13. Nov.

Ausgabe vom 31.08.1950

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  • Feinde unseres Aufbaues

    In ihrer Ausgabe vom 24. August bringt die „Neue Zeit" unter der Überschrift „Was sagen Sie dazu?" eine Mitteilung aus dem Orte Bimsdorf (Kreis Bischofswerda), nach der ein als besonders religiös bekannter Einwohner seine eigene Frau, die Mutter seiner beiden Kinder, vorsätzlich und mit voller Überlegung getötet hat ...

  • Den Kriegstreibern in den Arm fallen!

    An die Spitze seiner Ausführungen stellte Herbert Warnke den Kampf um den Frieden und protestierte leidenschaftlich im Namen der deutschen Gewerkschaften gegen die amerikanische Intervention in Korea. Eindringlich schilderte er den Kampf des Weltgewerkschaftsbundes um den Frieden und appellierte an die Arbeiter aller Länder, insbesondere aber an die westdeutschen Kollegen, die Herstellung und den Transport von Kriegsmaterial füT die Zwecke der imperialistischen Kriegstreiber zu verhindern ...

  • Aufruf des Nationalratfes zu den Volkswahlen

    Der Kampf für den Sieg der Liste der Nationalen Front muß verstärkt werden

    „Nur wenige Wochen trennen uns noch vom 1,5. Oktober. 1950, dem Tag der Volks wahlen in der Deutschen Demokratischen Republik. Alle Patrioten und demokratischen Kräfte tun in diesen Tagen ihr Bestes, um die Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik zu einem überwältigenden Vertrauensbeweis für die Kandidaten der Nationalen Front des demokratischen Deutschland zu veranlassen und damit die Einheit und Unabhängigkeit unseres Vaterlandes auf demokratischer Grundlage aktiv zu erkämpfen ...

  • Deuisrlie Gewerkschafter an Stalin

    Berlin (Eig. Ber.). Die Absendung des folgenden Telegramms an Josef Stalin wurde vom 3. Kongreß des FDGB einstimmig beschlossen: Teurer Josef Wissarionowitsch Stalin! Die aus ganz Deutschland versammelten Delegierten zum 3. FDGB- Kongreß übersenden Ihnen, dem geliebten Führer und Lehrer der internationalen Arbeiterklasse, dem Führer der Weltfriedensfront, im Namen aller gewerkschaftlich organisierten deutschen Arbeiter, Angestellten und Geistesschaffenden ihren Gruß und Dank ...

  • Bereit zur Verteidigung des Friedens

    Der 3. Kongreß des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes / Im Geist der Nationalen Front und der internationalen Solidarität

    Berlin (Eig. Ber.). Der Vorsitzende des Bundesvorstandes, Herbert Warnke, eröffnete gestern in Anwesenheit des Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, des Ministerpräsidenten und der Vertreter der Sowjetischen Kontroll-Kommission in Deutschland in der mit Blumen, Fahnen und Transparenten festlich geschmückten Werner- Seelenbinder-Halle den 3 ...

  • iVeue 50-Pfennig-Münzen

    50-Pfennig-Scheine bleiben als Zählungsmittel im Umlauf

    Berlin (ADN). Ab 1 September 1950 wird die Deutsche Notenbank neue Münzen zum Nennbetrag von 50 Pfennig ausgeben. Um sicherzustellen, daß der Gesamtbetrag der in Verkehi gegebenen Zahlungsmittel (Banknoten und Münzen) gleich hoch wie bisher bleibt, wird die Deutsche Notenbank am 1. September 1950 einen den in Verkehr gegebenen neuen Münzen entsprechenden gleich hohen Betrag an Banknoten verschiedener Stückelung aus dem Verkehr ziehen ...

  • An die Adresse von Truman

    New York (Eig. Ber.). In der letzten Nummer der USA-Zeitschrift „Newsweek" beschreibt deren Korea-Sonderkorrespondent Harold Lavine einen erfolglosen Angriff amerikanischer Marinesoldaten auf eine Hügelstellung der Volksarmee: „Erigadegeneral Edward A. Craig und seine Adjudanten konnten sehen, wie die Marinesoldaten durch das Tal schnurstracks in das gegnerische Gewehr- und Mörserfeüer liefen ...

  • Ausländische Delegationen als Gä§te

    Berlin (Eig. Ber.). An der Spitze der zahlreichen ausländischen Delegationen steht die sowjetische Delegation unter Führung des Kollegen Solowjew. Außerdem sind vertreten die polnischen Gewerkschafter mit dem Kollegen Klosjewitsch, die chinesische Delegation unter Führung des Vizepräsidenten Tschu Tschu ...

  • Hoheitsgebiet erneut verletzt

    Peking (ADN). Militärflugzeuse der USA-Aggressionsstreitkräfte sind erneut in das Gebiet der Chinesischen Volksrepublik eingeflogen und haben in Tiefangriffen chinesische Staatsbürger getötet und verwundet. Der Außenminister der Chinesischen Volksrepublik, Tschu En Lai, protestierte in Telegrammen an ...

  • Sowjetgewerkschaften an UN

    Moskau (ADN). In Telegrammen an Malik und an den Generalsekretär Trygve Lie protestiert der Vorsitzende des Zentralrats der sowjetischen Gewerkschaften, Kusnezow, im Namen von Millionen sowjetischer Werktätigen gegen den Terror der Athener Regierung. „Der Zentralrat der sowjetischen Gewerkschaften", ...

  • Hände weg von Korea!

    Bukarest (ADN). Die rumänische Regierung betrachte die Intervention der USA-Streitkräfte in Korea als einen ernsten Schlag gegen die Freiheit der Völker Ostasiens und den Weltfrieden, heißt es in einem Telegramm des rumänischen Ministerpräsidenten Groza an Malik. Tirana (ADN). Auf Beschluß des Präsidiums ...

  • USA-Krieg gegen Zivilisten

    London (ADN). Philip Deane, Korea- Kor-esponden,t der Londoner Zeitung „The Observer" und gegenwärtig in einem Internierungslager nahe Phoengjang berichtet: „In einem kleinen Dorf an der Straße nach Phoengjang wurden wir zweimal von amerikanischen Flugzeugen bombardiert. Wenn es in diesem Dorf ein einziges militärisches Objekt gab, dann muß es der koreanische Soldat gewesen sein, der uns begleitete ...

  • Die Binde hei von den Augen

    New York (ADN). In einem Telegramm an den Vorsitzenden des UN- Sicherheitsrates, Maiik, appellieren 38 amerikanische Gefangene, Offiziere und Soldaten, an die UN, dem Blutvergießen in Korea ein Ende zu machen und die USA-Regierung zur Zurückziehung der USA-Truppen aus Korea zu veranlassen. Die Bevölkerung Südkoreas hasse das Li-Syng- Man-Regime und sei mit ganzem Herzen auf der Seite der Volksarmee ...

  • Rundfunk übertragt Rede Walter Ulbrichts

    Sämtliche Sender der Deutschen Demokratischen Republik übertragen direkt am Donnerstag, dem 31. August 1950, von 11.15 bis 13.30 Uhr, vom FDGB-Kongreß aus der Werner- Seelenbinder-Halle eine richtungweisende Rede Walter Ulbrichts über die Aufgaben der Gewerkschaften im Fünfjahrplan. Die Belegschaften der Betriebe werden aufgefordert, diese wichtige Rede mitanzuhören ...

  • Zeitplan des 2. Tages des FDGB-Kongresses

    Donnerstag, den 31. August 1950 Bis 8.45 Uhr Platzeinnahme 9.00—10.30 „ Diskussion 10.30—11.00 „ Schlußwort Herbert Warnke 11.15—13.30 „ Referat Walter Ulbricht 13.30—15.30 „ Mittagspause 15.30—18.30 „ Diskussion 18.30—20.00 „ Abendessen 20.30 „ Kulturveranstaltung Fortsetzung der Tagung: Freitag, 1 ...

  • Frauen finanzieren Flugzeugbau

    Phoengjang (ADN). Zwei Flugzeuge wurden der koreanischen Volksarmee von einer Frauendelegation aus der Provinz Süd- Hamyong übergeben. Die Geldmittel für den Bau der Flugzeuge waren von den Frauen der Provinz gesammelt worden.

  • Phjohang im Brennpunkt der Kämpfe

    Was USA-Marinesoldaten aus Korea ihren Landsleuten in der Heimat ausrichten lassen

    Tokio (DPA). Die Volksarmee richtet schwere Angriffe gegen die nördlichen Zufahrtstraßen nach Phjohang. Im Süden wurden USA-Einheiten westlich von Masan durch Angriffe der Volksarmee erneut zurückgedrängt.

  • Pakistan lehnt ab

    Karachi (ADN). Die Regierung von Pakistan hat dem UN-Generalsekretariat mitgeteilt, daß sie keine Truppen zur Teilnahme am Krieg gegen das koreanische Volk entsenden werde.

  • Massenkundgebung in Helsinki

    Helsinki (ADN). Anläßlich des 32. Jahrestages der Gründung der Kommunistischen Partei Finnlands fand am Dienstag in Helsinki eine Massenversammlung statt.

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  • Taiwan auf der Tagesordnung der UN

    New York (ADN/Eig. Ber.). Auf der Vorläufigen Tagesordnung der Sitzung des Sicherheitsrates standen am 29. August die Korea-Frage und der Protest der Volksregierung Chinas gegen die auf die chinesische Insel Taiwan verübte Aggression der TJSA, heißt es im TASS-Bericht. Der amerikanische Delegierte Austin sicherte die Billigung der Tagesordnung durch die USA unter der Bedingung zu, daß dieser Punkt lediglich als „Beschwerde hinsichtlich Forinosas" bezeichnet würde ...

  • Die Deutsdie Demokratische Republik und die Freien Gewerkschaften

    Auszug aus der Begrüßung der Delegierten des 3. Bundeskongresses des FDGB durch Ministerpräsident Otto Grotewohl

    Die Regierung grüßt Sie besonders herzlich, weil die Gewerkschaften für die allseitige Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik kämpfen. Das heißt also: wir sind Kameraden in einem und demselben Kampf. (Starker Beifall.) Wenn die Gewerkschaften sich weiter das Ziel setzen, ihre Mitglieder zum demokratischen ...

  • Arno von Lenski an Hasso von Manteuffel

    Offener Brief eines ehemaligen Wehrmachts-Generals an den Organisator der „Bruderschaft" in Westdeutschland

    Berlin (Eig. Ben). „Sie sind wohl nicht im Zweifel, daß es vom deutschen Volk in weitem Umfange abhängt, ob die Amerikaner einen Krieg beginnen können, und ebensowenig im Zweifel, daß die Mehrheit des deutschen Volkes, die gegeneinen Krieg ist, diejenigen zur Rechenschaft ziehen wird, die heute einen ...

  • Müssen Acheson und Johnson abtreten?

    Oberbundesrichter Vinson rückt wieder in den Vordergrund

    Von unserem New Yorker Mitarbeiter New York (Eig. Ber.). Die Fraktionsvorstände der Republikanischen Partei im Bundessenat und im Repräsentantenhaus haben beschlossen, ihren Wahlkampf für die im November stattfindende Kongreßwahl mit massiven Angriffen gegen Außenminister Acheson und Wehrminister Johnson zu bestreiten ...

  • Millionenfadies Nein der westdeutschen Bevölkerung

    Leser westdeutscher bürgerlicher Zeitungen gegen Remilitarisierung / Anwachsen der Friedensbewegung

    Stuttgart (Eig. Ber.). „Noch kaum einmal sind uns so zahlreiche Briefe aus unserem Leserkreis zugegangen wie jetzt, wo das Problem einer deutschen Remilitarisierung aktuell geworden zu sein scheint", schreibt die „Stuttgarter Zeitung" vom 26. August 1950. „Wir können nur einen ganz kleinen Teil dieser Briefe veröffentlichen, die sich ausnahmslos gegen die Remilitarisierung aussprechen ...

  • Jede Stimme in die Waagschale des Friedens

    Arbeiter, Bauern, Techniker und Künstler bekennen sich zum Wahlprogramm der Nationalen Front

    Erfurt (Eig. Ber.). Im RFT-Fernmeldewerk Arnstadt hat die gesamte Belegschaft mit Ausnahme der in Urlaub befindlichen Kollegen eine Resolution unterzeichnet, in der sich die Werktätigen verpflichten, am 15. Oktober ihre Stimme für die Kandidaten der Nationalen Front zu geben. „Wir sehen die Notwendigkeit der weiteren Verstärkung des Kampfes um den Frieden und die nationale Unabhängigkeit des deutschen Volkes ein", heißt es in der Entschließung ...

  • Werktätige grüßen den 3. FDGB-Kongreß

    Verstärkung des Kampfes um den Frieden gefordert

    Berlin (Eig. Ber.). Zur Eröffnung des 3. FDGB-Kongresses haben zahlreiche Werktätige aus allen Industriezweigen, den MAS und landwirtschaftlichen Betrieben in Briefen und Telegrammen ihre herzlichsten Glückwünsche übermittelt. „Der Kongreß muß auch ein Bekenntnis zur internationalen Solidarität ablegen", schreibt Kollege Müller aus Niederbarnim ...

  • MacArthur terrorisiert Japan

    Mehr als 2000 Arbeiter und Angestellte der Kraftwerke Japans sind wegen ihrer fortschrittlichen Gesinnung entlassen worden. Sonderformationen der Polizei besetzten die Kraftwerke. Eine Delegation des Weltbundes der demokratischen Jugend ist zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anläßlich des 1. Jahrestages der Proklamierung der Chinesischen Volksrepublik nach Peking abgereist ...

  • CDU und LDP an FDGB-Kongreß

    Berlin (ADN). „Wir haben die festa Gewißheit, daß die Arbeit des 3. Kongresses des FDGB dazu beitragen wird, die Volkswahlen am 15. Oktober zu einem eindrucksvollen Bekenntnis der Bevölkerung zur Politik unserer Regierung zu gestalten", heißt es u. a. in dem Grußtelegramm, das der Hauptvorstand der CDU dem 3 ...

  • Eingliederung in den Kriegsblock

    denkschrift empfing Dr. Adenauer den SPD-Vorsitzenden Dr. Schumacher. Bonner SPD-Kreise ließen durchblicken, daß Schumacher bei dieser Gelegenheit über den Inhalt des Memorandums unterrichtet worden ist. In politischen Kreisen Bonns bezeichnet man die Ereignisse des Mittwoch als Beweis dafür, daß die Frage der Remilitarisierung und Einbeziehung Westdeutschlands in den westlichen Kriegsblock jetzt in ein akutes Stadium getreten ist ...

  • Kriegshetzer festgenommen

    Berlin (ADN). Das Ministerium für Staatssicherheit teilt mit: Wegen Betreibung von Kriegspropaganda und Unterstützung der Kriegshetzer, wegen verbrecherischer Tätigkeit gegen den Frieden, wegen Verbindung mit dem Geheimdienst einer imperialistischen Macht, wegen feindlicher Tätigkeit, die sich gegen die Deutsche Demokratische Republik richtet, wurde eine Anzahl Personen festgenommen, die sich als „Zeugen Jehovas" tarnten ...

  • Adenauers Rüstungspläne überreicht

    Gegen den Willen der Bevölkerung

    Bonn (ADN). Der Westalliierten Hohen Kommission ist am Mittwoch das Memorandum Dr. Adenauers zugeleitet worden, in dem der Chef der Bonner Separatregierung nach sicheren Informationen konkrete Angaben über die Realisierung der Rüstungspläne für Westdeutschland macht. In Bonn hält man es für sicher, daß McCloy das Memorandum nach Washington mitgenommen hat ...

  • McCloy in New York

    Frankfurt/Main (ADN). Der amerikanische Hohe Kommissar McCloy ist Mittwochmittag von Frankfurt nach New York abgeflogen, um an den vorbereitenden Besprechungen für die Konferenz der westlichen Außenminister teilzunehmen. Aus den Darlegungen McCloys ging hervor, daß die Remilitarisierung Westdeutschlands und die endgültige Einbeziehung des Separatstaates in den westlichen Kriegsblock ein Hauptberatungsthema sein wird ...

  • Trumans Kampf gegen den Fortschritt

    Gesetz zur Unterdrückung aller fortschrittlichen Organisationen

    Washington (ADN). Das USA- Repräsentantenhaus billigte am Dienstag einen Gesetzentwurf, der praktisch ein Verbot der Kommunistischen Partei der USA und anderer fortschrittlicher Organisationen vorsieht. Nach diesem Gesetzentwurf werden die Kommunistische Partei und alle fortschrittlichen Organisationen gezwungen, ihre Mitglieder registrieren zu lassen und den Behörden Bericht über ihre finanzielle Lage zu erstatten ...

  • Gewerkschaftsverbot in Japan

    Tokio (ADN). Entsprechend der von General MacArthur befohlenen Unterdrückung der fortschrittlichen Organisationen Japans hat die Regierung die Auflösung des Japanischen Allgemeinen Gewerkschaftsbundes angeordnet und das Bundesbüro von Polizei besetzen lassen. Der Bund ist mit seinen 1,2, Millionen Mitgliedern die größte Gewerkschaftsorganisation Japans ...

  • Landtagsauflösung in Niedersachsen?

    Hannover (ADN). Aus parlamentarischen Kreisen Niedersachsens wird bekannt, daß in der nächsten Landtagssitzung ein Antrag der „Deutschen Partei" auf Landtagsauflösung und Neuwahlen zur Debatte stehen wird. Dieser Antrag sei zwischen Adenauer und dem Vorsitzenden der DP, Hellwege, vereinbart worden mit ...

  • Wilhelm Piecfc weiht „Dorf der Jugend"

    Riesa (Eig. Ber.). Staatspräsident Wilhelm Pieck wird am 3. September die von der Freien Deutschen Jugend wieder errichtete Gemeinde Adelsdorf im Kreise Großenhain einweihen. Auf Grund der großen Verdienste Jugendlicher beim Wiederaufbau wird der Ort die Bezeichnung „Dorf der Jugend" führen.

  • Holland fordert „Beteiligung

    Bonn (ADN). Eine niederländische Handelsdelegation hat die Bonner Separatregierung aufgefordert, den aus dem Handel zwischen Holland und Westdeutschland zugunsten Hollands entstandenen Saldo von 300 Millionen Gulden durch „Beteiligung" an westdeutschen Unternehmen „auszugleichen".

  • Pak Hen Jen dankt Dertinger

    Berlin (ADN). Der Außenminister der Volksrepublik Korea, Pak Hen Jen, hat in einem Telegramm Außenminister Dertinger für dessen Glückwünsche zum 5. Jahrestag der Befreiung des koreanischen Volkes vom Joch des japanischen Imperialismus durch die Sowjetarmee gedankt.

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  • Neuesdeutschland

    31. August 1950 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 203, Seite 3 B Hochschul-Wettbewerb Berlin-Prag voi gesehen In den Rat des Internationalen Studentenbundes wurden vier deutsche Jugendvertreter gewählt: Peter Heilmann und Kurt Turba vom Zentralrat der FDJ sowie Hermann Otto aus Frankfurt am Main und Renate Goldstein aus München ...

  • Gegen Kosmopolitismus, für eine nationale Kultur!

    A. A. Shdanow über Probleme der Kunst / Zum zweiten Todestag des großen Theoretikers des Marxismus-Leninismus

    Vor zwei Jahren, am 31. August 1948, erhielt das Sowjetvolk die Trauerbotschaft vom Tode des Mitglieds des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki), Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki), Deputierter des Obersten Sowjets der UdSSR, Generaloberst Andre/ Alexandrowitsch Shdanow ...

  • Ein Besuch aus dem Westen/vonMichaelhCii

    Der Besuch hatte sich nicht erst angemeldet, er war einfach plötzlich da. „... also kurz, ich hielt es nicht mehr aus. Ich mußte endlich einmal selbst sehen, wie es bei euch in der Deutschen Demokratischen Republik aussieht und was ihr schon geschafft habt. Wir Ruhrpöttler wollen doch schließlich wissen, wie weit unsere Deutsche Demokratische Republik ist ...

  • heute unO morden

    Menschen, die die Technik meistern Fünfzehn Jahre Stachanowbewegung

    Vor 15 Jahren, am 31. August 1935, förderte der Kohlenhauer Alexej Stachanow aus dem Donezbecken in einer Schicht 102 Tonnen Kohle und übererfüllte seine Norm um das Vierzehnfache. Diese Leistung erreichte er dadurch, daß er die Arbeit des Verbauens, das heißt also die Hilfsarbeiten, von der Hauptarbeit des Häuers trennte ...

  • ns neue Schuljahr 1950/51

    Leserkonferenzen in der Republik und in Berlin / Wichtige Anregungen

    Am 1 September 1950 beginnt das neue Schuljahr Um es vorzubereiten, fanden überall in der Republik Kreislehrerkonferenzen statt, denen sich eine Gesamtkonferenz der demokratischen Schulräte und Schulleiter von Groß-Berlin anschloß. Das Motto „Wir lehren und lernen für den Frieden" unter dem das neue Schuljahr steht, war auch der Leitspruch aller dieser Veranstaltungen Die Lehrer diskutierten über die Rolle der Schule im Kampf um den Frieden und bei der Verwirklichung unseres Fünfjahrplans ...

  • Hochschul-Wettbewerb Berlin-Prag voi gesehen

    In den Rat des Internationalen Studentenbundes wurden vier deutsche Jugendvertreter gewählt: Peter Heilmann und Kurt Turba vom Zentralrat der FDJ sowie Hermann Otto aus Frankfurt am Main und Renate Goldstein aus München. Peter Heilmann wurde Mitglied der Exekutive des ISB. Das teilte Peter Heilmann auf einer Pressekonferenz mit, die anläßlich der Rückkehr der deutschen Delegation vom Prager Vveltstudentenkongreß im Berliner „Haus c»r Jugend" stattfand ...

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  • Der Kampf um den Frieden

    Ich habe nicht die Absicht, Euch in meinen Ausführungen eine gründliche internationale Analyse der Lage zu geben. Das ist erst vor kurzem auf dem III. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands durch die Reden von Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl geschehen. Aus den beiden genannten Referaten ...

  • Die Aktivisten- und Wettbewerbsbewegung

    Wir alle können heute auf die Jahre seit 1945 mit dem stolzen Gefühl, große Erfolge errungen zu haben, zurückblicken. Das beweisen nicht zuletzt die großen Fortschritte, die übermorgen durch die Verordnungen über Lohn-,. Verpflegungs-, Rentenerhöhungen usw. in Kraft treten. Auch sie zeigen die Richtigkeit des bisher von uns zurückgelegten Weges und erfüllen uns mit immer neuer Arbeitsfreude und mit großer Siegeszuversicht in bezug auf die Erfüllung des Fünfjahrplanes ...

  • Die gewerkschaftliche Tätigkeit in den privaten Betrieben

    Es ist ein ernster Fehler, daß die meisten Gewerkschaften sich nicht genügend für den ideologischen Zustand der Gewerkschaftsmitglieder und für ihre Lage in den privaten Betrieben interessieren. Wir müssen das Versäumte noch vor den Volkswahlen im Oktober nachholen, denn der Gegner wird auf unsere Vernachlässigung ...

  • Vor den fortschrittlichen Arbeiternwestdeutschlands stehen folgende Aufgaben:

    1. Die Arbeiterschaft zur führenden Kraft des nationalen Widerstandes, zur führenden Kraft in der Verwirklichung der Ziele der Nationalen Front des demokratischen Deutschland zu machen, indem durch unermüdliche Arbeit in den Betrieben und Gewerkschaften die Aktionseinheit "hergestellt wird gegen die ...

  • Nationale Front des demokratischen Deutschland und Gewerkschaften

    mokratie und des Sozialismus werden!" (Lebhafter Beifall)

    Die Herstellung der Aktionseinheit der Arbeiter in Westdeutschland und in Westberlin gegen die Kriegsvorbereitungen, gegen die Reaktion, gegen die Entrechtung der Arbeiter, gegen die Angriffe auf die Lebenshaltung der Werktätigen ist die erste gewerkschaftliche Aufgabe zur Stärkung der Nationalen Front des demokratischen Deutschland ...

  • Die Lage in Westdeutsdiland

    Bei der Behandlung der gesamtdeutschen Aufgaben muß man von der engen Verflechtung der imperialistischen Kriegsvorbereitungen und dem gleichzeitig ständig wachsenden Druck gegen die Rechte und die Lebenslage der Arbeiter und Angestellten Westdeutschlands ausgehen. Deswegen ist jeder Kampf gegen die Verschlechterung der sozialen Lage der Werktätigen und gegen die Beseitigung demokratischer Rechte gleichzeitig ein Kampf gegen die Kriegsvorbereitungen ...

  • Die Aufgaben im Friedenskampf

    Diese Abkommen enthalten die Grundlagen unserer gewerkschaftschaftlichen Friedensarbeit und erfordern von uns: In allen Betrieben wirklich arbeitende Friedenskomitees zu schaffen, die a) die Belegschaften über die immer bedrohlicher werdenden Kriegspläne der anglo-amerikanischen Imperialisten, aber auch ...

  • Die Arbeit der Gewerkschaften für Frieden, Einheit und Aufbau

    Auszüge aus dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden des FDGB, Herbert Warnke, an den 3. FDGB-Kongreß

    Delegierte des 3. FDGB-Kongresses! Verehrte Gäste! Der Rechenschaftsbericht, den ich Euch im Auftrage des Bundesvorstandes des FDGB über die Tätigkeit unserer Gewerkschaften abzulegen habe, umfaßt die Zeit von dreieinhalb Jahren seit dem 2. FDGB- Kongreß. In der Arbeit um Frieden, Einheit und Aufbau haben auch unsere Gewerkschaften eine umfassende Tätigkeit entwickelt ...

  • Stimmung)

    In unserer Friedensarbeit kommt dem Abkommen, das wir in Durchführung der Budapester Beschlüsse des Weltgewerkschaftsbundes mit dem großen Allgemeinen Französischen Gewerkschaftsbund, der CGT, abgeschlossen haben, eine besonders hervorragende Bedeutung zu. Dieses Abkommen ist das bisher stärkste Dokument im Kampf um eine gesamtdeutsche Politik des FDGB ...

  • Die gewerkschaftliche Vertretung der Tagesinteressen der Arbeiter und Angestellten

    in der Praxis der täglichen Gewerkschaftsarbeit und auf vielen unserer Konferenzen und Versammlungen wurden die Tagesinteressen der Arbeiter und Angestellten oft sehr wenig, sehr oberflächlich und manchmal sogar gar nicht behandelt. Das ist eine sehr bedenkliche Erscheinung, denn es zeigt, daß viele unserer Gewerkschaftsfunktionäre vergessen haben, wie sehr im Mittelpunkt unserer ganzen Tätigkeit der Mensch stehen muß ...

  • Unsere Lohnpolitik

    Aufgabe unserer Lohnpolitik ist es, zur weiteren unaufhaltsamen Entwicklung unserer volkseigenen Wirtschaft und damit zur Besserung der Lebenshaltung der Werktätigen beizutragen. Jede Maßnahme unserer Lohnpolitik, die dieser Aufgabe dient, ist fortschrittlich und jede Handlungsweise, die die Erfüllung dieser Aufgabe hindert, ist rückschrittlich und muß von den Gewerkschaften bekämpft werden ...

  • mischer Beifall)

    Ehre und Ruhm unseren Aktivisten! Sie haben im besten Sinne des Wortes ein neues Blatt in der Geschichte unseres ganzen Volkes aufgeschlagen, denn wir zeigen auch den Werktätigen Westdeutschlands die Möglichkeit des Aufstieges aus eigener Kraft. Nehmen wir z. B. auch die in ver- +'-J-nCT Betrieben !?•——--~™^ t-, ...

  • Front:

    Abschluß des Friedensvertrages, Herstellung der demokratischen Einheit Deutschlands und Abzug der Besatzungstruppen! Mögen die Wahlen beweisen, daß diese Forderungen der Ausdruck des Willens des ganzen deutschen Volkes sind.

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  • Aufträge aus der Republik

    werden. Mit einer Lichtdurchlassigkeit von 80 Prozent der senkrecht auffallenden Lichtmenge ist er bei Zweckbauten besonders vorteilhaft. Die in der „Mädler-Passage" ausgestellten Muster der Porzellan-, Steingut- und Tonindustrie erbringen den Beweis von besonderem fachlichen Können. Auf allen Gebieten zeigt sich ein erfreulicher Qualitätsanstieg ...

  • DIE WEITE STRASSE

    Marjanas Haus liegt in der Weiten Straße. Die Straße liegt wirklich weit draußen, am Rande der Stadt; der Weite wegen war man nicht dazu gekommen, sie umzubenennen. Gebaut hatten das Haus Großvater und Großmutter Subbotin. Sie sind lange tot; ihre Bilder hängen im Eßzimmer nebeneinander in zwei gleichen ovalen Rahmen ...

  • Vielseitige Abschlüsse auf der Messe

    Geschäfte mit Westdeutschland trotz Schwierigkeiten

    Leipzig (Eig. Ber.). In den ersten Tagen der Herbstmesse wurde eine Reihe von Exportgeschäften mit Firmen aus westlichen Ländern abgeschlossen. Insbesondere haben dänische, englisch«, holländische, schwedische, mexikanische und kanadische Unternehmen Bestellungen erteilt. Die bisher größten Posten sind Glas, Keramik, Porzellan, aber auch Chemikalien ...

  • Umsatz der HO in Leipzig vervierfacht

    53 000 Einkäufer aus aller Welt / Kumpel erfüllt 322,9 Prozent

    Vervierfachen konnte die HO auf der Leipziger Herbstmesse ihren Umsatz gegenüber der Herbstmesse des vergangenen Jahres. 111 Verkaufsstände, 35 Erfrischungsläden und vier fahrbare Läden wurden zusätzlich in Betrieb genommen. (ADN) 53 0C0 Einkäufer, darunter. Auslandsbesucher aus 34 europäischen und überseeischen Ländern, waren bis zum Abend des zweiten Messetages in Leipzig eingetroffen ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Donnerstag, 31. August 1950 Berliner Rundfunk Sendungen des Tages: 12.02 und 21.30- Bericht vom 3. Bundeskongreß des FDGB — 18.45: Tagebuch der Leipziger Messe — 20.15. Sinfonisches Konzert im Geist deutsch-polnischer Freundschaft. 12.50: Landfunk — 13.10: Berliner Stunde — 14.03: Unterhaltungsmusik — 15 ...

  • Leipziger Messegeschäft weiterhin lebhaft

    Solinger Stahl- und Schneidwaren-Industrie erhielt größere

    Aus den einzelnen Messebranchen wird berichtet, daß sich bei Spielwaren, Christbaumschmuck und Festartikeln günstige Verhandlungen mit niederländischen Einkäufern angebahnt haben. Sonneberger Spielzeugaussteller erhielten einen großen Auftrag aus Österreich. Westdeutschland trat weiterhin als Interessent für Meißner Porzellan in Erscheinung ...

  • Neuer Riesenkonkurs in Westberlin

    Berlin (Eig. Ber.). Erst vor wenigen Wochen bewegte die Westberliner Öffentlichkeit der große Konkurs der Druckerei Spielberg, bei dem die. Westberliner Verwaltung Hunderttausende verlor. Jetzt wird wiederum ein großer Konkurs bekannt, bei dem die von der Westberliner Verwaltung garantierten Kredite in Höhe von 300 000 DM verlorengehen; ein neuer Beweis für die Unfähigkeit Klingelhöfers ...

  • Ingenieur und Betriebswirtschafter

    als Referent der Abt. Wirtschaft des Bezirksamtes, der in der Lage ist, den gesamten technischen und kaufmännischen Ablauf der Abteilung zu leiten. — Vergütung erfolgt nach Gruppe II des T. V., bei Bewährung Gruppe-1. Ferner 2 Ingenieure, die mit den Aufgaben der Gütekontrolle, den Bestimmungen der Preisverordnungen, Festsetzungen von Arbeitsnormen vertraut sind und im Rahmen unserer Wirtschaftsplanung analytische Arbeiten und Aufgaben operativ durchrühren können ...

  • Wie wird das WETTER

    Amtlicher Wetterbericht Temperatur um 12 Uhr IS Grad, 1018 mb ■= 764 mm. Wetterlage: Durch ein von Frankreich bis Mitteleuropa reichendes Hochdruckgebiet tritt wieder Wetterberuhigung ein. Aussichten: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus Südwest, später Süd, heiter bis wolkig und trocken. , Tageshöchsttemperatur etwas über 20 Grad, nachts sehr kühl, nahe 10 Grad, auch am Freitag weiterhin freundlich und allgemein trocken, etwas wärmer ...

  • „Aus der Luft gegriffen"

    Die Radio ■ Star - Rhythmikei mit IIja Glusgal den Solisten Gisela Deege. Edel von Rothr. V alt via. Ilse Hübener, Michael Piel und Georg Ericb Schmidt sowie Spitzenleistnnprn «Jer ArtinliK 1. Septembor keine Vorstellung: Premiere des neuen Programms 2. September I5.oa Uhr!

  • Arzt

    (Verg.-Gruppe I) für die Dermatologische Abteilung Ent.prechende Bewerbungen rnit den erlordcr* liehen Unterlagen sind zu richten an: D rektion des Ktanber.htsJses im Friedrichshain, Berlin NO 1?, Leninallee 171

  • Theater-Variele-K onzert

    DEUTSCHE STAATSOPER. 31. 8., J9.30 Uhr- „La Traviata", 1. ä., 19.30 Uhr- .Der Liehestrank« THEATEI AM SCHiFFBAUERDAMM 1. 9., 19.00 Uhr: „Der Bauer als I Millionär" — Pressevoi Stellung I

  • Der Bauer als Millionär

    von Ferdinand Raimund Regie: Ernst Legal Muslkal Bearbeitung: Kurt Heuset Kar] Helimei Anny Schlemm a G Joh Bücher Kutschera Mikulsti Sieme's

  • Entrostung

    führt aus Rosta - Chemie GmbH., NO 55, PrenzL Allee 34. Tel. 5147 72 Das Städtische Krankenhaus im Friedrichshain sucht ab sofort

  • ZOO

    mit groß m Fackelzug Sonnabend, 2. Sept. 17-20 Uhr

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  • Neue Ofenbatterie im Gaswerk Dimitroffstraße

    „Mit Koks füllen!" Das sind die Worte, auf die die 20 Kumpels da oben seit sieben Monaten gewartet haben. Schwitzend war der Direktor des Gaswerks Dimitroffstraße selbst die 20 m hohe Wendeltreppe hochgeklettert, um den Arbeitern das zuzurufen. „Mit dem Füllen der ersten Kammer habt ihr den neuen Ofen, dessen Wiederaufbau von euch am 1 ...

  • STREIFLICHTER AUS BERLIN

    Eine Solidaritätskundgebung der WN von Reinickendorf und Hennigsdorf findet am kommenden Sonnabend um 17.30 Uhr auf dem Leninplatz in Hennigsdorf statt. Es spricht Anne Saefkow. Aus Anlaß des OdF-Gedenktages am 10. September finden in allen Schulen des demokratischen Sektors Schulfeiern statt. Auf Anweisung ...

  • Eine neue Ära im Radsport beginnt

    Steherrennen jetzt auch für Amateure

    Wer die Entwicklung des Berufsradsportes mit offenen Augen verfolgt, wird feststellen können, daß gewinnsüchtige Veranstalter noch immer auf Kosten der Rennfahrer, ohne eigenes Risiko ihre Gewinne einstecken. In Westdeutschland ist bereits eine, „Dämmerung" bei den oft lustlos bestrittenen Steherrennen zu bemerken ...

  • Uns Ist aufgefallen: ABC-SdlÜtzen starten

    So werden sie uns morgen in allen Straßen Berlins begegnen, wie sie, der Würde ihrer sechs Lebensjahre voll und ganz bewußt, ihre Schulranzen zum ersten Male stolz aui den Rücken tragen und gewichtig von .In-die-Schule-gehen' sprechen werden. „Achtenklecker" ruien ihnen die „erfahrenen Schulgänger" zu, jedoch nicht ohne einen begehrlichen Blick aui die große Zuckertüte zu werten, die sozusagen den „ersten Schritt in den Ernst des Lebens" versüßen soll ...

  • Vorbereitung für den Friedensmarsch

    150 Trainingsgemeinschaften in Berlin

    Am 3. September werden die Sportler der demokratischen Sportbewegung gemeinsam mit den Freunden der FDJ, den Mitgliedern des FDGB und allen friedliebenden Menschen aktiver als bisher für den Kampf um den Frieden eintreten. Dieser Marsch für den Frieden ist gleichzeitig die erste Pflichtübung des Sportleistungsabzeichens „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens" ...

  • Ein Ingenieur spricht

    Ein persönlich gehaltenes Protestschreiben wurde vorgeschlagen. Ein Ingenieur meldete sich zum Wort, und er, der bisher kaum in einer Versammlung gesprochen hatte, machte den Vorschlag. Es war der parteilose Kollege Edmund Krügerke aus Berlin-Britz, Pastor-Behrend- Straße. Sein Vorschlag wurde gebilligt und der gemeinsame Brief von sämtlichen Westberliner Kollegen dieser Betriebe mit voller Adresse unterschrieben ...

  • Rentenerhöhung auch in Berlin

    Heute auf der Tagesordnung des demokratischen Magistrats

    Außerdem wurde in der Sitzung des 60er-Ausschusses eine Resolution angenommen, in der es u. a. heißt: „Der 60er-Ausschuß der VAB stellt mit Genugtuung fest,: daß die' vorfristige Erfüllung des Zweijahrplans eine neue Rentenerhöhung möglich gemacht hat. Die Arbeiter und Angestellten der Betriebe und Verwaltungen, ...

  • Eine gemeinsame Front entsteht

    Organisierte und Unorganisierte, Betroffene und „noch nicht Betroffene" wuchsen innerhalb weniger Stunden zu einer gemeinsamen Front zusammen, und am 25. August zogen dann die Delegationen der Köpenicker RFT - Betriebe zum Schöneberger Rathaus. Das Gebäude war von einer Unzahl Stumm-Polizisten umstellt ...

  • Todesurteil gegen Gladow rechtskräftig

    Revision nach 14stündiger Verhandlung verworfen

    Die Revisionsanixäge der Verteidigung im Gladow-Prozeß wurden am Dienstag nach Hstündiger Verhandlung vor dem Strafsenat des Berliner Kammergerichts verworfen. Dadurch sind die Urteile vom 8. April gegen den Gewaltverbrecher und Mörder Gladow und seine Komplizen in vollem Umfange rechtskräftig geworden, auch der Freispruch der Mutter Gladows ...

  • Arbeiter und Ingenieure gemeinsam gegen Reuter

    Ihr Entschluß vor den Stupoketten: Wir kommen zu Tausenden wieder

    Ingenieure und ausgezeichnete Facharbeiter entwickeln und konstruieren in den volkseigenen RFT- Betrieben Rundfunk- und Fernmeldegeräte. Unter ihnen sind natürlich auch Westberliner; Reuter erfand für sie den Namen „Grenzgänger". Männer und Frauen, die ihre Arbeit lieben, durch sie ihren Lebensunterhalt verdienen ...

  • Dynamo besiegte ZdKA

    Die sowjetische Fußballmeisterschaft wurde innerhalb zwei Tagen mit einer vollständigen Runde fortgesetzt. Das für die Entwicklung an der Spitze bedeutungsvollste Treffen wurde im überfüllten Dynamo- Stadion zwischen Dynamo Moskau und dem ZdKA Moskau entschieden. Die Elf des Meisters revanchierte sich für die 0 : 2^Niederlage der ersten Serie mit dem gleichen Ergebnis an den Armeesportlern ...

  • Feiger Feuerüberfall auf Volkspolizisten

    Täter entkamen unerkannt nach Westberlin

    Die Streifenposten des Volkspolizeikommandog Mahlow I wurden auf ihrem Streifenweg entlang der Sektorengrenze zwischen der Reichsstraße 96 und dem Haus „Waldblick" aus einem Gebüsch von zwei Zivilisten beschossen. Die Täter flüchteten nach Abgabe ihrer Schüsse in den Westsektor. Da sie auf Anruf nicht reagierten, machten auch die Volkspolizisten von ihren Schußwaffen Gebrauch, wobei einer der Täter verwundet wurde ...

  • Volkspolizisten verschleppt

    In Unkenntnis der Berliner Ortsverhältnisse gerieten vier Angehörige der sächsischen Volkspolizei auf einer Dienstfahrt in den französischen Sektor. Sie wurden dort angehalten und festgenommen. Das Präsidium der Berliner Volkspolizei hat gegen diese Maßnahme scharfen Protest erhoben und die sofortige Freilassung der sächsischen Volkspolizisten verlangt ...

  • Rita Schulz in Freiheit!

    Zu Ehren der aus dem Strafgefängnis Tegel freigelassenen Friedenskämpferin Rita Schulz findet am heutigen Donnerstag in der Humboldt-Universität eine Begrüßung durch ihre Kommilitonen statt, die sich aus diesem Anlaß um 9 Uhr auf dem Vorhof der Universität treffen. Einer Delegation des Studentenrates war es vor einigen Tagen gelungen, im Strafgefängnis mit Rita Schulz zu sprechen, wo sie der Hoffnung Ausdruck gab, am 3 ...

  • Deine PARTEI ruf! dich!

    Donnerstag, 31. August Krenzberg: 13 30 Uhr, Gruppenmitgliedervei Sammlungen (Thema: .Erstellung des Schulungsplanes"). Freitag, 1. September Steglitz: 19.30 Uhr, Wohngruppenabend In den bekannten Lokalen. Wohngruppen V und VI Steglitz, II und GV Lichterielde-West. Krenzberg: 19 Uhr, öffentliche Elternversammlung Im Konsumsaal, Engeldamm 4$ ...

  • Nachruf!

    Unser Genosse Wilhelm Mundt aus dem Kreis Frie<Jrichsh = !n ist Im Alter von ^2 Jahren gestorben. Sein L»ben war Kampf und Arbeit für die Sache des Sozialismus. Die Einäscherung findet am Freitag um 15.30 Uhr im Krematorium Baumschulenweß statt.

  • ALBERT FINCH LEARIE CONSTANTINE

    und der Kricket-Champion unterzeichneten Stockholmer Appell

    LQNDON. Finch und Constantine erklärten: „Der gesunde Menschenverstand verlangt von uns, daß wir unsere Unterschrift für die Ächtung der Atomwaffe geben, damit diese schreckliche Waffe verboten wird."

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