31. Mai.

Ausgabe vom 21.05.1950

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  • Wieder 23 Betriebe

    weitere 23 SAG-Betriebe (Sowjetische Aktiengesellschaften) sind auf Grund einer in einem Protokoll festgelegten deutsch-sowjetischen Vereinbarung dem deutschen Volk übergeben worden. In demselben Protokoll ist klargestellt, daß die im Besitz der Sowjetunion verbleibenden, ordnungsgemäß in Deutschland registrierten Betriebe ihre Tätigkeit auf Grund der Gesetze der Deutschen Demokratischen Republik durchführen ...

  • Mecklenburgs Bauern rufen die Bauern in Holstein und Niedersadisen zum Kampf für den Frieden

    An die Bäuerinnen und Bauern von Schleswig-Holstein und Niedersachsen! Im Namen der Bäuerinnen und Bauern des Landes Mecklenburg überbringen wir Euch von der Eröffnungsfeier der 1. Mecklenburgischen Landestier- und -Lehrschau in Güstrow brüderliche Grüße. Befreit von Junkern und Großgrundbesitzern haben wir alle Anstrengungen gemacht, die Folgen des Hitlerkrieges in der Landwirtschaft zu beseitigen und ringen in diesem Jahre um die Erreichung der Friedenshektarerträge ...

  • Außerplanmäßige Preis§enkiingen der HO

    Fleisch, Butter, öl und Eier billiger / Erfolg unseres Außenhandels und der Planerfüllung

    Berlin (Eig. Ber.). Auf einer Pressekonferenz der Zentralleitung der HO am Sonnabend wurden die neuen Preissenkungen für Fett und Fleischwaren bekanntgegeben, die am Montag, dem 22. Mai 1950, in Kraft treten. Der Leiter der HO, Paul Baender, betonte, daß es sich um eine außerplanmäßige, vorfristige Preissenkung handelt, die vor allem durch große Fleisch- und Fettlieferungen aus der Sowjetunion möglich geworden sei ...

  • Überzeugender Beweis für sowjetische Hilfe

    Freude über Rückgabe von 23 SAG-Betrieben / Werktätige danken Sowjetregierung

    Es sei das Verdienst der sowjetischen Direktion, die 1945 das Werk übernahm, gewesen, fast aus dem Nichts heraus wieder einen fortschrittlichen und erfolgreichen Produktionsbetrieb aufgebaut zu haben. Den Werktätigen des nunmehr volkseigenen Betriebes obliege nun die besondere Aufgabe, das Vertrauen, das die Sowjetunion mit der Übergabe in sie gesetzt habe, durch beste Qualitätsarbeit und unermüdliche Anstrengungen für die Verbesserung der Leistung zu rechtfertigen ...

  • Grubenunglück in Gelsenkirchen

    Kohlenstaub explodierte / 90 Kumpel verschüttet / Bis jetzt 16 Tote

    tielsenkirchen (ADN). Auf der Gelsenkirchener Schachtanlage „Dahlbusch" wurden am Sonnabendvormittag durch eine Kohlenstaub* explosion etwa 90 Bergarbeiter verschüttet. Bis jetzt konnten erst 36 Schwerverletzte und neun Tote geborgen werden. Sieben Schwerverletzte sind inzwischen gestorben. Die noch im Schacht befindlichen Bergarbeiter gelten als verloren ...

  • Joliot-Curie nimmt Ehrenpräsidentschaft an

    Ein Schreiben des berühmten Atomphysikers und Friedenskämpfers an den Zentralrat der FDJ

    Berlin (Eig. Ber.). Der Präsident der Weltfriedensbewegung, Professor Frederic Joliot-Curie ist der Bitte des Zentralrats der Freien Deutschen Jugend auf dem Kongreß junger Friedenskämpfer den Platz des Ehrenpräsidenten einzunehmen, nachgekommen. Er spricht der deutschen Jugend für die ihm damit erwiesene Ehre seinen tiefempfundenen Dank aus ...

  • In allen Beiriehen schneller drehen

    Die Tagung der Schnelldreher unserer Republik in Leipzig eröffnet

    Leipzig (Eig. Ber.). In den volkseigenen Werkzeugmaschinenwerken Pittler, Leipzig, begann gestern die Tagung von 400 Dreheraktivisten aus den volkseigenen Betrieben der Deutschen Demokratischen Republik und den Angehörigen der technischen Intelligenz, der Verwaltungen und Gewerkschaften... In seiner Begrüßung wies der Minister für Industrie, Fritz Selbmann, ...

  • Darum fahren nach Berlin

    Berlin (Eig. Ber.). „Unsere Jugend wird in Berlin für das gesamte deutsche Volk sprechen", erklärte Frau Gerda Münchow aus Schwerin, Mutter einer FDJlerin, die an der großen Friedensdemonstration der deutschen Jugend in Berlin teilnehmen wird. Frau Elisabeth Regel arbeitet im Stahlwerk Gröditz und schrieb ...

  • Opfer des „kalten" Krieges t

    New York (ADN). 350 Opfer forderte eine schwere Munitionsexplosion im Hafen von South Amboy (New Jersey, USA). Vier Leichter mit Kriegsmaterial sind in die Luft geflogen. Von den 40 an Bord befindlichen Hafenarbeitern fehlt jede Spur. Sechs Tote und 300 Verletzte gab es an Land. 1400 Häuser sind beschädigt, die Telefon- und Telegrafenleitungen zerstört ...

  • Mansfelder Jungkumpels siegten

    Berlin (ADN). Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, erhielt vom Jugendflügel des Mansfelder Vitzthum- Schachtes folgendes Telegramm: .,Der Jugendflügel des Vitzthum- Schachtes der VVB Mansfeld in Eisleben, der mit Stolz Ihren Namen trägt, kann Ihnen heute melden, daß er im Wettbewerb mit den 195 besten Jugendstoßbrigaden der jungen Deutschen Demokratischen Republik als Sieger hervorgegangen ist ...

  • „Fortschritt lli6 gewann die Wanderfahne

    Der zweite Tag der 4. Stadtkonierenz des FDGB

    Berlin (Eig. Ber.). Besondere Höhepunkte der gestern fortgeführten 4 Stadtkonferenz des FDGB Groß- Berlin in dem EAW Treptow waren das großangelegte gewerkschaftspolitische Referat des Berliner Vorsitzenden Adolf Deter, die Absendung der Dank- und Grußtelegramme an den Zentralrat der sowjetischen und den Zentralrat der polnischen Gewerkschaften sowie die Bekanntgabe der Ergebnisse des 3 ...

  • 3600 Tonnen Kohle gespart

    Berlin (ADN). Durch die Verwendung der bei der Spiritus - Zentrale in Lichtenberg anfallenden Kühlwassermengen für die Versorgung der beiden Schwimmhallen und der Dusch- und Waschräume im Stadtbad Lichtenberg werden jährlich 3600 Tonnen Kohle eingespart. Außerdem wird die Heißanlage des Oskar-Ziethen-Krankenhauses, die bisher das Schwimmbad mit Warmwasser versorgte, entlastet ...

  • HO-Gaststätten

    1 Schweineschnitzel . . . Portion 29,40 2 Schweinebraten....., 14,35 3 Holsteiner Schnitzel . . „ 32,— 4 Hammelbraten .... „ 13,70 5 Omelette mit 2 Eiern mit Schinken . „ 13,90 6 Zwei Russ. Eier . . „ 9,60 7 Bockwurst mit Salat . „ 8,60 8 Rnrkwiirst mit. Rrntrhpn .. 7.60 Der Preis von Eierlikör wurde bei einem Liter von 66,70 DM auf 50,40 DM gesenkt ...

  • Jugenddelegationen aus der UdSSR und China

    Berlin (ADN). Die am Deutschlandtreffen teilnehmenden sowjetischen Delegationen, unter ihnen das Moissejew-Ensemble und die Sportler, treffen am 25. und 26. Mai in Berlin ein. Eine Abordnung der chinesischen Jugend ist bereits zum Deutschlandtreffen nach Berlin unterwegs und wird, nach einer Mitteilung des Zentralrates der FDJ, ebenfalls am 25 ...

  • WGB-Exekutivkomitee tagt

    Budapest (ADN/Eig. Ber.). Der Kampf der Werktätigen um ihre Lebensinteressen sei aufs" engste mit dem Kampfe für den Frieden verbunden, stellte auf der Sitzung des Exekutivkomitees des Weltgewerkschaftsbundes in Budapest der sowjetische Delegierte, Solowjew, fest.

  • Die Liste der neuen HO'Preise für Fett und Flmischwaren

    Lid. Nr. Bezeichnuns Schweinefleisch Rindfleisch Kalbfleisch . Hammelfleisch Speck, fett, ger Schinken Braunschweiger Salami .. . . Bockwurst . . Butter . . . Speiseöl . . F.ipr . . .

  • Appell an Italiens Frauen

    Rom (ADN). Das Exekutivkomitee des Italienischen Bundes Demokratischer Frauen appelliert an die Frauen Italiens, den Aufruf für das Verbot der Atomwaffe zu unterzeichnen.

  • lö.—

    DM 15,— 13,— 14,— 14,— 18,— 21,— 14,— 16,— 14 — 20,— 11,— —.70

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  • Die Sprache der Provokateure

    Unter dem Vorsitz des „Totaldiplomaten" Acheson haben im Londoner Lancaster House die Außenminister der zwölf Atlantikpakt-Mächte vier Tage beisammengesessen und ihren Angriffskriegsrat mit einer Schlußerklärung beendet, welche unzweideutig die Sprache der Kriegsprovokation spricht. Heuchlerisch nennen sie das Produkt ihrer Viertägigen Beratungen „eine Koalition zur Sicherung des Friedens" ...

  • Jugend in der ersten Reihe der Friedensfront

    FDJ sammelte mehr als 7 Millonen Unterschriften / Hamburger Friedensfreunde an Sozialdemokraten

    In Weiden (Oberpfalz) wurde jetzt ein weiteres Friedenskomitee gebildet. Aus Bremen erreicht uns die Mitteilung, daß innerhalb von fünf Tagen mehr als 1500 Männer, Frauen und Jugendliche allein auf dem Arbeitsamt der Stadt ihre Namen auf die Friedenslisten setzten. Mit besonderem Eifer bereitet sich auch die westdeutsche Jugend in allen Orten und Städten auf das Treffen der 500 000 jungen Friedenskämpfer zu Pfingsten in Berlin vor ...

  • €s steht zur Diskussion:

    Diesen Film muß sich jeder Deutsche ansehen

    Ich habe mir heute den DEFA-Film „Der Rat der Götter" angesehen. Es drängt mich niederzuschreiben, daß ich zu der Überzeugung gekommen bin: Jeder Deutsche muß über diesen Film eine Meinung haben und nicht nur das, er muß diese auch hundertprozentig vertreten. Wir alle haben den Krieg mit seinen fürchterlichen Schrecken noch so greifbar nahe in Erinnerung, daß wir mit aller uns zur Verfügung stehenden Kraft und einstimmig für den Frieden einsetzen, ja um ihn kämpfen müssen ...

  • Glückwunsch an die „BZ4*

    Berlin (Eig. Ber.). Ein von Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl unterzeichnetes Schreiben des Parteivorstandes der SED wurde der Redaktion der „Berliner Zeitung" anläßlich ihres fünfjährigen Bestehens zugestellt. Es hat folgenden Wortlaut: „Der Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands nimmt den Tag des fünfjährigen Bestehens der ^Berliner Zeitung' zum Anlaß, Ihnen und Ihren Mitarbeitern seine besten Grüße und Wünsche zu übermitteln ...

  • Wie Tito Griechenland verriet

    Enthüllungen über titofaschistische Umtriebe in Athen

    trag (ADN). In einer von der Agentur „Freies Griechenland" verbreiteten Erklärung-^enthüllt das Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Griechenlands, Mitsos Partsalides, die verbrecherischen Manöver der Tito-Clique; die zu einem Abbruch der im Mai vorigen Jahres zwischen der Sowjetunion, den USA und Großbritannien geführten Besprechungen über eine friedliche Regelung der griechischen Frage führten ...

  • Entlassung {oliot-Curies ein Alarmsignal

    Professor Gerhart Eisler sprach im Haus der Ministerien

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). „Die Entlassung von Professor Joliot-Curie ist nicht nur der Fall eines berühmten Gelehrten. Sie ist ein Alarmsignal, das anzeigt, wie weit die totale Diplomatie gediehen ist, ein Alarmsignal für das Tempo der Kriegsvorbereitungen", erklärte der Leiter des Amtes für Information, ...

  • Ein Beitrag zur Völkerverständigung

    Aus Leserkreisen werden wir gebeten, den nachstehenden Brief zu veröffentlichen und den Inhalt gleichzeitig zur Diskussion zu stellen: „Liebes .Neues Deutschland'! In Deiner Nummer 111 vom 15. Mai hast Du die Sendezeiten, in denen der Moskauer Rundfunk in deutscher Sprache für Deutschland sendet, bekanntgegeben ...

  • Abstimmung über Leben und Tod

    Prag (ADN). Alle Kirchen und Religionsgemeinschaften der Tschechoslowakei haben ihre Anhänger aufgerufen, ausnahmslos an der Abstimmung über Leben und Tod teilzunehmen, welche die Unterschriftensammlung für den Stockholmer Appell darstellt. Eine Prager Delegiertenkonferenz katholischer Geistlicher aus allen Diözesen Böhmens und Mährens hat die katholischen Priester und Gläubigen zur Unterzeichnung des Appells aufgerufen ...

  • Friedenskonferenz im USA-Staate Pennsylvania

    500 Delegierte fordern Ächtung der Atomwaffe / Die Neger im Friedenskampf

    Die Negerbevölkerung der USA wurde von 370 prominenten amerikanischen Negern — darunter Bischöfen, Geistlichen und Universitätsprofessoren — zur aktiven Teilnahme am Kampf für den Frieden aufgefordert. Die Organisation der in den USA lebenden Slawen — einer Kampfgruppe für die Gleichberechtigung der slawischen Minderheiten — hat beschlossen, zum II ...

  • Finnische [ugend grüßt deutsche Jugend

    Schreiben an die FDJ / Internationale Studentendelegation kommt

    Berlin (Eig. Ber.) „Wir verfolgen mit großem Interesse eure Vorbereitungen zum Deutschlandtreffen der Jugend zu Pfingsten in Berlin", schreibt der Finnische Demokratische Jugendverband an den Zentralrat der FDJ. Die fortschrittliche Jugend Finnlands gibt in ihrem Schreiben ihrer Hoffnung Ausdruck, daß der Kampf der deutschen Jugendlichen für den Frieden und ein demokratisches einheitliches Deutschland erfolgreich sein möge ...

  • Franco und Adenauer sollen Kanonenfutter liefern

    London (DPA/Eig. Ber.). Der Aufbau der in London beschlossenen westeuropäischen Söldnerarmee bereitet — britischen Sachverständigen zufolge — Schwierigkeiten. Frankreich sei in Indochina gebunden, keine der kleineren westeuropaischen Machte könne sich ein starkes Heer „leisten" Auch die britische Armee habe „in Übersee Verpflichtungen" Westdeutschland und Spanien jedoch „verfügen über das größte Menschenpotential" Athen (ADN, Eig Ber ...

  • So begann es schon einmal

    Nürnberg (ADN). Auch Hitler habe erst durch Ausschaltung der KPD die Mehrheit, gewonnen, die es ihm gestattete, auch der Sozialdemokratie auf „legalem Wege" den Garaus zu machen, schreiben die „Nürnberger Nachrich-_ ten" zu dem vom Bonner „Justiz-" minister" geforderten Verbot der KPD. Kaum fünf Jahr,e seien vergangen und schon hätten die aus den nazistischen KZs befreiten fortschrittlichen Kräfte wieder Aussicht, hinter Gitter gebracht zu werden ...

  • „Ich habe gesucht wie Diogenes ..."

    „Christ und Welt" über die Republik /

    Stuttgart (Eig. Ber.). „Ich habe gesucht wie Diogenes mit der Laterne", schreibt ein Sonderberichterstatter der in Stuttgart erscheinenden christlichen Wochenzeitschrift „Christ und Welt", als er in Ostberlin und der Deutschen Demokratischen Republik das- Publikationswesen studiert hatte. „In keiner Zeitung, in keinem Wochenblatt, - keiner Illustrierten stehen die bei uv ; üblichen- albernen astrologischen Wegweiser, wie denn überhaupt jede Wahrsagerei verboten ist ...

  • Westlich!» ..Kultur" fehlt

    ten wagt sich die Nacktheit so schamlos an die Öffentlichkeit wie in allen wpstlichfn Ländern." Was der Stuttgarter Journalist m der Deutschen Demokratischen Republik vergeblich suchte, ist bekanntlich Bestandteil der sogenannten „abendländischen Kultur", die Acheson und Adenauer in einem neuen Kreuzzug gegen den Osten „verteidigen" wollen ...

  • Westdeutsche Bauern In Quedlinburg

    Erfurt (Eig. Ber.). Auf ihrer Heimfahrt besichtigten die westdeutschen Teilnehmer der gesamtdeutschen Beratung der Land- und Forstwirtschaft am Sonnabend die Anlagen 'und den Pferdebestand der Genossenschaft für Vollblutzucht und Leistungsprüfung am Boxberg bei Gotha, Neubauerndörfer und Volksgüter sowie das Institut für Pflanzenforschung bei der Deutschen Saatzuchtgesellschaft Quedlinburg ...

  • Kein Frieden für Österreich

    London (ADN). Auch die Westzonen Österreichs werden künftig von Hohen Kommissaren regiert werden, erklärten die West-Außenminister am Freitag. Die Streitkräfte der Westmächte würden auf unbestimmte Zeit weiter im Lande bleiben, sägte ein USA- Sprecher dazu. Wiener Politiker betrachten beide Äußerungen als Zeichen dafür, daß die Westmächte nicht an den Abschluß des Staatsvertrages mit Österreich denken ...

  • FürFreundschaft England—UdSSR

    London (ADN). Der britisch-sowjetische Freundschaftsmonat wurde mit einer Kundgebung im Londoner Arbeiterviertel Shoreditch eröffnet. Die Mitglieder der britischen Maidelegation berichteten auf der Veranstaltung über ihren Aufenthalt in der UdSSR. Sie appellierten an die Zuhörer, dafür zu kämpfen, daß niemals britische Arbeiter in einen Krieg gegen die UdSSR geführt werden ...

  • KPD-Abgeordnete protestieren

    Wiesbaden (ADN). Nach wie vor an den Sitzungen ihrer Fraktion teilnehmen zu wollen, erklären die Abgeordneten des Hessischen Landtags Carlebach und Keil (KPD) in einem Protestschreiben an den Landtagspräsidenten. Sie waren auf der letzten Sitzung wegen ihrer Stellungnahme gegen die Kriegshetzer für mehrere Sitzungstage ausgeschlossen worden ...

  • Reverend Evans lobt Polen

    Warschau (ADN). Der steigende Lebensstandard der polnischen Bergarbeiter und die ausgezeichnete Kinderfürsorge in Polen hätten ihn tief beeindruckt. Das erklärte der Vertreter des britischen Friedenskomitees, der Geistliche Stanley Evans, in Katowice. Er wolle seine Eindrücke aus Polen den britischen Werktätigen vermitteln ...

  • Produktion wird verbessert

    Rlesa (ADN). Von insgesamt tausend Verbesserungsvorschlägen der Belegschaft des volkseigenen Stahl- und Walzwerkes Riesa wurden bisher 302 Vorschläge ausgewertet. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden 424 von der Belegschaft eingereichte Verbesserungsvorschläge ■ registriert.

  • Entscheidung ist notwendig

    Die Kollegen von Bergmann-Borsig haben mit Recht unter der Überschrift „Berechtigter Wunsch" im „Neuen Deutschland" am 14. Mai Kritik geübt an der Verordnung vom 31. Juli 1949, wonach die Milchzuteilung für gesundheitsschädliche Arbeiten nur für die Arbeitstage gewährt wird. Diese

  • Knautschke wurde Papa

    Leipzig (ADN). Ein etwa halbzentnerschweres Baby brachte das Leipziger Nilpferd „Grete" als schwerwiegendes Ergebnis ihrer Flitterwochen mit dem Berliner Nilpferdbullen „Knautschke" am Sonnabend im Leipziger Zoo zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf.

  • Eine Delegation aus Italien

    Berlin (ADN). Der Zentralrat der FDJ erhielt von der Kommunistischen Partei Italiens folgendes Telegramm: „Eine Delegation von zehn Jugendvertretern unter Führung des Genossen Enrico Berlinguer wird am Deutschlandtreffen teilnehmen."

  • Vier Stunden eher fertig

    Zwickau (ADN). Die Produktionszeit für jeden Traktor wurde in den volkseigenen Traktorenwerken Horch- Zwickau um vier Stunden gesenkt. Dadurch können die Selbstkosten wesentlich eingeschränkt werden.

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  • Mit der FDJ in eine neue Zeit /

    Eine Bepnriage vnn Jan Peiersen

    „Sie kommen!" Laut übertönt der Ruf den Arbeitslärm im Hafen, das Stimmengewirr der Menschen um mich her Ein Jugendfreund in blauer Bluse steht auf einem Pfahl unserer Landungsbrücke und zeigt hinaus auf die See. Hinter der Mole draußen steuern zwei Kutter dicht nebeneinander und in schneller Fahrt dem Hafen zu ...

  • heute und morgen Ein Blick von den Lenin-Bergen Bericht von einer Heise nach Moskau

    Die beiden Autobusse, in denen die deutsche Mai-Delegation kreuz und quer durch Moskau reist, fahren über den langen und breiten Manegeplatz, der auf der einen Seite von den dichten Bäumen des Alexandergartens beschattet wird, der sich längs der Kremlmauer ausstreckt. Auf der anderen Seite des Platzes steht das Hotel National, das im Jahre 1917 Lenin beherbergte und Sitz der Sowjetregierung war bis sie in den Kreml übersiedelte ...

  • Auf der Seite des Volkes /

    „Ich bin der Herr, Dein Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir", das ist das erste Gebot des Dollarimperialismus geworden. In seinem Zeichen hat er eine Hetzjagd eröffnet gegen alles, was Geist und Kultur, gegen alles, was Charakter und Gesinnung heißt. Frederic Joliot-Curie, eine Leuchte der Atomphysik und Nobelpreisträger, in der ganzen Welt geachtet und geschätzt, fiel als einer der Ersten dieser Hetzjagd zum Opfer ...

  • Lieder für die Jugend

    Am 22. Mai, dem Geburtstag von Nationalpreisträger Johannes R. Becher, werden um 19 und 20 Uhr im Theatersaal des Berliner Hauses der Kultur die 15 neuen Volkslieder für die Jugend von Johannes R. Becher mit der Musik von Hanns Eisler uraufgeführt. Die Mitwirkenden der Feierstunde sind Anny Schlemm von der Berliner Staatsoper, Nationalpreisträger Ernst Busch, der Jugendchor des Mitteldeutschen Rundfunks und das Orchester des Berliner Rundfunks ...

  • ,Offener Brief" der Jenaer Studenten

    Auf einer Versammlung der Universität Jena von Professoren, Assistenten und Studenten der mathematischnaturwissenschaftlichen Fakultät wurde zur Entlassung des Leiters der französischen Atomforschung, des Nobelpreisträgers Professor Joliot- Curie, Stellung genommen und beschlossen, einen „Offenen Brief" an die französische Regierung zu senden ...

  • Ausländische Gäste in Riesa

    Vertreter des polnischen, ungarischen und tschechoslowakischen Rundfunks besuchten unter Führung des Generalintendanten des Rundfunks der Deutschen Demokratischen Republik, Mahle, das Stahl- und Walzwerk Riesa. Besonderes Interesse zeigten die Vertreter der Volksdemokratien für die großzügig eingerichtete Betriebsfunkanlage des Stahlwerkes ...

  • Leihgabe aus der Prager Nationalgalerie in Sachsen

    In Freiberg (Sachsen) wird gegenwärtig eine Ausstellung des Dresdner Landschaftsmalers Johann Christian Klengel vorbereitet, die einen Überblick über das Gesamtschaffen des Künstlers geben soll. Die Nationalgalerie Prag hat dafür eines der bedeutendsten Kiengelbilder „Uferlandschaft" zur Verfügung gestellt und damit einen sichtbaren Beweis der freundschaftlichen kulturellen Verbundenheit zwischen dem tschechoslowakischen und dem deutschen Volk gegeben ...

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  • über schwere Fehler bei der Sammlung von Unterschriften gegen die Atombombe in Berlin-Treptow

    Schriftensammlung eingesetzt sind. Es gilt, alle Menschen durch unermüdliche, beharrliche und gründliche Aufklärung zu erziehen, wobei die Aufgabe steht, die Hintergründe eines neuen Krieges aufzuzeigen und die Anstifter eines neuen Krieges, den amerikanischen Imperialismus und seine Helfershelfer zu entlarven ...

  • Geheuchelte Reue und Doppelzüngigkeit

    Nach der Entlarvung der parteifeindlichen Gruppe Neumanns durch Ich arbeite in einer staatlichen Verwaltungsstelle und bin Mitglied der dortigen Betriebsgruppe der SED als derjenigen Grundeinheit unserer Partei, der ich entsprechend den bisherigen Statuten unbedingt angehören und in der ich aktiv mitarbeiten muß ...

  • AKT EI

    einem Betrieb, einer Verwaltung oder Institution usw beschäftigt sind, oder in deren Betrieb, Verwaltung oder Institution keine Parteiorganisation besteht, werden ;n Wohngruppen zusammengefaßt und im Dorfe in der Parteiorganisation des Dorfes." Pflicht der Mitglieder einer jeden Grundorganisation ist es, nunmehr zu kontrollieren, daß auch jedes Mitglied unserer Partei aktiv mitarbeitPt ...

  • Politische Wachsamkeit entlarvt den Agenten Kurt Müller

    Bei der Diskussion der Beschlüsse der 13. und 14. Parteivorstandssitzung wurde das Sekretariat des Parteivorstandes von Genossen aus einer Reihe von Ländern, vor allem aus dem Land Niedersachsen, auf die Art des Verhaltens von Kurt Müller gegenüber Leuten, die inzwischen als Parteifeinde entlarvt und aus der Partei ausgeschlossen sind, aufmerksam gemacht ...

  • Warum führe ich diese Beispiele an?

    Ich mache die Genossen darauf aufmerksam, daß während der Solinger Konferenz und im Anschluß daran Kurt Müller gegenüber einigen Genossen in raffinierter Weise die Meinung vertrat, die nationale Politik der Partei sei im Referat des Parteivörsitzenden nicht genügend klar herausgearbeitet worden. Diese Meinung äußerte er nicht im Sekretariat, sondern in privaten Gesprächen, obwohl • ihm das Referat vorher bekannt war und in einer Sekretariatssitzung vor der Konferenz durchberaten wurde ...

  • Verbindung mit Trotzkisten und dem ausländischen Spionagedienst

    Müller hat die Verbindung zu entlarvten trotzkistischen Agenten auch nach ihrem Ausschluß aus der Partei weiter aufrechterhalten. Er empfing in seiner Wohnung in Hannover die Besuche eines der gemeinsten Trotzkisten. Dieser ist in Niedersachsen als einer der gefährlichsten und gehässigsten Feinde unserer Partei bekannt und hat auch im Zusammenhang mit dem Demontage-Stopp- Prozeß eine schmutzige Rolle gespielt ...

  • Gute Anleitung-wichtig bei der Parteitagsvorbereitung

    Unsere Parteivorsitzenden und Instrukteure werden den Genossinnen und Genossen der Grundeinheiten und Ortsgruppen nur dann die richtige Aufgabenstellung zur Vorbereitung des III. Parteitages überzeugend darlegen können, wenn sie selbst in gleicher Form ihre Anleitung erhalten haben. Diesmal hat es unser Sekretariat gut verstanden, die richtige Aufgabenstellung auf einer großen Arbeitstagung in Burg zu übertragen, und der Erfolg dürfte nicht ausbleiben ...

  • Westdeutschlands Rolle

    In dem Maße, wie der amerikanische Imperialismus seine Politik der Kriegsvorbereitung forciert, verstärkt er auch seine Tätigkeit zur Zersetzung des Lagers der Friedenskräfte und besonders der kommunistischen Parteien. Nachdem bereits vor einiger Zeit in einem in Amerika erschienenen und vom „Tagesspiegel" ...

  • Ziel Mullers: die Partei desorientieren

    Genossen! Ich könnte noch viele Beispiele anführen. Auch Beispiele für die intrigenhafte Art, mit der Müller versuchte, Mitglieder des Sekretariats gegeneinander auszuspielen. Vor allen Dingen Beispiele von Intrigen, die sich gegen den Vorsitzenden der Partei richteten. Dies geschah alles mit dem Ziel, die Partei zu desorientieren, die Schaffung einer einheitlichen, geschlossenen Führung der Partei zu verhindern und das Vertrauen zur Parteiführung zu zerst ...

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  • Wir haben eine gute Jugend

    Es ist nicht allein das stürmische Wachsen der FDJ, das jeden Unvoreingenommenen beeindruckt, es ist vor allem die Revolutionierung des Bewußtseins durch eine fortschrittliche Idee, die Millionenmassen ergriffen hat und so zur materiellen Gewalt wurde. Wie ist die Einstellung der FDJler zur Arbeit, zur ...

  • Der Gesundheitsdienst beim Deutschlandtreffen

    Die Organisation des Gesundheitsdienstes für das Deutschlandtreffen umfaßt ein großes Netz sanitärer Einrichtungen sowohl für den An- und Rücktransport, wie auch für den Ablauf der zahlreichen Großveranstaltungen in Berlin. Neben zahlreichen Äi'zten und Schwestern werden Tausende von Jungsamariterinnen tätig sein, um gesundheitlichen Schädigungen vorzubeugen und, wenn nötig, erste Hilfe zu leisten ...

  • Ein Höhepunkt des Friedenskampfes

    Noch wenige Tage, dnnn ist es soweit. Dann wird aus den Großstädten und aus den stillen Winkeln und Dörfern, aus den Bayerischen Alpen, aus dem demontierten Watenstedt-Salzgitter und aus den mecklenburgischen Maschinenausleihstationen die deutsche Jugend nach Berlin strömen. Mit der Eisenbahn, mit Lastautos, auf Schiffen, mit Fahrrädern und Motorrädern und zu Fuß werden die Jungen und Mädchen nach Berlin kommen ...

  • Der Brief einer Mutter

    vnrpnthaltRTl- An die Redaktion „Neues Deutschland" Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 Immer wieder liest man in der Zeitung und hört man im Rundfunk, wie sehr sich die Jugend auf das .Deutschlandtreffen freut. Heute möchte ich, eine Mutter von drei Jungens, die ebenfalls am Deutschlandtreffen teilnehmen werden, auch einmal etwas dazu sagen ...

  • Friedrich Eberts untersdilagener Brief

    Was der Reuter-Magistrat verschweigen wollte

    Vor einigen Tagen veröffentlichten die demokratischen Zeitungen Berlins einen Brief, den der Oberbürgermeister Friedrich Ebert am 1. Mai an eine Westberliner Frau geschrieben hat und in dem er dieser Frau versichert, daß das Deutschlandtreffen zu Pfingsten eine große Friedensdemonstration wird und niemand an einen Sturm auf den Westsektor denkt ...

  • Die Antwort der FDJ

    „Warum fahrt ihr eigentlich nach Berlin?" Es ist eine Frau, die diese Frage an den jungen FDJler richtet, der dort in der Schweriner Innenstadt, umgeben von einer großen Menschenmenge, über politische Tagesfragen mit jedem Interessierten diskutiert. Bereits seit mehreren Tagen sind so im gesamten Lande Mecklenburg über 1100 Agitationsgruppen der Freien Deutschen Jugend tätig ...

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  • Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit um 50 Prozent

    Alle Metallbetriebe sollen sich diese Aufgabe "stellen /Die Tagung der Schnelldreher in Leipzig eröffnet,

    Leipzig (Eig. Ber.). über 400 Dreheraktivisten aus allen Ländern unserer Republik, Gewerkschaftsfunktionäre, leitende Angestellte unserer Verwaltung und Vertreter der technischen Intelligenz, versammelten sich gestern in den volkseigenen Werkzeugmaschinenwerken Pittler, um einer neuen wichtigen gesellschaftlichen Erscheinunf in unserer volkseigenen Industrie eine breite, sichere Grundlage zu geben ...

  • Die Diskussion an den Arbeitsplatz!

    Gewerkschaften beschlossen verstärkte Kontrollmaßnahmen zur Einführung des VEB-Planes

    schaftsplanes für jeden einzelnen volkseigenen Betrieb ist. Das im Gesetz der Arbeit verankerte Mitbestimmungsrecht der Werktätigen verpflichtet auch die Belegschaften — und mit ihnen die Gewerkschaften — zur verantwortlichen Mitarbeit an der Erstellung und Durchführung des VF.R-Plans. Eine breite Diskussion ...

  • Fünfzig Dollar jährlich für die Kriegstreiber

    Jeder Einwohner der Atlantikpaktländer zahlt für ein neues Gemetzel

    Berlin (Eig. Ber.). „Die Atlantikpaktländer geben jährlich fast 20 Milliarden Dollar für Kriegsrüstungen aus. 75 Prozent dieser Ausgaben tragen die USA. Die USA werden bald genötigt sein, noch mehr von dem allseitig anwachsenden .Verteidigungsbudget' der Unterzeichner des Atlantikpaktes zu übernehmen, besonders, wenn 1952 die Marshall- ...

  • Von der Schreibmaschine an die Warmwalze

    ... und weiter zum Ingenieur / Das Arbeitermädel Traudel Eisenkolb hat ein neues.Ziel

    Am 8. Februar 195(1 wurde das Gesetz Über die Teilnahmt; der Jugend am Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik und die Forderung der Jugend In Srhule und Beruf von der Volkskammer verabschiedet. Den jungen Mädchen ebnet es den Weg zur freien Berufswahl und damit zur Gleichberechtigung. Schon vor dem 8 ...

  • Den Hetzern die Waffe aus der Band ^esdhfaeen

    Die Rückgabe der SAG-Betriebe 'eine Verpflichtung für unser Volk

    Berlin (Volkskorr./Eig. Ber.). „Die Sowjetunion hat im Kriege durch die Schuld Deutschlands'ein liunderlfaclies von dem erlitten, was Deutschland durch die von der Sowjetunion mit Recht geforderte Reparationssumme wieder gutmachen sollte. Wenn die UdSSR die Hälfte der ihr noch zu zahlenden Summe gestrichen hat und nun wenige Tage danach weitere 23 SAG-Betriebe in die Hände des deutschen Volkes zurückgibt, ist dies ein klarer Beweis, daß sie Deutschland lördem will ...

  • Prager Messe brachte gute Abschlüsse

    Die Kollektivausstellung unserer Republik ist Anziehungspunkt

    Prag (ADN) Die Kollektivausstellung der Deutschen Demokratischen Republik auf der Prager Mustermesse ist zu einem der Anziehungspunkte der Messe geworden. Von ausländischen Besuchern wird die große Vielseitigkeit der Industrieerzeugung der Deutschen Demokratischen Republik im Vergleich zu früher und die Verbesserung der Qualität auf den Vorkriegsstand festgestellt ...

  • VHZ Schrolt prämiiert kollektive Erfassung

    Neben den neuen- Arbeitsmethoden unserer Aktivisten, Ingenieure und Wissenschaftler ist zur Erfüllung unseres Volkswirtschaftsplanes eine planmäßige Rohstoffversorgung notwendig. Vor allem ist unser Bedarf an Kupfer, Blei, Zinn und an den verschiedenen Buntmetallegierungen außerordentlich groß. Wir können ihn augenblicklich nicht aus den uns leider in zu geringem Maße zur Verfügung stehenden Erzen aus eigenen Gruben decken ...

  • Persönliche Konten für Konstrukteure

    Chefkonstrukteur Puschkin will

    Berlin (FDGB/PD). Der Einrichtung von persönlichen Konten für die Werktätigen unserer volkseigenen Industrie wird jetzt mit dem laufenden Wettbewerb um den Titel „Brigade der ausgezeichneten Qualität" immer stär- 100 000 Rubel im Jahr einsparen ! kere .Beachtung geschenkt. Auch in dieser Frage können wir von- den reichen' Erfahrungen der sowjetischen Werktätigen lernen ...

  • Gegen Metallspäne bei Sdiirelfbeärbeifinifif

    Neues vom; technischen Fortschritt In der UdSSR

    Mit der Einführung der neuen Schnellbearbeitungsmethoden in der UdSSR wird jetzt das Metall mit einer Schnelligkeit bearbeitet, die ungefähr dem Tempo eines D-Zuges entspricht. Bei einem derartigen Arbeitstempo fallen in einer Minute rund' einige hundert Metallspäne ab. Diese Spane wickeln sich um das zu bearbeitende Metallstück bzw um die Drehbank herum und schnellen oft mit einer solchen Kraft zurück, daß sie alles beschädigen, was ihnen im Wege steht ...

  • 3000 Textilarbeiter über Nacht brotlos

    Jetzt auch Massenentlassunqen in der westdeutschen Textilindustrie

    Berlin (PI). Als einziger bedeutender Zweig der westdeutschen Wirtschaft war bisher die Textilindustrie von den bedrohlichen Krisenerscheinungen im allgemeinen verschont geblieben, da hier der Nachholbedarf bisher am größten war. Nun hat auch hier die Alarmglocke geschlagen. Die Mechanische Baumwoll-Spinnerei und -Weberei Augsburg (SWA), einer der größten deutschen Tetilbe- 1 riebe, hat von einem Tag auf den anderen 3000 Werksangehörige entlassen ...

  • für Schwarza

    Berlin (Eig. Ber.). Rund 100 000 Belegschaftsmitglieder aus dreißig Chemiebetrieben 'führten einen heißen Kampf um eine sowjetische Chemiefahne, die bereits 1928 von einem sowjetischen Betrieb der Agfa, Berlin- Treptow, überreicht und in der Zeit des Hitlerfaschismus versteckt gehalten wurde. Die Belegschaft der Thüringischen Zellwolle Schwarza ist _ ...

  • So ist es richtig!

    Halle (ST-Volkskorr.). „W i i lassen uns nicht unterkriegen", sagten unsere tortschrittlichen Kollegen im Walzwerk Hetlstedt, als die amerikanischen Imperialisten im Herbst 1948 den Osten Deutschlands blockierten, um einen fruchtbaren Warenaustausch zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil unserer Heimat zu verhindern ...

  • Ein neuartiges Kabelmesser

    Berlin (ADN). Ein neuartiges Kabelmesser, das durch eine doppelte Schneide und zwei Führungshörner das sogenannte Abmanteln der Kabel wesentlich vereinfacht und die bei dieser Arbeit häufig auftretenden Unfälle verhütet, hat der 16jährige Lehrling Heiner Wunderlich vom Fernmelde-Bauamt Dresden konstruiert ...

  • Für bessere Straßen!

    Erfurt (Eig. Ber.). „Wir gehen von der. Notwendigkeit aus, daß alle Straßen, die dem Fernverkehr dienen, verbessert werden müssen. Bei sämtlichen Straßenbauämtern der Repugutes Straßennetz zu besitzen, vor.

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  • SVOJ^T Eva Szekely ist dabei Die besten Sportler kommen nach Berlin

    Unter den 500 000 Teilnehmern des Deutschlandtreffens wird auch eine große Anzahl der hervorragendsten Sportler der ganzen Welt in einen friedlichen Wettstreit treten und damit bekunden, daß auch sie für den Frieden eintreten. Als erste Sportdelegation haben sich 23 Sportler, einer ungarischen Gewerkschaftsauswahl angemeldet ...

  • Berliner, grüßt die jungen Friedenskämpfer Deutschlands!

    Ab 24. Mai kein Betrieb, kein Haus, keine Straße ohne Fahnenschmuck!

    Nur noch wenige Tage trennen uns vom Deutschlandtreffen der Jugrend in unserer Hauptstadt Berlin. In allen Teilen unseres deutschen Vaterlandes sind die Jungen und Mädel bereit zur großen Fahrt nach Berlin. Sie kommen hierher, um die Hauptstadt Deutschlands, den Sitz der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, zu begrüßen ...

  • Bei Familie Krause tut sieh was

    Das ist Familie Krause, irgendwo in Berlik. Es könnte auch Familie Lehmann oder Familie Schulze sein, die Geschichte bliebe doch die gleiche. Hier beginnt sie mit folgendem Zwiegespräch: „Muß denn das sein?" „Jawohl, es muß!" „Aber die Mädchen sind doch nicht aus Marzipan." „Du auch nicht." Pause. Es geht nämlich um Gustavs Bett ...

  • ... der Schleier trug Sterne und Streifen

    Auf der Anklagebank in Moabit fehlen die Kolonialoffiziere

    Vor wenigen Tagen fand vor der 1. Großen Strafkammer der Moabiter Spalterjustiz ein bezeichnender Prozeß statt, der die gesamte Westberliner Bevölkerung in begreifliche Erregung versetzte. Kein Wunder, daß sich RIAS und Hetzpresse über die Notzuchtverbrechen der Lietzensee-Bande in betretenes Schweigen hüllten, Es waren amerikanische Transportoffiziere, die den 18jährigen Gerhard Jendro häufig zu sogenannten Picknicks und weekend-trips einluden ...

  • Anmarschstraße Sud:

    UNTER DEN LINDEN von der Wilhelmstraße bis Unter den Linden Nr 49 — Haus der Sowjet - Botschaft — (südliche Seite), KÖNIGSTR. von der Spandauer Str bis Jüdenstr. vor dem Rathaus. KÖNIGSTR. von der Spandauer Str bis Hoher Steinweg (nördl. Seite), LEIPZIGER STR. (südl. Seite) Bürgersteig des Dönhoffplatzes ab Kommandantenstr ...

  • Jubel umbrauste die Wettbewerbssieger

    „Fortschritt II" bekam die Leistungs fahne / 2. Tag der FDGB-Konferenz

    Es sei die Aufgabe der Gewerkschaften, die Interessen der Werktätigen mit dem schnellen Aufbau unserer Wirtschaft zur Erreichung der Friedensproduktion zu vereinen, erklärte der 1. Vorsitzende des FDGB Groß-Berlin, A. Deter, in seinem großangelegten gewerkschaftspolitischen Referat, mit dem gestern die 4 ...

  • Wer führt denn Kriege?

    „Aber wollen Sie denn nicht wenigstens den Versuch unternehmen, etwas gegen Krieg und Atombomben zu tun? Haben Sie z. B. keine Angst, daß Ihr Sohn im Krieg getötet wird?" „Ach, ich weiß es nicht — sehen Sie: Seit ich meinen Jungen geboren habe, ja, von der Stunde seiner Geburt an, habe ich Angst um ihn ...

  • 5000 Läufer bei Potsdam—Berlin

    Wie populär der Staffelwettbewerb Potsdam—Berlin bis zum heutigen Tage geblieben ist, geht aus den Meldungen hervor, die mit 170 Mannsehalten und über 5000 Läufern und Läuferinnen alle Erwartungen weit übertreffen. Das größte Interesse in dieser 40. Auflage beansprucht der Hauptlauf über 12,5 km, wobei es zur ersten größeren Kraftprobe mit den Spitzenvereinen der Westsektoren und der jungen, stark in den Vordergrund gerückten Sportgemeinschaft von Nordost kommt ...

  • Auf dem zentralen Bildungsabend

    der Berliner VVN spricht am morgigen Montag um 18 Uhr im „Haus der Gewerkschaften", Unter den Linden Ecke Charlottenstraße, Walter Bartel über „Die internationale Lage" Die Ausstellung „Die Frau" mit der „gläsernen Frau" zeigt jetzt das Deutsche Hygiene-Museum Dresden in einem fahrbaren Groß-Pavillon Unter den Linden Ecke Friedrichsträße ...

  • Wir wurden herzlich empfangen

    Die ZSG Industrie Leipzig zum ersten Auslandsspiel In Teplitz (CSR)

    Am Sonnabend, um 9.00 Uhr, erreichte die als erste Deutsche Fußballmannschaft in der CSR spielende Industrie Leipzig Schmilka, um von dort in bereitstehenden Omnibussen nach dem Bestimmungsort Teplitz weiterzufahren. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, mit welcher Freude und Herzlichkeit wir empfangen wurden", erzählte der Delegationsleiter Rudolf Friedrich in einem Blitzgespräch mit unserer Sportredaktion ...

  • Anmarschstraße Nord:

    UNTER DEN LINDEN (nördliche Seite) von der Friedrichstraße bis zur Universität. ROSENTALER PLATZ. Aufstellung erfolgt Weinbergsweg, Ecke Rosentaler Platz vom Bürgersteig schräg über den Rosentaler Platz (südliche Seite). LEIPZIGER STRASSE vom Spittelmarkt bis Jerusalemer Straße (nördliche Seite). LEIPZIGER STRASSE von der Jerusalemer Straße bis Markgrafenstraße (nördliche Seite) ...

  • Ihr Sohn soll nicht sterben

    „Das ist es ja gerade. Damals unterschrieben Staatsmänner, um die Völker über ihre wahren Absichten zu täuschen. Wenn das Ergebnis der Unterschriftensammlung in der ganzen Welt bekannt ist, dann können jene Staatsmänner auch heute wieder ihre Rechnung aufmachen. Die Rechnung nämlich mit all den Menschen, die nicht unterschrieben haben und die sie also auf die Liste derjenigen setzen können, mit denen man vielleicht einen neuen Krieg beginnen kann ...

  • Dreiundvierzig und eine Unterschrift

    Es kommt auf jede Stimme an / Krieg oder Frieden — die Entscheidung liegt in unserer Hand

    Der Friedenskämpfer, Georg S. aus der Antonstraße im Bezirk Wedding zog das Fazit aus dreitägigem Kampf gegen die Anwendung der Atomwaffen, Kampf für den Frieden: 43 und eine Unterschrift. 43 und eine Unterschrift? Warum „und eine"9 Weil diese eine von ganz besonderem Wert war. Georg S. war bereits einige Tage vorher bei einer jungen Frau in der nahen Umgebung gewesen und hatte sie um ihre Unterschritt zur Ächtung der Atombombe gebeten ...

  • Gesellsrhaff

    (Vr IXotacb-Sowletlseb« FrsnndschMt Montag, 12. Mai Tiergarten: 19.30 Uhr, Lichtbildervortrag: „Die Ukraine — Land der Schätze über und unter der Erde", Nordwest-Kasino. Alt- Moabit 56. Mitte: 19.30 Uhr, Lichtbildervortrag: „Die Länder der UdSSR", Rosentaler Str. 51. Lichtenberg: 14 u. 16 Uhr, Filmveranstaltungen für die Jugend: „Sonnenvölkchen", „Furcht hat tausend Augen" und ein Trickfilm im Kino Kaulsdorf ...

  • Viele erreichen mehr als einer

    „Weil jede Unterschrift gebraucht wird. Schon unter Hitler hat sich auch jeder gefragt: Was kann ich dagegen machen? Alle zusammen hätttn wir aber etwas .dagegen' machen können. Heute haben wir noch die Möglichkeit, uns frei zu entscheiden. Aber jede Stimme, die nicht laut und deutlich für den Frieden spricht, gehört schließlich den anderen, den Kriegstreibern ...

  • „Ich habe es mir überlegt

    Drei Tage später klopfte Georg zum zweitenmal. Die Frau öffnete: „Ach, da sind Sie ja wieder — ja. ich sage Ihnen ganz offen, es hat keinen Zweck. Wir sind dagegen." Es blieb bei dem „Nein"! Doch dann klopfte es nachmittags plötzlich- an seiner Tür. Verlegen trat die junge Frau ein. „Wissen Sie, Herr S ...

  • Reichenhaller siegten

    Einen ausgezeichneten Eindruck hinterließen gestern im Pratergarten in der Kastanien Allee die Reichenhaller Ringer gegen die Sportgemeinschaft N'orden im Zwischenrundenkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit 6 2 mußten sich die Berliner nach tapferer Gegenwehrgeschlagen bekennen. Die KSmpfe waren hart, aber fair ...

  • Deine PARTEI raff dich!

    Montag, 22. Mai Weißensee: 17 Uhr Funktionärkonferenz im Arbeitsgebiet für alle Betriebsgruppen, um 20 Uhr für alle Wohngruppen in den bekannten Orten. Friedrichshain:' 19 Uhr Parteiaktiv des Kreises im Parteihaus-Saal. Kreuzberg: 19.30 Uhr. Kreisfunktionärkonferenz bei Pintsch, Andreasstraße. Pankow: 18 Uhr, Kreisvorstandssitzung ...

  • Franz Mehring spielt doch

    Kurz vor Redaktionsschluß erreicht uns die Nachricht, daß die Fußballelf der BSG Franz Mehfing doch in Berlin spielt. Der Gegner' ist nicht, wie vordem bekanntgegeben- Hertha BSC am Gesundbrunnen, sondern Lichtenberg 47 ab 16.00 Uhr in der Normannenstraße.

  • Wir gratulieren!

    Unser Genosse Paul Kenftleben und seine Ehefrau Paulint' aus HnrVn O 112, Rigaer Strafie 63. feiern mo —;en ihre goldene Hochzeit. Genosse S^n'M^ben ist seit ISO** gewerkschaMlich mvl politisch organ'siert. BED Kreis Fiiedrichshain, Wohngiuppe 542a

  • Berliner! Wir rufen euch nochmals zu: Beteiligt euch alle an der Begrüßung

    der Demonstration der jungen Friedenskämpfer, die am 28. Mai morgens um 8 Uhr beginnt. Ausschuß der Nationalen Front der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, Sekretariat.

  • STREIFLICHTER aus BERLIN

    Über die „Demokratisierung des

    Rechtslebens" spricht Dr. Heinrich Löwenthal, Richter am Obersten Gericht der Deutschen Demokratischen Republik, am morgigen Montag um 18 Uhr im Hörsaal 250 der Universität.

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Wieder 23 Betriebe Mecklenburgs Bauern rufen die Bauern in Holstein und Niedersadisen zum Kampf für den Frieden Außerplanmäßige Preis§enkiingen der HO Überzeugender Beweis für sowjetische Hilfe Grubenunglück in Gelsenkirchen Joliot-Curie nimmt Ehrenpräsidentschaft an In allen Beiriehen schneller drehen Darum fahren nach Berlin Opfer des „kalten" Krieges t Mansfelder Jungkumpels siegten „Fortschritt lli6 gewann die Wanderfahne 3600 Tonnen Kohle gespart HO-Gaststätten Jugenddelegationen aus der UdSSR und China WGB-Exekutivkomitee tagt Die Liste der neuen HO'Preise für Fett und Flmischwaren Appell an Italiens Frauen lö.—
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