23. Apr.

Ausgabe vom 15.01.1950

Seite 1
  • Vorkämpfer des Friedens

    Am Erinnerungstag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg überschauen wir rückblickend dss Leber, und Werk dieser hervorragenden Führar der Arbeiterbewegung. Bei dieser Rückschau drängen sich die Überlegungen auf: was wäre dem deutschen Volk erspart geblieben, wenn das große Wollen von Karl und' Rosa sich durchgesetzt hätte ...

  • Die Grundlinie demokratischer Politik

    In der Sitzung des Parteivorstandes der SED am 10. Januar 1950 gab Walter Ulbricht eine Begründung des Aufrufes des Parteivorstandes der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der am 1. Januar veröffentlicht wurde. Wir geben heute die Hauptgesichtspunkte aus dem Referat von Walter Ulbricht wieder und werden in den nächsten Tagen die Rede ausführlich bringen ...

  • Die Wissenschaft meistern — für ein einheitliches friedliches Deutschland

    Konferenz der Hodischulgruppen der FDJ / Studentenratswahlen - Wahlen der Nationalen Front

    Peter Heilmann eröffnete in Vertretung des auf einer Tagung des Weltjugendbundes in Bukarest weilenden Vorsitzenden der FDJ, Erich Honecker, die Tagung im Namen des Zentralrates der FDJ. Er erklärte, daß mehr als 50 Prozent Studierende an den Hochschulen der Republik Mitglieder der FDJ sind. Es komm,e darauf an, bei den bevorstehenden Studentenratswahlen die besten Studenten, die politisch fest auf dem Boden der Deutschen Demokratischen Republik stehen, als Kandidaten aufzustellen ...

  • Französischer Innenminister läßt polnische Faschisten unbehelligt Terror gegen Polen in Frankreich — Anschlag auf den Frieden / Im Hintergrund die USA

    Paris (ADN/PPD/Eig.Ber.). Die Verfolgung polnischer Staatsangehöriger und polnischer demokratischer Organisationen in Frankreich seien ein verbrecherischer Anschlag gegen den Frieden, erklärte das Politbüro der Kommunistischen Partei Frankreichs. Die Regierungsmaßnahmen gegen die Polen, die hervorragend gegen die deutsche Besetzung gekämpft haben, seien eine schwere Beleidigung Polens — eines traditionellen Bundesgenossen Frankreichs — und widersprächen den Interessen des Landes ...

  • Ungarns Gesandter traf in Berlin ein

    Minister Haydu auf dem Schlesischen Bahnhof herzlich empfangen

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten teilt mit: Der Chef der Diplomatischen Mission der Ungarischen Volksrepublik bei der Provisorischen Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtiger Minister Jozsef Haydu, und seine Gattin trafen am 14 ...

  • Berliner Betriebsvertreter bei Präsident Pieck

    In Kürze will der Präsident Berliner Betriebe besuchen / Berichte der Delegierten

    Die Vertreter der Betriebe berichteten dem Präsidenten über ihre Erfolge in der Erfüllung ihrer Produktionspläne im Jahre 1949, wobei auch die Schwierigkeiten einzelner Betriebe in der Materialversorgung-und-bei der Einführung des Leistungslohns zur Sprache kamen. Der Präsident interessierte sich besonders für die Fragen ,der Lehrlingsausbildung und war erfreut über die Angaben, die ihm über die Entwicklung der Lehrwerkstätten und der Lehrlingsabteiluhgen gemacht werden konnten ...

  • Wilhelm Pieck: Wir erfüllen das Vermächtnis unserer Toten

    lands zu erfüllen hat. Er sprach die Hoffnung aus, im Laufe der Zeit die wichtigsten Betriebe selber besuchen und sich an Ort und Stelle von ihrer Entwicklung überzeugen zu können. Rotterdam löscht keine USA-Waffen Rotterdam (ADN). Die Hafenarbeiter von Rotterdam in Holland beschlossen, das Löschen von USA-Kriegsmaterial für die Atlantikpaktstaaten zu verweigern ...

  • Heraus zur Massendemonstration nach Friedrichsfelde

    zn den Gräbern Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs

    Es sprechen Hermann Matern und Hans Jendretzky Landesvorstand Groß-Berlin der SED

Seite 2
  • Di2 Grundlinie demokratischer Politik

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Die patriotischen und demokratischen Kräfte in Deutschland, das Sowjet- Volk und die Völker der volksdemokratischen Länder sind gleichermaßen an der Verteidigung des Friedens interessiert, denn nur im Frieden können sich die Erfolge des sozialistischen Aufbaus zum Wohle des Volkes sichtbar auswirken ...

  • 65 STEHTZURjJ/SKUSSION:

    Ich erlebte Rosa Luxemburg Ein Arbeiter schildert sein erstes Zusammentreffen mit dieser großen Frau

    Ein Jahr vor dem ersten Weltkrieg, als der größte Teil der Berliner Bevölkerung den bevorstehenden Krieg überhaupt noch nicht ahnte, hatte Rosa Luxemburg die Berliner Arbeiter zu einer Protestversammlung in der „Neuen Welt" aufgerufen. Rosa Luxemburg sprach über den „Preußischen Kommiß, die Soldatenmißhandlung und die Zabernaffäre" ...

  • Ohne Besatzungskosten ginge es den Kriegsopfern besser

    Renten zu niedrig — Preise zu hoch / Gestern Kriegsopfer — heute Opiei der Bonner Politik

    Hamburg (ADN). Die menschenwürdige Versorgung der westdeutschen Kriegsopfer ist abhängig von der endgültigen Beseitigung der Westdeutschland noch immer auferlegten hohen Besatzungskosten, erklärte der KPD - Abgeordnete des Bonner „Bundestages", Renner, der zur Teilnahme an der Bundeskonferenz des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen im Hamburg eingetroffen ist ...

  • Mehr als zwei Millionen Arbeitslose im Westen

    Bonn frisiert Erwerbslosenzahl / Ruhrarbeiter zum Streik bereit

    Dflsseidorf (ADN/Eig. Ber.). Die von der Bonner Arbeitslosen- Verwaltung bekanntgegebene Arbeitslosenzahl könne keinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit erheben. Sie sei zweifellos frisiert. Die effektive Arbeitslosenzahl in den Westzonen habe heute bereits die Zwei-Millionen-Grenze überschritten und werde bei der weiterhin anhaltenden Krise in absehbarer Zeit auf drei Millionen steigen ...

  • Roßtäuscher-Methoden

    Offenbar hat sich der „Telegraf" die Aufgabe gestellt, den auf allen Beinen lahmenden Bonner Finanzgaul den Westberlinern als prächtiges Reitpferd anzubieten. Nachdem Bonn die Kürzung seiner Kredithilfe für Westberlin um monatlich 5 Millionen DM verkündet hat, bemüht sich die Westberliner Presse und da vor allem der ...

  • Amerikanischer Kulturexport notwendig?

    Plärrende Schallplättenmusik in den Kinos stört

    Wenn man als Heimkehrer zum erstenmal wieder unsere Kinos besucht, dann fällt eines sofort auf, daß sich nämlich trotz wiederholter Artikel in den Tageszeitungen noch nichts an der plärrenden Schallplattenmusik vor Beginn der Vorstellungen in den Lichtspielhäusern geändert hat. Es mutet geradezu grotesk ...

  • Die Acht von Hannover stehen nicht allein

    Oberbürgermeister protestiert bei Lingham / Neue Solidaritätsbeweise

    Hannover (ADN/Eig. Ber.). Die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien des Stadtrates von Hannover veranlaßten den Oberbürgermeister der Stadt, in ihrem Namen ein Schreiben an den britischen Landeskommissar für Niedersachsen, Brigadier Lingham, zu richten, in dem die Einstellung des Verfahrens gegen die acht; wegen ihres Eintretens gegen die Demontage angeklagten deutschen Arbeiterfunktionäre gefordert wird ...

  • MAS „Einheit": Alles für die Nationale Front

    Gegen Kriegspolitik und Antisowjethetze / „Unser Kämpf ist richtig"

    Berlin (Volks-Korr./Eig. Ber.). Ihre ganze Kraft für die Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik als „der festen Grundlage im Kampf der Nationalen Front" einzusetzen, geloben in einer Resolution die Belegschaftsmitglieder der Maschinenausleihstation „Einheit" in Meckanitz bei Meißen. Sie begrüßen die Bildung der Ausschüsse der Nationalen Front und versprechen, einmütig gegen die Kolonisierung, Spaltungs- und Kriegspolitik des anglo-amerikanischen Imperialismus zu kämpfen ...

  • Walter Ulbricht: Von Stalin lernen!

    Der steilvertretende Ministerpräsident besuchte die Stalin-Ausstellung

    Berlin (ADN). Der stellvertretende Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, besuchte Sonnabendmittag die Stalin- Ausstellung. Er regte an, die Ausstellung um eine Abteilung zu erweitern, in der im historischen Zusammenhang Stalins Kampf um die Lösung der nationalen Frage aufgezeigt werden soll ...

  • Sein Name ist Fuchs

    ■Es war einmal ein Fuchs. Der hatte großen Hunger. Da kam er an einem herrlichen Weinberg vorbei. Die Trauben dulteten süß und würzig. Aber so sehr er sich auch mühte, eine von ihnen zu erlangen, er war zu klein. Er erreichte sie nicht. Da wurde der Fuchs zornig und Schrie: „Ptui, diese sauten Trauben! Wer wird denn diese Trauben essen? Ich habe niemals daran gedacht!" So sprach der Fuchs ...

  • Im Rausch die Maske verloren

    Wie sich ein LDP-Bürgermeister benahm / „Führerprinzip" wie einst

    Guben (ADN). Der Bürgermeister von Guben, Trossin, Mitglied des Bezirksvorstandes der LDP, drang kürzlich in betrunkenem Zustand in die Räume der Ausstellung für Deutschsowjetische Freundschaft in Guben ein und begann zu randalieren. Mit wüstem Geschimpfe beantwortete er den Versuch, ihn zur Ordnung anzuhalten ...

Seite 3
  • Die Geschichte gab ihnen Recht

    Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die so entschlossen gegen den deutschen Imperialismus, gegen den preußisch-deutschen Militarismus, für den Frieden und den Sturz der kaiserlichen Regierung gekämpft haben, sie hatten nach der Novemberrevolution auch das moralische und politische Recht, gegen versklavende imperialistische Waffenstillstands- und Friedensbedingungen aufzutreten ...

  • Die neue Lage

    Auch für uns Deutsche hat sich im Kampf gegen die imperialistischen Kriegstreiber eine völlig neue Lage ergeben, die die „Anwendung entsprechender Mittel" verlangt, die sich „ändern und steigern" müssen. Mit der Bildung der Deutschen Demokratischen Republik hat der Kampf-um den Frieden in Deutschland eine feste staatliche Grundlage erhalten ...

  • Rosa Luxemburg — Symbol deutsch-polnischer Verbundenheit

    Als Rosa Luxemburg nach der Niederlage der Revolution von 1905 im Warschauer Gefängnis saß, begann sie dort an ihrer berühmten grundlegenden Broschüre „Massenstreik, Partei und Gewerkschaften" zu arbeiten. Jene Broschüre hatte eine große Bedeutung auch für den Kampf der deutschen Arbeiterklasse. Während ...

  • Der grade Weg

    Auch diese Voraussage hat sich bewahrheitet und bewahrheitet sich heute in Westdeutschland von neuem. Die Schumacher und Ollenhauer sind Werkzeuge der anglo-amerikanischen imperialistischen Politik. Sie marschieren gehorsam durch alle Niederungen des nationalen Verrats und entsenden als waschechte Quislinge ihren Vertreter in die Ruhrbehörde ...

  • Versailler Friedensvertrag

    herrschenden „Das, was von den Klassen als Friede und Recht vorbereitet wird, ist nur ein neues Werk der brutalen Gewalt, aus dem die-Hydra der Unterdrückung, des Hasses und ntuer blutiger Kriege ihre tausend Häunter erhebt." Die Geschichte hat ihnen recht gegeben. Nach Hitlerherrschaft und Hitlerkrieg kann niemand mehr daran zweifeln ...

  • Entweder — oder!

    ... Der stolze Ruf: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!' hat sich aui den Schlachtfeldern in das Kommandowort verwandelt: .Proletarier aller Länder, schneide! euch die Gurgel ab!" — Tausende und Aberlausende Proletarier und Proletarierinnen könnten vor Scham und Wut blutige Tränen weinen, daß alles, was ihnen so teuer und heilig war, jetzt zum Spott und Hohn der ganzen Welt geworden ist ...

  • Demokratie Fundament der Einheit

    Das Vermächtnis aus diesem Kampf Liebknechts für einen dauerhaften Frieden heißt für uns heute: die Einheit Deutschlands und ein gerechter Friede können nur im Kampf um die Demokratisierung ganz Deutschlands errungen werden. Wer Deutschland und Europa den Frieden sichern will, der muß die alten reaktionären Kräfte des kriegslüsternen Monopolkapitals und des militaristischen Junkertums entmachten, die heute die willfährigen Kompagnons der anglo-amerikanischen Kolonialherren sind ...

  • Nach 1905

    „Es soll nicht in der Weltgeschichte heißen, die russische Freiheitsbewegung ist durch das deutsche Volk niedergeworfen worden ... Wir wären erbärmliche Kerle und der Teufel sollte uns holen, wenn wir nicht dafür sorgen würden, daß jeder etwaige Versuch, der russischen Revolution aus Deutschland in den Rücken zu lallen, mit einer gründlichen Niederlage auch der preußisch-deutschen Reaktion enden würde ...

  • Nach \9\7

    , ... Und wenn die Stunde schlagt, werden diejenigen, die sich jetzt von Rußland abgewendet haben, um vor Hindenburg aul dem Bauche zu rutschen, wieder nach Osten sich wenden, um sich ein wenig heilige Glut von dem Brande zu borgen, den sie heute mit blatbesudelten Kommißstiefeln auf Geheiß des Imperialismus auszutreten sich bemühen ...

Seite 4
  • Amtliches

    15. Januar 1950 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr, 13, Seite 4 A 8 Für die Betriebsangehörigen aller SAG-Betriebe wird in Bad Elster ein Dozenten auf der Schulbank Die Landesregierung Sachsen hat das ehemalige Junkerschloß Siebeneichen bei Meißen als Landesvolkshochschule eingerichtet. Die neue Schule bildet Direktoren und Dozenten der sächsischen Volkshochschulen auf dem Gebiet der Politik, des erweiterten fachlichen Wissens und der Methodik aus ...

  • Das Lied des Paul Eszteras

    Aus einem ungarischen Sdiauspiel / Von Alexander Gergelj

    Genau so wie die deutsche Militärclique Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordeter}, so wütete seit 1919, seit der Niederschlagung der Räterepublik, die Reaktion in Ungarn. In dem Stück „Der Fall Paul Eszteräg" hat Alexander Gergely, der Präsident der ungarischen Schriftstellerverelnigung, den Weg eines Kommunisten geschildert, der 1919 aus dem Gefängnis flüchtete, später zur illegalen Arbeit nach Ungarn zurückkehrte und vom faschistischen Horthyregime verhaftet wurde ...

  • Angst vor der Rechenschaft / von Amoia zweig

    Der Prinz lehnte sich zurück, schloß die Augen. Er sah mit einer merkwürdigen Gleichzeitigkeit einander durchdringen die greisen Generalsköpfe von vorgestern und die jungen Infanteriegesichter von vorhin. Bald schoben sich die einen in den Vordergrund, bald die anderen, den Schwankungen seines Herzens gemäß ...

  • Die Kapitalherrschaft auf der Weltbühne

    Rosa Luxemburg über Amerika

    Mit diesem Umschwung in der Finanzpolitik der Vereinigten Staaten nach dem Bürgerkrieg begann die schamlose parlamentarische Korruption der Union, der offene und skrupellose Gebrauch der Wahlen, der Gesetzgebung und dor Presse als Werkzeuge nackter Tasrhrnintprossen des Großkapitals. Das „Bereichert ...

  • heute und morgen

    Alle kennen seinen Namen

    In wenigen Tagen, am 21. Januar, ist der ?6. Todestag Lenins, dessen geniale Größe im Kampf um den Fortschritt der Menschheit auch der sowjetische Schrittsteller M. Ujin in seinem Buch „Berge und Menschen", dem der folgende Auszug entnommen ist, ergreifend zu schildern weiß. Die Redaktion zerstampft, Dörfer niedergebrannt Als ob ein Hammer alle? zertrümmerte, was ihm in den Weg geriet, alles von Menschenband Erschaffene kurz und klein und die Menschenkörper zu einem blutigen Brei schlug ...

  • Eine zwingende Notwendigkeit

    Die Gesellschalt iür Deutsch-Sowjetische Freundschaft erhielt ein Schreiben von Herrn Juan Tischendorf, Colonie Carlos Plannl via ViUarrica (Paraguay), vom 25. Okfober 1049, mit dem wir unsere Leser wenigstens auszugsweise bekannt machen möchten. Die Redaktion „Durch die .Sächsische Zeitung', die ich aus der Heimat erhalte und die mir Kunde bringt von dem Geschehen daheim, wurde mir Ihre Anschrift bekannt und auch der Zweck und das Streben Ihrer Vereinigung ...

  • „Was wird denn hier gebaut?'

    3-»*.h.>v- ■• ■-i^V'p'K Sprüchen gerecht 1 ■! , ■■■ •■■. ■■■?.■■'■' p;?£ wird. * v ,:' Der Bau vermei- ;: det trotz seiner ■ : Größe den Eindruck ■■'"■/'' des Lastenden. Durch beträchtliche Zurücknahme des Mittelteils wurde eine Gliederung erreicht, die von allen Seiten einen wohltuenden Anblick bietet ...

  • Dozenten auf der Schulbank

    Die Landesregierung Sachsen hat das ehemalige Junkerschloß Siebeneichen bei Meißen als Landesvolkshochschule eingerichtet. Die neue Schule bildet Direktoren und Dozenten der sächsischen Volkshochschulen auf dem Gebiet der Politik, des erweiterten fachlichen Wissens und der Methodik aus. Neben einer größeren naturwissenschaftlichen und philosophischen Bibliothek erhält sie- eine astronomische Beobaehtungsstation ...

  • kleine Chronik

    EINE FILMSTADT entsteht im südwestlichen Bezirk von Moskau. Sie will eine Produktions-Kapazität von vierzig Farbfilmen im Jahr erzielen und wird mit den neuesten Errungenschaften auf dem Gebiet der Bild- und Tonaufnahme, der Montage und des Zeichenfilms eingerichtet. POLNISCHE LYRIKER in neuer deutscher Übersetzung werden demnächst durch die Helmuth v ...

  • Zuversicht I

    Ob sie uns auch zerbrechen — Sie beugen uns doch nicht, Und eh der Tag vergangen, Steh n wir Irisch aulgerichf. Von tausend Niederlagen Erheben wir uns irei Zu immer kühn rem Schlagen, In immer lest'rer Reih'. Ob sie die Flamm' ersticken — Der Funke heiß sich regt, Und über Nacht zum Himmel Die neue Flamme sdilägt ...

  • Liebknechts letztes Gedicht aus dem Zudithaus

    Die Gegenwart mag trügen, Die Zukun/f bleibt uns treu, Ob Hoffnungen verfliegen, Sie wachsen immer neu. Aus nichts wird alles werden, Eh' sie es noch gedacht, Trotz ihrer Machtgebärden, Wir spotten ihrer Macht. Bald werden sie zerstieben Wie Gischt am Fclscnrand, Schon winkt aus Nebel trüben Das heiß ersehnte Land ...

Seite 5
  • Die „Beute" in Saalfeld

    und man könnte ihnen helfen. So groß der Wirrwarr auch war, den uns die Naziherrschaft hinterlassen hat, jede Übersicht über ihr mörderisches Treiben vermochte sie nicht zu vernichten-. Bei ihrem Einmarsch in Saalfeld und Meiningen fiel amerikanischen Behörden die Kartei der ehemaligen „Wehrmachtsstelle für Kriegsgefallene und Kriegsverletzte" in die Hände ...

  • „Wunderdoktoren" und Gangstermoral

    Diese"-wirtschaftliche und politische Kolonialpolitik der Amerikaner in Westdeutschland findet ihren Ausdruck natürlich auch in der Entwicklung des kulturellen Lebens in Westdeutschland. Wir erleben in Westdeutschland keine Pflege und Entwicklung, sondern eine Vernichtung der selbständigen nationalen Kultur des deutschen Volkes ...

  • Demokratische Hochschulpolitik

    Es »«steht, kein Zweifel rtartther. daß

    wir tan dem Beginn der demokra- ÜmImm Waulreform, di« sich ja auch auf misexe Hochschule erstreckt, einen bedeutenden Schritt vorwärtsgekommen «nd. Es hat sich schon vieles an den Hodunhulen der Deutschen Demokratischen Republik geändert. Bereits vor einigen Jahren wurden die schlimmst« reaktionären und offenen Naziatea von rion Wrvhsrhiilpn snt ...

  • „Schweigelager?"

    Um ihre Lügenberichte etwas glaubhafter zu machen, erfanden sie die sogenannten „Schweigelager". Hier sollen deutsche Kriegsgefangene völlig von der Außenwelt abgeschnitten sein und nicht nach Hause schreiben dürfen. Als ehemaliger Kriegsgefangener, der von Juli 1941 an in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und dort in Dutzenden verschiedener Lager war, erkläre ich: Das ist eine niederträchtige Lüge ...

  • Die Aufgaben der studierenden Jugend

    Aus diesej* Situation ergeben sich auch die grundlegenden nationalen Aufgaben, die unsere studierende Jugend bei den Studentenratswahlen durchzuführen hat. Es kommt darauf nn, die Reihen noch fester zu schließen für den Kampf um die großen nationalen Aufgaben. Es kommt darauf an, unsere antifaschistisch-demokratische Ordnung zu stärken, die ganze ...

  • Studentenratswahlen — Wahlen der Nationalen Front

    Auszüge aus dem grundlegenden Referat von Nationalpreisträger Fred Oelssner auf der Tagung der Hochschulgruppen der FDJ

    „Indem der Zentralrat der FDJ für 'die heutige und morgige Tagung seiner Hochschulgruppen das Thema stellte: .Studentenratswahlen — Wahlen der Nationalen Front', wies er zugleich darauf hin, daß es sich bei den bevorstehenden Studentenratswahlen um die großen Lebensfragen der deutschen Nation handelt ...

  • Ein Wort der Mahnung

    „Wir können heute auch sagen, daß die Kluft, die bisher zwischen Akademikern und werdenden Akademikern auf der einen Seite und zwischen den Arbeitern und Bauern auf der anderen Seite geringer geworden ist. Ich sage absichtlich nicht, daß sie verschwunden ist, denn hier möchte ich einige Worte der Kritik gerade euch, als den Vertretern der Hochschulgruppen der FDJ sagen: Die Kluft ist noch nicht verschwunden ...

  • „Vermißt ist ja nicht tot"

    , Bemerkungen zu der amerikanisdien Kriegsgelangenenpropaganda ] Von Theo Grandy

    „Seit 1943 ist mein Sohn Franz in Rußland vermißt. Wiederholte Anfragen bei deutschen und alliierten Behörden, Näheres über das Schicksal meines Sohnes mitzuteilen, führten zu keinem Ergebnis. Obwohl bald sieben Jahre vergangen sind, habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, daß er eines Tages auch noch kommen wird ...

  • Freundschaft zum polnischen Volk

    Es gilt bei diesen Studentenratswahlen, die Freundschaft des deutschen Volkes zu allen friedliebenden Völkern der Erde zu fördern und zu stärken, ganz besonders zu den Völkern der Volksdemokratie, die einen starken Bestandteil des Weltfriedenslagers bilden und die bei sich den Weg einer fortschrittlichen Entwicklung, den Weg der Entwicklung zum Sozialismus beschritten haben ...

Seite 6
  • Eine Wohngruppe ergreift die Initiative

    Es gibt Mißstände, die vielleicht 1946 und 1947 noch unvermeidlich waten, die heute jedoch nicht mehr geduldet werden dürfen. Selbstzufriedenheit, Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit, Egoismus und Bürokratismus aber hindern ihre Beseitigung. Wer wüßte nicht zahlreiche Beispiele dafät zu nennen? Es ist höchste Zeit, diesen Dingen energisch zu Leibe zu rücken ...

  • Paragraphen-Reiter — nicht nur im Wohnungsamt

    Der Objektivismus blüht übrigens nicht nur im Wohnungsamt Pankow, Auch das Amtsgericht dieses Bezirks ist nicht frei vom Paragraphen-Bazillus. Und so fand Frau Adelmann neben „ihrem Wohnungsamt", wie sie es selbst nennt, „wo sie stets Recht bekommt", einen zweiten Bundesgenossen. Das Amtsgericht Pankow verfügte „einstweilig", „und zwar wegen Dringlichkeit ohne vergängige mündliche Verhandlung gemäß § ...

  • Der anglo-amenkanische Machtkampf um die Ölquellen

    Im Kampf der beiden nach dem zweiten Weltkrieg übriggebliebenen führenden imperialistischen Mächte um die Rohstoffquellen nimmt der Kampf um die Erdölquellen einen bedeutenden Raum ein. Obwohl beide gemeinsam für einen Krieg gegen die UdSSR und die Volksdemokratien rüsten und versuchen, Erdölstützpunkte ...

  • Herr Wong hat Großes vor

    Es ist nicht ratsam, auf einer Straßs in Schanghai einen Bekannten mit „Hallo, Herr Wong!" anzurufen. Ein Dutzend Leute würden sich umdrehen. „Wongs" gibt es so viel wie „Schulze", „Meier" und „Müller" zusammen. Am letzten Neujahrstag hätte man jedoch zwanzigmal „Wong!" rufen können — niemand hätte es gehört, geschweige denn sich umgedreht ...

  • Objektivität — gegen wen?

    Nun „platzte" nicht nur Frau Schumacher „der Kragen", sondern allen anderen verantwortlich denkenden Menschen der Wohngruppe ebenfalls. Jetzt erst landete eine Beschwerde der Wohngruppe an der richtigen Stelle, beim Oberbürgermeister Friedrich Ebert. Was dann geschah, wurde bereits am Anfang des Artikels berichtet: Stadtrat, Munter erledigte in wenigen Stunden, was das Wohnungsamt Pankow in vielen Monaten nicht geschafft hatte ...

  • „Werwölfe" im Priesterrock

    Am 4. Januar 1950 wurden nach ausführlicher Verhandlung vor dem Polnischen Militärgericht in Rzeszow vier polnische Geistliche, ein Kirchendiener und ein Totengräber wegen Zusammenarbeit mit einer Terroristenbande zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Dieser Prozeß enthüllte, daß einige wenige Priester der katholischen Kirche die Autorität ihres Standes mißbraucht und so die religiösen Gefühle der Gläubigen verletzt hatten ...

  • Das „Zweieinhalbzimmerhaus'' des Herrn Harmsen

    Wohnungen werden abgewiesen. „Wohnung noch nicht erfaßt", steht überall als Bescheid. Die Untermieterin blieb allein, obwohl das Wohnungsamt in diesem Fall von dem unterbelegten Wohnraum wußte. Jetzt läuft die Erfassung. Natürlich, denn seit August 1949 ist ja die „Kannvorschrift" aufgehoben. Seitdem sind bald fünf Monate vergangen ...

  • Was bleibt zu tun?

    „Wie könnt ihr alles so in die Öffentlichkeit zerren. Einen guten Ruf bekommt das Wohnungsamt nie und ihr habt noch die letzen Möglichkeiten dafür zerstört." Immer wieder werden uns solche Argumente entgegengehalten. War es nun journalistische Spitzfindigkeit die hier sensationslüstern an die Arbeit ...

  • Kalter Krieg in der Parkslr. 29

    anderen Erbauungssprüchen für die Untermieter eine neue handschriftliche Weisheit der Hauswirtin. „Der größte Schuft im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant." Resignierend setzen sich Meyers auf ihre Kartoffelsäcke, zwischen nichtbenutzbare, nutzungspflichtige und mit Sicherheitsschlössern versehene Adelmannsehe Möbel ...

Seite 7
  • Gjp Bruno Baum umreißt die Aufgaben für 1950 Volkseigene Industrie Berlins erhält größere Exportbedeutung / Plan muß der Belegschaft bekannt sein

    In einem Vortrag im Haus der Kultur der Sowjetunion umriß Stadtrat Bruno Baum die Aufgaben der volkseigenen Industrie Berlins1 für das Jahr 1950. Die Bedeutung der volkseigenen Industrie im Ostsektor Berlins ist heute nicht mehr umstritten, erklärte Bruno Baum. Entgegen allen falschen Voraussagen arbeiten die volkseigenen Betriebe Berlins ohne Ausnahme Diese Tatsache ist nicht zuletzt die fruchtbare Zusammenarbeit mit den volkseigenen Betrieben der Republik zurückzuführen ...

  • 12800 westberliner Betriebe liegen still

    Berlin (Eig. Ber.). Aus dem neuesten Bericht der Westberliner Abteilung für Wirtschaft geht hervor, daß die Wirtschaftskrise in Westberlin nach wie vor andauert und Tendenzen zur weiteren Verschlechterung aufweist. Einer dieser Faktoren für die weitere Verschlechterung liegt in der Tatsache, daß auch im Dezember die Einfuhr westdeutscher Waren nach Westberlin in ihrem Werte um 100 Millionen über der Ausfuhr Westberliner Waren nach Westdeutschland lag ...

  • Aun den Funkprogrammen

    Sendungen des Tages: 12.00: Sonntagskommentar — 19.28: Sinfonisches Konzert — 22.35: Funkbericht von der Kundgebung an den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg 10.15: Klassische Satire — 11.15: Landfunk — 11.30: Bach-Kantate — 12.20- Mittagskonzert — 13.15: Aus der Sowjetunion — 13.25: Bunte Melodien — 14 ...

  • Kritik wurde richtig aufgefaßt

    Qualitätskontrolle bis hinunter zur letzten Konsum-Verkäuferin

    Unsere Notiz im „ND" vom 5. Januar „Wo wird Schund produziert?", hatte eine nachhaltige Wirkung und auch den gewünschten Erfolg. Um was ging es? Eine Frau hatte in einer Konsumverkaufsstelle in Niederschöneweide kurz vor Weihnachten ein Paar „Qualitäts"-Strümpfe gekauft. Beim Überziehen bemerkte sie, daß das Gewebe ganz ungleichmäßig war ...

  • AMTLICHES

    Es Ist beantragt: den Regierung?- und Baurat Carl Marx, geb. am 26. Januar 1878 in Schwerte, zuletzt wohnhaft in Breslau ~58.II.6909.49— für t o t zu erk'.ären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zum 8. März 1930 bei dem unterzeichneten Gericht in Berlin C 2, Neue Friedrichstr. Nr ...

  • Weg mit dem Schund^ A HENNIGSDORFES USLIEFEPUNGSLAGER

    Metallwarenfabrik Obemohna, VES, stellt gesenkgeschmiedete Schraubenschlüssel her, die lür viele unserer Betriebe lebensnotwendige Werkzeuge darstellen. Mi[ dem Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf wurde 1949 ein Liefervertrag abgeschlossen, der die Lielemng im Juni vorsah. Die Oberlrohnaer begannen bereits früher mit der Anfertigung der Gesenke, um nach Eintreffen des Materials aus Hennigsdorf mit der Produktion der Mutterschlüssel beginnen zu können ...

  • Heizungsingenieure

    mit umfassenden Erfahrungen im Röhr.eitungs- u. Behalterbau zum sofortigen Antritt gesucht. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Gehaltsänspruchen sind zu richten an: VVB HMzungs- u. Ro!lrleitun£sbau Aschersleben, Heinrichstraße 63/71 2—3 Kalkulatoren für Baugewerbe vertraut m. Preisbildung im Hoch-, Tief- u ...

  • Stell e na h geböte

    EliuMtiHio »rtotql Sb«r dt» .lutltadlga ■■tlrluarbaJt Großes Wirtschaftsunternehmen in Berlin sucht Herren für das Aufgabengebiet der Dia- und Lichtspieltheaterwerbung Tätigkeit: Innendienst, Verwaltung und organisations- Aufbau. N-ur Herren mit besten fachlichen Voraussetzungen und fortschrittlich demokratischer Gesinnung wollen sich schriftlich bewerben unter K ...

  • BETRIEBSWIRTE

    die über eine vieljährige gediegene Industriepraxis verfügen und möglichst auch mit der Finanzwirtschaft der Volkseigenen Betriebe vertraut sind. Bewerber, die diesen Ansprüchen gerecht zu werden glauben, wollen sich unter Einsendung der üblichen Unterlagen wenden an Vereinigung Volkseigener Betriebe ...

  • Theater-VaricW-Konzert

    DEUTSCHE STAATSOPER. 15. 1., 19.30 Uhr- „Higoletto", 16. 1., 19 Uhr: „Hansel und Gretel" und „Zaunefladen" DEUTSCHES THEATER. 15. 1., 18.30 Uhr-' „Wölfe und Senate", 16. l., 18.30 Uhr- .jEmilla Gälottl". — KAMMERSPIELE. IS. u. 16. 1., 19-00 Uhr- „Wassa schdesnowa"

  • MIMER IN

    15.00 Ühr: „Nächte des Zorns«, 19.30 Uhr- „Donna Diana", 16.1., 19.30 Uhr: „Nächte des Zorns" Mirftantktalir itr Hill Bertli 11.00 Uhr: „Die rwSlf Monate", 17. 1., 15.00 Uhr- „Die zwBlf Monate"

  • Pianofabrik Schüler

    Pianot • ftoael • Harmonien Verkauf - Mitr« • Summen Reparaturen « Ankauf von KfefnktaWeren und Morken- Pfaflotr BJGriVKr, ßacfufefri, Sttinwerf l/jw. Til.:42 7S44-Gtar. 18S4

  • Journalbuchhalter(in)

    bewahrte Jüngere Kraft, mit guten Kenntnissen, für größeren Druckereibetrieb gesucht. Offerten unter PM 2475 an Verlag „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176

  • Geschäftsräume

    (für Drogen-Großhandlung geeignet), etwa 500 qm, sofort gesucht. Angebote unter PN 2476 an Verlag „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 17S

  • Herren und Damen

    für eine Stundenbeschäftigung durch Verkauf von Zeitungen usw, Ernsthafte Interessenten wollen sich nur am Montag, dem 16. 1. 1950, zwischen 15 und 16 Uhr,

  • SPIRITUOSEN

    In reichhaltiger und erlesener Auswahl

    bedient Sie In 500 Verkaufsstellen der rosooontA /a\ / ERZEUGNISSE \M^y lür dos WoMbetinden \|^ äei Werktätigen \7

  • Das groBß Festprogramm

    TIER8C HA V täglich 10—17 Uhr Suche sofort

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Seite 8
  • „Der Wohnungsbau rentiert sich nicht"

    Nach Ladenstraßen-Pleite Markthallen-Epidemie / Herr Röber will ambulante Händler ruinieren

    Der „Müllermarkt" auf dem Wedding ist in ganz Berlin bekannt. Auf ifam stehen in langen Reihen unter Zeltbahnen Händler und Schausteller und bieten ihre Waren (billiger als die Ladengeschäfte) an. Nur dreimal in der Woche öffnet der Markt seine Pforten. Ein größerer Bedarf ist nicht vorhanden. An den Zwischentagen sind die Händler auch auf anderen Märkten in Berlin vertreten ...

  • Der Initiator der Hitlerschen „Sportregimenter'' nach Bonn berufen

    Der britischen Armeezeitung „Die Welt" blieb es vorbehalten, den deutschen Sportlern eine Hiobsbotschaft zu übermitteln, deren Tragweite im Augenblick noch gar nicht abzusehen ist. In der Sonnabendausgabe berichtet der Bonner Vertreter, daß Dr. Carl Diem mit der Leitung des Referats Sport und Leibesübungen im Bundesinnenministerium beauftragt wurde ...

  • Aus Moskau und aus London

    Tiere aus aller Welt kommen nach Pankow / Schulkinder freuen sich

    In der Tierärztlichen Akademie in der Universitätsklinik war „Affentheater". Im Behandlungszimmer regnete es Arzneiflaschen. Von geübter Hand geworfen, zerplatzten sie an den Wänden oder klirrten auf den Tischen, unter denen die Assistenten mühsam Deckung suchten. Ein kleines Äffchen — Geschenk des Baseler Tiergartens an den Hans-Schomburgk-Schul-Zoo — ließ sein Heimweh und seine Magenverstimmung wahllos an allen greifbaren Wurfgeschossen aus ...

  • Freundschaft über Zonengrenzen hinweg

    Über 10 000 Zuschauer füllten die große Thüringenhalle in Erfurt bis auf den letzten Platz. Einen besseren Auftakt konnte sich der Amateurboxsport in der Deutschen Demokratischen Republik Schlechthin nicht wünschen. Aber nicht nur der Sport zwischen den Seilen brachte dramatische Höhepunkte und riß das Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin, sondern jener Freundschaftsgruß über die Zonengrenzen hinweg, das war das große Erlebnis dieses Abends ...

  • Frechheit siegt nicht immer . ..

    Handschellen für den „Kläger" / „Gesunde Existenz" durch Betrug

    „Und nun, mein Sohn, werden wir uns eine gesunde Existenz gründen", sprach Balduin gemessen zu seinem bereits den Kinderschuhen entwachsenen Sprößling. Alsdann beehrten sie mehrere durch die Kriegswirrnisse vorübergehend herrenlos gewordene Garagen mit ihrem Besuch und stahlen unverdrossen so lange diverse Autos, bis sie einen ansehnlichen Fuhrpark zusammenhatten ...

  • Aufmarschplan zur heutigen Demonstration

    Beginn der Kundgebung auf dem Friedhof in Friedrichsfelde um 11 Uhr. An den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sprechen: Hermann Matern, Hans Jendretzky und Frau Wang Wu An (chinesische Partisanin). Die Demonstration wird vom S-Bahnhof Stalinallee zu den Gräbern auf dem Friedhof in Friedrichsfelde durchgeführt ...

  • Neue Erfahrungen für den Wiederaufbau Berlins

    Oberbürgermeister Ebert. berichtet über seinen Besuch in Moskau

    Oberbürgermeister Friedrich Ebert gab einem Pressevertreter ein Interview über seine Erfahrungen, die er anläßlich seines Besuches in Moskau zum 70. Geburtstag J. W Stalins durch das Studium städtebaulicher und kommunaler Probleme gewinnen konnte. „Die Ergebnisse meiner Moskauer Studien, die darüber hinaus auch einen regen deutsch-sowjetischen Erfahrungsaustausch auf städtebaulichem Gebiet einleiteten, werden uns beim Wiederaufbau Berlins von großem Wert sein ...

  • Das konservierte Jungtrauerilb'ekchen

    In Neukölln hat man wieder einmal die Absicht, etwas zu bauen. Diesmal keine Ladenstraße, sondern ein großes Verwaltungsgebäude mit 60 Zimmern. 680 000 Westmark sind dafür vorgesehen. Man hat's ja schließlich! In dem Haus sollen die verschiedenen Neuköllner Dienststellen zusammengelegt werden. Wie man sagt, aus Ersparnisgründen ...

  • STREIFLICHTER ausEE1RJL1IN

    Zum Schutz vor Metalldiebstählen. Der Präsident der Volkspolizei in Berlin hat eine Verordnung erlassen, nach der Unbefugten das Betreten von Ruinen bei Androhung von empfindlichen Strafen strengstens untersagt ist. In einer Ruine. Beim Kabeldiebstahl wurden auf frischer Tat der 26jährige Kurt B. und der 19jährige Hans- Joachim D ...

  • Die Luftbrücken-Rechnung wird präsentiert

    Die westdeutschen Länder präsen-" tieren jetzt der Westberliner Verwaltung ihre Rechnung über die „Luftbrücken-Hilfe". Als erster westdeutscher Staat verlangt Hessen einen Betrag von 3,8 Mill. Westmark. Weitere westdeutsche Länder haben ihre Forderung für die nächste Zeit angemeldet. Man beruft sich ...

  • Deine PARTEI ruft dich!

    Montag, 16. Januar Mitte: 17 Uhr, Funktionärkonferenz der Arbeitsgebiete IV/V im Restaurant Fürstenhof, Köpenicker Straße. Tiergarten: 19 Uhr, Versammlung aller Genossen der Konsum-Genossenschaft West im Sekretariat. Friedrichshain: 18.30 Uhr, Kreisfunktionärkonferenz im Glühlampenwerk. Die Arbeitsbesprechung zur Verbesserung der Organisationsarbeit- fällt aus ...

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Vorkämpfer des Friedens Die Grundlinie demokratischer Politik Die Wissenschaft meistern — für ein einheitliches friedliches Deutschland Französischer Innenminister läßt polnische Faschisten unbehelligt Terror gegen Polen in Frankreich — Anschlag auf den Frieden / Im Hintergrund die USA Ungarns Gesandter traf in Berlin ein Berliner Betriebsvertreter bei Präsident Pieck Wilhelm Pieck: Wir erfüllen das Vermächtnis unserer Toten Heraus zur Massendemonstration nach Friedrichsfelde
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