17. Nov.

Ausgabe vom 21.03.1961

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  • Die Quittung

    Die rechten sozialdemokratischen Führer haben sich alle Mühe gegeben, die Adenauer-Partei rechts zu überholen. Erst in der vergangenen Woche haben ihr Spitzenkandidat für die Bundestagswahl Willy Brandt in den USA und Erler im Bundestag krampfhaft versucht, die CDU in antikommunistischer Hetze zu übertreffen ...

  • Erste Beratung auf Baustellen

    Dresden (ND). Sofort nach Veröffentlichung der ersten Dokumente des 12. Plenums fanden am Montag früh auf einigen Dresdner Baustellen des Wohnungsbaukombinates und der Bau-Union kurze Beratungen zu den Aufgaben des Bauwesens statt, die im Entwurf des Volkswirtschaftsplanes von Genossen Bruno Leuschner dargelegt wurden ...

  • 16. Sitzung der Volkskammer

    Berlin (ADN). Das Präsidium der Volkskammer hat beschlossen, die 16. Sitzung der Volkskammer zu Freitag, den 24. März, 10 Uhr, und Sonnabend, den 25. März, einzuberufen. Hauptpunkte der Tagesordnung sind der Beschluß Ober den Volkswirtschaftsplan 1961 und das Gesetz über den Staatshaushaltsplan 1961 ...

  • Planmäßig vorwärts

    Das Zentralkomitee hat auf seinem 12. Plenum eine gründliche Beratung über den Entwurf des Volkswirtschaftsplanes durchgeführt. Dies geschah später als üblich, denn durch die Störmaßnahmen der Bonner Militaristen gegen unsere Wirtschaft ergab sich die Notwendigkeit einer ausführlichen Abstimmung des ...

  • Alarmierende Wahlniederlage der SPD

    Quittung für den Verrat der rechten Führung / Beachtliche Erfolge der DWU und UWG

    Von unserem Bonner Korrespondenten Harri Citpuck Bonn. Über zehn Millionen westdeutscher Bürger in den Ländern Nordrhein- Westfalen und Niedersachsen, das sind rund 40 Prozent aller Wahlberechtiften der Bundesrepublik, wählten am Sonntag neue Gemeindeparlamente. Diese Wahlen brachten den rechten SPD-Führern der Gruppe Brandt ...

  • CDU . SPD CDU CDU SPD

    102 367 73 440 (58 275) (60 497) (41424) (28 336) (16 919) (98 733) (63 067) Da auch die.FDP als zweite bürgerliche Partei ihre Stimmen zum Teil wesentlich erhöhen konnte, dürfte somit die. SPD in vielen Städten durch CDU/FDP-Koalitionen aus den Rathausern verdrängt werden. Trotz großer Schwierigkeiten haben die Kandidaten zahlreicher unabhängiger Wählergemeinschaften, vor allem der DWU und der UWG, erfolgreich abge-? schnitten ...

  • Friedensvertrag unbedingt notwendig

    „Prawda" zur friedlichen Regelung der Deutschlandfrage

    Moskau (ADN). Die „Prawda" veröffentlichte am Montag einen längeren Artikel über die Notwendigkeit des Abschlusses eines Friedenvertrages mit Deutschland. Ein Friedensvertrag, heißt es darin, sei nicht nur möglich, sondern notwendig und werde abgeschlossen werden. Unter den gegenwärtigen internationalen ...

  • Volkswirtschaftsplan und Staatshaushaltsplan im Ministerrat

    Berlin. Das Presseamt beim Ministerpräsidenten teilt mit: Am Montag, dem 20. März 1961, berichtete der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission, Bruno Leuschner, vor dem Ministerrat über die Entwicklung der Volkswirtschaft im Jahre 1960 und begründete den Entwurf des Beschlusses zum Volkswirtschaftsplan 1961 ...

  • Höhere Arbeitsproduktivität ist die wichtigste Planaufgabe

    Dieser Erfolg ist .der sozialistischen Arbeitsgemeinschaft Stahlbau/Schweißerei zu verdanken. Eine solche Brennschneidemaschine sollte ursprünglich in Westdeutschland gekauft Werden. Die Arbeitsgemeinschaft beschloß, aus Materialreserven des VEB Kranbau das Gerät gemeinsam mit der Spezialfirma Bach in Apolda zu entwickeln ...

  • In den Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerken

    ist der Kampf um die Steigerung der Arbeitsproduktivität Hauptinhaft der Parteiarbeit. Parteisekretär Lothar Rödl aus dem Produktionsbereich 15 entwickelte eine Gruppenvorrichtung zur Bearbeitung von Buchsen mit verschiedener Länge auf einer Drehmaschine. Genosse Rödl berät mit dem Werkzeugmacher Rudi ...

  • Feierlichkeiten zur Beisetzung der Urne Heinrich Manns

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  • Planmäßig vorwärts

    gegeben, das Mißverhältnis zwischen der Steigerung der Arbeitsproduktivität und dem willkürlichen Anwachsen des Lohnes einzuschränken, das sich in der Vergangenheit in vielen Betrieben entwickelt hat Auf der Grundlage des wissenschaftlich-technischen Fortschritts kann die Leistung an die erreichte Höhe des Lohnes herangeführt werden ...

  • (Fortsetzung von Seite 1)

    A uf der Grundlage der Erfolge von 1959 ■"■ und 1960 schreiten wir 1961 sicher vorwärts und entwickeln die Herstellung von Produktionsmitteln und Konsumgütern in richtigen Proportionen, entsprechend den Beschlüssen des V. Parteitages. Die Industrieproduktion soll um 7,2 Prozent steigen. Stärker, um 9,1 Prozent, wachsen die Bauleistungen ...

  • K raff tos 'raus

    Einen unerhörten Vorfall registrierten am Sonnabend voriger Woche die Fernschreiber der Zeitungsredaktionen und Rundfunkstationen.. Aus Westberlin kam der Revandierufi „Oberschlesien ist deutsch." Einer der übelsten Revanchisten, Graf Kraffto von Metnitz, Anführer der faschistischen „Landsmannschaft ...

  • Leiten heißt helfen

    Ein schöner Frühlingsanfang, .werden manche Bauern "sagen. - Die- Wiesen, Bäume und Sträucher ;slnd bereits grün, und auf einmal schüttelt Frau Holle wieder ihre Betten. In den nächsten Tagen soll das Wetter weiterhin wechselhaft und kalt, bleiben. Erst gegen Wochenende werden die Temperaturen wieder ansteigen ...

  • In die Wüste mit den Atomkriegern!

    , Kampfbeschlüsse der,IG Metall sollen mit machtvollen Aktionen durchgesetzt werden

    Ingolstadt (ADN/ND). 153 bayrische Gewerkschaftsfunktionäre — Betriebsratsvorsitzende, Betriebsräte, Personalräte, Vertrauensleute! und DGB-Ortskartellvorsitzende — appellierten am Sonntag von einer Konferenz in Ingolstadt an alle im DGB zusammengeschlossenen» Gewerkschaften und deren Mitglieder, im Interesse der Erhaltung von Frieden und Freiheit mit machtvollen Aktionen ...

  • Es geht um Frieden und Humanität

    Berlin (ADN/WD). Das Komitee für die Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen hat sich anläßlich der Einweihungsfeierlichkeiten am 23. April 1961 mit einem Appell an alle Bürger der DDR gewandt. „Aus allen Ländern unseres Kontinents werden Menschen nach Sachsenhausen kommen, denen Friede und Humanität heilig sind", hqißt es in dem Appell ...

  • Brandt will Kriegskurs verschärfen

    Atomrüstungsplan MC 70 ist ihm noch nicht weitgehend genug

    Berlin (ND). „Ist er schon übergetreten?". Diese vielsagende Frage stellte ein westdeutscher Journalist am Montag kurz vor einer Pressekonferenz im CDU-Fraktions-Sitzüngssaal des Bundestages mit dem Westberliner Verwaltungschef und SPD-Kanzlerkandidaten Brandt, der am Montagvormittag von seinem Propagandabesuch ...

  • Alarmierende Wahlniederlage

    (Fortsetzung von Seite 1)

    ordneten ' im Stadtparlament vertreten sein wird.' In politischen Kreisen Westdeutschlands hat das Wahlergebnis zuungunsten der SPD große Beachtung gefunden. Man erklärt, selbst in Mitgliederkreisen der SPD des Ruhrgebietes, daß die rechten Führer damit die erste Quittung für ihre Kapitulation erhalten Ratten ...

  • Bonner Störmanöver stoßen auf Widerstand

    Düsseldorf (ND). Der Düsseldorfer ,-,Industriekurieri' schreibt unter der Schlagzeile „Die Leipziger Retourkutsche" u. a.: j,Die westdeutschen Eisen- und Stahlfirmen^ die zu den traditionellen Leipzig- Ausstellern gehören, waren keineswegs erfreut darüber^ daß sie aus ihrer angestammten Halle 2 in die Halle 3 übersiedeln mußten, um ihre bisherigen Standflächen der Konkurrenz aus dem westlichen Ausland zu überlassen ...

  • Feierlichkeiten zur Beisetzung der Urne Heinrich Manns

    (Fortsetzung von Seite 1) Die Urne Heinrich Manns wird am Freitag, dem 24. März, in Prag im Beisein der Töchter des Dichters, Frau Leonie Askenazy-Mann und ihres Gatten; einer deutschen Delegation übergeben* der angehören: Prof. Dr. Dr. Erich Correns, Präsident des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland; Prof ...

  • Unter Brücken schlafen?

    Bonn (ND-Korr.). Einen außerordentlich scharfen Protest gegen die neue Mietpreiserhöhungswelle, die am 1. April einsetzen soll, richtete der Vorsitzende des .westdeutschen Mieterbundes, Wilhelm Geißlreither, an die Adresse Bonns. Wenn es mit der „Freiheit" der Mieten so weitergehe, sagte Geißlreither, dann bekommen künftig nicht mehr die Bedürftigen " eine Wohnung, sondern die Meistbietenden ...

  • Zeichen ihrer Schwäche

    Bergneustadt (ADN/ND). Die Todesstrafe für politische Gegner des Bonner Staates hat der nordrhein-westfälische "' CDU-Kultusminister Werner Schütz verlangt. Auf einer Juristentagung in Bergneustadt erklärte er provokatorisch, es seJ „zu bedenken, ob gegen Hoch- und Landesverräter nicht wieder die Todesstrafe eingeführt werden sollte" ...

  • Wieder ein Angstprozefö

    Stuttgart (ADN/ND). Ein Geslnnungs-- prozeß gegen die beiden Dresdner Bürger Arno Max Fröhlich und Heinz Hugo Lindner begann am Montag vor der 7. Großen Strafkammer des Landgerichts Stuttgart. Die_ Anklage beschuldigt sie der „Geheimbündelei", des „staatsgefährdenden Nachrichtendienstes" und des „Verstoßes gegen das KPD-Verbotsurteil", weil sie sich im Auftrage ihref? Dresdner Kollegen um eine Verständigung mit westdeutschen Arbeitern bemüht haben ...

  • Ewald Munschke 60 Jahre

    Berlin (ND). Generalmajor der Nationalen Volksarmee Genosse Ewald Munschke wurde am 20. März 60 Jahre. In einem vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, unterzeichneten Schreiben übermittelte das Zentralkomitee dem Jubilar herzliche Glückwünsche. Genosse Munschke war bereits als junger Arbeiter aktiv in den Reihen des revolutionären Proletariats und kämpfte in Spanien in den Internationalen Brigaden ...

  • Glückwunsch für Arthur Grabowski

    Berlin :{ND)..'ßer Mitarbeiter-: im Zentralkomitee Arthur- Grabowski • wird heute 60. Jahre.- In einem vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter. Ulbricht, unterzeichneten Glückwunschschreiben wird hei-vorgehoben,.daß der Jubilar bereits seit seinem 18. Lebensjahr' die ganze Kraft für die Interessen der Arbeiterklasse einsetzte ...

  • SPD-Führung maßregelt

    ■' Neumünster (ADN). Weil er den Aufruf zu der am vergangenen Sonntag in Kiel abgehaltenen Großkundgebung gegen die atomare Aufrüstung unterschrieben hatte, wurde der zweite Distriktsvorsitzende der SPD Neumünster, Kurt Weber, vom Landesvorstand aus der Partei ausgeschlossen." Bezeichnenderweise war das vom CDU-Minister Lemke geleitete Innenministerium in Kiel über diese Maßregelung eher informiert als der Ausgeschlossene selbst ...

  • CDU spannt Klerus ein

    Bonn (ADN). Der Bundesvorstand der westdeutschen FDP hat gegen die Praxis der Adenauer-Partei protestiert, in den jetzt begonnenen Bundestagswahlkampf wieder die katholische Kirche für die Wahlpropaganda einzuspannen. So habe der Weihbischof von Münster sogar erklärt, FDP und SPD seien für einen Katholiken nicht wählbar ...

  • Zugunglück in Premnitz

    Brandenburg (ADN). Am Montagabend gegen 21.50 Uhr fuhr im Bahnhof Premnitz ein Güterzug auf einen dort haltenden Personenzug auf, wobei zwei Wagen des Personenzuges entgleästen. Drei Fahrgaste erlitten schwere und zehn leichte Verletzungen. Den Verletzten wurde sofort ärztliche Hilfe zuteiL Das Unglück, dessen genaue Ursachen noch ermittelt werden, ist vermutlich auf falsche Signalgebung zurückzuführen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen« Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretar; Horst 'Bltschkowski, JValter Florath, Dr. Rolf Gutermuthj WiUi Kohlen Karl-Ernst Reuter

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  • Planung und Organisation im Bauwesen verbessern

    in den ersten beiden Jahren des Siebenjahrplanes wurden von der. Werktätigen des Bauwesens beträchtliche Fortschritte bei der Industrialisierung des Bauens erzielt. 39 Prozent aller Wohnungen wurden 1960 in der Montagebauweise errichtet, und der Preis für die Wohnungseinheit wurde vor. 26 600 DM im Jahre 1958 auf 21 600 DM im Jahre 1960, also um 5000 DM ...

  • Bewährte Abrechnungsmethoden aus der Industrie werden übernommen

    Mit der Erhöhung der Qualität der Planung und Produktionsorganisation muß auch die Abrechnung der Bauproduktion in Ordnung gebracht werden. So geriet zum Beispiel selbst unser Beispielbetrieb, der VEB Volksbau Berlin, in große Schwierigkeiten mit der Abrechnung seiner staatlichen Auflage, weil er bei der Einführung der neuen Technik und der Durchführung der Planung nach Menge, Wert und Zeit die Kosten pro Wohnungseinheit auf 17 500 DM gesenkt hat ...

  • Was heißt auf neue Weise leiten?

    Das verlangt also von uns, wirklich auf neue Weise zu leiten. Was heißt das unter den Bedingungen der Landwirtschaft? Auf neue Weise leiten heißt nichts anderes, als die genossenschaftliche Produktion wissenschaftlich zu organisieren und aufs engste mit den Genossenschaftsbauern zusammenzuarbeiten. Der Maßstab für die Qualität unserer Leitungstätigkeit ist viel Fleisch, Milch, Eier ...

  • Kampf um höchste Marktproduktion

    Eine entscheidende Verantwortung für die Entfaltung der Initiative aller Genossenschaftsbauern liegt bei den Bezirksund Kreistagen und bei den Räten der Bezirke und Kreise. Gegenwärtig werden auch sie der sich immer mehr entfaltenden Bewegung der Genossenschaftsbauern zur Steigerung der Produktion und zur Erfüllung der Pläne der Marktproduktion noch nicht voll gerecht ...

  • An die Adresse des Maschinenbaus

    Genosse Leuschner hat-'natürlich völlig recht, wenn er sagt, daß die Staats- und Wirtschaftsleitungen des Bauwesens die Maschinen auf der Grundlage der neuen Standards höher auslasten müssen. Wir haben uns die Aufgabe gestellt und eine breite Bewegung zur maximalen Auslastung der vorhandenen Maschinen nach dem Beispiel des Maschinenmeisters Genossen Bruno Maschke organisiert, -mit dem Ziel, die maximale Auslastung im Zwei- und Dreischichtbetrieb zu erreichen ...

  • Wissenschaftlich-technischer Fortschritt in allen LPG

    In diesem Zusammenhang ergibt sich jedoch die Frage, wie die Volksvertretungen und die Kommissionen, die Räte der Kreise und ihr Apparat den LPG helfen, die Produktion zu organisieren und den wissenschaftlich-technischen Fortschritt durchzusetzen. Wenn wir eine höhere Qualität der Leitung erreichen wollen, dann müssen wir klar antworten: Leiten heißt, konkret den Genossenschaftsbäuerinnen und Genossenschaftsbauern zu helfen, die Produktion zu organisieren ...

  • Der Initiative der Bauern Rechnung tragen

    Wenn die Räte der Kreise dem Tempo der Entwicklung der Initiative der Genossenschaftsbauern in vollem Umfang Rechnung tragen wollen, ist es notwendig, ihre Arbeitsweise grundsätzlich zu verandern. Das ist besonders erforderlich, um jetzt nach erfolgter Plandiskussion den Kampf um die Erfüllung und Übererfüllung der Pläne der Marktproduktion zu organisieren ...

  • Die ortlichen Organe vom Kapazitätsausgleich entlasten

    Den Funktionären ^der örtlichen Organe muß die Möglichkeit gegeben werden, sich auf die sachkundige Planung und Durchführung der örtlichen Programme des Wohnungsbaues, des landwirtschaftlichen Bauens und der Reparaturen für die Bevölkerung zu konzentrieren. Die örtlichen Organe müssen weitgehend von den Aufgaben des Kapazitätsausgleichs, der doch vor allem durch die großen Iridustriebauvorhaben entsteht, entlastet werden ...

  • Zementwerkerwettbewerb Beispiel für gesamte Baustoffindustrie

    Alle unsere Beratungen mit den Arbeitern, Ingenieuren und Ökonomen dej Baustellen und Betriebe und mit 4M Staatsfunktionären der Bauämter in dei ZK-Schule zeigten, daß trotz der großer Schwierigkeiten, ja, bei bester Kenntnis dieser Schwierigkeiten, mit großem Optimismus an deren Überwindung herangegangen wird ...

  • Leitung der Landwirtschaft auf neue Art

    Durch die Vergenossenschaftlichung unserer Landwirtschaft und durch die wirtschaftlichen Erfolge im vergangenen Jahr haben wir gute Voraussetzungen für die Erfüllung der gestellten Aufgaben. Erforderlich ist, daß diese Voraussetzungen jetzt voll genutzt werden. Dabei ergibt sich die Frage: Wie sind die Organe der Leitung der Landwirtschaft darauf eingestellt? Tragen sie diesen großen sozial-ökonomischen und politischen Veränderungen und den größeren Aufgaben Rechnung? Bereits auf der 8 ...

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  • Die Grundaufgabe

    Die pnndlegende Aufgabe besteht darin, das Mißverhältnis zwischen der Steigerung der Arbeitsproduktivität und dem willkürlichen Anwachsen des Lohnes, wie es besonders in Zweieen des Maschinenbaus besteht, einzuschränken und die Arbeitsleistunt durch Steigerung der Arbeitsproduktivität weitgehend an den Lohn heranzuführen ...

  • Was wird die Mitrofanow-Methode bringen?

    Wenn die Partei die Aufgabe stellt, jetzt in großem Umfange zu standardisieren, zu mechanisieren und zu automatisieren, dann haben wir die Chance, in Verbindung mit allen diesen Maßnähmen auch das Lohnsystem in Ordnung zu bringen». Wenn j.wir jedoch nicht richtig arbeiten,, wenn-wir diese Möglichkeit nicht nutzen, dann werden die Disproportionen durch alle diese Maßnahmen sogar noch weiter verschärft ...

  • Der Wunsch des Facharbeiters

    Durch die hohe durchschnittliche Normerfüllung beträgt der Anteil des Tariflohnes am Effektivlohn nur noch 52 bis 56 Prozent. Der Tariflohn ist nicht mehr die entscheidende Grundlage des Lohnes und trägt ungenügend zur Qualifizierung der Arbeiter bei. Zwischen den Stundenlöhnern und Leistungslöhnern ist eine Kluft entstanden ...

  • Rascher und beweglicher auf Bedarfswünsche einstellen

    Gegenwärtig entstehen zahlreiche, aber durchaus vermeidbare Versorgungsschwierigkeiten dadurch, daß auf den Gebieten der Planung und Leitung in Organisations- und Strukturfragen der Wirtschaftsablauf zeitweise in schematischen Bahnen erstarrt ist und die konkrete Verantwortlichkeit auf den verschiedenen Gebieten der Konsumgüterproduktion, des Handels und bei den ortlichen Räten nicht klar abgegrenzt ist ...

  • Starkes Steigen der Geldeinkünfte

    So ist das durchschnittliche and monatliche Einkommen der Familien von Arbeitern und Angestellten von 590 DM im Jahre 1957 auf 758 DM im Jahre 1960 gestiegen, d. b... die Familieneinkommen haben sich Im Verlauf von drei Jahren um rund ein Drittel erhöht. Es Ist ganz selbstverständlich, daß diese erfreuliche ...

  • Geschlossenes Handelssystem aufbauen

    Notwendig ist auch eine Veränderung der bisherigen Methodik. Wir müssen ein in sieh geschlossenes und verzahntes System erreichen, das uns die Möglichkeit gibt, rechtzeitig vorausschauend Störungen zu erkennen und zu beheben., Man soll aber nicht glauben — und wir glauben das auch nicht —, daß allein mit der vorgeschlagenen Änderung in methodischer Hinsicht das Versorgungsproblem gelöst werden kann ...

  • Jugendweihe von GHG vergessen?

    Ähnliche Maßnahmen wie beim Einzelhandel sind auch auf dem Gebiete des Großhandels notwendig. Wir haben in allen Bezirken im letzten Jahr Großhandelsgesellschaften gegründet und haben gleichzeitig zentrale Warenkontore, die dem Ministerium " unterstehen, geschaffen. Die zentralen .-Warenkontore führen die Abstimmung mit den VVB und Kontoren der Industrie durch und organisieren den Einkauf der Großhandelsgesellschaften bei der Industrie ...

  • Vorschlag: Bezirksverwaltungen für HO

    Deshalb wird vorgeschlagen, probeweise in zwei Bezirken mit der Bildung von Bezirksverwaltungen der HO zu beginnen. Auch dieser Vorschlag ist im Grunde genommen nur eine Form der Weiterentwicklung unserer volksdemokratischen Ordnung auf einem bestimmten Gebiet. Bei der Begründung des Gesetzes vom Jahre 1958 hieß es: „Im Rahmen der Grundsätze der volksdemokratischen Macht verändern sich entsprechend den höheren Aufgaben gewisse Formen und Methoden der staatlichen Tätigkeit ...

  • Mehr Lagerraum notwendig

    Wir haben auch Störungen in der Versorgung, weil der Zustand der Lagerwirtschaft ungenügend ist. Das will, ich nur an einigen Zahlen beweisen. Bei uns stieg der Lagerraum von 1955 bis 1958 um rund 17 Prozent, der Umsatz aber um 41 Prozent. Im Siebenjahrplan ist vorgesehen, den Warenfonds um 55 Prozent zu steigern, aber der Zuwachs an der Lagerfläche beträgt noch nicht einmal 6 Prozent ...

  • Wie muß sich das Bild unseres Handels verändern?

    Die Fragen der Versorgung sind für die Politik unserer Partei und Regierung von großer Bedeutung. Die Bevölkerung mißt unsere wirtschaftlichen Erfolge vor allem am Versorgungsniveau, an der Vollkommenheit des Warenangebots. Es ist deshalb verständlich, daß dem heutigen Plenum des Zentralkomitees ein ...

  • Viele handeln für den Handel

    Viele Menschen sind gleichzeitig bereit, auch auf diesem Gebiet der Versorgung etwas zu tun, sich für eine bessere Versorgung einzusetzen. Dafür gibt es zahllose Beispiele aus dem NAW, Beispiele aus den Konsumgenossenschaften, aus der HO, Beispiele bei der Durchführung des Beschlusses für die kreisangehörigen Städte, auf den man auch im einzelnen nicht eingehen kann ...

  • Arbeitsproduktivität und Lohn 1961

    Ich möchte zur Entwicklung der Arbeitsproduktivität und der Löhne im Jahre 19*61" sprechen. Die Lage ist so, daß in der Entwicklung der Arbeitsproduktivität und des Lohnes in den letzten Jahren und insbesondere in der letzten Zeit ein ernsthaftes Mißverhältnis entstanden ist. 1960 stieg die Arbeitsproduktivität gegenüber 1959 auf 108,3 Prozent und der Durchschnittslohn dabei um 5,4 Prozent, während im Plan 3,7 Prozent festgelegt waren ...

  • Nicht Kampagne, sondern zielstrebige Arbeit

    Wir wollen 1961 zur planmäßigen Entwicklung der Arbeitsproduktivität und des Lohnes keine Kampagne, sondern eine zielstrebige politische Arbeit, und zwar überall, und nicht nur Beispiele und Paradepferde. Wir wollen weiter eine Ordnung über die Einhaltung der Bestimmungen und Gesetze, eine straffe Leitung und dabei die richtige Arbeit mit den werktätigen Menschen selbst ...

  • Freie Bahn dem Versandhandel und Bestellsystem

    Wir sind dafür, daß man die Bestimmungen ändert und daß in bestimmtem Umfang der Produktion und den Großhandelsgesellschaften das Recht eingeräumt wird, einige Verkäufsstellen zu unterhalten. Außer-der Entwicklung des Direktbezuges sollen Soezialbetriebe des Großhandels die Möglichkeit-erhalten, die Waren nach Katalogen an die Verkaufsstellen der Republik zu liefern ...

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  • Die Vorteile überwiegen

    Wir überlegen deshalb zur Zeit, ob es nicht zweckmäßig ist, diese Methode in ähnlicher Form bei der Materialnormung einzuführen. Die wichtigsten Unterschiede bei diesem Weg zur bisherigen Praxis sehen wir in folgenden Punkten: Die Arbeitsnorm der im Leistungslohn beschäftigten Arbeiter kann jetzt nach den Zeitnormativen analytisch rechnerisch ermittelt werden ...

  • Gemeinsam gegen „Spinneraugen"

    Jetzt sind wir dabei, diesen Wettbewerb auf den Trikotagensektor und die Textilbetriebe auszudehnen, die Dederongewebe herstellen. Es ist aber auch hot-> wendig, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß bei diesem Wettbewerb einige Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre die Aufgaben der Wirtschaftsleitungen übernommen haben ...

  • Vergleich mit dem Höchststand weckte neue Kräfte

    Das setzte aber voraus, den nach dem ■wissenschaftlich-technischen Höchststand zulässigen Arbeitsaufwand für alle Arbeiten zu ermitteln und die Vorgabezeit der Arbeiter dann nach diesen Werten zu kalkulieren. Uns lag ein auf Hinweis der Staatlichen Plankommission ausgearbeiteter Zeitnormativkatalog des Schiffbaus vor ...

  • Wettbewerb und Arbeitsschutz geSiören zusammen

    wendigkeit, sie zu verbessern. Dieses Problem spielt auch in der chemischen Industrie bei der richtigen Organisierung des Wettbewerbs eine große.Rolle. Oft werden die Ergebnisse angestrengter Wettbewerbsarbeit zunichte gemacht, weil keine richtigen sozialistischen Beziehungen ■zwischen den einzelnen Betrieben bestehen ...

  • Der unbefriedigende Faktor „Z"

    Der Ausweg aus dieser Lage wurde von vielen Genossen unseres Bezirkes auch zunächst In der Einführung des sogenannten Faktors „Z" gesehen. Das heißt, die technologisch notwendige Arbeitszeit für die Durchführung eines Arbeitsprozesses wurde berechnet und die Differenz zum bisherigen Durchschnittslohn als Zeitzuschlag gegeben ...

  • Genosse Rudi Höppner, Vorsitzender des .Zentralvorstandes der IG Chemie

    Ich möchte über einige Erfahrungen bei der Organisierung des sozialistischen Wettbewerbs sprechen. Wenn wir den Wettbewerb zielbewußt organisieren, sind wir in der Lage, große Reserven zur raschen Steigerung der Arbeitsprodukt tivität zu erschließen. Wenn wir dabei gleichzeitig das Prinzip der materiellen ...

  • Sozialistische Gemeinschaftsarbeit — volle Netze

    Wir wiesen in dem Material nach, daß die Selbstkosten unserer Flotte pro Einsatztag bedeutend über dem Internationalen Niveau Hegen. Während in der 10 000-Tonnen-Klasse die internationalen Kosten bei 5300 DM pro Einsatztag liegen, benötigt die Deutsche Seereederei 17 200 DM pro Einsatztag. Vor allem kritisierten wir den ungenügenden Mechanisierungsgrad an Bord ...

  • Hexa-Abteilung gibt allen Beispiel

    Wir sind dazu übergegangen, die gewählten Mitglieder unseres Zentralvorstandes aus den Betrieben so anzuleiten, daß sie in ihrem Betrieb in der Gewerkschaftsgruppe oder Brigade die Durchführung der gewerkschaftlichen.. Beschlüsse praktisch organisieren. Dabei helfen die Mitarbeiter unseres Zentralvorstandes diesen Kollegen in operativen Einsätzen ...

  • Alte Normen hemmen neue Technik"

    Welche Probleme traten besonders auf? — In den Werften unseres Bezirkes gibt es eine hohe durchschnittliche Normerfüllung, die vielfach dadurch erreicht wird, daß bei dem hohen Anteil der manuellen Arbeit — zur Zeit arbeiten im Schiffbau nur 18,6 Prozent der Beschäftigten an Maschinen und Anlagen — die zumutbare Arbeitsleistung nicht technisch begründet und zuverlässig berechnet werden kann ...

  • Alle Kräfte auf die Schwerpunkte

    Bei der Einführung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts machte sich außerdem äußerst nachteilig bemerkbar, daß die Kräfte noch zersplittert werden, die Mittel nicht zielstrebig auf die Lösung der komplexen Mechanisierung konzentriert sind und bei der Anwendung der modernen Technologie eine Reihe arbeitsökonomische Probleme hemmen ...

  • Sozialistische Beziehungen entwickeln sich

    Was sagen die Kollegen heute über diese Form des sozialistischen Wettbewerbs? Eine Kollegin sagt: Früher sahen wir nur unseren eigenen Betrieb, und die Beziehungen zu den anderen Werken und zum Handel waren Sache der Verwaltung. Heute aber kennen wir die Sorgen der Kollegen in Leuna, auch die Kritiken der Textilarbeiterinnen, und selbst die Forderungen des Handels sind uns bekannt ...

  • Auch Weltniveau im Arbeitsschutz planen

    Ich komme damit aber zu einer Frage, die nach unserer Auffassung von prinzipieller Bedeutung für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist, angefangen bei der Planung, oder genauer gesagt, bei der Staatlichen Plankommission. In vielen Betrieben haben wir hinsichtlich der Be- und Entlüftung ein schlechtes Erbe des IG-Farben-Konzerns in der Chemie übernommen ...

  • So kommen Löhn und Leistung überein

    Das 12. Plenum unseres Zentralkomitees wurde in unserem Bezirk in vielen Versammlungen vorbereitet, in deren Mittelpunkt die'Parteiorganisationen die Aufgabe stellten, 1961 eine schnelle Erhöhung des wissenschaftlichtechnischen Niveaus zu erreichen. Das Büro der Bezirksleitung hat sich nach den Hinweisen ...

  • Dederon-Qualitätsbewegung über mehrere Industriezweige

    Genosse Leuschner sprach hier über die Bedeutung der Kooperation in unserer sozialistischen Industrie und von der Not-

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  • Vielseitige Bildung

    „Dos Bewußtsein und die Beziehungen der ~ Menschen wirklich sozialistisch zu gestalten", ist wohl die wichtigste Aufgabe, die uns mit der Staatsratserklärung- gewiesen ist. Dazu gehört, in unserer Republik ein geistiges Leben zu führen und zu pflegen, das von den neuen Problemen, die mit dem Aufbau des Sozialismus herangewachsen sind, durchdrungen ist und den unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen der verschiedenen Schichten der Bevölkerung gerecht wird ...

  • Er schwieg und überlegte

    Liebes „ND"! Ich möchte dir meine Meinung zu deiner heutigen Frage „Muß es im Sozialismus Egoisten geben?" schreiben. Gerade, weil ich mich selbst vor einigen Monaten sehr mit diesem Problem auseinandergesetzt habe. Ich bin Kommunistin, mein Freund liegt noch etwas auf dem Bauch. Ja, er erkennt an, daß der Sozialismus geschichtlich notwendig ist und genausowenig aufzuhalten ist, wie es jemandem gelingen würde, einen Stein nach oben fallen zu lassen ...

  • Selbstloser Einsatz

    Held unserer Tage kann sein, wer einer Tat fähig ist. die von ihm den selbstlosen Einsatz seiner Person fordert und die in ihrer positiven Wirkung die revolutionäre Entwicklung der Gesellschaft beeinflußt. Der „Held" muß also über Voraussetzungen verfügen, die ihn befähigen, das Wesen der Situation nicht nur zu erfassen, sondern sie in Richtung des gesellschaftlichen Portschritts maßgebend, beispielhaft, selbst unter Gefahr und Einsatz des Lebens, zu verändern ...

  • Triebfeder für Millionen

    Die Wissenschaft hilft uns, das Jahrhundert und uns selbst zu erkennen. Eine andere Methode der Erkenntnis stellen echte künstlerische Abbilder dar, durch die wir die Wahrheiten des Lebens verstehen lernen, die uns helfen, Gut und Böse zu unterscheiden, auf die Seite des Guten zu treten und hier zu kämpfen ...

  • Sozialistische Moral

    Den Helden unserer Tage, auf den es uns in dieser Diskussion ankommt, zeichnen Vorzüge aus. die aus der sozialistischen Moral geboren sind und dessen Taten unseren sozialistischen Weg weithin erhellen. Die gesellschaftliche Wirkung der Heldentat ist ein wichtiges Kriterium in unserer Fragestellung. Wir trennen die Arbeit nicht vom Leben ...

  • „... erfaßte mich maßlose Wut'

    Wer soll uns denn diese schwere erzieherische Aufgabe abnehmen, dachten die Kollegen. Dann beschlossen sie, dem jungen Menschen zu helfen. Er muß lernen — die 8. Klasse nachholen. Er muß so werden wie wir. Ein tüchtiger Arbeiter. Der FDJ-Sekretär übernahm die Patenschaft und die Brigade versprach zu helfen ...

  • Hemmschuhe ausziehen

    Meine Meinung zur aufgeworfenen Frage ist: Egoisten braucht es im Sozialismus nicht zu geben, ja in der Zukunft darf es einfach keine mehr geben. Vor der sozialistischen Umgestaltung in der Landwirtschaft hat es viele „Ich"- Menschen gegeben und sie sind auch noch reichlich da. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit sind sie sogar in leitenden Funktionen zu finden ...

  • Kein Heldenprivileg

    Worin unterscheidet sich der Held vom sogenannten „normalen" Menschen? Das ist eine der Kernfragen. Einen Helden unter lauter Helden zu zeigen, wäre kein Heldenstück. Held sein oder Held werden ist kein Privileg. Welchen Maßstab gibt es aber, um eine Tat zur Heldentat zu erklären? Die Suche nach dem Ausmaß des realistischen (nicht fiktiven!) Bildes der Helden und ihrer Taten stellt weitere Fragen ...

  • Im Zentrum unseres Lebens

    Unser Held braucht keine Requisiten. Sein individuelles Antlitz wird verschönt durch die Reife seines Verstandes, die Aufrichtigkeit seines Herzens, die Entschlossenheit seiner Handlung. Dieser Heid steht im Zentrum unseres Lebens. Er kann kein Außenseiter sein, der das Monströse. Abwegige und Extravagante ...

  • Wir bedürfen der Helden

    Eine Arbeiterbrigade beriet über Probleme der Filmkunst / Von Fritz D ä b r i t z

    Es ist uns Menschen natürlich, glaube ich, eingestanden oder nicht, Vorbildern nachzustreben, uns an Heldengestalten zu orientieren, mit dem Idealtyp eines Menschen zumindest zu sympathisieren und ihm durch einen Prozeß der Selbsterziehung möglichst ähnlich zu werden. Ist das romantisch? Ich finde, ohne diese Romantik wären wir arm, fehlte uns eine wichtige Triebfeder ...

  • Von Würzen bis Suhl

    Die Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse bemüht sich um eine vielseitige und differenzierte Aufklärungsarbeit. In Würzen gibt es. interessante Vortragsreihen für Handwerker und Einzelhändler; in Potsdam wird in einigen Wohngebieten in Zusammenarbeit mit der Nationalen Front regelmäßig ...

  • Harmonielehre

    An der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber" sollen kürzlich einige Funktionäre die Einladung zu einer Aussprache über die Staatsratierklärung mit dem Nachsatz versehen haben, wer nicht dazu erscheine, müsse mit Stipendienentzug rechnen. Später stellte sich heraus, daß die solcherart „nachdrücklich" Argumentierenden die Erklärung des Staatsrates natürlich selbst noch nicht gelesen hatten ...

  • Er steht am Bug

    Aus der künstlerischen Gestaltung der Heldentat müssen neue Impulse wachsen, neue Einsichten und Verhaltensweisheiten müssen ausgelöst werden, die ähnliche, gleichwertige oder gar noch wirksamere Taten hervorrufen. Der Held schreitet immer vorwärts oder löste, bei etwaiger Vernichtung seiner Existenz, ein solches Vorwärtsschreiten aus ...

  • Kybernetik und Biologie

    über Kybernetik und Biologie diskutierten am 15. März in der Professorenmensa der Humboldt-Universität Professoren, Dozenten, Assistenten und Aspiranten verschiedener Fachgebiete auf einem von der Abteilung Philosophische Probleme der modernen Naturwissenschaft des Philosophischen Instituts veranstalteten Kolloquium ...

  • Geistig bescheiden

    Eine Umfrage ergab, daß die unter westdeutschen Studenten verbreitetste Monatszeitschrift das geistig anspruchslose amerikanische Magazin „Das Beste aus Readers Digest" ist. 35 Prozent der Studenten genügt dieses Heft. Ihre politischen „Informationen" entnehmen 44 Prozent der westdeutschen Studenten dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" 24 Prozent der Studenten sehen ihre kulturellen Bedürfnisse durch die Rundfunkillustrierte „Hör zu" befriedigt, die oft als die neue „Gartenlaube" bezeichnet wird ...

  • Themen-Vielfalt

    Von den 205 409 Vorträgen der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse im Jahre I960 beschäftigten sich 38 912 mit Agrarwissenschaft. 8813 mit Biologie. 11 591 mit Geographie und 13 751 mit Medizin. 17 408 Vorträge behandelten internationale Probleme, 6396 mal wurde zu pädagogischen Fragen gesprochen ...

  • Totschlag in Hessen

    Herr Sander hat doch recht. Aber nur in Westdeutschland. Dort ist einer des anderen Feind. Die Geldgier ist daran schuld. Ein Beweis: Als ich vor einem Jahr aus Hessen in die DDR kam, weil ich nicht zur Bundeswehr wollte, hatte gerade ein älterer Arbeiter einen jungen erschlagen. Sie waren beim Akkord in Streit geraten ...

  • Lernende Millionen

    In den Jahren 1955 bis 1960 wurden von Mitarbeitern der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse 842 641 populärwissenschaftliche Vorträge gehalten. Bei den Veranstaltungen der Gesellschaft wurden in dieser Zeit über 36 Millionen Besucher eezählt. Auf das Jahr 1960 entfielen 205 409 Vorträge mit 8 060 841 Besuchern ...

  • Universitätswoche

    Die diesjährige Greizer Universitatswoche, die vom Deutschen Kulturbund veranstaltet wird und bis zum 29. März läuft, behandelt solche Fragen wie „Die Geschichte der bürgerlichen Parteien in Deutschland von 1871 bis 1914", „Zur Geschichte der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden". „Pädagogische Psychologie", „Jugend zwischen 12 und 13", „Eheprobleme unserer Zeit" sowie „Probleme der Raumfahrt heute und morgen" ...

  • Muß es im Sozialismus Egoisten gebeü?

    „ND"-Leser sagen ihre Meinung zur Wolfsmoral des Herrn Sander / Wie der Sozialismus zur Gemeinsamkeit führt

    Mit der Behauptung eines westdeutschen Literaten, der Mensch sei stets ein wolfsähnlicher Egoist und deshalb könne es keine menschenwürdige sozialistische und komm±inistische Ordnung geben, hatten wir uns am 11. März auf dieser Seite auseinandergesetzt. Wir baten unsere Leser, ihre Meinung und Erfahrungen zu diesem Grundproblem zu schreiben ...

  • Kinder überlastet?

    Zur Frage „Werden im Unterricht zu hohe Anforderungen an unsere Kinder gestellt?" wurde von den Sektionen Medizin und Pädagogik der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse in Görlitz kürzlich eine Aussprache zwischen Eltern, Ärzten und Lehrern herbeigeführt. Es entwickelte sich eine lebhafte Auseinandersetzung, die zahlreiche Anregungen gab ...

  • Ehe im Sozialismus

    Großen Anklang bei den Mitgliedern der Brigade „Flora" im VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg fanden Vorträge und Aussprachen über „Ehe und Familie hn Sozialismus" und „Warum ist eine richtige Kunstauffassung für den Arbeiter notwendig?**. Die Vorträge waren von der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse veranstaltet worden ...

  • Ärztliches Ethos

    Eine Vorlesungsreihe zu Problemen des ärztlichen Ethos in der sozialistischen Gesellschaft begann mit dem Frühjahrssemester an der Medizinischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig. Die Vorlesungen, die wöchentlich einmal stattfinden, bereiten Mediziner und Philosophen an der Karl-Marx-Universität gemeinsam vor ...

  • Irakische Studenten

    Der Verband der in der DDR studierenden irakischen Studenten veranstaltete am 18. März in der Hauptstadt der DDR einen Festball, der in einer Atmosphäre herzlicher Freundschaft zwischen den Gastgebern und ihren deutschen Gästen verlief. (ND)

Seite 7
  • Antwort Auf Leserfragen

    21. März 1961 / ND / Nr. 80, Seite 7 B Streiks in aller Welt Tokio (ADN). 36 000 Taxifahrer, die Mitglieder der japanischen Nationalen Föderation der Automobiltransportarbeiter-Gewerkschaften sind, streikten am Sonntag in ganz Japan für höhere Löhne und eine kürzere Arbeitszeit. Santiago (ADN). In Chile traten 20 000 Bergarbeiter in einen Sympathiestreik für die Hafenarbeiter ...

  • Klare Entscheidung in Chile

    rYie Linken in Chile haben einen alar- *-' mierendeji Sieg errungen", grollt die „New York Times", nachdem am ersten Sonntag dieses Monats die Parlamentswahleh in dem südamerikanischen Staat durchgeführt wurden. „Man kann verstehen", fuhr die Zeitung fort, „daß die Roten in den Straßen von Santiago am Sonntagabend getanzt haben ...

  • Die letzte Runde Van Gerhard • o, Genf

    Im Genfer Palast der Nationen Ist alles für die Dreimächtekonfererte zur Einstelr lung der Kernwaffenversuche vorbereitet, die am heutigen Dienstag wiedereröffnet wird. Die Delegationsleiter der drei Teilnehmerstaaten sind! Für die Sowjetunion Botschafter Semjon Zaraplcin, für die USA der von Präsident Kennedy neuernannte Chefdelegierte Arthur H ...

  • Verwoerd sucht Anschluß an Bonn

    Zusammenarbeit von südafrikanischen Rassenhetzern und westdeutschen Neofaschisten

    Jjondon/Paris/Johannesburg (ADN/ND). Die große britische Sonntagszeitung „The Feople" kündigte in ihrer jüngsten Ausgabe an, daß der Premier der südafrikanischen Union, Verwoerd, bald versuchen werde, die Beziehungen zu Bonn zu verstärken und westdeutsche Kapitalien nach Südafrika zu lenken. Auf diese Art werde Bonn auch in Zentralund Ostafrika Fuß zu fassen suchen ...

  • 624 Mrd. Zloty investiert

    624 Milliarden Zloty, um 53,2 Prozent mehr als bei seinem Vorläufer, sieht der neue langfristige Plan für Investitionen vor. Um mehr als die Hälfte (52 Prozent) wird bis 1965 die Industrieproduktion erhöht werden, während für die Landwirtschaft diesmal ein Anstieg von 22 Prozent vorgesehen ist. Die Betriebe werden um 23 Prozent mehr Konsumgüter auf den Markt bringen, die Bauleute 2,75 Millionen- neue Wohnräume, davon 950 000 in den Dorfern, ...

  • Anerkennung für DDR-Pavillon

    Unsere landwirtschaftlichen Erfahrungen in Kairo vermittelt

    Kairo (ADN-Korr.). Die Direktion des DDR-Pavillons auf der Internationalen Landwirtschaftsausstellung In Kairo veranstaltete am Sonntag für Journalisten der VAR und der über 20 Teilnehmerländer eine Pressekonferenz. Im Kuppelsaal des Pavillons erklärte Nationalpreisträger Professor Dr. Baumgarteri, die DDR wolle mit' ihrer Ausstellung die erfolgreiche Entwicklung Ihrer Landwirtsdiaft nach dem zweiten Weltkrieg veranschaulichen und den Ausbau der Handelsbeziehungen mit der VAR fördern ...

  • Gestern,— heute — morgen

    Vergleicht man die Entwicklung Volkspolens, in< ökonomischer Hinsicht einst ein rückständiges, später vom Faschismus ausgeplündertes und verwüstetes Land, mit den Vorkriegs jähren, so wird sein wirtschaftlicher Höhenflug recht anschaulich. 1937 betrug seine Pro-Kopf-Produktion knapp 80 Prozent des Weltdurchschnitts und machte nur etwa 23 Prozent der damaligen Pro-Kopf-Produktion Deutschlands, Frankreichs oder Englands aus ...

  • Großer Sprung im Energiewesen

    Im Verlaufe des neuen Fünfjahrplanes wird der Bau einer ganzen Reihe von Kraftwerken vollendet, wodurch das Land in der Energieerzeugung einen gewaltigen Sprung nach vorn machen wird. So wird das Energiekombinat in Turow, ein Beispiel der ökonomischen Zusammenarbeit DDR—Volkspolen, nach seiner völligen Inbetriebnahme mit einer Kapazität von 1400 MW eine gewichtige Rolle spielen ...

  • Vollmechanisierte Mustergemeinden

    In der Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung liegt das Schwergewicht nach wie vor auf den Staatsgütern, die im Vorjahr auf ihrer gesamten Nutzfläche (mehr als 12 Prozent im Lande) ausnahmslos rentabel wirtschafteten, ferner auf den LPG und den landwirtschaftlichen Zirkeln, bei denen genossenschaftliches Eigentum und Anteil der kollektiven Arbeit zunehmen werden ...

  • Polens Kurs im neuen Fünfjahrplan

    Industrieproduktion steigt um 52 Prozent Von unserem Warschauer Korrespondenten Karl Krahn

    Polen hatte sich für den Start des neuen Fünfjahrplanes, den der Sejm kürzlich beschlossen hat, eine günstige Ausgangsposition geschaffen: Der letzte Plan endete in der Industrieproduktion mit einer globalen Steigerung um 58,8 Prozent, um 6,7 Prozent höher als vorgesehen, wobei die größte Wachstumsrate mit 10,9 Prozent das Jahr 1960 erbrachte ...

  • Peinliche Fragen für Macmillan

    London (ND). Die konservative Unterhausabgeordnete Irene Ward hat angekündigt, daß sie im Parlament an die britische Regierung die Anfrage richten wird, wann diese die Ausgabe von Reisedokumenten an Bürger der DDR erhöhen und beschleunigen wird, um den Ost- West-Handel zu fördern. Außerdem will die Abgeordnete ...

  • Kämpfe bei Vientiane

    .Alarmstimmung unter den Putschisten in Laos

    Vientiane (ADN). Bei der Putschistenclique in der laotischen Hauptstadt Vien- ^tiane herrscht Alarmstimmung, nachdem dort Öerichte über Kämpfe im Vorfeld der Stadt eingetroffen sind. Einheiten der patriotischen Truppen haben die Verbindungsstraße zwischen Vientiane und Phon Kong abgeschnitten und die Ortschaft Na-Kha besetzt ...

  • Es hängt jetzt von USA ab

    Genf (ADN-Korr.). „Ich bin optimistisch, aber alles hängt jetzt von den konkreten Schritten ab, die die USA auf der Dreimächtekonferenz zur Einstellung der Kernwaffenversuche unternehmen werden", erklärte Botschafter Semjon Z a r a p k i n , Leiter der sowjetischen Delegation, am Montagmittag bei seiner Ankunft in Genf ...

  • Streiks in aller Welt

    Tokio (ADN). 36 000 Taxifahrer, die Mitglieder der japanischen Nationalen Föderation der Automobiltransportarbeiter-Gewerkschaften sind, streikten am Sonntag in ganz Japan für höhere Löhne und eine kürzere Arbeitszeit. Santiago (ADN). In Chile traten 20 000 Bergarbeiter in einen Sympathiestreik für die Hafenarbeiter ...

  • Mißbrauch der UNO verurteilt

    Conakry (ADN). Der guinesische Präsident Sekou Tourö hat sich am Montag in Conakry scharf gegen den Mißbrauch der UNO durch die Imperialisten gewandt und sich für eine Zusammenarbeit der antikolonialen und antiimperialistischen Kräfte in der Welt eingesetzt. Die UNO habe nicht nur das Vertrauen der Völker ...

  • Deutsch-Afrikanische Gesellschaft begrüßt

    Accra (ADN-Korr.). Die Zeitung der ghanesischen Regierungspartei „Evening News" berichtet ausführlich über die Gründung der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft in Berlin. Sie hebt besonders hervor, daß sich die ; Gesellschaft zum Ziel setzte, die afrikanischen Völker in ihrem Kampf gegen Kolonialismus und Neokolonialismus zu unterstützen ...

  • Akmolinsk heißt jetzt Zelinograd

    Alma-Ata (ADN). Die Stadt Akmolinsk Ist am Montag durch Erlaß \ des Präsidiums des Obersten Sowjets Kasachstans in Zelinograd umbenannt worden. Der Name Zelinograd — zu deutsch „Neulandstadt" — entspreche am besten der Bedeutung dieses im Zentrum des Gebietes der Neulandgewinnung gelegenen Ortes, hatte Nikita Chruschtschow am 14 ...

  • „USA-Intervention einstellen

    Das Zentralkomitee der Patriotischen Front von Laos hat die USA und Thailand aufgefordert, . unverzüglich alle aggressiven Handlungen gegen Laos einzustellen. In einer am Montag vom Rundfunksender „Stimme der Pathet Lao" verbreiteten Erklärung wird festgestellt, daß die USA-Imperialisten seit der Amtsübernahme Kennedys ihre bewaffnete Intervention in Laos verstärkt und zahlreiche Intrigen eingeleitet haben, um den Volkswiderstand gegen die Verräterclique Nosavan zu brechen ...

  • Verhaftungswelle in ganz Südafrika

    Auf Anordnung der Verwoerd-Behörden hat am frühen Montagmorgen in der ganzen Südafrikanischen Union schlagartig eine neue Verhaftungswelle eingesetzt, von der politische Führer der afrikanischen Bevölkerungsmehrheit betroffen wurden. Gegenüber Vertretern der südafrikanischen Pressevereinigung behauptete der verantwortliche Offizier des Hauptquartiers der „Sicherheitskräfte" in Johannesburg, die Zahl der Verhafteten sei noch nicht bekannt ...

  • Freundschaitsliga Ceylon-DDR

    Colombo (ADN). Auf einem Treffen von Vertretern der ceylonesischen Öffentlichkeit ist In Colombo eine Freundschaftsliga Ceylon-DDR gegründet worden. Ziel der Organisation ist die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Völkern beider Staaten auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet ...

  • Kongodebatte vertagt

    New York (ADN). Zum Zeichen der Anteilnahme mit der kubanischen Regierung und der Familie des verstorbenen kubanischen UNO-Delegierten Dr. Bisbe hat die UNO-Vollversammlung am Montag keine Sitzung abgehalten. Auf der Tagesordnung stand die Kongofrage. Die nächste Sitzung findet am Dienstag statt.

Seite 8
  • Botwinnik vor dem zweiten Sieg

    'Zum dritten Male waren am Montagabend im Staatlichen Moskauer Estradentheater alle Karten ausverkauft, lange bevor die Gegner ' der Weltmeisterschaftsrevanche Michail Tal und Michail Botwinnik die dritte Wettkampfpartie ' begannen. Diesmal ist der Kampf der beiden Rivalen vom Start an ungewöhnlich hart und erbittert ...

  • Proteststurm gegen neue Mieterhöhungen Die Telefone stehen nicht still / Jetzt auch Wucher mit Untermieten / Sogar Wassergeld wird erhoben

    Mit Protesttelefonaten und -schreiben hat die Westberliner Bevölkerung die Zeitungsredaktionen bestürmt. Das ist die Antwort der Westberliner Bürger auf die neuen Mieterhöhungen, die am 1. April d. J. in Kraft treten sollen. Sogar die Ullstein-„BZ" muß am Montag eingestehen: „Die neue Altbaumieten-Verordnung, die praktisch einer Mieterhöhung gleichkommt, hat bei den (West-)Berlinern Proteste und Empörung ausgelöst ...

  • Antwort auf eine Frage

    Eine norwegische Zeitung stellte on den .Tag", da unsere Eishockeymannschaft am Osloer Fjord landete, um die beiden Länderspiele zu bestreiten, die Frage, warum man zum Jubiläum des norwegischen Sportverbandes ausgerechnet das Team der DDR-eingeladen hatte. Die Zeitung verzichtete darauf, die Antwort zu geben ...

  • Gute Gastgeber

    Der Modekongreß tagt vom 19. bis 31. März in den modernen Räumen des Deutschen Modeinstituts Brunnen- Ecke Invalidenstraße, das in viel bescheidenerem' Rahmen schon 1955 Tagungsstätte eines Internationalen Modekongresses war. In diesem Jahr ist der Kongreß mit Beratungen der Ständigen Arbeitsgruppe für Fragen der Bekleidungskultur im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe verbunden ...

  • Würfelspiel um Spielwürfel

    .Den Rostocker Hafen in jedes Kinderzimmerl" In diesem Sinne warben vor reichlich einem Jahr noch ganzseitige Zeitungsinserate und Plakate für den Spielwürfeldienst der Margarineindustrie. Eine feine Sache. Der erste Wermutstropfen fiel, als die Ausgabe der Sammelhefte eines Tages — gerade als die Sammelleidenschaft ihren Höhepunkt erreicht hatte - plötzlich eingestellt würde ...

  • Anerkennung aus der UdSSR

    Der Leiter der sowjetischen Delegation, Genosse Sokolow,. erklärte dem „Neuen Deutschland": „Unsere Delegation hat heute mit großem Interesse die Kollektion, die von den Mödeentwerfern der Deutschen Demokratischen Republik vorbereitet wurde, verfolgt. Wir gratulieren dem Kollektiv für die erreichten Erfolge, die von Jahr zu Jahr wachsen ...

  • Leichtathletik-Normen für Titelkämpfe

    Europakomitee taste in Paris Rekorde von DDR-Sportlern bestätigt Das Europakomitee des internationalen Leichtathletikverbandes legte am Sonntag in Paris die Leistungsnormen für die 1962 in Belgrad stattfindenden Europameisterschaften fest. Die Normen wurden nur für die Männer aufgestellt.' Bei den Frauen kann jedes Land drei Teilnehmerinnen nominieren ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Mit Schneetreiben und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hielt der Frühling in Berlin seinen Einzug. In den Außenbezirken der Großstadt waren am Montag bei Temperaturen von minus 3 bis minus 5 Grad Sträucher und Bäume mit Rauhreif bedeckt. Wie die Potsdamer Meteorologen mitteilten, bleibt es auch in den nächsten Tagen kalt und unbeständig ...

  • Eine tragbare Modelinie

    Den Anfang machte die Kollektion aus der DDR. Sie ist von den Modeschöpfern des Deutschen Modeinstituts entworfen und richtungweisend für unsere Konfektionsindustrie. Alle Modelle entsprechen ganz der Materialgrundlage der DDR und gehen von einigen schlichten, natürlichen Grundformen aus. Die Aktualität der Modelle wurde durch sparsame und geschickt verwendete modische Details und malerische Farbzusammenstellungen erreicht ...

  • Sophienstraße 18

    Die meisten Berliner werden achtlos an dem roten Backsteinbau in der Sophienstraße 18 im Stadtbezirk Mitte vorüber-1 gehen; denn nichts zeugt davon, daß es sich um eines der wenigen erhalten- gebliebenen historischen Gebäude der Berliner Arbeiterbewegung handelt. Die über dem Torbogen eingemauerte Inschrift „Berliner Handwerkerverein" sagt darüber auch nichts aus ...

  • Neuer Präsident des Seglerbundes

    Im Mittelpunkt des zweiten Verbands-' tages des Bundes Deutscher Segler standen die Verbesserung der. Kinder- und Jugendarbeit sowie .Probleme einer zielstrebigen Weiterentwicklung des. Leistungssports. Die Mitteilung, daß der Seglerhafen Warnemünde im 'Hinblick auf die Europameisterschaft der -internationalen Finn-Klasse, die im Juli in der DDR stattfindet, ausgebaut wird,' würde von den Delegierten mit großer Freude' zur Kenntnis genommen ...

  • DDR in Belgrad dabei

    Für die 12. Europameisterschaft im Basketball, die vom 29. April bis 10. Mai in Belgrad stattfindet, haben folgende 20 Ländermannschaften ihre Zusage gegeben: UdSSR, Ungarn. Rumänien, Bulgarien, die Türkei, die CSSR, Portugal, Griechenland, Holland, Belgien, die DDR, England, Polen, Spanien, Schweden, Finnland, Frankreich, Marokko, Israel und Jugoslawien ...

  • MITTEILUNGEN PARTEI

    DER

    ZI. März Weißensee: 15.30 Uhr Konsultation zur Vorbereitung der Parteischulung. Teilnehmer: alle Genossen Propagandisten, die nicht an der Anleitung der Propagandisten am 13. März teilgenommen haben. 22. März Bezirksleitung: Vortrag „Konfliktkommission oder Gericht?" Referent: Genosse Spranger, Direktor des Stadtgerichts Berlin, in der Berliner Werkzeugmaschinenfabrik^ Werk II ...

  • Jugendliche in Keller gesperrt

    Die skandalösen Zustände in dem Westberliner Knaben- und Lehrlingsheim „Grünes Haus" in Reinickendorf werden am Montag vor der 13. Großen Strafkammer des Westberliner Landgerichtes aufgerollt werden. Der ehemalige Leiter des Heimes, der 48jährige Amtmann Herbert K. und vier Angestellte werden beschuldigt, sich der Körperverletzung im Amt und Freiheitsberaubung schuldig ge- ...

  • INTERNATIONALE SPORTUMSCHAU

    Tamara Press stieß 17,15 m

    gen in der Endrunde die Deutschen Meister Schneider/Landmann (SC Lok Leipzig I) mit 4 :1, die Ex-Weltmeister Martin/Degenkolb (SC Motor Karl-Marx- Stadt I) mit 7:2 und die Oberliga-Neulinge Erhard/Kreuzkampf (Motor Gotha I) mit 5 :3. Chemie Halle zweimal erfolgreich In zwei Vergleichskämpfen mit Warmia Olsztyn waren die Basketballer des SC Chemie Halle beide Male siegreich ...

  • Unbeständig und für die Jahreszeit zu kait

    ' Wetterlage: Das südskandinavische Tief verlagert sich südostwärts und bestimmt am Dienstag ;das Wettergeschehen in Deutschland. An seiner Westflanke wird weiterhin Luft polaren Ursprunges nach Mitteleuropa geführt. Aussichten für Dienstae: Bei starken böigen Winden um West wechselnd. Vielfach stark bewölkt und zeitweise Niederschlag, T ...

  • Die Mode trifft sich in Berlin

    Erfolg des Deutschen Modeinstituts / Internationale Anerkennung

    In diesen Tagen grüßt von den Anschlagflächen im demokratischen Berlin und auf den S-Bahnhöfer. Westberlins das farbenfrohe Plakat des XII. Modekongresses. Auf blaurotem Grund ist ein Spiegel aus Meißner Porzellan in der Form eines alten Berliner Hauswappens abgebildet. Aus dem Glasoval blickt uns eine Berlinerin von heutetan — ein sinnvolles Symbol für die traditionsgebundene ewig junge Mode ...

  • Thoma unterlag erneut

    Nach seiner klaren Niederlage am Holmenkollen reichte es für den westdeutschen Olympiasieger Georg Thoma am Sonntag auch bei den finnischen Puijo- Skispielen in Kuopio in der Nordischen Kombination nur zum zweiten Platz hinter dem Finnen Heikku Kainulainen (Note 450,8), Thoma kam auf Note 445,1 und der Olympiazweite Tormod Knutsen (Norwegen) auf 442,3 ...

  • Stupo nahm Arbeiter fest

    Fünf Westberliner Arbeiter wurden am Montagmorgen von der Frontstadtpolizei festgenommen, als sie vor dem Konzernbetrieb „Osram" in Charlottenburg Flugblätter zu den bevorstehenden Betriebsrätewahlen verteilten. Sie wurden (trotz Protestes auf das Polizeirevier in der Otto- Suhr-Allee gebracht und dort stundenlang festgehalten, mußten jedoch schließlich wieder freigelassen werden, da sie gegen kein Gesetz verstoßen hatten ...

  • Lemmer soll zurücktreten

    Der Bonner Minister Lemmer soll als CDU-li&ndesvorsitzender in Westberlin auf der Anfang April stattfindenden Landeskonferenz der Partei zurücktreten. Das ist in Vorbereitung der Konferenz von dem Wahlausschuß vorgeschlagen worden. Nachfolger Lemmers soll der bisherige Stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Franz Amrehn werden ...

  • Blinde stürzte aus dem Fenster

    Aus einem Fenster des zweiten Stockwerks der Blindenbildungsanstalt im Westberliner Bezirk Steglitz hat sich am Wochenende die 19jährige Anita St. gestürzt. Sie erlitt schwere Verletzungen. Das Mädchen, das seit vielen Jahren erblindet ist, war gerade dabei, ihre Prüfung als Stenotypistin abzulegen. ...

  • Vom Gerüst gestürzt

    Ein Sturz von einem Gerüst in der Zehlendorfer Spinnstoff-Fabrik kostete dem 57jährigen Montageschlosser Hans Hoffmann aus dem Westberliner Bezirk Wedding das Leben. Er war am Freitag schwer verletzt in das nächste Krankenhaus übergeführt worden, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. (ADN)

  • Zwei Großbrände

    Großbrände brachen am Wochenende in der Lagerhalle einer Neuköllner Kartoffel-Großhandlung sowie in einer Kreuzberger Klischee-Anstalt aus. Der Feuerwehr gelang es, die Brände zu löschen. Es entstand ein Schaden von annähernd einer viertel Million D-Mark. (ADN)

  • Israel gewann auch Ruckspiel

    Nach einem 1:0-Sieg am Dienstag gewann Israel am Sonntag in Tel Aviv auch das Rückspiel in der Qualifikationsrunde zur Fußball-Weltmeisterschaft gegen Äthiopien mit 3:2 (1:1) Toren. Israel trifft nun auf den Sieger der Buropagruppe 7 (Italien oder Rumänien).

  • Gebrüder Stoltze am erfolgreichsten

    Tagessieger des ersten Durchgangs der Radball-Oberliga wurden am Sonntag in Würzen die Gebrüder Stoltze (Lok Erfurt). Die Erfurter stellten sich in ausgezeichneter Verfassung vor und schlu-

  • Portugal schlug Luxemburg

    Portugal gewann am Sonntag vor 30 000 Zuschauern in Lissabon sein erstes Ausscheidungsspiel zur Fußball- Weltmeisterschaft (Gruppe 6 Europa) gegen Luxemburg mit 6:0 (1:0) Toren.

  • Titel mit drei Punkten Vorsprung

    Den tschechoslowakischen Meistertitel im Basketball der Frauen errang Slovan Prag Orbis mit drei Punkten Vorsprang vor Slavia Brno.

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Die Quittung Erste Beratung auf Baustellen 16. Sitzung der Volkskammer Planmäßig vorwärts Alarmierende Wahlniederlage der SPD CDU . SPD CDU CDU SPD Friedensvertrag unbedingt notwendig Volkswirtschaftsplan und Staatshaushaltsplan im Ministerrat Höhere Arbeitsproduktivität ist die wichtigste Planaufgabe In den Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerken Feierlichkeiten zur Beisetzung der Urne Heinrich Manns
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