24. Jun.

Ausgabe vom 23.12.1961

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  • Überwindung der Frontstadtkrise durch Neutralisierung Westberlins

    Pressekonferenz des „Ständigen Ausschusses für Frieden, nationale und internationale Verständigung" in Wilmersdorf / Verhandlungen beseitigen Unsicherheit für alle Bürger

    Berlin (ADN). Der „Ständige Arbeitsausschuß für Frieden, nationale und internationale Verständigung, Westberlin" bat am Freitag' auf einer -Pressekonferenz im Restaurant Schade und Wolff am Fehrbelliner Platz im Westberliner Bezirk Wilmersdorf Verhandlungen über einen neuen Status von Westberlin gefordert ...

  • die Arbeiterinnen als die fortschrittlichste Kraft

    unter den Frauen. Es war die Arbeiterin Frida Hockauf, die:die vorwärtsdrängende Losung gab: „So wie wir heute, arbeiten, werden wir morgen leben." Irmgard Richter ging als Erste dazu über, etwas zu tun, was nicht nur ihr, sondern der ganzen Gesellschaft zugute kommt: Sie .leistete sozialistische Hilfe ...

  • Wir sind bereits am Jahresziel

    Riesaer Stahlwerker liefern für 8,5 Millionen DM Stahlerzeugnisse mehr

    Berlin (ND/ADN). Taglich erreichen unsere Redaktion Fernschreiben und Telefonanrufe aus wichtigen Industriebetrieben, in denen uns Volkskorrespondenten und Betriebskollektive melden: Plan 1961 erfüllt! So hat das Stahl- und Walzwerk Riesa sein Planziel erreicht. Dies ist vor allem das Verdienst der Stahlwerkerbrigaden, die sich am Produktionsaufgebot beteiligen ...

  • Die Gleichberechtigung der Frau ist ein unabdingbares Prinzip des Marxismus-Leninismus

    und eine Angelegenheit der ganzen Gesellschaft. Deshalb kann die Verwirklichung dieser 'Aufgabe nicht den Frauen und Mädchen selbst überlassen bleiben. Alle Leitungen der Partei in den Betrieben der Industrie und der Landwirtschaft, im Staatsapparat, in den kulturellen Institutionen, Gewerkschaften und ...

  • Beratung sowjetischer und deutscher Kernforscher

    Regierungsdelegation aus der UdSSR in Berlin

    Berlin (ND). Als Vertreter der stärksten Atommacht der Welt trafen am Fredtag führende sowjetische Kernforscher auf dem Berliner Ostbahnhof ein. Die sowjetischen Wissenschaftler, die als Mitglieder einer Regierungsdelegation nach Berlin kommen, wurden vom kommissarischen Leiter des Amtes für Kernforschung und Kerntechnik, Dr ...

  • Walter Ulbridit beglückwünscht Dr. Kudsi

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, sandte dem Präsidenten der Syrischen Arabischen Republik, Dr. Nasem Kudsi, folgendes Telegramm: , „Exzellenz! Anläßlich Ihrer Wahl zum Präsidenten der Syrischen Arabischen Republik übermittle ich Ihnen im Namen des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik meine herzlichen Glückwünsche ...

  • daß sich die gesamte Öffentlichkeit mit diesen Problemen beschäftigt ;'

    und mithilft, noch bestehende Voreingenommenheiitfen und Schwierigkeiten schneller zu überwinden. Es ist vor allen Dingen Klarheit-darüber zu schaffen, was Gleichberechtigung der Frau heißt. Gleichberechtigung heißt nicht, nur« gleicher Lohn für.gleiche. Arbeit, sondern auch,- die Arbeit der Frauen zu achten und sich ihnen gegenüber höflich zu verhalten ...

  • den Frauen eine schöne Zukunft.

    Die Verwirklichung dieser Aufgabe erfordert vor allem, durch den Abschluß des Friedensvertrages und die Lösung der Westberlinfrage die Reste des Krieges zu beseitigen und durch Abrüstung den Frieden in Deutschland zu sichern, die Arbeiterund-Bauern-Macht zu stärken, die ökonomischen Aufgaben zum Siege des Sozialismus zu erfüllen und die neuen sozialistischen Beziehungen zwischen den Menschen zu fördern ...

  • Albertz: „Verhandlungen absurd"

    Berlin (ND). Der neue Westberliner Innensenator Albertz widerrief am Donnerstag die Absicht des Senats, mit der Regierung der DDR über die Einrichtung von Reisebüros in Westberlin zu verhandeln, wie es aus einem Schreiben des Generalsuperintendenten Helbich in Westberlin an den Präsidenten der Volkskammer, Dr ...

  • Die Frauen — der Frieden und der Sozialismus

    Kommunique des Politbüros des Zentralkomitees der SED

    Das Politbüro des Zentralkomitees hat in Auswertung der 14. Tagung zur politischen Arbeit unter den Frauen und Mädchen in der Deutschen Demokratischen Republik ausführlich Stellung genommen und beraten, was getan werden muß, damit die Frau beim Aufbau des Sozialismus mehr als bisher zur Geltung kommt und ihre Lebensbedingungen verbessert werden ...

  • Beispiel und Vorbild für ganz Deutschland.

    Auch für die heute noch in ihren Rechten beschränkten und ausgebeuteten Frauen Westdeutschlands wird die Zeit kommen, wo sie ihre wirkliche Gleichberechtigung erlangen. Dann werden sie wie die Frauen und Mädchen in der DDR gleichberechtigte Bürger, sie werden der Sorge um den kommenden Tag enthoben sein ...

  • das große Gespräch über „Die Frau — der Frieden und der Sozialismus? ~

    geführt werden. Dabei sind freimütig alle Fragen und Vorbehalte zur Sprache zu bringen und die kritischen Hinweise der Frauen auszuwerten. Von den Genossen im Ministerrat und seinen Organen, in den Leitungen der Staatlichen Plankommission und des Volkswirtschaftsrates, in den Ministerien für Volksbildung, ...

  • Gefährlicher Partner

    Berhn (ND). Das Außenministerium der DDR richtete aus Anlaß der Bildung eines sogenannten westdeutsch-dänischen Einheitskommandos eine Note an das dänische Außenministerium, in dem die ernste Besorgnis der DDR über diese Entwicklung zum Ausdruck gebracht wird. Die Bildung dieses Kommandos bedeute faktisch, so wird erklärt, ...

  • Dr. Kuzbari dankt Dr. Dieckmann

    Berlin (ADN). Aus Damaskus richtete Dr. Maamoun Kuzbari, Präsident der Konstituierenden Nationalversammlung der Syrischen Arabischen Republik, folgendes Telegramm an den Präsidenten der Volkskammer, Dr. Dieckmann: „Ich danke Ihnen herzlichst für Ihren liebenswürdigen Glückwunsch, und ich hoffe mit Ihnen, daß sich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Parlamenten unserer beiden Länder weiter entwikkeln ...

  • erstes Gebot Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit

    ist, den Staat, der in seiner Verfassung die Gleichberechtigung der Frau garantiert und mit dem „Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau" grundlegende Voraussetzungen zur Entfaltung der Fähigkeiten und Talente der Frau sowie der Erleichterung ihres Lebens geschaffen hat. Dieses ...

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  • Endlich Vernunft annehmen

    Entschieden hat, wie die Frontstadtpresse berichtet, der Innensenator Albertz die Behauptung dementiert, daß Brandt bereit sei, mit Organen der DDR in Verhandlungen über die Regelung der Ausgabe von Passierscheinen für die Westberliner einzutreten. Der neue Innensenator Albertz erwies sich als ein Lipschitz-Nachfolger von echtem Schrot und Korn, als er hinzufügte, „die Vorstellung sei absurd, daß sich Brandt mit irgendwelchen Zonenbehörden an einen Tisch setze" ...

  • das Leben der berufstätigen Frauen und Mütter erleichtern.

    Die örtlichen Organe der Staatsmacht, die Volksvertretungen und Leitungen der Betriebe und LPG sowie die Gewerkschaftsleitungen sollten mit den Frauen beraten, wie man durch Zwischenlösungen Schwierigkeiten, besonders bei der Unterbringung der Kinder berufstätiger Frauen, schneller überwinden kann. Vereinbarungen mit dem Handel zur Versorgung der berufstätigen Frauen mit Industriewaren und Lebensmitteln sind neu zu überprüfen und zu verbessern ...

  • Herzlicher Solidaritätsbeweis

    Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindetaffes bei Familie Dohmcyer Roßlau (ND-Korr.). Eine freudige Überraschung bereitete am Freitag der Deutsche Städte- und Gemeindetag der Familie des seit über 11 Monaten in Westdeutschland widerrechtlich eingekerkerten Sekretärs des Rates des Kreises Roßlau, Ernst Dohmeyer ...

  • Anschrift: Gefängnis

    Brief an Richard Scheringer

    t,Sehr geehrter Herr Scheringer! Ein zweites Mal schreibe ich an Sie als ein Ihnen Unbekannter über die Anschrift: .Gefängnis...'." So beginnt ein Brief des Dramaturgen Dr. Hans Joachim Theil aus Putbus an den von Bonn wider Recht und Menschlichkeit eingekerkerten westdeutschen Bauernführer. „Das erste Mal schrieben wir das Jahr 1931, und der Gruß an Sie ging in die Festung Gollnow", heißt es weiter ...

  • Der Kampf geht weiter

    Sollte sich die Situation bis nach den Feiertagen nicht ändern, werden die Kumpel dann erneut zum Sitzstreik — diesmal unbefristet — einfahren. Die Bergarbeiter setzten sich mit dieser Kampfaktion gegen die voq den Stahlkonzernen an Rhein und Ruhr angekündigte Stillegung der Erzgrube zur Wehr. Während des Streiks wurden die streikenden Kumpel von den über Tage arbeitenden Bergleuten versorgt ...

  • „Schöne Bescherung" für Verbraucher

    Essen wieder teurer / Heizen kostet mehr / Steuern gestiegen

    Bonn (ND/ADN). Die westdeutschen Hausfrauen müssen bei ihren Einkäufen für die Weihnachtstage tiefer in den Geldbeutel greifen als im vorigen Jahr. Nach Feststellungen der „Verbraucherpolitischen Korrespondenz" sind Schweineschmalz, geräucherter Speck, Käse, Weizenmehl, Brot, Brötchen, Kartoffeln und Bienenhonig allein im letzten Monat teurer geworden ...

  • Bis hierher ...

    Am 10. August 1961 erklärte Genosse Walter Ulbricht vor einer Versammlung von Arbeitern, Angestellten des VEB Kabelwerk Oberspree: „... Sowohl die Sowjetregierung als auch die Regierung der DDR und der anderen Staaten des sozialistischen Lagers haben Jahr für Jahr mit größter Geduld alles unternommen und — ich sage ausdrücklich — wir haben sogar Opfer gebracht, um eine Entspannung und Verständigung herbeizuführen ...

  • USA-Manöver begünstig gen Frontstadtultras

    Berlin (ADN). Ein Sprecher des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik verurteilte entschieden die provokatorischen Kriegsübungen der USA-Besatzungstruppen, die am Freitag in Westberlin durchgeführt wurden. „Ausgerechnet am Vorabend von Weihnachten, dem Fest des Friedens, werden in Westberlin großangelegte Kriegsübungen durchgeführt ...

  • Zweischneidig

    .... Es werden jetzt in Westdeutschland die Bestrebungen verstärkt, durch Sabotage- und Störtätigkeit von Westberlin aus den sozialistischen Aufbau in der Deutschen Demokratischen Republik zu verhindern. Wir vermerken mit Interesse, daß in Westdeutschland Sabotage- und Störtätigkeit zum Schaden der DDR jetzt schon ganz offen als Mittel der revanchistischen Politik der westdeutschen Bundesrepublik angepriesen werden ...

  • höhere Anforderungen an die Gewerkschaftsfunktionäre.

    Die Gewerkschaft als Massenorganisation der Arbeiter hat eine besondere Verantwortung für die Entwicklang einer richtigen gesellschaftlichen Meinung über die Rolle der Frau im Sozialismus. Deshalb sollten die Leitungen und Vorstände der Gewerkschaften, angefangen vom Bundesvorstand des FDGB bis zu den ...

  • KURZ BERICHTET

    SÜCHTIG. Seine Sucht nach uneingeschränkter Verfügungsgewalt über Atomsprengköpfe bestätigte Kriegsminister Strauß erneut in einem Presseinterview mit den Worten: Die Entscheidung darüber werde 1962 „so oder so" fallen. TÜCHTIG. Mannheimer Bürger ergriffen zwei USA-Besatzer, die einen Taxifahrer zusammengeschlagen hatten ...

  • Es zahlt sich nicht aus

    „... Ich stelle nur die einfachen Tatsachen fest. Zu ihnen gehört auch, daß Westberlin systematisch als Zentrum von Revanchehetze und Unterminierungstätigkeit gegen die DDR und andere Länder des sozialistischen Lagers mißbraucht wird. Wir haben in diesen Fragen längere Zeit eine — wie sich inzwischen erwiesen hat — übermäßig liberale Haltung eingenommen ...

  • Insel der Wühlarbeit

    Auf dem V. Parteitag der Sozia« tistischen Einheitspartei Deutschlands erklärte der Erste Sekretär des Zentralkomitees, Genosse Walter Ulbricht, am 10. Juli 1958: »Während im demokratischen Sektor mit Energie an der sozialistischen Umgestaltung gearbeitet wird, sind die Westsektoren Berlins so eine Art ...

  • Die Frauen — der Frieden und der Sozialismus

    (Fortsetzung von Seite 1)

    entsprechend unserer großen Perspektive. Schon bei der Planung der Berufsausbildung und der Ausbildung der Hoch- und Fachschulkader ist die Rolle der Frau in der sozialistischen Gesellschaft und ihre Entwicklung auf technischen und naturwissenschaftlichen Gebieten mehr zu beachten. Das trifft auch für die Entwicklung und Förderung der Genossenschaftsbäuerinnen zu ...

  • Falken für Aktionen

    Hamburg (DS/ND)., Sechs Gruppen der Hamburger Falken haben in einer Erklärung gegen den Kapitulationskurs der rechten SPD-Führer protestiert. „Es ist für unseren Verband besser, wenn er sich nicht auf Willy Brandt orientiert, sondern zu Karl Liebknecht zurückfindet, der die SPD aufforderte, die Jugend im Kampf gegen den Militarismus zu erziehen und an seine Worte zu denken, daß der Feind im eigenen Land steht", heißt es in der Erklärung, die zur Diskussion im Verband bestimmt ist ...

  • zur sinnvollen Freizeitgestaltung für die Frau und ihre Familie

    führen. Damit könnten gleichzeitig die Wünsche vieler Frauen nach künstlerischer Selbstbetätigung in Laienchören und -theatern, in Musikgruppen und Zirkeln für Literatur, Malerei, bildende Kunst usw. besser erfüllt werden. Die werktätigen Frauen tragen mit ihrer Arbeit täglich dazu bei, den Lebensstandard zu erhöhen ...

  • Prof Dr. Franck gestorben

    Berlin (ADN). Volkskammerabgeordneter Nationalpreisträger Prof. Dr. Hans Heinrich Francft ist am Donnerstag verstorben. Der Wissenschaftler, der am 22. November sein 73. Lebensjahr vollendet hatte, war ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Professor mit Lehrstuhl für Chemische Technologie an der Humboldt-Universität (emeritiert) und Ehrenpräsident der Kammer der Technik ...

  • Wir haben lange genug gewarnt

    Beweise für die Bemühungen der DDR zur Beendigung der Frontstadtpolitik in Westberlin

    Bereits am 25. Juni 1955 stellte Oberbürgermeister Friedrich Ebert in einem Brief an den Westberliner Bürgermeister zur Normalisierung der Lage in Berlin fest: .... Es kann kein Zweifel bestehen, daß die Fortführung der Politik der .Frontstadt', der völligen Unterordnung Westberlins unter den in Westdeutschland ...

  • Zur Familienzusammenführung bereit

    Berlin (ND). Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, ist die Regierung der DDR im Interesse der Familienzusammenführung bereit, allen ehemaligen Bürgern der DDR, die heute in Westdeutschland oder Westberlin leben, den Zuzug in die DDR zu genehmigen. Die Regierung der DDR wird für Wohnung und Arbeit sorgen ...

  • Frontstadtpolitik ist ungesund

    Die westberliner Senatsspitzen haben wahrhaftig einen schlechten Job. Immer auf die Pauke hauen, immer Störenfried sein, immer Vernunft leugnen, wo sie alle anderen haben — das reibt auf, das geht aufs Herz. Ist es bei solcher Tätigkeit ein Wunder, wenn Krankheit und Tod sich einstellen? Parlamentspräsident Henneberg, drei Senatoren, Schmiljan, Hertz und Lipschitz, dazu Senatsdirektor Busack, erlitten in diesem Jahr Schwächeanfälle und schließlich den Tod ...

  • Naziverseuchtes Westdeutschland

    USA-Schriftsteller entlarvt Bonn als Heimstatt alter Faschisten

    New York (ADN/ND). „Vom Kanzleramt bis hinab in jedes Ministerialbüro, in Parteien, Länderparlamenten, Polizei, Schulwesen und Presse besetzen ehemalige Nazis ebenso viele Schlüsselpositionen wie in den mittleren und niederen Rängen von Bundes- und Länderregierungen." Diese Feststellung trifft der amerikanische Schriftsteller T ...

  • Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Berlin (ADN). Die Pressestelle der Obersten Staatsanwaltschaft teilt mit: Der Generalstaatsanwalt der DDR hat ein Ermittlungsverfahren gegen Frau Emma Wienecke, Karlsruhe-West, Dürckheimer Straße 11, wegen des dringenden Verdachts eingeleitet, das Opiat dicodid in die DDR eingeführt zu haben. Dieses Rauschgift wurde von den Zollorganen der DDR in einer Sendung an FrauTsch ...

  • Großhavarie auf dem Rhein

    Massenkollision von 45 Schiffen / Flußverkehr völlig lahmgelegt

    Koblenz (ADN/ND). Zu einem Chaos kam es am Freitag in der Schiffahrt auf dem Rhein zwischen Koblenz und Neuwied. Etwa 45 Schiffe waren *n eine Massenkollision verwickelt, die sich bei plötzlichem Nebeleinfall ereignete. Bei dieser Großhavarie, der größten auf dem Rhein seit 1945, wurden 22 Schiffe beschädigt ...

  • Polizei gegen Studenten

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Mit Gewalt verhinderte die Frankfurter Polizei am Donnerstag eine Demonstration von rund 200 Studenten, die gegen die Unterstützung des katangesischen Separatistenchefs Tshombe durch die französische und britische Regierung protestieren wollten. Nach dem Verbot der Demonstration waren die Studenten in kleineren Gruppen zu den Gebäuden des französischen und des britischen Konsulats gegangen ...

  • Zweite Streikwoche

    Nürnberg (ND). „Wir werden lieber bei Wasser und Brot aushalten, als nachgeben." Unter dieser Losung traten die 400 gegen Antreiberei und Ausbeutung kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeiter der Vereinigten Fränkischen Schuhfabriken in Nürnberg in die zweite Streikwoche ein. Durch ihre Entschlossenheit haben sie jetzt die rechten Führer der Gewerkschaft Leder gezwungen, den Streik, anzuerkennen und die mit ...

  • Widerlegt

    Berlin (ADN/ND). In einem Schreiben an den neuen Bonner Justizminister Stammberger (FDP) widerlegt der Sekretär des Ausschusses für Deutsche Einheit, Adolf Deter, Stammbergers Behauptung, in dessen Verantwortungsbereich seien keine Blutrichter tätig. Tatsächlich amtieren wieder 1155 Richter und Staatsanwälte der Sonder- und Kriegsgerichte Hitlers, die in der Zeit des Faschismus 3891 willkürliche Todesurteile gefällt haben ...

  • Hakenkreuzschmierer

    Berlin (ADN). Eine Entdeckung, die erneut die ganze Gefährlichkeit der in Bonn betriebenen Politik erhellt, machten am Freitagmittag die Arbeiter des Bahnbetriebswagenwerks (BBW) Rummelsburg: Ein zum Weihnachtsfest zusätzlich eingesetzter Zug, der aus Stuttgart kam, war mit Hakenkreuzen beschmiert worden ...

  • Erste Streiketappe beendet

    Salchendorf er Erzkumpel nach 30 Stunden Sitzstreik in 1100 Meter Tiefe ausgefahren

    Siegen (ADN/ND). Nach 30stündigem Sitzstreik in 1100 Meter Tiefe sind rund 300 Kumpel der Grube „Pfannenberger Einigkeit" in Salchendorf, Kreis Siegen, am Freitagmittag — wie vorgesehen — ausgefahren. Sie haben damit die erste Etappe ihres Kampfes gegen die drohende Stillegung der Grube beendet.

  • Kein gutes Ende

    „... Sich auf das Besatzungsstatut versteifen,' heißt Verzicht leisten auf eine Berliner und eine deutsche Politik, heißt, Westberlin in dauernde Unsicherheit stürzen und in einen ständigen Unruheherd zu verwandeln. Das kann nicht gut enden."

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rennana Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bltschkowskl, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

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  • Die ersten offenen Worte

    Eine Belegschaftsversammlung ist für den Nachmittag anberaumt. 15.30 Uhr ist die Kulturbaracke der Wohnstadterbauer gerammelt voll, etliche Arbeiter müssen stehen. Spannung liegt in der Luft. Gleich meldet sich Fußbodenleger Walter Keil zu Wort: „Also gut, die. Karten auf den Tisch. Ehrlichkeit. Manche Kollegen haben Angst, daß es jetzt ans Geld geht ...

  • Die Ehrlichkeit und der Friedensvertrag

    viele wollen von Politik möglichst gar nichts wissen. Eine richtige politische Debatte kommt selten zustande. Wenn wir uns mal über den Friedensvertrag und die Wiedervereinigung unterhalten wollen, dann geht das Gespräch kaum über fünf Sätze hinaus. Das Ende vom Lied ist meistens: Laß uns doch da-fnit zufrieden ...

  • Die auf der anderen Seite

    Unsere Grenzer wissen gut, wer diese „Kameraden" sind: Westberlins Polizeichef etwa, der Nazioberstleutnant Duensing, oder seine Schergen, SS-Sturmbannführer Kurt Krumholz und der ehemalige Adjutant des „Höheren SS- und Polizeiführers Rußland", Wilhelm Graurock — aktive Faschisten wie fast 40 Prozent aller Westberliner Polizeiangehörigen ...

  • Notwendige Erinnerungen

    Viele ehrliche Menschen sind es hüben und drüben, deren weihnachtliche Gedanken über unsere Staatsgrenze in Berlin hinweg zu Verwandten und Bekannten gehen. Mögen sie sich in diesen Tagen noch einmal daran erinnern, wer die Dinge soweit getrieben hat, daß unsere Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, daß der antifaschistische Wall um Westberlin notwendig wurden ...

  • So handeln klassenbewußte Arbeiter

    Siegmund lächelt stolz, während der jüngere Klaus über das ganze Gesicht strahlt, als Genosse Scholz hinzufügt: „Ihr habt mit euren Karl-Marx-Städter Kollegen eine vorbildliche Initiative ergriffen. So handeln ehrliche, klassenbewußte Arbeiter." „Uns ging die Geschichte ja schon lange im Kopf herum", erwidert Siegmund ...

  • Es geht um die Arbeit - mit den Menschen

    Die Bauarbeiter wollen flüssig unc nutzbringend arbeiten. Das ist ihre erst« Sorge, das ist es, was sie am meister bewegt. Gewiß, auch die schlechte Unterbringung und ungenügende Verpflegung ärgern sie. Aber diese an sich selbstverständlichen Forderungen stellen si< nicht einmal in den Vordergrund, ...

  • Vlxdit nur ßÄppen spitzen, sondern pfeifen

    Ein Ministerbesuch, Diskussionen in der Versammlung und danach, und mehrere Fragen auf der Baustelle Rostock-Südstadt, aufgeschrieben von Rolf Günther und Dieter Brückner

    'Teilfertige Hauser und Rohbauten, ■*• Sandhaufen und Holzstapel, Gräben für Wasserleitungen und die dickverpackten Rohre der Fernheizung; holprige Baustraßen mit allen Arten von Schlaglöchern, Baubuden und dickvermummte Bauarbeiter — das ist das Bild eines der größten Bauplätze Rostocks in diesen Dezembertagen ...

  • Gute genossenschaftliche Arbeit entwickeln

    Die wichtigste Aufgabe für die Landjugend ist es, die Jugendobjekte Viehwirtschaft in den LPG Typ III zu Zentren der guten genossenschaftlichen Arbeit zu entwickeln und im Feldbau Spezialisten für die Kulturen Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben auszubilden. Der Verband müsse der Landjugend helfen, daß sie einen ganz festen Platz findet im Kampf um eine gute genossenschaftliche Arbeit ...

  • Der Rat, die Gewerkschafi und das warme Essen

    Mittags treffen sich Gruppenorganisatoren der Partei, Mitglieder der Parteileitung, Gewerkschaftsvertrauensleute und Mitglieder der BGL. Auch der Minister nimmt an der Beratung teil. Wie erreichen wir die gleiche Klarheit und Ehrlichkeit — wie sie aus den beiden Briefen spricht — auch bei all den anderen Arbeitern auf dieser Baustelle? Darum dreh! sich das Gespräch ...

  • Bestzeiten und neue Technik gehören zusammen

    Es sind natürlich die fortschrittlichsten Zeitwerte. Der Betriebsleiter darf sie nicht bürokratisch, sozusagen mit Kommando einführen, sondern nur gemeinsam mit den Bauarbeitern. Bestzeiten einführen, heißt zugleich die neue Technik einführen, die fortschrittlichste Technologie, die straffste Arbeitsorganisation ...

  • Junge Sozialisten erziehen

    9. Tagung des Zentralrates beriet die nächsten Aufgaben der FDJ

    Berlin (ND). Der Zentralrat der Freien Deutschen Jugend beriet auf seiner 9. Tagung vom Dienstag bis Donnerstag —i in Berlin die Aufgaben, die sich aus dem 14. Plenum des Zentralkomitees der SED für den Jugendverband ergeben. „Unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands mit der gesamten Jugend unaufhaltsam vorwärts zum Sieg des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik" war das Thema des Referates von Horst Schumann ...

  • Der Belegschaftsversammlung zweiter Teil

    Es war gewissermaßen der Belegschaftsversammlung zweiter Teil, was am anderen Morgen auf vielen Teilen der Baustelle stattfand: Viele Bauarbeiter diskutierten leidenschaftlich über Ehrlichkeit und richtige Normen. Der Maler Günter Fischer, der auf der Belegschaftsversammlung in einigen Sätzen hingeworfen ...

  • Wo ist Menschlichkeit?

    Nichts hätte drastischer beweisen können, was in Wirklichkeit hinter der ächöneberger Weihnachtsfassade steckt, hinter dem Lamento von Menschlichkeit, hinter dem demagogischen Mißbrauch des Roten Kreuzes in der Frage der Weihnachtsbesuche Westberliner Bürger in der Hauptstadt der DDR. Hinter alldem stecken die alten bankrotten Bürgerkriegspläne der schamlose Versuch, im Dunkel der Weihnachtsnächte den Frieden zu brechen und die am 13 ...

  • Jugendbrigaden besser unterstützen

    Horst Schumann bewies am Beispiel des Produktionsaufgebotes, daß noch nicht in allen Betrieben und LPG den Jugendlichen der Zusammenhang zwischen dem Produktionsaufgebot, der Lösung der Lebensfragen unserer Nation und den persönlichen Interessen jedes einzelnen richtig erläutert wurde. «Es darf nicht zugelassen werden, daß Jugendbrigaden, die ihre aktive Teilnahme am Produktionsaufgebot erklärten, völlig auf sich allein gestellt bleiben, wie es z ...

  • Friedenswacht und Friedensweihnacht

    Jenseits unserer Staatsgrenze in Berlin var die „Aktion Weihnachtsbaum" schon mgelaufen, aus den Lautsprechern des iogenannten Studios am Stacheldraht ;önte es schon scheinheilig .,O du fröhiche ...", da gab Frontstadtbürgermeister 3randt seine Einsatzbefehle für das Fest. In einer Fraktionssitzung des Schöneserger Abgeordnetenhauses prahlte er, nan werde „denen hinter der Mauer zu Weihnachten und Neujahr Überraschungen bereiten" ...

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  • am Mord Mittagstisch

    Um die sich anbahnenden Verhandlungen zur Lösung der VVestberlinfrage und der Frage des deutschen Friedensvertrages zu torpedieren, haben einige Rüstungsmilliardäre in den USA eine neuerliche Atomkriegshysterie zu entfachen versucht. In diesem Zusammenhang führten reaktionäre Geistesritter allen Ernstes eine öffentliche Diskussion darüber, ob man im Falle eines Atomkrieges seinen Nachbarn erschießen darf, wenn er im kleinen Privatbunker seiner Bekannten Schutz sucht ...

  • 50 zu 15 für die DDR

    Daß die Wissenschaft der Deutschen Demokratischen Republik eine große Potenz darstellt, die in der Weltwissenschaft geachtet wird, zeigen uns auch unsere zahlreichen Mitgliedschaften in wissenschaftlichen internationalen Gremien. So wurde die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin am 27. September ...

  • Die Würde der DDR-Gelehrten Internationale Anerkennung durch hohe Leistung und Staatstreue / Von Prof. Dr. Hermann Klare

    Die Wissenschaft der DDR hat im Jahre 1961 weitere Achtung und Anerkennung in der Welt erworben. Die Ursachen dafür sowie einige Grundsatzfragen der künftigen Entwicklung des wissenschaftlichen Lebens in der Republik erörterte kürzlich Prof. Dr. H. Klare, Vorsitzender des Kuratoriums und des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, auf einer Direktorenkonferenz der Forschungsgemeinschaft der Akademie in Berlin-Adlershof ...

  • Würdevolle Kontakte

    Wir werden es nicht zulassen, durch mangelnde Reisetätigkeit den Anschluß an die Spitze der Weltwissenschaft zu verlieren. Wir wollen aber erreichen, daß wir uns gemeinsam mit unseren Freunden in den sozialistischen Ländern die Weltspitze erobern und nicht unbeseäen — wie es viele Beispiele in den letzten Jahren zeigen — Weltniveau gleich Westniveau setzen ...

  • Einheit von Politik und Weltanschauung

    Bei der Diskussion über die Dialektik zeigte Waldeck-Rochet, daß die marxistisch-leninistischen Parteien „alle ihre Aktionen auf der einheitlichen wissenschaftlichen Konzeption von der Welt und der Politik der Arbeiterklasse aufbauen, d. h. der am weitesten fortgeschrittenen Klasse der modernen Gesellschaft und der Klasse, die der Routine und dem Vorurteil am feindlichsten gesonnen ist" ...

  • Verläßliche Arbeitsteilung

    Die Deutsche Demokratische Republik ist Mitglied einer großen Völkerfamilie, ist Teil des sozialistischen Weltlagers, das für die Verwirklichung des Sozialismus alle seine Kräfte einsetzt. Die befreundeten sozialistischen Länder sind unsere natürlichen Bündnispartner. Die Lösung großer wissenschaftlicher Aufgaben ist nur möglich auf der Grundlage einer breiten internationalen Kooperation ...

  • Mehr Reisen zu Freunden

    Es ist sicher von Interesse, den Umfang der Reisetätigkeit in den vergangenen Jahren zu erfahren. Es reisten in den Jahren 1958 38,8 Prozent 1959 43,8 Prozent 1960 52.8 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Forschungsgemeinschaft in das Ausland und 49,8 Prozent nach Westdeutschland. Das heißt, im Durchschnitt reiste jeder wissenschaftliche Mitarbeiter der Forschungsgemeinschaft dienstlich entweder einmal im Jahr ins Ausland, oder einmal nach Westdeutschland ...

  • Fachrichtung Regeltechnik

    Da in den nächsten Jahren mit einem erhöhten Einsatz von Reglern und selbsttätig arbeitenden Meßgeräten zu rechnen ist, verlangt die Industrie nach entsprechend qualifizierten Kadern. Aus diesem Grunde hat der Volkswirtschaftsrat, Abteilung Chemie, die Ingenieurschule für Chemie „Fröderic Joliot-Curie" in Köthen mit der Ausbildung von Ingenieuren für Betriebsmeß-, Steuerungsund Reglungstechnik in der chemischen Industrie beauftragt ...

  • Notwendige Entscheidung

    Auf diese Weise wird der Weg über eine Konföderation beider deutscher Staaten zur demokratischen friedlichen Wiedervereinigung vorbereitet, und • den westdeutschen Revanchisten und Militaristen werden die Möglichkeiten zur Entfesselung eines dritten Weltkrieges genommen. Eben diese notwendige Entscheidung wird unter die bisher latenten geistigen Konflikte, deren Lösung mancher auszuweichen versuchte, einen Schlußstrich setzen ...

  • Probleme des Films

    Ein weiterer Abend war den theoretischen Problemen des Films gewidmet mit so illustren Filmschaffenden wie RenS Clair und dem berühmten sowjetischen Regisseur Tschuchrai. Auch die Geschichte war Gegenstand einer leidenschaftlichen Diskussion. Man muß hervorheben, daß diese Debatten den Zuhörern gestatten, ...

  • Streitgespräch mit Sartre

    Um einen Einblick in die Themen zu geben, die in dieser Weise öffentlich behandelt wurden, sei z. B. eine Zusammenkunft über Probleme der Dialektik genannt. Der bekannte Nicht-Marxist Jean Paul Sartre entwickelte dabei die These, daß die Dialektik zwar im Denken und in der Geschichte existiere, nicht aber in der Natur ...

  • Legitimer deutscher Staat

    Die DDR ist der einzige legitime deutsche Staat, der die nationalen Interessen des deutschen Volkes vertritt. Die Deutsche Demokratische Republik, ihre Regierung und das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands fördern und entwickeln die humanistischen Bestrebungen des deutschen Geistes ...

  • Ideologische Führungskraft

    Vor Tausenden jungen Zuhörern, hauptsächlich Studenten, setzten sich bedeutende Marxisten mit Grundproblemen der Erschaffung und Entwicklung der Welt und des Menschen auseinander. Selbst die bürgerliche Presse war gezwungen, diesem Ereignis bedeutende Artikel zu widmen. Im Schlußwort zu dieser „Woche" ...

  • Methoden des kalten Krieges

    Wie bekannt ist, kündigte die deutsche Bundesrepublik vor einem Jahr plötzlich und grundlos das innerdeutsche Handelsabkommen. Seit diesem Zeitpunkt haben die- wirtschaftlichen Schikanen im innerdeutschen Handel nicht aufgehört. Das praktisch seit vielen Jahren bestehende Embargo für zahlreiche wichtige Materialien und Geräte wurde auch auf andere Lieferungen ausgedehnt, obgleich das Handelsabkommen de jure noch gültig ist ...

  • Neuer Weg, Heft 24

    Genosse Erich Honecker, Mitglied des Politbüros, orientiert im Leitartikel „Eine neue Phase in der Entwicklung der Partei und des Staates" die Grindorganisationen und Leitungen darauf, bei der Auswertung des XXII. Parteitages und des 14. Plenums des Zentralkomitees die politisch-ideologische Erziehung der Parteimitglieder und der Werktätigen enger mit der Lösung unserer ökonomischen Aufgaben zu verbinden ...

  • Frankreichs Kommunisten im offenen geistigen Kampf

    Großartiger Erfolg der „Woche des marxistischen Denkens" in Paris / Von Pierre Dur and

    Mitte Dezember fand in Paris eine .Woche des marxistischen Denkens" statt. Sie war organisiert von der Kommunistiächen Partei Frankreichs und ihrem Marxistischen Studien- und Forschungszentrum". Ihr wurde beachtlicher Erfolg zuteil. Zu sechs Abendveranstaltungen und 39 Konsultationen für Studenten kamen mehr als 20 000 Personen ...

  • Schwerpunkt Vertragsforschung

    Die ursprünglich nur zögernd betriebene Vertragsforschung sei in den letzten beiden Jahren zum Kernstück der Forschungsarbeit an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena geworden, stellt Prof. Dr. Drefahl. Prorektor für Forschungsangelegenheiten an der Universität Jena, in der neuesten Ausgabe der ...

  • Hoher Ausschuß

    Von 100 Chemiestudenten- beenden in Westdeutschland nur 64 ihr Studium erfolgreich. Dies geht aus einer Untersuchung von Professor Rucker (München) über Studiendauer und Studienerfolg an westdeutschen Hochschulen und Universitäten hervor. Die Untersuchung ergab ferner, daß nur 5ff Prozent der Mathematiker, 61 Prozent der Volkswirte, 64 Prozent der Physiker und 65 Prozent der Germanisten ihr begonnenes Studium erfolgreich beenden ...

  • Fehlinvestition

    Die größte Fehlinvestition der Nachkriegsperiode nennt die „Deutsche Zeitung" den zur Zeit noch im Bau befindlichen Moselkanal. Die Baukosten für dieses Projekt belaufen sich auf etwa eine Milliarde D-Mark. Genaue Berechnungen haben inzwischen ergeben, daß die Frachtkosten auf dem zukünftigen Moselkanal erheblich über denen der westdeutschen Eisenbahn liegen werden und das Kanalprojekt somit völlig unrentabel ist ...

  • Gesunder Staat

    Im Jahre 1961 wurden in der DDR für das staatliche Gesundheitswesen ohne die Mittel für Investitionen 2,8 Milliarden DM zur Verfügung gestellt. Im Rahmen dieser Gesamtsumme wurden für Hauptinstandsetzungen 48 Millionen DM und für Beschaffungen 94 Millionen DM verwendet. Auf die Bereitstellung von Medikamenten und Verbandmaterial für die Einrichtungen des staatlichen Gesundheitswesens entfielen 147 Millionen DM ...

  • Prestigeschwund

    Die amerikanischen Goldreserven haben sich im Jahre 1961 um 1,048 Milliarden Dollar verringert. Im Jahre 1960 hatten die Goldreserven schon um mehr als 1,5 Milliarden Dollar abgenommen. In amerikanischen Finanzkreisen wird diese Entwicklung auf den „besorgniserregenden Prestigeschwund" der USA zurückgeführt ...

  • Unterrichtsausfall

    Gegen den obligatorischen Schülergottesdienst in den Schulen des Landes Baden-Württemberg haben die Elternbeiräte der Schulen entschiedenen Einspruch erhoben. In den Protestschreiben wird vor allem darauf hingewiesen, daß durch diese Gottesdienste jeweils 30 Minuten Unterricht ausfallen.

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  • Okkupation auf kaltem Wege

    Die Politik der westdeutschen Militaristen richtet sich gegen die Sicherheit der DDR und verstärkt die Gefahr, daß die nordischen Staaten in neue, von Westdeutschland ausgehende aggressive Abenteuer hineingerissen werden. Die Bildung des sogenannten westdeutschdänischen Einheitskommandos bedeutet faktisch die Unterstützung der Vorherrschaftspläne des deutschen Militarismus in Nordeuropa ...

  • Karamanlis regiert illegal

    Kommunique über 2. Tagung des ZK der KP Griechenlands

    Berlin (ND). Im November fand dos 2. Plenum des ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands statt. Ober den Verlauf der Tagung wurde jetzt das nachfolgende Kommunique herausgegeben: Das 2. Plenum des ZK der KPG wurde mit folgender Tagesordnung durchgeführt: 1. Bericht der Delegation des ZK der KPG vom XXII ...

  • USA-Bubenstück gegen Kongo

    Ki. Am Donnerstag kabelten die Dollaragenturen triumphierend in die Welt, das Treffen zwischen Kongopremier Adoula und Katangaseparatist Tshombe in Kitono sei erfolgreich abgeschlossen worden: Tshombe habe die Einheit Kongos anerkannt, seine Gendarmerie Staatspräsident Kosavubu unterstellt - seine Position, sei ...

  • Kurbelwellen und proletarischer Internationalismus

    Vitkovicer Eisenwerker hielten Wort / Von Herbert Naumann, Prag

    F)ie Kurbelwelle für die Großdiesel — ■*•* das ist eine Art Herzstück für unsere Schiffe. Wird eine solche Welle zu spät geliefert, muß ein Arbeitsprodukt, in dem Millionen Mark stecken, halbfertig auf der Helling liegenbleiben. Exporttermine können nicht eingehalten werden, unserer Wirtschaft entsteht großer Schaden ...

  • KPF: Jetzt Aktionseinheit

    Kampftag gegen OAS war neue Etappe in der Entwicklung der Volksbewegung

    Paris (ADN-Korr.). Das Politbüro des ZK der KPF hat in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung betont, „daß die Aktionseinheit gegen den Faschismus und regen den Krieg in Algerien ohne Verzug weiter gefestigt und erweitert werden muß". Der Tag der Aktion gegen die OAS und für den Frieden in Algerien „bedeutete eine neue Etappe in der Entwicklung der Aktionen", heißt es in der Erklärung ...

  • »Einheitskommando " fördert Bonner Aggressionspläne

    Berlin (ADN). Im Zusammenhang mit dem Beschluß der dänischer» Regierung und des Folketing über die Bildung eines sogenannten westdeutsch-dänischen Einheitskommandos richtete das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR am Freitag an das Außenministerium des Königreiches Dänemark eine Note. Die Note wurefs dem dänischen Außenmirvisterium auf diplomatischem Wege übergeben ...

  • Togliatti: Italien braucht Linkskurs

    T\ er Generalsekretär des ZK der Kommuni- '•' stischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, sprach in diesen Tagen im überfüllten Sportpalast von Pesaro an der Adriaküste zu 10 000 Arbeitern und Bauern der Stadt und der Provinz. In seiner Rede, die tu einem bedeutenden Teil dem XXII. Parteitag der KPdSU gewidmet war, ging Genosse Togliatti auch auf die Aufgaben der KP1 in der gegenwärtigen Situation ein ...

  • Tshombe bleibt unangetastet

    USA wollen Katanga-Separatistenchef vor den eigenen Karren spannen

    Leopoldville (ADN). Das Treffen zwischen Kongos Ministerpräsident Adoula und dem Katänga-Separatisten Tshombe endete mit einer Kompromißvereinbarung, die ganz das Gepräge der USA-Einflußnahme trägt. Wie westliche Nachrichtenagenturen berichten, standen die Verhandlungen mehrmals kurz vor dem Abbruch, ...

  • UdSSR warnt Belgien vor Bonn

    Brüssel lädt schwere Verantwortung auf sich

    Moskau (ADN). Die Regierung der UdSSR hat am Donnerstag die belgische Regierung mit allem Ernst darauf aufmerksam gemacht, daß Belgien eine schwere Verantwortung für die gefährlichen Folgen auf sich lädt, wenn der Bonner Bundeswehr Militärstützpunkte auf belgischem Boden zur Verfügung gestellt werden ...

  • Organe des RGW tagten

    Warschau (ADN). Die Ständige Kommission für Wirtschaftsfragen des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe beriet auf einer Tagung vom 19. bis 21. Dezember in Warschau die Pläne für die weitere Arbeit, die sich aus den Beschlüssen der XV. Tagung des Rates ergibt. Die Delegationen führten einen Meinungsaustausch und nahmen Beschlüsse an, die unter anderem Fragen der Koordinierung der Perspektivpläne der Mitgliedstaaten des RWG betreffen ...

  • Rumänische Warnung an Albaniens Botschafter

    Bukarest (ADN-Korr.). Die albanische Botschaft in Bukarest ist von der rumänischen Regierung aufgefordert worden, ihre dem diplomatischen Reglement widersprechende Tätigkeit einzustellen. Das rumänische Außenministerium hatte den albanischen Botschafter Rapi Gjermeni zu sich gebeten und ihn darauf aufmerksam ...

  • Kriegsverbrecher mordete 23 Jugoslawen

    Belgrad (ADN-Korr.). In einem Prozeß gegen den Kriegsverbrecher Hans Kohl aus München vor -dem Bezirksgericht der serbischen Stadt TitovoUilce haben bisher zwanzig Zeugen den Angeklagten schwer belastet Nach den Angaben der vernommenen Zeugen hat Kohl, der während des Krieges Leiter des faschistischen Geheimdienstes In Uzice war, auch die Verantwortung für die Ermordung von 3 Einwohnern aus dem Dort Mocicci zu tragen ...

  • Berner „Bund" berichtet über geplante Ausweisung Dr. Krahls

    Bern (ND). Die in Bern erscheinende einflußreiche Schweizer Zeitung „Bund" veröffentlichte am Freitag auf ihrer 1. Seite einen großaufgemachten Beitrag ihres Londoner Mitarbeiters über die beabsichtigte Ausweisung unseres Londoner Korrespondenten Dr. Franz Krahl. Es wird darauf verwiesen, daß „die Journalistengewerkschaft mit ihren 16 000 Mitgliedern und zwei Dutzend Abgeordneten im Unterhaus" sich „des Falles angenommen" habe ...

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  • Von den Weihnachtsbäumen

    Ein Märchen von Annemarie Jacobs

    Es war zu der Zeit, da die Menschen sich bemühten, den Krieg für immer aus ihrem Leben zu bannen, daß die Bäume des Waldes zusammenkamen, um zu beraten. Alljährlich im Dezember war das ihr Brauch, auch bei den Tannen und Fichten des Thüringer Waldes. Wie stets brachten die jungen Bäume ihre Fragen und ...

  • Nichts wie Ärger zum Fest

    „Süßer die Glocken nie klingen . . . schrillt es aus dem Rundfunkkasten, der hoch oben den Küchenschrank krönt. Er muß dort oben stehen, denn Tisch, Hocker und Ofenbank, Fensterbrett, Küchenkommode und Sims der Anrichte sind mit vielen kleinen und großen Töpfen, Näpfen, Schüsseln, Holzbrettchen, Kuchenblechen und Tellern belegt, in und auf denen Kuchenteig, Platschen, Torten und Törtchen stehen, liegen, schwimmen ...

  • Der Zauber wald-

    Ich gleite nach die vorgezogenen Spuren Und fahre lautlbs durch den weißen Wald, Den Unbekannten folgend, die hier fuhren, Doch ihre Spur verliert sich allzubald, x Und einsam zieh ich schmale Skigeleise, Als glitt ich in ein unentdecktes Land, Es schmiegt sich dicht an mich der Wald, der [weiße, Und weißgeballtes Dickicht streift die Hand ...

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  • Die Sorgen eines,Briefträgers

    Für Briefträger haben wir eine große Schwäche; erstens, weil sie zu den tüchtigsten Fußgängern gehören, die es gibt, und Fußgänger sind doch von vornherein sympathisch, zweitens, weil wir gern Post kriegen, Drucksachen ausgenommen. Letzten Donnerstag (oder war es Dienstag?) besuchten wir unsere gute ...

  • Von Wladimir. Roh 1 ena

    Pfanne zischt und spritzt, und ich soll die Tür aufmachen gehen! Erbost habe ich den Karpfen in die geriebene Semmel geworfen, das Gas kleiner gedreht und bin zur Tür gegangen, , „Onkel, war nicht der Weihnachtsinami ..Hier?" fragte mich ein kleiner Junge. „Du meinst wohl das Christkind? Ja?" ' „Ich weiß nicht ...

  • Nichts wie Ärger zum Fest

    (Fortsetzung von Seite 1)

    iPsst!" „Die Mutter!" „Ja, freilich"^ sagt Hennriette stolz. i(Wenn das Unkraut nicht schießen soll . . . Jesses, wir wolln ja gar keine Rüben ausdrillen ..." „Es war auch aufm großen Schlag von der LPG", sagt Hannes. „Ich könnt es ganz genau erkennen, denn,es waren viele Frauen auf dem Feld. Und Mutter vorneweg! Und wer ist gleich hinter der Mutter dort mitm roten Kopftuch? Die Susann! Nanu, denk ich, wer pflegt und füttert denn das viele Vieh äu Haus? ...

  • himmlische Heerscharen

    aufgerufen werden, probiert er das ganze Wunder gleich mal an. Na, der Helm paßt wie angegossen, der Brustpanzer auch. Da kommt Bruder Laurenz vorbei, sieht auf den verwandelten Adam und sagt: „Na, Herr Kürassier, wie fühlen Sie sich denn?" „Prima, Bruder Laurenz." „Siehst du, Diener des Königs zu sein ist das Schönste, was es auf Erden gibt ...

  • Das geheimnisvolle Paket

    Ich lebe allein. Das hat gewisse Nachfeile, aber auch Vorteile. So zwingt mich beispielsweise niemand, Blumenkohlsuppe zu essen. Aber niemand, — das ist es eben — niemand zwingt mich. Keiner macht mir zu Hause Unordnung, steckt seine Nase in meine Angelegenheiten, rumort in meinen Büchern und öffnet meine Briefe ...

  • Backpfeifen für

    Dem Buch „Der Findling" von Herbert Jobst, erschienen im Verlag Tribüne Berlin, entnehmen wir die folgende turbulente Szene von einem Weihnachtsabend in einem katholischen Waisenhaus vor 40 Jahren, in der die verlogene Frömmelei und der falsche Glanz der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Da tritt auch endlich der Weihnachtsmann in Aktion ...

  • Das Bild für deine Wohnung

    Dos abgebildete Gemälde „Liebespaar" gehört zu den kostbarsten mittelalterlichen Stücken des Museums in Gotha. Vermutlich stammt es von der Hand eines Meisters, dem die Kunstwissenschaft die Bezeichnung „Meister des. Hausbuches" gegeben hat. Seinen richtigen Namen kennen wir nicht, wissen aber, daß er in der zweiten Hälfte des 15 ...

  • Der Holzsäger an einen Kieferstamm

    Du bist ein Stück aus einem großen Wald, ein herber Klang aus grüner Symphonie, iie durch die Länder rauscht und schallt in unbeschreiblich starker Harmonie. In dir ist alles: Sonne, Erde, Duft, Geschichte, Freude, Liebe, Kraft und Traum; froh strecktest du den Wipfel in die Luft, warst unter Baumgenossen stolz ein Baum ...

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  • Wie die Sonne entstand

    Ein australisches Märchen

    Einst, vor langer Zeit, gab es keine Sonne am Himmel, nur den Mond und die Sterne. Und auf der Erde gab es keine Menschen, nur Vögel und Tiere, doch diese waren viel, viel größer als heute. Damals wären noch der Strauß, das Emu und der Kranich große Feinde. Eines Tages begegneten sie einander im grimmigen Kampf ...

  • Der Himmel ist schwarz

    „Durch die Fenster schien eine für das Auge unerträglich helle Sonne, und ich schaltete die Beleuchtung aus, um sparsam mit den Batterien umzugehen. Doch bald mußte ich die Lampen wieder aufleuchten lassen, denn die ,Wostok II' trat in den Erdschatten ein, und tiefschwarze undurchdringliche Nacht umgab sie ...

  • Zürn Wohle des Menschen

    Seit Jahrtausenden schweifen des Menschen Blicke zu den Sternen. Der gestirnte Himmel über uns gab dem Menschen schier unlösbare Rätsel auf. Ist der Himmel eine Glasglocke? Sind die Sterne daran befestigt? Ist die Erde Mittelpunkt der Welt? Was liegt jenseits des Himmelsgewölbes? Finden wir im -Jenseits" eine bessere Welt? , Schon die altgriechischen Denker stellten zu diesen Fragen geniale naturphilosophische Spekulationen an ...

  • Der Mensch erobert die Weiten des Kosmos

    „Ich sah die Wolken und ihre leichten Schatten auf der fernen, geliebten Erde. Für einen Moment erwachte in mir der Bauernsohn. Der Vollkommen schwarze Himmel sah wie ein frisch gepflügtes Feld aus, und die Sterne waren die Saatkörner. Sie strahlten hell und klar. Auch die Sonne war außergewöhnlich grell, mit bloßen, selbst mit zusammengekniffenen Augen konnte man sie nicht betrachten ...

  • Blicke in

    Was der, Mensch in den letzten 2500 Jahren zwischen derySternen suchte / Eine interessante und belehrende, Dokumentation ; Anaximandros (etwa 611 bis 546 v. u, Z.) . Mondfinsternis, weil Luftloch verstopft

    Die Sonne sei ein Kreis..., einem Wagenrade ähnlich; sie habe den Felgenkranz hohl, der voll von Feuer sei und an einer Stelle durch eine Mündung das Feuer zum Vorschein kommen lasse wie durch einen Blasebalg-* Der Mond sei ein Kreis, gleich wie ein Wagenrad, das den Felgenkranz hohl und von Feuer1 erfüllt habe, gerade wie der der Sonne ...

  • Das AU ist unendlich

    r Demokrat nahm das All als unendlich an, weil es keinesfalls von jemandem geschaffen sei. Ferner nennt er es unveränderlich, und überhaupt setzt er ausdrücklich auseinander, wie-das Ganze beschaffen ist. Die Ursachen alles dessen, was jetzt geschieht, hätten keinen Anfang; überhaupt sei von Ewigkeit her alles, was geschehen sei, jetzt ist und künftig sein wird, in der Notwendigkeit schon Vorher enthalten ...

  • Galileo Galilei (1564-1642) Mutig sich bekennen

    „Zweifelt Ihr etwa, daß Aristoteles seine Meinung ändern und seine Bücher verbessern würde, wenn er von den neuen astronomischen Entdeckungen" (Kopernikus entdeckte, daß sich die Erde gleich anderen Planeten um die Sonne bewegt) „erführe; daß er sich zu so sinnenfälligen Lehren bekennen und alle die ...

  • Alles fließt

    Er führt fast alles auf die vom Meere aufsteigende Ausdünstung zurück... Es entständen aber Ausdünstungen von der Erde und vom Meere, die einen hell und rein, die anderen dunkel. Es..würde aber das Feuer (der Gestirne) von den hellen, die Feuchtigkeit von den anderen (Ausdünstungen) ernährt. Am hellsten aber und wärmsteir sei das Feuer der Sonne ...

  • Wir werden die Geheimnisse der Natur aufdecken

    . „Genossen! Meine Kosmonautenkollegen bereiten sich auf neue Flüge vor. Hat doch die Ära der Erschließung des Kosmos eben erst begonnen, und wir sind stolz darauf, daß Juri Alexejewitsch Gagarin und mir die Ehre zuteil geworden ist, diese Ära einzuleiten. Vor uns liegen heute kompliziertere kosmische Flüge ...

  • Von der Erkennbarkeit der Natur

    „Ich habe bisher die Erscheinungen der Himmelskörper und die Bewegungen des Meeres durch die Kraft der Schwere erklärt, aber ich habe nirgends die Ursache der letzteren angegeben. Diese Kraft rührt von irgendeiner Ursache her, ohne irgend etwas von ihrer Wirksamkeit zu verlieren. Sie wirkt nicht nach ...

  • Vertröstungsstory

    „Jeder Heilige hat sein eigenes H^us im Himmel, und Jesus Christus selbst besitzt dort einen herrlichen Palast. Es gibt sehr breite Straßen und große Plätze und feste Häuser, welche von Mauern umgeben und geschützt sind. Die Engel haben kein eigenes Domizil, für ihr Amüsement ist es besser, bald hierher, bald dorthin flanieren zu können ...

  • Die Sonne — eine Gesteinsmasse

    * Die Anschauungen, Vorstellungen und Aussprüche einiger älterer griechischer Philosophen sind der Nachwelt leider nicht im Original erhalten geblieben und können nur den Arbeiten jüngerer Philosophen entnommen werden. Deshalb sind die zitierten Aussprüche zum Teil in indirekter Rede wiedergegeben, wie sie in den Schriften von Aristoteles, Aetius und anderer zu finden sind ...

  • Hör zu

    Aus einem Spiritual amerikanischer Negersklaven

    Hör zu, die Karosse kommt, und ich will nicht, daß sie mich zurückläßt. Im Himmel trägt man herrliche Gewänder, und Sternenkronen gibt es dort, und gold'ne Schuh! Hör zu, die Karosse kommt, und ich will nicht, daß sie mich, zurückläßt.

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  • DIE SPENDE DER HELENE SCHEFFLER

    Durch den Raum klingt feierliche Bachmusik. Dann singt Ernst Busch aufrüttelnd und mahnend das Lied der Solidarität. Es folgt eine sowjetische Volksmelodie, verhalten und sehnsuchtsvoll . . . Namen werden genannt, lange Reihen von Namen derer, die es sich wünschten. Solidaritätskonzert des Deutschlandsenders ...

  • Das Vertragsgericht griff, ein

    Noch einmal zum Thema: Warum bietet der; Händel so wenig k-Größen an?

    Die Kritik unserer Leserin Frau Anders aus Dessau an der mangelhaften Auswahl; in einigen Konfektionsgrößen („Von einer, die auszog, iein Kleid zu kaufen", Frauenseite vom 25. November 1961) hat viel Staub aufgewirbelt. Vom Ministerium für Handel und Versorgung bis zur - VVB Konfektion weiß man heute dank gründlicher Untersuchungen sehr genau, daß es-zu viele mittlere Größen im Angebot gibt und zuwenig Konfektion für kleine und ausgesprochen große ...

  • Sizilianisches Fiasko

    In den letzten Turnieren gab es häufig Kurzsiege gegen die sizilianische Verteidigung zu'sehen. Es ist daher anzunehmen, daß diese bisher so außerordentlich i beliebte Eröffnung in den kommenden Turnieren: etwas in den Hintergrund treten wird. Selbst ein so großartiger Könner wie Exweltmeister Michail Tal mußte mit dieser Verteidigung bei' der diesjährigen UdSSR-Meisterschaft in Baku gegen den Senior der Teilnehmer,« Neshmetdinow; eine empfindliche Niederläge einstecken ...

  • Die ersten Schritte

    Eines Tages war es soweit. Das'Fließband' liöf. 1400 Leuchten''jfe' Schicht wollfe'äie Brigade 'produzieren. „Aber wir stümperten*1 nur 'rurri", erzählt dieüBrigadierin heute. ,\400 bis 500 Stück Würden geschafft." Woran lag das? Die Vorfertigung kam mit dem Gewindeschneiden nicht mehr zurecht. Soviel schaffte sie nicht ...

  • Ein Ziel wird erreicht

    Im September riefen die Berliner Arbeiter zum Produktionsaufgebot. Die Frauen der Brigade „Ernst Thälmann" schlössen sich an. „Die 1400 je Schicht müssen jetzt geschafft werden!" Dann kam der 12. Jahrestag unserer Republik. Die Frauen der Brigade „Ernst Thälmann" werden ihn nie vergessen. Sie wurden mit dem Ehrentitel „Brigade der sozialistischen Arbeit" ausgezeichnet ...

  • Das Fließband

    Anfang 1960 war Gertrud Baaz als Brigadierin' eingesetzt worden, und wenige Wochen erst vor dem Weihnachtsfest wurde sie Mitglied einer sozialistischen Arbeitsgemeinschaft. Die hatte sich ein bedeutsames Ziel gesteckt: die Voraussetzungen für die Fließbandmontage von Leuchten zu schaffen. Im Februar sollte das Fließband laufen ...

  • Die Arbeitsgemeinschaft

    Gertrud Baaz, die schon seit 1953 im Finower Betrieb tätig ist und sechs Jahre in der Schlosserbrigade gearbeitet hatte, die dort gefeilt, gebohrt, Gewinde geschnitten, geputzt und montiert hatte, studierte alles sehr gründlich und lernte, wie man die neue Technik anwenden muß. 1200 bis 1300 Leuchten montierte man in Oberweimar je Schicht ...

  • ging

    Wunsch in Erf üllun Von Horst Thomas

    Es war vor einem Jahr zur Weihnachtszeit. Bei der Familie Baaz erhellten die Kerzen das Wohnzimmer. Wie in jedem Jahr waren, die Kinder gekommen, Rosemarie, Brunhilde-und auch Uwe, der bei der Nationalen Volksarmee ist. Wie in jedem Jahr hatte man sich reich/ beschenkt und wußte wieder viel zu erzählen ...

  • Die Zweifel und das Entscheidende

    Man kann nicht sagen, daß die Frauen von der Fließbandmontage sofort begeistert waren. Es gab so manches Für und Wider. Ältere Kolleginnen meinten: Na, ihr werdet euch umgucken; am Band habt ihr keine ruhige Minute mehr. Frieda Günther ärgerte sich darüber, daß sie künftig nur noch einen Arbeitsgang ausführen sollte ...

  • Eine neue Heimstatt für 120 Kinder Was sich die Bevölkerung von Lachtenstein auf den Gabentisch legte

    Wer eine Autofahrt von Karl-Marx-Stadt nach Zwickau unternimmt, passiert im Kreis Hohenstein-Ernstthal die Stadt Lichtenstein. Sie liegt am Fuße des Erzgebirges inmitten waldigen Geländes und wird deswegen gern die „Stadt im Grünen" genannt. Viele der 15 000 Bewohner arbeiten als Bergleute oder als Textilfachleute der Strumpf- und, Möbelstoffbranche ...

  • Kämpfende Mütter

    Kind, geboren an der Schwelle i des Lebens, aufgewachsen unter Lieht und Schatten gespaltener Atome. Wir erkämpfen dir dein lachendes Sein! Verzeih deinen Müttern, wenn ihre Augen manchmal fern und ihre Stimmen müdi waren. Du kannst noch nicht wissen, wieviel größer ihre Liebe ist.

  • SCHACHAUFGABE

    Matt in zwei Zügen Von E. Pradignat D. Wochenschach 1898. , Weiß: Kh2, Dg8, Lc8, Sc4, Bb3, c2i e3, e5. f2, h4 (zehn Steine)^ Schwarz: Ke4, Lg4, Bc5, e7, f3v f6, h3, h5 (acht Steine).

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Überwindung der Frontstadtkrise durch Neutralisierung Westberlins die Arbeiterinnen als die fortschrittlichste Kraft Wir sind bereits am Jahresziel Die Gleichberechtigung der Frau ist ein unabdingbares Prinzip des Marxismus-Leninismus Beratung sowjetischer und deutscher Kernforscher Walter Ulbridit beglückwünscht Dr. Kudsi daß sich die gesamte Öffentlichkeit mit diesen Problemen beschäftigt ;' den Frauen eine schöne Zukunft. Albertz: „Verhandlungen absurd" Die Frauen — der Frieden und der Sozialismus Beispiel und Vorbild für ganz Deutschland. das große Gespräch über „Die Frau — der Frieden und der Sozialismus? ~ Gefährlicher Partner Dr. Kuzbari dankt Dr. Dieckmann erstes Gebot Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit
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