19. Apr.

Ausgabe vom 04.04.1964

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  • Vom ZK der SED wird uns dazu geschrieben:

    Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat auf seiner 5. Tagung vom 3. bis 7. Februar 1964 erneut zu der gegen die Einheit und Geschlossenheit der internationalen kommunistischen Bewegung, gegen den Marxismus-Leninismus und gegen die gemeinsamen Erklärungen der kommunistischen und Arbeiterparteien von 1957 und 1960 gerichteten Tätigkeit der Führung der Kommunistischen Partei Chinas Stellung genommen ...

  • Vier Fünftel noch zu drillen

    Ratschläge aus Muncheberg zur Bearbeitung des feuchten Bodens

    Berlin (ND). Noch vier Fünftel der vorgesejienen Fläche sind in der Republik mit Sommergetreide zu -bestellen. Das sind etwa 640 000 ha. Der Stand der einzelnen Bezirke ist sehr unterschiedlich. Während in den Bezirken Leipzig auf 68 Prozent, Cottbus auf 61,4 Prozent und Potsdam auf 44,9 Prozent das Sommergetreide im Boden ist, sind in-den Bezirken Neubrandenburg 3,9 Prozent und Rostock 4 Prozent gedrillt ...

  • Durch Wettbewerb zum „Q"

    Leipzig (ND). Während dieser Tage beraten die Abteilungsparteiorganisationen im Leipziger Schwermaschinenbau „S. M. Kirow" auf ihren Wahlversammlungen den Premnitzer Aufruf zum sozialistischen Wettbewerb anläßlich des 15. Geburtstages unserer Republik. Am Dienstag hatte bereits das Produktionskomitee des Werkes einen Entwurf für das Wettbewerbs-Aktionsprogramm" der Belegschaft diskutiert ...

  • Zu Gast bei einer NVA-Einheit

    Meeting mit der sowjetischen Delegation unter Marschall Malinowski

    Dresden (ND). Die vom Verteidigungsminister der UdSSR, Marschall der Sowjetunion Malinowski, geleitete Militärdelegation hat am Freitag eine mehrtägige Reise durch die DDR angetreten. Der erste Besuch der Gäste, die vom Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR Generalleutnant Heinz Keßler und weiteren hohen Offizieren der NVA begleitet werden, galt dabei einer Einheit der Luftstreitkräfte-Luftverteidigung im Süden der Republik ...

  • Chruschtschow: Wir gehen gemeinsam den Weg Lenins

    Große Rede des Führers der KPdSU auf Festakt in der Budapester Staatsoper

    Unter der lebhaften Zustimmung der Teilnehmer der Festveranstaltung, unter ihnen die führenden Repräsentanten der Ungarischen Volksrepublik — der Vorsitzende des Präsidialrates, Istvän Dobi, und der Erste Sekretär des ZK der USAP und Ministerpräsident, Jänos Kädär — rief Chruschtschow aus: „Es ist nicht zu bezweifeln, daß sich die marxistisch-leninistischen Parteien im Kampf gegen die Spalter unter dem großen Banner von Marx, Engels und Lenin noch enger zusammenschließen werden ...

  • Im Interesse der Völker

    Mit besonderem Ernst wies Chruschtschow darauf hin, daß die Hauptquelle der Kriegsgefahr in Europa, der westdeutsche Militarismus, noch existiert. „Die Völker der Sowjetunion, Ungarns und anderer sozialistischer Länder treten leidenschaftlich für die Beseitigung der Überreste des zweiten Weltkrieges ...

  • Völlige Einmütigkeit

    Genosse Chruschtschow würdigte ausführlich die brüderlichen Beziehungen, die sich zwischen der KPdSU und der USAP; zwischen der Sowjetunion und der Ungarischen Volksrepublik entwickelt haben. „Es hat sich eine herzliche FreundsGhaft und eine auf der Gleichberechtigung beruhende Zusammenarbeit herausgebildet, die mit jedem Jahr fester wird", sagte er ...

  • Festlicher Empfang in Berlin

    Berlin (ADN). Zu Ehren des 19. Jahrestages der Befreiung Ungarns vom faschistischen Joch gab der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Ungarischen Volksrepublik in der DDR, Jozsef Karpati, am Freitag in Berlin einen festlichen Empfang. Daran nahmen die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des ZK Kurt Hager, Bruno Leuschner, Albert Norden, Georg Ewald und Werner Jarowinsky, die Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR Volkskammerpräsident Prof ...

  • DFD bestätigte Entschließungsentwurf

    Berlin (ND). Den Entschließungsentwurf des Frauenkongresses der DDR im Juni 1964, der nunmehr zur öffentlichen Diskussion steht, und den Entwurf für die Änderungen zum Statut des DFD, bestätigte der Bundesvorstand des DFD in •einer 12. Sitzung am Freitag in Berlin. ' Ilse Thiele. Vorsitzende des Bundesvorstandes, berichtete über die bisherige Vorbereitung des Kongresses ...

  • Walter Ulbricht in Suhl

    Suhl (ADN). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, besuchte am Freitag in Begleitung der Kandidaten des Politbüros Hermann Axen, Dr. Erich "Apel und Dr. Günter Mittag die Bezirksstadt Suhl und informierte sich eingehend über die geplante Neugestaltung der Stadt ...

  • Hunderttausende streiken in Italien

    USA-Bergarbeiter im Ausstand

    Rom/Wasuington (ADN-Korr.). Hunderttausende italienische Werktätige stehen seit Freitag in einem 48-Stunden- Streik. Nachdem die Eisenbahner bereits am Donnerstagabend die Arbeit niedergelegt hatten, schlössen sich ihnen bis zum Freitagmorgen die Beschäftigten des Postund Telegrafenwesens sowie die Arbeiter und Angestellten anderer staatlicher Betriebe und Dienststellen an ...

  • USA-Segen für Putschisten

    Rebellen an der Macht Massenverhaftungen / Goulart im Exil Eio de Janeiro (ND/ADN). Nachdem am Donnerstagabend auch Porto Alegre kapitulierte, beherrschen die Putschisten die wichtigsten Zentren Brasiliens. Am Freitagmorgen gab ein Sprecher der 2. Armee bekannt, Präsident Goulart habe in Begleitung seiner Familie und engster Mitarbeiter das Land verlassen ...

  • Glückwünsche der DDR für Ungarn

    Repräsentanten unserer Republik zum Jahrestag der Befreiung

    Berlin (ADN). Zum 19. Jahrestag der Befreiung des ungarischen Volkes vom Faschismus durch die ruhmreiche Sowjetarmee übersandten der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, der Präsident der Volkskammer der DDR, Prof ...

Seite 2
  • Für die Geschlossenheit der internationalen kommunistischen Bewegung

    (Fortsetzung von Seite I; Diese neue Lage wird dadurch gekennzeichnet, daß die Führer der KP Chinas offen und direkt die Spaltung der kommunistischen Parteien und der kommunistischen Weltbewegung propagieren und in ihrer propagandistischen und praktischen Tätigkeit zum Generalangriff auf die Einheit der kommunistischen Weltbewegung angetreten sind ...

  • Glückwünsche der DDR für Ungarn

    (Fortsetzung »on Seite 1) tär des Zentralkomitees der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei und Vorsitzenden der Ungarischen Revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung, Jänos Kädär, dem Präsidenten der Nationalversammlung der Ungarischen Volksrepublik, Istvänne Vass, und dem Präsidenten des Landesrates der Patriotischen Volksfront der Ungarischen Volksrepublik, Gyula Källai, ein Glückwunschtelegramm ...

  • Einigung — mit wem?

    Der Westberliner Senator Schütz erklärte im Rundfunk, die Bundesregierung und der Senat hätten sich in der Passierscheinfrage auf eine gemeinsame Marschroute geeinigt. Sonderaktionen würden nicht stattfinden, von dieser Grundlinie lasse man sich nicht abbringen. Demnach müßte sich der Senat verpflichtet haben, sich jetzt und künftig- der Bonner Einmischung zu beugen ...

  • Das ganze „Reiseamt muß verschwinden -

    Unter dem Druck breiter Kreise ihrer Bevölkerung, die an wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Beziehungen mit der DDR interessiert sind, sahen sich die NATO-Staaten gezwungen, das widerrechtliche Alliierte Reiseamt in Westberlin zu einer Modifizierung der Reisebeschränkungen für DDR-Bürger in diese Länder zu veranlassen, die von den NATO- Staaten als Lockerung bezeichnet wird ...

  • Schützengräben des kalten Krieges zuschütten

    Der bekannte Arbeiterjugendfunktionär ging besonders auf die politische Bedeutung des Deutschlandtreffens für die Verständigung der deutschen Jugend und die Fortsetzung des offenen deutschen Gesprächs ein: hAls Person habe ich midi entschieden, ich werde dabeisein. Wer wie ich der Meinung ist, daß wir ...

  • Wir unterstützen Ihre Bemühungen

    Westdeutsche Persönlichkeiten telegrafieren an Walter Ulbricht

    Berlin (ND). Westdeutsche Persönlichkeiten wandten sich vor einigen Tagen, mit einem Telegramm an den Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht. Sie bitten die Regierung der DDR, alles In ihren Kräften Stehende zu tun, um zu einem für die Westberliner positiven Ergebnis in den kommenden Passierscheinverhandlungen zwischen der Regierung der DDR und dem Westberliner Senat zu gelangen ...

  • Den Fall Trettner endlich klären!

    Italienische Öffentlichkeit erwartet Antwort auf Parlamentsanfrage

    Rom (ADN-Korr./ND). Die italienische Öffentlichkeit hoffe, daß der Regierung nach dem Besuch von Verteidigungsminister Andreotti in Bonn eine sachliche Antwort auf die Parlamentsanfrage zum Fall Trettner möglich sein werde. Das erklärte der KPI-Abgeordnete Renato Sandri, einer der Unterzeichner der Interpellation, in einem Gespräch mit einem Reporter des »italienischen Fernsehens ...

  • Golo Mann verurteilt Revanchismus

    München (ND). In einem Interview mit der Hofer „Frankenpost" hat sich der Münchner Professor Golo Mann nachdrücklich gegen die revisionistische Bonner Ostpolitik gewandt' Er forderte die Bundesregierung auf, die territoriale Ordnung in Osteuropa aus freien Stücken anzuerkennen. Auf den Vorhalt des Interviewers, das sei doch keine „politische Moral", entgegnete Golo Mann: „Wer hat denn den Vernichtungskrieg gegen die Polen und gegen die Russen begonnen? Wer wollte denn die polnische Nation ...

  • KPD-Verbot aufheben

    Weiter schreibt Max Reimann an Willy Brandt: „Indem ich Ihnen vorschlage zu erwägen, wie die legalen Rechte der KPD wiederhergestellt werden können, denke ich daran, daß Ihre Partei während des Verbotsprozesses wiederholt den Verbotsantrag der Bundesregierung als falsch und das Verbot selbst als .politisch unklug« bezeichnet hat ...

  • Borm (FDP): CDU verhinderte Osterbesuche

    Berlin (ADN). Für ein neues Passierscheinabkommen hat sich der Westberliner FDP-Vorsitzende William Borm am Freitag auf dem 19. Landesparteitag der Westberliner FDP ausgesprochen. Gleichzeitig warf er der CDU vor, sie habe die Wiederholung der Weihnachtspassierscheinvereinbarung vereitelt. Borm bezeichnete ...

  • Querschüsse aus Bonn

    Berlin (ADN/ND). Die Bonner Regierung und die CDU errichten immer neue Barrieren gegen Erfolge in den Passierscheinverhandlungen gerade zu einer Zeit, da die Wünsche und Hoffnungen der Westberliner auf eine neue Übereinkunft gerichtet sind. Während sich die passierscheininteressierten Westberliner gerade in diesen Tagen vor dem Wiederbeginn der Gespräche zwischen dem DDR-Staatssekretär Wendt und dem Westberliner Senatsrat Korber am 8 ...

  • Unrechtsurteil gegen Herterich aufgehoben

    München (ADN). Das bayrische Oberste Landesgericht hat am Donnerstag ein juristisch unhaltbares Urteil des Würzburger Landgerichts gegen den Würzburger Arzt Dr. Elmar Herterich aufgehoben. Auf Betreiben der ehemalige!! Nazis in der Würzburger Verwaltung und Justiz, die von Herterich entlarvt worden waren, wurde der Arzt am 24 ...

  • Magnet Deutschlandtreffen Westdeutsche Jugendgruppen bereiten sich auf das Pfingsttreffen mit der DDR-Jugend vor

    Duisburg (ND). Das Deutschlandtreffen der Jugend Pfingsten in Berlin wirkt auf viele westdeutsche Jugendgruppen wie ein Magnet. Das erklärte der langjährige niederrheinische Falkenbezirkssekretär Fritz Meinicke aus Oberhausen in einem Interview mit äer westdeutschen Zeitung „tatsachen". „Ich weiß, daß in den Jugendgruppen eine starke Bereitschaft besteht, nach Berlin zu fahren", betonte er ...

  • Falken und FDJler ehrten Naziopfer

    Berlin (ADN/ND). 300 Westberliner Jugendliche sind von einer Gedenkfahrt zum ehemaligen Nazikonzentrationslager Struthof-Natzweiler in der Nähe von Strasbourg zurückgekehrt, wo sie die Opfer des Faschismus ehrten. Die Fahrt war trotz heftiger Angriffe der Ultrapresse von den Westberliner Falken organisiert worden ...

  • SPD-Landtagsabgeordnete gegen KPD-Verbot

    Duisburg (ADN). Dr. Heinz Nehrung und Heinrich Jochem, SPD-Landtagsabgeordnete aus Oberhausen, haben sich in einem Interview mit der Duisburger Wochenzeitung „tatsachen" für die Wiederherstellung der Legalität der KPD ausgesprochen. Dr. Nehrling sagte, es sei vor allem Sache der Regierung, einiges zu tun ...

  • Max Reimann an Willy Brandt

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPD, Max Reimann, hat in einem Schreiben an den SPD-Vorsitzenden Willy Brandt appelliert, die Möglichkeiten zu prüfen, die die SPD hat, um das widerrechtliche Verbotsurteil gegen die KPD beseitigen zu helfen. Das berichtete der Deutsche Freiheitssender 904 am Freitagabend ...

  • „Christ und Welt": Ausweglose Außenpolitik

    Stuttgart (ADN). Der bestehende Zustand der Ausweglosigkeit in der Bonner Außenpolitik kann nur durch die Verbesserung der Beziehungen zur Sowjetunion beendet werden. Zu dieser Schlußfolgerung gelangt das klerikale Stuttgarter Wochenblatt „Christ und Welt" in seiner jüngsten Ausgabe. Dabei wird Bonn vor einer „Fortsetzung von Adenauers nicht vorhandener Ostpolitik" gewarnt, „in die wir zurückzufallen drohen" ...

  • Ausgewiesen

    Berlin (ADN). Von der Vollstreckung der Freiheitsstrafe von neun Monaten Gefängnis, die am Donnerstag vom Bezirksgericht Leipzig gegen den dänischen Staatsangehörigen Holger Aaskov wegen umfangreicher Vergehen gegen das Zollgesetz der DDR verhängt wurde, ist Abstand genommen worden. Wie aus einer Mitteilung ...

  • „Morgenpost" (3. 4.)

    Das Westberliner Springer-Blatt hebt im Fettdruck eine frühere Äußerung Erhards hervor, es dürfe „nicht in alle Ewigkeit verhandelt werden". Zynisch spricht das Blatt von einem Abbruch der Verhandlungen, noch bevor ein Gespräch stattgefunden hat: „. . . rechnen eingeweihte Kreise damit, daß die Bundesregierung Ende Mai oder Anfang Juni einen Schlußpunkt setzen wird ...

  • „Der Tagesspiegel" (2.4.)

    ^Sowohl der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Vizekanzler Mende, als auch der geschäftsführende CDU-Vorsitzende Dufhues hatten sich über Ostern für eine Übertragung der Passierscheinverhandlungen, die am Mittwoch nächster Woche wiederaufgenommen werden sollen, an die Treuhandstelle ausgesprochen ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär: Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

  • „Frankfurter Allgemeine" (5.3.)

    „Wir müssen wahrnehmen, daß die Verantwortung wohl nie zuvor so ausschließlich (oder doch so vorwiegend) an deutsche Instanzen — und das heißt an diejenigen der Bundesrepublik — gelangt ist wie im Fall der Berliner Passierscheinfrage."

  • fcDie Welt" (2. 4.)

    Die Bundesregierung sei nach wie vor bestrebt, „die Verhandlungen über eine dauerhafte Passierscheinlösung mit Fragen des Interzonenhandels zu koppeln".

Seite 3
  • der kommunistischen Bericht des Genossen M. A. Suslow auf dem Plenum des ZK der KPdSU am 14.2.1964 Weltbewegun Genossen!

    Das Plenum des Zentralkomitees der KPdSU beriet Grundfragen der Entwicklung der Landwirtschaft, die für unser Land, für das Sowjetvolk von wichtigster Bedeutung sind. Das Plenum findet in einer Situation der völligen Einmütigkeit des Zentralkomitees, der gesamten Partei, des ganzen Sowjetvolkes statt ...

  • Beschluß des Februar-Plenums des ZK der KPdSU

    Moskau (ADN). Der Beschluß des Februar-Plenums des ZK der KPdSU hat folgenden Wortlaut: ,. Das Plenum des ZK der KPdSU, das den Informationsbericht des Mitglieds des Präsidiums und Sekretärs des ZK der KPdSU, Genossen M. A. Suslow, „Der Kampf der KPdSU um die Geschlossenheit der kommunistischen Weltbewegung" ...

  • I. Zwei Arten des Herangehens an die Frage der Rolle des Weltsystems des Sozialismus

    Die grundlegenden Veränderungen, die sich nach dem zweiten Weltkrieg in der Weit vollzogen haben, hängen vor allem mit der Entstehung und Entwicklung des Weltsystems des Sozialismus zusammen. Die Länder der sozialistischen Gemeinschaft sind die Hauptstütze aller revolutionären Kräfte der Gegenwart, eine feste Stütze des Weltfriedens ...

  • KPHSTT

    Die Errungenschaften der Länder des Sozialismus und der gesamten kommunistischen Weltbewegung stehen außer Zweifel. Aber unsere Erfolge könnten noch bedeutender sein, gäbe es nicht die ernsthaften Schwierigkeiten, die im sozialistischen Lager und in der kommunistischen Bewegung im Zusammenhang mit der Spaltungstätigkeit der Führer der Kommunistischen Partei Chinas entstanden sind ...

Seite 4
  • (Fortsetzung von Seite 3)

    sehen Ländern die Erfolge der sozialistischen Staaten auf dem Gebiet des Wirtschaftsaufbaus, der Hebung des Lebensstandards, der Werktätigen, bei der Entfaltung der Demokratie und der Heranziehung der Massen an die Leitung des Staates sehen, überzeugen sie sich praktisch davon, daß die Befriedigung der Lebensbedürfnisse des werktätigen Volkes nur auf dem Wege des Sozialismus möglich ist ...

  • II. Fragen des Krieges, Friedens und der Revolution

    Genossen! Das Schicksal unserer großen Sache, das Schicksal der Völker hängt in entscheidendem Maße von den richtigen strategischen und taktischen Zielsetzungen der kommunistischen Bewegung in den Fragen des Krieges, des Friedens und der Revolution ab. In der gegenwärtigen Epoche ist es besonders wichtig, ...

Seite 5
  • (Fortsetzung von Seite 4)

    die durchklingt: „Es ist unmöglich, einen Krieg zu verhindern." Mit den Äußerungen der chinesischen Führer gegen die Politik der friedlichen Koexistenz eng verbunden ist ihre Position in den Fragen der Abrüstung, der internationalen Verhandlungen der sozialistischen Länder mit den Westmächten. Die Abrüstung betrachten sie als ^Illusion", als „nicht zu verwirklichende Losung", die nur dazu angetan sei, die Völker irrezuführen ...

  • III. Der Kurs der Führer der KPCh auf die Isolierung der nationalen Befreiungsbewegung von der internationalen Arbeiterklasse

    Besondere Hoffnungen setzen die chinesischen Führer darauf, die nationale Befreiungsbewegung für ihre Zwecke einzuspannen. Der Zusammenbruch des Kolonialsystems des Imperialismus, die Aufgaben und die Perspektiven der befreiten Länder gehören zu den Kardinalproblemen des sozialen Fortschritts der ganzen Menschheit ...

Seite 6
  • (Fortsetzung von Seite 5)

    nas, Malis und einiger anderer Länder die Aufgabe des bewaffneten Aufstands Stehe. Eine solche Zielsetzung läuft im Grunde genommen auf eine Unterstützung der Reaktionäre hinaus, die die dort existierenden Regierungen stürzen wollen. Nichts außer Schaden würde der Versuch zur Verwirklichung dieser Zielsetzung in solchen Ländern wie beispielsweise Indonesien und Ceylon anrichten ...

  • IV. Über die sowjetisch-chinesischen Beziehungen

    Genossen! Das ZK der KPdSU und die Sowjetregierung haben der Entwicklung der Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China stets große Bedeutung beigemessen. Die Einstellung unserer Partei zur KP Chinas und zum chinesischen Volk ist wahrhaft uneigennützig und internationalistisch. ; Im Laufe vieler Jahre haben wir die Werktätigen Chinas und ihre kommunistische Avantgarde im Kampf für die Unabhängigkeit und für den Sieg der sozialistischen Revolution unterstützt ...

Seite 7
  • V. Die Angriffe der Führer der KP Chinas auf das Programm der KPdSU

    Genossen! In letzter Zeit haben die Führer der KPCh ihre Polemik auch auf die Fragen der inneren Entwicklung der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Länder ausgedehnt. Als Mittelpunkt ihrer Angriffe wählten sie da*s Programm der KPdSU. Es ist allgemein anerkannt, daß das Programm unserer Partei ...

  • (Fortsetzung von Seite 6)

    volksdemokratischen Ländern gemacht, wo in jenen Jahren noch sowjetische Spezialisten tätig waren. Da es keinen Bedarf an ausländischen Spezialisten mehr gab, wurden diese Vorschläge von allen Ländern akzeptiert, mit Ausnahme der VR China, deren Regierung darum bat, die sowjetischen Spezialisten noch für eine gewisse Zeit in China zu lassen ...

  • VI. Die spalterische Tätigkeit der chinesischen Führer in der kommunistischen Weltbewegung

    Außerordentlich verstärkt hat sich in letzter Zeit die Wühltätigkeit der chinesischen Führer, die darauf abzielt, sowohl die ganze kommunistische Weltbewegung als auch eine Reihe marxistisch-leninistischer Parteien zu spalten. Die spalterischen Aktionen haben einen unverhüllten Charakter angenommen, sie werden an breiter Front vorgetragen und zeichnen sich durch besonders raffinierte und beispiellose Methoden aus ...

Seite 8
  • Fortsetzung Auf Seite

    B 4. April 1964 / ND / Nr. 93, Seite 8 Der Kampf der KPdSU für die Geschlossenheit der kommunistischen Weltbewegung (Fortsetzung von Seite 7) Die Führung der KPCh geht offensichtlich darauf aus, unter ihrer eigenen Ägide irgendeinen besonderen internationalen Block zu bilden urjd diesen der kommunistischen Weltbewegung als Instrument des verstärkten Kampfes gegen sie entgegenzustellen ...

  • (Fortsetzung von Seite 7)

    Die Führung der KPCh geht offensichtlich darauf aus, unter ihrer eigenen Ägide irgendeinen besonderen internationalen Block zu bilden urjd diesen der kommunistischen Weltbewegung als Instrument des verstärkten Kampfes gegen sie entgegenzustellen. Die chinesischen Vertreter in den internationalen demokratischen Vereinigungen haben ihre Spaltertätigkeit außerordentlich verstärkt ...

  • vii

    Über die Gefahr der kleinbürgerlichen, nationalistischen, neotrotzkistischen Abweichungen

    Wie auch die Marxisten-Leninisten der ganzen Welt können sich die sowjetischen Kommunisten nicht lediglich auf die Kritik und die politische Einschätzung der falschen, antileninistischen Anschauungen der Führung der Kommunistischen Partei Chinas beschränken. Bei jedem von uns taucht unweigerlich die ...

Seite 9
Seite 10
  • Der Kampf der KPdSU für die Geschlossenheit der kommunistischen Weltbewegung

    (Fortsetzuna von Seite- 9)

    lichkeit und Prinzipienfestigkeit — ist der anerkannte Führer unserer Partei und des Volkes. Er bringt die ureigensten Gedanken und Erwartungen der Sowjetmenschen zum Ausdruck. Die Leninsche Linie, die unsere Partei verfolgt, ist vom Zentralkomitee und von N. S. Chruschtschow nicht zu trennen. Diese Linie hat das Prestige unseres Landes auf internationaler Ebene unermeßlich erhöht und die Autorität unseres Landes in den Augen der Werktätigen der ganzen Welt verstärkt ...

  • Wie lernt man in der DDR ?

    Prof. Dr. Helmut X'l e i n und Peter Zoche erläuterten dem „ND" eine lobenswerte Idee

    Die vielen Gäste, die -Pfingsten zum Deutschlandtreffen nach Berlin kommen, haben auch rege geistige Interessen. Einige Wissenschaftler der Hauptstadt haben sich deshalb etwas Besonderes ausgedacht. Wir sprachen darüber mit Prof. Dr. Helmut Klein von der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität und Peter Zoche, FDJ-Sekretär an der gleichen Fakultät; ND: Zum Deutschlandtreffen erwarten wir bekanntlich auch viele westdeutsche Gäste ...

  • Schauspiel von Arnold Zweig

    Mit Arnold Zweigs frühem Schauspiel „Ritualmord in Ungarn" erschien am vergangenen Karfreitag ein Bühnenwerk auf dem Bildschirm, das ein weiteres Mal am Beispiel eines historischen Vorganges zeigt, wie unter konkreten gesellschaftlichen Umständen der antisemitische Rufund Menschenmord von eben denen in Szene gesetzt wird, die eine Verschleierung ihrer eignen Absichten benötigen ...

  • Ökonomie der Zeit

    in dpr Schule? Nur um zu hospitieren, waren die Genossen der Kreisleitung, Kreisschulrat Gerhard Graß und einige andere Gäste nicht gekommen. Für den Nachmittag war eine Sitzung des Pädagogischen Rates einberufen worden, an der sie ebenfalls teilnahmen. Diesmal ging es um etwas für diese Schule völlig Neues: Die Parteiorganisation der Schule umriß in groben Zügen ihren Arbeitsplan, den sie auf der kommenden Wahlberichtsversammlung beschließen möchte ...

  • Heimliche Wandervögel

    Einige unangenehme Dinge passierten in jüngster Zeit an der Schule, die — obwohl schon gründlich darüber gesprochen wurde — doch noch einmal in Erinnerung gerufen werden mußten. Drei Schüler waren unlängst heimlich ausgerückt. Sie wurden von der Volkspolizei aufgelesen. Als Grund gaben die Ausreißer an, daß sie Angst vor ihren Eltern und vor diesem oder jenem Lehrer hätten ...

  • Gäste in der Schule

    .Wie im Kreis Fürstenwalde (Spree) die Parteiwahlen vorbereitet werden

    Nicht überraschend, sondern seit Tagen darauf vorbereitet, erhielt die 6. Oberschule Fürstenwalde den Besuch des 1. Sekretärs und anderer Mitarbeiter der Kreisleitung der Partei. „Man will uns wohl kontrollieren?" fragte skeptisch ein Kollege, als bekannt wurde, daß diese Genossen am Unterricht teilnehmen •würden ...

  • Ehrenamtliche Instrukteure

    War der Besuch von Genossen dei Kreisleitung an einer Schule als Parade gedacht? Nein. Das gehört zum neuer Arbeitsstil der Leitung. Wenige Tage zuvor waren die Genossen in landwirtschaftlichen Schwerpunkten und erlebten wie dank guter Vorbereitung der Parteiwahlen, ungezählte parteilose Genossenschaftsbauern die Parteiarbeit der Grundorganisationen bereicherten ...

  • Reifenwerk und Schule

    Die 9. Klasse erhält im Reifenwerk die berufliche Grundausbildung. Die Betreuer geben sich große Mühe, sagte der Genosse Albrecht, aber ein gutes Gespann sind Schule und Betrieb noch nicht. „Wer von den leitenden Mitarbeitern des Reifenwerkes nimmt an den Versammlungen der Schulparteiorganisation teil?" fragte Genosse Buchholz ...

  • Weiskopf-Preis für Prof. Rudolf Schaller

    Berlin (ND). Aus Anlaß des 64. Geburtstages von Franz Carl Weiskopl wurde am Freitag der von der Witwe des Dichters gestiftete F.-C.-Weiskopf-Preis der Deutschen Akademie der Künste an Professor Rudolf Schauer für seine Überr Setzung der Dramen William Shakespeares verliehen, die durch eine philologisch getreue und moderne Sprache dem Werk des Dichters neue Wirkungsmpgiichkeiten erschließen ...

  • Prof. Rudolf Bergander neuer Rektor in Dresden

    Dresden (ADN). Als neuer Rektor der Hochschule für Bildende Künste in Dresden übernahm Nationalpreisträger Prof.' Rudolf Bergander die Amtsgeschäfte dieser künstlerischen Bildungsstätte. „Im Sinne von Bitterfeld bekenne ich mich zum sozialistischen Realismus. Mein Wunsch ist, die Dozenten und das Lehrerkollegium zu einem festen Kollektiv zusammenzuschließen, das seine Aufgabe in der Erziehung junger Sozialisten sieht", sagte Prof ...

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  • Lernende Jugend^

    Schritt für Schritt nach vorn! Das bedeutete, einen geschulten Facharbeiterstamm im Betrieb zu entwickeln, Fortbildungseinrichtungen zu schaffen und der Jugend des Betriebes mutig Verantwortung zu übertragen. Heute kann sich die Maschinenfabrik „4. April" auf 500 Jugendliche stützen, die einen Patenschaftsvertrag ...

  • Frühjahr 1945

    Eine Wende brachte für uns erst das Frühjahr 1945, der Tag der Befreiung des Landes." Karoly Tillhoff erlebte auch diesen Tag In .seinem' Betrieb: „Noch war es ein kapitalistisches Werk. Aber wir hatten bereits vor diesem Zeitpunkt ein ,Werk- Btattkomitee' gegründet, einen Vorläufer unserer Gewerkschaftsleitung ...

  • Vor 41 Jahren

    Karoly Tillhoff geht den Weg seit 41 Jahren. Als er 1923 das erste Mal durch das Fabriktor trat, herrschte der Hauptaktionär der „Brünner Maschinenfabrik Nr. 1", Herr Istvan Roeck, über 500 Arbeiter, unter denen Karoly der jüngste Lehrling war. Heute kommt Tillhoff als einer der besten Werkmeister durch das Tor ...

  • Heftige Gegensätze unter Brasiliens Rechtsrebellen Bewaffnung der zu Goulart stehenden Volksmassen wurde von Reaktion vereitelt

    Bio de Janeiro (ND/ADN). Nachdem Teile der noch loyalen 3. Armee im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul einen Kampf ablehnten oder auf die Seite der Rechtsputschisten übergingen, hatte sich am Donnerstag die militärische Laee der Regierung Goulart rasch verschlechtert. Zuvor hatte sich die bislang als zuverlässig geltende 1 ...

  • Zuerst IG-Farben

    Der wesentliche Unterschied zwischen dem Regierungsentwurf und dem Initiativantrag der erwähnten 115 Abgeordneten liegt einmal in der Höhe der Entschädigungssumme und zum anderen in der im Initiativantrag vorgesehenen Bestimmung, daß vor allem sogenannte juristische Personen vorrangig „entschädigt" werden sollen ...

  • „Combat": DDR voller Dynamik

    Artikelserie der bürgerlichen Pariser Zeitung über unsere Republik

    Paris (ADN-Korr.) „Die Deutsche Demokratische Republik existiert, und diese Existenz wird mehr und mehr durch ihre Produktionsziffern demonstriert. Dies andere Deutschland, das aus einem Stadium der Experimente zur wissenschaftlichen 'Planung übergegangen ist, erfährt zugleich die Wirkungen einer neuen Dynamik ...

  • Delegation am Brandenburger Tor

    Kommunalpolitiker aus Ivry fordern engere Kontakte mit DDR

    Berlin (ADN). Die Studiendelegation der KPF unter Leitung von Georges Seguy, Mitglied des Politbüros der KPF und Generalsekretär der CGT-Föderatiön der Eisenbahner, besuchte am Freitag die Staatsgrenze am Brandenburger Tor. „Sie können den Soldaten sagen, daß der Tag kommen wird, an dem nicht mehr die ...

  • Nochmals: Irrtümer

    Gestern befaßten wir uns mit den „Irrtümern" Bonns in der Angelegenheit von Bundeswehrtransporten auf Schienenwegen der DDR nach Westberlin. Ein Bonner Regierungssprecher hatte behauptet, einem untergeordneten Beamten sei „ein Irrtum" unterlaufen, als er das Fernschreiben an die Deutsche Reichsbahn abschickte ...

  • Geographisches

    Ein amerikanischer Diplomat namens Attwood hat folgenden hübschen Ausspruch getan: Da Sansibar sich zur Volksrepublik erklärt habe, sei es dabei, sich „in eine Art nichtafrikanischen Staat zu verwandeln". Natürlich ist diese patentwürdige Denkart nicht ganz neu. Seit zum Beispiel in Kuba da3 Volk herrscht, verhält sich ja auch Kuba „unamerikanisch", ist also „eine Art nichtamerikanischer Staat" ...

  • Abrüstung durch Teilmaßnahmen

    Plenartagung des 18rStaaten-Abrüstungsausschusses in Genf

    Genf (ADN-Korr.). Teilmaßnahmen zur Internationalem Entspannung und zur Erleichterung der Abrüstung standen am Donnerstag in der Plenartagung des 18- Staaten-Abrüstungsausschusses zur Debatte. Der rumänische Chefdelegierte, Botschafter Dumitrescu, regte an, der Ausschuß solle sich in seinen Debatten über Teilmaßnahmen auf solche Maßnahmen konzentrieren, die keine Kontrolle oder Inspektion erfordern ...

  • Es war nicht Unbekümmertheit

    Aber soviel ahnungslose Unbekümmertheit billigte die Öffentlichkeit aufii Herrn Lübke diesmal nicht zu, daß er die höchste bundesdeutsche Auszeichnung einem IG-Farben-Boß an die Brust hängen konnte, der just zur selben Stunde von einem DDR-Sachverständigen vor dem Frankfurter Schwurgericht als Mitorganisator der industriellen Menschenverwertung in Auschwitz angeklagt wurde ...

  • Der Unterschied

    Während des zweiten Weltkrieges arbeiteten die' großen Konzerne, nicht zuletzt die IG-Farben, direkt und ohne Verhüllung mit dem faschistischen Staatsapparat zusammen. Sie erteilten über ihre Bosse, die wie Bütefisch meist selbst hohe SS-Führer waren, direkt ihre Befehle an die Exekutive. Heute treten plötzlich 115 Abgeordnete der Regierungskoalition mit einem Initiativgesetzentwurf auf ...

  • Der große Coup

    115 Bundestagsabgeordnete planen eine „Lex IG-Farben" Von unserem Bonner Korrespondenten Werner 011 o

    tivantrag von 115 Abgeordneten der Regierungskoalition unterbreitet. „Hinter ihnen", so erklärte der Ausschußvorsitzende Hirsch, „steht eine gut fundierte Lobby", auf gut deutsch, eine mächtige Interessengruppe, die mit allen Mitteln, vornehmlich durch Korruption, ihre Wünsche im Parlament durchsetzen will ...

  • Milliarden an Verbrecher

    Das vorgesehene „Reparationsschädengesetz" soll einige „offene Posten" auf der Liste der „Kriegsfolgeschäden regulieren". Also eine Beseitigung der Überreste des zweiten Weltkrieges — allerdings so, wie Bonn es gich vorstellt. Welche „offenen Posten" sind das, die nun durch Gesetz „reguliert" werden sollen? "1 Sogenannte Reparationsschäden ...

  • Berliner Abkommen gewürdigt

    In einem weiteren Beitrag über die DDR unterstreicht das Blatt die positive Bedeutung des Berliner Passierscheinabkommens vom Dezember vergangenen Jahres und stellt fest, daß „niemand den Führern der DDR das Verdienst dafür absprechen kann". In deutscher Sprache zitiert der „Combat" eine Losung in der DDR-Hauptstadt: „Die Vertreter beider Regierungen können in Deutschland miteinander verhandeln, sie brauchen keine Umwege über Washington, Paris und London ...

  • Karoly Tillhoffs Weg

    Zum 19. Jahrestag der Befreiung Ungarns / Von Witta Vogel

    A prilis 4. Gepgyär — Maschinenfabrik 99"- 4. April". Der Name leuchtet unter einem fünfgezackten roten Stern von einer der4 großen Budapester Fabriken. Einrichtungen für Dampfkraftwerke, Wasseraufbereitungsanlagen, Kompressoren und Armaturen stehen auf dem Programm des Betriebes. Tag für Tag führt der Weg der 2000 Arbeiter vorbei an dem hohen Hauptgebäude mit dem verpflichtenden Namen ...

  • „Große Möglichkeiten"

    Amsterdam (ADN-Korr.). „Der Handel mit der DDR bietet den Niederlanden in den nächsten Jahren große Möglichkeiten, die wir nutzen müssen", erklärte der niederländische Parlamentsabgeordnete Sidney James van den Bergh, Vorstandsmitglied des Unileverkonzerns, in einem Gespräch mit dem Amsterdamer ADN- Korrespondenten ...

  • Abschied von Leipzig

    Eine Gruppe französischer Kommunalpolitiker aus dem Departement Rhone, die seit dem 28. März im Bezirk Leipzig weilte, ist jetzt vom Mitglied des Staatsrates und Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Leipzig, Erich Grützner, herzlich verabschiedet worden. Die acht Mitglieder der Delegation — Bürgermeister ...

  • Wassergefahr am Bug

    Warschau (ND-Korr.). Der Wasserstand der Weichsel ist am Freitag in der polnischen Hauptstadt merklich gesunken. Die Flutwelle erstreckt sich gegenwärtig von Modlin bis Plock. Trotz tagelanger großer Anstrengungen Hunderter freiwilliger Helfer brach zwischen Jablonna und Nowy Dwor ein Deich und überflutete mehrere Dörfer ...

  • Dank AU Sabris

    Berlin (ADN). Der Ministerpräsident der VAR, Ali Sabri, übermittelte dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, folgendes Telegramm: „Ich möchte Eurer Exzellenz und den Mitgliedern Ihres Kabinetts meinen aufrichtigen Dank für Ihre freundliche Glückwunschbotschaft anläßlich meiner Ernennung zum Ministerpräsidenten der Vereinigten Arabischen Republik aussprechen ...

  • Arbeiter sollen zahlen

    Luxemburg (ADN). Auf Kosten der Werktätigen sollen nunmehr die ständig wachsenden Inflationstendenzen in Westeuropa eingedämmt werden. Entsprechende Empfehlungen haben die EWG- Finanzminister auf ihren Sitzungen am Donnerstag und Freitag in Luxemburg ausgearbeitet. Wie die Nachrichtenagentur Reuter berichtet, schlagen die Finanzminister in einer „Anti-Inflationsaktion" vor, die schleichende Geldentwertung in den EWG-Ländern vor allem durch einen Lohnstopp zu bekämpfen ...

  • Nazis provozierten

    Haifa (ADN). Ein israelisches Gericht in Haifa hat zwei westdeutsche Seeleute zu sieben Tagen Gefängnis und einer Geldstrafe von 1500 israelischen Pfund verurteilt. Während des Passahfestes waren sie in faschistischer Manier in eine jüdische Wohnung eingedrungen und hatten „Heil Hitler" gerufen. Wegen einer weiteren Provokation ähnlicher Art wurden sie zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt ...

  • Botschafter Kohrt in Peking eingetroffen

    Peking (ADN-Korr.). Der neuernannte Botschafter der DDR in der Volksrepublik China, Günter Kohrt, ist am Freitag auf dem Luftweg in Peking eingetroffen. Er wurde vom Leiter der Protokollabteilung im chinesischen Außenministerium, Yue Pei-wen, begrüßt. Anwesend waren ferner die Mitarbeiter der Botschaft der DDR sowie die Botschafter und Geschäftsträger der anderen sozialistischen Länder ...

  • Massenstreiks in Chile

    Santiago de Chile (ADN). Hunderttausende Beschäftigte staatlicher Verwaltungen und Industriebetriebe in Chile haben sich dem am Mittwoch begonnenen 72-Stunden-Streik angeschlossen. Inzwischen traten auch über 100 000 Arbeiter des privaten Wirtschaftssektors in den Ausstand. Die Streikenden fordern höhere Löhne und entschiedene Maßnahmen gegen die zunehmende Teuerung ...

  • Stikker tritt zurück

    Paris (ADN). NATO-Generalsekretär Dirk Stikker will zurücktreten. Der ehemalige niederländische Außenminister gab seinen Beschluß am Freitag vor dem Ständigen NATO-Rat in Paris bekannt. Stikker nannte keinen genauen Termin, sprach aber vom Sommer dieses Jahres. Er müsse aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen,' erklärte er ...

Seite 13
  • Interview

    Heinrich Rau Bronzebüste von Gerhard Geyer, Halle 1964 Erinnerungen an Heinrich Rau Heinrich Rau war eine Persönlichkeit, die uns jüngeren Genossen Respekt und Hochachtung abverlangte, an die wir uns gern und dankbar erinnern. Ich hatte das Glück, ihn durch meine Tätigkeit im Kulturhaus oft aus nächster Nähe zu sehen und mit ...

  • Helmut Sakowski antwortet:

    Lieber Herr Mittag! Ich bin kein Theoretiker, und Sie müssen mir erlauben, daß ich meine Antwort nicht ganz ernstwissenschaftlich formuliere. Bisher habe ich nur Gegenwartsstücke geschrieben. Und manchmal hatte ich nicht eben ermutigende Erlebnisse mit Publikum und Kunstkritik. Und manchmal, das müssen Sie glauben, hätte ich mich tatsächlich gerne ins historische Gewand geflüchtet ...

  • Erinnerungen an Heinrich Rau

    Heinrich Rau war eine Persönlichkeit, die uns jüngeren Genossen Respekt und Hochachtung abverlangte, an die wir uns gern und dankbar erinnern. Ich hatte das Glück, ihn durch meine Tätigkeit im Kulturhaus oft aus nächster Nähe zu sehen und mit .ihm zu sprechen. Oft, ja immer, wenn es seine so knapp bemessene Zeit erlaubte, war er in Wildau bei seinen Schwermaschinenbauern ...

  • Der Auftrag

    Ich muß sehr hilflos dreingeschaut haben, als die Verkäuferin bedauernd die Schulter hob. Dabei gibt es nur ein einziges Fachgeschäft dieser Art, und ich hatte den Auftrag, eine Büste unseres Genossen Heinrich Rau für unser Werk, das seinen Namen trägt, mitzubringen. Viele Wildauer hatten ihn als Minister für Maschinenbau kennenund schätzengelernt ...

  • Dem Theater mehr Feuerresen

    LJ

    Im folgenden Leserbrief und in seiner Beantwortung durch Helmut Sakowski sowie auf den Seiten 2 und 3 dieser Beilage findet der Leser einige Beiträge, mit denen wir die Diskussion übst Probleme des künstlerischen Schaffens fortsetzen. ■ Diesmal ist der Gegenstand des Streitgesprächs die Situation der zeitgenössischen Dramatik, die auf der zweiten Bitterfelder Konferenz ebenfalls Zur Debatte stehen wird ...

Seite 14
  • Von Hedda Zinner

    ragenden Inszenierungen von Reinhardt, Engel, Jeßner usw, zu Theaterdrlebnissen gemacht. Daraus ergeben sich aktuelle Fragen für uns. Warum mußte Harald Hauser sein „Night-Step" erst in Prag und dann in Rostockur-'bzw. erstaufführen lassen? Warum konnte sich Rostock Hausers „Barbara" - ein Stück unmittelbarster ...

  • undBühn

    e

    Reifegrad unserer Menschen. Das lä,ßt sich statistisch und praktisch beweisen. Tatsache ist, daß unser Publikum das eine Gegenwartsstück gern besucht, das andere meidet. „Und das am Heiligabend" war ein Bestseller. Andere tschechoslowakische und ungarische Stücke, die sich sehr politisch (das heißt künstlerisch parteinehmend) mit brennenden Gegenwartsproblemen beschäftigen, finden -starken ...

  • Dem Theater mehr Feuerresen

    befriedigt die Lust am Spiel, am Mitspielen bei aufregenden Geschichten? (Oder wird dem Menschen auf der Gegenwartsbühne noch allzuoft zugemutet: vordergründige Belehrung und wenig vergnügliche Denkarbeit ..., wie sie der Bildschirm in einer eutsemachten Reportage sogar vergnüglich bieten kann.) Wozu ...

  • Dramatik

    Der Prozeß der technisch-wissenschaftlichen Umgestaltung unserer Volkswirtschaft im Sinne des neuen ökonomischen Systems zeitigt, wie könnte es anders sein, Auswirkungen auch auf allen Gebieten des Überbaus. In der Literatur beweisen die leidenschaftlichen Diskussionen um „Ole Bienkopp", ,',Der geteilte ...

  • Von Hans Pfeiffer

    verlangt und uns mit diesem Verlangen verfolgt. Die, Hauptforderung von Bitterfeld - Verbindung'des Schriftstellers' mid den arbeitenden Menschen in der Produktion - Ist von den meisten Dramatikern erfüllt worden. Sie sehen sich heute vor einer neuen Notwendigkeit: die wissenschaftliche Organisierung unserer Gesellschaft auch von oben mit ihren Problemen und Konflikten kennenzulernen ...

Seite 15
  • Helden, die lieben und hassen

    Max Walter Schulz stellt am Anfang eines Artikels über den modernen Roman (Forum 4/64) die rhetorische Frage: „Soll denn der Zimmermann keine Dielen mehr legen, weil die Menschen so hoch fliegen?" In der Frage ist eine bejahende Antwort enthalten, und dagegen lassen sich natürlich Einwände erheben. Zwar gibt es keine direkten kausalen Beziehungen zwischen einem Zimmermann etwa aus dem Baukombinat Leipzig und Juri Gagarin oder Valentina Tereschkowa ...

  • Versuch mit Tatsachen

    Tatsache ist, daß unsere dramatische Literatur noch bei weitem keine so bewegenden Werke über das Hier und Heute herausgebracht hat wie die Epik. Sind unsere Dramatiker weniger mit dem Leben verbunden als ihre erzählenden Kollegen? Kaum einzusehen. Verstehen sie weniger von ihrem Handwerk? Schon eher möglich, obwohl nicht zu verstehen ist, wie sie es dann in zunehmendem Maße fertigbringen, Romane erfolgreich zu dramatisieren ...

  • Von Horst Kleineidam

    die man zum Freund haben möchte und die man nicht schon vergessen hat, wenn man das Buch wieder in das Regal stellt oder wenn man sich ini Foyer den Mantel anzieht. Wir haben auch durch die Literatur zu beweisen, daß die geschichtliche Entwicklung der deutschen Nation durch den Aufbau der sozialistischen Gesellschaftsordnung in unserer Republik weitergeführt wird ...

  • Rafael Alberti .

    In der Morgenfrühe der Levkoje. Nachdichtung aus dem Spanischen von Erich und Katja Arendt. (Reclams Universal-Bibliothek. Neue Ausstattung Bd. 133.) Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig, 1964. 94 S., broschiert, 1 DM.

  • Wladimir Tendrjakow

    Das Gericht. Aus dem Russischen von Corrina und Gottfried Wojtek. (Reclams Universal-Bibliothek. Neue Ausstattung Bd. 134, S-Sonderreibe.) Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig, 1964. 118 S.j broschiert, 1,50 DM.

  • Josef und Miroslava Toman

    Wo sich die Füchse gute Nacht sagen. Roman. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin, 1964, 500 S., Ganzleinen, 11,50 DM.

Seite 16
  • Ökonomischer und sittlicher Reichtum

    Wir setzen unsere Diskussion über Freiheit und Entfremdung fort Nationalökonomie der Moral

    Genosse Walter Ulbricht verlangte auf. dem 5. Plenum des Zentralkomitees, die Leitungstätigkeit „ständig daran zu messen, ob auch der höchste Nutzen für unsere Volkswirtschaft und damit für unser Volk herauskommt". Er verurteilte „formale Zahlenhascherei und Papierwirtschaft". Genosse Waker Ulbricht sagte, daß sich unsere Probleme „mit gutem Willen allein, ohne ausreichende ökonomische Bildung" nicht lösen lassen und daß die heutigen „viel größeren komplizierten Aufgaben mit alten ...

  • Leistungsprinzip für Gesellschaftswissenschaftler

    „ND : Genosse Prof. Dr. Kaiweit, unser Leser Eberhard Probst aus Jeggel, Kreis Seehausen, bezweifelt, daß materielle Interessiertheit bei Gesellschaftswissenschaftlern nützlich ist. Würden Sie darauf antworten? Prof. Dr. Kaiweit: Selbstverständlich, gern. Lenin wies bekanntlich darauf hin, daß man den Sozialismus nicht auf dem Enthusiasmus der Menschen unmittelbar aufbauen kann, sondern daß man dabei die Mittel der persönlichen materiellen Interessiertheit anwenden muß ...

  • UNSER PORTRÄT:

    Wir 'stellen heute Genossen Professor Dr. Werner Kaiweit, einen, bekannten Wirtschaftswissenschaftler vor, der an der Ausarbeitung der Richtlinie für das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft beteiligt war. Professor Dr. Werner Kaiweit ist unseren Lesern durch verschiedene Beiträge im „ND" bekannt ...

  • Tragödie der Millionen

    Als Ausländer, der mit großem Interesse die ND-Artikel von Dr. Waltraud Seidel-Höppner verfolgt hat, möchte ich gerne dem Leser Richard Igel (vgl.1 ND-Beilage Nr. 12 vom 21. März 1964, S. 4) sagen, warum gerade jetzt- so viel über die Entfremdung geschrieben wird. Das geschieht, weil gewisse Ideologen, ...

  • If money go before...

    .., Der Besitzlose arbeitet, um nicht Hungers zu sterben. Der Besitzende läßt ihn arbeiten, um sich an ihm zu bereichern. Alles läßt sich unter diesen Verhältnissen in Geid ausdrücken. So erzählte mir ein westdeutscher Kaufmann, der zur Messe in Leipzig war, in Amerika laute die Frage, nach der der Mensch ...

  • Arbeit ein Lebensbedürfnis

    .., Die Entfremdung ist aber auch subjektive, im Menschen Verstandes- und gefühlsmäßig fixierte Entfremdung. Als solche ist sie mit dem Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse nicht sofort, vollständig und automatisch überwunden. Zwar ist sie das für alle zumindest in ihrer krassesten Form, der Existenzangst ...

  • Ehre für Leistung

    ... Die gute Leistung ist entscheidend. Die Leistung ist maßgebend bei der Beurteilung des einzelnen, des Arbeiters, des Künstlers, des Schriftstellers. Gute Leistung ist Erfolg für den, der sie vpllbringt, und für die Gesellschaft. Vor guter Leistung beugt sich jeder in Achtung. Gute Leistung im gesellschaftlichen Leben regt zur Nachahmung an, wirkt erzieherisch und beglückt den, der sie vollbringt ...

  • Unternehmer und Freiheit

    Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen- wurde bei uns beseitigt. Damit ist der Weg der Werktätigen zu wahrer Freiheit freigelegt. Selbst die in die sozialistische Gesellschaft e'inbezogerien ehemaligen Unternehmer, denen unser Arbeiter-und-Bauern-Staat in Form staatlicher Beteiligung, als Mitglied ...

  • Wohl mir der Stunde

    Walther von der Vogelweide

    (1170-1230) Wohl mir der Stunde, in der ich gesehen, Die mir den Leib und die Seele bezwungen; Alle Gedanken zu ihr stets nur gehen} Meinen Verstand hat sie ganz mir entrungen. Daß ich von ihr mich nicht trennen mehr kann,- Hat ihre Schönheit und Güte gemacht Und ihr roter Mund, der so wonniglich lacht ...

Seite 17
  • Wachablösung bei den Kriegsschiffen

    Raketen-Schnellboote an der Spitze der leichten Überwasserstreitkräfte / Von Korvettenkapitän Dipl.-Ing. Wolfgang Laue

    Noch nie in der Geschichte der Seestreitkräfte wandelte sich die Rolle der verschiedenen Schiffsgattungen so schnell und tiefgreifend wie in den letzten 10 bis 15 Jahren. Durch die allgemeine technische Revolution, die auch, in allen Zweigen des Militärwesens eine grundlegende Umwälzung bewirkte, änderten sich beispielsweise die Bewaffnung) die «lektronische Ausrüstung und die Antriebstechnik der maritimen Kriegsmittel ...

  • Die Mopedscheine

    Vor einigen Jahren noch wurde diese Prüfung In Eisenhüttenstadt nur sonnabends bei der Verkehrspolizei abgenommen. Wer die Prüfung, zu der die meisten ohne Vorbereitung erschienen, nicht bestand - und das waren gar viele -, kam zwei-, drei- oder viermal. So ging viel wertvolle Arbeitszeit verloren. Bald ...

  • Blick nach Berlin

    Im Wohnheim aber, in der Freizeit, sind die Jugendlichen zusammen, und dort gehen sie auch ihren Interessen nach, die, wie es sich im EKO Neue Hütte zeigt, durchaus mit den Zielen und Aufgaben der Gesellschaft für Sport und Technik übereinstimmen. Schon jetzt hat mancher junge Bauarbeiter durch die GST einen zweiten oder mancher Hilfsarbeiter seinen ersten Beruf erlernt: Kraftfahrer ...

  • Die grüne Baracke vor dem Hüttenkombinat [Wie eine GST-Grundorganisation dafür sorgt, daß man über sie spricht

    Ein paar Steinwürfe entfernt von den hohen Schornsteinen des Hüttenwerkes, aus denen Tag und Nacht dunkle Rauchschwaden wallen, duckt sich eine grüngestrichene Baracke an den sandigen Boden. Die Einheimischen unterscheiden sich vom fremden Besucher dadurch, daß sie nicht auf das kleine gußeiserne Schild an der Eingangstür angewiesen sind, um herauszubekommen, wer hier zu Hause ist ...

  • Unterricht im Gelände

    Die GST-Leitung unterhielt sich mit den Lehrlingen darüber. Herauskam, daß die Lehrlinge samt und sonders bei ihren speziellen Interessen zu „packen" sind. Sie lernen mit viel Eifer für ihren künftigen Beruf. Wie wäre es,.wenn wir die GST-Arbeit differenziert nach Berufsgruppen organisierten?, überlegte sich die Leitung ...

  • „Egon" ist ein guter Soldat

    Der Titelheld des vielgelesenen Jugendbuches „Egon und das achte Weltwunder" heißt in Wirklichkeit Eckhard Ott, ist 22 Jahre alt, meldete sich im FDJ-Aufgebot 1961 freiwillig zur Nationalen Volksarmee und dient heute als Obermaat bei der Volksmarine. Der ehemalige Kammbiäser aus dem „Borkeheider Musical-Klub" entwickelte sich zum besten Gruppenführer in seiner Kompanie ...

  • Exkursion nach Leuna

    In den Leuna-Werken „Walter Ulbricht" informierten sich Offiziere des Verbandes Spallek über den Aufbau und die Produktion des größten Chemiebetriebes der DDR. Diese Exkursion soll den Offizieren helfen, ihr Wissen über die Volkswirtschaft zu erweitern, und sie befähigen, in der politischen Schulung die Probleme der Chemieindustrie anschaulicher und sachkundiger darlegen zu können ...

  • AUS DEM TRUPPENLEBEN

    Höhere Qualifikation

    Bis zum Mai werden in der funktechnischen Kompanie Polster (Dienstbereich der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung) 18 Prozent der Funkorter und Planzeichner die Klassifizierungsspange der Stufe I und 60 Prozent die Spange der Stufe II erwerben.

Seite 18
  • Meine Basis — deine Basis

    Eine Basis ist etwas sehr Konkretes. Niemand wird das bestreiten. Essen, Hochöfen, Mähdrescher, Drehkräne. Alles Konkrete aber hat auch seine Begrenzung. Das ist wie mit einer Torte, die man etwa in- sechzehn gleiche Teils gerecht zerlegen kann. Sechzehn kriegen ihr Teil, und der Siebzehnte ist Neese ...

  • Der Lachverständige hat das Wort

    Nur unbekannte Witze?

    Das Ideal von Georg Hanke (Die gebildete Nation, 21. März 1964) ist offenbar der Mann ohne Bart, der in der Eisenbahn stundenlang vor sich hinmurmelt, ab und zu kichernd - nämlich dann, wenn er sich einen Witz erzählt, den er vorher noch nicht gekannt hat. Gute Witze aber sind wie kluge und anziehende Menschen, die man voll Freude das erste Mal hört, denen man aber voll Freude auch nach 10 und 20 und 30 Jahren wiederbegegnet ...

  • Schnipsel

    Der Dichter muß das Herz voll haben, nicht die Hose. „Verdammt, überall Umleitungen", sagte der Kraftfahrer. „Herrlich, überall wird gebaut", sagte der Mitfahrende. Wer dauernd „Die da oben" sagt, beweist; wie weit unten er noch steht. Manche Leute laufen gern in einer Sackgasse hin und her, nur weil sie gut gepflastert ist ...

  • Der General

    Weitgereist und weltbekannt Ist der große General. Schickte einst in jedes Land Viele tausend Tonnen Stahl. Huldigte den schönen Künsten, Flog nach Süden und bespie Den Palast der Medici Frech mit grellem Feuersbrünsten. Er war in Rotterdam. Er war in Guernica. Er flog für Führer, Reichsmarschall Und Preußens Gloria ...

  • Staunend liests der anbetroff'ne Chef

    Zum 50. Todestag von Christian Morgenstern Die Behörde

    Kort erhält vom Polizeibüro ein geharnischt Formular, wer er sei und wie und wo. Welchen Orts tr bis anheute war, welchen Stands und überhaupt, wo geboren, Tag und Jahr. Ob ihm überhaupt erlaubt, hier zu leben und zu welchem Zweck, wieviel Geld er hat und was er glaubt. Umgekehrten Falls man ihn vom Fleck in Arrest verführen würde, und darunter steht: Barowsky, Heck ...

  • Der Aesthet

    Wenn ich sitze, will ich nicht sitzen, wie mein Sitz-Fleisch möchte, sondern wie mein Sitz-Geist sich, säße er, den Stuhl «ich flöchte. Der Jedoch bedarf nicht viel, schätzt am Stuhl allein den Stil, überläßt den Zweck des Möbels ohne Grimm der Gier des Pöbels. '

  • Die Mittagszeitung

    Korf erfindet eine Mittagszeitung, welche, wenn man sie gelesen hat, ist man satt. Ganz ohne Zubereitung irgendeiner andern Speise. Jeder auch nur etwas Weise hält das Blatt.

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Vom ZK der SED wird uns dazu geschrieben: Vier Fünftel noch zu drillen Durch Wettbewerb zum „Q" Zu Gast bei einer NVA-Einheit Chruschtschow: Wir gehen gemeinsam den Weg Lenins Im Interesse der Völker Völlige Einmütigkeit Festlicher Empfang in Berlin DFD bestätigte Entschließungsentwurf Walter Ulbricht in Suhl Hunderttausende streiken in Italien USA-Segen für Putschisten Glückwünsche der DDR für Ungarn
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