24. Okt.

Ausgabe vom 20.03.1958

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  • Eine Welle der Solidarität

    Die Werktätigen der DDR grüßen die kämpfenden Klassenbrüder im Westen

    Berlin (ND/ADN). Am Streik der 300 000 westdeutschen und Westberliner Kommunalarbeiter wurde das sichtbar, was die Machthaber in Bonn und Westberlin am meisten fürchten: Es gibt eine solidarische Kampfgemeinschaft der Arbeiter beider deutscher Staaten. Keine Lüge der Kapitalisten hat vermocht, die Arbeiter gegeneinander auszuspielen ...

  • Streik und in der 300000 in Westdeutschland Westberlin

    lOOprozentige Beteiligung der Westberliner ÖTV-Arbeiter / Machtvolle Kampfaktion gegen die Folgen der Bonner Rüstungspolitik / Verkehr für 24 Stunden lahmgelegt / Arbeiterklasse der DDR und des demokratischen Berlins unterstützte solidarisch die Streik

    Berlin (ND/ADN). Über 300 000 westdeutsche und Westberliner Kommunalarbeiter legten am Mittwoch früh für 24 Stunden die Arbeit nieder. Die 32 000 städtischen Arbeiter Westberlins traten lOOprozentig in den Ausstand. Streikposten zogen vor die Tore der Depots der West-BVG, der Müllabfuhr, vor die Gas- und Wasserwerke und andere Unternehmen ...

  • Die Lehren desStreiks

    Gestern haben in Berlin und in der" Bundesrepublik 300 000 Arbeiter gestreikt. Der 19. März 1958 ist ein bedeutsamer Tag für die ganze deutsche Arbeiterklasse und vor allem für das werktätige Berlin. Die Kampfaktion der ÖTV-Arbeiter war ein Warnstreik. In wochenlangen Verhandlungen hatten die Organe des Adenauer-Staates und des Senats von Westberlin, die hier direkt als Unternehmer auftreten, die Erfüllung der gerechten Lohnforderungen der Kommunalarbeiter strikt verweigert ...

  • Besatzer leisteten Streikbrecherarbeit

    Während keinerlei Streikbrecherarbeiten Westberliner Angestellter und Beamter bekannt wurden, fielen bereits in den frühen Morgenstunden Einheiten der amerikanischen, englischen und französissäien Besatzungsmächte den kämpfenden Kollegen der ÖTV in den Rücken. In den nördlichen Westberliner Bezirken Beinickendorf und Wedding wurden von den westlichen Besatzungsmächten Lastkraftwagen und Omnibusse zur Beförderung von Personen eingesetzt ...

  • Kein Streikbrecher

    Keiner der blauen Straßenbahnwagen und Omnibusse, die sonst das Stadtbild Münchens beherrschen, war am Mittwoch zu sehen. Am frühen Morgen zogen die ersten Streikposten auf. In keinem der Betriebshöfe der Straßenbahn und in keinem Lager der Straßenreinigung erschien ein Streikbrecher. „Wer sollte denn auch den Streik brechen?" sagte einer der Straßenbahner ...

  • Von München bis Kiel: Kampf

    Kommunale Unternehmerverbände bitten um neue Verhandlungen

    Bonn (ND/ADN). Bei der Adenauer- Regierung hat der Streik am Vorabend der Bundestagsdebatte über die atomare Aufrüstung der Bundesrepublik starke Unruhe ausgelöst. In ihrem Auftrage begann ein Großteil der westdeutschen und Westberliner Presse mit einem unverschämten Hetzfeldzug gegen die kämpfenden ...

  • Stupo-Knüppelgarde im Einsatz

    Die außerordentliche Nervosität der Frontstadtspitzen zeigte sich schon in den frühen Morgenstunden des gestrigen Streiktages an vielen Einzelheiten. Angesichts des Streiks der 32 000 ÖTV-Arbeiter war für die Schutzpolizei Großalarm angeordnet. Schon kurz nach 4 Uhr früh nahm z. B. im Bezirk Spandau in den noch nachtdunklen Straßen die Knüppelgarde des Polizeichefs Stumm wahllos Ausweiskontrollen vor und belästigte und beleidigte friedliche Bürger ...

  • Solidarität begrüßt

    Die streikenden ÖTV-Arbeiter nahmen beeindruckt und mit großer Zustimmung zur Kenntnis, daß auf Vorschlag des FDGB-Bezirksvorstandes und mit Unter- Stützung der SED die Reichsbahndirektion Berlin den Verkehr der S-Bahn durch die Westsektoren so regelte, daß es unmöglich war, sie zum Streikbruch zu mißbrauchen ...

  • Notwehr gegen Aufrüstung

    Der Geschäftsführer der OTV Dortmund, Julinski, erklärte einem Mitarbeiter des Berliner Pressebüros: „Wenn die Unternehmer sagen, wir haben kein Geld, um höhere Löhne zu zahlen, dann bekommen sie von unseren Funktionären die Antwort: Aber Milliarden Gelder für die Aufrüstung sind vorhanden! Die Funktionäre und Mitglieder der Gewerkschaft ÖTV sind der Auffassung, daß es bei diesem Streik um materielle Forderungen geht, die in engem Zusammenhang mit der Aufrüstung in der Bundesrepublik stehen ...

  • Empörung über Brandt

    Große Empörung herrschte unter den streikenden Arbeitern über die Haltung, die der „Regierende" Bürgermeister von Westberlin und der Vorsitzende der Berliner SPD, Willy Brandt, vor und während des Warnstreiks einnahm. Die Extraausgabe des SED-Informationsblattes „Die Wahrheit" und die Betriebszeitung ...

  • ÖTV Westberlin für atomwaffenfreie Zone

    Berlin (ND). Am Dienstag, dem Vorabend des abständigen Warnstreiks, beschlossen die Delegierten der Bezirkskonferenz der ÖTV Westberlin einstimmig folgende Entschließung: Wir fordern alle DGB-Kollegen auf, den Appell der 44 westdeutschen Wissenschaftler an den DGB - Bundesvorstand zu unterstützen, nach welchem auch die Gewerkschaften nachdrücklich für die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa eintreten ...

  • Bundesgrenzschutz gegen Arbeiter

    Auf Anordnung des Bonner Innenministeriums wurden in Bonn Einheiten des Bundesgrenzschutzes zu Streikbrucharbeiten eingesetzt. Ihre Lastkraftwagen wurden auf den Strecken der städtischen Verkehrslinien als Personenbeförderungsmittel eingesetzt. Der Hauptvorstand der Gewerkschaft ÖTV hat in einem Fernschreiben an ...

  • Es wird weitergekämpft

    Eine Umfrage bei über einem Dutzend bestreikter Betriebsteile der BVG und der anderen städtischen Betriebe ergab: Geben die Unternehmer den Forderungen der streikenden ÖTV-Arbeiter nicht statt, reicht der 24stündige Warnstreik noch nicht aus, dann wird ab kommenden Montag auch in Westberlin bis zum endgültigen Sieg weitergekämpft ...

  • Dank für Solidarität

    Zahlreiche Kollegen der ÖTV, mit denen gestern Reporter unserer Redaktion sprachen, bedankten sich für die solidarische Hilfe der Eisenbahner und der BVG er des demokratischen Berlins und für die zahlreichen Beweise der Solidarität der Werktätigen der DDR und ihrer Hauptstadt. (Siehe Seite 2)

  • | Berlinerinnen und Berliner! I Heute. 11.30 Uhr, Ostbahnhof

    uiumnmnuüiiuiuuiununiiiiiiiiiiiiiüiiiiuiiuiiiiiiiuiHiuHiiiHUUiiiHiuiiiiiiiimiiiiiiniiiiiiiiiiiiiimimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimi?

Seite 2
  • Moneten statt Atomraketen

    Korrespondentenberichte aus Westdeutschland über den Streik der 300 000

    Der Streik der Arbeiter im öffentlichen Dienst erwies sich im Ruhrgebiet weitaus wirksamer als es die Unternehmer erwartet hatten. Neben den Verkehrsmitteln, mit Ausnahme der Bundesbahn, ruhten alle öffentlichen Betriebe, soweit dort Kommunalarbeiter tätig sind. Theater, Schulen, Schlachthöfe, Badeanstalten und selbst Bedürfnisanstalten waren geschlossen ...

  • Herr Brandt und die Streikenden

    Viele bittere Worte hörten gestern unsere Reporter vor den bestreikten Betrieben und in den Streiklokalen voa ÖTV- Kollegen über die Haltung des Westberliner „Regierenden" Bürgermeisters Brandt. Nicht wenige bezeichneten ihn als regelrechten Organisator des Streikbruchs. Das trifft den Nagel auf den Kopf ...

  • Die Lehren des Streiks

    (Fortsetzung von seue 1}

    politik ein fürchterlicher Schlag versetzt. Wenn die Arbeiter in Westberlin erst einmal erkennen, wer ihr Freund und wer ihr Feind ist, hat es bald mit der Frontstadtpolitik ein Ende. Freilich bleibt es eine Schande, daß in Westberlin die Adenauer-Politik gegen die Arbeiterklasse mit den Händen des Vorsitzenden der SPD und der SPD-Fraktion durchgeführt wird ...

  • Brandt als Arbeiterfeind erkannt

    „Der Brandt, der wollte uns noch gegen den Osten hetzen und uns wegen dem Osten den Streik verbieten. Er, der 2,45 D-Mark die Stunde ab Januar mehr bekommt. Er wollte uns einreden, wir dürften nicht um 31 Pfennig kämpfen. Wer so spricht, der weiß nicht mehr, wie es dem Arbeiter ums Herz ist, der hat seine Villa und lebt zufrieden ...

  • Pogromhetze

    Nach einer Anpöbelung der Westberliner Bezirksvorsitzenden der ÖTV Behre und Meyke als „Schreibtisch- und autogewohnte Funktionäre" hetzt das Blatt: „Die Hunderttausende, die heute morgen mit großen Schwierigkeiten und hauptsächlich mit langen Fußmärschen pflichtbewußt zur Arbeit strebten, sollten sich die Namen dieser beiden Funktionäre merken ...

  • Dank der Streikenden an Eisenbahner

    12.15 Uhr. Streiklokal Usedomer Straße; Eine Delegation Eisenbahner vom Gesundbrunnen ist bei den Arbeitern des größten Omnibusbahnhofes der BVG. Sie bringen ihnen die Solidaritätsgrüße der Eisenbahner. Nur einer vom Personalrat will nicht mit den Eisenbahnern sprechen. Er wird schnell überstimmt; Einige BVGer entschuldigen sich bei den Eisenbahnern für diesen Querkopf ...

  • KPD: Atomrüstung bringt tödliche Gefahr

    Berlin (ND). Am Vorabend der Bundestagsdebatte gab der Erste Sekretär des ZK der KPD, Genosse Max Reimann, eine Erklärung ab, in der es heißt: „Den Namen einer deutschen Politik verdient nur eine Politik, die auf die Sicherung des Friedens und die Wiedervereinigung Deutschlands als demokratischer Staat gerichtet ist ...

  • Vorbildliche Kampfbereitschaft

    In Lübeck, wo 3000 Kommunalarbeiter streikten, zogen schon morgens um zwei Uhr die ersten Streikposten vor den Depots der Straßenbahnen und Omnibusse auf, nachdem die letzten Wagen eingefahren waren. Vor den Einfahrten zum Betriebshof waren die Schranken herabgelassen und davor eine große Tafel mit der Aufschrift „Achtung Streik" aufgestellt ...

  • Leichentransport AG

    Mittwoch früh bot der Potsdamer Platz ein eigenartiges, melancholisches Bild. Leichenwagen des Bestattungskonzerns Grieneisen & Co. parkten auf der Westseite des Platzes, um Leichen — Verzeihung! — Grenzgänger und andere Produkte der Spaltung Berlins zwar nicht ins Leichenhaus, aber doch an das Ziel ihrer segensreichen Tätigkeit zu fahren ...

  • Atompläne hinter Friedensphrasen

    Bonn (ND). Während das Bonner Regime unter dem Zeichen der politischen Erschütterungen steht, die die wachsende Volksbewegung gegen den Atomtod und der gestrige Streik der Kommunalarbeiter ausgelöst haben, will die Adenauer-Partei heute im Bundestag ihre „Grundsatzentscheidung" über die atomare Bewaffnung der westdeutschen NATO-Armee durchsetzen ...

  • Nicht gegen Bevölkerung — gegen Rüstung

    10 Uhr Moabit. Im Streiklokal gibt es lebhafte Unterhaltungen. Hier wird gesagt, was jeder Westberliner begreifen muß, der Streik richtet sich nicht gegen die Bürger der Stadt, sondern gegen die ständigen Preissteigerungen, die die Rüstungspolitik mit sich bringt. Wenn alle Westberliner helfen und den Streikbrechern Widerstand entgegensetzen, dann ist der Kampf der BVGer sehr schnell zum Wohle der Arbeiter entschieden ...

  • Der politische Hintergrund

    Dieser politische Hintergrund wird sichtbar in der Fülle politischer Erklärungen der Gewerkschaften in Westdeutschland für Aktionen gegen die von Adenauer geplante Atombewaffnung. Neben vielen anderen gaben in den letzten Tagen folgende Gewerkschaftsorganisationen solche Erklärungen ab- 4. Ordentliche Bezirkskonferenz der Gewerkschaft ÖTV Bayern im Namen von 135 000 Gewerkschaftern ...

  • Sie stehen zu den Streikenden

    5 Uhr. In den Arbeitervierteln des Weddings, Reinickendorfs und Kreuzbergs bleiben die Fenster noch dunkel. Nirgends eine Spur des im Schöneberger Rathaus am Vorabend angekündigten Stromes von Berufstätigen, die angeblich früher als sonst ihre Wohnungen verlassen. Die Arbeiter haben Zeit. Sie beweisen schon zu Beginn des Ausstandes, auf wessen Seite sie stehen ...

  • Die Besatzer greifen ein

    8 Uhr Britische, amerikanische und französische Besatzer greifen entsprechend der NATO-Manier als Streikbrecher gegen die deutschen Arbeiter ein. Ausländische Mächte mischen sich in den Lohnkampf der Westberliner. Mit LKW, Autobussen und Jeeps wollen sie Personen befördern. Sie machen nicht lange. 8 ...

  • Die große Kraft der Arbeiter

    Westberlin am Streiktag / Freude über Solidarität der DDR / Brandt zeigte sein wahres Gesicht I Rüstungspolitik muß aufhören!

    4 Uhr morgens. Von der ersten Stunde des großen Streiks der ÖTV-Kollegen haben die Arbeiter das Heft in Westberlin in der Hand. Heute beherrschen sie das Leben. Sie lassen das Blut in den Adern des Verkehrs, des Wasser- und Gasnetzes gerinnen. 32 000 Kommunalarbeiter streiken einmütig. Es gibt bei ihnen nirgends den Ansatz eines Streikbruchs ...

  • Richtige Antwort auf Preispolitik

    7 45 Uhr. Wir sprechen mit Betriebsräten Reinickendorfer und Spandauer Betriebe. Sie sagen uns — und das sind schon andere Tatsachen, als sie Brandt am Abend verkündete — daß längst nicht alle Arbeiter gekommen sind. Übereinstimmend erklären sie auch, daß unter den Belegschaften der Streik der ÖTV als gerechtfertigt angesehen wird ...

  • SED — einzige Partei, die hilft

    11 Uhr Straßenbahnhof Steglitz. Eine Delegation der SED-Kreisleitung Steglitz spricht mit den Streikposten und dem Personalratsvorsitzenden Kettlitz. Die Genossen versichern den Streikenden ihre Solidarität und weisen noch einmal daraur hin, daß die SED im Gegensatz zu den anderen Parteiführern schon bei der Urabstimmung erklärt hat, sie stehe mit in der Streikfront ...

  • Frontstadtpresse organisiert Streikbrueh

    Angaben über Autobesitzer und Fuhrunternehmer, die Transporte übernehmen, um die Wirksamkeit des Streiks abzuschwächen, gab der Rias während des ganzen Tages durch. Einen guten Vorschlag, der hoffentlich Schule machen werde, nannte es die „Morgenpost", daß ein Westberliner PKW- Besitzer mit seinem Wagen Personen befördern wolle, die wegen des Streiks die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen könnten ...

  • Furcht vor Solidarität

    In wüsten Beschimpfungen erging sich das Lemmer-Blatt „Der Kurier", dem die Solidarität des FDGB und der Reichsbahn mit den Streikenden nicht gefiel. Die „offenbar farbenblind gewordenen Funktionäre der Gewerkschaft ÖTV" würden hoffentlich durch die Solidarität der S-Bahn den Anstoß erhalten, meinte das Blatt, „in Zukunft mit ihren politischen Beinen auf dem Westberliner Teppich zu bleiben" ...

  • Streikbrecher in Uniform

    Zur gleichen Zeit im Tiergarten. Lastkraftwagen der Stumm-Polizei und Fahrzeuge des Westberliner Meiereikonzerns Bolle leisten Streikbrecherarbeit. Mit ihren Fahrzeugen wollen sie Autobusdienste versehen und so den Kommunalarbeitern in den Rücken fallen. Aber die streikenden Arbeiter heizen der Stumm- Garde ein ...

  • Bundesgrenzschutz im Streikbrecherdienst

    In Bonn und Köln ruhten am Mittwoch der Nahverkehr und die Müllabfuhr, Theater und viele Schulen blieben geschlossen Zahlreiche Betriebe, vor allem mit Fließbandproduktion, konnten nicht produzieren.

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  • Werden ^Bedarfsgüter wieder Nebensache?

    Große Ziele dürfen nicht nur auf dem Papier stehen / Fünf Monate nach Brigadeeinsatz im Bezirk Leipzig

    Im November vergangenen Jahres untersuchte eine Brigade unserer Redaktion im Bezirk Leipzig, welche Fortschritte es, entsprechend den Weisungen des 33. Plenums des ZK, in, der Produktion von Bedarfsgütern für die Bevölkerung gibt. Im Dezember beschloß dann der Bezirkstag auf Vorschlag des Bezirksparteiaktivs der SED, im Jahre 1958 für mindestens 100 Millionen DM zusätzlich Güter des täglichen Bedarfs im Bezirk herzustellen ...

  • USAP

    Fotos: Zentralbila die beiden deutschen Staaten, die Volksrepublik Polen und die Tschechoslowakische Republik umfaßt, von größter Bedeutung für die Festigung und Sicherung des Friedens in Europa ist. Die Regierungen der Deutschen Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik unterstützen ...

  • Herzlich willkommen!

    H I Von Rudolf H e 1 m e r, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der DDR in der Volksrepublik Unqarn

    TYer Partei- und Regierungsdelega- ■*-'' tion, die heute als Vertreter der Arbeiterklasse und aller Werktätigen der Ungarischen Volksrepublik in Berlin eintrifft, sind die Herzen und Gedanken von Millionen Deutschen in tiefer brüderlicher Verbundenheit zugetan. Die Bevölkerung des neuen Deutschlands begrüßt auf das herzlichste die Repräsentanten der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei und der Revolutionären Arbeiter-und- Bauern-Regierung der Ungarischen Volksrepublik ...

  • Ein geglückter Start

    Erfolgreicher Plananlauf in Magdeburger Schwermaschinenbaubetrieben

    Der Schwermaschinenbau unserer Republik hat bedeutende Aufgaben zu lösen. Als Grundpfeiler der industriellen Entwicklung muß er moderne Maschinen und Anlagen sowohl für die Ausrüstung unserer eigenen Industrie als auch für den Export, vornehmlich für den weiteren Aufbau und die Erweiterung der Industrie im sozialistischen Lager, produzieren ...

  • Kampfkundgebiieg im Pariser Sportpalast

    Paris (ADN-Korr.). 30000 Einwohner der französischen Hauptstadt versammelten sich am Dienstagabend im Sportpalast zu einer eindrucksvollen antifaschistischen Kampfjouidgebung, zu der die Kommunistische Partei Frankreichs aufgerufen hatte. Arbeiter, Angestellte, Intellektuelle und Vertreter der übrigen Schichten der Bevölkerung waren erschienen, um dem Faschismus den Kampf anzusagen ...

  • Verabschiedung In Budapest

    Budapest (ADN-Korr.). Die vom ZK der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und von der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik zu einem Besuch eingeladene Partei- und Regierungsdelegation der Ungarischen Volksrepublik, ist am Mittwoch in einem Sonderzug der ungarischen Staatsbahn aus Budapest abgereist ...

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  • „Der Müller von Sanssouci"

    Uraufführung eines Stückes von Peter Hacks in den Kammerspielen des Deutschen Theaters

    Die Geschichte vom Müller von Sanssouci — der „Alte Fritz" will ihm seine Mühle wegnehmen, er aber beruft sich aufs Gesetz, worauf der König, freudig bewegt von solchem Bürgerstolz, auf sein Vorhaben verzichtet — ist längst als unhistorisch erwiesen. Trotzdem wurde sie Generationen hindurch in allen deutschen Schullesebüchern kolportiert ...

  • Der Stein auf dem Gänseanger i

    schaftlichen Begriff aus. Ein Proletarier ist ein Arbeiter, der nichts anderes besitzt als seine Arbeitskraft, die er an die kapitalistischen Ausbeuter verkaufen muß, wie das eben in Leuna der Fall ist." „Das ist eine rein kommunistische Auffassung, Herr Lademann", ereiferte sich Cornely. „Ich habe zu Hause ein Lexikon, älteren Datums allerdings, da heißt Proletarier in wörtlicher Übersetzung Kindererzeuger!" Max lachte hellauf ...

  • Objekt: „Schwarze Pumpe"

    Tax der Ausstellung von zwei jungen Künstlern in Hoyerswerda

    „Neues Deutschland" veröffentlichte m der Beilage vom 5. Oktober 1957 vier Bilder von Dieter Dressler und Günther Friedrich, zwei jungen Malern, die nunmehr seit IV2 Jahren in der „Schwarzen Pumpe" künstlerisch arbeiten, und begrüßte, daß junge Künstler von der Akademie dort hingehen, wo der Sozialismus aufgebaut wird ...

  • (3. Fortsetzung)

    Cornely stutzte, und als Lademann sagte: „Der Bauer Lachmann, der Ortsvorsteher von Kröllwitz, hat sie uns gegeben", war er über alle Maßen verblüfft. Lachmann hatte den Wink des „Herrn C. C", den Kommunisten das Setzen „dieses Steines in dieser Form zu untersagen", nicht befolgt. Max Lademann machte ...

  • Polytechnische Bildung oder Handwerkelei? Ein

    Über Werkunterricht und polytechnische Bildung und deren prinzipielle Bedeutung für unsere sozialistische Entwicklung ist schon viel gesagt und geschrieben worden. Betrachten wir uns aber den Unterricht einer .Reihe von Schulen kritischer, so kann man wenig Unterschiede feststellen im Werkunterricht oder in der Vermittlung anderer Fachkenntnisse zu vergangenen Jahren ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    FDJ ergreift Waffen der Kultur

    Berlin (ND). Auf der 20. Tagung des Zentralrates der FDJ, die am Mittwoch in Berlin stattfand, stand die Forderung im Mittelpunkt, die Waffen der Kultur zur sozialistischen Erziehung der Jugend besser zu nutzen. Die Bedeutung der Tagung wurde durch die Anwesenheit von Alexander Abusch, Alfred Kurella, Hans Rodenberg und Max Zimmering sowie junger Künstler unterstrichen ...

  • Erstes Schauspiel über Karl Marx

    Moskau (ADN-Korr.); „Der Weltbürger", das erste Schauspiel über das Leben und Wirken von Karl Marx, geschrieben vom sowjetischen Dramatiker Dmitri Stscheglow, wird Ende dieses Jahres vom Moskauer Künstlertheater inszeniert. Der Verfasser ist auch in der DDR durch seine Gegenwartsstücke „Der Geburtstag", „Die Flucht", „Der Wirbelsturm" bereits bekannt ...

  • Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau eröffnet

    Moskau (ADN-Korr.). Der Internationale Tschaikowski-Wettbewerb ist vom sowjetischen Kulturminister Michailow im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums feierlich eröffnet worden; In seiner Eröffnungsansprache würdigte Dmitri Schostakowitsch diesen internationalen Musikwettbewerb als ein bedeutendes Ereignis im kulturellen Leben der Sowjetunion ...

  • Igor Oistrach im Berliner Rundfunk

    Berlin (ADN). Der Berliner Rundfunk* zweites Programm, überträgt am kommenden Freitag um 20 Uhr aus der Deutschen Staatsoper Berlin ein Konzert mit dem sowjetischen Violinvirtuosen Igor Oistrach. Es spielt die Berliner Staatskapelle unter Leitung von Nationalpreisträger Prof. Franz Konwitschny. Auf dem Programm stehen die Orchester- Suite Nr ...

  • Krise im schwedischen Film,

    Stockholm (ADN-Korr.); Der schwedische Film steht vor einer neuen Krise. Diese Feststellung trafen schwedische Kulturschaffende. Scharfe Vorwürfe wurden gegen den Staat erhoben, der durch hohe Steuern die Filmgesellschaften zugrunde richtet. Hinzu komme die außerordentlich hohe Zahl amerikanischer, englischer, französischer, italienischer und westdeutscher Filme, die den schwedischen Markt überschwemmen ...

  • Schwanensee-Ballett in Ägypten

    Kairo (ADN-Korr.). Das große Ballett des Bolschoi-Theaters Moskau ist in Alexandria zu einem Gastspiel in Ägypten eingetroffen. Auf dem Programm stehen „Romeo und Julia", „Faust", „Schwanensee" und „Aschenbrödel";

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  • Der „kleine Mann " und die große Krise

    Ein Tatsachenbericht aus der Autostadt Detroit

    "Fast 900 000 Automobile neuester Bau- -*■ art liegen in den Vereinigten Staaten auf Lager. Trotz bester Zahlungsbedingungen und größter Propagandafeldzüge will — oder kann — niemand diese Autos kaufen. Von der Krise sind, wie es in der trockenen Sprache heißt, in der die Verlautbarungen des Bundesreserveamtes abgefaßt sind, besonders „die langlebigen Konsumgüter!' betroffen ...

  • Der rote Stern über dem Dorf

    Zu Besuch in einer ungarischen LPG-Stadt

    Von unserem Budapester Korrespondenten Werner Kolmar nicht mehr zurückgezahlt zu werden. Eine MTS wurde errichtet. Sie verfügt heute über 100 moderne Traktoren und Kombines. Für sieben Millionen Forint baute der Staat eine Kleinbahn; sie verbindet den Ort mit der etwas abseits gelegenen LPG. In Turkeve gibt es gegenwärtig sieben LPG ...

  • Bulgarin antwortet MacssilIMa

    USA-Raketenstützpünkte in Großbritannien verschärfen internationale Spannung Wiedervereinlqunq Deutschlands qeaört zu den Kompetenzen beider deutscher Staaten

    Moskau (ADN). Das Einverständnis der Regierung Großbritanniens, auf dem Territorium ihres Landes die Errichtung amerikanischer Raketenstfitzpunkte zuzulassen, birgt flas ernste Element in sich, die internationale Lage und die Beziehungen zwischen den t/ändern des Ostens und des Westens zu verschärfen, heißt es in einem Schreiben des sowjetischen Ministerpräsidenten Bulgaiün an den britischen Regierungschef Macmlllan ...

  • Erklärung Volkspolens ;egen Bonner Atomrüstung

    Warschau (ADN-Korr.). Im Zusammenh'ang mit öer geplanten Ausrüstung der westdeutschen Armee mit Atomwaffen übergab ein Sprecher des polnischen Außenministeriums den Vertretern dar in- und ausländkshen Presse in Warschau am Mittwoch folgende Erklärung: Die Umstände und der Moment, in dem die Schritte zur Ausrüstung der Deutschen Bundesrepublik mit Kernwaffen unternommen werden, sind besonders kennzeichnend ...

  • Sputnikaussichten

    Cowjetische Wissenschaftler, die am astren *■* nautischen Programm der Sowjetunion beteiligt sind, arbeiten, ohne daß großer propagandistischer Lärm darum gemacht wird, für den Start neuer Erdsatelliten und den Fiug einer vorerst unbemannten Erprobungsrakete zum Mond. Die letzten sachlichen und knappen Veröffentlichungen dazu zeigen, daß bei ihnen bereits reale Vorstellungen und wissenschaftlich durchdachte Pläne für diese verantwortungsvolle Aufgab« bestehen ...

  • Herniann Matern sprach in Linz

    Arbeiter erzwangen Aufhebung des Redeverbots für Delegation der SED

    Wien (ADN-Korr.). Der rechtssozialistische Innenminister Österreichs, Dr. Hellmer, hatte es am Mittwoch der Delegation des ZK der SED untersagt, auf einer öffentlichen, von der Kommunistischen Partei Österreichs einberufenen Einwohnerversammlung in der Industriestadt Linz zu sprechen. Unmittelbar vor ...

  • Macmillan im Unterhaus bestürmt

    tondoa {ADN-Korr.). Ihre Forderung nach einem unverzüglichen Verbot der gefährlichen Patrouillenflüge britischer und amerikanischer Atom- und Wasserstoffbomber über Großbritannien vertraten am Dienstag mit Nachdruck zahlreiche Labourabgeordnete im britischen Unterhaus. Ministerpräsident Macmillan wurde ...

  • Rechenschaftsbericht gebilligt

    Ulan Bator (ADN). Der XIII. Parteitag der Mongolischen Revolutionären Volkspartei setzte am Dienstag seine Beratungen fort. Die Delegierten billigten einstimmig den Rechenschaftsbericht des ZK. Der Leiter der Delegation der KPdSU, Nikolai Ignatow, Mitglied des Präsidiums und Sekretär des ZK der KPdSU, ...

  • USA-Satellit nicht auf vorberechneter Umlaufbahn

    Washington (ADN). Der zweite amerikanische Satellit bewegt sich nicht auf seiner vorausberechneten Umlaufbahn, erklärte am Dienstag der Leiter der USA- Marineforschungsabteilung, Konteradmiral Bennett. Der Miniaturtrabant habe eine höhere Umlaufbahn erreicht, als dies ursprünglich vorgesehen war. Zum Start des zweiten amerikanischen Erdtrabanten schreibt die Washingtoner Zeitung „Daily News" in einem redaktionellen Artikel ...

  • Lord Russell prangert Speidel an

    London (ADN). Lord Russell of Liverpool, der bekannte britische Rechtswissenschaftler, will sich für einen jungen französischen Soldaten einsetzen, gegen den in Kürze vor einem Pariser Militärgericht verhandelt werden soll, weil er sich weigerte, unter dem ehemaligen Nazigeneral und jetzigen Befehlshaber der NATO-Landstreitkräfte in Mitteleuropa, General Speidel, zu dienen ...

  • Preissenkungen in China

    Peking (ADN). Eine neue Preissenkung für zahlreiche Konsumgüter tritt am Donnerstag in China in Kraft, berichtet Hsinhua. Zu den verbilligten Waren gehören Medikamente, Rundfunkempfänger, Wekkeruhren und Tageslichtlampen. In der Bekanntmachung wird die dem chinesischen Volk durch die Preissenkung in diesem Jahr eingesparte Geldsumme auf 32 Millionen Jüan geschätzt ...

  • Neuer vietnamesischer Botschafter benannt

    Hanoi (ADN-Korr.). Die Regierung der Demokratischen Republik Vietnam hat Pham Ngöc Thuan zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter in der Deutschen Demokratischen Republik ernannt. Dies wurde am Mittwoch vom vietnamesischen Außenministerium bekanntgegeben.

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  • Das neue Gesetz fordert neuen

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    Berlin (ND). Mit der Verwirklichung des Gesetzes zur Vervollkommnung und Vereinfachung der Arbeit des Staatsapparates durch die örtlichen Organe beschäftigte sich der Hauptausschuß des Deutschen Städte- und Gemeindetages auf seiner 3. Tagung am Mittwoch in Berlin. In einer einstimmig, angenommenen Entschließung wird betont, daß das Gesetz von den Abgeordneten und Mitarbeitern der örtlichen Organe der Staatsmacht ein hohes sozialistisches Bewußtsein und eine neue Qualität ihrer Arbeit fordert ...

  • Rasche Leistungssteigerung — aber wie?

    Offener Brief an den Trainerrat der Sektion Radsport

    Wer Zeuge der dritten zentralen Trainerkonferenz der Sektion Radsport am vergangenen Wochenende in Leipzig war. erlebte'zweifellos zwei arbeitsreiche Tage und spürte auch deutlich das angestrengte Bemühen um die Wege zur raschen Leistungssteigerung. Aber mit einem Gefühl der vollen Befriedigung konnte er nicht die Heimreise antreten ...

  • Obligationen für den Wohnungsbau

    Im Gesetzblatt vom 8. März ist die Erste Durchführungsbestimmung zum Gesetz über die Finanzierung des volkseigenen Wohnungsbaus erschienen. Bekanntlich übergab die Volkskammer mit der Verabschiedung dieses Gesetzes am 9. Januar 1958 den örtlichen Völksvertretungen nun auch alle finanziellen Rechte für den Wohnungsbau in ihrem Bereich ...

  • Preispolitik

    zum allseitigen Vorteil Zur Senkung der Preise für HO-Kohle in Berlin uiid der DDE

    Vor einigen Tagen veröffentlichten die Zeitungen der DDR den Beschluß der Regierung, den Preis für HO-Kohle zu senken. Er soll nicht mehr wie bisher '(,30 DM, sondern 3,50 bis 6 DM je nach Jahreszeit betragen. Außerdem wurde bekanntgegeben, daß die Ausgabe von Kohle auf Intelligenzscheine in Zukunft entfällt ...

  • Stahlberg weiter erfolgreich

    Horst Statolberg (SC Einheit Berlin) war auch in seinem zweiten Kampf beim Internationalen Tennisturnier in Alexandria erfolgreich. Den Klubmeister von Alexandria, Rifaat, bezwang er am Mittwoch mit 6 :2, 6:4. In der nächsten Bunde trifft Stahlberg im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale auf den Amerikaner Garrido, der sich ebenso wie sein Landsmann Mackay und die Italiener Merlo und Pietrangeli in der zweiten Runde nur knapp durchsetzen konnte ...

  • Nachwinter dauert ai*

    Wetterlage: Bas Hochdruckgebiet über Nord- und Osteuropa verstärkt sich weiter und dehnt sich nach Süden aus. Es kann aber bei uns nicht voll zur Auswirkung kommen, da in der Höhe ein Kaltlufttropfen, ein Höhentief, über Dänemark liegt, in dessen Bereich das Wetter bei uns noch leicht unbeständig bleibt ...

  • Klares Ziel für Landmaschinenbauer

    10 000 neue Traktoren bis 1960

    Weimar (ND). Über die Aufgaben der volkseigenen Landmaschinen- und Traktorenindustrie beim Aufbau des Sozialismus in der Landwirtschaft berieten am 18. und 19. März im Kulturhaus des VEB Mähdrescherwerk Weimar Werkleiter, Ingenieure, Arbeiter, Wissenschaftler, Partei- und Wirtschaftsfunktionäre. Unter den 300 Teilnehmern befänden sich der Kandidat des Politbüros Erich Mückenb e r g e r sowie die Minister Hans R e i - c h e 11 und Helmut Wunderlich ...

  • Wechselkurs ist Schwindelkurs

    „Süddeutsche Zeitung": Wert der DM ist enorm gestiegen

    München (ND). Die „Süddeutsche Zeitung" bestätigt in ihrer Ausgabe vom 18. März die Feststellungen der Deutschen Demokratischen Republik, daß der von den Westberliner Frontstadtpolitikern festgelegte Schwindelkurs der DM der Deutschen Notenbank nicht von ökonomischen, sondern von politischen Gesichtspunkten diktiert wird ...

  • ERZIEHUNG

    Sehr oft fiel auf der Konferenz das Wort Erziehung. Und es gibt keinen Zweifel daran, daß die Mehrzahl der Trainer auch von der Notwendigkeit dieser schwierigen Aufgabe überzeugt ist. Aber — ohne daß das ein Vorwurf den einzelnen Trainern gegenüber sein soll, deren guter Wille außerhalb jeder- Frage steht — es blieb der Eindruck, daß die Konferenz über Worte allein noch nicht wesentlich hinauskam ...

  • Gegen Paßänderungsverordnung verstoßen

    Das Stadtbezirksgericht Mitte verurteilte im beschleunigten *Verf ahren den 22jährigen Karl-Heinz L. wegen Verstoßes gegen die Paßänderungsverordnung zu drei Monaten Gefängnis. Der Angeklagte war seit 1956 zwischen seinem letzten Wohnort in Riesa und Westdeutschland hin und her gependelt und hatte sich dabei in keinem Falle an die in der DDR geltenden gesetzlichen Bestimmungen gehalten ...

  • Dieb muß ins Zuchthaus

    Das Stadtbezirksgericht Friedrichshain verurteilte den 28jährigen > Manfred Zwilling wegen schweren Diebstahls antragsgemäß zu einem Jahr Zuchthaus. Der bereits vorbestrafte Angeklagte lockte Ende August vorigen Jahres seine greise Wirtin unter einem Vorwand aus der Wohnung, um sich ihre Briefmarkensammlung anzueignen ...

  • Schwere Verkehrsunfälle

    Bei Überqueren der Wisbyer Straße lief am Dienstag die 61jährige Therese Schlüter aus Pankow gegen ein Motorrad. Die Frau wurde mehrere Meter mitgeschleift und schwer verletzt. Sie verstarb noch am gleichen Tage im Krankenhaus. In der Buntzelstraße in Bohnsdorf stieß ^m Dienstag ein Radfahrer mit einem Lastkraftwagen zusammen ...

  • Lektion verschoben

    Die öffentliche Lektion des Genossen Erich Mückenberger am 20. März, 17.30 Uhr, Parteikabinett der SED-Bezirksleitung, muß auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Der neue Termin wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Bezirksparteikabinett Friedrichshain: Das Parteilehr jähr für alle Zirkel, einschließlich der sämtlichen Lehrgänge der Kreisabendechule, fällt am 24 ...

  • Verstärkter Osterverkehr

    Die Reichsbahn wird Ostern zahlreiche Entlastungszüge einsetzen. Von Berlin aus werden vom 2. bis 9 April auf den wichtigsten Fernverbindungen Vorzüge zu den Hegelreisezügen verkehren. Verschiedene Heisezüge werden zur Erhöhung des Platzangebots verstärkt. Platzkarten werden in der Zeit vom 1. bis 9 ...

  • Butterschieber erhängte sich

    Am Dienstag wurde der Buttergroßhändler Ernst Wilke im Westberliner Untersuchungsgefängnis tot aufgefunden. Wilke und sein Bruder hatten in den Jahren 1955 und 1956 den Westberliner Zoll durch gefälschte Gutachten über importierte Butter um rund eineinhalb Millionen DM geprellt. Ernst Wilke hatte sich mit einem Wollschal am Kleiderschrank seiner Zelle erhängt ...

  • Erich Apel übernimmt Leitung der Wirtschaftskommission

    Berlin. Das Presseamt beim Ministerpräsidenten teilt mit: Ministerpräsident Otto Grotewohl hat Herrn Erich Apel auf seinen Antrag von der Funktion als Minister für Schwermaschinenbau entbunden und ihm den Dank für die von ihm geleistete Arbeit ausgesprochen. Herr Apel übernimmt die Leitung der Wirtschaftskommission des Politbüros des Zentralkomitees der Sozia- Iistschen Einheitspartei Deutschlands ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI Parteiaktivtagung

    Das Parteiaktiv äefc #e*|iä«P Organisation tagt anläßlich der Anwesenheit der ungarischen Partei- und Regierungsdelegation in Berlin am 24. März, 17 Uhr, in der Werner-Seelenbinder- Halle. Thema: Die Lehren aus den ungarischen Ereignissen. Es sprechen ein Mitglied des Politbüros der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei und der Genosse Hermann Matern, Mitglied des Politbüros des ZK der SED ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    BecSaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40. Tel. 22 03 41 — Verlag; Berlin N 54. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3i50 DM — Alleinige Anzeigen« annähme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung, z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 10 — Bankkonto: Berliner Stadtkotitör. Berlin N 38, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • Botschafter Perwuchin bei Max Sefrin und Paul Scholz

    Berlin (ADN). Die Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Max S e - f r i n und Paul Scholz empfingen den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in der Deutschen Demokratischen Republik, M. G. P e r - wuchin, zu Antrittsbesuchen

  • v oikskammerpräsident Dr. Dieckmann in Urlaub

    Berlin (ADN). Volkskammerpräsident Dr. Dieckmann hat einen Kur- und Erholungsurlaub angetreten. Der Erste Stellvertreter des Präsidenten der Volkskammer, Hermann Matern, führt während des Urlaubs Dr. Dieckmanns als amtierender Präsident der Volkskammer die Amtsgeschäfte.

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Eine Welle der Solidarität Streik und in der 300000 in Westdeutschland Westberlin Die Lehren desStreiks Besatzer leisteten Streikbrecherarbeit Kein Streikbrecher Von München bis Kiel: Kampf Stupo-Knüppelgarde im Einsatz Solidarität begrüßt Notwehr gegen Aufrüstung Empörung über Brandt ÖTV Westberlin für atomwaffenfreie Zone Bundesgrenzschutz gegen Arbeiter Es wird weitergekämpft Dank für Solidarität | Berlinerinnen und Berliner! I Heute. 11.30 Uhr, Ostbahnhof
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