17. Okt.

Ausgabe vom 18.01.1962

Seite 1
  • Volkskammerabgeordnete bei der Forster Jugend

    Forst (ND/ADN). Der Jugendausschuß der Volkskammer tagte am Dienstag und Mittwoch in der Niedei-Iausitzer Tuchmacherstadt Forst. Er untersuchte, wie die Beschlüsse und Anregungen von Partei, Staatsrat und FDJ-Zentralrat verwirklicht wurden, um Schlußfolgerungen für die staatliche Jugendpolitik zu ziehen ...

  • Für ehrliche Ehe mit der LPG

    Der Begriff Doppelehe ist auf dem Lande fast zu einem geflügelten iVort geworden, nachdem wir den >ffenen Brief des Genossenschaftsbauern Paul Jordan an Eduard Wendland veröffentlichten („ND" vom 6. Januar 1962). Viele Leser schrieben uns,- laß auch in ihren Dörfern manche Genossenschaftsbauern noch Doppelehen führen ...

  • Faschistischer OAS-General Salan bei Bonner Ultras

    Frankfurt (Math) (ND/ADN). Der Chef der faschistischen französischen Terrororganisation OAS, General Salan, befindet sich gegenwärtig zu Verhandlungen mit den Bonner Ultras in Westdeutschland. Wie aus Berichten der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der Frankfurter «Abendpost" hervorgeht, hält sich Salan schon seit Tagen im Bonner Staat auf ...

  • DDR-Protest bei der UNO gegen Umtriebe in Kongo

    Dr. Bolz an Generalsekretär U Thant

    Berlin (ADN). Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr. Lothar Bolz, hat am Mittwoch telegrafisch bei UNO-Generalsekretär U Thant gegen die jüngsten imperialistischen Machenschaften in Kongo protestiert und die Erwartung ausgesprochen, daß die Beschlüsse der UNO verwirklicht werden. In dem Telegramm heißt es unter anderem: „Die jüngsten Ereignisse in der Republik Kongo geben Anlaß zu größter Besorgnis ...

  • Die Hauptstadt muß aufholen

    Genosse Paul Verner diskutierte mit Berliner Künstlern

    Berlin (ND). Im Berliner Künstlerklub „Die Möwe" führte Genosse Paul Verner, 1. Sekretär der Bezirksleitung Berlin und Kandidat des Politbüros, am Mittwoch ein mehrstündiges Gespräch mit einer großen Zahl Berliner Kulturschaffenden über die Perspektiven, die sich aus unserer gesellschaftlichen Entwicklung für die Künstler der Hauptstadt der DDR ergeben ...

  • Bulgarische Gäste beim ZK der SED

    Freundschaftliche Aussprache mit Genossen Albert Norden

    Berlin (ND/ADN). Die gegenwärtig in der Deutschen Demokratischen Republik weilende Delegation der Vaterländischen Front der Volksrepublik Bulgarien unter Leitung der Genossin Zola Dragoitschewa, Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Bulgariens und Vizepräsidentin des Exekutivkomitees des Nationalrats der Vaterländischen Front, stattete am Mittwoch dem Zentralkomitee der SED einen Besuch ab ...

  • Finnland entschied gegen rechts

    Kekkonen gewann Mehrheit / Kandidat der Demokratischen Union, Aitio, auf zweitem Platz

    Helsinki (ADN-Korr.). Eine schwere Niederlage erlitten die Rechtsparteien bei den Präsidentenwahlen in Finnland. Nach den vorliegenden vorläufigen Ergebnissen ist die Wiederwahl des bisher amtierenden Präsidenten Kekkonen absolut sicher. Er erhielt 45.1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Für den Präsidentschaftskandidaten Paavo Aitio, Vorsitzenden des Vorstandes der Demokratischen Union des Finnischen Volkes (SKDL), ent- ~ schieden sich 21,4 1 Prozent der Stimmberechtigten ...

  • Von 12 Staatsplanpositionen 11 erfüllt

    Dresden (ADN). Mit 103,7 Prozent schaffte die Belegschaft des Stahl- und Walzwerkes Gröditz in den ersten 15 Januartagen den Gesamtplan ihres Betriebes. Von den zwölf Staatsplanpositionen wurden elf erfüllt. Die Stahlschmelzer an den Siemens-Martin- und Elektroofen ließen 138 t Blockstahl zusätzlich in die Kokillen fließen ...

  • Bereits im ersten Wahlgang

    Nach dem bisher vorliegenden Ergebnis konnte die Präsident Kekkonen unterstützende Wahlvereinigung 145 der 300 Mandate erobern, Dazu kommen 54 Mandate anderer bürgerlicher Gruppen, die sich für eine Wiederwahl Kekkonens ausgesprochen haben. Damit ist es sicher, daß Kekkonen bereits im ersten Wahlgang die erforderlichen Stimmen erhalten wird ...

  • Elektroköhler erhöhten Kennziffern

    Berlin (ND/ADN). Die Arbeiter des VEB Elektrokohle Berlin-Lichtenberg, die Initiatoren des Produktionsaufgebotes, haben sich getreu ihrer Losung bei der Rechenschaftslegung im November 1961 „Es wird Frieden sein, weil wir dafür kämpfen und all unsere Kräfte einsetzen", höhere Ziele für dieses Jahr gesetzt ...

  • Für friedliche Außenpolitik

    Die Vorsitzende der Fraktion der SKDL im finnischen Reichstag, Hertta Kuusinen, erklärte zum Wahlergebnis: „Das finnische Volk hat sich bei diesei Wahlen eindeutig für eine friedlich« Außenpolitik entschieden. Alle Versuch« der reaktionären Rechtskreise, eine Ver änderung der Außenpolitik Finnlands zi erzwingen, sind von den Wählern ein deutig zurückgewiesen worden ...

  • Qualität und hohe Leistung an Walzen und Schmelzöfen

    Erfolgreiche erste Monatshälfte in Gröditz, Finow, Freital / Walzwerker senken Stillstandszeiten*

    Die Werktätigen des Walzwerkes Finow haben bis Mitte dieses Monats bereits 72841 Warmband produziert. Sie überboten damit den vorläufigen Betriebsplan Um 532 t. Die Schicht „Völkerfreundschaft" walzte bis zum 15. Januar 195 t Warmband über den Plan und hielt die vorgesehene Qualität und Materialverbrauchsnorm ein ...

  • Katastrophe für Sozialdemokraten

    Die Zeitung „Kansan Uutiset" be merkte zum Wahlergebnis: „Die Wah zeigt, daß der Erfolg für die Präsident Schaftskandidaten groß war, die für di< Freundschaft mit der Sowjetunion ein^ treten. Die eine Veränderung der Außenpolitik erstrebende Rechtsfront hat ein« schwere Niederlage erlitten. Die Koalitionspartei und die Sozialdemokratische Partei sind in Not geraten ...

Seite 2
  • Dr. Krahl: Schikanen —Ausdruck der Abhängigkeit von Bonn

    Empfang zu Ehren des Londoner „ND"-Korrespondenten und der ADN-Korrespondentin Ruth Kalimann im Berliner Presseklub

    Berlin (ND). Für den Londoner „ND"- Korrespondenten Dr. Franz Krahl und die ADN-Korrcspondentin Ruth Kallmann, denen die britische Regierung auf Druck Bonns die1 Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert hat, gaben am Mittwoch der Verband der Deutschen Journalisten und die Chefredaktion des „ND" im Berliner Presseklub einen Cocktail-Empfang ...

  • Für ehrliche Ehe mit der LPG

    (Fortsetzuna von Seite 1)

    • Auch wenn der augenblickliche Vorteil verlockend erscheint, wer seine Liebe nur der Hauswirtschaft schenkt, sägt selbst den Ast ab, auf dem er sitzt. Woher soll der Staat auf die Dauer das Geld nehmen, um schlechte genossenschaftliche Arbeit zu bezahlen? Die Mittel, die der Staat den LPG gibt, kann er nicht für Maschinen, billige Düngemittel, Futtermittel, Wohnungs- und Stallbauten, für soziale und kulturelle Einrichtungen auf dem Lande, für Wissenschaft und Technik verwenden ...

  • FDP-Umf all machte sich nicht bezahlt

    Mende wird nicht Ausschußvorsitzender / Schneider trat zurück

    Berlin (ND). Die Kapitulation des Mende-Flügels in der FDP, die vor der Wählerschaft mit der Möglichkeit eines „größeren außenpolitischen Einflusses" begründet worden war, hat sich nicht ausgezahlt. FDP-Vorsitzender Erich Mende, der auf den Vorsitzerposten im Außenpolitischen Ausschuß des Bundestages spekuliert hatte, wird diesen Posten nicht erhalten ...

  • Besatzer stürmten Gastwirtschaft

    Amokfahrten betrunkener Amerikaner in Bamberg und Coburg

    München/Frankfurt (Main) (ND/DS). In Bayern kam es in den vergangenen Tagen wieder zu schweren Besatzerausschreitungen. In Schwabach stürmten amerikanische Soldaten mit Steinen und Latten bewaffnet eine Gastwirtschaft, nachdem sie mit westdeutschen Gästen einen Streit angezettelt hatten. Die Stadtpolizei mußte gegen die randalierenden Besatzer mit gezogenen Pistolen vorgehen, um sie bis zum Eintreffen der Militärpolizei in Schach zu halten ...

  • „Wolfsbank« wird stillgelegt

    Von Entlassungen bedroht sind die 3200 Kumpel der Zeche „Werne" bei Unna der Klöckner-Bergbau Könlgsborn- Werne AG. Zechendlrektor Demand gab bekannt, daß die Zechenverwaltung „Möglichkeiten für eine Verringerung der Belegschaft" prüft. Als erste Rate soll 42 „leistungsschwachen" Bergleuten gekündigt werden ...

  • NATO zementiert Spaltung

    Jene Kräfte im Westen, die die (west)- leutsche Wiederaufrüstung förderten und iuch heute noch vorantreiben", hätten ein unverkennbares Interesse daran, die Lebensfragen der westdeutschen Bevölkerung „ungelöst zu lassen. Papierne Beteuerungen, daß man die Wiederherstellung der deutschen Einheit anstrebe, konnte Bonn jederzeit erhalten ...

  • Was will Bonn eigentlich?

    Entspricht es nicht dem Gebot der Vernunft, daß unser Land und die Sowjetunion ein vernünftiges Verhältnis zueinander finden, daß die unerträgliche Spannung beseitigt wird, und daß dies niemals mit Waffengewalt erreicht werden kann? Wenn man mit dem gesunden Menschenverstand den Gedankengängen des Aidememoires ...

  • Kriegsübungen bei Frankfurt (Main)

    Neue militärische Störaktion der USA gegen Verhandlungen

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Frankfurt (Main) steht seit Dienstag im Mittelpunkt eines großangelegten amerikanischen Kriegsmanövers, das offenkundig in der Absicht durchgeführt wird, die Spannungen zu erhöhen und alle Verhandlungsmöglichkeiten zu torpedieren. 100 amerikanische Transportflugzeuge bringen in diesen Tagen in einstündigem Abstand insgesamt mehr als 6000 Soldaten von der Westküste der USA in die Bundesrepublik ...

  • Pockenalarm in Kaserne

    Dillingen (Schwaben) (ADN/ND). Ein neuer Pockenalarm erschreckte die westdeutsche Bevölkerung am Dienstag, als über ein Bundeswehrbataillon in Dillingen (Schwaben) Pockenquarantäne verhängt werden mußte. In die Kaserne war vor wenigen Tagen ein Bundeswehrrekrut eingerückt, der mit einem in Schaffhausen an Pocken erkrankten Schriftsetzer Kontakt hatte ...

  • Stärkepolitik ist falsches Leitbild

    Niemand verlangt von der Bundesrepublik, daß sie ihre Beziehungen zum Westen verletzen oder gar vertragsbrüchig werden solL Aber sie muß ihre Beziehungen zum Osten In Ordnung bringen, und das ist nur möglich, wenn von dem falschen Leitbild einer Politik der Stärke Abschied genommen wird. Der Trotz, mit dem Bonn an Vorstellungen festhält, die John Foster Dulles mit ins Grab nahm, kann die Bundesregierung nur immer weiterhin die Enge treiben ...

  • Verratsverhandlungen

    Bonn (ADN/TID). Die rechten DGB- Führer Richter, Rosenberg und Tacke haben am Mittwoch mit dem Bonner Innenminister Höcherl über 'die Bonner Notstandsgesetzgebung beraten. Richter erklärte nach dem Gespräch, der „Anfang ist gemacht". Höcherl informierte die rechten Gewerkschaftsführer eingehend über die Bonner Notstandspläne, um auf dem Wege einer Zusammenarbeit mit ihnen den Widerstand der Arbeiter gegen die Notstandsgesetze „ausräumen zu können" ...

  • Preise klettern weiter

    Bonn (ADN/ND). Nachdem bereits im Dezember 1961 die Lebenshaltungskosten um 3,1 Prozent über dem Vorjahresstand lagen, hat es von Mitte Dezember bis Mitte Januar 1962 in Westdeutschland neue überdurchschnittliche Preissteigerungen gegeben. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft westdeutscher Verbraucher- Verbände wurden in dieser Zeit u ...

  • KURZ BERICHTET

    TRUNKSUCHT. Über 300 000 trunksüchtige Personen gibt es gegenwärtig in Westdeutschland. 15 Prozent davon sind Frauen. Bei den Jugendlichen hat sich seit 1955 die Zahl der Alkoholkranken verdoppelt. JUWELENDIEBSTAHL. Bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft in Köln wurde Schmück im Werte von 12 000 D-Mark geraubt ...

  • Sorgenlast für Bauern

    Koblenz (ADN/ND). „Bei den westdeutschen Bauern häufen sich die Sorgen", erklärte am Dienstag der Präsident des westdeutschen Bauernverbandes, Rehwinkel, auf einer Bauernkundgebung in Altenkirchen (Westerwald). Die Verschuldung der Landwirtschaft werde immer größer; der Lohn eines Landarbeiters stehe ...

  • Rassenhetze

    Erlangen (ADN/ND). Neue Fälle von Rassenhetze haben unter den mehr als tausend ausländischen Studenten dei nordbayerischen Universitätsstadt Erlangen Empörung und Proteste ausgelöst. In mehreren Fallen sind griechische sowie indische, persische und andere afroasiatische Studenten in Erlanger Gasthäusern aus dem Lokal gewiesen oder nicht bedient worden ...

  • Sylvia Heintz muß zu ihren Eltern zurück

    Neustrelita (ADN). Sylvia Heintz muß Ihren Eltern in der DDR zurückgegeben werden. Diese Entscheidung traf am Mittwoch die Zivilkammer des Kreisgerichtes Neustrelitz mit der Verkündung des Urteils gegen die westdeutsche Kindesräuberin Ruth Görgens. In der Urteilsbegründung wird darauf verwiesen, daß die Görgens vorsätzlich und durch List die damals drei Monate alte Sylvia Heintz ihren Eltern entzogen hat, obwohl sie wußte, daß das Ehepaar Heintz das Kind nicht weggeben würde ...

  • Betriebsrat entlassen

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Mannesmann-Konzern hat den Betriebsrat Rudolf Balzer von der Gelsenkirchener Schachtanlage „Hugo" fristlos entlassen. Der Kumpel war von der Ersten Großen Politischen Strafkammer des Dortmunder Landgerichts zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die Mannesmann- Direktion begründete die Entlassung damit, ein wegen „Staatsgefährdung" abgeurteilter Arbeiter sei für den Konzern nicht mehr tragbar ...

  • Reale Lage berücksichtigen

    Es geht also heute um Verhandlungen, die in der ehrlichen Absicht geführt werden, einen Krieg In Europa ein- für allemal zu verhindern, die Lage in Mitteleuropa zu beruhigen und nach allen Seiten hin normale Beziehungen herzustellen. Es geht dabei um eine Friedensregelung, die den zweiten Weltkrieg abschließt, den kalten Krieg beendet und die Grundlage für eine neue Zukunft schafft ...

  • Mehrheit für Helsinki

    Hamburg (ADN). Der Vorsitzende der Gruppe Hamburg des Liberalen (west-) deutschen Studentenbundes, Gärtner, hat mitgeteilt, daß sich seine Gruppe mit großer Mehrheit für eine Teilnahme an den diesjährigen Weltjugendfestspielen in Helsinki ausgesprochen hat Damit Ist eine offizielle Einladung zu den Festspielen angenommen worden ...

  • Vorschläge sind Gebot der Vernunft

    „Man sagt In Bonn, Moskau verfolge mit dem Aide-memoire die Absicht, einen Keil zwischen die Bundesrepublik und ihre Verbündeten zu treiben. Diejenigen westlichen Kreise, die aus realistischen Erwägungen heraus sich einer Politik der friedlichen Koexistenz mit der östlichen Welt nähern, würden sich sicher nicht hintergangen fühlen, wenn wir einen Weg einschlagen, der den selbstmörderischen Atomkrieg vermeldet ...

  • 26 Feierschichten angekündigt

    120 000 Bergarbeiter vom Lohnausfall betroffen /Entlassungen drohen auf Zeche „Werne"

    Bochum (ND^DS/ADN). Für. 120 000 westdeutsche Kumpel sind im beratenden Ausschuß der Montanunion für die nächste Zeit Feierschichten angekündigt worden. Wie das Vorstandsmitglied der westdeutschen IG Bergbau und Energie Heinz Kegel vor dem Ausschuß erklärte, wird sich die voraussichtliche Absatzminderung in diesem Jahr um 4 bis 4,5 Millionen Tonnen Kohle besonders auf 33 Ruhrzechen auswirken ...

  • Glückwünsche des ZK

    für Genossin Ella Ensink

    Berlin (ND). Genossin Ella Ensink, Schnittmeisterin für Wochenschau- und Dokumentarfilme, wurde 65 Jahre alt. Das Zentralkomitee gratuliert der Jubilarin und wünscht ihr Gesundheit und Schaffenskraft. Genossin Ella Ensink ist seit Gründung der DEFA als Schnittmeisterin für Wochenschau- und Dokumentarfilme tätig ...

  • Geburtstag im Gefängnis

    Berlin (ND). Seinen 57. Geburtstag muß der Hamburger Arbeiter Wilhelm Walluhn am 20. Januar im Gefängnis Neumünster verbringen, weil er mit Gewerkschaftern aus der DDR Gespräche über die Lebensfragen der deutschen Nation geführt hat. Die ehemalige Sekretärin der Arbeitsgemeinschaft „Frohe Ferien für alle Kinder" Josefine Haiein wird ihren 58 ...

  • Panik unter der Belegschaft

    unter dem Personal des Lagerhauses hatte sich bei Ausbrechen des Brandes eine Panik verbreitet die zum Teil ihre Ursache in einer gröblichen Verletzung der Sicherheitsbestimmungen durch die Kaufhausunternehmer hatte. Die Stockwerke waren weitgehend durch Holzwände aufgeteilt, die samt Polstermöbel und Stoffe wie Zunder brannten ...

  • Brandkatastrophe in Nürnberg

    Bereits 20 Todesopfer

    Nürnberf (ADN-ND). Opfer der verheerendsten Brandkatastrophe der Nachkriegszeit in Nürnberg wurden am Mittwoch mindestens 20 Menschen. Das frühere „Kaufhaus am Ring" in der Innenstadt von Nürnberg, in dem gegen 11 Uhr ein Großfeuer ausgebrochen war, brannte wie eine Fackel. Der Rauchpilz der Brandkatastrophe war kilometerweit zu sehen ...

  • Muftah Areghib dankt

    Berlin (ADN). Der Präsident des libyschen Abgeordnetenhauses, Muftah Areghib, übermittelte dem Präsidenten der Volkskammer, Dr. Dieckmann, aus Bengasi ein Telegramm, in dem er sich In herzlichen Worten für das Glückwunschtelegramm des Volkskammerpräsidenten zum 10. Jahrestag der Unabhängigkeit Libyens bedankt ...

  • In den Tod gestürzt

    In ihrer Todesangst, auf der Flucht vor den Flammen und der Hitze, stürzten sich bei Anrücken der Feuerwehr ein Mann und drei Frauen aus den Fenstern oberer Stockwerke. AP schreibt dazu: „Die ersten Hilfsmannschaften, die an der Großbrandstelle eintrafen, hatten keine Sprungtücher zur Hand." Die vier blieben mit zerschmetterten Gliedern tot auf dem Pflaster liegen ...

  • Verständigung ist eine Frage des Friedens

    rerkauf an die westdeutsche Bundeswehr ;u .verbessern? Der britische Premierninister brachte erst vor wenigen Tagen ran seinem Bonner Besuch der englischen Industrie einen 'Rüstungsauftrag von ährlich 450 Millionen D-Mark, mit. Die Srwartungen, die Washington In dieser Einsicht hegt, wurden Im Jahre 1961 leutlich ausgesprochen ...

  • JEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscfaer, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reutet

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  • Sozialismus unvereinbar mit Handwerkelei

    Wie soll man denn beweisen, wer der Beste ist, wenn überall anders gearbeitet und abgerechnet wird? Das ist doch ein Überbleibsel aus((dem Kapitalismus. Früher verhinderten'die einzelnen Konzerne, Aktiengesellschaften usw. eine einheitliche Bauweise. Wir haben die Kapitalisten davongejagt, aber übriggeblieben ist die Gewohnheit, jeden Industriebau anders zu machen ...

  • Wir verachten auch Minuten nicht

    Wir können uns gut vorstellen, daß man die großen Versäumnisse auf diesem Gebiet nicht in ein paar Wochen aufholen kann, aber der Anfang muß endlich gemacht werden. Wir fangen damit an. Bis der Typenkatalog der Bauakademie da ist, können wir jetzt schon verschiedene Möglichkeiten nutzen, um unseren Staat durch ehrliche und gute Leistungen zu stärken ...

  • „Wartburg" Modell 1962

    Automobilarbeiter entwickelten Verbesserungen / 1000 cem und 45 PS

    Berlin (ADN). Die Arbeiter und Ingenieure des VEB Automobilwerk Eisenach haben den „Wartburg" Modell 1962, der mit Beginn des Jahres in den Hände] gebracht wurde, mit einem stärkeren Motor und weiteren wesentlichen Verbesserungen entwickelt. Im Vergleich zum bisherigen „Wartburg", der einen 900-ccm-Motor besitzt und mit 40 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h erreicht, ermöglicht der neue Motor mit einem Hubraum von 1000 cem bei 45 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h ...

  • Bei Typen bauten könnten wir ganz andere Musik machen

    Industriebauer wollen nicht Zuschauer sein / Aber Serienfertigung wird behindert

    A uf vielen Baustellen gibt es jetzt heiße A Diskussionen um die Ehrlichkeit. Unsere Kollegen vom Wohnungsbau haben damit die richtige Musik angestimmt, denn es hilft jedem von uns, wenn die Wohnungen in kürzerer Zeit und mit weniger Kosten gebaut werden. Auch wir Industriebauer wollen mit ehrlichen Leistungen unseren Staat stärker machen ...

  • Todesstrafe für Mörder von Müsselmow

    Schwerin (ADN). Wegen Mordes beziehungsweise Beihilfe zum Mord wurden die faschistischen Verbrecher von Müsselmow, der Schäfermeister Martin Bründel und dessen Schwiegervater Christian Kunst, am Mittwoch im Prozeß vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Schwerin zum Tode verurteilt. Damit entsprach das Gericht dem Strafantrag der Ankl agevertretung ...

  • Zehn; Frauen als Meister

    Dr. Theo Fischer, Leiter des Z-Betriebes sagte, daß in seiner Abteilung 43 Prozent der Belegschaft Frauen sind. „Es war vorgesehen, die Zahl der Frauen im Z-Betrieb bis 1965 auf 329 zu erhöhen. Diese Zahl ist aber schon jetzt erreicht. Durch gute Zusammenarbeit mit der Partei, der Gewerkschaft, dem Frauenausschuß und den anderen gesellschaftlichen Organisationen konnten wir in den letzten zweieinhalb Jahren eine systematische Qualifizierung der Frauen durchführen ...

  • Die Entwicklung hat mich eines besseren belehrt

    Werkleiter Prof. Dr. Dr. h. c. Johannes Nelles nahm das Wort: „Als vor etwa zehn Jahren in der Werkleitung darüber gesprochen wurde, daß der Frauenanteil im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft einmal auf 35 Prozent steigen soll, hegte ich großen Zweifel. Betrug doch der Anteil der Frauen im letzten Weltkrieg im höchsten Falle 22 Prozent, obwohl damals viele Frauen von den Nazis verpflichtet wurden ...

  • Zweifler mußten klein beigeben

    „Als ich 1954 in die Z-Abteilung kam", sagte Charlotte Geißler, „meinten^einige: Ihr Frauen besitzt ja gar nicht die Fähigkeiten, mal in der Lohngruppe 4 zu arbeiten. Heute, nachdem wir uns qualifiziert haben, erhalten wir alle die Lohngruppe 4. Aber das ging nicht alles so glatt. Machten wir Vorschläge, dann lächelten unsere lieben Kollegen meist nur oder murmelten: ,Ja, ja' ...

  • Förderbrücke arbeitet wieder

    Senftenberff (ADN). Der beispielhafte Einsatz der Reparaturbrigaden bei der Beseitigung der am 10. Januar eingetretenen schweren Havarie am Hochschnittbagger 553 DS 650 der Abraumförderbrücke im Tagebau Niemtsch des BKW „Frar.z Mehring" in Brieske endete mit der um vierzig Stunden vorfristigen Inbetriebnahme der Brücke ...

  • Das A und O des Gesprächs

    Genosse Gerhard Frost unterstützte die .Forderung der Frauen. An vielen Beispielen wies er nach, daß der Sozialismus zum bestimmenden Faktor der weltgeschichtlichen Entwicklung geworden ist. „Den Frauen und Mädchen, aber auch den Männern dieses Kräfteverhältnis verständlich zu machen, allen zu erklären ...

  • Vertrauensmann oder Ferienplatzverteiler?

    Leider gibt es auch noch einige männliche Vertrauensleute, die politischen Gesprächen und Auseinandersetzungen ausweichen. Sie fühlen sich in erster Linie als Ferienplatzverteiler. Wir erwarten jedoch von der Gewerkschaft eine bessere Unterstützung. Schließlich gehört die klassenmäßige Erziehung der Arbeiterinnen zu ihrer wichtigsten Aufgabe ...

  • Jetzt mit der ganzen Belegschaft

    In seinem Schlußwort wies Genosse Frost darauf hin, daß die Erfahrungen des Z-Betriebes in der Qualifizierung beispielgebend sind nicht nur für das gesamte Bunawerk, sondern für alle chemischen Betriebe. Er empfahl dem Werkleiter, eine Beratung mit allen Abteilungsleitern über die Erfahrungen dieser Aussprache durchzuführen und entsprechende Maßnahmen festzulegen ...

  • Im Mittelpunkt der „Roten Treffs"

    Ella Schaffernicht, Apparatefahrerin in der Organischen Abteilung schilderte, daß das Kommunique des Politbüros bereits im Mittelpunkt von zehn „Roten Treffs" stand. „Aber das genügt noch nicht. Die ganze Belegschaft muß in das große Gespräch einbezogen werden. Unsere Überzeugungsarbeit ist' noch kampagnehaft ...

  • 56000 DM* 28100DM ARBEITSPRODUK- TIVITÄT * Jahresdurchschnitt Im industriellen Wohnungsbau GUN& Zeichnung: Böhnke Pas große Gespräch „Die Frau — der Frieden und der Sozialismus" Die » Weiberwirtschaft" im Z-Betrieb Eine lehrreiche Versammlung

    Es gibt auch noch einige Manner, die nicht erkannt haben, daß der entfaltete Aufbau des Sozialismus ohne die aktive Mitarbeit der Frauen undenkbar ist. Die Erziehung der Männer ist deshalb von der Durchsetzung der Forderungen des Frauenkommunique's nicht zu trennen."

Seite 4
  • WIR SIND STÄRKER

    Grafikausstellung im Museum für Deutsche Geschichte

    Diese Ausstellung ermutigt! Warum? — Sie zeugt von einem Umschlag des Denkens, wie er bei der Behandlung der wichtigsten Frage unserer Zeit, der Frage Frieden oder Krieg, bisher noch nie so beherrschend und entschieden in Erscheinung trat. Sie beweist, daß die bildenden Künstler unserer Republik erkannt ...

  • Premiere unterm großen Schnürboden

    Die Gefahren einer Einmannarbeit sind bei künstlerischer Patentätigkeit zweifellos ein Problem. Zwar übt Dieter Steinke die aktive Hilfe in Sollstedt als einziger aus, doch kommt durch die eingangs geschilderte vielseitige Unterstützung, die eine ganze Reihe von Musikern und Schauspielern den verschiedensten ...

  • Im Kessel schmort das eigene Produkt

    Ich möchte nun noch auf eine wichtige Seite der Verbindung von Schule und Leben hinweisen, auf die produktive körperliche Arbeit der Schüler. Das ist nicht etwa eine Angelegenheit der Schüler der oberen Klassen nur, sondern eine prinzipielle Forderung an die Arbeit in allen Klassen von hohem erzieherischem Wert ...

  • 40 000 Laienkünstler im Bezirk Karl-Marx-Stadt

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Die besten" von mehr als 40 000 Volkskunstschaffenden, die in über 2600 Gruppen und Zirkeln tätig sind, werden gegenwärtig bei den Kreisausscheiden im Wettbewerb für künstlerisches Volksschaffen im Bezirk Karl-Marx-Stadt ermittelt. Im Verlauf des Wettstreits wurden viele neue Zirkel gegründet ...

  • Schulkinder lüfteten „Geheimnis" von Temmen

    Aus einem Bericht des Schulleiters Siegfried Stabe vor dem Bezirkstag Neubrandenburg

    i Wir veröffentlichen diesen Beitrag des Lehrers Siegfried Stabe mit besonderer Freude, weil er wie selten einer die enge Verbindung zwischen Bildung und Erziehung an praktischen Beispielen nachweist und dazu angetan ist, die Kinder schon im frühen Schulalter in Liebe zu unserer sozialistischen Landwirtschaft zu erziehen ...

  • Ein'Arbeitertheater und seine Paten

    Besuch im Klubhaus der Sollstedter Kalikumpel und bei den Städtischen Bühnen Nordhausen

    jede Montagsschicht schließt sich nachmittags eine fünf- bis sechsstündige Probenarbeit im Sollstedter Kulturhaus an. „Im Herbst 1957 fand sich im Kaliwerk ,Karl Marx' ein dramatischer Zirkel zusammen, der heute das festgefügte Kollektiv eines urkundlich anerkannten Arbeitertheaters bildet", schilderte Spielleiter Steinke die Entwicklung in groben Zügen ...

  • Rechner am Werk

    Ein anderes Beispiel, das zeigen soll, wie die Probleme des Ortes in die Schulstunde geholt und wie im Unterrichtsprozeß Bildung und Erziehung organisch vereint werden. In der fünften Klasse werden die vier Grundrechenarten behandelt. Ich habe zur Motivierung, zur Begründung des Rechnens und zum Gegenstand des Unterrichts den Volkswirtschaftsplan des Dorfes, unserer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft genommen ...

  • Theaterbegeisterung erfaßt immer mehr Kumpel

    Ist es nur der Erfolg, der das Kollektiv nun schon über vier Jahre beieinander sieht? Nicht allein, obwohl Gastspiele in Weimar und im Ferienort Friedrichroda gewiß Anlaß zu besonderem Stolz gaben. Trotzdem wäre die Gruppe vielleicht schon zweimal auseinandergefailen — als sich jeweils die jüngsten Mitglieder zur Nationalen Volksarmee meldeten —, wenn sich nicht rechtzeitig alle dafüi verantwortlich gefühlt hätten, die entstandenen Lücken wieder zu schließen ...

  • Mit wem hält es der Lehrer?

    Die Reihe der Beispiele ließe sich noch fortsetzen, da es viele Möglichkeiten der Verbindung von Schule und Leben gibt. Während des Unterrichts, in den außerschulischen und außerunterrichtlichen Veranstaltungen hatten wir im Laufe des Schuljahres oft Genossenschaftsbauern, Parteiveteranen, Vertreter der Massenorganisationen und Blockparteien, Angehörige der NVA, Mitglieder der Patenbrigaden und nicht zuletzt auch Mitglieder der Gemeindeparlamente bei uns zu Gast ...

  • O, dfese Kinder!

    Da steht ein Schüler auf und sagt: Das verstehe ich nicht. Unsere Ställe zu Hause stehen doch leer. Kann man die nicht nutzen? Es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch zwischen den Gästen und den Schülern, das ich nur von Zeit zu Zeit durch einige Bemerkungen und Zwischenfragen steuerte. Was war das Ergebnis? Die Kinder sprachen mit den Eltern ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Protestflut gegen Brecht-Verbot

    Baden-Baden (ADN)- Die in Baden- Baden erscheinenden Tageszeitungen erhalten nach wie vor zahlreiche Leserbriefe und Zuschriften, in denen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten gegen das von CDU-Oberbürgermeister Schlapper willkürlich ausgesprochene Aufführungsverbot für Brechts „Mutter Courage" protestieren ...

  • Materialien des XXII. Parteitages

    Im Verlag für fremdsprachige Literatur Moskau sind die folgenden Broschüren über Materialien des XXII. Parteitages erschienen und durch jede Buchhandlung in der DDR zu beziehen: N. S. Chruschtschow: Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion an den XXII. Parteitag am 17 ...

  • Wer Brecht verbietet, richtet sich selbst

    Dresden (ND). Leitung und Ensemble des Dresdner Staatsschauspiels nahmen zu den Angriffen gegen Brecht In Westdeutschland Stellung. „Mit Empörung haben wir von dem Verbot der Aufführung von Brechts ,Mutter Courage und ihre Kinder' in Baden-Baden erfahren^ schreiben die Dresdner Künstler. „Bei uns stehen viele Werke Bertolt Brechts auf dem Spielplan, weil darin zu den Grundfragen unserer Zeit Stellung genommen wird, weil sie sich gegen Krieg, Ungerechtigkeit und Ausbeutung wenden ...

  • Tm neuen Albertinum

    Dresden (ADN). Der erste Teil der Innenausbauten im Obergeschoß des Dresdner Albertinums, das bisher nur in seinem äußeren Bau wiederhergestellt war, wird bis Ende Juli mit einem Kostenaufwand von etwa 700 000 DM abgeschlossen sein. Die rieuen Räume werden im September Werke der DDR-Künstler zur 5. Deutschen Kunstausstellung aufnehmen ...

  • Das macht den „Leuten vom Bau

    Freudp Dieter Steinke, unser erster Gesprächspartner, ut als Spielleiter der Städtischen Bühnen eine der am meisten beschäftigten Personen des Hauses. So erscheint die Tatsache, daß grundsätzlich ein halber Probentag wöchentlich den Kumpeln gehört, um so überraschender. Über ein Jahr dauert diese Praxis ...

  • Fahrradexkursion brachte es an den Tag

    ...

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  • Heusinger plante „ Unternehmen Eisbär"

    „Krasnaja Swesda" über den faschistischen Vernichtungsfeldzug im Kursker Kreis Michailowka

    Im Januar 1943 wurden von den Hitlerfaschisten' im Kreis Michailowka, Bezirk Kursk, ganze Ortschaften ausgelöscht. Hunderte Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, wurden umgebracht. Jugendliche wurden gehenkt, weil sie nicht aussagten, wo sich ihre Väter aufhielten. Unter dem Decknamen „Unternehmen Eisbär" wurde ein ganzer Landkreis auf Befehl Heusingers in verbrannte Erde verwandelt ...

  • Angriff von rechts

    Die Hauptgefahr besteht darin — und das hat auch der bisherige Verlauf des Wahlkampfes bestätigt —, daß die Reaktion die berechtigte Unzufriedenheit der Massen mit diesen Unzulänglichkeiten der Politik der Kongreßpartei und der Regierung für ihre eigenen Absichten auszuschlachten versucht. Sie greift die Regierung an, natürlich nicht etwa ihre volksfeindlichen Maßnahmen, sondern selbstredend die fortschrittlichen ...

  • Gespräch mit Henri Alleg in,Havanna

    Von unserem Redaktionsmitglicd Dr. Georg Kraust Unser zur Tagung der Internationalen Organisation der Journalisten (IOJ) in Kuba weilendes Redaktionsmitglied Dr. Georg Krausz hatte, Gelegenheit, Henri Alleg zu'sprechen, der für seinen journalistischen Kampf gegen die Ultras vier Jahre lang in den Kerkern der französischen Soldateska gefoltert wurde, bis es ihm vor kurzem gelang, zu entweichen ...

  • Kleines Lexikon

    Anfragen vieler Leser veranlassen uns, einige Abkürzungen zu erläutern, die wegen ihrer Gleichartigkeit zu Mißverständnissen führen können: 1. FLN - Front de Liberation Nationale - Nationale Befreiungsfront (Algerien). Gründung: Anfänge der FLN reichen bis 1945 zurück, als Angehörige der algerischen Nationalbewegung in die Berge flohen, um von da aus den Kampf gegen die französischen Kolonialisten zu führen ...

  • USA-Verschwörung gegen Kongo

    Kennedy will Adoula empfangen / Tshombe-Mann an Stelle Gizengas

    Washington (ADN). USA-Präsident Kennedy wird sich „äußerst glücklich" schätzen, den kongolesischen Ministerpräsidenten Adoula in den USA empfangen zu können, erklärte am Mittwoch In Washington ein Sprecher des Weißen Hauses. Vertreter der USA-Regierung hatten den USA-Besuch Adoulas für kommende Woche angekündigt ...

  • ... und Anlässe zur Besorgnis

    Die Kommunistische Partei betont, daß sie diese fortschrittlichen Seiten der offiziellen indischen Politik stets uneingeschränkt unterstützt hat, doch könne man auf der anderen Seite auch nicht an gewissen Erscheinungen vorübergehen, die nach 15 Jahren Anlaß besonderer Besorgnis sein müßten. Die Wachstumsrate der Wirtschaft ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, darauf hat sogar ein UNO-Bericht hingewiesen ...

  • Sensation

    von Armin G r e i m. Kairo

    r\ aruber, was Kommunisten unter Sensation •^ verstehen, belehrte der sowjetische Minister Nowikow in Kairo jene Vertreter der internationalen Presse, die darunter Morde, Katastrophen aller Art oder gemutmaßte Schwierigkeiten im sozialistischen Lager veo stehen. Auf einer überfüllten, lebhaften Pressekonferenz, auf der er und der Hochdamm -Minister der VAR, Arafa, Fragen zum Assuanbau beantworteten, sagte er: ...

  • Solidarität über Tausende Kilometer

    Werktätige von Premnitz unterstützen Volkskampf in Südvietnam

    Premnitz (ND). Zu einer eindrucksvollen Protestkundgebung gegen die Einmischung der USA in den Befreiungskampf des südvietnamesischen Volkes versammelten sich am Dienstag mehrere hundert Werktätige von Premnitz. Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Demokratischen Republik Vietnam in der DDR, Pham ngoc Thuan, prangerte den Terror der herrschenden Kreise Südvietnams und die Intervention der USA auf das schärfste an ...

  • Washington will Lateinamerika erpressen

    Unverschämte Forderung nach Abbruch der Beziehungen zu Kuba

    Washington (ND). Die Kennedy- Regierung hat alle lateinamerikanischen Regierungen aufgefordert, innerhalb von 60 Tagen ihre Beziehungen zu Kuba abzubrechen, falls Kuba nicht „seine Beziehungen zum Ostblock" kündigt. Das ist der Inhalt eines erpresserischen Schreibens, das Washington den lateinamerikanischen Regierungen unmittelbar vor der am 22 ...

  • Schlagworte — und wissenschaftliche Konzeption

    Die Sprecher der seit 15 Jahren regierenden Kongreßpartei haben es sich recht einfach gemacht. „Wir haben bisher das Staatsschiff gesteuert", sagen sie, „wir haben dies und jenes erreicht, warum soll man., ausgerechnet jetzt anfangen zu experimentieren ?" Die erklärten Rechten gehen wieder einmal mit Schlagworten hausieren ...

  • Ringen um Indiens Wähler

    Nur „Wende nach links" sichert Erfolge vor Anschlägen der Reaktion / Von Manfred Stuhlmann. Neu Delhi

    ]\ och hat der Wahlkampf in Indien seii' nen Höhepunkt nicht erreicht; noch haben die Parteien Zeit, ihre letzten Kandidaten zu nominieren. Dennoch sind die Redeschlachten schon so heftig wie kaum zuvor bei früheren Wahlen. Parteien, bei denen das Geld keine Rolle spielt, weil ihre ' Hintermänner dicke Bankkonten haben, jagen ihre Kandidaten in Autokolonnen durch die Dörfer ...

  • DDR-Delegation aus Kuba zurück

    Berlin (ADN). Die Delegation der DDR, lie an den Feierlichkeiten zum 3. Jahres- ;ag des Sieges der kubanischen Revoluaon teilgenommen hatte, ist am Mittwoch luf dem Luftwege wieder in Berlin einjetroffen. Zur Begrüßung der Delegation, lie unter Leitung des Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses ...

  • Freundschaft UdSSR—Ghana

    Gemeinsames Kommunique in Accra nach Abschluß des Mikojan-Besuches veröffentlicht

    Acera (ADN). Nach Abschluß des tfikojan-Besuches in Ghana ist in Accra ■in gemeinsames sowjetisch-ghanesisches Communiaue veröffentlicht worden. Präsident Nkrnmah und Anastas Mikojan, leißt es darin, „tauschten in vollkommeler Herzlichkeit and im Geiste der Veritändigung Meinungen von gemeinsamem Interesse ans" ...

  • Herzliche Begrüßung Mikojans in Mali

    Bamako (ADN). Ein außerordentlich herzlicher Empfang wurde am Dienstag dem Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR Anastas Mikojan bei seiner Ankunft in der malinesischen Hauptstadt Bamako zuteil. Tausende Menschen säumten in festtäglicher farbenprächtiger Kleidung die Straßen vom Flugplatz bis zum Sitz Präsident Modibo Keitas ...

  • Neutralität erfordert auch Anerkennung der DDR

    Es gibt weitere Beispiele auch für Widersprüche auf außenpolitischem Gebiet. Hier verweist die KP besonders auf die unlogische Haltung der Regierung zu Algerien und zur DDR. Mit beiden bestehen noch immer keine normalen diplomatischen Beziehungen, obwohl dies ein offener Widerspruch zur erklärten Politik des Antikolonialismus und der Neutralität ist ...

  • Positive Züge...

    Das Programm nennt die positiven Züge des zweiten Fünfjahrplanes: die Errichtung der großen Stahlwerke, den Aufschwung der nationalen Maschinenbauindustrie, den Ausbau des Bewässerungsund Energienetzes sowie die Stärkung des staatlichen Sektors. Das alles ist auch auf die freundschaftlichen Beziehungen mit den sozialistischen Staaten zurückzuführen, die so zum ureigensten Nutzen Indiens ihren Niederschlag gefunden haben ...

  • Die Frage nach der Zukunft

    Heute erhebt sich die Frage nach der Zukunft. Diese Frage hat heute viel größere Berechtigung als beispielsweise noch vor fünf oder gar zehn Jahren, als das junge Indien noch in den Kinderschuhen steckte. Leben und Parteien haben sich so weit differenziert, daß die Vorstellungen von der Zukunft oft in diametralem Gegensatz zueinander stehen ...

  • Titow in Burma eingetroffen

    Rangun (ADN-Korr.). Der sowjetische Kosmonaut German Titow ist am Mittwoch, einer Einladung der burmesischen Regierung folgend, mit einer Sondermaschine der Aeroflot vom Typ „IL-18" in Rangun eingetroffen. Er wurde auf dem Flugplatz von Erziehungsminister Dr E. Maung, Mitarbeitern des Außenministeriums und dem Diplomatischen Korps, darunter DDR-Generalkonsul Voss, herzlich begrüßt ...

  • ' Trauerkundgebung für Ajoy Ghosh

    Neu Delhi (ADN/ND). Eine würdige Trauerfeier für den verstorbenen Generalsekretär der KP Indiens, Ajoy Ghosh, fand am Dienstag in der Stadtverwaltung von Neu Delhi statt. Auf der Kundgebung, die von den Stadtkomitees der KP Indiens, der Kongreßpartei, des Allindischen Friedensrates und anderer Organisationen veranstaltet wurde,(Würdigten der Bürgermeister von Neu Delhi, Sham Nath, und der Generalsekretär des Allindischen Gewerkschaftskongresses, S ...

  • DRK-Hilfssendungen in viele Länder '

    Dresden (ADN). Seine 26. Hilfssendung hat das Deutsche Rote Kreuz der DDR jetzt dem algerischen Roten Halbmond übermittelt. Sie bestand aus Textilien - vor allem Wolldecken —, Schuhen, Spielzeug und Schulartikeln im Werte von rund 43 000 DM. An die Gesellschaften des Roten Kreuzes von Kambodscha und Somaliland gingen für die Opfer der riesigen Überschwemmungen Textilien und Arzneimittel ...

  • Senegal fordert in der UNO: Portugal ausschließen

    New York CADN/ND). Scharfe Anklage gegen das portugiesische Terrorregime in Angola erhob am zweiten Tag der Angoladebatte der polnische Delegierte Lewandowski in der UNO-Vollversammlung. Über Angola sei ein Mantel cles Grauens gebreitet. Lewandowski stellte fest, PortugaJ könne seine blutige Kolonialpolitik nur durchführen, weil es dabei die Unterstützung der NATO- Mächte besitze ...

  • Erster Erfolg

    Die kommunistischen Wahlredner brau chen auch kaum noch darauf hinzuweisen daß dieses Programm weit über der Charakter eines Wahlprogramms hinaus geht. Wer die Situation im heutiger Indien studiert, sagen sie, wird frühei oder später zu der Schlußfolgerung kom men müssen, daß dies der einzige Weg fü: Indien ist ...

  • Zollsenkung USA-EWG vereinbart

    Brüssel (ADN). Die USA und Vertreter der EWG kamen am Dienstag in Brüssel im Rahmen von GATT-Verhandlungen überein, die Zölle im gegenseitigen Warenverkehr mit industriellen Gütern zu senken. Die Nachrichtenagentur AP bemerkt, daß die EWG den USA auch gewisse Zusicherungen für Agrarexporte, vor allem für Weizen und Geflügel, gegeben hat ...

  • Staatsstreich in Santo Domingo

    Santo Domingo (ADN). Eine Militärjunta hat am Dienstagabend die Macht in der Dominikanischen Republik übernommen. Präsident Joaquin Balaguer und der von ihm vor kurzem gebildete Staatsrat sind zurückgetreten. Dem neuerlichen Machtwechsel in der Dominikanischen Republik waren heftige Demonstrationen der Bevölkerung gegen -den mit der gestürzten Trujillo-Clique verbundenen Balaguer vorausgegangen ...

  • VAR sperrt Suezkanal für niederländische Kriegsschiffe

    Djakaria (ADN). Die VAR hat Indonesien zugesichert, daß sie den Suezkanal für militärische Transporte der Niederlande, die sich gegen Indonesien richten, sperren werde. Das erklärte laut Antara der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Rates Indonesiens, Abdulgani, am Mittwoch nach einer Unterredung mit dem gegenwärtig in Indonesien weilenden VAE-Vizepräsidenten Marschall Abdel Hakim Amer ...

  • 30 neue Opfer der OAS

    Algier/Paris (ADN). Die Überfälle der OAS-Banden in Algerien und Frankreich haben nach unvollständigen Meldungen am Dienstag 30 Todesopfer gefordert. Eines der OAS-Opfer ist ein 12jähriger algerischer Junge.

  • Rundreise durch das Land

    Anastas Mikojan hat sich am Mittwoch von Bamako aus auf eine Rundreise durch das Land begeben. Erste Station der Reise ist die Ortschaft Markala.

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  • Notizen am Berg Krokiew

    Zakopane vier Wochen vor den Nordischen Skiweltmeisterschaften

    Von unserem Warschauer Korrespondenten Karl Kr ahn . Zakopane, die polnische Wintersportmetropole am Nordabhang der Tatra, ist auf die Durchführung der 15. Nordischen Skiweltmeisterschaften vom 17. bis 25. Februar bestens vorbereitet. Diese Versicherung, die der Vizepräsident des polnischen Skiverbandes, Stanislaw Wierzynski, auf einer internationalen Pressekonferenz im neuerbauten modernen Zakopaner Sportzentrum abgab, wurde durch unsere eigenen Eindrücke bestätigt ...

  • Wahl der Elternbeiräte begann

    Ab 1. September zehnjährige Schulpflicht für alle Berliner Schüler

    Über 200 Elternbeiräte legen gegenwärtig in der Hauptstadt Rechenschaft über ihre bisher geleistete Arbeit ab. Anlaß dazu sind die Elternbeiratswahlen 1962 in allen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen der acht Berliner Stadtbezirke. Bei den,diesjährigen Wahlen, an denen sich bis zum 19. Februar etwa 150 000 Eltern beteiligen, spielt eine wichtige kulturpolitische Tatsache eine große Rolle: Das Gesetz zur Entwicklung der sozialistischen Schule, das ab 1 ...

  • Sechs Musketiere des Friedens*..

    Aus Weimar erhielten wir folgenden interessanten Brief, den wir unseren Berliner Lesern in dieser Rubrik nicht vorenthalten wollen: Musketiere des Friedens — so bezeichnen sich sechs prächtige Jungen aus Weimar. Sie sind aus gutem Holz geschnitzt, Oberschüler im Alter von 13 bis 15 Jahren, die nach Vorbild der sowjetischen „Timur-Trupps" leben und arbeiten ...

  • Der Trainer und die Freiheit

    Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wird heute abend zu ihrem Länderspiel gegen Norwegen in der Genfer Weltmeisterschaftshalle ohne Trainer erscheinen. Der wurde vom Schweizer Verband fristlos gekündigt und gezwungen, sein Amt auf der Stelle niederzulegen. Ein Skandal? Zweifellos. Hat der Trainer Geld unterschlagen? Nein, man sagt ihm nach, daß er ehrlich und unbedingt zuverlässig ist ...

  • $ Gastanf mit i Vor- und Nachteilen I % Iioen6«/ieht ,D«r Abtnd' %

    W//,,,,,,,, BERLIN, 17. Januar % Der Uneingeweihte dürfte kaum wissen, was er mit dieser recht widerspruchsvollen Botschaft anfangen soll. Jeder Westberliner Bürger aber kann den Sjnn der Sache ohne weiteres deuten. Vorteile — für die Senatseigene Gasag natürlich. Nachteile — für den gasverbrauchenden Westberliner Bürger ...

  • Mit drei Stücken nach Erfurt

    EAW-Arbeiter-Theater bereitet 4. Arbeiterfestspiele vor

    Mit drei Stücken wird das Arbeiter- Theater der volkseigenen Elektro- Apparate-Werke Treptow, des größten Berliner Elektrobetriebes, zu den 4. Arbeiterfestspielen in Erfurt vertreten sein. Der Autor des im Berliner Ensemble mit großem Erfolg aufgeführten Lustspieles „Frau Flinz", Helmut Baierl, schreibt gegenwärtig für das Laienensemble eine Szenenfolge mit Begebenheiten aus der Zeit unmittelbar nach dem 13 ...

  • Jeden zweiten Tag Notzuchtverbrechen

    Nach amtlichen statistischen Unterlagen wird jeden zweiten Tag in der Frontstadt ein Notzuchtverbrechen begangen. Aus den Angaben, die auf Grund von polizeilichen Anzeigen, zusammengestellt wurden, ergibt' sich zugleich das ständige Ansteigen krimineller Delikte als Folge der Politik des letzten Risikos unter den Frontstadtverhältnissen ...

  • Kinderbanden

    In welchem Umfange diese Saat der Unmoral unter der Westberliner Jugend aufgeht, beweist die Zunahme des Bandenunwesens unter Kindern und Minderjährigen. Im Westberliner Bezirk Kreuzberg wurde eine Einbrecher- und Diebesbande ausgehoben, der 14 Kinder und Jugendliche angehörten. Sie begingen in einigen Monaten 46 Diebstähle und Einbrüche ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Die Ausstellung „Im Kampf vereint" im Pavillon der Kunst Unter den Linden Ecke Friedrichstraße ist bis zum 21. Januar verlängert worden. Gruppenbesuche bei Anmeldung auch noch am 22. Januar von 11 bis 16 Uhr. Am 19. Januar beginnt in den Ausstellungsräumen um 17 Uhr eine literarisch-musikalische Veranstaltung „Beschützt den Frieden, denn er schützt Dich" ...

  • Hallenhandball-Ortsderby 27:19 für Dynamo

    Das mit Spannung erwartete' Berliner Hallenhandball-Ortsderby entschied der SC Dynamo Berlin am Mittwochabend gegen den ASK mit 27 :19 Toren eindeutig für sich. Bis zur 20. Minute war das Spiel noch ausgeglichen (8 :8), dann aber schoß Dynamo sechs Tore hintereinander (14 : 8), was praktisch schon den Sieg bedeutete ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER: „Orpheus und Eurydike", Beginn 20 Uhr, Karten erhältlich. KAMMERSPIELE: „Mittemachtsmesse'', Beginn 19.30 Uhr, noch einige Karten erhältlich. BERLINER ENSEMBLE: „Furcht und Elend des Dritten Reiches", Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich. MAXIM GORKI THEATER: „Vasantasena", Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich ...

  • Kein Tag ohne Verbrechen

    In der Frontstadt steigt die Jugendkriminalität / Sogar Einbrecherbanden aus Schulkindern

    „Überall lauert der Tod", „In der Folterkammer", „In die Spieße gejagt" — Hunderttausende Schundschriften mit diesen und ähnlichen blutrünstigen Titeln sind neben Gangsterfilmen die, Saat für die zunehmende Zahl von Verbrechen in Westberlin. Kein Tag vergeht in der Frontstadt, an dem nicht unter schreienden Schlagzeilen über Vergewaltigungen, Diebstähle, Einbrüche und Überfälle im Sensationsstil berichtet wird ...

  • Bilanz eines Monats

    Untersuchungen westlicher Institute haben in den-letzten Monaten ergeben, daß Westberlin mit seinen Frontstadtverhältnissen in der ersten Reihe der Städte mit der größten Kriminalität und den meisten Verbrechen in Europa rangiert. "Die Verführung zu Gewalttätig-' keiten durch Kriminal- und Gruselfilme, ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussiebten für Donnerstag, den 18. Januar 1962: Bei mäßigen, zeltweise etwas auffrischenden südlichen Winden wechselnd, meis'. stark bewölkt, vereinzelt etwa« Niederschlag. Höchsttemperaturen 5 bis 7 Grad, nachts meist frostfrei. Sonnenaufgang 8.08 Uhr, Sonnenunter» gang 16.27 Uhr: Mondaufgang 14 ...

  • MITTEILUNGEN

    18. Januar Bezirksleitung: Die Veranstaltung „Ökonomie und Mathematik" in der Bildungsstätte der Bezirksleitung wird auf den 26. Januar (Freitag) - gleicher Ort und gleiche Zeit — verlegt. Friedrichshain: Der für heute angekündigte Vortrag des amerikanischen Genossen George Lohr wird auf einen späteren Termin verlegt ...

  • Sie mußten bezahlen

    Dieses schmutzige Geschäft mit Blut und Tränen mußten in den letzten Tagen die Eltern der 19jährigen Karin Baumann mit dem Mord an ihrer lebensfrohen Tochter und die Eltern des 18- jährigen Klaus Heinrich mit der lebensgefährlichen Verletzung ihres Sohnes bezahlen. Beide wurden das Opfer eines maskierten, etwa 25jährigen Verbrechers, der seine „Verhaltungsmaßregeln" bei einem Mord fast aus jedem der in hoher Auflage vertriebenen Schundhefte entnommen haben kann ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39'40. Tel. 22 03 41 — Verlag: BerllD N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 — Aljonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144f KontOrNt. 4'1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAO WERBUNG BERLIN. Berlin C 2) Rosenthaler Straße 28—31 ...

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Volkskammerabgeordnete bei der Forster Jugend Für ehrliche Ehe mit der LPG Faschistischer OAS-General Salan bei Bonner Ultras DDR-Protest bei der UNO gegen Umtriebe in Kongo Die Hauptstadt muß aufholen Bulgarische Gäste beim ZK der SED Finnland entschied gegen rechts Von 12 Staatsplanpositionen 11 erfüllt Bereits im ersten Wahlgang Elektroköhler erhöhten Kennziffern Für friedliche Außenpolitik Qualität und hohe Leistung an Walzen und Schmelzöfen Katastrophe für Sozialdemokraten
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