22. Sep.

Ausgabe vom 29.12.1961

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  • Zusammenarbeit bei friedlicher Nutzung der Atomenergie erweitert

    Bedeutsames Abkommen zwischen UdSSR und DDR / Pressekonferenz mit sowjetischen Atomforschern

    Berlin (ND). Auf einer internationalen Pressekonferenz des Amtes für Kernforschung und Kerntechnik bei der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik informierten am Donnerstag in Berlin sowjetische und deutsche Gelehrte die Öffentlichkeit über ein bedeutsames „Abkommen zwischen der DDR und der UdSSR über die Erweiterung der Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie" ...

  • Partei der Wahrheit und der Zukunft

    Der XXII. Parteitag der KPdSU und die Verkündunß des neuen Parteiprogramms, des Kommunistischen Manifestes unserer Zeit, eröffnen eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit und der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung. In einem neuen Licht erstrahlt die historische und sieghafte Mission des Kommunismus, die darin besteht, die Menschheit von Ausbeutung, Unterdrückung und den Schrecken des Krieges zu befreien und für alle Völker ein Leben in Frieden ...

  • Gemeinsam gegen gemeinsame Feinde

    Festveranstaltung zum 3. Jahrestag des Sieges der kubanischen Revolution Berlin (ND). Zu einer begeisternden Kundgebung1 der Freundschaft und Solidarität zwischen der DDR und der Republik Kuba gestaltete sich am Donnerstag in Berlin eine festliche Veranstaltung, die vom Komitee für Solidarität mit Kuba und der Deutsch-Lateinamerikanischen Gesellschaft aus Anlaß des 3 ...

  • Silvester wird gefördert

    Mit demselben hervorragenden Kampfgeist wie während der Weihnachtsfeiertage wollen die Braunkohlenkumpel des Leipziger VVB-Bereiches auch zu Silvester und Neujahr arbeiten. Manfred Mille, Heinz Hewelt, Hans Sohn und Roland Sintzimsko vom Bagger 128 im Tagebau Schleenhain, Baggerführer Gerhard Arnold ...

  • Junge Interpreten nach Moskau

    Exklusivbeitrag für „ND"

    Etwa vier Jahre sind vergangen, seit in Moskau im Großen Saal der Hochschule für Musik die letzten Akkorde verklangen und die Ovatfonen des I. Internationalen TschaikowsM-Wettbewerbes verstummten. Seine Bedeutung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Der erste Tschaikowski-Wettbewerb „hat-eine zahlreicbe ...

  • Schwierigkeiten durch Frost

    Kältewelle behindert Bergbau und Energieerzeugung / Weisungen des Transportausschusses

    Berlin (ND). In den Braunkohlentagebauen, im Güter- und Berufsverkehr, in der Schiffahrt und in der Energieversorgung unserer Republik vollbringen die Werktätigen gegenwärtig heldenhafte Taten. Doch ihr Elan konnte nicht verhindern, daß infolge der ungewöhnlich strengen Kälte erhebliche Störungen in der Kohleförderung, in der Encrgieerzeugung und im Transport eingetreten sind ...

  • Lieferung von Spezialmaterialien

    Die UdSSR wird die DDR im Rahmen des Abkommens durch die Lieferung von Spezialmaterialien und Ausrüstungsgegenständen unterstützen. Die sowjetische Delegation besuchte anläßlich ihres Aufenthaltes wissenschaftliche Einrichtungen des Amtes für Kernforschung und Kerntechnik und der Deutschen Akademie der Wissenschaften ...

  • Mein Selbstvertrauen wuchs

    Das Kommunique des Politbüros sagt, daß sich unter den Frauen „eine große fortschrittliche Wandlung vollzogen" hat. Das ist völlig richtig. In meinem Leben haben die Arbeit und die Entwicklung im Beruf den entscheidenden Anteil an dieser Wandlung. Mit der ehrenamtlichen Arbeit im Elternbeirat an der 9 ...

  • Maßnahmen gegen Dr. Krahl auf Druck Bonns

    - Pressekonferenz des ND-Korrespondenten

    London (ND- Korr.). Vor mehr als 40 Journalisten der englischen und internationalen Presse hielt der Londoner ND-Korrespondent, Dr. Franz Krahl, am Donnerstag eine' Pressekonferenz ab. Dr. Franz -Krahl, dem bekanntlich von der britischen Regierung innerhalb von 13 Monaten zum zweiten Male die Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung verweigert wurde, erläuterte den Gästen seine abnorme Situation und beantwortete zahlreiche an ihn gestellte Fragen ...

  • Labourf ührer will bei Außenminister Home intervenieren

    Der Außenpolitische Sprecher der Labour Party im Unterhaus und „Außenminister des Schattenkabinetts", Harold Wilson, hat erklärt, er beabsichtige, wegen der Verweigerung der Aufenthaltsgenehmigung für Dr. Krahl bei Außenminister Lord Home vorstellig zu werden. An der Angelegenheit sei eine ganze Reihe von Mitgliedern des Parlaments interessiert ...

  • Weiterentwicklung der Forschungsarbeiten

    Ausgehend von dem seit 1955 mit Unterstützung der UdSSR in der DDR erreichten Stand der Kernforschung"und Kerntechnik, sieht das Abkommen eine enge zweiseitige wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung der Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Kernphysik und Reaktortechnik, ...

  • Liegt es nur an der Zeit?

    Ich arbeite im VEB Werkzeugmaschinenfabrik „Hermann Schlimme" in Berlin-Treptow und muß immer wieder feststellen, daß unsere Frauen ihre gleichberechtigte Stellung zu wenig nutzen. Ich bin Vertrauensmann. Meine Kolleginnen leisten vorbildlich ihre Arbeit. Geht es aber um irgendwelche gesellschaftliche Verpflichtung oder um die Qualifizierung, dann heißt es gleich: „Dazu haben wir keine Zeit ...

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  • Partei der Wahrheit und der Zukunft

    (Fortsetzung von Seite 1)

    fcratischen Kräfte in der Bundesrepublik aufgerufen, sich zu einigea im Kampf gegen die atomare Aufrüstung, für die Durchsetzung einer" Politik der friedlichen Koexistenz zwischen beiden deutschen Staaten.. Der Forderung von Strauß nach Verfügungsgewalt über Atomwaffen, der Fortsetzung der bankrotten ...

  • Das Faktotum der Ultras

    WilU Richter, der Vorsitzende des DGB, teilt in einem Neujahrsartikel in der »Welt der Arbeit" mit, welche Lehren er aus der Nazidiktatur gezogen hat Etwa, daß man die Militaristen an neuen Abenteuern hindern müsse? Ganz falsch 1 Richters Lehre ist: Man muß sich gegen den Kommunismus wenden. Nun waren es aber die Kommunisten, die die Nazidiktatur richtig eingeschätzt und am entschiedensten bekämpft hatten ...

  • Gold aus Blut und Kohle

    Man könnte dem westdeutschen Arbeitsminister Blank die bodenlose Dummheit nachsehen, mit der er just zu Weihnachten die Bemerkung in die Welt setzte, die Lage der Arbeiter in der „Zone"1* gleiche der des Arbeiters im Frühkapitalismus, denn vom Frühkapitalismus und seinem Elend hat dieser Kerl genausowenig Ahnung wie vom Sozialismus und den weltverändernden Errungenschaften der Arbeiterklasse, sobald Sie die Macht erobert hat ...

  • Verbrechen an der Nation

    Einige Tage vor Weihnachten sprach Verteidigungsminister Strauß im Bayrischen Rundfunk zu seinen „lieben bayrischen Landsleuten". Dieser biederen Anrede folgte eine Ansprache, die nicht nur die Bayern erregen mußte, sondern das ganze deutsche Volk angeht Strauß ist Verteidigungsminister in einer Regierung, ...

  • Massenentlassungen im Kohlebergbau

    Ausbeutung treibt Unfallzahlen in die Höhe /Gutermuth: „Wenn das so weitergeht, Ist der Ruhrbergbau 1967 am Ende"

    Essen (ND). Um 132 000 Mann — von 545 000 auf 413 000 — sind die Belegschaften des westdeutschen Steinkohlebergbaus seit 1958 verringert worden. Allein im Jahre 1961 wurden 24 000 Mann entlassen, meldet die westdeutsche Gewerkschaftszeitung „Welt der Arbeit"; Die unerhörte Verschärfung der Arbeitshetze "in den Kohlezechen hat gleichzeitig dazu geführt, daß die Fördermenge trotz des Fehlens von mehr als 130 000 Arbeitern auf dem alten Stand von 142 Millionen Tonnen gehalten werden konnte ...

  • Da steckt der Teufel drin

    Wenn Strauß versucht, trotz des Widerstandes realdenkender Staatsmänner westlicher Länder, die NATO für seine aggressiven Ziele zu gebrauchen und dafür die Aufgabe der Souveränität des westdeutschen Staates anbietet, so handelt er nicht weniger schmählich als die deutschen Territorialfürsten vergangener Jahrhunderte, die eigennütziger, enger Vorteile willen die Zugehörigkeit Zur deutschen Nation verrieten und das Reich zerrissen ...

  • Worte, die an Göring erinnern

    Die Worte von Strauß erinnern peinlich an die Überheblichkeit eines Göring, wenn er behauptet, kein Utopist, sondern ein politischer Pragmatiker zu sein. Die Katastrophe von 1945 hat dem deutschen Volke die Lehre eingeprägt, Großsprechereien aufzugeben und die Zukunft der deutschen Nation auf den Frieden zu gründen ...

  • KURZ BERICHTET

    GESCHRÖPFT. Um 60 Prozent wurden in verschiedenen hessischen Gemeinden die Gebühren für Grundstücksentwässerung heraufgesetzt Die jährliche Belastung für jede Familie beläuft sich damit zusätzlich auf 50 D-Mark. GESTIEGEN. Die Preise für agrarwlrtschaftliche Betriebsmittel sind nach Angaben des Bonner Landwirtschaftsministeriums um weitere drei Prozent gestiegen ...

  • „Schmidt-Schnauze" kneift

    Nachfolgeschaft Brandts abgelehnt / Allen ist der Boden zu heiß

    Berlin (ND). Der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Helmut Schmidt hat es kürzlich kategorisch abgelehnt, den Posten des verstorbenen Westberliner Innensenators Lipschitz zu Übernehmen. Wie dieser Tage aus westdeutschen Blättern bekannt wurde, hatte der inzwischen an Lipschitz' Stelle getretene Senatskanzleivorsteher Albertz noch kurz vor seiner Ernennung zum Innensenator im Auftrage Brandts den Scharfmacher Schmidt zur Übernahme des Postens bewegen wollen ...

  • Griff nach Atomwaffen ist Regierungsziel

    Bonn (ADN-Korr.). Die Bonner Regierung wird in nächster Zeit verstärkte Anstrengungen unternehmen, um eine Umwandlung der NATO in eine Atommacht zu erreichen, schreibt die CDU-offiziöse Monatsschrift Politisch-Soziale Korrespondenz" in ihrem Neujahrsleitartikel. Die Korrespondenz macht sich über das ...

  • Kumpel stehen zu ihrem Vertreter

    Eingekerkerter Betriebsrat ist Spitzenkandidat auf Arbeiterliste

    Düsseldorf (ND). „Mein Mann hat nichts getan, was gegen die Gesetze verstößt, und darum ist sein Platz nicht im Gefängnis, sondern bei seiner Familie, im Betrieb und bei der Erfüllung seiner Betriebsratspflichten." Mit diesen Worten wendet sich die Ehefrau des am 16. November von der Bonner Politischen Polizei widerrechtlich verhafteten Betriebs* ratsmitgliedes der Hertener Schachtanlage „Ewald 1/7" Otto Schäffer in einem offenen Brief an die Zechenbelegschaft ...

  • Wir warnen wie 1943

    Wir, die Unterzeichner, haben vor dem unausbleiblichen Ende des zweiten Weltkrieges seit 1943 gewarnt Wir haben leider recht behalten. Wir warnen heute wieder. Strauß setzt die Politik der Stärke fort und appelliert wie einst Hitler nur an die militärische Gewalt Diese Politik muß zu einem dritten Kriege führen -und mit der /Vernichtung Westdeutschlands enden, wenn ihr nicht Einhalt geboten wird ...

  • Revanchistische „Fahnenweihe"

    Wiesbaden (ADN/ND), Die Wiedereroberung der polnischen Westgebiets propagiert das Organ des oberschlesischen Revanchistenverbandes. „Unsei Oberschlesien", in mehreren "Beiträge«: seiner jüngsten Ausgabe. Das Blati nimmt den Plan zur Entwicklung dei Wojewodschaft Opole in den nächster 20 Jahren zum Anlaß ...

  • DGB-Ortskartell ruft zum Widerstand

    Frankfurt (Main) (ADN). Das DGB- Ortskartell der 10 000 Arbeiter zählender Arbeiterwohngemeinde Mörsfeld in Hessen hat alle Bürger des Ortes aufgerufen, der Bonner Politik der Atomaufrüstung und der Notstandsgesetz« entgegenzutreten. In dem Aufruf, de« jeder Mörsfelder Familie zugestelH wurde, heißt ...

  • Erzbergbau macht xücht

    Die westdeutsche Hüttenindustrie hat eine Drosselung ihrer Eisenerzbezüge auswestdeutschen Gruben um zunächst 20 Prozent angekündigt, da im Zusammenhang mit der Stahlflaute der Erzbedarf sinke und zugleich, auf verstärkte Zufuhren aus ökonomisch schwachentwickelten Ländern, in denen die „Arbeitskosten" sehr niedrig lägen, zurückgegriffen werden soll ...

  • Engländer begnadigt

    Berlin (ADN). Der englische Staatsbürger Bernard Collett wurde durch Gnadenerlaß des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR begnadigt und vor Weihnachten aus der Haft entlassen. Collett hatte am 7. September 1961 versucht, im Kofferraum seines Kraftwagens eine DDR- Bürgerin illegal über die Staatsgrenze nach Westberlin zu schleusen ...

  • Schuharbeiterstreik in Nürnberg geht weiter

    Nürnberg (ADN/ND). Die Arbeiterinnen und Arbeiter der „Vereinigte Fränkische Schuhfabriken AG" in Nürnberg haben nach den Weihnachtsfeiertagen ihren Streik fortgesetzt, teilt die westdeutsche Gewerkschaft Leder mit' Nach der Aussperrung durch den Unternehmer werden die Streikenden von der Gewerkschaft unterstützt Mit einer Beile-, gung des Arbeitskampfes sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen ...

  • Uns empört der nationale Verrat von Strauß Offener Brief der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere in der DDR an die Offiziere und Soldaten der Bundeswehr

    Berlin (ADN). Die Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere in der DDR nahm die Weihnachtsansprache des Bonner Kriegsministers Strauß im Bayrischen Rundfunk zum Anlaß, um sich in einem offenen Brief an die Offiziere und Soldaten der Bundeswehr zu wenden. Der offene Brief hat folgenden Wortlaut:

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  • Auch wir hatten den großen Löffel

    Jugendbrigade „10. Jahrestag" schreibt an Brigade Porstmann / Für gleiches Geld 14 Wohnungen mehr

    Als wir in der Frühstückspause euren Brief durchlasen, merkten wir, daß er auch an uns gerichtet ist und eigentlich das aussprach, was uns ebenfalls schon lange beschäftigt. Früher arbeiteten wir nach den vorgegebenen Zeiten, und es interessierte uns gar nicht, ob das der Karl-Marx-Städter, Rostocker oder Hallenser Katalog war ...

  • Genossen im stillen Winkelchen

    Gerade auf diesem Gebiet funktioniert aber unsere Parteiorganisation noch nicht richtig. Eine großeAnzahl von Genössen — ich nenne sogar einige beim Namen, z. B. die Genossen Ernst Koppen, Heizungsbrigadier, und Alfred Welz, Meister - drücken sich in irgendeine Ecke und denken bei sich: Laßt man draußen den Wind wehen, hier ist es schön still ...

  • Erfahrungsaustausch jetzt organisieren

    Unter den Zuschriften, die das „Neue Deutschland" zum Brief der Brigade Porstmann erhielt, ist auch ein Schreiben von Brigadieren und Vertrauensleuten des Berliner VEB Rohrleitungsbau. Diese Kollegen interessieren sich sehr für die Erfahrungen ihrer Karl-Marx-Städter Kollegen und möchten noch genauer, als diese es in ihrem Brief angegeben haben, deren Arbeitszeitvorgaben kennenlernen ...

  • I | Wir wenden uns an alle Baubrigaden des Bezirkes: Legt die Wasserwaage Jetzt wird Musik gemacht riditig an, dann bringen wir im Bauwesen alles ins ri&tige Lot! Ein taktloses Stadtbauamt? Leipziger Bauarbeiter zum Brief der Brigade Porstmann

    Die Brigade Bollmacher aus dem Kreisbaubetrieb Leipzig deren Brief wir oben aus der Leipziger Volkszeitung nachdrucken, ist nicht die einzige Baubrigade der Messestadt, auf die die offenen und ehrlichen Worte der Karl-Marx-Städter Installateurbrigade Porstmann im „ND" vom 14. Dezember großen Eindruck gemacht hatte ...

  • Einige sind zu stolz

    Das ist die eine Sache. Aber bei der Ehrlichkeit geht's auch noch um etwas anderes. Ich weiß, daß viele Kollegen Handwerker Angst haben, Geld einzubüßen, wenn sie die Reserven auf den Tisch legen. Warum? Weil sie dann die Arbeitsverluste, die durch Mängel in der Arbeitsorganisation entstehen, nicht mehr durch die Zeitpolster abdecken ^könnten, ^sondern -die Fehler,, die die Wirtschaftsfunktionäre mächen, mit ihrem Lohn bezahlen müßten ...

  • Lederarbeiter sind mit dabei

    Aus der Betriebszeitung des VEB Lederfabrik Hirschberg/Saale

    Der Gedanke der Brigade Porstmann, daß ein klassenbewußter Arbeiter zur Ehrlichkeit gegenüber seinem Staat verpflichtet ist, findet auch in anderen Industriezweigen Zustimmung. Die Brigade der sozialistischen Arbeit .Deutsch-Sowjetische Freundschaft" und die sozialistische Arbeitsgemeinschaft „Schnellgerbung" in der Volkseigenen Lederfabrik Hirschberg (Saale) veröffentlichten in ihrer Betriebszeitung einen offenen Brief, in dem sie den Lederarbeitern des VEB ...

  • Alle auf einen Schlitten!

    Die Kollegen Wirtschaftsfunktionäre sollten doch einmal daran denken: In der täglichen Arbeit sind sie für den Bauarbeiter die Vertreter des Arbeiter-und- Bauern-Staates und nicht der Minister Scholz, weil der ja nicht täglich hier sein kann. Nach ihrer Arbeit wird oft das Ganze beurteilt. Ihre Worte könnten für die politische Überzeugung viel Gewicht haben ...

  • Bei der Politik fängt's an

    In unserer Fußbodenlegerbrigade ist das genauso. Wir sind, wie die ganze Belegschaft, aus allen möglichen Gegenden und Betrieben zusammengeworfen. Ein großer Teil der Kollegen denkt noch nicht klar, er versteht so manches an der Politik unserer Regierung nicht und hat viele Fragen. Das betrifft vor allem die jüngeren Kollegen ...

  • Einige offene Worte unter uns selbst

    Im „ND" ist vor einigen Tagen gefragt worden, ob das, was bei unserer letzten Belegschaftsversammlung über Ehrlichkeit ausgepackt wurde, schon alles war. Darauf will ich mal antworten. Einige Kollegen werden jetzt wahrscheinlich denken, „aha, wieder mal der". In unserem Betrieb sind es nämlich immer dieselben, die öffentlich auftreten und den Mund aufmachen — der Paul Strauß, der weithin bekannt ist durch die Einführung des Objektlohnes, der Erich Stüber, noch ein paar andere und ich ...

  • Lothar Lindner bei Brigade Porstmann

    Karl-Marx-Stadt (ND). Auf einer Versammlung der Gewerkschaftsgruppe der Installationsbrigade Porstmann am 21. Dezember beriet der Vorsitzende des Zentralvorstandes der IG Bau/Holz, Lothar Lindner, mit den Karl-Marx- Städter Installateuren, wie ihre guten Erfahrungen und Neuerermethoden schnellstens verbreitet werden können ...

  • wollen bei Porstmann mitarbeiten

    Zwickau (ND). „Der Brief der Karl- Marx-Städter Installateure haut hin", sagten die Zwickauer Arbeiter Nicolaus und Ernst Ahlert vom VEB Ausbau. Sie berichteten, daß ihre Komplexbrigade im neuen Jahr die Arbeit weitestgehend spezialisieren will, um die Baukosten herabzusetzen. Die Zwickauer Kollegen ...

  • TELEGRAMM

    4- -(-die kollegen der mechanischen Werkstatt von veb schokopack dresden haben ndartikel vom 21. dezember zur kenntnis genommen + + sie forderten in Versammlung am 22. dezember betriebsvergleiche und Übertragung der besten technologie auf gesamten Industriezweig + -f- gemeinsame auswertung des nrtikels erfolgte ...

  • Bestwertkatalog wird ausgearbeitet

    Berlin (ND). Vom Institut für Ökonomie der Deutschen Bauakademie teilte uns der wissenschaftliche Mitarbeiter Diplomökonom Hansel mit, daß in rund 25 Arbeitsgemeinschaften an der Zusammenstellung eines Bestwertkataloges für das Bauwesen gearbeitet wird. Die Bestwerte enthalten eine Arbeitscharakteristik, die eindeutig die Produktions- und Arbeitsbedingungen des produktivsten Fertigungsverfahrens beschreiben ...

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  • Die Aktiven und die Stundengeber

    Kollege Becker sagte, daß es an der Schule eine Gruppe Kollegen gibt, die er als reine „Stundengeber" bezeichnen möchte. Genosse Brabetz, der Hortleiter, ergänzte später, daß an manche Kollegen nicht heranzukommen sei. Die einen sind reichlich mit gesellschaftlichen Pflichten eingedeckt, die anderen geben nur ihren Unterricht ...

  • Ein Mann und ein Bild

    Zum 65. Geburtstag des mexikanischen Malers, unseres Genossen Siqueiros / Von Bodo U h s e

    ...David Alfaro Slquelros... Ich rufe deinen Namen über die Länder und die Meere. Und Tausende, Zehntausende In der Welt rufen mit mir. Unsere Stimmen hallen wider von den schneebedeckten Vulkanopiken Mexikos. Sie tönen durch die nächtlichen Straßen der Hauptstadt und verhallen vor den grauen häßlichen Mauern des Schwarzen Palastes, in dem man dich hinter schweren Eisengittern hält ...

  • Zehn Jahre Verlag Junge Welt"

    Berlin (ND). Am 29. Dezember 1961 besteht der Verlag „Junge Welt" zehn Jahre. Das ZK übermittelte aus diesem Anlaß ein vom Ersten Sekretär des Zentralkomitees und' Vorsitzenden des Stajttsrate* der DDR, Walter Ulbricht, unterzeichnet«« Gruß»chreiben: »Zum zehnjährigen Beetehen de« Verlages .Junge Welt* ...

  • Mit Grobheit kann man nichts erreichen

    Bei den meisten Gesprächen war der Parteisekretär, Genosse Mitteidort, zugegen. Wir brachten das Gespräch auf die Sorgen der Frauen, worüber er nicht gerade begeistert schien; „Manche Frauen können ihre Zeit einfach nicht richtig einteilen." Als wir Genossin Hillner aufforderten, Ober ihre Sorgen zu sprechen, sagte sie unter anderem: »Wir wurden abgewiesen, als ich in einer Parteiversammlung versuchte, unsere Probleme auf die Tagesordnung zu bringen ...

  • JungeInterpreten nach Moskau

    (Fortsetzung oon Seite l) Außerdem ist auch die Altersgrenze der Teilnehmer erweitert Jetzt werden jugendliche Talente im Alter von siebzehn bis zweiunddreißig Jahren (statt wie früher von achtzehn bis dreißig Jahren) teilnehmen. Und schließlich bestreitet das Organisationskomitee des Wettbewerbs alle durch die Reise nach Moskau, den Aufenthalt dortselbst und die Rückreise an den Heimatort entstehenden Unkosten für die Teilnehmer und ihre Begleiter ...

  • Halle. LPG-Bäuerin Martha Weinberg

    der kommissarische LPG-Vorsitzende Emanuel Gwenner und der stellvertretende Parteisekretär Wilhelm Maltritz sagten unserem Bezirkskorrespondenten ihre Meinung über das Kommunique des Politbüros zur Arbeit unter den Frauen, Martha Weinberg: „Der überwiegende Teil der rund 120 Mitglieder unserer LPG sind Frauen ...

  • Ein geplagter Direktor

    Der stellvertretende Direktor, Kollege Becker, vertritt zur Zeit den kranken Direktor. Es wäre ungerecht ihn für alle Schwierigkeiten verantwortlich zu machen? Gerade dem Kollegen Becker wird bestätigt, daß er jederzeit kameradschaftlich hilft. Er ist ein erfahrener Fachlehrer für Mathematik und versteht als gelernter Maschinenbauer etwas von Präzision, Sein Unterricht zeichnet sich durch straffe Führung, klare Aufgaben und strenge Logik aus ...

  • Ich habe zwar ein Diplom, aber.

    wußtsein gekommen, wie schlecht wir bisher mit unseren Frauen gearbeitet haben." Martha Weinberg: „In unserer LPG sind die Frauen nur zum Arbeiten da, zv sagen haben wir nichts. Als Frauenausschuß haben wir zwar dafür gesorgt, daß die Wäsche regelmäßig nach Halle in die Wäscherei gebracht und auch wieder abgeholt wird, aber darin erschöpfte sich unsere Aktivität, In den Versammlungen werden meist nur persönliche Dinge behandelt Politische Arbeit gibt es überhaupt keine ...

  • Man kann nicht nur nehmen

    Ich bin Mutter von vier Kindern und arbeite als Horterzieherin in der Edgar- Andrö-Oberschule in Berlin-Friedrichshaln. Meine Kinder sind in der Krippe und im Kinderwochenheim untergebracht. Unser Staat gibt uns sehr viel. Ich sehe täglich, was er allen Kindern zukommen läßt. Man kann aber nicht nur nehmen, man muß auch etwas geben ...

  • Beschlüsse des VI, Pädagogischen Kongresses sind bindend

    Was ergibt sich aus all dem? Die Genossen an der 10, Oberschule müssen lernen, konkrete Erscheinungen und Mängel im Zusammenhang mit den politischen Grundfragen unserer Zeit zu sehen. Sie sollten sich mehr aufregen über Dinge, die nicht in Ordnung sind, und gemeinsam mit allen Kollegen um Ordnung, Disziplin, ...

  • Sorge um den Unterricht

    Besonders die Lehrerinnen in der Schule, die zumeist noch eigene Kinder versorgen müssen, quält der Gedanke, wie sie mit allen Pflichten in Schule, Gesellschaft und Haushalt fertig werden können. Eine der verheirateten Lehrerinnen. Genossin Schulz, wollte sogar kündigen. Eine andere, Genossin Hillner, spielto mit dem Gedanken, weniger Unterrichtsstunden zu geben ...

  • Ich weiß mir keinen Rar

    Seit zehn Jahren arbeite ich im Fortschritt-Schacht des VEB Mansfeldkombi* nat, heute als Schlosser. Das ist für mich anstrengend, aber ich bin in diesen zehn Jahren fest mit dem Bergmannkollektlv verwachsen und liebe meine Arbeit. Nun gibt es ein ernstes Problem, Eine Frau hat neben Ihrer beruflichen Arbeit audi noch für den Haushalt zu sorgen ...

  • Innere Schwierigkeiten

    Bei Aussprachen mit der Schulleitung und einigen Genossen der Schulparteiorganisation fiel oft das Wort „Schwierigkeiten". .Handelt es sich um Schwierigkelten, an denen ihr schuldlos seid, oder um solche, die ihr euch selbst bereitet?" fragten wird. Es sind häufig Schwierigkeiten, die die Genossen und Kollegen nur selbst tiberwinden können ...

  • Eine tüchtige Lehrerin wollte kündigen

    Gibt es Gründe zur Unzufriedenheit an der 10. Oberschule in Berlin-Friedrichshagen?

    Die Klingel schrillt Große Pause, Lachend stürmen Jungen und Mädchen durch die Tür. Wir freuen uns ihrer Unbeschwertheit und denken: Was wird wohl in zehn oder fünfzehn Jahren aus ihnen geworden sein? Wieviel Brigadiers und Zootechniker, Modellschneiderinnen und Pädagogen, Arztinnen und Bauleute werden aus ihren Reihen hervorgehen? Was sie euch werden mögen — im Kommunismus liegt ihre Zukunft Doch bis dahin ist noch viel Arbeit zu leisten, auch an der 10 ...

  • Telegramme nach Mexiko

    Berlin <ND). Das Präsidium und die Mitgliedschaft des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands und der Akademie der Künste zu Berlin übersandten David Alfaro Siqueiros telegrafisch herzliche Glückwünsche zu seinem heutigen 65. Geburtstag. Die* Künstler der DDR bezeugen ihrem mexikanischen Kollegen darin Ihre große Hochachtung, sowohl für sein künstlerisches Werk als auch für «ein« Aktivität als Friedenskämpfer ...

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  • Laos und ein Prösidentenwort

    Ki. Verwundert mag der Leser in diesem Jahr den Kopf über widersprechende Berichte aus Laos geschüttelt haben: Bewaffnete Kämpfe, Waffenstillstand, Genfer Konferenz, Appelle der Co-Präsidenten (UdSSR und England)-an die Parteisn zur Bildung einer Koalitionsregierung, Prinzentreffen in Zürich und Vientiane ...

  • Dr. Krahl: Schikane des Alliierten Reiseamtes

    Dr. Krahl, der sodann sprach, bedauerte, den Korrespondenten keine eigentliche neue Information geben zu können. Was sich ereignet habe, sei eine genaue Wiederholung dessen, was bereits vor einem Jahr vor sich gegangen sei. Das Alliierte Reiseamt in Westberlin habe für ihn und seine Frau die Verlängerung der Reise^ dokumente verweigert, um, wie er sagte, „individuelle ostdeutsche Bürger für den Arger zu bestrafen, den man an bestimmten Stellen über die DDR empfindet" ...

  • Ruf aus Frankreich In Bonner Kerker

    In den Jahren 1958 und 1959 weigerten sich mehrere Dutzend junge Franzosen, Söhne t von. Opfern des Naziregimes, unter Speidej zu dienen. Öle französische Regierung beantwortete ihr« mutige Aktion mit langen Gefängnisstrafen. Der! Zorn des Volkes zwang die Regierung später jedoch, die jungen Patrioten ohne Urteil auf freien Fuß zu setzen ...

  • Künstler muß seine Zeit mitgestalten

    Unionskonferenz zu ideologischen Fragen in Moskau beendet

    Moskau (ADN). Die Konferenz zu Fragen der ideologischen Arbeit ist am Donnerstag in Moskau beendet worden. Leonid Iljitschow, Sekretär des ZK der KPdSU, stellte in einem Schlußwort fest, die Diskussion über das Hauptreferat „Der XXII. Parteitag der KPdSU und die Aufgaben der ideologischen Arbeit der Partei" sei ein sachlicher und schöpferischer Meinungsaustausch über die grundlegenden Fragen der ideologischen Arbeit gewesen ...

  • Lewis: Bonn im Hintergrund

    In seinen einleitenden Bemerkungen machte der Abgeordnete Lewis klar, daß er sich keineswegs mit den politischen Ansichten Dr. Krahls oder der Regierung der DDR identifiziere. Unabhängig davon jedoch protestlere er gegen die Maßnahme gegen einen individuellen Zeitungskorrespondenten. Er sei der Meinung, internationale Differenzen sollten auf dem Wege von Verhandlungen zwischen den Regierungen, nicht jedoch auf dem Rücken von individuellen Staatsbürgern des anderen Landes gelöst werden ...

  • Verhandlungen wären angebrachter als Willkür gegen Dr. Krahl

    Bericht von der Pressekonferenz des ND-Korrespondenten in London

    London (ND-Korr.). Der Londoner Korrespondent des «Neuen Deutidvlands", Dr. Franz Krahl, dem von der britischen" Regierung zum zweiten Mal innerhalb von dreizehn Monaten die Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung verweigert wurde, hielt am Donnerstagvormittag im bekannten »Hotel Russell" in London eine Pressekonferenz ab, um der britischen und internationalen Presse seine Situation zu erläutern ...

  • FDJ-Delegation reiste durch Indonesien

    Eine Delegation des FDJ-Zentralrates, die auf Einladung der Zentralen Jugendfront in Indonesien weilt, unternahm vom 15. bis 25. Dezember eine Reise durch Java und Bali. Sie besuchte u. a. Bandung, Djokjakarta, Solo und Surabaja. Auf ihrer Reise wurde die DDR-Delegation vielfach von führenden Persönlichkeiten der Provinzregierungen und der örtlichen Verwaltungen empfangen ...

  • Wann zeigt der Westen Verständnis ?

    Rundfunkansprache Breshnews

    Neu Delhi (ADN). Wenn die führenden Staatsmänner der Westmächte in der Deutschlandfrage eine realistische Haltung einnähmen, könnte das Problem einer deutschen Friedensregelung zum Nutzen für einen dauerhaften Frieden schnell gelöst werden, erklärte der gegenwärtig in Indien weilende Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Leonid Breshnew, am Donnerstag In einer vom Indischen Rundfunk Übertragenen Ansprache ...

  • Nehru dankt Chruschtschow

    Moskau/Neil Delhi (ADN'ND). Der indische Ministerpräsident Nehru hat an den sowjetischen Regierungschef Nlkita Chruschtschow ein Telegramm gerichtet, in dem er für die sowjetische Glückwunschbotschaft zur Wiedervereinigung der früher von den Portugiesen besetzten Territorien mit Indien dankt. „Die Regierung Indiens ist erfreut, feststellen zu können", heißt es in der Antwort, »daß die Sowjetregierung die Motive und Ideen, die unsere Handlungsweise bestimmten, verstanden hat ...

  • Nationale Einheitsfront Burmas fordert Auslieferung Heusingers

    gua (ADN). »Die USA-Regierung muß den Kriegsverbrecher Reusinger an die Sowjetunion ausliefern." Diese Forderung erhebt die Nationale Einheitsfront Burmas in einer Erklärung. Das Verlangen der Sowjetunion nach Auslieferung Heusingers sei berechtigt und trage prinzipiellen Charakter. Heusinger sei verantwortlich für die Ermordung von Tausenden schuldlosen Greisen, Frauen- und Kindern auf dem Territorium der Sowjetunion ...

  • Foreign Office könnte Verlängerung gewähren

    Einer der anwesenden Journalisten fragte den ND-Korrespondenten, wer „in letzter Instanz" die Verantwortung für die Maßnähme trage: Das Alliierte Reiseamt In Westberlin oder die britische Regierung in London? Dr. Krahl antwortete: Das Foreign Office kann, wenn es will, im Rahmen des Alliierten Reiseamts darauf bestehen, daß einem akkreditierten Journalisten die Verlängerung seiner Dokumente gewährt ist ...

  • DDR macht Journalisten keinerlei Schwierigkeiten

    Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz erkundigten sich einige der anwesenden Journalisten nach dem Ausmaß der Freiheit, das ausländischen Korrespondenten in der DDR eingeräumt wird. Dr. Krahl konnte darauf hinweisen, daß keinem besuchenden oder ständigen Korrespondenten jemals irgendwelche Schwierigkeiten oder Beschränkungen auferlegt worden seien ...

  • EWG uneinig

    Bonn (ND). Unmittelbar vor Beginn der Ministerratstagung der EWG in Brüssel, die über den Übergang der EWG zur sogenannten 2. Stufe — die Reduzierung weiterer Zölle und andere Maßnahmen — beschließen soll, scheinen sich die Gegensätze zwischen den Mitgliedstaaten, besonders zwischen Frankreich und Westdeutschland, weiter verhärtet zu haben ...

  • Irakische Presse unterstützt UdSSR-Verlangen

    Bagdad (ADN). „Was hat sich in Westdeutschland nach der Niederlage der Nazis geändert 7" fragt dieser Tage die irakische Zeitung „AI Mustaqbal" und schreibt: »Adenauer stellt sich weiter schützend vor solche Nazi-Kriegsverbrecher wie Heusinger, der aktiv an der Ausarbeitung des Plans für den wortbrüchigen Überfall auf die Sowjetunion beteiligt war, enge Beziehungen zu Hitler unterhielt und dessen Vertrauen besaß ...

  • Die Freiheit wird zur Phrase

    Die Delegierten der Kreispionierrätekonferenz des Kreises Hildburghausen Wenden sich gegen die Terrormaßnahmen der USA-Regierung und den Beschluß des Obersten Gerichts zur Verfolgung der Genossen der KP der USA. Die Regierung, die die Freiheit und Demokratie als ihren höchsten Grundsatz predigt, verhöhnt durch diesen Beschluß ihre eigene Verfassung; die Worte von Demokratie und Freiheit werden dadurch zu leeren Phrasen ...

  • Der Arbeiterfaust nicht gewachsen

    Teure Geissen der KP der USA! Wir erklären uns mit Euch, den tapferen amerikanischen Genossen, solidarisch. Euer Kampf und Eure Standhaftigkeit werden von Millionen Kommunisten und Werktätigen der Welt mit Hochachtung verfolgt. Mit Hilfe der amerikanischen Imperialisten wurde auch im Westen unserer deutschen Heimat die Kommunistische Partei verboten ...

  • „AI Hakayak" Warnt vor neuen Verbrechen

    Kairo (ADN-Korr.). Die Kairoer Wochenzeitung „AI Hakayak" beschäftigt sich in ihrer jüngsten Ausgabe unter der Überschrift „Ein Kriegsverbrecher an der Spitze der NATO" mit der kriminellen Laufbahn Heusingers. Das Blatt stützt sich auf die in der Sowjetnote enthaltenen Fakten und warnt vor einem weiteren Verbrechen an Millionen unschuldigen Opfern ...

  • Wir können dazu nicht schweigen

    Proteststurm der Bevölkerung der DDR gegen die Verfolgung der KP der USA

    Mit einem Terrorgesetz soll in den USA Jede Bewegung für Frieden, sozialen Fortschritt und Demokratie unterdrückt werden. Weil dieses Gesetz gegen den Frieden gerichtet ist und die bar* barische Kommunistenverfolgung uns an die Nacht des Faschismus in Deutschland erinnert, können wir als Pädagogen nicht schwelgen ...

  • Beschwerde gegen Portugal

    New York (ADN). Senegal hat beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Klage gegen Portugal erhoben. In einem Brief des senegalesischen Außenministers Doudou Thiam an den amtierenden Präsidenten des Sicherheitsrates, Omar Loutfi (VAR), wird darauf hingewiesen, daß portugiesische Truppen von Portugiesisch- Guinea aus mehrfach provokatorische Handlungen gegen Senegal unternommen haben ...

  • „Centaur" läuft Kurs Kuweit

    London (ADN/ND). Acht britische Kriegsschiffe, darunter der 22 000 Tonnen große Flugzeugträger „Centaur", sind am frühen Mittwochmorgen aus dem Hafen Mombassa In Kenia ausgelaufen. Politische Beobachter bringen die Flottenbewegungen mit neuen Interventionsplänen Londons In seiner ehemaligen Kolonie Kuweit In Zusammenhang ...

  • Rassenhetzer vertrieben Millionen

    Washington (ADN). Die Aktivität der amerikanischen Rassenhetzer, die Diskriminierung und menschenunwürdigen Verhaltnisse in den Sudstaaten haben in den letzten 10 Jahren nahezu.' i.S.Millionen Neger veranlaßt, in den Norder und Westen der USA, abzuwandern. Dies geht aus einer Mitteilung des amerikanischen Statistischen Amtes hervor ...

  • „Aftonbladet": Berechtigte Befürchtungen

    Stockholm (ADN). Die schwedische Gewerkschaftszeitung „Aftonbladet" setzt sich für Maßnahmen gegen die Anwesenheit von Nazikriegsverbrechergeneralen in der NATO ein. Das Blatt erklärt, die Befürchtungen der sozialistischen Länder hinsichtlich der militaristischen und revanchistischen Entwicklung.. in ...

  • 2200 Unterschriften

    2200 Bürger aus Güstrow unterschrieben ein Protestschreiben der FDJ-Gruppe der John-Brinckman-Oberschule Güstrow gegen das Verbot der KP der USA, in dem es u. a. heißt: „Wir protestieren gegen die vom Obersten Gericht der USA eingeleiteten Maßnahmen zur Verfolgung der Kommunistischen Partei und erklären uns mit dem Kampf ihrer Mitglieder solidarisch ...

  • Der schändliche Beschluß muß fallen

    Mit Empörung vernahmen wir alten Genossen, Mitglieder der Wohnparteiorganisation 33 der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, den schändlichen Beschluß des Obersten Gerichtes der USA, der die Kommunisten für vogelfrei erklärt. Wir* fordern, daß diese menschenfeindlichen Maßnahmen aufgehoben werden ...

  • Stockholm zieht die Konsequenzen

    Keine schwedischen Jugendlichen zu Ostern nach Westberlin

    Westberlin (ADN). Das schwedische Jugendreisebüro wird im kommenden Jahr keine Jugendlichen zur Teilnahme am 4. Internationalen Jugendtreffen zu Ostern nach Westberlin entsenden. Das Ist die Antwort de« Direktors dieses Büros auf die provokatorische Haltung der Vertreter der Westberliner Arbeitsgemeinschaft ...

  • Befreiung Westirians unser Recht

    Djakarta (ADN). Präsident Sukarno hat am Dienstag bei der Eröffnung des dritten Parteitages der „Partindo" bekräftigt, daß die Republik Indonesien das unabdingbare Recht habe, Westirian bewaffnet zu befreien, wenn die Niederlande das Gebiet weiterhin widerrechtlich besetzt halten.

  • Registrierung von Freiwilligen

    Sukarno hat im Zusammenhang mit den jüngsten Maßnahmen zur Befreiung Westirians am Donnerstag die Funktion des Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabes, übernommen. -Gleichzeitig wurde bekannt, daß die Registrierung von Freiwilligen für die Befreiung Westirians begonnen hat.

  • Handeln Sie nicht wie Hitler!

    Nur jene, die das Vorwärtsschreiten in der Welt nicht erkennen wollen, können sich auf solche Gesetze, wie das McCarran- Gesetz, stützen. Hiermit werden Menschen verfolgt, die sich für den Frieden und den Fortschritt einsetzen. Auf Grund Ihrer Wahlreden, Herr Präsident, hatten

Seite 8
  • Auch zweite Bahnsaison von großem Nutzen

    Leipziger Winterbahnrennen abgeschlossen / Nachwuchs drängt nach vorn / Starkes internationales Interesse

    Von Heinz Richter, Leiter der Leipziger Winterbahn Die zweite Winterbahnsaison in der Leipziger Messehalle III hat ihren Zweck vollauf erfüllt: den Bahnfahrern unserer Republik wertvolle Trainings- und Wettkampfgelegenheiten zu schaffen und veranlagten Nachwuchs zu fördern. Erneut hat sich bestätigt, ...

  • Punkt fünf ging's los

    Das Herbstvergnügen der Betriebssportgemeinschaft „Medizin" im Sportlerheim Mahlsdorf war nett und gemütlich verlaufen, bis gegen Morgen eine etwa 15köpfige Gruppe angetrunkener junger Burschen mit einigen Mädchen Einlaß forderte und sich im Saal an einigen Tischen niederließ. Die Wortführer, der 20jährige Klaus D ...

  • Guten Rutsch ins neue Jahr?

    Winterdienstkommission zieht Lehren aus der ersten Frostperiode

    670 Arbeitskräfte waren während der Weihnachtsfeiertage zur Schneeberäumung und zum Streuen in den Straßen der Hauptstadt eingesetzt. Seit Beginn der Schnee- und Frostperiode Mitte Dezember wurden über 6000 t Kies — das sind 20 vollbeladene Spreekähne — auf die Fahrbahnen besonders der Hauptund Ausfallstraßen gebracht ...

  • Hoffnungsloser Fall

    Die Frontstadtpresse hat ihre Jahresabschlußsensation, und in den Sportspalten überbietet man sich mit knallharten Schlagzeilen. „Horst Aßmy von Schalke ausgebootet" überschreibt der Westberliner „Sport-Kurier" seine Aufmachung auf Seite 1, und der «Tagesspiegel" fragt: .Das Ende der Karriere des Horst ...

  • 6. Internationale Neuiahrs-Städte-Turnier

    im Hallenhandball stark zugenommen, so daß es sich empfiehlt, rechtzeitig Eintrittskarten zu lösen. Beim Veranstalter liegen bereits die namentlichen Meldungen aller sechs eingeladenen Stadtmannschaften vor, so daß dem Start am 1. Januar, 15 Uhr, in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle nichts mehr im Wege steht ...

  • „Von ganzem Herzen Erfolge"

    Einen vom sowjetischen Kosmonauten German Titow unterschriebenen Brief haben die Berliner Bauarbeiter der Brigade Merker erhalten. In dem Freundschaftsschreiben, das wenige Tage vor dem Neujahrsfest in der DDR eintraf, übermittelt der sowjetische Kosmonaut den Erbauern des Stadtzentrums herzliche Grüße und wünscht ihnen Erfolge in der Arbeit und Glück im persönlichen Leben ...

  • Brandstifter

    15mal raste die Westberliner Feuerwehr mit laut tönendem Martinshorn durch die Weihnachtsnacht. Zehnmal davon mußte sie brennende Gardinen und in Flammen stehende Fensterkreuze loschen. Nur dem schnellen Einsatz der Feuerwehrleute ist es zuzuschreiben, daß größere Katastrophen verhindert werden konnten ...

  • DDR-Selbstwählnetz '

    In dem neuen Gebäude zwischen Frankfurter Allee und Dottistraße soll weiterhin ein Hauptamt Platz finden, das die Hauptstadt Berlin an das Selbstwählfernverkehrsnetz der DDR anschließt. Der Berliner Teilnehmer kann nach völligem Ausbau dieses Netzes über dieses Hauptamt alle Orte der DDR im Selbstwählfernverkehr direkt erreichen ...

  • MOSAIK DES TAGES

    9,2 Millionen Besucher* aus aller Welt besichtigten den Berliner Tierpark seit seiner Eröffnung am 2. Juli 1955. Ladenöffnungszeiten zu Silvester: Am 30. Dezember wie an normalen Sonnabenden; am 31. Dezember, Milchund Backwarenverkaufsstellen von 8 bis 13 Uhr. In der Silvesternacht richtet die BVG auf zahlreichen U-Bahn-, Straßenbahn- und Omnibusstrecken durchgehenden Nachtverkehr ein ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER: „Die Prinzessin und die 7 Ritter", Beginn 15 Uhr, Karten erhältlich", „Die Entführung aus dem Serail", Beginn 19,30 Uhr, Karten erhältlich. KAMMERSPIELE: „Die dritte Schwester", Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich. MAXIM GORKI THEATER: „Und das am Heiligabend", Beginn 19,30 Uhr, Karten erhältlich ...

  • „Gera" in Port Sudan

    Rostock (ND). Die Schiffe unserer Handelsflotte befanden sich am 27. Dezember auf folgenden Positionen: „Leipzig" und „Karl-Marx-Stadt" in Cienfuegos (Kuba), „Dresden" in Heugnom (Korea), „Gera" in Port Sudan, „Kap Arkona" und „Stubben-ikammer" in Dürres, „Frieden" in Rotterdam, „Halberstadt" in Gdynia, „Albatros" in Klaipeda, „Magdeburg", „Erfurt", „Halle", „Schwerin", „Steckenpferd", „Heinrich Heine", „Leuna I" und „Leuna II" in Rostock bzw ...

  • Telefonieren ohne Fräulein vom Amt

    An der Frankfurter Allee entsteht das neue internationale Fern- und Hauptamt der Deutschen Post

    Schnee und Eis haben die Arbeiten am neuen internationalen Fern- und Hauptamt der Deutschen Post in der Frankfurter Allee unterbrochen. Glitzerndes Weiß überzieht den Kran, der wie ein einsamer ^Wächter neben dem riesigen aus der Erde wachsenden Gebäude steht. An der Frankfurter Allee kann der Betrachter am ausgeschalten Erdgeschoß schon das künftige modern gestaltete Gesicht der Fassade erkennen ...

  • Neues vom Luftfrachtverkehr

    Das sofortige Inkasso für Luftfrachtsendungen innerhalb der DDR sowie nach dem Auslande wird, wie die Deutsche Lufthansa mitteilt, ab 1. Januar 1962 bei allen Luftfrachtannahmestellen eingeführt. Das Luftfrachtbrief-Original (Exemplar für den Absender bzw. Empfänger) gilt zugleich als Rechnung, so daß eine Rechnungslegung entfällt ...

  • 1963 betriebsfertig

    Selbst die Kälte hält jedoch den Berliner nicht ab, vor dem Bauzaun einen Augenblick stehen zu bleiben und den Bau wie auch die große Tafel mit Ansichtsskizze zu begutachten. Mit 40 Millionen DM ist dieses sechsgeschossige Gebäude das größte Investitionsvorhaben der Deutschen Post in den nächsten Jahren ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Freitag, den 29. Dezember 1961: Bei schwachen bis mäßigen Winden um Südost meist stark bewölkt und gelegentlich geringer Schneefall. Mittagstemperaturen minus 5 bis minus 8 Grad. Am Nordrand der Mittelgebirge über minus 5 Grad: Nachttemperaturen minus 8 bis minus 12 Grad. Stellenweise neblig Sonnenaufgang für Berlin 8 ...

  • Direkt und ohne Wartezeit

    Das neue Auslandsfernamt wird den internationalen halbautomatischen Fernverkehr aufnehmen. Es soll jeden Teilnehmer der angeschlossenen Hauptstädte ohne Wartezeit direkt anwählen. Zunächst sind für den halbautomatischen Telefonverkehr die Hauptstädte der europäischen sozialistischen Länder vorgesehen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    3. Januar 1962 Prenzlauer Berg: Die Anleitung der Propagandisten für das Parteilehrjahr im Januar 1962 findet statt: Für Grundfragen der sozialistischen Pädagogik um 15 Uhr in der 15. Schule, DimitroffStraße; für Grundfragen des dialektischen und historischen Materialismus um 16 Uhr im Hause der Kreisleitung ...

  • Jetzt ruft Berlin

    Nach dem erfolgreichen Abschluß der Leipziger Winterbahnrennen beginnt am 10. Februar die 12. Berliner Winterbahnsaison in der Werner-Seelenbinder-Halle. Sie dauert bis zum 17. März. Schon heute liegen viele internationale Meldungen vor.

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  • Von Jo Schulz

    wiesens Katze jeden Tag hinmachen würde! Jut jemeint, aber det merke dir — in mein' Haus dulde ick den Zauber keen zweetet Mal! In mein' Haus rejiere ick..." „In unser Haus..." verbessert Emil. Emmi verteidigt ihre Position: „Meinet is, wat ick reenemache!" „Ick, ick — ick und ick! Det is deine janze Weisheit! Wenn nu jeder so denken würde ...

  • Silvesterabend Rosenthaler Platz llT*

    Der alte Zipampe, Emil Zipampe kann es nicht lassen. Dauernd steckt er die Nase in Dinge, die ihn nichts angehen. Nach Meinung verschiedener Hausgenossen sowie seiner Frau. Letztere wiegt am schwersten.' Kilomäßig' und überhaupt. Denn Frau Emmi kennt ihren Emil. Kunststück, wenn man siebenunddreißig Jahre mit einem Mann verheiratet ist ...

  • 50

    Ein Liedchen macht die Runde Mit Strophen ohne Zahl. Es ist in aller Munde, Drum sing' ich's heut nach mal. Das Liedchen heißt ... sie haben Den richtigen Verdacht: Da hat vor 50 Jahren Noch keiner dran gedacht. Es steht im Leistungsaufgebot Heut unsre Produktion. Man produziert mehr Waren jetzt In gleicher Zeit zu gleichem Lohn ...

  • A nsprache eines ehemaligen Naziofjiziers an einen unbekannten Soldaten der Deutschen Bundeswehr

    Lieb Vaterland, magst ruhig sein... Jetzt stehn Sie endlich still, Sie Schwein: Im Falle eines Falles — Großdeutschland über alles! Und nun wird gründlich Schluß gemacht mit dem, was die da ausgedacht: , Die Linie Oder— Jieiße ist Scheiße, Mann! Ist Scheiße! Die sogenannte Die Bundesrepublik, Sie Hund, , führt Mannesmann in Mannesmund! Ich denke, für Konzerne, da fällt man gut und gerne ...

Seite 10
  • Von Konstantin Bogatschow

    tere Einzelheit: Niemals nahm Liebknecht seine kurze Shagpfeife aus dem Mund. Emil wurde zum Kommandeur der 1. Sutschansker Revolutionären Abteilung ernannt* die eine Stärke von 400 Bajonetten und 20 Säbeln der berittenen Kundschafter hatte. Unmittelbar an der Seite Von Liebknechts Abteilung stand die 2 ...

  • itommandeur im Fernen Osten

    Anfang März 1919 traf er, aus Wladiwostok kommend, mit einem Schreiben von Sakowitsch in Frolowka ein (Sakowitsch war 1918 Befehlshaber der Spassker Front). Bei diesem Schreiben handelte es sich um ein mit Tintenstift beschriebenes Stück Seide. Der genaue Wortlaut ist nicht erhalten geblieben, aber er lautete sinngemäß etwa so: - " „An die Genossen Mitglieder des Provisorischen Revolutionären Stabs der Partisanenabteilungen im Olginsker Distrikt ...

  • In Eilmärschen an die Küste

    Da aber tauchte auf der See ein Flottengeschwader der Interventen mit Koltschak-Truppen an Bord auf. Die Partisanen mußten die Blockade der weißgardistischen Garnison aufheben und in Eilmärschen an die Küste ziehen. Drei Tage dauerten die Kämpfe mit den Landungstruppen. Die Kräfte reichten jedoch nicht aus, und die Partisanenabteilungen mußten den Rückzug antreten ...

  • Teurer Genosse Walter Ulbricht!

    Ich arbeite an einem Buch über den hervorragenden sowjetischen Schriftsteller Alexander Fadejew, dem. Verfasser so ausgezeichneter Romane wie „Die Dreizehn", „Der letzte Udehe" und „Junge Garde". Alle diese Werke sind ins Deutsche übersetzt und werden von den Bürgern der DDR, besonders von der Jugend, gern gelesen ...

  • Kulturdenkmal im Saaletal

    Die Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar sind eine Schöpfung der Arbeiter-und-Bauern- Macht. Dem deutschen Volk das historisch wahre, humanistische Bild der Klassik zu geben, ist ihre Aufgabe. Zum Jahreswechsel haben die Weimarer Institute unter Leitung von Professor ...

  • Emil Liebknecht — ein roter Partisan

    Erml Liebknecht — ein internationaler Revolutionär und leidenschaftlicher Vorkämpfer für die bolschewistische Wahrheit — war in den Jahren des- Bürgerkrieges im Fernen Osten eine bemerkenswerte Gestalt. Er war Offizier der kaiserlichen deutschen Armee gewesen und Teilnehmer des ersten imperialistischen Weltkrieges, den er scharf verurteilte ...

  • Unvergessen in den Herzen seiner Freunde

    Seit dem Tode Emil Liebknechts sind mehr als 40 Jahre vergangen. Von seinen Kampfgefährten sind nur noch Nikolai Iljuchow und Iwan Samussenko am Leben. Ihr Schicksal war unterschiedlich. Nikolai Kirillowitsch Iljuchow besuchte nach dem Bürgerkrieg das Moskauer Volkswirtschaftsinstitut, absolvierte anschließend das Institut der Roten Professur und war viele Jahre als Hochschullehrer tätig ...

  • Dank für wertvolle Angaben

    Genosse Walter Ulbricht antwortete: Werter Genosse Bogatschow!

    Im Namen der Mitglieder der Delegation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zum XXII. Parteitag danke ich Ihnen sehr für Ihre. Grüße und guten Wünsche. Ihre Angaben über die Rolle Emil Liebknechts als Kommandeur eines internationalen Partisanenbataillons im Fernen Osten haben mich sehr interessiert ...

  • Wer weiß mehr über Emil Liebknecht?

    Soweit die Reportage des Genossen Bogatschow. Nachforschungen der Redaktion über das Leben Emil Liebknechts in Deutschland vor dem ersten Weltkrieg blieben bisher erfolglos. Auch ein Besuch im Staatsarchiv Potsdam brachte- nichts Neues zutage. Vielleicht aber leben in der DDR Menschen, die Emil Liebknecht in seiner Jugend gekannt oder gar Seite an Seite mit ihm bei den roten Partisanen gekämpft haben ...

  • Geliebt und geachtet

    Zwei Tage später traf Liebknecht, aus Frolowka kommend, im Dorf Jekaterinowka ein. Er wurde von Iljuchow empfangen. Als Liebknecht seine Oberbekleidung ablegte, bot er, in einem knallroten Hemd, einen ungewohnten Anblick. Er hatte das Aussehen eines waschechten Offiziers: ein schwarzer, sorgfältig gestutzter ...

  • Mtt einem Brief begann es

    Wahrend des XXII. Parteitages der KPdSU wandte sich der sowjetische Journalist Konstantin Bogatschow mit einem interessanten Brief an den Leiter der Delegation der SED zum XXII. Parteitag, Genossen Walter .Ulbricht. Das Schreiben lautete:

Seite 11
  • Ihr heißer Hauch wird eherne Felsen sprengen

    Acht Wochen alt war die Große Sozialistische Oktoberrevolution am Jahreswechsel 1917/18. Die Ideen des Kommunistischen Manifestes wurden lebendige Wirklichkeit, eingeleitet war die Epoche des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus, eingetroffen war die Voraussage Franz Mehrings an der Jahrhundertwende: Das Jahrhundert der Erfüllung ist angebrochen ...

  • Jahre der Neugeburt

    „Jeder möge sich zu Beginn des, neuenVJahres darüber Rechenschaft ablegen, daß nur der"Brüch mit dem reaktionären Vergangenen ein frohes Schaffen ermöglicht. Nur der Deutsche, der sich selbst vom alten Untertanengeist befreit, der sich von der Geistlosigkeit der letzten zwölf Jahre abwendet, nur der kann das neue Werk meistern ...

  • Jahrhundert der Erfüllung

    Es behapte Metternich, icle gesagt, nicht. Ihm und seinesgleichen sollten die Zeitläufte immer weniger behagen. Die Aufforderung des Kommunistischen Manifestes war bereits in vielen Ländern der , Erde zur materiellen Gewalt geworden. In zahl- ' reichen Massenparteien sammelte sich der Heerbann der internationalen Arbeiterklasse zum Kampf gegen Monopole und Militaristen ...

  • Strauß: Atomwaffen her

    Für das neue Jahr, das vor der Tür steht, das Jahr 1962, hat Strauß einen .Wunsch: Es möge ihm und den Hitlergeneralen die Verfügungsgewalt über die Atomwaffen bringen. In einer Ansprache im Bayrischen Rundfunk sagte er jetzt: „Die Bundesregierung hat immer die Notwendigkeit betont, daß die eigenen Mittel, ...

  • was ein Kaiser meinte: Schwertgeklirr...

    Der waffen- und schnurrbartstarrende Wilhelm II. hingegen versicherte als Erzmilitarist zur gleichen Zeit im Berliner Zeughaus: „Der erste Tag des neuen Jahrhunderts sieht Unsere Armee, d. h. Unser Volk in Waffen, um seine Feldzeichen geschart vor dem Herren der Heeresscharen knien. — ...Und wie mein Großvater für Sein Landheer, so werde auch Ich für Meine Marine ...

  • Eine Welt zu gewinnen

    „Ein Gespenst geht um in Europa — das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächtigen des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten ... Auf Deutschland richten die Kommunisten ...

  • Ein Erzobscourant irrt sich

    . Wenige Wochen später konnte sich der damals allmächtigste Dunkelmann seiner Zeit, Metternich, am eigenen Leibe von der Richtigkeit der kommunistischen Voraussagen überzeugen. Die Revolution fegte ihn von seinem jahrzehntelang angestammten Platze. Da er nicht über seine Nasenspitze hinaussehen konnte, schrieb er noch Anfang Januar 1848 an seinen Geistesverwandten, den Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV ...

  • Gemeinsam zum Ziel

    „Mit großer Zuversicht gehen wir gemeinsam an die Aufgabe, unsere Wirtschaft, unsere Wissenschaft und Technik in noch engerer Zusammenarbeit mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern weiterzuentwickeln und dabei so zu ergänzen und abzurunden, daß kein Störmanöver uns in unserer Entwicklung zu beeinträchtigen vermag ...

  • Sieg des Sozialismus - Sieg wahrer Menschlichkeit

    Nur wenige Jahre später — und bei uns, in unserer Republik hatte sich der Aufbau des Sozialismus stürmisch entwickelt. Nicht nur Fabriken und Werke neuer Industriezweige wuchsen aus dem Boden, nicht nur die Zahl der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften stieg an, es bildeten sich auch die ...

  • ... und Blutbad

    Wenig später hat ihn die Angst vor dem Sozialismus so gepackt, daß er nur noch „rot" Heht. Silvester 1905 schreibt er an seinen Kanzler Bülow: „Erst die Sozialisten abschießen, köpfen und unschädlich machen, wenn nötig per Blutbad, und dann Krieg nach außen. Aber nicht vorher und nicht ä tempo!" (Wilhelm II ...

  • Eine Chronik ganz entgegengesetzter Neujahrsgedanken aus 100 Jahren deutscher Geschichte

    Bleigießen ist eine althergebrachte Sitte, der viele Leute zu Silvester frönen. »Doch nur im Scherz, denn sie wissen sehr wohl, daß man, auf diese Weise die Zukunft ebensowenig voraussehen kann, wie etwa aus dem Kaffeesatz. Wenn man in unserer Zeit so manchen Neujahrsspruch abgetaner Größen wieder liest, könnte man meinen, sie haben ihre Weisheiten aus dem Kaffeesatz bezogen ...

  • Stürzt Hitler!

    „Jeder aufrichtige wahre deutsche Patriot kann unr-erem Volke nur den Rat geben und ihm helfen, sich mit der Waffe in der Hand gegen Hitler zu erheben, diese Bande von Kriegsverbrechern unschädlich zu machen und eine gründliche Abkehr von diesem verderblichen faschistisch-imperialistischen Wege zu vollziehen ...

  • ... und Mordgeschrei

    Neujahrswunsch der vereinigten deutschen Reaktion 1919: „Arbeiter, Bürger! Das Väterland ist dem Untergang nahe. Rettet es! Es wird nicht bedroht von außen, sondern von innen: Von der Spartakusgruppe! Schlagt ihre Führer tot! Tötet Liebknecht!" . . . und ihrer rechtssozialdemokratischen Helfershelfer ...

  • Durchhalte-Appell

    „In dieser Stunde will ich daher als Sprecher Großdeutschlands gegenüber dem Allmächtigen das feierliche Gelöbnis ablegen, daß wir treu und unerschütterlich unsere Pflicht auch im neuen Jahr erfüllen werden, des felsenfester» Glaubens, daß die Stunde kommt, in der sich der Sieg endgültig dem zuneigen ...

  • Unsere DDR — Unterpfand des Friedens

    Der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, der höchste Repräsentant des ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staates, in dem sich die Lehren von Marx und Engels nun in ihrem Heimatland verwirklichen, schreibt zum Jahreswechsel 1949/50 rückblickend und vorausschauend: „Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende ...

  • Adenauer: Ich weiß nichts

    Für 1961 sagt der Bonner Kanzler voraus: „Die Aufgaben des kommenden Jahres sind im einzelnen noch nicht zu übersehen .." Der Bundespräsident Lübke in seiner Neujahrsbotschaft: „Ich weiß aber aus zahlreichen Zuschriften und aus eigener Erfahrung, daß hinter den lichtüberfluteten Fassaden unseres Wohlstandes-noch sehr viel härte Not auf baldige Linderuns wartet ...

  • Freiheitsphrasen

    Vorstand der Zentrumspartei zum Jahresende 1918: „... Es gilt in dem Rahmen der christlichen Grundsätze und des gemeinen Rechts der bürgerlichen Freiheit Raum zu geben, die allein das Leben würdig zu gestalten vermag, in dem sie jede Bevormundung und Willkür von Seiten einer Bürokratie, Klassen- und Parteienherrschaft ausschließt ...

  • 14. Tagung des § Zentralkomitees der SED!

    j Bericht des Genossen Walter Ulbricht: % j Der XXII. Parteitag der KPdSui (/ W W • A s» -m . » ' — ___ __ II, \ und die Aufgaben in der DDR i

    ■ - ti^^m-

Seite 12
  • Für die Jugend

    Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Immer 'ran! Aber nich jedrängelt. S-Bahn und U-Bahn Anschluß Alex. Straßenbahnlinien 63, 64, 69 und noch ein paar Siebziger. Hubschrauberverbindung, wenn se'n Momang warten, vom Haus des Lehrers, Dachgarten, ein halbes Stockwerk unter Titow!" Worüber soll-ich bloß reden? Am besten, ich fange von der Moral an ...

  • Tüchtige schwarze Kavallerie

    Eine großartige Leistung vollbrachte der junge Leningrader Großmeister Boris Spasski, dem es in Baku gelang, die XXIX. Landesmeisterschaft der UdSSR zu gewinnen. Spasski setzte sich von Anfang an an die Spitze des starken Teilnehmerfeldes und hielt durch. Nachstehend seine Gewinnpartie gegen Exweltmeister Smyslow aus diesem Turnier ...

  • SCHACH- AUFGABE^

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kh3, Dalj Le3 (drei Steine). Schwarz: Khl, Lbl, Sa3, Bf6 (vier Steine). Von G. GuideUi aus L'Alfiere di Re. 1902.

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Zusammenarbeit bei friedlicher Nutzung der Atomenergie erweitert Partei der Wahrheit und der Zukunft Gemeinsam gegen gemeinsame Feinde Silvester wird gefördert Junge Interpreten nach Moskau Schwierigkeiten durch Frost Lieferung von Spezialmaterialien Mein Selbstvertrauen wuchs Maßnahmen gegen Dr. Krahl auf Druck Bonns Labourf ührer will bei Außenminister Home intervenieren Weiterentwicklung der Forschungsarbeiten Liegt es nur an der Zeit?
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