26. Mai.

Ausgabe vom 13.08.1950

Seite 1
  • Auswahl der Kandidaten für die Volksieahl

    In dem Beschluß des zentralen demokratischen Blocks über die Aufstellung gemeinsamer Kandidatenlisten für alle am 15. Oktober 1950 zu wählenden Volksvertretungen im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik heißt es: »Das Interesse der ganzen Nation erfordert die engste Zusammenarbeit aller patriotischen, demokratischen Kräfte, um die Nationale ...

  • Zonengrenzen kein Hindernis für Patrioten Aufruf des Sekretariats des Nationalrats der Nationalen Front

    Verbot der Tagung der gesamtdeutschen Ausschüsse für die Einheit Deutschlands in Mainz; Verbot zahlreicher deutscher Zeitungen, die mutig die Wahrheit für Deutschland verkünden; polizeiliche Überfälle auf Arbeiterdruckereien nach dem hitlerischen Muster von 1933; Verbot der Unterschriftensammlung gegen" ...

  • Frieden, Einheit, Planerfüllung

    Wichtige Zentrale Delegiertenkonferenzen der Industriegewerkschaften / Zahlreiche ausländische Gäste nehmen teil / Demokratische Journalisten beraten Aufgaben im Friedenskampf

    amerikanischen weisen. In der festlich geschmückten Kongreßhalle des Leipziger Zoo tagt unter Teilnahme von rund 1000 Delegierten die III. Zentrale Delegiertenkonferenz der IG. Bergbau, des bedeutungsvollsten Industriezweiges sowohl hinsichtlich der Sicherung des Friedens, als auch der Verbesserung der Lebenslage der gesamten Bevölkerung ...

  • Schacher mit dem Leben westdeutscher Jugend

    Bonner Quislinge stimmen im „Europarat" für deutsche Söldnerformationen

    Straßburg (Eig. Ber.). Angesichts des wachsenden Friedenswillens der Bevölkerung Westdeutschlands hatte am Freitag Carlo Schmid als Sprecher der SPD im sogenannten Europarat in Straßburg vorerst die Bereitstellung deutscher Söldnerverbände abgelehnt. Nach der infamen Hetzrede Churchills, der den Einsatz ...

  • Begrüßungsschreiben de* Ministerpräsidenten Otto Grotewohl an die Delegiertenkonferenz des Verbandes der Deulsclien Presse

    Berlin (ADN). Der Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen. Republik, Otto Grotewohl, richtete an die Zentrale Delegiertenkonferenz des Verbandes der Deutschen Presse folgendes Schreiben: Die Presse ist berufen, im Dienste des Friedens und der Völkerverständigung zu wirken. Sie findet dabei das Ohr der Menschen, weil sie die Ziele der wahren Menschlichkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts verkündet ...

  • Die große Aufgabe der demokratisch enPreate

    Begrüßungsschreiben des Präsidenten Wilhelm Pieck an die Delegiertenkonferenz des Verbandes der Deutschen Presse

    Die Rolle der fortschrittlichen Presse in dieser Zeit wahnwitziger Kriegsvorbereitungen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ihre vornehmste Pflicht ist die Aufklärung des Volkes über die Pläne der Kriegstreiber zur Entfesselung eines neuen Völkermordens. Mit tiefer Entrüstung schaut das deutsche ...

  • USA-Truppen nördlich Phjohang abgeschnitten

    Ernste Lage der Interventen am Rakuto / Kjongsan befreil

    Durch dnn schnellen Vorstoß der koreanischen Volksarmee sind üie. nnrdlieh von Phjohang stehenden Einheiten der amerikanischen Interventionstruppen abgeschnitten worden. Zehn Kilometer südwestlich von Taigu hat die Volksarmee am Ostufer des Hakuto einen neuen Brückenkopf errichtet und ist zum Angriff gegen die dort stehende 1 ...

  • Malik fordert Entscheidung für den Frieden

    Der Sicherheitsrat am Scheidewege / Bericht der Freitagsitzung

    (Fortsetzung auf Seite 2)

  • 6. Wirtscbaft§poliiische Konferenz

    Referent

Seite 2
  • Verbesserte Versorgung der Bevölkerung

    «Durch die Erfüllung des Zweijahrplanes in ll'i Jahren, durch die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft, durch die großzügige Hilfe der Sowjetunion und der Volksdemokratien wurden die Voraussetzungen für weitere Erhöhungen der Fleisch- und Fettratjpnen geschaffen." (Aü?*der Präambel des vom Politbüro der SED beschlossenen Verordnungsentwurfes, der am 10 ...

  • Malik fordert Entscheidung für den Frieden

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Entsprechend der Verschleppungstaktik . des anglo-amerikanischen Blocks " 'protestierte der britische Delegierte Jebb gegen die Abstimmung und erging sich in längeren •Ausführungen. Nach den Ausführungen J.ebbs wies Malik darauf hin, daß es notwendig sei, zur Abstimmung zu schreiten. Darauf widersprach der USA-Delegierte Austin, und es kam zu einer Debatte, in der Austin versuchte, die vom Vorsitzenden zur Abstimmung gestellten Fragen zu verwirren ...

  • Freudige Zustimmung der Werktätigen

    Hunderte von Zuschriften an die SED und die Regierung / Freiwillige Normerhöhungen

    Berlin (Eis. Ber.). In Zuschriften an' den Arbeiter-Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik. Wilhelm Picck, an den Ministerpräsidenten Otto Grotewohl und an das Politbüro der SED, in Entschließungen und Erklärungren drücken die Werktätigen in den Betrieben und Gruben ihre Freude über die Übergabe des Fünfjahrplanes und die Verordnungen zur Verbesserung der Lebenslage der Bevölkerung aus, die auf Initiative der SED von der Regierung zum Teil schon beschlossen wurden ...

  • Harter Kampf um den Frieden in Westdeutschland

    Kommunistenjagd im Stil der SA / 8 Zeitungsverbote in 9 Tagen / Erfolgreiche Unterschriftensammler

    Kqmi (ADN). Die Stadt Köln war in der Nacht zum Sonnabend Schauplatz einer großangelegten Jagd auf Funktionäre und Mitglieder der KPD Kommandos deutscher Polizei unter dem Befehl britischer Offiziere drangen in zahlreiche Wohnungen kommunistischer Parteimitglieder ein und führten Haussuchungen im Stil der ehemaligen SA durch ...

  • Nationale Front beginnt den Wahlkampf

    Zehn zentrale Kundgebungen / Erste Wahlversammlung in Cottbus

    Die erste dieser Wahlversammlungen fand am 11. August 1950 in Cottbus statt. Die anwesenden Vertreter der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, Staatssekretär Hans Warnke, Bürgermeister Gerecke, Potsdam, und Stadtrat Adam, Dresden, wurden von den zahlreich erschienenen Teilnehmern aus allen Schichten der Bevölkerung herzlich begrüßt ...

  • Die Fronten in Westberlin klären sich

    UGO-Führung gegen Siemensarbei tcr / Angst vor der Aktionseinheit

    Die Vorgänge bei Siemens gaben Anlaß zu erregten Auseinandersetzungen im Landesbezirksausschuß der UGO. Die amerikanischen Geldgeber der UGO verlangten sofortige Maßnahmen der UGO-Führung, um das Übergreifen der Bewegung zur Schaffung der Aktionseinheit auf andere Betriebe Westberlins zu verhindern. Die Amerikaner befürchten das besonders in bezug auf die Belegschaften der Konzernbetriebe Osram, Lorenz, Telefunken, AEG und andere, weil in diesen Betrieben ähnliche Probleme wie bei Siemens stehen ...

  • Seltsames Gerichtsverfahren

    Werte Redaktion! In der Nr. 173 vom 28. Juli 1950 des „Nachtexpreß" wird die Gerichtsverhandlung gegen einen Kraftfahrer beschrieben, der in völlig betrunkenem Zustand mit seinem Fahrzeug einen jungen Menschen zu Tode schleifte und ein junges Mädchen schwer verletzte. Das Gericht bat auf Antrag der Verteidigung beschlossen, dem Angeklagten noch einmal die von ihm getrunkene Menge Alkohol einzuflößen, um seinen damaligen Zustand zu rekonstruieren ...

  • €s steht zur Diskussion:

    Jede Stimme fällt ins Gewicht

    Liebes „Neues Deutschland"! Mit Interesse habe ich die Berichte über die gemeinsame Bewegung aller Friedenskämpfer gegen die Anwendung der Atombombe verfolgt. Ich möchte auch gern meine Unterschrift geben, aber niemand war bisher mit einer Liste bei mir. Ich bin 87 Jahre alt und kann nicht mehr so weit gehen ...

  • Waffenentladung abgelehnt

    Oldenburg (ADN). Die überwiegende Mehrheit der Hafenarbeiter von Nordenham lehnte es ab, die Waffenladung eines im Hafen eingetroffenen- amerikanischen 'Transporters zu löschen. Kurz nach: der Ankunft des amerikanischen .Transporters wurden in Nordenham Flugblätter verteilt, in denen es heißt: „. . ...

  • Unsere Kinder sind gut aufgehoben

    werden muß: Die Kinder erhalten das gute Essen in reichlicher Menge und viele schütten die Reste, die sie nicht mehr mögen, einfach in die Waschbecken, die dann verstopft sind. Könnte man nicht einen großen Behälter aufstellen und die Kinder dazu anhalten, das übriggebliebene Essen dort hineinzuschütten, um es für Futterzwecke verwenden zu können? Es sind viele FDJler und Junge Pioniere dort, diese werden den anderen Kindern ein Vorbild sein ...

  • Sowjetische Studentendelegation für Prag

    Chinesische Studenten überreichten ein Friedensgeschenk

    Maskau (ADN). Eine sowjetische Studentendelegation hat sich zur Teilnahme am II Weltkongreß des Internationalen Studentenbundes nach Prag begeben. Ferner ist eine 68 Personen starke Gruppe von Studentensportlern und Studenten sowjetischer Theaterschulen nach der tschechoslowakischen Hauptstadt abgereist, um an den anläßlich des Kongresses stattfindenden sportlichen und künstlerischen Veranstaltungen teilzunehmen ...

  • Attentate auf Büros der KP

    Nizza (ADN). Vier Bombenattentate wurden in der Nacht zum Freitag gegen das Parteibüro der Kommunistischen Partei Frankreichs in Nizza verübt. Brüssel (DPA). Das Zentralbüro der Belgischen Kommunistischen Partei in Brüssel wurde am Sonnabendmorgen durch eine Bombe schwer beschädigt. Auf Befehl der USA Rom (ADN) ...

  • Initiative im Altersheim

    Hamburg; (Eig. Ber.). Das Altersheim in Hamburg-Wandsbek leitete dem Hamburger Friedenskomitee folgendes Schreiben zu: „Da wir bisher vergeblich auf Vorlage des" Stockholmer Appells zwecks Unterschrift warteten, unterschreiben wir hiermit in diesem Brief, weil wir selbstverständlich den absoluten Frieden und die Ächtung ...

  • Otto SchorHrn Traf »werk

    Berlin (ADN), Vor der gesamten Belegschaft des größten volkseigenen Betriebes Berlins, des Transformatorenwerkes Oberschöneweide, sprach am Sonnabend' das Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der SED, Otto Schorf; über die Bedeutung der Beschlüsse 'des III. Parteitages für das ganze deutsche Volk ...

  • Protest gegen Zeitungsverbote

    Berlin (Eig. Ber.). In einer einstimmig angenommenen "Entschließung protestierten die in Berlin teigenden Delegierten des Verbandes der deutschen Pressegegen die Verbote der fortschrittlichen Zeitungen in Westdeutschland und sprachen den vom Verbot ihrer Zeitungen betroffenen westdeutschen Journalisten ihre volle Sympathie und ihren uneingeschränkten Beistand in ihrem schweren Kampfe aus ...

  • Trotz alledem

    Prag (ADN). Es werde niemand gelingen, die fortschrittlichen Jugendlichen in Westdeutschland in ihrem Kampf um den Frieden mundtot zu machen, erklärte der Hamburger Student Ludwig Neu, der als Mitglied der deutschen Delegation am Weltstudentenkongreß teilnimmt, In einem Presseinterview.

  • 152 Delegierte gewählt

    Rostock (ADN). 152 Delegierte für den Nationalkongreß der Nationalen Front am 25. und 26. August in Berlin wurden in 51 Einwohnerversammlungen der Nationalen Front im Landkreis Demmin gewählt. Die Delegation setzt sich aus Vertretern aller Bevöikerungsschichten zusammen.

  • USA-Atomarbeiter streiken

    New York (ADN). Etwa 1700 Bauarbeiter der amerikanischen A'ombombenwerke in Oak Ridge (Tennessee) sind am Freitag in den Streik getreten. Durch den Streik ist die von Truman befohlene Beschleunigung der Arbeiten zum Ausbau der Werke in Frage gestellt. j

  • Für den Vorschlag der Max-Hütte

    Halle (Eig. Ber.), Die Belegschaft des elektrochemischen Kombinats Bitterfeld schloß sich dem Vorschlag der Max-Hütte an, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Generalsekretär der SED,. Walter Ulbricht, den Nationalpreis 1950 zu verleihen.

  • Protest gegen hohe Preise

    Augsburg (ADN). Die Augsburger Stadtvertretung beschloß auf Grund eines Dringlichkeitsantrages der kommunistischen Stadträte, dem auch die SPD-Fraktion voll zustimmte, einen Protest ge^en die Preiserhöhungen der Lebensmittel.

  • Fünf Millionen in Japan

    Tokio (ADN). Fünf Millionen Männer und Frauen in Japan haben .bisher den Stockholmer Appell zur Ächtung der Atomwaffe unterzeichnet. Allein im Gebiet von Tokio wurden 1,7 Millionen Unterschriften gesammelt.

  • Ein vorbildlicher Kreis

    Magdeburg (ADN). Auf Initiative des FDGB wurden in den Betrieben des Kreises- Burg im Juli 146 Betriebs-Friedenskomitees und 85 gewerkschaftliche Aufklärungsgruppen im Sinne der Nationalen Front gebildet

  • Das muß uns eine ernste Mahnung sein

    An das „Neue Deutschland"! In Ihrer Ausgabe vom 2. August 1950 fesselte mich besonders der Ar-

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  • Vorkämpfer der sozialistischen Lehrer

    G/ückwunscfa des Parteivorstandes an Max Kreuziger

    Lieber Genosse Max Kfeuziger! Zu Deinem 70. Geburtstag senden wir Dir, dem alten Vorkämpfer sozialistischer Lehrer in Berlin, unsere herzlichsten Glückwünsche und Grüße. Wir verbinden unsere Wünsche mit der Hoffnung, daß Deine Gesundheit recht bald wieder voll hergestellt ist, so daß Du noch lange an der fortschrittlichen Entwicklung des Berliner Schullebens mitwirken kannst ...

  • Eine Nacht in Hamburg und ein Tag in Rostock

    So leben deutsche Studenten in West und Ost - überall Kampf für den Frieden

    Hamburg bei Nacht..., Lichtreklamen blenden auf und erlöschen. Die Ruinen sind als schwarze Kulissen in den Hintergrund getreten. Benommen schreite ich durch die Straßen. Ein grelles Plakat sticht in die Augen: „Damenringkämpfe! Es kämpfen Studentinnen..." Und nicht weit davon ein Schaufenster: Studentinnen als lebende Modelle für Damenunterwäsche ...

  • Der Sowjetstaat ermöglichte ihm das Studium

    Als der Rotarmist Malinowski die Waffe aus der Hand legte, konnte er weder lesen noch schreiben. Schon von seinem siebenten Lebensjahr an mußte er auf den Feldern des Gutsherrn fronen, und dann kamen die Revolution und der Bürgerkrieg. Aber jetzt begann Malinowski zu lernen. Und auch sein Junge, der Pawel, sollte lernen ...

  • Studentensorgen im Quartier Latin

    60000 sind aui Gelegenheitsverdienste angewiesen

    „Zwei Tage nach meinem Einzug in das Hotel trat, nach leisem Klopfen, meine Nachbarin in das Zimmer: ein junges Mädchen, kaum 22 Jahre, unschön, mit übermüdetem Gesicht und sehr mager. Sie stellt sich als Studentin der Beiles Lettres (Literatur) vor und fragt mich, ob ich schon eine Wäscherei gefunden hätte; sonst sei sie bereit, zu einem festgesetzten Zeitpunkt meine Wäsche abzuholen, um sie in ,ihre Wäscherei' zu bringen ...

  • ,Von der Barmherzigkeit des Militärs*

    Ein Amerikaner über amerikanische Siudentennot

    Hai Holman, USA - Vizepräsident des Internationalen Studentenbundes, berichtet in der Zeitschrift „Welt- Studenten - Nachrichten" über die Lage der amerikanischen Studenten und Hochschulen. Seinem Artikel ist das folgende entnommen: 1948 berichtete das US-Erziehungsamt, da.ß^es in Amerika zehn Millionen Analphabeten gebe ...

  • Das ganze Volk half mit

    In der Tschechoslowakischen Volksrepublik hat das ganze Volk an den Vorbereitungen zum II. Welt- Studentenkongreß mitgewirkt. Studenten des 2. Semesters der Ostrauer Bergwerke haben zu Ehren des Kongresses 1200 freiwillige Schichten gefahren und die Erträge daraus dem Solidaritätsfonds des Internationalen Studentenbundes zur Verfügung gestellt ...

  • Mehr Frauen an unsere Hochschulen!

    in seiner bedeutungsvollen Rede über den Fünfjahrplan der Deutschen Demokratischen Republik sagte Walter Ulbricht auf dem III. Parteitag der SED: „Die Zahl der Studenten muß sich verdoppeln, die der Arbeiter- und Bauernstudenten von 7500 auf 12 000 steigen. Sieben neue Hochschulen sollen eröffnet werden ...

  • Warschau und Lodz

    In der Volksrepublik Polen werden im kommenden Studienjahr mehr als 76 höhere Lehranstalten und 11 Vorstudienanstalten den polnischen Studenten offenstehen. Bisher haben sich über 1300 Mädel und Jungen zum Studium gemeldet. Der Anteil der Arbeiter- und Bauernkinder beträgt 75 Prozent. Zu Beginn des neuen Studienjahres wird in Warschau eine Hochschule für das graphische Gewerbe eröffnet ...

  • Zur Eröffnung des II. Weltstudentenkongresses m

    I dH Aus dem Leben des Pawel Malinowski

    Am 14. August 1950 beginnt in Prag, der Gründungsstadt des Internationalen Studentenbundes, der II. Weltstudentenkongreß. Delegationen aus 62 Ländern, darunter auch eine starke deutsche Abordnung, nehmen daran teil. Der Kongreß, dessen Hauptziel es ist, den Kampf der Werktätigen um Frieden und nationale ...

  • Interview mit Yan Tsen

    Yan Tsen, der Leiter der koreanischen Abordnung zum Weltstudentenkongreß, gewährte, wie ADN meldet, nach seiner Ankunft in Prag einem Pressevertreter ein Interview. „150 000 koreanische Studenten haben sich freiwillig zur Volksarmee gemeldet", so erklärte er „Insgesamt kämpfen 1 300 000 junge Koreaner in der Volksarmee ...

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  • Noch mehr Friedenskämpfer gewinnen!

    Die Berliner Parteiorganisationen konzentrieren sich auf ihre Hauptaufgabe

    „Die wichtigste Aufgabe im Kampf um den Frieden besteht darin, die Mehrheit der Westberliner Arbeiter und der werktätigen Bevölkerung für den Frieden zu gewinnen, für das Verbot der Atombombe, damit die anglo-amerikanischen Kriegstreiberin Westberlin isoliert werden " Diese Worte des Genossen Ulbricht auf der Groß-Berllner Parteiaktiv- Tagung waren die Richtschnur für die Tagungen der Berliner Parteiaktivs vor allem in den Westberliner Kreisen ...

  • Die ideologischen Fragen in der Diskussion

    Dem Referat schloß sich eine sehr ausführliche Diskussion an, in der neben der Arbeit der Friedenskomitees und der Vorbereitung der Wahlen besonders die ideologischen Fragen behandelt wurden. Der Genosse Otto Jenssen, ehemaliger Lehrer an der Heimvolkshochschule Gera-Tinz, versuchte, die damalige Arbeit der Schule damit zu entschuldigen, daß die Schule eine staatliche Stiftung war, deren Statut ausdrücklich jede parteipolitische Bindung ausschloß ...

  • Die Erfolge des Parteitages und die nächsten Aufgaben

    Genosse- Oelßner unterstrich zunächst die allgemeine Bedeutung des III. Parteitages. Der Parteitag hat gezeigt, daß die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands tatsächlich zur Vorhut des deutschen Volkes geworden ist. Das fand seinen Ausdruck in der breiten Teilnahme von Parteilosen an der Vorbereitung des III ...

  • }eder Genosse ein Agitator

    Wie der Kreli Zwickau die Wahlagitation vorbereitet

    In der Entschließung des III. Parteitages heißt es unter Punkt 7 „Die Entwicklung der SED zu einer Partei neuen Typus" im Abschnitt ,Die Erziehung der Massen durch die Partei': „Trotz der Erfolge, die durch die Bildung der Abteilungen Masscnasitation erzielt wurden, hinkt die Partei in der Erziehung der breiten Massen hinter der Entwicklung her ...

  • Den Praktizismus schneller überwinden!

    über einige Schwächen der Stadtorganisation Bitterfeld

    Die Verbesserung der Parteipropaganda ist eine der wichtigsten Aufgaben. Der Erfolg des Kampfes um den Frieden und die Einheit Deutschlands wird davon abhängen, wie die Partei das Wissen des Marxismus- Leninismus bei allen Genossen zu verstärken versteht. Walter Ulbricht brachte auf dem III. Parteitag zum Ausdruck, daß nur der Genosse seine Aufgabe meistern kann, der den Marxismus-Leninismus im täglichen Kampf richtig anwendet ...

  • ULBRICHT DER FCNFIAHRPLAN

    Die Reden der Genossen Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl und Walter Ulbricht auf dem 111, Parteilag sir\d soeben in ßrosdiürenfoim erschienen. Unser Bild geigt die Titelseite der Broschüre, die die Hede und das Schlußwort des Genossen Ulbricht au! dem 7/7, Parteitag sowie den Bntwurl des Fünfjahrplanes enthält ...

  • Ideologische Fragen im Mittelpunkt der Diskussion

    Parteiaktiv-Tagung in Gera / Genosse Fred Oelßner sprach

    ln der vergangenen Woche lap.d in Gera eine außerordentlich stark besuchte Tagung des Kreisparteiaktivs statt, aui der das Mitglied des Politbüros, Genosse Fred Oelßner, den Bericht über den III. Parteitag erstattete.

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  • Trotz Alledem

    13. August 1950 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 188, Seite S AB Millionen sandten ihre Grüfre Dank für die Begrüßungen zum III. Parteitag der SED Nachstehend setzen wir die Veröffentlichung der Begrüßungen zum III. Parteitag fort: Neue Formen des nationalen Widerstandes in Westdeutschland Offener Brief an den Chefredakteur der „Hamburger Freien Presse" An die Redaktion der „Hamburger Freien Presse" z ...

  • Neue Formen des nationalen Widerstandes in Westdeutschland

    Offener Brief an den Chefredakteur der „Hamburger Freien Presse"

    An die Redaktion der „Hamburger Freien Presse" z. Hdn. des Chefredakteurs Herrn Dr. Alois Winbauer, Hamburg 36, Gänsemarkt 21/26 Sehr geehrter Herr Kollege! Wir haben den Leitartikel gelesen, den Sie unter der Überschrift: „Eine utopische Idee?" in Ihrer Sonntagsausgabe vom 6. August veröffentlichten ...

  • Gewerkschafter kampfentschlossen

    Einstellung der Kriegsvorbereitungen gefordert / Gegen Preiserhöhung

    Essen (Eig. Ber.). Der wachsende Kampfeswille der westdeutschen Bevölkerung gegen die verhängnisvollen Kriegsvorbereitungen und gegen die ständige Verschlechterung ihrer Lebenslage durch Preissteigerungen, sowie die Entschlossenheit zum Kampf für Frieden und Einheit treten immer stärker in den Kreisen der westdeutschen Gewerkschafter hervor ...

  • Land Sachsen-Anhalt:

    SED-Betriebsgruppe der Fa. Richard Hammer, Bitterfeld Belegs ;.iia£t und SED-Betriebsgruppe der Werksgruppe Bockwitz, Braunkohlenverwaltung Mückenberg Belegschaft der MAS Pouch, Kreis Bitterfeld Belegschaft der VVB Aloid, Neubau Sodafabrik, Bernburg Belegschaft und SED-Betriebsgruppc des Treuhandbetriebes ...

  • „Freiheit und Sicherheit"

    Und dann kommt der Mensch selbst und erhebt fragend seine Stimme. Ist ein Arbeitsloser im Besitz von Freiheit und Sicherheit? Soldat sein, ist das auch Freiheit und Sicherheit? Als 30j ähriger den Eltern noch immer zur Last, fallen, ist das auch Freiheit und Sicherheit? Vor sich einen aussichtslosen ...

  • Der Ruf nach Frieden läßt sich nicht unterdrücken

    „Menschenpotential"

    ... Wem seinerzeit im Gefangenenlager die frohe Ahnung dämmerte, daß er nun nie wieder Soldäl zu werden brauche, wird sich betrogen sehen und lernen müssen, daß es an der Zeit ist, wieder das Hohelied der Waffenliebe anzustimmen. ... Das Betrübliche hieran ist die Tatsache, daß man . .zig Millionen lebendiger Seelen kaltschnäuzig als „Menschenpotential" bezeichnet ...

  • Was will man eigentlich?

    Sie müssen es dabei z. B. erleben, daß Arbeitseinheiten die Übernahme der ihnen zugedachten Waffen ablehnen. Und sie wundern sich sehr darüber. Wie überhaupt die deutsche Einstellung zu der ganzen Wiederaufrüstungsfrage für die westlichen Alliierten die große Überraschung und das große Rätsel darstellt ...

  • Berlin:

    Demokratischer Frauenbund Deutschlands Zentralvereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe Finanzminister Dr. Loch Belegschaft und SED-Betriebsgruppe der Akkumulatorenfabrik Ober schöneweide Walter Hecht, Berlin-Spandau, Germersheimer Platz 10 Dozenten und Schüler des Instituts für russische Sprache Belegschaft ...

  • Land Mecklenburg:

    FDJ-Gruppe Tornow Nationale Front des Demokratischen Deutschland, Kreisausschuß Güstrow SED-Ortsgruppe Tantow Kreisvorstand des FDGB Rostock 1. Lehrgang für Fischfacharbeiterinnen und die Betriebsberufsschule der VVB Fischwirtschaft Saßnitz (Rügen) 1000 Pioniere des Pioniersommerlagers Pantelies Weimars, Juliusruh (Rügen) Belegschaft der Stadtverwaltung Stralsund Belegschaft der Peenewerft, Wolgast Belegschaft der Fa ...

  • Land Brandenburg:

    Volksbühne, Ortsvereinigung Frankfurt (Oder) Belegschaft des Postamtes Strausberg Belegschaft der MAS Radensieben, Kreis Ruppin Belegschaft des VEB Sägewerk Bredereiche Belegschaft des VEB Schuhfabrik Storkow IG Eisenbahn, Bezirksvorstand Cottbus Gemeindevertretung der Gemeinde Brieskow-Finkenheerd SED-Ortsgruppe Beenz, Kreis Prenzlau , ...

  • Darüber sollte man nachdenken

    Kardinal Frings hat in seiner viel umstrittenen Rede Ausführungen gemacht, die von denkenden Christen scharf abzulehnen sind. Mari darf sagen, daß der Kardinal das Beispiel und die Lehre Christi nicht beachtete, sonst hätte er solche Worte vermieden, aber warin haben die Kirchenfürsten und Diener Christi ...

  • Land Thüringen:

    SED-Betriebsgruppe der Stadtsparkasse Erfurt Belegschaft der Stadtverwaltung Greussen Belegschaft der VVB „Trikot" (Z) Strick- und Wirkwarenfabriken Mühlhausen Belegschaft der Jugendheim GmbH, Zweigniederlassung Erfurt Belegschaft des volkseigenen Gutes Langenstein-Böhnshausen Belegschaft der Landes-Versicherunganstalt ...

  • Die Meinung der Arbeitskommandos

    Nach den bösen Erfahrungen in Korea wollen die Westmächte den bei ihren Besatzungstruppen beschäftigten Deutschen Gewehre in die Hand geben, damit sie im Falle eines Angriffs Westdeutschland verteidigen können. Wir suchten die deutschen Arbeitskommandos der Engländer in den Kasernen am Westfalendamm auf und erkundigten uns nach ihren Meinungen ...

  • Die Meinung des Christen

    Der moderne Krieg ist die denkbar größte Unmenschlichkeit. Wir Christen sollten uns daran gewöhnen, den Menschen und sein Leben als etwas einmalig Großes, als das Höchste in der Schöpfung zu betrachten. Kriege sind symptomatisch für einen kranken gesellschaftlichen Zustand der Welt. Wir müssen deshalb die Ordnung der Gesellschaft — besonders der sozialen Verhältnisse — so gestalten, daß wir sie nicht als Unordnung sehen; als Frucht der Trägheit und Bosheit vieler Mächtigen ...

  • „Kostspielige Rücksichten"

    Da wir aber Rücksicht auf das Sicherheitsbedürfnis uns'erer ideologischen Partner zu' nehmen haben, daß die Militärs gehenkt, die Rüstungsfabrikanten eingesperrt und Soldaten lebenslängliche Fronarbeit leisten müssen, wenn ein Krieg verloren ist, da wir die Sprengungen in Watenstedt, in Hamburg, an der ...

  • Deutsche Wiederbewaffnung

    In letzter Zeit wird mit einer gewissen Zähigkeit von einer möglichen deutschen Wiederaufrüstung gesprochen, Verschiedene Persönlichkeiten im In- und Ausland erwägen aus zweckbedingten Gründen das Für und Wider, rechnen mit aufzustellenden Divisionen und dem „Material" des westdeutschen „Menschenreservoirs" ...

  • Wir hatten das alles schon einmal, Herr Kardinal!

    Die Worte des Herrn Kardinals stehen in einem merkwürdigen Verhältnis zur Lehre Christi. Die Worte des Kardinals sind gar nicht mehr weit von dem Punkt entfernt, wo man zu einem Kreuzzug gegen den Unglauben aufruft (mit Panzern und Düsenflugzeugen), aber Herr Kardinal, wir hatten das alles schon einmal ...

  • Unter dem Druck der Massen

    Dies ist ein Ausschnitt aus der „Abendpost", einem Frankfurter Blättchen, das ansonsten eitrig gegen die Kommunisten und zum Kriege hetzt. Die Veröflentlichung dieses Artikels in einem solchen Blatt 'spricht Bände über die wahre Stimmung der Bevölkerung in Westdeutschland

  • Millionen sandten ihre Grüfre

    Dank für die Begrüßungen zum III. Parteitag der SED Nachstehend setzen wir die Veröffentlichung der Begrüßungen zum III. Parteitag fort:

  • Im Namen von Millionen

    Ich glaube, im Namen von Millionen ehemaliger Soldaten und Kriegshinterbliebener zu. sprechen, wenn ich mich dagegen wende, daß

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  • Walter Ulbricht sprach in zwei Betrieuen

    Fünfjahrplan: Beginn der Lösung einer Aufgabe von Weltbedeutung,.

    Unterwellen Körn (ADN/Elg, B$r.). Bei einem Besuch in der Max-Hütte wies Wajter Ulbricht erneut darauf hin, daß jetzt die Zelt der Erfolge begonnen hat. Der größte Erfolg sei die Schaffung der Grundlage für eine friedliche Aufwärtsentwicklung in unserer Repu- " "sehen Volkes und den Fünfjahrplan , als Friedensplan einzusetzen ...

  • „500er-Bewegung auch im Reisezug-Verkehr"

    Jugend-Lokaktiv „Wilhelm Pieck" macht den Anfang / Ein Beitrag zum Fünfjahrplan

    wolfgaig Berkner, der 24jährige Leiter des Jugend - Fahraktivs „Wilhelm Pieck" vom Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt und die anderen Aktivisten seiner Brigade gehören, zu jenen jugendlichen -Neuerern, die überall in der Republik am großen Aufbauwerk beispielhaft mitwirken. Durch hervorragende Leistung im Reiseverkehr, Arbeitsdisziplin und' ausgezeichnete Pflege ihrer Lok haben sie sich das Vertrauen ihrer älteren Kollegen erworben ...

  • Bauarbeiter in Weimar fordern Gedankenaustausch mit ausländischen Gewerkschaften

    'Auf der Zentral-Deles'ertenkonferenz der IG Bau — Holz forderte das Mitglied des Z.entralvorstandes* Hoppens, eine stärkere Entfaltung .der Wettbewerbsbewe'gung, die Intensivierung des Erfahrungsaustausches- zwischen den Betrieben, die stärkere Zusammenarbeit mit der technischen Intelligenz und den Gedankenaustausch mit ausländischen Gewerkschaftern ...

  • Schutz der Leistung des Erfinders

    Minister Rau legt den Entwurf eines Patentgesetzes vo*

    Berlin (ADN). Der Minister für Planung, Heinrich Rau, begründete in der Sitzung des Ministerrats am Donnerstag den Entwurf eines Patentgesetzes, der auf Beschluß des Ministerrats der Volkskammer zugeleitet wird. Minister Rau führte unter anderem aus, daß das neue Patentgesetz der Verfassung unserer Republik (Artikel 22) entspräche, worin dem Erfinderschutz und Förderung gewährt werden und seine schöpferische Leistung dem Volksganzen zugute kommen soll ...

  • Herbstmesse größer denn je

    75 000 qm Standfläche / 89 Sonderzüge

    Leipzig (Eig. Ber.). In vierzehn Tagen werden Tausende von Besuchern in die 13 Messehäuser Leipzigs strömen. Rund 6000 Aussteller aus ganz Deutschland und dem Auslande führen bereits die Vorarbeiten für ihre Stände auf einer Fläche von 75 000 qm durch. Zahlreiche westdeutsche Firmen werden besonders Schuhe, Schmuckwaren, Schneid- 'waren' und' Textilien anbieten ...

  • Maureraktivisten schreiben an Schawljugin „Wir wollen von den Erfahrungen der Sowjetunion lernen"

    Leipzig (Eig. Ber.). „In unseren .Zeitungen haben wir davon gelesen, daß Du,, bereits im Jahre 1947 in .Deiner Heimat, der großen Sowjetunion, im Maurerhandwerk neue Arbeitsmethoden angewendet und dabei erstaunliche Resultate erzielt hast." Mit diesen Worten beginnt ein Brief, den die Chemnitzer Maureraktivisten K r e 11 und Wesel an den Stalinpreisträger Stachanow-Arbeiter Schawljugin gerichtet haben ...

  • Westdeutsche Gewerkschafter im Zentralvorstand

    500 Delegierte aus sämtlichen Energiebetrieben .der Republik feierten begeistert die zahlreich aus Westdeutschland erschienenen Gewerkschaftskollegen anläßlich der Zentral-Delegiertenkonferenz der IG Energie im Ostsächsischen Großkraftwerk Hirschfelde. Der Sprecher der westdeutschen Gäste überbrachte der Tagung die Grüße aller fortschrittlichen^ Gewerkschafter ■ Westdeutschlands ...

  • Journalisten für Völkerverständigung

    •: Die 3. "Zentrale pelegiertenkon-, ferenz der deutschen Presse im FDGB würde''%mie'8otinafefnd' im „Haus der Presse" in Berlin durch den 1. Vorsitzenden-des Verbandes, Fritz Apielt, eröffnet. Der Konferenz .wohnen als Ehrengäste Delegationen der Journalistenverbände aus Westdeutschland, Polen, Ungarn und Finnland sowie Vertreter der Regierung der Deutschen 'Demokratischen Republik, des demxgkratischen Magistrats von Grqß-Berlin und der diplomatischen, Missioneri'bei der Regierung -bei ...

  • Eisenbahner werden die gestellten Aufgaben lösen

    Unter stürmischem Jubel wurden die Vertreter ausländischer Berufsorganisationen vom ersten Vorsitzenden der IG Eisenbahn, Kollegen Roman Chwalek, bei der Eröffnung der Zentraldelegiertenkonferenz der IG Eisenbahn in Eisenach begrüßt. Sein besonderer Gruß galt den anwesenden Vertretern der ruhmreichen ...

  • Gewerkschaften im Kampf für den Frieden

    (Fortsetzung von Seite 1)

    In »seinem Rechenschaftsbericht trachte der X. Vorsitzende der IG Bergkau, Kollege Fritsch, zum Ausdruck, daß die • Bergbauindustrie zweifellos große Produktionserfplge errungen hat, daß jedoch durch die unzureichende Unterstützung des Zentralvorstandes der IG Bergbau und ■ verschiedener Gewerkschaftsfunktionäre noch nicht alle Möglichkeiten und Kraftquellen zur Steigerung der Produktion ausgeschöpft wurden ...

  • Elektroschweißerin verdoppelt ihre Norm

    404 Arbeitsbrigaden in Berlin / In China fallen die Preise

    Die Aktivistin Frieda Meier, Elektro-Schweißerin in der Hauptwerkstatt der Mineralölwerke Lützkendorf, erhöhte ihre Norm für die Herstellung von Laschen für Redler- Ketten um 100 Prozent. (Eig. Ber.). In Berlin hat sich die Zahl der Arbeitsbrigaden auf 404 in 78 Betrieben erhöht. (ADN) Im Berliner Glühlampenwerk verpflichteten sich sieben Kolleginnen und zwei Kollegen aus de? Abteilung Hartmetall, ab 10 ...

  • Hmf&fäd-

    Wtd&tsemkäk&uHp durch die Genossenschaft Groß-Berlin eGmbH.

    Versäumen Sie nicht den Termin! Geben Sie bitte noch bis Dienstag den 15. August Ihre Bestellscheine In der nächsten Lebensmittel- Verkaufsstelle ab, Anlieferung erfolgt auf WunscJi gegen einen geringen Aufschlag, ins Haus

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  • 1. DEUTSCHE FRIEDENS- FAHRT

    Sippli vor Jakob und Trefflich Das Hauptfeld erhielt bei der vorletzten Etappe drei Strafminuten

    Die Friedensfahrt durch die Republik, von der heute schon feststeht, daß sie ein gewaltiger Erfolg für die Sache des Friedens geworden ist, steht kurz vor dem Abschluß. Zum vorletzten Male starteten die noch übriggebliebenen 49 Fahrer am Sonnabendmittag zur Fahrt von Zittau nach Forst über 118 Kilometer ...

  • Vorbereitungen zum Nationalkongreß

    Aus allen Teilen Deutschlands, aus Bayern, Schleswig-Holstein und Sachsen, aus Betrieben und Büros, Hochschulen und Instituten, von Gewerkschalten und Interessenvereinigungen werden die Delegierten zum ersten Nalionalkongreß der Nationalen Front des demokratischen Deutschland in die Hauptstadt Deutschlands kommen, über die Zonengrenzen hinweg werden diese Patrioten in Berlin zusammentreffen und beraten, wie man einen neuen Krieg verhindern und die Spaltung des Vaterlandes überwinden kann ...

  • Bericht über meine Lage im Strafgefängnis Tegel

    „Ich werde hier im Strafgefängnis behandelt, wie alle Strafgefangenen der Abteilung, obgleich ich zu Unrecht in diesen Mauern festgehalten werde. Vielleicht ist das Verhalten des Personals mir gegenüber noch um einige Grade kälter und ablehnender. Jawohl, ich befinde mich, wie sich auch meine Kameradinnen seit dem ersten Tag der Untersuchungshaft in Einzelzellen befunden haben, in einem zwölf Kubikmeter großen Raum, allein ...

  • Meister Felsch darf noch ungestraft prügeln

    Westberliner Lehrlinge sind „billig"

    Nur 7000 Westberliner Jugendliche konnten von Anfang Mai bis Ende Juli In Lehrstellen oder „andere Arbeitsplätze" vermittelt werden, gab der Westberliner „Stadtrat" Fleischmann bekannt. Ende dieses Jahres würden 20 000 Jugendliche ohne Arbeit sein. An dieser Tatsache könnten keinerlei Maßnahmen der Westberliner Behörden etwas ändern ...

  • „Fast 200 Mark habe ich von der Direktion zu bekommen"

    „Aber wir werden nicht nachgeben" / Gemeinsam werden die Siemensarbeiter die Auszahlung erzwingen

    Das Werk der Firma Siemens. & Halske in der Adalbertstraße im Bezirk Kreuzberg ist eine der zahlreichen ^Zweigstellen des Siemenskonzerns in Westberlin. Über 250 Arbeiter und Angestellte sind in diesem Betrieb beschäftigt, davon ein großer Teil Frauen, die alle von den umfangreichen Lohnkürzungen der Konzerrnherren betroffen wurden ...

  • Sie kamen über die Friedensgrenze

    Deutsche und polnische Stahlwerker tauschten ihre Erfahrungen aus

    Es begann mit einem TelegrammwechseL Dann folgte ein Schriftverkehr zwischen den polnischen und deutschen Metallarbeitern. Schließlich ging eine Einladung nach der Volksrepublik Polen und in der vergangenen Woche besuchten* der polnische Gewerkschafter Blaszczyk und der Meister des Stahl-Schnellschmelzverfahrens, der polnische Nationalpreisträger Christowsky, die Stahlwerke in Brandenburg und Riesa sowie das Autowerk IFA in Chemnitz ...

  • Drei Treffen endeten durch k. o.

    Guter Besuch bei der BSG Lokomotive

    Den bisher größten Besuch in dieser Freiluftsaison hatte die Boxsparte der BSG Lokomotive am Freitagabend im RAW (Revaler Straße) aufzuweisen. Ein reichhaltiges Programm mit schlagreichen Auseinandersetzungen wurde geboten. Drei Treffen endeten vor Ablauf der Distanz. Bereits in der 1. Runde mußte Rettig ...

  • STREIFLICHTER, aus BERLIN

    Über die Entwicklung der Volksrepublik Korea in den letzten fünf Jahren und über den heldenmütigen Kampf des koreanischen Volkes um seine Freiheit berichten am kommenden Dienstag der Deutschlandsender um 18.45 Uhr und der Berliner Rundfunk um 21.40 Uhr. Eine öffentliche Friedenskundgebung des Bezirks Tempelhof findet am Dienstag um 19 Uhr im „Haus der Presse", Friedrichstr ...

  • Rita Schulz läßt sich nicht unterkriegen

    »Nur mein Haß gegen die Kolonialherren und ihre Helfer wächst11

    von der jungen Friedenskämpferin Rita Schulz erhielten wir die Abschrift eines Briefes aus dem Gefängnis in Tegel. Das Original hatte Rita an die Staatsanwaltschaft des französischen Gerichts bei der Hohen Kommission in Berlin gegeben. Der Bericht wurde von dem französischen Gefängnisdirektor angefordert, weil sich die demokratische Berliner Presse immer wieder mit der ungesetzlichen Einkerkerung Ritas beschäftigt und jeden Tag die Forderung nach ihrer Freilassung erhebt ...

  • Gesellschaft

    tOx Deutsch-sowjetische Freundschaft Montag, 14. August Spandau: 19.30 Uhr, Vortrag „Volkskunst oder Boogie-Woogie-Unlculrur?", Volkshaus Staaken. Steglitz: 19.30 Uhr, Lichtbildervortrag «Gesundheitswesen, Erholung und Freizeitgestaltung in der Sowjetunion", Lokal „Zum Elch", Birkbuschstraße 90. Weißensee: 19 ...

  • Deine PARTEI rufI dich!

    Montag, 14. August Lichtenberg: Arbeitsbesprechung der Agitatorenleiter in der Kreisleitung, Alt- Friedrichfelde 111 (Zimmer 15), für Betriebsgruppen um 17 Uhr. Wohngruppen um 19 Uhr. Wir bitten alle Mitglieder der Agitationskommission und des Agitatorenaktivs, um 17 Uhr ebenfalls dort zu erscheinen ...

  • Gesamtwerfung

    1. Trefflich (Thüringen) 48:02:17. 2. Meister (Sachsen I) 48:35:31. 3. Dinter (Brandenburg) 4S:3G:49. 4. Schul« (Berlin II) 48:37:07. 5. Fensl (Sachsen I) 48:43:37. 6. Scheuhammer (Berlin II) 49:00:04. 7. Schatz (Sachsen-Anhalt) 49:02:49. 8. Berndt (gem. Mannschaft) 49:06:01. 9. Gräbner (Berlin II) 49:10:08 ...

  • Für deutsch-französische Freundschaft Die Berliner VVN ruft auf zu einer

    Kundgebung für deutsch-franzosische Freundschaft am Montag, dem 14. August, um 17.30 Uhr im Friedrichstadt-Palast, auf der Colonel Mannes, Ehrenpräsident der Fiapp, und Franz Dahlem, Mitglied des Rats der VVN, sprechen werden. Die Mitglieder der VVN und die Berliner Bevölkerung werden aufgefordert, durch ihre Anwesenheit dieses Bekenntnis zur deutsch-französischen Freundschaft zu unterstreichen ...

  • Aktionseinheit als Mühlrad

    Die Unternehmer der Mühlenindustrie Westberlins haben sich bereiterklärt, mit den Westberliner Mühlenarbeitern _ Verhandlungen über Lohnfragen aufzunehmen. Dies ist ein Erfolg des geschlossenen Auftretens der durch Lohnabbau gefährdeten Westberliner s Mühlenairbeiter.

  • Länderwertung

    1. Sachsen I 146:32:21. 2. Berlin II 146:58:18. 3. Thüringen 148:11:40. 4. Sachsen-Anhalt II 149:54:51. 5. Gemischte Mannschaft 150:17:43. 6. Berlin I 150:17:47. 7. Brandenburg 151:07:43. S. Berlin m 151:40:14.

  • Vorträge, die Sie nicht versäumen tollten

    DIE BEDEUTUNG DES II. BANDES DER WERKE J W STALINS. Darüber spricht am Dienstag um 18.30 Uhr Fred Oelßner im Haus der Kultur der Sowjetunion. Anschließend Film: „Maxims Jugend".

  • Einzelwertung

    1. Sippli, Berlin I, 3:37:16. 2. Jafcöb, Berlin' I, 3:38:16. 3. Trefflich, Thüringen, 3:38:16. 4. Weber, Sachsen I, und alle folgenden 3:54:58. 5. Marquardt, gem. Mannschaft.

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Auswahl der Kandidaten für die Volksieahl Zonengrenzen kein Hindernis für Patrioten Aufruf des Sekretariats des Nationalrats der Nationalen Front Frieden, Einheit, Planerfüllung Schacher mit dem Leben westdeutscher Jugend Begrüßungsschreiben de* Ministerpräsidenten Otto Grotewohl an die Delegiertenkonferenz des Verbandes der Deulsclien Presse Die große Aufgabe der demokratisch enPreate USA-Truppen nördlich Phjohang abgeschnitten Malik fordert Entscheidung für den Frieden 6. Wirtscbaft§poliiische Konferenz
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