20. Mai.

Ausgabe vom 15.05.1964

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  • Jubel um Friedensfahrer

    Trotz trüben Wetters und wolkenbruchartiger Regenschauer 60 000 im Berliner Walter-Ulbricht-Stadion / Begrüßung durch Hermann Axen

    Von den 60 000 stürmisch begrüßt, hatten auf der Ehrentribüne des Stadions der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, und Genossin Lotte Ulbricht sowie die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros Erich Honecker, Alfred Neumann, Willi Stoph, Paul Verner, Hermann Axen, Georg Ewald und Dr ...

  • Jugoslawische Delegation in der Volkskammer

    Edvard Kardelj: Definitive Festlegung der Grenze in Berlin ein Beitrag zum Frieden

    Berlin (ND). Die jugoslawische Parlamentsdelegation unter Leitung von Edvard Kardelj legte am Donnerstagmorgen an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde und am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow Kränze nieder. Anschließend führte sie mit Volkskammerpräsident Prof. Dr. Johannes Dieckmann und Mitgliedern des Präsidiums eine Aussprache über die Arbeitsweise der Obersten Volksvertretung der DDR ...

  • Erste Etappe des „achten Weltwunders" vollendet

    Chruschtschow gab Nilwasser Weg frei / Nasser „Held der Sowjetunion" / Glückwunsch Walter Ulbrichts

    Assuan (ADN/ND). Mit einer Explosion, die dem Nil den Weg in den Umgehungskanal freigab, und einer Großkundgebung in Assuan wurde am Donnerstag die zweite Bauetappe des Assuan-Staudamms eingeleitet. Die Explosion wurde gemeinsam von VAR-Präsident Nasser, Ministerpräsident Chruschtschow, Jemens Präsident Sallal und Iraks Präsident Aref ausgelöst ...

  • Tito empfing Leuschner

    Begegnung im Geiste des Verstehens und der Freundschaft Belgrad (ADN-Korr.). Der Präsident der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und Generalsekretär des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens, Josip Broz-Tito, empfing am Donnerstagnachmittag den Leiter der in Jugoslawien weilenden DDR-Regierurigsdelegation, Bruno Leuschner, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Mitglied des Politbüros des ZK ...

  • un

    Liebe Mädchen und Jungen, die Ihr Euch zum Deutschlandtreffen der Jugend Pfingsten 1964 in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik zusammengefunden habt! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands begrüßt Euch alle herzlich im farbenprächtig geschmückten Berlin. Wir beglückwünschen Euch zu den Festtagen des Friedens, der gegenseitigen Verständigung und der jugendlichen Freude, zu denen Ihr das Deutschlandtreffen machen werdet ...

  • Unsere Vorschläge für Verständigung und das friedliche Leben der Jugend:

    Wir wiederholen im Angesicht der Jugend aus der DDR, der Bundesrepublik und Westberlins unsere Vorschläge, 1. aus jungen Abgeordneten beider deutscher Parlamente und des Abgeordnetenhauses von Westberlin eine gemeinsame Kommission zu bilden, die Jugendfragen und speziell Probleme der Jugendgesetzgebung beraten könnte; 2 ...

  • Herzlicher Gruß den westdeutschen Freunden!

    Wir wollen angesichts der jugendlichen Freude nicht darüber rechten, warum die Bundesregierung das Deutschlandtreffen der Jugend auf vielfältige Weise zu behindern suchte.' Wir bedauern das außerordentlich. Unser besonders herzlicher Gruß gilt deshalb den westdeutschen Freunden, die trotz Unannehmlichkeiten, die ihnen jenseits der Elbe bereitet werden, zum Deutschlandtreffen der Jugend in die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik gekommen sind ...

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  • An alle jungen Erbauer des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik!

    Wir danken den jungen Erbauern des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik für die beachtlichen und zum Teil großartigen Leistungen, die sie beim Lernen und in der Arbeit zu Ehren des Deutschlandtreffens und zum Nutzen aller Bürger der DDR vollbrachten. Ihr wißt, daß die Erfolge der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik im Wettbewerb mit dem imperialistischen Westdeutschland eine Kernfrage des Friedens in Europa und in der Welt sind ...

  • Das steht nicht in der„ WeW

    Daß es nicht bloß Pech der westdeutschen Justiz ist, wenn faschistische Verbrecher immer wieder nach Belieben durch die Gefängnistore hinausspazieren, kann auch „Die Welt" nicht mehr verbergen. Was steckt aber dahinter? „Kameraderie", sagt „Die Welt" Das ist höchstens der Keim eines Verdachts. Was weiter? ...

  • Rote Rosen zum Empfang Freigekämpfte junge DDR-Bürger wieder in ihren Heimatstädten

    Berlin (ADN/ND). Die nach wochenlangcr widerrechtlicher Bonner Kerkerhaft freigekämpften DDR-Bürger Gerhard Mendl, Werner Micke, Alfred Faust, Siegfried Kiel, Horst Wilde und Helmut Ulrich wurden am Mittwochabend und am Donnerstag in ihren Heimatstädten und an ihren Arbeitsplätzen von Freunden und Kollegen stürmisch begrüßt ...

  • Das steht in der „Welt"

    beschaffen. Also doch „Kameraderie" größßeren Umfangs? Im Februar wird der auf seinen Prozeß wartende Euthanasie-Professor Heyde alias Sawade erhängt in seiner Zelle des Zuchthauses Butzbaeh aufgefunden. Merkwürdige Vorgänge werden aus dieser Anstalt berichtet. Einen Tag vorher hatte sich Heydes Mitangeklagter Friedrich Tillmann* der auf freiem Fuß war, aus dem achten Stockwerk eines Hauses gestürzt ...

  • DDR und Jugoslawien fest verbunden

    Trinksprüche Prof. Dr. Dieckmanns und Edvard Kardeljs auf dem festlichen Empfang

    Berlin (ND). An dem Empfang, den Volkskammerpräsident Prof. Dr. Dieckmann zu Ehren der jugoslawischen Delegation gab, nahmen von deutscher Seite der Kandidat des Politbüros des ZK Dr. Günter Mittag, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting und der Sekretär des Staatsrates, Otto Gotsche ...

  • i

    zweiten Weltkrieges befassen. Man wird ihnen in der DDR Dokumente vorlegen^ aus denen hervorgeht, daß die Schuldigen an zwei Weltkriegen Westdeutschland vom deutschen Natipnalverband abspalteten, um der NATO beitreten zu können.....„... , , . . ,. 4. „Welche Meinung wird zur Oder-Neiße- Grenze vertreten?" — Sie fieiBt bei uns Friedensgrenze ...

  • Das Letzte aus Senator Neubauers Schulungslager

    Drei junge Arbeiter aus Bayern besuchten am Donnerstag überraschend die Redaktion des „ND". Sie brachten uns einige Materialien, die aus dem Schulungscamp des Westberliner Senators für westdeutsche Teilnehmer am Deutschlandtreffen stammen. Die drei jungen Gewerkschaftsmitglieder baten „Neues Deutschland", fliese Materialien auszuwerten ...

  • Bürger Hollands: Weg mit Trettner! „Missetäter der Vergangenheit" ist heute Chef der Bundeswehr

    Rotterdam (ADN/ND). Vor 24 Jahren, am 14. Mai 1940, bombardierte die faschistische Luftwaffe in barbarischer Weise die holländische Stadt Rotterdam. Trettner, damals Major im Hitlerschen Generalstab, hatte über Funk die Vernichtung der Stadt gefordert. Rotterdamer Bürger, die die Vernichtung ihrer Stadt miterleben mußten, sprachen darüber mit einem Vertreter des Berliner Rundfunks ...

  • Hier sind die Schulungsfragen

    Die Schulung in Neubauers Schulungslager folgt einem strengen Plan, der uns im Wortlaut vorliegt. Wir veröffentlichen die Schulungsfragen zur Information und erlauben uns jeweils kurze. Bemerkungen: 1. „Wie muß man den FDJlern den Freiheitsbegriff im westlichen Sinne darlegen?" — Um einen Freiheitsbegriff darlegen zu können, muß man erst einmal einen haben ...

  • Einsame Monologe am Bahnhof Zoo

    Im Westberliner Schulungscamp werben Plakate für eine „öffentliche Diskussion" über „die brennendsten Fragen" der deutschen Jugend. Sie soll im Studentenhaus am Steinplatz stattfinden, das höchstens 100 bis 150 Personen faßt. Die Veranstalter haben offenbar selbst schon bemerkt, daß sie mit ihren langweiligen „Freiheits"monologen dem Deutschlandtreffen keine Konkurrenz machen können ...

  • Für Bonn beschämend

    Berlin (ND). Vertreter internationaler Jugendorganisationen, die als Beobachter am Braunschweiger Prozeß teilnahmen, äußerten sich am Donnerstagvormittag in Berlin gegenüber Journalisten. Mustafa Ahmed, Vizepräsident des Weltbundes der Demokratischen Jugend: „Der Braunschweiger Prozeß ist für den westdeutschen Staat beschämend ...

  • Differenzen wegen Einsicht in Naziakten

    Berlin (ADN). Meinungsverschiedenheiten sind zwischen dem Westberliner Senat und der Bonner Regierung über die Absicht der Westberliner Staatsanwaltschaft ausgebrochen, in der DDR Naziakten einzusehen. Der Westberliner Senat hatte das Vorhaben des Westberliner Generalstaatsanwalts Guenther gebilligt bei der Verfolgung von ehemaligen Angehörigen des Nazi-SS-Reichssicherheitshauptamtes Rechtshilfe der DDR In Anspruch zu nehmen ...

  • Seebohm weiter für Münchener Abkommen

    Nürnberg (ADN). Die Bonner Regierung betrachtet das Münchener Abkommen von 1938, das den Einfall der Naziwehrmacht in die Tschechoslowakei und die Abtrennung des Sudetengebietes ermöglichte, nach wie vor als rechtsgültig. Das bekräftigte der Bonner Verkehrsminister und Revanchistenführer Seebohm am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Nürnberg ...

  • Überflüssig, dumm und schädlich

    „Land og Folk": Als einen „großen Skandal" bezeichnet am Donnerstag der Sonderkorrespondent der dänischen Zeitung „Land og Folk" beim Braunschweiger Schandprozeß das Bonner Vorgehen gegen die sechs jungen DDR-Bürger. „Gegenüber den westdeutschen Behörden haben die Jugendlichen aus der DDR niemals verheimlicht, weshalb sie nach Westdeutschland gekommen waren", heißt es in dem Beitrag ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Fritz Menzel 60 Jahre

    Berlin (ND). Seinen 60. Geburtstag begeht heute Genosse Fritz Menzel, Vorsitzender der Bezirksparteikontrollkommission Halle. In einem Glückwunschschreiben würdigt das Zentralkomitee die Verdienste des bewährten Genossen, der zu den Aktivisten der ersten Stunde gehört. Genosse Menzel setzte sich stets in den ihm von der Partei übertragenen Funktionen mit ganzer Kraft für den Sieg des Sozialismus ein ...

  • .Gruß und Glückwunsch Deutschlands Jugend!

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Wir bitten die Teilnehmer am Deutschlandtreffen, über diese Vorschläge, über den Plan einer deutschen Konföderation, über die Fortführung der Passierscheinübereinkunft vom Dezember vorigen Jahres sowie auch über das Projekt eines Zeitungsaustausches freimütig und offen zu sprechen. Wir wissen, daß Ihr alle Euch für die friedliche Zukunft des deutschen Volkes verantwortlich fühlt ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Grelm, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowskl, Harri Czepuclc. Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. Georg Hansen. Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

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  • Letzte Handgriffe

    Brandenburger bis Frankfurter Tor. An der kulturellen ..Schlagader" der Pfingsttage haben sich die Berliner Plätze und Alleen in zahlreiche Theater und Ballsäle — ohne Dächer und Parkettreihen — verwandelt. Bis auf die letzten Verschönerungsarbeiten ist an der Bühne Unter den Linden Ecke Friedrichstraße alles in Ordnung, versichert Bühnenchef Möbes ...

  • Aufholen, aufholen!

    Hugo ist betroffen, als er seine Wissenslücken erkennt. Er holt sich aus der Betriebsbibliothek Geschichtsbücher und -romane. Die jüngste Vergangenheit interessiert ihn am meisten. Und in diesen Büchern, in denen von der DDR nicht die Rede ist, begreift er, was unsere DDR ist: Saubere Konsequenz einer unseligen Vergangenheit Das neue Deutschland ...

  • Das Rezept

    Das erwartete er vom Leben, damals in» Ruhrpott: Ein Stück vom Wirtschaftswunder erhaschen. Eine helle Wohnung und für die Mutter ruhige Stunden. Schwer hatte sie sich placken müssen, um den Jungen mit 93 D-Mark Wohlfahrt und gelegentlicher Flickarbeit großzuziehen. Er -wollte zurückgeben, was die Mutter ihm Gutes tat ...

  • Einen Freund gewonnen

    In den Pausen stecken die beiden oft zusammen. „Werner, du bist in Ordnung. Wie du hilft nicht gleich jeder." „Ist schon gut, Hugo. Das hilft ja auch mir. Alles ist unser." Manche Unterhaltung wird nicht abgeschlossen, doch das Gespräch versiegt nicht. Es dauert Wochen, Monate. Es wird Bedürfnis. Werner Urban, 29 Jahre alt ...

  • Neue Technik — neues Wissen

    In der Versammlung geht es um folgendes: Sofort den Arbeitsfluß und die Qualität der Schmiedearbeiten verbessern. Die Kosten senken. Denn: Die Wald- und Wiesensortimente in der Schmiede werden nach und nach auslaufen. Das ganze Industriewerk wird künftig Lastkraftwagen bauen. Moderne LKW, robust und geländegängig ...

  • Komsomolzen sind da

    Berlin (ADN). Als erste ausländische Delegation zum großen Fest der Jugend in der Hauptstadt ist am Donnerstag eine Abordnung des Leninschen Komsomol auf dem Berliner Zentralflughafen Schönefeld eingetroffen. Als die Maschine der „Aeroflot" auf dem Flugplatz landete, spielte eine Blaskapelle als Willkommensgruß neue Lieder zum Deutschlandtreffen ...

  • Bezirksstafetten unterwegs

    Jugendbrigade „Deutschlandtreffen" übergab Pilotanlage

    Berlin (ADN). Die Stafetten der FDJ aus den Bezirken der Republik mit hervorragenden Ergebnissen des sozialistischen Wettbewerbs in Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben sind in die Stadt der Jugend unterwegs. Die Stafette des Bezirks Halle, am Donnerstagmorgen gestartet, machte auf ihrem Weg nach Berlin in Bitterfeld, Wittenberg, Beelitz und Treuenbrietzen Station ...

  • Hugos Wort gilt

    Der Ausschuß aller schmort in einer großen Kiste. Jeder erhält ein Teil angeschrieben — nicht sein Teil. Ausschuß durch Köpfe ist die Formel., Sie stimmt nur, solange Planabrechnung eine Geheimwissenschaft war. Hugo wühlt in der Kiste und versucht, Fehlerquellen herauszufinden. „Das sollten wir systematisch machen ...

  • Wo brennt's denn?

    Friedrichshain. „Wo brennt es denn?" fragen viele eilige Berliner und bleiben an den Zufahrtstraßen zum Friedrichshain stehen. Nirgendwo ist Rauch zu 6ehen, aber zum Saalbau Friedrichshain zieht sich eine rote Autoschlange hin. Über 80 Fahrzeuge eines großen Ubungskommandos der Freiwilligen Feuerwehren aus allen Bezirken der Republik geben sich ein Stelldichein ...

  • Hausfeste zum Empfang

    Niederschöneweide, Jenny - Matern - Straße 14: „Ich bin gespannt auf meine drei jungen Mädchen aus dem Bezirk Leipzig, die bei mir wohnen werden", sagt Frau Ingrid Hövelberend. „Zum Empfang haben sich fast alle Hausgemeinschaften unseres Wohnbezirkes etwas Besonderes ausgedacht", erzählt sie. „Um 0.30 Uhr kommen die Leipziger Festteilnehmer in Grünau an ...

  • Erster Zug: 9.59 Uhr

    Ostbahnhof. Dieser Bahnhof ist einer ier 12, auf denen die Sonderzüge ankommen. Dienstvorsteher Alex Möller über sich selbst: „Aller Wahrscheinlichkeit nach irei Tage nicht zu Hause." Die 500 Eisenbahner dieses Bahnhofs haben einiges /or sich. Am Sonnabend bringt 9.59 Uhr der auf Ier Leipziger Messe ausgestellte neue Triebwagen 160 Gäste aus Görlitz ...

  • Heimisch in der Schmiede

    Nach Wochen unterscheidet Hugo am dröhnenden Lärm der Schmiede den Takt der einzelnen Pressen. Der ölgeruch stört ihn nicht mehr. Er mag seine Kollegen, und er gefällt ihnen. Und er erfüllt die Norm über. Ein Reibkegel mehr heißt: einmal mehr Hebel 'rauf und 'runter. Was tut's. Hugo schafft 200. ja 300 Kegel über die Norm ...

  • In der DDR

    Erster Arbeitstag in der Schmiede des Industriewerkes in Ludwigsfelde. Hugo schielt zur Uhr. Vier Stunden noch. Stets die gleichen Bewegungen: Buntmetallstück aus dem Ofen gabeln. Auf das Gesenk legen, millimetergenau. Hebel 'runter. Hebe! 'rauf - und der Pressenbär schiäst den glühenden Klecks in die gewünschte Form: Reibkegel für Wartburgs ...

  • Jeder ist sich selbst der Nächste ...

    Dann überstürzte sich alles und wurde «politisch", ohne daß Hugo Finkemeier es ahnte. Die Freundin erwartete ein Kind. Heiraten, natürlich. Hugo war neunzehn. Erst zwei Jahre später, mit 21 Jahren, sollte er mündig werden. So steht es in der westdeutschen Verfassung. In diesen aufregenden Tagen kam das Schreiben mit der Einberufung ...

  • Glück der Verantwortung

    Hugos Leben in der großen Halle ist nicht leichter geworden. Er ärgert sich herum mit Dingen, die ihn früher nichts anzugehen schienen. Er wertet das als ein Plus. Zum erstenmal in seinem Leben empfindet er das Glücksgefühl, das sinnvolle Arbeit vermittelt Trotz mancher Plänkeleien. Wegen mancher Plänkeleien ...

  • Rein Schiff

    Treptow. „Rein Schiff!" lautet das Kommando für alle 71 Schiffe der hauptstädtischen „Weißen Flotte". Geschmückt und über die Toppen geflaggt erwarten sie die jungen Gäste. Am Sonntagabend sticht ein Verband von 31 Schiffen mit 8000 jungen Passagieren an Bord „in See". Auf jedem Schiff spielt eine Tanzkapelle ...

  • Berlin erwartet seine Geiste

    Die Hauptstadt ist bereit, das große Fest der deutschen Jugend kann beginnen. Achtundvierzig Stunden vor der feierlichen Eröffnung des Deutschlandtreffens im Walter-Ulbricht-Stadion fuhren unsere Reporter durch das festlich gekleidete Berlin und notierten:

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  • Ballettkunst aus Bratislava

    Im Rahmen des DDR-Gastspiels des Slowakischen Nationaltheaters erlebten wir zum erstenmal ein Gesamtgastspiel eines Ballettensembles aus der CSSR. Die herzlich begrüßten Gäste zeigten in der Berliner Staatsoper ihren Ballettabend, der aus den drei Inszenierungen „Francesca da Rimini", „Walpurgisnacht" und „Paganini" besteht ...

  • Sowjetische Delegation besuchte Goethe-Stadt

    „Kraftwerk der deutsch-sowjetischen Freundschaft" in Muldenstein

    Weimar (ND/ADN). Die sowjetische Delegation, die anläßlich der Woche der deutsch-sowjetischen Freundschaft unsere Republik bereist, traf am Dannerstag in Weimar ein. In einem Gespräch mit unserer Korrespondentin erklärte der Leiter der Delegation, Sergej Ossipowitsch Prityzki, Mitglied des ZK der KPdSU ...

  • „Prager Frühling" eröffnet

    Prag (ADN-Korr.). Das internationale Musikfestival „Prager Frühling" wurde am Dienstag, dem 70. Todestag des großen tschechischen Komponisten Bedfich Smetana, im Prager Karolinum im Beisein zahlreicher ausländischer Gäste festlich eröffnet. Am Abend im Smetana-Saal leitete die Tschechische Philharmonieden 19 ...

  • großen Fest

    HORST BARTSCH, Grafiker,Berlin: Karel Svolinsky, der große tschechoslowakische Grafiker, sagte einmal zu mir: »Wenn wir nicht zu den Kindern gehen, wie können wir dann erwarten, daß sie als Erwachsene zu uns kommen!" Das scheinen besonders die Künstler der sozialistischen Welt erkannt zu haben. Denn wohl noch nie gab es eine solche Flut gutgestalteter Kinder- und Jugendbücher ...

  • Münchner „Shakespeare-Ehrung"

    Theaterskandal um Macbeth-Inszenierung

    Eine Shakespeare-Aufführung löste am Dienstagabend im Münchner Residenztheater einen Theaterskandal aus. DPA charakterisiert das seltsame Neuerertum der „Macbeth"-Inszenierung, die Axel von Ambesser besorgte, als Verwandlung der Shakespeare-Tragödie „in ein schaurig' schönes blutrünstiges Ritterstück" ...

  • Rafael Solana zu Gast

    Schwerin (ND). Am Mittwoch fand im Schweriner Staatstheater eine Festvorstellung der Komödie „Nur einmal im Jahr" in Anwesenheit des mexikanischen Autors, Rafael Solana, statt. Diese Komödie, deren europäische Erstaufführung Solana in Schwerin miterlebte, deckt den verheerenden Einfluß des American way of life auch in seinem Lande auf ...

  • Automatisierter Frachter

    Tokio. Das weitgehend automatisierte 12 000 Tonnen große Frachtschiff „Mississippi Maru", das von nur zwanzig Mann Besatzung bedient werden kann, ist auf der japanischen Kawasaki-Werft fertiggestellt worden. Im internationalen Maßstab sind für Schiffe dieser Größe immer noch 48 Mann Besatzung üblich ...

  • Unsicher

    New York. In einer Studie der amerikanischen Raumfahrtbehörde über amerikanische Weltraumstationen beschäftigen sich die Verfasser u. a. auch mit der finanziellen Seite solcher Projekte. Vorausgesetzt, es wäre gelungen, eine Station für 24 Mann auf die Bahn zu bekommen, so kostete jede wissenschaftlich ausgenutzte Stunde 10 000 Dollar ...

  • Geschäftsleute neuen Typs

    In einer abschließenden Aussprach« erklärte Dr. Jarowinsky, es sei notwendig, im sozialistischen Handel Geschäftsleute neuen Typs 2u erziehen. Sie müßten auf den Vorteil der Gesellschaft und des Kunden bedacht sein, Kosten und Nutzen genau berechnen und die Handelsbeziehungen, vor allem mit den Produktionsbetrieben, ...

  • Akademie tagt

    Berlin. Der Präsident der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Werner Hartke. eröffnete am Donnerstag im Robert-Bunsen-Saal des Adlershofer Forschungszentrums die diesjährige Hauptversammlung der Akademie. Das geschäftsführende Präsidium legte vor Vertretern der staatlichen Organe der DDR, ...

  • Orchester Edelhagen kommt

    Berlin, (ND). Das bekannte westdeutsche Tanzorchester Kurt Edelhagen trat am Donnerstagmittag vom Flugplatz Schönefeld aus eine dreiwöchige Gastspielreise in die Sowjetunion an. Es wird in Moskau, Leningrad und Sotschi auftreten. Nach Beendigung der Tournee wird das Orchester drei Konzerte in der Deutschen Demokratischen Republik geben, am 14 ...

  • Energie drahtlos

    New York. Wissenschaftlern einer Elektrofirma in Burlington (Massachusetts/USA) soll es nach westlichen Pressemeldungen gelungen sein, elektrischen Strom von mehreren 100 Watt in Bündeln zusammenzufassen und über eine Entfernung von etwa 8 m drahtlos zu übertragen. Etwa ein Viertel der ausgesandten Energie soll beim Empfänger angelangt sein ...

  • Moskau erwartet Marlene

    Moskau (ADN). Marlene Dietrich wird in Kürze zu einem längeren Gastspiel in die Sowjetunion reisen. Dies teilte die weltberühmte Sängerin und Schauspielerin am Donnerstag in einem von der „Literaturnaja Gaseta" veröffentlichten Interview mit. „Ich träume schon lange von einem Besuch der Sowjetunion, jetzt ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen", äußerte Marlene Dietrich ...

  • Neues Arzneibuch

    Jena. Nach mehrjährigen Vorarbeiten wird im Herbst die erste Lieferung der siebenten Ausgabe des „Deutschen Arzneibuches, gültig für die Deutsche Demokratische Republik" erscheinen. Es wird, u. a. in vorerst 347 Monographien, tien modernsten Stand der Arzneimittelforschung und -therapie widerspiegeln ...

  • Kinderkantate uraufgeführt

    Wurzbach (ND-Korr.). In der kleinen Stadt Wurzbach, Bezirk Gera, wurde am Sonnabend die szenische Kinderkantate i,Es spielt mit blühenden Zweigen der Wind" uraufgeführt. Horst Salomon (Text) und Günter Philipp (Musik) haben dieses Werk für die 6. Arbeiterfestspiele geschrieben. Den Stoff für die Kantate bildete der beispielhafte Einsatz der Wurzbacher Bevölkerung beim Bau einer neuen Schule, die vor zwei Jahren fertig wurde ...

  • Koordiniert

    Leipzig. Beim Prorektorat für Gesellschaftswissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig konstituierte sich kürzlich ein Wissenschaftlicher Rat für Politische Ökonomie. Er wird die Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der politischen Ökonomie in der Leipziger Universität koordinieren sowie die Diskussion neuer ökonomischer Probleme fördern ...

  • Rote Legende

    Berlin (ND). Zum 20. Jahrestag der Befreiung bereitet das Zwickauer Stadttheater die Uraufführung des Balletts j,Rote Legende" vor. Das Libretto schrieb Joachim Krause, die Musik komponierte Roderich Kleemann. Das Ballett behandelt die Begegnung deutscher und sowjetischer Menschen im antifaschistischen Widerstandskampf ...

  • Revue uraufgeführt

    Stralsund (ADN). Eine Revue unter dem Titel „An Bord die sieben Herzen" ist am Montag vom Ensemble des Klubhauses »Ernst Thälmann" und vom Klub der Jungen Talente des Jugendklubhauses j,John Schehr" in Stralsund uraufgeführt worden. Die 160 Laienkünstler werden Gäste des Deutschlandtreffens sein.

  • Florenzer Musikmai

    Florenz (ADN). Einer Filmausstellung zum diesjährigen XXVII. „Florenzer Musikmai" steuert das Staatliche Filmarchiv der DDR sechs deutsche Archivfilme, darunter Fritz-Lang-Filme, bei. Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Internationalen Filmkunstschau Venedig.

  • Premieren in Dresden

    Dresden (ADN). Im Kleinen Haus der Dresdner Staatstheater erlebte Harald Hausers Dreipersonenstück „Barbara" seine Premiere. Der Autor hatte nicht nur als Regisseur die Inszenierung übernommen, sondern spielte auch die kleine Rolle des Theaterregisseurs.

  • ^Stellvertreter" hebräisch

    Tel Aviv (ADN). *,Der Stellvertreter", das vielbeachtete Schauspiel des westdeutschen Autors Rolf Hochhuth, soll Mitte Juni in Israels Nationaltheater Habimah in Tel Aviv in hebräischer Sprache aufgeführt werden. Dies teilte ein Sprecher des Theaters mit.

  • Jugendforum bei Felsenstein

    Berlin (ND). Zum Deutschlandtreffen veranstaltet die Komische Oper am Montag, dem 18. Mai, um 10.00 Uhr, im Zuschauerraum ein Forum mit Prof. Walter Felsenstein und Mitgliedern seines Ensembles zum Thema „Musiktheater heute und hier".

  • Die Menschheit zusammen ist erst der wahre Mensch, und der einzelne kann nur froh und glücklich sein, wenn er den Mut hat, sich in

    dem Ganzen ZU fühlen. Johann Wolfgang von Goethe

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  • Chruschtschow: Mächtiges Denkmal gemeinsamer Arbeit unserer Völker

    i Der sowjetische Ministerpräsident erklärte am Donnerstag auf der Großkundgebung in Assuan: „Die Errichtung des Assuan-Hochdammes ist unser gemeinsames Werk, das dazu dient, die rauhen Naturbedingungen dieser Gegend zu verändern, die Wüsten zu neuem Leben zu erwecken und sie in den Dienst des Menschen zu stellen ...

  • Nasser: Unsere Freundschaft ist fest wie der gewaltige Damm

    VAR-Präsident Nasser sagte: „Der Assuan-Damm ist ein Denkmal unseres Sieges über alle Feinde, über alle Schwierigkeiten. Er ist eine großartige Erfüllung eines jahrhundertealten Traums, zur Realität geworden dank der heroischen Arbelt, die in der Lage ist, Berge zu versetzen und die Natur dem Menschen, dem unumschränkten Herrn des Lebens, zu unterwerfen ...

  • Parteitag der KPF eröffnet

    Paris (ADN-Korr.). Der XVII. Parteitag der Kommunistischen Partei Frankreichs Ist am Donnerstagvormittag in der Salle de la Mutualite in Paris eröffnet worden. An ihm nehmen 787 Delegierte teil. Ferner sind 40 Abordnungen von Bruderparteien vertreten, darunter eine der KPdSU unter Leitung von Michail Suslow ...

  • „Auf dem toten Punkt"

    Auch in der westdeutschen Presse wird die schwache Position Bonns hervorgehoben. Die „Süddeutsche Zeitung" weist darauf hin, daß aus der von Bonn angestrebten westlichen Deutschlandinitiative in Den Haag nicht mehr geworden sei „als eine Konferenzerklärung der Außenminister". Die Zeitung schreibt: „Es ...

  • Scharfe Auseinandersetzung

    In der Tagung des NATO-Ministerrates waren die Gegensätze in der Deutschlandfrage mit ungewöhnlicher Schärfe aufeinandergeprallt. Belgiens Außenminister Spaak bezeichnete einen westlichen Vorstoß In der Deutschlandfrage rundheraus als „nicht aktuell". Gleichzeitig beschwerte er sich über die Separatkonferenz der USA, Englands, Frankreichs und Westdeutschlands am Vorabend der Tagung ...

  • Walter Ulbricht an Gamal Abdel Nasser

    „Anläßlich der Vollendung und feierlichen Einweihung der ersten Baustufe des Hochdammes von Assuan übermittele ich Ihnen und dem Volk der Vereinigten Arabischen Republik im Namen des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, ihrer Bevölkerung und in meinem eigenen Namen herzliche Glückwünsche ...

  • Vereint gegen Atomerpresser

    Bukarest (ADN-Korr.). Einen leidenschaftlichen Appell, gemeinsam gegen die gefährliche Politik der atomaren Erpressung des westdeutschen Imperialismus zu kämpfen, richtete die Leiterin der DDR-Delegation auf der 2. Internationalen Gewerkschaftskonferenz über Probleme der werktätigen Frauen, Margarete Müller, Mitglied des Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes, an alle Werktätigen der Welt ...

  • AUS DER HAUPTSTADT

    Wettstreit im Regen

    Schmetternde Fanfarenklänge und Trommelschläge in den Abendstunden des Mittwochs vor dem Zentralen Klub der Jugend und Sportler in der Karl-Marx-Allee lockten viele schaulustige Berliner an. Als Zeugen eines Ausscheids der Fanfarenzüge, zu dem die FDJ-Bezirksleitung aufgerufen hatte, spendeten sie Immer wieder Beifall ...

  • Junge Nationen setzen sich durch

    Abstimmungsniederlage der NATO auf der Welthandelskonferenz

    Genf (ND). In den ersten Beschlußabstimmungen auf der UNO-Welthandelskonferenz haben die imperialistischen Mächte ernste Niederlagen hinnehmen müssen. So wurde am Dienstag mit den Stimmen der Entwicklungsländer eine Erhöhung des Entwicklungshilfefonds der Vereinten Nationen beschlossen. Während sich die USA und einige andere Länder der Stimme enthielten, wandten sich Westdeutschland, England und Kanada offen gegen den Beschluß ...

  • NATO-Sprecher: Existenz zweier Deutschland nicht zu ignorieren

    Bonner Ausschließlichkeitsanspruch im Abschlußkommunique von Den Haag nicht berücksichtig!

    Den Haag/Berlin (ND/ADN). Ein Sprecher des NATO-Generalsekrctärs Stikkcr erklärte am Donnerstag vor Journalisten, daß die faktische Lage in Deutschland anerkannt werden müsse: In politischer Hinsicht existiere für die NATO zwar nur die westdeutsche Bejierunrr, aber die tatsächliche Existenz zweier Deutschland könne keinesfalls ignoriert werden ...

  • Für Ansturm gerüstet

    Alle Postämter und Zeitungskioske sind an den Pfingstfeiertagen. wie an Werktagen bis 19 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden 13 Sonderpostämter eingerichtet: Walter-Ulbricht-Stadion, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Werner^Seelenbinder-Halle, Zentraler Klub der Jugend und Sportler Karl-Marx-Allee, Pionierpark ...

  • Letzter Schliff für Alex

    S-Bahnhof im Zentrum Berlins putzt sich für das Fest

    In einem modernen, hellen Gewand wird sich der Bahnhof Alexanderplatz den jungen Gästen zum Deutschlandtreffen vorstellen. Noch sind flaißige Handwerker mit Pinsel und Farbtopf dabei, der Vorhalle den letzten Schliff zu geben. Vor dem Bahnhof sind die Gerügte und Bauzäune gefallen. Straßenbauarbeiter pflastern die Gehwege um den Verkehrsknotenpunkt ...

  • Norwegische Genossen bei Prof. Kurt Hager

    Berlin (ND). Die Studiendelegation des ZK der KP Norwegens unter Leitung des Mitglieds des Politbüros und' Sekretärs des ZK Ivar Lie wurde am Donnerstag im Hause des Zentralkomitees vom Mitglied des Politbüros Prof. Kurt Hager zu einer Aussprache empfangen. In der Aussprache, die in einer herzlichen, ...

  • Russische Sprache — Beruf und Leben

    Zu einem Rundtischgespräch unter dem Motto „Die russische Sprache — mein Beruf, mein Leben't lädt das Zentralhaus der Deutsch-sowjetischen Freundschaft Unter den Linden die Teilnehmer des Pfingsttreffens am Montag in den Marmorsaal ein. Werner Eberlein, Peter Florin, Manfred Krause, Regisseur der Arbeitsgruppe ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 20 Uhr: Sinfoniekonzert") KOMISCHE OPER, keine Vorstellung METROPOL-THEATER, 19.30 Uhr: „Die Kinokönigin""*) DEUTSCHES THEATER, 19.30 Uhr: i,Iphlgenie auf Tauris"«*) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: ^Prozeß Richard Waverly"»") BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Schweylc im zweiten Weltkrieg"***) ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Die eingeflossene kühlere Meeresluft kommt allmählich zur Ruhe und wird sich zum Wochenende voraussichtlich wieder erwärmen. Aussichten för Freitag: Wechielnd bewölkt, nordöstlich der Elbe vereinzelt Schauer, Höchsttemperaturen zwischen 15 und 18 Grad, tiefste Nachttemperaturen um 5 Grad ...

  • Gäste aus Österreich

    126 österreichische Gewerkschafter besuchten von Dienstag bis Donnerstag die Grenzsoldaten am Brandenburger Tor. Die Besucher schrieben in das Gästebuch des Stadtkommandanten: „Wir werden alles daransetzen, die Wahrheit über Berlin in Österreich weiterzugeben. Wir sind überzeugt, daß die Sicherung der Grenze der DDR ein Beitrag zur Erhaltung des Friedens ist," Die österreichischen Eisenbahner und Verkehrsarbeiter legten an der Gedenkstätte für Reinhold Huhn Blumen nieder ...

  • Delegation zur Messe

    Budapest (ADN-Korr.). Eine Regierungsdelegation der DDR unter Leitung von Dr. Grete Wittkowski, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, ist am Donnerstag zum Besuch der Budapester Internationalen Messe in der ungarischen Hauptstadt eingetroffen. Bei ihrer Ankunft auf dem Budapester Flughafen wurde die Delegation vom Stellvertreter des Ministerpräsidenten Jenö Fock und weiteren Persönlichkeiten herzlich begrüßt ...

  • 300000 streiken

    Rom (ADN-Korr.). Aus Solidarität mit den Belegschaften der Motorradwerke GUera und der Elektrogerätewerke Telemeecanica, die aus Protest gegen Entlassungen ihre Fabriken besetzten, sind am Donnerstag 300 000 Mailänder Metallarbeiter in den Streik getreten. Der Ausstand wurde von den drei führenden Italienischen Gewerkschaftsorganisationen in 200 Betriebsversammlungen gemeinsam vorbereitet ...

  • Programm per Telefon

    Unter der Telefonnummer 156, den Berlinern durch den Fernsprechdienst „Wohin in Berlin?" bekannt, können die Bewohner und Gäste der Hauptstadt Auskunft über Knüller aus dem Festprogramm zum Deutschlandtreffen erhalten. Seit Donnerstag ist eine Übersicht, die in etwa zwei Minuten eine kleine Auswahl aus der Fülle des Programms enthält, zu hören ...

  • Besuch im Museum

    Anläßlich des Deutschlandtreffens sind die Ausstellungen des Museums für Deutsche Geschichte im Gebäude Unter den Linden 2 an beiden Pfingsttagen bei freiem Eintritt von 9 bis 20 Uhr geöffnet. In der Eingangshalle des Museums wird zusätzlich eine kleine Sonderausstellung zum Deutschlandtreffen gezeigt, ...

  • Einreisevisa verweigert

    Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, hat das französische Konsulat in Westberlin die Erteilung von Einreisevisa für die Delegation des ZK der SED zum XVII. Parteitag der KPF abgelehnt. Der Delegation gehören Genosse Hermann Axen. Kandidat des Politbüros* und Genosse Peter Florin, Mitglied des ZK, an ...

  • DDR-Delegation besucht Polen

    Berlin (ADN). Auf Einladung des Marschalls des Sejm der Volksrepublik Polen, Czeslaw Wycech, wird in den nächsten Tagen eine Delegation der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik unter Leitung des Präsidenten der Volkskammer, Prof. Dr. Johannes Dieckmann, die Volksrepublik Polen besuchen.

  • Über Bruch befriedigt

    Berlin (ND). Das brasilianische Putschistenregime unter Branco hat die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. Nach westdeutschen Pressemeldungen „verhehlt das amtliche Bonn nicht seine Befriedigung" über den Schritt der brasilianischen Militärs.

  • Otto Grotewohl gratuliert

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, übermittelte dem neüernannten Ministerpräsidenten von Sierra Leone, Albert Margai, ein In herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelesramm.

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  • WEDELL OSTERGAARD

    Mechaniker der dänischen Mannschaft Siebenmal bin ich die Friedensfahrt selbst mitgefahren. Sechsmal begleite ich sie nun schon. Insgesamt sind das 13 Starts. Obwohl wir in diesem Jahr im dänischen Radsportverband alle Anstrengungen auf die Vorbereitung der Olympiamannschaft richten, gab es keinen Zweifel daran, daß Dänemark wieder bei der Friedensfahrt starten würde ...

  • Das Etappenresultat

    Etappeneinzelwertung

    1. Smolik (CSSR) 3:59:36, 2. Gazda (Polen) 0:30 zur. 3. Spruyt (Belgien) 1:00 zur. 4.^Appler (DDR), 5. Kudra (Polen), 6. Schejbal (CSSR); 7. Jacquemin (Belgien), 8. Megyerdi (Ungarn); 9. Hautamäeki (Finnland), 10. Tscherepowitsch (UdSSR), 11. Kapitonow (UdSSR)* 12. Van den Neste (Belgien), 13. Labrouille (Frankreich), 14 ...

  • JiCiiiü IIPüfmdipi 1 nfe\ ^w^S^B^B@NSIGC9GI^

    Lothar Appler in seiner Heimatstadt auf Platz vier / DDR fährt weiter in den Blauen Trikots

    Von unseren Sonderberichterstattern Klaus Ullrich und Dieter Wales Was der Träger des Gelben Trikots kann, sah man einige Kilometer vor der deutschpolnischen Grenze: Ein Reifenschaden zwang ihn vom Rad, Heller blieb zurück, um ihm wieder nach vorn zu helfen, aber am Ende schleppte Smolik Heller wieder nach vorn und benötigte genau zwei Kilometer um die Lücke zu dem fleißig fahrenden Feld wieder zu schließen ...

  • 136 km

    Zielinski (Polen) und Martinez (Kuba) stürzen. Der Sieger der Kubarundfahrt kommt nicht wieder heran. Die Kollision ist eine Folge der ständigen Bewegung im Feld, die zunimmt, je näher Berlin kommt. Einmal ist Lothar Appler, der besonders oft an der Spitze auftaucht, gemeinsam mit dem Franzosen Gougault schon entwichen ...

  • TAGEBUCH

    Grüße bestellt man sich in aller Welt, Vornehmlich unter guten Freunden. Als die englische Mannschaft nach London aufbrach, fuhr Stan Brittain bei Mechaniker Alf Butler vorbei und sagte ihm: *Wenn du da hinfährst, grüß sie alle von mir, alle meine alten Freunde." Zur gleichen Stunde packte Mannschaftsleiter ...

  • TAREK ABOUL-ZAHAB

    Fahrer der Drei-Kontinente-Mannschaft Ich bin nun schon zum drittenmal am Start der Friedensfahrt. Beim ersten Versuch war ich Lehrling, beim zweiten wußte ich schon mehr. Heute habe ich Er- . fahrung und kenne das Rennen. Besonders die hier üblichen Stadioneinfahrten haben ihre Gefahr verloren. Ich fühle mich deshalb glänzend in Schwung ...

  • Stimmen • Mrteile • Meinungen

    HERBERT WEISBROD

    Trainer der DDR-Mannschaft Über das Unwetter auf dieser Etappe braucht kein Wort verloren zu werden, es stellte an alle Fahrer höchste Anforderungen. Der Vorderwind, der dazu wehte, machte es schwer, erfolgreiche Vorstöße zu starten. Wir hatten uns insgeheim ausgerechnet, daß Lothar Appler vor heimischem Publikum die Etappe gewinnen könnte ...

  • DDR-Basketballer nach Genf

    Die beiden deutschen NOK legten nach mehrstündigen Verhandlungen Mittwoch nacht in Hannover fest, daß die Basketballmannschaft der DDR an dem am 6. Juni in Genf stattfindenden Olympia- Qualifikationsturnier teilnimmt. Das West-NOK beharrte aber trotzdem auf seiner unsportlichen Haltung einer gemischten Mannschaft, so daß noch keine Entscheidung darüber zustande kam, ob das DDR-Team im Falle einer Qualifikation nach Tokio fährt ...

  • Der Etappensieger

    Erst gestern schrieben wir über den 21jährigen Unteroffizier von Dukla Brno und zitierten seine Freunde, die sagten, Jan Smolik fahre noch wie in einem schönen Traum. Er könne sein Glück, das Gelbe und das Violette Trikot zu tragen, kaum fassen. Arn1 Donnerstag hatte man im Berliner Walter-Ulbricht-Stadion durchaus den Eindruck, daß der Gelbe hellwach war ...

  • 70 km

    Unmittelbar nach Passieren der Friedensgrenze wird der zweite Prämienspurt des Tages entschieden. Dieter Mickein jagt tatendurstig als erster heran und gewinnt Ein guter Auftakt für unsere Jungen auf heimatlichem Boden. Eine Viertelstunde vorher' hat Mickein gemeinsam mit Dieter Wiedemann Kapitän Täve Schur nach einem Schaden wieder an den Pulk herangeführt ...

  • 40 km

    Der Bulgare Kotew gewinnt die letzte Prämie auf polnischem Gebiet vor Balasko (Ungarn) und Gazda (Polen) aus einem Spurt heraus, dem das gesamte Feld folgt. Dennoch hat sich schon allerhand zugetragen. Nach neun Kilometern wurden die Dänen Skibby und Wewer, der Bulgare Asenow und Tscherepowitsch (UdSSR) in einen Sturz verwickelt ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstraße 39/40 Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 0014 - Abonnementspreis monatlich 3.50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58. Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4'1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2( Rosenthaler Straße 28-31 ...

  • RUDI KIRCHHOFF

    DDR-Friedensfahrer 1952 „ND"-Mitarbeiter 1964 Jan Smoltk versteht sein Handwerk! Es wird nicht leichtfallen, dem Jungen das Gelbe Trikot wieder abzujagen. Er hoffte ja schon in Warschau auf den Sieg und wurde nur Zweiter. Mit einem Wort: Er hatte sich den Erfolg in Berlin verdient. Unsere Jungen sind wieder gleich^ mäßig und stark ...

  • MILAN PERIC

    Trainer der CSSR-Mannschaft

    Ich habe die heutige Etappe mit der Schmalfilmkamera festgehalten. Ein kleines Stück Film hatte ich mir für das Stadion aufgehoben. Mal sehen, dachte ich, vielleicht kannst du es gebrauchen. Es hat sich gelohnt. Ob Smolik die Spitze bis nach Prag halten kann? Er hat das Gelbe Trikot sehr früh übernommen ...

  • NACHRICHTEN

    Die Zeit zwischen Zugankunft aus Poznan und Start zur fünften Etappe verbrachten die Aktiven in einem modernen Kinderheim von Swiebodzin. Die kleinen Insassen hatten noch wie üblich gefrühstückt. Dann waren sie ins Stadion geeilt und hatten Speiseraum und Betten für die Friedensfahrer frei gemacht. Und am Nachmittag nahm das normale Kinderdasein wieder seinen Lauf ...

  • DIE HEUTIGE ETAPPE

    Die heutige 6. Etappe führt von Berlin nach Leipzig über 193 Kilometer, und es ist die letzte Strecke ohne wesentliche Steigungen. Der Ehrenstart erfolgt um 11.40 Uhr in der Karl-Marx-Allee am Hotel Berolina. Der offizielle Start ist für 12 Uhr in der Puschkinallee vorgesehen. Mit der Ankunft im Leipziger Zentralstadion wird zwischen 16 ...

  • 3:1 für Olympiaauswahl

    Die Fußball-Olympiaauswahl der DDR gewann am Donnerstag vor Ankunft der Friedensfahrer im Berliner Walter- Ulbricht Stadion gegen den Aufsteiger zur 1. englischen Division Leeds United nach torloser erster Halbzeit mit 3 :1. Die Torfolge: 0 :1 Weston (60.), 1 • 1 Vogel (67.), 2 :1 und 3 :1 Körner (75 ...

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Jubel um Friedensfahrer Jugoslawische Delegation in der Volkskammer Erste Etappe des „achten Weltwunders" vollendet Tito empfing Leuschner un Unsere Vorschläge für Verständigung und das friedliche Leben der Jugend: Herzlicher Gruß den westdeutschen Freunden!
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