22. Jan.

Ausgabe vom 17.11.1957

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  • Wohin treibt die Sozialdemokratie?

    •pkieser Tage hat der Bonner ■L' Kriegsminister Strauß sozialdemokratische Spitzenführer auf ihren Wunsch hin eingeladen. Carlo Schmid, Erler und Merten saßen mit dem Einpeitscher der westdeutschen Aufrüstung Strauß und den früheren Hitlergeneralen Heusinger und Kammhuber zusammen, um über den weiteren Aufbau und die Ausrüstung der westdeutschen NATO-Söldnerarmee u ...

  • Märigel, die uns Zucker kosten

    Fred Oelßner beriet mit Genossenschaftsbauern 7 Staatsfunktionäre auf den Feldern

    Berlin (ND). Das Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats Professor Fred O e 1 ß - n e r arbeitete am Freitag mit den Mitarbeitern seines Sekretariats auf den Rübenfeldern der LPG „Freier Bauer" in Libbenichen im Kreis Seelow. Diese LPG ist die Paten- LPG des Büros beim Präsidium des Ministerrats ...

  • Engere Kooperation im Maschinenbau DDR—Polen

    Warschau (ADN-Korr.). Nach Verhandlungen zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen über die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Maschinenbaus wurde in Warschau am Sonnabend ein Kommunlaue veröffentlicht, in dem es u. a. heißt: Am 16. November ist in Warschau ...

  • Bezirksrat Gera beriet 10-Millionen-Programm

    Reserven für Bedarfsgüterproduktion werden erschlossen

    Gera (ND). Die Hinweise und Beschlüsse des 33. Plenums dies ZK der Partei zur Erhöhung der Produktion von Massenbedarfsgütern beraten in diesen Tagen Staatsfunktionäre mit Mitarbeitern des Handels und der Betriebe. Bei einer solchen Beratung des Rates des Bezirks Gera über die Erfüllung des geplanten ...

  • Sowjetischer Vorsprung beträchtlich

    Stuttgarter Raketenforscher Dr. Sänger widerlegt - Bonns Atomminister

    Stuttgart (ADN). Einer der führenden westdeutschen Raketentechniker, der Leiter des Instituts für Physik der Strahlantriebe an der Technischen Hochschule Stuttgart, Dr. Eugen Sänger, unterstrich in einem Presseinterview die Überlegenheit der Sowjetunion auf wissenschaftlich - technischem Gebiet. „Ich habe persönlich den Eindruck", erklärte Dr ...

  • NATO-Krise hält an

    Vermittlungsversuche auf Geheimsitzung gescheitert

    Paris (ADN/ND). In einer durch den Auszug Frankreichs aus der Parlamentarierkonferenz der NATO mit Spannung geladenen Atmosphäre ist am Sonnabend der ständige Rat des Nordatlantikpaktes zu einer geheimen Sitzung zusammengetreten. Auf der Sitzung sollte versucht werden, Frankreich soweit zu beschwichtigen, daß wenigstens nach außen hin noch der Schein einer „atlantischen Solidarität" gewahrt werden kann ...

  • „FHumanitö": Entschlossene Schritte notwendig

    „Das Stöhnen Gaillards über die .unfreundliche' Geste Großbritanniens und der Vereinigten Staaten", schreibt die „Humanite", „wird natürlich keinerlei Wirkung haben, wenn man nicht entschlossen ist, mit der Politik der kolonialen Unterdrückung und des Krieges Schluß zu machen und wenn man nicht bereit ist, die Bindungen zu zerbrechen, die Frankreich zum Sklaven des amerikanischen Imperialismus machen ...

  • Gute Ideen fördern den Wettbewerb

    Die Gröditzer kennen ihre Besten / Öffentlichkeit am Wettbewerb interessiert

    Berlin (ADN/ND). Viele Betriebe haben beschlossen, den zu Ehren des 40. Jahrestages begonnenen Wettbewerb bis zum Jahresende fortzusetzen. Diese Absicht ist meist cliamit verbunden, den Wettbewerb noch wirkungsvoller und interessanter zu gestalten. Nach dem 7. November hat sich die Belegschaft des Stahlwerkes- GrÖditz vorgenommen, den Jahresplan bis zum 20 ...

  • Solidarisch mit Algerien

    Berlin (ADN). Als internationalen Kampftag für die Befreiung des algerischen Volkes begingen in allen Teilen der DDR Werktätige den 15. November. Entsprechend einem Vorschlag des Bundesvorstandes des FDGB fanden zahlreiche Kundgebungen statt, auf denen Tausende nationale Unabhängigkeit und Frieden für Algerien forderten ...

  • Waffen aus Westdeutschland

    Während Gaillard noch in der Nationalversammlung sprach, landete auf dem Flugplatz von Tunis ein amerikanisches Militärflugzeug mit Waffen für Tunesien an Bord. ■ Die Waffen stammen, wie UP meldet, aus Westdeutschland. Die Maschine war in Düsseldorf gestartet Die meisten französischen Zeitungen sprachen auch am Sonnabend von einer schweren Krise in der NATO ...

  • Keine Pausen für Maschinen

    Die Belegschaft des volkseigenen Textilbetriebes Gubenfir Wolle setzt den Wettbewerb ebenfalls fort. Bis Jahresende sollen aus diesem Werk für insgesamt 380 000 DM überplanmäßige Gewinne an dien Staatshaushalt abgeführt werden. Schon bisher kam es im Wettbewerb durch die Übergabe laufender Maschinen beim Schichtwechsel und durch die Bedienung mehrerer Maschinen von einer Arbeiterin, vor allem in der Spinnerei, zu guten Ergebnissen ...

  • Hilfe für Zurückbleibende

    In den Leipziger Eisen- und Stahlwerken haben die Bankformer der Betriebsabteilung MölkaU beschlossen, den Wettbewerb bis zum 1. Mai nächsten Jahres fortzusetzen. Die Leipziger Arbeiter werden dabei nach dem Vorbild des Nationalpreisträgers Franz Franik den zurückbleibendien Brigaden und Arbeitern besondere Hilfe leisten ...

  • Schon die Rohware trägt Auslieferungstermin

    Eine gute Idee entwickelte man auch in den volkseigenen Textilwerken Harth.a im Kreis .Döbeln.. Um die Exßortrückstände aufzuholen und alle beteiligten Arbeiterinnen und Arbeiter mit den Produktionsaufträgen besser vertraut zu machen, wird bereits die Rohware mit dem Auslieferungstermin gekennzeichnet ...

  • Zwischenaufenthalt

    Warschau (ADN-Korr.). Die von Otto Grotewohl geleitete DDR- Delegation zu den Beisetzungsfeierlichkeiten für den verstorbenen tschechoslowakischen Staatspräsidenten Antonin Zäpotocky ist am Sonnabendabend auf der Fahrt nach Prag zu einem kurzen Zwischenaufenthalt in Warschau eingetroffen.

Seite 2
  • 9 m Über die Rolle und die Stellung unseres NOK

    Das westdeutsche Olympische Komitee hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 2. November 1957 in Wiesbaden zur gesamtdeutschen Olympiamannschaft Stellung genommen. In dem 82 Seiten starken Rechenschaftsbericht gehen die Autoren, von denen einige sich wohl kaum davon freisprechen können, bis zur letzten ...

  • Stock frei — wie einst

    Über die Konsequenzen des Karlsruher Prügdurteils

    Durch Freispruch des Religionslehrers Schwanke aus Rüsselsheim, der einen achtjährigen Schüler zu Tode prügelte, billigte der 2. Strafsenat des Karlsruher Bundesgerichtshofes, wie bekannt, in westdeutschen Schulen die Prügelstrafe als „Gewohnheitsrecht". Mit diesem „Grundsatzurteil" und dem von ihm deklarierten „Gewohnheitsrecht" ist es nicht allein getan ...

  • Sofort handeln, nicht nur studieren!

    Fast ein Monat ist seit der 33. Tagung des ZK der SED vergangen. Wie steht es nun, über die allgemeine Diskussion des Aktionsprogramms hinaus, mit der Verwirklichung der vom 33. Plenum gestellten Aufgaben? .. Gewiß — es gibt schon Beschlüsse und Maßnahmen der vielfältigsten Art.. Sie zeigen, daß in Stadt und Land mit nicht wenig Energie und Ideenreichtum im Sinne der ZK- Tagung ans Werk gegangen wird ...

  • Angst vor Wirtschaftskrise

    Westdeutsche Presse: Anzeichen für Konjunkturrückgang mehren sich

    Bonn (ND). Eine auffallend große Zahl bedeutender westdeutscher Zeitungen beschäftigt sich in den letzten Tagen mit den Zeichen des Konjunkturrückgangs Im Bonner Staat. Anlaß dazu sind die nicht in Erfüllung gegangenen Hoffnungen auf einen Herbstauftrieb. Die Hamburger „Welt" widmete den „Mahnzeichen der Konjunktur" in ihrer Freitagausgabe sogar einen Leitartikel ...

  • Zehn-Punkte-Programm des DGB

    Reale Einschätzung der Lage / An der falschen Tür geklopft

    Düsseldorf (ADN/ND). Maßnahmen gegen die Preiserhöhungen, Unterstützung der Forderung nach kürzerer Arbeitszeit, Umwandlung der Krankenversicherung zu einem wirklichen Schutzorgan der Kranken, Berufsunfähigen und Rentner, Gleichstellung dter Arbeiter mit den Angestellten im Krankheitsfall und ein Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend, das sind einige der Forderungen, die der DGB-Bundlesvorstand am Freitag in einem an die Bundesregierung gerichteten 10-Punkte-Programm erhoben hat ...

  • Kein Produkt blieb verschont

    Die Preise klettern fast von Tag zu Tag, und wenn man die Veröffentlichungen des Statistischen Landesamtes Saar zur Hand nimmt, so Stellt man fest, daß sich die Lebenshaltungskosten von 1949 bis September 1957 im Schnitt um 68 Prozent erhöht haben. Inzwischen folgten weitere Verteuerungen bei Textil- und Lederwaren, die Preise für Bier und Zucker wurden am 1 ...

  • Wohin treibt die Sozialdemokratie?

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Münchner Unterbezirkskonferenz klar zum Ausdruck kam. Sie fordern von ihrer Partei eine konsequente Politik gegen die Adenauer- Regierung. Noch erkennen aber viele dieser klassenbewußten Sozialdemokraten nicht die Gefahr, die dem Frieden durch die Fortsetzung der NATO-Politik in Westdeutschland gegenwärtig droht, und daß darum die vordringlichste Aufgabe der Kampf gegen die Atomrüstung und den Militarismus ist ...

  • Der Brandtfleck der SPD

    Berlin (ADN). In Vertretung des Bonner Präsidenten Heuß wird der sozialdemokratische regierende Bürgermeister von Westberlin, Willi Brandt, Ernennungen von Offizieren — darunter voraussichtlich die eines ehemaligen Nazigenerals — unterzeichnen. Brandt, der in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bundesrates für die Zeit der Italienreise des Bonner Präsidenten Heuß dessen Amtsgeschäfte übernimmt, wird damit gleichzeitig auch „Oberster Befehlshaber der Bundeswehr" ...

  • Bremer Unternehmer müssen verhandeln

    Bremen (ADN). 24 Stunden nach den machtvollen Kampfdemonstrationen und Warnstreiks der Metallarbeiter in Nordbaden und Nordwürttemberg haben sich die Metallunternehmer des Unterwesergebietes bereit erklärt, die Tarifverhandlungen mit der IG Metall wiederaufzunehmen. Die bisherigen Verhandlungen waren gescheitert, da sich die Unternehmer geweigert hatten, auf die Forderungen der Gewerkschaft überhaupt einzugehen und die Einleitung eines Schlichtungsverfahrens verlangten ...

  • Bevölkerung soll „maßhalten"

    Nazibankier Abs fordert Steuervergünstigung für Industrielle

    Berlin (ADN). Eine verstärkte Spartätigkeit der westdeutschen Bevölkerung und ein „Maßhalten" im Verbrauch, um genügend Kapital für die Industrie zu Investitionszwecken zu erhalten, forderte der Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Bank AG, der Nazibankier Hermann'J. Abs, am Donnerstag in Westberlin ...

  • Abfuhr für Brandt

    Erklärung des amtierenden Oberbürgermeisters Waldemar Schmidt

    Berlin (ND). Gestern gab der amtierende Oberbürgermeister, Stadtrat Waldeniar Schmidt, eine Erklärung ab, Darin nahm er gegen die öffentliche Äußerung des Westberliner Bürgermeisters Brandt Stellung, der vor einigen Tagen behauptet hatte, daß der Magistrat von Groß-Berlin Maßnahmen vorbereitete, die die Spaltung der Stadt vertieften ...

  • Die Preise laufen davon

    Saarbrücken. Die neuen franzosischen Währungsmaßnahmen, die nach der sogenannten „Operation 20 Prozent" vor wenigen Tagen folgten, verschlechtern die wirtschaftliche Lage der Saarbevölkerung in einem Maße, das einfach unvorstellbar ist. Jetzt fallen beispielsweise die bisher gewährten Exportprämien von 20 Prozent auch weg, so daß die weiterverarbeitende Industrie ihre Importröhstoffe entsprechend teurer einkauft, was wiederum seine Auswirkungen auf die Preise hat ...

Seite 3
  • Soeben Erschienen

    17. November 1957 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 273, Seite 3 B Die Kluft zwischen Denken und Handeln Zwischen diesen richtigen Erkenntnissen und der praktischen Tätigkeit der VdgB im Sinn des V. Deutschen Bauerntages bestand aber lange Zeit eine große Kluft. Im Bezirk Leipzig hatte bis in die letzte Zeit ...

  • Von Otto Schön, Mitglied des Zentralkomitees

    des Genossen Heyer, Kandidat der Kreisleitung, die von der ganzen Angelegenheit gewußt haben und sie nicht zum Gegenstand einer Auseinandersetzung in der Mitgliederversammlung machten. Auf Grund dieser Feststellungen beschloß die Parteiorganisation, die Genossen Hupperts, Heyer, Skirl und Reichhardt ernst zu rügen; Um die Autorität der Partei bei den Werktätigen Soweit die Tatsachen, die zu ernsten Schlußfolgerungen Veranlassung geben ...

  • Die Mitglieder wußten nichts davon

    Ein erneutes Schreibon des Genossen Uvira gab Veranlassung, über die Kreisleitung einzugreifen. Die Grundorganisation des Betriebes nahm in einer Mitgliederversammlung zu den ganzen Vorgängen Stellung. In einer einstimmig angenommenen Resolution wurde erklärt, daß die Mehrzahl der Parteimitglieder die ganze Angelegenheit gar nicht kannte ...

  • Politische Verantwortung der BHG

    Es liegt doch auf der Hand, daß eine Anzahl mit der Ideologie der Raiffeisen-Genossenschaften ausstaffierte Feinde am Werke sind, die alle Hebel in Bewegung setzen, die sozialistische Entwicklung auf dem Dorfe zu hemmen. Diese Leute müssen entlarvt und isoliert werden. Selbst viele fortschrittliche Kräfte in den BHG betrachten ihre Tätigkeit oft nicht als politischen Auftrag, sondern als eine Art kaufmännische Angelegenheit ...

  • Worauf wartet Mühlhausen?

    Antwort auf einen Leserbrief zum Ausbau von Wohnungen

    Unser Leser Architekt Hugo Mackrodt aus Schlotheim, Kreis Mühlhausen, schreibt: „Frau Erna Schlothauer, Schlotheim, hat Anfang dieses Jahres einen Bauantrag zur Aufstockung des Wohnhauses eingereicht. Sie ist oft wegen der Bauerlaubnis zur Abteilung Aufbau beim Rat des Kreises gefahren, wo ihr wiederholt erklärt wurde, daß die Genehmigung wegen ...

  • Erste Bedingung: Klarheit im Vorstand

    Der Kreisvorstand Schmölln der VdgB beschloß u. a., die Kreisyorstandssitzungen künftig in einen Ort zu verlegen, in dem die VdgB- Ortsorganisation besonderer Hilfe bedarf. Dieser Kreisvorstand konnte auch wertvolle Erfahrungen bei der Koordinierung aller Kräfte auf die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft sammeln ...

  • Meisterbauern sollten Vorbild sein

    Wir hatten Gelegenheit, mit dem 1. Vorsitzenden der Revisionskommission des Bezirksvorstandes der VdgB, Volkskammerabgeordneten und Meisterbauern Franz aus Langenleuba-Niederhain, zu sprechen. Seit Monaten sagen die Bauern im Ort: „Wenn ein so hervorragender Bauer wie Franz nicht in die LPG eintritt, dann wird er wohl seine Gründe haben ...

  • Architektur ist nicht nur Kunst

    Prof. Wlassow sprach über sowjetische Architektur und Städtebaukunst

    Der Vizepräsident der Akademie für Bauwesen und Architektur der UdSSR, Prof. A. Wlassow (Moskau), hielt vor dem Präsidium und den Mitarbeitern der Deutschen Bauakademie einen Festvdrtrag. Professor Wlassow gab eine Darstellung der Entwicklung des sowjetischen Bauwesens, beginnend mit der städtebaulichen Situation im vorrevolutionären Rußland bis zum gegenwärtigen Stande ...

  • „Wir nutzen alle Chancen'4

    Wie VEB Bodenbearbeitungsgeräte für mehr Wohnungen sorgt

    Das 33. Plenum beschäftigte sich ausführlich mit dem Wohnungsbau. Auch beim VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig besteht seit 1954 eine Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft. Der erste Spatenstich erfolgte im September 1954 auf der Baustelle Schloßweg. Bis zum 1. Juli 1957 waren 36 Wohnungen fertig. Weitere 28 Wohnungen werden im Sommer 1958 bezugsfertig sein ...

  • Die Kluft zwischen Denken und Handeln

    Zwischen diesen richtigen Erkenntnissen und der praktischen Tätigkeit der VdgB im Sinn des V. Deutschen Bauerntages bestand aber lange Zeit eine große Kluft. Im Bezirk Leipzig hatte bis in die letzte Zeit eine Reihe Funktionäre der VdgB die Wahrung des Prinzips der Freiwilligkeit zum genossenschaftlichen Wirtschaften so ausgelegt, als ob die VdgB bei der Gewinnung der werktätigen Einzelbauern für die LPG keine Aufgaben zu erfüllen habe ...

  • Eine Kritik und ihre Folgen

    Zu Beginn, des Jahres 1956 wurden in der Bauindustrie durch eine Verordnung der Regierung Festpreise eingeführt. Der Genosse Uvira, der im örtlichen Baubetrieb in Wittenberg als Buchhalter arbeitete, schrieb am 22. November 1956 an das Zentralkomitee und machte an Hand eines Zahlenmaterials darauf aufmerksam, ...

  • Aus dem Betrieb gegrault

    Der Brief des Genossen uvira wurde der zuständigen Hauptabteilung im Ministerium zur weiteren Veranlassung „übergeben". Die Hauptabteilung „beauftragte" die Abteilung Aufbau beim Rat des Kreises Wittenberg, eine Überprüfung des Betriebes und auf Grund der Hinweise des Genossen Uvira entsprechende Plankorrekturen vorzunehmen ...

  • Kandidaten unserer Partei Manfred Seitmann

    (links) arbeitet als Dreher im VEB Erste Maschinenfabrik Karl-Marx-Stadt und will sich zum TAN- Sachbearbeiter qualifizieren. Er ist durch den politischen Unterricht in der Nationalen Volksarmee, der er zwei Jahre lang angehörte, zu dem Entschluß gekommen, die Reihen der SED zu stärken., Dieter Fuchs, Vertikalbohrer im gleichen Betrieb, ist seit dem 15 ...

  • Licht und Schatten in der VdgB I

    Bezirksverband Leipzig wendet sich stärker der ideologischen Arbeit zu / Von Heinz Fellenberg

    der VdgB haben bereits verschiedene Male in den LPG Breitenfeld, Freiroda, Dölzig und Großböhla auf diese Weise geholfen.

Seite 4
  • Das Neue in der Landschule

    Kritische Bemerkungen zur Arbeit des DPZI / Von Herbert Steininger, Stellvertreter des Vorsitzenden beim Rat des Bezirkes Frankfurt (Oder)

    In Berlin gibt es das DPZI, das Deutsche Pädagogische Zentralinstitut. Das DPZI ist eine bedeutende Stätte des pädagogischen Forschens, des pädagogischen Vorwärtsschreitens. Die Lehrer in der DDR erwarten viel von diesem Institut. In der letzten Zeit wurden jedoch die Lehrer unserer Landschulen von der Arbeit dieses Institutes enttäuscht ...

  • Warschau

    Wohl sechszehn Stockwerke hoch flogen wir mit dem Blitzlift, da befanden wir uns auf der Aussichtsplattform des Warschauer Kulturpalastes. Wir machten einen Rundgang an der Balustrade entlang, unser Begleiter nannte die Namen von Bezirken, Straßen und Plätzen, die unter uns lagen. Menschen, Straßenbahnen, Autos und Busse nahmen sich aus, als sähe man sie aus einem Flugzeug ...

  • Photonenraketen und künstliche Sonnen Sowjetische Gelehrte über die Wissenschaft in den kommenden 40 Jahren

    Der experimentelle Start einer Photonenrakete kann schon in den nächsten Jahren vorbereitet werden. Dies teilt Professor Georgi Babat in der letzten Nummer der Zeitschrift „Wissen ist Macht" mit, in der sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure über die Entwicklung der Wissenschaft in den kommenden 40 Jahren berichten ...

  • üfrsula f/e

    Mit zwei Goldmedaillen kam Ursula Heinrich vom internationalen Tänzerwettbewerb aus Moskau zurück. Alle freuten sich mit dem zarten, beseelten „Schneewittchen" aus dem gleichnamigen Ballett, das das Metropol-Theater voriges Jahr unter ihrer Gastbeteiligung uraufführte. Mehr als die Auszeichnung bedeutete ...

  • Ministerium begrüßt Initiative der Lehrer

    Berlin (ND). Zur Veröffentlichung von zwei Diskussionsbeiträgen vor dem Bezirksparteiaktiv in Frankfurt (Oder) („ND" vom 12. November, Seite 4) teilt die Pressestelle des Ministeriums für Volksbildung mit: Einige Formulierungen in den Beiträgen der Genossen Steininger und Ruhrberg konnten den Eindruck erwecken, als lehnte das Ministerium für Volksbildung die Initiative von Lehrern und Schulfunktionären im Bezirk Frankfurt (Oder) ab, neue Wege in der sozialistischen Erziehung zu beschreiten ...

  • Diebeszüge in Italien

    Reichstagsbrandstifter Göring war bekanntlich ein Sammler von Kunstschätzen. In praktischer Anwendung der nazistischen Forderung auf eine Neuordnung Europas stahl er in allen von den Faschisten besetzten Ländern an Kunstwerken zusammen, was sich nur erraffen ließ. Aus Italien verschleppten er, sein Führer, ...

  • Aussprache über sozialistische Kulturpolitik

    Leipzig (ADN). Vor namhaften Leipziger Kulturschaffenden erläuterte der Abteilungsleiter im ZK der SED Siegfried Wagner die Bedeutung der Kulturkonferenz der Partei. „Es geht darum, mit den Mitteln der Kunst und der Literatur den Weg des Sozialismus bereiten zu helfen", sagte er. Vor allen Kulturschaffenden der DDR stehe jetzt die Aufgabe, den Klärungsprozeß weiterzuführen ...

  • Chemiker der DDR gegen Atomwaffen

    Berlin (ND). Ihre Jahreshaupt- Versammlung führte kürzlich die Chemische Gesellschaft in der DDR in Leipzig durch. Auf der Tagung berichtete unter anderem Prof. Dr. W. T r e i b s, Direktor des Instituts für organische Chemie der Karl- Marx-Universität Leipzig, von seinen Untersuchungen über die Azulene, einer chemisch sehr interessanten Stoffklasse, die u ...

  • „Kreuz und quer durch China"

    Georg Krausz:

    Der Verlag Volk und Welt legte soeben den Reisebericht des Genossen Georg Krausz: „Kreuz und quer durch China" vor. Damit wird einem vielfach von Lesern unserer Zeitung geäußerten Wunsch entsprochen, die außerordentlich instruktiven und eindrucksvollen Schilderungen des Autors, die teils in loser Folge, teils zusammenhängend im „Neuen Deutschland" erschienen, in Buchform herauszugeben ...

  • StippVisite in Polen I Von Georg Krausz

    Die Reise in der Volksrepublik Pojen dauerte nur eine Woche. Eine viel zu kurze Zeit, um sich aus eigener Anschauung ein fundiertes Bild von Land und Leuten zu machen. Es war, was man eine Stippvisite bei guten Freunden nennt. Der folgende Bericht erhebt daher keinen Anspruch darauf, das volksdemokratische ...

Seite 5
  • Möglichkeiten einer Volksbewegung

    Ale die 18 Atomwissenschaftler den Appell an die Welt und an die Bundesregierung richteten, keine Atomwaffen in Deutschland zu stationieren, keine Atomwaffen in Deutschland herzustellen, da waren wir nicht in der Lage, eine Volksbewegung zu entfachen, die uns bei der Wahl eine entscheidende Hilfe hätte sein können ...

  • Alle Macht in "die Arbeiterhände

    - Dann wäre es mit der Adenauer- Ära vorbei, ein für allemal. Dann wäre es auch mit der Herrschaft der kapitalistischen Klasse vorbei, und ich glaube doch, es ist höchste Zeit, daß ihr Untergang besiegelt wird. Sie verpestet doch die Luft, in der wir in Westdeutschland leben, sie versucht doch mit allen Mitteln, unser Volk erneut ins Unglück zu stürzen ...

  • Was kann man tun?

    Man muß in der Partei, vor allem in den Einheiten der Partei,^ über diese von mir aufgeworfenen Probleme diskutieren, wenn es sein muß, mit der notwendigen Schärfe, aber natürlich stets sachlich. Es geht um die Frage: Quo vadis (Wohin gehst du), Sozialdemokratische Partei? 0 Ich bin der Auffassung, so wie das in vielen Distrikten, Unterbezirken und Bezirken ist, daß wir die Versammlungen beleben und die Dinge beim Namen nennen ...

  • Der Sozialismus triumphiert

    Genosse Friedrich Ebert: Verehrte Genossen: Ich möchte zunächst im Namen der hier anwesenden Vertreter des Zentralkomitees äst Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands dafür danken, daß ihr uns zu dieser Konferenz eingeladen habt und uns als Gäste die Möglichkeit gebt, einige Bemerkungen in der Diskussion zu machen ...

  • Für die Schaffung der Aktionseinheit

    Ich habe es begrüßt, daß an der heutigen Konferenz, die eine sozialdemokratische Konferenz ist, auch Vertreter der Kommunistischen Partei, die ja lebt — das spüren wir alle — und vor allem auch Vertreter der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands teilnehmen und mit uns gemeinsam beraten. Ich bin der Auffassung, daß es höchste Zeit ist, daß die Aktionseinheit der Arbeiterklasse Wirklichkeit wird ...

  • Auf das Banner der SPD gehört das Wort Kampf

    Genosse Kurt (Schleswig-Holstein): Genossinnen und Genossen! Wir sind hier heute zusammengekommen, Sozialdemokraten aus dem Bundesgebiet sowie einige Funktionäre der KPD und der SED. Was wollen wir hier? Wenn wir heute hier sind, dann suchen wir eine Übereinstimmung, eine Verständigung, um einen Ausweg zu finden aus der Situation, die sich bei uns in Westdeutschland gefährlich zuspitzt ...

  • Was brachten die Wahlen?

    Referent Genosse Paul (Nordrhein-Westfalen): Liebe Genossinnen und Genossen! Die Situation, die nach den Bundestagswahlen in der Bundesrepublik entstanden ist, hat uns veranlaßt, die heutige Konferenz durchzuführen. Wir westdeutschen Sozialdemokraten sind aus allen Teilen der Bundesrepublik in die DDR ...

  • Die Aufgaben der Linken

    Das Wahlergebnis zwingt zu = einer klaren- Entscheidung in den | Fragen unserer Stellung zu den i Monopolen, zum Bonner Staat, zum § „freien Westen" mit NATO- und | Europaprojekten, zu den Kirchen- § fürsten und zu den Ländern des i Ostens, insbesondere zur DDR. I i Die Fragen drängen zu klarer I 1 Entscheidung, wenn wir nicht in § die Rolle einer staatlich geduldeten Opposition gedrängt werden wollen ...

  • Für eine konsequente Arbeiterpolitik Auszüge des Protokolls einer Konferenz sozialdemokratischer Funktionäre und Mitglieder

    Genosse Hans (Mittelfranken): Im Namen des Arbeitskreises sozialdemokratischer Funktionäre und Mitglieder eröffne ich diese sozialdemokratische Konferenz und begrüße euch alle auf das herzlichste. Mein Gruß und Dank gilt besonders euch, Genossinnen und Genossen unserer Partei, die ihr unserer Einladung gefolgt seid ...

  • Wider die Außenpolitik der Stärke

    Genosse Hermann (Bayern): Gestattet mir, Genossinnen und Genossen, daß ich in wenigen Worten etwas auf die derzeitige Außenpolitik der Bundesrepublik eingehe. Die Bundesrepublik, an der Spitze der Herr Adenauer, betreibt wieder die Politik der Stärke in einer ganz verschärften Form. Wir haben das vor kurzem gesehen durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien ...

  • Die Links braucht eine Führung

    Wenn wir die bürgerliche Presse und — leider — auch die Mehrzahl unserer sozialdemokratischen Parteizeitungen lesen, dann müssen wir feststellen, daß die Rechte jegliche publizistische Unterstützung auch von selten des bürgerlichen Lagers erhält. Wir müssen auch feststellen, daß die Rechte einen einheitlichen Standpunkt und eine einheitliche Führung besitzt, daß sich also ein rechter Flügel innerhalb der Partei bereits herauskristallisiert hat ...

  • Ansatzpunkte der Verständigung

    Genosse Peter (Hessen): Genossinnen und Genossen! Gibt es Ansatzpunkte für gesamtdeutsche Gespräche zwischen unserer Partei und der Sozialistischen Einheitspartei? Gibt es Ansatzpunkte, die Verhandlungen und auch eine Verständigung zwischen diesen beiden Arbeiterparteien ermöglichen? Ich meine ja. Ich denke da zunächst einmal an die Stationierung und Lagerung von Atomwaffen in de: Bundesrepublik ...

  • Gegen den Zweifrontenkrieg

    Genosse Fritz (Niederrhein): Genossinnen und Genossen! Wenn man einen Zweifrontenkrieg führt, wenn man den Sozialismus über Bord wirft, dann kann man nicht mehr entscheidend gewinnen, dann kann man sich nur noch zurückziehen, was heute tatsächlich auch der Fall ist. Wir haben doch erlebt, daß auf Anweisung der SPD der Bundesvorstand des DGB vor der Wahl jegliche Lohnforderungen zurückgestellt hat Hier war die Rede von erlaubten und unerlaubten Mitteln des Kampfes ...

  • der DDR verhandeln

    Ich sehe einen weiteren entscheidenden Fehler in der Hetze gegen die Deutsche Demokratische Republik ... Genossinnen und Genossen! Wenn man mit der DDR nicht verhandeln will, dann wird eine Wiedervereinigung in sehr weiter Ferne stehen, insbesondere, wenn man noch dazu jede Kontaktaufnahme mit den Arbeiterorganisationen in der Deutschen Demokratischen Republik ablehnt und zu verhindern sucht ...

  • Verstärkter Delegationsaustausch

    Ich denke, daß wir, die wir hier sind, uns nach unserer Rückkehr bemühen sollten, Delegationen zu organisieren, die sich mit den Verhältnissen hier in der Deutschen Demokratischen Republik vertraut machen..." Ein wichtiger Punkt dieser Beratungen und Besprechungen wäre die Frage, wie das wiedervereinigte Deutschland aussehen soll ...

  • Prinzipielle Auseinandersetzungen führen

    Genossen! Wir haben 35 Jahre nach dem November 1918 in unserer Partei eine große Untersuchung angestellt, warum der November 1918 zu dem Ergebnis geführt hat, das wir alle kennen. Ich komme deshalb auf diese Frage zurück, weil gestern ein Genosse nach den Ausführungen des Genossen, Paul über Carlo Schmid die Bemerkung machte, man dürfe nicht persönlich werden ...

  • Die Grundfragen stellen!

    Wir Arbeiterfunktionäre dagegen stellen ganz entschieden fest, daß durch die Politik der Klassenharmonie und der Zusammenarbeit mit dem Besitzbürgertum die Arbeiterinteressen unter die Interessen der Monopolherren und Militaristen gestellt werden

Seite 6
  • Die Unterdrückung nimmt zu

    In dieser Situation kommt es für die Monopole darauf an, die Gegenwehr der Arbeiter zu verhindern, die Gewerkschaften einzuschüchtern und unter Druck zu setzen, und sie vom Kampf, von der Gegenwehr, abzuhalten. Den Zusammenhang zwischen der beschleunigten Aufrüstung einerseits und den steigenden Preisen, dem Abbau der Sozialleistungen, dem Angriff auf die demokratischen Rechte andererseits, diesen Zusammenhang möchte man verschleiern, um offene Klassenauseinandersetzungen zu verhindern ...

  • Darf man um seine Mörder buhlen?

    Genosse Werner (Bayern): Genossinnen und Genossen! Die Parole von Carlo Schmid, wir sollten die Partei weiter nach rechts öffnen, ist ja nicht neu, Sie wurde ja schon nach den vorigen Bundestagswahlen ausgegeben. Es ist erschreckend, wohin diese Parole bereits geführt hat. Als einige Monate vor den Bundestagswahlen der Plan der SS bekanntgeworden war, ein Treffen in Karlburg am Main durchzuführen, reagierten unsere Gewerkschaftskollegen und Genossen sehr schnell und richtig und kämpferisch ...

  • Es gibt keinen dritten Weg

    Eine solche Auseinandersetzung ist z. B. in der Frage des dritten Weges notwendig. Wenn uns das Wahlresultat vom 15. September eines gelehrt hat, dann dies, daß es einen dritten Weg nicht gibt. Auf dem 33. Plenum des Zentralkomitees unserer Partei hat Genosse Otto Grotewohl zu dieser Frage noch einmal Stellung genommen ...

  • Kleinarbeit — wichtige Voraussetzung

    Genosse Walter (Schleswig-Holstein): Genossinnen und Genossen! Bei uns wird der Kapitalismus oder die kapitalistische Gesellschaftsform von allen Parteien mehr oder weniger anerkannt. Die SPD ist nicht davon ausgenommen. Denn das zeigen uns ihre Handlungen. Die Hetze gegen die DDR, die bei uns betrieben wird, wird ja nicht nur von den kapitalistischen Kreisen betrieben, sondern auch von unserer eigenen Partei ...

  • {Fortsetzung von Seite 5)

    Sache, einmal deswegen nicht, weil ich an der Politik, die damals zur Diskussion stand, aktiv beteiligt war* und zum anderen — das möchte ich hier auch sagen —, weil diese Zeit in der deutschen Politik mit dem Namen meines Vaters sehr stark verbunden war. Aber, Genossen, wir kommen nicht zur geschichtlichen ...

  • Keine neue Partei!

    Ich möchte kurz die Frage behandeln, wie unsere Meinung zu einer neuen Partei ist. Von uns aus gesehen, steht die Schaffung einer neuen Partei nicht auf der Tagesordnung, sondern die Aktionsgemeinschaft der gesamten Arbeiterklasse, ihrer Parteien und Organisationen (starker Beifall), die Aktionsgemeinschaft zur Sicherung und Wahrung der Lebensinteressen der Klasse ...

  • Es gibt keine Neutralität

    Genosse Herbert Warnke: Im Referat und auch in der Diskussion sind wiederholt Fragen der Gewerkschaftspolitik in Westdeutschland aufgeworfen worden. In diesem Wahlkampf erklärte sich der DGB neutral. Das heißt, er äußerte sich so gut wie überhaupt nicht Was geschah nachher? Da kam das Hamburger Urteil, ...

  • Der Klassenkampf ist unleugbar

    Wie kann man in dieser Situation überhaupt den Klassenkampf leugnen? Er ist doch da, ist für jeden Arbeiter spürbar. Dieses ganze Gerede von dem NichtVorhandensein des Klassenkampfes hat also nur den einzigen Zweck, die Klassenlinie, den Klassenkampf der Bourgeoisie rücksichtslos durchführen zu können, ohne daß dann der Klassenkampf der Arbeiter eine Antwort darauf gibt ...

  • Klassenschlachten reifen heran

    Genosse Martin, ZK der KPD: Genossinnen und Genossen! Das Ergebnis der Bundestagswahlen zwingt zu einer ernsten Aussprache innerhalb der Arbeiterklasse. Diese Wahlen haben bewiesen, daß die Arbeiterklasse nicht die Lage zu ihren Gunsten verändern kann, wenn sie sich nur auf den parlamentarischen Kampf orientiert ...

  • Für eine neue Volksbewegung

    Genosse Alfred (Hessen): Genossinnen und Genossen! Wenn wir uns vor Augen führen, welche Entwicklung die Bundesrepublik in den letzten Jahren genommen hat, dann müssen wir erkennen, daß sich die Arbeiterschaft in einer gefährlichen Lage befindet Viele Reden Adenauers und des Verteidigungsministers Strauß sind ein eindeutiger Beweis dafür ...

  • Strittige Fragen kameradschaftlich klären

    Vielleicht ist euch 'auch bekannt, daß an der einen oder anderen Stelle das Argument verbreitet wurde, in der Opposition könne die SPD besser arDeiten, als wenn sie die Regierung verantwortlich übernehmen müsse. Diese Argumente zeigen doch eine furchtbare Angst vor der Macht, eine furchtbare Angst davor, ...

  • Es geht um die Macht

    den letzten vier Jahren erlebt, daß man das ; Grundgesetz schon ausgehöhlt hat, und was werden wir in den vier Jahren, die vor uns liegen, noch erleben? Man wird durch Regierungsverordnungen gegen die Arbeiterbewegung vorgehen und vor Willkürakten nicht zurückscheuen, und dann steht ein Genosse Deist auf und jetzt Wönner in Bayern und lehnt den Sozialismus ab ...

  • Die Bedeutung der Lohnkämpfe

    Genosse Hugo (Mittelrhein): Genossinnen und Genossen! Ich glaube, wenn ich hier über die Lohnbewegungen in Nordrhein- Westfalen spreche und im Bundesgebiet überhaupt, daß ich dann nicht von der Tagesordnung abgehe. Nach der Bundestagswahl mußte der politisch aufgeklärte Wähler plötzlich feststellen, ...

  • Das Ziel bleibt der Sozialismus

    Genossen! Bei uns sind die Schlüsselindustrien und 86 Prozent der ganzen Industrieproduktion in den Händen des Volkes, die volkseigenen Betriebe sind die ökonomische Grundlage für die politische Macht der Arbeiterklasse in der Deutschen Demokratischen Republik. Man muß der Arbeiterklasse sagen — darum kommt man nicht herum —, daß das Ziel der Arbeiterklasse der Sozialismus ist ...

  • Wie soll das einheitliche Deutschland aussehen?

    Wenn immer wieder — das ist an sich richtig — darüber diskutiert wird, wie das neue Deutschland aussehen soll, so glaube ich, daß diabei eine wichtige Frage oft untergeht Es wird ungefähr in der Richtung diskutiert, als wenn über den Inhalt des neuen Deutschlands erst nach der Wiedervereinigung entschieden wird ...

  • Revolutionäre Theorie notwendig

    Genosse Hein (Hamburg): Ich bin haben soll. Vielleicht die Großder Ansicht, daß die Wahl- Industrie aus der Verwandtschaft Propaganda unserer Partei nur den des Herrn Adenauer? Wird die für Mittelstand angesprochen hat. Das friedliche Zwecke Atomenergie er- Wahlprogramm der Partei ließ zeugen? Was heißt Sicherheit und wichtige Probleme unklar, wie z ...

Seite 7
  • Frieden und Aktionseinheit sind untrennbar

    Den Frieden wollen, heißt die Aktionseinheit der Arbeiterklasse schmieden. Ohne das geht es nicht Ist die Aktionseinheit der Arbeiterklasse nicht da, dann müssen wir mit furchtbaren Überraschungen rechnen trotz der Stärke des Friedenslagers. Ich bin nicht der Auffassung, daß man unbedingt daran glauben soll, daß die Militaristen es nicht wagen ...

  • Hussein ruft um Hilfe

    Einen Tag später transferierte König Hussein bereits Millionen von Dollar nach der Schweiz, der Türkei und dem Irak. Gleichzeitig sandte er einen Hilferuf nach Washington, zu seiner Unterstützung die 6. USA-Flotte zu entsenden. Am 14. November wurde bekannt, daß in zahlreichen jordanischen Städten Massendemonstrationen stattfanden, in deren Verlauf von den Hussein-Schergen zehn Palästinaflüchtlinge ermordet wurden ...

  • I

    | Unterpfand für neue Siege | 40-Jahr-Feier in Moskau — ein weiterer Schritt zur Festigung des sozialistischen Lagers |

    Üiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiinmi.......i Von unserem Korrespondenten Heinz S t e r n iiiiimi.......imimiiiiiimiiiiiimiiiiimiiiniiiif Ifs war am vergangenen Mittwoch* ■*-' Wir saßen im Moskauer Sportpalast beim Eishockeyspiel UdSSR gegen Schweden. Zu Beginn des Spiels nahmen drei Männer in der Ehrenloge Platz ...

  • Auszüge des Protokolls einer Konferenz sozialdemokratischer Funktionäre und Mitglieder

    (Fortsetzung von Seite 6)

    land nachher aussehen wird, ganz von selbst durch die Stärke der einigen Arbeiterklasse ergibt. In diesem Sinne sollten wir alle arbeiten. In diesem Sinne sind SED und FDGB zur Zusammenarbeit und zur Verständigung bereit. Wir sind für einen verstärkten Austausch von Arbeiter- und Gewerkschaftsdelegationen ...

  • Der 24. Premier stellt die Vertrauensfrage

    Mendes-France: Wirkliche Kosten des Algerienkrieges werden verheimlicht

    Paris (ADN/ND). Der Chef des 24. französischen Nachkriegskabinetts, Ministerpräsident Gaillard, war am Sonnabend im Zusammenhang mit seinem Steuerprogramm zum erstenmal gezwungen, die Vertrauensfrage zu stellen. Dem waren langwierige Parlamentsdebatten und Ausschußberatungen vorangegangen. Das jetzt zur Abstimmung gelangende Finanz- und Steuerprogramm wird von Regierungskreisen als Kompromiß bezeichnet ...

  • Fruchtlose Koreadebatte

    New York. Die auf Betreiben der USA anberaumte Koreadebatte des Politischen Ausschusses der UNO- Vollversammlung ist am Freitag fortgesetzt worden. Die Delegierten Belgiens, Australiens,Thailands und der Philippinen ließen in ihren Ausführungen keinen Zweifel daran, daß die Länder, die gemeinsam mit den USA Nordkorea' überfallen hatten, nach wie vor bemüht sind, für die Wiedervereinigung Koreas ihre Bedingungen zu diktieren ...

  • Worauf kommt es jetzt an?

    # Wir müssen alle Kräfte einsetzen, um einen Atomkrieg zu verhindern. Dazu können wir beitragen, wenn wir eine mächtige Bewegung für ein Verbot der Lagerung von Atomwaffen auf deutschem Boden und gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen organisieren; # In Kundgebungen, öffentlichen Versammlungen, Demonstrationen, Unterschriftensammlungen und anderen Formen müssen wir die Mehrheit der westdeutschen Bevölkerung aufrufen, ihren Friedenswillen kundzutun ...

  • Neue Vorschläge in New York

    Indien, Schweden und Jugoslawien: 14 weitere Staaten für die Kommission /Sobolew gegen Westplan

    New York (ADN/ND). Die Delegationen Indiens, Schwedens und Jugoslawiens haben am Freitag in der Abrüstungsdebatte der UNO- Vollversammlung vorgeschlagen, die UNO - Abrüstungskommission um insgesamt 14 Länder zu erweitern. Diesem Dreier-Vorschlag entsprechend sollen auch Ägypten, Mexiko, Norwegen und Polen in die Abrüstungskommission einbezogen ...

  • Treue zum Marxismus

    Schlußwort Genosse Paul (Nordrhein-Westfalen): In der Diskussion klang die Frage durch: Gibt es überhaupt Ansatzpunkte für eine Aktionseinheit der SPD, der KPD und der SED? Wir haben hier herausgestellt, daß es zwei Teilstaaten in Deutschland gibt. Das ist eine Realität. Aber letzten Endes bleibt es auch eine Realität, daß beide Teilstaaten eine gemeinsame Arbeiterklasse besitzen ...

  • Erstes Gasturbinenkraftwerk der Welt

    Moskau (ADN). Das erste Gasturbinenkraftwerk, das durch unterirdische Kohlenstoff Vergasung beheizt wird, ist in der Nähe von Moskau errichtet worden. Das Kraftwerk selbst nimmt nur wenig Raum ein; seine Brennstoffbasis jedoch ist sehr ausgedehnt. Sie liegt in einer Tiefe von vierzig Metern, wo Kohlenflöze verbrennen ...

  • Gewerkschaften müssen aktiv werden

    Ein Wort zur Rolle der Gewerkschaften. Sie ist zur Zeit eine sehr unglückliche. Im Jahre 1949 wurde im Grundsatzprogramm des DGB in München die Überführung der Grundstoffindustrie in Gemeineigentum gefordert. Vor vielleicht zwei Jahren gab einer unserer Funktionäre, der in Spitzenstellung steht, die Losung heraus: „Wehret den Anfängen!" ...

  • Partisanen kämpfen für Jordanien

    TV7 Shrend am Donnerstag, dem Ge- ** burtstag des Verräterkönigs Hussein, in ganz Jordanien neue Streiks und Demonstrationen gegen das volksfeindliche Monarchenregime stattfanden, wird bekannt, daß weitere Gruppen jordanischer Patrioten von den Bergen und Wäldern des Landes aus mit dem bewaffneten Kampf für die Befreiung ihres Landes begonnen haben ...

  • Hunderte Aggressoren zahlten mit dem Leben

    Omanische Freiheitskämpfer schlagen Angriffe auf den Dschebel El Akhdar zurück

    Kairo (ADN). Bei Gefechten zwischen den Truppen des Imams von Oman und britischen Einheiten sind nach einer Mitteilung des Kairoer Vertreters des Imams allein in den letzten sieben Tagen mehrere hundert britische Soldaten gefallen. Siebzehn Briten wurden gefangengenommen. Im Gebiet des Dschebel El Akhdar dauern die Kämpfe mit unverminderter Heftigkeit an ...

  • Wieder Negerschüler mißhandelt

    Iattle Rock (ADN). Die von Präsident Eisenhower nach den schweren Zwischenfällen an der Oberschule von Litüe Rock eingesetzten Fallschirmtruppen sind am Freitag aus der Umgebung der Schule zurückgezogen worden. Dieser Schritt erfolgte, obgleich noch am Donnerstag wiederum ein Negerschüler von weißen Rassenterroristen überfallen und schwer mißhandelt worden war ...

  • USA planen Mittelmeerblock

    Kairo (ADN). Während der Besuche des libanesischen Staatspräsidenten Chamoun in Griechenland und Spanien seien neue Pläne zur Bildung eines Wirtschaftsblocks einiger Mittelmeerstaaten unter Führung der USA erörtert worden berichtet der Beiruter Korrespondent der ägyptischen Zeitung „AI Massa". Die amerikanischen ...

  • Tausende Chinesen aufs Land

    Peking (ADN-Korr.). Zu Tausenden übersiedeln seit einigen Wochen Funktionäre und Verwaltungsangestellte der chinesischen Städte aufs Land. Seit Anfang Oktober haben in Peking, Tientsin und anderen Städten der Volksrepublik über 600 000 Personen ihre Büroräume verlassen und sind in die Dörfer gereist, um von nun an für längere Zeit mit den Bauern zusammen zu leben und zu arbeiten ...

  • 43 Tote bei Flugzeugunglück

    London (ADN). Mit 50 Passagieren und 8 Besatzungsmitgliedern an Bord ist am Freitagabend bei Newport auf der britischen Kanalinsel Wight ein viermotoriges Flugboot der britischen Luftverkehrsgesellschaft „Aquila" in einen Wald gestürzt und in Flammen aufgegangen. Nach letzten Berichten sind bei der Katastrophe 43 Personen ums Leben gekommen ...

  • Zugunglück in Frankreich

    Paris (ADN). Ein schweres Zugunglück, bei dem nach ersten Berichten 25 Personen den Tod fanden und 12 Fahrgäste verletzt wurden, ereignete sich am Sonnabendmittag in der Nähe der westfranzösischen Stadt Chantonnay. Ein Güterzug war auf einen von der Bahnstation Roche-sur-Yon kommenden vollbesetzten Diesel-Personenzug ...

  • Papierindustrie liegt lahm

    Ottawa (ADN). Die gesamte Papierindustrie der kanadischen Provinz Britisch-Columbia, die zehn Prozent des Zeitungspapiers der Welt produziert, ist zum Erliegen gekommen. Rund 6000 Arbeiter der Papierfabriken traten in den Streik, um höhere Löhne durchzusetzen.

  • Beobachtungsstationen

    Budapest (ADN-Korr). Zwei Sputnikbeotfachtungsstatione^vondenen eine auf dem Budapester Freiheitsberg und die andere In Szombathely ap der Österreich-ungarischen Grenze aufgestellt wird, hat die Ungarische Volksrepublik aus der Sowjetunion erhalten.

  • Eisenbahnerstreik in Uruguay

    Montevideo (ADN). Die Eisenbahner ganz Uruguays traten am Sonnabend für unbestimmte Zeit in den Lohnstreik. Durch den Streik wird das gesamte Transportwesen des Landes stillgelegt.

Seite 8
  • Ein erfüllbarer Winschzettel

    Berliner Handel kurbelt Bedarfsgüterproduktion an / Sortimentslücken könnten geschlossen werden

    Wer einmal, sagen wir, eine gewöhnliche Kohlentrage aus schwarzlackiertem Blech kaufen wollte, hat wahrscheinlich erst die Türklinken einer ganzen Reihe von Wirtschaftswarengeschäften drücken müssen, bis er das Gewünschte — vielleicht — bekam. In denselben Läden hätte er wahrscheinlich emaillierte Eimer, Schüsseln und allen möglichen Hausrat gleich dutzendweise bekommen können ...

  • Wismut erneut vor der Meisterschaft

    Vorwärts rannte vergeblich gegen die rotweiße Abwehrmauer an und unterlag 0 :1

    20 000 Fußballanhanger waren am Sonnabend in den Berliner Jahn- Sportpark gekommen, um die Spitzenbegegnung der Oberliga ASK Vorwärts-SC Wismut Karl- Marx-Stadt mitzuerleben. Sie sahen ein schnelles und zeitweise dramatisches Spiel, das der Meister verdient mit 1 : 0 gewann. Der SC Wismut benötigt nun aus den restlichen drei Begegnungen nur noch einen Punkt, um sich erneut den Meistertitel zu holen ...

  • Das Beispiel der „Hauptamtlichen"

    Bekanntlich läuft seit dem 1. April 1957 in der demokratischen Sport-t bewegung ein Wettbewerb, bei dem die 15 Bezirke unserer Republik mit-* einander wetteifern. Es geht dabei um die Anzahl der Sportabzeichenträger, die Mitgliederwerbung und die geleisteten Aufbaustunden. Wie man also sieht, wird das Sportabzeichen unserer Republik hoch eingeschätzt ...

  • SC Lok erkämpfte 3:3 gegen Schalke 04

    Schon 0 :2 zurück / Fröhlich sicherte Remis

    Die Fußballelf des SC Lok Leipzig trotzte am Freitagabend in einem Flutlichtspiel vor 15 000 Zuschauern in der Schalker Glückauf-Kampfbahn Altmeister Schalke 04, der augenblicklich in der 1. Liga West hinter Alemannia Aachen mit zwei Punkten Rückstand den zweiten Platz einnimmt, ein beachtliches 3:3 (2:1)- Unentschieden ab ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    18. November Treptow: 17 Uhr, Seminar KPdiSTJ im Hause der Kreisleitung, Zimmer 44. • Mitte: 17.30 Uhr, KAS „Geschichte der deutschen Arbeiterbeweffung" in der ABF, Geschwißter-Scholl-Straße. 17 Uhr, KAS „Dialektischer und historischer Materialismus", Seminarlehreranleitung im Großen Saal der Kreisleitung ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Im Haus der Tschechoslowakischen Kultur am Bahnhof Friedrichstraße liegt eine Kondolenzliste aus, in dde sich die Bürger anläßlach des Todes des tschechoslowakischen Staatspräsidenten Antonin Zapotocky eintragen können. Den ersten Preis in der Aufbautombola der FDJ, ein Fahrrad, gewann der Student Eduard Peuker ...

  • 2 Weißwasser-Nimderlag9it

    Nach der 3 :7-Niederlage in Bozen beteiligte sich der in Italien weilende Eishockey - DDR - Meister Dynamo Wedßwasser in Mailand an den Spielen um den La-Pavoni-Cup. Am Freitag verlor Weißwasser gegen toter HC Milano 6:7 (4:2, 1:3, 1:2). Madland trat mit sechs Kanadiern an. Dennoch gefiel der DDR-Meister ausgezeichnet, was nicht zuletzt die günstigen Pressestimmen am Sonnabend und die Urteile der sachkundigen Zuschauer bestätigten ...

  • Einheit gewann 6:2

    In der Werner-Seelenbinder-Halle empfing der SC Einheit Berlin Alvesta SK, eine Mannschaft der 2. schwedischen Division. Die Gäste erwiesen sich als abwehrstark, aber im Angriff relativ harmlos. Einheit, für dessen Team der erste Sturm Künstler, Jäblonski, Woytaschek alle Tore erzielte, gewann verdient 6 :2 (3:0, 2:1, 1 :1) ...

  • Leseratten gut versorgt

    In unserem Leben ist heute schon sehr vieles zur Selbstverständlichkeit geworden, alltägliche Dinge, nach denen sich unsere Eltern vielleicht einst sehnten, über die aber heute kaum noch ein Wort verloren wird. Volksbüchereien und umfassende Gesundheitsfürsorge, kulturelle Betreuung und Schulgeldfreiheit, wer spricht schon groß davon ...

  • Garagen werden gebraucht

    Die Ständige Kommission Verkehr der Stadtverordnetenversammlung beriet darüber, wie das Problem fehlende Garagen gelöst werden kann. Es wurde angeregt, das private Kraftfahrzeughandwerk, durch staatliche Beteiligung unterstützt, für die Einrichtung von Garagen zu interessieren. Auch soll ein Teil der jetzt zweckentfremdeten Autounterkünfte ihrem ursprünglichen Verwendungszweck wieder zugeführt werden ...

  • Frohe Weihnachten für Arbeiterveteranen

    Der Bundesvorstand des FDGB stellt dem zentralen Ausschuß der Volkssolidarität zur Unterstützung der Weihnachtsfeiern für die Arbeiterveteranen 100 000 DM aus dem Solidaritätsfonds zur Verfügung. Alle Betriebsgewerkschaftsleitungen ruft das Sekretariat des Bundesvorstandes auf, gemeinsam mit den Ausschüssen der Volkssolidarität für die Arbeiterveteranen erlebnisreiche Feiern vorzubereiten ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Bei schwacher Luftbeweßung meist stark bewölkt, anfangs neblig-trüb, kaum Niederschlag. Höchsttemperaturen nahe 5 Grad, Tiefstwerte in der kommenden Nacht etwas über.dem Gefrierpunkt. Sonnenaufgang am 17. November 7.31 Uhr, Sonnenuntergang 16.11 Uhr; Mondaufganig 1.53 Uhr, Mondiuntergang 15 ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstr. 39/40, Tel. 23 03 41 -• Verlag: Berlin N 54, Schön* hauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung; z. z. gültig Anzeigenpreisliste Nr.» i— Bankkonto: Berliner Stadtkontor# Berlin N58, ...

  • Mit Algerien solidarisch

    In einem Schreiben an den französischen Botschafter in der Bundesrepublik fordern die Werktätigen des VEB Aktivist die französische Regierung auf, den allem Menschenrecht hohnsprechenden Krieg gegen das algerische Volk zu beenden und dem Land die Unabhängigkeit zu geben. Die Arbeiter und Angestellten des Betriebes spendeten zur Unterstützung des algerischen Volkes 500 DM ...

  • Tonnageplan übererfüllt

    In den Berliner Betonwerken wurde der Produktionsplan für die ersten drei Quartale dieses Jahres tonnagemäßig übererfüllt. Bei der Rechenschaft über den Betriebskollektivvertrag wurde außerdem mitgeteilt, daß im genannten Zeitraum von 70 eingereichten Verbesserungsvorschlägen 40 bisher genutzt wurden, ...

  • Neue Töne im Alex-Kaufhaus

    In der zweiten Etage des HO- Warenhauses am Alexanderplatz wurde am Sonnabend eine neue Rundfunkverkaufsstelle ihrer Bestimmung übergeben. Mit Regalen aus Stahlrohr, modernen Verkaufstischen und Lampen geschmackvoll ausgestattet, entsprechen die Verkaufsräume sowohl den Ansprüchen der Kunden als auch den Wünschen des Verkaufspersonals ...

  • 600 Projektoren mehr

    Die Belegschaft des VEB DEFA- Geräteiverk Friedrichshagen verpflichtete sich, 600 der bewährten Filius-Projektoren im Werte von 53 250 DM bis zum Weihnachtsfest zusätzlich zu ihrem Plan zu fertigen. Die Arbeiter folgten damit dem Appell des 33. Plenums des ZK, die Produktion zusätzlicher Massenbedarfsartikel zu erhöhen ...

  • Wie sie antraten:

    ASK: Spickenaeel; Wachtel, Kalinke, Eilitz; Wolf, Marotzke; Aßmy, Kaulmann, Bley, Meyer, Nippert. S C Wismut: Thiele; B. Müller, Meyer, Bauer; K. Wolf, S. Wolf; Vierlei, Zink (ab 75. Wagner), M. Kaiser, Mohr, S. Kaiser. Tor: 0:1 Zink (23.); Schiedsrichter: Kopeke (Königs Wusterhausen); Zuschauer: 20000 ...

  • Briketts noch teurer

    Eine Erhöhung der Brikettendpreise um 13 Pfennig je Zentner hat der Westberliner Kohleneinzelhandelsverband gefordert Der Zentner gepackte Briketts würde damit im Winter einschließlich der Tragekosten für eine Wohnung im vierten Stock 4,46 D-Mark betragen.

  • Giftmord ohne Sühne

    Ein geheimnisvolles Wort geisterte durch den Stephan-Prozeß in Moabit. Immer, wenn es auftauchte^ wurde der Staatsanwalt nervös, und KgU-Chef Tillich verkniff den Mund: Kantharidin — Gift! Tödlich! Gewonnen aus dem Körpersaft der spanischen Fliege.

  • Hauptwetterdienststelle

    Spitzenzelten In der Woche vom 18. bis 23. November liegen von 6.30 bis 8.30 Uhr und von 16.15 bis 19.30 Uhr,

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