19. Dez.

Ausgabe vom 06.12.1958

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  • Frieden, Sicherheit und Wohlstand

    Stellungnahme des Vorsitzenden des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl

    Frieden* Sicherheit und Wohlstand sind drei Dinge, die jeder friedliebende Mensch für sich, seine Familie und sein Volk wünscht und wünschen muß. Die Gedanken an Frieden, Sicherheit und Wohlstand bewegen in diesen Tagen alle Deutschen und auch die Einwohner Westberlins. Sie fragen sich, wie, durch welche Politik und durch wen die Geschicke Westberlins so gestaltet werden können, daß ihnen ein Leben in friedlither Arbeit, persönlicher Sicherheit und krisenfreiem Wohlergehen garantiert ist ...

  • Adenauer entlarvt sich in Westberlin als Feind des Friedens und der Entspannung

    Wahlreden des Bonner Regierungschefs im Goebbels-Stil / Bruno Baum und Gerhart Eisler: Adenauer hat keine Idee des Friedens, aber die Atombombe in der Tasche

    Berlin (ND). Der Spitzenkandidat der SED bei den Westberliner Wahlen, Bruno Baum, und Professor Gerhart Eisler befaßten sich in einem Fernseh- und Rundfunkgespräch mit dem Westberliner Auftreten Adenaaers. Adenauer war nicht imstande, auch nur auf eine, der Fragen, die ihm anläßlich seines Berlinbesuches von der demokratischen Öffentlichkeit vorgelegt worden waren, eine Antwort zu geben ...

  • Die SED wird für eine Politik des Friedens, der sozialen Sicherheit und der Sauberkeit Sorge tragen! WÄHLT LISTE V

    DDR-Sehleifmaschinen stark gefragt Meuselwitzer Neuentwicklung nach der CSR und nach China exportiert

    Altenburg (ADN/ND). Eine Walzern Schleifmaschine, mit der schwere Walzen für die metallurgische und die polygraphische Industrie geschliffen werden können, ist in der volkseigenen Maschinenfabrik „John Schehr" in Meuselwitz konstruiert und gebaut worden. Einige Maschinen dieses Typs wurden kürzlich in die Tschechoslowakische Republik, nach Rumänien und China geliefert ...

  • ,Besatzer raus, dann sind wir frei!" §

    Wer Lemmer wählt, der wählt die NATO Politik, den Weg zum Krieg! Jede Stimme für Brandt hilft Adenauer I

    Berlin (ND). Die groß angekündigte Wahlkundgebung der CDU in Westberlin mit Adenauer wurde für die Frontstadtpolitiker eine Pleite. Schon der Beginn mußte weit hinausgeschoben werden, weil zum festgesetzten Anfangstermin die Deutschlandhalle erst zur Hälfte gefüllt war. Alle Ordner wurden aufgeboten, von der Straße Passanten in die Halle hineinzuschaffen ...

  • „Prawda" warnt vor Abenteuern

    Moskau (ADN). s,Der Versuch des Regierungschefs der Bundesrepublik, die sowjetische Friedensinitiative mit einer Verschärfung der Lage im Zentrum Europas zu beantworten, bestätigt nur, wie zeitgemäß die sowjetischen Vorschläge zur Beseitigung dieses Spannungsherdes sind", schreibt am Freitag die s,Prawda" zur Rede Adenauers vom 2 ...

  • SPD-Vorstand soll mit SED verhandeln

    Angebot des ZK der SED über Meinungsaustausch kommt ins Gespräch

    München (ADN/ND). Der Münchner Rechtsanwalt Diettrich R a 11 e, Mitglied der SPD, hat am Freitag an die führenden Gremien seiner Partei appelliert, auf das Angebot des ZK der SED über einen Meinungsaustausch einzugehen. „Die SPD verhandelt seit Jahren mit der CDU — da sollte es doch mit der SED erst recht möglich sein", erklärte der Rechtsanwalt gegenüber dem Münchner Korrespondenten des Berliner Pressebüros zum Brief des ZK der SED an Parteivorstand und Mitglieder der SPD ...

  • Weg mit der Kreuzzugspolitik

    FDP-Fraktionsvorsitzender Mende befürwortet Austritt aus der NATO

    Berlin (ADN/ND). Der. Vorsitzende der FDP - Bundestagsfraktion, Dr. Mende, wandte sich Freitag nachmittag auf einer Pressekonferenz im Schöneberger Rathauskeller in Westberlin scharf gegen das Festhalten Adenauers an seiner aussichtslos festgefahrenen Außen- und Deutschlandpolitik. Mende stellte demgegenüber die Losung auf: „Weg mit der Außenpolitik nach Kreuzzugsart ...

  • Von hier aus ist es nur ein Schritt zum Abenteurertum, was sich schwer rächen kann."

    Wenn der Chef des Bonner Staates jetzt die Berlinfrage benutzt hat, um offen als Revanchist aufzutreten, so hat er damit nur die Maske abgeworfen und sich vor den Völkern als Initiator gefährlicher Abenteuer in Europa und als Gegner einer Normalisierung der Lage auf dem europäischen Kontinent entlarvt ...

  • Inhaltlos, leichtfertig, irreführend

    Dusseldorf (ND). Als völlig irreal bezeichneten Vorstandsmitglieder des Verbandes der Eisenschaffenden Industrie der Westzone die Zusicherungen größerer Aufträge und neuer Kredite, die Adenauer Pressemeldungen zufolge bei seinem Auftreten in Westberlin gemacht hat. Ein Geschäftsführer des Verbandes erklärte, ...

  • KUNST UND LITERATUR

    Heute mit Beilage

    heute nach dreitägigen Beratungen die 20. öffentliche Plenartagung der Akademie in Berlin-Karlshorst beenden. Durch praktische Großversuche und wissenschaftliche Forschungsarbeit leisteten sie entscheidende Vorarbeiten für die planmäßig vorgesehene wesentliche Steigerung der Bautätigkeit in -den nächsten Jahren ...

  • Montag Volkskammersitzung

    Berlin (ADN). Die Volkskammer der DDR tritt am Montag um 10 Uhr in Berlin zu ihrer .2. Sitzung zusammen, auf der Ministerpräsident Otto Grotewohl das Regierungsprogramm darlegen wird. Der Ministerpräsident wird außerdem für die von ihm gebildete Regierung die Vertrauensfrage stellen.

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  • Reinefarths Losung: Alles umlegen

    Ehemaliger Angehöriger des Reinefarth-KommandoS in Polen bestätigt Enthüllungen über den „Mörder von Warschau"

    Düsseldorf (ND/AÖN). Heinz Reimer aus Hannover veröffentlicht in der Düsseldorfer „Deutschen Volkszeitung" eine eidesstattliche Erklärung, in der er dem „Henker von Warschau", dem SS- General und heutigen -BHE-Landtagsabgeordneten von Schleswig-Holstein Reinefarth, seine Verbrechen am polnischen Volk nachweist ...

  • Immer mehr Betriebe schließen

    Düsseldorf (ND). Die Krise im Ruhrgebiet wird gegenwärtig durch eine Massierung von Betriebsstillegungen gekennzeichnet. # Die Henrichshütte in Hattingen (Rheinstahlkonzern) soll vom 22. Dezember bis 5. Januar geschlossen werden. Das betrifft 8000 Arbeiter. # Das Werk für nahtlose Röhren der Hahnschen Werke AG in Duisburg-Großenbaum (Mannesmann-Konzern) wird vom 19 ...

  • und Wohlstand

    Frieden, Sicherheit (Fortsetzung von Seite 1)

    und West, nach Nord und Süd gesichert sein; Westberlin von dem Schmutz der Spionageorganisationen und Agentenzentralen befreien, heißt von den Westberlinern die Gefährdung ihres Lebens durch Kriegsvorbereitungen nehmen. Der Status einer entmilitarisierten Freien Stadt wäre für jeden einzelnen und die Gesamtheit der Westberliner die wirkliche Sicherheit ...

  • Der reale Weg

    Schon morgen könnte die Menschheit befreit aufatmen, schon morgen könnten die aus den Kernwaffenversuchen resultierenden Gefahren für. immer gebannt sein. Der sowjetische 6-Punkte-Plan, der seif dem vergangenen Wochenende in Genf und seit Donnerstag jetzt auch der Öffentlichkeit vorliegt, ist so klar, so konstruktiv, daß die westlichen Atomdiplomaten nun unwiderruflich Farbe bekennen müssen; Wochenlang hatten sie auf der ...

  • Neue Handelsmethoden entscheiden

    sich daraus für unseren Handel ergeben und die mit den derzeitigen Methoden nicht mehr zu lösen sind. Deshalb wurden im Kommunique des Politbüros vom 28. Oktober 1958 die Mängel in der Konsumgüterproduktion und im Handel offen beim Namen genannt und Wege gewiesen, um die Organisation und den Arbeitsstilallseitig zu verbessern ...

  • Jugend wird schamlos ausgebeutet

    DGB-Pressekonferenz zur Lage der westdeutschen Jungarbeiter

    Bonn (ADN/ND). Mit aufsehenerregenden Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen über den bedrohten Gesundheitszustand und die starke Ausbeutung der westdeutschen Jugendlichen im Arbeitsprozeß traten am Donnerstag Vertreter der Hauptabteilung Jugend beirn DGB-Bundesvorstand auf einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit ...

  • Rollende Menschenfallen

    Bonner Schnüffelgarden verschärfen Jagd auf Reisende

    Berlin (ADN/ND). Seit der Einrichtung des fahrbaren Vernehmungsbüros des Bonner sogenannten Verfassungsschutzes und des Zolls, einem zwischen Hannover und Wolfsburg an die in die DDR fahrenden D-Züge angehängter zweckentsprechend eingerichteter Waggon, haben sich die Verhaftungen und die Kontrollen von westdeutschen Bürgern, die in die DDR reisen, sprunghaft erhöht ...

  • Erste Atomraketen für westdeutsche Söldner

    Bonn (ND). Zur gleichen Zeit, als Adenauer in Westberlin von einer angeblichen Bedrohung der Stadt durch die Sowjetunion faselte, gab das Bonner Kriegsministerium bekannt, daß „der größte Teil der in den Vereinigten Staaten bestellten Raketen vom Typ ,Honest John' für die Bundeswehr schon in der Bundesrepublik eingetroffen" ist ...

  • USA-Flugzeug über DDR abgestürzt

    Berlin (ND). Das Presseamt beim Ministerpräsidenten teilt mit: In den Abendstunden des 3. Dezember 1958 überflog ein amerikanisches Militärflugzeug unerlaubt die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik im Gebiet Sonneberg/Hildburghausen. Der Pilot, der sich allein in der Maschine befand, sprang mit dem Fallschirm ab ...

  • Kampfkundgebung Atomtod in Düsseldorf

    Düsseldorf (ADN). „Alle Verhandlungen über die Zukunft Westberlins müssen von der Realität des Bestehens zweier deutscher Staaten ausgehen." Dies erklärte der Vorsitzende des Bundes der Deutsehen» Wilhelm EUes, am Donnerstagabend aut einer Kundgebung gegen die atomare Aufrüstung vor Düsseldorfer Bürgern ...

  • Neues Opfer der Gesimrangsjustiz

    Düsseldorf (ADN/ND). Die 9. Politische Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf hat am Freitag in einem Gesinnungsprozeß den Tischler Josef Klingelbeil aus Rheydt zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt, weil er angeblich die Tätigkeit der KPD nach ihrem Verbot fortgesetzt hat; In der Urteilsbegründung der Klassenjustiz wird der Patriot Josef Klingelbeil der „Geheimbündelei in verfassungswidriger Absicht" beschuldigt ...

  • Hochschuldeiegation nach Finnland

    Berlin (ND). Auf Grund einer Vereinbarung zwischen dem Unterrichtsminister der Republik Finnland, Kajatsalo,. und dem Staatssekretär für das Hoch- und Fachschulwesen der Deutschen Demokratischen Republik, Dr. Girnus, begibt sich am 9. Dezember eine Hochschuldelegation unter Leitung des Rektors der Ernst- Moritz - Arndt - Universität Greifswald, Prof ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen. Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Seipt

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  • WÄHLT LISTE 6 SED!

    Die Kraft der Vernunft

    Adenauer und die ganze Frontstadtprominenz kennen plötzlich keine Parteien mehr. Sie kennen nur noch Antikommunisten. Sie wollen den Westberlinern die Grundtorheit des Antikommunismus wie einen Sack über den Kopf stülpen, damit sie jede Orientierung verlieren und nicht mehr sehen, worum es geht. Es geht um die Sicherung des Friedens, um die Beseitigung eines Kriegsbrandherdes, es geht darum, daß auch die Westberliner ruhig schlafen können ...

  • Ich wähle SED!

    Kein Grund zur Panik

    Der Schuß ist nach hinten losgegangen: Die von den Bonnern und Schönebergern lancierten Tataren-Nachrichten und die systematische Verfälschung der von der Sowjetunion gemachten Vorschläge rufen Panik im eigenen Lager hervor. Die Westberliner Sparer heben ihre Konten ab. Die „New York Times", die es wissen muß, schätzt die Summe am Mittwoch auf 25 bis 30 Millionen ...

  • Zwei Fahrscheine

    Zweierfei Politik

    BVG im demokratischen Berlin Eine einfache Fahrt mit Straßenbahn, Omnibus oder U-Bahn: 20 Pfennig. West-BVG Eine einfache Fahrt mit Straßenbahn oder U-Bahn; 30 Pfennig, mit dem -Omnibus sogar: 35 Pfennig. Die Preislawine rollte weiter Ab Juni 1952 kostete eine Omnibusfahrt 30 Pfennig. Die Umsteigefahrscheine auf Straßenbahn und U-Bahn wurden von 30 auf 35 Pfennig erhöht ...

  • Bald 150 000 Arbeitslose

    Die Konzerne werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht zögern, die sich aus der verschlechterten Konjunkturlage ergebenden weiteren Maßnahmen rücksichtslos gegen die Arbeiter durchzuführen. Es ist sofort nach den Wahlen, noch vor Weihnachten, mit Massenentlassungen in der Westberliner Industrie zu rechnen ...

  • Brandt-Senat verhalf zu Rekordprofiten

    Die Branüt-Lemmer-Koalition schob dien Konzernen ans der notleidenden Westberliner Wirtschaft zusätzliche Rekordprofite zu. Für die Konzerne wurden die Einkommen- und Körperschaftssteuer um 20 Prozent gesenkt. Das war ein fetter Happen. Hinzu kam noch eine vierprozentige Umsatzsteuervergütung. Sie allein brachte dem Siemens-Konzern 40 Millionen D-Mark ein ...

  • Im Jahr um 741 D-Mark bestohlen

    Wie ist es möglich, daß die Konzerne aus Westberlin ständig höhere Profite bei rückläufiger Konjunktur herausholen? — Zunächst einmal zahlen die Konzerne in ihren Westberliner Betrieben bekanntlich weniger Lohn als in ihren westdeutschen. Diese Tendenz hat sich im Laufe dieses Jahres nicht abgeschwächt, sondern eher noch verschärft ...

  • Warum muß die SED ins Abgeordnetenhaus?

    Die SED ist die einzige Partei in Westberlin, die ein konstruktives Programm für die Normalisierung und die Lösung der Berliner Frage vorlegen kann. Die SED hat es bereits bewiesen durch die Angebote des Magistrats, daß die Westberliner Wirtschaft durch große Handelsverträge mit der DDR Aufträge über Aufträge erhalten kann ...

  • 12 Prozent Siemens-Dividende fallen nicht vom Himmel

    Konzerne zahlen Hungerlöhne in Westberlin / Verschärfte Ausbeutung bei Konjunkturrückgang

    Die Konzerne haben m Westberlin ohne Rücksicht auf die Krankheitssymptome der dortigen Wirtschaft in den vergangenen Monaten ihre Profite durch unerhört verschärfte Ausbeutungsmethoden weiter erhöht. Schon 1957 wurden bei Telefunken, Orenstein & Koppel, Osram 9 Prozent Dividende ausgeschüttet. Die AEG und Mix & Genest zahlten 10, Daimler Benz 11 Prozent, Siemens 12 Prozent (!) und Lorenz sogar 13,5 Prozent ...

  • Was sagt der Berliner Bär dazu?

    In der Berlinnote der Sowjetregierung heißt es u, a., daß die Annahme des Status einer Freien Stadt für Westberlin auch den Agentenzentralen ein Ende setzen würde. Wörtlich wird in der Note gesagt: „Mit dem Mißbrauch Westberlins als Zentrum der Spionage, Diversion, Hetzpropaganda und anderer Formen der Wühltätigkeit gegen die Deutsche Demokratische Republik und die anderen sozialistischen Länder würde ein für allemal Schluß gemacht ...

  • Unsere Vorschläge im Mittelpunkt

    Sowjetische Note und Magistratsangebot werden auch nach der Wahl weiter diskutiert / Brandt erwies sich als CDU-Zutreiber

    Kurz vor dem Wahltag in Westberlin sprachen wir mit dem Spitzenkandi- der BVG in den Streik traten. Aber nicht nur aus der Vergangenheit ist- Adolf daten der SED für das Westberliner Abgeordnetenhaus, Adolf D e t e r. Viele Deter bekannt. In den letzten Wochen sprach er wie alle Kandidaten der SED Berliner kennen diesen bewährten Gewerkschaftsfunktionär aus der Zeit des auf Dutzenden Wahlversammlungen ...

  • Ordnung und Sauberkeit

    wäre, entsprechend dem Wunsch der § Bewohner der Stadt, das Ziel. Viel S Geld bliebe den Westberlinern erspart, f Denn diejenigen, die sich heute in den f schönsten Wohnungen räkeln, ziehen 1 ab. 1 219,4 Millionen D-Mark j geplante Besatzungskosten für 1959 s kämen dem dringend notwendigen s Schuf- und Krankenhausneubau oder js anderen sozialen Zwecken zugute ...

  • Arbeitshetze verschärft

    In der Elektroindustrie Westberlins wurde die Pro-Kopf-Leistung der Beschäftigten von 1950 bis 1958 um 100 Prozent heraufgetrieben, im Maschinenbau um 155 Prozent. Da sich die Löhne selbstverständlich nicht in einem vergleichbaren Maßstab erhöhten, fiel der Anteil der Löhne am Umsatz der Westberliner Industrie von 16 auf 13 Prozent im angegebenen Zeitraum ...

  • Lohnende Zukunft

    planen und arbeiten. Die Westberliner 3 selbst würden über die in ihrer Stadt § betriebene Politik, der selbstverständ- s lieh keine Aggressionsabsichten gegen 1 die DDR zugrunde liegen dürften, be- 5 stimmen. =

  • 1 Frontstadtpolitik,

    ~ und die kalten Krieger müßten ihre | Koffer packen. Sie könnten Reisebeglei- § ter derjenigen machen, für die nach s 13 Jahren Schlemmerdasein in Wests berlin ebenfalls kein Platz mehr ist, 1 für die

  • 'S

    5 Der Vorschlag der Sowjetregierung, Westberlin zur Freien Stadt zu machen, | | findet bei vielen Westberliner Bürgern Zustimmung. Sie wissen, solch eine .§ | Regelung brächte ihnen nur Vorteile. =

  • | Besatzer.

    H Westberlin käme aus seiner Selbstein- § schnürung endlich heraus, Die einseiti- = gen Bindungen an Bonn, die auf wirt- 3 schaftlichem Gebiet immer mehr zu

  • Freier Verkehr

    in alle Himmelsrichtungen und damit S friedliche Verständigung mit allen Völ- § kern, das bringt die Freie Stadt. I MM S

  • | Agenten- 1 und Splonagezentralen

    5 und ihrer Hetze und Störenfriedpolitik 3 gegen die DDR. Kein Platz wäre in der = Freien Stadt für

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  • Zweimal gescheiterte Traditionen

    Für besonders „genial" hielten sie die Idee, ihre Gegner blitzschnell zu überfallen, sich erst mit Übermacht auf den einen, dann auf den anderen zu werfen* die feindlichen Armeen einzeln in „freier Feldschlacht" zu schlagen und ihnen ein Cannae nach dem anderen zu bereiten; Im Schlieffen-Plan gewann diese abenteuerliche Blitzkriegtheorie Gestalt; Der so leichtfertig begonnene erste Weltkrieg ging nach vier Jahren blutigen Ringens an erstarrten Fronten verloren ...

  • Volks- und Verfassungsfeindlich

    Diese Ideologie ist ihrem Wesen nach nicht minder volksfeindlich wie die faschistische „Tätertypenlehre"; Erklärte jene alle für „Untermenschen", die angeblich nicht „arischen Blutes" waren, und schuf damit die demagogische Handhabe, um alle Gegner des Nazimilitarismus mit Zuchthaus, KZ und Henkerbeil zu verfolgen, so stellt Güdes Anwendung der klerikalen , „Rechts"begriffe denjenigen außerhalb der Verfassung, der diese Konzeption nicht anerkennt ...

  • Der „Wahrspruch" des Bonner Generalbundesanwalts

    Die klerikal-militaristische Ideologie — Mittel zur Beinwaschung der Nazirichter

    Kämpfer gegen das Naziregime und die Henker moralisch „gleichgestellt"! Das Feigenblatt: klerikale scher Begriff außerhalb der Gesellschaft, über den Klassen, irgendwo und nirgends, wortwörtlich nach Güde, ein „nicht völlig relativierbares Maß", das „in Religion und Naturrecht wurzelt". So hat er etwas „nicht völlig Relativierbares", Ungreifbares, Mystisches zum Maß aller Dinge („des nur Faktischen", wie Güde sich auszudrücken beliebt) erhoben, mit dem er rechtfertigen kann, was er will ...

  • Unbelehrbare auf verlorenem Posten

    Eben deshalb sind sie auch nicht imstande, die Gesetzmäßigkeit ihrer Niederlage im zweiten Weltkrieg zu begreifen. Wohl versuchen sie — ebenso wie nach dem ersten Weltkrieg —, gewisse Lehren aus dem Scheitern ihrer Blitzkriegsstrategie zu ziehen, um es beim nächsten Mal „besser machen" zu können, aber ...

  • Dazu sagt die Sowjetunion:

    Wenn die Weslmächte dem Potsdamer Abkommen gefolgt wären, hätten sie die Wiederherstellung der Positionen der deutschen Militaristen verhindern müssen, hätten sie die revanchistischen Stimmungen zügeln und dafür sorgen müssen, daß Deutschland keine Armee und keine Industrie zur Herstellung von Vernichtungsmitteln schafft ...

  • Krieg als Lebenszweck

    Während Clausewitz die klassische Definition des Krieges als „bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln",3) nämlich denen der Gewalt, gab, vertrat schon der ältere Moltke die irrationale und reaktionäre Ideologie des junkerlichbourgeoisen Kaiserreiches, indem er verkündete, „der Krieg" sei „ein Glied in Gottes Weltordnung", und „ohne den Krieg würde die Welt in Materialismus versumpfen" ...

  • Strategie der Abenteurer

    Der auf dem Weltmarkt zu spät gekommene deutsche Kapitalismus trieb seit Eintritt in das imperialistische Zeitalter seine Expansion nach allen Seiten voran und versuchte gewaltsam, eine Neuaufteilung der Welt zu erzwingen. Die zur propagandistischen Unterstützung dieser Aggression entwickelte reaktionäre ...

  • Das Potsdamer Abkommen bestimmte:

    Die Kriegsverbrecher und Leute, die an der Planung oder Durchführung von Nazimaßnahmen beteiligt waren, die Bestialitäten oder Kriegsverbrechen nach sich zogen oder zum Ergebnis hatten, müssen verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Alle Mitglieder der Nazipartei, die mehr als nominelle Teilnehmer ...

  • Die „traditionelle" Ideologie der Niederlagenstrategen

    „Die Grundsatzrede" des Bonner Kriegsministers Strauß anläßlich der Eröffnung der Führungsakademie der Bundeswehr am 28. Oktober 1958 „gipfelte in dem Entwurf einer Sondermission der Bundeswehr und ihrer Führung innerhalb der Verteidigungsgemeirischaft aller NATO- Partner".1) Strauß betonte, „daß dem Bundeswehrgeneralstab im Zeitalter des Atomkrieges die Rolle zufalle, führende Ideen für das Verteidigungsinstrument der militärischen Gemeinschaft zu entwickeln" ...

  • I Zum Kreuzzug bereit

    »■■■Wir bekommen bald wieder unser Schlesien, unser Pommern, unser Ermland und unser Ostpreußen, weil die Politiker in Bonn alles dazu tun werden..." Jesuitenpater Werenfried van Straaten : „Der Herrgott würde sich blamieren, wenn er nicht eines Tages im Osten etwas geschehen läßt. Darauf müssen wir gefaßt sein — selbst wenn nur fünf Prozent Chancen beständen ...

  • Dreimal schon hörte das deutsche Volks

    Ich kenne keine Parteien mehr

    WILHELM I!., Hunnenkaiser, erklärte zu Beginn des ersten Weltkrieges: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche. HITLER, der nach ihm vorgab, Deutschland zu Ruhm und Größe zu führen, schrie 1933: Im Bewußtsein, im Sinne des Willens der Nation zu handeln, erwartet die nationale Regierung von den Parteien, sie mögen sich dem eisernen Zwang unterordnen und über die Begrenztheit eines doktrinären parteimäßigen Denkens emporheben ...

  • Den einzig möglichen Weg

    zeigte das ZK unserer Partei im Brief an den Parteivorstand und die Genossen der SPD: Vereinigung aller Kräfte, um den deutschen Militarismus zurückzudrängen und zu bändigen, den Frieden zu sichern und die Wiedervereinigung Deutschlands herbeizuführen. Der Weg der Arbeiter, aller verantwortungsbewußten ...

  • „Rechts"ideologie

    Doch Güde geht es um mehr: Die Naziblutrichter können gar nicht schuld sein, ist der Kernpunkt seiner ganzen Argumentation: Denn das Recht ist in der für die Westzone verbindlichen Interpretation des Bonner Generalbundesanwaltes gar keine irdische Kategorie. Es ist ein mysti-

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  • Polen blickt auf Berlin

    IZ'ein Thema zum Fragenkomplex -"- Deutschland hat in der Volksrepublik; Polen jemals eine solche Anteilnahme und Zustimmung hervorgerufen wie der sowjetische Vorschlag, Westberlin zu einer Freien Stadt zu machen. Er nimmt hierzulande vom ersten Bekanntwerden an den Rang einer auch für das eigene Volk lebenswichtigen Frage ein ...

  • Finnland braucht neuen Kurs

    [\sf Rücktritt der Regierung Fagerholm *■* kommt nicht überraschend. Ohne Zweifel ist das Scheitern dieses Kabinetts die zwangsläufige Folge eines Kurses, der sich — außenpolitisch wie innenpolitisch — unverkennbar und mit Jedem Tag deutlicher gegen die elementaren Interesser» des Volkes rieh* tete. ...

  • Afrika will frei sein

    hetzung der Afrikaner gegeneinander, der Brüder gegen die Brüder, der Stämme gegen die Stämme, bildet das größte Hindernis bei der Schaltung vereinigter Fronten der Freiheitskämpfer, die allein der Fremdherrschaft ein schnelles Ende bereiten können." Die Forderungen, die aufgestellt werden, sind folgende: ...

  • Normalisierung in Berlin von erstrangiger Bedeutung für die CSR

    Prag (ADN-Korr./ND).' Die Normalisierung der Lage in Berlin entsprechend den Vorschlägen der UdSSR und der DDR sei für die CSR von erstrangiger Bedeutung, weil es sich hier um die Liquidierung eines Zentrums internationaler Spannungen handelt, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der CSR befindet ...

  • Aus dieser Zeichnung, i^fläi

    einen Betrug das von de Gaulle bei den PaHamentswahlen am 23. und 30. November angewandte Persönlichkeitswahlsystem {Mehrheitswahlrecht) darstellt. Die „Union für die neue Republik" (UNR), die Leute des Faschisten Soustelle, brauchten für einen Abgeordneten nur 19 000 Stimmen aufzubringen, die Konservativen {„Unabhängigen") 23 500, die katholischen Volksrepublikaner (MRP) 42 000, die Radikalsozialisien 75 600 und die Reehtssozialislen 79 000 ...

  • Regierungskrise in Island

    Reykjavik (ADN). Die isländische Koalitionsregierung unter Ministerpräsident Jonasson ist infolge von Meinungsverschiedenheiten über die Behebung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes zurückgetreten. Der der Fortschrittspartei angehörende Ministerpräsident hatte bereits Ende November auf dem Landeskongreß der isländischen Gewerkschaften mit seinem Rücktritt gedroht, falls diese nicht auf eine Erhöhung der Löhne verzichten ...

  • 40000-Tonnen-Tanker

    „Peking" lief vom Stapel

    Leningrad (ADN). Der Tanker „Peking" mit einer Wasserverdrängung von 40 000 Tonnen lief am Donnerstag in der Leningrader Ordshonikidse-Werft vorfristig von Stapel. Damit haben die Arbeiter dieser Werft eine ihrer wichtigsten Verpflichtungen zu Ehren des XXI. Parteitags der KPdSU erfüllt. Die „Peking" ist mehr als 200 Meter lang, 35 Meter breit und kann über 37 000 Tonnen Erdöl aufnehmen ...

  • Militär gegen Streikende

    Buenos Aires (ADN). Das argentinische Armee-Oberkommando h(at .die. zur Niederschlagung des Eisenbahnerstreiks aufgebotenen Truppen angewiesen, alle Führer der argentinischen Eisenbahnergewerkschaft zu verhaften. Die Gewerkschaftsfunktionäre sollen vor Militärgerichte gestellt werden, die eigens zur Aburteilung streikender Eisenbahner geschaffen worden sind und schon mehr als 200 Streikteilnehmer zu Gefängnis bis zu 15 Monaten verurteilt haben ...

  • Rechtsvertrag Bulgarien—DDR

    Berlin (ADN). Im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR tauschten Außenminister Dr. Lothar Bolz und der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik Bulgarien, Wassil Wassilew die Ratifikationsurkunden zu dem am 27 Januar 1958 in Sofia unterzeichneten Vertrag über den Rechtsverkehr in Zivil-, Familien- und Strafsachen aus ...

  • Stimmengewinn für CGIL

    Rom (ADN). Bei den Betriebsrätewahlen, die im November in vielen Industriebetrieben Italiens stattfanden, hat der fortschrittliche Allgemeine Italienische Gewerkschaftsbund (CGIL) seine Positionen verstärkt und sich als bedeutendste und angesehenste Gewerkschaftsorganisation des Landes behauptet. Von den 24 000 abgegebenen Stimmen erhielten die Kandidaten der CGIL 54,4 Prozent gegenüber 53,3 Prozent im Vorjahr ...

  • Albanien unterstützt Vorschläge

    Tirana (ADN). Die Regierung der Volksrepublik Albanien hat die sowjetischen Vorschläge zur Normalisierung der Laga in Berlin begrüßt und voll und ganz gebilligt. Sie erklärt ihre Entschlossenheit} der DDR gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern des Warschauer Paktes zu Hilfe zu kommen, falls die Sicherheit und die Grenzen der DDR durch die aggressiven Kreise des Westens angetastet werden sollten ...

  • KP-Funktionär in Lebensgefahr

    Buenos Aires (ADN). In höchster Lebensgefahr befindet sich Alfredo Alcorta, Mitglied des Zentralkomitees der illegal kämpfenden Kommunistischen Partei Paraguays, der vor kurzem von der Polizei des faschistischen Diktators Strößner verhaftet worden ist. Das berichtet die argentinische Zeitung „La Hora" ...

  • Grüße an Finnland

    Berlin (ADN/ND). Der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, übermittelte dem Präsidenten der Republik Finnland, Dr. Kekkonen, aus Anlaß des 41. Jahrestages der Gründung der Republik Finnland ein Glückwunschtelegramm. Aus dem gleichen Anlaß richtete auch der Präsident der Volkskammer, Dr. Dieckmann, ein Grußtelegramm an den Präsidenten des finnischen Reichstages, Prof ...

  • In die CSR geflüchtet

    Prag (ADN-Korr./ND). Dietrich Blitzer, ein 21jähriger Soldat der westdeutschen NATO-Armee, überschritt in diesen Tagen die tschechoslowakische Staatsgrenza und ersuchte die CSR um Aufenthaltsgenehmigung. Der Geflüchtete diente zuletzt bei einer Leichtartillerieeinheit in Landshut (Bayern).

  • Die Entwicklung der Produktion von Rohbaumwolle in der UdSSR

    Es ist vorgesehen, die Bewässepungsflächen in den Baumwolle anbauenden Rayons zu erweitern und die Melioration sowie die Wasserversorgung der'wasserlosen und wasserarmen Weiden zu verbessern. (Aus den Thesen zum Referat des Genossen N. S. Chruschtschow auf dem XXI. Parteitag der KPdSU)

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  • 50-Tage-Bilanz: Hamburger Beschluß gescheitert!

    Dr. Peco Bauwens: „Ich habe die Vertreter meines Verbandes gefragt, wie sie dem zustimmen konnten"

    Ein halbes hundert Tage sind vergangen, seitdem in Hamburg dem sogenannten „Bundestag" des westdeutschen Sportbundes ein, wie die „Welt" zu vermelden wußte, von Präsident Daume redigierter Antrag vorgelegt wurde, der „einstimmige" Billigung fand. Wörtlich lautete dieser provokatorische Beschluß: „Der ...

  • Lohnbetrug bei Nordkabel

    Betrieb soll zwischen Weihnachten und Neujahr stillgelegt werden / Rapider Auftragsrückgang

    In der Lohnwoche vom 26. Dezember bis zum 1. Januar 1959 erhalten die Arbeiter des Westberliner Metallbetriebes Norddeutsche Kabelwerke AG in Neukölln nur für zwei Tage Lohn ausgezahlt. Der Betrieb hat einen so rapiden Auftragsrückgang, daß man unter dem Vorwand, Inventur machen zu müssen, die Arbeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem 2 ...

  • „Freie Wahlen" mit Stupoknüppeln

    Wahlhelfer der SED widerrechtlich verhaftet / Lipschitz ließ Sonderstreifen mobilisieren

    Der offene Terror gegen die SED hat sich in diesen letzten Tagen vor den Westberliner Wahlen unerhört verschärft. Nachdem Innensenator Lipschitz, wie bereits gemeldet, am vergangenen Wochenende in einer Geheimberatung mit den Leitern der Westberliner Politischen Polizei und des Landesamtes für Verfassungsschutz ein forscheres Vorgehen gegen die SED gefordert hatte, machen seit Mittwochmörgen Sonderstreifen und Einsatzkommandos der Stupo in Zivil und Uniform Jagd auf Wahlhelfer der SED ...

  • Amerikanische Einladung anDDR

    Der Deutsche Skiläuferverband der Deutschen Demokratischen Republik erhielt vom Ski-Verband der USA eine Einladung, zu den voroiympischen Wettbewerben Ende Februar 1959 in'Squaw Valley eine Delegation zu entsenden. In dem Schreiben werden die, wie es heißt, auch in Amerika bestens bekannten Weltklasse - Skispringer Helmut Recknagel, Harry Glaß und Werner Lesser namentlich genannt ...

  • Der Magistrat ist zu beglückwünschen

    Walter Felsenstein zum Ergebnis der „Berliner Festtage 1958"

    Es liegt nahe, das diesjährige Ergebnis der „Berliner Festtage" mit dem des vergangenen Jahres zu vergleichen und Mutmaßungen über die künftige Entwicklung daran zu knüpfen. Es wäre ungerecht, dieses Unternehmen, das ja keinerlei Erfahrungen aus der Vergangenheit hat, schon beim zweiten Zyklus zu überfordern ...

  • Das „Volksfest"

    So wie manche Eltern schon jetzt durch geheimnisvolle Andeutungen die Vorfreude der Kinder auf die Weihnachtstage steigern, hatte der Westberliner Fußballverband bereits seit Tagen durchsickern lassen: Ein großes Erlebnis steht bevor und niedrige Preise werden es zu einem Erlebnis für alle werden lassen ...

  • Westhelden

    Während Genosse Hermann Matern am Donnerstagabend in der Funkturm-Festhalle zu 4000 Westberlinern sprach, krakeelte auf dem weiten Vorplatz ein verlorenes Häuflein Achtgroschenjungen. So oft den Schreihälsen die Füße kalt wurden und die Nase tropfte, verschwanden sie in dem gegenüberliegenden Haus des Senders „SFB" zum Naseputzen und Mutmachen ...

  • Wer Brandt wählt, hilft Adenauer!

    Lipschitz schlotternde Knie

    Forscheres Vorgehen gegen die SED, ihre Wahlhelfer und Anhänger war der Stumm- Polizei in der letzten Woche vor den Westberliner Wahlen befohlen worden. Der sich Sozialdemokrat nennende Innensenator Lipschitz hotte diesen Befehl am vergangenen Sonnabend auf einer Geheimberatung mit den Leitern der Westberliner Politischen Polizei und des Landesamtes für Verfassungsschutz ausgegeben ...

  • Kurs auf 107 Prozent

    VEB Isokond erfüllte bereits den Jahresproduktionsplan

    Ihren Jahresproduktionsplan haben die Werktätigen des VEB Isokond in Berlin-Weißensee bereits am Dienstag mit 100,5 Prozent erfüllt, Jetzt haben sie sich vorgenommen, bis zum Jahresende eine Planerfüllung von 107 Prozent zu erreichen. . „Diesen Erfolg konnten wir vor allem mit Hilfe des sozialistischen Wettbewerbs erringen", schätzte BGL-Vorsitzender Kobbelt die Produktionsergebnisse ein ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Lichtenberg: Anleitung der Referenten für die Durchführung von Mitgliederversammlungen in der Zeit vom 10. bis 20. Dezember 1958: Produktion, Landwirtschaft und Massenorganisationen am 8. Dezember, 18 Uhr, im VEB Elektrokohle, Maxim- Gorki-Saal; Handel am 8. Dezember, 16.30 Uhr, Kreisleitung, Zimmer 15; Energie, Transport/Verkehr, Reichsbahn am 9 ...

  • CDU schob FDV 40000 D-Mark zu

    Auf der öffentlichen Versammlung am Donnerstag in Neukölln, auf der — wie gemeldet — der FDP-Kreisvorsitzende Albert E. Tietge sprach, enthüllte der Redner unter entrüsteten Pfui-Rufen, daß der Bonner Spionageminister und CDU- Spitzenkandidat Ernst Lemmer die faschistische Deutsche Partei und die FDV des ehemaligen Gestapoagenten Schwennicke finanziell und auf andere Weise unterstützt ...

  • im ml S* Fragen an Mister Brandt ff Fragen an die SPD-Mitglieder

    1. Warum verhinderte Brandt das Auftreten führender Männer des SPD-Parteivorstandes im Westberliner Wahlkampf? 2. Warum hat Brandt Wahlversammlungen mit Ollenhauer, Franz Neumann und anderen Funktionären abgelehnt?^ 3. Warum verschweigt Brandt den Berliner SPD-Mitgliedern, daß er schwere Differenzen mit dem SPD-Parteivorstand hat? 4 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Abflauende zeitweise aber noch frische und etwas böige Winde um Nordwest. Wechselnd wolkig und heiter, höchstens vereinzelt kurze Schauer als Schnee oder Graupel. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 3 Grad über ö, tiefste Nachttemperaturen 3 bis 5 Grad unter dem Gefrierpunkt. Tagesmittel: Vom 2 ...

  • Alles für 5 DM

    Mit einem BVG-Bus werden die Kinder von Angehörigen der Berliner Verkehrsbetriebe am 27. Dezember ins Winterferienlager nach Thum im Erzgebirge fahren. In dem Winterferienlager, andern 70 Jungen und Mädchen teilnehmen, stehen den Kindern Skier, Skistiefel, Skihosen und Rodelschlitten kostenlos zur Verfügung ...

  • Neues vom Oderbruch

    Das Komitee „Berlin hilft dem Oderbruch" teilt mit, daß die Mitarbeiter des AZKW Berlin in diesem Jahre auf ihrer Paten-LPG Sophienthal, Kreis Seelow, im ländlichen Bauvorhaben 6000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und dabei einen Wert von 23 500 DM geschaffen haben. Das Staatssekretariat für Hochschulwesen hat etwa 1000 Aufbaustunden in der Paten-LPG Schönermark, Kreis Angermünde, geleistet und eine Summe von rund 2600 DM eingespart ...

  • Ausweis mißbraucht

    Zu sechs Monaten Gefängnis wegen Wirtschaftsvergehens und wegen Vergehens gegen die Verordnung über die Ausgabe von Personalausweisen wurde die 65jährige Meta Nevermann aus Zehlendorf verurteilt. Die Angeklagte hatte 1956 die DDR illegal verlassen, ohne ihren Deutschen Personalausweis abzugeben. Mit diesem Ausweis kaufte sie im demokratischen Berlin in verschiedenen Geschäften Lebensmittel, vorwiegend Fett- und Fleischwaren, ein ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W s, Mauerstr. 39/40, Tel, 22 03 41 - Verlag: Berlin N 04, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 S9 51 - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung( z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 10 - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58* Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • Herzschlag beim Löschen

    Auf dem Gelände einer Spandauer Schiffswerft brach in der Nacht zum Donnerstag aus bisher noch nicht geklärten Gründen auf einem im Bau befindlichen 1300-Tonnen-Kahn ein Feuer aus. Der 53jährige Werkfeuerwehrmann Manfred Korth erlitt bei den Löscharbeiten einen Herzschlag. (ND)

Seite 7
  • DIE AUFGABE/

    Aus einer Erzählung von Bodo Uhse

    Im Verlag der Kunst, Dresden, erschien soeben eine Käthe-Kollwitz-Erzählung von Bodo Uhse, „Die Aufgabe", eine Veröffentlichung der Deutschen Akademie der Künste zum 40. Jahrestag der Novemberrevolution. Der Erzählung sind im Anhang neben einem Selbstbildnis der Künstlerin aus dem Jahre 1919 und einem Blatt aus dem Jahre 1931 sechs Karl-Liebknecht-Arbeiten von Käthe Kollwitz in Reproduktion beigegeben, ...

  • Von Michail Scholochow

    In der Früh, es dämmerte grad, spannte ich meine Stute an, und wir fuhren los. Zehn Werst Wegs hatten wir zurückgelegt und ratterten die Schlucht runter, da sehen meine Augen eine vom Windstoß hochgewirbelte Wolke Staub, hinter ihr kommen fünf Berittene auf uns zu. Das Herz stockt mir im Innern. Mir schwant's: Jene da, die heransprengen, sind nichts anderes als verruchte Feinde aus derselbigen Bande ...

  • Der Vorsitzende des Revolutionären Kriegsrats einer Republik

    Mit frühen Erzählungen von Michail Scholochow macht der im Verlag Kultur und Fortschritt erschienene Band „Flimmernde Steppe" bekannt, dem die in der Ich-Form vorgetragene Erzählung von dem „Kriegskommissar" entnommen ist. Die Republik bei uns ist nicht sonderlich groß: Alles in allem so hundert Gehöfte, von der nächsten Staniza, die Toptschanskajaschlucht entlang, reichlich vierzig Werst ab ...

  • Gedanken von F. M. Klinser

    Vor achtzig Jahren ist zum letztenmal eine Ausgabe der Werke Friedrich Maximilian Klingers erschienen. Das Werk dieses Mannes, der zu den Bedeutendsten der deutschen klassischen Literaturperiode gehört, wurde totgeschwiegen und in der Interpretation reaktionärer Literaturprofessoren verfälscht. Nun liegt, eingeleitet, von Hans Jürgen Geerdts, eine zweibändige Auswahl vom Volksvtrlag Weimar vor (ivährenä der Verlag der Nation die „Betrachtungen und Gedanken" ankündigte) ...

Seite 8
  • Für uns erzählt

    Wohin unsere Interessen uns auch führen mögen, welche Autoren und literarischen Themen wir auch bevorzugen sollten, bei einiger Aufmerksamkeit spüren wir schließlich doch, daß uns das Lesen zu den Fragen unserer Zeit hinführt. In uns entsteht das Bedürfnis, den Inhalt der Bücher mit unserer Zeit, unseren Standpunkt mit dem des Buches zu vergleichen, und wenn wir so zu neuen Erkenntnissen gelangen, haben wir am Lesen wahres Vergnügen, das uns auf die Dauer befriedigt ...

  • Jugendund Kinderbücher

    Zum Schluß noch einige wenige Hinweise auf Bücher, die besonders für den jungen Leser geeignet sind. Im Grunde ist — wenn man von den Grenzen absieht, die das Auffassungsvermögen der Kinder, auch der älteren, setzt, und daher eindeutigere Unterscheidungen ermöglichend — eine strenge Trennung zwischen dem Jugendbuch und dem für den erwachsenen Leser schwer zu treffen ...

  • Revolutionäre Tradition

    Der vierzigste Jahrestag der Novemberrevolution, die Rückschau auf die Ereignisse in Deutsehland vor vierzig Jahren, hat auch in der Buchproduktion ihren Niederschlag gefunden. Im Dietz Verlag erschienen mehrere Werke, die ihres revolutionären, kämpferischen Geistes wegen in eines jeden Hand gehören ...

  • Welt der Kunst im Hause

    Für den Freund der bildenden Kunst bietet sich auch in diesem Jahr wieder vieles an. Gewöhnlich ist ein Kunstband, eine kostspielige Angelegenheit; wenn er im allgemeinen auch nicht gerade unerschwinglich ist, so bedeutet der Kauf doch meist eine größere Ausgabe. Die Freude, durch solche Bücher nicht nur über einzelne Künstler unterrichtet zu werden, sondern auch eine kluge Auswahl bedeutender Kunstwerke in guten Reproduktionen bei der Hand zu haben, wiegt sie aber auf ...

  • Schatz des Wissens

    Die besinnlichen Stunden, die das Weihnachtsfest mit sich bringt, können das Tor zu neuem Denken, zu neuem Wissen sein, wenn das richtige Buch zur Hand ist. Wir alle haben doch den Wunsch, über grundlegende Fragen unseres Daseins ins reine zu kommen und veraltete Vorstellungen abzutun, um entschlossen unseren Pflichten im Alltag nachzugehen, in dem wir den Sozialismus errichten ...

  • Durch die Woche, durch das Jahr

    Der Kalender ist so alt wie die Kunst des Buchdrucks. Er ist "Volkstümlich; man braucht das Kalendarium, und wenn nun durch Woche und Jahr Schmuck, Belehrung und praktische Ratschläge hinzukommen, dann um so besser. Dem Zweck als Zimmerschmuck steht am nächsten der „Künstlerkalender" des Verlages der ...

  • Griff in dieVergangenheit

    Der Buchhandel hält eine Reihe, zum größten Teil sehr preiswerte Werkausgaben bedeutender Autoren der Vergangenheit bereit» Im VEB Bibliographisches Institut Leipzig erschienen Wohlfeile Ausgaben der Werke Leasings (3 Bände), Bürgers (1 Band) und Schillers (3 Bände mit einem Ergänzungsband). Günthers Werke (1 Band) gab der Volksverlag Weimar heraus ...

  • Kleine Ratgeber

    Oft verstehen wir Ausdrückte und Bezeichnungen aus künstlerischen Gebieten nicht; Doch der Fachmann kann nicht immer auf sie verzichten. Da sind populär gehaltene Nachschlagewerke der beste Rätgeber. Für den Musikinteressierten bietet jetzt der Henschel- Verlag ein „K leines MUsiklexik o n" von Horst Seeger an ...

Seite 9
  • Frühe Wurzeln der Religion

    Es geschieht auch heute noch nicht selten, daß man auf die Frage nach dem Ursprung der Religion erfährt, daß der Glaube an Gott, oder auch an die Götter, einen Wesenszug der menschlichen Natur ausmache. Die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte der menschlichen Gesellschaft hat eine Fülle von Material zusammengetragen, das die Behauptung widerlegt, der Gottesglaube, das religiöse „Gefühl" seien ein Wesenszug der menschlichen Natur, seien dem Menschen von ewig her angeboren ...

  • Längere Lebensdauer in 1000 km Höhe

    Wie kann die Umlaufzeit künftiger Satelliten verlängert werden?

    Der. Hauptfaktor, der die Lebensdauer von künstlichen Erdsatelliten begrenzt und zu ihrem Rückfall auf die Erde führt, ist der Widerstand der Atmosphäre, Die Umlaufbahnen aller bisher gestarteten künstlichen Erdsatelliten verlaufen in äußerst dünnen Schichten der Atmosphäre, in denen die Dichte ein Vierrnilliardstel der Luftdichte auf der Erde nicht übersteigt und die Widerstandskraft selbst im niedrigsten Teil der Umlaufbahn nicht einmal zwei Gramm pro Quadratmeter des Querschnitts ausmacht ...

  • Geweckte Vergangenheit /

    Vor kurzem ist Dn Thomas S. Barthelj Privatdozent für Völkerkunde an der Hamburger Universität, von einem siebenmohatigen Aufenthalt auf der Österinsel im südöstlichen Pazifik mit wichtigen neuen Forschungsergebnissen nach Deutschland zurückgekehrt. Dr; Barthel hat sich einen internationalen Ruf geschaffen, als es ihm gelang, das Rätsel der auf dieser Insel entdeckten hölzernen Schrifttafeln zu lösen, soweit eine Entzifferung dieser Vorform menschlicher Schrift überhaupt möglich ist ...

  • Machtpolitik des Vatikans

    Avro Manhattan, „Der Vatikan und äas XX. Jahrhundert", Verlag Volk und Welt, 400 Seiten, 8,40 DM. Dieses bedeutende Werk des amerikanischen Autors erlebte in den USA, der UdSSR und zahlreichen anderen Staaten eine beachtliche Reihe von Auflagen. Ausgehend von der Position der bürgerlichen Geschichtsschreibung, untersucht der Autor rund 50 Jahre die Politik des Vatikans ...

  • Neues von der Österinsel Von Dozent Hans H e r t e 1

    verständlich schien, nur männliche Figuren gefunden worden. Hinzu kommt, daß die v/eiblichen Bildnisse, wie der Grad der Verwitterung erkennen läßt, zeitlich vor den männlichen entstanden sein müssen. Der Überlieferung nach sollen die Leichen der Häuptlinge und Priester früher auf den Gipfel des Bildhauerberges gezogen worden sein ...

  • NEUE MEDIZINISCHE LITERATUR

    „Anatomie und Pathologie der Gefäßversorgung des Herzens" von B. W O g n e w , Akademie- Verlag (137 Seiten, 15 DM). „Ernährungsforschung", Berichte und Mitteilungen aus dem Institut für Ernährung, Potsdam- Rehbrücke, der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, herausgegeben von Kurt T ä u f e 1 und Max U 1 m a n n , Akademie-Verlag (342 Seiten, 20 DM) ...

Seite 10
  • Die Eselsohren in Modefragen Die Entwürfe des Deutschen Modeinstituts können sich sehen lassen /Handel als Bremsklotz?

    Im Deutschen Modeinstitut wird in letzter Zeit geschmackvolle Mode gemacht. Es werden Modelle entworfen, die auf Modenschauen im In- und Ausland große Erfolge, haben; Die Modeschöpfer des Instituts verwerten die interessantesten inter-r nationalen , Anregungen und bilden eigene geschlossene-.Kollektionen ...

  • SCHAFFT MEHR HORTPT,ÄTZF'

    Das ist die erste Forderung unserer berufstätigen Mütter. Frau H. Neu mann aus Halle schrieb uns: „Mit der Zeit bin ich mit- meinem Betrieb, mit meiner Tätigkeit so fest verwachsen, daß ich es kaum missen kann, auch weiterhin gleichberechtigt mitzuarbeiten Und.ein Wort mitzureden; Nun ist aber der. Hort, den unsere Tochter besucht, überfüllt ...

  • Geschenke — Geschenke...

    Weihnachten steht vor der Tur, und die Zeit, da wir uns auf dieses Fest vorbereiten, da wir überlegen, was wir wohl unseren Kindern schenken, hat längst begonnen. Welche Eltern werden am Weihnachtsabend nicht froh sein, wenn ihre Kinder mit strahlenden Augen die Herrlichkeiten bestaunen, die der „Weihnachtsmann" auf den Gabentisch gelegt hat ...

  • Widerlegter Partieaufbau

    Zu dem schwierigsten Teil einer Schachpartie gehört die Eröffnung des Spiels. Eine schlechte Partieanlage trägt schon den Keim des Verlustes in sich, und es ist eine bekannte Tatsache, daß ein routinierter Spieler gegenüber einem ungeübten Spieler in der Regel schon in der Eröffnungsphase des Spiels den entscheidenden Vorteil herausholt ...

  • WO IRRTUMER SPUKEN

    Daß in vielen Fällen bei der Planung der Schulhorte Unkorrektheiten vorkamen und noch vorkommen, hat oft seine Ursache in falschen Auffassungen einiger Mitarbeiter der staatlichen Organe über die Horterziehung. Da schreibt uns Konrad Michaelis, Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises Staßfurt, von irgendwelchen Feststellungen, daß Heimkinder, Hortkinder usw gegenüber den anderen Kindern in ihrer Entwicklung zurückbleiben würden ...

  • ÖRTLICHE INITIATIVE

    Ein Zeichen dafür, wie die Bevölkerung der Losung „Plane mit — arbeite mit — regiere mit!1' auf die verschiedenste Art Leben gibt, sind die Feststellungen vieler Leser, daß nicht die staatlichen Organe allein von heute auf morgen, den Mangel an Hortplätzen und Erziehungskräften beseitigen können. Sie berichten davon, wie im Nationalen Aufbauwerk weitere Horträume hergerichtet, wie Frauen als Helferinnen gewonnen werden ...

  • VERBESSERTE AUSBILDUNG

    Einen besonderen Raum des Meinungsaustausches über die Horterziehung nahmen die Hinweise berufstätiger Mütter ein, es fehle noch an Kräften, die die Hortkinder pädagogisch und politisch richtig betreuen, die die Horte zu einer sozialistischen Heimstatt unserer Kinder machen. Es wird die Mütter freuen zu erfahren, daß" am 1 ...

  • SILBENWABENRATSEL

    Aus den Silben: ber — bin — der — der — der — dö— e — ga — ga — ho — ko — la — le — len — len — let — mot — o — on — se — see — te — ten — wel — sind viersilbige Wörter zu bilden, die im Feld mit dem Häkchen beginnen und in der angedeuteten Richtung um das Zahlenfeld verlaufen. Sie bedeuten. 1. Gewässer im Nordwesten der UdSSR, 2 ...

  • ... daß der Stein vom Herzen fällt

    Schlußfolgerungen und Empfehlungen aus unserer Diskussion über die Horterziehung (I)

    Bereits am 25. Oktober sowie 'am 22. November veröffentlichten wir auf der Seite „Für die Frau" Beiträge zur Horterziehung. Seitdem erhielten wir viele Briefe mit wertvollen Vorschlägen und Hinweisen, erhielten aber auch vom Bundesvorstand des DFD die Ergebnisse gründlicher Untersuchungen, Umfragen und Aussprachen mit Arbeiterinnen und Hortnerinnen über die Horterziehung ...

  • ihre Kinder dem Kindergarten entwachsen und schulpflichtig geworden sind.

    Der DFD empfiehlt deshalb dem Ministerium für Volksbildung, die Organe für Volksbildung bei den Räten der Be- > zirke und Kreise so anzuleiten, daß sie bei der Planung neuer Stadtteile von vornherein die Unterbringung von Schulhorten durchsetzen, wie das bei Kindergärten bereits der Fall ist. Wir ...

  • AUFLÖSUNG DES KREUZWORTRÄTSELS

    AUS Nr. 47 Waagerecht' 1. Komi, 4. Steher, 8. Adria, 9. Aare, 11. Ebonit, 13. Luxemburg, 14. Nase, 16. Nebra, 19. Meran, 20. Erie, 22. Agitation, 27 Ernani, 28. Esse, 29. Gemse, 30. Stator, 31. Trud. Senkrecht 1. Kral, 2. Marx, 3. Idee, 4. Siebe, 5. Tabu, 6. Hangar, 7 Ratten, 10. Äuber, 12. Orne, 15 ...

  • SCHACHAUFGABE

    (Matt m zwei Zügen)

    Eine feine Aufgabe von O. d Budde mit vielfältigen sehr hübschen Mattwendungen. Aus dem Problembuch über Zweizüger von Marian Wrobel. Weiß Kd8, D.alj Tg4, Lgl, Se2, (fünf Steine). Schwarz: Khl, Tb4, Lfl, Se4, Bb6, h3 (sechs Steine).

  • AUFLOSUNG DER SCHACHAUFGABE

    AUS Nr. 47 1. Le5! f4 *2. Tf4. Kh2: 3. Th4 matt. Für den weniger geübten Löser bestimmt leichte Kost.

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Frieden, Sicherheit und Wohlstand Adenauer entlarvt sich in Westberlin als Feind des Friedens und der Entspannung Die SED wird für eine Politik des Friedens, der sozialen Sicherheit und der Sauberkeit Sorge tragen! WÄHLT LISTE V ,Besatzer raus, dann sind wir frei!" § „Prawda" warnt vor Abenteuern SPD-Vorstand soll mit SED verhandeln Weg mit der Kreuzzugspolitik Von hier aus ist es nur ein Schritt zum Abenteurertum, was sich schwer rächen kann." Inhaltlos, leichtfertig, irreführend KUNST UND LITERATUR Montag Volkskammersitzung
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