16. Apr.

Ausgabe vom 21.10.1964

Seite 1
  • Über 380000 Passierscheine bis Dienstag ausgegeben

    DDR führt Abkommen mit Senat korrekt durch

    Berlin (ADN). Von den 16 Passierscheinbüros der DDR in Westberlin wurden bis Dienstag über 380 000 Passierscheine an Westberliner Bürger zum Besuch ihrer Verwandten in der Hauptstadt der DDR ausgegeben. Die Springer-Presse und andere westdeutsche und Westberliner Zeitungen, die die ordnungsgemäße und ...

  • UdSSR-Produktion sieben Prozent höher

    Moskau (ADN). Die sowjetische Industrieproduktion war nach einer Meldung der Zentralen Statistischen Verwaltung in den ersten neun Monaten des Jahres um mehr als sieben Prozent größer als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Die Planaufgaben für das III. Quartal sowie für die zurückliegenden neun Monate wurden übererfüllt ...

  • Technik bestimmt Erntetempo auch bei rauhem Wetter

    Zwei Fünftel der Zuckerrüben gerodet

    Berlin (ND/ADN). Zu Beginn dieser Woche waren in der Republik zwei Fünftel der Zuckerrüben gerodet. Von etwa 130 000 Hektar ist diese Hackfrucht noch zu bergen. Bei rauhem Herbstwetter bestimmen die Besatzungen der 4200 Rübenkombines das Erntetempo. Im Wettbewerb um die besten Rodeergebnisse führt ein Kollektiv aus der LPG Dronstedt, Kreis Querfurt ...

  • „Ich muß meinen Kopf anstrengen"

    Günther Kroger ist einer von den Rostocker Hochseefischern, denen diese . Perspektive sehr gut bekannt Ist. Gegenwärtig debattiert er mit seinen Kollegen dieses sehr klare, aber nicht so leicht zu erreichende Ziel. »Die Diskussion macht mir Spaß", sagt er, »denn ich muß mei- • nen Kopf anstrengen und darüber nach- Patente des Steuermanns und des Kap?« täns für die kleine Hochseefischerei ...

  • Milch-die Nr. 1 im Versorgungsplan und im Wettbewerb

    Unsere Republik ist in den 15 Jahren ihres Bestehens gewachsen.' Dazu haben wir Genossenschaftsbäuerinnen und -Dauern wesentlich beigetragen. Im Wettbewerb zum Jahrestag unserer Republik hatte unsere LPG. „Neues Deutschland" in Köcheistorf hohe Verpflichtungen zur Übererfüllung des Planes 1964 übernommen und alle LPG vom Typ III zum Wettbewerb aufgerufen ...

  • Silberne Renate Bronze für Turner Schulz gewann Holdorf mit Gold

    Tokio (ND). Was Ingrid Lotz am Tag vorher im Diskuswerfen gelang, vollbrachte Renate Garisch am Dienstag im Kugelstoßen: Platz zwei und Silber hinter der überragenden Tamara Press (UdSSR). Renates Weite von 17,61 m bedeutet deutschen Rekord. Mindestens eine Bronzemedaille hat Federgewichtsboxer Heinz Schulz nach seinem Sieg gegen Tin Tun (Burma) sicher ...

  • „Troika" stellt sich der Weltpresse

    Moskau (ND-Korr.). Die Mannschaft des Raumschiffes Woschod stellt sich am heutigen Mittwoch zum erstenmal der Weltpresse. Für 12.00 Uhr Moskauer Zeit hat das Präsidium der Akademie der Wissenschaften der UdSSR gemeinsam mit dem Außenministerium zur nunmehr bereits traditionell gewordenen internationalen ...

  • Hohe Verluste des Saigoner Regimes

    Saigon (ADN/ND). 41126 Söldner des Saigoner Regimes — unter ihnen 439 USA-„Berater" — wurden von Juli bis September durch die südvietnamesischen Befreiungstruppen außer Gefecht gesetzt. Dies teilt die Agentur „Befreiung" mit. Einheiten der Befreiungsarmee zerstörten im gleichen Zeitraum 162 Schiffe, 26 Militärzüge und 173 Brücken; 163 Flugzeuge wurden abgeschossen oder beschädigt ...

  • NASA-Direktor: Sowjetunion führt

    Chikago/Moskau (ADN/ND). Mit dem erfolgreichen Flug des Dreipersonen- Weltraumschiffes sei die Sowjetunion eindeutig in Führung gegangen, erklärte der Direktor der amerikanischen Nationalen Weltraumbehörde (NASA), James E. Webb, auf einer Pressekonferenz in Chikago. Die amerikanische „Gemini"-Weltraumkapsel werde erst im nächsten Jahr starten ...

  • 750000 besuchten DDR-Schau in Moskau

    Moskau (ND-Korr.). Am Dienstag, dem 18. Ausstellungstag, konnte die große DDR- Schau im Moskauer Sokolniki-Park ihren 750 000. Besucher begrüßen. Der Leiter der Ausstellung, Handelsrat Horst Bittner, überreichte der 20jährigen Moskauerin Alexandra Tschainikowa einen herrlichen Nelkenstrauß aus Berlin, einen Kleiderstoff, ein Dederontuch und einen Bildband über die DDR als Erinnerungsgeschenk ...

  • Hamburger Bürger: KPD-Verbot aufheben!

    Hamburg (ADN). Unter der Hamburger Bevölkerung zirkuliert zur Zeit eine Petition an den Bonner Bundestag, in der die Aufhebung des KPD-Verbotes gefordert wird. Die Eingabe fordert die Parlamentarier auf, „geeignete Wege" für die Aufhebung des Verbotes ausfindig zu machen. Die Initiatoren der Unterschriftensammlung teilten mit, daß die Petition bis zum 18 ...

  • Italiens Eisenbahner begannen Streikaktion

    Rom (ADN/ND). Im italienischen, Eisenbahnwesen begann am Wochenanfang eine neue Streikwelle. Die im CGIL organisierten Eisenbahner traten am Dienstagvormittag für dreieinhalb Stunden in den Ausstand. Um ihren Lohnforderungen Nachdruck zu verleihen, wollen sie bis zum kommenden Montag diese Streikaktion jeden Tag wiederholen ...

  • Studium in Wustrow

    .Schon jetzt haben wir die Struktur unserer Fangleitung so geändert", berichtet Günther Kroger, „daß der Fangleiter Spezialisten an seiner Seite hat; einen technischen Berater, einen Funkinspektor, einen Operativingenieur und einen Decksinspektor — alles qualifizierte Ingenieure. Denn der Fischer von morgen — das ist schon jetzt bei uns im Kombinat deutlich spürbar — muß' ein Seemann sein, der Fischer, Hydroakustiker und Verarbeitungstechniker zugleich ist ...

  • Gastspiel auf Java und Bali

    Djakarta (ADN). Nach erfolgreichen Gastspielen in Djokjakarta und auf Bali gaben die Mitglieder des DDR- Unterhaltungsensembles am Dienstag in Indonesiens Hauptstadt Djakarta eine Galavorstellung für Kabinettsmitglieder und Diplomaten. Den Erlös einer Großveranstaltung im Sportpalast am gleichen Tage stellen die Künstler für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung ...

  • Mehr wissen, mehr können

    Es ist eine Tatsache: Als ich 1951 Fischerlehrling wurde, da glaubte ich noch, für diesen Beruf sei jeder gut genug, gleich, was er gelernt hat. 1970 wird aber ein großer Teil der Fischerlehrlinge Abitur benötigen. Schon heute gibt es in Rostock die erste Abiturientenklasse für unseren Nachwuchs. Weitere werden folgen ...

  • 1951: Fischerlehrling 1964: Fangleiter 1970: Spezialist für Tropenfischerei

    Günther Kroger aus dem Rostocker Fischkombinat und der Perspektivplan

    Das Fischkombinat Rostock soll 1970 rund 295 000 Tonnen Fisch fangen. In diesem Jahr landen die Hochseefischer in Rostock-Marienehe 124 000 Tonnen an.

Seite 2
  • Wenn Erhard von Wiedervereinigung spricht... Wie die Spalter Deutschlands die Lösung der nationalen Frage verhindern / Von Klaus Schön

    Das Wort „Wiedervereinigung" wird in Bonn nur allzuoft und gern in den Mund genommen. „Auf das oberste Ziel der deutschen Politik, die Wiedervereinigung Deutschlands", werde auf „vielen Ebenen der (west-)deutschen Politik hingearbeitet", sagte Kanzler Erhard in der jüngsten Bundestagsdebatte. — Wiedervereinigung, das hat einen guten Klang ...

  • Im „Fall Kraienhorst Arbeiterrecht angeklagt

    Zeugen entkräften Beschuldigungen der Staatsanwaltschaft

    Korrespondenz aus Westdeutschland Dortmund. Seit dem 1. Oktober läuft vor einer Politischen Strafkammer des Landgerichts Dortmund wieder ein politischer Mammutprozeß. Sechs Bottroper Bergarbeiter, noch vor wenigen Jahren der Kern des Betriebsrates der bundeseigenen Hibernia-Schachtanlage Rheinbaben, sind angeklagt; an der Spitze der langjährige Betriebsratsvorsitzende Clemens Kraienhorst ...

  • Erkenntnis wächst: Mit der DDR muß man verhandeln

    Westdeutsche Forderung: Bonner Politik ändern!

    Berlin (ND/ADN). Vor der Illusion, daß man die jetzigen Ostgrenzen der Bundesrepublik, den anderen deutschen Staat, einfach wegwischen könne, warnte Prof. Dr. Michael Freund,-Ordinarius für Politik an der Universität Kiel, auf einer Konferenz der.jungen europäischen Föderalisten Schleswig-Holsteins. ...

  • Der Gehlen-Agent

    Vielleicht möchte sich der Westberliner Bürgermeister Brandt heute am liebsten die Zunge abbeißen wegen eines sehr hintergründigen Satzes, der ihm am 17. September entschlüpft ist. An diesem Tage hat er den amerikanischen Obergefreiten Puhl mit einer Erinnerungsmedaille ausgezeichnet, weil er der Aktivste bei^iner der gefährlichsten Provokationen gegen die Staatsgrenze der DDR war ...

  • Bleiben NS-Verbrecher unbestraft?

    Robert Kempner: 10 000 Naziverbrecher noch auf freiem Fuß

    Stuttgart (ADN/ND). Die zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Ludwigsburg werde im Frühjahr 1965 die Arbeit einstellen. Das erklärte der Leiter dieser Stelle, Oberstaatsanwalt Dr. Erwin Schule, vor Stuttgarter Sozialdemokraten. Das ist ein weiterer Schritt zu dem Vorhaben der Bonner Regierung, Nazikriegsverbreclren im Mai 1965 verjähren zu lassen ...

  • Freches Geständnis des Mörders

    Erklärung in „Quick"K„Ich war der Mann, der geschossen hat"

    Berlin (ND). Der Mörder unseres Unteroffiziers Egon Schultz hat ein Geständnis abgelegt. In der „Quick", der zweitgrößten westdeutschen Illustrierten, erklärte er gegen Honorar: „Ich bin (West-)Berliner Student, 24 Jahre alt. Ich war bei den Tunnelbauern in der Bernauer Straße 97. Ich war der Mann, der geschossen hat ...

  • Bekannte Westdeutsche stehen zu Klaus Rose

    Hannover (ADN). Zahlreiche westdeutsche" 'Persönlichkeiten haben . Zugunsten des aus politischen Gründen verfolgten Journalisten Klaus Rose aus Letter bei Hannover bei dem niedersächsischen Justizminister, Dr. von Nottbeck, interveniert. Der Marburger Rechtswissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Abendroth hat den Minister in einem mehrseitigen Schreiben auf die politisch wie juristisch unhaltbare Praxis der Politischen Strafkammer in Lüneburg im Fall Rose hingewiesen ...

  • Rektoren berieten Perspektive bis 1970

    Berlin (ADN). Die Rektoren der Universitäten und Hochschulen der DDR berieten am Dienstag über den Perspektivplan bis 1970. An der Konferenz nahmen auch der stellvertretende Volksbildungsminister Ernst Machacek, der Generalsekretär der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Prof. Dr. Günther Rienäcker, und leitende Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission und des Volkswirtschaftsrates teil ...

  • Notstandsgesetze kosten jährlich 13 Milliarden DM

    Mit jährlich rund 13 Milliarden DM bat die Schweizer Firma Prognos AG. Basel die Ausgaben errechnet, die bei der Durchführung der Bonner Notstandsgesetze für die westdeutschen Steuerzahler zusätzlich entstehen würden. Prognos hat zunächst die Mindestkosten der Notstandsgesetzgebung aufgegliedert und sie mit 9,9 Milliarden DM angegeben: Selbstschutzgesett 1068 Mio ...

  • Wie Bonner Minister ,']l gemacht werden

    München (ADN/ND). In Lokalen und bei Industriellenparties wird in Bonn Politik gemacht. Dies geht aus einem Bericht der Münchener Illustrierten „Quick" über das Bonner „Gesellschaftsleben" hervor. In seinem Bericht schildert das Blatt das Prominentenlokal „Haus Maternus" in Bad Godesberg: „Hier erfahren die Lobbyisten von den höheren Beamten im voraus, wie die in Vorbereitung befindlichen Gesetze aussehen werden ...

  • Halber Haushalt für den Krieg

    Die kaltblütig einkalkulierten 13 Milliarden DM im Jahr sind neben den vorgesehenen 20,3 Milliarden DM Rüstungsausgaben im engeren Sinne im Haushaltsjahr 1965 eine schwere zusätzliche Belastung für die westdeutschen Steuerzahler. Mehr als die Hälfte - 33,3 Milliarden DM - der 63,9 Milliarden DM veranschlagter Ausgaben des Bonner Haushalts für 1965 verschlingt demnach die Finanzierung der Notstandsgesetze und der Rüstung im engeren Sinne ...

  • 360 DM für Kellerplatz

    Vom Bundesinnenministerium werden die durchschnittlichen Kosten für einen Platz in einem gewöhnlichen Luftschutzkeller mit 360 DM und für einen Platz im verstärkten Keller mit 490 DM angegeben. Da diese Beträge von den Hausbesitzern, die solche Luftschutzkeller zu errichten hätten, zum Teil auf die Mieten umgelegt werden können, würde der Bau von Luftschutzkellern größtenteils von der Bevölkerung unmittelbar finanziert ...

  • „Freiheit" auf Abwegen

    Flensburg (ADN). Als Kapitän und Besatzung des westdeutschen Motorschiffes „Freiheit" nach einer feuchtfröhlichen Feier an Bord Schliefen, trieb ihr 198 BRT großes Schiff bei Sonderburg gegen die Alsensundbrücke. Ein Unbekannter hatte die Schiffsvertäuung im Nordhafen von Sonderburg gelöst. Fischer enterten das Schiff und machten es wieder an seinem Liegeplatz fest ...

  • Walter Ulbricht in der Festrede zum 15. Jahrestag der DDR:

    .Auch die klügsten und weitsichtigsten Menschen können heute nicht voraussagen, wann und unter welchen Umständen sich die deutschen Staaten wieder vereinigen werden. Aber es ist klar, daß die Vorbereitung mit gleichberechtigten Verhandlungen der beiden deutschen Regierungen und der gegenseitigen Anerkennung beider deutscher Staaten beginnt ...

Seite 3
  • Das Kernstück des Plans

    Der Perspektivplan bis 1970, an dessen Ausarbeitung die Wissenschaftler unserer Akademie selbst teilgenommen haben und weiterhin teilnehmen, enthält ein klares Programm und ist das entscheidende Instrument zur Verwirklichung der technischen Revolution. Der Vorsitzende des Staatsrates unserer Republik hat bei der Begründung der Perspektävplandirektive zum Ausdruck gebracht, daß der Plan der Wissenschaften das Kernstück des Perspektivplanes sein muß ...

  • Gewinner der ND-Lesertombola

    Berliö (ND). Die" Herbstwerbung für das Zentralorgan unserer Partei „Neues Deutschland" war verbunden mit einer Lesertombola. Mehrere tausend, neue Abonnenten nahmen mit ihren Bestellscheinen an der Gewinnauslosung am 19. Oktober teil. Neben fünf Hauptgewinnen wurden 50 Geldgewinne zu je 50 Mark ausgelost ...

  • Für optimale Viehwirtschaft

    Für alle Zweige der Viehwirtschaft sind zweckmäßige Haltungsformen in großen Produktionseinheiten zu erarbeiten, und es ist der wissenschaftliche Vorlauf für die züchterische Weiterentwicklung der Tierbestände zu sichern. Für die Erhöhung der Milchproduktion sind die wissenschaftlichen Grundlagen für die Anwendung der Linienzucht- und Kreuzungsprogramme zur Erzielung eines optimalen Heterosiseffektes schwerpunktmäßig weiterzuentwickeln (Zwischenlihienkreuzungen und Jerseyeinkreuzungen) ...

  • Für Winterzwischenfrüchte noch nicht zu spät

    In vielen Gebieten unserer Republik war der- Futterzuwachs während dieses Sommers nicht befriedigend. Deshalb kommt es jetzt darauf an, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Winterfutterperiode durch eine rechtzeitige Grünfutterversorgung im Frühjahr verkürzen zu können. Diese Forderung läßt sich mit Winterzwischenfrüchten am besten erfüllen ...

  • Gezielte Grundlagenforschung

    In der Grundlagenforschung: Auf dem Gebiet der Molekularbiologie und speziell der Molekulargenetik sind die Untersuchungen zur Struktur und Funktion des genetischen Materials intensiv fortzusetzen und Anwendungsmöglichkeiten der Molekulargenetik an höheren Organismen zu erkunden. Es müssen die genetischen ...

  • Elite junger Forscher

    Für beides ist entscheidend der Mensch, und es ist erforderlich zu überprüfen, ob alle Maßnahmen eingeleitet wurden, die zur Erziehung und Entwicklung unseres Nachwuchses in Wissenschaft und Praxis mit so hohen Anforderungen an seine Leistungen führen können. Ich habe den Eindruck, daß nach immer neuen Wegen gesucht werden muß, um eine Elite junger Forscher heranzubilden, die zu Spitzenleistungen befähigt sind ...

  • Produktiver Zuckerrübenanbau

    Zur Erhöhung der Zuckerrübenproduktion steht in der Betarübenzüchtung die Steigerung des Rüben-, Zucker- und Blattertrages sowie die Verbesserung von Qualitätseigenschaften (insbesondere Schoßresistenz) vor allem bei der monocärpen Zuckerrübe im Vordergrund. Die Sorten müssen eine hohe Resistenz gegen Krankheiten, sehr gute Eignung zum mechanischen Roden, einen hohen Monocarpiegrad und hohe Samenertragsleistung bei gleichzeitiger früher Reife und Standfestigkeit aufweisen ...

  • Weltniveau in Wissenschaft und Praxis

    Auf einer Festsitzung der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissensdiaften aus Anlaß des 15jährigen Bestehens der DDR hielt kürzlich der Präsident der Akademie, Prof. Dr. Dr.. h, c. Hans Stubbe, einen Vortrag zu dem Thema „Der Beitrag der Agrarwissenschaft an der Entwicklung und Festigung der DDR" ...

  • Halbzeit ohne Pause

    Halbzeit bei der Zuckerrübenernte im Bezirk Schwerin. Anfang der Woche hatten die Bauern des Bezirkes 52,5 Prozent aller Rübenfelder gerodet. Doch die Ernte des weißen Goldes ist kein Fußballspiel, bei dem die Mannschaften zur Halbzeit in die Kabine eilen. Sie gleicht einem Marathonlauf. Nur zu oft kann dabei gerade auf der zweiten Streckenhälfte der Frost den Sieg feiern ...

  • Volkskammerausschuß in der Warnowwerft

    Rostock (ND/ADN). Die Erfahrungea ■und Ergebnisse bei der Verwirklichung der Direktive „Neue Technik — neue Normen" füf 1964 untersuchte im VEB Warnowwerft Rostock der Volkskammerausschuß für Arbeit und Sozialpolitik. In der Warnowwerft wurde bei der, Arbeit mit der neuen Technik und neuen Normen Beispielhaftes geleistet ...

  • Große Experimentierbasen

    Das immer wieder Einmalige der sozialistischen Struktur unserer Landwirtschaft ist, daß praktisch alle Betriebe der Republik große Experimentierbasen sein können, wenn Probleme gelöst oder neue Erkenntnisse in die Praxis eingeführt werden sollen. Vornehmlich aber dienen uns unsere Versuchsgüter als Beispielbetriebe, die der breiten Praxis zeigen sollen, welche Reserven noch mobilisiert werden können, um große Leistungen zu erreichen ...

  • Vorlauf für die Praxis

    Auf dem Gebiet der Tierernährung sind alle Möglichkeiten der Verbesserung der biologischen Wertigkeit der Eiweißfutterstoffe durch die Ausnutzung der gegenseitigen Ergänzungswirkung von Futterproteinen sowie durch den Zusatz von synthetischen Aminosäuren zu erschließen und ein System zur energetischen Bewertung der Futterstoffe zu schaffen ...

  • Fahrplanänderungen

    Berlin (ND). Auf der Strecke Lichtenberg bis Wemeuchen treten infolge Bauarbeiten in der Zeit vom 22. bis 26. Oktober umfangreiche Fahrplanänderungen in Kraft. Zwischen Blumberg und Ahrensfelde bzw. Lichtenberg fallen einige Reisezüge aus. Die Beförderung der Reisenden erfolgt in Omnibussen. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Busse sowie die veränderten Fahrzeiten' sind Aushängen auf den Bahnhöfen zu entnehmen ...

  • Öffnungszeit verkürzt

    Berlin (ND). Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit ist die tägliche Öffnungszeit der Ausstellung „Deutschland ist hier! 15 Jahre DDR" im Zentralen Klub der Jugend und Sportler (Sporthalle) auf täglich 10 bis 19 Uhr verkürzt worden. Sonnabends und sonntags ist die Ausstellung von 9 bis 19 Uhr geöffnet ...

Seite 4
  • Geliebter Lügner

    Zweipersonenstück in den Kammerspielen

    Die Bühnenbearbeitung des jahrzehntelangen Briefwechsels zwischen der englischen Schauspielerin Stella Patrick Campbell und dem Dramatiker George Bernard Shaw, die der amerikanische Theaterschriftsteller Jerome Kilty anfertigte, ist in vielen Ländern zu einem riesigen Erfolg geworden, meist mit getragen von zwei hervorragenden Schauspielern, die Geist, Frechheit und Witz des nahezu handlungslosen Stückes zum Klingen brachten ...

  • Geschichte vor der Kamera

    Dreharbeiten am „Liebknechf-Film in den Babelsberger DEFA-Ateliers

    der Chausseestraße das zweitgrößte Anwaltsbüro Berlins. Noch heute erinnert daran eine Gedenktafel, da in diesen Räumen am 1. Januar 1916 auch die Gründung der Spartakus-Gruppe erfolgte? Liebknecht trat 1913 mit Beweismaterial vor den Reichstag und entlarvte, die Rüstungsspekulationen des Krupp-Konzerns unwiderlegbar ...

  • Bewährungsproben

    5. Wochen des Gegenwartshörspiels im Rundfunk

    Um ein in unserer Literatur schon öfter behandeltes Thema, die Bewährung eines jungen Hochschulabsolventen in der Praxis, geht es in Rolf Schneiders neuem Hörspiel „Ankunft in Weilstedt". Mit diesem Stück, das heute um 19.30 Uhr in Radio DDR I urgesendet wird, eröffnet die Dramaturgie des Deutschen Demokratischen Rundfunks die 5 ...

  • Ungeist schwarz auf weiß

    Unter der Überschrift „Bücher verherrlichen den SS-Staat" berichtet die „Stuttgarter Zeitung" in einer ihrer letzten Ausgaben über die im Verlag Helmut Cramer in Niederpleis bei Siegburg erschienenen Veröffentlichungen der Reihe „Für Deutschland — Kriegsberichte der Waffen-SS". Sie zitiert aus zwei üblen ...

  • Heute in Funk und Fernsehen

    Deutschlandsender: 9.20 Musik aus dem Ausland; 14.00 Kultur in Kürze; 18.05 Hör-1 spiel: „Ausgebrochen"; 16.00 Eins ins andere; 19.50 Berliner Festtage 1964; Abschlußkonzert der Staatskapelle Berlin; 22.25 Jazzmusik; 23.00 Gedanken zur Zeit. Berliner Rundfunk: 9.00 Bilde in neue Bücher; 13.10 Das Staatliche Russische Volksiostrumenten-Orchester „Ossipow" spielt; 15 ...

  • Bildnisse aus der Ausstellung; „Unser Zeitgenosse"

    PROF. HEINRICH BURKHARDT: Prof. Dr. Alexander Mette

    Früher habe ich Landschafts- und Tierdarstellungen bevorzugt. Seit 1956 aber habe ich mich zum Bildnis des Menschen hingewendet. Ich wollte mich mit dem Menschen beschäftigen, weil viele Künstler der kapitalistischen Welt sich vom Menschenbilde abgewandt und zu seiner Zerstörung beigetragen haben. In den vergangenen Jahren ist eine ganze Reihe von Porträts entstanden, die mich um einige Erfahrungen reicher gemacht haben ...

  • Programm der Camera

    Berlin (ND). Im Monat Oktober laufen noch folgende Filme im Filmtheater des Staatlichen Filmarchivs der DDR, Camera, in Berlin: 21, Berlin — Sinfonie einer Großstadt (Regie: Walter Ruttmann, Deutschland); 22. Amerikanische Filmgrotesken mit Monty Banks (USA); 23. Menschen am Sonntag; 24. Mister Smith geht nach Washington (Regie: Frank Capra, USA), Der Glöckner von Notre Dame (Regie: William Dieterle« USA); 25 ...

  • DDR-Bücher in Stockholm

    Stockholm (ADN-Korr.). In der Stockholmer Königlichen Bibliothek eröffnete Reichsbibliothekar Dr. Uno Willers am Dienstag eine Ausstellung des buchkünstlerischen Schaffens der DDR, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Staatsbibliothek zusammengestellt wurde. Dr. Willers betonte, daß die Bestände der ...

  • Wien verabschiedete Gewandhausorchester

    Wien (ADN/Korr.). An vier Abenden der vergangenen Woche begeisterte das Leipziger Gewandhausorchester mit dem Dirigenten Vaclav Neumann und der Solistin Annerose Schmidt das Wiener Publikum im großen Saal des Musikvereins. Die Künstler wurden von Presse und Publikum stürmisch gefeiert. Die ersten zwei Abende waren den Abonnenten der Gesellschaft der Musikfreunde reserviert, die Restkarten wurden an der Konzertkasse den Kassierern förmlich aus den Händen gerissen ...

  • Verdienstvolle Akademie

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee übermittelt der Medizinischen Akademie Magdeburg zum 21. Oktober, dem zehnten Jahrestag ihres Bestehens, die herzlichsten Glückwünsche. Das Zentralkomitee stellt fest, daß der Weg dieser Akademie zu einer sozialistischen Hochschule aufs engste mit dem Wachstum unseres Staates und seiner dem Volke dienenden Friedenspolitik verbunden ist ...

  • Sozialpsychologen tagen

    Jena (ND). Vom 21. bis 23. Oktober veranstaltet das Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein internationales Symposion zum Thema „Der gesellschaftliche Auftrag der Sozialpsychologie im Sozialismus". Dieses Symposion ist das erste seiner Art in den sozialistischen Ländern und soll der Verständigung der Fachwissenschaftler über theoretische, praktische und methodische Grundfragen der marx- v istischen Sozialpsychologie dienen ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19 Uhr: hDon Giovanni"**) METROPOL-THEATER, 19.30 Uhr: „Servus Peter"***) DEUTSCHES THEATER, 19 Uhr: „Schau heimwärts, Engel"***) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Der Tartüff"***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: Brecht- Abend Nr. 3: „Der Messingkauf"*«) MAXIM GORKI THEATER, 19.30 Uhr: hDie Reise um die Erde in 80 Tagen"***) VOLKSBOHNE, 19 Uhr: „Die drei Musketiere"***) THEATER DER FREUNDSCHAFT, 14 Uhr: „Die feuerrote Blume"*) DISTEL, 19 ...

  • Konstantin Simonow kommt

    Berlin (ADN). Der sowjetische Schriftsteller Koristantin Simonow trifft am 5. November zur Premiere des nach seinem Roman entstandenen Films „Die Lebenden und die Toten" als Gast des Ministeriums für Kultur in Berlin ein. Er wird von der Schauspielerin Ludmila Krylowa, dem Schauspieler Oleg Tabakojv und von seiner Gattin begleitet ...

  • Zoltän Kodäly in Berlin

    Berlin (ADN). Blumen über Blumen erhielten Zoltan Kodaly und seine Gattin bei ihrer Ankunft am Dienstagfrüh auf dem Berliner Ostbahnhof. Der stellvertretende Kulturminister der DDR, Kurt Bork, begrüßte den weltbekannten ungarischen Komponisten, der auf Einladung des Ministeriums für Kultur bis zum 3 ...

  • lajos Barfe gestorben

    Budapest , (ADN): per ungarisch« Schriftsteller Lajos Barta* einer der Begründer der ungarischen sozialistischen Literatur, ist im Alter von 86 Jahren in Budapest gestorben.

Seite 5
  • Womit Herr Soltmann sich abfinden muß von Dieter D a h I k e .Nairobi Postume Ehrung: Volksheld Jugoslawiens Delegationen aus Moskau Kenia demonstriert für die Festigung seiner Unabhängigkeit Marschall S. Birjusow

    Am 20. Oktober jährte sich zum 12. Male der Tag. an dem Jomo Kenyatta, Symbol des Volkskampfes für Freiheit und Unabhängigkeit in Ostafrika, von den damaligen britischen Kolonialbehörden eingekerkert wurde. Seine Haftzeit währte mehr als neun Jahre. Im nunmehr seit 10 Monaten unabhängigen Kenia, dessen erster Ministerpräsident Kenyatta ist, wurde der 20 ...

  • Saillant: Bonner Ultras beschwören Kriegsgefahr herauf

    Viktor Grischin auf WGB-Tagung: Arbeitereinheit festigen

    Budapest (ADN). Über die Einheitspolitik des Weltgewerkschaftsbundes zum Schutz der Interessen und Rechte der Werktätigen und über den Kampf der Werktätigen nach dem 5. Wettgewerkscliaftskongreß referierte am Montag WGB-Generalsekretär Louis Saillant auf der 13. Generalratstagung des WGB in Budapest ...

  • Plus für Sozialismus

    Der Zustrom neuer Wähler für Labour berechtigt deshalb — selbst wenn man die knappe Mehrheit, die erreicht wurde, berücksichtigt — durchaus zu der Schlußfolgerung, daß sich darin das Streben des britischen Volkes nach Frieden und sozialer Sicherheit ausdrückt. Ist schon allein aus diesem Grunde das Wahlergebnis von Bedeutung, so kommen noch weitere gewichtige Momente hinzu ...

  • Das Labourprogramm

    Im Programm der Labour Party und im Wahlkampf selbst zeichnete sich bereits einiges ab. Im Unterschied zu den Konservativen trat Labour — wenn auch nicht immer folgerichtig - mit einer Reihe von Losungen und Vorschlägen in den Wahlkampf*-dte ein« betonWeigene Note^erkennen ließen und sich von denen der Torys abhoben ...

  • Schwierige Aufgaben

    Die Labourregierung steht vor sehr schwierigen Aufgaben. Schon ist der Druck der mächtigen Monopole spürbar. Nur wenige Stunden nach den Wahlen drohten sie der Labourregierung bereits im „Evening Standard", die knappe Mehrheit, auf die sie sich stütze, wäre keine Grundlage für soziale und politische Veränderungen in Großbritannien ...

  • Halbheiten

    Bei all dem läßt der Wahlausgang manches offen. Natürlich kann man nicht darüber hinwegsehen, wie knapp die vierköpfige Mehrheit der Labour Party, wie labil ihre Lage ist. Schon die Krankheit einiger Parlamentsabgeordneter kann die Position der Regierung in Frage stellen. Aber hätte das so zu sein brauchen? In vielen Fragen bot Labour keine wirkliche Alternative, weder national noch international ...

  • Bonn lenkt antiindische Kampagne

    „Patriot": Regierung soll „nichtdiplomatische Aktivität" untersuchen

    Neu Delhi (ADN-Korr.). Untersuchungen zuständiger indischer Stellen über eine Reihe von übertriebenen und tendenziösen Berichten in der westlichen Presse zu den Unruhen und Zusammenstößen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen Anfang des Jahres in Rourkela haben ergeben, daß die meisten dieser Meldungen — mit stark antiindischer Tendenz — aus Bonner Quellen in Neu Delhi stammten ...

  • Die deutsche Frage

    Was die Haltung der Labourregierung zur Deutschlandfrage anbelangt, so muß man natürlich abwarten. Die DDR wird jedenfalls alle Voraussetzungen schaffen, damit sich die ökonomischen, kulturellen, sachlichen und damit auch die politischen Beziehungen Schritt für Schritt entwikkeln. Dabei muß man den beträchtlichen ...

  • Erfolgreiche Freundschaftsbesuche

    i - Prof. Dieckmann empfing aus der UdSSR zurückgekehrte Delegationen

    Berlin (ADN). Prof. Dr. Johannes Dieckmann, Präsident der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, empfing in Berlin die Mitglieder der beiden offiziellen Delegationen, die zum 15. Jahrestag der DDR in verschiedenen. Städten der Sowjetunion weilten. Dr. Heinrich Toeplitz, Präsident des Obersten Gerichts und Mitglied des Präsidiums des CDU- Hauptvorstandes, Gerhard Körbel, Sekretär des DSF-Zentralvorstandes, sowie der 2 ...

  • Rundreise durch Japan

    Tokio (ADN-Korr.). Der Minister für Kultur der DDR, Hans Bentzien, der als Gast des NOK der DDR in Japan weilt* kehrte am Dienstagabend von einer sechstägigen Reise, die ihn in die Städte Osaka4 Nara, Kyoto, Kobe und Hiroshima führte, nach Tokio zurück. In seiner Begleitung befanden sich Prof. Dr. Gerhard ...

  • Was brachten die britischen Wahlen?

    Großbritannien nach dem Erfolg der Labour Party Vnn Martin Kaudeis

    Die britischen Unterhauswahlen sind mit einer knappen Mehrheit für die Labour Party abgeschlossen worden. Die Konservativen mußten eine Niederlage hinnehmen. Inzwischen hat Labourführer Harold Wilson die Regierungsmitglieder ernannt und ist in Downing Street 10, dem traditionellen Sitz des Premiers, eingezogen ...

  • Echte Friedenspolitik

    Berlin (ADN). Den Vorschlag über den' Verzicht beider deutscher Staaten auf Atomwaffen, den der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, anläßlich des 15. Jahrestages der DDR erneuerte, könne man nur begrüßen, erklärte Moussa Leo Keita, Generalsekretär des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Mali, in einem ADN-Interview ...

  • H. C. Hoover gestorben

    New York (ADN). Der ehemalige USA- Präsident Herbert Clark Hoover ist am Dienstag in New York nach langer Krankheit im Alter von 90 Jahren verstorben. Vor wenigen Tagen hatte Hoover einen schweren inneren Blutsturz erlitten. Herbert Hoover war von 1929 bis 1933 der 31. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ...

  • Tagung des IDFF-Rates

    Sofia (ADN-Korr.). Eine Tagung des Rates der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF), die bis 25. Oktober dauern wird, ist am Dienstag im Gebäude der bulgarischen Volksversammlung in Sofia eröffnet worden. An ihr nehmen etwa 250 Delegierte aus rund 70 Ländern teil. Im Mittelpunkt des ersten Beratungstages stand ein Bericht der IDFF-Generalsekretärin Rosa Jasovich- Pantaleon (Argentinien) über die Tätigkeit der IDFF seit dem Moskauer Weltfrauenkongreß im Juni 1963 ...

  • Beifall für Tshombes Söldner

    Münchner Illustrierte „Revue" feiert westdeutsche „Heldentaten"

    Berlin (ADN). Unter der Überschrift „Flieh, Kaffer, oder stirb!" veröffentlicht die Münchner Illustrierte „Revue" in ihrer jüngsten Ausgabe erneut einen mehrseitigen Bericht über die ^.Heldentaten'« des westdeutschen Hauptmanns Möller und seiner weißen Tshombe-Söldner in Kongo (Ldopoldville). Müller, ...

  • Ausstellung in Conakry

    Conakry (ADN). Eine Ausstellung über die Entwicklung der DDR ist am Montag vom Leiter der Handelsvertretung der DDR in der Republik Guinea, Generalkonsul Siegfried Kämpf, eröffnet worden. Unter den Gästen der Eröffnung befanden sich zahlreiche guinesische Persönlichkeiterij Botschafter und Geschäftsträger der sozialistichen Staaten sowie Algeriens, Ghanas, Indonesiens, Libanons, Nigerias und Senegals ...

  • Herzlicher Abschied

    Berlin (ADN). 22 Journalisten aus Ita-. lien, Zypern, Ghana, Mali, Indonesien^ Kuba, Mexiko, Uruguay, Brasilien, Sansibar und der VAR, die als Gäste des Verbandes Deutscher Journalisten an den Feierlichkeiten aus Anlaß des 15. Jahrestages der DDR in der Republik weilten* sind am Dienstag durch den Vorsitzenden des VDJ, Dr ...

  • DDR kondoliert

    Berlin (ADN). Der Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Heinz Hoffmann, hat in Kondolenzschreiben den Hinterbliebenen und dem Minister für Verteidigung der UdSSR, Marschall der Sowjetunion R. J. Malinowski, sein tiefempfundenes Beileid ausgesprochen. In Belgrad stattete Gesandtschaftsrat Herbert Schlage im Auftrage des DDR- Gesandten der Botschaft der UdSSR einen Kondolenzbesuch ab ...

  • Was sonst noch passierte

    Nicht im Sinne der Inhaber eines Warenhauses in Rom handelte ein Fahrstuhlführer, alt er kürzlich die einzelnen Etagen in folgender Weise ankündigte: „Erster Stock: Geschmacklose Damen- und Herrenkonfektion; zweiter Stock: Ausschußware an Teppichen; dritter Stock: Teure Sportartikel mit Fehlern; vierter Stock: Büfett mit dünnem Kaffee und warmen Erfrischungsgetränken,1' Der Fahrstuhlführer konnte es sich leisten, die Wahrheit zu sagen ...

  • Einladung Burgibas

    Tunis (ADN). Staatspräsident Burgiba hat die DDR eingeladen, sich auch an der nächsten Internationalen Messe in Tunis zu beteiligen. Diese Einladung sprach er aus, als er gemeinsam mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Mauritanien, Ould Daddah, den DDR-Pavillon als ersten der ausländischen Stände besuchte ...

  • Gratulation für Alexej Kossygin

    Moskau (ADN). Der Doyen des Diplomatischen Korps in Moskau, der afghanische Botschafter Abdul Hakim Shahalami, hat am Dienstag Alexej Kossygin aufgesucht und ihm im Namen des Diplomatischen Korps und in seinem eigenen Namen zu seiner Berufung zum Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR gratuliert. Außerdem übermittelte der Botschafter die Glückwünsche von König Mohammed Zahir Schah und von Ministerpräsident Dr ...

  • Polnische Gäste in Magdeburg

    Die zur Zeit in der DDR weilende Delegation des Allpolnischen Komitees der Nationalen Einheitsfront der Volksrepublik Polen informierte sich am Dienstag über die wissenschaftliche Forschung und die studentische Ausbildung an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke" in Magdeburg.

  • Grüße Willi Stophs

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Willi Stoph, sandte dem Premierminister von Kenia, Jomo Kenyatta, anläßlich des „Kenyatta-Day", des Ehrentages der Befreiungsbewegung Kenias, ein in herzlichen Worten gehaltenes Grußtelegramm.

Seite 6
  • AUS DER WELTWIRTSCHAFT

    Täglich eine komplette Kleinstadt

    Bauten der Chemieindustrie stehen dabei im Vordergrund. So werden in diesem Industriezweig bis 1970 rund 200 neue Betriebe gebaut und 500 bereits bestehende Betriebe erweitert. Dafür sollen jährlich sechs bis sieben Milliarden Rubel an Investitionsmitteln aufgewandt werden. Diesen Investitionen für die Entwicklung der Chemie in den kommenden Jahren stehen insgesamt 5,3 Milliarden Rubel in den ersten fünf Jahren des ersten Siebenjahrplanes (1959 bis 1963) gegenüber ...

  • Die Produktion sinkt

    Zahlreiche Industriewerke, große Konzernbetriebe wie Fiat, Pirelli, Olivetti und andere haben bereits vor Monaten begonnen, Kurzarbeit einzuführen, und nehmen laufend Massenentlassungen vor. Die Produktion fast aller Industriezweige, besonders auch die Investitionsgütererzeugung, stagniert oder ist gar rückläufig ...

  • ,Barmherzige Brüder'

    Die reaktionäre Presse buhlt jetzt bei der westdeutschen Bevölkerung um Verständnis für solche provokatorischen Maßnahmen, wie die Eröffnung von „Kontaktstellen". Wir sind gewiß, daß die Bürger unseres Staates, die nach Westdeutschland reisen, den Bonner Rattenfängern nicht auf den Leim gehen. Mit ihren angepriesenen Almosen werden nicht nur unsere Büsger verhöhnt, sondern diese „Kontaktstellen" sind zugleich glatter Mißbrauch der zutiefst menschlichen Handlungsweise unserer Regierung ...

  • Wo bleibt die Souveränität?

    Im Herbst 1962 sah sich eine italienische Regierung veranlaßt, die großen Kraftwerke, die wucherischen „fünf Schwestern", zu verstaatlichen. Daraufhin nahmen sich der Bonner Industriellenverband und die westdeutsche „Vereinigung industrieller Kraftwirtschaft" das Recht heraus, gegen diese Maßnahme bei der EWG Einspruch zu erheben ...

  • Nach den Wahlen...

    Ein merkwürdiges Bild ist es, Bundeskanzler Erhard, seinen Finanz- und seinen Kriegsminister in der Rolle „sparsamer Landesväter" zu sehen. In der Tat glaubten diese, die Haushaltsdebatte des Bundestages dazu benutzen zu können, einen solchen Eindruck zu erwecken. Von vornherein, so hieß es, habe die ...

  • An die falsche Adresse

    Als der Ministerratsbeschluß bekannt wurde, stellten westdeutsche Zeitungen die Frage: „Warum laßt ihr nur die Rentner reisen und nicht alle?1« Erstens ist diese Frage an die falsche Adresse gerichtet Sie, muß nämlich von den Bonner und Westberliner Ultras beantwortet werden. Sie sind es doch, die Barrieren ...

  • So hilft Bonn dem „Partner"

    Auf verschiedenen Gebieten fühlt Italien die Segnungen der EWG. Bonn führt, auf EWG-Zollerleichterungen gestützt, z. B. einen regulären Autokrieg gegen Italien. Die Zöllherabsetzungen zwischen den EWG-Staaten haben die Gefahr einer Überschwemmung des italienischen Innen- und Außenmarktes mit westdeutschen Waren heraufbeschworen ...

  • Mit offenen Augen

    Unsere Bürger sollten bei ihrer Reise Westdeutschland mit offenen Augen betrachten und sich ein eigenes Urteil über die wirklichen Lebensverhältnisse bilden. Man wird alles unternehmen, um sie mit Propaganda zu überschütten und ihnen das- Märchen vom „Wirtschaftswunder" aufzutischen. Unsere DDR-Bürger werden gut daran tun, ihre Verwandten zu fragen: Wie hoch sind denn die Mieten bei euch? Wie hoch smd die Preise für Brot ...

  • Maßhalten a la Erhard

    Das Kabinett Moro, das „Strukturreformen" zur Beseitigung des schlimmsten Elends im Süden versprach, hat dieses Sanierungsprogramm unter dem Druck der EWG und der italienischen Monopolisten „zurückgestellt". Die italienischen Konzernherren — vom bürgerlichen Republikaner La Malfa als die „egoistischsten und blindesten Unternehmer Europas" bezeichnet — glauben besonders schlau zu handeln, wenn sie nun schon das zweite Mal den Sozialistenführer Nenni in das Kabinett hineinnehmen ...

  • Hausherren oder Knechte

    Niemand sollte den falschen Schluß ziehen, unserer Regierung mangele es an Vertrauen zur Jugend, wenn nur Bürger im Rentenalter nach Westdeutschland fahren kcjnnen. Vielmehr kommt darin die Sorge und die Verantwortung unseres Staates für den Schutz und die Sicherheit seiner Jugend zum Ausdruck. Wieviel junge Menschen, Bürger unseres Staates, gingen denn vor dem 13 ...

  • Dreigroschenpropaganda mit Almosen

    Zu Reisen von Bürgern im Rentenalter nach Westdeutschland

    suchen sie es bei der Verwirklichung des abgeschlossenen Passierscheinabkommens. Aber wer hat denn bisher akzeptable Vorschläge für die Verbesserung des Klimas zwischen beiden deutschen Staaten auf den Tisch gelegt? Doch einzig und allein die DDR! Das wird jeder einigermaßen vernünftige und objektiv denkende Bürger Westdeutschlands und Westberlins anerkennen müssen ...

  • Antwort auf Fragen

    Viele Bürger im Rentenalter haben bereits ihre Anträge für die Reise zu ihren Verwandten nach Westdeutschland oder Westberlin gestellt. Andere werden es in der nächsten Zeit tun. Es besteht nicht die geringste Veranlassung, die Reisen zu überstürzen. Bei den Festlegungen im Beschluß des Ministerrates handelt es sich nicht um eine befristete Aktion, sondern um eine Dauerregelung ...

  • Ein Dorn im Auge

    Unseren Akt der Menschlichkeit beantworteten die Ultras mit der Forderung: sofortige Einrichtung von „Kontaktstellen" für die DDR-Bürger, die Westdeutschland und Westberlin besuchen. Diese „Kontaktstellen" der Agenten- und Terroristenzentralen "sind aus der Zeit vor dem 13. August 1961 sattsam bekannt ...

  • Offene Einmischung

    Am unverschämtesten griff der Bonner Wirtschaftsminister Schmücker, ein intimer Freund Erhards, in die inneren Angelegenheiten Italiens ein. Er benutzte ein Interview mit einer westdeutschen Zeitschrift zu massiven Drohungen gegen die italienische Regierung, beschimpfte die italienische Wirtschaftspolitik als „politische Extravaganz" und forderte ihre Änderung ...

  • EWG-Knüppel über Italien

    Wo die Zitronen blühn und die Wunderblumen welken Von Dr. Georg Ki a u s z

    Von Colombo, einem Minister, des Moro- Kabinetts, stammt der Stoßseufzer: „Vorbei ist der Wonnezustand des Wunders." Das fragwürdige italienische Wirtschaftswunder ist in der Tat einem Inflationsund Krisenwunder gewichen. Schon allein die rasche Folge der Regierungskrisen charakterisiert den Zustand ...

  • Bulgarien löst sein Energieproblem

    Ein neuer Kraftwerkriese wird in den nächsten Jahren in der Volksrepublik Bulgarien entstehen. Er wird den Namen „Warna" erhalten, weil er in der Nähe des Dorfes Eserowo dieses Schwarzmeerbezirkes errichtet wird. Seine Kapazität soll zunächst 600 Megawatt, später sogar 800 Megawatt betragen.

Seite 7
  • Kleinkaliber-Dreistellungskampf

    Gold: Witter (USA) 1164 Rin«e, Weltund olympischer Rekord. Silber: Christow (Bulgarien) 1152, Bronze: Hammerl (Ungarn) 1151, 4. Köcher (DDR) 1148, 5. Nowicki (Polen) 1147, 6. Pool (USA) 1147... 22. Zähringer (Wd) 1131. Säbelfechten Einiel Gold: Tibor Pesza (Ungarn). Silber: Claude Arabo (Frankreich), Bronze: Umar Mawlichanow (UdSSR), 4 ...

  • Unser Drachen darf noch hoffen

    Heute wird in Enoshima die letzte Wettfahrt der Segler gestartet

    Die Karte betrachtend, ahnt man nichts von der Not der Männer im roten Ölzeug. Ein Kreis, mit dem Zirkel in den Pazifik gezogen, dessen Begrenzung in den Wellen mit orangeroten Bojen markiert ist. Der Segelkurs führt mitten hindurch, zunächst von Boje eins zu Boje sechs, von dort im Winkel zu Boje sieben ...

  • I Renate stieß 17.61 <1 Zweite Goldmedaille für Tamara Press / Willi Holdorf (Wd) weitbester Zehnkämpfer

    Selten ist eine Qualifikation hier in Tokio so leichtgenommen worden wie die der Kugelstoßerinnen. Von den 16 Bewerberinnen mußten höchstens vier ausgesiebt werden. So genügten Tamara Press für sie seltene 16,56 m, während ^Renate Garisch nach einem 16,32-m-Stoß ihre Sachen wieder zusammenräumte und Margitta Helmboldt sich sogar mit 15,61 m begnügte ...

  • Silber

    „Ich war nie so ruhig" ND-Int«rvi*w mit der Olympiazweiten von Tokio, Renate Garisch

    »Wie hast du dich gefühlt, als der Wettkampf begann?" «Ich war noch nie so ruhig wie in diesem." .Wieso das?" .Ich hatte Glück mit der Auslosung. Ich mußte als zweite stoßen, und ich wußte, daß ich Tamara ein wenig durcheinanderbringen könnte, wenn ich eine entsprechende Weite vorlegen würde. Ich hatte mich draußen vor dem Stadion schon mit etwa zwanzig Versuchen ...

  • Olympische Notizen

    Wenn die Marathonläufer am Mittwoch, ihren Wettbewerb absolvieren, fällt iii einigen Tokioter Schulen der Unterricht aus. Der Grund: Die Schulbusse können die hermetisch abgesperrte Strecke nicht überqueren. Der argentinische Halbmittelgewichtler Chirinoerhielt .vom Exekutivkomitee des Internationalen Amateur-Boxverbandes (AIBA) eine dreijährige Sperre für alle großen internationalen Turniere ...

  • Zweimal Gold für Japans Turner

    DDR-Olympiateilnehmer übertrafen Erwartungen

    Der erwartete große Zweikampf int Turnen der Männer zwischen Japan und der Sowjetunion endete sowohl in der Mannschafts- als auch in der Zwölfkampf - Einzelwertung mit knappen Siegen des Gastgeberlandes. Mit 577,95 zu 575,45 Punkten gewann Japan die Mannschaftswertung. Bester Zwölfkämpfer wurde Endo mit 115,95 Punkten ...

  • Kugelstoßen Damen

    Gold: Tamara Press (UdSSR) 18,14 m olympischer Rekord. Silber: Renate Garisch (DDR) 17,61 deutscher Rekord, Bronze: Galina Sybina (UdSSR) 17,45, 4. Valerie Young (Neuseeland) 17,26, 5. Margitta Helmbold (DDR) 16,91, 6. Irina Press (UdSSR) 16,71... 9. Johanna Hübner (DDR) 15,77. Zehnkampf Gold: Holdorf (Wd) 7887 Punkte ...

  • Hoffnungen und Enttäuschungen

    Wenn die Jungen auf die Straße ziehen; schläft Tokio noch. Sie achten peinlich genau auf den Schritt des Vordermannes, und jeder zweite trägt eine Flagge in den angewinkelten Armen. Die Kommandos werden durch Pfiffe ersetzt.' Nach dem fünften Pfiff steigen die am Abend eingeholten Flaggen an den Masten empor ...

  • Judo-Gold an Japan

    Zum ersten Male in der olympischen Geschichte steht Judo auf dem Programm, und selbstverständlich haben sich die Gastgeber in ihrer traditionsreichsten Sportart auch sichere Chancen ausgerechnet. Nach dem ersten Tag des Turniers, an dem das Leichtgewicht entschieden wurde, scheinen sich diese Prognosen auch zu bestätigen ...

  • Eschert im Finale

    Für die Kanusportler begann am Dienstag auf dem Sagami-See, 60 Kilometer westlich von Tokio, der Kampf um olympische Medaillen. In den Kanadier-Wettbewerben und bei den Frauen wurden bereits die ersten Endlaufteilnehmer ermittelt. Dabei schaffte es auch der einzige DDR-Vertreter Jürgen Eschert im Einer- Kanadier auf Anhieb in das Finale einzuziehen ...

  • Harry Köcher Vierter

    Als letzte beendeten die KK-Gewehrschützen auf dem Schießstand in Asaka ihre olympischen Wettbewerbe. Und zum Abschluß gab es noch einmal einen hervorragenden Weltrekord. Im KK-Gewehrschießen 3X40 Schuß sicherte sich der 27jährige Amerikaner Lones Wigger die Goldmedaille mit 1164 Ringen. Dahinter plazierten sich der Bulgare Christow und der Ungar Hammerl, der schon den Wettbewerb 60 Schuß liegend für sich entschieden hatte ...

  • Schulz schon mit Bronzemedaille

    „Ich wollte um jeden Preis gewinnen, und mein Wille, das ist so eine Sache, den kann ich oft selbst kaum zügeln", mit diesen Worten kommentierte der Berliner Federgewichtler Heinz Schulz die letzte Runde seines Kampfes gegen den Burmesen Tin Tun. Dreißig Sekunden nach Beginn dieser letzten Runde war Schulz von einem genauen Konter getroffen zu Boden gegangen und mußte um seinen Punktvorsprung aus den beiden vorangegangenen Runden fürchten ...

  • Der 10* Tag

    Silber für Renate Garisch mit 17,61 m (deutscher Rekord) hinter Tamara Press — Packer (Großbritannien gewinnt 800 m Frauen in Weltrekordzeit von 2:01,1 — Im Zehnkampf Holdorf (Wd) knapp vor Aun (UdSSR) - Im Turn-Zwölfkampf Gold für Japan vor UdSSR und Kombination DDR/ Wd - Goldmedaille in der Einzelwertung ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Ein Hochdruckgebiet erstreckt sich vom Atlantik bis zur westlichen Sowjetunion. In seinem Bereich hält das niederschlagsfreie Wetter an. Aussichten: Nur nach zögernder Nebelauf-' lösung wolkig, nur zeitweise Auflockerungen, niederschlagsfrei. Im Südosten der DDB bedeckt, aber höchstens unbedeutender Niederschlag ...

  • Olympia in Bild und Ton

    Das Olympiastudio des Fernsehfunks sendet zu folgenden Zeiten: 9.50, gegen 12.30, um 15.30, 16.30, 20 und gegen 22.30 Uhr. Obwohl die Kabelunterbrechung noch nicht behoben ist, hat der Rundfunk an Sendungen aus Tokio vorgesehen: von 10 bis 12 Uhr Radio DDR, Deutschlandsender und Berliner Welle; von 12 bis 13 Uhr Berliner Rundfunk; von 17 bis 18 Uhr Radio DDR und Deutschlandsender und von 18 ...

  • Willi Stoph gratuliert

    Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, übermittelte der Silbermedaillengewinnerin im Kugelstoßen, Renate Garisch, dem Gewinner der Bronzemedaille im Ringen (klassischer Stil), Lothar Metz, und den Turnern Siegfried Fülle, Erwin Koppe, Klaus Koste und Peter Weber für ihre Leistungen als ...

  • Die Einzelleistungen der beiden besten Zehnkämpfer Die Serien der beiden besten Kugelstoßerinnen

    Holdorf: 10,7 / 7,00 /14,95 /1,84 / 48,2 /15,2 / 46,05 / 4,20 / 57,37 / 4:34,3 Aun: 10,9 / 7,22 /13,83 /1,93 / 483 /15,9 / 44,19 / 4,20 / 59,06 / 4:22,3 Die Zahlen sind in der Reihenfolge der Disziplinen angegeben: 100-m-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400-m-Lauf, 110-m-Hürden-Lauf, Diskuswerfen, Stabhochsprung, Speerwurf ...

  • Radsport erst morgen

    Bereits zum zweitenmal während der Olympischen Spiele mußten die Radsportwettbewerbe am Dienstag wegen heftiger Regenfälle verschoben werden. Die für Dienstag vorgesehenen Konkurrenzen — das Halbfinale im Mannschaftszeitfahren sowie die Vorläufe und das Viertelfinale im Tandem — werden am Mittwoch nachgeholt ...

Seite 8
  • Aufopferungsvoll gekämpft - unglücklich verloren

    Fußball: 1: 2 gegen CSSR / Eine Stunde lang mit zehn Mann / Nun um Bronze gegen VAR

    „uns bleibt aber auch nichts erspart", sagte DDR-Trainer Karoly Soos, als seine zehn großartigen Fußballjungen nach 45 Minuten regendurchnäßt und schweißüberströmt zur viertelstündigen Pause in der Kabine des Komazawa-Fußballstadions verschwanden. Mit zehn Mann hatte die DDR-Olympiaelf nach einer merkwürdigen Schiedsrichterentscheidung gegen Rumänien eine Stunde lang das 1:1 sichern müssen ...

  • Trainer Soos: Besser kann man nicht spielen!

    Karoly Soos: „Besser kann man nicht spielen, als es unsere Mannschaft heute getan hat. Mit zehn Mann noch in der Lage zu sein, diesen hervorragenden Gegner in Verlegenheit zu bringen — was soll man noch mehr verlangen? Gegen Rumänien mit dezimierter Mannschaft zu spielen, im Viertelfinale einen so schweren Gegner wie den Olympiasieger von 1960, Jugoslawien, zu haben, und nun gegen die CSSR eine Stunde lang mit zehn Mann — das war einfach zu viel verlangt ...

  • Erste Sportler aus Tokio zurück

    Nach einem 15stündigen Plug trafen in den frühen Dienstagmorgenstunden die ersten 20 Olympiateilnehmer der DDK auf dem Zehtralflüghafen Berlin-Schönefeld wieder in der Heimat ein. Im Namen der Sportler und der gesamten Bevölkerung der Republik begrüßten der Vizepräsident des DTSB, Rudi Reichert, und weitere Mitglieder des Sekretariats des DTSB die Aktiven auf heimatlichem Boden ...

  • Ungam-VAR6:0

    Der wieder hervorragende Dozsa-Mittelstürmer Ferenc Bene, der im Spiel gegen Südkorea alle sechs Treffer erzielt hatte, war auch im Halbfinalspiel gegen die VAR erfolgreichster Schütze. Viermal (7., 20., 66. und 77. Minute) überwand er den Kairoer Torhüter Korshed. Komora (29. und 58. Minute) vervollständigte die Torbilanz beim 6 :0-Sieg ...

  • Mehr Disziplinen?

    Eine Erweiterung des olympischen Schwimmprogramms um folgende zwölf Disziplinen will der Internationale Schwimm verband (FINA) beim IOC beantragen: Männer: 200 m Kraul, 800 m Kraul, 100 m Brust, 100'm Delphin, 100 m Rücken, 200 m Lagen. Frauen: 200 m Kraul, 800 m Kraul, 100 m Brust, 200 m Delphin, 200 m Rücken, 200 m Lagen ...

  • Heinz Deininger im FINA-Büro

    Eine ehrenvolle Aufgabe wurde dem Präsidenten des Deutschen Schwimmsport-Verbandes der DDR, Heinz Deininger, zuteil. Der Kongreß des Internationalen Schwimmsport-Verbandes (FINA) in Tokio wählte ihn als eines der Mitglieder in das Büro der FINA, das Präsidium des Welt Verbandes. Heinz Deininger gehört seit einiger Zeit auch schon dem Büro der Europäischen Schwimm-Liga (LEN) als Mitglied an ...

Seite
Über 380000 Passierscheine bis Dienstag ausgegeben UdSSR-Produktion sieben Prozent höher Technik bestimmt Erntetempo auch bei rauhem Wetter „Ich muß meinen Kopf anstrengen" Milch-die Nr. 1 im Versorgungsplan und im Wettbewerb Silberne Renate Bronze für Turner Schulz gewann Holdorf mit Gold „Troika" stellt sich der Weltpresse Hohe Verluste des Saigoner Regimes NASA-Direktor: Sowjetunion führt 750000 besuchten DDR-Schau in Moskau Hamburger Bürger: KPD-Verbot aufheben! Italiens Eisenbahner begannen Streikaktion Studium in Wustrow Gastspiel auf Java und Bali Mehr wissen, mehr können 1951: Fischerlehrling 1964: Fangleiter 1970: Spezialist für Tropenfischerei
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen