27. Okt.

Ausgabe vom 13.10.1951

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  • Helden der neuen Zeit

    Am heutigen Tage finden in Betrieben und Werken große Feiern und Ehrungen unserer Aktivisten, Verdienten Aktivisten und Helden der Arbeit statt, die mit Ehrenzeichen und Prämiierungen für ihre guten Arbeitsleistungen ausgezeichnet werden. Zeitungen und. Zeitschriften bringen die'Bilder dieser fortschrittlichen Menschen, die das große Vorbild für unsere Jugend sind ...

  • RAW Grunewald fordert Ja des Bundestages

    Berlin (Eig. Ber.). Im Namen der Belegschaft des in Westberlin gelegenen Reichsbahnausbesserungswerkes Grunewald, die zu 98 Prozent ihr Ja gegen die Remilitarisierung Deutschlands abgegeben hat, richteten das Betriebsfriedenskomitee und die Betr'ebsgewerkschaftsleitung ein Schreiben an den Bundestag in Bonn, in dem sie eine bejahende Antwort auf die von der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik gestellten Fragen fordern ...

  • Kulturabkommen zwi§cheii der Volksrepublik China und der DDR

    Für die Zentrale Volksregierung China unterzeichnete der Minister für kulturelle Angelegenheiten Sehen Yen Ping, für die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik der Chef der Diplomatischen Mission der Deutschen Demokratischen Republik, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Johannes Kenig ...

  • Westberliner stürmen Wechselstuben

    Berlin (ADN). Am Freitag kam es vor zahlreichen Wechselstuben in Westberlin zu heftigen Protesten der Bevölkerung gegen die Versuche der Wechselstubenwucherer, den Schwindelkurs durch die" Einschränkung des Ankaufs von Westmark zu halten. Die Wechselstube „Berolina" in der Sonnenallee im Bezirk Neukölln wurde von der Stumm-Polizei geräumt, nachdem sie von empörten Westberlinern gestürmt worden war ...

  • Jahrgang 1932 will nicht ins Massengrab

    Berlin (ADN). Am Donnerstagabend wurden im Bezirk Schöneberg (USA-Sektor) Flugblätter gegen die Remilitarisierung und für die Annahme des Volkskammerappells verteilt. Am Bahnhof Priesterweg wurden groß" Grabkreuze aufgestellt mit der Inschrift: „Hier kann Reuter sterben — wir nicht. Jahrgang 1931/32 ...

  • Zur Auszeichnung als Aktivisten vorgeschlagen

    Dreher August Lewonig,- O. Gru= Einen entscheidenden Anteil leistete Fritz Gundel, Einsteller im VEB Mechaniker Otto Heß aus den AstrasowWerke Magdeburg, konstruierte der Brigadier Paul Eske vom VEB Glühlampenwerk Dresden, übererfüllt Werken in Chemnitz erreicht ständig eine Vorrichtung zum Drehen ovaler Bau bei der schnellen Fertigstellung des ständig seine Norm ...

  • Noten der Sowjetunion an die Westfmächtfe

    Zur Frage einer Revision des italienischen Friedensvertrages

    1. Die Regierungen der USA, Großbritanniens und Frankreichs berufen sich beim Aufwerfen der Frage der Revision des Friedensvertrages mit Italien darauf, daß diese Revision angeblich im Interesse der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen' den freien Nationen erforderlich sei. Eine derartige Begründung dient nur als Deckmantel für die tatsächlichen Ziele der Revision des Friedensvertrages ...

  • Alfred Gothe Etappensieger

    Z i 11 a u (Eig. Ber.). Die 163.7 km lange 8. Etappe der Friedensfahrt, die von Chemnitz nach Zittau führte, gewann der Magdeburger Gothe ■ von. der' • SV Lokomotive mit einer ; Fahrzeit, von 5:08:00 Std. Wenige Meter hinter ihm passierten Schur (SV Aufbau)' und Marschner (SV Motor I) die Ziellinie. Knapp 1 Minute später führte Bartusek (Ungarn I), der sich • bei ,Oe'deran in der Bergwertung eine Minute Zeitgutschrift- holte, das Hauptfeld durchs Ziel ...

  • Erstes Roheisen vom Hochofen I im Hüttenkombinat Ost

    Fürstenberg (ADN). Seit Freitag, früh 6 Uhr, liefert der Hochofen I im Eisenhüttenkombinat Ost das erste Roheisen. Der Ofen war am 19. September nach achtmonatiger Bauzeit in Anwesenheit des Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, angeblasen worden. Der Hochofen II, der vor wenigen Tagen vorfristig ausgemauert wurde, wird ebenfalls noch in diesem Jahr die Produktion aufnehmen ...

  • Prälat Dr. Hartenstein gegen Kriegsdienst

    Stuttgart (ADN). Gegen die von der Bonner Regierung geplante Aufhebung des Paragraphen 4 des Grundgesetzes über das Recht der Kriegsdienstverweigerung wandte sich Prälat Dr Hartenstein, Mitglied des Rates der evangelischen Kirche Deutschlands. Der Prälat erklärte auf einer Tagung der Kirchen und Freikirchen in Bad Boil, daß kein Mensch zum Kriegsdienst gezwungen werden dürfe ...

  • AEG-Turbinenarbeiter: Jeder einverstanden

    Berlin (Eig. Ber.). In der AEG Turbinen-FabriU im Bezirk Tiergarten wird die Erklärung der Volkskammer im Zusammenhang mit den Erfolgen der friedlichen Aufbauarbeit in der Deutschen Demokratischen Republik, die in der Preissenkung und Aufhebung der Rationierung für viele Waren zum Ausdruck kommt, lebhaft diskutiert ...

  • Interventen versenkten deutsthen Fischkutter

    Hamburg (ADN). Bei einem neuen Bombardement der Insel Helgoland durch, britische Flugzeuge wurde am Freitag, sechseinhalb Jahre nach Kriegsschluß, ein westdeutscher Fischkutter bombardiert und versenkt. Es handelt sich um den in Hörnum auf Sylt beheimateten Fischkutter „Samland". der den Schutzhafen von Helgoland wegen Motorschadens aufgesucht hatte ...

  • . . . ebenso am Lehrter Bahnhof

    Berlin (Eig. Ber.). In Diskussionen mit Vertretern des Betriebsfriedenskomitees sprachen sich die Kollegen des Bahnbetriebswerkes Berlin-Lehrter Bahnhof (brit. Sektnr) für -lie Volkskammererklärung aus. Sie brachten dabei zum Ausdruck, daß i^-h die Vertreter beider Teile Äitschlands einigen müßten, ohne 6dm Potsdamer Abkommen zu verletzen ...

  • Sieiüensarbeirfer gegen Kriegsw9H§chaft

    Konzernleiiurig verlagert Rundfunkproduktion / Entlassungen Jugendliche verhinderten Unterminierung der Eibbrücken

    Die Konzernleitung nimmt jetzt die seit langem vorbereitete Verlagerung der Produktion von Rundfunkgeräten im Werner-Werk R. nach Karlsruhe in Angriff. Es sind bereits zahlreiche Entlassungen von Arbeitern erfolgt, außerdem wurde bekanntgegeben, daß ab 15.'Oktober nur noch an vier Tagen in der Woche gearbeitet werden soll ...

  • „Heilbronner Stimme" antwortet Bertolt Brecht

    Berlin (Eig Ber.) Der Herausgeber der „Heilbronner Stimme" antwortet in einem Schreiben auf den Offenen Brief des Nationalpreisträgers Bertolt Brecht, indem er die Durchführung gesamtdeutscher Beratungen zur Vorbereitung freier demokratischer Wahlen begrüßt. (Weitere Zustimmungen siehe S. 6.)

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  • Unser Präsident

    Vor zwei Jahren, am 11. Oktober 1949, Wurde Genosse Wilhelm Pieck, Vorsitzender der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, auf der gemeinsamen Tagung der Provisorischen Volks? und Länderkammer auf Vorschlag des Vorsitzenden der Christlich - pemokratischen Union, Otto Nuschke, einstimmig zum Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik gewählt ...

  • Eugenie Cotton - 70 Jahre ah

    •, Von Marie-Claude Vaillant Couturier

    Von Berlin bis Paris, von Chile bis Korea und von Australien bis Kanada gedenken Millionen Frauen am 13. Oktober in Liebe und Verehrung der^Präsidentin der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, Eugenie Cotton, die an diesem Tage ihren 70. Geburtstag begeht. Den meisten Frauen ist sie nur vom Bilde her bekannt, und manche haben nicht einmal ein Foto von ihr gesehen ...

  • Kraftquell für alle Friedensfreunde

    Stärkstes Weltecho zur Erklärung J. W. Stalins über die Atomwaffe

    „Hinter den Worten Stalins stehen unser Vertrauen, unsere Hoffnung und die Einigkeit aller Völker, die den Frieden lieben. Die Erklärung Stalins ist eine Quelle der Kraft für alle, die an den Sieg des Lebens über den Tod glauben." Sofia: Atomwaffe in Händen der UdSSR schützt den Frieden „Während die ...

  • Schauprozeß gegen friedliche Kauüeüte

    Die westberliner Firmen sollen „illegale Lieferungen" von Gas- und Kanalisationsröhren, Elektromaterial, Wellblech und Elektromotoren vom Dezember 1949 bis Februar 1951 in die Deutsche Demokratische Repu-- blik ausgeführt haben. Nach dem Urteil führender Wirtschaftler Westberlins, die den Prozeß mit ...

  • Die Gewerkschaftsgruppen richtig organisieren!

    „Es kommt darauf an, daß die BGL und die Abteilungsgewerkschaftsleitungen genau den Strukturplan der Produktion studieren, an Hand dieses Planes mit den Betriebskollegen genau beraten, welche Arbeiter nun in Gewerkschaftsgruppen zusammengefaßt werden sollen, ohne daß wir die Arbeitsbrigaden zerreißen ...

  • Proteststurm gegen Schandschiedsspruch

    Fette zum Rapport bei McCloy / Lehr gründet „Technische Nothilfe"

    Als Antwort auf diesen Verrat der Arbeiterinteressen fordern jetzt auch die Betriebsräte der Remscheider Metallindustrie eine Urabstimmung. Bonn (Eig. Ber.). Unter Führung von Fette nahmen die rechten Führer des DGB beim amerikanischen „Hohen Kommissar" neue Instruktionen entgegen. Neumünster (Eig. Ber ...

  • USA-Barbarei in Korea schlimmer als Nazigreuel in Polen

    Phoengjang (ADN). Die von den USA-Soldaten in Korea angerichteten Zerstörungen übertreffen alles, was die Nazis in Polen getan haben, erklärte der Korea-Korrespondent der polnischen Armeezeitung „Zolnierz Wolnosci", Pracki, am Donnerstag in Panmunjon. Pracki stellte fest, daß nur das alte Warschau, das zu 95 Prozent zerstört wurde, mit dem verwüsteten Phoengjang verglichen werden könne; die Zerstörungen in ...

  • USA-Luftpiraten erneut über Kaesong

    Beschüß der neutralen Zone mit Bordwaffen / 1 Kind getötet und 1 Kind schwer verletzt

    K a e s o n g (ADN). Amerikanische Flugzeuge griffen am Freitag erneut die neutrale Zone von Kaesong an, berichtet die Agentur „Neues China". Um 7.35 Uhr drangen drei amerikanische Militärflugzeuge von Südwesten in den Luftraum von Kaesong ein. In niedriger Höhe eröffnete eines der Flugzeuge nordwestlich von Kaesong das Feuer, überflog dann Kaesong und schoß wiederum, als es die Straße in der Nähe des neuen Verhandlungsortes bei Panmunjon überflog' ...

  • Erbitterte Angriffe zurückgeschlagen

    Phoengjang (ADN). Einheiten der koreanischen Volksarmee führen zusammen mit chinesischen Freiwilligenverbänden weiterhin an allen Frontabschnitten erbitterte Kampfe, gegen die Interventionsstreitkr|fte und fügen ihnen große Verluste an Menschen und Material ,zu, heißt es im Freitag-Kommunique des Oberkommandos ...

  • Wie helfen die Chemnitzer Beschlüsse bei der Kontrolle des Betriebskollektivvertrages?

    In zahlreichen Betrieben der Deutschen Demokratischen Republik läuft bereits die Berichterstattung über die bisherige Durchführung des Betriebskollektivvertrages. Wichtig sind dabei die Methoden, mit deren Hilfe die Erfüllung und Übererfüllung der Verträge erreicht werden kann. Auf einer Delegiertenkonferenz im Buna-Werk wies Kollege Fürst darauf hin, daß in Versammlungen im kleinen Kreise die Arb?i-* ter am ehelten ihre Meinung mm, ...

  • Innerbetriebliche Schulung der Verwaltung

    Das Ministerium des Innern weist darauf hin, daß am 17. Oktober 1951 in der innerbetrieblichen Schulung für die Mitarbeiter der Verwaltung der Deutschen Demokratischen Republik das Thema behandelt wird: Die Bedeutung des erneuten Volkskammerappells vom 10. Oktober 1951 für eine gesamtdeutsche Beratung ...

  • Freiheit für Lilly Wächter!

    Berlin (ADN). 15 000 Gewerkschafter aus Halberstadt und die Frauen des DFD-Kreisverbandes Sondershausen fordern die sofortige Freilassung der tapferen deutschen Friedenskämpferin. Berlin (Eig. Ber.). Nicht nur das deutsche Volk, sondern die gesamte friedliebende Welt bringt der tapferen Lilly Wächter Sympathie entgegen ...

  • Erfolge durch Aktionseinheit in Frankreich

    Paris (ADN). In Frankreich mehren sich die Erfolge der in Aktionseinheit geführten Lohnkämpfe. Die Metallarbeiter im Departement Ardennes errangen 17 Prozent Lohnerhöhung, ihre Kollegen im Departement Cher 15 Prozent, die Bauarbeiter in den Departements Pyrenees- Orientales und Aube Erhöhungen von 15 bis 20 Prozent ...

  • Straßenbahner sparen Strom

    Magdeburg (ADN). Auch die Magdeburger Straßenbahner stehen im Massenwettbewerb des IV. Quartals. Ihr Ziel ist es, den Stromverbrauch um 10 Prozent zu senken. Rostock (ADN). Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Fischkonservenfabrik Rostock, die im II. Quartal als bester Betrieb in ihrem Industriezweig ausgezeichnet wurde, haben alle Betriebe des Fischfanges und der, Fischverarbeitung zu einem Wettbewerb im IV ...

  • Britische Truppenverschiebungen nach Ägypten

    London (ADN/Eig. Ber.). Hohe britische Militärs, unter ihnen der stellvertretende Generalstabschef, hatten am Freitag mit Außenminister Morrison eine Besprechung über „Maßnahmen" gegen die ägyptische Forderung auf Räumung der Suez-Kanal- Zone durch die britischen Truppen. Großbritannien wird in den nächsten Tagen seine in Ägypten statlonierten Truppen bedeutend verstärken ...

  • Fünf Jahre ADN

    Berlin (ADN). Aus Anlaß des fünften Jahrestages der Gründung des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes (ADN) fand im Haus des Presseverbandes zu Berlin eine Feierstunde statt, an der zahlreiche in- und ausländische Journalisten teilnahmen. Anwesend waren der Leiter des Amtes für Information, Prof ...

  • „Bester Facharbeiter des Betriebes"

    Fischverarbeiter im Wettbewerb

    Wermgerode (FH-Volkskorr.). In den innerbetrieblichen Wettbewerben des Elektromotorenwerkes Wernigerode steht die Kollegin Schimanski im Kampf um den Titel „Bester Facharbeiter des Betriebes" unter den Wicklerinnen an erster Stelle. Sie erfüllt ihre Norm mit 142,5 Prozent. Unter den Drehern hat der Kollege Schulze seine Leistungen auf 179,7 Prozent' ohne Ausschuß gesteigert ...

  • 16 Terrorprozesse in einem Monat in Griechenland

    Athen (ADN). Sechzehn Terrorprozesse wurden von monarcho-faschistischen Kriegsgerichten in der Zeit vom 9. September bis zum 12. Oktober in Griechenland durchgeführt, berichtet der Sender „Freies Griechenland". In diesen Prozessen würgen sechs Patrioten wegen ihres standhaften Eintretens für den Frieden und die Unabhängigkeit des griechischen Volkes zum Tode und 240 zu lebenslänglichen oder« langjährigen Zuchthausstrafen verurteilt ...

  • 19,4 Proz. Steigerung der Arbeitsproduktivität in Riesa

    Erste Auswirkung des Betriebskoilektivvertranes im Stahl- und Walzwerk Riesa

    Berlin (Eig. Ber.). Am Donnerstag fand im Klubhaus der Stahlwerker Riesas die Berichterstattung über die Kontrolle der Durchführung des Betriebskollektivvertrages des Stahl- und Walzwerkes statt. In Anwesenheit des Botschafters der befreundeten Tschechoslowakischen Republik berichteten die Riesaer Stahlwerker über neue große Erfolge in ihrer Arbeit ...

  • „ DFD beglückwünscht Eugenie Cotton

    Berlin (ADN). Im Namen von 1,2 Millionen Mitgliedern hat der Dertiökratische Frauenbund Deutschlandr der Präsidentin der Internationalen ' Demokratischen Frauenföderation (IDFF) Eugenie Cotton, zu ihrem 70. Geburtstag herzliche Glückwünsche übersandt. In der Grüßadresse wird mitgeteilt, daß die neue Zentrale DFD-Schule den Namen „Eugenie Cotton" tragen wird ...

  • USA-Senator fordert Abwurf der Atombombe in Korea

    Washington (ADN). Die Anwendung der Atombombe in Korea forderte am Donnerstag der republikanische USA-Senator Lodge. Der Senator, der offenbar noch nicht über das Stalin-Interview informiert war, erklärte, daß die Amerikaner ohne die Atombombe mit den koreanischen und chinesischen Streitkräften nicht fertig werden könnten ...

  • Schauprozeß in Paris

    Paris (ADN). Wegen angeblichen „Anschlages auf die äußere Sicherheit des Staates" wurden zwei französische Offiziere, der Hauptmann Jacques Regnier und der Hauptmann Guy Serbät, die sich beide als aktive Widerstandskämpfer gegen die faschistischen Okkupanten ausgezeichnet haben, vor das Pariser Militärgericht gezerrt ...

  • Plan im Achsenwerk Roßwein erfüllt

    Roßwein (Eig. Ber.). Die Belegschaft des Achsenwerkes Roßwein : (Sachsen) meldete am Donnerstag die vorfristige Erfüllung ihrer Auflage im Volkswirtschaftsplan 1951 für die Schmiede.

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  • Die widitigste gesellschaftliche Kraft

    Unsere Regierung hat mit dem Gesetz vom 19. April 1950 die Aktivisten- und Wettbewerbsbewegung großzügig gefördert. Sie hat damit zum Ausdruck gebracht, welche große entscheidende Bedeutung der Aktivisten- und Wettbewerbsbewegung zukommt. In diesem Gesetz heißt es: „Die Aktivistenbewegung ist die wichtigste gesellschaftliche Kraft bei der Erfüllung der Wirtschaftspläne zur Festigung der demokratischen Ordnung ...

  • Initiative in den Betriebsabteilungen als Basis des Wettbewerbs

    Das Neue im Wettbewerb soll darin bestehen, daß der Wettbewerb nicht wie bisher einen oft allgemeinen Charakter hat oder bürokratisch angeordnet wird, sondern daß die Initiative der Arbeiter und der technischen Intelligenz in der Betriebsabteilung die Basis des Wettbewerbs ist. Die einzelnen Verpflichtungen der Arbeiter und der technischen Intelligenz, die Verpflichtungen der Arbeitsbrigaden oder der Belegschaftsabteilungen, das ist die Grundlage des Wettbewerbs ...

  • So sind unsere neuen Menschen

    Zum Ehrentag der Aktivisten / Es gibt keinen anderen Weg «um besseren Leben als den, auf dem sie voranschreiten

    Als vor Monaten der Meister Franz Plickert aus der Schlosserei des VEB Aktivist mit seinem Kollektiv an die Arbeit ging, um einen schon seit Jahren stillstehenden Backofen zu reparieren, glaubte keiner so recht an den Erfolg seiner Bemühungen. Spezialbackofen-Firmen hatten sich schon an diesem Ungetüm „die Zähne ausgebissen" ...

  • Heiden der neuen Zeit

    (Fortsetzung von Seite i) Gemeinschaft" sollen nur verdecken, daß die Kriegstreiber, und zu ihnen gehört Adenauer, die Eingliederung Westdeutschlands in den Atlantik- Pakt durchführen wollen, sowie die Wiederherstellung des deutschen Imperialismus in Westdeutschland und die Ausnützung des Ruhrgebietes als europäische Rüstungsbasis für die amerikanischen Kriegsinteressen ...

  • Neue Arbeitsmethoden allen zugänglich machen

    Es gilt aber auch, die neuen Arbeitsmethoden, für die heute die Ehrungen erfolgen, allen Werktätigen unserer Republik zu vermitteln. Daher dürfen die neuen Erfolge und Leistungen kein Geheimnis unserer Aktivisten bleiben — sie müssen allen Werktätigen zugänglich und vertraut gemacht werden. Die Einführung der neuen Arbeitsmethoden muß systematisch durchgeführt werden, wobei es viele Möglichkeiten gibt ...

  • Erfolge durch sowjetische Methoden

    Diese Erfolge waren nur möglich durch die Anwendung der Erfahrungen der sowjetischen Stachanow- Arbeiter. Wer könnte je vergessen, wie uns die sowjetischen Stachanow- Leute, Pawel Bykow, Lydia Korabelnikowa, Rossijski, Tschutkich und andere bei der Entwicklung neuer Arbeitsmethoden in der Produktion halfen und helfen ...

  • Als „Helden der Arbeit" vorgeschlagen

    Als erster Brigadier in der Deutschen Demokratischen Republik entwickelte und organisierte der Traktorist Fritz Lange von der Maschinenausleihstation Gerbstedt nach dem Vorbild des sowjetischen Brigadiers Bairuk von der MTS Kotow die Arbeit nach Stundenplänen. Auf die Anregung des Aktivisten Lange führten die Traktoristen seiner Brigade Persönliche Konten und eine regelmäßige Plankontrolle ein ...

  • Wettbewerbe zu Ehren des 7. November

    Das Wichtigste, um vorwärtszukommen, ist die Aneignung der sowjetischen Arbeitsmethoden, ist das Studium der Erfahrungen der Neuerer der Arbeit in der Sowjetunion. Nur wenn wir von dem Lande mit der höchsten Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, wo der Aufbau des Kommunismus erfolgt, lernen und alles Fortschrittliche studieren, werden wir schneller vorwärtskommen ...

  • Walzwerker unterstützen Volkskammerappell

    Die Kollegen hatten aus Anlaß der neuen Vorschläge der Volkskammer an den Bonner Bundestag Sonderschichten gefahren, deren hervorragende Ergebnisse die Entscheidung für die vorfristige Erfüllung des Planes brachten. Die Walzwerker setzen nun ihre ganze Kraft ein, um den Plan auch nach Sorten, insbesondere die Auflage für Transformatorenbleche, zu erfüllen ...

  • Bessere Mobilisierung durch IG notwendig

    Die Industriegewerkschaften haben mit der Organisierung der Massenwettbewerbe sicherlich Erfolge gehabt. Aber sie müssen kühn an eine bessere Mobilisierung der Werktätigen für den friedlichen Wettkampf in der Produktion herangehen. Warum sollte es z.B. der IG Bau—Holz nicht gelingen, die Bauarbeiter ...

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  • Ein Wendepunkt in der Geschichte Europas

    An den Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Wilhelm Pieck An den Ministerpräsidenten der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Otto Grotewohl Gestatten Sie mir, Sie und in Ihrer Person das deutsche Volk anläßlich der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik und Ihrer Wahl zum Präsidenten und zum Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik zu beglückwünschen ...

  • die Westanäclite

    und Frankreichs ist außerdem die Erklärung enthalten, daß es notwendig sei, Italien die Aufnahme als Mitglied in die Organisation der Vereinten Nationen zu gewährleisten, wobei der Anschein erweckt wird, als ob die Anwendung des sogenannten .Vetos' die Aufnahme Italiens in die UN verhinderte. Diese Erklärung ...

  • Noten der Sowjetunion

    (Tortsetzung von Seite 1) ren Ländern handelt, sondern um die Ausnutzung Italiens im Interesse des aggressiven Nordatlantikblockes und zu diesem Zweck um die Aufhebung der im Friedensvertrag für die italienischen Streitkräfte festgelegten Beschränkungen. Die Sowjetregierung hat die Regierungen der USA, ...

  • Wortlaut der Noten der Westmächte

    Die gemeinsame Deklaration der drei Westmächte, die dem sowjetischen Außenministerium am 26 September übergeben worden war, hat folgenden Wortlaut: „Die Regierungen der USA, Frankreichs und Großbritanniens prüfen seit einiger Zeit die Frage, wie das durch den Friedensvertrag mit Italien entstandene Problem im Interesse einer harmonischen Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den freien Völkern am besten zu lösen ist ...

  • Sowjetunion schiltst den Frieden der Welt

    In dem Augenblick höchster Gefahr für den Weltfrieden, da die Kriegstreiber — erschreckt über ihre Niederlagen in Korea und in allen Teilen der Welt — mit Hilfe des von ihnen wiedererrichteten deutschen Imperialismus den Krieg in Europa vom Zaune brechen wollen, gibt Stalin in seiner einfachen klaren „Zu einer solchen Beunruhigung besteht keinerlei Grund ...

  • Ein neuer Weltkrieg kann, verhindert werden

    Als auf Grund der seit der Intervention in Korea sprunghaft gestiegenen Rüstung des USA-Kriegslagers und der immer offener betriebenen Remilitarisierung Westdeutschlands die Kriegshysterie in den imperialistischen Ländern einen neuen Höhepunkt erreichte, sind es die Worte Stalins in seinem Interview mit einem Korrespondenten der „Prawda" am 17 Februar 1951, die allen Völkern neuen Mut im Kampf um die Erhaltung des Friedens geben ...

  • Aktive Unterstützung unseres Aufbaus

    Während in Westdeutschland das Joch der amerikanisch-englisch-französischen Intervention immer drückender wird, die Besatzungskosten das Maß des Erträglichen längst überstiegen haben, die Steuerschraube immer schärfer angezogen wird, die Preise weiter in die Höhe klettern, die Friedensindustrie, so- „An den Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Otto Grotewohl ...

  • Die deutsehe Jugend — aktiver Erbauer des einheitlichen, demokratischen und friedliebenden Deutschland

    Berlin, Pfingsten 1950. Die deutsche Jugend demonstriert beim Deutschlandtreffen in Berlin für den Frieden, für die Einheit Deutschlands, für die Freundschaft mit der Sowjetunion, für die Oder-Neiße-Friedensgrenze — gegen die amerikanischen „Ich danke für die Grüße der jungen deutschen Friedenskämpfer, Teilnehmer an dem gesamtdeutschen Treffen der J::gend ...

  • Für den Frieden in Korea

    Auch die Haltung der Sowjetunion wahren. Als sich unter dem Druck im Koreakonflikt bringt den un- des indischen Volkes der indische erschütterlichen Willen zum Aus- Ministerpräsident Pandit Nehru an druck, die Welt vor den Schrecken Stalin mit der Bitte um Vermittlung eines neuen Völkergemetzels zu be- wendet, antwortet Stalin: „An Seine Exzellenz, den Ministerpräsidenten der Republik Indien, Herrn Pandit Jawaharlal Nehru ...

  • Das heißt für die Kriegstreiber:

    Es ist Zeit, Vernunft anzunehmen und einem wirklichen Verbot der Atomwaffe zuzustimmen. Denn — das lehrt die Erfahrung — Stalins Worte in den Wind zu schlagen, ist gefährlich für die Kriegstreiber. Stalins Friedenspolitik heißt zweierlei: Die Sowjetunion ist für den Frieden, aber sie ist zugleich bereit, allen Versuchen der Aggressoren, die Sowjetunion zu überfallen, entgegenzutreten ...

  • Togliatti warnt die Kriegstreiber

    Rom (ADN). „In China fielen die amerikanischen Waffen in der letzten Kampfphase dem Volk, den Kommunisten und ihren Mitstreitern in die Hände und dienten zur Vertreibung der ausländischen Eroberer. Wer kann den Amerikanern dafür bürgen, daß sich nicht das gleiche in Italien ereignet?", rief der Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Togliatti, am Dienstag im italienischen Parlament aus ...

  • Freundschaft mit der Sowjetunion - Sicherung des Friedens

    Stalins Worte, aus welchem Anlaß und bei welcher Gelegenheit auch immer gesprochen, sind deutliche, nicht in den Wind zu schlagende Warnungen an die Adresse der Aggressoren. Sie stellen das Kräfteverhältnis zwischen dem Lager des Krieges und dem Lager des Friedens klar und weisen die Kriegstreiber in die Schranken ...

  • Für die friedliebenden Völker aber bedeuten Stalins Worte:

    „Die Sowjetunion ist mit euch in eurem Kampf um den Frieden, machtvoller, stärker denn je. Verstärkt den Friedenskampf! Die Chancen, das Leben für immer zu gewinnen, waren noch nie so groß! Zwingt die Schlächter der Menschheit in die Knie!" („ND" vom 7. Oktober 1951)

Seite 5
  • Methode Matrossow — das ist gute Arbeitsvorbereitung

    Ich bin erst seit einem Jahr in der Deutschen Demokratischen Republik. Ich floh aus der französischen Fremdenlegion in Vietnam und wurde von der Regierung der DDR hier herzlich aufgenommen. Ich bin kein gelernter Zuschneider, aber ich setzte mir das Ziel, unserer Regierung durch gute Arbeit zu danken ...

  • Wir arbeiten nach Lydia Korabelnikowas Methode

    Im Jahre 1949 besuchte die berühmte Stachanow-Arbeiterin Lydia Korabelnikowa die Schuhfabrik „Einheit" in Weißenfels. Sie selbst erzählte mir von der neuen Arbeitsmethode, die sie in der Moskauer Schuhfabrik „Pariser Kommune" entwickelt hatte: Durch äußerste Ausnutzung des Leders und der Hilfsmaterialien so viel Material einzusparen, daß an einem Tag im Monat aus eingespartem Material produziert wird ...

  • Pawel Bykow zeigte uns das Schnelldrehen

    Die Diskussion über das Schnelldrehen der sowjetischen Stachanow- Arbeiter im vergangenen Jahre hat auch mich angeregt, Versuche mit hohen Schnittgeschwindigkeiten in der Maschinenfabrik Halle der NAGEMA anzustellen. Doch erst als ich im Dezember 1950 den Stalin- Preisträger Pawel Bykow persönlich bei seinem Besuch der DDR kennenlernte, gelang es mir, die Schnelldrehmethode der sowjetischen Stachanow-Arbeiter in ihrer Gesamtheit zu erfassen ...

  • Unser Äktivistenplan spart Millionen

    Wie in allen Betrieben, so hatte auch im Stickstoffwerk Piesteritz die Initiative der Kollegen Paul Wolf und Kurt Opitz von den Halleschen Pumpenwerken eine breite Diskussion ausgelöst. Ihr Entwurf eines Aktivistenplanes zum Kampf gegen alle Produktionsverluste, der dem Stachanowplan des sowjetischen ...

  • besseren Cebenl

    Herbert Kowalewske, als Verdienter Aktivistvorgeschlagen* Wie Kowaljow jeden Handgriff überprüfen

    Als unsere Techniker von der TAN-Abteilung des Gummiwerkes Riesa begannen, Arbeitsstudien in unserer Abteilung durchzuführen, da habe auch ich mir die Artikel in der Presse über den sowjetischen Ingenieur Kowaljow und seine Arbeitsmethode genau angesehen. Jetzt scheint es uns zwar ganz offensichtlich, daß alle Arbeiter nur mit den besten Arbeitsmethoden arbeiten sollen ...

  • Brigadenabrechnung nach sowjetischem Vorbild

    In unserem Betrieb, dem VEB GUS Eisenwerk, Klein-Wittenberg, überlegten wir, wie wir den VEB- Plan auch in der untersten Produktionseinheit, der Brigade, so abrechnen können, daß der Anteil der Arbeiter jeder Brigade am Betriebsergebnis deutlich sichtbar wird. Dabei helfen uns die Erfahrungen der sowjetischen Stachanowarbeiter aus dem metallurgischen Werk von Nowosibirsk und dem Stalingrader Traktorenwerk, die zur Abrechnung auf Brigadenbasis übergegangen waren ...

  • Ich lernte von Professor Losinskij

    Als Hauptbuchhalter der VVB Energie- und Kraftmaschinenbau (EKM) machte ich mir darüber Gedanken, wie die großen Erfolge unserer Aktivisten in der Produktion durch eine bessere Arbeit in der Verwaltung für unsere Volkswirtschaft noch erfolgreichere Auswertung finden können. Eine wichtige Aufgabe war dabei die Verkürzung der Abrechnungszeit, damit das Betriebsergebnis operativ zur Überwindung noch bestehender Schwächen benutzt werden konnte ...

  • Wie ich meine Maschine pflege

    Als ich von der Initiative Frieda Hoffmanns vom Sachsenwerk Radeberg zur Einführung der persönlichen Pflege der Maschinen nach dem Vorbild der sowjetischen Zahnradfräserin Nina Nasarowa hörte, dachte ich sofort an unsere Maschinen im LOWA Waggonbau. Ich bin dort als Eisenschneider beschäftigt. Schon lange gefiel mir der Zustand der Bohrmaschinen gar nicht ...

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    unseren Aktivisten bei seinem Besuch in der DDR wertvolle Ratschläge für die Entwicklung der Wettbewerbsbewegung gab und auf die Bedeutung der Instrukteurtätigkeit zur massenmäßigen Einführung sowjetischer Neuerer-Methoden hinwies. Der Tag der Aktivsten 1951 wird deshalb unseren Gewerkschaften, den Trägern ...

  • Ihre Saat trägt reiche Früchte

    Paul Wolf Erich Winh Lothar Borkmann irieüa llolimann Heins Müller Gerhard Opitz Herbert Grandke als Initiator des Aktivistenplanes mit als Initiator der Schnelldrehbewegung entwickelte nach der Methode Lydia gab den Anstoß zur Bewegung der und Walter Chemnitz, zum Held der entwickelte nach der Methode Losinskij führte nach sowjetischen Methoden die Kurt Opitz mit dem Nationalpreis 1950 mit dem Nationalpreis 1950 Korabelnikowa die Bewegung zur Ma= persönlichen Pflege der Maschinen ...

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  • Kritik an einer unsachlichen Buchbesprechung des Genossen Pror. Dr. Schneider, Jena

    Unter den Agrarwissenschaftlern sind die Diskussionen über die wissenschaftlichen Grundlagen der sowjetischen Agrobiologie in vollem Gange. Diese Diskussionen zu fördern und zu befruchten, ihren sachlichen und positiven Verlauf sichern zu helfen, muß jedem fortschrittlichen Menschen am Herzen liegen ...

  • Der Plan des Ingenieurs Dawydow

    In seinem Büro, wo die Landkarten jede Einzelheit des Terrains in Zentralasien zeigten, las Mitrojan Dawydow die Berichte, die Notizen, die Rechenschaftsberichte der Akademie. Und plötzlich begriff er. Eine lange Korrespondenz, Zusammenkünfte, eine Arbeitsgemeinschaft, stets von der Regierung ermutigt Und begünstigt, verbanden ihn mit den Forschern der Kernphysik ...

  • Die Bedeutung des 2. Parteilehrjahres

    Nr. 16 der „Einheit ist erschienen

    Im neuen Heft setzt die „Einheit" den Abdruck von bisher in deutscher Sprache noch nicht herausgegebenen Arbeiten und Reden aus den Werken J. W. Stalins fort. Diesmal wird die für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung so bedeutungsvolle in der Sitzung des Politbüros des ZK der KPdSU (B) am 11 ...

  • Ernst Rowohlt an Bertolt Brecht Hamburg, 10. Oktober 1951

    Lieber Bertolt Brecht! Sie sandten einen Offenen Brief an die deutschen Schriftsteller und Künstler, in dem Sie diese aufforderten, angesichts der drohenden Möglichkeit, daß Deutsche auf Deutsche schießen könnten, ihre Volksvertretungen zu ersuchen, in einem frühen Stadium der erhofften Verhandlungen folgende Vorschläge zu besprechen: 1 ...

  • Das deutsche Gespräch findet bereits statt

    In Tausenden und aber Tausenden von Briefen führen deutsche Menschen aus Ost und West bereits ein deutsches Gespräch. Hier sprechen sie sich über alle unklaren Fragen aus und kommen so zur Einigung, weil sie trotz der verschiedensten Anschauungen ein gemeinsames Ziel haben. Frieden und Einheit. Schweriner Jugendliche bekamen dieser Tage von dem jungen Hamburger Elektriker Karl-Reinhold M ...

  • „Le Monde" über die zwei deutschen Wege

    „Nach sechs Jahren Besatzungszeit und einer Tiefenarbeit hat die Sozialistische Einheitspartei es verstanden, jeden militaristischen Geist und jedes Revanchebestreben in der sowjetischen Besatzungszone bis auf die Wurzel auszutilgen. Kein objektiv denkender Mensch kann diese Tatsache bestreiten. Die ...

  • UTOMIM] heute und morgen Der Aralsee wird nicht mehr salzig sein

    In seinem Inter= view mit einem Korrespondenten der „Prawda" unterstrich Ce' nasse Stalin, daß die Ablehnung aller Vorschläge der Sowjetunion, die Atomwaffe zu verbieten, die Sowjetunion zwang, die Atomwaffe zu besitzen, um den Aggressoren wohlgerüstet zu begegnen. Das ist ein äußerst bedeutsames Er= eignis für die weitere ErhaU tung des Frie= dens ...

  • Durch gesamtdeutsche Beratungen zu Einheit und Frieden

    „Fuldaer Volkszeitung" (6. 10.1951):

    „Die Stimme der breiten Volksmassen sollte allen jenen ein Warnzeichen sein, denen die Einheit Deutschlands nicht viel meht wert ist als nur ein propagandistischtaktisches Bekenntnis, mit dessen Hilfe man Kapital für politische Zielsetzungen ganz anderer Art herauszuschlagen versucht... Gerade die unentwegtesten ...

  • „Stuttgarter Zeitung" (9. 10. 1951)

    „Als der Bundestag auf die Erwähnung der Oder-Neiße-Grenze verzichtete, dürfte er das aus der realpolitischen Erkenntnis heraus getan haben, daß eine Revision der deutschen Ostgrenzen .. nur durch einen neuen Weltkrieg zu erreichen wäre, den selbst die Mehrheit aer Vertriebenen nicht wünschen dürfte ...

  • „Deutsche Woche , München (6.10.1951):

    „Was Dr. Adenauer tut, das ist gelinde gesagt, eine Mißachtung des Volkswillens . . In nahezu einem Atemzug schiebt er den Vertretern der westlichen Besatzungsmächte die Entscheidung über deutsche Einheit oder westdeutsche Einheiten zu und bietet ihnen gleichzeitig 250 000 Mann westdeutsche Einheiten an ...

  • Adenauers Isolierung immer deutlicher

    im Zusammenhang mit der nationalen Bewegung des deutschen Volkes für seine friedliche Wiedervereinigung haben Adenauers Berliner Funkturmrede und sein Vorstoß gegen die Oder*Neiße*Friedensgrenze mit einem Schlage deutlich gemacht, wie sehr der „Bundeskanzler" vom Volk isoliert ist. Selbst Zeitungen, die sonst keine Freunde der Deutschen Demokratischen Republik, des neuen Polen und der Sowjetunion sind, sehen sich veranlaßt, Adenauers Ausführungen zurückzuweisen ...

  • „Der Kurier" (10. 10. 1951)

    „Es besteht aber auch, nach unserem Empfinden, ein logischer Bruch zwischen der . . . Regierungserklärung im Bundestag und der Berliner Rede Adenauers. Was soll das Wahlgesetz, was die beantragte internationale Kontrolle, wenn deren eigentlicher Zweck, eben die Wiedervereinigung, zu einem Nachfolgeproblem der ...

  • „Offenbach-Post" (9. 10. 1951)

    Mit dieser Forderung könnte „unter Umständen eine offene Tür zugeschlagen werden .• . Ost- und Westdeutschland sollten möglichst bald und ohne allzugroße Vorbedingungen an einem Tisch zusammenkommen."

  • „Der deutsche Weg", Hannover:

    „Noch nie seit der unseligen Spaltung unseres Vaterlandes war die Lösung der gesamtdeutschen Frage in so greifbare Nähe gerückt. Das empfindet jeder Deutsche. Wichtig

Seite 7
  • DB

    N. U O W Aus dem Russischen von A. E. Thoss, Verlag Volk und Welt, Berlin

    3.08. Fortsetzung Die Kara-Wadiner schlugen jetzt zur größten Verwunderung aller Nachbarreviere ein Kolchos nach dem andern. Als sie in der vergangenen Nacht auf den dritten Platz vorrückten, hätten ihnen nur dreieinhalb Prozent gefehlt, um auf den zweiten Platz zu kommen, der vom Kolchos „Urtak" behauptet wurde ...

  • Berliner Rundfunk

    Sendungen des Tages: 16.05: Freundschaft der Völker mit der Sowjetunion — 18.30- Wir sprechen für Westdeutschland — 20.15: „92 02 01 — bitte Musikabteilung" — 22.00: Wochenkommentar der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands — 22.20: Friedensfahrt der Nationen. 12.50: Landfunk — 13.10: Berliner Stunde • — 14 ...

  • Wie wird das WETTER

    Amtlicher Wetterbericht Wetterlage: Das kontinentale Hochdruckgebiet hat sich erneut etwas gekräftigt, so daß das freundliche Herbstwetter weiter anhält. Wetteraussichten: Am Sonnabend heiter oder leicht bewölkt und trocken. Tageshöchsttemperaturen um 15 Grad. -Tiefste Temperatur nachts nahe 0 Grad. Verbreitet leichter bis mäßiger Bodenfrost ...

  • Volleinsatzfähige männliche Arbeitskräfte

    für unsere Produktions- und Elsenbahnbetriebe gesucht. Gute Entwicklungsmöglichkeiten bei Befähigung werden geboten. Entlohnung erfolgt nach dem Tarif der Grundstoffchemie, wozu noch Produktionsprämien bzw. kollektiver Leistungslohn gezahlt wird. Für Weitwohner bieten unsere Wohnheime gute Unterkunftsmögliehkeiten mit voller Verpflegung ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Sonnabend, 13. Oktober 1951 Deutschlandsender

    Sendungen des. Tages: 16.00: Ein Sechstel der Erde — 21.00: Wir sprechen für Westdeutschland — 22.20: Friedensfahrt der Nationen — 22.30: „92 02 01 — bitte Musikabteilung". ll;05: Für die Frau — 12.05: Landfunk — 13.50: Eine Stunde über Theater, Film und Musik — 16.30: Bunter Nachmittag — 18.00: Pulsschlag — 18 ...

  • /U^K-TH

    Telefon 44 01 31

    Sbd.13. 10.. 19.30 Lied der Sehnsucht •) So. !4. 10.. 19.30 Frau Luna. 1951*) Mo. 15. 10., 19.30 Mad.Pompadour Di. 16 10., 19.30 Boccaccio Mi. 17 10.. 19.30 Madame Pompadour *) Do. 18. 10., 13.30 Mad Pompadour Fr 19. 10., 19.30 Boccaccio Sbd.20 10., 19.30 Lied der Sehnsucht •) So. 21 10.. 19.30 Mad.Pompadour Mo ...

  • Konstrukteure Arbeitsvorbereiter

    für Schnitt-, Stanzwerkzeug- und Gesenkebau

    für spanlose Formung Werk für Fahrrad-Bestandteile Fichtel & Sachs Staatliche Aktiengesellschaft der Kraftwagenund Fahrradwerke „Awtowelo" Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild sind in unsere Personalabteilung einzureichen sowie

  • 1 Hauptbuchhalter

    Jüngere. fortschrittliche Kräfte möglichst mit einschlägigen Erfahrungen aus dei volkseigenen Industrie die Interesse daran haben, dieses Aufgabengebiet neu aufzubauen bitten wir ausführliche Bewerbungsunterlagen einzureichen an Pprsnrtpillpitun

  • Mitteldeutscher Rundfunk

    11.05: Aktuelles — 12.10: Landfunk — 13.00: Ja, das ist mein Sonntagsvergnügen — 14.10: Chormusik — 16.05: Achtung! fertig los! — 19.00: Vertrag mit der neuen Zeit — 20.00: Wir spielen für unsere Aktivisten — 22.45: Tanz.

  • Theater-Variete-Konzert

    MMRWOMIUNUI DEUTSCHE STAATSOPER 13.10., 20.00 „Gustav Manier VIII. Sinfonie. Dirlg.: Hermann scherchen" DEUTSCHES THEATER 13. 10. Geschl. Veranstaltung Kart, gelten am 17. 10 KAMMERSPIELE 13. 10., 19.00 „Was ihr wollt"

  • STAATLICHE AKTIENGE

    Die Belegschaft unseres Großwerkes gelobt, dem Vorbild der Helden der Arbeit und Aktivisten nachzueifern undalleKräfte einzusetzen für die stetige Steigerung ihrer Leistungen und für das große Ziel

  • 1 Einkäufer

    für Textilien u. Schuhwaren sucht Konsum-Genossenschaft Niederbarnim-Süd sitz Rücersdorf Ernst-Thälmann-Str 2 Bewerbungen an Personalabteilung dortselbst

  • Vertreter

    Maschenfang, Freiberg/Sa. (10a) Berthelsdorfer Str. 77 Wir suchen ab sofort

Seite 8
  • Otto Busse klettert schlecht

    In den Strafen von Oederan kamen die drei Rotationsfahrer Binder, Digulla und Schwendel zu Fall. Auch der Wismutfahrer Zimmermann blieb mit Ketten schaden zurück. Auf den langen Steigungen vor der Gaststätte „Waldeinkehr" konnte dann auch der Leipziger Heller von der SV Stahl nicht mehr mithalten. Sein Mannschaftskamerad Otto Busse ist das nächste Opfer ...

  • Brigaden Darius und Roggenbruck im Wettstreit

    .* " Margarete will zeigen „wat ne Harke is" / Jetzt sind die Maurerbrigaden am Werk

    Schon von weitem leuchten uns große, über die Anfahrtstraße gespannte Transparente entgegen, auf denen die Bauarbeiter vom Hochhausbau an der Weberwiese erklären, wofür sie bauen: für den Frieden, für ein glückliches Leben und für die Verständigung aller Deutschen auf der Grundlage des Volkskammerappells ...

  • Raubmörder - Kabeldiebe - Mädchenschänder

    . . . das sind Reuters „politische Flüchtlinge" und Hetzer gegen die DDR

    Der schwere Raubüberfall auf den 48jährigen Tabakhändler Willi Wand in Charlottenburg, Franklinstraße 20, der am 30. September verübt wurde, und bei dem den Tätern außer 30 Westmark und einer Armbanduhr nur einige Schachteln Zigaretten in die Hände fielen, wurde jetzt aufgeklärt. Die Westpolizei konnte am Mittwoch in einem Lager für sogenannte politische Flüchtlinge in Charlottenburg die beiden Täter verhaften ...

  • Der Vertrag ist Richtlinie und Ansporn

    Was der Betriebskollektivvertrag den BEWAG-Sportlern gibt

    Am 9. Oktober haben die Kollegen der BEWAG als 70. volkseigener Betrieb von Berlin ihren Betriebskollektivvertrag unterzeichnet. Am darauffolgenden Abend besuchten wir die Sportler der BSG Turbine BEWAG auf ihren herrlichen Sporfanlagen in Baumschulenweg, um von den Aktiven selbst zu hören, wie sie zu dem Betriebskollektivvertrag stehen, welche Rechte und Pflichten er ihnen gibt und wie weit daraus ihre Pläne für die Zukunft bestimmt werden ...

  • Unsere Leser haben das Wort:

    Berlins Wirtschaft braucht die Einheit

    „Was ist mit unserer Wirtschaft los?" Das ist die Frage, über die bei uns in Westberlin in einem Ausmaß wie nie zuvor diskutiert wird. Konnte man schon seit langer Zeit eine ständige Aufwärtsbewegung der Preise auf allen Gebieten der Lebenshaltung beobachten, so nimmt diese Entwicklung in letzter Zeit Formen an, die ahnen lassen, daß der völlige Zusammenbruch der Wirtschaft vor der Tür steht ...

  • Sorge um den Menschen

    Bekanntlich finden bei der HO in bestimmten Zeitabständen Inventuraufnahmen statt. Am 30. September 1951 war die Quartalsinventur durchzuführen. Für den gleichen Tag wurde jedoch die Anweisung gegeben, insgesamt drei verschiedene Inventuren durchzuführen. Doch nicht genug damit. Zusätzlich waren zwei Sondereinsätze erforderlich: a) anläßlich des Tages des demokratischen Rundfunks in der Wuhlheide, b) der Weintraubenverkauf ...

  • Berlin begrüßt die Friedensfahrer

    Rundstreckenrennen am Senefelderplatz ab 10 Uhr vormittag

    Mit der 10. und letzten Etappe von Cottbus nach Berlin über 189,5 km endet am Sonntag die große „Friedensfahrt der Nationen" durch die DDR. Die ersten Fahrer werden gegen 15 Uhr an Senefelderplatz gegenüber dem Verlagsgebäude „Neues Deutschland" eintreffen. Auf der Strecke vom Stadtrand bis zum Ziel ...

  • Kartoffeleinkellerungsaktion am Sonntag

    Über 4000 Tonnen Kartoffeln werden am Sonntag in Berlin eintreffen. Sie sind ausschließlich für die Wintereinkellerung bestimmt. Die HO, der Konsum und der private Einzelhandel werden an diesem Tage ihre Kunden mit Einkellerungskartoffeln beliefern. Der demokratische Magistrat von Groß-Berlin bittet die Bevölkerung, schon jetzt dem Kartoffelhändler soweit vorhanden, Säcke zu geben, damit der Verkauf am Sonn-tag reibungslos vonstatten geht ...

  • Blinde studieren das Weißbuch

    Über 100 Blinde aus allen Sektoren Berlins nahmen am Donnerstagabend im Karl-Marx-Saal des FDGB- Hauses in der Wallstraße an einer Vorlesung aus dem Weißbuch des Nationalrates teil. Die Sekretärin des Groß-Berliner Blinden-Komitees, Johanna Zesse, betonte, daß jeder Deutsche das Weißbuch studieren und daraus die Lehren ziehen müsse ...

  • frf&/mf/S?4r/ derNafifflOt

    Bartusek und Trefflich weiter große Rivalen Bartusek holte sich die Zeitgutschrift am Oederanberg / In Dresden war das Feld noch geschlossen / Bei Sooland fubr Gothe auf und davon / Gustav Schur setzte nach

    Knapp 4 km hinter der Stadtgrenze auf der steil ansteigenden Straße nach Dresden zerriß das Feld in mehrere Gruppen. 12.16 zeigte die Uhr. als Bartusek und Trefflich kurz vor Oederan zum Spurt auf die Bergprämie ansetzten. Am Gipfel zog der ungarische Soldat voll los, und Trefflich mußte sich mit dem 2 ...

  • „Für Küchenabfälle"

    Täglich stelle ich fest, daß Kartoffelschalen, Gemüsereste und Speiseabfälle in den Müllkasten geworfen werden. Wie wäre- es, wenn die Schweinehalter angewiesen würden, auf den Höfen Tonnen mit der Aufschrift „Für Küchenabfälle" aufzustellen und jeden Bezirk einem Schweinehalter zuweisen? Es lohnt sich bestimmt und würde unsere Ernährung wieder verbessern helfen ...

  • Wir gratulieren!

    Unser Genosse Wilhelm Vogeler, Brunnenstraße 28, feiert am heutigen Sonnabend seinen 75. Geburtstag. Genosse Vogeler ist seit 1905 politisch organisiert und nimmt heute noch aktiv am Parteilehen teil. Kreis Mitte

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Helden der neuen Zeit RAW Grunewald fordert Ja des Bundestages Kulturabkommen zwi§cheii der Volksrepublik China und der DDR Westberliner stürmen Wechselstuben Jahrgang 1932 will nicht ins Massengrab Zur Auszeichnung als Aktivisten vorgeschlagen Noten der Sowjetunion an die Westfmächtfe Alfred Gothe Etappensieger Erstes Roheisen vom Hochofen I im Hüttenkombinat Ost Prälat Dr. Hartenstein gegen Kriegsdienst AEG-Turbinenarbeiter: Jeder einverstanden Interventen versenkten deutsthen Fischkutter . . . ebenso am Lehrter Bahnhof Sieiüensarbeirfer gegen Kriegsw9H§chaft „Heilbronner Stimme" antwortet Bertolt Brecht
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