15. Jun.

Ausgabe vom 15.11.1953

Seite 1
  • BerWeg zur Festigung desFriedens und der internationalen Sicherheit

    Zur Erklärung Molotows auf der Pressekonferenz in Moskau

    Am Freitag, dem 13. November, gab der Außenminister der UdSSR, Molotow, auf einer Pressekonferenz in Moskau erneut die Haltung der Sowjetregierung zu der Frage einer Viermächte-Konferenz bekannt. Seine Erklärung zerschlägt die von amerikanischer Seite gelenkte Lügen- und Verleumdungskampagne, die der ...

  • i^j-ranz ^Schubert lebt im 4-4erzeu des LDolkes

    Aus der Erklärung des Schubert-Ausschusses zur Schubert-Ehrung 1953

    Am 19. November dieses Jahres wird sich zum 125. Male der Todestag eines unserer größten* klassischen Meister der Musik jähren: Franz Schuberts. Dieser Gedenktag wird zugleich die große Schubert-Ehrung in der deutschen Hauptstadt Berlin abschließen, die am 13. November eröffnet •wurde. In zwölf Konzerten ...

  • Stärkung1 unseres Staates durch Kontrollrecht des FDGB

    Kommunique über die 15. Tagung des Bundesvorstandes des FDGB

    Berlin (Eig. Ber.). Am Sonnabend wurde mit der Diskussion, der Annahme einer Entschließung zu den Ergebnissen des III. Weltgewerkschaftskongresses sowie eines Beschlusses über die Ergebnisse der Durchführung der Betriebskollektivverträge 1953 und den Abschluß der Betriebskollektivverträge 1954 und dem Schlußwort Herbert Warnkes die 15 ...

  • Nachhaltiger Eindruck in ganz Deutschland

    Ausführliche Berichte westdeutscher Zeitungen / Bonner Sachverständige warnen vor Bermuda-Beschlüssen

    Bonn (Eig. Ber./ADN). Die westdeutschen Zeitungen und dabei selbst ausgesprochen adenauerhörige Blätter können in ihren Sonnabend-Ausgaben nicht umhin, die Erklärung W. M. Molotows am 13. November in Moskau zur Einberufung einer Außenministerkonferenz als hochpolitisch zu verzeichnen. Die „Frankfurter ...

  • 1680 Mäntel zusätzlich vom Bekleidungswerk Weißensee

    Berlin (Eig. Ber.). Die Belegschaft des VEB Bekleidungswerk Weißensee, die Winter- und Sommermäntel aus Kammgarn, Popeline, Zellwollstreichgarn und den begehrten Somolanastoffen sowie Regenbekleidung aus gummierten Baumwollstoffen herstellt, bereitet sich mit aller Kraft auf das „Jahr der großen Initiative" vor ...

  • SPD-Arbeiter fordern einheitliche Front der Arbeiter

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). In den westberliner Betrieben, Verwaltungsstellen und an den Stempelstellen hat die Sprengung der großen Koalition bei den Werktätigen Befriedigung und lebhafte Diskussionen ausgelöst. Ein erwerbsloser sozialdemokratischer Metallarbeiter sagte am Arbeitsamt Charlottenstraße: „Jetzt sind die Fronten klar ...

  • Präsident Wilhelm Pieek empfing Professor Bardin

    Berlin (ADN). Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republick, Wilhelm Pieck, empfing am 14. November 1953 in seinem Amtssitz den anläßlich des Monats für Deutsch - Sowjetische Freundschaft in der Deutschen Demokratischen Republik weilenden Vizepräsidenten der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Träger des Lenin- Ordens und Stalinpreisträger, Professor I ...

  • E

    | Als Mitglied der Delegation = = sowjetischer Wissenschaftler und = | Künstler weilt auch der 53jährige = = Rektor der Tomsker Staatlichen = = Universität, Wassili Timofeje- = = witsch Makarow, in der Deut- = = sehen Demokratischen Republik. = = W. T. Makarow wurde als = = Sohn einer armen Bauernfamilie = = geboren und begann erst = § nach der Großen Sozialistischen = = Oktoberrevolution mit seinem = = Studium ...

  • Letztes Geleit für Max Keilson

    Berlin (Eig. Ber.). Am Sonnabend wurde der verdiente Funktionär der Arbeiterbewegung, Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Genosse Max Keilson, im Krematorium Baumschulenweg eingeäschert. An dem Trauerakt nahmen der 1. Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, die Mitglieder des Politbüros Fred Oelßner und Karl Schirdewan und weitere führende Persönlichkeiten von Partei und Regierung sowie Vertreter der Diplomatischen Missionen teil ...

  • Bestürzung bei den Interventen

    Berlin (ADN). Die Bestürzung der amerikanischen Besatzungsmacht über die Sprengung der großen Koalition in Westberlin kommt in einem Artikel des Berliner Korrespondenten der „New York Herald Tribüne" vom 13. November zum Ausdruck. Nach einer Darstellung der Verhandlungen bis zur Bildung der kleinen Frontstadtkoalition ohne die SPD stellt der Korrespondent fest: „All das rief unter den Beamten der Westmächte in Westberlin tiefes Bedauern hervor ...

  • Heute großes Volksfest der GST in Karlshorst

    Zu Ehren des Monats der Deutsch- Sowjetischen Freundschaft veranstaltet die Gesellschaft für Sport und Technik heute in Karlshorst ein großes Volksfest mit Querschnitten durch alle Sportarten. Unter anderem starten DDR- Meister Artur Flemming und Jochen Seidel. Beginn 13.30 Uhr.

Seite 2
  • A&Jm&ie*M8&W!$& (äffig Ein Briet wurde „behandelt64. von Alois Bräutigam. 1. Kreissekretär Erfurt-Stadt

    Mit Hilfe des Parteiapparates lenken die leitenden Parteiorgane die vielseitige und komplizierte Arbeit in ihrem Gebiet. Um dieses Instrument der Partei noch schlagkräftiger zu machen, wird in den Beschlüssen des 15. und 16. Plenums gefordert, die Arbeitsmethoden des Parteiapparates so zu verändern, daß eine allseitige Verbesserung der massenpolitischen Arbeit gewährleistet ist ...

  • Von Hans Adler

    genannten Abwehrstelle des faschistischen Oberkommandos. Nach 1945 flüchtete er sich mit allen Unterlagen in USA-Gewahrsam. Er wurde sofort vom CIC übernommen und in Westdeutschland mit dem Aufbau einer im amerikanischen Sinne funktionierenden Spionage-Organisation für ganz Europa beauftragt. An finanziellen Mitteln standen ihm jährlich 3,5 Millionen Dollar zur Verfügung ...

  • „Aktionseinheit der Arbeiterklasse — starke Waffe des Friedens"

    Brief Fritz Risches aus dem Gefängnis / Appell an Kommunisten und Sozialdemokraten

    Essen (ADN). „Aktionseinheit, das ist jetzt die starke unabdingbare Waffe des Friedens und der starke Rückhalt für ein friedliches und demokratisches Deutschland." Diese Worte richtete das Mitglied des Sekretariats des KPD-Parteivorstandes und ehemaliger Bundestagsabgeordneter Fritz Rische in einem Brief aus dem Gefängnis an alle Genossen der SPD und KPD ...

  • Erich Deeg, VEB Kombinat „Otto Grotewohl"

    Stampfende und dröhnende Brikettpressen, Kohlenstaub und Qualm, das ist der Arbeitsplatz des ■Parteiaktivisten Erich Deeg aus der Brikettfabrik des VEB Kombinat „Otto Grotewohl" in Bohlen. Vorbildliche Arbeit leistet Ge-> nosse Deeg bei der Vorbereitung des IV, Parteitages. So erzählt uns Genosse ...

  • Keine Abkehr vom Marxismus

    Forderung des SPD-Ortsvereins Fürth / Ollenhauer für EVG-Vertrag

    Fürth (ADN/Eig. Ber.). Auf einer Konferenz des SPD-Ortsvereins Fürth wurde von einem alten Mitglied der SPD erklärt: „Verschiedene Parteifunktionäre wollen uns weismachen, an unserer Wahlniederlage sei das Festhalten am Marxismus schuld. Das Gegenteil ist der Fall; weil sich die Partei immer mehr vom Marxismus entfernt hat, konnten wir unseren Gegner nicht schlagen ...

  • DIE WOCHE IN WESTDEUTSCHLAND

    Die vergangene Woche ließ sich für die Bonner Herren wahrlich wenig günstig an. Als am Montagnachmittag in einem scharf bewachten Gebäude ganz in der Nähe Bonns die Telefone surrten, da verkündete dieses Surren nichts Gutes. Wenige Minuten später wußte man im Zimmer des Chefs dieses Hauses genau Bescheid über den größten Fehlschlag, der diese Institution bisher traf ...

  • Prompte Bedienung

    Bonn (Eig. Ber). Bereits wenige Stunden nach der Bitte Adenauers um Verstärkung der USA-Interventionstruppen in Westdeutschland hat der Oberbefehlshaber der USA- Streitkräfte in Europa, General William Hoge, dem Bonner Kanzler eine weitere Vermehrung der USA-Streitkräfte, besonders der 28-cm-Atombatterien, zugesichert ...

  • Lohnfragen der Kumpel bleiben auf der Tagesordnung

    Dortmund (ADN). „Die Lohnforderungen der Bergarbeiter sind gerecht und bleiben auf der Tagesordnung", erklärte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Hoesch- Bergwerksgesellschaft und Delegierte zur außerordentlichen Generalversammlung in Dortmund, Heinrich Babucke, zum Dortmunder Lohnbeschluß. ...

  • Abendländisdie..Fremeiten"

    Stuttgart. Innerhalb von wenigen Tagen wurde die Kreisgeschäftsstelle der KPD in Reutlingen zum zweitenmal von Rowdys überfallen. Die Faschisten schlugen das Oberlicht der Tür ein und beschmutzten sie mit einer Zementbrühe. Einige beherzte Hausbewohner konnten das Büro vor schweren Beschädigungen bewahren ...

  • Die größten Kartoffeln

    Kartoffeln, so groß wie Kinderköpfe, erntete auf seinen Feldern der Werktätige Bauer Paul Spielmann aus dem kleinen Erzgebirgsdörfchen Gelenau. Zwei Kartoffeln seiner Ernte reichen bequem für ein Mittagessen einer mittleren Familie, da die größten Exemplare bis zu 900 Gramm schwer sind. In Ostfriesland sind in den letzten Wochen und Monaten mehrere Prinzessinnen, Blumenköniginnen, Heideköniginnen und sogar eine Rübenkönigin gewählt worden ...

  • Front gegen Spalter

    Saarbrücken (ADN/Eig. Ber.). Die Vorbereitung und Durchführung der IV. Generalversammlung des Industrieverbandes Bergbau, der stärksten Gewerkschaft des Saargebietes, haben die Kumpel der Ortsgruppe Elversberg beschlossen. Die Bergarbeiter wollen diese Generalversammlung als Antwort auf die widerrechtliche ...

  • Symptome des „Wirtschaftswunders"

    München (Eig. Ber.). Als ein Symptom für die gegenwärtige soziale Situation der Bundesrepublik bezeichnet der Hauptvorstand der IG Metall in Frankfurt/Main den Streik der Heizungsmonteure in Bayern. Der Hauptvorstand der IG Metall versicherte den streikenden Heizungsmonteuren, daß ihr Lohnkampf das „Interesse der gesamten Arbeiterschaft des Bundesgebietes" verdiene ...

  • Aktionseinheit int UÜahlUantpf

    Karlsruhe (ADN). KPD und SPD haben sich in Kleinsteinbach im Kreis Karlsruhe zu einer „Sozialistischen Wählervereinigung" zusammengeschlossen und gemeinsame Kandidaten für die Gemeinderatswahlen in Baden-Württemberg aufgestellt. Am Sonnabend, dem Vorabend des Wahltages, führten die Kommunisten gemeinsam mit den Sozialdemokraten eine Versammlung durch, auf der Vertreter beider Parteien sprachen ...

  • Uttsitthbar

    Das Seenot-Rettungsboot „Darßer Ort" wurde Ende Oktober vom Seenotdienst der DDR an der Stralsunder Ostseeküste in Dienst gestellt. Das unsinkbare Boot hat bereits bei Windstärke 9 bis 10 seine Bewährungsprobe bestanden. Es ist u. a. mit Medikamenten und Instrumenten für die Erste Hilfe ausgestattet, und die Mannschaft wird eine Erste Hilfe im Ernstfall selbst leisten können ...

  • Jm Winter z« Fuß

    Im kommenden Winter sollen die Kraftfahrer in Baden-Württemberg nach starkem Schneefall und bei Frost auf keinen Fall nachts die Autobahnen benutzen. Die finanziellen Mittel des Landes reichen einfach nicht aus, um die Straßen regelmäßig vom Schnee räumen und bei Glatteis bestreuen zu können, wodurch möglichen Unfällen im allgemeinen vorgebeugt wird ...

  • Fröhlicher Ginxug

    In der vergangenen Woche konnten 175 Kinder von Werktätigen des Eisenhüttenkombinates „J. W. Stalin" in einen neuerbauten Kindergarten in Stalinstadt einziehen. Der Kindergarten verfügt über Gruppen-, Liege-, Wasch- und Duschräume sowie über drei Speisesäle, ein Arztzimmer, einen Gymnastiksaal und Aufenthaltsräume für die Erzieherinnen ...

  • i&rühwürfel ■=■ Kleingeld

    Die westdeutschen Einzelhändler setzen zunehmend Bonbons und Brühwürfel als Kleingeldersatz in Umlauf, da die Bevölkerung aus Mißtrauen zur Stabilität der Währung die Kupfermünzen hortet. Ein Hammelburger Bürger erhielt innerhalb eines Jahres 1211 Brühwürfel und 1657 Bonbons. Das entspricht genau einem Geldwert von 73 ...

  • VUohnuttgslos

    3791 wohnungsuchende Familien, zu denen etwa 20 000 Menschen gehören, werden gegenwärtig in Ulm gezählt Trotz dieser Notlage werden in der Stadt immer weniger Unterkünfte gebaut. Im Vorjahr wurden nicht einmal 50 Prozent der Wohnungen fertiggestellt wie im Jahre 1951. 1953 wird mit 175 Wohnungen nur ...

  • USA - Kulturimport

    Damenboxkämpfe und Damen-* ringkämpfe nach amerikanischem Vorbild sind neben Nackttänzen und Entkleidungsszenen die neueste Attraktion westdeutscher Nachtlokale. Der Münchner Stadtrat protestierte gegen diese Auswüchse, bekam jedoch zur Antwort, die Stadt habe keinerlei gesetzliche Handhabe, um diese Obszönitäten zu verbieten ...

  • Catvbotf - Mattieren

    Einen neuen gemeinen Überfall verübte in der Münchener Heidemännstraße ein amerikanischer Interventionssoldat. Nach typischer Wildwestmanier stürzte er sich auf nachtdunkler Straße plötzlich auf einen Gastwirt, der auf seinem Fahrrad nach Hause fuhr. Der Bandit versetzte dem Wirt einige Faustschläge und flüchtete dann ...

  • Zweiter Frühling

    ...

  • Nur drei Tage in ber Ufoch

    150 Arbeiter der Duisburger Rheinwerft Beringhaus werden ab sofort nur noch verkürzt arbeiten. Für die Arbeiter der Abteilungen Gießerei, Schlosserei, Stahlbau, Kupferschmiede, Schiffsbau und den Hilfsbetrieben der Werft wurde die Drei-Tage-Woche eingeführt. Viele Arbeiter wurden bereits entlassen.

  • "Canx und Gesang

    Die Bildung eines staatlichen Dorfensembles der Republik mit Tanzgruppe, Chor und Orchester wird gegenwärtig in der mecklenburgischen Gemeinde Neetzow vorbereitet. Das Ensemble wird bis zum 1. März 1954 aufgestellt und ständigen Sitz in einem ehemaligen Junkerschloß der Gemeinde Neetzow haben.

  • Toller Ziegenbock

    Als Abnormität besitzt die Deckstation Panitzsch im Landkreis Leipzig einen dreieinhalb jähr igen Bock „Brasil" der Rasse „Deutsche weiße Edelziege". Der Bock ist voll zeugungsfähig und gibt gleichzeitig je Woche einen Liter einwandfreie Milch mit 3,1 Prozent Fettgehalt

  • Zurück xunt Kienspan

    Seit dem 3. November sind in der Gasversorgung der Stadt Kaiserslautern betrachte liehe Schwierigkeiten zu verzeichnen, die wiederholt zu Abschaltungen der Straßenbeleuchtung führten. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung sind die Schwierigkeiten auf wirtschaftliche Krisen-

  • WMftztäM

    vember das traditionelle Teichfischen in der historischen Gemeinde Moritzburg bei Dresden. Bis zur Mittagszeit waren den Fischern bereits 180 Zentner Karpfen, zwei stattliche Welse sowie mehrere Zentner Schleie, Hechte und Barsche ins Garn gegangen.

  • Kamel, Wildkatze lind "Paviane

    Zwei ausgewachsene weibliche Paviane und ein Kamel werden in den nächsten Tagen im Magdeburger Heimattiergarten ihren Einzug halten. Eine Wildkatze, ein Uhu und ein Seeadlerpaar sollen in absehbarer Zeit den Tierbestand bereichern.

Seite 3
  • Produktionserhöhung schließt Stromsparen nicht aus

    Der Plan des Transformatoren - und Röntgenwerkes Dresden im Monat September wurde gegenüber dem August des Jahres mit 157 Prozent erfüllt. Im Oktober betrug die Planerfüllung 172 Prozent gegenüber dem August des Jahres, was einer Auflage von l3/4 Monaten unter Zugrundelegung des ursprünglichen Jahresplanes entspricht ...

  • Jetzt Beratungen in allen Bezirken und Betrieben durchführen

    Aus dem Schlußwort des Genossen Gerhart Ziller

    Die Mängel der bisherigen Arbeit bestanden zweifellos darin, daß es keine exakten Maßstäbe für die Kontrolle gab, daß die Ziele für die einzelnen Kategorien der Stromverbraucher nicht fest und sicher umrissen waren, und daß man demzufolge von seiten der Energie- Beauftragten und der Ertergie- Kommissionen die bisher gefaßten Beschlüsse der Regierung nur sehr mangelhaft durchführen konnte ...

  • Stromkontingentierung hat sich bewährt

    Der Bezirk Halle ist ein außerordentlich energieintensiver Bezirk unserer Republik. Große KraftwerKe wie Zschornewitz, im Buna- Werk, im EKB in Leuna u. a. erzeugen große Mengen Energie. Daneben gibt es große Energieverbraucher wie die Karbid-Öfen in Buna, in Piesteritz und die Elektrolysen im EKB, Farbenfabrik Wolfen usw ...

  • Berlin hilft der DDR im Kampf gegen Abschaltungen

    Wir begannen den Kampf um die Mobilisierung der Berliner Bevölkerung unter der Losung: Berlin hilft der DDR im Kampf gegen die Stromabschaltungen. Anknüpfend an einen schon im Gang befindlichen Massenwettbewerb in den Berliner Betrieben bereiteten Partei, Gewerkschaft und Magistrat eine große zentrale Energiekonferenz für Berlin vor ...

  • 8500er-Bewegung für Kraftwerke

    Wir Kraftwerker haben in den letzten Jahren aus unseren Kesseln und Maschinen Leistungen herausgeholt, die vom kapitalistischen Ausland als unmöglich angesehen wurden und als Zahlenspiel hingestellt wurden. Wenn in den Spitzenzeiten bei uns die Höhe nicht mehr erreicht werden konnte wie im Vorjahr, so ist das darauf zurückzuführen, daß im Jahre 1953 an den Turbinen keine planmäßigen Reparaturen durchgeführt werden konnten ...

  • Stromkontingente für Großverbraucher und Bezirke

    Die zweite Voraussetzung für eine Normalisierung der Lage ist die bessere Organisierung der Stromverteilung. Beginnend erstmalig mit dem Monat Dezember soll eine monatliche Aufteilung der Stromkontin* gente für alle Groß-Stromverbraueher und für die einzelnen Bezirke der Republik erfolgen. Die Aufteilung soll nicht nur erfolgen nach Kontingenten für Arbeitsleistung, d ...

  • Nicht mit objektiven Schwierigkeiten abfinden

    Natürlich gibt es objektive Erklärungen für das jahreszeitliche Ansteigen des Bedarfes. Aber ich bin der Meinung, daß wir uns nicht abfinden dürfen mit dem Hinweis auf jahreszeitliche Schwierigkeiten. Jahreszeiten hin, Jahreszeiten her. Den einfachen Menschen ist mit solchen Hinweisen nicht geholfen ...

  • Strenge Kontrolle des Stromverbrauchs

    Und nun der letzte Punkt des Programmes für den Kampf gegen die Abschaltungen. Das ist die Einführung einer strengen Kontrolle des Stromverbrauches im Interesse aller Stromabnehmer. Die Kontrollorgane in der Energiewirtschaft sind die staatlichen Energieinspektionen und, darauf weise ich besonders hin, die Energiebeauftragten, wie das in der neuen Verordnung des Ministerrates über die Energieverwendung ausdrücklich festgelegt wurde ...

  • Arbeiterkontrolle in den Fertigungsbetrieben

    Es sind im wesentlichen zwei große Aufgabengebiete, denen wir unsere ganze Aufmerksamkeit zuwenden müssen: die Erhöhung der Leistung unserer Kraftwerke und die Einführung eines Regimes strengster Sparsamkeit im Stromverbrauch, besonders in den Spitzenzeiten nach einem geregelten Plan* Wenden wir uns ...

  • Sehnellreparaturen und bessere Qualität

    Das gleiche wie für die Neubauten gilt auch für das Reparaturprogramm. Hier ist besonders notwendig der Hinweis, daß jetzt eine exakte Abstimmung der von den Kraftwerken geplanten Reparaturen mit der Kapazität der Reparaturbetriebe frühzeitig vorgenommen wird, um jeden unnötigen Maschinenausfall zu vermeiden und unsere Anlagen so instandzusetzen, daß unvorhergesehene Havarien nicht mehr eintreten ...

  • Stromsparen — eine patriotische Pflicht

    Aus der Rede des Ministers für Schwerindustrie. Fritz Selbmann

    Um Ihnen zunächst einen Begriff von dem Umfang der Unterdeckung des Strombedarfs zu geben, mödite ich Ihnen an dem Beispiel von vier aufeinanderfolgenden Tagen den tatsächlichen abgedeckten Bedarf an elektrischer Energie und an nicht gedecktem Bedarf, der also durch Abschaltungen reguliert werden mußte, gegenüberstellen: Am 26 ...

  • Alle Stromreserven ausnutzen

    In der gleichen Linie der Erhöhung der Kapazitäten liegt die Aufgabe der weiteren Mobilisierung von Stromreserven in den Betrieben. Jeder Betrieb muß daran interessiert sein, brachliegende Stromreserven zu aktivieren und in Betrieb zu bekommen. Als letzte Aufgabe auf diesem Gebiet erwähne ich die Aufgabe der Erhöhung der Leistung der Kraftwerke durch rationelles Fahren der vorhandenen Maschinen ...

  • VI. Pramuerung

    Die Prämiierung erfolgt im DDR- Maßstab für die drei Besten in jeder Gruppe, also die drei besten Großbetriebe, die drei besten kleineren Betriebe, Verwaltungen oder Institutionen sowie die drei besten Kreise und die drei besten Gemeinden, und zwar 1. Prämiierung für die Zeit bis 31. Dezember 1953: 1 ...

  • V. Bewertungsmethode

    Die erreichten Wettbewerbsergebnisse sind in der Auswertung nach folgenden Gesichtspunkten zu bewerten: a) Weckung der Masseninitiative der Belegschaft und der Bevölkerung zur Einsparung von Elektroenergie in Betrieb und Haushalt, b) Maßnahmen zur nachweisbaren Einsparung von elektrischer Arbeit im Monat, c) Maßnahmen zur Verbesserung des Leistungsfaktors, d) Mobilisierung von Energieerzeugungsanlagen bzw ...

  • III. Auswertung des Wettbewerbs

    Es werden zwei Auswertungen vorgenommen: a) die erste Auswertung umfaßt die Zeit bis 31. Dezember 1953; b) die zweite Auswertung umfaßt die Leistungen in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1954. Für jeden Wettbewerbszeitraum werden in jeder Gruppe drei Wettbewerbssieger ermittelt Die Auswertungsunterlagen sind bis zum 10 ...

  • II. Durchführung des Wettbewerbs

    Der Wettbewerb wird in vier Gruppen durchgeführt: a) Betriebe mit einem Leistungsbedarf über 300 kW, b) sonstige Betriebe, Verwaltungen und Institutionen, c) Kreise, d) Gemeinden. Die Räte der Bezirke sind berechtigt, für ihren Bereich die jeweils Besten der Gruppen a) bis d) der Zentralen Auswertungs-kommission zur Prämiierung vorzuschlagen, wobei durch den Rat des Bezirkes alle im Bezirk liegenden Betriebe erfaßt werden ...

  • IV. Auswertungskommission

    Die Zentrale Auswertungskommission setzt sich wie folgt zusammen: 1 Vertreter des Präsidiums des Nationalrats der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, 1 Vertreter des Bundesvorstandes des FDGB, 1 Vertreter der IG Energie, 1 Vertreter des Ministeriums für Schwerindustrie, ,1 Vertreter des Ministeriums für Arbeit ...

  • Bedingungen des Massenwettbewerbes

    I. Wettbewerbsziele

    1. Höchste Senkung des Leistungsbezuges unter die für Spitzenzeiten festgesetzten Kontingente. 2. Höchste Verlagerung der Stromentnahme in die Zeit außerhalb der Belastungszeiten.

Seite 4
  • *^£t®&mmm\Ein neues Dorf sucht seinen Namen /««*„

    5 Der Fluß in der Niederlausitz ben = hieß „Schwarze Elster". Gleich Als ÖSjöhriger ehemaliger Umsiedler I J?int?r . ^r Bohlenbrücke, die arbeite ich immer noch rüstig an unse- = lhn in, bedachtigem Schwung; überrem demokratischen Aufbau mit. Weil = sPa.nnte> gabelte sich die Straße. ich Bauer bin, interessieren mich beson- = Auj df eine" Seite ging sie nach ders die Erfolge in der Landwirtschaft, § Südosten, auf der anderen nach Darum war die feierliche Belegschafts- = Südwesten ...

  • „FREUNDE"/

    Ein Schauspiel um die deutsch-russische Waffenbrüderschaft ztrr Zeit der Befreiungskriege von G. H. Kunzelmann

    Das erste kulturelle Ereignis des Monats der Deutsch-sowjetischen Freundschaft in Greiz war die Uraufführung des Schauspiels „Freunde" von Gerhard Heinz Kunzelmann. Die Premiere war ein großer Erfolg und wurde vom Publikum mit herzlichem, lang anhaltendem Beifall aufgenommen. G. H. Kunzelmann ist bisher als Dramatiker mit einem Werk hervorgetreten, dem ebenfalls in Greiz aufgeführten „Bauerngeneral", einem Schauspiel um die große Volksbewegung des Mittelalters, den deutschen Bauernkrieg ...

  • OWARD FAST- DI ETZ VERLAG BERLIN

    I Illustrationen von Alyda Jahn von den schönen Bauten und der herrlichen Landschaft Capuas angezogen. Indessen konnte Capua nicht nur mit den natürlichen Reizen der kampanischen Landschaft aufwarten; wer gutes Parfüm liebte, aber an den Wucherpreisen Anstoß nahm, fand in Capua Gewinn und Vergnügen. ...

  • Wir warten auf einen guten Custspielfilm

    Zum in der Nr. 237 vom 9. Oktober = 1953 veröffentlichten Brief: „Wir warten = auf einen guten Lustspielfilm", muß ich | „..,, ,,„_ A___„,__.„_. etwas bemerken. = Darin heißt es: »Wir warten." Das ge- | ERSTERTEIL fällt mir nicht. Das Warten ist oft eine = .... „ . _, ., . faule Sache. Wenn alle Menschen nur § Wle GaJus Crassus im Monat immer warteten, dann käme nichts i Mai auf der Heerstraße von Rom voran ...

  • EBEN

    Je eine Bücherei mit 178 Bänden im Werte von 1000 DM erhalten zur Woche des Buches im Monat der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft 77 Gemeinden vom Rat des Bezirkes Cottbus. Damit erhöht sich die Zahl der öffentlichen Büchereien im Bezirk Cottbus auf 665. überall „Das Stacheltier" „Das Stacheltier", die ...

Seite 5
  • Das Märchen von der „sowjetischen Invasion"

    Es ist für jeden klar, daß man nicht über ein fremdes Land herfallen kann, ohne die Menschen in die Irre zu führen, die zum Angriff übergehen, ohne sich in den Lehm eingraben und die Wirksamkeit der verschiedenen todbringenden Erfindungen an sich erproben lassen zu müssen. Jahrelang ist es den Geschäftemachern ...

  • Die .Geschäfte der Herren Summerwell und Lodge

    Man kann auch wohl kaum darauf rechnen, daß solche Leute zur Vernunft kommen. Senator Wiley von der Regierungspartei, der natürlich die Gedanken und Stimmungen seiner einflußreichen Landsleute besser kennt als ich, hat kürzlich erklärt: „Einige der eifrigsten Vertreter der Geschäftskreise bestehen auf einem Präventivkrieg ...

  • W. M. Molotow beantwortete Fragen

    von Pressevertretern

    Moskau (ADN). Auf der Pressekonferenz In Moskau beantwortete der sowjetische Außenminister W. M. Molotow nach seiner Erklärung Fragen der Pressevertreter. Die Vertreter der britischen Agentur Reuter, Sidney Weiland, der amerikanischen Agentur Associated Press, Kasischke, wollten mit ihren Fragen Klarheit darüber erhalten, welche Haltung die Sowjetunion zu einem Treffen der Oberhäupter der vier Staaten — UdSSR, USA, Großbritannien und Frankreich — einnimmt ...

  • cE)er UDeli den frieden

    • Die Welt ist groß, und die Menschen in ihr leben auf verschiedene Weise und haben verschiedene Sorgen. Die Bewohner der Lofoten suchen zu erraten, ob der Dorsch nahe an ihrem Ufer vorbeizieht, und die Neger am Mississippi machen sich besorgte Gedanken darüber, ob auch die Baumwolle gut steht. Der glühend heiße, trockene Sommer bringt dem Landmann in Rumänien Kummer und verheißt den Winzern in Burgund Reichtum ...

  • Wer den Frieden will, bereite sich auf den Frieden vor

    Die Anhänger des Friedens haben viel getan, um allen Menschen die Wahrheit zum Bewußtsein zu bringen. Sie haben dazu beigetragen, daß das geistige Klima der Welt sich verändert hat, daß das gegenseitige Mißtrauen schwächer wurde und daß die einfache Idee Wurzel schlug: es ist möglich, politische oder wirtschaftliche Meinungsverschiedenheiten zu regeln, ohne dabei ganze Länder zu verheeren und Millionen Menschen zum Tode zu verurteilen ...

  • Frankreichs Bauern gegen EVG in Bewegung

    Forderung an die Abgeordneten: Lehnt die Kriegsverträge ab!

    Paris (Eig. Ber ./ADN). In den letzten Tagen haben die französischen Patrioten ihre Anstrengungen im Kampf gegen den EVG-Vertrag, der Frankreich unmittelbar bedroht, verstärkt. Die Abgeordneten der Nationalversammlung, die am 17. November mit der Debatte über die Ratifizierung beginnen, werden mit einer Flut von Briefen und Telegrammen aus dem ganzen Land überschüttet, in denen die Verwerfung der USA- Kriegsverträge gefordert wird ...

  • Mao Tse-tung empfing koreanische Regierungsdelegation

    Bankett in Peking in Anwesenheit Tschu En-lais und Kim Ir Sens

    Peking (ADN). Der Vorsitzende des Rates der Zentralen Volksregierung der Volksrepublik China, Mao Tse-tung, empfing am Freitag die unter Leitung des Vorsitzenden des Ministerrats der Koreanischen Volksdemokratischen Republik, Kim Ir Sen, stehende koreanische Regie-i rungsdelegation. Am Empfang nahmen ...

  • Erklärung W. M. Molotows in der westlichen Welt stärkstens beachtet

    Berlin (ADN). In den politischen und diplomatischen Kreisen der westlichen Welt, besonders der USA, Großbritanniens und Frankreichs, hat die Erklärung, die der Außenminister der UdSSR, W. M, MolotoWj am Freitag auf einer Pressekonferenz in Moskau vor irn und ausländischen Journalisten abgab, stärkste Beachtung gefunden ...

  • Wyschinski weist USA-Fälschung zurück

    New York (ADN/Eig. Ber.). Die UN-Vollversammlung behandelte am Mittwoch den provokatorischen USA-Antrag, die Frage angeblicher „Greueltaten" nordkoreanischer und chinesischer Truppen an Kriegsgefangenen der „UN-Streitkräfte" in die Tagesordnung aufzunehmen. Der Vertreter der UdSSR, A. J. Wyschinski, ...

  • Kriegsgefahr heute geringer als im Vorjahr

    In den verschiedenen Ländern verteidigen die Menschen den Frieden auf verschiedene Weise. Mutig kämpften die besten Bürger Amerikas — Schriftsteller und Arbeiter, Geistliche und Landarbeiter — gegen die Verschwörung des Todes. Sie wurden gehetzt, ins Gefängnis geworfen, ermordet. Um den Frieden zu verteidigen, streikten die Hafenarbeiter Frankreichs und die schaffenden Menschen Italiens ...

  • Erneuter Mordanschlag auf Steve Nelson

    London (ADN). Zum zweitenmal innerhalb kurzer Zeit wurden auf das Haus des zu 25 Jahren Kerker verurteilten amerikanischen Arbeiterführers, Steve Nelson, der unter Druck der Weltöffentlichkeit auf freien Fuß gesetzt werden mußte, Schüsse abgegeben. In einem Brief, an Freunde in Großbritannien ber richtet Nelson: „Was ist der Grund für diese Angriffe auf mein Heim? Ich brauche ihn Euch wohl nicht zu erzählen ...

  • Koreavorkonferenz fortgesetzt

    Panmunjon (ADN). Die Delegationen der beiden Seiten kamen am Sonnabend in Panmunjon wieder zu Vorbesprechungen über die Politische Koreakonferenz zusammen, nachdem die Verhandlungen eine Woche lang unterbrochen waren. Während dieser Zeit hatten Berater der beiden Delegationen die Tagesordnung der Vorkonferenz erörtert ...

  • Österreichs Außenminister zurückgetreten

    Wien (ADN). Der österreichische Außenminister Gruber reichte bei Bundeskanzler Raab sein Rücktrittsgesuch ein. Gruber war vom Bundesvorstand der österreichischen Volkspartei, dem er angehört, beschuldigt worden, in einem kürzlich von ihm herausgegebenen Buch Indiskretionen über seine Partei begangen zu haben ...

Seite 6
  • ßeöärmiifterkrebs kann verhütet werden

    Pionierarbeit des Verdienten Arztes des Volkes Dr. Gänse

    Eine erfolgreiche wissenschaftliche und organisatorische Pionierarbeit zur Verhütung des Gebärmuttermundkrebses hat der Verdiente Arzt des Volkes Dr. Robert Gänse, Chefarzt der Frauenklinik des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt, geleistet. Er und seine Mitarbeiter haben bisher mehr als 30 000 Frauen des Bezirkes Dresden auf diese Krankheit hin untersucht und vielen durch eine rechtzeitige Behandlung große Leiden erspart oder das Leben gerettet ...

  • Schlagwettergeschutzte Elektrogeräte

    Neue schlagwettergeschützte Elektrogeräte für den Kalibergbau haben die Techniker und Ingenieure des VEB Elektroinstallation Oberweimar entwickelt. Der Betrieb konstruierte Grubenleuchten, Steckvorrichtungen, Kupplungen und Abbauverteilerkästen aus druckfest gekapselten Geräteteilen, die das Auftreten von Funken und damit schlagende Wetter verhindern ...

  • 7000 Mikroaufnahmen der „Amploniana"

    Mehr als 7000 Mikrofilmaufnahmen von der wertvollen Handschriftensammlung des um die Wende des 14. Jahrhunderts in Erfurt lebenden Gelehrten Amplonius Ratingk de Berka, die mit einem Zeiß-Dokumentaraufnahmegerät in der Erfurter Stadtbibliothek gemacht wurden, gingen in den letzten vier Monaten an zahlreiche Institute, Universitäten und Privatgelehrte des In- und Auslandes ...

Seite 8
  • Das wahre Gesicht der Koalition

    Edith Krappe führte in der Diskussion aus, daß die Verhandlungskommission der SPD ihre Forderungen gegenüber den Adenauer- Parteien nicht immer mit allem Nachdruck vertreten hätte. Einige Genossen hätten die Position der SPD geschwächt, indem sie vorher durchblicken ließen, daß sie notfalls nachgeben würden ...

  • Diktatur der Reaktion wurde verschwiegen

    In seinen weiteren Ausfuhrungen gab Franz Neumann eine Reihe empörender Einzelheiten über die Diktatur der Adenauerparteien bekannt. Er stellte z. B. fest, daß der sogenannte parteilose Senator für innere Angelegenheiten, Müller, „sich in seiner bisherigen Tätigkeit als entschiedener Gegner jeder sozialen Politik gezeigt" habe ...

  • Große Koalition machte Politik der USA-Monopolisten

    Der politische Sekretär der westberliner Falken-Organisation, Harri Ristock, stellte fest: „Wir haben keine Schlappe erlitten, sondern den Anfang zu einer positiven Entwicklung in unserer Partei gemacht," Reuters Politik, Berlin zu halten, wurde durchgeführt, „weil die Stadt für die Amerikaner interessant ist ...

  • Weihnachtsmarkt - so schön wie noch nie

    Aber bereits zwei Tage vor dem eigentlichen Geburtstag, also am Sohnabend, dem 28. November, beginnen für die Bevölkerung Berlins die Festlichkeiten. Am Sonnabendnachmittag um 17 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Ebert auf dem Marx-Engels-Platz den diesjährigen Weihnachtsmarkt, der ein sichtbarer Ausdruck ...

  • Bankrotterklärung Franz Neumanns

    Der Vorsitzende des Berliner Ländesverbandes der SPD, Franz Neumann, hatte sich nicht darauf vorbereitet, zu den aktuellen Fragen der Sprengung der großen Koalition zu sprechen. Er mußte durch die Veränderung der Tagesordnung zur Behandlung der brennenden Berliner Fragen gezwungen werden und wie er selber sagte, „ohne irgendwelche Aufzeichnung und ohne Auftrag, frei von der Leber weg" sprechen ...

  • Tageskarten zum Besuch der Friedhöfe am 18. und 22. November

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums des Innern teilt mit: Der Besuch der Friedhöfe im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik in unmittelbarer Umgebung der Stadt Berlin (Stahnsdorf, Glienicke Nordbahn, Ahrensfelde, Staaken) ist den Bewohnern Westberlins am 18. November und 22. November 1953 mit Tageskarten gestattet ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Sonntag, 15. November Berlin I Nachrichten: 5.00, 6.00, 7.00, 8.00, 10.00, 13.00, 20.00, 22.00, 24.C0. 8.10: Wir gratulieren — 8.30: Bunte Melodien zur Unterhaltung — 10.10: Musik und Dichtung — 11.00: Unsere Volksmusikstunde — 13.10: Schöne deutsche Heimat — 14.00: Gern gehört — und unbeschwert — 15 ...

  • Sie haben unsere Kulturstätten nicht mit aufgebaut

    . . . Und nun kommt das, womit ich nicht ganz zufrieden bin, nämlich, daß man am Wochenende nie Gelegenheit hat, als anständiger Mensch in ein anständiges Lokal oder eine gute Veranstaltung zu gehen. Es ist vielmehr zu verzeichnen, daß in den Lokalen und Veranstaltungen in der Mehrzahl „Halbstarke" aus den Westsektoren zu finden sind ...

  • Dr. Suhr will der Reaktion weiter die Stiefel lecken

    Der Kandidat der SPD-Fuhrung Widerspruch der Funktionare. Suhr für den Nachfolger Ernst Reuters, bezeichnete die Sprengung der Koa- Dr. Suhr, sprach sich nach wie vor lition, die von den ■werktätigen Mitfür die Koalition mit den Adenauer- gliedern und Wählern und von der Parteien aus. Gegen seine Aus- ...

  • Schwere innere Kämpfe in der Führung

    Es ist also durchaus nicht verwunderlich, wenn Franz Neumann auch an dieser Stelle seiner Rede wieder darüber jammerte: „Die Ereignisse haben jedoch leider gezeigt, daß das Vertrauen zur Parteiführung von einem Teil führender Genossen untergraben" wurde. Dabei nahm er scharf gegen Willi Brandt und andere Mitglieder des Landesausschusses und der Fraktion Stellung, die „in wenig schöner Art im Landesausschuß debattiert" und „eine undisziplinierte Haltung" gezeigt haben ...

  • i-8P i IIP fit §®®ß^W~

    Erinnerungen an einen Besuch in Moskau

    Der Vorschlag von Frau Anna Fell aus Berlin-Pankow, der im „Neuen Deutschland" vom 29. Oktober unter der Überschrift „Der Hauptstadt ein freundliches Gesicht geben" veröffentlicht wurde, ließ mich an meinen Besuch in Moskau zurückdenken. Jedesmal, wenn ich durch unsere Straßen laufe oder fahre, drängen sich mir Vergleiche mit Moskau auf ...

  • Funktionärkonferenz widerspiegelte den Willen der Arbeiter

    Die Funktionärkonferenz vom Freitag führte zu keinem Beschluß. Die Frage eines außerordentlichen Landesparteitages wurde zwar angeschnitten, aber sie blieb offen. Dennoch zeigte gerade diese Funktionärkonferenz, daß in der SPD in Westberlin ernst zu nehmende Voraussetzungen bestehen, um dem Verlangen der werktätigen Mitglieder und Wähler nach Durchsetzung ihrer Forderungen Geltung zu verschaffen ...

  • Kreßmann will ablenken

    Der durch seine Provokationen zur Störung des Friedens in Berlin reichlich berüchtigte Bürgermeister des Bezirks Kreuzberg (USA- Sektor), Kreßmann, trat in seiner Diskussionsrede ebenfalls gegen die Weiterführung der Koalition auf. Er forderte, das Hauptaugenmerk jetzt auf die Innenpolitik zu richten ...

  • Ein Ausgangspunkt zum Neuen

    Die Sprengung der großen Koalition durch die westberliner Arbeiter hat bei allen Arbeitern ganz Berlins und weit darüber hinaus begeisterte Zustimmung gefunden und findet ihre volle Unterstützung. Im Westen und Osten der Hauptstadt sehen die Werktätigen, daß hier der Ausgangspunkt geboten ist, um mit dem alten Kurs der Spaltung Schluß zu machen und etwas Neues zu beginnen ...

  • 10 km lang wird der Festzug

    Am nächsten Morgen, am Sonntag, dem 29. November, zieht durch die Innenstadt ein riesiger Festzug, in dem die Geschichte Berlins „Vom Fischerdorf bis i zur Stalinallee" in zahllosen historischen Bildern dargestellt wird. Wie der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Waldemar Schmidt, und seine Mitarbeiter in der Pressekonferenz am Sonnabend berichteten, hat die Festkommission alle Hände voll zu tun, um den Strom der Begeisterung der Berliner in die richtigen Bahnen zu lenken ...

  • Ein beschämendes Schlußwort Franz Neumanns

    In seinem Schlußwort gab Franz Neumann zu: „Wir haben- manchmal Dinge verzapft, die es den Genossen schwer machten, uns zu verstehen." Dann begann er gleich wieder die scharfen Gegensätze aufzudecken, die bis in die Führung der Partei hineinreichen. „In Berlin gibt es Leute", sagte er, „die sich wählen lassen, aber keine Meinung haben ...

  • Funktionäre halten in der Diskussion scharfe Abrechnung

    In der Diskussion sprach als erste die Abgeordnete Edith Krappe. Sie ist in den letzten Monaten im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Brotpreis- und Mietserhöhungen hervorgetreten und brachte dabei aufschlußreiche Tatsachen über die in Westberlin herrschende Not ans Tageslicht. Von ihr stammen folgende ...

  • Märchenstadt und Pionier-Eisenbahn

    Der ehemalige Lustgarten verwandelt sich in eine einzige große Märchenstadt, in der alle Kinderträume Wirklichkeit werden. Da gibt es Knusperhäuschen, Hansel und Gretel und viele andere Märchenfiguren und in einer besonderen Ladenstraße Stände mit den schönsten Spielsachen, zum Beispiel echtem Sonneberger Spielzeug und vielen anderen Dingen, die ein Kinderherz erfreuen ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Fernunterricht der Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK der SED — I. Lehrgang Montag: 16. November 1953, 18 Uhr, Gruppenkonsultation KPdSU, Thema III bis V. Abenduniversität des Marxismus- Leninismus — 3. Allg. Lehrgang Die nächste Lektion am 17. November 1953 fällt aus und wird verlegt auf Dienstag, den 24 ...

  • 20 „Bären" mit dem Roten Rathaus

    Gegen 10 Uhr vormittags wird er sich am Friedrich-Ludwig-Jahn- Stadion in Bewegung setzen und dann durch die Eberswalder, Dimitroff- und Bersarinstraße, Stalinallee, Alexanderplatz und Rathausstraße ziehen. Von Herolden und Fanfarenbläsern angekündigt, trifft er' gegen 12 Uhr vor der Ehrentribüne am Roten Rathaus ein, wo ihn der Magistrat und die Ehrengäste begrüßen ...

  • Rechte Parteiführer auf altem Kurs

    Diese Erinnerung ist notwendig, um zu erkennen, daß Franz Neumanns radikales Gerede nur Schein ist. Er hat damit zugegeben, daß die bisherige Politik der SPD in Westberlin eine schädliche Politik für die werktätige Bevölkerung war, aber Schlußfolgerungen zur Änderung zog er nicht. Fast im gleichen Atemzuge, ...

  • Ganz Berlin feiert den fünften Jahrestag des demokratischen Magistrats

    Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Waldemar Schmidt, sprach am Sonnabend in einer Pressekonferenz im Neuen Stadthaus über das großartige Festprogramm, das zum fünfjährigen Bestehen des demokratischen Magistrats von Groß-Berlin vorbereitet wird. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird die Festsitzung der Volksvertretung Groß-Berlin am Montag, dem 30 ...

  • Kleingärtner bekamen Licht

    Ein jahrelanger, ich möchte fast sagen jahrzehntelanger Wunsch, daß der Heidekampweg im Ortsteil Baumschulenweg in die Straßenbeleuchtung einbezogen wird, ist in Erfüllung gegangen. Der Heidekampweg und auch die Mosischstraße, deren Teile noch nicht bebaut sind, haben Beleuchtung erhalten. Insbesondere ...

  • Was in keiner westberliner Zeitung steht (Bericht von der Funktionärkonferenz der in Westberlin vom 13. November 1*153 Mehrheit begrüßt Sprengung der großen Koalition / Vertrauen zur Führung erschüttert / Jugendvertreter fordert positive demokratisch

    Berlin (Eig. Ben). Am Freitag, dem 13. November 1953, fand in Westberlin eine Funktionärkonferenz der SPD statt, die in scharfer Weise gegen die seitherige Koalitionspolitik der Führung Stellung nahm und die Sprengung dieser Koalition begrüßte. Bereits zu Beginn der Konferenz brachte die Mehrheit der ...

  • Balkon ist kein Trockenplatz

    Wie sehen manche Balkons in Berlin aus? Das ganze Straßenbild wird verschandelt, wenn der Balkon voller Wäsche hängt. Hier bietet sich doch eine Aufgabe für die Hausvertrauensleute, die mit den Unverbesserlichen sprechen sollten. Wenn das nicht hilft, dann sollte man vor der ganzen Hausgemeinschaft mit diesen Mietern sprechen und ihnen klarmachen, daß auch sie ihren Teil zur Verschönerung unserer Hauptstadt beitragen, wenn ihr Balkon anständig aussieht ...

  • Wegen Überfüllung geschlossen

    An drei aufeinander folgenden Sonnabenden wollten wir, mein Mann und ich, in irgend einem Lokal am Alex etwas Unterhaltung finden. Dreimal mußten wir enttäuscht wieder nach Hause fahren. Es war kein Platz zu bekommen. Am 7. November wollten wir nun das neue Cafe im HO-Lebensmittelkaufhaus in der' Rathausstraße aufsuchen ...

  • Heute in den Berliner Theatern

    DEUTSCHE STAATSOPER, 18.00: „Der Rosenkavalier" DEUSCHES THEATER, 19.00: „Othello" KAMMERSPIELE, 18.30: „Shakespeare dringend gesucht" MAXIM-GORKI-THEATER, 19.00: „Das grüne Signal" THEATER DER FREUNDSCHAFT, 14.00: „Die feuerrote Blume", 19.00: „Luise Millerin" KOMISCHE OPER, 18.30: „Die Hochzeit des Jobs" THEATER AM SCHIFFBAUER- DAMM, 19 ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion Berlin W8, Mauerstr. 39/40, Telefon 22 03 41 — Verlag N54, Schönhauser Allee 176, Telefon 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM (zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 8). — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Bertin C 111, Kurstraße, Konto-Nr. 1/1898. — Postscheckkonto: »Neues Deutschland", Berlin Nr ...

  • Bärenlotterie nnd Weihnachtstombola

    Am Sonntag, dem 29. November, wird auch zum erstenmal die Bärenlotterie ausgespielt. Die große Weihnachtstombola beginnt ebenfalls. Hauptgewinn ist ein Auto, aber auch andere Preise, wie Motorräder, Musiktruhen, Möbel und über hundert fette Weihnachtsgänse werden ihre Gewinner finden. Mo.

  • Dazu ein Vorschlag

    Könnten nicht die Betriebsgewerkschaftsleitungen in den Kulturhäusern und -räumen am Wochenende auch Tanzabende veranstalten, so wie es einige Betriebe im Rahmen des Monats der

Seite
BerWeg zur Festigung desFriedens und der internationalen Sicherheit i^j-ranz ^Schubert lebt im 4-4erzeu des LDolkes Stärkung1 unseres Staates durch Kontrollrecht des FDGB Nachhaltiger Eindruck in ganz Deutschland 1680 Mäntel zusätzlich vom Bekleidungswerk Weißensee SPD-Arbeiter fordern einheitliche Front der Arbeiter Präsident Wilhelm Pieek empfing Professor Bardin E Letztes Geleit für Max Keilson Bestürzung bei den Interventen Heute großes Volksfest der GST in Karlshorst
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen