16. Okt.

Ausgabe vom 30.06.1963

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  • SerSvliraer

    sehen Republik erfüllt. Zu Ende ist im fortschrittlichen Teil Deutschlands der Golgathaweg des deutschen Proletariats- Ein neues Zeitalter in der Geschichte des deutschen Volkes hat begonnen, das Zeitalter des Sozialismus. So feiern die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik Deinen Ehrentag im Besitz und im Bewußtsein grundlegender Errungenschaften und Erfolge ...

  • des Volkes

    Heute begeht unser Genosse Walter Ulbricht, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, seinen 70. Geburtstag. Die Mitglieder unserer Partei und alle iri der Nationalen Front des demokratischen Deutschland vereinten Bürger ...

  • l^ieber genösse UDalter LAlbrtchl!

    Von ganzem Herzen begrüßen und beglückwünschen wir Dich zu Deinem 70. Geburtstag. In tiefer Verbundenheit mit Dir begeht das werktätige Volk diesen Tag, an dem es mit dem Blick auf Deinen Lebensweg seinen eigenen Aufstieg von kapitalistischer Sklaverei zur Freiheit des Sozialismus ermißt. Dein ganzes bewußtes Leben, mehr als ein halbes Jahrhundert beispielhaften revolutionären Kampfes, hast Du dem Höchsten der Menschheit, der Sache des Sozialismus, des Friedens gewidmet ...

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  • Vertrauensmann des Volkes

    (Fortsetzung von Seite l) beteiligt Viele Jahrzehnte seine» Lebens und Kampfes sind auf die Lösung dieser Kernfrage gerichtet. Das Unglück der Nation* die Herrschaft des deutschen Imperialismus, kann nur durch das einheitliche Handeln der Arbeiterklasse im Bündnis mit allen Werktätigen unter der Führung einer marxistisch-leninistischen Kampfpartei überwunden werden ...

  • Repräsentant des ersten Arbeiterund-Bauern-Staates in Deutschland

    Das Werden und die Entwicklung des ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern- Staates ist unlöslich mit der theoretischen und praktischen Tätigkeit Walter Ulbrichts verknüpft. Unser Vorsitzender des Staatsrates war nicht nur einer der ersten und Aktivsten bei der Beseitigung der materiellen und geistigen Trümmer, die der Faschismus hinterlassen hatte, er war auch der Initiator unseres Staatsaufbaus ...

  • Präsidium der Volkskammer

    Hochzuverehrender Herr Vorsitzender des Staatsrates! In Verehrung und von ganzem Herzen grüßen und beglückwünschen die Mitglieder der Obersten Volksvertretung der Deutschen Demokratischen Republik Sie, den hervorragenden Theoretiker und Praktiker des Marxismus-Leninismus, den ersten Repräsentanten der revolutionären deutschen Arbeiterbewegung der Gegenwart, das Staatsoberhaupt des deutschen Friedensstaates, zu Ihrem 70 ...

  • Kämpfer für die Lösung der Lebensfrage der deutschen Nation

    Das Streben unseres Volkes nach einem dauerhaften Frieden und nach friedlicher Aufbauarbeit hat seit Beginn unseres Jahrhunderts die Ausrottung des Imperialismus und Militarismus mit den Wurzeln auf die Tagesordnung gestellt. Die nationale Frage, sagte Genosse Walter Ulbricht auf der XVII. Deutschen Arbeiterkonferenz in Leipzig, ist in Deutschland zutiefst eine soziale Frage, eine Klassenfrage ...

  • Kosmonaut Titow grüßt

    An diesem denkwürdigen Tag, da Genosse Walter Ulbricht 70 Jahre alt wird, möchte ich mich darüber äußern, was für uns junge Menschen des Sowjetlandes die Namen und Taten solcher' Männer wie er bedeuten, solcher wahren Revolutionäre, selbstlosen Kämpfer für Frieden und ein besseres Leben der Werktätigen ...

  • GLÜCKWÜNSCHE

    Staatsrat der DDR

    Sehr verehrter Herr Vorsitzender des Staatsrates! Zu ihrem heutigen 70. Geburtstag übermitteln Ihnen die Mitglieder des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik die herzlichsten Grüße und Glückwünsche. Die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, unsere Freunde in den sozialistischen Ländern, ...

  • Der VI. Parteitag - Wegweiser zum Sieg des Sozialismus

    Der VI. Parteitag gab eine tiefe marxistische Analyse der gesellschaftlichen Prozesse, die sich seit dem V. Parteitag vollzogen haben. Die wichtigste Erkenntnis dieser Analyse bestand darin, daß mit dem Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse in der DDR der gesellschaftliche Aufstieg des Volkes bedeutende historische Ziele erreicht hatte ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure: Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Roll Gutermuth. Georg Hansen. Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

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  • Lntrennbar verbunden mit der Geschichte der Stadt

    Sehr verehrte Abgeordnete und Gäste! Der Magistrat hat Sie aus einem besonderen Anlaß zu dieser außerordentlichen und feierlichen Tagung der Stadtverordnetenversammlung von Groß- Berlin, der Hauptstadt der DDR, eingeladen. Die zur Beratung und Entscheidung stehende Vorlage Nr. 188/63 bedarf an sich keiner besonderen Begründung ...

  • Gemeinsam viel geschafft

    Liebe Berliner! In vielen frohen und schweren Tagen sind mir diese Stadt und ihre fleißige Bevölkerung ans Herz gewachsen. Das möchte ich allen Berlinern sagen, auch denjenigen unter unseren Mitbürgern, die aus Frankfurt oder Schwerin, aus Dresden oder Leipzig zugewandert sind. (Heiterkeit) Wir haben" gemeinsam doch schon allerhand geschafft ...

  • Berlin wuchs mir ans Herz

    Liebe Freunde und Genossen, Abgeordnete der Hauptstadt Berlin, lieber Genosse und Freund Oberbürgermeister Friedrich Ebert! Für die Verleihung der hohen Würde eines Ehrenbürgers der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik Berlin und die vielen guten Worte und Wünsche danke ich Ihnen allen von ganzem Herzen ...

  • Den Kommunisten gehört Gegenwart und Zukunft

    Faschismus und Krieg und Tränen von Millionen Müttern, ungeheuerliche Verluste an Blut und Gut haben die Schüsse der Revanchepolitiker auf Karl Liebknecht unserem Volk eingebracht. Und auch Berlin war ein Trümmerhaufen geworden. Auch Berlins Straßen waren von Trümmern und Leichen übersät. Unsere deutsche Hauptstadt blutete aus Tausenden Wunden ...

  • Die Reaktion errichtete Trennmauer

    Die harten Erfahrungen -des jahrzehntelangen Kampfes gegen den deutschen Militarismus, gegen Revanchepolitik und Faschismus haben uns gelehrt, die richtige und reale Strategie und Taktik für den Weg zu einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung und ihrer schrittweisen Weiterentwicklung zum sozialistischen Deutschland auszuarbeiten ...

  • Zentrum des Sozialismus

    Aber der Macht und dem Wirken der Reaktion sind Grenzen gesetzt. Die geschichtliche Entwicklung schreitet vorwärts und nicht rückwärts. Das sozialistische Berlin ist — zusammen mit der ganzen Deutschen Demokratischen Republik — fester Bestandteil des großen sozialistischen Lagers. Berlin und Moskau, Warschau und Prag, Budapest und Bukarest und Sofia' sind eng miteinander befreundete sozialistische Hauptstädte ...

  • Historische Stunde imBerliner Rathaus

    Vorabend des 70. Geburtstages Walter Ulbrichts. Vom Turm des Berliner, Rathauses schlägt es 10 Uhr. Im Stadtverordnetensaal sitzen die Volksvertreter der Hauptstadt. Festlich^ gekleidet, mit Orden und Ehrenzeichen, Einziger Tagesordnungspunkt der Außerordentlichen 32.-Stadtyer-- ordnetensitzung: Verleihung deir Ehrenbürgerwürde ■ ■ an: Walter Ulbricht Gäste der Festsitzung ;; sind u ...

  • Ins Goldene Buch

    Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik ist eine hohe Ehre für mich. Die Werktätigen Berlins, die auf eine große revolutionäre Tradition blicken können,, haben die Hauptstadt unseres ersten deutschen Friedensstaates zu einer lebensspfühenden starken Stadt gemacht ...

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  • Neuesdeutschland

    Vom zweiten Tag des Freundschaf tsbesuches des Genossen N. S. Chruschtschow in der Hauptstadt der DDR Besuch der „Zauberflöte" Berlin (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, und seine Gattin wohnten am Sonnabendabend in der Komischen Oper in Berlin einer Aufführung der „Zauberfiöte" bei ...

  • Der Sieg muß organisiert werden

    Als wir früher solche Worte gebrauchten, lachte man im Westen darüber. Sie spotteten: „Was, die wollen die USA einholen?" Jetzt machen sie jedoch nicht mehr solche Seherze, jetzt sagen sie: „Ja, ja, die holen uns ein." Und auf zahlreichen Gebieten haben wir sie tatsächlich bereits eingeholt. Das ist doch die Bekräftigung des Neuen! Marx und Engels haben das in • der Theorie erkannt, sie haben das formuliert ...

  • Arbeiter bei Arbeitern

    Marzahner melden: Verpflichtung erfüllt

    Den zweiten Tag seines Aufenthaltes In der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik verbrachte der Erste Sekretär des ZK der KPdSU bei den Berliner Arbeitern. Sein Besuch galt den Werkzeugmaschinenbauern in Marzahn, jenen Arbeiterinnen und Arbeitern, deren Initiative den großen Wettbewerb zur Aufholung der in der Frostperiode entstandenen Planschulden bis zum heutigen 70 ...

  • Wölfen wurde das Loch verstopft

    Aus der Rede N. S, Chruschtschows vor den Marzahner Werkzeugmaschinenbauern

    Liebe Genossen! Gestatten Sie mir, Sie in erster Linie zu den guten Produktionserfolgen zu beglückwünschen. Ich möchte zugleich, liebe Freunde und Genossen, meinen Dank für den brüderlichen Empfang aussprechen. Dsr Betrieb hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen, besonders das Fließsystem. Man sieht schon den guten Anfang, und das ist die Hauptsache ...

  • Der Rat des Experten

    Es ist schon eine alte Erfahrung, daß N. S. Chruschtschow nicht lediglich einen Betrieb besucht und besichtigt wie der Tourist die Sehenswürdigkeiten einer ihm unbekannten Stadt. Er "tauscht Erfahrungen aus und spricht als Experte, der vor Jahrzehnten selbst Metallarbeiter, Werkzeugmaschinenschlosser war ...

  • DDR steht fest zur Sowjetunion

    Liebe Freunde! Wenn es unter Führung der Sowjetunion den Staaten des sozialistischen Lagers möglich war, den Frieden zu erhalten, so vor allem deshalb, weil wir einig sind. Die Arbeiter-und-Bauern- Macht der Deutschen Demokratischen Republik steht so fest zur Sowjetunion wie am ersten Tage der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Hoher Gewinn

    Im einzelnen werden wir bis turn Jahresende folgenden Problemen besondere Aufmerksamkeit widmen: Beim Obergang vom veralteten Werkstattprinzip zur erzeugnisgebundenen Fertigung traten viel« neue Probleme der Planung und Leitung der Produktion auf. Sie verursachten bei der Erfüllung der gesteckten Wettbewerbsziele große Schwierigkeiten ...

  • Haltet immer die Spitze,

    Aber jetzt stehen vieUgrößere und, ich möchte sagen, sogar noch interessantere Aufgaben auf der Tagesordnung. Mit den Nazis fertig zu werden war, nachdem die Sowjetarmee so gute Vorarbeit geleistet hatte, nicht gar zu schwer (Beifall). Jetzt kommt die Arbeiterehre zum Ausdruck in der Erfüllung und Übererfüllung des Planes, in der hohen Qualität der Arbeit, in der exakten Anwendung der modernen Technologie, Im rentablen Wirtschaften, im Kampf um die Senkung der Selbstkosten ...

  • Wissen und Standardisierung

    Ich weiß, daß manche Freunde in anderen sozialistischen Ländern sagen: Ja, die Deutschen haben es einfacher, sie haben erfahrene Arbeiter, erfahrene Wissenschaftler und eine Industrie, die immerhin auf eine jahrzehntelange Entwicklung zurückblicken kann. Aber so einfach war das doch bei uns mit der Entwicklung auch nicht ...

  • 13 Prozent — eine große Leistung

    Vielleicht wird mancher hier sagen: Das sind wir ja von Ulbricht gar nicht gewohnt, daß er Gutes so sehr hervorhebt. Tatsachen sind Tatsachen. Wenn ihr solche Leistungen vollbracht habt, muß man sich überzeugen lassen und sie als Beispiel für die anderen Maschinenbaubetriebe nutzen. Der Genosse Parteisekretär und der Werkleiter haben uns berichtet, daß ihr im Betrieb die Arbeitsproduktivität um 13 Prozent erhöht habt ...

  • Kapitalisten, Bahn frei!

    Liebe Freunde und Genossen. Sie haben sicherlich den Film „Das Russische Wunder" gesehen. Ein guter Film. Eure Filmregisseure haben prima gearbeitet. Ich habe sie gestern gelobt, ich habe sie mehrmals gelobt, und sicherlich werde ich sie noch vielmals loben, weil sie Fingerspitzengefühl, weil sie Klassengefühl bewiesen haben ...

  • Der Wettbewerb geht weiter

    In den ersten 6 Monaten dieses Jahres kämpften wir im sozialistischen Massenwattbewerb vor "allem darum, die Planrückstände aufzuholen. Jetzt, nachdem diese Aufgabe erfolgreich gemeistert ist, lassen wir den Wettbewerb aber nicht einschlafen. Nein! Der Wettbewerb geht weiterl Besser noch eis in den vorangegangenen Wochen und Monaten werden wir durch ihn den Plan Neue Technik erfüllen und wichtige Maßnahmen vorfristig verwirklichen ...

  • Besuch der „Zauberflöte"

    Berlin (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, und seine Gattin wohnten am Sonnabendabend in der Komischen Oper in Berlin einer Aufführung der „Zauberfiöte" bei. In ihrer Begleitung befanden sich das Mitglied des Politbüros des ZK ...

  • Ihr zeigt, was Arbeiterehre ist

    Aus der Rede Walser Ulbrichts vor den Marzahner Werkzeugmaschinenbauern

    Liebe Genossen und Freunde! Wir haben mit großem Interesse den Bericht des Parteisekretärs und des Werkleiterg über die beispielhaften Leistungen der Belegschaft, gehört. Die Genossen sprachen davon, daß sie hier nur der Arbeiterehre gerecht geworden sind. Das Wort von der Arbeiterehre ist ein schönes und großes Wort, ' Die Arbeiter Berlins waren sich ihrer ehrenvollen Aufgabe bewußt, als sie 1945 begannen, mit den Nazis aufzuräumen ...

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  • Frieden durch Sozialismus

    An der Spitze der Delegationen unserer Partei nimmt Walter Ulbricht an den weltbewegenden Beratungen des XX. Parteitages der KPdSU im Januar 1956, an den Beratungen der kommunistischen und Arbeiterparteien 1957 und 1960 in Moskau teil, wo die welthistorische Feststellung getroffen wird: Der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus ist der Hauptinhalt unserer Epoche ...

  • biographische Skizze) Foto: ND!Murza

    klasse in den Nachkriegsjahren teil, in der Abwehr des Kapp-Putsches und während der Märzkämpfe 1921. Bald gehört er zur Führungsgruppe der Partei. 1921—1923: Bezirkssekretär in Thüringen. Dort beginnt er Lenins Losung -,iHeran an die Massen!" zu verwirklichen.« In diese Zeit fallen auch solche entscheidenden Begegnungen wie die mit Ernst Thälmann und in Moskau mit W ...

  • Aus dem Leben eines deutschen Patrioten, des sozialistischen Arbeiterführers und Staatsmannes Walter Ulbricht

    Sieg: „In Leipzig sah Ich ein Plakat .Mutter — denk an meinö Zukunft!' Das Plakat stellte eine Mutter mit ihrem Kinde dar, das den Vater im Hitlerkrieg verloren hat. In der Tat: In diesem Volksentscheid hat das Volk seinen Willen für eine friedliche Zukunft Deutschlands bekundet." Zehn Wochen vorher, am 21 ...

  • Das deutsche Wunder

    Herbst 1949. Als Antwort auf den nationalen Verrat der deutschen Monopolherren wird der erste deutsche Arbeiterund-Bauern-Staat gegründet. Das vom Volk gewählte Mitglied des Deutschen Volksrates Walter Ulbricht wird Mitglied des ersten wirklichen Volksparlaments der deutschen Geschichte, übernimmt als Stellvertreter des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl sein erstes Regierunesamt ...

  • Ein neues Zeitalter

    Mit dem Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse, dem Sieg am 13. August, wird eine neue Etappe in der Entwicklung der DDR eingeleitet: Der, umfassende Aufbau des Sozialismus. Weg, Richtung, Ziel dieser neuen Etappe werden vom VI, Parteitag im neuen Parteiq/Q- gramm bestimmt. Genosse Walter Ulbricht leitet die Ausarbeitung dieses für ganz Deutschland geschichtsbestimmenden Dokuments ...

  • Gegen den Todfeind

    4. August 1914: Walter Ulbricht gehört zu der Leipziger Gruppe junger Sozialisten, die sich voller Empörung gegen die Bewilligung der Kriegskredite durch die SPD-Fraktion wenden. Sie folgen Liebknechts flammendem Aufruf: „Der Hauptfeind steht Im eigenen Land." Von rechten Sozialdemokraten denunziert, wird Walter Ulbricht an die Front geschickt ...

  • Initiator der Volksfront

    in der Illegalität in Deutschland, in der Emigration in Paris, Pi"ag und Moskau arbeitet Walter Ulbricht daran, alle antifaschistischen Kräfte in Deutschland zusammenzuschließen. Dank der Unterstützung von Genossen Dimitroff und der Beschlüsse des VII. Weltkongresses werden linkssekticrerische Widerstände in der Parteiführung überwunden ...

  • Ulbricht, so fest und unerschütterlich.

    ■^Walter Ulbricht an die Jugend: „In dem Haus, das wir heute- gemeinsam errichten; werdet ihr also einmal die Hausherren sein. Wir wollen alle, daß es ein festes und sicheres, ein schönes und modernes Haus wird,- mit allem, was zu einem kulturvollen sozialistischen Leben gehört. Es muß den Ansprüchen des Jahres 2000 und des dann beginnenden Jahrhunderts genügen ...

  • Aktivist der Volksmacht

    Mai 1945: Ein neuer Abschnitt deutscher Geschichte beginnt. In die Heimat zurückgekehrt, geht Genosse Walter Ulbricht gemeinsam mit den Genossen an das schwere Werk des Aufbaus. Überall wirkt er als Triebkraft, als Motor der größten revolutionären Ifmwälzung, /die sich In Deutschland vollzieht. Der Aurruf der KPD vom 11 ...

  • Mit Lenins Erbe

    Im Feuer der Novemberrevolution ersteht auch in Leipzig 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands. Einer ihrer Begründer ist Walter Ulbricht. Hier nimmt er an den Kämpfen der Arbeiter-

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  • Neue Bauernregeln

    Bei den Genossenschaftsbauern der Nordbezirke interessierte Walter Ulbricht besonders, wie sich die ehemaligen Einzelbauern das wissenschaftliche Rüstzeug für die Arbeit in der sozialistischen Großwirtschaft aneignen. Dabei fand er mit Sicherheit meist solche Bauern heraus, die in ihrer früheren Einzelwirtschaft hohe Erträge erzielten ...

  • Seit mehr als 40 Jahren

    Er hat nicht übertrieben. Für ihn ist die Beratung mit den arbeitenden Menschen eine Selbstverständlichkeit, nicht erst, seitdem er Erster Sekretär des ZK und Vorsitzender des Staatsrates ist, auch nicht erst seit der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. Im Jahre 1921 betraute die Zentrale der KPD ihn, der in Leipzig bereits zu den führenden Kommunisten zählte, mit einer besonders verantwortungsvollen und komplizierten Aufgabe ...

  • Zustimmung

    Der Referent gehörte, das merkte man nach den ersten Sätzen, wenn man schon so viele Referate wie ich gehört hatte, nicht zu den „hinreißenden", auf rhetorische Effekte bedachten Redner. Er argumentierte. Aber es waren nicht die zwangsläufig aligemein bleibenden, allgemeingültigen Argumente, die wir jeden -Tag in der Parteipresse lasen — es war etwas anderes, Ungewohntes, was uns und vor allem die Zuhörer fesselte ...

  • Menschen neuen Typs

    Deshalb genießt die Aktivisten- und Neuererbewegung seine besondere Fürsorge und Unterstützung. Er weiß, dal in ihr die Wertvollsten und progressivsten Kräfte vorhanden sind, Menschen eines neuen Typs, die mit stürmischen Schritten rorwärtsdrängen, den alten, längst ülerholten Arbeitsstil über den Haufen ver- £en und durch ihr Beispiel Tausende mit nach vorn reißen ...

  • V, I „Das geht doch gar nicht anders11

    Es war im verregneten Sommer 1962. Die Feldwege der mecklenburgischen LPG Lemmersdorf waren kaum passierbar. Schwer klebte die feuchte Ackerkrume an den Stiefeln. Den Bauern, die auf dem großen, leicht ansteigenden Maisfeld der LPG Pflegearbeiten verrichteten, trieb der Wind den Regen ins Gesicht. Nein, ...

  • Theorie und Praxis

    Bei den Reisen und Aussprachen Walter Ulbrichts läßt sich vor allem eine besonders wichtige Seite seiner Arbeitsmethode studieren. Ausgehend von der marxistischleninistischen Wissenschaft, von den ökonomischen Gesetzen des Sozialismus, hat er bei den entscheidenden neuen Fragen stets eine bestimmte Konzeption, aber er formuliert sie erst endgültig, wenn er mit den Werktätigen gründlich darüber beraten hat ...

  • „Das ist unser Mann"

    Am 12. Oktober 1949 sprach Walter Ulbricht zu den Kumpeln im Karl-Liebknecht-Schacht in Oelsnitz, in dem Werk, wo .am 13. Oktober 1948 die Aktivistenbewegung begonnen hatte. „Walter Ulbricht ist unser Mann", sagten die Kumpel nach dieser Versammlung — in diesen Worten liegt eigentlich alles. Sie latten ...

  • Namen

    Und er nannte die Namen der Fabrikherren und Aktionäre, er kannte und nannte auch die Namen der kleinen B 30. Juni 1963 / ND / Nr.'176, Seite 6 Antreiber und wankelmütigen Reformisten im Betrieb. Er gab die Unsummen bekannt, die in Villen, Luxusautos und Vergnügungsreisen gesteckt worden waren; er sprach ...

  • Beifall

    Wenn manHunderte und aber Hunderte von Versammlungen aller Art miterlebt hat wie wir in den Jahren bis 1933, dann bekommt man ein sehr feines Gehör für den Charakter des Beifalls, der einem Redner zuteil wird. Da gibt es das stürmische Klatschen der stark aufgewühlten Emotion; aber wenige Stunden später sind die Gefühle, die den Beifall auslösten, beruhigt und vergessen ...

  • „Glück auf!"

    Es gibt Begegnungen im Leben, die nun nie vergißt, weil sie zutiefst menschlijh ;ind. Es bedurfte damals keiner offizitlen Vorstellung. Wir standen uns plöte- .ich gegenüber, und das „Glück auf, Genosse Ulbricht" und „Glück auf, Genosse Hennecke" war ganz selbstverständlich. Zwei Arbeiterhände fanden sich im heizichen Händedruck ...

  • Referenten

    Da gab es hinreißende Redner; ihr Schwung begeisterte, ihr Pathos befeuerte die Zuhörer. Aber es blieb letztlich bei der Emotion. Diese Referenten sprachen oft recht allgemein. Sie aktivierten die revolutionäre Bereitschaft, aber sie vermittelten kaum neue Erkenntnisse. Selbstverständlich gab es auch einige bekannte, in ihrer politisch-organisatorischen Arbeit vorbildliche Genossen, die, wie könnte es in einer Massenpartei auch anders sein, nicht über rednerischen Schwung verfügten ...

  • Dialektik

    ■ Diesen für einen Anfangenden verständlichen, ganz und gar idealistischen Optimismus nahm mir der Referent Walter Ulbricht. Er gab mir dafür etwas Wertvolles, nämlich die erste Ahnung dessen, was Dialektik ist. Denn mir ging, während er sprach, zum erstenmal ganz deutlich die Erkenntnis auf. daß in der Politik wie überall im Leben, Theorie und Praxis eine untrennbare Einheit bilden müssen ...

  • Freund und Berater

    Unsere Aktivisten lassen es schon lange nicht zu, daß man, wenn irgendwo etwas nicht klappt, so in Bausch und Boten auf „die da oben" schimpft „Nenne den Namen", sagen sie dann, „wer ist gemeint? Die da oben, das sind wir. Wenn da einer ist, der nicht so spurt, dann muß man ihn kritisieren, mit Namen und Adresse, wie Walter Ulbricht zu sagen pflegt ...

  • Wie Mosaiksteinchen

    So fügt sich aus Theorie und Praxis aus der Kenntnis der gesetzmäßigen Ent Wicklung und aus vielen Gesprächen um Beratungen mit werktätigen Menschei gleich einem Mosaikbild die Politik de: Partei- und Staatsführung zusammen Wie aber die einzelnen Mosaiksteinchei noch nicht das ganze Bild ahnen lassen so bedarf auch die vielfältige Weishei des Volkes der richtigen Verallgemeine rung und Anwendung auf das Ganze zun Nutzen des Ganzen ...

  • Zahlen

    Walter Ulbricht sprach von den Löhnen und dem Lohnabbau in exakten Ziffern; er sprach über die Akkordschinderei und die Fließbandarbeit nicht allgemein als von einer „Rationalisierungsmaßnahme", sondern in Mark und Pfennig: er sprach über den Fluch der Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit nicht in sentimentalen Phrasen, sondern in Stempelgeldsummen, umgesetzt in den Preis von Mieten, Brot, Fleisch ...

  • Neuerer

    Es war im November 1948,- als ici iValter Ulbricht zum erstenmal persönlith iah und ihn kennenlernte. In zahlreichen Heden und Aufsätzen hatte ichyihn bs iahin gehört, von ihm gelesen und geernt. Ich schätze an seinen Ausführungen 3as tiefe Wissen um die Sorgen und Nö'e ler Arbeiterschaft und wie er mit seimn jinfachen, aber präzisen Worten uns Arbeitern immer aus dem Herzen sprach ...

  • Von Fritz Erpenbeck

    Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre verfügte die KPD über viele gute Redner für Massenversammlungen. Ich habe die meisten kennengelernt, denn wir traten damals in einer der Agitpropgruppen bei zahlreichen Massenversammlungen auf. Meist leiteten wir mit unserem Programm die Versammlung ein und beschlossen sie, und so hörten wir selbstverständlich die Referate ...

  • Konkreter

    Spontan ging ich. als er von der Buhne abtrat, zu ihm, ergriff seine Hand und sagte aufgeregt etwas von Dank. Walter Ulbricht lachte. „Ihr habt eure Sache vorhin gut gemacht", sagte er, meinen Überschwang bescheiden von seiner Person ablenkend. „Ihr müßt nur noch konkreter werden__*

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  • Glückwunsch des Ministerrates der DDR

    Lieber Genosse Walter Ulbricht!

    Zu Ihrem 70. Geburtstag übermittelt Ihnen der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik herzliche Grüße und Glückwünsche. Wir danken Ihnen für Ihre unermüdliche schöpferische Arbeit, die Sie im Interesse unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates zum Wohl des ganzen deutschen Volkes leisten. Als hervorragender ...

  • Nationalrat der Nationalen Front

    In dem vom Präsidenten des Nationalrates, Prof. Dr. Dr. Correns, unterzeichneten Glückwunschschreiben heißt es unter anderem: Dem Nationalrat, seinem- Präsidium und allen in der Nationalen Front des demokratischen Deutschland vereinten Bürgern unseres Arbeiter-und-Bauern- Staates ist es ein freudiges und aufrichtiges Anliegen, Ihnen, lieber und verehrter Freund Walter Ulbricht, zu Ihrem 70 ...

  • Jänos Kädär: Mit großer Freude und vollem Herzen

    Als nun Jänos Kadar zur Erwiderung ans Mikrophon tritt, feiert ihn die Menge mit mehrfachem „Hoch soll er leben, dreimal hoch!" Der Erste Sekretär der USAP und Ministerpräsident der Ungarischen Volksrepublik dankt in einer kurzen Rede dem Zentralkomitee der SED, der Regierung der DDR und der Bevölkerung für den so herzlichen Empfang und die den Gästen gewidmeten freundschaftlichen Begrüßungsworte ...

  • Antonin Novotny: Feste klassenmäßige Bande

    Der Präsident dankt freudig bewegt m herzlichen Worten für den stürmischen Empfang. Als der Beifall wieder abklingt, fährt er in seiner Antwortrede fort: „Wir überbringen die herzlichen Grüße des tschechoslowakischen Volkes an die Bevölkerung der DDR und" besonders an Genossen Walter Ulbricht, den Ersten Sekretär des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, zu seinem 70 ...

  • Walter Ulbricht empfing hohe Gäste

    Berlin (ADN). Der Erste Sekre.tär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, empfing am Samstagabend den Ersten Sekretär des ZK der KPC und Präsidenten der CSSR, Antonin Novotny, zu einem Besuch. In dessen Begleitung befand sich der Geschäftsträger a. i. der Botschaft der CSSR in der DDR, Jiri Götz ...

  • Hermann Matern: Besuch Ausdruck unverbrüchlicher Freundschaft

    Nun drückt Genosse Novotny den Mitgliedern des Politbüros des ZK Erich Honecker und Alfred Neumann die Hand, begrüßt den Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Manfred Gerlach, die Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Dr. Lothar Bolz und Dr. Grete Wittkowski, weitere Mitglieder des Präsidiums des Ministerrates, andere führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Generale und Mitglieder des Diplomatischen Korps, darunter leitende Mitarbeiter der Botschaft der CSSR ...

  • Etienne Fajon: Feste Solidarität KPF-SED

    Herzlicher Empfang in der Hauptstadt unserer Republik Von unserem Berichterstatter Franz F a b e r

    Berlin. Als Vertreter der Kommunistischen Partei Frankreichs traf das Mitglied des Politbüros des ZK und Direktor der „Humanit6", Etienne Fajon, am Sonnabendnachmittag auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld ein. Er wurde mit großer Herzlichkeit von dem Kandidaten des Politbüros und Chefredakteur des „Neuen Deutschlands"; Hermann Axen, sowie von Hanna Wolf, Mitglied des ZK, Heinz Juch, Kandidat des ZK und Mitarbeitern des Zentralkomitees empfangen ...

  • Jänos Kädär: Ungarn schätzt Kampf der DDR

    Festliches Willkommen für den Ersten Sekretär des ZK der USAP und Ministerpräsidenten der UVR auf dem Ostbahnhof

    Berlin. Ostbahnhoi — Sonnabend mittag. Der Sonderzug fährt ein mit den Geburtstagsgästen aus Ungarn. Jänos Kädär, Erster Sekretär des ZK der USAP und Ministerpräsident der Revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung der Ungarischen Volksrepublik, ist gekommen. In seiner Begleitung befinden sich der stellvertretende ungarische Außenminister Karoly Erdelyi und Botschafter Joszef Karpati' ...

  • Willkommen an der Gangway

    Als die schlanke IL 18 mit dem Zeichen unserer südlichen Nachbarrepublik gelandet ist, heißen Hermann Matern, Mitglied des Politbüros des ZK, und Prof. Dr. Johannes Dieckmann, Präsident der Volkskammer und Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates, an der Gangway Genossen Novotny herzlich willkommen, der anläßlich des 70 ...

  • Jugendkollektive geehrt

    Berlin (ADN). In einer gemeinsamen Festveranstaltung des Ministerrates der DDR, des Bundesvorstandes des FDGB, des Zentralrates der FDJ sowie des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport wurde am Sonnabend Im Haus der Ministerien zu Berlin anläßlich der Woche der Jugend und Sportler die beispielhaften Erfolge der jungen Generation beim umfassenden Aufbau des Sozialismus gewürdigt ...

  • Bote Nelken und fröhliche Herzen

    Kaum haben Antonfn Novotny und Hermann Matern die Front der Ehrenkompanie abgeschritten, stürzen Junge Pioniere mit riesigen Sträußen leuchtend roter Nelken auf den Gast zu, drücken sie ihm in den Arm. Antonin Novotny bedankt sich und streicht ihnen über den Kopf. Der Präsident passiert ein Spalier fröhlicher Menschen ...

  • Glückwunsch für Burundis Premier

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, sandte dem Ministerpräsidenten des Königreiches Burundi, Pierre Ngendandumwe, ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm, aus Anlaß der Übernahme seiner neuen verantwortlichen Funktion ...

  • Antonin Novotny: Gleiche Ziele verbinden uns

    Erster Sekretär des ZK der KPC und Präsident der CSSR von Hunderten Berlinern auf dem Flugplatz stürmisch begrüßt Von unserem Berichterstatter Eberhard Kohl ,

    Berlin. Sonnabend morgen. Viele hundert frohgestimmte Berliner haben sich zur Begrüßung des Ersten Sekretärs des ZK der KFC und Präsidenten der CSSK. Antonin Novotttf, in Schönefeld eingefunden. Der Flugplatz bietet mit den schmucken Kleidern der Berlinerinnen, den Blauhemden der FDJler, den blendendweißen Blusen Junger Pioniere und den steingrauen Uniformen der Soldaten der Ehrenkompanie im strahlenden Sonnenschein ein farbenfreudiges Bild ...

  • Bruno Leuschner: Ungarn genießt hohes Ansehen

    Bruno Leuschner gibt in einer kurzen Ansprache der Freude über diesen Besuch anläßlich des 70. Geburtstages Walter Ulbrichts Ausdruck und erklärt: „Wir begrüßen in Ihnen einen hervorragenden Vertreter der internationalen Arbeiterbewegung. Ihr Land steht bei unsere;* Bevölkerung in hohem Ansehen. Wir begrüßen Sie herzlich in Berlin, in der Hauptstadt der DDR, wo das Herz des neuen', Deutschlands schlägt ...

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  • 31 Sportler ausgezeichnet

    Titel „Verdienter Meister des Sports" und „Meister des Sports" verliehen

    Das Staatliche Komitee für Körperkultur und Sport beim Ministerrat der DDR verlieh am Sonnabend in Berlin an 31 Sportler, Trainer und Funktionäre die Ehrentitel „Verdienter Meister des Sports" und „Meister des Sports". Mit dem Ehrentitel „Verdienter Meister des Sports" wurden die Fallschirmsportler Anita ...

  • Neuer 5-t-Elektroof en in Hennigsdorf

    Uns allen zum Nutzen, Walter Ulbricht zu Ehren, plangleich bis zum 30. Juni

    Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf. Der 5-t-Elektr'oofen, eine Neukonstruktion des LEW Hennigsdorf, wird heute, 15 Tage vor dem geplanten Termin, in Betrieb genommen. Da der alte Ofen 4 noch bis zum Abschluß des Probebetriebes weiter genutzt wird, können die Stahlwerker etwa 1700 t hochwertigen Stahl mehr erschmelzen ...

  • Appell an die Frauen der Welt

    Gemeinsam für Koexistenz und Abrüstung / Eugenie Cotton wieder zur Präsidentin der IDFF gewählt

    Von unserer Sonderkorrespondentin Elvira Mollenschott Moskau. Der Große Saal im Kongreßpalast des Kreml hallte minutenlang vom Beifall der Delegierten und Gäste des Weltfrauenkongresses wider, als Eugenie Cotton, die wiedergewählte hochverehrte Präsidentin der IDFF, am Sonnabend das Abschlußdokument des Kongresses verlas ...

  • Gemeinsam auf dem Holzweg

    Der Bonner Außenminister Schröder sprach nach dem Besuch Kennedys vor den Eisen- und Stahlindustriellen in Düsseldorf über Außenpolitik. Er meinte. man müsse dafijr sorgen, daß sich die Interessen Bonns mit denen der USA decken. Bonn und Washington müßten einander gegenseitig unentbehrlich werden. Was Kennedy von Bonn verlangt, hat er vor allem in der Paulskirche deutlich ausgesprochen ...

  • Friedliche Koexistenz — Generallinie der Außenpolitik

    Aus der Rede Nikita Chruschtschows auf dem Plenum des ZK der KPdSU über die ideologische Arbeit

    Moskau (ADN/ND). Die „Prawda" veröffentlichte am Sonnabend die Rede Nikita Chruschtschows auf dem Plenum des ZK der KPdSU über die Aufgaben der ideologischen Arbeit der Partei, das vom 18. bis 21. Juni in Moskau stattgefunden hatte. In dieser Rede betonte der Erste Sekretär des ZK der KPdSU nachdrücklich, daß „wir das Leninsche Prinzip der friedlichen Koexistenz für die Generallinie unserer Außenpolitik halten und es konsequent verwirklichen" ...

  • Stahlgittermasten knickten um

    Schwere Gewitter, Sturm und Hagel über der DDR / Erhebliche Schäden

    Berlin (ND). In weiten Teilen der DDR gingen in den Nachmittagsstunden des Freitags schwere Gewitter nieder. Blitzeinschläge zwangen einige Betriebe, die Produktion vorübergehend einzustellen und setzten Scheunen, Ställe und Häuser in Brand. Starkregen und Hagel verursachten Flurschäden. Fernverkehrsstraßen wurden von umstürzenden Bäumen blockiert und mußten zeitweilig gesperrt werden ...

  • Bekannter Sozialdemokrat verurteilt

    9 Monate Gefängnis für Herausgeber Arthur von Behr

    Lüneburg (ADN/ND). Die Politische Strafkammer des Landgerichts Lüneburg verhängte am Sonnabendnachmittag neun Monate Gefängnis gegen den Herausgeber der westdeutschen Zeitschrift „Soziallstische Demokratie", Arthur -von Behr, aus Bovenden bei Göttingen. Das Gesinnungsurteil gegen den bekannten Sozialdemokraten ...

  • Imperialistisches Gift

    Njkita Chruschtschow betonte, daß der Imperialismus zwar zum Untergarg verurteilt sei, aber,,die Hoffnung nicht aufgebe, die' Entwicklung des Sozialismus aufzuhalten, das Bewußtsein der Völker mit dem Gift des Unglaubens an die Kraft des Kommunismus zu verseuchen. Genosse Chruschtschow setzte sich mit denjenigen auseinander, „die der türgerlichen Propaganda auf den Leim gingen und die Theorie und Praxis unseres kommunistischen Aufbaus in den Schmutz treten wollen" ...

  • England: Überwältigend

    London (ND). Das Organ der britischen Labour Party, „Daily Herald", hebt in einem Korrespondentenbericht .aus der Hauptstadt der DDR besonders den überwältigenden Empfang für Chruschtschow hervor. „Chruschtschows Empfang war größer, als viele offizielle Vertreter des Westens erwarteten. Eine halbe Million Menschen, ungefähr ein Drittel der Bevölkerung der östlichen Hälfte der Stadt, umsäumten die zehn Meilen lange Fahrtstrecke vom Flugplatz bis zum Stadtzentrum ...

  • Westdeutsche Pfarrer sind von der DDR beeindruckt

    Studiendelegation beglückwünscht die Christen in unserer Republik

    Potsdam (ADN/ND). Zu einem beeindruckenden Erlebnis für westdeutsche Pfarrer wurde eine Studienreise, die sie in dieser Woche in die Kreise Gransee und Rathenow führte. Die Gäste, die auf Einladung des Nationalrates, der Parteileitung der CDU und des Deutschen Friedensrates in der DDR weilen, betonten ...

  • Erneuter Sprengstoffanschlag

    Sicherungsanlagen der Staatsgrenze am Potsdamer Platz beschädigt

    Berlin (ADN). Aufgeputscht durch die jüngsten Hetztiraden der Frontstadtpolitiker, verübten Provokateure von Westberlin aus in den Mittagsstunden des 29. Juni erneut einen Sprengstoffanschlag gegen die Grenzsicherungsanlagen in der Hauptstadt der DDR nahe dem Potsdamer Platz. Die Grenzsicherungsanlagen wurden beschädigt und die Sicherheit sowie das Leben von Bürgern der Hauptstadt der DDR und Westberlin gefährdet ...

  • Geständnis der Feinde

    Genosse Chruschtschow schilderte, daß selbst die Feinde die Erfolge der Sowjetunion zügeben müssen, und erinnerte an Unterredungen, die er während seines Amerikabesuchs mit Harry Sciwartz hatte, der als führender „Sowjetunion- Spezialist" der „New York Times" gilt. Genosse Chruschtschow zitierte dessen Worte: „Offensichtlich wird die Sowjetunion in den nächsten Jahren die Züge einer kommunistischen Gesellschaft des Überflusses annehmen ...

  • Schlagzeilen über Chruschtschow und Ulbricht beherrschen die Weltpresse

    Im Mittelpunkt: Der herzliche Empfang durch die Berliner / Einmütige Meinung: Ein weltpolitisches Ereignis Frankreich: An erster Stelle ^

    Berlin (ADN/ND). Der Besuch Nikita Chruschtschows in Berlin anläßlich des 70. Geburtstages von Walter Ulbricht und der triumphale Empfang durch mehr als 500 000 Berliner beherrschte am Wochenende die Schlagzeilen der Weltpresse und wird allgemein als ein bedeutsames weltpolitisches Ereignis eingeschätzt ...

  • Klassenkampf der Ideen'

    Genosse Chruschtschow hob hervor, daß die Imperialisten das Vertrauen in ihre Kraft verloren haben, führte Zahlen über die Erfolge der sowjetischen Wirtschaftsentwicklung an, die eine Bestätigung der marxistisch-leninistischen Theori» sei; und fuhr dann fort: „Eine fri;dliche Koexistenz von Staaten mit unterschiedlicher sozialer Ordnung bedeutet keine ' Abschwächung des Klassenkampfes auf dem internationalen Schauplatz ...

  • Italien: Begeisternd

    Rom (ADN-Korr.). „Eine so großartige und herzliche Manifestation der Freundschaft zwischen der DDR und der Sowjetunion hat Berlin schon lange nicht gesehen", schreibt die „Unitä". Die Bevölkerung der DDR habe diesen Besuch als neuen Ausdruck der Solidarität und ■Freundschaft verstanden und Chruschtschow einen begeisterten Empfang bereitet ...

  • Ilse Thiele im IDFF-Büro

    Zur Generalsekretärin der IDFF wurde Rosa Jasovich Pantaleon gewählt. Im Büro der IDFF vertritt Ilse Thiele, die Vorsitzende des DFD, die DDR. Als Vertreterin der deutschen Bundesrepublik wurde Helga Dickel ins Büro gewählt. Folgende Frauen aus der DDR wurden in den Rat der IDFF gewählt: Ilse Thiele, ...

  • Polen: Die Welt war dabei

    Warschau (ND-Korr.). Die gesamte polnische Presse berichtet in langen Beiträgen an der Spitze ihrer ersten Seitei über den triumphalen Empfang Chruschtschows in Berlin. „Trybuna Ludu" hebt' die Begeisterung der Berliner Bevölkerung hervor und "betont, daß auch die Fernsehzuschauer in vielen sozialisiischen ...

  • Wie wird das Wettei?

    Wetterlage: Unter Hochdruckeinfluß herrscht in Deutschland überwiegend sonniges und trockenes Wetter. Aussichten für Sonntag: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus südlichen Eichtungen teils heiter, teils wolkig und überwiegend niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen 22 bis 26 Grad: an der Küste nahe 2) Grad ...

  • Jugoslawien: Friedensbesuch

    Belgrad (ADN-Korr.). Die jugoslawischen Zeitungen vom Sonnabend berichten ausführlich über die Ankunft Chruschtschows und würdigen ebenfalls die Ankunft weiterer führender Politiker der sozialistischen Länder. „Borba" hebt die Worte Chruschtschows hervor, er sei in erster Linie gekommen, um Walter Ulbricht die Hand zu reichen^und den Werktätigen der DDR weitere Erfolge im Kampf für den Aufbau des Sozialismus und bei der Festigung des Friedens zu wünschen ...

  • Kuba: Gemeinsame Ideale

    Havanna (ADN-Korr.). „Die Sowjetunion und die DDR sind eins im Friedenskampf", überschreibt die kubanische Zeitung „Hoy" am Sonnabend ihre außenpolitische Seite* auf der sie vom Besuch Nikita Chruschtschows in der DDR berichtet. 2u den Bildern vom Empfang auf dem Fhgplatz Schönefeld kommentiert das Blatt: „Der Besuch des sowjetischen Ministerpräsident ten in der DDR ist Ausdruck der einheitlichen Gesichtspunkte in allen internationalen Fragen ...

  • Dänemark: Großes Treffen

    Kopenhagen (ND-Korr.). Alle bürgerlichen Tageszeitungen Dänemarks betonen, Chruschtschow habe eine andere Sprache Rewählt als Kennedy. Er habe betont, daß er den Standpunkt Walter Ulbrichts über das Auftreten Kennedys in Westberlin teile. Das Regierungsorgan „Aktuelt" hebt hervor, daß außer Chruschtschow auch Gomulka ...

  • CSSR: Überaus herzlich

    Prag (ND-Korr.). Auch die tschethoslowakischen Zeitungen berichten üb?r den ersten Tag des Chruschtschow-Besichs in der DDR ausnahmslos an der Spitz» ihrer Ausgaben. Sie werten die herzliche Begrüßung des sowjetischen Gastes durch über eine: halbe Million Berliner als einen Ausdruck der unverbrüchlichen Freundschaft zwischen der DDR und der Sowjetunion ...

  • Burma: Fotos von Ulbricht

    Rangun (ADN-Korr.). Die burmesischs Presse berichtet am Sonnabend über den Freundschaftsbesuch Nikita Chruschtschows in der DDR. Sie veröffentlicht Auszüge aus den Reden Walter Ulbrichts und Nikita Chruschtschows auf dem Flugplatz Schönefeld. Anläßlich des Geburtstages von Walter Ulbricht erscheinen mehrere Zeitungen mit Fotos von ihm ...

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