23. Aug.

Ausgabe vom 04.11.1961

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  • Heute mit Beilage KUNST UND LITERATUR und Funkprogramm

    Setzung geworden ist. Brentano, der die Politik der Stärke ohne Elastizität verfochten hat, erklärte bei seinem Rücktritt: „Hinter der Forderung nach einem Wechsel in der Person steht in Wahrheit die Forderung nach einem Wechsel der Politik." In diesem Sinne wurde der Rücktritt Brentanos von der Frontstadtpresse als ein „Alarmzeichen" betrachtet ...

  • Friedensvertrag wird abgeschlossen

    Großen Raum hat auf diesem Parteitag die Hauptaufgabe eingenommen, den Frieden zu sichern und. durch den Abschluß eines Friedenvertrages die Reste des Krieges, besonders die Kriegsbrandherde in Westberlin durch dessen Umwandlung in eine entmilitarisierte neutrale Freie Stadt, zu beseitigen. Gewisse aggressive Kreise glaubten, die Zeit des Parteitages zu militärischen Provokationen an der Grenze in Berlin ausnutzen zu können ...

  • 200 Algerier Opfer der Ultras

    Kolonialsoldateska erprobte Nervengas an Frauen und Kindern

    Algier / Paris / London (ADN/ ND). Nach neuesten Meldungen hat die französische Kolonialsoldateska am 1. November in Algerien insgesamt 200 Männer, Frauen und Kinder ermordet. Diese Zahl erhöht sich noch weiter, da die Massaker und Fell erÜberfälle auch am Donnerstag und Freitag fortgesetzt wurden. In Relizane (120 km östlich von Oran) blieben im Kugelhagel der entmenschten Polizei vier Tote und 19 Verletzte auf der Straße liegen, in Tebessa waren es am Donnerstag zwei Tote und 12 Verletzte ...

  • DDR-Gäste zum Großen Oktober

    Berlin (ADN). An den Feierlichkeiten anläßlich des 44. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Moskau nehmen führende Persönlichkeiten der Deutschen Demokratischen Republik teil. Während das Mitglied des Politbüros des ZK Friedrich Ebert und der Kandidat des Politbüros des ZK Paul Fröhlich bereits in Moskau weilen, begaben sich in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend vom Berliner Ostbahnhof aus in die sowjetische Hauptstadt: Dr ...

  • Sozialistisches Lager weiter gefestigt

    Wir sind der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und dem Sowjetvolk zu.großem Dank verpflichtet,-daß sie-in aufopferungsvollem Kampf diese grandiose Pioniertat für die Sache des Friedens,, des Sozialismus und Kommunismus vollbracht haben. Zugleich hat dieser Parteitag einen großen.Beitrag geleistet zur weiteren Festigung des sozialistischen Lagers und der brüderlichen Gemeinschaft der kommunistischen und Arbeiterparteien der ganzen Welt ...

  • Was wollen die Kommunisten?

    Im Mittelpunkt des XXII. Parteitages standen der Mensch und sein Glück. Im Rechenschaftsbericht des Genossen N. S. Chruschtschow und im Programm des Kommunismus wurde der Weg zu dauerhaftem Frieden, zu Wohlstand und Glück der Menschen gewiesen. Jeder konnte sehen, daß die Partei, die sich von der wissenschaftlichen Lehre, des Marxismus- Leninismus leiten läßt, dem Volke dient ...

  • Was braucht Westdeutschland für eine Regierung

    Vor den westdeutschen Bundestagswahlen hatte Walter Ulbricht bemerkt, den Wahlen selbst sei keine große Bedeutung beizumessen, die' Auseinandersetzungen würden -erst danach beginnen. Diese Voraussage hat schon begonnen, sich als richtig zu erweisen. Fast sieben Wochen nach den Bundestagswahlen ist es immer noch nicht möglich gewesen, die Grundlage für eine neue Regierung zu finden ...

  • Wortlaut der Rede Walter Ulbrichts

    Liebe Genossen und Freunde! Liebe Berliner! Es Ist mir eine große Freude, Ihnen und zugleich allen Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik die freundschaftlichen Grüße des Zentralkomitees der KPdSU, des Sowjet- Volkes und unseres gemeinsamen Freundes Nikita Sergeje— witsch Chruschtschow zu überbringen ...

  • Telegramm an N. S Chruschtschow

    Moskau (ADN). Beim Überfliegen der Grenze der Sowjetunion richtete der Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, an den Ersten Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita Chruschtschow, folgendes Telegramm: „Im Namen der Delegation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zum XXII. Parteitag der KPdSU grüßen wir Sie, die Kommunistische Partei und das Sowjetvolk noch einmal beim Überfliegen der Grenze der Sowjetunion ...

  • , 44. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

    am Montag, dem 6. November 1961, um 19 Uhr, im Friedrichstadt-Palast.

    Die Festansprache hält Prof. Kurt Hager, Kandidat des Politbüros des ZK der SED. Im künstlerischen Programm wirken mit: Das Ensemble der zeitweilig in der DDR stationierten Streitkräfte der UdSSR; der Chor des Erich-Weinert-Ensembles; der Chor des'Republik-Ensembles der Deutschen Volkspolizei; der Chor der Deutschen Staatsoper Und der Kinderchor des Berliner Rundfunks; das Orchester des Ministeriums des Innern und das Estraden-O'chester des Berliner Rundfunks; Prof ...

  • Regierungsdelegation der DDR in Havanna eingetroffen

    Havanna (ADN). Die Regierungsdelegation der DDR unter Leitung des Stellvertreters des Ministers für Kultur und Mitglieds des Staatsrates, Prof. Hans Rodenberg, ist am Freitag in Havanna eingetroffen. Gleichzeitig kam eine Delegation von Filmschaffenden der DDR in der kubanischen Hauptstadt an, darunter der Regisseur Frank Beyer ...

  • FESTVERANSTALTUNG

    des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, des Ministerrates der Deutschen Demokiotischen Republik, des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, des Zentralvorstandes der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft zum

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  • Internationale Juristentagung in Berlin

    Weltweite Solidarität mit dem Kampf der DDR für einen deutschen Friedensvertrag

    Berlin (ADN). Eine internationale Tagung über die juristischen Probleme eines deutschen Friedensvertrages ist am Freitagnachmittag im Senatssaal der Berliner Humboldt-Universität durch Professor Rudolf Bystricky, Prag, Präsident der Internationalen Vereinigung Demokratischer Juristen, feierlich eröffnet worden ...

  • Adenauer-Karussell

    Zur gleichen Zeit, da in Umfragen festgestellt wurde, daß 70 Prozent der Westdeutschen Adenauer als neuen Kanzler ablehnen, dreht sich in Bonn das ganze Karussell nur um Adenauer. Es ist Tatsache, daß dieser Adenauer die Parteien und Personen wie Puppen in einem Marionettenspiel hin- und herschieben ...

  • Es geht um die Politik

    Es ging hierbei den Freien Demokraten besonders um eine von der CDU dem Koalitionsvertrag beigefügte Präambel, die in ihrer Formulierung jede Deutung des eigentlichen Koalitionsvertrages, den1 der FDP-Bundeshauptausschuß vor zwei Wochen zur Bedingung für eine Koalition unter Adenauer beschlossen hatte^ zuließ ...

  • Friedensplan ist die Frucht schöpferischer Politik

    Viele Gedanken aus unserem Deutschen Friedensplan tauchen jetzt mehr und mehr in den Diskussionen, Artikeln und Reden realistischer westlicher Staatsmänner auf. Und das ist ganz natürlich. Im Gegensatz zum dogmatischen Wunschdenken der Bonner Leute gehen wir in der Politik von den Realitäten aus und von den wohlverstandenen Friedensinteressen unseres Volkes ...

  • machen Gesetze

    Wahrend im Bonner CDU-Staat aufrechte Pastoren wie Niemöller und Oberhof verfolgt und geächtet werden, weil sie den Sinn der Kirche nicht im Segnen des Massenmordes und des Bruderkrieges sehen, Berät sich und ehrt unser Staat aufrechte Geistliche wie Prof. Fuchs und Bischof D. Mitzenheim. Kann der Bonner ...

  • 800000 zuviel

    Bonn (ND). Das von der Landwirtschaftskommission der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" zur Annahme vorgeschlagene System der Getreiderichtpreise würde zu erheblichen Erlösminderungen für die westdeutsche Bauernschaft führen, stellte der Agrarausschuß des westdeutschen Bundesrates fest Auch die beschleunigte Zollsenkung innerhalb der EWG und die Erweiterung der Einfuhrkontingente für Agrarerzeugnisse nach Westdeutschland verschlechtere die Lage der westdeutschen Bauernschaft ganz erheblich ...

  • Wunschdenken als Staatspolitik

    Und in der Tat, wie soll man auch eine Politik kennzeichnen, die festhält an der toten Vergangenheit, die mit den Überresten des vergangenen Krieges für einen neuen laboriert, statt zu einer sinnvollen Friedensregelung beizutragen? Wie soll man eine Politik heißen, die vom „Gleichgewicht atomaren Schreckens" ...

  • .Was braucht Westdeutschlandfür eine Regierung ?

    (Fortsetzung von Seite 1)

    hatten sie sich jahrelang heiser geschrien. Nun putzten sie schon die Trompeten für den feierlichen Einzug. Da wurde ihnen das Tor vor der Nase zugeworfen. Jetzt hätte die Politik der Stärke ihre Kraft beweisen müssen. Die Anhänger des Militarismus blickten- sich erwartungsvoll nach den NATO-Verbündeten um, was sie tun würden ...

  • Realitäten anerkennen

    Nüchterne^ kühle Einstellung herrscht auf der ganzen Linie. Keine Sentimentalitäten, keine Rückblicke. „Wir müssen uns mit gewissen Dingen abfinden", sagt ein Jurist und meint damit: mit der DDR, mit Ulbricht, mit der Oder-Neiße-Grenze. Er präzisiert dann: „Was wir verloren haben, bekommen wir nicht wieder ...

  • Ein Bonner Bumerang

    Über das Dogma der Politik der Stärke und die schöpferische Friedenspolitik der DDR

    i,Dinge gibts, die gibts gar nicht", pflegten die Berliner schon zu sagen, noch bevor sie die heutigen Adenauer-Propagandisten kannten. Die sind gegenwärtig wieder fleißig bemüht, uns einiges von ihrem antikommunistischen Schnickschnack anzudrehen. Sie raten uns, jetzt doch recht emsig über Dogmatismus und Personenkult bei uns zu diskutieren ...

  • Verhandeln

    „Am besten ist, wenn sie die Vereinten Nationen dahin legen, die müssen Berlin beschützen." — „Wir müssen mit den Russen verhandeln und den Ulbricht anerkennen. Was soll's auch, meine Herren? Er ist doch da und geht nicht weg, weil uns sein Gesicht nicht paßt! Die Zone kriegen wir nie wieder." — „Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Alliierten wegen Berlin Krieg führen werden ...

  • Den Krieg vermeiden

    Zusammensetzung der Tischrunde: ein Apotheker, ein mittlerer Beamter in städtischen Diensten, zwei Kaufleute (der eine hat den kleinen Tabakladen um die Ecke, der andere handelt im Zentrum des Städtchens mit Herrenmoden), ein Handelsvertreter (Tee, Kaffee, Fertigsuppen, eine gute Weinbrandmarke — das ...

  • „Mißtrauen und Zweifel sind riesengroß

    Berlin (ND). ^.Mit jedem Tag mehr ist in den letzten drei Wochen deutlich geworden, auf welch brüchiger Grundlage ein viertes Kabinett Adenauer errichtet werden würde", erklärt am Freitag verbittert und verärgert die Hamburger '„Welt". »Am Donnerstag wagte auch der letzte Optimist in Bonn nicht mehr, ...

  • Stürmische Fraktionssitzung

    Die Mende-Gruppe in der FDP-Führung hatte am Donnerstagvormittag nach dem Fallenlassen Brentanos einer Koalition in äer offenkundigen Hoffnung zugestimmt die übrige FDP-Fraktion werde die Person Schröders als neuen Außenminister mit altem Kurs und einen CDU-Zusatz mm sogenannten Koalitionsvertrag, den Adenauer kürzlich abfällig als fodas FDP- Papier" bezeichnet hatte, schlucken ...

  • FDP-Fraktion trieb Umfall-Mcnde in die Enge / Ohne Änderung der Politik — kein Ausweg für die Bundesrepublik

    Von unserem Bonner Korrespondenten Harri C z e p u c k Bonn. Die Koalitionsverhandlungen sind entgegen ersten anderslautenden Meldungen auch am Donnerstag gescheitert. Die Westpresse nennt das „dramatisch^ aber jeder aufmerksame Beobachter konnte voraussehen: Die Bonner Krise verschärft sich von Tag ...

  • Bauern — Opfer auf dem EWO-Altar

    Bonn (ADN). Das Bundeskanzleramt Adenauers ist gegenwärtig bemüht, dem Bonner Landwirtschaftsminister Schwarz für seine bauernfeindliche Agrarpolitik mit Hilfe des Bundestages größere Rückendeckung zu verschaffen. Die Abgeordneten des Bundestages sollen dem Bandesminister die unbeschränkte Vollmacht erteilen, bis zum 1 ...

  • .An deutschen Stammtischen "

    Aus einem Artikel der Hamburger .zeit

    Unter der Überschrift „An deutschen Stammtischen — Versuch einer ganz und gar nicht statistischen Meinungsumfrage" ist in der jüngsten Ausgabe der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit" ein Beitrag veröffentlicht, in dem Gespräche mit westdeutschen Bürgern über die Grundfragen unserer Zeit wiedergegeben, werden ...

  • „. . . bis zu 30 Pfennig"

    Dieser Kreis ist also für die bisherige Außenpolitik, aber auch für Verhandlungen mit dem Osten; er ist bereit, die Oder-Neiße anzuerkennen und notfalls auch Berlin aufzugeben (nur einer spricht das offen aus, die anderen umschreiben es etwas); er ist nicht bereit, in einen Krieg zu ziehen, wenn wir nicht überfallen werden — auf dem Gebiet der Bundesrepublik, wohlgemerkt „Wie groß ist unter Ihren Kommilitonen die Bereitschaft, für Berlin und die Wiedervereinigung etwas zu tun?" fragte Ich ...

  • Ausverkauf großer Worte

    Szenenwechsel: Hinter einem geblümten Vorhang, der unsere Ecke gegen das übrige Restaurant abschirmt, sitzen acht Studenten um den Tisch — junge, wache Gesichter voll freundlicher Skepsis gegenüber dem Pressemann.. Und wie steht es mit der wichtigsten Aufgabe der Regierung? Darüber haben die Studenten ...

  • Regierung der Dogmatiker

    Im Zeichen dieses verderblichen, verbrecherischen Dogmatismus vollzieht sich gegenwärtig in Bonn die sogenannte Regierungsbildung, und all der Kuhhandel und das Tauziehen geht nur darum, all jenen Leuten wieder zu Amt und Würden zu verhelfen, die an den vom Leben selbst gestraften dogmatischen Denkschemata militaristischer Großmannssucht und monopolistischen Klassenegoismus festhalten ...

  • Fünffache eines Arbeiterlohnes

    Schlegelberger sen. stand kürzlich im Mittelpunkt eines Skandals, als bekannt wurde, daß seine Pension, die ihm der westdeutsche Staat gewährt, etwa das VierT bis Fünffache eines durchschnittlichen Arbeiterlohnes ausmacht. Der bisherige Finanzminister Schaff er hatte gegen den Widerstand bestimmter Kreise beantragt die Pension des schwer belasteten Naziführers zu kürzen ...

  • Schlegelberger jun. wird Minister

    Sohn des Nazijustiz-Staatssekretars avanciert in Kiel Bonn (ND-Korr.). In der schleswigholsteinischen Landesregierung findet sin bemerkenswerter Ministerwechsel statt Zum neuen Finanzminister wird ier 48jährige CDU-Landtagsabgeordnete and Landrat Dr. Hartwig Schlegelberger, äohn des ebenfalls in Schleswig-Holstein lebenden „Pensionärs" und früheren Staatssekretärs im blutbesudelten Naziiustizministerium Prof ...

  • Beschleunigte Faschisierung

    Daß ausgerechnet der Sohn des Nazi- Pensionärs an die Landeskasse gelangt, zeigt wie weit die braun-schwarze Verquickung in Westdeutschland geht, und ist ein Beweis dafür, daß sich unter der Herrschaft der Ultras der Faschisierungsprozeß des Staatsapparates beschleunigt. Schlegelberger jun. hat — entsprechend äer ehemaligen Position seines Vaters — seine „Lehrzeit" als Assessor und Gerichtsrat ebenfalls im Nazijustizministerium absolviert ...

  • XDU-Schiff droht zu stranden"

    Der Korrespondent von ^Journal de Geneve" kommentiert: i,Die Regierungskrise, die über Deutschland seit den Wahlen vom 17. September lastet, geht ihrem Höhepunkt entgegen. Adenauer selbst steht heute in Frage. Innerhalb der CDU herrscht die allergrößte Verwirrung, da der Steuermann die Kontrolle über ...

  • Adenauers Trick

    Teile der FDP-Fraktion, die am Donnerstag eine starke Mehrheit bildeten, durchschauten diesen Trick und zwangen Mende zum Rückzug. Es wurde also in dieser Nacht ganz offenkundig, daß sich die Krise durch den Versuch, /die alte Politik durch das Auswechseln von Köpfen fortzusetzen, nicht beseitigen läßt, ...

  • Freie Stadt Westberlin

    „Wir müssen uns dem Osten gegenüber zur Oder-Neiße bekennen, und Berlin muß zu einer Freien Stadt unter internationalem Schutz gemadit werden." Dieser junge Philologe hat, so scheint mir, die Chruschtschow-Noten besonders aufmerksam gelesen, aber er ist nicht „links". Er ist katholisch und stammt aus einer Eutbüreerlichen Sphäre ...

  • Jetzt wieder „einig"?

    Berlin (ND). Am Freitagabend meldeten Westagenturen aus Bonn erneut CDU/ CSU und FDP hätten sich „geeinigt". Die FDP-Fraktion habe das Ergebnis neuer Koalitionsgespräche vom Freitagnachmittag gegen drei Stimmen gebilligt. Die CDU/CSU-Fraktion aber werde erst am Sonnabendvormittag über die Vereinbarungen entscheiden ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter

  • Berichtigung:

    In unserem gestrigen Kommenter „Protest in falscher Richtung" muß es am Anfang richtig heißen: Eingebettet In eine Flut chauvinistischer Hetze gegen die DDK und die Sowjetunion ...

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  • Im Produktionsaufgebot straffe Betriebsorganisation durchsetzen

    Minister Alfred Neumann sprach mit Arbeitern und Ingenieuren im Dampfkesselbau Hohenthurm

    Halle (ADN/ND). Eine schnelle Verbesserung der Arbeit setzt voraus, daß die Fragen des Produktionsaufgebotes in der richtigen Weise mit den Planaufgaben für 1962 verbunden werden. Diesen Hinweis gab der Vorsitzende des Volkswirtschaftsrates der DDR, Minister Alfred Neumann, am Freitag den Dampfkesselbauern in Hohenthurm ...

  • Das Programm unseres Lebens

    Ich bin Funktionär unseres sozialistischen Jugendverbandes. Ich muß bekennen: Ich bin begeistert. Denn was auf dem Parteitag beschlossen wurde, läßt ahnen, wie herrlich das Leben von morgen in der kommunistischen Gesellschaft sein wird. Wir wollen ja auch dahin! Dafür arbeite ich. Dafür kämpfe ich! Doch bevor man sich an einen gedeckten Tisch setzen kann, muß dieser Tisch gedeckt werden ...

  • Dem Beschluß folgt die Tat

    Abgeordnete des Bezirkstages Erfurt beschleunigen die Erfüllung des Staatsplanes für Kartoffeln

    Erfurt (ND). 48 Stunden nachdem der Bezirkstag Erfurt alle Abgeordneten verpflichtete, noch in dieser Woche die Hauptschlacht in der Kartoffelversorgung zu führen, fragten wir einige Abgeordnete: „Was haben Sie getan, um diesen Auftrag zu erfüllen?" Es antworteten: Abgeordneter Rudolf Schneider, Vorsitzender der LPG Typ III in Weißensee, Kreis Sömmerda: „Bereits am Donnerstagabend hat der Gemeinderat gemeinsam mit dem Vorstand der LPG Typ I die Auseinandersetzung geführt ...

  • Wenn du löffeln willst, so gib!

    Genossenschaftsbauern diskutieren: Wer für den Staat sorgt, sorgt für sich am besten

    wir Genossenschaftsbauern können nicht nur nehmende, sondern müssen vor allem gebende Hände haben, denn das, was wir unserer LPG und dem Staat geben, geben wir uns selbst. Mancher von uns Bauern möchte die Genossenschaft und den Staat nur melken. Er vergißt aber, daß man zuvor gut füttern muß. Es widerspricht tmserer Bauernehre, unsortierte Kartoffeln einzumieten, wenn der Staatsplan noch nicht erfüllt ist, wie es in der LPG Haßleben ...

  • Die Karten auf den Tisch

    Ich bin Mitglied der LPG Typ III in Vieselbach, Kreis Erfurt-Land, und kann die Sorge der Genossenschaftsbauern von Haßleben um das Futter („ND" vom 28. Oktober) verstehen. Trotzdem glaube ich, euch Genossenschaftsbauern in Haßleben ist der Rock näher als das Hemd. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, ...

  • Hauswirtschaft kontra Plan?

    Nein, wie man es in der LPG Elmenhorst macht, das ist mit der Bauernehre unvereinbar. Der Artikel muß aber Anlaß sein, sich in jeder Genossenschaft die Frage zu stellen: Wie sieht es bei uns damit aus? Die 90 Mitglieder unserer LPG „Glückauf" bewirtschaften 454 ha. Alle Staatsplanpositionen wurden bisher pünktlich erfüllt ...

  • Drei Mill. DM Jahresnutzen und slörfrei

    Meister Willi Neumann, Großkokerei Lauchhammer: Beschlüsse des XXII. Parteitages bestimmen auch das Tempo unserer Entwicklung

    Lauchhammer (ADN). Einen Jahresnutzen von drei Millionen DM werden die Mitglieder der „Brigade der deutsch-sowjetischen Freundschaft" des Komplexes Forschung/Chemie der Großkokerei Lauchhammer durch die Aufarbeitung eines bisher nicht genutzten Rohprodukts erreichen. Sie haben sich im Produktionsaufgebot die Aufgabe gestellt, das im Gaswasser enthaltene Ketonöl zu benutzen ...

  • Kapitalisten haben den „Stein der Weisen" auch nicht gepachtet

    Die lückenlose Erfassung aller Importmaterialien war der Anfang dieser Tätigkeit. Dann folgte eine exakte Einschätzung darüber, welche Bedeutung das betreffende Teil für den Betrieb hat. In einer zweiten Arbeitsetappe wurden dann anderweitige Bezugsmöglichkeiten geprüft, ja sogar kleine Um- und Neukonstruktionen vorgenommen ...

  • Bonn wollte uns treffen

    Daß wir aber bis vor kurzem noch auf viele westdeutsche Lieferungen angewiesen waren, stellte einen Faktor der Unsicherheit für uns dar. Es hatte sich ganz einfach eingebürgert, verschiedene Armaturen für die Dampfleitungen, Ventile und Kabel aus Westdeutschland zu beziehen. Doch dann stellte unsere Partei die Aufgabe, uns störfrei zu machen ...

  • Elektronischer Rechenautomat in Serie

    Suhl (ND). Der elektronische Kleinrechenautomat „Cellatron SER 2", zur Leipziger Herbstmesse 1961 erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt, wird vom 8. bis 24. November in einer Sonderausstellung im VEB Elektronische Rechenmaschinen Karl-Marx-Stadt gezeigt. Ein Kollektiv junger Mathematiker, Ingenieure, ...

  • Konzentrierte Gemeinschaftsarbeit — Unterpfand der Erfolge

    Wir konnten da natürlich nicht tatenlos zusehen. Unsere Parteiorganisation wies alle schon bestehenden Arbeitsgemeinschaften eindeutig darauf hin, daß das Störfreimachen unseres Kraftwerkes auf allen Gebieten die Aufgabe Nr. 1 sein muß. Dies erläuterte der 1. Sekretär unserer BPO, Genosse Steffen, in einer Beratung mit den Vorsitzenden und Mitgliedern aller sozialistischen Arbeitsgemeinschaften im Sommer dieses Jahres ...

  • Material aus Auerhammer ersetzt Westimporte

    Teltow (ADN). Die Belegschaft des volkseigenen Werkes für Bauelemente der Nachrichtentechnik „Carl von Ossietzky" in Teltow verwendet bei der Produktion bestimmter Schichtwiderstände an Stelle der bisher eingesetzten westdeutschen Tiefziehbleche nunmehr Spezialmaterial aus dem volkseigenen Halbzeugwerk Auerhammer ...

  • Jetzt ganze Kraft für kontinuierliche Stromerzeugung

    Wir meinen, daß jetzt alle am weiteren Ausbau unserer Kraftwerke tätigen Betriebe die Störfreiheit der noch zu errichtenden Aggregate und Anlagen stets als obersten Grundsatz betrachten müssen. Von der VVB Armaturen erwarten wir, daß sie die Produktion von Verschleißund Einbauteilen nach der von uns geschaffenen Dokumentation organisiert, und zwar für alle in Frage kommenden Kraftwerksbetriebe der Republik ...

  • Kraßwerk Lübbenau stö.frei

    Sozialistische Arbeitsgemeinschaften waren Schrittmacher / Die Partei organisierte den Kampf Von Eberhard Hildebrandt, Technischer Leiter des Kraftwerkes

    Nach angestrengter und zielstrebiger Gemeinschaftsarbeit können wir unserer Republik mit Stolz berichten, daß unser Kraftwerk seit kurzem völlig störfrei ist. Unser Kraftwerk wird nach seiner endgültigen Fertigstellung mit seiner 1300- Megawatt-Leistung einmal 120 Städte von der Größe Cottbus' versorgen können ...

  • Nicht nur das Dorf sehen

    Einige Bauern im Bezirk Erfurt sitzen *— wie die Diskussion im „ND" zeigt - offenbar noch immer auf dem falschen Dampfer. Sie beklagen sich über die geringen Erträge bei der Kartoffelernte und lassen sich Zeit, um alle Kartoffeln zu bergen und alle Schläge nachzulesen. Obwohl wochenlang gutes Wetter war, haben einige Bauern ihre Kartoffelernte noch nicht beendet ...

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  • Dem Feind keine Hintertreppen

    Berlin (ADN). In einem offenen Brief wandten sich 12 Persönlichkeiten des politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens, deren Kinder zum größten Teil an der 7. Oberschule in Berlin-Köpenick unterrichtet werden, an die Eltern dieser Schule. Er hat folgenden Wortlaut: Liebe Eltern der 7. Oberschule Berlin-Köpenick! Durch die Maßnahmen unserer Partei und Regierung vom 13 ...

  • Neue Regelung

    Auch diese Gesichtspunkte haben die staatlichen Organe veranlaßt mit der Anordnung zur Verschreibung von Arzneimitteln vom 15. Oktober 1961 eine Neuregelung dieser Frage vorzunehmen, damit die Vorzüge der fortschrittlichen Gesetzgebung der DDR auch auf dem Arzneimittelsektor zum Schutz der Bevölkerung voll wirksam werden ...

  • Mißbrauch der Geschenksendungen

    In den meisten Fällen lag kaum eine echte therapeutische Notwendigkeit vor, sondern damit wurde lediglich ein verschiedentlich vorhandener Glaube an Wunderwirkungen von Westmedikamenten genährt. Welche Erfordernisse rechtfertigen wohl, Rezepte für Sympatol auszustellen, das dem seit Jahren von uns hergestellten ...

  • Politik in Tablettenform

    Die daraufhin von unseren staatlichen Organen getroffenen Maßnahmen zur störfreien Produktion von Arzneimitteln in der DDR wurden nun mit bemerkenswerten Anstrengungen Westdeutschlands beantwortet, um den Erfolg unserer Schritte zu hintertreiben. Es ergoß sich plötzlich ein Strom von Arzneimittelmustersendungen in die DDR, um auch zunehmend die ambulant tätigen Arzte zur Verwendung von Westmedikamenten anzuhalten ...

  • Dirne der Konterrevolution

    Ein solches verbrecherisches Unternehmen wie der Rias — der Sender des Atomkrieges — tarnt seinen wahren Charakter mit Beethoven-Musik. Aber Beethoven trat mit seiner Musik und seinen Anschauungen für die fortschrittlichen Ideen der französischen Revolution 17 Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - ein ...

  • Sender der USA-Kriegspartei

    Ihnen ist natürlich klar, was der Rias ist. Sie wissen, daß das ein Hetzsender ist, daß er dazu da ist, unserem Arbeiter-und- Bauern-Staat zu schaden, daß er Anweisungen zu konterrevolutionären Aktionen ausgibt, und daß er unmittelbar und direkt Saboteure wirbt, ausbildet und ausschickt. Dafür liegen vielfältige Beweise vor, nicht zuletzt das eigene Eingeständnis des USA-Geheimdienstes, der den Rias betreibt: „Streiks, ...

  • Vom Tode gerettet

    V Neuer größer Erfolg der bulgarischen Mediziner

    Sofia (ADN-Korr.). Ein Kollektiv bulgarischer Ärzte beim Hohen Militär- Medizinischen Institut in Sofia unter Leitung von Prof. Dr. Gentscho Kristinow hat den jungen Arbeiter Sawow Doitschinow aus einem Dorf in der Nähe der bulgarischen Hauptstadt nach einem tödlichen Unfall am 30. Oktober ins Leben zurückgerufen ...

  • Politisierung der Kultur

    Aber .. „anerkanntes Kulturgut sollte man aus politischen Differenzen heraushalten". Man sollte dQch die Kultur nicht „politisieren'. Niemand auf der Welt kann die Kultur politisieren. Sie ist ein Politikum. Wir wollen hier nicht lange über Kultur debattieren, beschränken wir uns auf das, was Sie meinen, die Kunst Kunstwerke sind immer Ausdruck einer bestimmten Haltung, Aussage und Parteinahme ...

  • Mißbrauch der Kunst

    Aber das Ist mir klar, antworten Sie. So meine ich das gar nicht, höre ich Sie sagen. Ich meine, daß Beethoven immer Beethoven bleibt, seine Ideen verkündet, gleich, ob in Ost oder West gespielt. Mag sein — braucht aber nicht zu sein. Wie viele Werke der Weltliteratur sind schon „falsch" interpretiert worden, manche wurden offen entstellt, ihres revolutionären Kernes entkleidet, ja gar umgefälscht ...

  • Arzneimittel— Objekt im kalten Krieg

    gestellten Arzneimittel, die sogenannte Rote Liste aus dem Jahre 1959(0, kostenlos an Ärzte und Gesundheitseinrichtungen in der Deutschen Demokratischen Republik zu versenden, erfolgte dies doch zu einer Zeit, als in Westdeutschland bereits ein neues Arzneimittelverzeichnis für 1961 zur Ausgabe vorlag ...

  • Mörder bleibt Mörder, auch im Frack

    Antwort auf einen Leserbrief zu unserem Artikel: „Mit wem hältst du es?"

    Aus Ihrem Beitrag .Mit wem hältst du es?" möchte Ich nur ein Problem herausgreifen. Sie antworten auf den Satz: »Aber ich höre doch nur Musiki" - «Selbst wenn das stimmt, verbietet mir nicht der Anstand, ein Beethovenkonzert im Rias zu hören?" Hierzu möchte Ich widersprechen. Bedeutet Ihr Einwand nicht ...

  • Kulturelle SS

    Das Wort vom Rundfunk als der „kulturellen SS des dritten Reiches" stammt nicht von uns. Es stammt von Nazi- Taubert, seinerzeit im Reichspropagandaministerium tätig, in Bonn eine Zeitlang hoher Beamter und jetzt hochdotierter Staatsrentner und Mitstreiter in Strauß' Amt für psychologische Kriegführung Ob „kulturelle SS" oder Teil der psychologischen Kriegführung — der Rias ist beides ...

  • DDR-Staat der Wahrheit

    Rostode (ADN). Zum Thema „Warum kam ich in das Deutschland der Wahrheit?" sprach am Donnerstagabend Prof. Dr. Hagemann in der überfüllten Aula der Universität Rostock.« Prof. Dr. Hagemann wies in seinem Vortrag nach, daß die Freiheit nur dort sein kann, wo die Wahrheit gesagt und der , Wahrheit gemäß gehandelt wird, In der Westzqne habe die Politik schon 1946 mit der Urlüge begonnen: Wir wollen sehen, ob aus der Niederlage nicht ein Sieg zu machen ist ...

  • Energie aus radioaktiven Isotopen

    Berlin (ADN). Über die Möglichkeiten, Energie nicht nur aus der Spaltung oder Verschmelzung von Atomkernen» sondern auch aus der radioaktiven Strahlung von Isotopen zu gewinnen, berichtete am Donnerstagabend in der Berliner Kammer der Technik Dipl.-Physiker Peter Wenzel vom VEB Entwicklung und Projektierung kerntechnischer Anlagen, Berlin ...

  • 1226000000 717000000

    Zeichnung: Wegenet Das Hauptergebnis der fortschreitenden Entwicklung der Gesellschaft in unserer Epoche ist die Entstehung des sozialistischen Weltsystems. Der Sieg der sozialistischen Revolution in China sowie in einer Reihe anderer Länder Europas und Asiens war das größte Ereignis der Weltgeschichte nach dem Oktober 1917 ...

  • Serum erhöht Fruchtbarkeit

    Moskau (TASS). Zahlreiche Versuche haben erwiesen, daß das Präparat SSHK (aktives und inaktives Serum aus dem Blut trächtiger Stuten) die Fruchtbarkeit der Viehweibchen steigert und somit zur Reproduktion von Vieh aller Art und zur Steigerung der Fleisch- und Milchproduktion beiträgt. Dieses von dem bekannten Wissenschaftler Michail Sawadowski entdeckte Präparat gestattete den Karakulschafzucht-Sowchosen Kasachstans in den letzten fünf Jahren zusätzlich 390 000 Lämmer zu erhalten ...

  • Störmanöver mit Restbeständen

    Inzwischen ist offensichtlich geworden, daß diese Aktion den ideologischen und psychologischen Hintergrund für eine neue gezielte Störkampagne gegen die Arzneimittelversorgung in der Deutschen Demokratischen Republik bilden sollte. So war es sicher nicht ein Akt feinster Nächstenliebe, als von westdeutschen Monopolkreisen versucht wurde, das Verzeichnis der in Westdeutschland her- B 4 ...

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  • . . . gegenseitige Hilfe . .:

    Mehr als zweitausend Arbeiterinnen stehen Im Moskauer Textilkombinat „Trochgornaja Manufaktura", das um den Titel eines Betriebes der kommunistischen Arbeit ringt, im Wettbewerb für höchste Arbeitsleistungen in jeder Schicht. Die Idee gehört drei jungen Mädchen — den Komsomolzinnen Swetlana Wassilenko, Faina Kalilunlna und Jewgenia Rodionowa ...

  • Nur totale Abrüstung löst Problem der Kernwaffenversuche

    New York (ADN/ND). Die Sowjetunion, die anderen sozialistischen Mitgliedstaaten und eine Reihe weiterer Länder haben im Politischen Ausschuß der UNO-Vollversammlung gegen eine Resolution gestimmt, in der ein neues Moratorium der Kernwaffenversuche gefordert wird. Die Resolution war von Indien und fünf weiteren Ländern eingebracht worden ...

  • U Thant UNO-Generalsekretär

    New York (ADN). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Freitag den burmesischen Politiker U Thant als Kandidaten für das Amt des interimistischen UNO-Generalsekretärs nominiert. Am Nachmittag des gleichen Tages wählte die Vollversammlung U Thant einstimmig für die Zeit bis zum 10. April 1963 — dem Tag, an dem die Amtsperiode des tödlich verunglückten Generalsekretärs Hammarskjoeld abgelaufen wäre — zum amtierenden Generalsekretär der UNO ...

  • Lordsiegelbewahrer über Kontakte mit DDR

    Außenpolitische Debatte im britischen Unterhaus

    London (ND/ADN). In der Debatte zur Thronrede der Königin im britischen Unterhaus sprach am Donnerstag Lordsiegelbewahrer Edward Heath im Zusammenbang mit den Verhandlungen über die Westberlinfrage über die bereits bestehenden Kontakte zur DDR. Laut Parlamentsbericht der „Times" erklärte Mister Heath: In der Debatte vom 17 ...

  • Finnlands Werktätige fordern Maßnahmen gegen Sonner Militärs

    Große Versammlungen in Helsinki und Lahti

    Helsinki (ADN-Korr.). Die sofortige Aufnahme von Verhandlungen zwischen der finnischen Regierung und der Regierung der Sowjetunion forderten Hunderte finnische Werktätige auf einer großen öffentlichen Versammlung in Helsinki in einer einstimmig gebilligten Resolution. Sie verurteilten zugleich die Versuche ...

  • „Das Parteiprogramm ist an uns gerichtet"

    Im Leningrader Werk „Elektrosila", das gewaltige Turbinen für die neuen sowjetischen Kraftwerke baut, billigten die Arbeiter auf einer Belegschaftsversammlung nicht nur einmütig die Beschlüsse des XXII. Parteitages. Sie sprachen zugleich von ihren nächsten Plänen. Der Wickler aus der Hydrogeneratorenhalle J ...

  • Japaner rufen: „Rusk nach Hause"

    Regierung in Tokio soll den Militärvertrag mit den USA annullieren

    Tokio (ADN). „Rusk, geh nach Hause!" und „Stellt die japanisch-amerikanischen Verhandlungen unverzüglich ein!" forderten am Freitag junge Arbeiter und Studenten. Sie hatten sich in dem Badeort Hakone, in dem gegenwärtig japanisch-amerikanische Verhandlungen stattfinden, zu einer Protestdemonstration versammelt ...

  • Festveranstaltungen in Moskau

    Ausländische Gäste sprachen vor den Werktätigen der Hauptstadt

    Moskau (ADN). Mehrere ausländische Gäste des XXII. Parteitages der KPdSU nahmen in Moskau an Festversammlungen teil, die dem historischen Kongreß gewidmet waren. George Seguy, Kandidat des Politbüros des ZK der KP Frankreichs, betonte bei einer Veranstaltung im Frunse-Bezirk, das neue Programm der KPdSU werde die ganze fortschrittliche Menschheit mitreißen ...

  • Neue Technologie .;;

    Die Neuerer eines anderen Leningrader Großbetriebs, des Kirow-Werkes, haben eine neue Initiative bewiesen. Sie fordern alle Arbeiter des Werkes auf, in jeder Arbeitsschicht zwei Schichtaufgaben zu erfüllen. Daß dies keine Fantasie ist, beweisen die Leistungen vieler Kollegen. Der Fräser Leonow, der diese schwierige Zielstellung sogar noch übertrifft, betont, daß ihm dies nicht etwa durch größere physische Anstrengung gelingt, sondern dank neuer Technik ...

  • Das Ausland zu den sowjetischen Verterdigunqsmaßnahmen

    Radio Moskau: Unsere atomare Kraft zügelt Aggressoren

    Das Problem der Einstellung der Kernwaffenversuche kann sehr einfach gelöst werden, wenn der Westen die sowjetischen Vorschläge über allgemeine und vollständige kontrollierte Abrüstung annimmt. In Washington bereitet man sich auf die Wiederaufnahme der Kernwaffenversuche in der Atmosphäre vor. Die amerikanische Presse wiederholt in diesen Tagen unermüdlich, daß das Pentagon die Herstellung einer ...

  • .. und Erfahrungsaustausch — Lebensnorm des Sozialismus

    Der zweifache Held der sozialistischen Arbeit Kolchosvorsitzender Posmitny berichtete, wie der „Patenkolchos" lange Zeit trotz seiner riesigen Ländereien in einer bedrängten Wirtschaftslage war, weil nur niedrige Ernten eingebracht wurden. Die Agrokultur erwies sich,dort als Eehr schlecht. „Wir zeigten deshalb unmittelbar auf dem Feld, in den Ställen, wie man den Boden bearbeitet und das Vieh züchten und pflegen müßte ...

  • „Lenin" bricht Acht-Meter-Eis

    Nicht allein aus der Produktion der Industrie und Landwirtschaft, auch aus der Wissenschaft konnten gerade in diesen Tagen interessante Schritte zu höheren Ergebnissen beobachtet werden. Die Mannschaft des Atomeisbrechers „Lenin" ist hierfür ein Beispiel. Ihre Beweisführung, daß im hohen Norden eine Winternavigation möglich ist, bringt dem Sowjetlande wie der Weltwissenschaft großen Nutzen ...

  • Bonn bewaffnet die Mörder

    Tshombe selbst hält sich seit einigen Tagen zu Waffengeschäften mit französischen, britischen und westdeutschen Rüstungskonzernen in Genf auf. Diese umfangreichen Geschäfte, für deren Begleichung Tshombe Beteiligungen an der „Union Miniere" und ihren Profiten anbietet, werden über die „IMEF-Bank" in Genf abgewickelt Wie die Londoner Zeitung „Daily Mail" meldet, ist außerdem eine Kommission von Beamten Katangas zum Einkauf von Flugzeugen und modernen Waffen nach Westeuropa entsandt worden ...

  • Wortwechsel Heath—Gaitskell

    Darauf entwickelte sich folgender Wortwechsel zwischen Heath und Gaitskell: Gaitskell: „Ich habe das als einen der Vorschläge erwähnt, die Beispiel einer Regelung der Westberlinfrage sein sollen. Wenn das beiseite geworfen wird und wenn die Oder-Neiße-Grenze beiseite geworfen wird, worüber will dann der so ehrenwerte Herr verhandeln?" Heath: ^Ich habe diese Dinge nicht beiseite geworfen ...

  • Goas Patrioten sammeln sich

    Neu Delhi (ADN-Korr.). Alle Parteien und Organisationen, die sich die Befreiung Goas vom portugiesischen Joch zum Ziel stellen, haben sich jetzt zu einem Politischen Konvent von Goa zusammengeschlossen. Desgleichen wird ein vereinigtes goanesisches Kommando die Führung über die bisher zum Teil unabhängig voneinander operierenden bewaffneten Einheiten innerhalb Goas übernehmen ...

  • Oberstleutnant Halsti: Konsultationen notwendig

    Der finnische Oberstleutnant Wolf Halsti untersucht in einem Beitrag in „Uusi Suomi" den Vorschlag der Sowjetunion zu Konsultationen vom Standpunkt eines Militärs und kommt zu dem Schluß: „Die Lage in Mitteleuropa ist so gespannt worden, daß die im Freundschafts- und Beistandsabkommen aufgeführten Voraussetzungen existieren ...

  • Friedensdemonstration in Rom

    Rom (ADN-Korr.). Für Frieden, Abrüstung und Ost-West-Verhandlungen zur Lösung des deutschen Problems demonstrierten am Donnerstagabend rund zehntausend Einwohner der italienischen Hauptstadt. Mit einem großen Fackelzug forderten die Demonstranten die Auflösung der ausländischen Militärstützpunkte, die Zügelung des westdeutschen Militarismus, die Einstellung aller Kernwaffenversuche sowie Frieden und Unabhängigkeit für Algerien ...

  • Maulhelden Mund gestopft

    Die Westmöchte haben bisher alle Entspannungsvorschläge der Sowjetunion abgelehnt. Um ihre eigene Sicherheit zu stärken und den Frieden zu schützen, hat sich die Sowjetunion deshalb gezwungen gesehen, die Kernwaffenversuche wiederaufzunehmen. Die Sowjetunion, der die letzte Aggression Ströme von Blut und zahllose Ruinen brachte, ergreift diesmal ihre Vorsichtsmaßnahmen ...

  • Healey fordert Verhandlungen

    Als außenpolitischer Sprecher der Labour Party verlangte Denis Healey die schnelle Aufnahme offizieller Verhandlungen über die Westberlinfrage. Er sprach sich für die Ausweitung der Verhandlungen auf das Problem der Sicherheit in Europa aus und befürwortete in diesem Zusammenhang eine Zone »kontrollierter Rüstung" In Europa ...

  • Premierminister Nehru in die USA abgereist

    Neu Delhi (ADN). Der indische Premierminister Nehm ist am Freitag von Neu Delhi in die USA abgeflogen. Nehru sagte bei seinem Abflug, er wolle in den USA mit Präsident Kennedy zusammentreffen, um Fragen von gemeinsamem Interesse für beide Länder sowie internationale Probleme zu erörtern. Der indische Regierungschef wird bei einem Zwischenaufenthalt in London mit dem britischen Premierminister Macmillan zusammenkommen ...

  • Neue«? Gerät für Pulkowo

    Leningrad (ADN). Ein riesiger Reflektor ist Im Astronomischen Observatorium der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften in Pulkowo bei Leningrad aufgebaut worden. Er ist für astrophysikalische Beobachtungen und spektrographische Arbeiten bestimmt. Das Gerät ist zum erstenmal in der modernen astronomischen Praxis mit einem metallischen Spiegel ausgerüstet, der Temperatureinflüssen 60mal besser standhält als ein gläserner Spiegel ...

  • Imperialisten sollten nachdenken

    Ganz eindeutig bereiten die Imperialisten einen neuen Aggressionsakt vor. Die Sowjetunion hat sich ernste Gedanken gemacht, wie sie die Welt vor einer solchen Katastrophe schützen kann. Man muß sehen, daß die sowjetischen Versuche nichts sind im Vergleich zur Katastrophe eines möglichen Krieges. Die Versuche wurden nicht unternommen, um einen Aggressionskrieg vorzubereiten ...

  • Guevara auf DDR-Ausstellung

    Havanna (ADN-Korr.). Der Industrieminister der Republik Kuba, Dr. Guevara, stattete der kurz vor der Eröffnung stehenden Industrieausstellung der DDR in Havanna einen Besuch ab. Sein besonderes Interesse galt dabei den landwirtschaftlichen Maschinen. Zuvor hatte der Direktor der Ausstellung, Hohlfeldt, auf einer Pressekonferenz die in- und ausländischen Journalisten über die Ziele der bedeutsamen Schau informiert ...

  • Schon an der Arbeit

    Nach dem Parteitag mit neuem Schwung zur Verwirklichung des Parteiprogramms / Von Werner Goldstein, Moskau

    || ie Worte des Genossen Chruschtschow: ** „An die Arbeit, für neue Siege des Kommunismus!" sind kaum verhallt, und schon finden in den Betrieben, an den Baustellen, in wissenschaftlichen Institutionen und auf dem Lande in Sowchosen und Kolchosen Versammlungen statt, die sich mit den Ergebnissen des XXII ...

  • Furchtbarer Wirbelsturm

    Belize (ADN). Infolge der furchtbaren Verwüstungen, die der Wirbelsturm „Hattie" anrichtete, wurde in Britisch- Honduras und dem benachbarten Guatemala der Notstand ausgerufen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden allein in Britisch-Honduras über 100 Menschen getötet und Zehntausende obdachlos gemacht ...

  • Tshombe gab Befehl — ein Belgier ermordete Patrice Lumumba

    Genf/London (ADN/ND). Ein belgischer Offizier hat auf Befehl der Regierung der abgespaltenen Provinz Katanga den ersten Ministerpräsidenten Kongos, Patrice Lumumba, ermordet. Zu dieser Feststellung ist jetzt die in der UNO im Februar dieses Jahres eingesetzte Untersuchungskommission gekommen. Der Mordbefehl wurde von Tsbombes Innenminister Munongo erteilt ...

  • Lissabons Studenten marschierten

    Lissabon (ADN). Rund 500 portugiesische Studenten demonstrierten durch die Straßen Lissabons und forderten in Sprechchören „freie Wahlen!" und „Amnestie für alle politischen Häftlinge!" Sie protestierten gleichzeitig gegen die Verhaftung zweier Kommilitonen nach der Trauerfeier für einen kürzlich verstorbenen Oppositionskandidaten ...

  • Eichmann-Komplice Brunner verhaftet?

    Tel Aviv (ADN). Der ehemalige SS- Hauptsturmführer und Mitarbeiter des faschistischen Massenmörders Adolf Eichmann, Aldis Brunner, sei in Damaskus verhaftet worden, meldete am Freitag die israelische Zeitung „Maariv". Die Verhaftung durch die syrischen Behörden ist dem Bericht zufolge bereits am 28. September erfolgt ...

  • Westen will vertuschen

    ...

  • DDR anerkennen!

    London (ND). Der konservative Lord Altrincham erklärte im „Guardian" unter anderem: „Gewisse Konzessionen werden von unserer Seite gemacht werden müssen, und ich bin noch immer der Meinung, daß Ostdeutschland anerkannt werden sollte__• UNO-Kommission stellt fest:

  • Revanchisten Paroli bieten

    Es sind die offenen Drohungen der alten Hitlerknechte, der Hitlerbeamten und der amerikanischen Reaktionäre mit Krieg um Westberlin und Revanchekrieg, die zu den Kernwaffenversuchen der Sowjetunion geführt haben. „Asch Schaab", Beirut:

  • Kekkonen zurückgekehrt

    Der finnische Staatspräsident Kekkonen ist am Freitag von seiner Amerikareise nach Helsinki zurückgekehrt. Er nahm unverzüglich Beratungen mit Regierungsmitgliedern im Zusammenhang mit der Note der Sowjetregierung an Finnland auf.

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  • Am Fuße des Riesen

    Fundament für den zweiten 140-Meter-Schornstein im Kraftwerk Klingenberg

    Der erste Riese von Klingenberg gehört seit einigen Wochen zur Silhouette der Hauptstadt. Meter um Meter wuchs er seit Anfang des Jahres bis zu seiner Gipfelhöhe von 140 Metern. In diesen Tagen wurde mit dem Bau des Fundaments für den Bruder des Riesen begonnen. Dieser zweite Schornstein hat ebenso wie der erste an seinem Fuße einen Durchmesser von 28,5 Metern und an der Spitze einen solchen von 7,5 Metern ...

  • Faschisten unter sich

    Er hoffe, daß es gelingen möge, „Europa vor einem Rückfall in die Barbarei längst entschwundener Epochen zu bewahren". Das erklärte einer der größten Physiker aller Zeiten, als die Hitlerfaschisten in Deutschland die Macht an sich gerissen hatten. Der Gelehrte kehrte Deutschland den Rücken und entging so der Gaskammer ...

  • WOHIN AM WOCHENENDE?

    Tanz: „Det is'ne Wolke", heißt eine Kultur- und Tanzveranstaltung heute, 19 Uhr, im Haus der Jungen Talente in - der Klosterstraße. Es spielt die Jürgen- Fromm-Combo, Eintritt 2,10 DM. Die zweite Runde des Wissensvergleiches zwischen sechs Berliner Berufsschulen unter dem Motto „Gefragt — gewagt — gewonnen" findet heute von 19 bis 24 Uhr im Kultursaal des Zentralen Klubs der Jugend und Sportler statt ...

  • Hubschrauber ersetzt Kran

    Erfolgreiche Transportflüge der Deutschen Lufthansa

    Einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen haben die von der Deutschen Lufthansa neuerdings durchgeführten Kranflüge mit Hubschraubern ergeben. Einzelheiten über diese in der DDR noch junge Methode des Transports schwerer Montageteile und anderer Bauelemente durch Flugzeuge teilten am Freitag Experten der Deutschen Lufthansa auf einer Pressekonferenz in Berlin mit ...

  • DIE SPIELE IN ROSTOCK

    SC Wismut - SC Einheit Berlin 7:2 Drittelergebnisse: 0-1, 3 • 0. 4:1. Die taktisch klug eingestellten Berliner leisteten dem SC Wismut lange erfolgreich Widerstand. Erst als ihre Kondition merklich nachließ, kam Karl-Marx-Stadt noch zu dem zahlenmäßig klaren Erfolg. Kurz nach Beginn des Schlußdrittels fielen innerhalb von drei Minuten drei Wismut-Tore ...

  • DIE SPIELE IN ERFURT

    SC Dynamo Berlin - Dynamo Rostock 3:5 Drittelergebnisse: 1:2, 2:1, 0:2. Der unerwartete Sieg der Rostocker gegen den Berliner Favoriten war in erster Linie der großartigen Abwehrleistung zu verdanken. Zwar glich Dynamo Berlin die 2 :0-Führung des Gegners nicht nur aus, sondern ging im zweiten Drittel sogar 3 :2 in Front ...

  • Berliner Fußball

    Ein schwerer Gang steht dem Spitzenreiter der I. DDR-Liga, Dynamo Hohenschönhausen, bevor. Wenn den Berlinern beim SC Motor Karl-Marx-Stadt ein Unentschieden gelingt, wäre dies bereits als Erfolg zu bewerten. Motor Köpenick trifft in der II. DDR- Liga (Staffel 1) auf den Tabellendritten, Turbine Neubrandenburg (Wendenschloßstraße) ...

  • Chemie Halle bei Dynamo zu Gast

    ASK Vorwärts muß auswärts gegen Motor Zwickau antreten

    Am 24. Spieltag der Fußballoberliga stehen die beiden Berliner Mannschaften Dynamo und ASK — mit je 27 :19 Punkten auf Platz drei und vier liegend — vor unterschiedlichen Aufgaben. Obwohl der SC Dynamo nach wie vor Besetzungsschwierigkeiten im Sturm hat, Klingbiel ist noch immer verletzt, könnte es gegen den SC Chemie Halle auf eigenem Platz zum Sieg reichen ...

  • Glanzvoller Hallenhandball-Auftakt

    Magdeburg erlebt Aufbau, Lok Südost, ASK, Dynamo

    Noch kommt es zu keinem vollen Programm, aber der Auftakt der Punktspielsaison im Hallenhandball hätte Magdeburg keinen besseren Höhepunkt bescheren können. Der SC Aufbau Magdeburg, Vizemeister Lok Südost Magdeburg, ASK Vorwärts und Dynamo Berlin treffen am Sonnabend ab 19 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr in der Hermann- Gieseler-Halle aufeinander ...

  • Manifestation der Freundschaft

    Zu einer Manifestation der deutschsowjetischen Freundschaft gestaltete sich am Freitag im Maxim Gorki Theater die Festveranstaltung des Zentralen Hauses der DSF zum 44. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Der Leiter der Abteilung Außenpolitik und Internationale Verbindungen beim Zentralkomitee, Peter Florin, würdigte den XXII ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Sonnabend, den i. November 1961: Bei starken, zum Teil stürmischen winden aus West bis Nordwest meist stark bewölkt und einzelne Schauer, in den Kammlagen der Mittelgebirge mit Schnee. Tagestemperaturen 6 bis 8 Grad, tiefste Nachttemperaturen 3 bis 5 Grad. Weitere Aussiebten für Sonntar, Montag «md Dienstar: Unbeständig mit zeitweiligen Niederschlägen ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Im Produktionsaufgebot verpflichteten sich die Brigaden des VEB Wasseraufbereitung Aschersleben, ein weiteres Druckhaltegefäß für die Heizstationen in der Stalinallee, das erst im II. Quartal 1962 geliefert werden sollte, bis zum 12. Dezember 1961 fertigzustellen. Wertvolle Sach- und Geldgewinne hält die Jubiläumslotterie des NAW Berlin bereit ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER: „Tosca", Beginn 19.30 Uhr, einige Karten erhältlich. KAMMERSPIELE: „Die Hose", Beginn 19.30 Uhr, einige Karten erhältlich. BERLINER ENSEMBLE: „Die Holländerbraut" (Gastspiel Deutsches Theater), Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich. THEATER DER FREUNDSCHAFT: „Das tapfere Schneiderlein", Beginn 15 Uhr, Karten erhältlich ...

  • Eishockey-Überraschung in Erfurt

    SC Dynamo Berlin unterlag Dynamo Rostock 3 :5

    Die erste große Überraschung gab es bei den Vorrundenspielen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft in Erfurt, wo der SC Dynamo Berlin der ehrgeizigen Mannschaft von Dynamo Rostock 3 :5 unterlag. Die übrigen Begegnungen in Erfurt und Rostock verliefen programmgemäß.

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  • Erinnerung Auszug aus der Chronik der Brigade „Zukunft"

    Und wieder ist es Sonnabend. Allmählich leeren sich die Garderoben, und die Menge strebt über den Hof dem Werkausgang zu. Scherzworte fliegen hin und her und werden mit hellem Mädchenlachen beantwortet. In dieser Menge geht auch unser Kurt — der „Trabanf'-Anwärter — In Gedanken ist er schon zu Hause ...

  • Wir kamen durch!

    f,EIn Lied! — .Morsche Knochen'", sagte der rechte Flügelmann mit einer leichten Kopfbewegung nach rückwärts zu seinem Hintermann. Der sagte es wieder seinem Hintermann, bis dieses abgehackte, nichtssagende „Morsche Knochen'' am Schluß der Kompanie angelangt war. „Lied durch!" — brüllte man von hinten ...

  • Arbeiterhand und Feder

    Literaturwettbewerb der Schreibenden Arbeiter Berlins 1961

    Im Literaturwettbewerb der Schreibenden Arbeiter Berlins mußte die Jury in diesem Jahr 114 eingesandte Arbeiten — Prosa. Lyrik, Dramatik sowie Brigadetagebücher und Chroniken - beurteilen. Mit Stolz können wir nach Beendigung dieser Arbeit feststellen: Alle Arbeiten sind im Thema, in der Gestaltung und ihrer Aussage parteilich ...

  • „Der Künstler unserer Tage muß kühn träumen

    „Der Entwurf des Programms der KPdSU zeigt überaus eindrucksvoll, mit großer Kraft und Tiefe die edlen moralischen Eigenschaften des Menschen der kommunistischen Epoche auf. Das inspiriert uns sowjetische Künstler zu schöpferischen Ideen und erfordert von uns einen besonderen Weitblick und menschliches Fingerspitzengefühl, um die Keime des ■ Neuen einzufangen und sie rechtzeitig zu unterstützen ...

  • Das Brandenburger Tor

    Macht auf das Tor steht auf Plaketten, doch, die Plaketten kosten Geld und dieses Geld bekommen Kreise,' die Zwietracht säen in der Welt. Macht auf das Tor?! Zu Arbeitsämtern?! Bald schickt man Euch nach dort hinein. Noch ist es Zeit, Ihr könnt Euch wehren. Ihr dürft jetzt nur nicht feige sein. Macht auf das Tor?! Zu den Kasernen?! Die Hitlers wollen Euer Blut! Totaler Krieg — Total Raketen! vergleicht die beiden Wörter gut ...

  • KENNST DU DAS AUCH?

    Du setzt an Dich die schärfste Kritik an. ob Du für die Partei der richt'ge Mann, und hast erkannt des Fortschritts steten Lauf und hebst den Kopf so stolz — kennst Du das auchJ Wenn Du bewiesen, daß die Aktivität Dein Leben formte und es vorwärtsgeht, wenn Deine Arbeit neue Werte schafft und wenn kein ...

  • Mein Zeitgenosse

    Durch die stürmischen irdischen Tage gehst voran, du, besungen in Sagen, weil der Höhen Bezwinger du bist, von dem Glück deines Volkes getragen, Du — Sowjetbürger, Mensch, Kommunist. Allen Menschen in Treue ergeben, unverbrüchlich der Wahrheit stets treu, hast du nie dich erniedrigt im Leben durch Gewinnsucht, durch Stolz, Prahlerei ...

  • Von Helga Lange

    Alt Berlin mit seinen Brücken, Seiner Gracht im Fischerkietz, Mein Berlin, mit all den Winkeln. Die der Krieg noch übrigließ. Sinnend steh' ich da im Schauen, Möven schwingen auf und schrei'n — Und dort lidgt der Dom — es dämmert — Es ist gut, zu Haus zu sein. mit einer Anerkennung ging die Autorin dieses Gedichts, ebenfalls Mitglied des Zirkels Schreibender Arbeiter Im Zentralen Haus der DSF, aus dem Wettbewerb hervor ...

  • FERNWEH

    Fernweh treibt mich durch die Straßen, Grübelnd, in Gedankenfron — Möchte gern mein Weltbild weiten — Paris, Moskau, London, Rom — ( Heimweh nähme ich in Kauf, Könnt' ich Städte, Länder sehen Und mit gleichgestimmten Menschen Einmal nur im Louvre stehen. Ja, es treibt mich durch die Straßen, Unzufrieden, mißgestimmt, Bis an der Gertraudenbrücke Mich Berlin gefangennimmt ...

Seite 8
  • Grünes Licht für große Literatur

    Aus der Diskussionsrede des sowjetischen Schriftstellers N. M. Gribatschow auf dem XXII. Parteitag der KPdSU

    Ein Schriftsteller sagte einmal, daß der Mensch schon von den Sternen träumte, als er gerade erst aufrecht zu gehen begann. Und in der Tat - als er gerade erst die primitive Hacke für die Arbeit auf der Erde erfunden hatte, schuf er auch schon die Legende vom Himmel; als er sich des Feuers bemächtigt ...

  • Die „Deubner Blätter"

    Deubner Blätter. Arbeitsmatenalien des Zirkels schreibender Arbeiter BKW „Erich Weinert", Deuben, Kreis Hohenmölsen. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 1961. 164 S., Ganzleinen, 4,80 DM. Ein Kollektiv, dessen beispielhafte Leistung in der Bewegung schreibender Arbeiter mit dem-, Preis für künstlerisches Volksschaffen ausgezeichnet wurde, legt hier Zeugnis seiner Arbeitsweise* und Resultate seiner Arbeit vor ...

  • Ein Erfahrungsschatz der Bewegung schreibender Arbeiter

    um Kohle" veröffentlichten Arbeiten. Dort sind das literarische Porträt eines hervorragenden Brigadiers, die kurze Reportage über die schöpferische Teilnahme der Werktätigen an der Rekonstruktion des Betriebes, das agitatorische Lied, das satirische Gedicht und die kleine, an die Kurzerzählung grenfcend«H3ki*3««£u finden, au»aöep£S?$s(?*8 handlungsniäßig; ida&, ...

  • .Viel Cjlück, Kür!! von jan KoPiowitz

    Da steht er am Feierabend in seinem kleinen Garten und schaut die Rabindranath-Tagore- Straße in Berlin-Grünau hinunter, der Senior der dort lebenden Schriftsteller und Dichter. Man muß sich ihn vorstellen — lang und schlank, über Gardemaß, obwohl er aus jedem Garderegiment wegen revolutionärer Gesinnung herausgeflogen wäre ...

  • Vom Arbeiterkorrespondenten zum' Schriftsteller

    Zum 70. Geburtstag von Karl Grünberg am 5. November / Von Günter Albrecht

    Der machtvolle Beginn der Bewegung „schreibender Arbeiter" in der Deutschen Demokratischen Republik fiel nicht zufällig zusammen mit der Neubewertung und historischen Einschätzung der Rolle der proletarisch-revolutionären Literatur der 20er Jahre als Fundament der sozialistischen deutschen Nationalliteratur ...

  • Das Bild für Deine Wohnung

    „Oktoberwind" bezeichnet der Leningrader Maler Michail Dewjatow (geb. 1928) dieses Bild, auf dem Lenin bei einem Spaziergang am Ufer der Newa dargestellt ist Kaum notwendig zu betonen, daß sich die Gedanken des jungen sowjetischen Malers bei der Idee zu diesem Werk und seiner Gestaltung mit den Tagen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution verknüpfen, und daß es ihm gelungen ist, auch den Betrachter in die Atmosphäre jener weltbewegenden historischen Tage hineinzuversetzen ...

  • Was wir jetzt dem Staate geben ...

    mancher noch murrt nach der Schicht: Diese Anstrengung gefällt mir nicht! Mehr schon sind es, die sich freuen, die von ihrem Werke, diesem neuen, viel verlangen. Jeder sah es: Fest ist das Gerüst des Staates. Schaffen wir ein dauerhaftes Blühen in gemeinsamem Bemühen! Zeiten sind, die fordern immer wieder: Schluß ihit jeder Sanftmut gegenüber Störenfrieden ...

Seite 9
  • Die zweite potentielle Energiequelle

    Genauso grandiose Perspektiven werden uns erschlossen, wenn wir es lernen werden, die Sonnenenergie mit einem Nutzungsgrad, der um das Mehrfache größer ist als bei der Umwandlung in den Pflanzen, in elektrische Energie umzuwandeln. Die Sonne sendet soviel Wärme auf die Erde, mit der es möglich wäre, alle zweieinhalb Minuten einen See wie den Sewansee zum Sieden zu bringen ...

  • Elektforiikünd Automatisierung

    Die Telemechanik, Elektronik und Automatisier rung der Produktionsprozesse gibt uns gewaltige Möglichkeiten, um die menschliche Arbeit einzusparen. Durch ihre Anwendung wird der Mensch seinen Arbeitstag in der Produktion auf, nehmen wir an, drei bis vier Stunden verkürzen und dadurch Freizeit für eine vielgestaltige schöpferische Tätigkeit, für die Erholung, den Sport und die Kunst haben ...

  • Perspektiven der Energieerzeugung

    Würde dem Menschen an jedem Punkt der Erde Elektroenergie in jeder beliebigen Menge zur Verfügung stehen, könnte der Wohlstand aller Mitglieder der Gesellschaft unbegrenzt erhöht werden. Heute kommt durchschnittlich auf einen Erdbewohner eine installierte Leistung von nur einem" Zehntel' Kilowatt. Bei einem solchen Stand der Energieversorgung ist die schwere körperliche Arbeit des Menschen nicht zu umgehen, besonders in den wirtschaftlich schwachentwickelten Ländern ...

  • 1 Liter Wasser = 160 kg Kohle

    Die bei thermonuklearen Prozessen ausgeschiedene Energie wird durch die Umwandlung leichter Kerne — im wesentlichen der Kerne von Deuterium (das schwere Isotop des Wasserstoffs) und Lithium — in die stabileren Heliumkerne gebildet. Möglich ist auch die Reaktion von reinem Deuterium, die schließlich dazu führt, daß man Kerne von gewöhnlichem Helium und schnelle Neutronen erhält ...

  • Das tägliche Brot wird reichlich sein

    Betrachten wir nun das Ernährungsproblem. Wir haben uns darüber mit Professor Netschiporowitsch unterhalten. Heute noch leiden viele Menschen — besonders in den kolonialen Ländern und in den wirtschaftlich unterdrückten Ländern — an Unterernährung, und es gibt Orte, wo der Hunger ein häufiger Gast ist ...

  • Gesteuerter Magmaausbruch

    Die weitgehende Anwendung der Elektrolyse und der Elektrothermie wird das Antlitz der modernen Metallurgie verändern. Aluminium wird eine größere Bedeutung erlangen als Eisen. Wahrscheinlich wird es gelingen, die in der Erdrinde am häufigsten vorkommenden Elemente weitgehend in die Nutzungssphäre der Materialien aufzunehmen ...

  • Wie können die Erträge gesteigert werden?

    Bekanntlich werden für die Photosynthese nur der sichtbare und ultraviolette Teil des Spektrums genutzt,^das heißt etwa die Hälfte der gesamten auf die Erde gelangenden Sonnenstrahlung. Theoretisch beträgt der nach der Größe der in den Erzeugnissen gespeicherten chemischen Energie gemessene Nutzwert 25 bis 30 Prozent der,in den Blättern absorbierten Sonnenstrahlung ...

  • Zwei Probleme der Gegenwart

    Welche wichtigen prinzipiellen Probleme der Wissenschaft unserer Tage stehen vor uns? Ein Problem fällt in das Gebiet der Physik. Es f ist die Aufstellung der Theorie von den Elementarteilchen und der Feldtheorie. Dies berührt wohl eines der wichtigsten Geheimnisse der Natur. Ich glaube, daß die Experimente ira Kosmos bei der Erforschung und Lösung dieser Frage eine äußerst wichtige Rolle spielen werden ...

  • „Magnetwände"

    Völlig andere, mit nichts zu vergleichende Möglichkeiten würden sich der Menschheit eröffnen, gelänge es, die gesteuerte thermonukleare Reaktion durchzuführen. Die Möglichkeit, derartige Reaktionen mit Hilfe der Atomexplosion hervorzurufen, wird durch die Existenz der Wasserstoffbombe bewiesen. Dagegen erschien die Herbeiführung einer kontinuierlichen thermonuklearen Reaktion anfänglich unmöglich ...

  • Der ganzen Menschheit Wissen undWohlstand (I)

    Ein humanistischer Gedanke liegt allen ehrlichen Menschen, unabhängig von ihren sozialen Anschauungen und Glaubensbekenntnissen, am Herzen. Sie alle wollen, daß der Mensch von schwerer körperlicher und von eintöniger, geistloser Arbeit befreit wird, daß er nicht Sklave von Naturgewalten, der Obdachlosigkeit und des Hungers ist ...

  • Der Natur ins Herz schauen

    Als Ausrüstung, mit deren Hilfe die Synthese der Eiweiße und Nukleinsäuren erfolgt, dienen die Moleküle der Nukleinsäuren selbst und als Material die Verdauungsprodukte bei den Tieren, die Produkte der Photosynthese, Stickstoffverbindungen sowie andere im Boden vorhandene Verbindungen bei den Pflanzen ...

Seite 10
  • Günter Waldenburger, Mechaniker im VEB Intron, Leipzig

    A/or elf Jahren, als Fünfzehnjähriger, habe ich in einem Privatbetrieb meine Mechanikerlehre begonnen.. Wenn damals jemand behauptet hätte, daß ich eines Tages zu jenen gehören werde, denen die Arbeit erstes Lebensbedürfnis sein wird, 'den hätte ich ganz bestimmt ausgelacht. Für midi war Arbeiten ein bitterer Zwang, so wie für meinen ...

  • WECHSELKURS 1:10

    Nie hatte ich mir träumen lassen, daß einmal soviel" gedruckter Dreck durch meine Hände geht. Da sind Landserserien, die glauben machen wollen, daß der faschistische Krieg kein Verbrechen war und eigentlich gewonnen worden wäre, wenn nicht__Da sind Comics mit bluttriefenden Gesichtern auf dem Titelblatt, da sind Mord- und Totschlagszenen — die geistige Kost der Frontstadt ...

  • Kraftvolle Angriffsführung

    Großmeister Spasski, der gern mit neuen Eröffnungszügen experimentiert, suchte auch in der folgenden. Partie auf ungewöhnlichem Wege zum Ziele zu kommen. Dr. Euwe, der große holländische Praktiker und Theoretiker, schreibt zu dem Partieaufbau- „Aus unseren Analysen ergibt sich, daü der Aufbau von Spasski als korrekt angesehen werden kann, aber das ist in der Praxis oft von untergeordneter Bedeutung, da der Angreifer nun einmal psychologisch immer im Vorteil ist ...

  • Stolz darauf, ein Genosse zu sein

    Diplomphysiker Norbert Tschernik, Karl-Ma rx-T In i versi tat.

    IVoch heute habe ich das Heulen, der Sirenen; das Krachen der Bomben im öfirj wenn icl) an meine frühe Kindheit zurückdenke. Die Kriegsereignisse und ihre Folgen haben mir schon als Kind den Krieg verhaßt gemacht. Erst später verstand ich, warum es Kriege gibt. Ich lernte auch, daß das Privateigentum an den Produktionsmitteln beseitigt werden müsse, damit der Friede bewahrt bleibt ...

  • Die Wodka-Wette

    Ihre Gedanken machen einen -Sprung zurück. Wo man sich heute auf gepflegtem Parkett dreht, war damals magere Dorf wiese. „In zwei Jahren tanzen wir hier auf Parkett", hatten wir bei der 'Grundsteinlegung erklärt. „Schafft ihr nie", hatte einer vom älteren Semester geantwortet und Vrettete gleich 100 Flaschen Wodka ...

  • Schwacher Herzschlag

    Vor ihnen wird sichtbar, was der FDJ-Sekretär vor Jahren sagte: „Das Leben auf dem Dorf wird genauso vielseitig werden wie in einer Stadt. Wir müssen nur dafür selbst sorgen." Der Klub, geistiges und kulturelles Zentrum der Jugend, ist ein Anfang dazu. Doch Herzstück des sozialistischen Dorfes ist die LPG — und dieses Herz schlägt in Velgast schwach ...

  • Eine verschworene Gemeinschaft

    Die FDJ in Velgast ist beim Bau ihres Jugendklubs eine feste Gemeinschaft geworden. Sie bewährte sich am 13. August. Mittags bliesen FDJler ihr Fanfarensignal, das traditionelle Zeichen zum außerordentlichen Treff. Fast 90 Mädchen und Jungen kamen sofort und sicherten ihr Dorf. Und am ersten Tage des Kampfaufgebotes meldeten sich die 18 Jungen zur Armee ...

  • Bert ist unzufrieden

    „Trinken wir auf unseren Klub", sagen die beiden Matrosen und der Soldat und stoßen mit Werner Heinig an. Bert Pinnow in der blauen Matrosenbluse allerdings ist mit seinen Freunden daheim nicht ganz zufrieden. „Wir, wir haben geschwitzt..Grundausbildung. Die ist hart. Aber jetzt, jetzt geht's auf die Boot£ ...

  • Das Herz des Dorfes

    Wie die Velgaster eine feste Kampfgemeinschaft wurden

    Selbst als Fremde in Velgast spüre ich es förmlich: Dieser junge blonde Mann da geht zum ersten Male in Uniform durch sein Dorf. Neu das Tuch, ungewohnt die Mütze, betont soldatisch die Haltung. Alle drei Schritte bleibt er stehen, schüttelt Hände, winkt einem jungen Mädchen, grüßt in ein Fenster. »Du bist ja dicker geworden ...

  • Die Kumpel und ihre Schauspieler

    Hans-Georg Schwill als Oberrabauke Mäcki in dem DEFA-Film „Das Rabaukenkabarett",, der nach den Erlebnissen der Agitationsgruppe „Die Grubenlichter" vom Schieferbergbau Lehesten im Thüringer Wald gestaltet wurde. Der Schauspieler Hans-Georg Schwill ging !m Kampfaufgebot der FDJ zur Volksarmee, und auch die echten „Rabauken" hörten den Ruf ...

  • Weißt du noch?

    Die Urlauber haben Glück. Am Wochenende feiert die LPG Erntefest, zu der sie vor sechs Wochen noch gehörten. Hell ist der Saal und groß. Die Wände pastellfarben getüncht, die Decke mit Flechtwerk modern gestaltet. Mädchen in wippenden Röcken und spitzen Schuhen. Die drei gehören zu den gefragten Tänzern ...

  • SCHACHAUFGARE

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kf7 Del, Tc6. Sg6, Bb4 (fünf Steine). Schwarz: Kd5, Lhl, Sa3, Sh5, Bb7, d7 (sechs Steine). Von N. Maximow aus „Wiener Schachztg. 1901".

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Heute mit Beilage KUNST UND LITERATUR und Funkprogramm Friedensvertrag wird abgeschlossen 200 Algerier Opfer der Ultras DDR-Gäste zum Großen Oktober Sozialistisches Lager weiter gefestigt Was wollen die Kommunisten? Was braucht Westdeutschland für eine Regierung Wortlaut der Rede Walter Ulbrichts Telegramm an N. S Chruschtschow , 44. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution Regierungsdelegation der DDR in Havanna eingetroffen FESTVERANSTALTUNG
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