1. Dez.

Ausgabe vom 23.11.1960

Seite 1
Seite 2
  • Verheißungsvolle Zeichen

    tausende sterben jährlich an Krankheiten der Armut, Zehntausende verhungern, weil die Trusts der USA die Peitsche über Lateinamerika schwingen und mit Hilfe ihrer Marionetten dort Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen, die auf einer Stufe mit der schlimmsten Kolonialbarbarei stehen. Aber auch hier leitet 1960 die Wende ein ...

  • Doppelt blechen

    „Milliarden Dollar werden für die USA-Truppen verlangt", erfährt man aus westdeutschen Zeitungen im Zusammenhang mit den Verhandlungen amerikanischer Finanzexperten in Bonn. Eine hübsche Rechnung, die Washington nun seinem NATO-Bruder präsentiert. Dabei wirft Bonn nämlich 1961 schon 444 Millionen D-Mafk allein für „Stationierungskosten" den Amis in den Rachen ...

  • Krise der Frontstadt

    (Fortsetzung von Seite l)

    tion „von neutraler Seite" in Höhe von 10 000 D-Mark aus der Haft entlassen. ' Im Falle der Bestechungsaffäre eines Direktors der GASAG wurde die Staatsanwaltschaft an der Durchsuchung der Direktionsräume nach belastendem Material gehindert. Senatsdirektor Bahr, ein enger Mitarbeiter des Verkehrssenators Theuner, wies „auf drohende Konsequenzen" hin ...

  • Weihnachtszuwendungen 1960

    Berlin (ADN). Das Presseamt beim Ministerpräsidenten teilt mit: Das Präsidium des Ministerrates hat, auf Vorschlag des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes beschlossen, Weihnachtszuwendungen für das Jahr 1960 wie in dem vergangenen Jahr zu zahlen. Zuwendungen erhalten auch in diesem Jahr die Beschäftigten der volkseigenen Betriebe sowie die Beschäftigten der staatlichen Verwaltungen, Institutionen und Einrichtungen ...

  • (Fortsetzung von Seite 1)

    herzugeben dachten. 1956 haben die Sowjetunion und das ganze sozialistische Weltlager vereint mit allen friedliebenden Kräften im Falle Ägyptens gezeigt, wie man die Flammen eines bereits entfesselten Krieges zertritt, und sie verhinderten 1958 die drohende imperialistische Militärinvasion in Vorderasien ...

  • Mehrheit dafür — • Antrag abgewürgt

    Hannover (ADN/ND). Mit einer für die Haltung des Parteivorstandes bezeichnenden Debatte um die Tages- und Geschäftsordnung war die Dienstagsitzung des SPD-Parteitages eröffnet worden. Es ging dabei um einen Antrag des Distrikts Frankfurt-Westend, in dem jeweils ein Berichterstatter für die Minderheitsmeinung der einzelnen Arbeitsgemeinschaften sowie eine ausgiebige Diskussion im Plenum, über die Berichte der Arbeitsgemeinschäften gefordert wurde ...

  • Jetzt müssen wir 'ran! I Warum die Amerikaner unser Geld brauchen.. .f

    Zur Zahlung von 4,5 Milliarden D-Mark über die bisher an die USA und die NATO abgeführten Gelder hinaus habe sich Bonn am Dienstag bei den Verhandlungen mit USA-Finanzminister Anderson und USA-Unterstaatssekretär Dillon schon bereiterklärt, berichten auch übereinstimmend westliche Nachrichtenagenturen ...

  • Gewerkschafter berieten mit Herbert Warnke

    Schwarzheide (ADN/ND). Mitglieder des Gewerkschaftsaktivs des FDGB-Bezirksvorstandes Cottbus berieten am Wochenanfang im Synthesewerk Schwarzheide den Entwurf des ersten sozialistischen Arbeitsgesetzbuches. Der Vorsitzende des ' FDGB-Bundesvorstandes, Herbert Warnke, betonte dabei, daß es bezeichnend ...

  • Deist propagiert Volksbetrug

    In der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftspolitik mußte das Parteivorstandsmitglied Deist zugeben, daß das Tor des Bundeskanzleramtes „für die Präsidenten der großen Wirtschaftsverbände weit geöffnet ist, so daß sie auf Verwaltungen und Ministerien einen mit demokratischen Regeln nicht mehr zu vereinbarenden Einfluß ausüben" ...

  • AP: Atomwaffen nicht mehr generell abgelehnt

    Die amerikanische Nachrichtenagentur AP stellt in einem Bericht fest, daß sich auf dem SPD-Parteitag am Dienstag „gewisse Unterschiede" in täer Auffassung über die atomare, Bewaffnung der Bundeswehr abgezeichnet hätten. Der SPD- Vorsitzende Ollenhauer habe in seinem Referat eine atomare Ausrüstung der Bundeswehr „entschieden abgelehnt" ...

  • Delegierte wollen klares Konzept

    In diesem Ausschuß kam es nach den Referaten Wehners und Erlers zu heftigen Auseinandersetzungen, besonders darüber, daß Erler vorgeschlagen hatte, alle Anträge, die sich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr wandten, durch eine Entschließung des Parteivorstandes zu ersetzen, in der von einer „wirksamen Ausrüstung der Bundeswehr im Rahmen der NATO" gesprochen wird ...

  • Erkenntnis ohne Konsequenz

    In einigen Punkten der Rede Ollenhauers spiegelte sich immerhin wider, wie stark der Druck von Seiten der Mitglieder, wie groß ihre Unzufriedenheit ist. Während Wehner seit dem 30. Juni stets erklärte, über die vergangene Außenpolitik wolle er nicht, rechten, erklärte Ollenhauer ziemlich offen, daß die bisherige Politik Adenauers in einer Sackgasse geendet hat, ohne allerdings dabei auf die Wehnersche Forderung nach gemeinsamer Außenpolitik zu verzichten ...

  • Wehners Charakterzug

    Nach der Rede Ollenhauers traten am Dienstagnachmittag die sogenannten Arbeitsgemeinschaften zusammen. Vor der Arbeitsgemeinschaft Außenund Wehrpolitik sprachen Wehner und Erler. Wehner erklärte, daß es zur Außenpolitik der Adenauer-Regierung „keine Alternative mehr gibt". Die SPD-Führung werde deshalb „ihre Bemühungen um eine gemeinsame Außenpolitik fortsetzen" ...

  • Wieder Luftraum der DDR verletzt

    Berlin (ND). Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten teilt mit: Am 21. November um 12.04 Uhr drangen zwei Flugzeuge der westdeutschen Luftwaffe vom Typ F 84 in der Nähe von Salzwedel in einer Flughöhe von 5500 bzw. 2500 m 30 km tief in den Luftraum der DDR ein und, führten mehrere Kursmanöver durch ...

  • Robert Lehmann 50 Jahre

    Berlin (ND). Genosse Robert Lehma,nnj Vorsitzender der Pionierorganisation „Ernst Thälmann", wird heute 50 Jahre alt. In einem Glückwunschschreiben des ZK, das vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR; Walter Ulbricht, unterzeichnet ist, heißt es u. a.: „Der V. Parteitag der ...

  • Schwarze Listen aufgestellt

    München (ND). „Die Einrichtung von schwarzen Listen (weit über die Suchlisten der Kriminalämter hinaus) wird zu den Begleiterscheinungen gehören". Mit diesen Worten bestätigt die Münchner „Süddeutsche Zeitung", daß — wie im „ND" vom Dienstag berichtet — in Bonn bereits alle „verdächtigen Personen" registriert werden, die nnter das Schrödersche Grenzsperrgesetz fallen sollen ...

  • Wehner: Keine Alternative zur CDU

    Trotz raffinierter Regie stürmischer Widerspruch in den Arbeitsgemeinschaften / Von unserem Korrespondenten Harri C z e p u c k

    Hannover. Der erste Sitzungstag des SPD-Parteitages wurde am Dienstag mit einem Referat des Parteivorsitzenden eingeleitet. Ollerihauer unternahm den Versuch, die Kapitulation nach dem 30. Juni zu „untermauern". Er enthielt sich jedes eigenen Vorschlages zur Lösung der Deutschlandfrage und beschränkte sich darauf, von Adenauer Initiativen zu verlangen ...

  • Beifall gegen Atomrüstung

    Die Rede Ollenhauers wurde nur an wenigen Stellen durch Beifall oder Miß* fallenskundgebungen unterbrochen. Den stärksten Beifall erhielt der Parteivorsitzende, als er im Gegensatz zu der vorgelegten Resolution des Parteivorstandes die atomare Bewaffnung der Bundeswehr ablehnte. Auch bei Äußerungen gegen Adenauer und Schröder spendeten die Delegierten lebhaften Beifall ...

  • Gefreiter Erler auf Strauß-Linie

    Der Wehrexperte des Parteivorstandes, Fritz Erler, erklärte seine, vorbehaltlose Zustimmung zur Beibehaltung der Wehrpflicht. Zur atomaren Aufrüstung der Westzonenarmee sagte er einerseits, daß sich die Bonner Regierung nicht „danach drängen solle", sie müßte aber andererseits „für eine angemessene und vernünftige Aufgabenverteilung innerhalb der NATO sorgen ...

  • „Grundsätzlich dafür"

    Zur Frage des Notstandsgesetzes wiederholte Ollenhauer die bekannten Thesen, daß die SPD „grundsätzlich dafür" und nur gegen den vorliegenden Schröderschen Entwurf sei. Er erwähnte mit keinem Wort die Versuche Bonns, das Notstandsgesetz in Etappen durchzusetzen. Dennoch machte er auf eine Erscheinung in Westdeutschland aufmerksam, daß heute schon wieder Politiker, die gegen Hitler kämpften, auf Grund der oft geübten Rufmordhetze anonyme Drohbriefe erhielten, ohne daraus Konsequenzen zu ziehen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretärr Horst Bitsdikowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi' Köhler, Karl-Ernst Reuter

Seite 3
  • Ein schlechter Prophet

    Da Thedieck selbst das Gefühl hat, daß er bei den westdeutschen Arbeitern, von den Arbeitern der DDR ganz zu schweigen, mit seinem Kohl keine Wirkung erzielen kann, drückt er auf die Tränendrüsen der westdeutschen Kapitalisten. Wieder einmal prophezeit er, daß bei uns, diesmal bis April 1961, Privatbetriebe und Handwerksbetriebe abgeschafft sein werden ...

  • Ist Baustahl eine neue Pflanzenart?

    Wie es sich gehört, melden sie sich bei der Parteileitung an. Schon der erste Blick aus dem Fenster der Baracke, in der die Partei- und Gewerkschaftsleitung untergebracht sind, läßt G & M erkennen, daß sie hier ein reiches Betätigungsfeld gefunden haben. Rostige Moniereisen und ein Stahlrohr ragen wie herbstliche Disteln aus der Erde ...

  • Erfahrenes „Barkas-Echo"

    Der Streifzug unseres Zentralorgans zur Materialeinsparung ist für alle Betriebszeitungen ein Signal, gleichfalls mit allen Kräften diese wichtige politische und ökonomische Aktion zu unterstützen. Wir aus den Barkas-Werken in Karl-Marx- Stadt können dabei schon auf einige Erfahrungen zurückblicken. Nach dem Plan 1960 sollten bei uns 134,8 Tonnen Material — meist Stahl, Stahlguß, Grauguß, Aluminium und Messing — eingespart werden ...

  • Kultivierte Selbstbedienung für Bauholz

    Und weiter geht der abendliche Streifzug über die mit Holz, Eisen und Beton so reichlich gedüngte Erde der Lübbenauer Baustelle. Nicht weit vom Kraftwerk entsteht eine prachtvolle Wohnstadt mit herrlichen ferngeheizten Wohnblocks, die alle Raffinessen moderner Technik enthalten. Einbauküche, Elektroherd und elektrische Waschmaschine lassen das Herz der Bewohner höher schlagen ...

  • Die schwarze Möwe

    Unter den mehr als 200 Zuschriften, die Gramm und Millimeter während ihres nunmehr 12 Tage währenden Streifzuges erhielten, sind solche von Werkleitern, WB- Direktoren, Bezirkswirtschaftsrats-Vorsitzenden oder Ministern so rar wie ein weißes Exemplar unter der großen Schar schwarzgefiederter Raben. Solch weißer Rabe oder — weil Möwen für die Küste typischer sind — solch schwarze Möwe ist Werkleiter Anders vom VEB FischverarBeifung Sdßnifz" (Rügen) ...

  • Moderne Urgeschichte am Kraftwerk I

    Weiter geht der Streifzug am Kraftwerkblock I vorbei. Es macht Freude, diesen schönen, mit hellgrauen Wellasbestbetonplatten verkleideten Bau zu sehen. In der Dunkelheit leuchten von den zwei 140 m hohen Schornsteinen rote Positionslichter in den Abendhimmel. Noch in diesem Jahr soll der sechste Turbosatz in Betrieb gehen, ein Beweis für die große Schöpferkraft der Erbauer dieses Kraftwerks ...

  • Soviel Fragen — sowenig Antworten

    Aber warum wehrt sich der Aufbauleiter eigentlich nicht dagegen? Warum läßt die Gewerkschaftsorganisation dieser Baustelle diese haarsträubende Verpulverung von Material zu? Warum schieben nicht Arbeiterkontrolleure und die Ständigen Produktionsberatungen energisch einen Riegel davor? Jeder Bauarbeiter und Ingenieur weiß doch aus eigener Erfahrung, daß wir nicht gerade Überfluß an Baumaterialien aller Art haben ...

  • Kohl von Thedieck

    Dichtung und Wahrheit übers Arbeitsgesetzbuch

    Arbeitszeit. Die von den Gewerkschaften erkämpfte Arbeitszeit wird von den Kapitalisten nicht eingehalten. Westdeutsche Statistiken besagen, daß in den Industriezweigen, in denen die 45-Stunden-Woche vereinbart ist, die wöchentliche Arbeitszeit 50 und mehr Stunden beträgt. Bei uns ist die Arbeitszeit in Gesetzen festgelegt ...

  • Womit Beermann in Konflikt gerät

    Beermann paßt es nicht, daß es bei uns Konfliktkommissionen gibt und daß diese und die Arbeitsgerichte über Arbeitsstreitigkeiten'entscheiden. In Westdeutschland gibt es keine Konfliktkom- ' missionen. Arbeitsgerichte gibt es sowohl in Westdeutschland als auch bei uns. Der Unterschied besteht nur darin, daß es bei uns sozialistische Gerichte sind, auf die die Arbeiterklasse und alle Werktätigen Einfluß ausüben ...

  • Getroffene Hunde bellen

    Thedieck lügt, die Koalitionsfreiheit und die Freiheit der politischen Meinung eeien bei uns unterdrückt. Offenkundig verwechselt er unser Arbeitsgesetzbuch mit dem westdeutschen Betriebsverfassungsgesetz, das erstens jede politische Meinungsäußerung, von Betätigung ganz zu schweigen, im Betrieb verbietet und das dazu ausgenutzt wird, Gewerkschaftsfunktionären zu verbieten, den Betrieb überhaupt nur zu betreten ...

  • Täglich wird ein Haus verbuddelt Wie G 8z M auf der Kraftwerkbaustelle Lübbenau ihr blaues Wunder erlebten

    i,Meiner Schätzung nach wird hier auf der Baustelle täglich Material im Werte eines Ein-Famiiien-Hauses im Bausand verbuddelt." Diese ergötzliche Mitteilung erhielten Gramm und Millimeter vom Aufbauleiter des Großkraftwerkes Lübbenau, dem Ingenieur Werner Kehrer, der die Arbeit vieler Bau- und Montagebetriebe auf dem Kraftwerkgelände koordiniert ...

  • GUTE VERBÜNDETE

    Nach Hunderten kann man die Helfer von Gramm und Millimeter in aHen Betrieben unserer Republik zählen. Fleißig sind sie, voller Tatendrang und Ideen. Besonders gute Freunde fanden unsere beiden Materialjäger in den Redakteuren vieler Betriebszeitungen, die schnell und wirkungsvoll die Spur von 500 Millionen aufnahmen ...

  • „Der Funke" funkt für Sparsamkeit

    Und hier ein Flugblatt aus dem VEB Zementanlagenbau, Dessau:

Seite 4
  • „Steine im Weg'

    Ein erregendes Fernsehspiel von Helmut Sakowski'

    Der Höhepunkt der vergangenen Woche am Bildschirm war zweifellos ein neues Stück des bereits durch die „Entscheidung der Lene Mattke" und „Die Säge im Langen Moor" bekannten Autors Nationalpreisträger Helmut Sakowski. In seinem neuen Fernsehspiel „Steine im Weg" wurden echte menschliche Konflikte sichtbar, und es ist kaum zu glauben, daß letzten Endes die Auseinandersetzungen um die Arbeit im Rinderstall einer LPG eine derart erregende Spannung hervorbringen konnten ...

  • Von Prof. Dr. Willi Felix

    Einfluß auf den Gesunden und sein im besten Sinne menschliches Denken und Handeln. Voll Bewunderung blickt die Welt auf Albert Schweitzer und sein Lebenswerk. Jeder von uns Ärzten und Chirurgen hat einen Einflußbereich. Sollten wir ihn nicht freudig nutzen und uns Mühe geben, jene Stufen zu beschreiten, ...

  • \ov& ärztlichen Ethos

    Nur dem Arzttum schreibt der Volksmund ein Ethos zu und nicht dem Beruf des Juristen, des Künstlers, des Kaufmanns, des Lehrers. Die Tätigkeit des Helfens und des Helfenwollens wird innerhalb der menschlichen Leistungen gerne an die Spitze gestellt und daher viel erwähnt und beurteilt. Auch die Behandlung des Problems Ethos in Publizistik, Theater und Kino spricht für allgemeines Interesse, wobei nicht gesagt sein soll, daß es immer richtig gezeigt und erfaßt worden ist ...

  • Die DDR — Heimstatt des Humanismus

    Leipzig (ADN). Ein Bekenntnis zum ärztlichen Ethos, das in der DDR Pflege und Verwirklichung erfährt, legt der Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik der Karl-Marx-Uniyersität Leipzig, Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber, Prof. Dr. Herbert Ueber- ■muth in einem Presseartikel ab ...

  • Gegen die Schablone

    Im Mittelpunkt der Aussprache standen ferner Fragen der Überwindung von Schablone und Schematismus oder, wie es der ungarische Chefdramaturg Istvan Nemesktirty ausdrückte, der Überwindung einer sogenannten Schachdramaturgie, bei der der Regisseur den Darsteller von Station zu Station der Handlung schiebt, statt mit der Kamera den vielfältigen Lebensweg der Menschen zu erfassen ...

  • Arbeiteroperettenensemble entsteht

    Dresden (ND). Im VEB Flugzeugwerke Dresden wurde ein Arbeitertheater gegründet, das neben einem Schauspielensemble auch ein Operettenensemble und Ausbildungsabteilungen für Ballett und Dramaturgie umfaßt. Der Leitung des Arbeitertheaters gehören auch Künstler der Staatstheater und des Staatlichen Operettentheaters Dresden an ...

  • Hochschultage in Prag

    Pragf (ND). Im Rahmen des Freundschaftsvertrages zwischen den Technischen Hochschulen in Prag und Dresden traf sich Anfang November eine Delegation aus der DDR mit den Kollegen an der Moldau zu den tschechoslowakischdeutschen Hochschultagen. Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches •'standen' die Problerne1■'■ der ...

  • Um die Meisterschaft im Film

    Filmschaffende sozialistischer Länder berieten in Sofia

    der Götter" und „Hauptmann von Köln". „Die talentierten und betont eigenartigen Filme der Thorndikes. die von leidenschaftlicher politischer Stellungnahme und Aussage durchdrungen sind, wurden in das Waffenarsenal des Kampfes gegen die imperialistische Bestie aufgenommen." Kritische. Bemerkungen machte Gerassimow zu den DEFA-Filmen „Das Leben beginnt" und „Schritt für Schritt" ...

  • Berliner spielten in Neu Zittau

    Volkskunstgruppen vom Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg haben mit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Neu Zittau, Kreis Fürstenwalde, einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen. Die Schalmeiengruppe der BSG Turbine, das Unterhaltungsorchester „Prenzlauer Berg", der Berliner Volkstanzkreis, die Kabarettgruppe ...

  • Kränze in Lidice

    Prae (ADN-Korr.). Delegationen von Studenten aus der DDR, die an Hochschuleji der CSSR studieren, legten anläßlich des Internationalen Studententages in dem von den Faschisten zerstörten Bergarbeiterdorf Lidice am Sonntag einen Kranz nieder und pflanzten im Rosengarten des wiederaufgebauten Ortes 20 ...

  • Trotz Hetze erfolgreich

    Düsseldorf (ADN). Tausende Zuschauer feierten das Hallesche Tanzensemble, das gegenwärtig mit der Revue „Tanz im Wandel der Zeit" in Westdeutschland gastiert, am Wochenende auch in Homburg und Lünen. Der herzliche Empfang des DDR-Ensembles bei der westdeutschen Bevölkerung steht in demonstrativem Gegensatz ...

  • Künstler stellen aus

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Die diesjährige Kunstausstellung des Bezirks Karl-Marx- Stadt wurde am Sonnabend im Städtischen Museum der Bezirksstadt eröffnet Der Eröffnungsfeier wohnten zahlreiche Werktätige aus Betrieben und Verwaltungen sowie Berufs- und Laienkünstler bei. Mit der Eröffnung war auch die erstmalige Verleihung des für alle Zweige der Berufs- und Volkskunst geschaffenen neuen Kunstpreises des Bezirks verbunden ...

  • Heft 47 der „Neuen Zeit"

    „Frischer Wind am East River" von Observator; „Die Algerienfrage", eine Übersicht von P. Jefimow; „Die USA nach den Wahlen" von I. Lapizki; „Vor dem Abgang", eine Glosse von D. Saslawski; „Leerlauf der Laea" von Prof. W. Jemeljanow; Briefe aus Paris und Madrid über die Lage in Franco-Spanien; „Schatten aus dem Jenseits ...

  • Verstärkung der Kontakte

    Die Konferenz in Sofia hat, wie es in dem einstimmig angenommenen Abschlußkommunique' der Tagungsteilnehmer heißt, einen positiven Beitrag zur Klärung wichtiger theoretischer und künstlerischer Fragen der zeitgenössischen sozialistischen Filmkunst geleistet. Die Zusammenkunft hat wesentlich zu einem näheren Kennenlernen und Verstehen der Filmschaffenden der sozialistischen Länder untereinander beigetragen ...

  • Finnischer Minister in Dresden

    Dresden (ND). Der gegenwärtig in der DDR weilende finnische Unterrichtsminister Hosia besuchte während eines zweitägigen Aufenthaltes in Dresden in Begleitung des Generaldirektors der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden* Professor Seydewitz, die Gemäldegalerie. Außerdem besichtigte der Gast die Sondermuseumsschau „Der Menschheit bewahrt" und die Staatliche Porzellanmanufaktur in Meißen ...

  • Gemeinschaftsarbeit notwendig

    Die Diskussion ergab, daß ein entscheidendes Mittel, zur Erreichung einer vielfältigen und künstlerisch hochstehenden zeitgenössischen Filmproduktion in .der Gemeinschaftsarbeit liegt. Der Regisseur Frank Beyer,* der im Namen der DDR- Delegation auf der Tagung sprach, konnte in diesem Zusammenhang berichten, daß die Filmschaffenden der DDR in der Bildung von künstlerischen Arbeitsgruppen, d ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    „FußbalP'-Premiere

    Berlin (ADN). „Die Sache mit dem Fußball", ein Pionierstück von Jochen Koppel, erlebte am Sonntag in dem vor zehn Jahren gegründeten „Theater der Freundschaft" in Berlin vor einem begeisterten Kinderpublikum seine Premiere. Diese Neufassung des Stücks und das Mitwirken von Laienkräften aus den Reihen der Jungen Pioniere fanden lebhafte Zustimmung ...

  • UND DEIN STREBEN SEI'S IN LIEBE, UND DEIN LEBEN SEI DIE TAT!

    Auch der Arzt steht heute mitten im großen Geschehen, zwischen aufeinanderprallenden Gegensätzen und widerstreitenden Weltanschauungen. Er erlebt schmerzlich verschiedene Deutungen einfachster menschlicher Begriffe, wie Wahrheit, Freiheit, Recht, Friede. Deshalb gehört, glaube ich, gerade heute zum guten Arzt eine Doppeleigenschaft, die er an sich pflegen sollte ...

  • Elektrotechnik als treibende Kraft

    Dresden (ND), An der Technischen Hochschule fand dieser Tage die 3. Polytechnische Tagung statt, die von Prorektor Prof. Dr.-Ing. Hans Frühauf eröffnet wurde. Dekan Prof. Dr.-Ing. Hermann Schulze behandelte im einleitenden Hauptvortrag das Thema: „Die Elektrotechnik als treibende Kraft für die technische Entwicklung und die sich daraus ergebenden Forderungen an die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses ...

  • Lucas-Quartett in Korea

    Dresden (ND). Zusammen mit den Dozenten Elsbeth und Wolfgang Plehri befindet sich das Lucas-Quartett der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" gegenwärtig- auf einer Konzertreise durch die Koreanische Volksdemokratische Republik.

Seite 5
  • Was bringt die Abrüstung?

    Prof. Dr. Mohammed Medwar Lebensforschung für Milliarden

    Rasch steigt die Bevölkerung des Erdballs an. Gegenwärtig mögen es vielleicht drei, im Jahre 2000 werden es schätzungsweise sechs Milliarden sein. Bei so rascher Vermehrung sind ernste Maßnahmen nötig, um den kommenden Anforderungen gewachsen zu sein. Wer ist dafür besser geeignet als die Wissenschaft? Wenn sie auch zeitweilig für die Aufrüstung mißbraucht wurde und die Friedensforschung nur ein Abfallprodukt war, war sie allezeit die Grundlage der Zivilisation ...

  • Sorgen in Tokio

    Lk. Lange Gesichter gab es in den Regierungskanzleien und Monbpoibüros von Tokio, als sich in der Nacht zum Montag das Ergebnis der japanischen Parlamentswahlen abzeichnete. Milliarden Yen hatten die Ikeda-Regierung und die großen Monopole in den wochenlang mit größter Erbitterung geführten Wahlkampf geworfen ...

  • Westdeutschland ist unser stärkster Handelsrivale

    Ich habe den Verdacht, daß es durchaus einige dieser Klubs oder Verbände gewesen sein können, die im September dieses Jahres jene Kundgebungen veranstalteten, welche zum Anlaß unserer gegenwärtigen Schwierigkeiten geworden sind. Wir stellen fest: Obgleich ostdeutschen Geschäftsleuten und Technikern, ...

  • Meuterei gegen Mobuto

    Provinzialregierung von Leopoldville hält fest zu Lumumba / Ghana: Kasavubu-Delegation illegal

    Leopoldville (ADN). Ztt einer Erhebung lumnmbatreuer Soldaten gegen ihre von Mobuto eingesetzten. Offiziere kam es am Dienstag in Bukavu, der Hauptstadt der Provinz Klvu. Erst nach stundenlangen Verhandlungen gelang es dem Kommandeur, die Soldaten zur Freilassung der verhafteten Offiziere zu bewegen ...

  • Bonner Söldner beleidigen Franzosen

    Berlin (ADN). Der ehemalige Angehörige der Bonner Bundeswehr Manfred Rüdiger hat am 22. November vor Journalisten Einzelheiten mitgeteilt, die ein bezeichnendes Licht auf die Vorbereitungen werfen, die für den Einmarsch der westdeutschen NATO-Armee in Frankreich getroffen wurden. Rüdiger war lange Jahre Fallschirmjäger im Luftlandebataillon 281 in Sigmaringen, das seit kurzem als erstes westdeutsches Besatzungskontingent in Frankreich stationiert ist ...

  • Fair play für britische Firmen

    G. B. Drayson fragt: Seit wann unterstehen wir einem Bonner Druck in der Frage, wie wir unsere geschäftlichen Angelegenheiten zu führen haben?

    London (ND). In der Fragestunde des britischen Unterhauses bat am Dienstag, dem 15. November 1960, der konservative Abgeordnete Q- B. Drayson ums Wort und hielt zur Visaverweigerung für Geschäftsleute, Künstler und Sportler derDeutschen Demokratischen Republik, die Großbritannien besuchen wollen, eine Rede ...

  • Revanchistentreffen erregten nicht nur in der DDR Besorgnis

    Wie ich höre, geschieht dies, weil die Ostdeutschen den nach Ostberlin einreisenden Westdeutschen gewisse Beschränkungen auferlegen. Die Schwierigkeiten sind allerdings durch Kundgebungen verschiedener Organisationen entstanden, die im September in Westberlin stattfanden. „Daily Express" schrieb damals, Großbritannien müsse „Befürchtungen wegen dieser Kundgebungen hegen", die sicherlich nicht dazu bestimmt waren, die Spannung in der Stadt zu mildern ...

  • Norstad spielt Nazi-Generalen Atomwaffen in die Hände

    Paris (ADN). Der Oberkommandierende der NATO-Streitkräfte in Europa, General Norstad, hat am Montag auf der Jahreskonferenz der NATO-Parlamentarier in Paris das Atomrüstungsprogramm des aggressiven Nordatlantikpaktes dargelegt. Die Pläne zielen darauf ab, die NATO, in der ehemalige Nazigenerale als Vertreter der Bonner Bundeswehr eine führende Rolle spielen, zur vierten Atommacht auszubauen und den revanchelüsternen Kräften in Westdeutschland Massenvernichtungswaffen in die Hände zu geben ...

  • DDR muß in die UNESCO!

    Paris (ADN). Die UNESCO sei verpflichtet, in ihrer Tätigkeit auf die Interessen aller drei Gruppen von Ländern Rücksicht zu nehmen, die zur Zeit in der Welt bestehen, erklärte der sowjetische Delegationsleiter Sergei Lapin auf der elften UNESCO-Generalkonferenz in Paris. Die sowjetische Delegation vertrete den Standpunkt, daß statt des Postens des Generaldirektors der UNESCO ein Exekutivorgan aus drei Personen geschaffen werden muß, die diese drei Staatengruppen vertreten ...

  • Kokereispezialisten berieten in Leipzig

    Berlin (ADN). Vom 10. bis 15. November 1960 fand in Leipzig die 7. Tagung der Sektion Kokschemie der Ständigen Kommission für Schwarzmetallurgie des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe statt. An der Tagung nahmen die Spezialisten der Kokereiihdustrie der Volksrepublik Bulgarien, der Ungarischen Volksrepublik, der DDR, der Volksrepublik Polen, der Rumänischen Volksrepublik, der Sowjetunion und der CSSR teil ...

  • Die fünfte Industriemacht Europas

    Das ostdeutsche Gebiet hat eine Bevölkerung von 17 Millionen Menschen, mehr als die Bevölkerung Hollands, Belgiens, Dänemarks, Norwegens oder Schwedens. Tatsächlich ist dies die fünfte Industriemacht in Europa. Mir wird berichtet, daß der Gesamtexport Ostdeutschlands sich auf 800 Millionen Pfund jährlich beläuft, woran der Anteil des Vereinigten Königreiches nur sieben Millionen beträgt ...

  • Proteine sind wichtiger als Luxusautos

    Als Phytopathologe mit einem lebendigen Interesse an der Physiologie der Pflanzen würde ich den höchsten Preis auf die Schaffung von Voraussetzungen und Erleichterungen für die fundamentale und angewandte Forschung aussetzen, um Pflanzen von hohem Ertrag und großer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zu entwickeln ...

  • Kernforscher tagen in Dubna

    Moskau (APN). In Dubna bei Moskau wurde die 9. Tagung des Wissenschaftlichen Rats des Vereinigten Instituts für Kernforschung eröffnet. Dieses große internationale Forschungszentrum war vor viereinhalb Jahren auf Beschluß der Regierung von zwölf sozialistischen Staaten eröffnet worden. Führende Wissenschaftler der Mitgliedstaaten des Instituts sind zur Tagung nach Dubna gekommen ...

  • Kubanische Friedenskämpfer in Berlin

    Berlin (ADN). Eine Delegation der kubanischen Friedensbewegung traf auf Einladung des deutschen Friedensrates am Dienstag auf dem Flugplatz Schönefeld ein. Der Delegation, die von Prof. Eduardo Palacios Planas, Präsident der Berufsvereinigung der Chemiker und Mitglied de« Exekutivkomitees der kubanischen Friedensbewegung, geleitet wird, gehören Studenten, Mitglieder der kubanischen Jugendbewegung, der Friedensbewegung und Angehörige verschiedener BerufsBruppen an ...

  • Prominente Juristen Finnlands bei uns zu Gast

    Berlin (ADN). Eine Gruppe finnischer Juristen unter Leitung des Präsidenten des Obersten Verwaltungsgerichts, Reino Kuuskoski, traf am Wochenende in der Hauptstadt der DDR ein. Die Juristengruppe, der u. a. Hofgerichtsrat Usko Kärki, der Völkerrechtler Teuvo Sainio und der Präsident des Verbandes der Demokratischen Juristen, Jorma Uito, angehören, folgte einer Einladung des Dekans der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität, Prof ...

  • Käufer müssen sehen können, was zu haben ist

    Kataloge sind kein Ersatz für persönliche Besuche, und Käufer müssen sehen können, was zu haben- ist, und diese Dinge so gründlich wie möglich durchsprechen. Ich möchte für die britischen Firmen Gleichberechtigung mit Westdeutschland fordern und fair play für britische Geschäftsfirmen, die die Mahnungen des Ministerpräsidenten, unsere Exporte nach Übersee zu vermehren, befolgen wollen ...

  • Breshnew nach Finnland eingeladen

    . Moskau (ADN/ND). Der gegenwärtig in Moskau weilende finnische Staatspräsident Kekkonen hat den Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Breshnew, zu einem Besuch nach Finnland eingeladen.

Seite 6
  • Beherzt stürmen - konsequent decken

    Der Exmeister hat im Europapokal-Bückspiel gegen Rapid Wien nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen

    90 schwere Minuten erwarten heute nachmittag den Deutschen Fußballmeister 1959, den SC Wismut Karl-Marx-Stadt. Im Otto-Grotewohl-Stadion in Aue stellen sich die Mannen um Willi Tröger dem 22fachen österreichischen Titelträger Rapid Wien im Europapokal-Rückspiel des Achtelfinales zum Kampf. Im Wiener Praterstadion unterlag unser Exmeister vor zwei Wochen unter Flutlicht mit 1:3 (1:1) ...

  • Provokation verurteilt

    In einem Brief an den Präsidenten des Internationalen Schachverbandes (FIDE), Folke Rogard (Schweden), verurteilt der Chefredakteur des offiziellen Schachsportorgans „REVUE FIDE", Großmeister Ludek Pachman (CSSR), auf das schärfste die Provokation der holländischen Regierung gegen Großmeister Wolfgang Uhlmann (DDR) ...

  • HOLLAND

    Keine 14 Tage nach der Leipziger Schacholympiade, deren Hohelied heute noch in allen Ländern erklingt, beschäf- :igt die Schachwelt ein Skandal. Der holländische Schachverband hatte die Ausrichtung des Zonenturniers der FIDE übernommen. Das holländische Außenministerium aber verweigerte einem der Teilnehmer die Einreise; und zwar ausgerechnet unserem Großmeister Wolfgang Uhlmann, dem Vertreter der Republik, die die Mitglieder der holländischen Nationalmannschaft, die Großmeister Dr ...

  • „Weltreisehde" ausfindig gemacht

    Wir unterstutzten die Lehrerin auch bei Hausbesuchen. Als einmal eine Mutter über Erziehungsschwierigkeiten mit ihrem Mädchen klagte, sprachen Kollegen der Brigade mit ihm, was seine Wirkung nicht verfehlte. Auch die Pioniertätigkeit wurde von der Brigade unterstützt. Jeden Monat arbeiteten wir mit dem Gruppenrat zusammen den Arbeitsplan aus, führten einen Lesenachmittag mit der Jugendschriftstellerin Anneliese Ichenhäuser über ihr Buch „Der verborgene Schatz" durch und anderes mehr ...

  • Das verträgt sich doch nicht

    Nachdem wir miteinander etwas vertraut geworden waren, merkten wir: Unsere wichtigste Aufgabe muß jetzt sein, den Lehrern zu helfen, daß alle Kinder das Klassenziel erreichen. Noch im Mai gab es in der Klasse acht versetzungsgefährdete Schüler. Wir sagten uns: Das verträgt sich doch nicht, wenn eine Brigade gute Leistungen in der Produktion vollbringt und einzelne Kinder der Patenklasse schlechte Lernergebnisse zeigen ...

  • Solidarisch mit Wolfgang Uhlmann

    Protest des Deutschen Schachverbandes / Turmer ohne Wert

    Aus Protest gegen die auf Betreiben Bonns erfolgte Visaverweigerung für Großmeister Wolfgang Uhlmann (DDR) haben die Großmeister Szabo (Ungarn), Filip (CSSR) und Ivkov (Jugoslawien) sowie die internationalen Meister Bobozow (Bulgarien), Ghitescu (Rumänien), Sliwa (Polen) und Dr. Trifunovic (Jugoslawien) ihre Teilnahmemeldungen für das Zonenschachturnier in Berg en Dal bei Nijmwegen (Holland) zurückgezogen ...

  • ZWISCHEN SPANDAU UND NEUKÖLLN

    Ein amerikanischer Personenwagen rammte Dienstag früh im Bezirk Wilmersdorf einen Autobus der Linie A4. Durch den heftigen Anprall wurde der Autobus, der glücklicherweise leer war, aus der Fahrtrichtung geworfen. Der amerikanische Fahrer erlitt erhebliche Verletzungen. Vor Erregung gestorben ist der Arbeiter Brueckmann, als er den Bescheid erhielt, daß seine Familie aus der Wohnung Bredowstraße 16 im Tiergarten zum 30 ...

  • Margarine war Trumpf

    Und' wer sie besaß, der war Trumpf- König und hieß Karl Oberjat. Seine Würfel wurden zu Fundamenten für Häuser, Brillanten und eine Reithalle. Mancher Würfel der „Märkischen Margarine" münzte sich um in Freundschaften. Dicke Freundschaften. Die Seele vom Margarinegeschäft begann als ganz kleiner Schieber ...

  • Gesundstoßen

    Seit Bestehen der Frontstadt herrscht in Westberlin die Geschäftsordnung der Gangster, Gesundstoßen und noch einmal Gesundstoßen, nach der Devise: Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm. Es wäre einfältig, zu sagen, es sei zufällig, daß die Frontstadtprominenz nicht nur durch kriminelle Vergehen, sondern ebenso durch ...

  • Lemmer sichtet Akten

    Noch war dieser Skandal nicht vertuscht, erschütterte der Lotto-Skandal, in dem außer den bereits bekannten Senatoren auch zahlreiche Abgeordnete aller Frontstadtparteien nebst Brandt (kassierte 30 000 D-Mark) verwickelt waren, die Frontstadt. Um Millionen betrog der ehemalige CDU-Abgeordnete John kleine Hauswirte und die Schöneberger Stadtkasse ...

  • Sumpfblüten der Frontstadt

    Ein klassischer Ausspruch eines Ehrenmannes der Schöneberger Heldengalerie. Er gilt natürlich heute wie damals. Zugegeben, es hat sich seit dieser Zeit in Schöneberg einiges geändert. Der neue Kapitän hat das Ruder fester in der Hand als seine schlappen Vorgänger Schreiber und Suhr. Der Kapitän Brandt dejr Schöneberger Frontstadtpiraten tat unter vielen Aus-1 Sprüchen z ...

  • Ein Vertrag auf Gegenseitigkeit

    So entstand- ein Vertrag, der unseren gemeinsamen Bestrebungen entsprach. Er verpflichtete unter anderem die Schüler, in der Schule und im Betrieb fleißig zu lernen, das von den Arbeitern geschaffene Volkseigentum zu schonen und sich auf die großen Aufgaben in der sozialistischen Gesellschaft vorzubereiten ...

  • Gezinkte Lose und Nachrichtenfälscher

    Was blieb alles beim alten? Die Frontstadtclique ist bis auf den heutigen Tag in einer Fülle von Skandalen verfilzt. Vom Korruptionsskandal mit Oberjat bis zum Nachrichtenfälscherskandal, bei dem ein gewisser Agent Stephan mit antikommunistischen Märchen im Schöneberger Rathaus seine Geschäfte machte ...

  • Annahmestelle in neun Tagen

    In neun Tagen richteten die Arbeiter des VEB Elektromechanik in Pankow eine Annahmestelle für Rundfunk- und Fernsehgeräte ein, die am 1. Dezember eröffnet werden soll. Mit Unterstützung des Abschnittsbevollmächtigten der Volkspolizei fanden die Arbeiter in der Borkumstraße 6 einen leerstehenden Laden ...

  • Frontstadt-Zwilhnee

    Korruption und Frontstadtpolitik gehören zusammen wie siamesische Zwillinge. Wer Dreck am Stecken hat, ist geradezu prädestiniert, für das lukrative Frontstadtregime unter den Besatzern einzutreten. Und wer dieses Besatzungsregime mitmacht, der * muß korrupt sein. Man könnte abgewandelt mit dem Song aus der »Dreigroschen"-Oper sagen, „denn diese Freiheit, die ist sehr bequem ...

  • Und eines Tages kam die Brigade

    Wie Arbeiter vom VEB Kühlautomat die Kinder beim Lernen und Erziehen unterstützen

    Wir von der Brigade „Deutsch-Sowjetische Freundschaft" im VEB Kühlautomat schlössen vor längerer Zeit einen Patenschaftsvertrag mit der Klasse 7 a (jetzt ist sie schon 8 a) der 9. Oberschule in Berlin-Johannisthal ab. Lange zuvor hatten wir überlegt und hin und her diskutiert, was wir zu tun hätten. Jeder Kollege machte sich seine Gedanken dazu: „Wir müssen den Kindern unsere Arbeitsplätze zeigen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Prenzlauer Bere: Alle Genossen Kreisleitungsmitglieder, Parteisekretäre und Partei-, beauftragten werden gebeten, bei der Kreisleitung sofort parteiinternes Material abzuholen. 23. November Friedrichshain: 16 Uhr im Parteihaus Beratung und Diskussion mit den verantwortlichen Genossen für Literaturarbeit und dem Schriftsteller Hans Ludwig ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Mittwoch, 23. November 1960: Bei schwachen bis mäßigen Winden wolkig bis bedeckt und gebietsweise etwas Regen. Tagestemperaturen um 6 Grad, tiefste Nachttemperaturen um 3 Grad. Nur in den östlichen Bezirken stellenweise Bodenfrost. Sonnenaufgang 7.41 Uhr, Sonnenuntergang 16.03 Uhr, Mondaufgang 11 ...

  • VEB Apparatebau denkt an den Sommer

    Etwa 300 zweirädrige Getränkekarren wird der VEB Apparatebau Berlin für das Jahr 1961 herstellen. Ähnlich wie in anderen Weltstädten sollen auch in der Hauptstadt der DDR in den Sommermonaten für die eiligen Passanten an den Verkehrsknotenpunkten Sodawassergetränke mit Fruchtsäften ausgegeben werden ...

  • Solidaritätskonzert

    Der Deutschlandsender veranstaltet am 9. und 16. Dezember in Zusammenarbeit mit dem Komitee zum Schütze der Menschenrechte und mit der Volkssolidarität ein Wunschkonzert zu Ehren aller vom Adenauer-Regime widerrechtlich eingekerkerten Patrioten. Zahlt die Geldspenden auf das Konto der Volkssolidarität 88 888 beim Berliner Stadtkontor ein und teilt die Höhe der Spenden und die Musikwünsche dem Deutschlandsender, Berlin-Oberschöneweide, Nalepastraße 18 bis 50 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4'1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2; Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG- Betriebe in den Bezirksstädten der DDR — Postscheckkonto Berlin 1456 ...

  • Selbs

    !ef. sJAI« AA/innV/ sagten sich die Mitglieder einer Hausfrauenbrigade des DFD in Berlin-Oberschöneweide 191 UCf „fVHJIin t un<j übernahmen den HO-Selbstbedienüngsladen in der Griechischen Straße. Geleitet wird die sehr modern eingerichtete Verkaufsstelle von Hanna Wulf (im Vordergrund), die gerade ...

  • Friedrich Ebert eröffnet Weihnachtsmarkt

    Oberbürgermeister Friedrich Ebert wird am Sannabend um 14 Uhr den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Marx- Engels-Platz eröffnen. Zuvor werden die große Eröffnungsfanfare des Standortmusikkorps der Deutschen Volkspolizei und im Märchenhaus ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan ertönen. (MP)

  • der Sumpf

    „Wir haben Vertrauen in unsere Justiz« daß der Fall Oberjat so abgewickelt wird, wie es unserer Rechtsauffassung entspricht." (CDU-Lemmer Januar 1954 im Schöneberger Abgeordnetenhaus)

Seite
Verheißungsvolle Zeichen Wer leuchten will, muß selber brennen Sumpf als System Jubiläum ein großartiger Erfolg für die ganze DDR Krise der Frontstadt offen ausgebrochen Antikommunismus und Besatzlingsregime—Nährboden des Verbrechens / Bestechung bis in Frontstadtspitzen / Geheimgespräch Brandt—Amrehn Danelius: Ohne Ansehen der Person bestrafen Einzelheiten aus der Denkschrift Zeugnis des überaus nachhaltigen Eindrucks der Feierlichkeiten sind u. a. die zahlreichen Stellungnahmen, in denen Gelehrte aus aller Welt ihrer Hochachtung und Bewunderung Ausdruck gaben: ■ Worte der Anerkennung aus aller Welt VII. Bundeskongreß des D Nehm gegen Kernwaffen 9 für NATO-Staaten
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen