26. Okt.

Ausgabe vom 19.10.1960

Seite 1
  • Machtvolle Kundgebung mit Prof. Albert Norden in Wien

    Wien (ADN-Korr.). Eine machtvolle Kundgebung mit dem Mitglied des Politbüros des ZK, Prof. Albert Norden, gegen den westdeutschen Militarismus und den Gefahrenherd Westberlin vereinte am Dienstag weit über 1000 Einwohner der österreichischen Hauptstadt im großen Versammlungssaal „Wilberger". Mit stürmischem Beifall empfingen die Wiener Prof ...

  • Ein

    Menschentyp Von Rolf Franke^ Schleifer für Großkurbelwellen Q'ieher 0)enosse Uflbricltt!

    Fs hat mich tief bewegt, als Sie in -*-1 Ihrer Rede vor der Volkskammer vom Arbeiterforscher als einem neuen Menschentyp sprachen. Das ist eine ehrenvolle Bezeichnung für alle Arbeiter, denen das Verbessern und Rationalisieren zu einem Lebensbedürfnis geworden sind. Aber es geht natürlich gar nicht so sehr um die Bezeichnung ...

  • Eisenbahner von Metz verweigern Transport von Bonner Truppen

    P a r,i s. Di* politische . Lage in Prankreich .war in den letzten 24 Stunden von Machtvollen Aktionen der Werktätigen gegen die geplante Stationierung von westdeutschen Truppen, gegen die weitere Fortfuhrung des barbarischen und sinnlosen Algerienkrieges sowie von neuen Angriffen der regierenden Kreise auf den Lebensstandard der Bevölkerung bestimmt ...

  • Borna schafft 10 % mehr

    ND'Kohlebrigade notierte : Genaue Kapazitätsermittlung und politische Massenarbeit garantieren hohe Planerfüllung

    Leipzig (ND). Die Kumpel der Schicht „Völkerfreundschaft" des Grubenbetriebes im BKW Borna erklären in einem Brief an den Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Genossen Walter Ulbricht: „Wir wissen sehr gut, daß wir Adenauer und seine Politik mit sozialistischen Produktionstaten schlagen können. Als Bergleute sind wir uns der Verantwortung bewußt, durch vorbildliche Produktionsleistungen die allseitige Überlegenheit unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht zu beweisen ...

  • Polizei besetzt Bürgermeisterei

    Haussuchungen bei Gemeinderatsmitgliedern Bonn praktiziert Notstandsgesetze

    Frankfurt (Main) (ND/DS). Von einem über 40 Mann starken bewaffneten Einsatzkommando der Westzonenpolizei und Kriminalbeamten wurde in den Morgenstunden des vergangenen Freitags schlagartig die kleine hessische Gemeinde Ueberau, Kreis Dieburg, besetzt. Gleich zu Beginn des Überfalls drangen Polizeitruppen in die Bürgermeisterei ein und beschlagnahmten sämtliche Akten ...

  • Finkenheerd will störungsfrei fahren

    Frankfurt (Oder) (ND). Mehr Energie den Stahlwerkern — diesem Ruf aus 1 Hirschfelde folgen auch die Kraftwerker "Von Finkenheerd im Kreis Fürstenberg (Oder). Sie erhöhen die Leistung ihrer -Maschinen von 75 auf 77 bis 78 Megawatt Ziel der Kraftwerker ist es, die Störungs- • quote, die im dritten Quartal bei nur ■0,16 Prozent lag, im vierten Quartal weiter zu unterbieten und vollkommen störungsfrei zu fahren ...

  • KULTU

    Adenauer H«6 den westdeutschen Volksbühnentag erklären, die Volksbühnen in Westdeutschland hatten »mit sofortiger Wirkung etwaige Beziehungen zu den Theatern, der DDR" aufzugeben. Adenauer will: Die Deutschen sollen nicht gemeinsam Sport und nicht miteinander Handel treiben. Die deutschen Arbeiter und ...

  • Schule wurde Polizeihauptquartier

    Jeweils zwei Beamte beschäftigten sich stundenlang mit den Wohnungen unbescholtener Bürger und verletzten damit in skrupelloser Weise den Artikel 8 der Hessischen Landesverfassung. In der Privatwohnung des Bürgermeisters wurde der Telefonanschluß gesperrt. Kriminalpolizisten beschlagnahmten u. a. zwei Rundschreiben der Unabhängigen Wählervereinigung, in denen zu einer Unterschriftensammlung gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr aufgerufen wurde ...

  • Wehner und Deist gaben Befehl: Kampfanträge sind abzuwürgen

    Aufschlußreiche Sitzung des IG-Metall-Vorstandes in Frankfurt/Main

    Berlin (ND). Wie aus Kreisen der westdeutschen IG Metall mitgeteilt wird, fand auf Verlangen der rechten SPD- Führer Wehner und Deist vor Beginn des 6. Gewerkschaftstages der IG Metall in Frankfurt (Main) eine Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes statt, um den Verlauf des Gewerkschaftstages in Westberlin endgültig festzulegen ...

  • Auch Frankfurter SPD in Kontra-Stellung

    Frankfurt (Main) (ADN). Scharfen Protest gegen die Bonner Atomaufrüstung, gegen Wehrpflicht, Notstandsgesetzgebung und Krankenkassenreform hat die SPD-Unterbezirkskonferenz Frankfurt (Main) erhoben. Die entsprechenden Resolutionen, die sich in diesen entscheidenden Fragen von der kapitulantenhaften Haltung der rechten SPD- Führung abgrenzen, wurden an den bevorstehenden SPD-Parteitag in Hannover weitergeleitet ...

  • Hilfe für den Nachbarn

    Ein hervorragendes Beispiel der gegenseitigen sozialistischen Hilfe gab der Schichtleiter der Grube, unser Volkskorrespondent Ludwig Florczyk, der mit seiner Schicht in 15 Tagen 15 000 Tonnen Kohle mehr förderte als die Schicht seines Kollegen Glodde. Während in der Schicht Florczyk im Oktober nur zwei ■Entgleisungen vorkamen, waren es in der Schicht Glodde 12 ...

  • Freiwild behandelt

    In der Ueberauer Schule versuchten die Vernehmer mit Suggestivfragen herauszubekommen, wer in der KPD gewesen, wann er Kommunist geworden sei. Kandidaten der Unabhängigen Wählervereinigung wurden „erkennungsdienstlich" registriert. Sie bekamen Schilder um den Hals gehängt. Dann wurden Fotografien und Fingerabdrücke angefertigt ...

  • SPORT

    Der neueste Anschlag auf noch bestehende Verbindungen: Adenauer ließ den westzonalen Sportbund erklären, das Wappen der DDR auf der Kleidung unserer Sportler mache den gesamtdeutschen Sportverkehr unmöglich. Bisher war das Staatswappen der DDR kein Hindernis für den gesamtdeutschen Sportverkehr. Die westdeutsche Erklärung schafft erst ein Hindernis ...

  • Weltumfrage des „ND"

    Welche nationalen oder internatio-* nalen Projekte würden Sie vorschlagen, wenn nach der allgemeinen und vollständigen Abrüstung bedeutende finanzielle Mittel für die Wissenschaft frei würden? Mit dieser Frage wandten wir uns an bedeutende Wissenschaftler in der ganzen. Welt. Die ersten Antworten veröffentlichen wir in unserer morgigen Ausgabe ...

  • INNERDEUTSCHER HANDEL

    Adenauer ließ das Abkommen Ober den innerdeutschen Handel ohne Begründung kündigen. Der Handel, so wenig er Übereinstimmung in politischen Fragen voraussetzt, stellt eine friedliche Beziehung zwischen den Staaten dar. Adenauer will auch die letzte friedliche Beziehung zerstören.

  • GEWERKSCHAFTEN

    Adenauer ließ Herrn Richter vom DGB wieder einmal erklären, Kontakte mit den Gewerkschaften der DDR dürften unter keinen Umständen stattfinden. Gewerkschafter aus der DDR, die Einladungen westdeutscher Kollegen folgen, läßt Adenauer verhaften und Ins Gefängnis werfen.

  • KOMMUNALPOLITIK

    Adenauer veranlagte den, westdeutschen Städtetag, den westdeutschen Kommunalpolitikern alle Kontakte mit Städten und Gemeinden der DDR zu verbieten. Kommunalpolitiker aus der DDR, die nach Westdeutschland kamen, ließ Adenauer verhaften und ins Gefängnis werfen,

  • Spalter am Werk!

    Adenauer hat durch die NATO-Verträge, durch widerrechtliche Remilitarisierung und Atomrüstung Westdeutschland vom Verband der Nation getrennt In diesen Tagen hat er angesetzt, auch die letzten Verbindungen durchzuschneiden und die Spaltung vollständig zu machen.

  • Spitze wird Durchschnitt

    Die Kumpel der Brikettfabrik stellen sich u. a. das Ziel, bei Einhaltung der ■ Qualitätsbestimmungen und ohne Überlastung der Aggregate entsprechend der bisher erzielten Spitzenleistung der Fabrik im, Durchschnitt 3675 Tonnen Briketts je Tag zu produzieren.

Seite 2
  • Globke bezahlt Eichmanns Verteidiger

    Ziel der Verteidigung: Der Mörder soll auf keinen Fall seine Bonner Komplicen belasten

    Hamburg (ADN). „Beamte, die schon in Hitlers Ministerium dienten", haben den Kölner Rechtsanwalt Dr. Servatius beauftragt, die Verteidigung des Massenmörders Eichmann vor dem israelischen Gericht zu übernehmen. Das haben Gewährsleute des Rechtsanwalts dem Bruder des SS-Führers, Robert Elchmann, mitgeteilt, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe ...

  • Kampfanträge sind abzuwürgen

    (Fortsetzung von Seite 1) in dem von der-Antragskommission vorgelegten zusammenfassenden Entschließungsentwurf völlig unberücksichtigt blieb. Die beiden rechten SPD-Führer verlangten, den Delegierten entgegen den vorliegenden Anträgen lediglich eine Abänderung der Bonner Notstands-Gesetzentwürfe vorzuschlagen ...

  • Gemeinden völlig rechtlos

    Der unter Bruch aller verfassungsrechtlichen Bestimmungen und unter skrupellose Mißachtung des Wählerwillens abgesetzte Bürgermeister Büdinger versah sein Amt bereits seit 12 Jahren. Büdinger war 1948 von der Bevölkerung als Kommunist mit großer Mehrheit gewählt worden. Die Bürger der 1500 Einwohner zählenden Gemeinde schätzen Büdinger als konsequenten Vertreter ihrer Interessen und wählten ihn immer wieder zum Bürgermeister, bei der letzten Wahl 1956 mit überwältigender Mehrheit ...

  • Die nie Politik machen wollen

    Für Herrn Martini ist die Clausewitzsche Erkenntnis, daß der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, einziges Mittel zum Zweck. Weil die Ausbeutergesellschaft diese Erkenntnis so auslegt, als ob der Krieg nur die einzige Fortsetzung der Politik sein kann; sträuben sich die Imperialisten heute mit aller Macht gegen eine weltweite Abrüstung ...

  • Beitrag zum Verständnis

    Es war also — laut Martini — keine Einmischung in die Politik, denn: „Die militärische Führung ist durchaus legitimiert, in den Fragen ihres Ressorts sich zu Wort zu melden, zu warnen und zu tadeln..." Und damit man begreift, was man unter deren „Ressort" z« verstehen habe, erläutert Martini zugleich: „Im Zeitalter des totalen Krieges umfaßt das Ressort Landesverteidigung potentiell nahezu alles ...

  • Es wird sich herausstellen

    Das Organ der Adenauer-Partei in Westberlin, „Der Tag", vom 18. Oktober 1960 berichtet, die Bonner Regierung „habe die Bereitschaft Pankows zu Verhandlungen über ein neues Abkommen zur Kenntnis genommen" und sie werde sich „zeltgerecht1' zur Frage eines Verhandlungstermins äußern. Das Organ des Herrn Brandt, „Der Telegraf", beteuert am gleichen Tage: „Niemand im Bundesgebiet oder in Westberlin wünscht eine Einstellung des Interzonenhandels ...

  • Politökonomen aus 18 Ländern beraten

    Berlin (ND). Am Dienstagvormittag begann im Plenarsaal der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin eine mehrtägige internationale wissenschaftliche Konferenz des Instituts für Wirtschaftswissenschaften bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften. Die Konferenz wird sich entsprechend ihrem Thema mit „Neuen Erscheinungen in der modernen bürgerlichen politischen Ökonomie" auseinandersetzen und damit brennenden Fragen des ideologischen Kampfes gewidmet sein ...

  • Wo die Freiheit ganz aufhört

    Auf 450 Seiten versucht er, darin nachzuweisen, daß die „Freiheit" für Westdeutschland aufhört, wenn es zur weltweiten Abrüstung käme. Er beharrt daher vor allem auf der atomaren Bewaffnung der Bundeswehr, die diese „Freiheit" nach außen hin aufrechterhalten soll. Für ihre Aufrechterhaltung nach innen ...

  • Agrarwissenschaftliche Konferenz beendet

    Berlin (ND). Die zweitägige wissenschaftliche Konferenz der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin mit dem Thema „Die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft als Erfüllung des jahrhundertelangen Befreiungskampfes der deutschen Bauern" wurde gestern mit dem Schlußwort von Prof ...

  • Atomrüstung ratenweise

    „Die Gewerkschaftsjugend hat sehr ßut die großen Gefahren erkannt und führt deshalb den Kampf gegen die Atomaufrüstung." Diese Feststellung traf das Hauptvorstandsmitglied Heinz Dürrbeck, der für Jugendarbeit und Berufsausbildung verantwortlich ist, in seinem Bericht. „Die Bundesregierung macht alle Anstrengungen, um uns ratenweise an die Ausrüstung mit Atomwaffen zu gewohnen ...

  • Plattform für Militaristen

    Besagter Martini hat nun seine Erkenntnisse, welche Demokratie für Deutschland die^beste sei, in einem Artikel in der sto"ckkatholischen Würzburger „Deutschen Tagespost" vertieft, in dem er nicht mehr und nicht weniger tut. als eine Plattform für eine westdeutsche Militärdiktatur zu schmieden. Der Artikel, ...

  • Regenfälle verursachten Schäden

    Berlin (ADN). In den letzten Tagen traten in der DDR andauernde starke Regenfälle auf, die mancherorts die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Niederschlags erreichten. In den Oberläufen einiger Flüsse des Mittelgebirges kam es zu einer verstärkten Wasserführung, die. jedoch- durch die umsichtigen Maßnahmen unserer Wasserwirtschaft keine größeren Schäden zur Folge hatte ...

  • Wie sie Geschichte verstehen

    Für diese Leute, die sich noch an die historischen Ereignisse in der Weimarer Republik erinnern können, spinnt nun Herr Martini eine neue, für die Aufrechterhaltung seiner Thesen sicherlich notwendige Legende. Martini wendet sich dagegen, daß man annimmt, die Reichswehr sei „der Republik ständig in den Arm gefallen und habe ständig, nach der Macht gegriffen ...

  • Ergebnislose Verhandlungen

    Berlin (ADN). Die Presseabteilung des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel teilt mit: Am 18. Oktober haben in Berlin zwischen dem Leiter der Hauptabteilung Innerdeutscher Handel im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Heinz Behrendt, und dem Leiter der westdeutschen Treuhandstelle für den Interzonenhandel, Dr ...

  • Profit im Vordergrund

    Fritz Strothmann, der im vorstand für Betriebsrätewesen und Vertrauenskörper verantwortlich Ist, forderte, „die Grundgedanken des Münchner Gewerkschaftsprogramms vor jeder Verwässerung zu bewahren", das heißt, an der Forderung nach Eigentumsveränderungen und Entmachtung der Konzerne in der Bundesrepublik festzuhalten ...

  • 15 Höfe unter dem Hammer

    Oldenburg. Wieder haben sich 15 Bauern in der Umgebung von Oldenburg unter dem Druck der bauernfeindlichen Bonner Agrarpolitik entschließen müssen, ihren Hof aufzugeben. In der Woche vom 10. bis 15. Oktober veröffentlichte die in Oldenburg erscheinende „Nord-West- Zeitung" 15 Anzeigen, in denen die Versteigerung von landwirtschaftlichen Betrieben angekündigt wird ...

  • Der Legendenkranz

    Martini windet den Zerstörern der Demokratie einen Legendenkranz, den man braucht, um der westdeutschen Bevölkerung zu suggerieren: Gebt den Militaristen ruhig mehr Macht! Sie haben schon immer euer Bestes gewollt Gebt den Heusinger, Rüge, Kammhuber, Lägeier und wie sife alle heißen jene Macht und jene Machtmittel, die sie in ihrer Denkschrift fordern ...

  • Denkschrift bestätigt

    Alles in allem: Der Artikel des Kriegsund Diktaturideologen Martini beweist, daß die Bundesrepublik — freilich nicht nur ideologisch, sondern auch praktisch —, wie die Denkschrift und das Notstandsgesetz beweisen — weiter auf dem Wege zur klerikal - militaristischen Diktatur voranschreitet * Der Artikel Martinis mit allen seinen Forderungen und Legenden bestätigt daher Wort für Wort die Feststellungen der Denkschrift der Regierung der DDR an die 15 ...

  • Konzentration der Monopole stärker denn je

    Hauptvorstandsmitglieder müssen in ihren Berichten Stimmung der Mitglieder Rechnung tragen, aber Schlußfolgerungen fehlen

    Berlin (ADN-Korr.). „Wir sehen uns in der Bundesrepublik in den letzten Jahren einer verstärkten reaktionären Entwicklung gegenüber." Diese aufschlußreiche Feststellung traf der Vorsitzende der IG Metall, Otto Brenner, am Dienstag zu Beginn des zweiten Tages des 6. Ordentlichen Gewerkschaftstages in Westberlin in seinem mündlichen Geschäftsbericht ...

  • Borgward entläßt 2550 Arbeiter

    Bonn (ND-Korr.). In Bremen gab es für 2550 Arbeiter der Borgward-Werke am Wochenbeginn eine Hiobsbotschaft: Im November werden sie ihren Arbeitsplatz verHeren. Das Ausmaß dieser Kündigung wird besonders dadurch deutlich, daß es sich bei dieser Anzahl um rund 12 Prozent der Gesamtbelegschaft des aus drei Werken bestehenden Konzerns handelt ...

  • Kein Wort gegen Rüstung

    An dem Bericht Brenners fiel auf, daß er zwar den reaktionären Charakter des Bonner Regimes anprangerte und gegen die Einengung der Arbeiterrechte Stellung nahm, jedoch mit keinem Wort auf den Kampf um die Abrüstung und auf Aktionen gegen die Notstandsgesetzgebung einging. Seinen Ausführungen über die gefährliche Entwicklung in Westdeutschland folgten in keinem Fall praktische Schlußfolgerungen für die Hunderttausenden Mitglieder der K3 Metall ...

  • Ein neuer Menschentyp

    (Fortsetzung von Seite 1)

    besserungsvorschläge macht? Das ist ■doch undenkbar, und ich bin davon überzeugt, daß auch jene Kollegen, die sich nicht für Politik interessieren wollen, fassungslos über einen solchen gemeinen Verrat wären. Ein Arbeiterforscher muß also für die allgemeine und vollständige Abrüstung sein. Er kann nicht ...

  • Willi Hünecke 75 Jahre

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee übermittelte dem Parteiveteranen Genossen Willi Hünecke, Berlin, anläßlich seines 75. Geburtstages ein Glückwunschschreiben. Genosse Hünecke fand schon in jungen Jahren den Weg zur Arbeiterbewegung. In der Sowjetunion übertrug ihm die Partei während des Großen Vaterländischen Krieges verantwortliche Aufgaben ...

  • Polizei besetzt Bürgermeisterei

    (Fortsetzung «on Seite 1) wurde mit der Polizeiaktion das Ziel verfolgt, die Unabhängige Wählervereinigung auszuschalten. Die fortschrittliche Wählergruppe verfügt in der Gemeinde Ueberau über die absolute Mehrheit, stellt den Bürgermeister und sieben Abgeordnete. Die SPD verfügte im Gemeinde-Parlament über drei Sitze ...

  • „Staatsgefährdung" im Unrechtsstaat

    Der sozialdemokratische Innenminister führte als „Belastungsmoment" an, daß in der von Bürgermeister Büdinger herausgegebenen Zeitung „Der Ruf" „demonstrativ die sowjetische Besatzungszone Deutschlands ,DDR' genannt wird". Außerdem habe Büdinger die Agrarpolitik der Bundesregierung einmal als „modernes Bauernlegen" bezeichnet ...

  • Qieher genösse LAlloncUil

    e Arbeiterforecher sind ein Beispiel für die Schöpferkraft des Volkes beim Aufbau des Sozialismus. Die Kraft des Volkes aber fürchten unsere Feinde, die Bonner Militaristen. Sie sehen in der Bevölkerung einen ständigen Unsicherheitsfaktor, der ihnen ihre Kriegspläne über den Haufen zu werfen droht. Und deshalb sind die Militaristen schwächer als wir, wenn sie auch mehr Hochöfen haben ...

  • Hafenarbeiter-Protest gegen Handelsboykott

    Hamburg (ND/DS). Hamburger Hafenarbeiter haben einen Ausschuß gebildet, der in einem Flugblatt gegen die Kündigung des innerdeutschen Handels durch die Bonner Regierung protestiert. Für den Handelsboykott könnten die Arbeiter kein Verständnis aufbringen, weil dadurch einmal der Lebensnerv der Hafenstadt getroffen und zum anderen ein bisher noch funktionierendes Bindeglied zwischen Ost und West zerstört wird ...

  • Wer im Schlamm sitzt, braucht einen Martini

    Zu den neuesten Auslassungen eines Ideologen des klerikal-militaristischen Systems / Von Harri Czepuck

    Nachdem sich Herr Schlamm auch in Westdeutschland mit seinem Atomkriegsgeschrei zur Rettung des bundesdeutschen Klerikal-Militarismus mehr und mehr unbeliebt gemacht hat, trat ein gewisser Winfried Martini seine Nachfolge an. Martini, ein 55jähriger CDU-Barde der Feder, der seit 1945 solche religiös-politisch strenggläubigen Blätter, wie „Christ und Welt" und den „Rheinischen Merkur", vollschreiben half, brachte jüngst ein Buch zustande, das sich „Freiheit auf Abruf" nennt ...

  • Hauptwiderspruch

    Das Vorstandsmitglied der IG Metall im DGB ging dann auf die immer reaktionärere Entwicklung der Justiz in Westdeutschland' ein und schlußfolgerte: „Alles, was wir tun, steht in Verbindung zur politischen, sozialen und rechtlichen Situation (im Bonner Staat). Es ist uns nicht verborgen geblieben, daß das Resultat unserer Arbeit seinen Hauptwiderspruch findet in den derzeitigen politischökonomischen Machtverhältnissen ...

  • SPD-Merten: Bürgerkrieg möglich

    Gießen. Die verstärkte Ausrüstung der Bonner Atomkriegsarmee auch mit modernen konventionellen Waffen sowie den Ausbau der westdeutschen Territorialstreitkräfte forderte am Montagabend der Wehrexperte der SPD, Bundestagsabgeordneter Hans Merten, In Gießen. Mertens ■ verlangte ferner die Schaffung eines Kotstandsgesetzes ...

  • ALLTAG IM BONNER WUNDERLAND Revanchisten hetzen

    Reutlingen. Der Vorsitzende der Landsmannschaft Schlesien in Baden-Württemberg, Klöden, erklärte zur Begründung seiner Eroberungsforderung polnischer Gebiete, der Verlust der ehemaligen Ostgebiete sei kein Ergebpis des Krieges und keine Sühne für die nazistischen Untaten. Er bezeichnete Schlesien „als ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur;* Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär: Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter, Arnolf Kriener

Seite 3
  • Museum und Serenadenkonzert

    Vor einigen Wochen erlebten nun 240 werktätige Frauen und Mädchen des Bezirks Leipzig in zwei 10-Tage-Lehrgängen an der Sonderschule „Rosa Luxemburg" der Bezirksleitung ihre eigene Sommerschule. Es ist eine lobenswerte Initiative der Bezirksleitung, die als erste die Sommerschule des ZK iin Weimar in ihrem Bezirk lebendig werden ließ ...

  • Die wahren Ursachen

    „Ich verstehe eins nicht", sagte Direktor Reinecke, „in den Wintermonaten hat es die Grube verstanden, immer wieder aus Schwierigkeiten herauszukommen. Jetzt aber, in den besten Monaten des Jahres, klappt es überhaupt nicht. Unsere Kraftwerker berührt das sehr, daß wir seit 1945 nun zum erstenmal einen Quartalsplan nicht erfüllen ...

  • Vorteilhafte Schnellmast

    Kollege Skibitzki, Vorsitzender der LPG Ohrsleben: „Es kommt nicht schlechthin auf die Erfüllung des Planes an, sondern auch darauf, Westdeutsdiland zu überholen. Darüber haben wir im Vorstand und auf den Vollversammlungen unserer LPG zuerst gesprochen. Als das richtig klar war, schämten wir uns alle wegen der Rückstände an Schlachtvieh ...

  • Eine ernste Kritik

    Die Bereitschaft der Frauen, zu lernen, wird bei weitem nicht genügend genutzt. Natürlich haben viele Frauen noch Hemmungen, wenn es um einen Lehrgang geht Seit vielen Jahren haben sie nicht wieder auf der Schulbank gesessen, und oft wurden ihrten die Probleme der Politik unserer Partei und Regierung nicht so erläutert, wie es notwendig ist ...

  • Unsere Taten zählen in der UNO

    Genosse Kannen, 1. Sekretär der Kreisleitung: „Es dauerte seine Zeit, bis wir die Bezirksdelegiertenkonferenz richtig verstanden hatten. Zwei Tage später fuhren noch verantwortliche Staatsfunktionäre zum Rat des Bezirkes und beantragten, die Planziffern für unseren Kreis zu senken. Wie sollten wir mit ...

  • Staatliche Hilfe im Dorf leisten

    Das Präsidium schlägt vor, in Mitgliederversammlungen zu beraten und dafür zu sorgen, daß die fähigsten Genossenschaftsmitglieder verantwortliche Funktionen übernehmen und insbesondere zur schnelleren Steigerung der tierischen Produktion für die Übernahme einer Tätigkeit in der Viehwirtschaft gewonnen werden ...

  • Ehrliches Verhältnis

    Dann ist es auch möglich, daß sich zwischen den Arbeitern beider Betriebe ein ehrliches sozialistisches Verhältnis entwickelt. Genosse Rehfeld vom Betriebsschutz des EKB erzählte dazu ein Erlebnis, das allen sehr zu denken gab. Als eines Nachts ein Zug mit einer zweifelhaften Ladung zum Hochbunker kam, ...

  • Alle Hilfe den jungen LPG Typ I

    Hinweise des zentralen LPG-Beirates zur Vorbereitung des VI. Deutschen Bauernkongresses

    Das Präsidium des Beirates für LPG beschäftigte sich in seiner Sitzung am 14. Oktober 1960, an der mehrere Vorsitzende aus neugegründeten LPG Typ I als Gäste teilnahmen, mit der Vorbereitung des VI: Deutschen Bauernkongresses. Es beriet vor allem, wie alle LPG die Losung „Mit Golßener und Jesewitzer Elan erfüllen wir den 60er Plan" voll verwirklichen können ...

  • 20 Millionen kWh eingebüßt

    Wie sah diese Lage aus? AGL-Vorsitzender Gerhard Wilhelm, Kraftwerksdirektor Reinecke und der Gruppenleiter der Wärmetechnischen Abteilung im EKB, Kollege Kammeier, sprachen darüber: Seit einigen Monaten wurde das Kraftwerk von der Grube Goitzsche ständig mit weniger Kohle beliefert* als die Vereinbarungen vorsahen ...

  • Schöne Stunden auch für Vati

    pieser Atmosphäre des Lernens entwickelte sich insbesondere nach den Sommerschulen des Zentralkomitees in Weimar in den Jahren 1959 und 1960. Hier wurden neue Formen und Methoden einer lebendigen, eng mit dem Leben verbundenen Bildungsarbeit entwickelt, hier entstand ein Beispiel, wie man den Frauen das Lernen leichter machen kann ...

  • Schritt zum Lernen erleichtern

    Es war interessant- zu erfahren, daß viele Frauen und Mädchen von sich aus den Schulbesuch als Vorbereitung zur Aufnahme in die Partei betrachten. „Man muß doch viel wissen, wenn man in die Partei aufgenommen werden will." „Wir müssen viel lernen, sonst können wir der Partei nichts geben." Diese Äußerungen zeigen, daß sehr viele Arbeiterinnen ihren Platz in der vordersten Front des Kampfes um Frieden und Sozialismus erkennen ...

  • Der Oscherslebener Vormarsch

    Wende in der staatlichen Leitung / Aus Minus wurde Plus

    Mit der Vergenossenschaftlichung in den Dörfern wird eine höhere Qualität der Arbeit aller staatlichen Organe bei der Leitung des sozialistischen Aufbaus in der Landwirtschaft erforderlich. (Aus der Programmatischen Erklärung Walter Ulbrichts) Auf einem großen Bauernforum in Oschersleben, an dem der Kandidat des Politbüros und 1 ...

  • Jolanthe zog durch die Dörfer

    Genosse Görtze, Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises: „In der Abteilung Landwirtschaft beim Rat des Kreises besteht jetzt eine starke Arbeitsgruppe Vieh Wirtschaft, in der ausschließlich Kollegen mit hoher fachlicher Qualifikation arbeiten. Sie haben nach der 5. Delegiertenkonferenz viele Aussprachen mit den örtlichen Staatsorganen und mit Genossenschaftsbauern durchgeführt und dem Rat konkrete Vorschläge für die schnelle Steigerung der Marktproduktion unterbreitet ...

  • „Rote Treffs" kein Ersatz

    „Manche Betriebsgewerkschaftsleitung, mancher Gewerkschaftsvorstand hat die große, prinzipielle Bedeutung der Ständigen Produktionsberatungen heute noch nicht erkannt und versucht sich und den Arbeitern einzureden, alle möglichen Formen von Kurzversammlungen verkörpern die wirksamste Form der Mitbeteiligung der Arbeiter an der Leitung der Produktion des Betriebes oder der Betriebsabteilung", stellte Herbert Warnke in diesem Brief fest ...

  • Ein gelungener Streit

    Wettbewerb in der Kohle Kumpel und Kraftwerker saßen an einem Tisch / Ergebnis: Ein Schritt zum Wir

    Es war eine besondere Art von Streit, der die Kollegen aus dem Kraftwerk des EKB und die Kumpel aus dem Tagebau Goitzsche am runden Tisch zusammengeführt hatte. Denn das Streitobjekt war die Goitzscher Kohle und damit überhaupt die Arbeit in dieser Grube. Gewiß, wenn ein Betrieb mit der Arbeit seines Zulieferers nicht zufrieden ist, gibt es auch andere Möglichkeiten ...

  • Das Notizbuch in der Tasche

    Bürgermeister Grör in Hötensleben: „Es vergeht keine Gemeinderatssitzung, auf der nicht die Marktproduktion zur Debatte steht. Mitglieder des Vorstandes der LPG oder ein Viehpfleger informieren den Rat Gleichzeitig wird jedesmal der Stand im Leistungsvergleich mit unserer Nachbargemeinde überprüft. Auch hier arbeitet der Gemeinderat eng mit den Viehpflegern zusammen ...

  • Leitungen sollen Rechenschaft geben

    Das Präsidium des LPG-Beirates hält es für wichtig, daß auf den Kreiskonferenzen zur Vorbereitung des VI. Deutschen Bauernkongresses die Vorstände der LPG, die Leitungen der MTS/RTS und die Räte der Kreise und Gemeinden Rechenschaft darüber ablegen, wie die Hinweise des Ersten Sekretärs des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Genossen Walter Ulbricht, in seinen Briefen an die Genossenschaftsbäuerinnen und -Dauern des Typ I und an die örtlichen Organe der Staatsmacht bisher verwirklicht wurden ...

  • Ziel erreicht

    In Rede und Gegenrede kam so ein Problem nach dem anderen auf den Tisch, und schließlich brachten beide „Parteien" auch eine ganze Reihe gemeinsamer Vorschläge zusammen: Sowohl der Parteisekretär und der Schichtführer als auch die anderen Kollegen aus der Goitzsche waren der Meinung: „Die Aussprache hat uns viel genutzt ...

  • Die Sommerschule macht Schule

    Interessante Lehrgänge kommen Lerneifer werktätiger Frauen entgegen

    Am 28. Oktober wird in Mellenbach, einem Gebirgsort im Kreis Neuhaus, das 3. Semester der Dorfakademie beginnen,' das die Wintermonate über dauert Im vergangenen Semester saßen 187 Einwohner auf den Hörerbänken und studierten, 102 von ihnen waren Frauen. Liesbeth Meister, Sekretär des Rates der Dorfakademie, erzählt: „Unsere ersten beiden Semester enthielten Vorträge zur Allgemeinbildung, die durch Filme, Besuche von Museen und der Sternwarte in Jena ergänzt wurden ...

  • Jeden Vorschlag gründlich prüfen

    Der Vorsitzende des FDGB-Bundesvorstandes bezieht sich auf die Forderung Walter Ulbrichts, in den Produktionsberatungen alle Probleme gründlich mit den Werktätigen zu beraten, von allen Seiten zu prüfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das dann bis zu Ende zu verwirklichen. Es wäre zu wünschen, ...

Seite 4
  • Sie sagen es selbst

    Unterminieren John Foster Dulles in seinem Buch .War or peace" (.Krieg oder Frieden"), Now York 1950, über die Rolle des 1949 abgespaltenen Westdeutschlands: .Es kann ein großer Trumpf in den Händen des Westens sein. Nachdem es Ostdeutschland In den Machtbereich des Westens zieht, kann es eine vorgeschobene ...

  • Wer hat Zugang nach Westberlin?

    Da die Deutsche Demokratische Republik ein souveräner Staat ist, entscheidet sie auch darüber, wer Zugang nach Westberlin hat. Alles was die Alliierten im Zusammenhang mit der Besetzung Deutschlands an Vereinbarungen über den Verkehr nach Berlin getroffen haben, galt nur für die der Kapitulation folgende Periode ...

  • Kriegsherd Westberlin

    boden für einen dritten Weltkrieg erhalten bleiben. Das heute, 15 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, noch aufrechterhaltene Besatzungsregime soll die Handhabe bieten, jede demokratische Entwicklung der Westberliner Bevölkerung zu verhindern und die unverbesserlichen militaristischen und faschistischen Kräfte in Westberlin wieder hochzupäppeln, wie • sich das z ...

  • Alliierte Kontrollrat

    Berlin, die ehemalige Reichshauptstadt, wurde Sitz des obersten Kontrollorgans für Deutschland. Deshalb wurde eine Vipr-Mäphte-Verwaltune. eine interalliierte Behörde „zwecks gemeinsamer Leitung der Verwaltung des Gebietes von Groß-Berlln", geschaffen, die „ihre Tätigkeit unter .der allgemeinen Leitung des Kontrollrates" auszuüben hatte ...

  • Separatverwaltung

    polltischen Einheit. Während reaktionäre Magistratsvertreter in Frankfurt (Main) über den wirtschaftlichen Anschluß Westberlins an den geplanten Separatstaat und die Übernahme des Marshall-Planes verhandelten, verfolgten die Westmächte in den Westsektoren die „Volkskongreßbewegung für Einheit und gerechten Frieden" und ließen Anhänger der Bewegung verhaften ...

  • Sie zerstörten den Vier-Mächte-Status

    Von Anfang an war die Politik der Westmächte in Berlin Ihrem Plan zur Spaltung Deutschlands und zur Wiedergeburt des deutschen Militarismus untergeordnet. Die Tinte der Unterschriften unter das Potsdamer Abkommen war noch nicht getrocknet, da begannen die Westmächte schon mit dem Bruch dieser feierlichen Vereinbarung ...

  • , Kein „Recht des Siegers"

    Wenn die Westmächte zu konstruieren versuchen, ihre Anwesenheit in Westberlin beruhe auf einem sogenannten „Recht des Siegers", so steht das in eklatantem Widerspruch zu den allgemein anerkannten Prinzipien des Völkerrechts. Das Völkerrecht kennt kein Recht des Siegers auf eine Okkupation fremden Territoriums „an sich" ...

  • Potsdamer Abkommen

    übernommenen Verpflichtungen: „Der deutsche Militarismus und Nazis» mus werden ausgerottet, und die Alliierten treffen nach gegenseitiger Vereinbarung in der Gegenwart und in fler Zukunft auch andere Maßnahmen, die notwendig sind, damit Deutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann ...

  • Separatwährung

    „... Ich habe mich daher entschlossen, die britische Zone in einen Wihmngrsreformplan einzubeziehen, der am Sonntag, dem 20. Juni, in den Westzonen eingeführt werden soll ... Der Britische Sektor Berlins wird von dieser Entscheidune unberührt bleiben." Am 23. Juni brachen die Vertreter der Westmächte ihr schwarz auf weiß gegebenes Versprechen und übertrugen die separate Währungsreform auf Westberlin ...

  • Die Rechte der DDR

    der verfassungsmäßigen Hauptstadt Berlin. Die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, in deren Händen die oberste Gewalt über die ehemalige Sowjetische Besatzungszone einschließlich ganz Berlins lag, übergab die gesamten ihr bis dahin obliegenden Punktionen und Befugnisse an die Organe der DDR. Dazu gehörte, was ausdrücklich in der Erklärung des Vorsitzenden der Sowjetischen Kontrollkommission In Deutschland, Armeegeneral Tschuikow, am 11 ...

  • Das Ziel des Rechtsbruchs:

    Das Potsdamer Abkommen und andere grundlegende Vereinbarungen der Alliierten über die Ziele und Besetzung Deutachlands wurden von den Westmächten und ihren deutschen Helfern mit Füßen getreten, denn ihre Realisierung hätte die Entstehung eines solchen Kriegsherdea, wie es Westberlin heute ist, unmöglich gemacht ...

  • Warum Vier-Mächte-Verwalmng?

    In den historischen Dokumenten von Teheran, Jalta und schließlich im Potsdamer Abkommen legten die führenden Mächte der Antl-Hltler-Koalition für die Besetzung und die zukünftige Gestaltung Deutschlands einheitliche Grundsätze fest. Für Besatzungszwecke wurde Deutschland In vier Zonen eingeteilt, und in jeder Zone übte der jeweilige Oberbefehlshaber die „oberste Gewalt" aus ...

  • Deutschland gespalten

    neuer entscheidender Schritt zur Spaltung Deutschlands und endgültigen Liquidierung der Vier-Mächte-Kontrolle. Die Vertreter' der Westmächte lehnten auf der letzten Sitzung des Kontrollrats, am 20. März 1948, demonstrativ ab, die sowjetischen Vertreter über die Londoner Vereinbarungen auch nur nachträglich zu informieren ...

  • Drei-Mächte-Status

    Am 21. Dezember 1948 schulen die Westmächte eine separate amerikanischenglisch-französische Kommandantur für Westberlin und erließen am 14. Mai 1949 für diesen Teil der Stadt das sogenannte „Kleine Besatzungsstatut". So war der frUhere Vier-Mächte-Status für Berlin bis In seine Wurzeln liquidiert und ein den Prinzipien von Potsdam widersprechender Drei-Mäcfate-Statiis für Westberlin errichtet ...

Seite 5
  • Lippmann: USA-Prestigeverlust durch Adenauer Wahlkampfgetöse kann Absinken des USA-Prestiges nicht verschleiern / „US News & World Report": Wähler sind unzufrieden

    r\ie Öffentlichkeit der USA wird gegen- *J wärtig mit dem dröhnenden Lärm überschüttet, der in den Vereinigten Staaten zu den Präsidentschaftswahlen gehört. Obgleich die Wahlen erst in drei Wochen stattfinden, haben die Kandidaten der beiden großen bürgerlichen amerikanischen Parteien, Nixon und Kennedy, ...

  • Machtvolle Kundgebung mit Prof. Norden in Wien

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Eine leidenschaftliche Anklage gegen den Bonner Militarismus erhob der Sekretär des ZK der KPÖ, Friedl Fürnberg. In seiner Ansprache, die ebenfalls wiederholt von stürmischem Beifall unterbrochen wurde, prangerte er die in Wien abgehaltene Westberlin-Woche als einen eklatanten Mißbrauch der Neutralität Österreichs an ...

  • 2. Welttreffen der Journalisten begann

    Grußbotschaft Chruschtschows unter herzlichem Beifall verlesen

    Wien (ADN-Korr.). Das zweite Welttreffen der Journalisten, an dem rund 300 Journalisten aus 68 Ländern teilnehmen, ist am Dienstag in der Kurstadt Baden bei Wien eröffnet worden. Unter anderen haben der Präsident des österreichischen Nationalrats, Leopold Figl, der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow und der Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen bei der UNESCO dem Welttreffen Grußbotschaften übermittelt ...

  • Chruschtschow empfing Kroll

    Moskau (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrats der UdSSR, Nikita Chruschtschow, empfing am Dienstag den Botschafter der Deutschen Bundesrepublik in Moskau, Hans Kroll, auf dessen Ersuchen zu einer Unterredung, berichtet TASS. Moskau (ADN). Die Werktätigen der Sowjetunion führen jetzt nach alter Tradition In allen Teilen des Landes einen großen Wettbewerb zu Ehren des Jahrestages der Großen Soziallstischen Oktoberrevolution ...

  • Geld zum Fenster hinausgeworfen

    Zu der Finanztätigkeit des Generalsekretärs der UNO erklärte der sowjetische Vertreter, daß die Delegation der UdSSR sich energisch gegen die mit jedem Jahr wachsenden Bewilligungen für das Sekretariat und andere Körperschaften der UNO wendet. Bei der Einplanung der Ausgaben für 1961 beantragt der Generalsekretär 67,5 Millionen Dollar, 5,6 Millionen mehr als 1959 ausgegeben wurden, und fast 20 Millionen mehr als 1954 der erste Etat Hammarskjoelds ausmachte ...

  • Westdeutsche „UNO-Experten"

    Die Bürger der USA, Englands, Frankreichs und der Deutschen Bundesrepublik, die nicht Mitglied der UNO ist, stellen mehr als 45 Prozent der Gesamtzahl der Experten, während von der Sowjetunion im Rahmen der UNO nur 40 Sachverständige entsandt wurden, also nur ein Prozent. Von den insgesamt 78 Mitgliedern ...

  • Neo Lao Haksat für Koalition in Laos

    Programmatische Erklärung zu den Verhandlungen mit der Regierung

    Vientiane (ADN/ND). Die Bildung einer Koalitionsregierung unter Beteiligung der Neo L»o Haksat, des Staatsstreichkomitees und des Komitees für Frieden und Neutralität hat das ZK der Neo L*o Haksat in einer programmatischen Erklärung zu den Verhandlungen zwischen der königlich-laotischen Regierung unter Souvanna Phouma und der Partei vorgeschlagen ...

  • Erster Politischer Ausschuß zusammengetreten

    Der erste Politische Ausschuß der 15. UNO-Vollversammlung ist am Dienstag zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten. Vorsitzender ist der ceylonesischa Politiker Sir Claude Corea. Zu seinem Stellvertreter wurde auf burmesischen Vorschlag der CSSR-Botschafter Adolf Kurka einstimmig gewählt. Kurka übernahm die Leitung der ersten Sitzung, da Corea erkrankt ist ...

  • Selbstherrlich gegen die UNO-Charta

    Ende vorigen Jahres hat auch der Generalsekretär selbst eine Reise nach Laos unternommen. Obwohl er behauptet seine Reise habe keinen politischen Charakter getragen, kann niemand darüber hinweggetäuscht werden, daß seine Reise nach Laos politische Bedeutung und politischen Charakter hatte. Da es für ...

  • UNO- Vollversammlung stimmte Resolution der Neutralen zu

    Krishna Menon: Indien ist in Sachen Frieden und Abrüstung nicht neutral

    New York (ADN). Die UNO-Vollver- Sammlung hat einstimmig den vom indischen Delegationsleiter und Verteidigungsminister Krishna Menon vorgelegten Resolutionsentwurf gebilligt, In dem konstruktive Schritte zur Lösung der Weltprobleme und die Unterlassung aller Aktionen, die zur Verschärfung der Spannung führen könnten, gefordert werden ...

  • 17 USA-hörige Stellvertreter

    Zum Beispiel sind von 28 Stellvertretern des Generalsekretärs und ihnen gleichgestellten Personen 17 von den USA und anderen zu westlichen Militärblocks gehörenden Ländern besetzt, während die sozialistischen Länder nur einen Stellvertreter haben. In den Abteilungen und im Büro des Sekretariats werden alle leitenden Posten und die überwiegende Mehrheit der Ämter von Bürgern der westlichen Länder bekleidet ...

  • Hammarskjoeld tanzt der UNO auf der Nase herum

    Vertreter der UdSSR deckt im Verwaltungsausschuß die prowestliche Politik und unhaltbare Arbeitsweise des UNO-Generalsekretärs auf

    New York (ADN). Bei der Beratung der Verwaltungstfitlgkeit des UNO- Generalsekretärs Hammarskjoeld im Verwaltungs- und Budgetausschuß der UNO-Vollversammlung wies der Vertreter der UdSSR, Roschtschin, auf falsche, der UNO-Charta widersprechende Handlungen Hammarskjoelds bei der Leitung des Sekretariats hin ...

  • Wettbewerb zum Roten Oktober

    Herbert Warnke empfing südafrikanische Arbeiter Besonderes Merkmal: Kampf um technischen Fortschritt / Neue Formen der gegenseitigen Hilfe

    Berlin (ADN). Der • Vorsitzende des 3 undesVorstandes des FDGB, Herbert IVarnke, empfing am Montag eine Delegation von Gewerkschaftsführern der Südafrikanischen Union. Es fand eine freundschaftliehe und herzlichex Aussprache statt. Die südafrikanischen Gewerkschaftsführer zeigten sich von den Erfolgen der Arbeiterklasse beim Aufsau des Sozialismus und von der echten jnd brüderlichen Solidarität der Arbeiter der DDR mit den Kämpfern der afrikanischen Freiheitsbewegung tief beeindruckt ...

  • Neuerer sparten 10 Mrd. Rubel

    Von zwei Millionen sowjetischen Erfindern und Rationalisatoren wurden* wie die sowjetische Gewerkschaftszeitung „Trud" berichtet, in den ersten neun Monaten dieses Jahres über drei Millionen Verbesserungsvorschläge eingereicht. Davon sind über 1,7 Millionen Vorschläge bereits in der Produktion eingeführt worden ...

  • Sowjetisches Entgegenkommen in Genf

    Genf (ADN-Korr.). Die Dreimächtekonferenz zur Einstellung der Kernwaffenversuche hat beschlossen, den Angehörigen und Beauftragten der umfassenden Kontrollorganisation volle diplomatische Rechte zu gewähren. Seit Dezember 1959 hatte die amerikanische Obstruktionspolitik auf der Konferenz systematisch ...

  • „News Chronicle" existiert nicht mehr

    London (ADN). Die große Eberale britische Zeitung „News Chronicle", die 1846 gegründet und zeitweilig von Charles Dickens redigiert wurde, und die bisher im gleichen Verlag erscheinende Abendzeitung „The Star" haben wegen „wirtschaftlicher Schwierigkeiten" ihr Erscheinen eingestellt. Beide Blätter waren am Montag zum letztenmal erschienen ...

  • 577 Schiffe überflüssig?

    London (ADN). Die Krise in der kapitalistischen Handelsschiffahrt dauert an. Das geht aus den jüngsten Statistiken der Londoner Schiffahrtskammer über die Zahl der aufgelegten Handelsschiffe hervor. Durch Mangel an Aufträgen lagen Anfang dieses Monats in den kapitalistischen Häfen 577 Handelsschiffe ...

  • Nepalesische Gäste in Dresden

    Dresden (ADN). Gast der Stadt Dresden ivar am Dienstag flie vom Präsidenten des Oberhauses, Damber Bahadur Singh, geleitete Parlamentsdelegation des Königreiches Nepal. Die nepalesischen Parlamentarier, die vom Vizepräsidenten der Volkskammer August Bach begleitet werden, wurden von Oberbürgermeister Prof ...

  • Depots beunruhigen Holland

    Den Haag (ADN). Auf niederländischen Wasserwegen ankern rund 100 Schiffe, die als Munitionsdepots für die Bonner Wehrmacht, die niederländische Armee und andere NATO-Streitkräfte dienen. Dies mußte ein Sprecher des niederländischen Verteidigungsministeriums zugeben, nachdem Nachrichten über die Existenz solcher schwimmenden Depots bei der niederländischen Bevölkerung große Beunruhigung ausgelöst und zu zahlreichen besorgten Anfragen geführt hatten ...

  • Japanerinnen demonstrierten gegen Faschisten und Mörder

    Tokio (ADN). Zu einer Protestkundgebung gegen das Ikeda-Regime versammelten »ich am Montag über 2000 Frauen in Tokio. Sie brachten ihre Empörung über die Ermordung des Sozialistenführers Asanuma durch die von Ikeda begünstigten Faschisten zum Ausdruck und forderten den Rücktritt des Kabinetts. Nach der Kundgebung demonstrierten die Frauen durch die Straßen der japanischen Hauptstadt ...

  • Souvanna Phouma will Vollmachten

    Ministerpräsident Souvanna Phouma will die Nationalversammlung um Sondervollmachten ersuchen. Diese seien angesichts der gegenwärtigen politischen und militärischen Lage erforderlich, da die USA nach dem Scheitern ihres Einmischungsversuchs die Nosavan-CUque erneut zu einem Putsch ermuntern.

  • Todesstrafe für 60 Menderes-Komplicen beantragt

    Ankara (ADN). In dem Prozeß gegen die Mitglieder und Komplicen der gestürzten .türkischen Regierung Menderes werden voraussichtlich, mehr als 60 Anträge auf Verhängung der Todesstrafe gestellt werden, erklärte auf einer Pressekonferenz der türkisch© Oberste Staatsanwalt.

  • DDR

    auf der Industrieausstellung Indonesiens In Djatorta wird gegenwärtig eine Ausstellung über den Siebenjohrplon unserer Republik gezeigt. Dr. E Buteke von der DDR-Handelsvertretung im Gespräch mit dam~Gouvemeur von Djakarta und dessen Gattin

Seite 6
  • Mitteilungen Der Partei

    NEUES DEUTSCHLAND 19. Oktober 1960 / Nr. 289 2 Seite 6 England Island CSSR «,S (I) 5,5 (2) 4,5 (2) * <3 « (2) i:l (2H.) 2:2 0:3 OH.) Die Toto-Quoten Toto: 1. Rang (12 Richtige) 7 Gewinner mit je 2904,70 DM, 2. Rang (11 Richtige) 302 Gewinner mit je 67,30 DM. 3. Rang (10 Richtige) $503 Gewinner mit je 4,50 DM, 4 ...

  • Auch das Zeugnis von Karl Marx liegt aus

    Humboldt-Universität bereitet Ausstellung zur 150-Jahr-Feier vor /

    Das Abgangszeugnis von Karl Marx, das erste Wörterbuch der Gebrüder Grimm und ein von Robert Koch verwandtes Mikroskop wird in der Ausstellung zur 150-Jahr-Feier der Humboldt-Universität im Museum für Deutsche Geschichte zu sehen sein. Die Ausstellung, die am 6. November feierlich eröffnet wird und bis zum Ende des Jahres allen Berlinern zugänglich ist, bietet einen Überblick über die Entwicklung der Universität von 1810 bis zur Gegenwart ...

  • Partie Botwinnik—Aaron vertagt

    Hängepartie mit dem Vizeweltmeister / In der zweiten Vorrunde bisher je 3 Punkte für UdSSR und DDR /Großmeister Uhlmann schon nach 20 Zügen siegreich

    Zwei Tischen galt am zweiten Tage der Schachweltmeisterschaft im Leipziger Ringmessehaus das besondere Interesse der zahlreichen sachkundigen Zuschauer. An dem einen saßen sich Vizeweltmeister Michail Botwinnik und Manuel Aaron gegenüber, jener junge Inder, der in der ersten Vorrunde Exweltmeister Dr ...

  • Beweise für eineLüge(l I)

    Der westzonale Sportbund behauptet« In einer Erklärung, das Emblem der DDR- Sportler auf ihrem Dreß mache den weiteren gesamtdeutschen Sportverkehr unmöglich. Durfte der westzonale Sportbund nicht die Wahrheit sagen, nicht eingestehen, daß Bonn den gesamtdeutschen Sport verbot? Denn — wir bieten dokumentarische Beweise - bisher störte das Emblem den Sportverkehr nicht ...

  • Miete bei uns

    Nun einige Zahlen: Die Wohnungen sind 57 am troß. Der Quadratmeterpreis beträrt. 1,15 DM. Das entspricht einer Miete von rund 65 DM. Hinzu kommen etwa 10 DM Rosten für die Fernheizung. Weiter werden rund 5 DM für die Amortisation der Einbauküche berechnet. Alles in allem durfte die Gesamtmiete etwas über 80 DM betraten ...

  • Westberliner Gntett um FC Qlettavon Wer bot Hertha BSC die 100 000 D-Mark für die politische «Einladung" der Nordiren?

    Die Westberliner Presse unterbreitete ihren Lesern am Dienstagmorgen eine unverschämte Lüge. Es wurde behauptet; der nordirische Fußballmeister FC Glenavon habe auf seine Europapokal-Spiele gegen den SC Wismut Karl-Marx-Stadt aus „Sympathie mit dem freien Berlin" verzichtet Deshalb wurden die Belfaster zu einem Spiel nach Westberlin eingeladen ...

  • Ein Amerikaner in Leipzig

    Fragt man einen der zahlreichen Gäste, die aus aller Welt anläßlich des zehnjährigen Bestehens der DHfK nach Leipzig kamen, um sich an Ort und Stelle vom Entwicklungsstand dieser weithin als beispielhaft gerühmten Sporthochschule zu überzeugen, nach seinen Eindrücken, so wird meist mit Bedauern bedeutet, daß ein paar Tage Aufenthalt bei weitem nicht genügen, um alles Sehenswerte und Wissenswerte zu erfassen ...

  • Eröffnung am 6. November

    Schwerhörige gibt die Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen des Magistrats in der Parochialstraße (Neues Stadthaus) den Vermerk, für alle anderen Ausweisinhaber die Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen des für den Wohnsitz zuständigen Rates des Stadtbezirks, und zwar für Mitte: Oranienburger,Straße 1—3; Prenzlauer Berg: Nordmarkstraße 17, Haus ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Mittwoch, den 19. Oktober: Bei schwachen westlichen Winden im Süden gebietsweise Frühnebel, danach wolkig mit größeren Auflockerungen. Kaum noch Niederschlag. Höchsttemperaturen 10 bis 12 Grad, tiefste Nachttemperaturen untar 5 Grad. Stellenweise Bodenfrost. Sonnenaufgang am 19. Oktober 6 ...

  • 196 Verkehrsunfälle in 24 Stunden

    Die westberliner Polizei meldete innerhalb von 24 Stunden — von Montag früh bis Dienstag früh — 196 Verkehrsunfälle. Als Ursachen wurden das nasse Wetter, die mit glitschigen Blättern bedeckten Straßen und unvorsichtiges Fahren angegeben. Auch im demokratischen Berlin kam es zu mehreren Unfällen, genaue Zahlen liegen uns noch nicht vor ...

  • Besuch im neuen Heim

    Es sind so prachtvolle Wohnungen an der Stalinallee, daß man sie unbedingt beschreiben muß. Das erste ist ein kleiner Flur. Auf der einen Seite geht es in das halbe Zimmer, geradeaus in die gute Stube mit herrlichem großem Fenster, und auf der anderen Seite gelangt man sozusagen in den Wirtschaftsteil der Wohnung ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    19. Oktober Treptow: Um 16.30 Uhr im VEB Kali- Chemie Beferentenanleitung für die Mitgliederversammlungen zu dem Thema: „Die gegenwärtige Epoche und die schöpferische Entwicklung des Marxismus-Leninismus". 19. und 20. Oktober Fernunterricht der Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK, Stützpunkt Berlin: 4 ...

  • Verbrecher nutzten schlechtes Wetter in Westberlin

    Zwei Raubüberfälle alarmierten am Montag die Westberliner Kriminalpolizei. Drei maskierte Räuber versuchten am Montagabend einen Raubüberfall auf den Kassierer und den Nachtpförtner der Speditionsfirma Rieck & Co. im Bezirk Tier- 'garten. Nach mißlungenem Raubüberfall flüchteten die Täter und nahmen die Aktentasche mit dem Tresorschlüssel mit ...

  • Zwei Rechnungen

    Machen wir eine Rechnung auf: Wenn man die Mieten an der Stalinallee gleich 100 setzt, dann beträgt die Miethöhe im Westberliner „sozialen Wohnungsbau" 182 Prozent und im „freifinanzierten" Wohnungsbau 350 Prozent Noch eine Rechnung: Eine Arbeiterfamilie, die 580 DM netto verdient, muß in den Wohnungen an der Stalinalice knapp 14 Prozent ihres Monatseinkommens für die Miete aufwenden ...

  • Wo bleibt das Geld?

    Bleibt noch eine Frage: Weshalb sind in Westberlin die Mieten so hoch? Der Kies für die Bauten in Ost wie in West kommt aus denselben Kiesgruben in der DDR. Daß die Löhne der Westberliner Bauarbeiter als Entschuldigung für die hohen Mieten herhalten könnten, kann man auch nicht gerade sagen. Wo also bleibt das Geld? Die Antwort ist wohl überflüssig ...

  • Preise steigen weiter an

    Preissteigerungen bis zu zehn Prozent bei verschiedenen Gebrauchsgütern sind angesichts des kommenden Weihnachtsgeschäftes bereits jetzt in Westberlin vorgenommen worden; Dle.Prelsstelgertirt^eft umfassen vor allem Haushaltwaren, die durchschnittlich ,um sieben Prozent teurer geworden sind. Bei Porzellan sind zehriprozentige Preiserhöhungen zu verzeichnen, auch ...

  • Die Toto-Quoten

    Toto: 1. Rang (12 Richtige) 7 Gewinner mit je 2904,70 DM, 2. Rang (11 Richtige) 302 Gewinner mit je 67,30 DM. 3. Rang (10 Richtige) $503 Gewinner mit je 4,50 DM, 4. Rang (9 Richtige) 30 532 Gewinner mit' je 0,60 DM* „6 aus 49": 1. Rang (6 Richtige) 1 Gewinner 326 130,— DM, 2. Rang (5 Richtige und Zusatzsportart) 2 Gewinner mit je 79 032,50 DM, a Rang (5 Richtige) 113 Gewinner mit je 2797,60 DM, 4 ...

  • Zur Zeit noch im Seitenflügel

    Einer davon ist der «ohrleger Günter Hübner mit seiner Familie. Zur Zeit wohnt er noch im linken Seitenflügel des Hauses Invalidenstraße 157. Der Hinterhof ist so eng, daß das kleinste Auto darin nicht umdrehen könnte. Zur Straße hin wird der Hof vom Vorderhaus und auf der gegenüberliegenden Seite von einer hohen Mauer begrenzt Dahinter befindet sich die Markthalle Ackerstraße ...

  • ERCEBNISSEÜNDTABELLEN

    (Stand vom Dienstagabend) Vorgruppe B Holland—Argent. 0,5:0.5 (3 II.) Polen—Italien 1:2 Portugal—Österr. Monaco—Philipp. Indien—UdSSR Norwegen S UdSSR 7 (1) DDR « (I) Argentinien 4,5 (3) Jugoslawien 5 Portugal 4 (Z) Bulgarien 4,5 (1) Polen 3,5 Indonesien 3,5 Holland 3 (3) v Vorgruppe C Dänem.—Ungarn 0,3:2,5 (1H ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Hedaktion: Berlin W ». MauerstraOe 39/40. Tel. 2*03 41 - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 178. Tel 43 59 51 - Abohnementsprels monatlich S.50 DM' - Bankkonto: Berliner Stadt* Kontor. Berlin N 68. Sd^/ihauser Allee 144. Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN Berlin C * ...

  • Besuch in zwei Welten

    In Neubauten auf dem Bauplatz Stalinallee und in der Prinzregentenstraße in Westberlin notiert

    Der erste Besuch galt dem Bauplatz Stalinallee. Hier wird am morgigen Donnerstag das erste der beiden fünfgeschossigen Wohnhäuser der Kommunalen Wohnungsverwaltung übergeben. Block 35 heißt der Neubau bei den Bauleuten. „Block 35" steht auch auf der Akte der Abteilung Wohnungswesen beim Rat des Stadtbezirks Mitte ...

  • Lektion

    Thema: .Der ökonomische Wettbewerb zwischen Sozialismus und Kapitalismus und das Internationale Kräfteverhältnis" am 19. Oktober 1960 um 17 Uhr im Lektionssaal der Bildungsstätte der Bezirksleitung, Französische Str. 35—39. Lektor: Genosse Professor Otto Rein-' hold, stellvertretender Abteilungsleiter für Agitation/Propaganda beim ZK ...

  • Voreruppe D

    Chile—Belgien Libanon—Irland Spanien—Kuba 2,5:1,5 0,5:3,5 1:1 <2H.) USA—Ecuador 2,5:1,5 ATestdschl.—Rum. 1,5:1,5 (1H.) USA 5.S Kuba 5 (2> Spanien 5 (2) Westdeutschland 4,5 (1) Belgien 4,5 Irland 4,1

  • Beschädigtenausweise verlängern

    Die bis zum 31. Dezember 1960 befristeten Schwer- und Leichtbeschädigtenausweise können zur Verlängerung ab sofort vorgelegt werden. Für Blinde, Sehschwache, Hirnverletzte, Tbc-Erkrankte, Gehörlose und

Seite
Machtvolle Kundgebung mit Prof. Albert Norden in Wien Ein Eisenbahner von Metz verweigern Transport von Bonner Truppen Borna schafft 10 % mehr Polizei besetzt Bürgermeisterei Finkenheerd will störungsfrei fahren KULTU Schule wurde Polizeihauptquartier Wehner und Deist gaben Befehl: Kampfanträge sind abzuwürgen Auch Frankfurter SPD in Kontra-Stellung Hilfe für den Nachbarn Freiwild behandelt SPORT Weltumfrage des „ND" INNERDEUTSCHER HANDEL GEWERKSCHAFTEN KOMMUNALPOLITIK Spalter am Werk! Spitze wird Durchschnitt
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen