16. Okt.

Ausgabe vom 01.01.1965

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  • Erhards wahres Gesicht

    Die wirklichen Gradmesser für den Wohlstand eines Landes fehlten bei der Einschätzung. Die katastrophale Preislawine, die Westdeutschland gegenwärtig überrollt, der soziale Abbau auf vielen Gebieten, der mittelalterliche Bildungsnotstand, die kulturelle Unterentwicklung des Landes, der große EWG-Ausverkauf des Bauernstandes — das alles blieb in der genannten Bilanz bescheidenerweise unerwähnt ...

  • Die erste Quittung

    Das alles ging über die politische Bühne der Bundeshauptstadt, während unterdessen mit fieberhafter Betriebsamkeit das ganze Jahr hindurch die letz'ten Vorbereitungen für die Notstandsgesetze perfekt gemacht und mit überstürzter Hast das atomare MLF-Projekt gefördert wurden. Mit beiden soll die Bevölkerung Westdeutschlands im kommenden Jahr, noch vor den Bundestagswahlen überrumpelt werden ...

  • Unheilschatten über westdeutschem Grenzgebiet

    Proteste der Bürger überfluten Todesplaner

    Berlin (ADN/ND). Für viele Bürger n den westdeutschen Grenzgebieten varen die nächtlichen Silvesterraketen Inlaß sorgenvoller Gedanken auf 1065. rVas soll im neuen Jahr ans dem Grenzand werden, wenn Trettners Ätomminen n der Erde liegen, wenn dort, wo in der facht Feuerwerkskörper in den Himmel liegen, die Gefahr der Atompilze heraufbeschworen ist ...

  • Staatsmänner der Sowjetunion grüßen die DDR

    Glückwünsche zum Jahreswechsel aus aller Welt

    Berlin (ADN/ND). Zum Jahreswechsel sandten der Erste Sekretär des ZK der KPäSTJ, Leonia Breshnew, der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Anastas Mikojan, und der- Vorsitzende des Ministerrates, Alexej Kossy*in, dem Ersten Sekretär des ZK der SED und Vorsitzenden de* Staatsrates der DDR, Walter Ulbridit, dem Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, dem Präsidenten der Volkskammer, Prof ...

  • Walter Ulbricht grüßt Bürger der DDR im Ausland

    Berlin (ADN). Radio^ Berlin International sendete eine Neujahrsbotschaft des V,orsit»enden^<ies-Staatsrates <ier DDRj Walter Ulbricht, an die Bürger der DDR, die den Jahreswechsel' im Ausland verlebten. Darin, heißt, es: 'Sie, liebe deutsche Landsleute, die Sie sich gegenwärtig in fremden Ländern aufhalten, haben auch 1964 mitgeholfen, unseren Händel mit vielen Staaten der Welt zu erweitern ...

  • Ein gespenstisches Sandkastenspiel

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Das Ansehen und Prestige der Bundesrepublik ist im Jahr 1964 weiter gesunken, stellt am Donnerstag die „Frankfurter Rundschau" in einer Jahresbilanz fest. Die Zeitung schreibt: „Notstandsgesetze, Zivilschutz, Territorialverteidigung, multilaterale Atomstreitmacht, Atomminen, das waren die Stichworte, an denen die Bundesregierung sich hochrankte ...

  • Provokation Westberliner Agenten

    Gasballons mit Hetzschriften an der Staatsgrenze detoniert

    Berlin (ADN). Zu einem provokatorischen Anschlag durch Westberliner Agentenorganisationen kam* es in den frühen Abendstunden des 30. Dezember 1964 im Gebiet der Staatsgrenze der DDR, Abschnitt Friedrichstraße/Zimmerstraße. Aus dem auf Westberliner Gebiet liegenden Haus Zimmerstraße 19 wurden aus der dritten Etage von Angehörigen einer Westberliner Terroristengruppe mehrere mit Gas gefüllte Ballons mit Hetzschriften gegen das Gebiet der Hauptstadt der DDR zum Einsatz gebracht ...

  • ;: Die Ernüchterung kam bald

    Allzuviele' Bundesbürger -hatten' sich täuschen lassen. Die Ernüchterung kam langsam, aber sicher mit jeder Woche, die das neue Jahr 1964 älter wurde. Es fing p.n mit der Beratung des neuen Staatshaushaltes, in dem die Rüstungskosten nicht gesenkt, sondern wieder auf die Rekordsumme von . 20 Milliarden DM festgesetzt wurden ...

  • In jedem Monat 812 000 DDR-Briefe in den Bonner Reißwolf

    München (ADN/ND). 26 000 Postsendungen aus der DDR landen allein In Mün. chen monatlich im Reißwolf. Diese Angfr ben hat der bayrische Rundfunk in einei Sendung unter cjenv Titel „Endstatktt Reißwolf" gemacht. In der Sendung wurde bestätigt, daß' der westdeutsche Verfassungsschutzapparat des Innenmini' ...

  • Neujahrsgruß des ZK der KPD

    bt-LJdorf (ADN). Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands hat zum Jahreswechsel über den Deutschen, Freiheitssender; 904 am Donnerstagabenü • •einei»- jieuiahrsgrüß verlesen. Darin grüßt und beglückwünscht das ZK der KPD alle Genossinnen und Genossen zum Jahreswechsel. Sein besonderer Gruß gilt den Opfern der Gesinnungsjustiz, die wegen ihres mutigen Einsatzes für den Frieden, für Demokratie und soziale Gerechtigkeit eingekerkert sind, und ihren Angehörigen ...

  • Negative Bilanz

    So ist also am Ende des Jahres wenig übriggeblieben von den Erhard-Versprechungen von Anfang 1964, Außenpolitisch ist die Bundesrepublik eher noch mehr isoliert als vor einem Jahr. Innenpolitisch hat sich der Gegensatz zwischen der.Mehrheit der westdeutschen Bevölkerung und den Interessen der herrschenden Kräfte als unüberbrückbare Kluft erwiesen ...

  • Tito: Kernwaffen in Händen Bonns eine gewaltige Gefahr

    B e I r r a d (ADN/ND). «Der jugoslawische Präsident Josip Broz-Tito hat in seiner Neujahrsbotschaft eindringlich davor gewarnt, Bonn die Verfügungsgewalt Über Atomwaffen zu geben. Sollten die dafür bestehenden Pläne verwirklicht werden, würde das eine gewaltige Gefahr für den Frieden in der Welt heraufbeschwüren, betont Tito ...

  • Funkspruch über Rügen-Radio

    Berlin (ADN). In einem Funkspruch über Rügen-Radio an die Schiffe der Deutschen Seereederei übermittelte der Minister für Verkehrswesen, Erwin Kramer, allen Seeleuten, Offizieren und Kapitänen der Handelsflotte der DDR zum Jahreswechsel herzliche Grüße und Glückwünsche. „In unermüdlicher Einsatzbereitschaft ...

  • Und so wird schon geprobt ^SSJ^SSK UN CORDON DB MINES ATOMIQUÜS LE LONG DU RIDEAU OB FER? |

    II Un point cejiendant a attire l'attention des observateurs prtsent*. Hl Le tfaeme de la manceuvre prevoyart l'emploi, en bordure de la fron- 1 1| tiere, et pour 1t verrouiller, d'un cordon de « mines atomiqu« » % H d une puissance de un kilotonnc, mises eventuellement en eeuvre par 1 |j| un detachement mixte, americain et allemand ...

  • Glückwunsch an befreundete Armeen

    , Berlin (ADN). Aus Anlaß des Jahreswechsels übermittelte der Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Heinz Hoffmann, herzliche Grüße an die Verteidigungsminister der befreundeten sozialistischen Länder, an den Oberkommandierenden und den Stabschef der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages sowie an den Oberkommandierenden der Gruppe der zeitweilig in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte ...

  • Karl Schabrod grüßt DDR-Bürger

    Bernau (AE>N). In einem Brief an christliche Bürger des Kreises Bernau, die mit 700 Unterschriften gegen die Verurteilung Karl Schabrods durch die Bonner Justiz protestiert haben, grüßte der westdeutsche Patriot die Bevölkerung der DDR zum Jahreswechsel. Karl Schabrod wünschte „Friede auf Erden, Erfolg und Glück für das neue Jahr" und dankte den DDE-Bürgern für ihre Solidarität ...

  • So wurde gelogen

    'Kriegsminister Hassel, von diesen Protesten aufgeschreckt, am 18. Dezember im Zweiten Westdeutschen Fernsehen: „Sie können sich darauf verlassen, daß es keinerlei derartige Pläne gibt. Es sind keine Minen eingebaut. Es gibt keine Pläne dafür." ' Pressereferent Oberst Viebig zehn'Tage darauf im SFB: ...

  • Geht es den Bundesbürgern prima ?

    Wie es in Westdeutschland Ende 1964 aussieht / Von unserem Bonner Korrespondenten Werner Otto

    Kurz vor Weihnachten erschien das Springersche Massenblatt „Bildzeitung" mit einer riesigen Schlagzeile," in der behauptet wurde, den Bundesbürgern „geht es prima". Der darunterstehende Text, eine Art bundesdeutsches Jahresresümee suggerierte der Leserschaft ihr angebliches Wohlleben. Das Ganze hatte allerdings einen kleinen Fehler ...

  • 50 Rückkehrer zum Jahresende

    Berlin (ADN). Noch kurz vor Ende des alten Jahres sind 66 Rückkehrer und Ubersiedler aus Westdeutschland in den Aufnahmeheimen der DDR eingetroffen. 50 von ihnen sind DDR-Bürger, denen der Bonner Staat keinen ihrer Wünsche erfüllt hat und die sich nun endgültig für den sozialistischen deutschen Staat entschieden haben ...

  • Sechs MG fehlen

    Mülheim <R\ihr) (ADN). Sechs Maschilengewehre, drei Bajonette, neun Maga- :ine Und 400 Schuß Munition sind aus Inem Wachraum britischer Besatzungsoldaten in Mülheim abhanden gekommen. Ein britischer und sechs westdeutche Zivilisten, die des Waffenhandels erdächtig sind, wurden inzwischen festlenommen ...

  • Die atomare Todeszone

    Am 16. Dezember wird bekannt, das Bundeswehrgeneralinspekteur Trettner am 14. Dez»mb»r vor dem NATO-MllltärausschuB in Paris offiziell verlangt hat, an der westdeutschtn Ostgrenie einen Gürtel aus Atomminen anzulegen. Daraufhin kommt es in Westdeutschland und der ganzen Welt zu einer Flut stürmischer Proteste gegen die drohende Todeszone ...

  • Rumänische Volksrepublik

    Ein hmliches Glückwunschschreiben Übermittelten der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Rumänischen Arbeiterpartei und Vorsitzende des Staatsrates der Rumänischen Volksrepublik, Ghe. orghe Gheorghiu-Dej, der Vorsitzende des Ministerrates, Ion Gheorghe Maurer, dei Präsident der Großen Nationalversammlung ...

  • Aber so wurde geplant

    Bereits Anfang Oktober treten Experten aus dem Bonner Außen- und dem Kriegsministerium zu einer längeren Klausurtagung zusammen. Sie sollen ein westdeutsches „verteidigunQspolitisches" Konzept füf die NATO-Ratstagung Im Dezember erarbeiten. Arbeitsgrundlage Ist eine strategische Analyse des Kriegsministeriums ...

  • Drei Tote bei Wohnungsbrand

    Rostock (ADN). Drei Menschenleben (orderte in der N-cht zum Donnerstag ein Wohnhausbrand in dem Dorf Promoisel auf der Insel Rügen. Das Gebäude stand so schnell in Flammen, daß die Feuerwehren den Brand nicht mehr eindämmen konnten. Die Ursache des Unglücks konnte noch nicht «»eklärt Werden.

  • Ungarische Volksrepublik

    Herzliche Glückwünsche übersandten ier Vorsitzende des Präsidialrates der JVR, Istvän Dobi, der Präsident des Lanlesrates der Patriotischen Volksfront, 3yula Källal, der Erste Sekretär des" Zenralkomitees der Ungarischen' Sozialistlichen Arbeiterpartei und Vorsitzende der

  • CSSR

    Herzliche Neujahrsgrüße übermittelten 3er Erste Sekretär des ZK der KPC und Präsident der Tschechoslowakischen Solialistischen Republik, Antonfn Novotny, ler Vorsitzende der Nationalversammung, Bohuslav Lastövicka, und der Milisterpräsident, Jözef Lenart.

  • Demokratische Republik Vietnam

    Herzliche Glückwünsche übermittelte der Präsident der Demokratischen Republik Vietnam, Ho chi Minh, der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses der Nationalversammlung, Truong Chinh, und Ministerpräsident Pham van Dong.

  • Nationale Front Südvietnams

    Ein herzliches Glückwunschtelegramm übermittelte der Vorsitzende des Präsidiums der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams. Neuven Huo Tho.

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  • Heißes Sandbett für Benzin

    Dr. Hans-Eberhard Schmeißer, der die Benzinspaltanlage leiten wird und der rhier schon seine Arbeit aufgenommen hat, stellt uns sein Reich vor. Herz der Anlage ist der Reaktor, dickbauchig, dickfellig. Die gemauerten Schutzwände sind 20 cm stark. Direkt schlank wirken rechts und links daneben die Leitungen, in denen der Sand in unablässigem Kreislauf steigen und fallen wird ...

  • ... und wenn die Zeche stilliegt

    Im Herbst des nun begonnenen Jahres muß nach den Bestimmungen des Rationalisierungsverbandes mit der Stillegung der Zeche ; Brassert begonnen werden. Bei der letzten Reihenuntersuchung wurden Schatten auf der Lunge Johann Borgoltes {estgestellt. Man nahm ihn sofort aus dem Untertagebetrieb heraus. „Es wäre nicht so schlimm, meinte der Knappschaftsarzt", erzählt Johann weiter ...

  • ... wie treu sind deine Blätter?

    gesellschaft vor 75 Jahren in Ostpreußen unter der armen Landbevölkerung mit verlogenen Versprechungen billige, Arbeitskräfte fürs Ruhrgebiet suchte. Damals war der 16jährige' Gottlieb Borgolte, mit einem Kleidersack und den Segenswünschen seiner Eltern versehen, aus Jedwabno in einem Sonderzug an den Rhein gefahren, um dort sein Glück zu machen ...

  • Märchenwiese Chemieschloß

    Ein junger Betriebsleiter, Leuna II und beider Zukunft

    „Auf die Märchenwiese wollen Sie? Na denn prost." Der Chemikerkollege verzog leicht die Mundwinkel, als er von dem Entschluß Dr. Schmeißers erfuhr. Immerhin hatte er im Leunawerk sein festumrissenes, nicht uninteressantes Arbeitsgebiet. Und Leuna II — diesier Sturzacker südlich des Mutterwerkes? Das mag etwas für Bauarbeiter sein, natürlich auch für Bauingenieure ...

  • Neues Ziel: Elektriker

    „Doch der Perspektivplan des Werkes ist kein Programm, das gegen die Generatorenwerker .gerichtet ist, sondern mit ihnen gestaltet wird", sagte Genosse Wagner, der Parteisekretär der Abteilung, in jener Versammlung. Dem Wort folgte die Tat. Wenige Tage später wurde Gerhard Reich zum Abteilungsleiter gebeten ...

  • Mit Siebenmeilenstiefeln

    Vor" äüerii- sorgte sicjl der, neue junge Betriebsleiter um seine künftigen Mitarbeiter. 62 Menschen werden in der Benzinspaltanlage, den Nebenanlagen — zwei Fabriken für sich - arbeiten. Fast alle sind erfahrene Facharbeiter im alten Leunawerk. Für die Arbeit an dieser hochautomatisierteni> Anlage müssen sie hinzulernen, hinzulernen nicht erst während des Probebetriebs ...

  • Der „verlorene" Arbeitsplatz

    Der Generatorenwerker Gerhard Reich ist schon seit 12 Jahren in der Abteilung. Durch die neue, mit moderner Meßund Regelungstechnik ausgestattete Anlage für die Ölfeuerung, so überlegte er, habe ich doch eigentlich meinen Arbeitsplatz verloren. Eine schöne Überraschung zur Jahreswende;...... ■ " '■■ -; i Längst vergessene Bilder drängten sich in die Erinnerung: Silvesterabend ...

  • Aus dem Wirtschaftsleben Günstige Teilzahlung bei Motorrädern

    Berlin. Wie die Pressestelle des Ministeriums für Handel und Versorgung mitteilt, treten mit Wirkung vom 2. Januar 1965 neue, günstigere Teilzahlungsbedingungen für- Motorräder in Kraft. Danach beträgt die Anzahlungsrate für alle Motorräder der DDR-Produktion 25 Prozent des ■ Verkaufspreises. Neu in das Teilzahlungsverfahren ■ aufgenommen wurden auch Importmotorräder Typ CZ 175 mit einer Anzahlungsrate von 25 Prozent und ...

  • Vater Borgoltes Fahrt ins Glück

    Die Schrankschublade ta der guten Stube eines von Ruß geschwärzten, wie ein hochbeladener Kohlenwagen aussehenden kleinen Zechenhäuschens in Mari- Brassert. aus der Johann Borgolte Erinnerungen herauskramt, enthält wohlgeordnet die Geschichte deiner Familie, soweit sie vom Ruhrbergbau beeinflußt wurde; Anfang und -Ende dieser Geschieh tef „Masuren!" — ist auf einem vergilbten Fetzen Papier zu lesen — „In rheinländischer Gegend, umgeben von Feldern ...

  • Vertrag mit der Zukunft

    Generatorenwerker Gerhard Reich lernt um

    Eines Tages war die Neuigkeit, in der Brigade: Die Generatoren, die sie seit Jahr und Tag mit Kohle versorgten, sollten auf ölfeuerung umgestellt werden. Kein Wunder, daß alle voller Spannung die nächste Gewerkschaftsversammlung erwarteten. Da stand es dann schwarz auf "weiß: Es ist geplant, bis 1970 die ölbeheizung aller Siemens-Martin-Öfen im Brandenburger Stahl- und Walzwerk einzuführen ...

  • Stahlleichtprofile

    Leipzig. Aus Blechen gekantete Stahlleichtprofile wurden erstmalig für Stützkonstruktionen bei Rohrleitungen im Leichtmetallwerk Rackwitz und auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld verwandt. Die von Ingenieur Jörg Scheibner und Dr. Joachim Tischendorf vom Montagewerk Leipzig entwickelten Profile sind um 20 Prozent leichter und erreichen den gleichen Effekt wie die bisher verwandten U-Walzstahlprofile ...

  • Neue Produktionsstätte

    Gera. Der Bau einer neuen 10 000 Quadratmeter großen Produktionshalle für den Bereich Sintermetall geht gegenwärtig im VEB Keramische Werke Hermsdorf seiner Vollendung entgegen. Die ersten Aggregate werden bereits aufgestellt. Im ersten Halbjahr 1965 wird in dem Objekt, für dessen Einrichtung mehr als 20 Millionen Mark bereitgestellt wurden, mit der Produktion begonnen ...

  • Hobby „auf Zeit7

    Es begann auf die nüchterne Weise unseres Jahrhunderts mit dem Studieren von Büchern. Der junge Chemiker ist an der Universität Jena ausgebildet worden, sein Dissertationsthema schrieb er über ein Thema der Komplexchemie. Die Petrolchemie ist bei uns; im klassischen Land der Kohlechemie, etwas Neues ...

  • Moderne Hallen

    Magdeburg. Drei moderne Hallen zur Produktion von Chemieanlagen wurden in den letzten Tagen des alten Jahres im Schwermaschinenbau „Karl Liebknecht" fertig montiert. Die in Montagebauweise errichteten Hallen sollen bereits 1965 für die Fertigung von Reforming- und Hydroraffinationsanlagen genutzt werden ...

  • Rekonstruiert

    Trlptis. Die Herstellung von Werkzeugen für das Pressen von Plasterzeugnissen für Industrie- und Konsumgüter wird der VEB Preßwerkzeugbau Triptis bis 1970 verdoppeln. • Der Betrieb wird bis 1965 mit einem Kostenaufwand von etwa 5 Millionen Mark völlig rekonstruiert. Damit kann in den nächsten Jahren von der bisherigen handwerklichen, Einzelfertigung schrittweise zu industriellen Produktionsmethoden übergegangen werden ...

  • Das neue Werk

    Leuna II redet sich bereits In die Höhe und in die Breite. Die Gastrennanlago (Vordergrund) und das Kraftwerk (hinten) gehören zu den Hauptobjekten von Leuna II. die 1965 mit dem Probebetrieb beginnen -Foto: ZB/Schaar

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  • Tierische Silvesterimpressionen

    Karpfen und Metalle

    Der letzte Abend im Jahr fängt meist 'ganz harmlos an. Nur die Karpfen, die tonnenweise das Jahresende mit ihrem Leben bezahlen müssen, haben nichts davon. Aus einigen zehn hoch vierundzwanzig Atomen besteht eine durchschnittliche Karpfenportion; schmackhaft — und doch fast nichts als leerer Raum. Dann beginnen Säuren und Fermente ihr destruktives Werk, unterstützt von jenen mehr oder weniger alkoholhaltigen Flüssigkeiten, in denen wir tote Fische ertränken zu müssen glauben ...

  • Die Frösche und die Elektronik

    Wenn ein Frosch dem Teufel begegnete, er könnte ihm getrost seinen Schatten verkaufen, er würde ihn nicht Vermissen. Denn Frösche sehen anders. 1 Sechs Netzhautschichten sortieren, was das Auge wahrnimmt. Nur solche Informationen rutschen durch die Maschen dieses'Informationssiebes, die wahrzunehmen für den Frosch notwendig sind ...

  • Der Hüne und das Mädchen J

    Ein erregender Ferientag liegt hinter ihr: 'Sonne, wohligwarmer Sand, weißer Gischt, blaue See, braungebrannte, kräftige junge Männer, Bacfchähnchen, Ananas, abends v süffige Flips und Tiuist ... Mitternacht ist längst vorüBer, als sie todmüde in ihr schaumgummiweiches Bettchen fällt, todmüde und beglückt Der Schlaf komrrtt auoenblickltch ...

  • Von Rolf D ö r g e

    zeite, die behauptete, die Hühner würden sich beim Anblick einer Eisenbahn so verschrecken, daß sie keine Eier mehr legen könnten. Die Hühner haben's überstanden; sie legen heute mehr Eier als zu Stepnensons Zeiten. Die Eisenbahnen jagen mit der zehnfachen Geschwindigkeit ihrer Urahnen durch die Lande, und kein Hahn kräht danach ...

  • Heringe und Polymere

    Vom Karpfen auf den Hering zu kommen, ist im Verlaufe einer Silvesternacht nicht allzu ungewöhnlich. Im kommenden Jahr werden die Heringe in Polyäthylenfässern zu uns kommen. Den Heringen wird's egal sein, der Volkswirtschaft wird es gut bekommen. Mancher Kuh steht die Begegnung mit dem „ewigen Stroh" bevor; doch noch niemand kann voraussagen, ob ihr die Kunststoffstrohhalme zusagen werden ...

  • Aber im „ND" steht doch . . . ?!

    Eine falsche Übersetzung aus dem Russischen. Ach so, bitte. Aber auf deine Verantwortung! . . . einhauchen. Ferner loerde ich die individuelle kulturpolitische Aufklärung der Kollegen . . . Zwischenfrage: Wie willst du allein das alles plötzlich bewältigen? Du wirst doch 1965 nicht mehr, sondern eher noch weniger Zeit haben als ,1964! Stimmt ...

  • KEP ist der kulturelle Entwicklungsplan und SZP der SchichtzeitpTan.

    Aha. Wie Ort gehst du ins Theater? • Wie bitte? Ach,. TheatBTt Gut, daß du mich daran- erinnerst; Di*- Theateranrechte sind bei uns von 580 auf 340 zurückgegangen. Ich sott sie i965 auf, 700 hochblasen! Prost. Prost. Wie oft gehst du ins Theater? Und die Stücker sollfck den Kollegen ** möglichst jedem einzeln — vorher erläutern und „durch klug ausgewählte Lieseproben ihr Interesse für den Theaterbesuch? wachküssanl Wer sich so was ausdenkt, dem könnt ich ...

  • Schließlich, zum Teufel, hob' ich ja auch- noch Familie: Frau, Kindert Schwiegermutter.

    Vnä ein Hobby: Philatelie. Na und?? Wulst du etwa behaupten, Briefmarkensammeln sei eine unsozialistische Betätigung?! MitRk&tea. Wie oft warst du 1964 im Theater?" Tägtidit Von früh bis spät hab' ich Theater im Betrieb. Soll ich mir da abends noch einmal dasselbe auf der Bühne, ansehn?! Inwiefern ist „Hamlet* dasselbe? „Hamlet"! »Harntet"? Ich rede von ...

  • W. Faworski gestorben

    Moskau (ADN). Lenin-Preisträger Wladimir Faworski, einer der bedeutendsten sowjetischen Maler, ist nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben. „Mit dem Namen Faworski ist unlöslich die Vorstellung eines gewaltigen Schaffens verknüpft, in dem sich die Gedanken des Künstlers und die Regungen seines Herzens verbinden und das den Zuschauer fesselt", heißt es In einem von det „Prawda" Vom Mittwoch veröffentlichten Nachruf ...

  • Warum? Findest du „Die Distel" etwa nicht gut?

    Sehr gut Aber sie ist kein Theater. ■ Meinetwegen. Ich werde drei Konzerte besuchen und drei Opern . . . „Das weiße Rössl" nicht mitgerechnet Warum? Weil „Das Veiße Rössl" eine Operette ist und überhaupt Schade. Aber toenn du meinst; also nicht mitgerechnet* Prost. Außerdem werde ich die Theateranrechte auf 750 bringen, das Klauen der Aschenbecher in Speisesaal und 'Leseraum unterbinden, die Zahl der Cohrs- und Quermannhörer um 35 Prozent, die der Herbert-Roth-Sänger um 25 Proeenij, senken, den ...

  • „Erlebtes Kuba"

    Neue Berliner Galerie eröffnet

    Berlin (ND). Aus Anlaß des 6. Jahrestages des Sieges der Revolution in Kuba wurde in der Neuen Berliner Galerie im Marstallgebäude am Marx-Engels-Platz am Mittwoch eine Ausstellung „Erlebtes Kuba" mit Gemälden und Grafiken rier Künstler Lea Grundig, Gert Caden, Karl-Heinz Jakob, Gerhard Stengel und Kurt Zimmermann sowie eine Ausstellung „Plakate aus Kuba" eröffnet Damit wurde die Neue Berliner Galerie erstmalig der Öffentlichkeit übergeben ...

  • Du redest, ja! Reden kann jeder.

    Manchmal schreibe ich auch. Und dann und wann lese ich ein Buch. Und . . . „Manchmal", „dann und wann"!«- So ~ gut möchf ich's auch haben. Weißt du, wieviel Rundschreiben ich lesen muß, wieviel Zeitungsartikel, Beschlußprotokolle, FDGB-, NF- und KB-Broschüren -> «nd wieviel Berichte ich anfertigen muß? Ich bin ein lesender und schreibender Arbeiterl Nur ohne die einschlägige Zeitungspublicity! Prost ...

  • Mit weniger als- du. jedenfalls.

    Eins-null,, prost! Wovon, haben wir iJteine Ahnun»"T Zum Beispiel' davon, wie wir überfordert sind. Nimm mich: den . . . Gieß Rum über den Zucker, sonst geht. das Feuer aus. Meins ist aus; fast. Schön, die blaue Flamme- Trink! Hör zu: In vierzehn Tagen soWte ieh unseren. BCL-KEP für 1965 auf die AGLs und für die Brigaden und Meisterbereiche aufstätliisseln-r ihn im SZP • •- •• Übersetz mal ...

  • FZB-65

    Ein neujahrnächtliches Zwiegespräch mit Folgen Von Harald Hauser Einsicht folgend, folgendes feierliche Gelübde ab — gut, bis dahin, was?

    kein Stehplatz mehr zu ergattern! <Alle Karten in der ersten Stunde weg!- Das ist doch Schiebung! Solange mit Kultur geschoben wird, drücke ich beide Augen zu. Du! Warnt soll aber sonst ein Kulturta.nktiovmiKmAidau?! Int Januan Im Jamtar müssen -wir unsere Plantchvlden van 1964 aufholen: arbeiten, aufklären, arbeiten, Überstunden! Wenn ich da abends nicht umfalle, ...

  • Text von Ludwig Renn Zeichnung von Herbert S a n d b e r g Er fand heraus, er war ein Stier, Zwar Mensch, doch astrologisch Tier. Ist nun der Augenschein so wichtig

    Und nicht das Geist'ge üiet mehr richtig? Ich werd' mich ganz zum Stier verwandeln Vnä auch entschieden danach.handeln. Er stieß voll Wut die Wasserfrau. Das tat ihr weh, und sie schrie: „AuV Er sagt voll Ernst bis ztt den Ohren) „Ich ward im Skorpion geboren, Und dieses Tier der heißen Zonen Kann doch nicht drin im Wasser wohnen ...

  • Die Hühner und die Eisenbahn

    Bejde haben mit unserem unklaren Thema nicht das geringste zu tun. Von ,den Hühnern,;wäre lediglich zu berichten, daß sie sich als weit anpassungsfähiger an die technische Umwelt erwiesen haben, als es jene Expertengruppe * vor anderthalb Jahrhunderten prophe-

  • Autc Erotti Was weiter?

    Bü: bist* doch; so einoc iSct Käiltucftmktionär. War fcffc Bis Mitternacht: Haben sie dich: endlicht.,. .,» oderhsst dui vorher gekündigte Gehässiger Skribent! Aim Neujahrstaai bin ich-nur Mensch. Wie sehänv Undi int Dienst — was hÜtS;

  • Zahnbürste natürlich.

    Und EKG? Blefetrofcardioffranun. Und. NKE7" Neukatholischer EücHarist. Nationales Kulturerbe, reingefallenv Prost Schmeckt's? • Nicht schlecht; ein' bißchen süß. Aber du lenkst ab.- Irrtum, ich lenke hin. Was ist FZB-65?

  • Eben nicht. Soll ich. Prost:

    Prost. Wie oft warst du 1964 im Theater? An Weihnachten wollte ich in „Aida" gehen. Denkste. Schon in der ersten Stunde des ersten Vorverkaufstagef war Prost. Und Hammels „Um neun an der Achterbahn"?

  • Sein Wüten wurde so ein Graus;

    Man bracht' ihn in ein Irrenhaus. Dort führt' man ihn dem Arzte vor, Und das war grad der Psychotor. Der wackelt' lachend mit dem Bauch Und sagte nur: uAha, du auch!"

  • In gänzlich- neuen, du wirst lachen.

    Bravo. Aber wie? Werar ich dir sagen: In dieser ersten Stunde dieses ersten Tages dieses neuen Jahres lege ich, einer selbstkritischen Sehr gut Weiter!

  • Ich Hab's: FZB-65 heißt: Finanzen» Zaster-Buletten im1, neuen Jahr,, naT

    Neer Feuerzangenbowle- 19B5? — das; Gesöff, das; du, gerade trinkst. Frost*.

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  • Dialog mit der Antarktis

    Antwort: 1964 unternahm die sowjetische Antarktisexpedition zwei sehr interessante wissenschaftliche Märsche innerhalb des Kontinents. Dabei studierten wir die Dynamik der Eisschicht zwischen „Wostok" und „Mirny". Der zweite Marsch führte von „Wostok" über den Unzugänglichkeitspoi, den zentralen Teil des Königin-Maud-Landes bis zur Station „Molodjoshnaja" ...

  • Die Offensive beginnt

    Diese Episode scheint am Beginn des Jahres 1964, in den ersten Wochen der ersten großen außenpolitischen Aktion der DDR des anbrechenden Jahres besonders treffend — weil sie in gewissem Sinne die Entwicklung andeutet, die für die folgenden zwölf.Monate charakteristisch sein wird: die wachsende Anerkennung unserer Republik in der Welt, die immer breitere Würdigung ihrer positiven Rolle im internationalen Geschehen, die sich trotz aller Ränke unaufhaltsam durchsetzt ...

  • Paukenschlag aus Moskau

    Und dann kömmt der denkwürdige 12. Juni 1964. Es ist 17.30 Uhr Moskauer Zeit, als der historische Akt im Weißen Saal des Großen Kreml-Palastes vollzogen wird. Wenig später sind die Fernschreiblinien, die? von der sowjetischen Metropole in alle großen Hauptstädte der Welt führen, hoffnungslos überlastet ...

  • Über Belgrad hinaus

    für den „neuen Stand unserer außenpolitischen Entwicklung", von dem Außenminister^ Dr. Bolz später im November in der Volks-, kammer sprechen wird, liefert der Herbst noch andere- vielfältige Beispiele. Den Sonderbotschaftern des Staatsratsvorsitzenden wird in Afrika, Nahost und Asien ein würdiger Empfang zuteil ...

  • Viele Wege nach Berlin ™l

    Und so, wie immer mehr Wege von Berlin/ In die Welt hinausführen, so führen umgekehrt viele Wege in die DDR-Hauptstadt. Unsere Republik, die sich mit, initiativreicher Friedenspolitik, mit vielen Vorschlägen zur Abrüstung und Sicherung des Friedens in Europa, mit konsequent antiimperialistischer und antikolonialistischer Grundhaltung fest in die Front der friedliebenden Völker einreihte, zieht immer neue Besucher an ...

  • J

    zu Januar on anuar Außenpolitische Bilanz unserer aufstrebenden Republik /Von Manfred Stuhl mann

    8000 Kilometer von Berlin entfernt begab es sich vor Jahresfrist: Es träumte einem, er könne den Erfolg einer „Mission des guten Willens" der DDR in Südostasien aufhalten. Natürlich sagte'er nicht DDR, sondern „Zone". Er war strammer- Ribbentrop-Diplomat seit 1933 und in Rangun demzufolge Botschafter der deutschen Bundesrepublik ...

  • Glied der Gemeinschaft

    Denn nun ist auch von den notorischen Ignoranten beim besten Willen nicht mehr zu übersehen, daß sich die Autorität dieses deutschen Friedensstaates mit jedem Tag fester begründet, seine internationalen Beziehungen nach allen Himmelsrichtungen hin wachsen. Nach seinem historischen Besuch in der Sowjetunion, der mit der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages gekrönt und eine höhere Stufe in der Zusammenarbeit zwischen der Sowjetunion und 4fr DDR ankündigt, reist Walter Ulbricht nach Bulgarien ...

  • Hochzeit „im Freien "

    Buchstäblich eine Hochzeit,, im Freien" feierten der 23jährige Charles Morrqw und die 16jährige Sissy Dawson in Delray Beach (USA-Staat Florida). Die hüb- »ehe Brünette trug lediglich ein Paar hochhackige Schuhe und einen langen Brautschleier, er nur seine sonnengebrätCnte Haut. Auch die rund 200 Hochzeitsgäste waren „barfuß bis zum Hals" ...

  • Lebender Flammenwerfer

    Als „lebender Flammenwerfer" produzierte sich bis vor kurzem unfreiwillig ein Pfarrer in England. Zum Ergötzen seiner Gemeinde geriet ihm beim Auspusten der Altarkerzen immer sein Atem in Brand. Da dies dem Geistlichen selbst nicht geheuer war, konsultierte er schließlich einen Arzt. Dieser fand auch die Ursache der ungewöhnlichen Erscheinung: ein Zwölffingerdarmgeschwür, das unablässig ein entflammbares Gas entwickelte ...

  • Brustfell aus Nylon

    Kuhsthaare zur Zierde der Männerbrüst waren 1964 der „neueste Schrei", für den nach amerikanischem Vorbild auch in Holland Reklame gemacht ivurde. .ßtrandläufer", die sich von einer stark behaarten Brust stärkere Anziehungskraft auf die Damenwelt versprachen, konnten bisherigem Mangel.nunmehr in Amsterdamer Geschäften abhelfen ...

  • Mäuse-Limonade

    Eine tote Maus in eVner Limonadenflasche ist nach sechsjährigen Gerichtsverhandlungen noch immer ein Rätsel geblieben. Die ganze Angelegenheit ist so mysteriös, weil der Durchmesser des Flaschenhalses in keinem Verhältnis zur Größe der Maus steht. Das Gericht in La Rochelle, das sich mit diesem Fall beschäftigte, mußte immer wieder Experten anhören, die von Anklage und Verteidigung bemüht worden waren ...

  • Panik durch „Bang-bang"

    Zahlreiche Raubüberfälle auf Banken und Sparkassen haben 1964 an der Riviera zu einer wahren Angstpsychose geführt: Als eines Tages zwei Japaner eine Bank in Nizza betraten, mit dem Finger auf einen Kassierer zeigten und dazu — wie es sich anhörte — „Bangbang" sagten, löste das bereits eine Panik aus ...

  • Dieb mit Grundsätzen

    Eine seltsame Marotte hatte dieses Jahr ein Autodieb in Spokane (USA- Staat Washington): Wochenlang stahl er immer wieder den gleichen Wagen, ein 1959er Modell. Alles Mögliche wurde versucht, um den seltsamen „Kunden" der Polizei zu fassen: Man machte das Fahrzeug fahruntüchtig — der Dieb reparierte es ...

  • Was 1964 sonst noch passierte

    Der Bart schlief nicht

    Der 65jährige Jani Dumas aus Büyuk- •dere am Bosporus hat sechs Monate dieses Jahres, glatt verschlafen. Nachdem er sich an einem Märzabend wie gewöhnlich zur Ruhe begeben hatte, wachte er weder am nächsten Morgen noch in den darauffolgenden Tagen und Wochen wieder auf. Als er nach monatelanger künstlicher Ernährung endlich „atisgeschlafen" hatte, wollte er nicht glauben, daß es schon Herbst sei ...

  • Lebenslange Wursthaut

    Bisher unbekannte Diebe drangen kürzlich in den Lagerraum einer Lebensmittelfirma in Nottingham ein und schleppten alle dort lagernden Kartons weg. Da ihnen keine Zeit blieb, den Inhalt der Behältnisse zu untersuchen, erlebten sie beim Verteilen der Beute eine böse Überraschung: 225 000 Meter Wursthäute schlängelten sich aus den Kartons ...

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  • Zwischen Innsbruck und Tokio

    4. Februar: Auf der modernen Rennschlittenbahn in Igls bei Innsbruck enden die olympischen Einsitzer-Wettbewerbe mit glanzvollen Doppelsiegen der DDR- Rennrodler. Ortrun Enderlein vor Ilse ■ Geisler, Thomas Köhler vor Klaus Bon-. sack lauten die Entscheidungen. 27. Februar: Fallschirmspringerinnen der DDR stellen an diesem Tage im kombinierten Gruppensprung aus 1500 m Höhe einen neuen Weltrekord auf ...

  • Die Hauptstadt wird schöner denn ie Bei uns hat alles Zukunft

    In dem großen Restaurant an der weltbekannten Straßenkreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße ist Tanz. Hinter den Scheiben der festlich beleuchteten Fassade drehen sich die Paare über das Parkett. Vor dem fünfgeschossigen Gebäude des Ministeriums für Außen- und Innerdeutschen Handel parkt Auto neben Auto — die meisten haben ausländische Kennzeichen ...

  • Sport kurz berichtet

    In einer Umfrage der kubanischen Presseagentur Prensa Latina nach den Weltbesten Sportlerinnen des Jahres 1964 kamen die beiden DDR-Athletinnen Karin Balzer und Ingrid Engel auf Plätze unter den ersten zehn.' Die meisten Stimmen vereinigte die australische Schwimmerin Dawn Fräser vor der sowjetischen Eisschnelläuferin Lydia Skoblikowa auf sich ...

  • Fühle mich hier wie zu Hause

    . Ein Neujahrs-Höllenhandballtyrnier In Berlin ohne Kopenhagens Vertretung ist kaum denkbar. Und ejne Kopenhagener Mannschaft ohne Max Nielsen ist fast keine Kopenhqgener Mannschaft. Am Silvesternachmittag sprach unser Mitarbeiter Werner Klein mit dem dänischen Handball-Internationalen. Max Nielsen sagte: „In meiner nunmehr zwölfjährigen Laufbahn als Handbäller bin ich immer gern zu Ihnen nach Berlin gekommen ...

  • Heute in Funk und Fernsehen

    Deutschlandsender: 9.00 Das Schatzkästlein; 10.20 NPT Otmar Suitner und Karel' Ancerl dirigieren; 13.10 Sudanesische Notizen; J7.05 Literarische Neujahrsnüsse-, 18.00 Betrachtung am Neujahrstag; 19.30 Drei berühmte Orchester unter neuen Chefdirigenten; 21.00 Evergreens; 22.00 Jazz und Lyrik. Berliner Rundfunk: 9 ...

  • Auf Draht

    > Das neue Jahr ist da. Auf vielfältigste Weise begrüßten es die Berliner. Dberall erklang ein kräftiges .Prosit -1965". Doch in zahlreichen, Familien blieb es ruhig, mußte das Feiern verschoben werden. Denn viele Frauen und .Männer erfüllten auch in der letzten Nacht des alten Jahres gewissenhaft, ihren Dienst ...

  • Sparkasse zahlt

    Aus den Uraltguthaben über 500 Mark zahlen die Zweigstellen der Sparkasse der Stadt und der Berliner Volksbank ab 2. Januar einen Teilbetrag von 175 Mark zuzüglich Zinsen aus. Die Auszahlung erfolgt während der üblichen Kassenstunden nach der Reihenfolge der Anfangsbuchstaben der Namen, und zwar: A am 2 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Ein über dem Nordmeer liegendes Tiefdruckgebiet lenkt weiterhin milde Meeresluft nach Deutschland. Störungslinien gestalten den Wetterabiaul unbeständig. Aussichten für Freitag: Wechselnd, meist aber stärker bewölkt und zeitweise Niederschlag, im Flachland als Regen, in den Gipfellagen der Mittelgebirge zum Teil als Schnee ...

  • DTSB-Präsidium zum Jahreswechsel

    Das Präsidium des Deutschen Turnund Sportbundes übermittelte zum Jahreswechsel seinen Mitgliedern eine Grußadresse, in der noch einmal die Erfolge des vergangenen Jahres gewürdigt werden. Mit dem Dank an alle Sportler, Funktionäre", die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, den Staatsrat und die Regierung der DDR sind die besten Wünsche für ein erfolgreiches Jahr 1965 in Beruf, Sport und persönlichem Wohlergehen verbunden ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 18.30 Uhr: _Di«--Fledettnaus"**)-w.u s&» *u-:t • •-■■■ •■-, '■<<■}< KOMISCHE OPER, keine Vorstellung METRQPOL-THEATER, 19.30 Uhr: „Die Kinokönigin"***) DEUTSCHES THEATER, 19 Ohr: „Schau heimwärts, Engel"***) KAMMERSPIELE, 19 Uhr: »Die schöne Helena"*) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Schweyk im zweiten Weltkrieg"***) MAXIM GORKI THEATER, 19 ...

  • BVG am 2. Januar

    Alle Straßenbahn-, Obus* und Omnibuslinien verkehren am 2. Januar nach Sonnabendfahrplan. Da viele Betriebe und Verwaltungen nicht arbeiten, sind. Einschränkungen im Früh- und Nachmittagsberufsverkehr vorgesehen. Die U-Bahn-Linien A und E verkehren nach Sonderfahrplan mit einem Fahrabstand von 5 und V/t Minuten ...

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  • Eklatante Niederlage der Rechten

    *\ ie Wahl Giuseppe Saragats zum Staats- ■"^ oberhaupt wird von der italienischen Presse •übereinstimmend afs eklatante Niederlage des Antikommunismus gewertet. Immer wieder wird die Tatsache unterstrichen, daß für. den Wahlausgang die Stimmen 'der kommunistischen Parlamentarier ausschlaggebend waren, um deren Unterstützung Saragat entgegen allen Beschwörungen der Rechtskräfte offen ersucht hatte ...

  • DDR-Grüße an Kuba

    Berlin (ADN). Anläßlich des 6. Jahres« tages des Sieges der kubanischen Revolution übermittelten der Erste Sekretär des ZK und Vorjitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, der Vorsitzende de& Ministerrates, Willi Stoph, der Präsident der Volkskammer, Prof. Dr. Johannes Dieckmann, und der Präsident des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, Prof ...

  • tschou En-lai verurteilt MLF

    China unterstützt gerechten Kampf der DDR / Erklärung in Peking

    Pektnf (ADN-Korr.). Chinas Ministerpräsident Tschou En-lai, hat in, seinem Bericht vor dem Nationalen Volkskongreß in Peking das MLF-Projekt und die damit beabsichtigte Atombewaffnung Westdeutschlands nachdrücklich verurteilt In einem Auszug aus dem Bericht, der am Donnerstag von der Pekinger Prasse ...

  • Im neuen Jahr auch TU 134

    „Aeroflot" eröffnet vier neue internationale Linien

    Moskau (ADN-Korr.). Die sowjetische flugverkehrsgesellschaft „Aeroflot" wird m Sommer 1965 das neue Düsenflugzeug ru 134 im Passagierverkehr in Dienst stelen, teilte der Minister für Zivile Luftahrt der UdSSR, Jewgenl Loginow, in ;inem Interview mit. Die TU 134, die in hrer Größe der TU 124 entspricht, zeichlet sich dadurch aus, daß sie ihre beiden Düsentriebwerke am Heck hat ...

  • UNO tagt wieder am 18. Januar

    Sowjetunion wiederholt: Intervention in Kongo eindeutig verurteilen

    New York, (ADN/ND). Die 19, UNO- Vollversammlung hat in der Nacht zum Donnerstag ihre. Arbeit im alten Jahr beendet und sich auf den 18. Januar 1965 vertagt. Der Präsident der Vollversammlung appellierte an alle Mitglieder, die Zeit bis zur Wiederaufnahme der Beratungen für Konsultationen zu nutzen. ...

  • Vier US-Hubschrauber abgeschossen Schlacht um Bien Chia dauert seit Tagen unvermindert an

    Saifon/Washineton (ND/ADN). Einheiten der südvietnamesischen Befreiungs- ' front-haben .am. Donnerstagen" der Nähe der umkämpften Stadt Bien Chia 65'km" südöstlich von Saigon den vierten'amerikanischen Hubschrauber innerhalb von 48 Stunden abgeschossen. Amerikanische Nachrichtenagenturen bezeichnen die Schlacht um Bien Chia, die am Donnerstag den vierten Tag andauerte, als die „bisher ...

  • Wirbelsturm forderte Tausende Opfer in Südindien und Ceylon

    7000 Tote geschätzt / Katastrophenausmaß noch unübersehbar

    Madras (ADN/ND). Der Jahreswechsel in Indien steht im Zeichen der Trauer um Tausende Opfer des furchtbaren Wirbelsturms, der 24 Stunden Vor Weihnachten den Süden des Landes und die Insel Ceylon heimgesucht hatte. Eine Woche nach der furchtbaren Katastrophe ist ihr Ausmaß noch nicht Mi übersehen, die Zahl der Toten noch nicht ermittelt, In Südindien sollen bisher über 8000 Menschen beerdigt worden sein ...

  • Anö dp la Economia "■-

    Das jetzt beendete „Aflo de la Economia" hat die kubanische Revolution wiederum ein gutes Stück vorwärts gebracht Zweifellos war e» ein schweres Jahr. Denn die völkerrechtswidrige und antihumane USA-Blockade brachte ungezählte Schwierigkeiten. Dennoch begann sich die wirtr schaftliche Lage - des. Landes ...

  • Freundschaft über Atlantik

    Eine Bilanz des vergangenen Jahres wäre freilich unvollständig, wollte man nicht die sich erfolgreich entwickelnden engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der DDR und Kuba erwähnen. In Kuba wird man niemals vergessen, daß es DDR-Schiffe waren und sind, die seit Juli 1964 planmäßig englische Leyland- Omnibusse über den Atlantik transportieren und damit der nordamerikanischen Blockade einen empfindlichen Schlag versetzen ...

  • Lage konsolidiert sich

    Das alte Jahr war ein würdiger Nachfolger seiner Vorgänger. Art ersten Jahrestag feierte Kuba die im „Aflo de la Liberaeiön" 1959 erkämpfte politische Unabhängigkeit. Ein Jahr später hatte die kubanische Revolution im „Aüo de la Reforma Agraria" 1960 mit der Bodenreform den Latifundismus beseitigt und die ausländischen Monopole entmachtet ...

  • Tag des Sieges

    Hier auf der Zuckerinsel hat diese Fragestellung eine besondere Bedeutung, Der Jahresbeginn bringt zugleich die Wiederkehr des größten historischen Ereignisses der kubanischen Geschichte. * Am I. Januar feiern die über sieben Millionen Kubaner mit dem ihnen eigenen Enthusiasmus den 6. Jahrestag des Sieges ihrer Revolution über die blutrünstige Diktatur des Massenmörders und USA-Günstlings Batistar ...

  • Jeder dritte studiert

    Zum Fazit des „Aflo de la'Economia" gehören das mit der Sowjetunion bis 1970 abgeschlossene Zuckerabkommen, die langfristigen Handelsvereiiibarungen mit der DDR, die beginnende Einführung eines neuen Lohngefüges und neuer Normen sowie die Produktipnsaufnähme in 14 neuen Fabriken. In Santa Clara wurde mit sowjetischer Hilfe der erste Schwermaschinenbaubetrieb Kubas und in Nuevitas mit Unterstützung der DDR die erste Schweiflelektrodenfabrik in der kubanischen Geschichte errichtet ...

  • Der Sozialismus macht um Amerika keinen Bogen

    Das neue Kuba ist sechs Jahre alt: tHe Bilanz steht gut

    Von unserem Korrespondenten Dr. Dieter Co bürge;r "IZ'uba begrüßt das neue Jahr mit Kon- "^ fettiregen und Wassergüssen aus den Fenstern. Nach altem Brauch ißt man um Mitternacht-zwölf Weintrauben. Sie sind das Sinnbild für das vergangene Jahr und sollen alle Wünsche für die kommenden Zwölf Monate in Erfüllung gehen lassen ...

  • Provokationen erfolglos

    Von diesem Weg konnten das sozialistische Kuba weder Erpressungen noch Drohungen,, weder Sabotageakte noch Provokationen, weder Nervenkrieg noch Luftspionage abbringen. Die USA haben es an Versuchen dieser; Art auch 1964 nicht fehlen lassen. Noch in frischer Erinnerung sind die Spionageflüge über der ...

  • Sambia für Boykott

    Lu»»k* (ADN). Das Handelsabkommen mit Südafrika hat die. Republik Sambia (früher Nordrhodesien) am Mittwoch zum 31. Dezember 1965 gekündigt. Der Handelsminister der jungen afrikanischen Republik, die nach 70jähriger britischer Kolonialherrschaft Ende Oktober ihre Unabhängigkeit erhielt, erklärte dazu, es sei für Sambia unzumutbar, weiterhin mit dem Apartheid-Regime In Südafrika Handel zu treiben ...

  • Motorroller im Rucksack

    Moskau (ADN). Nur 22,3 Kilogramm wiegt der kleine Bruder des sowjetischen Motorrollers „Malysch", der kürzlich seine Bewährungsprobe glänzend bestanden hat Und 1965 In Serienproduktion gehen wird. Er halt eine Belastung von 110 Kilogramm aus und* e'ritwiäcelt eine "Geschwindigkeit von 35 Kilometern pro Stünde ...

  • Glückwünsche für Republik Sudan

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, übersandte dem Ministerpräsidenten der Republik Sudan, EI Khatim el Khalifa, anläßlich des 9. Jahrestages der Verkündung der Unabhängigkeit der Republik Sudan ein Glückwunschtelegramm. Darin wird die Überzeugung ausgesprochen, daß sich ...

  • Salzgrube 1000 Jahre

    W*E*chaa <ADN)^liber lQOO. Jahre -al Ist Sfla* Salzbergwerk In WieUczka ' Mi Krakow, das noch heute in Betrieb Itt. Allein 1964 lieferte es mehr als 200 000 Tonnen Speisesalz, das von einer weltgellend automatisierten Anlage Versandfertig abgepackt wird. In 125 Meter Tiefe ist in einem stillgelegten Sfollen ein Museum untergebracht, in dem jährlich mehr als' ...

  • Vertrag mit Dünkirchen

    Rostock (ADN). Eine Vereinbarung zur weiteren Vertiefung der Partnerbeziehungen zwischen Rostock und Dünkirchen für 1965 ist noch vor Jahreswechsel von Repräsentanten der Freündschaftskpmitees beider Städte in Rostock unterzeichnet worden. Darin werden die gemeinsamen Interessen an der Erhaltung des Friedens und der Förderung der Völkerfreundschaft betont Zwischen den beiden im Weltkrieg stark zerstörten Hafenstädten sollen 1965 u ...

  • Terrorarmee entsteht

    Sansibar (ADN-Korr.). Das südafrikanische Verwoerd-Regime stellt zur Zeit Truppen zur Unterdrückung der Befreiungsbewegung Südwestafrikas auf. Das geht aus Enthüllungen hervor, die der Präsident der Volksorganisation von Südwestafrika <SWAPO), SarrV Nujoma, in Daressalam der Presse unterbreitete. ...

  • Hilf ssendüng desrDRK

    Dresden' (ApN). Der. -erste Teil -einer umfangreichen' DRKrHilfssendung für die yon der schweren Würbelstürmkatastrophe heirtigesu'chteh Bevölkerung Ceylons und Südinäiens ist am Donnerstag abgeschickt worden. Es' handelt sich !um hochwertige Medikamente — Antibiotika und" Sulfünamide — Ml Gesamtwerte, von 70 00O Mark ...

  • Chile erneuert Kontakte

    SanttefO d« CWk {ADN). Der stellver tretende chilenische £ Außenminister Enrique Bernstein hat am Mittwoch für Anfang kommenden Jahres die .Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen seines Landes zu der CSSR, Bulgarien. Polen, Rumänien und Ungarn.angekündigt. Die chilenisch-sowjetischen Beziehungen waren bereiti am 24 ...

  • Radhakrishnan und U Thant an Gerald GÖtting

    Berlin (ADN). Der Präsident der indischen Union, S. Radhakrishnan, hat in einem persönlichen Brief dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Staattrates der DDR Gerald Göttin« in Erwiderung eines Glückwunschschreibens seine besten Wünsche für das neu« Jahr übermittelt Der Generalsekretär der-Vereinten ...

  • Bescherung aus Ungarn

    Mailand (ADN). Aus Ungarn schickte der Weihnachtsmann der kleinen Andrea Annaro . jn Mailand ein Paket. Andrea hatte ihren Wunschzettel an einen Kinderballon gebunden, der 700 Kilometer weit bis . nach Szekesfehörvär in. Ungarn flog. Schulkinder, die den Ballon m^t dem Brief fanden, sammelten in der Schule und erfüllten Andrea ihren sehnlichsten Wunsch: Sie schickten ihr eine Spielzeugeisenbahn ...

  • 4200 Firmen bankrott

    Tokio (ADN). Mehr alt 4200 Unternehmen mußten im Laufe vorigen' Jahres ift Japan den Bankrott anmelden. Die Schuldensumme der zusammengebrochenen Firmen — vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen — beträgt rund 463 Milliarden Yen. Diese Zahlen stellen einen neuen Rekord in der japanischen Nachkriegigeschichte dar ...

  • Studenten beraten

    Warschau (ADN-Korr.). Der 3. Kongreß der Union Afrikanischer Studenten an polnischen Hochschulen findet gegenwärtig in Warschau statt. Die etwa 60t Mitglieder derjUnton beraten übet die; Aufgaben, ihrer Organisation ' in -diesem Jahr und Wählen eine neue Leitung.

  • Bald 20 Mio. Jugoslawen

    Belgrad (ADN). Gegenwärtig hat Jugoslawien 19 279 000 Einwohner, gab das' Jugoslawische Amt für Statistik bekannt Im Jahr 1964 wurden 400 000 Kinder geboren, und rund 182 000 Personen starben, 165 000 Ehen wurden geschlossen.

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  • Farbe und Phantasie

    Übrigens: Seit dem Frühjahr setzt auch mein „Hunger"hefter zusehends Staub an. Dafür zermarterte ich mir- wochenlang den Kopf, wo ich denn nun solche Ausschnitte unterbringen sollte wie den aus der „Welt am Sonntag" vom 5. Juli 1964: „... Die Menschen sind nicht mehr so hilfsbedürftig wie früher. Sie fühlen sich deshalb häufig durch Geschenksendungen nach Art von Almosen gekränkt ...

  • Dorn im Norden

    Ausgerechnet mit Rostock muSte .der anfangen. Dabei ist unserem Alten dieses Nest sowieso schon lange ein Dorn im Auge; denn diese Ostseewoche da oben macht uns fast genausoviel Ärger wie die Leipziger Messe. Scheint überhaupt ein beliebter Ausflugsort für Westreporter zu .sein. So in diesem Stil geht's weiter: Über Schwedt, dann ein Gespräch mit Stoph, über das neue ökonomische System, kurz, über Dinge, die für uns nicht zu existieren haben ...

  • Qualität

    Die ausländischen Geschäftsleute auf der Leipziger Messe waren in diesem Jahr alle beeindruckt von der bemerkenswerten Verbesserung der Qualität und Ausführung der ausgestellten Waren sowie von den Errungenschaften der neuen ostdeutschen Technik und Technologie. Ob es sich um Porzellan und Glas oder die kompliziertesten elektronischen Maschinen handelt, Ostdeutschland hält einem Vergleich mit den Erzeugnissen des Westens stand ...

  • Soziales

    Ja, man hat's nicht leicht als Archivar, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf. Wenn ich bloß dran denke, wie gerade in den letzten Monaten der Stoß von Berichten über „Soziales" ins Kraut geschossen ist. Solange diese Zeitungsleute nur über Erdöl, Schiffe und große Maschinen schrieben, war das einfach: Die Kommunisten treiben Maschinenkult, aber der kleine Mann muß schuften und darben ...

  • Vorwärtsdrängend

    Hoyerswerda ist die kinder- ■ reichste Stadt der DDR. Ein Drittel der Einwohner ist noch nicht 16 Jahre alt. Geht es nach dem Willen der Stadtplaner, so werden 1980 dort 80 000 Menschen wohnen. Im Westen Deutschlands^ haben, wohl nur die .wenigsten eine Vorstellung über Hoyerswerda. In der Republik - wie man drüben sagt — ist das allerdings anders ...

  • Leistungen

    Unter Opfern, wie sie Westdeutschlands Bevölkerung in diesem Maße und auf solche Zeitdauer hin nicht entfernt zugemutet wurden, haben die Mitteldeutschen in den letzten 15 Jahren Leistungen vollbracht, die eine andere Würdigung verdienten als mitleidiges und selbstgefälliges Herabsehen auf „die Zone" ...

  • Beeindruckend

    Es besteht ' kein Zweifel daran,' daß von den etwa 2000 Gästen (zum Jahrestag der- DDR, Red. „ND") alle von den raschen Schritten der DDR beim Wiederaufbau, von der Entwicklung der Technik und Landwirtschaft, der erhöhten Produktivität und den weitgehenden Projekten auf dem Gebiet der Sozialfürsorge beeindruckt, wären ...

  • Unleugbar

    Die Fortschritte der DDK auf dem Gebiet der Industrie sind unleugbar: Neue Industrien - elektromechanische im besonderen — sind erbaut worden, und' die vortreffliche traditionelle Qualität deutscher Arbeit läßt auf diesem Gebiet Erfolge absehen, die man nicht unterschätzen darf. Die Arbeiter in Ostdeutschland haben weitgehend die ' Möglichkeit, ihre Kinder auf die Universitäten zu schicken ...

  • Wirtschaf tswu nder

    Der Wiederaufbau von Zeiss ebenso wie der Wiederaufbau der deutschen Industrie östlich der Elbe schlechthin ist ein größeres Wunder als das besser bekannte westdeutsche Wirtschaftswunder, wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren. In den vergangenen Jahren wurde die Firma Carl .Zeiss wesentlich erweitert ...

  • errn Oje Sorgen eines kleinen Beamten vom Rhein / Zu Papier gebracht von Eberhard Russek und illustriert von Harald Kretzschmar ff

    uns? Mit sowas ist man nun im Militärpakt verbündet! Nun haben sich diese Schreiberlinge nicht etwa bloß über Leipzig ausgelassen. Ach was, die sind frisch, fröhlich und frei in der ... umherkariolt. Unser M. sagt, Leipzig wäre zur Messe zweimal im Jahr ein Potemkinsches Dorf für die Westbesucher,, alles andere sei eine einzige große Mischung von Armenhaus und Ge- ...

  • Weltniveau

    De'r Traum vom Weltniveau, auf dessen. Erfüllung die Sowjetzonenwirtschaft mit Hilfe ihres neuen ökonomischen Systems hinarbeitet, ist sicher auf einigen Gebieten verwirklicht worden. Eine Qualitätssteigerung bei den ausgestellten Erzeugnissen der rund 5400 mitteldeutschen Aussteller ist sichtbar. (Amerikanische Agentur AP, 8 ...

  • Rostode

    Rostock, das ist ein kleiner Fischerhafen vorr vor dem Kriege an der Ostsee. Den kleinen Hafen gibt es immer noch... Aber Rostock ist auch ein Hochseehafen, der, mehrere Kilometer von dem alten Hafen entfernt, am .Ende einer modernen Autobahn aus dem Nichts entstan-

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Zukunft Ich wünsche Ihnen allen viel Glück, gute Gesundheit, Erfolg in der Arbeit und alles Gute für die Familie. Auf ein gutes und friedliches Jahr
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