28. Mai.

Ausgabe vom 02.06.1964

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  • Welche „Strauß-Politik"?

    Bundeskanzler Erhard hat bisher offensichtlich noch keine Zeit gefunden, auf den zweiten an ihn gerichteten Brief Walter Ulbrichts zu antworten. Noch scheint es ihm mehr darauf anzukommen, die Befürchtung des Staatsratsvorsitzenden zu bestätigen, daß er und seine Regierung immer noch auf einen Kurs festgelegt sind, der den Frieden in Deutschland und Europa gefährdet ...

  • Der erste Kühltransporter schwimmt

    Stralsunder Werftarbeiter senkten Produktionskosten um 20,3 Prozent

    Stralsund (ND). Die „Stubnitz" schwimmt! Am Montag wurde in der Volkswerft Stralsund das erste Kühl- und Transportschiff, das im Auftrage des Fischkombinates Saßnitz in nur elf Monaten entwickelt und gebaut wurde, dem nassen Element übergeben. Frau Marianne Knietsch, Abteilungsleiter^ im Fischkombinat Saßnitz, taufte es auf den Namen „Stubnitz" ...

  • Universität im Grünen

    In wenigen Tagen beginnt die 12. Landwirtschaftsausstellung. Vom 7. Juni bis zum 5. Juli erwartet Markkleeberg seine Gäste; Hunderttausende aus der Republik, Tausende aus Westdeutschland, aus dem sozialistischen und dem kapitalistischen Ausland. Markkleeberg zieht mehr und mehr die Fachwelt des In- und Auslandes an ...

  • Donnernde Hochrufe

    Das große Freundschaftsmeeting auf dem „Platz des Ersten Fünfjahrplanes" war mit den Staatshymnen der DDR und der UdSSR eingeleitet worden. Die Gäste aus der DDR wurden mit donnernden Hochrufen begrüßt. Bevor Walter Ulbricht und Andrej Kirilenko das Wort ergriffen (ihre Reden veröffentlichen wir auf ...

  • VAR lobt Friedensinitiative

    Kairo (ADN-Korr.). Der Generalsekretär des Nationalen Friedensrates der VAR, Khaled Mohieddin, begrüßte am Montag im Namen der ägyptischen Friedensfreunde die Vorschläge Walter Ulbrichts an Erhard. Er unterstrich, daß die westdeutsche Aufrüstung, die Hauptkriegsgefahr in Europa darstelle und verurteilte das Streben der Bonner Regierung nach Atomwaffen ...

  • II. VEG-Konferenz am 18. und 19. Juni

    Berlin (ND). Das Komitee zur Vorbereitung der 2. Konferenz volkseigener Güter konstituierte sich am Montag in Berlin. Die Konferenz findet am 18. und 19. Juni - während der Landwirtschaftsausstellung - in Leipzig-Markkleeberg statt. Dem Komitee gehören unter anderem die Kandidaten des Politbüros Gerhard Grüneberg und Georg Ewald, der Vorsitzende der Gewerkschaft Land und Forst, Fritz Müller, sowie hervorragende Mitarbeiter volkseigener Güter an ...

  • Absolute Mehrheit für Kandidaten der KPF

    Paris (ND). Einen eindrucksvollen Wahlsieg errang die Kommunistische Partei Frankreichs am Sonntag bei' Nachwahlen in Longwy. Der kommunistische Kandidat Louis Dupont schlug mit 17 751 Stimmen den gaullistischen Kandidaten Charles Grein, der 14 675 Stimmen erhielt. Im ersten Wahlgang hatte Dupont 13171, sein Widersacher 8338 Stimmen erhalten, im zweiten Wahlgang hatten sich dann alle Republikaner hinter Dupont gestellt ...

  • »Politik der Mitte und Verständigung statt des kalten Krieges"

    Düsseldorf (ADN). Der Vorsitzende des Bundes der Deutschen, Josef Weber," hat in einem .BPB-Interview den .Vorschlag. Walter Ulbrichts zur Bildung eines paritätisch aus Vertretern der Volkskammer und des Bundestages zusammengesetzten Deutschen Rates befürwortet. Viele Fragen könnten bei vernünftigen, sachlichen Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten gewiß im Interesse aller Deutschen schon positiv geregelt sein ...

  • Das sozialistische Lager braucht lciihnef kluge, zuverlässige Arbeitsteilung

    Swerdlowsk. Höhepunkt am Montag in der Metropole des Ural: ein begeisterndes Meeting der Freundschaft auf dem „Platz des Ersten Fünfjahrplanes", wo der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, und das Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU Andrej Kirilenko zu Zehntausenden Arbeitern vom Uralmasch und Einwohnern der Stadt sprachen ...

  • Studiendelegation der USAP in Berlin

    Berlin (ADN). Am Sonntag traf auf dem Ostbahnhof in Berlin eine Studiendelegation des ZK der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei ein. Sie steht unter der Leitung von Karoly Nemeth, Sekretär des ZK der USAP. Die Delegation will die Erfahrungen der SED bei der Durchsetzung des neuen ökonomischen Systems1 der Planung und Leitung der Volkswirtschaft auf dem Gebiet der Landwirtschaft studieren ...

  • Präsident Amarasuriya besucht die Kunststadt

    Dresden (ND/ADN). Der ceylonesische Senatspräsident Thomas Amarasuriya stattete mit seiner Familie am Montag der Kunststadt Dresden einen Besuch ab. In der Technischen Universität wurden die Gäste vom stellvertretenden Rektor Prof. Dr. Arthur Bordag und vom Oberbürgermeister der Elbestadt, Gerhard Schill, herzlich begrüßt ...

  • Lippmann: „Wir sind an der. Spaltung schuld!"

    .Die unmittelbare Nachkriegspolitik der westlichen" Alliierten war vor allem darauf abgestellt, das Wiedererwachen eines unabhängigen und bewaffneten Deutschlands zu verhindern. Die Nachkriegspolitik und -Strategie wurde dementsprechend gestaltet. Deutschland mußte geteilt bleiben und sein westlicher Teil in ein westeuropäisches System eingebaut werden ...

  • Konsularabkommen UdSSR—USA

    Moskau (ADN/ND). UdSSR-Außenminister Andrej Gromyko und USA-Botschafter Foy Kohler haben am Montag in der sowjetischen Hauptstadt eine Konsularkonvention zwischen beiden Ländern unterzeichnet. Sie legt die Einrichtung von Konsulaten und die Ernennung ihrer Mitarbeiter sowie deren Aufgaben, Funktionen und Rechte fest ...

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  • Dreist und kaltschnäuzig

    CDU-Minister Seebohm hat am Wochenende vor dem „Hauptkonvent des sudentendeutschen Verbandes studentischer Korporationen" in Heilbronn Seine revanchistischen Ausfälle von Nürnberg wiederholt. Er hat außerdem alle beschimpft, die seine Brandrede auf dem Gelände der „Reichstagsparteitage" verurteilten ...

  • Dieser Minister muß endlich gehen

    FDP-Delegierte fordern auf Parteitag in Duisburg Rücktritt Seebohms

    Duisburg (ADN-Korr./ND). Auf dem FDP-Parteitag in Duisburg forderten am Montag mehrere Delegierte mit großer Entschiedenheit den Rücktritt des Bonner Ministers Seebohm. Die revanchistischen Ausfälle des Ministers sind scharf zurückgewiesen worden. Mit großer Leidenschaftlichkeit verurteilte als erste in der Diskussion die greise FDP-Ehrenpräsidentin, Frau Lüders, die Ausfälle Seebohms ...

  • Wehner bevormundet Brandt

    Dutzende SPD-Organisationen gegen Lübke-Kandidatur

    Berlin (ND). Der stellvertretende SPD- Vorsitzende Herbert Wehner hat sich jetzt offen gegen die SPD-Mitglieder gestellt, die eine Wiederwahl Lübkes zum Bundespräsidenten ablehnen und von der SPD-Führung die Nominierung eines eigenen Kandidaten fordern. Auf einer SPD-Veranstaltung in Michelstadt (Odenwald) erklärte er, er sei auch nach der Ablehnung Lübkes durch die FDP gegen einen SPD-Kandidaten ...

  • Hemmungslose Mörder

    Auf eine Frage des Vorsitzenden schätzt der Zeuge die Zahl der durch Phenoleinspritzungen Ermordeten auf etwa 30 000 Menschen. Welche Todesursachen in den Totenscheinen eingetragen wurden? Unwahre natürlich: Kreislaufkollaps, Venenentzündung, Herzmuskelschwäche. „Einmal", Prof. Fejkiel lacht kurz, gepreßt auf, „gab es dabei für die SS Unannehmlichkeiten ...

  • 1,2 Millionen Ferienplätze des FDGB

    Berlin (ADN). 14 Millionen Urlaubsreisen vermittelte der Feriendienst des FDGB seit seinem Bestehen bis zum Sommer dieses Jahres. Während von 1947 bis 1949 lediglich 330 000 Werktätige durch den FDGB in den Urlaub fuhren, verreist in diesem Jahr fast jedes fünfte Mitglied mit dem Feriendienst. Für 6,4 Millionen Gewerkschafter stehen 1,2 Millionen Ferienplätze, bereit ...

  • Universität im Grünen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Polen, die Ungarische Volksrepublik und die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. Dieser -internationale Erfahrungsaustausch zwischen den Bauern aus sozialistischen und kapitalistischen Ländern, das ist angewandte friedliche Koexistenz. Unsere Bäuerinnen und Bauern haben sich mit ihren sozialistischen Betrieben in Europa einen guten Ruf erworben ...

  • ,Fall Seebohm — Fall Erhard"

    Der westdeutsche Publizist Sebastian Haffner widerlegt in der neuesten Ausgabe des „Sterns" die Behauptungen Bonns, Seebohms Bekenntnis zum Münchner Abkommen sei nicht als Gebietsforderung aufzufassen. Haffner schreibt: „Minister Seebohm hat (mit seinem Bekenntnis zu München — „ND") also nicht etwa nur ...

  • f Sturm

    au „Gestohlene Lebensjahre"

    Ford ist ein Internationaler Konzern, der Werke in vielen Ländern hat. Erbarmungslose Jagd nach Höchstprofiten fragt auch im Kölner Ford-Werk nicht nach dem Menschen. Unter der Überschrift „Gestohlene Lebensjahre" untersuchte die gewerkschaftliche Betriebszeitung „Tatsachen" das Phänomen der fast ausschließlich jungen Belegschaft ...

  • Neue Revancherede Seebohms in Heilbronn

    Berlin (ND). Der Bonner Verkehrsminister Seebohm hat am Sonnabend vor reaktionären Studenten in Heilbronn seine revanchistischen Gebietsforderungen an die CSSR wiederholt. Seebohm war durch Parteivorstand und Bundestagsfraktion der CDU, die sein Verhalten ausdrücklich gebilligt hatten, zu dem Auftreten in Heilbronn ermuntert worden ...

  • Harter Kampf steht bevor

    Hinter den Kolner Ford-Arbeitern steht die größte Gewerkschaft der westeuropäischen Länder. Hinter ihnen steht die Solidarität aller westdeutschen Arbeiter. Schon haben die Betriebsräte der «Kölner Verkehrsbetriebe versichert, daß die Autobuslinie zu den Ford-Werken im Falle eines Streiks sofort eingestellt wird ...

  • Verdienstkreuz für Kriegsverbrecher

    Dekorierung des ter Meer erfolgt auf Druck der Chemiekonzerne

    Frankfurt (Main). Am Montag ■wrurde in Frankfurt (Main) bekannt,, daß'die Dekarieiung ^des IG-Farben-;Kriegsverbrectiers Fritz ter Meer anläßlich" seines 80.' Geburtstages am 4. Juli mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern „auf Wunsch der drei Nachfolgegesellschaften der IG-Farben" erfolgen soll ...

  • Ist das übertrieben?

    Die nächsten Tage werden darüber entscheiden, ob es bei den Kölner Ford-Werken zu einem Streik der 28 000 Mann starken Belegschaft kommt. Sie wollen einen betrieblichen Tarifvertrag durchsetzen. In dem Vertragsentwurf, der von einer betrieblichen Tarifkommission unter Mitarbeit des Kollegen Paul Matthöfer vom Vorstand der IG Metall ausgearbeitet wurde, fordern die Ford-Arbeiter u ...

  • Phenoltod von IG-Farben...

    Impressionen vom Auschwitzprozeß (VI) / Von Otto Frank

    In vielerlei Gestalt wird in der schwerflüssigstickigen Atmosphäre des Saales, in dem das Frankfurter Schwurgericht tagt, aus der Erinnerung der Überlebenden das Grauen von Auschwitz wieder lebendig. In kühl-dozierendem Ton berichtet der polnische Mediziner Professor Fejkiel, der von Oktober 1940 bis Januar 1945 als Häftling In Auschwitz war, über die Systematik der pausenlos arbeitenden Mordmaschinerie dieses Vernichtungslagers ...

  • Ford lacht die Sonne

    Dafür lacht die Sonne dem Ford- König" Henry II. um so strahlender. Im Jahre 1962 hatte dieser Multimillionär ein Einkommen von 20 Millionen D- Mark. Er ließ sich für 2,8 Millionen D-Mark in Holland eine Jacht bauen, deren Badezimmer mit goldenen Wasserhähnen ausgestattet ist. Unvorstellbar für den Ford-Arbeiter ist die Höhe der Profite, die dieser Konzern aus seinen deutschen Arbeitern herausschindet ...

  • Zukunftspläne junger Nordlandfahrer

    Neustrelitz (ADN). In den letzten Wochen sind 59 Mädchen und Jungen aus südlichen Bezirken in den mecklenburgischen Kreis Teterow übergesiedelt. Sie haben sich in ihren neuen LPG schon eingelebt und schmieden Pläne für die Zukunft. Die Jungen in der LPG Ziddorf Christian Bernatzky; Horst Martius und Karl Jahnke haben klare Ziele ...

  • Armeegeneral Hof f mann vor Jenaer Professoren

    Jena (ND). Der Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Heinz Hoffmann, besuchte auf Einladung des Rektors und des Senats die Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Vor 350 Professoren, Dozenten, Assistenten und Aspiranten erläuterte er die militärpolitischen Konzeptionen der beiden deutschen Staaten ...

  • IG-Farben gaben das Gift'

    „Von welcher Stelle sind diese Medikamente zur Erprobung nach Auschwitz gesandt worden?" fragt Kaul weiter. Unruhig erhebt sich der Verteidiger Laternser, dessen wesentlichste Aufgabe — wie schon längst offenbar — es in diesem Gerichtsverfahren ist, zu verhindern, daß die Hintermänner der SS-Massenmorde entlarvt werden ...

  • Experimente an Lebenden

    Der Vorsitzende hat keine Fragen mehr an den Zeugen. Doch der Vertreter der in der DDR lebenden Nebenkläger^ Rechtsanwalt Kaul, möchte noch etwas Näheres über bestimmte Experimente hören, von denen Professor Fejkiel vorher gesprochen hatte: „Sie erwähnten, Herr Zeuge, daß man gesunde Häftlinge gezwungen hat, bestimmte Medikamente einzunehmen, um deren Wirkung auszuprobieren ...

  • Phenol direkt ins Herz

    Im allgemeinen, so berichtet Professor Fejkiel, wirkte die Phenolspritze, die direkt ins Herz gestoßen wurde, »ugenblicklich tödlich. Nach kurzem Besinnen fügt er hinzu: „Natürlich gab es auch Ausnahmen. Eines Tages rief mich ein Häftling in den Baderaum, wo die Leichen der Häftlinge aufgestapelt wurden, die der Angeklagte Klehr mit der Phenolspritze ermordet hatte ...

  • Fensterlose Bunker

    So, wie der Konzern seine „lieben Mitarbeiter" am Fließband behandelt, verfährt er auch mit den Angestellten. Für etwa 1300 technische Angestellte soll ein neues Gebäude errichtet werden. Es wird keine Fenster haben. „Ungestört" werden dann die Angestellten an den Zeichenbrettern ihre ganze Aufmerksamkeit dem Fortschritt der Ford-Werke widmen können ...

  • Das Zitat

    Willy Brandt, Regierender Bürgermeister von Westberlin, in seiner Rundfunkonsprache „Wo uns der Schuh drückt" am Sonntag im Rias über das offene deutsche Gespräch beim Pflngsttreffen der Jugend: „Aber es verdient festgehalten zu werden, -daß die FDJ-Kader auf eine offensive Auseinandersetzung auch über für sie unbequeme Fragen eingestellt waren, auf -fragen nach der Mauer, der Wiedervereinigung, dem Freiheitsbegriff, der Macht im Staat ...

  • Zech-Nenntwich nach Addis Abeba

    - Kairo (ÄDNK 13er.^üs jäem,,Gefängnjs in Braunschweig entflohene Kriegsverbrecher Zech-Nenntwich hat 'die-VAR, in die er zunächst geflohen war, wieder verlassen, berichtet UPI unter Berufung auf informierte diplomatische Kreise in Kairo. Zech-Nenntwich sei.dieser Schritt „nahegelegt" worden, schreibt die Agentur ...

  • KURZ BERICHTET

    Gegen Entspannungspolitik

    hat sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Freiherr von und zu Guttenberg in einem Interview mit dem Hamburger „Spiegel" gewandt. Außerdem forderte der Ultra ein Mitspracherecht Bonns beim Einsatz von Atomwaffen. Den Westmächten warf Guttenberg vor, sie unterstützten Bonns Deutschlandpolitik nicht genügend ...

  • Die Streikurabstimmung

    der bayrischen,IG Metall soll in vier Metallbetrieben Nürnbergs fortgesetzt werden. Die Arbeiter fordern als Ausgleich für die ständig steigenden Lebenshaltungskosten ein tariflich gesichertes Urlaubsgeld. In 18 Betrieben hatten sich bereits 90 Prozent der Gewerkschafter für einen Streik ausgesprochen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell. Dr. Günter Kertzscher. stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter. Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

  • Zwangsarbeitsdienst für Mädchen

    nach dem Vorbild der Nazis forderte am Sonntag der CDU-Bundestagsabgeordnete Haase auf einem Bundestreffen ehemaliger Angehöriger des Hitler-Arbeitsdienstes in Kassel im Auftrage seiner Partei.

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  • Trotz schwerer'Bedingungen große Erfolge der DDR

    Und wenn Sie dann noch annehmen, daß die Soldaten und Offiziere der imperialistischen Staaten nach Belieben in ihrem sozialistischen Swerdlowsk herumfahren und hier Diversionstätigkeit leisten, dann haben Sie ungefähr ein Bild von der Lage in Berlin. Können Sie sich vorstellen, wie solche Bedingungen ...

  • Die Zusammenarbeit unserer Völker wird zu einem einheitlichen mächtigen Strom

    Rede des Genossen Andrej K i r i I e n k o

    Teurer Genosse Walter Ulbricht! Liebe deutsche Gäste! Liebe Kollegen von Uralmasch! Gestern, an einem sonnigen Sonntag, haben Tausende und aber Tausende Swerd-, lowsker mit großer Freude und Herzlichkeit den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Vorsitzenden ...

  • Wir kommen aus einem merkwürdigen Land

    Wir kommen aber in der Tat aus einem merkwürdigen Land. Der Krieg ist seit fast zwanzig Jahren zu Ende. Aber es gibt für uns noch keinen Friedensvertrag, denn die USA, Großbritannien und Frankreich weigern sich, einen solchen Friedensvertrag mit uns abzuschließen. Die Überreste des zweiten Weltkrieges stören nicht nur unseren friedlichen Aufbau, sondern auch das friedliche Zusammenleben und den Frieden in Europa ...

  • Im Magdeburger Thälmann-Werk sind die Erfahrungen aus Swerdlowsk lebendig

    Rede des Genossen Walter Ulbricht.

    Burger von Swerdlowsk! Werktätige des Uralmasch-Werkes! Liebe Genossen und Freunde! Wir überbringen Ihnen brüderliche Kampfesgrüße der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik. Wir grüßen die Werktätigen des" Ural! Wir grüßen die Arbeiter und Wissenschaftler, die Ingenieure und Angestellten, die Frauen und Jugendlichen des Uralmasch-Betriebes! Ihr riesiges Werk und seine Produktion sind in der ganzen Welt bekannt und geschätzt ...

  • Revanchisten bedrohen heute wieder den Frieden

    Die Revanchepolitik dieser Kräfte von gestern und vorgestern bedroht heute wieder den Frieden, erschwert und verzögert den Fortschritt der Entspannung in Europa und in der Welt und behindert die Entwicklung der friedlichen Koexistenz, das heißt des friedlichen Zusammenlebens der Völker unterschiedlicher Gesellschaftsordnung ...

  • Sie wurden andere Menschen

    Die deutschen Itnperialisten und Militaristen prahlten einstmals, sie würden den Ural zur östlichen Grenze ihres Herrschaftsbereiches machen. Aber inzwischen ist der Sozialismus auch in Deutschland bis zur Elbe undl Werra aufgebaut. Jetzt verläuft die westliche Grenze des Sozialismus mitten durch Westeuropa ...

  • An Arbeitsteilung und Zusammenarbeit kühner herangehen

    Wir sind also in besonders hohem Maße interessiert an einer schnellen und guten Entwicklung der Zusammenarbeit und Koordinierung mit der Sowjetunion und den anderen Ländern des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe. Diese Zusammenarbeit und Arbeitsteilung ist für die DDR und — wie ich meine — auch für die anderen sozialistischen Länder eine Lebensnotwendigkeit ...

  • Vor 22 Jahren...

    Liebe Freunde! Das letzte Mal war ich in Swerdlowsk im Januar 1942, also vor über 22 Jahren. Wie haben sich doch seither eure Stadt, euer Gebiet und euer Betrieb verändert! Damals 1942 war ich hier auf der Durchreise. Ich besuchte Lager, deutscher Kriegsgefangener, um mit den kriegsgefangenen deutschen Soldaten und Offizieren zu sprechen und sie für den Kampf gegen den Hitlerkrieg zu gewinnen, i Es waren schwere Jahre, diese Jahre des Krieges ...

  • Wo ehemals nur Bäume standen

    Heute reist Walter Ulbricht noch Nowosibirsk. Von I "dort kam zu uns in diesen Tageii Prof. Dr. Soboljew, Direktor des Mathematischen Instituts der Sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Unser H.-W.-Redaktionsmitglied fragte Prof. Soboljew nach Veränderungen in Nowosibirsk und ...

  • Uralmasch — der Stolz des Sowjetvolkes

    Eine große Rolle in der Entwicklung der Volkswirtschaft unseres Landes spielt der Gigant des Schwermaschinenbaus, das Werk Uralmasch, das als einer der größten Lieferanten von einzigartigen Ausrüstungen berufen ist, die wichtigsten Zweige der Schwerindustrie mit neuesten technischen Mitteln neu auszustatten ...

  • Gute Fortschritte im Siebenjanrplan

    Der Sekretär des Gebietskomitees der KPdSU, Genosse Nikolajew, hat in seiner Rede von den großen Arteitserfolgen gesprochen, die die Werktätigen der Stadt und des Gebiets erzielt haben. Iismus In einem Teil Deutschlands ist Die DDR ist heute einer der mächtigsten Industriestaaten Europas und gehört zu ...

  • Die Wärme unserer Herzen begleitet Sie

    Es besteht kein Zweifel daran, daß unser hoher Gast Genosse Walter Ulbricht und alle ihn begleitenden Genossen, wenn sie Swerdlowsk wie auch andere Städte unseres Landes, die sie auf dieser Reise besuchen werden, verlassen, die Wärme der Herzen der Sowjetmenschen, ihre herzlichen Wünsche an das deutsche ...

  • Assuan — Beispiel für leninistische Politik

    Ein glänzendes Beispiel für diese wahrhaft Leninsche Politik unserer Partei und des Sowjetstaates war der Bau des Assuanhochdammsj der zum Symbol der Freundschaft und Zusammenarbeit der Völker der UdSSR und der VAR geworden ist. Die triumphale Reise Nikita Sergejewitsch Chruschtschows in die Vereinigte ...

  • Die konsequentesten Gegner des Krieges

    Die Kraft der Freundschaft zwischen der Sowjetunion und der DDR liegt darin, daß sie auf die Festigung des Friedens und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern, auf den Aufbau des Sozialismus und Kommunismus gerichtet ist. Die Sowjetunion, die Deutsche Demokratische Republik und d'e anderen sozialistischen ...

  • Brüderliche Gefühle für die DDR

    In diesem Jahr wird der erste Arbeiter-und-Bauern-Staat auf deutschem Boden 15 Jahre alt. In dieser historisch kurzen Zeit hat die DDR einen ruhmreichen, kampferfüllten Weg zurückgelegt, dessen Hauptergebnis die Festigung des Sozia-

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  • Klassiker?

    Als Michail Scholochow im Haus Am Frauenplan vor der Vitrine stand, in der Frack und Mantel des Dichters und Staatsmannes Goethe aufbewahrt werden, sagte Professor Holtzhauer zu seinem sowjetischen Gast: „Genosse Scholochow, Sie könnten ohne weiteres in das Gewand hineinschlüpfen. Sie haben die gleiche Statur wie unser größter Dichter ...

  • 7000 proben für Gera

    Pressekonferenz zu den 6. Arbeiterfestspielen

    Berlin (ND). In allen Teilen der Republik haben sich 7000 Laienkünstler seit Monaten auf die 6. Arbeiterfestspiele im Bezirk Gera vorbereitet. Sie werden vom 19. bis 21. Juni in. den Festspielkreisen Gera, Jena, Rudolstadt, Saalfeld, Greiz, Schleiz. Eisenberg, Lobenstein, Zeulenroda und Pößneck in über 200 Veranstaltungen Zeugnis von der hohen Qualität und Vielfalt sozialistischer Kultur ablegen ...

  • Neuer Sherlock Holmes gesucht

    Arbeitstagung unserer Kriminalautoren

    Sherlock Holmes, der große Meisterdetektiv, hatte sich am Sonnabend in das Präsidium der Deutschen Volkspolizei in Berlin eingeschlichen. Aber er wurde sofort entdeckt und kritisch unter die Lupe genommen. Daß er gestellt werden konnte, dafür sorgten erfahrene Kriminalisten unserer Volkspolizei und etwa 50 Schriftsteller der" Republik, die sich dem spannenden Kriminalthema verschrieben haben ...

  • Rede des Genossen Walter Ulbricht

    (Fortsetzung von Seite 3)

    Es ist für uns eine besondere Freude, mit den Werktätigen des Uralmaschwerkes sprechen und Erfahrungen austauschen zu können. Zwischen Ihrem Betrieb und großen Werken der Deutschen Demokratischen Republik - gibt es eine nützliche Zusammenarbeit. Hier im Uralmaschwerk werden wichtige Arbeiten für den Ausbau unseres Eisanhüttenkombinates Ost durchgeführt ...

  • Geschäft Cannes

    Als Geschäft mit dem Film bezeichnet der sowjetische Kritiker und Kunstwissenschaftler Alexander Karaganow in einem in der Wochenendausgabe der „Iswestija" veröffentlichtenBeitrag die 17. Filmfestspiele in Cannes. Nach der Ansicht Karaganows steht im Mittelpunkt dieser internationalen Filmwettbewerbe nicht der Regisseur oder der Schauspieler, sondern der Producer, das heißt der Unternehmer, der Geschäftsmann ...

  • Im Schmuckstück

    Bis zuletzt aufgehoben haben sich aber die sowjetischen Freunde ein besonderes Schmuckstück: Die Abteilung für Stahlbau und geschweißte Metallkonstruktion, die in einer neuen, der größten Werkhalle Europas untergebracht ist. Mit sichtlichem Stolz zeigen die sowjetischen Genossen, wie die Produktion ohne jede Störung vom Lager der Vorproduktion bis zum Fertigprodukt fließend verläuft ...

  • Wir gratulieren

    Am Hallenausgang drückt indessen Walter Ulbricht die öl- und rauchschwarzen Hände der Schmiede: „Wir gratulieren euch zur Entwicklung eurer Technik. Daß ihr solche riesigen Schmiedestücke herstellt, zeigt, daß die sowjetische Industrie Weltniveau hat. Weiter viel Erfolg!" Es geht weiter ins neue Baggerwerk ...

  • Im ehernen Herzen des Ural

    Kind des ersten Fünfjahrplans, größtes Werk für Schwermaschinenbau der UdSSR, eine Stadt -in der Stadt, ein Werkstraßennetz von 5 Kilometern, im Plan 1964 das Doppelte des Jahres 1958 — das ist das Uraler Maschinenbauwerk i,Ordshonikidse". Es empfängt Walter Ulbricht, seine Gattin, die anderen deutschen Gäste und ihre sowjetische Begleitung nicht nur mit offenem Herzen, sondern auch mit imponierenden wissenschaftlichtechnischen Leistungen ...

  • Theateraustausch zwischen Göttingen und Berlin

    Berlin (ND). Das Deutsche Theater Berlin, Intendant Wolfgang Heinz, und das Deutsche Theater Göttingen. Intendant Heinz Hilpert, vereinbarten den Austausch von Ensemblegastspielen. » Das Göttinger Ensemble wird im Rahmen der Berliner Festtage 1964 am 10. und 11. Oktober mit der Shakespeae- Komödie „Was ihr wollt" in der ...

  • Im Bezirk Gera treten auf

    20 Laientheater 9 Berufstheater 14 Kabaretts 9 Volkskunstensembles 13 Chöre 2 Berufsorchester 8 Arbeitersinfonieorchesterj Kammerorchester und Volksinstromentenorchester 25 Blasorchester 3 Arbeiterballette 18 Tanzgruppen 2 Berufstanzensembles 5 Ensembles Junger Talente und Arbeite rva riete s 6 Ensembles, ...

  • Organisten in der zweiten Runde

    Leipzig (ADN). 21 Organisten gingen > aus der ersten Ausscheidungsprüfung des Bach-Wettbewerbes in diesem Fach als beste von 33 Bewerbern hervor. Gemeinsam mit vier tschechoslowakischen, zwei sowjetischen, zwei polnischen, einem ungarischen und einem schwedischen Künstler werden sich elf Organisten aus der DDR der internationalen Jury zur zweiten Runde stellen ...

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  • Rollbahn zum Krieg

    Die Wahrheit über den Autobahnbau

    Eine populärwissenschaftliche wirtschaftshistorische Studie, Verlag Tribüne, Berlin 1963, 167 Seiten, broschiert, 4 DM Im Herbst 1933 erfolgte der erste Spatenstich für den Bau der „Reichsautobahn" bei Frankfurt am Main. Die faschistische Propaganda begleitete dieses Ereignis mit Getöse. Es entstand die Legende von den „Straßen Adolf Hitlers", mit denen es dem Führer gelungen sei, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen ...

  • Schonungslose Logik

    Jürgen Kuczynski Die Geschichte der Lage der Arbeiter unter dem Kapitalismus Band 7a/7b Darstellung der Lage der Arbeiter in Westdeutschland seit 1945, Akademie-Verlag Berlin 1963, Ganzleinen, 2 Bände 59,50 DM In der zunehmenden Zahl der wissenschaftlichen Arbeiten über die westdeutsche neueste Geschichte ...

  • Probleme des modernen Kapitalismus und die m k untor KasHtafismus m iraii.LA Eine Fundgrube

    Sammelband Probleme des modernen Kapitalismus und. die Arbeiterklasse Materialien eines Meinungsaustausches, der von der Zeitschrift „Probleme des Friedens und des Sozialismus" und vom Institut für ■ Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der Akademie der Wissenschaften der UdSSR durchgeführt wurde ...

  • Denkimpulse

    Wilhelm Raimund Beyer Hegel-Bilder Kritik der Hegel-Deutungen, Akademie- Verlag Berlin 1964, 283 Seiten, Ganzleinen, 24,50 DM „Die Wirkung der Hegelschen Philosophie erscheint bis zur Gegenwart vielfach interessanter als diese Philosophie selbst", schreibt der bekannte österreichische Philosoph und Hegel-Forscher Wilhelm R ...

  • Maxim Gorki

    Soeben erschienen

    Walter Ulbricht: über die Entwicklung einer volksverbundenen sozialistischen Nationalkultur (Rede auf der zweiten Bitterfelder Konferenz am 25. April 1964) Dietz Verlag, Berlin 1964, 71 Seiten, broschiert 0,50 DM Alfred Kurella: Dimitroff contra Göring. Nach Berichten Georgi Dimitroffs über den Reichstagsbrandprozeß ...

  • Optimale Erfolge

    Eine pädagogisch-psychologische Untersuchung zur Frage des Leistungsversagens einzelner Schüler der 1. bis 8. Klasse der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen im Stadtkreis Leipzig. Psychologische Beiträge I, Beiträge deutscher Autoren, Heft 3, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1963, 216 Seiten, broschiert, 5 DM ' Die notwendige frühzeitige Förderung und Entwicklung aller Talente und Begabungen kann sich, so eminent wichtig diese Aufgabe des VI ...

  • Preisgabe

    Karl-Heinz Räder SPD und Bonner Staat Eine Auseinandersetzung mit den Staatsauffassungen rechter SPD-Führer, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik Berlin 1964, 204 Seiten, broschiert, 4 DM Der Verfasser analysiert die neuen Zusammenhänge zwischen Imperialismus und Revisionismus in der dritten Etappe der allgemeinen Krise des Kapitalismus und seiner verstärkten staatsmonopolistischen Entwicklung ...

  • Vom Bessern

    N. D. Lewitow Charaktererziehung — aber wie? Eine Schrift für Eltern und Lehrer, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1964, 92 Seiten, broschiert, etwa 1,90 DM An Hand von Beispielen aus der Erziehungspraxis legt der Autor, ein bekannter sowjetischer Psychologe, dem Leser einige Probleme der Charaktererziehung vor ...

  • Beispiel sein

    Sozialistisch leben, Arbeitsmoral — Familienmoral — Erziehung

    Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1964, 140 Seiten, broschiert, 4,40 DM Sind wir wirklich Vorbilder für unsere Kinder? Nehmen wir Anteil an ihren Problemen? Hat die Mutter noch genügend Zeit für die Familie, wenn sie „arbeiten geht"? Wie wird die Freizeit sinnvoll gestaltet? Warum sind manche Jugendliche schwer für gesellschaftliche Aufgaben zu begeistern? Auf solche und ähnliche Fragen, wie sie aus der Forderung „Sozialistisch leben" erwachsen, will der Autor eine Antwort geben ...

  • Künstliche Tiere

    Fragen der Kybernetik in Biologie

    und Medizin Herausgegeben von Prof. Dr. Georg Klaus; Akademie-Verlag Berlin 1963, 194 Wten mit 44 Abbildungen und 13 Tobellen, 34 DM Es wird gegenwärtig allenthalben viel von der Mathematisierung aller Wissenschaften gesprochen. Leide? wir'i dieser Begriff viel mehr verwendet als verstanden. Es ist nämlich gar nicht so einfach, z ...

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  • Neue Monopole drängen vor

    Erdöl kontra Kohle Plaste statt Stahl Rohstoffländer im Hintertreffen

    Die technische Revolution der Nachkriegsjahre hat das Profil der kapitalistischen Wirtschaft stark verändert. Das Wachstum verschiedener Industrien ist in höchstem Maße ungleichmäßig geworden. In früheren Jahrzehnten traditionell führende Zweige stagnieren, neue Produktionszweige entfalten sich mit großer Geschwindigkeit und treten in den Vordergrund ...

  • Unerhörter Disput

    Was wäre also die LPG Diestelow ohne ihr,e Frauen! Man sollte nun erwarten, daß die Parteileitung und der LPG-Vorstand — entsprechend den Beschlüssen des LPG „7. Oktober* in Diestelow, Kreis Lübz 1200 Hektar 178 LPG-Mitglieder, darunter 64 Frauen Ausgezeichnet mit dem Vaterländischen Verdienstorden in ...

  • Ohne Bäuerinnen geht es nicht voran

    Als ich den Bericht von Diestelow las, war ich erschüttert. Ich kenne Genossen Dietrich und habe eine hohe Meinung von den Leistungen der Genossenschaft und seiner persönlichen Initiative. Aber wie er mit den Frauen der Genossenschaft umspringt, das ist ein starkes Stück. Dp muß er seine Haltung.offen und ehrlich überprüfen ...

  • Gute Leitung verlangt Vertrauen

    Es wird in Diestelow nicht anders sein wie bei uns in Kotelow: Unseren Aufschwung verdanken wir in erster Linie mit der fleißigen, klugen Arbeit der Bäuerinnen in allen Wirtschaftszweigen. Nur, wir heben das hervor, erkennen die Leistungen der Frauen an und lassen sie auf Schritt und Tritt spüren, daß sie mitregieren ...

  • Der gute Ruf steht auf dem Spiel

    Es ist unverständlich, daß eine LPG, die auf Grund ihrer ausgezeichneten Produktionsleistungen einen so guten Ruf genießt, nicht die Kraft aufbringt, die »Pascha-Allüren'' ihres Vorsitzenden zu korrigieren. Ich kann kaum glauben, daß die Mehrzahl der Männer von Diestelow solches Verhalten billigt. Schließlich setzen sie dabei ihren guten Ruf aufs Spiel ...

  • Zu sagen haben wir nichts

    Wie in Diestelow die Rechte der Frauen mit Füßen getreten werden, charakterisiert Genossenschaftsbäuerin Erika Riewe so: „Wir Frauen werden nur als willige Arbeitskraft betrachtet und ausgenutzt. Zu sagen haben wir nichts; das ist ein unangefochtenes Privileg des Vorsitzenden. Er darf uns ungestraft beschimpfen und beleidigen ...

  • Der Pascha von Diestelow

    Erika Riewe: „Unsere Delegiertenkonferenzen sind nur einmal in zwei Jahren." Fritz Dietrich: „Was wollt ihr alten Glucken in Lübz schon beraten? Euer Geplapper ist sowieso nichts wert!" Erika Riewe: „Glucken.. ? Ich bin Vorsitzende des DFD im Dorf!" Fritz Dietrich: „Fahr, wenn du willst. Die anderen bleiben hier bei der Arbeit!" Dieser Schlag hatte gesessen! Genossenschaftsbäuerin Riewe zog sich, leise schluchzend, auf ihr Rübenfeld zurück ...

  • Zündhölzer gepflanzt

    Abraumkippen werden aufgeforstet Finsterwalde (ADN). Die Tröbitze: „Kraterlandschaft", so nennen die Ein heimischen das Abraumgelände de: Braunkohlengruben, verschwindet. Dii Mitarbeiter des staatlichen Forstwirt Schaftsbetriebes Finsterwalde haben dar auf 100 verschiedene Gehölzarten ange pflanzt. Bis 1970 sollen durch diesei Forstwirtschaftsbetrieb 160 Hektar Ab raumkippen aufgeforstet werden ...

  • Wirlschaflsumschau

    duziert, nach den bereits vorgenommenen und geplanten Investitionen sollen es 1970 20 Millionen t sein. Man spricht von einem Übergang aus der Stahlepoche in die der Leichtmetalle, Legierungen und Kunststoffe. Zu den, neuen Zügen der Industrieproduktion gehört der rasche Aufstieg der elektronischen Industrie ...

  • Sonntag auf den Feldern

    Tausende hackten Zucker in die Buben

    Berlin (ADN/ND). Tausende Helfei unterstützten am Sonntag die Genossenschaftsbauern beim Verhacken und Ver ziehen der Zuckerrüben. Im traditionellen und größten Zuckerrübenanbaugebiet, der Magdeburger Börde, half di« Dorfbevölkerung, damit auf den riesiger Zuckerrübenschlägen eine reiche Ernte heranwächst ...

  • Blumen aus Kumasi

    Erfurt hatte fhanesischen Besuch

    Erfurt. Der Oberbürgermeister des ghanesischen Gartenstadt Kumasi, James Owusu, und der Erfurter Oberbürgermeister, Rolf-Dieter Nottrodt, vereinbarten kürzlich, in ihren Städten Ausstellungen zu veranstalten, in denen die Bevölkerung über Leben und Erfolge dei Menschen in beiden Städten informiert werden ...

  • Die schweigende Kreisleitung

    Sie wissen aber auch, daß in dieser LPG noch keine Frau den Fachbrief besitzt; keine Bäuerin ist Brigadierin oder Arbeitsgruppenleiterin. Hauptsache, die LPG „7. Oktober"' ist die beste im Kreis; wozu dann soviel Wind um die Frauen? Auf der Kreisdelegiertenkonferenz lobte Genosse Gerhard Kopp, 1. Sekretär der Kreisleitung, wieder einmal die Genossenschaft ...

  • Geblase auf Schienen

    Glanzstück der Pessiner Heuerntekette

    Nauen (ADN/ND). Ein Heugeblase au: Schienen ist das Glanzstück der Pessinej Bauern in ihrer Heuerntekette. So kön nen sie rasch und kontinuierlich ihn Kaltbelüftungsanlage beschicken. Zu gleich erleichtert das erheblich die Arbei beim Versetzen des Gerätes. Das Gebläsi wird auf das Fahrgestell von Feldbahn loren gesetzt und läßt sich bequem voi zwei Personen auf Schienen, die entlaß dem Bergeraum verlaufen, verschieben ...

  • 60000000 Kinderbücher

    112 Lizenzen an 16 Länder vergeben

    Berlin (ADN). Rund 60 Millionen Bücher hat der Kinderbuchverlag Berlin während seines 15jährigen Bestehens gedruckt. Allein in diesem Jahr werden es 324 Titel mit einer Auflage von 7,1 Millionen sein. 17 Werke aus der Produktion des Verlages wurden bisher verfilmt. Zu den erfolgreichsten Büchern gehören Ludwig Renns „Nobi" mit einer Weltauflage von etwa 200 000 und „Trini" mit 280 000 Exemplaren ...

  • Pressefest „Neuer Tag"

    Gäste aus Polen, der CSSR und Unrarr

    Frankfurt (Oder) (ADN). Mit einengroßen Feuerwerk ging am Sonntag urr Mitternacht das zweitägige, seit elf Jahren gefeierte Pressefest der Frankfurt« Bezirkszeitung „Neuer Tag" zu Ende. Be; hochsommerlichen Temperaturen warer Straßen und Plätze der Bezirkshauptstadi mit festlich gekleideten Besuchern überfüllt, die an den zahlreichen und vielseitigen Veranstaltungen teilnahmen ...

  • Postneubauten

    Magdeburg erhält drei neue Amter

    Magdeburg (ND). Im Zentrum dei Magdeburger Neustadt ist ein großes Postamt im Bau. Die Schalterhalle des zweistöckigen Gebäudes wird 124 m2 groü sein. Gleichzeitige Abfertigung an sieber Schaltern wird während des größter Publikumandrangs langes Anstehen verhindern. In- Großblockbauweise entsteht irr Stadtzentrum an der Jakobstraße eir weiterer Postneubau ...

Seite 7
  • Fortsetzung Auf Seite

    2. Juni 1964 / ND / Nr. 150, Seite 7 B Hussein entläßt politische Häftlinge Amman (ADN). König Hussein von Jordanien hat die Freilassung aller politischen Gefangenen des Landes angeordnet, meldet am Montag AFP. Die jordanischen Behörden wurden angewiesen, binnen 24 Stunden die politischen Häftlinge aus den Gefängnissen zu entlas- LPG in Sansibar Sansibar/Tunis (ADN/ND) ...

  • Nehrus Nachfolger

    C eit Jahren — und vor allem nach den *J sich häufenden gesundheitlichen Rüdeschlägen des Premiers - hatte die diffizile Frage »Nach Nehru — wer?" zum politischen Tagesgespräch Indiens gehört. Doch so oft sie gestellt worden war, so oft war sie unbeantwortet geblieben. Letztlich war jeder Vorschlag zu vermessen erschienen, wenn man ihn zu der Persönlichkeit Jawaharlal Nehrus Ins Verhältnis setzte ...

  • Eine gute Sache liegt sicher in guten Händen

    Im folgenden veröffentlichen wir den dritten und letzten Teil einer Reportage, die unser Moskauer Korrespondent anläßlich des 15. Jahrestages der Gründung des RGW schrieb. Die beiden ersten Teile wurden am 3. und 29. Mal abgedruckt. In dem alten Haus an der Petrowka herrscht drangvolle Enge. Es ist bei weitem zu klein für den wachsenden Apparat ...

  • Mit der Interflug nach Nikosia

    Ctrahlender Sonnenschein lag über dem *** Flugfeld von Nikosia, als am Freitagnachmittag erstmals eine Maschine aus der Deutschen Demokratischen Republik zur Landung aufsetzte. Eine freudig gestimmte, erwartungsvolle Menschenmenge hatte sich eingefunden, um Augenzeuge dieses Ereignisses zu sein. Nach reichlich sechs Flugstunden und zwei Zwischenlandungen in Zagreb und Belgrad beendete die rotsilberne IL 18 der Interflug die erste Hälfte des Erstfluges Berlin—Belgrad—Nikosia—Berlin ...

  • USA-Geheimkonferenz in Honolulu schmiedet Kriegspläne gegen Asien

    „Prawda" warnt vor Ausweitung der Aggression

    Honolulu (ADN/ND). Unter Vorsitz von USA-Außenminister Rusk begann am Montag in Honolulu auf den Hawai-Inseln eine Geheimkonferenz führender amerikanischer Außenpolitiker und Generale. Die Beratung soll sieb mit der Krise der USA-Politik in Siidostasien beschäftigen und dem amerikanischen Präsidenten Johnson einen \Ve^ zur Bewältigung der Schwierigkeiten vorschlagen, in denen sich die USA-Folitik in diesem Raum verstrickt hat ...

  • Nichts als Heuchelei und Betrug

    „Iswestija": Beunruhigung über chinesische Grenzverletzungen

    Moskau (ADN). „Die Führer der KPCh brechen mit dem proletarischen Internationalismus, indem sie die Prinzipien der Gleichberechtigung und der gegenseitigen Achtung in den Beziehungen zwischen den sozialistischen Ländern über Bord werfen und sich das Recht anmaßen, sich in die inneren Angelegenheiten und die Außenpolitik anderer Länder einzumischen ...

  • Athener: „Hassel, fahr nach Hause!"

    Bonner Kriegsminister in Griechenland / Trettner war Boden zu heiß

    Athen (ADN/ND). Der Bonner Kriegsminister von Hassel weilt gegenwärtig zu einem offiziellen Besuch in Griechenland. Seine Gespräche begannen in einem Klima, das durch die Proteste der griechischen Bevölkerung gegen die Bonner Politik und eine engere Verbindung Griechenlands mit ehemaligen Bonner Kriegsverbrechern bestimmt wird ...

  • DDR — gefragtes Reiseziel

    Wir sind gerade dabei, uns von der Leistungsfähigkeit der Küche zu überzeugen, als wir Neustrelitz passieren. Herr Helge Klerulff vom Reisebüro Folketurisi aus Kopenhagen; mit dem wir dabei ins Gespräch kommeh, ist ebenso zufriecJerJ wie wir. Von Jahr zu Jahr hegen mehr dänische Bürger den Wunsch, entweder ...

  • Japanbesuch war Schritt nach vorn

    Anastas Mikojan berichtete im Fernsehen über seine Reise

    Moskau (ADN). Der Besuch der sowjetischen Parlamentsdelegation in Japan habe wesentlich zur Annäherung zwischen beiden Ländern beigetragen, erklärte der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR Jr-Änastas Mikojan im Moskauer Fernsehen. Es habe ein besseres gegenseitiges Einvernehmen als früher geherrscht, und-,man könne sagen, daß ein bedeutepder Schritt nach vorn getan worden ist ...

  • Per Fähre über die Ostsee

    Fast unbemerkt hat sich der Expreß in Bewegung gesetzt. Die Neubaublocks der Rostocker Südstadt sind unseren Blikken bereits entschwunden;'als Hans Vogel, der Pressechef unseres Verkehrsministeriums, zu einer kleinen Pressekonferenz einlädt. Der stellvertretende Leiter der Abteilung Reiseverkehr, Gottfried Stockburger, informiert uns über die Vorteile dieser neuen internationalen Verbindung ...

  • 2. Klasse — aber erstklassig

    Während draußen die Anlagen der neuen Zuckerfabrik Güstrow vorüberrauschen und unser Zug mit über 100 „Sachen" auf Waren (Müritz) zusteuert, notieren wir uns einige technische Daten, mit denen uns Hauptingenieur Rose von der Hauptverwaltung Maschinenwirtschaft vertraut macht. Der vierteilige Triebwagenzug ist 97 Meter lang, wiegt mit halben Vorräten etwa 220 Tonnen und ist mit zwei 900-PS-DieseImotoren vom VEB Motorenwerk Berlin-Johannisthal ausgerüstet ...

  • Im neuen Neptun-Expreß

    Rostode, Hauptbahnhof, Sonntag 12.37 Uhr. Am Bahnsteig 8 ist- der „Neptun"- Expreß von Kopenhagen nach Berlin angesagt. Alle Blicke sind auf die westliche Bahnhofseinfahrt gerichtet, und schon taucht in der Kurve eine rot-gelbe stromlinienförmige Schlange auf. Mag sein, daß der eine oder andere der Wartenden den schnittigen Triebwagen schon einmal auf einem Foto von der Leipziger Messe gesehen hat ...

  • Jetzt auch Bauernforum auf der Ostseewoche

    Rostock (ND). Während der 7. Ostseewoche, die vom 5. bis 12. Juli stattfindet, wird erstmals ein internationales Bauerntrefen in Rostock stattfinden, für das zahlreiche nordeuropäische Bauernorganisationen bereits ihre Teilnahme angekündigt haben. An dem Treffen, das gemeinsam vom Landwirtschaftsrat ...

  • LPG in Sansibar

    Sansibar/Tunis (ADN/ND). Die erste auf gewerkschaftlicher Basis organisierte landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Sansibars ist am Sonntag rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Sansibar gegründet worden. Auf Initiative Öer Gewerkschaft Handel und Transportwesen begannen am Sonntagmorgen rund 200 Männer und Frauen aus dem Dorf Kiduka Njaa mit der Rodung von zwei Hektar Buschland, wo Erdnüsse, Mais und Bohnen angebaut werden sollen ...

  • Afrika will Sanktionen

    New York (ADN). Die 33 Mitglieder umfassende afrikanische Staatengruppe in der UNO hat die Forderung des Apartheid-Ausschusses der Vereinten Nationen unterstützt, der Sicherheitsrat solle wirtschaftliche Sanktionen gegen Südafrika beschließen. Die USA. Großbritannien und Frankreich werden ersucht, ihren Einfluß geltend zu machen, um den Verfolgungen und Hinrichtungen von Gegnern der Apartheid-Politik in Südafrika ein Ende zu setzen ...

  • Empfang im „Sofia"

    Berlin (ND). Die Botschaft der Volksrepublik Bulgarien hatte am Mittwoch in Vorbereitung des 20. Jahrestages der Befreiung des Landes vom Faschismus zu einer Pressekonferenz im Hotel „Sofia" eingeladen. Wie der Kulturattache der Botschaft, Wassilew, mitteilte, sollen eine bulgarische Kunstausstellung und zwei Fotoausstellungen, die im Herbst in Berlin und anderen Städten der DDR gezeigt werden, einen Einblick in die Erfolge der Volksrepublik in den 20 Jahren der Volksmacht geben ...

  • DDR auf Palermo-Messe

    Palermo (ADN). Die DDR, die erstmalig auf der Mittelmeer-Messe in Palermo mit einem Informationsstand der Kammer für Außenhandel vertreten ist, unterstreiche damit die Bedeutung, die sie dem Handel mit Italien beimißt, schreibt die italienische Nachrichtenagentur ANSA in einem Bericht über eine Pressekonferenz, die die Leitung des DDR-Standes veranstaltete ...

  • Gombai-Ittterview mit Walter Ulbricht

    Paris (ADN). Die französische Zeitung Combat" veröffentlicht in ihrer Montagmsgabe in großer Aufmachung ein Inter- 'iew mit dem Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, das er .am !3. Mai 1964 dem Vertreter dieser Zeitung Tean Benoit in Berlin gewährt hat. ...

  • A-Bombe für Franco?

    Paris (ND). Die Pariser „Liberation" hat die französische Regierung davor gewarnt* Bonn Atomgeheimnisse in die Hand zu spielen. In einem Beitrag zu dem von Außenminister Couve de Murville bei seinem Madrid-Besuch gemachten „gefährlichen Versprechungen, Spanien bei der Entwicklung seiner Atomenergie zu helfen" weist die Zeitung" darauf hin, „daß Spaniens atomare Möglichkeiten streng von den (west-)deutschen Trusts kontrolliert werden" ...

  • Tito in Finnland

    Helsinki (ADN-Korr.). Der jugoslawische Staatspräsident Josip Broz-Tito ist am Montagnachmittag mit seiner Gattin und in Begleitung von Außenminister Koca Popovic zu einem sechstägigen Staatsbesuch Finnlands auf dem Helsinker Flugplatz eingetroffen. Die Gäste wurden vom finnischen Staatspräsidenten Urho Kekkonen und seiner Gattin herzlich begrüßt ...

  • Mikojan empfing Wilson

    Moskau (ND-Korr.). Der gegenwärtig in der UdSSR weilende britische Labourführer Harold Wilson und dessen Begleitung wurden am Montag vom Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Anastas Mikojan empfangen. Das Gespräch, das in freundschaftlicher Atmosphäre verlief, dauerte zwei Stunden ...

  • Verhandlungen beendet

    Washington (ADN). Die USA und Rumänien sind im Ergebnis zweiwöchiger Verhandlungen übereingekommen, die diplomatischen Vertretungen beider Länder in Washington und Bukarest in den Rang von Botschaften zu erheben, berichten westliche Nachrichtenagenturen. Ferner wurden Maßnahmen zur Erweiterung des beiderseitigen Handels vereinbar;- ...

  • Attentat auf Ben Bella

    Algler (ADN-Korr.). Konterrevolutionäre Elemente verübten am Sonntagabend ein Attentat unmittelbar neben dem Wohnsitz des algerischen Staatspräsidenten Ben Bella. Bei dem Anschlag wurde ein Angehöriger der Sicherheitskräfte, die das Gebäude des Präsidenten bewachen, schwer verletzt Ein anderer erlitt leichtere Verletzuneen ...

  • Bonn drängt Nyerere „Militärhilfe" auf

    Berlin (ND). Das Bonner Kabinett soll Meldungen westlicher Nachrichtenagenturen zufolge der Regierung Nyerere den Aufbau einer Luftwaffe der Vereinigten Republik Tanganjika und Sansibar angeboten haben. Laut DPA habe die Bundesrepublik die Absicht, das erforderliche Flugpersonal auszubilden.

  • Hussein entläßt politische Häftlinge

    Amman (ADN). König Hussein von Jordanien hat die Freilassung aller politischen Gefangenen des Landes angeordnet, meldet am Montag AFP. Die jordanischen Behörden wurden angewiesen, binnen 24 Stunden die politischen Häftlinge aus den Gefängnissen zu entlas-

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  • INTERNATIONALE SPORTUMSCHAU

    Deutscher Radsport-Jugendmeister im

    Deutsche Meisterin in der künstlerischen Gymnastik (Fünfkampf) wurde in Ilmenau Renate Walkstein (DHfK) vor Irene Binder (Wissenschaft Jena) und Karin Lehmann (Wissenschaft Zwickau). Mudra (SC Dynamo Berlin) bei den Jungen und Kadochla (Forst) bei den Mädchen hießen die Sieger einer Nachwuchs-Bestenermittlung im Turnen am Sonntag in Rostock ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhr: „Nabucco"*») KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: „Der Barbier von Sevilla"**») METROPOL-THEATER, 19 Uhr: „Die lustige Witwe"*") DEUTSCHES THEATER, 19 Uhr: „Hamlet"**) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Der Tartüff"***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Die Dreigroschenoper"**) VOLKSBÜHNE, 19 Uhr: ...

  • Sonntag in der Parkbücherei

    Programme für das VII. ND-Pressefest vom 6. bis 7. Juni im Volkspark Friedrichshain sind an allen Kiosken der Deutschen Post kostenlos erhältlich« Tip für Sie: Schauen Sie sich ein wenig unrr in der Ausstellung. Dort finden Sie sicher einige Anhaltspunkte. Die eingehenden Tipzettel werden an Ort und Stelle ausgewertet, und zwar am Sonnabend einmal und am Sonntag dreimal ...

  • Gäste besuchten Brandenburger Tor

    Am Montag besuchten 13 Delegationen die Grenzsoldaten der DDR an der Staatsgrenze in Berlin. Sie kamen aus Frankreich, Italien, Belgien, Schweden, Dänemark, Bulgarien, Ungarn, Polen, der CSSR und der Sowjetunion. Unter ihnen waren Kommunalpolitiker verschiedener Länder, die an dem Kolloquium in Dresden teilgenommen haben und nun auf ihrer Heimreise die Hauptstadt der DDR besuchten ...

  • Frenzeis Torschuß ließ 80000 jubeln

    Voller Energie - das Foto beweist es eindrucksvoll - spielte Henning Frenzel vom SC Leipzig. Der Mittelstürmer setzte dem ZSKA-Mittelverteidiger Albert Schesternjew hart zu. Hier ist Frenzel seinem Gegenspieler in der 11. Minute wieder um den Bruchteil einer Sekunde zuvorgekommen. Es fällt das 1 :0. Die Sonnenschlacht von Leipzig erforderte enorme Kraftreserven, die unseren tapfer kämpfenden Jungen zuletzt fehlten ...

  • „Fliegende. Edelsteine"

    Der Tierpark konnte erstmalig Kolibris aus Kolumbien einführen. Es sind zwei Arten, die in einer Vitrine im Alfred-Brehm-Haus untergebracht sind. „Fliegende Edelsteine" oder auch i,Blumenvögel" nennt man häufig diese winzigen, prächtig schillernden Vögel. Oft wenig größer als Käfer schwirren sie von Blüte zu Blüte, um aus deren Kelchen den Nektar zu nehmen ...

  • Die Sieger nach Tokio

    Nach den Olympia-Ausscheidungen der Boxer, die mit einem 6 :4 für die DDR endeten, wurden am Montag die Sieger in den zehn Gewichtsklassen offiziell als Tokiofahrer bestätigt. Die im Finale unterlegenen Boxer gelten als Ersatzleute. Die abschließende Beratung der Boxverbände beider deutscher Staaten fand in der Geschäftsstelle des Westberliner Boxverbandes statt ...

  • DDR-Basketballer nach Genf

    Olympia-Qualifikationsturnier um zwei Plätze nach Tokio

    Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Männer trat am Montag von Berlin aus die Reise zum Qualifikationsturnier in Genf an. bei dem es vom 4. bis 13. Juni um die restlichen beiden Plätze für das olympische Turnier in Tokio geht. 14 Mannschaften meldeten für dieses Turnier, das in zwei Vorrunden-Gruppen ausgetragen wird ...

  • Schaden bei der S-Bahn

    Ein Schaden an einem S-Bahn-Zug verursachte am Montagmorgen zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Friedrichstraße Verspätungen. Nach 27 Minuten normalisierte sich der Fahrbetrieb wieder. Nur noch einzelne Zuggruppen mußten statt am Alexanderplatz schon auf dem Bahnhof Warschauer Straße enden. Ab 8.55 Uhr verkehrten die Züge wieder laut Plan ...

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Welche „Strauß-Politik"? Der erste Kühltransporter schwimmt Universität im Grünen Donnernde Hochrufe VAR lobt Friedensinitiative II. VEG-Konferenz am 18. und 19. Juni Absolute Mehrheit für Kandidaten der KPF »Politik der Mitte und Verständigung statt des kalten Krieges" Das sozialistische Lager braucht lciihnef kluge, zuverlässige Arbeitsteilung Studiendelegation der USAP in Berlin Präsident Amarasuriya besucht die Kunststadt Lippmann: „Wir sind an der. Spaltung schuld!" Konsularabkommen UdSSR—USA
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