25. Jan.

Ausgabe vom 08.02.1963

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  • Ministerrat beschloß erste Maßnahmen zur Auswertung des VI. Parteitages

    Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1963 im Mittelpunkt der staatlichen Leitungstätigkeit / Vervollkommnung der Planung und Leitung der Volkswirtschaft notwendig

    Berlin (ND). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Der Ministerrat beschäftigte sich am 7. Februar 1963 in Anwesenheit der Vorsitzenden der Räte der Bezirke mit der Auswertung des VI. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und seiner für den umfassenden Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik wegweisenden Beschlüsse ...

  • Die Achse Bonn—Paris ist ein Instrument für den Krieg

    Westdeutsch-französischer Vertrag ist ein Militärbündnis, das Bonn Handlungsfreiheit für atomare Rüstung verschaffen soll Ausrüstung der Bundeswehr mit Kernwaffen würde schwerwiegende Verschärfung der Lage in Europa bedeuten Sowjetunion würde das als unmittelbare Bedrohung ihrer lebenswichtigen nationalen ...

  • Höhere Schmelzleistung an Martinöfen

    Riesaer Stahlwerker verwirklichen vorfristig Maßnahmen des Planes Neue Technik

    Berlin (ND). Kollektive und Brigaden des Stahl- und Walzwerkes Riesa berieten gemeinsam mit ihren Parteitagsdelegierten, wie sie-naen dem Beispiel der Walzwerker von Finow trotz des anhaltenden Frostes ihre Planaufgaben allseitig erfüllen und jeden Leerlauf vermeiden können. *Wir sind bisher mit jeder Schwierigkeit fertig geworden und schaffen es auch diesmal", erklärte der Held der Arbeit und erste Schmelzer am Ofen 3, Georg Dziwulski ...

  • SED-Lösung dient Weltfrieden

    Frage, gestellt von unserem Osloer Korrespondenten Svein Söndrol: „Welche Bedeutung messen Sie dem 7-Punkte- Vorschlag bei, den Walter Ulbricht auf dem VI. Parteitag der SED für die friedliche Koexistenz zwischen den beiden deutschen Staaten machte?" .Antwort: An der Existenz zweier deutscher Staaten kann man heute nicht mehr vorbeigehen ...

  • Minister Balkow am Assuan-Damm

    1 Kairo (ADN-Korr.). Der gegenwärtig in der VAR weilende Minister für Außenhandel und innerdeutschen Handel der DDR, Julius Balkow, besuchte /am Mittwoch die Erbauer des Assuan-Staudammes. Dabei kam es auch zu einem Zusammentreffen- mit dem Minister für den Höchdammbau, ' Mohammed " Sidki Soliman, der ...

  • Für Westberlin keine Bundespersonalausweise

    Berlin (ADN). Die Besatzungskomman- Öanten in Westberlin haben es dem Frontstadtsenat untersagt, den in Westdeutschland gültigen Bundespersonalaüsweisfür Westberlin zu übernehmen. Sie bestehen darauf, daß auch auf den neuen Personalausweisen, die im Sommer dieses Jahres an die Bevölkerung ausgegeben werden, sollen, die Bezeichnung „Behelfsmäßiger Personalausweis" steht ...

  • Seid sparsam mit der Kohle!

    Es ist wohl kaum notig, 3emandenj der seinen für einen normalen Winter berechneten Kohlenvorrat zusammenschrumpfen sieht, ausdrücklich zur Sparsamkeit zu mahnen. Wenn das hier dennoch geschieht, so deshalb, weil es nicht nur um jene Kohlen geht, die wir zu Hause in den Ofen schieben. Es geht ebenso um elektrische Energie, Wasser, besonders aber um Gas ...

  • Notständs-Erler holte sich gehörige Abfuhr

    Pforzheim (ND/DS). Wie erst jetzt bekannt wird, hat sich das SPD-Vorstandsmitglied Erler, kürzlich auf einer SPD- Kreisdelegiertenkonferenz in Pforzheim eine Abfuhr geholt, als er versuchte, den sozialdemokratischen Funktionären die Bonner Notstandsgesetze schmackhaft zu machen. Anwesende Mitglieder des DGB- Kreisausschusses machten dem rechten SPD-Führer unmißverständlich klar, daß der gesamte Kreisausschuß fest zum Beschluß des 6 ...

  • Mähdrescherwerk erfüllte

    Weimar (ND). Die Belegschaft des volkseigenen Mähdrescherwerkes Weimar richtet ihren sozialistischen Wettbewerb darauf, keinen Planrückstand zuzulassen. Der Januarplan in der Warenproduktion und im Export wurde tro.tz Kälteschwierigkeiten überboten. Im Mähdrescherwerk wurde die Initiative der Finower Walzwerker, so schnell wie möglich alle Kälterückstände aufzuholen, besonders begrüßt, weil die Landmaschinenbauer von Finow mit Profilen und anderen Materialien beliefert werden ...

  • " Junge Ingenieure entwickelten Meßgerät

    TRANSISTOREN UND GEDRUCKTE SCHAL- TUNGEN gehören zum elektronischen Meßgerät PM 1, das junge Ingenieure, unter ihnen Klaus Wegner (links) und Wilfried Grösche, im Meßgerätewerk Zwönitz entwickelten. Sie arbeiteten auch die technologischen Unterlagen für die Serienproduktion aus. Das Gerät dient zur Messung ...

  • Norwegen lehnt ab

    Oslp (ADN). Der norwegische Ministerpräsident Einar Gerhardsen hat am Donnerstag bekräftigt, daß Norwegen nach wie vor die Ausrüstung seiner Armee mit Kernwaffen oder die Stationierung derartiger Waffen auf seinem Territorium jablehnti. Eine entsprechende Erklärung wurde von der Zeitung „Dagbladet" veröffentlicht ...

  • Heute spricht Walter Ulbricht über die Beziehungen der DDR zu Westberlin

    Im Deutsehen Fernsehfunk gegen 20.45 Uhr. Angeschlossen ist die Bertiner Welle. Der Berliner Rundfunk sendet die , Rede um 21.40 Uhr, Radio DDR und Deutschlandsender um 22.10 Uhr.

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  • Bumerang

    Westdeutschland müsse remilftarislert; werden, um der »kommunistischen Gefahr" zu begegnen. In allen Variationen ist diese These von amerikanischen, britischen, und französischen Politikern vertreten worden, nicht zuletzt von dem. gegenwärtigen britischen Außenminister ,Lord Home. Um so bemerkenswerter ist es deshalb, wenn Home jetzt Im britischen Oberhaus* und zwar in einer wohl vorbereiteten Rede, erkennen läßt, daß sich diese Politik als Bumerang erweist ...

  • Wahlen im Konsum

    Stammverkaufsstellen der Konsumgenossenschaften der DDR die Wahlurnen aufgestellt. Die Mitglieder sind aufgerufen, die aktivsten Genossenschafter in die Verkaufsstellenausschüsse zu wählen. Die Vorbereitung der Wahlen In den Konsumgenossenschaften fiel mit der großen Aussprache der Mitarbeiter und Mitglieder über die Beschlüsse des VI ...

  • Was Konrad Adenauer will

    Vor dem Bundestag offenbarte der Bonner Kanzler in seiner Regierungserklärung am Mittwoch das Wesen und das Ziel der Politik des Westzonenregimes. Daraus ging hervor:

    • Adenauer fehnt jedes Einlenken auf die Politik der Vernunft ab. Statt Berücksichtigung nationaler Interessen erklärte er: „Wir sind der Ansicht, daß das militärische Zusammenwirken im Rahmen der NATO immer enger werden wird," / • Unter der Lösung'des „Rechts auf "Heimat" propagierte er erneut "eine Grenzrevision ...

  • Langweilig?

    Der Kommentar des SPD-Vorsitzenden OUenhauer zu Adenauers Regierungserklärung lautet: „Langweilig!" Auch wir wünschen uns, wenn wir uns gut unterhalten wollen, etwas Besseres als eine Rede Adenauers. Wem aber das Schicksal des deutschen Volkes und der Frieden am Herzen liegt, dem können die Grundsätze und Ziele einer Regierung, die immerhin mehr als SO Millionen Deutsche beherrscht, nicht gleichgültig sein ...

  • Wa* Walter Ulbricht vorschlug

    ; Auf dem VI. Parteitag unterbreitete Walter Ulbricht den Siebenpunkteplan für normale Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten. Er schlug vor:

    • Respektierung der Grenzen des anderen deutschen Staates uncf seiner politischen und gesellschaftlichen Ordnung. Feierlicher Verzicht auf Gewaltanwendung in jeder Form. • Respektierung der Grenzen des anderen deutschen Staates. Feierlicher Verzicht auf alle Versuche und Bestrebungen, diese Grenzen anzutasten oder zu verändern ...

  • Schlußfolgerungen konkret festlegen — Durchführung der , Aufgaben ständig kontrollieren

    Der Ministerrat verpflichtete die Leiter' der zentralen staatlichen Organe und die Vorsitzenden der Räte der Bezirke, das .eingehende Studium der Beschlüsse und Materialien des VI. Parteitages der SED und der entsprechenden Beschlüsse des Ministerrates für alle Mitarbeiter ihres Arbeitsbereiches zu organisieren ...

  • In den Ministerrat berufen

    Der Vorsitzende des Ministerrates, Otto Grotewohl, berief als Mitglieder des Ministerrates: den bisherigen Stellvertreter des Ministers für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft Prof. Dr. habil. Karl-Heinz Bartsch zum Vorsitzenden des Landwirtschaftsrates beim Ministerrat und Leiter der Produktionsleitung, ...

  • Landwirtschaftsräte mit Produktionsl eitungen

    Zur Lösung der neuen Aufgaben des umfassenden Aufbaus des Sozialismus werden beim Ministerrat, in den Bezirken und Kreisen Landwirtschaftsräte mit Produktionsleitungen gebildet. In bestimmten Produktionsgebieten können auf Beschluß des Ministerrates Landwirtschaftsräte für Produktionsgebiete gebildet werden ...

  • Ministerrat beschloß erste Maßnahmen zur Auswertung des VI. Parteitages

    (Fortsetzung von Seite t) sortimentsgerechte Warenproduktion, Einhaltung der vertraglich festgelegten Liefertermine sowohl im Export wie im Binnenhandel, Sicherung eines richtigen Verhältnisses zwischen Akkumulation und Konsumtion, zwischen Warenfonds und Kauffonds, Durchsetzung der Erfordernisse der ökonomischen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Beschlüsse des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe ...

  • In 22 Monaten 612 Eingekerkerte

    Dokumentation an UNO-Kommission

    Berlin (ADN/ND). Das Präsidium des DDR-Komitees zum Schütze der Menschenrechte hat auf seiner Tagung am Donnerstag "in Berlin beschlossen, der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen eine dokumentarische Zusammenstellung Ober die systematische Verletzung elementarer Menschenrechte durch die westdeutsche politische Justiz zuzuleiten ...

  • Glückwünsche des ZK

    13 Jahre Ministerium für Staatssicherheit

    Berlin (ND). Am 8, Februar besteht das Ministerium für Staatssicherheit 13 Jahre. Aus diesem Anlaß übermittelt das Zentralkomitee allen Mitarbeitern des Ministeriums herzlichste Grüße und Glückwünsche. In dem Grußschreiben heißt es: „Das Ministerium für Staatssicherheit hat sich seit seinem Bestehen ...

  • Adenauer denkt nicht an einen Rücktritt

    Köln (ND). Die amerikanische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft CBS sendete am Mittwochabend ein Interview mit dem westdeutschen Kanzler Adenauer. Auf die Frage, wann er zurückzutreten gedenke, antwortete Adenauer, er lege sich auf keinen Termin fest, denn er wisse weder, wer sein Nachfolger sein, noch wie die Welt dann aussehen werde ...

  • Achenbach für Gespräche

    Adenauer verbat sich weiterhin jede Kritik an de Gaulle. Die autoritäre französische Verfassung stellte er als beispielhaft hin, weil sie- eine „solide Regierung" erlaube. Adenauer gab zu, daß .in der Welt das Mißtrauen gegen die Bonner Politik weit verbreitet ist Der FDP-Abgeordnete Achenbach gab eine merklich aus dem allgemeinen revanchistischen Rahmen fallende Erklärung ab ...

  • Ollenhauer konform mit CDU

    SPD-Vorsitzender Ollenhauer, von dem besonder« Gewerkschaftskreise eine Absage an-die Notstandspläne und die lawinenartig- anschwellenden Rüstungsausr gaben erwartet hatten, kam zu einer „weitgehenden Übereinstimmung" mit der Regierungspolitik. Er stimmte den Bemühungen um Verfügungsgewalt über atomare Waffen zu ...

  • Mende will provozieren

    FDP-Vorsitzender Mende erntete lebhaften Beifall der Koalitionsparteien, als er der SPD mit beißender Ironie vorhielt, daß man sie eigentlich kaum als Oppositionspartei bezeichnen könne. Sie sei vielmehr so eine Art »Opposition im Wartestand" geworden. Er leistete ebenfalls einen Beitrag zur Verschärfung der Spannungen ...

  • Beratungen über Postaustausch mit Westberlin

    Berlin (ADN). Bevollmächtigte des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen der DDR und der Westberliner Postdirektion trafen am 7, Februar erneut zusammen, um die Beratung über die Regelung des Postaustausches zwischen der DDR und Westberlin fortzusetzen. Die Verhandlungen fanden in Berlin, der Hauptstadt, der DDR^ statt ...

  • Augstein freigelassen

    Karlsruhe (ADN). Der „Spieger-Herausgeber Rudolf Augstein ist aus der Haft entlassen worden, gab ein Sprecher des Bundesgerichtshofes am Mittwoch bekannt Augstein war im Zusammenhang mit der Polizeiaktion gegen sein Nachrichtenmagazin Ende Oktober verhaftet worden. Die Verhaftung Augsteins am 27. Oktober des vergangenen Jahres war mit der Behauptung begründet worden, er stehe unter dem Verdacht des Landesverrats, der landesverräterischen Fälschung und der aktiven Bestechung ...

  • Auf die Arbeiter stützen

    München (ADN/ND). Richard Scheringer hat einen offenen Brief an den Präsidenten des westdeutschen Bauernverbandes, Rehwinkel, gerichtet, in dem er neue gesellschaftliche Formen der Bewirtschaftung des Bodens für die westdeutschen Bauern als den sichersten Weg aus der EWG-Misere bezeichnet. Scheringer fordert Rehwinkel auf, unverzüglich — noch vor den Frühjahrsarbeiten — mit den angekündigten Kampfmaßnahmen gegen das durch die EWG verursachte Bauernsterben zu beginnen ...

  • Adenauer verhöhnt SPD

    Adenauer übergoß die zur Zusammenarbeit mit der CDU drängende SPD- Spitze ein weiteres Mal mit Hohn und Spott. Die Bemühungen Erlers, das Umfallen der SPD-Führung in der Frage der Aufrüstung und der NATO zu motivieren,, kommentierte der Kanzler mit den Worten: Es ist ja mehr Freude im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, und so weiter ...

  • Sympathisierender Beifall-

    Zweifellos könne ein1 * konstruktives Gespräch mit der Sowjetunion dabei von Nutzen sein. Wer sollte uns hindern, auf die Jüngste Sowjetnote einzugehen, in der Bonn aufgefordert wurde, sachliche Vorschläge zur Bereinigung der Differenzen zu machen, fragte er. Warum sollten wir mit der Sowjetunion nicht sachliche Gespräche über sachliche Fragen führen können? ...

  • KURZ BERICHTET

    GROSSBRAND. 20 Millionen D-Mark. Sachschaden verursachte ein Großfeuer,' das in der Nacht zum Donnerstag in Großauheim (Hessen) In einer 'elektrischen Haushaltgerätefabrik ausbrach. KRANKHEITSWELLE. In Westdeutschland grassiert eine den Ärzten unbekannte Krankheit, die in Bremen enorme Ausmaße annimmt ...

  • Planerfüllung und Aufhplung der Rückstände das Wichtigste

    Der Ministerrat wendet sich an die Leiter der Staats- und Wirtschaftsorgane, der Betriebe, Verwaltungen und Institutionen, an die Mitarbeiter des Staaten und Wirtschaftsapparates, ihre ganze Kraft für die Verwirklichung der Beschlüsse des VI. Parteitages der SED einzusetzen, Er gibt seiner Überzeugung ...

  • Bundestag fördert Revanchepolitik

    Fraktionen stimmen aggressivem Regierungsprogramm zu / Hetze gegen sozialistische Länder

    Bonn (ND-Korr:) Ihre grundsätzliche Zustimmung zu dem am Vortag von Kanzler Adenauer vorgetragenen Regierungsprogramm des Revanchismus, des Wettrüstens und der Schürung des kalten Krieges gaben am Donnerstag die Sprecher der Bundestagsparteien, die drei Parteiführer Ollenhauer (SPD), Brentano (CDU/CSU) und Mende (FDP) ...

  • Brentano erweist sich als Ultra

    Das tragende Moment In der Erklärung Brentanos, der dann für die CDU/CSU sprach, war eine Aneinanderreihung von Verleumdungen der Sowjetunion und der DDR. Noch wesentlich prononcierter, als es am Vortage Adenauer getan hatte, bezichtigte er die sozialistischen Länder, besonders die Sowjetunion, einer Entspannung entgegenzuarbeiten, und steigerte sich in eine maßlose Attacke gegen die Sowietregierung hinein ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst Bltschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Roll Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

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  • Verlogene Beschwichtigungen

    Nicht von ungefähr hat sogar in den Hauptstädten der NATO-Staaten die Tatsache größte Beachtung gefunden, daß der Vertrag die Frage der Einschränkungen für die Bundesrepublik auf dem Gebiet der nuklearen Rüstungen voll und ganz mit Stillschweigen umgibt. Indessen hat die Regierung Frankreichs während ...

  • Provokatorische Einbeziehung Westberlins

    Die Sowjetregierung betrachtet es als notwendig, besonders auf den Abschnitt des französisch-westdeutschen Vertrages einzugehen, der die Ausdehnung der Gültigkeit dieses Vertrages auf Westberlin vorsieht. Diesen Artikel kann man nicht anders als vorsätzlich provokatorisch bezeichnen. Wie die Sowjetregierung bereits wiederholt betont hat, darunter in den Botschaften des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, N ...

  • Selbstmörderische Konzeption Bonns

    Es bereitet keine besondere Mühe, allein an Hand der offiziellen Äußerungen der Führer der Bundeswehr festzustellen, daß das Alpha und Omega der militärischen Konzeption der deutschen Bundesrepublik die Zielsetzung hat, einen thermonuklearen Krieg zu entfesseln und die Hauptpartner in der NATO an der Seite der deutschen Bundesrepublik in diesen Krieg zu verwickeln ...

  • Niemals im Namen ganz Deutschlands

    Macht man sich mit dem Vertrag bekannt, zeigt es sich, daß es sich nicht einfach um ein Dokument handelt, das die Beziehungen zwischen zwei Nachbarstaaten regelt. Die Regierungen der deutschen Bundesrepublik und Frankreichs erheben den Anspruch, durch Absprache untereinander Angelegenheiten zu regeln, die viele andere Länder betreffen, und das Schicksal Europas, ja beinahe schon der ganzen Welt, zu bestimmen, was natürlichy von anderen Ländern nicht akzeptiert werden kann ...

  • Verhöhnung der Antihitlerkoalition

    Der französisch-westdeutsche militärisch-politische Vertrag ist eine direkte Verhöhnung dieser Verpflichtungen. Die Unterzeichnung dieses Vertrages gerade am Vorabend des 20. Jahrestages des großen Sieges über die Hitlerarmee an der Wolga, mit dem zugleich auch über Frankreich die Morgenröte der Befreiung anbrach, unterstreicht nur, daß die französische Regierung vor aller Augen mit den Idealen bricht, die die Völker der Antihitlerkoalition im Kampf gegen den gemeinsamen Feind beseelten ...

  • über Hitler hinaus

    Es ist allgemein bekannt, daß die Regierung der Bundesrepublik bereits seit mehreren Jahren beharrlich versucht, die Schlüssel zu den Kernwaffenarsenalen in die Hände zu bekommen. Sie macht kein Hehl daraus, daß sie bereit ist, sich jedem Plan anzuschließen — sei es die Schaffung der sogenannten „multilateralen Kräfte der NATO" oder eine atomare Partnerschaft auf anderer Grundlage — wenn sie nur Kernwaffen zu eigener Verfügung erhält ...

  • Aus der sowjetischen Note an Frankreich

    Wie in der Note an die deutsche Bundesrepublik wird in der Note an Frankreich eingangs die Verantwortung für den Frieden dargelegt, die die UdSSR als Großmacht und Unterzeichner der Kapitulation der Hitlerfaschisten hat, und dann erklärt: Die Einstellung der Sowjetunion zur Gewährleistung der Sicherheit der europäischen Völker und zur Abwendung der Gefahr eines Raketen- und Atomkrieges ist der Regierung Frankreichs gut bekannt ...

  • Nicht um Freundschaft, um Krieg geht es Bonn

    Der Vertrag über die französisch-westdeutsche Zusammenarbeit wird mit dem Geschwätz über eine Versöhnung der beiden Nachbarvölker, über die Beendigung der jahrhundertealten Feindschaft zwischen ihnen, über die Sicherung der Zu~ kunft der Jugend maskiert. Auch vor dem zweiten Weltkrieg spielte sich zum Schein eine Verbrüderung der aggressiven Kräfte der westeuropäischen Staaten mit denjenigen ab, die sie mit Nachsicht behandelten, und das wurde als Versöhnung der Völker ausgegeben ...

  • Kein Wort über deutsche Friedensregelung

    An die militärischen Bestimmungen des Vertrages lehnen sich eng jene Artikel an, nach denen jede Entscheidung über wichtige außenpolitische Fragen von den Regierungen der deutschen Bundesrepublik und Frankreichs nach einer gegenseitigen Konsultation gefällt werden soll, um einen, „analogen Standpunkt" zu erreichen ...

  • Das wäre der richtige Weg

    Wenn man schon von einer Aussöhnung zwischen Frankreich und der Bundesrepublik, von einer wirklichen Aussöhnung der europäischen Staaten im Interesse des Friedens sprechen will, so erfordert sie etwas anderes: Die Suche nach Festigung der Sicherheit der Staaten durch Minderung der internationalen Spannungen, ...

  • Was tut wirklich not?

    Für die Sowjetunion sind Frieden und Sicherheit in Europa keine Phrase, hinter der, wie es oft bei Staatsmännern der NATO-Länder der Fall ist, nichts steht außer der Notwendigkeit, dem Drängen und den Forderungen breiter Volksmassen mit Worten Rechnung zu tragen. Die feurige Lava der Weltkriege, die ...

  • Zukunft nur hinter Pflug und Werkbank

    Die Sowjetregierung hat die Bundesregierung bereits wiederholt warnend darauf hingewiesen, welche verhängnisvolle Gefahr sie auf ihr Land lenkt, wenn sie nach der Ausrüstung der Bundeswehr mit Raketen- und Kernwaffen strebt. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, daß im Falle eines Kernwaffenkrieges unvermeidlich mächtige und konzentrierte Raketen- und Kernwaffenschläize auf Westdeutschland niedergehen" würden ...

  • Rammbock gegen Frieden

    Die Sowjetregierung, und das ist der Regierung der deutschen Bundesrepublik gut bekannt, hat der Bundesrepublik wiederholt vorgeschlagen, das durch die Vergangenheit verursachte Mißtrauen, zu überwinden. Sie fordert die Bundesregierung nach wie vor auf, jenen Staaten nachzueifern, die sich in den internationalen Angelegenheiten von den Prinzipien der friedlichen Koexistenz, der allseitigen Zusammenarbeit und der friedlichen Lösung strittiger Fragen leiten lassen ...

  • Wahrheit über die „historische Aussöhnung"

    Hinter der Fassade großspuriger Phrasen von einer „historischen Aussöhnung", wie sie beim Abschluß des französischwestdeutschen Vertrages ausgesprochen wurden, verbirgt sich nichts anderes als ein detailliert ausgearbeitetes Programm zur Verschmelzung der Streitkräfte der Bundesrepublik und Frankreichs ...

  • Wortlaut der sowjetischen Note an Westdeutschland

    Die Regierung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erachtet es für notwendig, der Regierung der deutschen Bundesrepublik folgendes zu erklären: Die . Sowjetunion kann angesichts dessen) daß sie neben anderen Großmächten eine besondere Verantwortung für die Erhaltung des Weltfriedens trägt, ...

  • Ernste Warnung

    Die Sowjetregierung erachtet es für notwendig zu erklären: Wenn die Bundeswehr an Kernwaffen herangelassen wird, unabhängig in welcher Form — und gegenwärtig wird im Westen gerade die Form des Heranlassens verstärkt erörtert — so würde das eine äußerst schwerwiegende Verschärfung der Lage in Europa bedeuten ...

  • Friedensvertrag auf der Tagesordnung

    Die Sowjetregierung ist der festen Überzeugung, daß die Überwindung der Krise im karibischen Raum — der Krise, die der Menschheit die ganze Größe der Gefahr offenbart hat. die darin besteht, daß wichtige ungelöste internationale Probleme 'weiter offen gelassen werden — mit besonderer Schärfe auf die ...

  • Alte Achsenpläne

    Der franzosisch-westdeutsche Vertrag zielt, wie sein Inhalt zeigt, auf eine weitere Kcmplizierung der internationalen Lage, auf die Schürung der Gegensätze um Westberlin und anderer möglicher Konfliktherde, auf die Unterminierung der Zugänge zu den Problemen ab, die längst zur Lösung reif sind und deren Lösung andere Staaten erstreben ...

  • Lager des Sozialismus stärkt Verteidigungskraft

    Da die führenden Staatsmänner der deutschen Bundesrepublik und Frankreichs wollen, daß Europa im Zustand von zwei Kriegslagern lebt, die sich gegenseitig mit Kriegsraketen bedrohen, so wird sich die Sowjetunion zusammen mit allen ihren Verbündeten, den Ländern des sozialistischen Lagers, unter diesen Bedingungen gezwungen sehen, die entsprechenden Schlußfolgerungen zu ziehen und weitere Maßnahmen zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit zu ergreifen ...

  • Keine Fesseln für Revanchisten mehr

    Zuweilen wird behauptet, Frankreich könnte die westdeutschen Militaristen und Revanchisten im Zaume halten. Aber eine solche Frage wird nicht allein durch den Wunsch, sondern durch reale ökonomische und andere Möglichkeiten gelöst, über die der eine oder .der andere Staat verfügt. Die Lage entwickelt sich in der Richtung, daß Westdeutschland immer größere Möglichkeiten erhält, seine Verbündeten in kriegerische Abenteuer, zu verwickeln, selbst wenn es in Frankreich auch niemand wünscht ...

  • Bruch aller Abkommen

    Im Zusammenhang mit den Erklärungen des französischen Präsidenten de Gaulle auf der Pressekonferenz vom 14. Januar dieses Jahres in Paris, nach denen die Bundesrepublik angeblich selbst entscheiden könne, über welche Bewaffnung sie verfügen und welche Militärpolitik sie' betreiben wird, ist dieses Schweigen mehr als bezeichnend ...

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  • Britischer Löwe in der Klemme

    ; „Großbritannien kann in der Welt nicht mehr als Großmacht erster Klasse auftreten", seufzte mit einem wehmütigen Seitenblick auf wirtschaftliche Gebrechen die führende Londoner Zeitung „Times". Zumindest seit der Demütigung Macmillans durch Kennedy auf den Bahamas und durch Adenauer und de Gaulle in ...

  • Frankreich verläßt .. Genfer Position

    Es ist klar, daß die Verschmelzung der außenpolitischen Linien Frankreichs und Westdeutschlands auf einer gemeinsamen Plattform keineswegs ein Zufall ist. Es zeigt sich unschwer die „Seelenverwandtschaft" der militaristischen Kräfte Frankreichs, die seinerzeit Urheber der Intervention und der Kriege gegen den Sowjetstaat waren, sich mit den Aggressoren in München verschworen, und der Militaristen und Revanchisten aus Bonn, die nur Aggression und Krieg im Kopfe haben ...

  • ND Wirlschaflsumschau

    tion of British Industries" ließ erkennen, daß sich der von der Regierung genährte künstliche Optimismus' nicht bestätigt. Die im Herbst versuchten „Belebungsmaßnahmen" der Regierung — Kaufanreiz durch Herabsetzung von Steuern auf hochwertige Dauerindustriewaren — vermochten nicht zu verhindern, daß die Arbeitslosigkeit weiter stieg und die Produktion weiter zurückging bzw ...

  • Und es wird doch demonstriert

    von Pierre Durand, Paris

    rienau vor einem Jahr wurden neun Parf- *^ ser Arbeiter — darunter ein vierzehnjähriger Junge und drei Frauen — von der Polizei de Gaulles an der U-Bahn-Station Charonne ermordet, als sie In einer mächtigen Kundgebung gegen die Umtriebe der faschistischen OAS und für den Frieden in Algerien demonstrierten ...

  • Friedensbanner bleibt entrollt

    Da die führenden Staatsmänner der deutschen Bundesrepublik und Frank-" reichs jedoch — wie man sieht — wollen, daß Europa im Zustand von zwei Kriegslagern lebt, die sich gegenseitig mit Kriegsraketen bedrohen, so wird sich die Sowjetunion zusammen mit allen ihren Verbündeten, den Ländern des sozialistischen Lagers, unter diesen Bedingungen gezwungen sehen, die entsprechenden Schlußfolgerungen zu ziehen und weitere Maßnahmen zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit zu ergreifen ...

  • Neueste Taktstraße zur Messe

    UdSSR zeigt hochmoderne Werkzeugmaschinen l Sir Plummer: Für England „wichtiger denn je*

    Moskau (ND-Korr.). Im Mittelpunkt der sowjetischen Ausstellung auf der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse stehen Werkzeugmaschinen neuester Produktion, erklärte der leitende Mitarbeiter der sowjetischen Kammer für Außenhandel, W. L Wlassow, unserem Moskauer Korrespondenten. Er verwies vor allem auf eine automatische Taktstraße des Moskauer „Ordshonikidse"-Werkes mit neun Stationen für die Bearbeitung von Einzelteilen in der Automobilproduktion ...

  • DDR verurteilte scharf die Achse

    Niemand wird etwas gegen eine Versöhnung ehemaliger Kriegsgegner ■ einzuwenden haben. Wenn man jedoch von Versöhnung spricht, selbst wenn man eine wirkliche Versöhnung im Sinne hätte, sie aber in Wirklichkeit zum Schaden des Friedens in Europa, zum Ansporn für aggressive Gelüste gegen andere Staaten vornimmt, so können sich diese anderen Staaten mit einer solchen Politik nicht einverstanden erklären ...

  • Chance für Aggressoren

    Gewährt also die französische Regierung den westdeutschen Revanchisten jetzt eine solche Chance? Wenn das so ist - und der militärpolitische Vertrag zwischen Frankreich und der deutschen Bundesrepublik läßt diesbezüglich keine zwei Meinungen zu — so erhebt sich die berechtigte Frage: Führt das nicht ...

  • „Combat": UdSSR-Sieg über EWG

    Stahlproduktion erreichte 76,3 Millionen Tonnen

    Parii (ND). Als einen i(Sieg der Sowjetunion über den Gemeinsamen Markte wertet der Pariser „Combat" in einer Betrachtung die Tatsache, daß die UdSSR im Jahre 1962 zum erstenmal mehr Stahl erzeugt hat als die sechs EWG-Länder zusammengenommen. Angesichts der Zerwürfnisse in der ^atlantischen Gemeinschaft" kommt das Blatt zu der Feststellung, daß „in Moskau mehr Optimismus" herrscht ...

  • Ein reiner Kriegsvertrag

    Der Vertrag über die franzosisch-westdeutsche Zusammenarbeit Ist nicht lediglich ein Vertrag, der die Beziehungen zwischen zwei benachbarten Staaten regelt. Es wird kein Fehler sein, wenn man sagt, daß es eine Art Rammbock ist, der angesetzt wurde, um dem Gebäude des europäischen Friedens einen Stoß zu versetzen, das ohnehin noch immer kein festes Fundament hat ...

  • Friedensvertrag ist nötig

    Wenn die Regierang Frankreichs eine echte Brücke der Freundschaft zwischen dem französischen und dem deutschen Volk schlagen möchte, dann müßte sie, ausgehend von der Tatsache der Existenz zweier deutscher Staaten, ihre Bemühungen mit denen der Refiernns der Sowjetunion und der Regierungen jener anderen ...

  • Agrarkonferenz in Schanghai

    Peking (ND). Auf einer Landwirtschaftskonferenz in Schanghai drückte Ministerpräsident Tschou En-lai die Überzeugung aus, die Tagung werde die Bauern ganz Ostchinas zur Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion und des Viehbestandes anspornen. In der Eröffnungsrede erklärte der Erste Sekretär des ...

  • USA behindern freie Schiffahrt

    Unerhörte Diskriminierung von Kuba anlaufenden Frachtern

    Washington <ADN). Die USA-Regierung hat am Mittwoch verfügt, daß alle Schiffe aus nichtsozialistischen Ländern, die Kuba anlaufen, rückwirkend ab 1. Januar dieses Jahres vom Transport staatlicher Güter oder vom amerikanischen Staat finanzierter Güter in allen Teilen der Welt ausgeschlossen werden ...

  • Frühe Prophezeiungen de Gaulies

    Kein anderer als General de Gaulle hat wiederholt auf die Bedrohlichkeit einer Wiedergeburt der deutschen Gefahr aufmerksam gemacht. Am 12. November 1953 6agte er auf einer Pressekonferenz: „...gegenwärtig sprechen sie (die Deutschen) in ihrem Streben nach Aufbau von Divisionen und Geschwadern und unter ...

  • Freundschaft der Friedensfeinde

    Die Verfasser und Verteidiger des Vertrages und überhaupt der Schritte zu einem Bündnis mit den westdeutschen Revanchisten suchen die Sache so hinzustellen, als gehe es um die Freundschaft zwischen Frankreich und Westdeutschland oder um Feindschaft zwischen ihnen. In Wirklichkeit geht es nicht um Freundschaft oder Feindschaft, sondern darum, welche Richtung dieser Vertrag der Entwicklung der Ereignisse in Europa und nicht nur in Europa gibt — zum Krieg oder zum Frieden ...

  • VLParteitaggab neue Impulse

    Landossekretär der KPÖ Steiermark über seine Eindrücke

    Wien (ADN-Korr.). Der Landessekretär der KPÖ Steiermark, Willi Gaisch, der der 'österreichischen Delegation zum VLParteitag der SED angehörte, hat nach seiner Rückkehr erklärt: „Ich war im Deutschland des> Sozialismus und des Friedens. Der gesamte Parteitag konzentrierte sich in erster Linie auf friedliche, schöpferische Ziele, auf die Vollendung des Aufbaus des Sozialismus ...

  • Nur Entspannung stärkt Staaten

    Heutzutage wäre es kurzsichtig und äußerst gefährlich, die Politik der Staaten davon ausgehend aufbauen zu wollen, daß ihre Stärke und Größe nur von der Höhe der Berge angehäufter Waffen bestimmt werden. Nein, die europäischen Staaten wie auch alle anderen Staaten werden um so stärker werden angesichts ...

  • Seelenverwandtschaft der Ultras

    Auch jene Bestimmungen des französisch-westdeutschen Vertrages, nach denen jede Entscheidung über wichtige internationale Probleme einschließlich der Beziehungen zwischen Ost und West von der französischen Regierung nach einer Konsultation mit der Bundesregierung gefällt wird, „um eine nach Möglichkeit analoge Position zu erreichen", müssen die Aufmerksamkeit auf sich lenken ...

  • Washingtons Geständnis

    Washinfton (ADN/ND). Der Leiter des zentralen amerikanischen Geheimdienstes. John Mccone. erklärte am Mittwoch auf einer geschlossenen Sitzung des Senatsunterausschusses „Für Fragen der Militärischen Bereitschaft", das aufmerksame Studium aller Erkundigungen habe ergeben, daß nach dem Oktober 1962 „keine merkliche Hortung" sowjetischer Waffen auf Kuba zu verzeichnen sei ...

  • 70 belgische Firmen

    Brüssel (ADN-Korr.). Verschiedene belgische Zeitungen beschäftigten sich mit der bevorstehenden Leipziger Frühjahrsmesse. „La Wallonie" nennt die Messe ein wichtiges Bindeglied zwischen Ost und West. Die katholische Zeitung „De Nieuwe Gids" teilte mit, daß sich etwa 70 große belgische Firmen des Textilsektors, der Metallindustrie, der chemischen Industrie und anderer Zweige zur Messeteilnahme angemeldet haben ...

  • Empfang in Berlin

    Berlin (ADN). Anläßlich des 15. Jahrestages der Gründung der Koreanischen Volksarmee gab der Militärattache der Botschaft der KVDR in der DDR, Oberst Tschö VI Am, am Donnerstag in Berlin einen Cocktail, bei dem auch der Botschafter der KVDR in der DDR, Kwon Jeng Tae, zugegen war. Von Seiten der DDR nahmen ...

  • Ghana unterscheidet

    Accra (ADN). Die Notwendigkeit der Abrüstung vor allem in Deutschland unterstreicht die in Accra erscheinende Zeitung „Evening News" in einem sechsspaltigen Artikel. Die Zeitung verweist auf die große Gefahr, die von der westdeutschen Bundeswehr „unter dem Kommando von Hitleroffizieren" ausgeht i.Diese Armee wird in revanchistischem Geist erzogen"* schreibt das Blatt ...

  • „Sisu" half „Rerik"

    Helsinki/Stockholm (ADN/ND). Das DDR-Küstenmotorschiff „Rerik", das vor der finnischen Südküste im Eis festgelegen hatte, ist am Donnerstag wohlbehalten in Helsinki eingelaufen. Der finnische Eisbrecher JSisu" war ihm zu Hilfe geeilt. , - Vor der ostschwedischen Küste ist in der Nacht zum Donnerstag -das schwedische Küstenmotorschiff „Anna Greta'' gesunken ...

  • ZK-Plenum in Ulan Bator

    Ulan Bator (ADN). Das 4. Ordentliche Plenum des ZK der Mongolischen Revolutionären Volkspartei hat am Donnerstag in Ulan Bator stattgefunden. Auf der Tagesordnung standen Fragen der Viehwirtschaft, Lohnerhöhungen für bestimmte Kategorien der Werktätigen und Probleme der Volksbildung. Das" Plenum wählte Damdinshawin Mai dar zum Mitglied des Politbüros und B ...

  • Kredit für Kuba

    Moskau (ADN). Zwischen der Sowjet« union und Kuba Ist in Moskau ein Protokoll über den Warenaustausch für 1963 und ein" Abkommen für die Gewährung eines sowjetischen Kredits an Kuba vereinbart worden. Die Dokumente wurden vom Außenhandelsminister Kubas, Alberto Mora, und vom stellvertretenden Außenhandelsminister der UdSSR Michail Kusmin unterzeichnet ...

  • Biese Aeroflot

    Moskau (ADN-Korr.). Täglich befördert die sowjetische Fluggesellschaft Aeroflot 100 000 Passagiere. Während der sommerlichen Reisesaison dieses Jahres wird sogar mit einer Leistung von täglich bis zu 150 000 Passagieren gerechnet Die Aeroflot, die am 9. Februar den vierzigsten Jahrestag ihrer Gründung begeht, ist die größte Fluggesellschaft der Welt ...

  • Aus der sowjetischen Note an Frankreich

    (Fortsetzung von Seite 3)

    senheit der Sowjetunion, ihre Rechte wahrzunehmen, die sich ans dem Sie* über Deutschland, der sie Millionen von Menschenleben gekostet bat, und aus ihren feierlichen Verpflichtungen ergeben, eine neue deutsche Aggression zu verhindern, sollte niemand auch nur die rerinesten Zweifel hegen.

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  • Aus dem Programm der LPG „Einheit"

    Die Hektarerträge werden wie folgt erhöht: Getreide von 24,5 auf 24,8 dt, Kartoffeln von 173 ouf 198 dt, Zuckerrüben von 223 auf 257 dt. Die Genossenschaftsbauern werden an der Erreichung und überbietung dieser Ziele materiell interessiert. Für die Prämiierung stehen etwa 20 000 DM zur Verfügung. Die Ausschüttung der Prämien erfolgt jeweils noch Beendigung einer Arbeitskampagne und om Jahresschluß, wenn der Gesamtplan der LPG in den betreffenden Erzeugnissen erfüllt ist ...

  • Technik statt Muskelkraft

    Wie richtig die Geraer Werkzeugmaschinenbauer die Grundgedanken des VI. Parteitages verstanden haben, bewies sich während der öffentlichen Verteidigung der Projekte und während der diese Diskussion abschließenden technisch-ökonomischen Konferenz am 25. Januar. Keiner nahm ein Blatt vor den Mund, viele kluge Gedanken wurden geäußert,, um überall gute ökonomische Lösungen zu finden ...

  • WINTERÜBUNG

    Überall haben in den letzten Wochen Soldaten der Nationalen Volksarmee ihren Mann im Kampf gegen die Kälte gestanden. Sie sprengten die Braunkohle in Schiabendorf, Lübbenau und Greifenhain, sie schufen den Eibstau bei Vockerode, sie räumten Schnee im Kalischacht Menteroda, in Magdeburg und Mühlhausen ...

  • Hektar jagd oder Qualität?

    In der Diskussion ergriff als erster Genossenschaftsbauer Walter Hillmann das Wort. „Der Boden ist die Quelle unseres Reichtums", sagte er. „Aber wie oft wird dieser kostbare Boden noch vernachlässigt? Das beginnt schon beim Ziehen der Pflugfurche. Es gibt Traktoristen, die sich auf der Jagd nach Hektaren beispielsweise noch nicht daran gewöhnen können, mit Vorschäler zu pflügen ...

  • Gefecht bei -20 °

    Die Marschstraßen, über die Fahrzeug auf Fahrzeug rollt, gleichen Spiegeln. Wie Artisten auf einem schlecht gespannten Seil balancieren die Kradfahrer der Regulierer an der Kolonne vorbei." Der eisige Fahrwind nimmt den Atem und läßt die Glieder erstarren. Grell scheint die Sonne auf das hüglige, schnee- und eisbedeckte Ubungsgelände ...

  • Neuerer vervollkommnen Landtechnik

    Berlin (ND). Der Wettbewerb der Neuerer, Erfinder und Rationalisatoren der Landwirtschaft wird bis zur diesjährigen Landwirtschaftsausstellung in Markkleeberg fortgesetzt. Bisher wurden über 40 Vorschläge aus diesem Wettbewerb im Ständigen Neuererzentrum Leipzig-Markkleeberg überprüft. Sie werden allen Betrieben zur Anwendung empfohlen ...

  • Wo kommen die Löcher im Geldbeutel her?

    „Damals, als wir den Wettbewerb begannen, gab es Genossenschaftsbauern, die sagten, es habe keinen Zweck, den Wettbewerb noch im alten Jahr zu beginnen. Die Ergebnisse beweisen aber", so schlußfolgerte der LPG-Vorsitzende, „daß wir den Wettbewerb nicht zu früh, sondern zu spät begannen. Denn trotz aller Erfolge sind wir dem Staat immer noch 375 dt Schweinefleisch schuldig geblieben ...

  • Der Weg zu hohem Rübenertrag

    In der Feldbaubrigade 1, Wessin, hat Brigadier Walter Hillmann die Verantwortung für den Zuckerrübenanbau übernommen. Schon auf der letzten Brigadeversammlung unterbreitete er seinem Kollektiv einen detaillierten Plan für Anbau und Pflege der Zuckerrüben. »Was war die Ursache, daß die Rübenerträge in den vergangenen Jahren immer relativ niedrig waren?" fragte er ...

  • Weg vom Werkstattprinzip

    Den Werkzeugmaschinenbauern ist damit ein großer Wurf gelungen. Über 300 Kollegen nahmen an diesen Verhandlungen lebhaft Anteil. Zehn Tage lang gab es eine Ausspraeha darüber, wi« der wissenschaftlich-technische Höchstsstand in der Technologie, der Arbeitsorganisation und bei allen Erzeugnissen erreicht werden kann ...

  • 1963 zur Wirtschaftlichkeit

    „Wir sind uns darüber im klaren", betonte Genosse Erwin Ramthun im Rechenschaftsbericht des Vorstandes, „daß die Ziele, die wir uns gesteckt haben, nicht im Spaziergang zu erreichen sind. Mit Hilfe des Wettbewerbs werden wir aber alle Schwierigkeiten überwinden und die Wirtschaftlichkeit nicht erst 1970, sondern schon 1963 erringen ...

  • Schornsteinbauer stoppten nicht

    Erster 100-Meter-Riese in Schwedt wird vorfristig übergeben

    Schwedt (ND). Drei Tage vorfristig, am 25. Februar, will auf der Großbaustelle des Erdölverarbeitungswerkes Schwedt die Brigade Talbierski vom VEB SpeziaJ- bau Magdeburg den ersten 100 Meter hohen Schornstein für die Reformierungsanlage betriebsfertig übergeben. Damit wird trotz der hartnäckigen Frostperiode der Staatsplantermin für die Inbetriebnahme dieses wichtigen Chemiewerkes garantiert ...

  • Die unbekannte Futtergröße

    „Heute ist noch genug Futter vorhanden", sagten Melker und Schweinepfleger in den Brigadeversammlungen, „aber wie wird das nach der Ernte sein? Ist die Futtermenge, mit der wir rechnen können, nicht immer noch eine unbekannte Größe? So können wir doch nicht real planen." Im Oktober des vergangenen Jahres ...

  • Schwierigkeiten in der Papierindustrie

    Berlln <ADN). Die seit Wochen anhaltenden abnormen Witterungsbedingungen haben spürbare Auswirkungen auf die Betriebe der Zellstoff- und Papierindustrie. Trotz größter Anstrengungen der Werktätigen kam es durch Wassermangel infolge der Vereisung der Flusse* Kesselverschlammungen und kältebedingter Rohstoffschwierigkeiten zu Produktionsausfällen ...

  • Projekte öffentlich verteidigt

    Sozialistische Arbeitsgemeinschalten der Wema Gera stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor der Belegschaft zur Diskussion

    Es war am 16. Januar, als Genosse N. S. Chruschtschow vor den Delegierten des VI. Parteitages unter anderem seine bedeutsamen Ausführungen über die Bedeutung der Arbeitsproduktivität machte. In jenen Tagen stand das Wort Arbeitsproduktivität auch im Klubhaus des VEB Werkzeugmaschinenfabrik Gera im Mittelpunkt des Interesses ...

  • Der Wohnbezirk diskutierte mit'

    Zur gleichen Zeit, da die Verteidigungen und die Konferenz stattfanden, gab im Klubhaus eine Ausstellung über all diese Projekte der Werkzeugmaschinenfabrik Auskunft. Gut beraten waren die leitenden Funktionäre des Betriebes, als sie die Angehörigen der Belegschaftsmitglieder und die Bevölkerung der umliegenden Wohnbezirke dazu einluden ...

  • Kürzere Entwicklungszeiten

    Bornim (ND). Der Leiter des Instituts für Landtechnik Potsdam-Bornim, Genosse Heinz Kuhrig, der als Delegierter am VI. Parteitag teilnahm, betonte in einer Belegschaftsversammlung, daß es jetzt darauf ankommt, die Funktionstüchtigkeit der Landmaschinen zu verbessern, um eine wirkungsvollere Steigerung der Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft zu erreichen ...

  • Wessin wächst im Wettbewerb

    Wie die Jahresversammlung der LPG „Einheit" zur Schule der guten genossenschaftlichen Arbeit wurde

    Die Jahresversammlung der LPG „Einheit" in Wessin, Kreis Schwerin-Land, beriet kürzlich das Wettbewerbsprogramm zur Erfüllung und Uberbietung des Produktionsplanes 1963. Sie beschloß, den Wettbewerb, der im vergangenen Jahr vor dem Parteitag so erfolgreich in der Viehwirtschaft geführt wurde, auch auf die Feldwirtschaft auszudehnen ...

  • Freundschaftlicher Bippenstoß

    Seit dem Beginn des Wettbewerbs zur Vorbereitung des VI. Parteitages ist das Ansehen des Vorsitzenden, Genossen Erwin Ramthun, bei allen Genossenschaftsmitgliedern gewachsen. Sie sehen, daß es jetzt vorangeht in ihrer LPG. Nachdem Genosse Ramthun auf dem Parteitag dargelegt hatte, daß,der Wettbewerb eine enge Verbindung des Vorstandes mit allen Mitgliedern • erfordert, mußte er sich einen freundschaftlichen Rippenstoß gefallen lassen, weil er selbst noch nicht alle Genossenschaftsbauern kennt ...

  • Gute Ergebnisse

    An der Übung nahmen erstmals viele Wehrpflichtige teil. Etliche Genossen mußten eine höhere Funktion einnehmen. So erfüllten Gefreiter Puffke und Kanonier Engel, die als Geschützführer eingesetzt wurden, diese neue Aufgabe verantwortungsvoll. In einer anderen Einheit fiel ein Panzerfahrer aus. Der Kommandant übernahm seine Funktion, während der Gefreite Heinze den Panzer führte ...

  • Telegramm aus Finow

    Berlin (ND). Die Kumpel der Abteilung Hauptmechanik des Walzwerkes FInow unternehmen alle Anstrengungen„um die infolge der Kälte vorgezogene Generalreparatur und weitere Rekonstruktionsmaßnahmen rechtzeitig zu beenden. Am Sonntagabend soll die stillgelegte Warmbandstraße auf jeden Fall wieder anlaufen ...

  • Bremse Gleichmacherei gelöst

    Wie damals in den Viehwirtschaftsbrigaden, so traten jetzt auch in den Feldbaubrigaden einige Genossenschaftsbauern mit der Forderung auf, die Prämien möglichst gleichmäßig auf die Mitglieder zu verteilen. „Wenn wir die Prämien gleichmäßig verteilen", sagte Brigadier Walter Hillmann, „dann ist der Wettbewerb kein Wettbewerb mehr ...

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  • Lernrückstände werden aufgeholt

    ND: „Wir bitten Sie, Genosse Minister, unseren Lesern zu erklären, welche Maßnahmen auf dem Gebiete der Volksbildung getroffen wurden, um den durch die Kälteperiode verursachten Stundenausfall wieder aufzuholen. Zunächst wurden für alle Schulen die Winterferien vorverlegt, aber wie soll es dann weitergehen?" Minister Dietzel: „Die Sorge Ihrer Leser ist auch unsere Sorge, und es ist gut, daß Sie mir Gelegenheit geben, öffentlich darauf zu antworten ...

  • Früh übt sich...

    Lebendige Kunsterziehung in der sozialistischen Tschechoslowakei

    Von unserem Prager Korrespondenten Herbert Naumann Bereits nach fünf Wochen konnte in der Ausstellung von Originalgemälden der Dresdner Kunstsammlungen in der Prager Nationalgalerie in der Valdätejnskä der 100 000. Besucher begrüßt werden. Den für den Jubiläumsbesucher bestimmten Strauß Chrysanthemen und das Buch von Max Seydewitz über die Dresdner Kunstschätze erhielt die 13jährige Petra Ulbrichova aus Prag 3 ...

  • Buchverleih in den Händen der Brigaden

    Alle Genres, alle „Ressorts" der kulturellen Arbeit, sowohl die Zirkel und Volkstanzgruppen als auch die künstlerische Betätigung in den Brigaden selbst bilden mit dem ökonomischen Ziel des Werkes eine Einheit Unmittelbar nach Verkündung des Wettbewerbs wurde unbürokratisch ein Kulturplan zu Papier gebracht, der in überraschendem Tempo verwirklicht wird ...

  • Meine ganze Kraft dem sozialistischen Realismus

    In vollem Umfange hat mir das Ergebnis des VI. Parteitages u. a. wieder AufschluB gegeben darüber, welche Bedeutung die Kunst beim Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft hat. Schon die vorangegangenen Diskussionen und Aussprachen, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Teils der Rede des Genossen Koenen auf der 2 ...

  • Kabarett auch über den Betriebsfunk

    Die satirischen Zirkel, von denen es mehrere im Werk gibt, sollen künftig öfter die Rechenschaftslegungen der Gewerkschaftsleitungen beleben. Als neue Qualität verdient auch erwähnt zu werden, daß die Kabarettgruppe schlagkräftige Programme über den Betriebsfunk — also nur akustisch — bringen will, um dessen Sendungen attraktiver zu gestalten ...

  • Kreiskulturhaus strahlt bereits aus

    Es ist nur folgerichtig, wenn das Kulturhaus, der Büromaschinenwerker kürzlich zum Leitkulturhaus, zum Zentrum des künstlerischen Volksschaffens im ganzen Kreis Sömmerda geworden ist. Auf der Suche nach Formen für die Anleitung der Kulturhäuser Kölleda und Guthmannshausen hat man bereits alle Chorleiter des Kreises mit den jeweils zwei besten Sängern zu einem Musterchor vereinigt ...

  • Kurzfilme in der Frühstückspause

    Breiten Raum nimmt im Sömmerdaer Kulturplan das Amateurfilmschaffen und das Zusammenwirken mit dem Kreislichtspielbetrieb ein, das der Verbreitung von Dokumentarfilmen, populärwissenschaftlichen Beiträgen und natürlich auch unterhaltenden Streifen dient. Allmonatlich wird in allen Produktionsabteilungen die Frühstückspause im Dunkeln abgehalten, und das leise Surren des Projektors verwandelt für 20 Minuten die jeweiligen Aufenthaltsräume in einen Kinosaal ...

  • Nicht den Mun,d Verbieten lassen

    Berlin (ADN). Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Kunst der DDR hat sich im Zusammenhang mit dem jüngsten Vorgehen der Politischen Polizei Bonns gegen acht westdeutsche Journalisten, die auch als Korrespondenten für die DEFA bzw. den Deutschen Fernsehfunk tätig sind, in einem Brief an das Präsidium der Deutschen Union der Filmschaffenden in München gewandt ...

  • Bonn plant Reichsfilmkammer

    Bonn (ADN-Korr.). Ein sogenanntes Pilmhilfegesetz will die CDU-Fraktion des Bundestages schon in nächster Zeit im Bonner Parlament einbringen, um das westdeutsche Filmschaffen weitgehend auf den Kurs der Bonner Regierungspolttik gleichzuschalten. Das Gesetz sieht die Bildung eines Filmwirtschaftsfonds als öffentlich-rechtliche Anstalt unter öffentlich-rechtlicher Aufsicht vor ...

  • Dichterlesungen mit Spannung erwartet

    Zum erstenmal in der Geschichte des Sömmerdaer Werkes stehen seit jüngster Zeit regelmäßig Dichterlesungen auf dem Programm. Im Dezember fanden sich 22 Frauen.aus der Dreherei .nach Schichte Schluß zu einer heiter-satirischen Stünde mit Kurt Tucholsky und Erich Welnert zusammen und äußerten am Ende den Wunsch nach weiteren solchen Dichterstunden ...

  • „Die Glatzkopfbande

    Berlin (ADN). „Die- Glatzkopfbande" heißt ein Kriminalfilm der DEFA, der ab heute in den Premierenkinos läuft Die bewährten Autoren Lothar Creutz und Regisseur Richard Groschopp („Ware für Katalonien", „Freispruch mangels Beweises") gestalteten den Stoff nach dem authentischen Fall der jugendlichen Bande, die — nach dem Vorbild des Hollywoodstars Yul Brynner mit „dämonischen;1 Vollglatzen - 1961 die Urlauber auf dem Zeltplatz Bansin terrorisierte und vom Kreisgericht Wolgast verurteilt wurde ...

  • Sömmerdaer Initiative auch in der Kultur

    Im Büromaschinenwerk steht der Kulturplan nicht nur auf dem Papier

    Aus 154 Orten der Umgebung kommen idie Arbeiter, Angestellten, Ingenieure und Konstrukteure in das volkseigene Büromaschinenwerk Sömmerda. Zwei Drittel der Belegschaft, deren Initiative zum Massenwettbewerb für den VI. Parteitag fast täglich neuen Gesprächsstoff gab, wohnen außerhalb der kleinen thüringischen Kreisstadt ...

  • Ernennungsurkunde an Nicolas Guillen überreicht

    Havanna (ADN-Korr.). Die Urkunde seiner Ernennung zum Korrespondierenden Mitglied der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin wurde dem kubanischen Dichter Nicolas Guillen am Mittwoch vom Geschäftsträger ad interim der DDR in Kuba, Walter Klein, überreicht. An der Feierstunde nahmen der stellvertretende Erziehungsminister Dr ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Ausstellung über Dobrudscha

    Berlin (ND). Einen Einblick in das wirtschaftliche und kulturelle Leben Rumäniens vermittelt eine Ausstellung, die am 7. Februar in Anwesenheit von Vertretern der Botschaft der Volksrepublik Rumänien im Internationalen Ausstellungszentrum am Bahnhof Friedrich- 6traße in Berlin eröffnet wurde. Die Ausstellung, die bis zum 2 ...

  • Putbus spielt weiter

    Putbus (ADN). Das Ensemble des Theaters, Putbus hat seinen Spielplan umgestellt, um auch während der strengen Frostperiode in einem großen, geheizten Raum eines volkseigenen Betriebes spielen zu können. Das Theatergebäude wurde zur > Einsparung von Kohlen geschlossen. Das Ensemble brach die Proben zu „König Lear" ab und bereitet statt dessen „Tartuffe" und „Die Wahnmörderin" vor ...

  • Dokumentarfilm über John Reed

    (ADN). Zufällig erhalten geifen aus den Jab bllebene Filmstreifen aus den Jahren 1917 und 1920 bilden die markantesten Szenen des neuen sowjetischen Dokumentarfilmes über den amerikanischen Journalisten John Reed „Das hat sich gelohnt, Jack", den Regisseur Leonid Isakson zusammengestellt hat. John Reed ist Verfasser des bekannten Buches „Zehn Tage, die die Welt erschütterten", in dem er über die Große Sozialistische Oktoberrevolution berichtet ...

  • Brecht-Ausstellung in London

    London (ADN-Korr.). Eine Brecht-Ausstellung wurde zum bevorstehenden 65. Geburtstag des Dichters am Donnerstag in der britischen Hauptstadt eröffnet. Sie wird im Phoenix-Theater gezeigt, wo Brechts „Baal" am gleichen Tag Premiere hatte. Die Ausstellung kam zustande auf Initiative der britischen Gesellschaft für populärwissenschaftliche und Fernsehfilme und der DDR-Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland ...

  • Gemeinschaftsfilm UdSSR-Kuba

    Moskau (ADN-Korr.). Mit den Filmaufnahmen für den ersten sowjetischkubanischen Gemeinschaftsfilm „Ich bin Kuba" wird am 10. Februar begonnen. Die sowjetische Aufnahmegruppe unter Leitung von Regisseur Michail Kalatosow (Kameramann Urussewski) hat die Vorarbeiten abgeschlossen. Das Drehbuch des Films wurde gemeinsam von Jewtuschenko und dem jungen kubanischen Dichter Enrico Barnet geschrieben ...

  • Prof. W. Gerstel gestorben

    Berlin (ND). In Freiburg (Breisgau) verstarb im 84. Lebensjahr der Bildhauer Prof. Wilhelm Gerstel, der als Lehrer namhafter Bildhauer wie Prof. Fritz Cremer, Hans Steger, Hans Ktes, Ruthild Hahne u. a. bedeutende Verdienste hat „Ich glaube in meinem und im Warnen vieler seiner direkten und Indirekten Schüler sagen zu dürfen, daß wir uns dankbar am Grabe verneigen"^ sagte Prof ...

  • Kundgebung mit Pozner im Kinoklub „Aktion"

    Paria (ADN-Korr,). Der französische Kinoklub „Aktion" veranstaltete -am Dienstagabend eine eindrucksvolle antifaschistische Kundgebung unter Vorsitz von Vladimir Poznsr. Mit bisher unveröffentlichten Filmdokumenten,,, die während der großen Demonstrationen im Februar vorigen Jahres entstanden, gedachten die Anwesenden der damals ermordeten neun ...

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  • Blick Auf Den Spielplan

    NEUES DEUTSCHLAND Redaktion: Berlin W 8, MauerstraDe 39/40, Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176,. Tel. 42 59 51 - Abonnementspreis monatlich 3.50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58. Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNO BERLIN ...

  • Alain Calmat Europameister

    Ralph Borghardt belegte guten sechsten Platz

    Bei den Europameisterschaften im Eiskunstlauf wurde am Donnerstagabend • in Budapest der Titel der Herren vergeben. Alain Calmat (Frankreich), Sieger der Titelkämpfe des letzten Jahres in Genf und auch in Budapest Spitzenreiter nach der Pflicht, sicherte sich mit einer hochbewerteten Kür erneut den ersten Platz ...

  • Vom 8. Dezember zum 6. Februar

    l Interview mit dem Kanzlsr des IOC, Otto Mayer (Schweiz)

    Antwort: Der Unterschied besteht wohl darin, daß, nachdem beide Delegationen nach Hause gefahren waren, Willi Daume über einiges nachgedacht hat und auch einige Schlußfolgerungen zog. Mi glaube, wenn IOC-Präsident Avery Brundagc am 8. Dezember dabeigewesen wäre; wäre es schon an diesem Tag zu dem Resultat gekommen, das wir erst jetzt erzielten ...

  • Tarek kommt wieder

    Die Radsportfreunde blicken in diesen Tagen auf die Winterbahn in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle. Gestern wurde das Lattenoval einer letzten Prüfung unterzogen, am Sonnabend erfolgt der erste Start. Doch während die Hallensaison eben beginnt, laufen auch schon die Vorbereitungen auf das Ereignis des Jahres im Straßenrennsport, die Friedensfahrt, auf Hochtouren ...

  • Timur-Trupps

    Drei Jungen stehen Im Köpenicker Veteranenklub der Volkssolidarität und warten. Der eine hat einen Zettel in der Hand. »Stephan, Friedrichshagener Straße 44"; lautet die Adresse, die über dem Stempel des Veteranenklubs notiert Ist. Und auf Frau Stephan; eine alleinstehende, körperbehinderte Rentnerin; warten die Kinder ...

  • Über Amrehn und Brandt enttäuscht

    Wahlkundgebung der SED-Westberlin in Wedding

    Spitzenkandidat Gerhard Danehus erklärte am Donnerstagabend auf einer Wahlkundgebung der SED-Westberlin in der Schule Utrechter Straße im Bezirk Wedding: »Wir haben am 18. Januar mit N. S. Chruschtschow gesprochen, und wir sind morgen bereit, mit allen Staatsmännern und besonders mit der Regierung der DDR zu verhandeln ...

  • Die Eisengießer

    Was sollen die Eisengießer, die diese Türen herstellen, dazu sagen? Auch 'in ihrem Betrieb geht der Kampf darum, mit jedem Gramm Material, mit jeder Sekunde und mit jedem Pfennig sparsam zu sein. Neuerer bemühen sich um geringeren Materialverbrauch. Sparsamkeit ist ein wichtiger Bestandteil des sozialistischen Wettbewerbs ...

  • Kontrolle ungenügend

    Offensichtlich —• das sei hier bemerkt — ist die derzeitige Kontrolle der Reparaturleistungen des Handwerks nicht dazu angetan, das Sparsamkeitsprinzip durchzusetzen. In unserem Artikel „Drei Tips zur Sparsamkeit" erwähnten wir, daß'die. Klempner oftmals die bei Warmwasseranlagen notwendigen Rohrbelüfter für 7,80 DM durch völlig neue ersetzen, obwohl'lediglich die Gummidichtung, Wert 23 Pfennig, defekt ist ...

  • Geschäft mit der Kälte

    Kartoffel- und Gemüsepreise in Westberlin enorm angestiegen

    Der anhaltende Frost hat in allen europäischen Ländern beträchtlichen Schaden angerichtet. In Westeuropa und in Westberlin haben die .Kälteschäden besonders bei Kartoffeln und Gemüse zu einem horrenden Preiswucher geführt. Gegenwärtig liegen die Kartoffel- und Gemüsepreise in der Frontstadt durchschnittlich doppelt so hoch wie in der Hauptstadt der DDR ...

  • Attacke gegen Verschwendung

    Flut von Leserbriefen zum Thema Sparsamkeit /Forderung des Parteitags verwirklichen

    Fofoj: NDfKlann Umgang mit den Produkten, gesellschaftlicher Arbeit' hat unsere . Leser hellhörig gemacht. Aus der Vielzahl der Zuschriften einige Auszüger Gerhard Beinlich,' Hohen Neuendorf; Damaschkestraße 17: »Leider gibt es keine einzelnen Seilzüge für Skibindungen. Ich selbst bin im Besitz von Skiern und habe schon zwei Paar komplette Skibindungen1 dazukaufen müssen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Welterlaee: Am Ostrande eines über Westeuropa liegenden Tiefdrucksystems befindet sich Deutschland noch in einer ostlichen bis südöstlichen Bodenströmung. Aussichten für Freitag: Bei schwachen bis mäßigen Winden nach Auflösung von Frühnebelfeldern wechselnd wolkie und heiter, größtenteils niederschlagsfrei ...

  • Einreise für alle nach Japan

    Die Bemühungen des japanischen Eislauf Verbandes, allen gemeldeten Aktiven, Trainern und Funktionären die Teilnahme an den Eisschnellauf-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen vom 20. bis 24. Februar in Karuizawa zu ermöglichen, haben zu einem vollen Erfolg, geführt. Das japanische Außenministerium ...

  • . Keine paßt zur anderen

    In der DDR werden 15 verschiedene Klinkengarnituren hergestellt, wobei keine zur anderen paßt., Das muß natürlich den Ärger der Bevölkerung hervorrufen. Statt einer einzelnen Ersatzklinke ist der Kauf einer ganzen Garnitur samt Randschildern nötig. Standardisierung würde Ärger vermeiden und wertvolles Material sparen ...

  • Termin festgelegt

    Am Donnerstagabend wurde in'Lausanne mit der Unterzeichnung des am Vortag nach zweistündiger Beratung vereinbarten Protokolls die verbindliche Richtschnur für die Bildung einer gemeinsamen deutschen Mannschaft für. die Olympischen Spiele 1Ö64 in .Innsbruck und Tokio festgelegt; Das Dokument trägt die Unterschriften des IOC-Präsidenten Avery Brundage (USA) und ...

  • Kein Ärzteball

    Der III. Berliner Ärzteball, der am 16. Februar 1963 im Berliner Rathaus veranstaltet werden sollte, wird nicht stattfinden. Diesen Beschluß faßte das Festkomitee Berliner Ärzteball, dessen Vorsitzender Nationalpreisträger Prof. Dr. Dr. Theodor Brugsch ist, um damit der angespannten witterungsbedingten Energiesituation in Berlin Rechnung ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhr: „Ein Maskenball"***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Der. aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"*») MAXIM GORKI THEATER, 19 Uhr: „Die Reise um die Erde in 80 Tagen"*) . THEATER DER FREUNDSCHAFT, 14 Uhr: „Die feuerrote Blume"*) '• KOMISCHE OPER, 19 Uhr: „Ein Sommernachtstraum"***) FRIEDRICHSTADT-PALAST, 19 Uhr: '„Paris sur glace"***) ZIRKUS BUSCH ...

  • Antisemit beschimpfte Arzt

    Gegen den wegen schwerer antisemitischer Äußerungen vom Dienst , suspendierten Regierungsamtmann Hirtö aus der Abteilung Schule des Volksbildungssenators Tiburtius {CDU) mußte der Westberliner Innensenator am Mittwoch ein Disziplinarverfahren einleiten. Der eingefleischte Antisemit wurde außerdem mit sofortiger Wirkung vom Dienst beurlaubt ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, MauerstraDe 39/40, Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176,. Tel. 42 59 51 - Abonnementspreis monatlich 3.50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58. Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNO BERLIN. Berliri C 2* Rosenthaler Straße 28-31, Tel ...

  • Genosse Ernst Mayer gestorben

    Am 7. Februar 1963 ist unser Mitarbeiter Genosse Ernst Mayer im Alter von 61 Jahren auf dem Wege zur Arbeit einem Herzschlag erlegen. Fast 15 Jahre lang hat Genosse Mayer aufopferungsvoll in unserer Bildredaktion seine ganze Kraft der Zeitung gewidmet. Wir verlieren In ihm einen fleißigen und .gewissenhaften Kampfgefährten, der der Sache des Sozialismus treu ergeben war ...

  • Besatzer überfiel 56jährige

    Ein Besatzungssoldat in Zivil überfiel am Mittwoch in der Bülowstraße in Westberlin die 56jährige Gertrud K. aus Neukölln. Er hatte die Frau in englischer Sprache angesprochen, ihr dann plötzlich die Faust ins Gesicht gestoßen und sie zu Boden gerissen. Dann raubte er ihr aus der Handtasche die Geldbörse ...

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