regeln Produktion

    ND-Interview mit Ingenieur Erhard Bernicke, Institut für Regelungstechnik

    Auf der Jubiläumsmesse erregten in der Ausstellung der Betriebsmeß-, Steuerungsund Regelungstechnik Geräte und Anlagen; die alle zu einem mit den Buchstaben URS bezeichneten System der Standardisierung gehörten, das besondere Interesse der Fachwelt. Federführend für die umfassende Standardisierung im Industriezweig der WB RGO (Regelungstechnik, Gerätebau, Optik) Ist das Institut für Regelungstechnik ...

  • MitAWO-Antrieb?

    Kürzlich fragte mich ein Wassersportler, ob es möglich wäre; einen 250-Kubikzentimeter-AWO- Motor im Heck seines etwa 5 m langen Bootes einzubauen. Möglich ist es. Der Platz reicht dafür ohne weiteres aus. Die Lage des Motors gestattet aber keinen direkten Antrieb, wenn die Schraube nicht nur „Schaum schlagen" soll ...

  • Versuchstaxi mit Heckmotor

    „Wie soll die Kraftdroschke der Zukunft aussehen?" Auf diese Frage haben Moskauer Konstrukteure mit einer interessanten Lösung geantwortet — einer Art Kombiwagen mit Heckmotor. Sie sind dabei von der Überlegung ausgegangen, daß ein für den Großstadtverkehr bestimmtes Taxi billig und zugleich robust und zuverlässig sein muß, daß es ausreichend Platz für Fahrgäste und reichlich Gepäck bieten muß und daß der Fahrerplatz vom Fahrtastraum getrennt werden sollte ...

  • Die Norm des Whitworth

    Massenproduktion ond Standardisierung bedingen einander. Ohne die eine — nicht die andere. So ist es kein Zufall; daß mit der industriellen Revolution des Kapitalismus zu Beginn des 1°. Jahrhunderts, ,die zu Arbeits-, Kraft- und WeVkzeugmtischinei,: .geführt- >hdti die Austauschbarkeit bestimmter Maschinenelemente angestrebt wurde ...

  • Risse im Guß leuchten

    Fluoreszierendes- Prüfpulver-Ttir^Guß-j Schmiede- und Walzwerkerzeugnisse aus Stahlguß entwickelte eine sozialistische, Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurschule für Werkstofftechnik Tind Materialprüfung in Karl-Marx-Stadt. Das Prüf pul ver, das mit entsprechenden Zusatzgeräten auf'den in vielen Betrieben ^vorhandene*» Magnetprüfgeräten verwendet werden kann, ...

  • BUDAPEST: Schweißen mit Elektronenstrahl

    Eine vom Zentralen Forschungsinstitut für Physik der Ungarischen Akademie der Wissenschaften entwickelte Elektronenstrahl-Schweißmaschine gehört zu den Hauptanziehungspunkten im Pavillon der Wissenschaften auf der Budapester Internationalen Messe. Die Maschine dient zum Schweißen feiner und empfindlicher Teile, zum Beispiel in der Feinmechanik und Nachrichtentechnik ...

  • Flugzeugturbine als Feuerlöscher

    Eine Flugzeugturbine; die ihre eigentliche ^Dienstzeit" bereits hinter sich hatte, übernahm vor kurzem die Rolle eines Feuerlöschers. Wie' Sachkundige feststellten, funktionierte sie auf diesem Gebiet sehr gut. Mehrere Minuten lang stieß das Flugzeugtriebwerk aus seiner Düse feinblasigen Schaum eines von sowjetischen Spezialisten entwickelten FeuerschutzmittelSj der das Feuer erstickte ...

  • Kinder segeln Regatta

    Es haben aber auch in wachsendem Maße Bemühungen Erfolg, andere Kinder dafür zu begesistern^esönders in Berlin und in den Bezirken Rostock; Schwerin, Neubrandenburg* Potsdam und Magdeburg haben Segelspartgemeinschaften den Kindersegelsport beispielgebend entwickelt. Lehrern, Eltern sowie Jungen und Mädchen, die sich für den Kindersegelsport interessieren, gibt das Präsidium des Bundes- Deutscher Segler gern nähere Auskünfte über die Teilnahme der Kinder an dieser interessanten Sportart ...

  • Marmor

    aus der Retorte

    Bild oben: Diese Benzinspaltonlage in Leuna II gehört neben einer Gastrennarvlage und einer Hochdruckpolyäthylen-Anlage zur ersten Ausbaustufe des neuen petrolchemischen Zentrums der DDR. Noch in diesem Jahr wird Leuna- II das erste Hochdruckpolyäthylen-Granulat liefern Fotos: ZB Bild unten-: Blick auf die Baustelle eines Wasserkraftwerkes; das mit Hilfe sowjetischer Experten am Kabul-Fluß in Afghanistan errichtet wird ...

  • Anlage sucht Dispatcher

    i,Telealärm" ist eine Datenverarbeitungszentrale* die kürzlich in Göteborg vorgeführt wurde. Sie registriert in größerem Umfange für die Betriebssicherheit wesentliche Faktoren, wie z. B. gefährliche Temperatursteigerungen und sinkenden ölstand und schlägt bei einem Dispatcher Alarm, Trifft der Alarmruf den gewünschten Empfänger nicht an; wird er automatisch an andere; im voraus eingestellte Nummern weitergegeben^ bis jemand die Mitteilung entgegennimmt ...

  • Tanken auf See

    SChon recht umfangreich ist das Tankstellennetz des VEB Minol für Motorboote im Seengebiet von Berlin und Umge-» bung. Die Schmöckwitzer Steganlage soll bis zur Saison noch erweitert werdVsn, damit die Anleger an der Tankstelle schneller abgefertigt werden können. Die Wassertankstelle in- Rahnsdorf erhält eine Gemischsäule ...

  • Schiffszuwachs

    Berlin. Einen enormen Zuwachs 'hatte die Welthandelsflotte im April dieses Jahres. Nach Informationen des Instituts für Schiffahrtsforschung wurden 148 Schiffe mit mehr als 1,5 Millionen Bruttoregistertonnen in Dienst gestellt Da bisher nur ein Abgang von etwa 190 000 BRT bekannt wurde, beläuft sich der Zuwachs auf mehr als 1 ...

  • Strom gegen Schädlinge

    Wien. Gegen im Boden lebende Nagetiere wurde in Österreich versuchsweise die Wirkung von elektrischen Impulsen erprobt. Wo man Schädlinge vermutet, werden Stahlstangenelektroden in die Erde gebracht, deren elektrische Impulse bei den Tieren Schocks hervorrufen. Da* durch werden sie aus ihren Verstecken vertrieben ...

  • Wissenswert

    Sechs Fernsehprogramme

    Moskau. Eines der größten Fernsehzentren der Welt wird gegenwärtig in- Moskau gebaut. Neben einem etwa 400 Meter langen und fast 100 Meter breiten mehrgeschossigen Gebäude entsteht ein 520 Meter hoher Fernsehturm. Das Zentrum wird sechs Programme ausstrahlen — ein farbiges und fünf in Schwarz-1

  • Schlaf pillenlos

    Tokio. Einen mit elektrischer Batterie betriebenen „Schlafapparat" stellten japanische Firmen her. Imitierte monotone Geräusche aus der Natur sollen das Einschlafen in zehn Minuten bewirken und chemisdie Schlafmittel überflüssig machen. Das Gerät schaltet sich automatisch aus. (ADN/ND)

  • Boots-Examen

    Über 3500 Berliner Wassersportler bewarben sich um den Befähigungsnachweis zum Führen eines Motorbootes ab 3,5 PS oder eines Segelbootes ab 8 Quadratmeter Segelf lache. Sie nehmen an mehrwöchigen Lehrgängen beim ADMVS beim Bund Deutscher ! Segler und : beim Marineklub der GST teil;

  • Kombiniertes Fotogerät

    New York. Mit einem kombinierten fotografischen Gerät, das von der amerikanischen Firma Optomechanismus in Plainview (New York) entwickelt wurde, braucht man nur acht Sekunden, um ein Bild aufzunehmen, zu entwickeln und auf einen großen Bildschirm zu projizieren.

  • Schutz für Bergleute

    Stockholm. Eine Gummiblase; die Grubenarbeiter vor Steinschlägen schützt, wurde in Schweden hergestellt. Aufgeblasen paßt sie sich dem Stollenraum an und dichtet ihn so wirksamer als bisher angewandte Arbeitsschutzmittel gegen fallende Gesteinsbrocken ab.

  • Atomreaktor mit 20 MW

    Warschau. Polen wird einen weiteren Atomreaktor mit einer elektrischen Leistung von 20 Megawatt errichten. Er soll zu Forschungen auf. den Gebieten der Physik, der Chemie und der Energietechnik sowie zur Erzeugung radioaktiver Isotope dienen.

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  • Wie ich Neulehrer wurde

    Ein Kindheitswunsdv den mir meine Eltern nicht erfüllen konnten, weil das Geld dazu nicht reichte, war im Sommer des Jahres 1945 neu geweckt worden. Der Anlaß waren Zettel, die ich an den Anschlagtafeln entdeckte. Darauf stand: „Werdet Neulehrer!" Ja, ich wollte Lehrer werden. Alte, erfahrene Genossen der KPD unterstützten meinen Wunsch ...

  • Ein Anruf aus Lugansk

    Ein nicht'alltägliches Telefongespräch führte kürzlich der Betriebszeitungsredakteur im VEB Keramische Werke Hermsdorf. Über 3Ö0O Kilometer Entfernung hinweg, sprach er mit Nikolai Schlachin, der vor mehr als 23 Jahren von den Faschisten als Zwangsarbeiter in den damaligen Hescho-Betrieb HeVmsdorf verschleppt worden war ...

  • Lehren aus zehn Monaten

    Und nun entlarvte jenes Flugblatt diese verbrecherische Politik so schonungslos. Exakt ist die Situation eingeschätzt* daß die Volksmassen begonnen haben* sich aus den „amtlichen Lügennetzen zu befreien"* daß sich „die Einsicht in die Ursachen und Zwecke des Weltkrieges, Av die unmittelbare Verantwortlichkeit ...

  • „Mama ' ist nicht jiddisch!

    Deutsche Presse, 1940, S. 228;

    Berufskamerad Theodor Bleckmann hat in dankenswerter Weise in Nr. 21 der »Deutschen Presse" auf die zahlreichen in weiten Volkskreisen noch immer umlaufenden Worte jiddischen Ursprungs hingewiesen. Dabei ist ihm allerdings der Fehler unterlaufen, auch das Kosewort für Mutter „Mama" als aus dem Hebräischen kommend zu bezeichnen ...

  • Viel Feind, viel Ehr!

    Ans Geschlagenwerden ist Italien ja seit hundert Jahren gewöhnt freilich gewöhnt auch daran,- daß trotzdem immer etwas für es abfällt. Das zeigt eine Bismarckanekdote. Auf dem Berliner Kongreß von 1878 saßen einmal Bismarck, Gortschakow und Disraeli beisammen. Da trat der italienische Gesandte auf sie zu und sagte: „Ja, und Italien, was soll denn das bekommen?" Gortschakow machte sein pfiffigstes Gesicht und — schwieg ...

  • Vor 150,75,25 Jahren <

    Wiener Orakel

    Der fünfte Monat der Dauer des Wiener Kongresses ist abgelaufen, ohne den Zeitgenossen die Stimme des großen Orakels über das künftige Schicksal zu verkünden. Einem Orakelspruche mag die von der gebildeten Welt sehnlich erwartete künftige Entscheidung der großen Versammlung 'in Wien wohl verglichen werden ...

  • DURCHHALTEBLÜTEN

    Man kann fast sagen* unser« Gegner haben sich früher Gedanken über die deutsche Volksernährung im Krieg gemacht als wir selber, die wir durch übertriebene Ernteschätzungen und durch die Erwartung eines raschen Kriegsendes zu einer allzu rosigen Auffassung kamen, die zwar für die Stärkung der .Kriegsnerven auch ihr Gutes hat, aber jnfolge Vernachlässigung der kritischen Seiten unserer Wirtschaftslage die rechtzeitige Abwehr versäumte ...

  • Barbaren

    Leipziger Fama 1815^ Nr. 10:

    Barbarisch ist die Art und Weise, wie die spanischen Behörden gegen die Insurgenten im Spanischen America; welche ihnen in die Hände fallen; verfahren. Man rechnet; daß allein im Königreiche Mexico gegen 1 Mill. Indianer und Creolen in 5 Jahren niedergemetzelt worden sind. Der spanische Genera! Venegas zeichnet sich durch solche Blutszenen vorzüglich aus ...

  • Fahndung nach Unbekannt

    Dennoch ist es heute etwas anders,' Eiliger als sonst schreiten die einen aus, andere wieder verhalten den Schritt, warten auf Bekannte, um ihnen schnell etwas zuzustecken, und hier und dort sieht man Arbeiter sich verständnisvoll zulächeln und dann in der Menge untertauchen. Zur gleichen Stunde ist bei den Polizei- und Militärbehörden in Berlin der Teufel los ...

  • Wunschzettel der Monopole

    Schon seit Tagen geht ein Trommelfeuer chauvinistischer Hetze auf die Bevölkerung nieder, inszeniert von der deutschen Regierung und den allgewaltigen Militärbehörden. Es dient denselben Zielen, welche den gleichen Behörden erst vor einer Woche, am 20. Mai, in einer Denkschrift unterbreitet wurden. Sechs ...

  • Undenkbar

    Betr.: „Offene Tuberkulose in Notunterkünften". „ND" 132/6$ Offene ;. Tuberkulose Jn Bonner Notunterkünften - viel verbirgt sich , dahinter. Bei uns Ist das einfach undenkbar. Ich kann mir da das beste Urteil erlauben,-denn Im vergangenen Jähr lag ich in einer Tbk-Heilstätte, stets umgeben von erfahrenen Ärzten und liebevoll umsorgt von den Krankenschwestern ...

  • Teure Kartons

    Betr.: „Schuhe Im Karton...", JVP" 141/65 Dieser Leserbrief veranlaßte mich, ebenfalls zum Thema „Karton" zu schreiben. Ich esse sehr gern Pralinen der Marke „Aus Meisterhand* vom Schokoladenwerk Delitzsch. Eine Schachtel mit 250 Gramm Inhalt kostet 9 'Mark, die 500- Gramm-Schachtel 20,50 Mark. Kaufe ich zwei Schachteln, bezahle ich 2,50 Mark weniger als für eine große ...

  • Mein Wort zur Sache:

    Mehr Druck!

    Betr.: „Totes Wissen", „ND" 139/65 In der von mir verwalteten Bibliothek lagern 2500 schriftliche Arbeiten von Absolventen der Fachschule für Ingenieurökonomie. Sie werden laufend an Institutionen, Betriebe und Einzelpersonen in allen Gebieten unserer Republik verliehen. Trotzdem bleibt noch vieles ungenutzt, da wir uns seit März vorigen Jahres vergeblich um den Druck eines Verzeichnisses dieser Arbeiten bemühen ...

  • Unlösbar

    Oberst Schneidig: »Ich habe mich viel mit der sozialen Frage beschäftigt und bin endlich zu einem Resultat gekommen." Dr. Leidig: »Ah, sehr interessant." Schneidig: »Wenn man der Sozialdemokratie keine Konzessionen macht, hab' ich gefunden; so wächst sie stetig." Leidig: „Hml" Schneidig:v »Und wenn man Ihr Konzessionen mächt, sagte der Fürst Bismarck, so wächst sie auch stetig ...

  • Gegentdbrj Taumel des Völkerhasses VoriünfzigüahreirerklarrgideriRufrderrcfeufschenLfnfcen: :eindistehfcäraieigenemland Der. Ha

    biete -von- Eongwy-uncT'BrieyJj die Kohlengruben (Nordfrankreichs und die französische Kanalküste* die Eroberung weiter Gebiete im Osten und Kontributionen von allen zu besiegenden Ländern. Um diese* ihre wahren Kriegsziele zu yerbergenj war den deutschen. Imperialisten der Kriegseintritt Italiens am 23 ...

  • VtUtfQbt Deutle e*of oladcn und J>tutfd)te ßafooputocr!

    m « ♦« tfH» ictfMftet »»kl 3<6«r CDcnffitc »n oatcrlän6i(*t Stimmte boorjugt, erfUBf Ddmtt «int »ufetigr patrtetiföe 9W4t Sinttritttt et bo* o»{ bttft TOttft b« biu<fa>e 7«MMt, kenn %)«fm>x fcut* cngüfit« 3fto<$«Rf4aftn faß lahmgelegt »vrbt nnb bie infiljt beffen mi« itten jaJSfttcten Slrtcfttm auf btn Sfbf«* im Sntanbe alein angentefen i(L Shi|trt«n (<$t»( er t>4 M BMtrt CratfAer Mrttltta ut Illliw tat ftaSril ...

  • Das Schlimmste

    .Die Streiks sind nicht das Schlimmste", hat Bismarck gesagt, „aber die Arbeitgeber können einmal die Lust verlieren, Oberhaupt noch arbeiten zu lassen, und das wäre dann sehr schlimm für die Arbeiter." - Da hat der gute Mann recht, aber mit der Landwirtschaft geht es ähnlich. Der Regen ist nicht das Schlimmste, aber die Großgrundbesitzer könnten ihn einmal satt bekommen und ihre Regenschirrrre zu Haus lassen; dann würde sich kein Regen mehr hervorwagen und alles müßte verdorren ...

  • Im Geiste Lenins

    So wirkte das von Karl Liebknecht im Auftrage der „Gruppe Internationale'V der späteren j,Spartakusgruppe"* verfaßte Flugblatt i,Der Hauptfeind steht im eigenen Land!1* *

  • MULLER EXTRA

    Inserate aus „großer Zeit" 1915: Sekt und deutscher Kakao als „Volksgetränke"

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  • V+Psychologe Lasker (1868-^1941)

    Eraanuel Lasters schachliches Wirken umspannt ein halbes Jahrhundert, 1894 entthronte er Weltmeister Steinitz im Wettkampf IG: 5 =4. Danach stand er . siebenundzwanzig Jahre der Schachwelt als stärkster Meister vor. Im New-Yorker Eliteturnier 1924 siegte Lasker'^vor Capablanca. Noch im Alter von 68 Jahren behauptete er einen Rang unter den zehn besten Spielern ...

  • Das Obdach

    schaft gelassen hatte; Die Frauj zu bewegt; um auf seine Miene zu achten; begann zugleich mit dem Eierschlagen ihren Bericht; der bei dem Mann vorbauen sollte. Doch wie sie auf dem Punkt angelangt war; der fremde Knabe sei aus dem Hotel gelaufen; er suche inK Paris Schutz vor den Deutschen; unterbrach er- sie folgendermaßen: ^Deine Freundin Annette -hat wirklich sehr dumm getan, einen solchen Unsinn zu unterstützen ...

  • HAUS UND GARTEN Madige Kirschen

    Das Kirschenessen war im vergangenen Jahr meistens kein besonderer Genuß; denn in vielen Früchten hatten sich Maden der Kirschfruchtfliege eingenistet. Sie fraßen vom köstlichen .Fruchtfleisch und verdarben uns den Appetit. In diesem Jahr soll uns das nicht wieder passieren. Es gibt genügend Mittel; um einen erneuten Befall zu verhindern ...

  • KREUZWORTRÄTSEL

    Waagerecht: 1. Gewässer, 6. Titelgestalt einer Oper von Gotovac, 7. italienischer Physiker und Nobelpreisträger (geb. 1905), 9. Strom im östlichen Asien, 11. deutscher Physiker und Astronom (1840—1905). 13. Wendekommando auf See, 15. Schweizer Bergstock, 16. Fruchtstand, 17. deutscher Filmschauspieler, 19 ...

  • Karl der Plötzliche

    Kaiser Karl der Letzte von Österreich pflegte oft unvermutet vormittags im Kriegsministerium zu erscheinen, sich fn eine dunkle Gangnische zu drücken und' jeden Offizier, der nach seiner Meinung zu spät zum- Dienet kam, aus dem Hinterhall mit der Frage zu überfallen: „Warum kommen Sie erst jetzt?" Als Opfer einer dieser plötzlichen Attacken geriet ihm gegen Ende des ersten Weltkrieges einmal ein Oberst in die Quere, der eben erst von der italienischen Front in Wien angekommen war ...

  • Der Unterschied

    Das berühmte „Ballett" des französischen Impressionisten Edgard Degas (1834 bis 1917) wurde in Paris versteigert. Das Bild brachte fast eine halbe Million Francs —, der Künstler reibst hatte seinerzeit kümmerliche vierhundert Francs dafür bekommen. „Ein guter Preis", sagte Degas anerkennend, als er von dem hohen Betrag hörte ...

  • Seltener Fall

    Bei einem offiziellen Festessen in Paris, dem der Minister der Schönen Künste präsidierte, wurde eine Reihe von Auszeichnungen verliehen. Einzeln rief man die Ordenskandidaten auf und ließ sie zum Empfang der Kreuze und Medaillen am Tisch, des Ministers vorbeidefilieren. Plötzlich fuhr Seine Exzellenz auf und betrachtete sichtlich interessiert einen schlichten Mann, der recht verlegen vor ihm stand ...

  • Mit der Tradition gebrochen

    Das Geburtaland des Postwertzeichens, Großbritannien; zählte bis vor kurzem zu jenen Staaten, die kaum Sondermarken emittierten. Nun wurde dies anders. Gedenkmarken erscheinen jetzt häufiger. Sogar im Format weicht man von der Tradition ab. Das beweist die zur 700-Jahr-Feier des britischen Parlaments angekündigte sechs Zentimeter breite 2/6-Shilling- Marke ...

  • --5

    X — 8

    SDbenkrtuzwortratsel: Waagerecht: 1. Gabelweihe, 4. Folie, 7. Dekan, 8. DinfO; 10. Dole, 11. Totem, 13. Sebu, 18. Posten, 18. Refraktor, 20. Lauge, 22. Geliert, 23. Erlabrunn, 24. Schafwolle, 26. Mattl, 28. Keo, 80. Mannequin, 31. Toga; 33. TestO; 33. Lange, 37. Lisa, 39. Laser, 41. Rama; 43. Negativ; 44 ...

  • W*r knobelt mit?

    Ein Reisender stellte mit Hilfe der Kilometersteine und des Sekundenzeigers seiner Armbanduhr fest, daß sein Zug 40 km in der Stunde fährt. In dem Moment kam aus entgegengesetzter Richtung ein Zug, der in drei Sekunden vollständig an ihm vofbeifuhr. Wie groß war die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Zuges, wenn dieser eine Länge von 75 m hatte? Auflösungen aus „ND« Nr ...

  • Die Streichung

    Vor mehr als fünfzig Jahren erschien in einem Dorfe eine Wanderbühne und verkündete, daß am Abend der „Freischütz" gegeben werde. Der Direktor begab sich ins Gasthaus, um den Saal zu mieten. Als man über den Preis einig war, stellte der Gastwirt die Frage, ob denn auch die Kapelle gut sei. \ Der Direktor erwiderte: hlch habe die Musik, um sie nicht störend in die Handlung fallen zu lassen; ganz weggestrichen ...

  • SILBENKREUZ MJ

    1—2—3 Schwanengroßer Ruderfußvogel, 2—8 Inselnehrung, 2-9-7 Schlingpflanze, 2-4 Farbton, 3-7 Gefäß, 6—1 Signalinstrument, 6—7-8- 9-10 bedeutendstes rumänisches Hüttenzentrum, 7-5 Lufttrübung, 9-10- 5—4 Oper von Richard Strauss.

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  • Mutter mißhandelte ihr Baby

    Kürzlich hatte sich vor dem Stadtbezirksgericht Berlin-Mitte eine junge Mutter, die 22jährige Christa B., wegen Kindesmißhandlung zu verantworten. In der Verhandlung zeichnete sich ein tragisches. Bild der tieferen Zusammenhänge ihrer widernatürlichen Handlung, ab. '.";. Christa B. war bei ihrer Großmutter aufgewachsen ...

  • Elizabeth und ihr Tafelsilber

    „Fünf Tonnen Tafelsilber aus dem Buckingham-Palast... unzählige Schatullen mit kostbarem Geschmeide... 75 neue Kleider im Werte von 200 000 Mark..." Schier endlos ist die Aufzählung, mit der die westdeutsche Boulevardpresse verzückt das Reisegepäck „Ihrer Majestät" beschrieb. „Hofschrieider" Norman Hartneil bestätigt: „Für elf Tage siebzig bis achtzig Kleider ...

  • Hinweis auf Mörder nicht beachtet

    . Dieses skandalöse Versagen der Justiz hätte zumindest Anfang 1950 korrigiert werden können. Zu dieser Zeit vertraute sich ein Mitwisser des Doppelmordes einem Polizeibeamten an. Walter Weber, der in der Gefängniszelle den Hergang des Verbrechens erfahren hatte, berichtete einem Polizisten von dem Mord ...

  • So werden Geständnisse gemacht

    Wie es zu dem „Geständnis" kam, erklärte der Betroffene einem Re- • porter: sJaf wissen Sie< ich kenn* doch die hohen Herrerif die Inspektoren und die anderen. Sie sind mal freundlich und mal böse, aber ausrichten kann man gegen sie nichts." Das Gericht verurteilte Letten-, bauer auf Grund eines Indizienbeweises ...

  • AUS MELBOURNE

    Eine völlig neue Kabelverlegungsmethode haben australische Nachrichteningenieure ersonnen: Als sie in der Stadt Franklinford das Mikrophon für den Redner einer Denkmalseinweihüng . anschließen sollten, mußten sie dazu ein enges Kanalisationsrohr nutzen. Sie, banden das Kabel kurzentschlossen einer Katze an den Schwanz und schickten sie in die Röhre ...

  • Kein Einzelfall

    Die westdeutsche Öffentlichkeit ist über diesen neuen Justizfall erregt. Unter der Überschrift „Der bewußte Justizmord" schreibt das „Spandauer Volksblatt": erlangte. Aber der Fall Lettenbauer dürfte selbst in der reichbewegten £p< deutschen Justizgeschichte einmalig g|j sein, die Kriminalpolizei muBte ernsteste Zweifei an Lettenbauers Schuld haben, denn es war ihr der wirkliche Täter namentlich genannt worden ...

  • Dfe Gewinner:

    Rudi Wieland, Walbeck, Kreis Haldensleben; Marie Glomba, Weißenfels, Wielandstraße 28; Ernst' Mfitzschker," Stralsund, Hairiholzstraße. 37; Hans-Jürgen Mrosekj' Karl-Marx-Stadt, Eubaer Straße 56; Margarete Schild, Wittenberg-Piesteritz, Johannes-R.-Becher-Straße 5; Günter Kunert; Berlin-Wühelmsruh, Schillerstraße 48; Helga Stöfcker, Hildburghausen, Häselriether Straße 4; Christel Hoffmann, Hinsdorf, Kreis Köthen, Bauerhreihe 104; Herbert Wegner, Grabow (Meckl ...

  • Aus internationalen Polizeiberichten

    Verblüffend

    - Ludwigshafen. Nicht ernst genommen- fühlten * sidti kürzlich" zwei Bankräuber; ?bei ' einem Raubüberfall auf eine Sparkassenfiliale iri Ludwigshafen. Die Gangster, die mit Pistolen be-.: waffnet und maskiert in die Filiale eindrangen, wurden offensichtlich durch das seeJenruhige Verhalten eines Bankangestellten irritiert: Er telefonierte unbeirrt weiter ...

  • Als Schaufensterpuppe

    London. Der britische Kriminalbeamte Roy Ronalds nahm kürzlich eine Einbrecherbande fest, ohne sich buchstäblich von der Stelle gerührt zu haben. Einen ganzen Tag lang stand er fast reglos als Schaufensterpuppe in dem Fenster eines großen Londoner Juwelierladens, da ihm bekannt geworden war, daß die Bande diesen heimsuchen -wollte ...

  • unschuldig als Mörder eingesperrt

    Am 22. November 1947 verurteilte das Landgericht Lindau (Bodensee) den Eisenbahner Johann Lettenbauer zu zehn Jahren Zuchthaus und anschließender Sicherheitsverwahrung, weil er seine Tochter und deren zweijähriges Kind erschlagen haben sollte. 18 Jahre büßte er für eine Tat,. die er nicht begangen hatte ...

  • AUSHANNOVER

    dem Keller des Krankenhauses ganze Batterien leerer Bierflaschen zu entwenden. Da er sie regelmäßig in klingende Münze umsetzte, verschaffte er sich auf diese „originelle" Weise sehr rasch ein ansehnliches Taschengeld. Vor Gericht erklärte der geschäftstüchtige Beamte zu seiner Rechtfertigung: „Einer ...

  • Ein Häftling erzählte

    Der Mordfall konnte nun aufgeklärt werden, weil ein Mitwisser, Walter Weber, auspackte. Weber berichtete, daß sein ehemaliger Mithäftling Wilhelm Schwall ihm 1949 im Gefängnis erzählt habe, daß, er bei der Ermordung von Maria Lettenbauer und ihrem Sohn zugegen war. Jung wurde von der Frau erwischt, als er gerade Speck stehlen wollte ...

  • AUS DALLAS

    Die Frauen von Texas fordern Gleichberechtigung: Sie kämpfen seit langem gegen das Privileg der Männer* straflos die Liebhaber ihrer Frauen erschießen zu dürfen. Der republikanische Abgeordnete Bob Bass fand jetzt einen Ausweg: Er brachte (einen Gesetzentwurf etaj der Frauen das Recht einräumt* künftig auch Rivalinnen umzulegen ...

  • AUS CAMBRIDGE

    Mit einem Forschungsprogramm^ dessen Verwirklichung ihr die tiefe Dankbarkeit vieler Diktatoren einbringen würde* ist gegenwärtig die „Vereinigte Abt-Gesellschaft" in Cambridge (USA-Staat Massachusetts) beschäftigt: Sje erforscht die Möglichkeit* durch Elektronengehirne Revolutionen und nationale Aufstände voraussagen zu können ...

  • Die.10 x 50-Mark-Frageti

    IWie • charakterisierte der west- • deutsche Schriftsteller Ify>lf Hochhuth die „Sozialpartnerschaft" in der Bundesrepublik? 2 Wo findet der VII. Arbeiterjugend- • kongreß stattSfc 3. Wann wurde die Organisation der • Afrikanischen Einheit gegründet, und welches Ziel verfolgt sie? Einsendeschluß: 1 ...

  • Hochzeit hinter Gittern

    Rom. Jeanette Polanski, kurzlich als Mitglied einer weitverzweigten internationalen Fälscherbande in Italien hinter Schloß und Riegel gebracht, wird möglicherweise im römischen Untersuchungsgefängnis heiraten. Ihr Geliebter, der 35 Jahre alte.. Bandenchef Osvaldo. Eneas -wurden!. • ■ ^ ......•■•

  • AUS NEW YORK

    Ein Geschäft in der New-Yorker Madison Avenue hat einem dringenden Bedürfnis abgeholfen: Es führt seit kurzem Regenschirme für Hunde. Die kleinen. Schirme werden am Halsband befestigt

  • In der Fremdenlegion untergetaucht

    Das war am 16. Juli 1947. Dann durchwühlten Jung und Schwall die Wohnung nach Geld. Sie erbeuteten jedoch nur ein Brot, ein Stück Speck und eine Uhr.

  • 1947 wurde Johaifin Lettenbauer zu Zuchthaus und Sicherheitsverwahrung verurteilt. Aber die wichtigste Spur im Lindauer Mordprozeß wurde nicht verfolgt.

    Doppelmörder Manfred Jung '

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Die Macht der kleinen Leute Von .Harri-Czepuck Der Kampf geht weiter Bäldf genug für 100 Atombomben ax^Kr^u-cIresri^ND^iDer Elektrisch von Zwickau nach Karl-Marx-Stadt Talsperren in Koproduktion „Berliner Bär" lief vom Stapel Gefahr ist noch nicht vorbei Maxim-Gorki- Museum eröffnet Forschungsfragen erörtert Achtmal UdSSR Meer um Island , gebar neue Insel , Mit der IM 8 Schwarzen Meer Festlicher Abschluß
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