20. Sep.

Ausgabe vom 10.09.1959

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  • Brief Tschou En-lais an Nehru

    Für Verhandlungen über Grenzzwischenfälle im Geiste der Koexistenz

    Peking/Moskau (ADN/ND). In einem Schreiben an den indischen Ministerpräsidenten Nehru fordert der chinesische Ministerpräsident Tschou En-Iai die Einleitung von freundschaftlichen Verhandlungen zwischen beiden Staaten im Geiste der Koexistenz. Diese Verhandlungen sollten die Mißverständnisse zwischen Indien und China beseitigen, die durch Verletzungen der Grenzen von Seiten indischer Truppen aufgetreten sind ...

  • Schneller als in Westberlin

    Industrieproduktion stieg um 11,4 Prozent / In Westberlin nur 7 Prozent Stadtverordnetenversammlung beriet Verbesserung der Leitungstätigkeit

    Berlin (ND). Am Mittwochmorgen um 9 Uhr begann im Berliner Rathaus die 7. Tagung der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die weitere Verbesserung der Versorgung und der Arbeit des Handels im demokratischen Berlin. Zuvor gab Stadtrat Max Reutter einen ...

  • Den Kernfragen nicht ausweichen

    Berlin (ADN/ND). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der DDR und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission, Genosse Bruno Leuschner, gewährte dem Korrespondenten-des Moskauer Rundfunks ein Interview, in dem er zu den bevorstehenden Begegnungen des sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow mit dem USA-Präsidenten Eisenhower Stellung nimmt ...

  • Moral neuer Menschen

    Unser Bild zeigt zwei- Arbeiterinnen, die sich vor ein paar Tagen noch nicht gekannt haben. Die eine - Sonnhilde George (rechts) — kommt aus Riesa, die andere - Christa Schuchert — aus Leipzig. Hilfsbereit zeigt die Riesaer Spinnerin ihrer Leipziger Kollegin ein paar Handgriffe. Söhnhilde George hilft gemeinsam mit vierzehn anderen Spinnerinnen bei der Aufholung der Planrückstände ...

  • Indonesische Gäste bei Minister Rau

    Freundschaftliche Aussprache mit der Parlamentsdelegation

    Berlin (ADN). Die in der DDR weilende Delegation von Parlamentariern der drei großen indonesischen Parteien wurde am Mittwoch von dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Heinrich Rau empfangen. Die Gäste erklärten, daß sie durch den Besuch der Leipziger Herbstmesse und die Besichtigung ...

  • Lehren der Herbstmesse

    Hätte ein einzelner Besucher der Leipziger Herbstmesse 1959 den Versuch unternommen, alles zu sehen und an jedem Stand wenigstens einige Minuten zu verweilen, er wäre am Sonntagabend nach sieben Tagen vom Messeschluß überrascht worden, bevor er auch nur den zehnten Teil dieser großartigen Messe in Augenschein nehmen konnte ...

  • Höchste Tagesproduktion seit Bestehen des Werkes

    38000 t Zement und 530000 DM auf den Geburtstagstisch der Republik (

    In einem Telefongespräch mit dem Leiter der Abteilung Arbeit des Zementwerkes, Arno Großmann, erfuhren wir: „Mitte Februar hatte unser Betrieb 1800 t Planschulden. .Wenn wir so weiter machen', sagten die Arbeiter, ,dann haben Adenauer und Strauß den westdeutschen Zement schneller zu Raketenabschußrampen verbaut als wir unseren für Wohnhäuser ...

  • Britischer Gewerkschaftskongreß verurteilt Bonner Atomrüstung

    Blackpool (ADN-Korr.). Die Atompolitik der Adenauer-Regierung ist am Mittwoch von dem in Blackpool tagenden Jahreskongreß der britischen Gewerkschaften (TUC), der mehr als 8 Millionen Mitglieder repräsentiert, mit überwiegender Mehrheit nachdrücklich verurteilt worden. Gleichzeitig verlangte der Kongreß eine friedliche Lösung der Berlinfrage unter Teilnahme der Vertreter der DDR und Westdeutschlands an den dazu notwendigen Verhandlungen ...

  • Größe Besatzermanöver in Westberlin

    Berlin (ADN). Amerikanische und französische Besatzungstruppen haben am Mittwoch in Westberlin große Manöver begonnen. Einheiten des 6. USA-Infanterieregiments, das vor kurzem für die Atomkriegführung umgruppiert worden ist, nehmen an den Kriegsübungen teil. „Kriegsschauplatz" ist der Grunewald. In ununterbrochenen Tag- und Nachteinsätzen sollen die Übungen in möglichst kriegsnaher Art bis in die Nacht zum Freitag andauern ...

  • Massenkundgebung

    anläßlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des «faschistischen Terrors am 13. September um 10 Uhr auf dem August-Bebel-Platz Es sprechen: Genosse Alfred Neu mann, Mitglied des Politbüros des ZK und Vertreter der Internationalen Vereinigung der Widerstandskämpfer. Die Opfer des Faschismus ...

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  • Willi Richter bekennt sich zu Bonn

    Delegierter verlangt: „Noch mehr gegen die Militaristen, noch mehr für die Einheit der Arbeiter"

    Stuttgart. Mit allen Mitteln versuchte die Leitung des 5. DGB-Kongresses auch am Mittwoch, den Delegierten sowohl den Inhalt des Briefes des FDGB-Bundesvorstandes als auch die Anwesenheit einer Delegation mit alten verdienten Arbeiterfunktionären des FDGB in Stuttgart zu verschweigen. Nach der Mittwochsitzung, ...

  • Lehren der Herbstmesse

    (Fortsetzung von Seite 1)

    |)er bei einer Teilnahme von zehn *-* sozialistischen und 35 kapitalistischen Ausstellerländern mögliche internationale Leistungsvergleich in Leipzig zeigte, daß eine Reihe von Betrieben der DDR im Kampf um das Weltniveau der Produktion und der Erzeugnisse wesentlich vorangekommen sind. Unsere Haushaltnähmaschinen bestimmen heute schon das Weltniveau ...

  • Interne Auseinandersetzungen in der Bundeswehr

    Wie aus unterrichteten Kreisen bekannt wird, hat der aus Anlaß des 20. Juli von General Heusinger erlassene Tagesbefehl zu ernsthaften Differenzen in der Bundeswehr geführt. Nachdem der Verrat Heusingers an den Männern, die am 20. Juli 1944 Hitler beseitigen wollten, durch umfangreiches dokumentarisches Material nachgewiesen wurde, versuchte der Nazigeneral sich von seiner Schuld reinzuwaschen ...

  • Richter hilft Strauß

    Als auf dem Stuttgarter DGB-KongrejJ die Delegierten Kuhlmann und Schwab auftraten, versagte die Regie des DGB- Vorsitzenden Willi Richter. Nun war doch die Frage aller Fragen ausgesprochen worden, von der die westdeutschen Gewerkschafter bewegt werden: Kampf gegen die atomare Aufrüstung der Bonner Wehrmacht ...

  • Die Arbeiter denken anders

    FDGB-Funktionäre gegen Auftreten von Strauß auf dem DGB-Kongreß

    Berlin" (ADN)*. 'Die."'stellvertretenden Vorsitzenden des FDGB, Rudi Kirchner und Otto Lehmann sowie andere führende Gewerkschaftsfunktionäre verurteilten am Mittwoch in dem Fernsehgespräch „Treffpunkt Berlin" die Teilnahme der Bonner CDU/CSU-Minister Strauß, Erhard, Blank und Stücklen am 5. DGB- Kongreß in Stuttgart ...

  • Lemberg stand gegen Besatzer auf

    200 Einwohner der Pfälzer Gemeinde trieben Ami-Marodeure aus dem Ort

    Korrespondenz aus Pirmasens Pirmasens. 200 Manner der Gemeinde Lemberg bei Pirmasens ergriffen am Montag die Initiative, um sich vor dem Terror der amerikanischen Besatzer zu schützen. An diesem Tage hatten 30 Amis einen regelrechten Überfall auf die Einwohner des Ortes verübt. Mit Kampfanzug und Stahlhelm ausgerüstet, waren sie in Lemberg eingedrungen und schlugen mit Eisenketten und Stangen wahllos jeden Bürger nieder, der ihnen auf der Straße in die Hände fiel ...

  • Kommunistenverfolgung geht weiter

    Neuer politischer Prozeß gegen Arbeiter in Düsseldorf

    Düsseldorf (ADN/ND). Die Verfolgung von Kommunisten ist das Ziel eines politischen Prozesses, der am Dienstag, wenige Tage nach Adenauers heuchlerischer Behauptung, er hasse die Kommunisten nicht, vor der 4. Politischen Strafkammer des Düsseldorfer Landgerichts begann. Vier Arbeiter und eine Frau wurden unter der Anklage vor Gericht gezerrt, den Kampf der KPD auch nach dem widerrechtlichen Verbot unterstützt zu haben ...

  • Komplott gegen Ruhrkumpel

    Berlin (ND). Wie das „Hamburger Abendblatt" und andere westdeutsche Zeitungen melden, will „die IG Bergbau ihre Proteste im Ruhrgebiet wahrscheinlich am kommenden Wochenende einstellen. Für Sonnabend sind die Kumpel aus Essen und Gelsenkirchen noch einmal zu Protestmärschen aufgerufen worden". Diese Maßnahmen sind das Ergebnis eines geheimen Gesprächs zwischen dem Vorsitzenden der IG Bergbau Gutermuth und dem Bonner Wirtschaftsminister Erhard während des 5 ...

  • „NEUE PRESSE":

    „Auf dem Bundestreffen in Oldenburg ging Jordan so forsch 'ran, daß kaum ein Stahlhelm dick genug sein dürfte, um die Schläge abzuwehren, die nun auch von seiner Fraktion und seinem obersten Parteivorsitzenden als verdiente Quittung auf sein Haupt herabsausen müßten. Denn nicht mit seiner Liebe zum Stahlhelm hat Jordan schwarzweißrote Farbe bekannt, er hat sich mit Leuten gemein gemacht, deren politische Fragwürdigkeit schon gar nicht mehr fragwürdig ist ...

  • Kesseltreiben gegen Atomkriegsgegner

    Wedel (Holstein) (ADN). Wegen seines konsequenten Auftretens gegen die Atomkriegsvorbereitungen in Westdeutschland ist der Vorsitzende des Ortsausschusses „Kampf dem Atomtod" in Wedel (Holstein), Dr. Schunck, Chefarzt der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Wedel, vom Magistrat der Stadt unter fadenscheinigen Vorwänden fristlos entlassen worden ...

  • „DAILY EXPRESS":

    „Nein, die wirkliche Quelle der Unruhe in Europa stellt die Bewaffnung der Deutschen durch die Amerikaner dar. Die USA etablieren Deutschland als eine Militärmacht. Die Welt weiß aus langer Erfahrung, daß ein militärisch starkes Deutschland ein Deutschland im Kriege bedeutet." (8. 9.1959)

  • „AFTONBLADET":

    „Seebohm ist gegen Entspannung... Es mag erlaubt sein, die Befriedigung darüber auszudrücken, daß Herr Seebohm und seine Gesinnungsgenossen noch nicht Gelegenheit dazu haben, ihr .geduldiges und festes Warten' mit Hilfe von Kernwaffen abzukürzen. (8. 9. 1959)

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen^ Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth; Willi Köhler* Karl-Ernst Reuten Ingo Seipt

  • „SPIEGEL":

    „Der Kanzler bekundete dem Gomulka- Regime deutlich seine Abneigung und denkt einstweilen nicht daran, seine starre Polenpolitik zu revidieren." (Nr. 37 v. 9. 9. 1959)

  • BLICK IN DIE WELTPRESSE

    „SPECTATOR":

    „Es stimmt, daß ein großer Teil des öffentlichen Lärms über die verlorenen Gebiete wohlfinanzierte Propaganda ist." (4. 9. 1959)

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  • Bilanz nach 10 Jahren

    Das-waren die Motive. Wie ist die Bilanz nach zehn Jahren? Gibt es in der Regierung der Bundesrepublik einen einzigen Arbeiter? Gibt es in der Führung der Bundeswehr einen einzigen Arbeiter? Gibt es in der westdeutschen Wirtschaft einen einzigen Betrieb; der den Arbeitern gehört? Auf alle diese 'Fragen muß man mit r,nein" antworten ...

  • Freiheit und Demokratie gibt es nur im Sozialismus

    a Freiheit und Demokratie für die = Massen kann es nur da geben, wo die | volksreichsten Klassen, die in Stadt und | Land alle Werte schaffen, am Ruder 5 sind. Sie herrschen in der DDR. TJn- | freiheit und Diktatur aber herrschen = dort, wo zwei Dutzend Großkonzerne = diktatorisch die ganze Wirtschaft be- = herrschen, von der Kohle und dem Ol 3 bis zum Stahl, den Maschinen und der = Chemie ...

  • " Für eine neue Arbeiterpolitik

    stellt euch einen Augenblick vor, was wäre, wenn DGB und FDGB gemeinsam vorgehen würden! § Dann würden sechs Millionen orga- | nisierter Gewerkschafter Westdeutsch- | lands und sechs Millionen organisierter | Gewerkschafter Ostdeutschlands zusam- | menstehen. Aber es wäre ja nicht nur | eine zahlenmäßige Verdoppelung un- | serer Kräfte ...

  • Bewältigung der Vergangenheit heißt Überwältigung der Militaristen

    Westdeutsche Historiker, Publizisten und Philosophen sprechen so viel von der Notwendigkeit, „die Vergangenheit zu bewältigen". Das ist geradezu ein Schlagwort geworden, wobei man sich allerdings peinlich hütet, davon zu sprechen, was bewältigt werden soll. Dabei ist das Rezept ganz einfach. Es lautet: Die Bewältigung der Vergangenheit besteht in der Überwältigung der Militaristen ...

  • Die Arbeiterklasse muß Willen zur Macht haben

    Unsere Beratungen finden statt zwischen der Genfer Außenministerkonferenz und dem Treffen Chruschtschow— Eisenhower. Beides hat die Adenauer- Regierung zu verhindern versucht. Beide Sabotageversuche sind gescheitert. Was muß jetzt nach Beendigung der Genfer Konferenz und am Vorabend weiterer Konferenzen ...

  • Die" Einigung ist das Unterpfand der Stärke

    = Wir haben nach 1945 erklärt: Die | wichtigsten Produktionsmittel, die I Bodenschätze, Bergwerke, Fabriken; | Verkehrseinrichtungen und das Land 5 müssen dem Volke gehören — und ihr = seht selbst: Sie gehören dem Volk! = (Beifall) Wir haben nach 1945 erklärt, daß wir die Betriebe den Arbeitern geben werden — und wir haben die Betriebe den Arbeitern gegeben! Wir haben die Rüstungsgewinnler enteignet und die Arbeiterklasse leitet selbst die Fabriken und Werke ...

  • Sie können nur den Strick gewinnen

    Im jüngsten in Westdeutschland erschienenen „Handbuch der Aktiengesellschaften" verraten sie offen ihr Annexionsprogramm. Sie erheben Anspruch auf 786 volkseigene Betriebe der DDR 172 Betriebe Polens 8 Betriebe der CSR und 28 Betriebe der Sowjetunion, die als „Ostbesitz" westdeutscher Kapitalgruppen aufgezählt werden ...

  • Aus dem Referat des Genossen Albert Norden, auf der X.Gesamtdeutschen Arbeiterkonferenz in Leipzig

    Liebe Kollegen, Genossinnen und jSenossen! Dieser Kongreß findet am Vorabend des 10. Jahrestages der Gründung der Bundesrepublik statt. Ihre Herrscher sind dieselben deutschen Imperialisten, Hitler- Generale, Finanziers des Naziregimes und Kriegsgewinnler, die 1945 mit Blut und Schmutz und. Schande bedeckt vor der Welt standen, erdrückt mit dem fürchterlichen Verbrechen von 12 Jahren Naziregime, von sechs Jahren Weltkrieg ...

  • Antikommunismus — Gift zur Lähmung der Arbeiterklasse

    Wie ihr wißt, haben rechte DGB-Führer ein neues „Grundsatzprogramm" ausgearbeitet. Was wir darin fanden, das waren keine Arbeitergrundsätze, sondern Grundsätze der „Klassenharmonie", der Unterordnung der Gewerkschaften unter die Schlotbarone von Rhein und Ruhr und ihre militaristisch-klerikale Diktatur ...

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  • „Macbeth"an der Volksbühne Berlin

    Den „Macbeth haben Generationen von Theaterspielenden auf verschiedenste Art gesehen und dargeboten: als Schauerstück, als nordischen Mythos, als Geschichtslektion, als psychologische oder gar psychoanalytische Studie des Verbrechens, als Schicksalsdrama, als Charaktertragödie. Für das sozialistische Theater blieb und bleibt das Werk neu zu gewinnen ...

  • Die Keime des Neuen

    Von großer Bedeutung ist die Verallgemeinerung der Erfahrungen der Aktivisten- und Wettbewerbsbewegung durch Walter Ulbricht. Bereits 1945/46 zeigte Walter Ulbricht am Beispiel der Leistungen der „Aktivisten der ersten Stunde" die Keime des Neuen, die sich in den Beziehungen der Werktätigen untereinander und in ihrem Verhältnis zur Arbeit entwickelten ...

  • Die große Kraft der sozialistischen Produktionsverhältnisse

    Walter Ulbricht hebt immer wieder hervor daß die schnelle Steigerung der Arbeitsproduktivität das Kernproblem der ökonomischen Hauptaufgabe wie auch ides Siebenjahrplanes der DDR ist. Mit der Arbeitsproduktivität steht und fällt die Lösung der auf dem V. Parteitag gestellten ökonomischen Aufgaben. Aus all dem ergibt sich, daß wir in unserer Republik den Kampf um die schnelle Steigerung der Arbeitsproduktivität auf qualitativ neue Weise führen müssen ...

  • Große Möglichkeiten für überlegenes Tempo

    Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Entwicklung einer höheren Arbeitsproduktivität die Voraussetzung und der Garant für den Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus ist, wird in den Reden und Artikeln Walter Ulbrichts anschaulich dargelegt, wie sich die Aufgaben der Steigerung der Produktion und der Investitionen, wie sich Spezialisierung, Rekonstruktion, Qualifizierung der Arbeitskräfte oder beliebige andere ökonomische Probleme letztlich auf die Frage der Arbeitsproduktivität reduzieren ...

  • Das Ausschlaggebende: Steigerung der Arbeitsproduktivität

    rDie bisher erreichten Erfolge in der wirtschaftlichen Entwicklung- 'der' ßbR; bestätigten die Richtigkeit der Wirtschaftspolitik unserer Partei und führten alle jene „Theorien" der Revisionisten ad absurdum, die zum Schaden der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen auf einem sogenannten „dritten Weg" zum Sozialismus kommen wollen ...

  • Lehren der Vergangenheit

    Mit wissenschaftlicher Gründlichkeit wird von Walter Ulbricht Antwort darauf gegeben, wie nach 1945 in einem Teil Deutschlands die Lehren aus der Vergangenheit gezogen und in voller Übereinstimmung mit den nationalen und Bozialen Interessen des deutschen Volkes die ökonomischen und politischen Grundlagen des Imperialismus und Militarismus beseitigt wurden ...

  • Planerfüllung gibt Auskunft

    Große Verantwortung für den Aufbau des sozialistischen Veterinärwesens traoe!n die örtlichen Organe der Staatsmacht. Eines ihrer wichtigsten Anliegen sollte die Förderung und Unterstützung unserer Tierärzte sein, die Hilfe für sie bei der Einrichtung staatlicher Praxen. Das führt dazu, daß Tierärzte, auch die mit privater Praxis, unmittelbar in die Lösung der volkswirtschaftlichen Aufgaben einbezogen werden ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Lenin-Orden für Nesmejanow

    Berlin (ND). Anläßlich seines 60. Geburtstages zeichnete das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR den in aller Welt bekannten sowjetischen Gelehrten Alexander Nikolajewitsch Nesmejanow, Präsident der Akademie der Wissenschaften, mit dem Leninorden aus. Die deutschen Wissenschaftler verehren diesen ...

  • Ökonomie und Politik

    Konferenz der Parteihochschule zur ökonomischen Hauptaufgabe Berlin (ND). Die Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK der SED veranstaltete am Mittwoch eine Konferenz zum Thema „Der politische Inhalt der ökonomischen Hauptaufgabe der DDR unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung der sozialistischen Rekonstruktion" ...

  • Der Tierarzt—Helfer und Berater der LPG

    Mehrzahl der Tierärzte noch die Summe der kranken Tiere entscheidend. In einem sozialistischen Staat aber sollte das Einkommen des Tierarztes von der Zahl der gesunden Tiere abjiängig sein. Vorbeugen ist besser als heilen, sagt das alte Sprichwort. Dieser Widerspruch läßt sich beseitigen. Die Regierung hat die materiellen Grundlagen der Existenz unserer Tierärzte gesichert ...

  • Neue Beziehungen

    Die Tätigkeit in den staatlichen Tierarztpraxen stellt völlig neue Beziehungen zwischen Tierarzt, Genossenschafts- und werktätigen Einzelbauern her. Der Veterinärmediziner hat eine gesicherte Existenzgrundlage; sein Streben richtet sich auf die Gesunderhaltung der Tiere. Genau danach richtet sich ja auch das Streben der Werktätigen in der Landwirtschaft ...

  • Seuchen bezwungen

    Den Veterinärmedizinern unserer Republik ist es zu danken, daß die Schweinepest eingedämmt, die Maul- und Klauenseuche niedergehalten und auch andere Tierseuchen und Tierkrankheiten erfolgreich bekämpft werden konnten. Auch das ist ein Stück der Überlegenheit der sozialistischen Gesellschaftsordnung gegenüber der kapitalistischen ...

  • Briefmarkenausstellung

    Berlin (ADN). Ende vergangener Woche wurde die II. Deutsche Briefmarkenausstellung (Debria) in der Dynamo- Sporthalle in Berlin eröffnet. Die Schau gibt mit mehr als 400 Sammlungen einen Überblick über die Arbeit der in der Sektion Philatelie des Deutschen Kulturbundes vereinigten Briefmarkensammler in den vergangenen zehn Jahren ...

  • Leitfaden der Erfolge

    Zu einem Sammelband von Beden und Artikeln Walter Ulbrichts „Zur sozialistischen Entwicklung der Volkswirtschaft seit 1945"

    Im Juli 1959 wurde vom Dietz Verlag, Berlin, ein Sammelband von Reden und Artikeln Walter Ulbrichts „Zur sozialistischen Entwicklung der Volkswirtschaft seit 1945" herausgegeben. Die studierende Jugend, die lesenden Arbeiter, die Propagandisten unserer Partei und alle Staats- und Wirtschaftsfunktionäre werden die Herausgabe dieses Werkes anläßlich des 10 ...

  • Tage des ungarischen Buches

    Berlin (ADN). Im Rahmen der vielfältigen Veranstaltungen anläßlich der internationalen Buchkunstausstellung in Leipzig fanden Mitte der Woche drei festliche „Tage des ungarischen Buches" statt. Den Auftakt bildete eine literarische Veranstaltung mit bekannten Leipziger Bühnenkünstlern. Die Ausstellung der Ungarischen Volksrepublik auf der Buchkunstausstellung nimmt unter den Länderausstellungen einen bedeutenden Platz ein ...

  • „Die große Hoffnung der Menschheit" -

    Moskau (ADN). „Die große Hoffnung der Menschheit" ist der Titel eines Films, den das Moskauer Zentralstudio für Dokumentarfilme anläßlich des bevorstehenden Treffens Chruschtschow— Eisenhower zusammengestellt hat. In dem Streifen, der in den sowjetischen Lichtspielhäusern gezeigt wird, sind Filmberichte ...

  • Sowjetische Filmwochen in England

    London (ADN-Korr.). Der zwischen der Sowjetunion und Großbritannien vereinbarte Filmaustausch wird in diesem Monat ,mit Wochen des sowjetischen Films in London, Glasgow und Birmingham eingeleitet. Im Oktober werden dann ähnliche Festspiele des britischen Films in Moskau, Leningrad und Kiew stattfinden ...

  • Der Widerspruch

    Die Ziele des Siebenjahrplanes der Landwirtschaft übertragen unseren Tierärzten noch verantwortungsvollere Aufgaben. Und dabei stellt sich heraus, daß es einen grundsätzlichen Widerspruch gibt: Bis jetzt ist für die Einnahmen der

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  • Indien und die „Großen Zwei"

    von Max Kanone, Neu Delhi

    X/orbehaltlos und realistisch wendet Indien " nach der Westeuropareise des USA-Präsidenten Eisenhower seine Aufmerksamkeit wieder stärker dem bevorstehenden Besuch Chruschtschows in Washington zu, der in maßgebenden Kreisen der Regierung und der Opposition mit gleicher Selbstverständlichkeit als »historisches Datum" und „möglicher Beginn einer neuen Ära" begrüßt wird ...

  • Wer steht hinter dem Zwischenfall an der indisch-chinesischen Grenze?

    TASS: Aggressive imperialistische Kreise wollen Klima vergiften

    Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS verbreitete am Mittwoch folgende Erklärung: In letzter Zeit entfalteten bestimmte politische Kreise und die Presse in westlichen Ländern eine laute Kampagne um einen Zwischenfall, der sich kürzlich an der chinesisch-indischen Grenze im Himalaja-Gebiet ereignete ...

  • Telegramm an Prinz Sihanouk

    Berlin (ADN). Ministerpräsident Otto Grotewohl richtete im Namen der Regierung der DDR ein Telegramm an den Ministerpräsidenten der königlichen Regierung von Kambodscha, Prinz Norodom Sihanouk. in dem er zum verbrecherischen Bombenanschlag auf den König und die Königin Kambodschas Stellung nimmt. In ...

  • Schule der Millionen

    Das ist das Bemerkenswerte der diesjährigen Ausstellung, die man nicht umsonst eine Schule der Millionen nennt. Auch dem größten Zweifler muß nach der Besichtigung des 33 Hektar großen Geländes klargeworden sein, daß die Zukunft der Bauern im genossenschaftlichen Zusammenschluß liegt. Wie diese Erkenntnis immer stärker um sich greift, wird im Hauptpavillon gezeigt ...

  • Wie der Frieden gesichert wird

    In dem Schreiben Tschou En-Iais heißt es weiter: „China betrachtet seine Südwestgrenze als eine Grenze des Friedens und der Freundschaft. Ich kann Euer Exzellenz versichern, daß die chinesische Regierung in den letzten Monaten im südöstlichen Teil des chinesischen Gebiets Tibet Schutzeinheiten einzig und allein zu dem Zweck stationiert hat, zu verhindern, daß Überreste der bewaffneten tibetischen Putschisten die Grenze in beiden Richtungen überschreiten und Unruhe stiften ...

  • Trinwillershagen in Budapest

    Der im vergangenen Jahr mit einer Goldmedaille ausgezeichnete Pavillon der DDR sei in diesem Jahr noch besser, sagte Messedirektor Mihaly Kovacs. Einen großen Teil des Pavillons, der im Zeichen des 10. Jahrestages der Gründung der DDR steht, nimmt ein Modell der LPG Trinwillershagen ein, das die gesamte Entwicklung dieses Dorfes von 1945 bis zur Gegenwart zeigt ...

  • Kolonialgeneral wurde abgeschossen

    Kairo (ADN). Soldaten der Algerischen Nationalen Befreiungsarmee (ALN) haben in der Nähe der nordalgerischen Stadt Frenda einen Hubschrauber der französischen Kolonialarmee abgeschossen, in dem sich der General Garrot und weitere drei Militärangehörige befanden. Die Insassen fanden den Tod. Insgesamt verloren die französischen Kolonialtruppen zwischen dem 30 ...

  • Auftakt zum Gipfeltreffen

    Ottowa/Moskau (ADN/ND). Der Westen müsse bereit sein, bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit der Sowjetunion zu verhandeln, wenn er wünsche, daß der kalte Krieg beendet wird, erklärte der kanadische Ministerpräsident John D i e f e n b a k e r in einer Rede in Ottawa. Der Regierungschef wiederholte seinen Standpunkt, daß eine Gipfelkonferenz eine Regelung der Ost- West-Differenzen erleichtern würde ...

  • Weltpresse: Laosprovokation wirkt gegen ihre Urheber

    Washington/London (ND). Zahlreiche Zeitungen des westlichen Auslands wenden sich gegen den von den Westmächten im Sicherheitsrat provozierten Bruch der UNO-Charta, der die bewaffnete Aggression gegen die laotische Volksbewegung vorbereiten soll. Die „Washington Post" bezweifelt, daß die Mehrheit des Sicherheitsrates richtig handelte, als sie das sowjetische Veto gegen die Bildung einer prowestlichen „Untersuchungskommission" für Laos mißachtete ...

  • Gewalt nicht angebracht

    In der Zwischenzelt sollten — als eine provisorische Maßnahme — beide Selten den bereits lange bestehenden Status quo der Grenze aufrechterhalten und nicht versuchen, ihn durch eine einseitige Handlung zu verändern, erst recht nicht mit Gewalt. Was einige der Streitfragen anbetrifft, so könnten provisorische Abkommen hinsichtlich isolierter Orte durch Verhandlungen erreicht werden, um im Grenzgebiet die Ruhe zu gewährleisten und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu erhalten ...

  • Indische Truppen verletzen Grenze

    Tschou En-lai schreibt weiter: „Seit dem Ausbruch des Putsches in Tibet hat sich die Grenzsituation zunehmend verschärft; das ist jedoch auf Gründe zurückzuführen, für die die chinesische Seite nicht verantwortlich gemacht werden kann. Unmittelbar nachdem eine große Zahl tibetischer Putschisten nach Indien geflohen war, begannen indische Truppen, nach und nach vorwärtszudringen, und sie überauerten den östlichen Abschnitt der chinesisch-indischen Grenze ...

  • Endröd heute und morgen

    In einem Pavillon der 63. Landwirtschaftsausstellung, die vor wenigen Tagen eröffnet wurde, ist zum zweiten Mal von Endröd die Rede. Der Besucher lernt die furchtbare Vergangenheit dieses Dorfes, seine Gegenwart kennen und wirft auch einen Blick in die nahe Zukunft. Seit eineinhalb Jahrzehnten ist dort — wie überall in Ungarn — der Hunger gebannt ...

  • Provozierte Zusammenstöße

    „Indische Truppen drangen in Longju ein und besetzten es, drangen in Yasher ein und halten noch immer Shatze, Khinzemane und Tamaden besetzt — alle Orte gehören zum chinesischen Territorium —* wo sie den bewaffneten tibetischen Putschisten und Banditen »in diesem Gebiet Schutz leisteten. Indische Flugzeuge haben ebenfalls verschiedentlich Chinas Luftraum nahe der chinesisch-indischen Grenze verletzt ...

  • Pharisäer

    Was wurden Sie von einem Menschen halten, der mit Steinen Fensterscheiben einwürfe-, um hinterher mit frommem Augenaufschlag als milde Gabe wollene Halstücher zugunsten derer zu sammeln, die im Zug sitzen? Auf jeden Fall sicher mehr als von jenen Bonner Heuchlern, die alle verfügbaren und nicht verfügbaren ...

  • Triumph des Maises

    Neben der Maschinen- und Gartenbauausstellung findet die Futterschau das besondere Interesse der Besucher. Den größten Platz unter den Futterpflanzen nimmt der Mais ein, der außer einem großen Freigelände noch einen ganzen Pavillon bekommen hat. Diese Tatsache unterstreicht die große Bedeutung, die man in der Ungarischen Volksrepublik dem Maisanbau beimißt ...

  • Laos-Kommission ist illegal

    Hanoi 7 Peking (ADN/ND). Ein Sprecher der Regierung der Demokratischen Republik Vietnam hat am Mittwoch gegen die von den Westmächten im UNO- Sicherheitsrat durchgepeitschte Entsendung eines sogenannten Untersuchungsausschusses nach Laos protestiert. Der Sprecher erklärte: „Wir betrachten eine derartige Untersuchung als illegal und ungültig ...

  • i Tschou En-lai an Nehru: Strittige Fragen im Geist der Koexistenz lösen

    Der chinesische Ministerpräsident Tschou En-Iol hot in einem Brief an den indischen Regierungschef Jawaharlal Nehru die Situation im chinesisch-indischen Grenz-* gebiet klargestellt. Das Schreiben Tschou En-Iais ist eine Antwort auf einen Brief Nehrus vom 22. März, den der indische Ministerpräsident in einem am 7 ...

  • Otto Grotewohl auf der Messe in Brno

    Brno. Ministerpräsident Otto Grotewohl, der sich gegenwärtig zu einem Kuraufenthalt in der CSR befindet, besuchte am Mittwoch in Begleitung seiner Gattin die erste Internationale Messe in Brno. „Ich freue mich, daß ich die Reise zur Messe gemacht habe. Die Messe ist sehr imponierend und vermittelt ein anschauliches Bild vom raschen wirtschaftlichen Wachstum des sozialistischen Lagers", erklärte er nach dem Besuch des DDR- Pavillons ...

  • Reale Träume

    Die Budapester Landwirtschaftsausstellung hat große Traditionen, und vielleicht wurde dem Gast, der die erste vor über 100 Jahren besuchte, das Bild eines blühenden Gartens vorgegaukelt. Obwohl die Ausstellung dann regelmäßig durchgeführt wurde, drang die ungarische Steppe weiter vor, versandeten die Böden und hungerten die Bauern ...

  • Botschafter Wassilew gab Empfang

    Berlin (ADN/ND). Aus Anlaß des 15. Jahrestages der Befreiung Bulgariens gab der bulgarische Botschafter in der DDR, Wassil Wassilew, am Mittwochabend im Berliner Haus der Ministerien einen Empfang. Er hob in einer Ansprache hervor, daß das „bulgarische Volk mit allen Kräften den gerechten Kampf der Regierung der DDR für den Abschluß eines Friedensvertrages mit den beiden deutschen Staaten unterstützt" ...

  • Sowjetische Delegation für UNO-Vollversammlung

    Moskau (ADN). Der Außenminister der UdSSR, Andrej Gromyko, der Erste Stellvertreter des Außenministers der UdSSR, Wassili Kusnezow, der Ständige Vertreter der UdSSR bei der UNO, Arkadl Sobolew, der Außenminister der Russischen Föderation, Michail Jakowlew, und der Außenminister der Armenischen SSR, Balabek Martlrosian, sind vom Ministerratder UclSS ...

  • Von unserem Budapester Korrespondenten Werner K o I m a r

    den Genossenschafts- und Einzelbauern* einen eindrucksvollen Blick in ihre Zukunft. Zugleich wird aber auch dargestellt, daß dieser Reichtum nicht plötzlich aus irgendwelchen mystischen Quellen entsprang, sondern aus jener Quelle, die man sozialistische Umgestaltung des Dorfes nennt, aus der gemeinsamen Großflächenbewirtschaftung und Mechanisierung der Landwirtschaft ...

  • Neu Delhis OB in Berlin

    Berlin (ADN). Auf Einladung des Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindetages, Oberbürgermeister Friedrich Ebert, traf am Mittwoch eine Delegation indischer Kommunalpolitiker in Berlin ein. Der Delegation gehören der Oberbürgermeister von Neu Delhi, Trilok Chand Sharma, und zehn Mitglieder des Rates der Stadt an ...

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  • Gymnastik im Unterricht - ein neuer Gedanke

    Pausengymnastik hat sich bereits in vielen Schulen bewährt

    Unzählige „Startschüsse" fielen schon „Seit Schulanfang mit Pausengymnastik begonnen", drahtete die Berufsschule Doberlug-Kirchhain, „Staunen über .Startschüsse'. In Löbau, Hilfsschule begann mit, Pausengymnastik am 14. Juni", so und ähnlich' lauteten die Texte auf den Telegrammen. Nicht nur Grund-, Mittel- und Oberschulen machten sich die Pausengymnastik zunutze ...

  • Fußballaufgebote für Ausscheidungsspiele

    Von beiden deutschen Fußballverbänden wurden am Mittwoch die Aufgebote für die Olympia-Ausscheidungsspiele am 16. und 23. September bekanntgegeben. Der Deutsche Fußball - Verband nominierte 19 Spieler: Torhüter: Spickenagel (ASK Vorwärts) und Thiele (SC Wismut); Verteidigung: Müller (SC Wismut), Heine (SC Dynamo), Wagner (SC Wismut), Krampe (ASK); Läuferreihe: Maschke (SC Dynamo), S ...

  • Interessantes Qeständnis

    Westdeutsche Zeitungen beschäftigten sich in den letzten Tagen noch einmal eingehend mit der Niederlage der westdeutschen Leichtathletikvertretung gegen die Sowjetunion in Moskau. Kaum einer scheint es opportun, die Niederlage vor allem dem stärkeren Gegner zuzuschreiben. Da wird festgestellt, daß die Athleten paarweise nächtlich über die Gorkistraße bummelten oder wie Lauer sich stundenlang in den „Marmorsälen der U-Bahn" aufhielten, daß noch am Sonntagmittag Dr ...

  • 1960 soll Fertigung beginnen

    Dieses Kollektiv ist zu Ehren des 10. Jahrestages der DDR eine Verpflichtung eingegangen, die notwendigen Unterlagen für den Musterbau einer neuen Prüfkammer bis Ende August dieses Jahres fertigzustellen und nach erfolgter Erprobung des Musters im nächsten Jahr die Konstruktionszeichnungen der Fertigung zu übergeben ...

  • Westberliner Taxifahrer demonstrieren

    Drei Tage lang mit Trauerflor gegen Überfälle durch Besatzer und Rowdies

    Drei Tage lang werden die Westberliner Taxifahrer von heute an mit Trauerwimpeln durch die Straßen fahren und damit gegen die wachsende Zahl von Überfällen, vor allem, auch durch Besatzer, demonstrieren. -Die über 4000 Westberliner Taxifahrer schließen sich mit dieser Westberlin kurz kommentiert Aktion ihren westdeutschen Kollegen an ...

  • AUFMARSCHPLAN

    für die Kundgebung am 13. September, 10 Uhr, auf dem August-Bebel-PIatz anläßlich des internationalen Gedenktages der Opfer des Faschismus Köpenick: Stellplatz: Burgstraße, Spitze Friedrichsbrücke, über Friedrichsbrücke, Straße am Dom, Marx-Engels-Platz, Unter den Linden; Abmarsch: 9.20 Uhr. Prenzlauer Berg: Stellplatz: Liebknechtstraße, Spitze Liebknechtbrücke, über Marx-Engels-Platz, Unter den Linden; Abmarsch: 9 ...

  • Anschauliche „Regierungserklärung"

    - Die Besatzer in Westberlin haben vom Brandt-Senat verlangt, ein naues Krankenhaus für ihre Truppen zu errichten. Dienst, eifrig bot der Senat sogleich ein Grundstück in Hohengatow an. Als dies den Besatzern nicht gut genug war, wurden sie sofort mit einem anderen Gelände zwischen Angerburger Allee und Tharauweg bedient ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    10. September Bildungsstätte der Bezirksleitung: An alle Parteileitungen der Betriebe, Schulen und Wohngebiete! Zur Ausgestaltung von Räumen, Fenstern, Wandzeitungen usw. anläßlich des 10. Jahrestages der Gründung der DDR können noch in beschränktem Umfang Bildmaterialien abgegeben werden. Dieses Material ist bei der Bibliothek der Bezirksleitung, Französische Straße 35—39, erhältlich ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Eine Gedenkfeier anläßlich des Tages der Opfer des Faschismus findet am Sonntag um 15.30 Uhr am Ehrenmal auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee statt. Die Gedenkpredigt hält Rabbiner Riesenburger, und die Gastpredigt Rabbiner Davidovic aus der CSR. Kaufhaus GUM aus Moskau, wiederholt seine Moderevue mit 100 Modellen am Freilag um 19 ...

  • Wo bleibt Hilfe durch Partei und Gewerkschaft?

    So leicht, wie die oben getroffene Feststellung klingt, daß die meisten Termine eingehalten wurden, so schwierig war die praktische Ausführung der Arbeiten, und so heftig wurde um eine Verbesserung der Arbeit gerungen. In vielen Diskussionen ist vom Kollektiv eine Verbesserung der Leitungstätigkeit und eine bessere Organisierung des Musterbaus verlangt worden ...

  • Um Weltniveau in der Prüfkammerfertigung

    Von den drei hauptsächlichen Erzeugnisgruppen haben zwei, die Schiffskälte und der Kühlmöbelbau, dem Betrieb nicht nur in Deutschland einen guten Ruf erworben. Es muß deshalb als besonders tragisch angesehen werden, daß in der Entwicklung der dritten Erzeugnisgruppe — der Fabrikation von Materialprüfkammern — seit Jahren eine Stagnation eingetreten war ...

  • Neukonstruktion kommt nicht voran

    Auswirkung mangelhafter Leitungstätigkeit / Ingenieurkollektiv will technischen Rückstand der Materialprüfkammern aufholen / Musterbau hat bereits begonnen

    Als vor mehr als acht Jahren der volkseigene Betrieb Kühlautomat das Licht der Welt erblickte, hatte wohl kaum jemand gedacht, daß er einmal in unserer Volkswirtschaft eine solche Bedeutung erlangen würde, wie dies heute der Fall ist. Mit 85 Prozent der Gesamtproduktion ist er im entscheidenden Maße am Exportprogramm der DDR beteiligt ...

  • Heiter bis wolkig

    Wetterlage: Der Schwerpunkt des Hochs hat sich weiter nach dem Süden verlagert. Ein Ausläufer weist aber noch nach den britischen Inseln. Die im hohen Norden vorüberziehenden Tiefdruckgebiete streifen mit ihren südlichen Ausläufern den Norden und Osten der DDR. Dadurch wird aber der überwiegend freundliche Witterungscharakter kaum beeinträchtigt ...

  • Welchen würden Sie kaufen?

    Sicher, auch den Pumps. Nicht, weil er Importware ist, sondern weil er in seiner Form wirklich den Wünschen unserer Frauen entspricht. Deshalb gehen solche Schuhe „ab wie warme Semmeln", während die Goldpunkt-Spangenschuhe weniger gefragt sind. Hier wurde teures, hochwertiges Rohmaterial zu unmodernen Schuhen verarbeitet ...

  • Für fast denselben Preis

    haben Sie die Wahl zwischen dem modernen Rindlederpumps mit Stilettoabsatz aus der CSR (37,60 DM) und dem Boxcalfspangenschuh vom VEB Goldpunkt Berlin (37,15 DM), die uns Sonja Woitha vom Berliner HO-Schuhhaus „Hans Sachs" hier zeigt.

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Brief Tschou En-lais an Nehru Schneller als in Westberlin Den Kernfragen nicht ausweichen Moral neuer Menschen Indonesische Gäste bei Minister Rau Lehren der Herbstmesse Höchste Tagesproduktion seit Bestehen des Werkes Britischer Gewerkschaftskongreß verurteilt Bonner Atomrüstung Größe Besatzermanöver in Westberlin Massenkundgebung
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