15. Nov.

Ausgabe vom 28.05.1952

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  • Sichert unser Vaterland!

    Die stürmisch anschwellenden Massendemonstrationen in Westdeutschland und die wachsende Erregung aller Bevölkerungsschichten in ganz Deutschland haben in den letzten Tagen mit einer Deutlichkeit und Eindringlichkeit wie nie zuvor bewiesen, daß das deutsche Volk den Generalkriegsvertrag und die gesamte Politik Adenauers mit leidenschaftlicher Empörung und Einmütigkeit ablehnt ...

  • IV. Parlament der Freien Deutschen Jugend eröffnet

    Delegationen aus 18 Ländern anwesend / Generalsekretär des WBDJ, Jacques Denis, im Präsidium / Rechenschaftsbericht Erich Honeckers

    Leipzig (Eig. Ber.). Am Dienstag wurde das IV. Parlament der Freien Deutschen Jugend in der Messestadt Leipzig feierlich eröffnet. 2500 Delegierte der Jugend ganz Deutschlands werden auf diesem Parlament die entschlossene Bereitschaft der deutschen Jugend zur Verteidigung des Friedens, der stolzen Erfolge der Deutschen Demokratischen Republik und zur Sicherung einer glücklichen Zukunft der deutschen Jugend demonstrieren ...

  • Neue Sowjetnote mobilisiert das deutsche Volk im Kampf für den Friedensvertrag

    Begeisterte Zustimmung in Ost und West / „Badische Allgemeine Zeitung": Bonner Regierung zum Rücktritt zwingen

    Berlin (Eig. Ber.). Die neue Note der Sowjetregierung an die Westmächte, in der die sofortige Aufnahme von Viermächteverhandlungen über einen Friedensvertrag mit Deutschland gefordert wird, ist in ganz Deutschland mit großer Zustimmung aufgenommen worden. Die Note, die die Lebensfragen des deutschen Volkes erneut in den Mittelpunkt des Weltinteresses rückt, wird als eine beträchtliche Hilfe im Kampf des deutschen Volkes um die nationale Wiedervereinigung und einen Friedensvertrag empfunden ...

  • Millionen Deutsche fordern: Fort mit Adenauer!

    Westberliner Drucker bestreiken Kriegshetzerpresse / WGB solidarisch mit kämpfenden deutschen Arbeitern / Gewaltige Massenproteste

    Berlin (Eig. Ber./ADN). Als Antwort auf den ungeheuerlichen Landesverrat Adenauers — die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages, jenes Schanddokument der Versklavung — erheben die deutschen Patrioten in allen Teilen unseres Vaterlandes immer stürmischer die Forderung: Fort mit Adenauer! In Massenstreiks ...

  • Sowjetnote im Blickpunkt der Auslandspresse

    London (ADN). Die Note der Sowjetregierung an die Westmächte über die deutsche Frage steht im Mittelpunkt der britischen Presse. Die „Times" druckte den vollen Wortlaut der Note ab, „Daily Telegraph" brachte unter der Überschrift „Rußland ruft erneut zu Viermächteverhandlungen auf" einen Kommentar zu der Note und „News Chronicle" veröffentlichte die Note ebenfalls im vollen Wortlaut ...

  • IVIaxhüile-Kumpel organisieren persönlichen Schulz für ihre Maschinen

    Fr'urt (Eig. Ber.). Die Brigade „Walzwerk" der Maxhütte in Unterwellenborn verpflichtete sich, ab sofort für ihre drei Walzenstraßen, die Steuerbühnen, Kräne und Aggregate den persönlichen Schutz zu organisieren und damit die Verordnung der Regierung der DDR über Schui-zriaGnahrnsn gegen feindliche Agenten zu unterstützen ...

  • Hunderttausende protestieren in der DDR

    Berlin (Eig. Ber.). Gegen die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages und für den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland nach den Vorschlägen der Sowietregierung demonstrierten am Montagabend in-Halle über 60 000 Bürger. Unter der Losung „Jetzt keine Stunde versäumen, vereinigt euch zum nationalen ...

  • Proteststreik im Oberharz

    Bad Grund (Eig. Ber.). Als die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages durch Adenauer am Montagvormittag bekannt wurde, legten mehrere tausend Erzbergleute der Bergwerke in Bad Grund im Oberharz ihre Arbeit nieder. Sie streikten zwei Stunden. In Erklärungen wiesen sie darauf hin, daß ihr Streik nur ein Anfang sei ...

  • „Westdeutsche Allgemeine": Jetzt Friedenskonferenz!

    Bonn (Eig. Ber.). Die Mehrzahl der führenden Zeitungen Westdeutschlands behandelt in ihren Schlagzeilen am Montag die neue Note der Sowjetregierung an die Westmächte. Die „Westdeutsche Allgemeine" erschien mit der Schlagzeile: „Moskau: Jetzt Friedenskonferenz — Sowjets antworten Westen — Gegen weiteren Notenwechsel ...

  • Die Sowjetnote — der einzig richtige Weg

    Zu dem Vorschlag einer sofortigen Viererkonferenz erklärte der 21jährige Karl-Heinz Neumann aus Hannover" „Meiner Meinung nach ist das der einzig richtige Weg, auf dem die Wiedervereinigung Deutschlands und der Abschluß eines Friedensvertrages erzielt werden können." Der 20jährige Arbeitslose Jünnemann fügte hinzu: „Ja zum Vorschlag der Sowjetunion, nein zum Generalkriegsvertrag ...

  • Oberhausen, Heilbronn: Fort mit dem Generalvertrag

    Oberhausen (ADN). 15 000 Werktätige protestierten am Montag in einer großen Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz von Oberhausen gegen die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages und das Betriebsverfassungsgesetz. Die Arbeiter und Angestellten, die nach Niederlegung der Arbeit in geschlossenen Zügen ...

  • Brigade Franik erhöht ihre Norm

    Dresden (H.S.-Volkskorr.). Der Genosse Franz Franik aus dem Karl- Marx-Werk Zwickau begrüßt die Note der Sowjetunion vom 24. Mai als erneuten Beweis der Freundschaft der Sowjetunion zum deutschen Volk. Seine gesamte Brigade erhöhte als Dank für diesen Freundsr-haftshpweis ihre tägliche Fördernorm von 8 cbm auf 10 cbm Kohle ...

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  • Zum Abschluß der Betriebskollektivverträge

    Vorbildliche Gewerkschaftsarbeit im RAW „7. Oktober"

    Im Reichsbahnausbesserungswerk ,,7. Oktober" Zwickau wurden bisher 225 Kollektiv- und 117 Einzelverpflichtungen für den neuen Betriebskollektivvertrag abgegeben. Der Vertrag wurde bereits im 1. Rohentwurf in allen Gewerkschaftsgruppen und Betriebsabteilungen und in einer Betriebsdelegiertenkonferenz diskutiert ...

  • Jetzt greift der Genei alkriegsvertrag nach den Gewerkschaften Mit Verbots- und Zuchthausdrohungen gegen das Mitbestimmungsrecht

    Es Ist kein Zufall, sondern die unweigerliche Folge der Bonner Politik des Generalkriegsvertrages, wenn jetzt das Feuer des Kampfes der reaktionären Cliquen, die hinter Adenauer stehen, auf die westdeutschen Gewerkschaften konzentriert wird. In den letzten Tagen ist ein wahres Kesseltreiben gegen die westdeutschen Gewerkschafter im Gange, die gegen den Generalkriegsvertrag und um das Recht ihrer betrieblichen Mitbestimmung kämpfen ...

  • Auch in Westberlin wurde die Fahne des Kampfes erhoben

    Die IG Druck und Papier im DGB hat einen 48stündigen Streik gegen das Anhängsel des Generalkriegs- •vertrages, das Adenauersche Betriebsverfassungsgesetz, beschlossen. Zum erstenmal in dem großen Massenkampf der westdeutschen Arbeiterschaft haben sich auch die westberliner DGB-Gewerkschafter dem Streik angeschlossen ...

  • Über den Reiseverkehr in die Gebiete längs der Zonengrenze

    Berlin (ADN). Das Amt für Information der Deutschen Demokratischen Republik teilt mit: „Die Maßnahmen der Regierung der Deutschen Demokratischen Re- "publik, die durch die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages durch Adenauer notwendig geworden sind, bringen auch eine Neuregelung des Personenverkehrs mit diesen Gebieten mit sich ...

  • Reuter-Senat spaltet Berliner Fernsprechnetz

    Berlin (ADN). Das Amt für Information beim demokratischen Magistrat von Groß-Berlin teilt mit: Die westberliner Kriegshetzerpresse verbreitet Lügen über eine angebliche Spaltung des Berliner Fernsprechnetzes durch die Behörden der Deutschen Demokratischen Republik und des demokratischen Sektors von Berlin ...

  • „Bonner Unterzeichnung — ein schwarzer Tag"

    Internationale Proteste gegen den Generalkriegsvertrag

    Tel Aviv (ADN). Aus Protest gegen die Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages, der die Schaffung einer Westdeutschen Aggressionsärmee mit faschistischen Hitler- Generalen bedeutet, unterbrachen die Abgeordneten des israelischen Parlaments am Montag für fünf Minuten ihre Sitzung. Die Abend- Zeitung „Moariv", die aus Protest mit Trauerrand erschien, schrieb unter der Überschrift „Ein schwarzer Tag": „Die Unterzeichnung dieses Vertrages ist das unheilvollste Ereignis der modernen Geschichte ...

  • Kein Feind soll unser Land zerstören!

    Zustimmung zur Verordnung der Regierung über Schutzmaßnahmen

    Erfurt (Eig. Ber.). Unmittelbar nach Bekanntwerden der Verordnung der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik über den verstärkten Schutz der Zonengrenzen gegen die Überfälle amerikanischer Provokateure führten die Einwohner der Grenzgemeinde Blankenstein (Thüringen) eine Kundgebung durch, auf der sie der Regierung für die angekündigten Maßnahmen dankten ...

  • Großer Wahlerfolg des Linksblocks in Italien

    Rom (ADN/Eig. Ber.). Bei den Gemeinde- und Provinzialratswahlen in Mittel- und Süditalien am Sonntag und Montag hat der Linksblock der Kommunisten und Sozialisten einen großen Erfolg errungen, obwohl die Vertreter der reaktionären Regierungsparteien und des Vatikans die Bevölkerung durch eine empörende Einschüchterungskampagne gegen die Wahl der fortschrittlichen Kandidaten zu beeinflussen versucht hatten ...

  • Adenauer setzt Verrat am deutschen Volke fort

    Paris (ADN / Eig. Ber.). Nachdem am Montag in Bonn der Generalkriegsvertrag unterzeichnet worden ist, erfolgte am Dienstag in Paris die Unterzeichnung des Vertrages über die sogenannte Europa-Armee durch Adenauer und die Außenminister Frankreichs, Italiens und der Benelux-Staaten. Damit setzte Adenauer gegen den Willen des deutschen Volkes seinen Verrat vom Vortage fort ...

  • Tag der Volkspolizei am 3. Juni

    Berlin (Eig. Ber.). Das Büro des Nationalrats teilt mit: Der Tag der Volkspolizei findet in diesem Jahr nicht wie bisher am 1., sondern am 3. Juni statt. Er steht diesmal im Zeichen der besonderen Situation, die durch Adenauers Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages über Deutschland heraufbeschworen wurde ...

  • Kanada will keine Verantwortung für Koje

    Protest gegen kanadische Truppentransporte nach der Todesinsel

    Ottawa (Eig. Ber.). Die kanadische Regierung gab am MontaS in einer Note an die USA „ihrem Mißfallen" darüber Ausdruck, daß eine kanadische Fallschirmjäger-Kompanie im Verbände der Interveritionstruppen in Korea auf die Todesinsel Koje abkommandiert wurde. Dort soll sie den Amerikanern helfen, den blutigen Terror gegenüber den heldenmütigen koreanisch-chinesischen Kriegsgefangenen zu verschärfen ...

  • Bekanntmachung über Verkehr und Aufenthalt in der DDR

    Berlin (ADN). Das Ministerium des Innern der Deutschen Demokratischen Republik gibt bekannt, daß ab 1. Juni 1952 Verkehr und Aufenthalt deutscher Bürger in der Deutschen Demokratischen Republik nur gestattet ist, wenn die Betreffenden einen von den Behörden der Deutschen Demokratischen Republik ausgestellten Deutschen Personal-Ausweis (DPA) besitzen ...

  • Französische Söldner drehen die Gewehre um

    Saigon (ADN). Über 300 Söldner der französischen Okkupanten liefen in der Provinz Vinphuc unter Mitnahme ihrer Waffen auf die Seite der vietnamesischen Volksarmee über. Sie gaben ihrer Entschlossenheit Ausdruck, auf deren Seite für die Unabhängigkeit Vietnams gegen die französischen Okkupanten zu kämpfen ...

  • Protest Bitterfelder Ärzte

    Bitterfeld (Eig. Ber.). Das Ärzte- Friedenskomitee des Bitterfelder Kreises protestierte in einer Entschließung gegen den furchtbaren Bakterienkrieg der USA in Korea. „Ein solches Vorgehen halten wir für das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit", heißt es in der Entschließung, die von dem Vorsitzenden des Komitees, Dr ...

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  • Jeder Jugendliche muß geduldig studieren

    Die Verbesserung der ideologischen Arbeit der Freien Deutschen Jugend ist eine wesentliche Voraussetzung zur Erfüllung der geschichtlichen Aufgaben, die vor der deutschen Jugend stehen. Von größter Bedeutung für die Entfaltung dieser Arbeit erwies sich die erste Funktionär- Konferenz der Freien Deutschen ...

  • Die Jugend gegen Generalkriegsvertrag mobilisieren

    Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands unterstrich in seinem Ruf an die deutsche Nation, daß im Kampf gegen den Generalkriegsvertrag Erklärungen allein nicht mehr genügen. Wir müssen die Jugend und das gesamte deutsche Volk zum Kampf gegen den Generalkriegsvertrag mobilisieren und Adenauer, Acheson, Schumacher und Eden zwingen, ihre Fahnen vor dem deutschen Volk zu streichen ...

  • Wir müssen die Fragen der Produktion kennen

    Unser Verband hat noch ernste Versäumnisse bei der Erfüllung der Pläne nachzuholen. Unsere Abteilungen für die Arbeiterjugend, aber auch die Leitungen der Betriebe, haben wenig konkrete Formen der Verbreiterung neuer Arbeitsmethoden entwickelt. Man kann darüber hinaus sagen, daß sich der ganze Apparat ...

  • Den jungen Erbauern des Kommunismus nacheifern

    Im Kampf um eine glückliche Zukunft unseres Volkes, im Kampf um die Festigung und Stärkung unserer Deutschen Demokratischen Republik erweist sich die Jugend unseres Landes nach den Worten des Präsidenten unserer Republik, Wilhelm Pieck, immer wieder als die lebendige, vorwärtsstrebende Kraft. Die Jugend steht in der ersten Reihe im Kampf zur Erfüllung und Übererfüllung unserer Wirtschaftspläne ...

  • Jeder junge Patriot ein Freund der Sowjetunion

    Gegen diese schändlichen Pläne und für das hohe Ziel eines einheitlichen, demokratischen, friedliebenden und unabhängigen Deutschland kämpfen alle jungen deutschen Patrioten. Sie sind, wie es im Bericht des Stellvertreters des Ministerpräsidenten Walter Ulbricht über die Lage der jungen Generation in Deutschland heißt, von der frohen Zuversicht und Gewißheit erfüllt, daß ihr Kampf siegreich sein wird, denn sie wissen, daß sie nicht allein stehen ...

  • In der DDR hat die Jugend ihr Vaterland gefanden

    Die Deutsche Demokratische Republik wurde im Verlauf ihres Aufbaues zu einer festen staatlichen Stütze im nationalen Befreiungskampf unseres Volkes. Auf sie blikken heute Millionen junge Menschen in ganz Deutschland. Sie ist das Beispiel des friedlichen Aufbaues eines neuen Lebens, ein festes Bollwerk gegen den wiedererstehenden deutschen Militarismus und Imperialismus ...

  • Für die breite Entfaltung eines frohen Jugendlebens

    Erich Honecker wandte sich dann den Fragen der kulturellen Massenarbeit des Verbandes und der Entfaltung eines frohen Jugendlebens zu: Die bisherigen Erfolge dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß es noch ernsthafte Mängel in der kulturellen Massenarbeit unseres Verbandes gibt. Wir verstehen es noch ungenügend, die Kulturarbeit bei der Ausmerzung aller Erscheinungen von Rückständigkeit, Unmoral, Unkultur und Oberflächlichkeit offensiv zu gestalten ...

  • Wir verteidigen unsere Errungenschaften

    Vor der Jugend unserer Deutschen Deutschlands und den verschiede- den Frieden jene Sportarten hl tm- Demokratischen Republik steht die nen Provokationen an der Zonen- serer Jugend zu pflegen, die nicht Aufgabe, durch die Festigung und grenze und der Durchführung von nur das Auge üben, sondern auch Stärkung ...

  • Aus dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden der FDJ, Erich Hon ecker, auf dem IV. Parlament der Freien Deutschen Jugend

    stützung solcher rechten SPD-Fuhrer, wie Schumacher, betrieben wird. Den Schüssen von Essen fiel unser Kampfgefährte und Freund, der junge Held unserer Nation, Philipp Müller, zum Opfer. Philipp Müller ist das erste Opfer des Generalkriegsvertrages. Ihm sollen nach dem Willen der amerikanischen Kriegstreiber und ihrer Bonner Spießgesellen Millionen junge Deutsche folgen ...

  • Die Jugend im Kampf für Frieden, Einheit und ein glückliches Leben

    ■ Verehrte Gäste, liebe Freunde! Das IV. Parlament der Freien Deutschen Jugend findet in einer für das deutsche Volk und die deutsche Jugend bedeutungsvollen Zeit statt. Mit der Unterzeichnung des. Generalkriegsvertrages durch die volksfeindliche Adenauer-Regierung ist der Kampf unseres Volkes um den Abschluß eines Friedensvertrages, um die Herstellung der Einheit unseres Vaterlandes in eine neue entscheidende Etappe eingetreten ...

  • Die Landjugend hat ihre Aufgaben erkannt

    Der Aufruf unseres Verbandes: „FDJler, auf die Traktoren!" fand ein tausendfaches Echo unter der Jugend. Die Bereitschaft unserer FDJler aus den Städten und Industriebetrieben und die zahlreichen Meldungen junger Landarbeiter Cür die Arbeit in den Maschinenausleihstationen wird dadurch unterstrichen, daß heute etwa 60 Prozent aller Traktoristen unserer MAS Jugendliche und Mitglieder unseres Verbandes sind ...

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  • Die sowjetische Politik ist logisch, groß und schön

    Westdeutsche Persönlichkeiten zu den Friedensvertragsvorschlägen der UdSSR

    Adenauer hat sich mit seiner Unterschrift unter den Generalkriegsvertrag außerhalb des deutschen Volkes gestellt. Das beweisen eindringlich die mächtigen, Hunderttausende erfassenden Massendemonstrationen und Streiks, die in den letzten Tagen in Westdeutschland durchgeführt wurden. Das beweisen die immer ungestümeren Forderungen nach Verhandlungen über die Wiedervereinigung Deutschlands und den Abschluß eines Friedensvertrages ...

  • Die FDJ muß die Jungen Pioniere und Schüler im Geiste des Patriotismus erziehen

    Eine große Rolle spielt dabei die Organisation der Jungen Pioniere. Sie ist fest in den Reihen der Freien Deutschen Jugend verankert und hat sich seit dem III. Parlament zu einer wahren Massenorganisation der Kinder entwickelt. Eineinhalb Millionen Schüler haben sich durch ihren Beitritt zur Organisation der Jungen Pioniere zu unserem stolzen Millionenverband bekannt, in dem sie ihr großes Vorbild sehen ...

  • Die Ju gend im Kampf für Frieden, und ein glückliches Leben

    (Fortsetzung von Seite 3) FDJler freiwillig ihre Normen erhöhen. Von der Maschinenausleihstation Vielist, Kreis Waren, ist die Initiative zur Übernahme der Traktoren und Geräte in persönliche Pflege ausgegangen. Die zweifellos größten Ergebnisse konnten jedoch in der Verbreitung der fortschrittlichen ...

  • Die Freie Deutsche Jugend vor neuen großen Aufgaben

    Liebe Freundel Vor unserer Freien Deutschen Jugend stehen große Aufgaben. Mit der Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages ist unser Kampf um ein einheitliches, unabhängiges, demokratisches und friedliebendes Deutschland nicht abgeschlossen, sondern in eine neue Etappe eingetreten. Unser Verband muß in dieser Situation, wie der Präsident unserer Republik, Wilhelm Pieck, in seiner Grußadresse an das IV ...

  • Die patriotische Bewegung an den Hochschulen

    Unser Verband hat an den Universitäten, Hoch- und Fachschulen die verantwortungsvolle Aufgabe, bei der demokratischen Erziehung der neuen, mit dem Volke eng verbundenen Intelligenz entscheidend mitzuhelfen. Zum Zeitpunkt des III. Parlaments waren 30 Prozent der Studenten Mitglieder der Freien Deutschen Jugend ...

  • Friedensvertrag ist Hauptaufgabe

    Der sozialdemokratische Landrat Kurt Böhmer aus Lauf bei Nürnberg: „Die erste politische Aufgabe muß die Wiedervereinigung Deutschlands und der Abschluß eines Friedensvertrages mit diesem Deutschland sein." Der sozialdemokratische Bürger* meister von Plattling im bayerischen Landkreis Deggendorf, Niebauer: „Aus vollem Herzen stimme ich dem sowjetischen Vorschlag zu und bin für seine sofortige Durchführung ...

  • Einheit

    stellte das III. Parlament die Forderung, in großzügigem Maße neue Lehrwerkstätten und Lehrkombinate zu schaffen und die Ausbildungsmöglichkeiten in den schon vorhandenen wesentlich zu verbessern. Zur Zeit des III. Parlaments gab es 823 Lehrwerkstätten und 224 Betriebsberufsschulen. Durch die großzügigen Maßnahmen unserer Regierung, insbesondere durch das Jugendgesetz, konnte die Zahl der Ausbildungsstätten auf 3180 und die der Betriebsberufsschulen auf 1217 erhöht werden ...

  • 80 000 Nürnberger unter schwarzrotgoldenen und roten Fahnen

    Zur gleichen Zeit demonstrierten in Nürnberg über 80 000 Sozialdemokraten, Kommunisten, Christen und parteilose Arbeiter Schulter an Schulter unter den schwarzrotgoldenen Bannern der Demokratie und unter den roten Fahnen der Arbeiterklasse für das gleiche Ziel wie ihre Münchener Kollegen. Die MAN-Belegschaft trug ihrem Demonstrationszug die Losung „Gegen Generalvertrag — sofortige volle Mitbestimmung" voran ...

  • Ehrliche Bereitschaft der Sowjetunion

    Der Dekan des Dekanats Friedberg, Saal, zum sowjetischen Frte^ derisvorschlag: „Natürlich begrüße ich diesen Vorschlag, weil auch ich für einen baldigen Friedensvertrag bin." Der Pfarrer an der Mannheimer Martin - Luther - Kirche, Simon: „Deutschland muß durch Abschluß eines Friedensvertrages im Sinne des sowjetischen Vorschlages als einheitlicher Staat wiederhergestellt werden ...

  • Arbeiter trieben die Polizei in die Flucht

    Nach der Kundgebung kam es, als die Polizei erneut versuchte, gegen die Demonstranten vorzugehen, zu Zwischenfällen. Als etwa 20 Polizisten versuchten, einigen Arbeitern der Vereinigten Deutschen Metall-* werke die Transparente und schwarzen Grabkreuze abzunehmen, gingen die Arbeiter gegen die Polizisten vor und trieben sie zurück ...

  • 150 000 auf dem Münchener Königsplatz

    Unter Fahnen und Transparenten zogen sie zum Königsplatz. Bereits um 16 Uhr war der Platz überfüllt. Die Transparentträger hatten sich vor der Rednertribüne versammelt. Auf den Spruchbändern war zu lesen: „Schumacher: Wer dem Generalvertrag zustimmt, hört auf, ein Deutscher zu sein", „Ulbricht: Alle ...

  • „Wir werden uns nicht mißbrauchen lassen"

    Adenauer hat hinter verschlösse-- nen Türen über den Generalvertrag verhandelt, der über Tod und Leben des deutschen Volkes entscheiden soll. Durch den Generalvertrag wird Westdeutschland in ein absolutes Vasallenverhältnis zu den Westmächten gebracht. Die Teilung Deutschlands wird auf unabsehbare Zeit festgelegt ...

  • Ganz Bayern demonstrierte gegen Adenauer

    Bayern am 26. Mai, dem schwärzesten Tage der deutschen Nachkriegsgeschichte. Punkt 15.15 Uhr ruhen in allen Betrieben des Landes die Maschinen, stehen alle Räder still. Mit einem Kurzstreik warnen alle Werktätigen Bayerns Adenauer. Diese Warnung heißt: Wir werden nicht dulden, daß das reaktionäre Betriebsverfassungsgesetz und der Generalkriegsvertrag durchgeführt werden ...

  • Die Arbeiter riefen: Stürzt Adenauer!

    Nach der eineinhalbstündigen Straßendemonstration versammelten sich die 80 000 inmitten der im zweiten Weltkrieg zerbombten Nürnberger Innenstadt auf dem Hauptmarkt zu einer wuchtigen Protestkundgebung gegen das Bonner Betriebsverfassungsgesetz und den Generalkriegsvertrag. Gewerkschaftsdelegationen aus ganz Nordbayern nahmen an dieser Großkundgebung teil ...

  • Protestwelle gegen Ridgway in ganz Frankreich

    Mit wachsender Stärke geht durch ganz Frankreich eine Protestwelle gegen das Eintreffen des Pestgene'als Ridgway, der ah Nachfolger Eisenhowers den Atlantik'Kriegspakt realisieren soll. Das französische Volk erhebt einmütig die Forderung: „Fort mit Ridgway, wir wollen Frieden!" Unser Bild zeigt eine Demonstration in der Nähe des Pariser Bahnhofs St ...

  • Polizei mit Stahlhelmen überfiel Arbeiter

    Nach dieser gewaltigen Kundgebung zogen die Arbeiter mit Fahnen und Transparenten durch die Straßen Münchens. Am weltbekannten Stachus am Karlstor wurden die Demonstranten von der Polizei überfallen. Polizei? Die Soldateska trug Stahlhelm und Waffen und sah clen Freikorpsbanditen des Herrn Epp aus der ...

  • Von unserem westdeutschen Korrespondenten

    nicht unähnlich. Als die Knüppelgarde dazu überging, den Demonstranten die Transparente zu entreißen, setzten sich die Arbeiter zur Wehr. Sie setzten Gewalt gegen Gewalt, um der Soldateska zu beweisen: Wir lassen uns nicht alles gefallen.

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  • Betriebsparteiorganisation wird Bürokratenstaub ausklopfen

    Die Genossen im „Karl-Liebknecht"-Werk, Magdeburg, nehmen den Kampf für sofortige Verbesserung des Arbeitsschutzes auf

    renz der Parteiorganisation im Schwermaschinenwerk „Karl Liebknecht" Magdeburg sprach die Mehrzahl der 45 Diskussionsredner über die Erfolge in der Planerfüllung und über die die Erfüllung der Produktionsaufgaben noch hemmenden Fehler und Versäumnisse. Den Arbeitsenthusiasmus der Arbeiter in der Kesselschmiede schilderte begeistert der Parteisekretär der Grundorganisation dieser Abteilung, Genosse Bühler, der selbst mit Stolz das Aktivistenabzeichen trägt: „Für das Kraftwerk P ...

  • Massenmobilisierung erstickt das Gift der Lügensender

    Gute Arbeit der neuen Parteileitung im Sachsenwerk Niedersedlitz

    Die Schnellschweißbrigade Hempel aus dem Sachsenwerk Niedersed- 1 i 1 z richtete im März 1952 einen Aufruf an die Belegschaft und forderte sie auf, den schonungslosen Kampf gegen die Lügenpropaganda der imperialistischen Hetzsender aufzunehmen. Sie prägte die Losung: „Keine offene Tür für Hetzer und ...

  • Die Chemnitzer Parteiorganisation verstärkt die Stadtbezirksarbeit

    Die Chemnitzer Parteiorganisation hat seit dem III. Parteitag große Erfolge errungen. Der Beschluß des III. Parteitages, unserer Regierung einen Fünfjahrplan vorzulegen, wurde von der Arbeiterklasse freudig begrüßt. In diesem Fünfjahrplan war vorgesehen, in Chemnitz drei wichtige industrielle Schwerpunkte zu errichten ...

  • Ihr Parteidokument kann kein Agent mißbrauchen

    Genossin Schönyan lernte aus dem Film „Unter falschem Namen

    Um den Aufbau in der Deutschen Demokratischen Republik zu lähmen und zu sabotieren, versuchen die Kriegstreiber alles, um ihre Agenten, Saboteure und Spione auch in die Reihen unserer Sozialistischen Einheitspartei — des Vortrupps des deutschen Volkes im Kampf um Einheit und Frieden, des Motors unseres gesamten gesellschaftlichen Lebens — zu entsenden ...

  • Die besten Bauarbeiter - Kandidaten der SED

    Die Parteiorganisation Stalinalle verbessert soziale Zusammensetzung

    Eine der zahlreichen Parteiorganisationen an der Berliner Stalinallee, die Grundorganisation C-D, hat sich das Ziel gesteckt, bis Juli 1952 38 Aktivisten, Bestarbeiter und fortschrittliche Angehörige der technischen Intelligenz als Kandidaten für die SED zu werben. Ernsthaft überlegten die Genossen der neugev ...

  • Junge Genossen stärken die Parteileitung

    Ein Gespräch mit Sonja Radtke aus dem EAW Treptow

    Von der Betriebsdelegiertenkonferenz der SED im EAW Berlin- Treptow wurde die 22jährige Genossin Sonja R a d t k e in die neue Betriebsparteileitung gewählt. Wer ist Sonja Radtke? „Ich arbeite seit 1946 hier im Betrieb; erst drei Jahre als Feinmechanikerlehrling, dann als Mechanikerin, Einrichterin und jetzt a;s Vorarbeiterin am Jugendzählerband" erzählt Sonja ...

  • Herbert Sobik kämpft im Geiste seines Vaters

    Er bewarb sich um Aufnahme in die Partei der Arbeiterklasse

    Unser Cenosse Alfred ^obik auo Ob er-G ehr a im Kreis Nordhausen, der v~r kurzer Zeit von zwei Agenten der USA'Kriegstreiber heimtückisch ermordet wurde, war einer der treuesten Kämpfer für die Sache der Arbeiter' bewegung Ihm eifern die Jugend und die Werktätigen im Kampf für die Einheit unseres Vaterlandes und den Abschluß eines Friedensvertrages nach ...

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  • ,Robespierre" /

    Zur Welturaufführung des Trauerspieles von Romain Rolland im Leipziger Sdiauspielhaus

    An einem Wintertag im Januar 1945 ging, achtundsiebzigj ährig, ein französischer Dichter aus dem Leben — einer der ganz Großen der Weltliteratur und einer der markanten fortschrittlichen Geister unserer Epoche. Es war, als hätte die glühende Erwartung, das Ende des Faschismus noch zu sehen, Romain Rolland bis dahin am Leben erhalten ...

  • Ladislav war zuerst Metallgießer

    Wir sprachen mit jungen Künstlern des Tschechoslowakischen Volkslied- und Tanzensembles

    Durch die Länder der Deutschen Demokratischen Republik fuhren in den letzten Wochen in blumcn- und fähnchengeschmückten Autobussen fröhliche Gäste: das Tschechoslowakische Volkslied- und Tanzensemble. Wir sprachen mit einigen jungen Freunden: Es war im September 1948 — ein halbes Jahr nach dem endgültigen ...

  • Nationalpreisträger Prof. Dr. h. c. Lembke 75 jähre

    , Nationalpreisträger Prof. Dr h. c. Hans Lembke, einer unserer bewährtesten und erfolgreichsten ]*flanzenzüchter, Professor mit Lehrauftrag an der Universität Rostock, Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Landwirtschafts-, Wissenschaften zu Berlin, begeht am "28. Mai 1952 seinen 75. Geburtstag ...

  • Deutsche Bücher in Polen

    Als ich von Warschau abreiste, um mich nach Berlin zum Kongreß der deutschen Schriftsteller zu begeben, war die Hauptstadt Polens in ein Meer von Farben getaucht. Alle Straßen und Plätze lächelten den Vorübergehenden mit tausenden bunten Büchern in allen Sprachen der Welt an. Warschau feierte das Fest der Kultur, des Buches und der Presse ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Mittwoch, 28. Mai 1952 Berliner Rundfunk Sendungen des Tages: 15.20: Schulfunk — 16.30: Die Wahrheit über Amerika — 17.30= Gesehen — gehört — geschildert — 19.15- Berichte vom IV. Parlament der FDJ in Leipzig — 20.00: Aufbaulotterie im Funk — 21.50: Lernen, lernen, nochmals lernen. 12.00: Funkecho der Wirtschaft — 12 ...

  • Mitteldeutscher Rundfunk

    12.10: Stadt und Land im Fünfjahrplan — 13.15: Musik nach Tisch — 14.00: Pionierfunk — 14.45: wissenswert und wichtig — 15.00= Jugendlieder — 15.30: Schulfunk — 16.05= Nachmittagskonzert — 17.00= Das Zeitgeschehen vom Funk gesehen — 17.15: Kulturecho — 18.00: Sondersendung vom IV. Parlament der FDJ in Leipzig — 19 ...

  • Wie wird ans Wetter?

    Wetterlage: Das ostatlantische Hochdruckgebiet verlagert sich bei allmählicher Abschwächung langsam nach Südosten. An seiner Nord- und Ostflanke ziehen weiter einzelne Störungen nach Mitteleuropa, so daß das unbeständige und für die Jahreszeit zu kühle Wetter noch andauert. Wetteraussichten: Am Mittwoch bei mäßigen, zeitweilig frischen Winden um West wechselnd meist starke Bewölkung und einzelne Regenschauer ...

  • Deutschlandsender

    Sendungen des Tages: 13.10: Berichte vom IV. Parlament der FDJ in Leipzig — 16.45: Junge Welt mit Lied und Wort — 18.20: Brüder, in eins nun die Hände — 19.45: Die Jugend der Welt war bei uns zu Gast — 21.00: Wir sprechen für Westdeutschland. 12.00: Ländfunk — 12.45: Mittagskonzert — 14.00: Opernkonzert — 15 ...

  • Literaturabend mit sowjetischen Dichtern

    Am Donnerstag, 19.30 Uhr, findet im Haus der Kultur der Sowjetunion ein literarischer Abend mit Werken von Stalinpreisträger Stepan Stschipatschow in Anwesenheit des Dichters statt. Mitwirkende: Fritz Wisten, Herwat Große, Rita Mosch und das Metzeltin-Trio.

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  • „Politisch Verfolgter" als Buntmetalldieb

    Der 36jährige Kriminalobersekretär Herbert Husarzewski vom Kriminalkommissariat Tiergarten (britischer Sektor) wurde am Montag von der 6. Moabiter Strafkammer wegen Amtsunterschlagung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte im Februar vorigen Jahres 25 Kilogramm Bronze, die er bei der Festnahme von Metalldieben beschlagnahmen und sicherstellen sollte, auf eigene Rechnung bei einem Schrotthändler verkauft ...

  • Wie ein Klassenkollektiv sein „Bauvorhaben" finanzierte

    Die Klasse 3b der 4. Schule ruft alle Schüler Berlins zu einem Wettbewerb auf

    Wenn die Großen aufbauen, da können wir nicht fehlen, dachten sich die 41 Schüler und die Jungen Pioniere der Klasse 3 b in der 4. Schule des Bezirks Prenzlauer Berg. Dem Vorschlag des kleinen Manfred Schulte stimmte die ganze Klasse einschließlich des Lehrers Kristen begeistert zu. Nach dem Plan Manfreds sollte ein „Hochhaus" gebaut werden aus „Ziegelsteinen", die für wenige Pfennige an die jungen Aufbauhelfer in der Klasse verkauft werden sollten ...

  • 67 jährige Berlinerin ruft die SPD-Genossen

    Die 67]ährige Berlinerin Klara Wesenberg aus der Kanzowstraße 8 wendet sich besonders an die Genossen der Sozialdemokratischen Partei und ruft sie auf, mit dem Kampf gegen die Reaktion nicht wieder zu warten, bis es zu spät ist und bis wieder Millionen blühender Menschen auf den Schlachtfeldern eines neuen Weltkrieges hingemordet v/erden ...

  • 9 Jetzt verstellen wir den Kampf der DDR64

    Westberliner SPD-, DGB- und unorganisierte Werktätige verpflichten sich zum Friedenskampf

    Fünf westberliner Werktätige, H. Neumann (SPD), Günther Schneeberger, W 35, Bülowstraße 11 (parteilos), Karl Baumann, Gotenstraße 10 (parteilos), H ö r n i g, Dominikusstraße 60 (DGB) und Peter Zander (nicht organisiert) schrieben uns: „Mit ganzer Empörung haben wir von der Unterzeichnung des Generalvertrages Kenntnis genommen ...

  • Sportler lernen für höhere Leistungen

    Einheitliches Schulungssystem der Demokratiscnen Sportbewegung

    Am 1. September werden unsere Sportler nach dem einheitlichen Schulungssystem ihre wissenschaftliche Arbeit in den Zirkeln beginnen. Das einheitliche Schulungssystem hat das Ziel, den Sportlern die fortgeschrittensten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gsbiet der Körperkultur und des Sportes und ein gutes gesellschaftliches Grundwissen zu vermitteln ...

  • Abschnitt A, Stalinallee, kam pH gegen den Generalkriegs vertrag

    Die Brigaden des volkseigenen Betriebes Wohnungsbau, die auf Abschnitt A in der Stalinallee arbeiten, haben als Antwort auf die Unterzeichnung des schändlichen Generalkriegsvertrages in Bonn zahlreiche Verpflichtungen übernommen. Die Maurerbrigade Zimmermann, die Betonierbrigade Krause und die Zimmererbrigade Röder haben sich verpflichtet, bis zur II ...

  • Ion Soeter (Rumänien) sprang 2,02 m hoch

    Olympia - Vorbereitungen in den Ländern der Volksdemokratie

    In den Ländern der Volksdemokratie bereiten sich die Sportler sehr gewissenhaft auf die XV olympischen Sommerspiele in Helsinki vor. Sonntag für Sonntag führen sie Prüfungskämpfe durch. Das Niveau hat sich gegenüber den Vorjahren gehoben. Rekorde am laufenden Band kennzeichnen den Leistungsanstieg. Mit der relativ besten Leistung wartete der rumänische Meister und Rekordhalter im Hochsprung Ion Soeter auf, der bei den Studenten- Weltmeisterschaften in Berlin den zweiten Platz belegte ...

  • Ersier VE SJ-Plan auf der Baustelle der Bau-Union Potsdam

    Verbesserungen auf der Baustelle Und die Qualifizierung von Bauarbeitern stehen im Mittelpunkt eines VEB-Planes, der für die Baustelle F- Süd zusammen mit den Bauarbeitern und der Bauleitung ausgearbeitet wurde. Am Mittwoch wird dieser Plan, der erste VEB-Plan einer Baustelle an der Stalinallee, fertig ausgearbeitet sein ...

  • Imre Nemeth und Olga Gyarmati in Leipzig

    Ungarische Volksrepublik entsendet starke Delegation

    Mit einem starken Aufgebot werden die Sportler der Ungarischen Volksrepublik der Einladung zur Teilnahme am Sport- und Kulturfest anläßlich des IV. Parlaments der FDJ in Leipzig Folge leisten. Die ungarische Sportdelegation hat am Dienstag bereits die Reise nach Leipzig angetreten. Die 80 Mann starke Delegation wird sich vor allen Dingen an den internationalen Wettkämpfen in der Leichtathletik und im Schwimmen beteiligen ...

  • Schon 1952/53 gesamtberliner Spielverkehr im Fußball

    Daß es einen Weg der Einigung auf dem Gebiet des gesamtdeutschen Sports gibt, unterstrichen die Fußballer auf einer Ende der vorigen Woche stattgefundenen Tagung in Westberlin. Vertreten waren die Funktionäre des Landessportaussehusses Groß-Berlin sowie die verantwortlichen Funktionäre des Verbandes Berliner Ballspielvereme (VBB) ...

  • *#P OEf

    Ungarns Olympia-Elf in Moskau besiegt Moskauer Auswähl gewann mit 2 : 1 Toren

    Mit ungewöhnlicher Spannung sah man in der in- und ausländischen Fußballwelt nach dem 1 • 1 vom Sonnabend dem gestrigen zweiten Freundschaftstreffen der Moskauer und der ungarischen Auswahl entgegen. Beide Mannschaften hatten nur geringe Umstellungen vorgenommen. In der Moskauer Elf spielte an Stelle von Antadse Netto, während sich Bobrow 10 Minuten vor Schluß durch Djomin ablösen ließ ...

  • Bekanntmachung des Magistrats

    Die Fettabschnitte der Berliner Lebensmittelkarten für Monat Juni Werden wie folgt beliefert: Grundkarte- Auf a Margarine, b Butter, c—f Schlachtfette; Karte mit Überdruck B und Karte IV C: Auf a Margarine, b—d Butter, e—f Schlachtfette. Sämtliche Fettmarken aller übrigen Karten werden mit Butter beliefert ...

  • Am „Magdeburger Haus" wird in zwei Schichten gearbeitet

    Einen Freundschaftsvertrag haben die Maurerbrigade Rudi Sandt und die Putzerbrigade Heinz Lentge abgeschlossen, um eine noch schnellere Errichtung des „Magdeburger Hauses" in der Stalinallee zu erreichen. Diese beiden Brigaden werden in Zukunft in zwei Schichten arbeiten. Dadurch wird eine Beengung der Maurer auf der Baustelle vermieden, die Anwendung der neuen Arbeitsmethoden garantiert, und eine schnellere Fertigstellung des Rohbaus gewährleistet ...

  • Schwarze Fahnen über dem Manövergelände

    Grunewaldkomitee protestierte gegen Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages

    Am Montag um 10 Uhr, dem Zeitpunkt der Unterzeichnung des Generalkriegsvertrages in Bonn, hißten Mitglieder des Komitees zur Rettung des Grunewaldes auf dem Befehlsstab der britischen Granatwerferstellung und auf dem amerikanischen Manövergelände im Berliner Grunewald schwarze Fahnen. Gleichzeitig wurden Sperrschilder für den Zivilverkehr an der amerikanischen Panzerstraße mit Protestlosungen gegen den Generalkriegsvertrag überklebt ...

  • Auch Kohlen werden in Westberlin teurer

    Nachdem der Reuter - Senat am Montag die bereits angekündigte rigorose Erhöhung der BVG-Tarife beschloß, steht jetzt auch eine neue Steigerung der Kohlenpreise in Westberlin unmittelbar bevor. Ein Zentner Braunkohlenbriketts soll künftig 3,37 bis 4.01 D-Mark, ein Zentner Anthrazit - Briketts 5,58 D-Mark und ein Zentner Gaskoks 5,28 bis 5,43 D-Mark kosten ...

  • Todesopfer wegen eines Gangslerfilms

    Um sich einen der amerikanischen Gangsterfüme anzusehen, wollte der 20jährige Heinz Mollenhauer am 20. Mai mit einem Motorrad in den Westsektor fahren. Dabei überfuhr er in der Bunzelstraße in Berlin- Bohnsdorf die 69jährige Wanda Bartoschat aus Berlin-Bohnsdorf und verletzte sie tödlich. M. flüchtete, konnte jedoch von der Volkspolizei festgenommen werden ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Mittwoch, 28. Mai Weißensee: 18 Uhr, wichtige Konsultation im Bezirksamt, Speisesaal. Alle Propagandisten im Parteilehrjahr und die für Propaganda verantwortlichen Genossen der Parteileitung nehmen daran teil. 17 Uhr, Schulung der Agitationsgruppenleiter in der 1. Schule, 3. Stock Zimmer 16, Amalienstraße ...

  • CSR—DDR im Volleyball

    Am Pfingstsonntag wird anläßlich des IV Parlaments in Leipzig ein Ländervergleichskampf zwischen der Tschechoslowakischen Republik und der Deutschen Demokratischen Republik ausgetragen. Die Spieler für die deutsche Mannschaft stellt die Hochschulsportgemeinschaft Wissenschaft Halle und die Betriebssportgemeinschaft Chemie Zittau ...

  • Admira Wien in der DDR

    Die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Admira-Elf wird in der Zeit vom 30. Mai bis 4. Juni vier Freundschafts-Vergleichsspiele in der Deutschen Demo-< kratischen Republik austragen. Ihr erstes Spiel bestreiten die Wiener am, kommenden Freitag im Dresdener Heinz-Steyer-Stadion gegen Rotation Dresden ...

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