18. Aug.

Ausgabe vom 17.03.1961

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  • Einfältige Taktiker

    Die Brandt/Wehner/Erler-Gruppe hatte bisher versucht, ihre Kapitulation vor den Atommilitaristen gegenüber der eigenen Mitgliedund Wählerschaft zu verschleiern. Man sagte: Wenn wir an die Macht kommen, werden wir uns nicht nach Atomwaffen drängen. Wir werden lediglich welche annehmen, wenn es die NATO fordert ...

  • Höhere Arbeitsproduktivität durch Standards

    Seit der Lehrschau für Standardisier rung im November 1959 wurde in ;ahllosen Fällen bewiesen, daß die Standardisierung von ganz hervorragender Bedeutung für die Steigerung der Arbeitsproduktivität ist. Eines der interessantesten Beispiele dafür findet man im VEB Kühlautomat Berlin- Treptow. Dieser Betrieb war jahrelang alä Planschuldner bekannt ...

  • Störaktionen gegen Wettkämpfe

    Wir Sportler haben stets'hinzugefügt, daß auch wir mit unseren.gemeinsamen Wettkämpfen und Begegnungen in den beiden deutschen Staaten und im internationalen Sportgeschehen für die Verständigung .einen großen Beitrag leister können. Wir selbst und unsere Freund« in anderen Sportarten haben das an unzähligen Beispielen bewiesen^ WeilStrauC und Brentano keine nationale Verständigung wollen, richten sie ihre Störaktioner auch gegen unsere friedlichen Wettkämpfe ...

  • Schutzgebiet für Militaristen

    Wir sind junge Sportler, die Mehrzahl von uns zählt knapp 20 Lebensjahre. Die „Erklärung" der Regierurigsvertreter Bonns hat uns veranlaßt, die Geschichte unseres Vaterlandes in den vergangenen Jahren gründlicher zu durchdenken. Wir sind dabei zu dem Schluß gekommen, daß die Leute in Westdeutschland, die heute die Existenz der zwei deutschen Staaten nicht wahrhaben möchten, die eigentlichen Urheber der Spaltung Deutschlands sind ...

  • Akademie des Gartenbaus in Erfurt Am 29. April beginnt 1. Internationale Gartenbauausstellung / Gäste aus ganz Europa erwartet

    Erfurt (ADN). Die umfangreichen Vorbereitungen zur 1. Internationalen Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder, die vom 29. April bis 15. Oktober 1961 in Erfurt stattfindet, gehen ihrem Ende entgegen. Das gab am Mittwoch der Direktor der IGA, Helmut Lehmann, auf einer Pressekonferenz bekannt. Diese internationale Akademie des Gartenbaus wird die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit der sozialistischen Länder noch mehr vertiefen ...

  • Westdeutsche Sportler schuldlos

    Die Bonner Regierung war offenkundig anderer Auffassung, als sie, assistiert von West-NOK-Präsident Daume, anordnete, daß die westdeutschen Sportler diesen internationalen Gepflogenheiten nicht entsprechen sollen. So wurden unsere Sportfreunde aus Westdeutschland gezwungen, zu ihrem letzten Spiel nicht anzutreten ...

  • Statuten-gelten für alle

    Wir haben in der Vergangenheit an zahlreichen internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften teilgenommen und dabei immer erlebt, daß die Statuten und Regeln des Eishockey-Weltverbandes eingehalten und respektiert wurden. So war es eine Selbstverständlichkeit, daß beispielsweise in Norwegen, in der ...

  • Bonn schändet Andenken derToten

    Berlin (ND). In einer Erklärung des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR heißt es: ,,Das Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der Deutschen Demokratischen Republik unternahm alle Anstrengungen, um einen feierlichen und würdigen Verlauf des Ostergedenkmarsches von 10 000 Antifaschisten aus dei DDR nach dem ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen zu sichern ...

  • Verkürzte Generalreparatur

    Die Brigaden der 850er-Straße haben seit Jahresbeginn einen Planvorsprung von einem Tag erarbeitet Besonders gute Leistungen vollbrachten auch die Jugendbrigaden an der Drahtstraße, denen es gelang, seit dem 1. März zwei Tage Planvorsprung zu erreichen. Die Brigaden der Grobblechstraße eilten bis zum vergangenen Mittwoch ihrem Plan um zweieinhalb Tage voraus ...

  • Keine Atomwaffen für Bonn!

    Prag(ADN-Korr.), g Der amerikanische I Wissenschaftler No- 1 belpreisträger Pro- p fessor Dr. Einus F Pauling hat sich ge- 1 gen die Ausrüstung der Bonner Bundeswehr mit Atomwaffen ausgesprochen. In einem Interview mit der in Prag er- | scheinenden Studentenzeitschrift ,-,World Students News'' erklärte Pauling, es sei auch eine Gefahr^ Bonn sogenannte kleine Atombomben in die Hände zu geben ...

  • Schuldenfreie Hochöfen

    Stalinstadt (ADN). Einen Planvorsprung von 500 Tonnen Roheisen haben die Werktätigen des Eisenhüttenkombinats Stalinstadt bis Mitte dieses Monats erreicht. Damit wurden zugleich die zu Beginn dieses Jahres eingetretenen Planrückstände aufgeholt. So konnte durch die enge Zusammenarbeit von Arbeitern. Technikern und Ingenieuren die außerplanmäßige Reparatur am Hochofen III um 64 Stunden verkürzt werden ...

  • Zuckerrübenaussaat begann

    Halle (ND). Die Mitglieder der LPG „Sieg des Sozialismus" in Teutschenthal, Bezirk Halle, begannen mit der Zuckerrübenaussaat. Von insgesamt 329 ha sind bereits 65 ha mit Zuckerrüben bestellt. Die Empfehlung dazu kam von einer Kommission der LPG, die für den Zukkerrübenanbau verantwortlich ist. Oberagronom ...

  • Firfow führt in der zweiten Verarbeitungsstufe

    In der Gruppe Rohstahl liegen die Frei- :aler Edelstahlwerker mit 2236 Tonnen Planvorsprung an der Spitze,. gefolgt von ihren Kollegen aus Thale und Gröditz; während bei den Erzeugnissen der zweiten Verarbeitungsstufe die Walzwerker aus Finow mit 613 Tonnen plus vor Balzungen und Hettstedt führen. In der Gruppe Roheisen gelang es den Kumpeln aus Calbe, zusammen mit den Roten Hochöfnern aus Stalinstadt 1100 t Roheisen über den Plan zu schmelzen ...

  • Appell an die Sauberkeit

    Wir haben am Abschluß der Eishockey Weltmeisterschaften-unseren persönlichei Willen bestärkt; überall mitzuhelfen, dei internationalen Sport vor jeglichem poli tischem Mißbrauch zu schützen. Wi: appellieren an die Sportler Westdeutsch lands, mit uns. gemeinsam ihre Stimrm für Sauberkeit und Anständigkeit in Sport, für die Gewährleistung eines fai ren sportlichen Wettstreits, für Verstän digung und Freundschaft im Sinne de olympischen Idee zu erheben ...

  • 1000 Algerier aus einem KZ befreit

    Tunis/Paris (ADN/ND). Einheiten der Algerischen Nationalen Befreiungsarmee (ALN) haben aus einem französischen Konzentrationslager in der Nähe der tunesischen Grenze 1000 . algerische Zivilpersonen befreit Von diesem kühnen Handstreich machte ein Sprecher der Provisorischen Regierung Algeriens in Tunis Mitteilung ...

  • anow-Methode

    in der Berliner Werkzeugmaschinenfabrik Marzahn. Die ersten Anwendungsversuche wurden an den Revolverdrehautomaten durchgeführt Die auf unserem Bild gezeigten Teile werden bereits nach der Gruppenbearbeitungsmethode gefertigt. Automateneinrichter Ullrich Buczinski (links) und sein Kollege Klaus Sufrian ...

  • Erfahrungsaustausch mit der UdSSR

    Moskau (ADN). Ein Programm der Zusammenarbeit zwischen den Freundschaftsgesellschaften der DDR und der UdSSR für das Jahr 1961 wurde am Mittwoch in Moskau unterzeichnet. Es sieht eine bedeutende Erweiterung des Austausches von Erfahrungen beim sozialistischen und kommunistischen Aufbau sowie des Austausches von Delegationen und Touristengruppen vor ...

  • Plus im Stahlwettbewerb

    Mit 13 650 t Walzstahl und 12 8911 Halbzeugen dem Plan voraus Edelstahlwerk Freital und Maxhütte Spitzenreiter

    Bis zum 14. März 1961 konnten in nahezu allen Wettbewerbsgruppen ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden. 12 891 Tonnen plus wurden bei der Produktion von Halbzeugen erreicht. Mit 108,8 Prozent Planerfüllung ist dabei die Maxhütte Unterwellenborn der beste Betrieb, gefolgt von Brandenburg und Thale ...

  • Provokateure stehen außerhalb des Sports

    Erklärung der Eishockey-Nationalmannschaft der DDR zum Skandal während der Weltmeisterschaft

    Anläßlich der Weltmeisterschaften im Eishockey in der Schweiz haben wir eine unerhörte Provokation des internationalen Sports erlebt. Wir fühlen uns als Sportler der Deutschen Demokratischen Republik verpflichtet, zu diesen Vorfällen unsere Meinung zu äußern.

  • Botwinnik führt 1:0

    Moskau (ADN). Ohne das Spiel wiederaufzunehmen, gab sich Titelverteidiger Michail Tal in der ersten Partie der Schachweltmeisterschaft in Moskau geschlagen, so daß der Herausforderer Michail Botwinnik mit 1:0 führt. (Bericht siehe Seite 8)

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  • Abrüstung ökonomisch durchführbar

    Vom 6. bis 9. März fand am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel eine bedeutsame Konferenz von hervorragenden Vertretern der Wirtschaftswissenschaften aus beiden Weltsystemen zum, Thema „Die ökonomischen Konsequenzen der Abrüstung" statt. Die Teilnehmer waren: Prof. Fritz Baade, Direktor ...

  • HöhereArbeitsproduktivität durch Standards

    (Fortsetzung von Seite 1)

    - Es ist einleuchtend, daß die Arbeitsproduktivität um so besser gesteigert werden kann, wenn sich dieser Prozeß nicht allein innerhalb der Grenzen eines einzelnen sozialistischen Landes vollzieht. Mit Ausnahme der Sowjetunion sind die europäischen sozialistischen Staaten verhältnismäßig kleine Länder ...

  • Bonner Störaktion in Genf war erst der Anfang!

    Die neuesten Meldungen aus Westdeutschland zeigen, daß die in Genf begonnenen, im Auftrag von Strauß, Schröder und Brentano gestarteten Provokationen auf den gesamten internationalen Sport bis in das Olympische Komitee geführt werden sollen. Nachdem die führenden internationalen Eishockeyfunktionäre ...

  • Globke fabrizierte sein „Entlastungsdokument" selbst

    Frankfurt (Main) (ND). Wie schon gestern kurz berichtet, hat die Frankfurter „Abendpost" am Mittwoch durch die Veröffentlichung eines Interviews mit dem Münchner Pater Prinz, der ein „Entlastungsdokument" für Globke verfaßt hatte, enthüllt, daß der Bonner Staatssekretär dem Pater dieses Dokument faktisch in die Feder diktierte ...

  • Bonn schändet Andenken der Toten

    (Fortsetzung von Seite 1)

    sten der DDR ein. Man will unter allen Umständen verhindern, daß die im Konzentrationslager Bergen-Belsen gefallenen Kämpfer gegen die faschistische Barbarei und die Opfer des nazistischen Rassenwahns geehrt werden. Die Überlebenden der faschistischen Massaker dürfen sich nicht an den Gräbern ihrer ermordeten Kameraden versammeln ...

  • Atomraketen für Überfall auf DDR

    Strauß-Schreiber Weinstein: A-Waffen „bis in die vorderste Linie"

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Die atomare Ausrüstung der Bonner Wehrmacht „bis in die vorderste Linie", wie sie In jüngster Zeit von „Verantwortlichen in der politischen und militärischen Spitze" Bonns im Gegensatz zu gewissen USA- Plänen gefordert wurde, uftterstützte am Donnerstag der ehemalige Nazigeneralstäbler Adelbert Weinstein in der „Frankfurter Allgemeinen" ...

  • Militaristenregime am Pranger

    Gesinnungsprozeß in Düsseldorf / Angeklagte klagen Bonn an

    Düsseldorf (ADN/ND). Ein Gesinnungsprozeß gegen die Düsseldorfer Arbeiter Rudolf Aschmoneit, Wilhelm Reuther und Gerhard Pütz ist am Donnerstag vor der 4. Großen Politischen Strafkammer des Düsseldorfer Landgerichts eröffnet worden. Der seit Monaten eingekerkerte 37 Jahre alte Maurer Aschmoneit, Vater von fünf Kindern, prangerte in seiner Aussage zur Person schonungslos die politische Entwicklung in Westdeutschland an ...

  • Ab 1. April noch höhere Mieten

    500 000 Wohnungen werden betroffen / Schraube ohne Ende Von unserem Bonner Korrespondenten Harri Czepuck

    Bonn. Ab 1. April werden für rund 500 000 Wohnungen im Bundesgebiet und in Westberlin — das heißt jede 20. Familie wird betroffen — höhere Mieten verlangt. Unter die neue Mieterhöhung fallen die ursprünglich mit großem Propagandaaufwand errichteten „billigen" Wohnungen des sogenannten „sozialen Wohnungsbaus" ...

  • Die richtige Antwort

    Düsseldorf (ADN/ND). An den Jugendvertreterwahlen im westdeutschen Bergbau, die jetzt abgeschlossen wurden, beteiligten sich 13233 von 17 490 jungen Bergarbeitern. In Bottrop wurden demonstrativ zwei Kandidaten gewählt, die wegen ihres konsequenten Eintretens für die Interessen der Arbeiterjugend im letzten Jahr von den rechten Führern der IG Bergbau und Energie aus der Gewerkschaft ausgeschlossen worden waren ...

  • Kampf gegen Nazis für Bonn Verrat

    „Frankfurter Rundschau": Führende Hitler-Beamte sitzen wieder im ersten Rang

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Der Kambf der Antifaschisten gegen Nazideutschland gelte in der heutigen Bundesrepublik bereits wieder als Hoch- und Landesverrat. während andererseits Männer, die unter Hitler führende Positionen innehatten, auch heute wieder an ob'erster Stelle im westdeutschen Staat sitzen, ...

  • Nachruf des ZK für Prof. Dr. TJialmann

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee würdigt in einem Nachruf die Verdienste des am 13. März 1961 verstorbenen Genossen Prof. Dr. Hans Thalmann, Direktor des Instituts für Arbeitsökonomik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. In dem Nachruf heißt es: Mit Genossen Thalmann verliert die marxistische Wirtschaftswissenschaft in der Deutschen Demokratischen Republik einen hervorragenden Gelehrten auf dem Gebiet der Arbeitsökonomik ...

  • Alpträume Adenauers

    Genf (ND). Der Bonner Kanzler habe auf seiner Jüngsten Pressekonferenz „den Eindruck eines Mannes gemacht, der der Zukunft nicht ohne Schrecken Ins Auge blicken kann". Das stellt der Bonner Korrespondent der Schweizer Zeitung „Journal de Geneve" in seinem Blatt fest. „Der Kanzler sieht ständig vor seinem geistigen Auge den Glaskäfig, «mit dem Eichmann vor Kugeln geschützt werden soll, er sieht ihn in seiner Zelle, wo das Licht Tag und Nacht brennt ...

  • Stadträtin Maria Behrisch verließ SPD

    Hof (DS/ND). Die Frau des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Arno Behrisch. Stadträtin Maria Behrisch, erklärte am Montagabend in der Stadtratssitzung in Hof ebenfalls ihren Austritt aus der SPD. Auf die von der SPD-Fraktion unter gleichzeitiger Androhung von Maßregelungen übermittelte „Empfehlung", ihr Stadtratsmandat niederzulegen, erwiderte sie u ...

  • Genosse Richard Quast 65 Jahre

    Berlin (ND). Der Mitarbeiter im Zentralkomitee Genosse Richard Quast wird heute 65 Jahre alt. Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates der DDR. Walter Ulbricht, übermittelte dem Jubilar herzliche Glückwünsche. In dem Schreiben wird der über 40j ährige Kampf des Genossen Quast in der Partei gewürdigt und besonders hervorgehoben, daß er alle Funktionen gewissenhaft und stets im Interesse der Arbeiterklasse ausübte ...

  • IG-Metalljugend für Kampfbeschlüsse

    Hamburg (ADN). Die Kampfbeschlüsse des 6. Gewerkschaftstages der IG Metall gegen die Bonner Notstandsgesetzgebung und die Atomaufrüstung unterstützten die Delegierten von 30 000 jungen Gewerkschaftern auf der 5. IG Metall-Bezirkskonferenz in Oldenburg. An der Konferenz nahmen Vertreter der Gewerkschaftsjugend aus Hamburg, Bremen, aus dem Land Schleswig-Holstein und aus dem Nordwesten Niedersachsens teil ...

  • Einberufung für 45 000

    Bonn (ADN). Über 45 000 Jugendliche des Jahrganges 1940 sollen auf Befehl des Bonner Kriegsministeriums am 4. April Jn die Kasernen der Bonner Atomkriegsarmee einrücken. Diese Angaben, die die Forderung der Hitler-Generale unterstreichen, die Bundeswehr innerhalb; kürzester Frist zur stärksten europäischen NATO-Streitmacht auszubauen, machte am Mittwoch ein Sprecher des Strauß- Ministeriums in Bonn ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bltschkowskl, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhlers Karl-Ernst Reuter

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  • Die Sache mit der Kurve

    Es begann in der Peniger Maschinenfabrik. Hauptkonstrukteur Müller ließen die Unterlagen über sowjetische Wandstärken bei verschiedenen gegossenen Maschinenteilen keine Ruhe. Der Techniker setzte sich hin und errechnete eine Kurve für Wandstärken bestimmter Gußstücke. Wenig später trug er seine Gedanken den Hauptkonstrukteuren, Technologen und Gießereifachleuten aus dem Dimitroff-Werk und dem Thälmann-Werk in Magdeburg, der Maschinenfabrik Dessau und dem Gothaer und Leipziger Getriebewerk vor ...

  • 50000 t Zement mehr für die Republik

    Rüdersdorf (ND). Zu einem sozialistischen Wettbewerb nach dem Vorbild der Stahlwerker um 50 000 t Zement zusätzlich hat die Vertrauensleutevollversammlung des Rüdersdorfer Baustoffkombinates am Donnerstag die Zementwerker der ganzen Republik aufgerufen. Dia Rüdersdorfer Baustoffarbeiter stellen sich selbst das Ziel, dafür 4000 t Zement mehr zu erzeugen ...

  • Parteisekretär redete hinter dem Rücken

    Warum schreibe ich euch das alles? Weil derselbe Parteisekretär es fertiggebracht hat, vor der Kaderkommission unseres Betriebes während einer Aussprache über meine weitere berufliche Entwicklung zu behaupten, die genannte Kollegin würde mich negativ beeinflussen. Ich wäre „bei ihr im Schlepptau", sie wäre kein Umgang für mich ...

  • Keine Milchmädchenrechnung

    Gramm und Millimeter hätten bei der Rechnung der Leipziger wahre Freudensprünge gemacht: 3000 Tonnen Grauguß verbrauchen die Getriebebauer jährlich. Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es — minimal gerechnet —, durch den Übergang zum dünnwandigen Guß 20 Prozent Material einzusparen. Für die Leipziger sind das immerhin 600 Tonnen Guß jährlich, nicht gerechnet die freiwerdende Maschinenkapazität und der geringere Aufwand an lebendiger Arbeit für die -Bearbeitung jedes Gehäuseteiles ...

  • ... dann fließt die Milch

    Prof. Petersen machte den Vorschlag, daß die Schöpfwerke von der jeweiligen LPG bedient werden. Das könnte ein Rentner machen. Mit dieser Arbeit würde er der Genossenschaft großen Nutzen bringen. „Wenn im Grünland der Wasserhaushalt stimmt, dann fließt auch die Milch", meinte der Professor. Das bestätigte Diplomlandwirt Herbert Malzahn, Leiter des VEG Dudendorf, Kreis Ribnitz-Damgarten ...

  • Der Brief des Ingenieurs

    Nach der ersten Zusammenkunft legten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft fest, daß jeder in seinem Betrieb die mit der Peniger Kurve vorgeschlagenen Werte überprüfen solle. „Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit", hat Klaus Schröter in den Lektionen über den dialektischen Materialismus an der Schule gelernt ...

  • Nur eine Kollegin vertraute mir

    Ich glaube, ich wäre auch gegangen, wenn mich nicht' eines Tages eine parteilose Kollegin angesprochen hätte. Sie fragte mich ganz von sich aus, wie ich denn überhaupt allein zurechtkäme, wie es beruflich weitergehen sollte, ob ich schon ein Zimmer hätte und Möbel dazu, kurz gesagt, eben alles, was mich damals bewegte und womit ich mich mit mehr oder weniger Erfolg herumschlug ...

  • Stiefkind Grünland

    Eine wichtige Versorgungsquelle für das Vieh ist das Grünland. Es liefert aber, wie Gotthard Heinrich, Stellvertreter des Ministers für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, in seinem Referat auf der Futterbautagung sagte, nur 50 Prozent der Nährstofferträge des Ackers. Das sei das Ergebnis der jahrelangen Vernachlässigung dieses Wirtschaftszweiges ...

  • Auch bei Futter Qualität „Q"

    Dieses Abc der Fütterung sollte siel in jeder LPG durchsetzen. Nach dem Be darf an Futter muß der Anbau vorgenom men werden. Mais hat bekanntlich einei hohen Stärkegehalt. Klee und Luzern dagegen strotzen vor Eiweiß. Das zusam men ergibt das richtige Futter. Man mul den Genossenschaftsbauern der LP( „Goldene Ähre" in Groß Schönfeld, Krei Neustrelitz ein Lob aussprechen, die ii ihrer 382 Hektar großen LPG auf 62 Hekt ar Getreideflächen Klee einsäten ...

  • Schlüssel für Viehwirtschaft

    Etwa 65 Prozent der gesamten pflanzlichen Produktion unserer Republik dienen als Futter für das Vieh. Darin drückt sich die große Bedeutung des Feldbaus aus. Vom Futter hängt es ab, wie der Plan der tierischen Produktion erfüllt wird und ob die DDR ihren Anteil im sozialistischen Lager leistet, um das kapitalistische Weltsystem im absoluten Umfang der landwirtschaftlichen Produktion zu überflügeln ...

  • Ein Brief mit Problemen

    Man liest in letzter'Zeit sehr viel über die Jugend, ihre Probleme und ihre angebliche Schlechtigkeit. In der Zeitschrift „Junge Generation" Nr. 3 fand ich den Satz: „Jeder Jugendliche hält begeistert Schritt mit dem Tempo unserer Zeit, wenn er richtig angepackt und angeleitet wird." Es lohnt sich, über diesen Satz einmal nachzudenken ...

  • Ob mein Brief unser Ansehen schädigt?

    Liebe Genossen des „Neuen Deutschlands"! Ich habe lange überlegt, ob ich Euch schreiben soll und in welcher Form ich es am besten mache. Einige ältere Genossen waren sogar der Ansicht, daß mein Brief das Ansehen der Partei schädigt. Das ist natürlich nicht meine Absicht. Im Gegenteil. Ich will nur, daß unter uns Genossen alle Fehler offen besprochen und diskutiert werden und daß denen, die dann und wann mal eine falsche Einstellung haben, geholfen wird, ihren Irrtum einzusehen ...

  • Volle Speisekammern für Flora

    Zentrale Futterbautagung in Güstrow / 600 Wissenschaftler und Praktiker berieten / Der beste Rat ist der Vorrat

    Erstmalig produzierte die Landwirtschaft der DDR im vorigen Jahr über eine Million Tonnen Schlachtvieh. Das ist im Vergleich zu 1959 eine Steigerung der Marktproduktion auf 110,5 Prozent und spricht eindeutig für die LPG. Wie die wachsenden Viehbestände mit ausreichendem Futter versorgt werden können, damit beschäftigten sich 600 namhafte Wissenschaftler und Praktiker unserer Republik vom 9 ...

  • Eine notwendige Nachbemerkung

    Ebenso wie auf dem Gebiet des Graugusses arbeitet in der VVB Ausrüstungen für die Schwerindustrie und Getriebebau auch eine Arbeitsgemeinschaft auf dem Sektor Stahlguß. Ende März wollen beide Gemeinschaften ihre Vorschläge ausgearbeitet haben und der Staatlichen Plankommission vorlegen. Dann sollen sie auch in anderen Gießereien angewandt werden ...

  • Das Wasser beherrschen

    Prof. Petersen unterbreitete der Tagung wertvolle Ratschläge. „Für das Wasser muß man ein Gefühl besitzen, man muß es in der Hand haben", sagte er. Damit hob er die Wichtigkeit der Be- und Entwässerung hervor. Ist der Wasserstand zu niedrig, dann dursten die Pflanzen, dann bekommen sie zuwenig Nährstoffe ...

  • Wanderfahne für Fritz-Heckert-Werk

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Für ihre hervorragenden Leistungen wurde den Arbeitern. Technikern und Angestellten des Karl-Marx-Städter Fritz-Heckert-Werkes am Mittwoch die Wanderfahne der VVB Werkzeugmaschinen verliehen und eine Prämie von 8000 DM überreicht. Die Belegschaft war Wettbewerbssieger der Werkzeugmaschinenbaubetriebe der DDR im IV ...

  • Ick VA

    Als ich sah; daß mich die meisten schief anguckten, wußte ich plötzlich überhaupt nicht mehr, wo ich hingehörte. Irgendwie hatte ich auch mein ganzes Selbstvertrauen verloren. In diesen ersten Wochen nach der Republikflucht meiner Mutter habe ich viele Nächte lang hin und her überlegt, ob es für mich nicht besser ist, wenn ich gleich hinterhergehe ...

  • Eine notwendige Vorbemerkung

    Vom dünnwandigen Guß ist schon des öfteren gesprochen und geschrieben worden. Jahrealt sind die Forderungen unseres Maschinenbaus nach mehr solcher Gußstücke. Viele Beschlüsse und Entschließungen gibt es zu diesem Problem. Solange vom dünnwandigen Guß aber überwiegend nur Beschlüsse existieren, wird es schwerlich möglich sein, Material ...

  • spart? 500000 DM

    Berlin (ADN/ND). Die Ausleihstationen für Vorrichtungen und Werkzeuge, die seit Februar 1960 in sechs Bezirken der DDR eingerichtet wurden, haben sich bewährt. Die als erste in Karl-Marx-Stadt gegründete Station hat bisher über 1000 Vorrichtungen ausgeliehen und dadurch gegenüber der früheren Produktionsmethode bei Vorrichtungen 500 000 DM eingespart ...

  • Als meine Mutter republik* flüchtig wurde

    Durch die Republikflucht meiner Mutter war ich unerwartet in eine sehr schwierige Situation gekommen. Schließlich hat man es nicht leicht, wenn man plötzlich ganz allein dasteht, einen verhältnismäßig großen Haushalt auflösen muß, ein Zimmer braucht usw. Heute, da sich vieles geändert hat und ich schon einen gewissen Abstand zu den Dingen habe, weiß ich ...

  • Vertrauen in den Elan — Achtung vor der Erfahrung

    Ein Bild von der Großbaustelle "m der Dresdner Ernst-Thälmann-Straße; Bauleiter Dipfomri Ingenieur Gerda Blauert berät sich mit Meister Trobisch ■ FotosiZentraCbikl

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  • Der Autor arbeitet an einer neuen Fassung

    Fortsetzung der Diskussion um Helmut Sakowskis „Steine im Weg" / Von Hans Kohlus

    spricht auch für das echte Bedürfnis der Werktätigen nach Auseinandersetzung mit geistigen Problemen unserer Zeit und unserer Gesellschaft. Aber diese Tatsache verlangt auch von den Schriftstellern, die geistigen Fragen unseres Lebens in ihren Werken nicht oberflächlich, nicht schematisch zu behandeln, sondern sie in ihrer ganzen Breite und Tiefe, in ihrem vielschichtigen Reichtum aufzuwerfen und Lösungen entgegenzuführen ...

  • Ein guter Start

    Debüt des Ensembles .der Berliner Arbeiterjugend

    Seit langem ist der Zentrsie Klub der Jugend und Sportler Treffpunkt unserer jungen Talente. Viele haben dort zum ersten Male in größerem Publikumskrelse ihre künstlerische Liebhaberei zur Diskussion gestellt als Sänger, Tänzer, Rezitatoren oder Artisten. Sie haben gezeigt, womit sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen ...

  • Karins Brief ist Klassengespräch

    Im Internat der Allgemeinen und Zentralen Berufsschule F e h r b e 11 i n wurde Karins Brief zum Gegenstand lebhafter Auseinandersetzungen. Die Internatsleitung forderte die Schülerinnen der Schule, die als landwirtschaftliche Buchhalter Busgebildet werden, auf, sich selbst zu den im Brief genannten Problemen zu äußern ...

  • Das Echo auf Karins Brief

    Aus der Diskussion zum Artikel „Ihr Unterricht war die Theorie, was ich erlebte, die Praxis" Blickpunkt: Lehrer

    Horst Prill, N«ustr«lltz: Ich muß aber auch für die pädagogische Intelligenz eine Lanze brechen. Viel Wissen wurde unseren Kindern durch sie vermittelt, und große Erfolge gibt es auf allen Gebieten. Bei der Entwicklung der demokratischen Schule hat sie wahre Pionierarbeit geleistet Dafür gebührt ihr Dank und Anerkennung ...

  • Volkskammerausschuß für Kultur tagte

    Berlin (ADN^ND). Der Volkslcammerausschuß für Kultur beriet am Mittwoch unter Leitung seiner Vorsitzenden, der Abgeordneten Charlotte Küter, über Probleme des yolkswlrtsctiafts- tmd Haushaltsplanes 1961. Ali Üer Beratung nahmen der Minister tüv: Kultur, Bentzien, der Stellvertreter Ües Ministers der Finanzen Rost eowie leitende Mitarbeiter von Rundfunk, Fernsehen und Film teil ...

  • Bernau kommt in Schwung

    Berlin (ND). Im überfüllten Saal des Jugendklubhauses in Bernau traten am Mittwochabend unter dem Motto „Ob alt, ob jung, Bernau hat Schwung" junge und ältere Bernauer Talente an die Rampe. In dem bunten Programm, das von dem Orchester der 2, Oberschule und durch Rezitationen von Mitgliedern des Dramatischen ...

  • Vom Schüler aus gesehen

    Dlettr Kränzldcl, Berlin, Schüler; 16 Jahre: Aber ich weiß doch als Schüler am besten, was da in der Klasse manchmal los ist Ich habe unsern Lehrer oft bewundert, auf solchen frechen Ton ganz ruhig zu bleiben. Den Sieg hat er mit seiner Antwort immer davongetragen, aber manchmal ist er plötzlich ganz weiß geworden ...

  • öffentliche Kollegiumssitzung des Ministeriums für Kultur

    Berlin (ND). Den neuen Arbeitsstil des Ministeriums für Kultur demonstrierte eine öffentliche Kollegiumssitzung, die am Dienstag in der Kreisstadt Fürstenwalde stattfand. Der neue Minister für Kultur, Hans Bentzien, und die Mitglieder des Kollegiums besuchten Betriebe und kulturelle Einrichtungen der Stadt und diskutierten mit den Arbeitern über Möglichkeiten, das kulturelle Leben in Fürstenwalde zu fördern ...

  • Wir brauchen keine Karrieristen und Heuchler

    Martha Engel, Berlin O34: In der Zeit, In der wir aufwuchsen« hatten wir manche moralische und soziale Mutprobe zu bestehen, die unseren Charakter festigte, so daß wir Lust verspürten, unsere Anschauungen zu verteidigen. Unsere Kinder richten heute schon in der Schule ihre Blicke weniger oft auf die Frage, wozu bin ich auf der Welt und wie kann ich mir eine Daseinsberechtigung verdienen, als auf die Frage: Wie gelange Ich ungeschoren zum Abschluß und in einen möglichst einträglichen Beruf ...

  • Kubanischer Minister besucht DDR

    Havanna (ADN-Korr.). Der kubanische Minister für Erziehung, Dr. Armado Hart, einer der engsten Mitarbeiter Fidel Castros, wird am Sonntag an der Spitze einer Expertendelegation zur Unterzeichnung eines Kulturabkommens zwischen Kuba und der DDR in Berlin eintreffen. Der Minister will die DDR, die CSSR, die Volksrepublik Polen und die Sowjetunion besuchen ...

  • Hermann Scherchen in der DAK

    Berlin (ND). Prof. Hermann Scherchen wird am 18. März um 17 Uhr als Gast der Deutschen Akademie der Künste in Berlin seine neuen Stereoaufnahmen vorführen und über musikalische Probleme sprechen.

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  • Die Alternative des Friedens

    Ich verstehe sehr gut, daß sich Genosse Paul aus Hamburg, der jahrzehntelang in der SPD ist, in einem gewissen Konflikt befindet. Für ihn ist es schwer, zu begreifen, was sich auf dem Hannoverschen Parteitag abspielte. Er sucht nach Gründen, wie das überhaupt möglich war und kommt dann auf den Gedanken, daß das alles nur Wahltaktik ist, denn während der Wahlen komme es auf die Wahrheit nicht so -sehr an, und „mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse" ...

  • Wen wählen wir?

    Nachdem der Hannoversche Parteitag in den Hauptfragen der Politik auf die Linie der Adenauer und Strauß eingeschwenkt ist können wir Kommunisten nicht mehr generell aufrufen, für die Liste der SPD zu stimmen. Genosse Hugo Paul hat auf der Arbeiterkonferenz hierüber ausführlich gesprochen. Ich mödite ...

  • Kampf um Frieden die wichtigste Aufgabe

    „Im Kampf gegen die Atomrüstung geht es nicht um Taktik, sondern um Leben und Tod. Die Forderung: Kampf dem Atomtod! ist einfach ein Gebot der Vernunft. Die atomare Aufrüstung der Bundesrepublik angesichts des geteilten Deutschlands ist ein unverantwortliches Spiel mit dem Leben unseres Volkes." Diese Worte sprach Ollenhauer, der Vorsitzende der SPD, am 18 ...

  • Schlußfolgerung der Imperialisten

    Worum geht es heute in Westdeutschland? Die deutschen Imperialisten haben im ersten Weltkrieg den Besitzstand der anderen imperialistischen Länder angegriffen; diese haben ihren Besitzstand verteidigt, und das kaiserliche Deutschland brach zusammen. Im zweiten Weltkrieg wollte Hitler im Auftrag derselben Monopole den Ausgang des ersten Weltkrieges korrigieren und die ganze Welt erobern ...

  • Eine echte Opposition schaffen

    Nicht nur Mitglieder, sondern auch viele Wähler der SPD, mit denen ich gesprochen habe, sind bestürzt über die innen- und außenpolitische Schwenkung der Parteileitung. Was vor einiger Zeit gut und nützlich war und als Plattform für Frieden und Verständigung gelten konnte, wurde in Hannover für null und nichtig erklärt ...

  • Das ist unsere Perspektive

    Die Welt geht doch einen ganz anderen Weg, als sie es wollen. Mancher von euch wird fragen, woher nehmt ihr denn diese feste Überzeugung? Wir schöpfen sie aus der ganzen Entwicklung, seitdem Marx und Engels das Kommunistische Manifest geschrieben haben. Haben die Monopolkapitalisten und Militaristen ...

  • Die Ursache unserer Erfolge

    Und noch etwas anderes von größter Bedeutung. Schumacher und seine Mitarbeiter haben die Einheit der Arbeiterbewegung In Westdeutschland verhindert. Heute will etn Mann wie Wehner diese Spaltung noch weitertreiben. Aber die Spaltung dient nicht der Arbeiterklasse, sie dient nur der Reaktion. Wir gingen von Anfang an den Weg der Einheit der Arbeiterbewegung und der Einigung aller antifaschistischen Kräfte ...

  • In der Partei gegen Spalter kämpfen

    Wir werden alle eines Tages zusammen in einer einheitlichen Gewerkschaftsbewegung organisiert sein, und wir werden auch die Einheit der Arbeiterbewegung in Westdeutschland, die Einheit der Arbeiterklasse in ganz Deutschland erringen. Davor haben die Führer eurer Partei Angst, deswegen wollen sie nicht mit uns diskutieren, deswegen auch sollt ihr nicht zu uns kommen ...

  • Keine Vertiefung der Spaltung der Arbeiterklasse

    Die-Frage, wen wir wählen sollen, bewegt uns alle sehr. Es ist klar, daß wir, werni wir die Politik des Atomwaffentlügels nicht mitmachen wollen* sehr sorgfältig überlegen, was wir al* Parteimitglleder jetzt tun müssen. Viele Genossen tragen sich mit dem Gedanken, aus der Partei auszutreten, ja sogar eine neue linkssozialistische Partei zu gründen ...

  • Aktionen gegen atomare Aufrüstung

    Der Hannoversche Parteitag zeigt uns, daß die rechten Führer wie Brandt. Wehner und andere durch ihre offene Zustimmung zur Adenauer-Kriegspolitik nicht nur uns Sozialdemokraten, sondern die gesamte Arbeiterklasse verraten haben. Von diesen heuten müssen wir uns distanzieren. Ein Teil der Mitglieder und Funktionäre glaubt nicht daran ...

  • Ist Wehner-Politik nur Wahltaktik?

    In den Gesprächen und Diskussionen heute habe ich viel Kritik an der Politik der rechten Führer in der SPD gehört. Diese Kritik ist berechtigt. Ich kritisiere die Politik des Parteivorstandes auch, aber nicht hier, sondern in meinem Bezirk und Distrikt Da bringe ich meine Meinung zum Ausdruck, ganz gleich, ob es ihnen gefällt oder nicht ...

  • Fremdkörper hinausfeuern

    Das deutsche Problem kann doch nicht durch einen Krieg gelöst werden. Man soll sich keinen Illusionen hingeben: Jede kriegerische Auseinandersetzung in Deutschland führt zum Weltkrieg. Deswegen müssen wir alle gemeinsam den Kampf führen, damit das deutsche Problem friedlich gelöst wird. Darum geht es Die Arbeiterklasse in Westdeutschland hat eine große Verantwortung ...

  • Tm

    Hermann Matern, Mitglied des Politbüros: Die große Verantwortung der Arbeiterklasse

    Die Arbeiterbewegung braucht eine klare Einschätzung der Lage, des Kräfteverhältnisses und der Entwicklungsperspektiven. Wir haben auf der Moskauer Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien In voller Übereinstimmung eine solche Einschätzung gegeben. Wir leben in der Periode des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus ...

  • Es geht um die Zukunft der Nation

    Liebe Genossen, das ist unsere Meinung, Wir haben eine große Verantwortung für die Zukunft der deutschen Arbeiterklasse und der ganzen Nation. Wir müssen gemeinsam gegen die Militaristen kämpfen, sie zurückdrängen und letzten Endes schlagen, (Lebhafter Beifall) Strauß zu verhindern und über alle weltanschaulichen ...

  • Einladung in die DDR

    Verehrter Freiherr von Knoeringen! Ich wiederhole unsere Einladung. (Beifall) Ich fibernehme die Garantie, daß Ihnen nichts passiert. Wir sind bereit, im größten Raum zu diskutieren, den es in Leipzig überhaupt gibt. Und wir laden auch andere sozialdemokratische Genossen ein. Wir sind auch bereit, sozialdemokratische Genossen an Versammlungen der Grundorganisationen unserer Partei teilnehmen zu lassen ...

  • Mein größter Eindruck in der DDR

    Ich möchte noch etwas zu der Frage SPD und SDS sagen. Nach einer Information haben Bonner SPD-Parteistellen beschlossen, daß ab 21. März dieses Jahres die Unvereinbarkeitserklärung, entweder SPD oder SDS, bekanntgegeben wird. Wir sind unter keinen Umständen bereit, uns nötigen zu lassen. Was hat auf mich in der DDR den größten Eindruck gemacht? Ich bin mit einem Freund in Buchenwald gewesen und war an der Stätte, wo Ernst Thälmann von der SS ermordet wurde ...

  • Kein wahltaktisches Manöver!

    Ich kann dem Genossen Paul aus Hamburg nicht tanz folgen, wenn er sagt, mit Speck fängt maVi Mäuse. Das Ist eine sehr ernste Frage. Ich sage dir, Genosse Paul, wir können nicht auf diese Taktik eingehen. Ea ist nicht richtig, daß das nur wahltaktische Manöver sind, um die Wahl zu gewinnen. (Beifall) ...

  • Früher war es umgekehrt

    Wir erleben zum erstenmal in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, daß ein Teil leitender Gewerkschaftsführer links vom Parteivorstand der SPD steht. Früher standen die Gewerkschaftsführer immer rechts vom Parteivorstand. Heute ist das anders. Nicht etwa, weil sich die leitenden Gewerkschaftsfunktionäre nach links entwickelt haben, sondern weil der Parteivorstand nach rechts gegangen ist Die Gewerkschaften spielen eine immer größere Rolle im Kampf der Arbeiterklasse Westdeutschlands ...

  • Arbeiter müssen alle Kräfte um sich scharen

    Genossinnen und Genossen! Wir stimmen sicher darin überein, daß diese Aussprache sehr nützlich war. Es ist Rar nicht notwendig, daß man immer in allen Fragen sofort völlige Übereinstimmung erzielt. Wichtig ist, daß wir immer nach Übereinstimmung suchen. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD, Freiherr von Knoeringen ...

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  • Beherrscher der Arbeitsplätze

    Die große Initiative, auf kommunistische Art zu arbeiten, zu lernen und zu leben, wurde vor mehr als zwei Jahren geboren. Der Zeitpunkt war nicht zufällig: Die Kommunistische Partei der Sowjetunion hatte zu ihrem XXI. Parteitag aufgerufen und Thesen veröffentlicht, die ein plastisches Bild des kommenden Siebenjahrplanes, Perspektiven für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft in der UdSSR, vermittelten ...

  • IX. Parteitag der KP Norwegens

    GruBtelegramm unseres ZK Berlin (ND). Unser Zentralkomitee übermittelte dem IX. Parteitag der KP Norwegens, folgendes vom Ersten Sekretär, Walter Ulbricht unterzeichnete GruBtelegromm: Teure Genossen! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands sendet dem IX, Parteitag der Kommunistischen Partei Norwegens die brüderlichsten Kämpfesgrüße und wünscht Euren Beratungen vollen Erfolg ...

  • Abdoulaye Diallo: Neue Etappe im Freiheitskampf Afrikas Accra (ADN-Korr.7ND). Der ständige

    Generalsekretär der Allafrikanischen Völkerkonferenz, Abdoulaye Diallo, erklärte am Mittwoch auf einer internationalen Pressekonferenz in Accra, die Hauptberatungspunkte der großer} Afrikatagung in Kairo werden die Solidarität und völlige Einheit der afrikanischen Völker sein. Abdoulaye Diallo sagte: ...

  • Gizenga: Die Marionetten zittern

    Kongos Ministerpräsident fordert Wiederherstellung der Rechte seiner Regierung

    Stanleyville (ADN). Der Ministerpräsident der Republik Kongo, Antoine Gizenga, hat erneut die Beseitigung aller Hindernisse für eine normale Tätigkeit der rechtmäßigen kongolesischen Regierung und für die Arbeit des kongolesischen Parlaments gefordert. In einem Interview mit dem TASS-Korrespondenten ...

  • Nenni erzählt „Kindermärchen"

    Heftige Angriffe der Linken auf dem Parteitag der SPI

    Mailand (ADN/ND). Heftige Angriffe gegen Generalsekretär Fietro Nehnl richtete der Führer des linken Flügels der Sozialistischen Partei Italiens, Tullio Vecchietti, auf dem 34. Kongreß der Partei in Mailand. Vecchietti nannte Nennis Äußerungen über den Charakter der gegenwärtigen internationalen Lage „Kindermärchen" und betonte, daß sich das Kräfteverhältnis in der Welt zugunsten des Sozialismus verändert hat ...

  • Moderne Städte im Neulandgebiet

    Treffen N. S. Chruschtschows mit Städtebauern in Akmolinsk

    Akmolinsk (ADN). In einer Aussprache mit Bauarbeitern und -fachleuten der Neulandregion erklärte N. S. Chruschtschow am Mittwoch in Akmolinsk. daß der Bau von Städten und Siedlungen im Neulandgebiet mit industriellen Methoden und in großem Umfang durchgeführt werder. müsse. Chruschtschow betonte, daß die neu zu bauenden Städte und Siedlungen für Jahrzehnte gebaut werden und daher mit allen Bequemlichkeiten" für ihre Bewohner versehen sein müßten ...

  • Regierungsdelegation Burmas bei Dr. Bolz

    Berlin (ADN). Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten« Dr. Lothar Bolz, gab zu Ehren der von Minister U Thwin geleiteten burmesischen Regierungsdelegation, die zur Zeit in der DDR weilt, ein Essen. Daran nahmen der Stellvertreter des Außenministers Sepp Schwab, der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses der Volkskammer^ Peter Florin, der Sekretär des Bundesvorstandes des FDGB Walter Tille und leitende Mitarbeiter des Außenministeriums teil ...

  • „L'Humanite": Fortschritt gegenüber Melun

    Die „Humanite" schreibt zu dem Kommunique': „Zunächst müssen wir feststellen, daß die Verlautbarung nicht mehr von der Forderung nach Einstellung der Kämpfe vor der Aufnahme von Verhandlungen spricht. Kann man daraus logisch schließen, daß es keine Vorbedingungen mehr eibt? Sollte das der Fall sein, so wäre dies ein Beweis dafür, daß die Regierung de Gaulle durch den Verlauf der Ereignisse zu einem Rückzieher gegenüber Melun gezwungen wurde ...

  • Zu offiziellen Verhandlungen bereit

    Läßt Paris die Vorbedingungen fallen? /Minister Yazid: „Ein neues Element"

    Tunis/Paris (ADN/ND). Die Provisorische Regierung der Republik Ugerien (GPRA) hat am Mittwoch durch nformationsministe,r Yazid erklären lasen, daß sie stets zu offiziellen Verhandungen mit der französischen Regierung Iber das Selbstbestimmungsrecht für Ugerien bereit ist. Der Sprecher der tigerischen Regierung bezog sich im vetteren Verlauf seiner Erklärung auf iln Kommunique, das vom französischen Ministerrat zum Algerienproblem in Paris herausgegeben wurde ...

  • UNO verurteilt Verwöerd

    Politik in Südwestafrika ist eine Herausforderung der UNO

    New York (ADN). Die ÜNO-Voll Versammlung hat am Donnerstat in einer Resolution in allgemein gehaltenen Formulierungen die Südwestafrikapolitik der Südafrikanischen Union verurteilt. Für die Entschließung stimmten 74 Staaten. In der Entschließung heißt es, daß die Südafrikanische Union eine „Haltung einnimmt, die den Zielen und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen widerspricht" ...

  • Kong Le an Putschisten: Dreht die Waffen um!

    Samneua (ADN). Hauptmann Kong Le hat an die Soldaten und Offiziere der Putschistentruppen appelliert, ihre Waffen umzukehren und mitzuhelfen, das Marionettenregime in Vientiane zu stürzen. In seinem Appell erklärt Kong Le: „Ihr würdet damit euer Leben retten, die Einstellung des Bruderkrieges beschleunigen und eurem Heimatland helfen, den Weg des Friedens, der Neutralität und der nationalen Wiedervereinigung zu beschreiten ...

  • Ständige Kontakte mit Ghana

    Berlin (ADN). Ständige Kontakte sollen künftig zwischen der VdgB und dem „United Ghana Farmers Council" entwickelt werden. Das wurde kürzlich bei einem freundschaftlichen Gespräch von Mitgliedern des Präsidiums des Zentralvorstandes der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe mit dem Minister und Generalsekretär der ghanesischen Bauernorganisation, Martin Appiah Danquah, ...

  • Besuch in Rostock

    Rostock (ADN). Die fünfköpfige Delegation des burmesischen Gewerkschaftsbundes ULO, die gegenwärtig auf Einladung des Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes in der DDR weilt, ist am Donnerstag zu einem sechstägigen Besuch im Ostseebezirk Rostock eingetroffen. Die Delegation, die von dem Mitglied des Exekutivkomitees der ULO ...

  • Einladung in UdSSR

    Hongkong (ADN). Der rechtmäßige Iaotische Ministerpräsident Prinz Souvanna Phouma ist am Mittwoch, aus Pnom Penh kommend, in Hongkong eingetroffen, von wo aus er eine längere Reise in mehrere Länder Asiens, Afrikas und Europas antritt. Vor seiner Abreise hatte Souvanna Phouma noch in Pnom Penh eine offizielle Einladung der Sowjetregierung zu einem Staatsbesuch in die UdSSR angenommen ...

  • Labourführung schließt linke Abgeordnete aus

    London (ADN). Die britischen Parlamentsabgeordneten Michael Foot, Sydney Silverman, Emrys Hughes, S. O. Davies und William Baxter sind am Donnerstag auf Betreiben der rechten L»bourführer aus der Parlamentsfraktion der Partei ausgeschlossen worden. Die Abgeordneten hatten sich in der Vergangenheit für ...

  • In Kairo dabei

    Berlin (ADN). Die DDR wird auf der internationalen Landwirtschaftsalisstellung der Vereinigten Arabischen Republik, die in der Zeit vom 21. März bis 21. April In Kairo stattfindet, mit einem 2000 qm großen Pavillon vertreten sein. Unter anderem wird die DDR ein großes Panoramamodell der LPG M»stlin im Bezirk Schwerin zeigen, das die Entwicklung dieses Dorfes seit 1945 und die Perspektive der Genossenschaft darstellt ...

  • Bonnbesuch abgesagt

    Bonn (ADN). Der südafrikanische Ministerpräsident Verwöerd hat seinen für die kommende Woche vorgesehenen zweitägigen Bonnbesuch abgesagt. Als Grund für die Absage wurden von der südafrikanischen Botschaft in Bonn „dringende anderweitige Verpflichtungen" angegeben. „Regierungsstellen in Bonn bedauern die Absage", meldet die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA dam ...

  • Banditen zerstreut

    Havanna (ADN). Die endgültige Zerschlagung konterrevolutionärer Banden im Escambray-Gebirge (Mittelkuba) gab das Ministerium .für die revolutionären Streitkräfte Kubas bekannt. Danach nahm die revolutionäre Volksmiliz 381 der etwa 500 Konterrevolutionäre gefangen. 39 wurden getötet, als sie bewaffneten Widerstand leisteten ...

  • U Nu als Parteivorsitzender zurückgetreten

    Rangun (ADN). Der burmesische Premierminister U Nu hat am Donnerstag seinen Rücktritt als Vorsitzender der regierenden Bundesliga erklärt. Er begründete diesen Schritt mit seiner Enttäuschung über die wachsenden Fraktionskämpfe in der Partei. Gleichzeitig betonte er in seinem Rücktrittss-hreiben, daß es notwendig sei, die Partei demokratisch zu reorganisieren ...

  • Angola vor der Vollversammlung

    Im UNO-Sicherheitsrat haben die Kolonialmächte und ihre Verbündeten einen afro-asiatischen Resolutionsentwurf zu Fall gebracht, in dem die Untersuchung der Verhältnisse in der portugiesischen Kolonie Angola gefordert wird. Die afroasiatischen Staaten haben daraufhin ihre Entschlossenheit ausgedrückt, die Angolafrage vor die Vollversammlung zu bringen ...

  • Sowjetunion fordert Kongodebatte

    In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Vollversammlung hat Gromyko die Wiederaufnahme der Kongodebatte noch vor Ablauf der kommenden Woche gefordert. Gromyko begründet dies mit der sich ständig verschlechternden Situation in Kongo, deren Ursachen die fortdauernde Aggression und die Nichterfüllung aller Beschlüsse des UNO-Sicherheitsrates sind ...

  • In Zwangsurlaub

    Cleveland (ADN). Der amerikanische Ford-Konzern wird in der kommenden Woche zum drittenmal in diesem Jahre sein Werk Lorain in Ohio stillegen, wo die Kleinwagen „Falcon" und „Comet" hergestellt werden. 3000 Arbeiter werden davon betroffen.

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  • OBERHOF EINE TATSACHENSERIE ÜBER DEN WEG UNSERER EISHOCKEY-NATIONALMANNSCHAFT VON KLAUS ULLRICH III. Zwölf Tore gegen eins

    Der Start dieser Nationalmannschaft dünkt aus der Sicht unserer Tage aussichtslos. Sie stolpert von einer zweistelligen Niederlage in die nächste, die ersten sechs Spiele gehen mit 9:108 Toren verloren, ein Dutzend Tore stehen jedem geschossenen gegenüber! Aber die Niederlagen sind Niederlagen gegen Freunde ...

  • Die erste Partie

    Botwinnik führt in der Weltmeisterschaftsrevanche 1:0/ Tal gab auf

    Der Revanchekampf um die Schachweltmeisterschaft begann gleich mit einem erbitterten Ringen. Erwartungsgemäß war eigentlich nur der erste Zug: Botwinnik eröffnete mit seinem Lieblingszug 1. c4. Dann aber konnte der Exweltmeister, der als Virtuose der Eröffnungsbehandlung gilt, im Anfangss-tadiüm der Partie nicht nur keinen Vorteil erzielen, sondern mußte sogar mit einer schlechteren Stellung vorlieb nehmen ...

  • Wer wagt, gewinnt

    Käme Jemand in eJnen Berliner HO-Läden und fragte dort nach einer Wasehmasdiine zum Preise von einer DM, würde der Verkäufer wermutlich überzeugt sein, sich verhört tu haben, und vielleicht -ein Paket Waschpulver aus dem Regal holen. Doch der Frager hätte im Grunde genommen gar nicht so unrecht. Würde er uns die Frage stellen, könnten wir ihn an die Familie Garbe verweisen, wohnhaft Frankfurter Tor 5 ...

  • 4:2-Eishockeysieg in Oslo

    Auch in Norwegen Flagge und Hymne der DDR

    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestätigte ihre gute Form, die sie bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz mit einem hervorragenden fünften Platz bewiesen hatte, am Donnerstagabend in Oslo mit einem überzeugenden 4:2 (0 :0, 3 :2, 1:0)-Sieg im 16. Länderspiel gegen Norwegen. Das Spiel fand anläßlich des 100jährigen Bestehens des norwegischen Sportverbandes statt ...

  • Zigaretten auf der Straße

    Vor 15 Jahren in Berlin

    Auf dem Platz vor dem Reichstag stiebt eine riesige Menschenmenge auseinander. Razzia! Die Schwarzmarktgeschäfte sind jäh unterbrochen. Keiner denkt mehr an Schieben, an Hökern, an Tauschen: Zigaretten gegen Mehl etwa oder Bohnenkaffee gegen Schuhe, Wäsche gegen Kartoffeln. Jeder will der Volkspolizei entrinnen, wirft die eben noch kostbare Schieberware fort ...

  • Aufbautag im Stadtbezirk Mitte

    800 Bürger griffen zum Spaten / Auftakt zum 10. Jahr NAW

    Mehr als 800 Bürger des Stadtbezirks Mitte halfen am Mittwoch auf der Großbaustelle zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz und auf anäeren Baustellen dieses Stadtbezirks. Auch Angehörige der Nationalen Volksarmee, Volkspolizisten und Feuerwehrleute griffen zu Spaten und Schaufel. Die Aufbauhelfer gaben damit den Auftakt Eür das zehnte Jahr des Nationalen Äufiauwerkes im demokratischen Berlin ...

  • Blick aufs Jahresende

    Welches Ziel haben sich die Bauleute in diesem Jahr gestellt? Zumindest wollen sie bis Ende 1961 alle Wohnbauten entlang der Magistrale fertig montiert haben. Natürlich werden auch in einige der großen Häuser die ersten Mieter einziehen können. Das wird, im Sommer sein. Es ist beabsichtigt, wenn VEB Bau endlich die Schere zwischen Montageund Innenausbau zu schließen versteht ...

  • Pistolen, Tränengas und Hunde

    „Schußwaffengesetz" ohne Debatte illegal nach Westberlin übernommen

    Das Bonner „Schußwaffengesetz" ist am Donnerstag vom Westberliner Abgeordnetenhaus ohne Debatte und ohne Gegenstimmen widerrechtlich übernommen worden. Gegen dieses Gesetz „über den inmittelbaren Zwang bei Ausübung jffentlicher Gewalt" hatte die Westberliner Leitung unserer Partei am Mittwoch energisch protestiert und seine Ablehnung gefordert ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Einen Jugendklub richteten sich die Mitglieder der FDJ-Wohngruppe „Josef Lenzel" aus Niederschönhau$en in der Friedrich-Engels-Straße ein. Sie leisteten dabei über 600 freiwillige Arbeitsstunden. Splelplanänderunffen: Metropol-Theater am 18. März um 19.30 Uhr „Die keusche Susanne" statt „Die schöne Helena"; JCammerspiele am 17 ...

  • Baugrube für „Berlin-Tourist"

    Nicht weit davon beginnt in den nächsten Tagen der VEB Tiefbau mit großen Pumpen in einer riesigen Baugrube das Wasser abzusaugen. Es sind die ersten Vorbereitungen für den Aufbau des Komforthotels „Berlin-Tourist", das mit seinen 13 Stockwerken und einer farbigen Fassade die Wohnblocks weithin sichtbar überragen wird ...

  • In der neuen Wohnung

    Gehen wir doch einmal hinein in eines der zehngeschossigen Wohnhäuser. Die Wohnungen sind geräumig. Die Zweieinhalbzimmerwohnungen haben eine Fläche von 55 bis 60 qm und die Dreizimmerwohnungen von 75 bis 80 qm. Durchschnittlich weisen die größeren Zimmer eine Fläche von 18 und die kleineren von 13 qm auf ...

  • Abwässer gesäubert

    Im Teerwerk Erkner entsteht gegenwärtig eine moderne bakteriologische Anlage zur Aufbereitung der Abwässer des Betriebes. Die Gewässer in der Umgebung Berlins dienen der Erholung unserer Werktätigen, die bei Paddeln, Schwimmen, Angeln und vielen anderen Wassersportmöglichkeiten Entspannung finden. Deshalb ...

  • Apothekenbereitschaftsdienst

    Folgende Apotheken haben in der Woche vom 18. bis 24. März Bereitschaftsdienst; Nordland-Apotheke, Invalidenstr. 35; Fortuna-Apotheke, Alte Schönhauser Str. 46; Sophien-Apotheke, Invalidenstr. 161; Apotheke am Arnswalder Platz, Dimitroffstr. 153; Bornholmer Apotheke, Bornholmer Str. 11; Elisabeth-Apotheke ...

  • Die ersten Bewohner

    Etwas dahinter, mitten auf dem riesigen Bauplatz, entdecken wir Gardinen an den Fenstern zweier fünfgeschossiger Häuser. Dort wohnen seit Dezember die ersten Mieter und sind täglich Tatzeugen des Wachstums ihres neuen Wohnensembles. Natürlich , ziehen die „Großen" das Augenmerk auf sich und lassen die „Kleinen", die fünfgeschossigen, etwas in den Hintergrund treten ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Frei tat. den 17. März 1961: Bei mäßigen westlichen Winden im Norden meist stark bewölkt, im Süden wolkig mit gelegentlichen Aufheiterungen. Tageshöchsttemperaturen 12 bis 15 Grad. Keine oder nur unwesentliche Niederschläge. Nachts frostfrei. Sonnenaufgang 6.17 Uhr, Sonnenuntergang 18 ...

  • Schwestern auf der Südseite

    Die drei hohen, schlanken Wohnbauten auf der Nordseite haben seit jener denkwürdigen Nacht, als der 80-m-Kran von mutigen Männern über die breite Straße gerollt wurde, auf der Südseite zwei Schwestern erhalten. Gegenwärtig werden die Blöcke 65 und 67 im sechsten Geschoß montiert. So schnell geht das heutzutage ...

  • Besatzer übten Krieg

    Kriegsmanöver hielten am Donnerstag die USA-Truppen in Westberlin ab. Rund 4000 Besatzungssoldaten wurden völlig überraschend gegen vier Uhr alarmiert. Ein Teil wurde in Gefechtsausrüstung von den Unterkünften in Zehlendorf und Lichterfelde zum Flughafen in Tempelhof in Marsch gesetzt. Andere Einheiten bildeten die Marschsicherung und Reserve ...

  • Polizei beschlagnahmte DGB-Flugblätter

    Westberliner Polizei ging am Mittwoch gegen Funktionäre der IG Metall im Westberliner DGB vor, die unmittelbar vor der Betriebsratswahl im Siemens- Schaltwerk Flugblätter an die zur Schicht eintreffenden Arbeiter verteilten. Die Polizei beschlagnahmte die Flugblätter der IG Metall und stellte die Personalien der Verteiler fest ...

  • Unter den Kränen der Stalinallee

    Sozialistisches Wohnensemble zwischen Strausberger Platz und Alex

    Zwischen Strausberger Platz und Alex wächst ein neues sozialistisches Wohnviertel. Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgehen, daß es fast täglich sein Gesicht verändert. Entweder wird eine neue .Baugrube ausgehoben, und die Bagger wühlen sich ins Erdreich,-oder die Riesenkräne versetzen die Platten Stockwerk um Stockwerk ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    18. März Friedrichshain: 8 Uhr Filmvorführung und Vortrag über die Mitrofanow-Methode im Lektionssaal des Parteihauses. Teilnehmerkreis: Parteisekretäre. BGL-Vorsitzende und Technologen aus den Industriebetrieben und aus den VVB.

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Einfältige Taktiker Höhere Arbeitsproduktivität durch Standards Störaktionen gegen Wettkämpfe Schutzgebiet für Militaristen Akademie des Gartenbaus in Erfurt Am 29. April beginnt 1. Internationale Gartenbauausstellung / Gäste aus ganz Europa erwartet Westdeutsche Sportler schuldlos Statuten-gelten für alle Bonn schändet Andenken derToten Verkürzte Generalreparatur Keine Atomwaffen für Bonn! Schuldenfreie Hochöfen Zuckerrübenaussaat begann Firfow führt in der zweiten Verarbeitungsstufe Appell an die Sauberkeit 1000 Algerier aus einem KZ befreit anow-Methode Erfahrungsaustausch mit der UdSSR Plus im Stahlwettbewerb Provokateure stehen außerhalb des Sports Botwinnik führt 1:0
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