16. Dez.

Ausgabe vom 04.12.1949

Seite 1
  • Wachsamkeit — nationale Pflicht

    Vor dem Volksgericht zu Sofia wird In diesen Tagen ein wichtiger Prozeß beginnen. Hauptangeklagter ist der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des bulgarischen Ministerrates Traitscho Kostoff. Mit ihm sollen abgeurteilt werden: der ehemalige bulgarische Finanzminister Prof. Ivan Stefanoff, der ehemalige stellvertretende Aufbauminister Nikola Pavloff und acht weitere Komplicen ...

  • Die Mensdiensdimuggel-Zentrale München

    Internationale Geheimorganisation verschickt Nazi-Militärspezialisten und deutsche Industriebetriebe Beziehungen nach Palästina und Argentinien / SS-Division Brandenburg neu aufgestellt

    Die Anwerbung in Deutschland für den Nahen Osten lag in den Händen des Kolonialfachmanns Heinz Berthold, der im Sommer dieses Jahres nach München kam. Das Hauptquartier der deutschen Nahostsoldaten befindet sich in Beirut. Es nennt sich dort das „Deutsche Komitee" und wird von dem aus Pommern stammenden Grafen Emar von Hardenberg geleitet ...

  • Heimat des siegreichen Sozialismus

    Vorbereitungen in aller Welt zum 70. Geburtstag von Generalissimus Stalin

    Budapest (ADN). Unter der Führung Stalins wurde die Sowjetunion zum Vaterland des siegreichen Sozialismus, unter der Führung Stalins vernichtete die Sowjetarmee den deutschen Faschismus und rettete damals die Völker Europas und somit auch Ungarn vor der Ausrottung und Versklavung, erklärte der Generalsekretär ...

  • Schneller Verkauf der freien Getreidpspitsen

    „Bauern und Bäuerinnen! Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik hat die Versorgung der werktätigen Bevölkerung wesentlich verbessert. Die durch die bereitwillige Erfüllung des Ablieferungssolls aufgebrachten Getreidemengen genügen jedoch nicht, um den neuen Versorgungsplan der Regierung durchzuführen ...

  • Auf der. Wacht für die Sache des Volkes

    Der zweite Tag der Landesdelegiertenkonferenzen / Diskussion zu den Rechenschaftsberichten

    Nachdem die Vorsitzenden der Landesverbände der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands am ersten Tag der Delegiertenkonferenzen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Groß- Berlin ausführliche Red" "mschaftsberichte gegeben hatten, begannen am gestrigen zweiten Tag überall die Diskussionen. Im Vordergrund des Interesses der Redner stand die Frage der erhöhten Wachsamkeit, deren Notwendigkeit "sich aus der verschärften Situation des Klassenkampfes ergib: ...

  • Regierung überzeugt durch Arbeit

    Schwerin (ADN/Eig. Ber.). Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik werde die Deutschen in den Westzonen durch Arbeit und Leistung davon überzeugen, daß ihre Politik die richtige ist. Das erklärte der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, auf dem Empfang, den ihm zu Ehren die Landesregierung Mecklenburgs am Freitagnachmittag im Gebäude des Landtages in Schwerin gegeben hatte ...

  • Arbeitskreise für deutsche Einheit

    Neue Proteststreiks gegen Adenauer / Der „militaristische Gegenpol"

    Stuttgart (ADN/Eig. Ber.). Allein in Württemberg-Baden sind bereits elf Arbeitskreise für ein einiges, unabhängiges Deutschland gegründet, wurde auf einer Tagung des Stuttgarter Arbeitskreises mitgeteilt. Ein Redner, der längere Zeit in England war, erklärte, in Großbritannien werde von vielen hohen Persönlichkeiten die Ansicht vertreten, England müsse die Remilitarisierung Westdeutschlands fördern, um die Ausdehnung der Einheitsbewegung zu verhindern ...

  • 30000 Tote durch US A-Waffen

    Kolonialkrieg geht weiter / Panzer gegen Indonesier

    New York (ADN). Der Kolonialkrieg der niederländischen Regierung gegen das indonesische Volk werde trotz der im November in Den Haag angenommenen „Souveränitäts-Charta", der Verkündung des „Unions-Statuts" für Indonesien und einiger anderer Abkommen fortgesetzt, erklärte am Sonnabend der ukrainische Delegierte Manuilskij während der Indonesiendebatte im zweiten politischen Ausschuß der UN-Vollversammlung ...

  • Lippendorf und Kirchmöser Monatssieger

    Leipzig (Eig. Ber.). Monatssieger im zweiten Monat des letzten diesjährigen VESTA-Wettbewerbes wurden in der Gruppe Roheisen-, Rohstahl- und Ferrolegierungswerke das Elektrowerk Lippendorf und in der Gruppe Blechwalzwerke das Grobblechwalzwerk Kirchmöser. Als erfreuliches Ergebnis des VESTA-Wettbewerbes ...

  • Herzlicher Empfang für Dr. Fischl

    Chef der diplomatischen Mission der CSR in Berlin eingetroffen

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten teilt mit: Der Chef der Diplomatischen Mission der Tschechoslowakischen Republik bei der Provisorischen Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Botschafter Dr. Otto Fischl und seine Gattin, sowie der erste Rat der Mission, Louis Fürnberg, trafen am 3 ...

  • Preisherabsetzung bei der HO

    Sichtbarer Erfolg verbesserter Geflügelzucht und des Außenhandels Berlin (ADN). In einer Presse- für deutsche Hühner von 15 DM auf konferenz wurden am Sonnabend von 9 DM, für Puten von 20 DM auf der Zentraileitun* der Handelsorgan!- }} DM und ^^v««^^ ^ sation (HO) Preisherabsetzungen für JJ™ ^- ^° ^gfSe in- und ausländisches Geflügel be- Import ...

Seite 2
  • Vor fühlbaren Erlelchtcrunger

    Die verantwortlichen Genossen unserer Partei in der Verwaltung haben sich mit der Feststellung der Schwierigkeiten nicht zufrieden gegeben, konnte uns die WirtschaftsahteMung unserer Partei mitteilen. Schon im Oktober wurde — ohne die Kosten zu scheuen — eine Aktion eingeleitet, um solche Restbe%tände ...

  • Cs stehtzur£)iskussion:

    Landarbeiter sind nicht rechtlos Warum mancher dem FDGB nicht wohlgesonnen ist

    Der Altbauer Esch aus Schwetzin im Kreise Malchin hat sieben Landarbeiter auf seiner Bauernstelle beschäftigt. Im Augenblick wird in allen Gemeinden der Landarbeitertarif bereits lebhaft diskutiert und teilweise eingeführt. Esch aber ist einer von denen, die sich gegen die Einführung dieses Tarifs sträuben ...

  • Was int mit der Kinderwasche?

    Liebes „Neues Deutschland' Auch ich muß mich einmal an Dich wenden. Wo bleiben die warmen Ur.tcrsachen für unsere Kinder? Der Wintee steht vor der Tür, und die Kinder haben nichts Warmes anzuziehen. Ist es so fchwer, Trikots und warme Schlüpfer herzustellen? Warum bekommt man Unterhosen für Männer in rauhen Mengen? Da wir im Randgebiet von Berlin wohnen, macht sich die Kälte hifr mehr bemerkbar als in der Stadt ...

  • Ihre Zeitung antwortet:

    Bewag contra Bauamt Das Straßenbauamt Pankow ließ in der Kolonie Schönholz den Waldsteg durch Aufschütten von Schutt, Schlacke und Lehm erneuern. Nach Fertigstellung wurde der Waldsteg nun erneut zum Zweck der Kabeleinlegung aufgerissen und dadurch beschädigt. Meine Frage lautet nun: Warum ist keine ...

  • T^otz Demontagestopp: Maschinen westwärts Thyssen-Anlagen werden abtransportiert / Demontagebeginn im Aluminiumwerk Tör^lng

    Noch vor wenigen Tagen war der Werksleifung von britischer Seite versichert worden daß keine Maßnahmen getroffen weiden, die den Entscheidungen der für die kommende Woche angekündigten interalliierten Prüfungskommission vorgreifen. Der amerikanische Landeskommissar für Bayern hat schriftliche Anweisung gegeben, mit der Demontage der Vereinigten Aluminiumwerke AG in Tögging zu beginnen ...

  • Johnsons Gesprächsthema Nr. 1: Remilitarisierung

    „Bereits abgemachte Sache" / „Deutsches Menschenmaterial" j Eltern protestieren

    Nürnberg/Bonn (ADN / Eig. Ber.). Die amerikanischen Truppen würden bis zur Erreichung „ihrer Ziele" in Deutschland bleiben, hat nach einem Bericht der „Nürnberger Nachrichten" der amerikanische Kriegsminister Johnson auf einer Pressekonferenz in Paris erklärt. Er habe durchblicken lassen, daß die Remilitarisierung Westdeutschlands „bereits eine abgemachte Sache ist" ...

  • Schneller Verkauf der freien Getreidespitzen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Durch die Verordnung wird niemand geschädigt. Im Gegenteil, diese Wirtschaften können die so erzielten Mehreinnahmen verwenden, um zusätzliche Betriebsmittel und andere wichtige Industriewaren zu kaufen. Kleinbauern mit Betriebsgrößen bis fünf Hektar fallen nicht unter die Verordnung. Sie erhalten chne weiteres die ihnen zustehenden Grundmengen an Düngemitteln zu dem normalen Preis ...

  • Arbeiter halten die Totenwache

    Abschied von Bernhard Göring / Weitere Beileidsschreiben

    Berlin (ADN). Die sterblichen Überreste Bernhard Görings werden am Mittwoch im großen Saal des FDGB- Hauses in der Wallstraße in Berlin aufgebahrt. Gewerkschaftsfunktionäre und Arbeiter werden an der Bahre die Ehrenwache halten. Nach der offiziellen Trauerfeier am Donnerstag um 10 Uhr im großen Saal des Hauses des FDGB wird der Verstorbene nach dem Friedhof in Beriin-Baumschulenweg übergeführt ...

  • KP Frankreich fordert Bündnis gegen Krieg

    Erklärung des Polit-Büros / Für den Frieden kämpfen

    Paris (ADN). „Die Besprechungen der Generalstabschefs der 12 Unterzeichnerstaaten des .Nordatlantikpaktes und die Konferenz des Verteidigungsausschusses, die in dieser Woche in Paris stattgefunden haben, zeugen von der Eile, mit der die US'A-Imperialisten und ihre Lakaien einen aggressiven Krieg gegen unseren Verbündeten — die Sowjetunion —, gegen die Volksdemokratien und gegen die internationale Arbeiterbewegung vorbereiten ...

  • Gleich weitergeben!

    Noch oft geschieht es, daß übergeordnete Behörden für die sachgemäße Erledigung von Meldungen angemessene Termine stellen, aber der Empfänger gibt sie erst drei Tage vor Toresschluß an die zuständige Stelle oder den Sachbearbeiter zur Erledigung weiter. Die Hauptabteilung Wirtschaftsplanung beim Ministerpräsidenten des Landes Thüringen hat am 14 ...

  • Genossen, Leserl

    Wir haben heute erstmalig in dieser konkreten Form an dieser Stelle auf Grund mehrerer vorliegender Leserbriefe eine Frage von A bis Z offen dargelegt, die viele Menschen bewegt. Wir haben die Absicht, das in Zukunft regelmäßig zu tun. Nicht immer wird sich herausstellen, daß es sich bei_der Mangelerscheinung — wie in diesem Falle — in erster Linie um objektive Schwierigkeiten handelt ...

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  • 0tr üfaßtuf auf4efiß/mr

    Reisebriefe aus Thüringen von Jan Koplowitz

    (2. Fortsetzung) Am nächsten Tage habe ich Gelegenheit, die „Erfurter Finken", ein Volkskunstensemble junger Menschen zu sehen. Sie singen in rotweißen, hübschen Kostümen neue und alte Chqre, Volkslieder, spielen eine Laienszene. Einige von den Arbeiterchören gefallen mir nicht, weil sie die alte „Empor zum Licht" - Thematik Uthmannscher Prägung pflegen ...

  • Millionen werden sein Werk fortführen

    „Der große Patriot" — ein Meisterwerk sowjetischer Filmkunst

    Der sowjetische Film „Der große Patriot" (in der Originalfassung „Der große Bürger"), mit dem die Woche des sowjetischen Films im „Babylon" eröffnet wurde, ist stofflich in zwiefacher Hinsicht bemerkenswert. Einmal vermittelt er mit der Beweiskraft eines Dokuments ein umfassendes Bild der wirtschaftlichen, ideologischen und geistigen Situation der ...

  • Die Landbesitzer /

    Erzählung von Jahn Steinheck

    Die Besitzer des Landes kamen auf das Land. Sie kamen in geschlossenen Wagen, und sie befühlten die trockene Erde mit ihren Fingern, und manchmal trieben sie große Bohrer in die Erde, um die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen. Die Pächter sahen von ihren sonnenheißen Höfen beunruhigt zu, wie die geschlossenen Wagen an den Feldern entlangfuhren ...

  • Vom Volke geschaffen

    Zum dreizehnten Jahrestag der Stalinschen Verfassung

    Das Sowjetvolk feiert am 5. Dezember den Tag der Stalinschen Verfassung, die im Jahre 1936 vom Außerordentlichen VIII. Sowjetkongreß der UdSSR angenommen wurde. Damit wurde zum erstenmal in der Geschichte der Menschheit eine Verfassung angenommen, die nicht nur das demokratischste, die- Rechte aller Werktätigen wirklich garantierende Grundgesetz ist, sondern vom ganzen Volk geschaffen wurde ...

  • Filmfestspiele im Haus der Kultur eröffnet

    Am Abend des 2. Dezember wurden anläßlich des 30jährigen Bestehens des sowjetischen Films im Haus der Kultur der Sowjetunion in Berlin die Filmfestspiele mit einem Vortrag von Andrejewski eröffnet. Andrejewski, der Mitbegründer des plastischen Films, sprach über die Rolle und den Charakter der sowjetischen Filmkunst und führte unter anderem folgendes aus- „Der Unterschied zwischen den Filmen anderer Länder liegt in der Volkstümlichkeit unserer Filmkunst ...

  • EineneueKulturverordnung

    Eine neue weitergehende Kulturverordnung der Kegierung der Deutschen Demokratischen Republik soll die Verordnung der Deutschen Wirtschaftskommission im kommenden Jahr ablösen. Dies gab der Vorsitzende des Förderungsausschusses für die schaffende Intelligenz, Staatssekretär Anton Ackermann, auf der Tagung des Ausschusses am 2 ...

  • „Marupe" wurde Millionär

    Riga, Die Kollektivwirtschaft „Marupe" im Kreis Riga ist der erste „Millionär" in Sowjetlettland. Ihre Jahreseinnahmen betrugen in diesem Jahr 1100 000 Rubel. Beim Ackerbau wurde eine hohe Ernte eingebracht Durchschnittlich wurden 20 Doppelzentner pro Hektar Winterroggen geemtet. Vier Zuchtfarmen ziehen Rinder, Schweine, Schafe und Geflügel heran ...

  • Stahlgießers Weltrekord

    Moskau. Der Stahlgießer Valerij Shurawlaw aus dem Moskauer Werk „Hammer und Sichel" hat einen neuen Weltrekord in der Stahlgewinnung aufgestellt, indem er pro Quadratmeter des Ofenbodens 19.27 t Stahl erzeugte. Die Moskauer Stahlgießer haben den Siemens-Martin-Prozeß um 3 bis 4 Stunden beschleunigt.

  • Berichtigung

    Der Artikel von Maximilian Scheer, „Sie werden ihn nicht zum Schweigen bringen" („ND" Nr. 283 vom 3. Dezember 1949), enthält einen sinnentstellenden Druckfehler. Die amerikanische Filmakademie prämiierte Albert Maltz wegen seines Beitrages zur Überwindung des Rassenhasses (nicht: Klassenhasses).

Seite 4
  • Erhöhung der Arbeitsproduktivität

    .(Masseninitiative und Leistungslohn %id auch heute noch die entscheidenden Faktoren", rief die Genossin Margarete Dietze, Aktivistin im Glühlampenwerk, aus. In ihrem Werk sei die Steigerung der Arbeitsproduktivität das Verdienst der Betriebsgruppe. Der Normenermittler und Arbeitsvorbereiter dürfe nicht der bestgehaßte Mann sein, sondern mit reicher Erfahrung ausgerüstet, der beste Helfer seiner Kollegen ...

  • Das faschistisdie Komplott sdieiterte

    In einer späteren Unterredung schlug Tito Kostoff vor, sein Experiment zu übernehmen und in Bulgarien zu wiederholen, die Wachsamkeit der Massen und seiner Feinde durch doppeltes Spiel einzuschläfern. Dies Verfahren sei von ihm, Tito, bereits erprobt worden und habe bisher gute Ergebnisse erbracht. „ ...

  • Tito verbindet Kostoff mit den USA-Agenten

    Tito billigte die von seinen engsten Mitarbeitern Kardelj und Djilas gemeinsam mit ihm ausgearbeiteten Maßnahmen, deren Ziel die Errichtung eines „starken Staates war, der dem Balkan seinen Willen diktieren und in der internationalen Politik ein ernstzunehmender Faktor sein würde." Kostoff sagte über seine weiteren Verhandlungen mit Tito folgendes aus: „ ...

  • Der Landesverrat desTraitscho Kostoflf

    Aus der An klageschrilt gegen den ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten Bulgariens und seine Komplicen

    tu der Anklageschrift wird zunächst enthüllt, daß Kostoff, ein aktives Mitglied der linkssektiererischen trotzkistischen Fraktion in der Kommunistischen Partei Bulgariens im- Jahre 1942 nach seiner Verhaftung durch die faschistische Polizei zum Verräter wurde. Er unterzeichnete damals eine Verpflichtung, insgeheim mit der Polizei bei der Bekämpfung der Kommunistischen Partei zusammenzuarbeiten und verriet feige seine politischen Freunde und , Gesinnungsgenossen ...

  • Ein Wntanfall Titos

    Kostoff warnte Tito vor einer unvermeidlichen Gegenaktion des Staatsoberhauptes Dimitroff gegen die Politik der Isolierung von der UdSSR. Die Erwähnung des Namens Dimitroff rief in Tito einen Wutanfall hervor. Hierüber sagte Kostoff aus: „Tito konnte sich in seinem Haß gegen Dimitroff nicht beherrschen ...

  • Die Lage in den Westsektoren

    Alle Diskussionsredner aus den Westsektoren brachten zum Ausdruck, daß sie nicht gewillt sind, sich dem Druck der imperialistischen Westmächte und ihrer deutschen Handlanger zu beugen. Es zeigte sich, daß verschiedentlich schon gewisse Erfolge im Kampf um die Aktionseinheit erreicht wurden. „Wir haben nur noch einen Betriebsrat, der dem FDGB angehört", erklärte Genosse S t a r o g a s k i vom Siemenswerk ...

  • Tito fordert Ermordung Dimitroffs

    Als Antwort entwickelte Tito seinen abscheulichen Plan, den Genossen Dimitroff zu verhaften und zu vernichten. „Tito sagte, dieser Plan wäre gut, wenn Dimitroff bald sterben würde. Da es aber dafür keine Garantie gäbe, sagte er, müssen Sie bereit sein, entschlossen zu handeln, Dimitroff zu verhaften und, wenn erforderlich, zu beseitigen, wobei Sie auch auf unsere Hilfe zählen können ...

  • „Anschluß Bulgariens

    In weiteren Verhandlungen verlangte Tito von Kostoff eine entschlossene Aktivität, um bessere Ergebnisse zu erzielen. „Für Sie und Ihre Leute ist der Zeitpunkt gekommen, sich auf unabhängige Aktionen vorzubereiten, sagte Tito, interne Kräfte in der Partei und im Lande zur Ausführung einer solchen Politik ...

  • Das Recht auf Bildung

    Daß die großen Möglichkeiten der Wissensbereicherung noch längst nicht genügend genutzt werden, betonte auch Genosse Max Kreuziger vom Hauptschulamt. Die Arbeiter- und Bauernfakultät werde nicht in dem Maße ausgenutzt, wie man es eigentlich erwarten sollte. Dabei liegt die Notwendigkeit, den Nachwuchs für eine neue schaffende Intelligenz heranzubilden, auf der Hand ...

  • Die SED - führende Kraft in Berlin

    Die Delegierten der Landeskonferenz diskutieren die Sorgen und Nöte der Berliner Bevölkerung

    Der zweite Tag der Landesdelegiertenkonferenz von Groß-Berlin stand ganz im Zeichen einer gründlichen Diskussion zum Rechenschaftsbericht des Genossen Jendretzky. Mit Ernst und hohem Verantwortungsbewußtsein nahmen die Diskussionsredner zu den brennenden Berliner Parteifragen Stellung. geschwängerten Boden vollzieht sich natürlich ein verhältnismäßig leichtes Eindringen von Agenten in unsere Partei ...

  • Geheimverhandlungen mit Belgrad

    Kostoff führte geheime Verhandlungen mit den herrschenden Faschisten Titos, um Bulgariens Außenpolitik zu ändern, es von der Sowjetunion und den Volksdemokratien zu entfernen und in eine Kolonie des amerikanischen und britischen Imperialismus zu verwandeln. Der Angeklagte verfaßte auf Grund von Besprechungen ...

  • Jungaktivisten treten auf

    Zwischen den einzelnen Diskussionen gab es mehrere begeisternde Höhepunkte. Während des zweiten Tages der Landesdelegiertenkonferenz hatten sich zahlreiche Jugendaktivs in den Großbetrieben das Ziel gestellt, besondere Produktionsleistungen zu vollbringen. So meldete eine Jungaktivistin des volkseigenen Betriebes Pintsch an der Spitze einer Jugenddelegation, daß dieses Aktiv gestern in einer Sonderschicht aus Trümmer eine Tonne Kupfer; geborgen habe ...

  • Frage und Aitfwort Nr. 8 „Ernährung - Preise - Löhne - Ausblick"

    1. Wann verschwinden die 2. Ja, aber die Preise 3. Was ist seit 1945 besser Karten? geworden?

    Die Auflage ist zum drittenmal wesentlich erhöht worden, um alle Anforderungen zu befriedigen. Die Auslieferung erfolgt direkt von der Druckerei an die Kreissekretariatc. Alle Anfragen und Reklamationen der Parteigruppen bitte daher ausschließlich an die Kreissekretariate richten. Parteivorstand der SED, Abt ...

Seite 5
  • Au* den Funkprogrammen

    Sonnlag, 4. Dezember 1949 Deutschlandsender Sendungen des Tages: 12.00: Sonntagskommentar — 19.20: Sinfonisches Konzert — 17.35- Funkbericht von der Landesdelegiertenkonferenz in Berlin der SED — 22.10: Funkbericht von der Reise des Präsidenten Wilhelm Pieck durch das Land Mecklenburg — 22.40: Welt im Funk ...

  • im

    DEFA-FILMTHEATER KASTANIiNALlEE am 25. März 1912 zu Ber'.in-Wilmersdorf, zuletzt wohnhaft in Beran N 58, Oderberger Str. 27, 31. Juli 1949 —58.11.2340.49— 10. Bankangestellter Walter Gustav Max Schuenemann, geboren am 22. März 1908 zu Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin N 58, Schönhauser Allee 133, 27 ...

  • Befreites China im Aufstieg

    1,5 Millionen Spindeln arbeiten wieder / Industrieausstellung in Tientsin

    Moskau (Rundfunk/Eig. Ber.). Ebenso wie die Werktätigen der Volksdemokratien in Südost- und Osteuropa nach ihrer Befreiung vom imperialistischen Joch mit aller Kraft an die Erneuerung und den Wiederaufbau ihrer Volkswirtschaft herangingen und dabei glänzende Erfolge erzielten, so haben auch die Arbeiter und Bauern der chinesischen Volksrepublik die Wiederherstellung der zerrütteten Wirtschaft in Angriff genommen ...

  • Adenauers Vereinigte Stahlwerke

    Dr. Adenauer hat den Hohen Kommissaren einen Vorschlag gemacht, dessen Wortlaut jetzt nach DPA vorliegt. Danach soll das bisher 460 Millionen betragende Aktienkapital bei einer Eröffnungsbilanz auf 575 Millionen festgesetzt werden. Gleichzeitig sollen neue Aktien für 300 Millionen ausgegeben werden, wovon ausländische Gruppen allein 275 Millionen übernehmen solien ...

  • Neue Texlilmascbinen

    Leipzig (Eifc. Ber.). Interessante Neukonstruktionen in der Gruppe. Textilmaschinen wird die in der „Textima" zusammengeschlossene sächsische volkseigene Textilmaschinen- Industrie auf der Leipziger Frühjahrsmesse zeigen. U. a. wird sie einen Querschnitt durch die gesamte Strumpffabrikation bei Verwendung modernster Maschinen bringen ...

  • | amtlTc'hes

    TODESERKLÄRUNGEN

    Die nachfolgenden Personen sind für tot erklärt: Als Zeitpunkt des Todes ist das dabeistehende Datum festgesetzt. 1. .Tusurer Erich Otto Karl Lange, geboren am 5. Mal 1909 zu Modderwiese, Kr. Friedeberg, zuletzt wohnhaft in Berlin N 58. Schönhauser Allee 63, 31. Juli 1949 —53.11.1588.49— 2. Arbeiter Alfred Erich Straßb u r g geboren am 15 ...

  • Wehe, wenn sie losgelassen

    Wettbewerbe werden wir machen, den anderen zeigen, was wir können. So dachte die Belegschalt des Wanderer-Werkes, Fräsmaschinenbau, Siegmar-Sch,önau. Vorbereitungen, Produktionsberatungen? Ach was, oberstes Ziel ist Steigerung der Produktion. Und die Produktion stieg. 5 Prozent — 10 Prozent — 15 Prozent — 20 Prozent — 22 Prozent, alles über dem Soll ...

  • HAUS DER KULTUR

    Bln. C 2, Am Festungsgraberu Veranstaltungen vom 5. bis 11. Dezember 1949 Musik- und Literaturabende 10. 12./19.0O Musikabend: „Das mächtige Häuflein" 11. 12./19.OO J. W Stalin in der Musik Vorträge (anschl. Diskussion und Film) 5. 12./18.0O „Die Verfassung der SU — -Die Verfassung d. siegreichen Sozialismus" 9 ...

  • hochqualifizierte Ingenieure

    auf. den Gebieten Maschinenbau / Elektrotechnik / Feinmechanik und Optik Fahrzeugbau Techniker und technische K.aufleute Speditionsfachleute Kaufleute für Preisbildung / Finanztechnik / Kreditfragen Versicherungsfragen qualifizierte Buchhalter und kaufmännische Hilfskräfte Demokratische Gesinnung und großes fachliches Können Bedingung ...

  • Wie wird das WETTER ?

    (Eigener Bericht) Übersicht: Ein neues kräftiges Tiefdrückgebiet zieht zum Nordmeer. Fortdauer des sehr unbeständigen Wetters. Voraussage: Bei frischen, zeitweire stärkeren Winden aus Südwest bis West wechselnd bewölkt. Zeitweise Schauer. In Höhenlagen leichter Schneefall. Tagestemperaturen bis über 5 Grad ansteigend, nachts um 0 Grad ...

  • 2. WortiQ verlängert

    Produktionsleitung: Walter Lehmann Buch und Repe: Georg Wildhagen Es 11 n c e i o n d apielen: Erna Berger ■ Angelina Band Tlaok (.«mtiiti • Babio» Pelers Willi Oomgral-FassDaender MatMsü Anlorsmiver Es spielt die Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Prof. Artnr Rother ChOre nnt. Proi. Hermann ...

  • Theater-Variefe-Konzerf EHEMALIGE STAATSTHEATER

    ...

  • THEATER IM SCHIFFBIUERDIMM

    ...

  • Hollerith -L.ocherin

    Angebote mit Lebenslauf und Angabe der bisherigen Tätigkeit. Bedingung für 1. und 2. Wohnung Ostsektor Angebote unter NW 2433 an Verlag „Neues Deutschland", Berlin N 5i, Schönhauser Allee 176

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  • Leise fiel eine Tür ins Schloß ... „Die Männer sind alle schlecht", sagten Mutter und Tochter

    Adolar war ein durchaus friedliebender Bürger. Er hatte die Bergund Talbahn des Lebens mit Ruhe und Gelassenheit absolviert und näherte sich nun bedächtig der bewußten Zeit, in welcher Bauch und Glatze ergeben als unabwendbares Schicksal hingenommen werden. So staunte er auch keinesfalls, als ihn sein reizendes „Töchterlein Susi eines Tages mit der Unbefangenheit ihrer 18 Jahre die „erste, größte und einzige Liebe ihres Lebens" vorstellte ...

  • Deine PARTEI ruf« dick!

    Sonntag, 4. Dezember 1949 Lichtenberg: Konsultationsstunde des Kreises Lichtenberg von 9.30 bis 13.00 Uhr toi Parteiheim. Montag, 5. Dezember 1949 Wedding: 19.30 Uhr, Org.-Leiter-Besprechung, Lortzingstraße. Friedrichslj&in: 17.00 Uhr, Arbeitsbesprechung' des Kreissekretariats mit den Betriebsgruppenleitern in der Kantine der „Berliner Vergaser" / 20 ...

  • Kisten aus aller Welt treffen sich am Alex

    Rumänische Birnen. „...einen Saft bam die! Apfelsinen für den Weihnachtstisch

    „So ein mieses Wetter", brüllt Otto In den Lärm des starken Verkehrs seinem Kollegen zu und rauscht quer über den Alex, der um diese Jahreszeit wie ein brodelnder Kessel wirkt. Die Menschen ednd kauflustig geworden, und manch einer wird seine Brieftasche um einiges erleichtert und seine Aktentasche um ein Vielfaches beschwert haben ...

  • S TR Eil FLIf CH TE1RI ctiis Iß ER 1LJIN

    S-Bahnverkehr wird normalisiert, Auf den sechs Strecken der Berliner S-Bahn, Grünau—Spandau-West, Erkner—Potsdam, Strausberg-—Spandau Hauptbahnhof, Bernau—Lichterfelde- Süd, Anhalter Bahnhof—Veiten und Stettiner Bahnhof—Rangsdorf verkehren zur Zeit Vollzüge mit acht Wagen, die rund 1600 Personen befördern können 10 000 Kilometer in einem Monat ...

  • Nur Ost-West-Handel wird Borsig-Tegel aufbauen

    Der Reinickendorfer Heimkehrer-Ausschuß Jongliert mit blauen Scheinen

    Von den 35 000 Reinickendorfer Haushaltungen können über 30 Prozent ihre Miete nicht bezahlen. Diese Familien müssen täglich mit der Exmittierung rechnen. Innerhalb kurzer Zeit wurden sieben Selbstmorde gemeldet. Sie sind auf die sozialen Mißstände zurückzuführen, die in Reinickendorf zu einem großen Teil durch die Stillegung des Borsig-Werkes und seiner Zubringerbetriebe entstanden sind ...

  • RlFlRTTlTlNf

    Steffen ist es aufgefallen: Büchsen unterm Weihnachtsbaum

    Steffen geht sehr gerne zu Onkel Harry In die Oderstraße in Neukölln, denn Onkel Harry besitzt eine herrliche Modelleisenbahn. Außerdem kann Tante Erna prima backen. Diesmal habe ich Stellen einige Instruktionen betreffs „Benimmse" gegeben: „Frage Tante Erna nicht nach Kuchen", habe ich gesagt, „denn Onkel Harry ist seit langem arbeitslos, und wenn man arbeitslos ist, da kann man nicht jede Woche Kuchen backen ...

  • Behördlicher Mädchenhandel in Berlin-Charlottenburg

    Engelmacherinnen im Sozialamt West / Colonel Withford zahlt „Prämien"

    Mehrere junge Mädchen, die In den Haushalten britischer Offiziere in Berlin beschäftigt waren, berichten von skandalösen Vorgängen im Westberliner Hauptsozialamt in der Kantstraße in Charlottenburg. Diese Mädchen im Alter von 16 bis 22 Jahren • befanden sich vorher in den Lagern für sogenannte „politische Flüchtlinge" Sachbearbeiterinnen des Hauptsozialamtes West suchten sie eines Tages heraus und vermittelten ihnen Stellungen in den Häusern britischer Offiziere ...

  • BSV vor zweiter Niederlage?

    v Schien zu Beginn der diesjährigen Handballmeisterschaft der BSV erneut auf klarer Siegerstraße, hat sich seit den letzten Spieltagen das Bild etwas geändert. Die junge und energische Elf des SC Weißensee brachte dem Titelverteidiger mit 6 : 5 seine erste Niederlage bei. Heute haben die „Störche" erneut einen sehr schweren Gang, denn die Reinickendorfer Füchse wollen auf eigenem Gelände den zweiten Schlag gegen die Wilmersdorfer ausführen ...

  • „Der Abend" braucht viele Tote

    Wie uns auf Anfrage vom Präsidium der Volkspolizei in der Neuen Königstraße gestern nachmittag mitgeteilt wurde, ist die Meldung des von dem berüchtigten Chef-Lügner Müller- Jabusch geleiteten Boulevard-Blattes „Der Abend" über eine angebliche sogenannte neue Mordserie in der Wuhlheide vom ersten bis ...

  • Ans der Kartentasche

    Sonderzuteilung für Kinder und Alte In der Zeit vom 12. bis 31. Dezember 1949 werden im Ostsektor folgende Waren als Sonderzuteilungen ausgegeben: 1. An alle Kinder bis zu 15 Jahren Je eine Flasche Obstkonserven auf Abschnitt S 23 L, der Dezember - Lebensmittelkarten IV A S, IV AK, IV B und IV C. 2. An werdende und stillende Mütter (werdende Mütter ab 5 ...

  • Strom-Arnold weifer vorne

    Die zweite Sechstagenacht am Funkturm

    Fast gleicht sie der ersten auf ein Haar. Nur mit dem kleinen Unterschied, daß die Ränge bis auf den letzten Platz gefüllt sind, und im Innenraum klingen wie gestern die Sektkelche, und unermüdlich wird Kiste um Kiste an Getränken herangeschleppt. Eine Prämie folgt der anderen. Enten, Sekt, Wein, Likör ...

  • Unser tägliches 1.00 Uhr-Telegramm

    Beifall und Blumen für das Geburtstagskind Zoll. Grigat-Zawadski holen Sich zwei Prämien und einige Runden, Trotzdem noch immer 15 Runden zurück. An der Spitze weiterhin Strom-Arnold. Es folgen Rigoni-Terruzzi, Keller-Kamber, Gillen-Hoffmann, Spelte-Ehmer; zwei Runden zurück Lamboley-Seres.

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Wachsamkeit — nationale Pflicht Die Mensdiensdimuggel-Zentrale München Heimat des siegreichen Sozialismus Schneller Verkauf der freien Getreidpspitsen Auf der. Wacht für die Sache des Volkes Regierung überzeugt durch Arbeit Arbeitskreise für deutsche Einheit 30000 Tote durch US A-Waffen Lippendorf und Kirchmöser Monatssieger Herzlicher Empfang für Dr. Fischl Preisherabsetzung bei der HO
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