16. Jun.

Ausgabe vom 27.02.1948

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  • Wie Wird Das Wetter Morgen

    Seite 2: Methode Reichstagsbrand Berliner Ausgabe ZENTRALORGAN DER SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS 3. Jahrgang / Nr. 49 Berlin, Freitag, 27. Februar 1948 Einzelpreis 15 Rpf. Eisler in Gefahr! Von amerikanischen Freunden erhalfen wir soeben aus New York die folgende Mitteilung.- „Gerhart Eisler befindet sich in großer Gefahr ...

  • Entnazifizierungskomniissioneti werden aufgelöst

    Befehl des Obersten Chefs der Sowjetischen Militärverwaltung und des Oberbefehlshabers der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland Berlin, 26. Febr. (SNB). Die auf Grund der Direktiven des Kontrollrats geschaffenen Entnazifizierungskommissiönen haben ihre Aufgaben zur Säuberung des Verwaltungsapparates von ehemaligen aktiven Faschisten und Militaristen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands erfüllt ...

  • Der Sieg der Demokratie

    in der Tschechoslowakei

    Prag, 2G.Febr. (ADN). Der Aktionsausschuß der neuen Nationalen Front, der sich aus Vertretern der Kommunistischen und der Sozialdemokratischen Partei der Tschechoslowakei sowie aus fortschrittliehen Vertretern der Katholischen Volkspartei und der Slowakischen Demokratischen Partei zusammensetzt, hielt am Mittwochabend seine erste Sitzung- ab ...

  • Offene Nazitätigkeit in Franeo-Spanien

    Undurchsichtige Lage im Yemen London, 26. Febr. (Rdfk). Wie Reuter aus Kairo meldet, befürchtet die- augenblicklich in der Hauptstadt des Yemen, Sana, weilende Abordnung der Arabischen Liga den Ausbruch schwerer Unruhen. Die Lage wird als „ausgesprochen gefährlich" bezeichnet. Über den Tod des letzten Iman bringt eine arabische Zeitung völlig neue Berichte ...

  • Mutter und Kind verschleppt

    Sippenhaftung im französischen Sektor

    Berlin, 2G. Febr. (ND). Zahlreiche Antifaschisten im französischen Sektor Berlins sind, wie wir schon früher berichteten, Verfolgungen und Drangsalieningen ausgesetzt, die heute ein kaum glaubliches Maß angenommen haben. Die Bevölkerung besonders in Frohnau, dem Sitz der Sccurite Publique, ist durch die Vorgänge aufs äußerste beunruhigt ...

  • Eisler in Gefahr!

    Von amerikanischen Freunden erhalfen wir soeben aus New York die folgende Mitteilung.- „Gerhart Eisler befindet sich in großer Gefahr. Nach Deutschland wollen ihn die amerikanischen Behörden nicht lassen; hier wollen sie ihn nicht haben, also muß er im Gefängnis verschwinden. Sie glauben, sie brauchen niemandem Rechenschaft abzulegen ...

  • Den Willen de§ Volkes erkannt

    Prag, 26. Febr. (SNB). In großer Aufmachung bringen — GETEKA zufolge — die Pragsr Zeitungen die Nachricht von der Bildung der neuen Gottwald-Regierung und unterstreichen in ihren Kommentaren die Einigkeit und den festen Willen des Volkes, die die Gefahr eines Sieges der Reaktion abgewandt haben. Das Zentralorgan des Gewerkschaftsrates, ...

  • Verbote, nichts als Verbote

    Bekanntlich war der Parteivorstand der SED eingeladen worden, eine Gastvertretung zum Parteitag der KP Großbritanniens zu entsenden. Die Einladung wurde angenommen und der Parteivorsitzende Otto G r o t e w o h 1- als Teilnehmer für den Parteitag bestimmt. Die britische Militärregierung gab nach langem Zögern bekannt, daß die Einreise Grotewohls abgelehnt worden sei ...

  • Polen und Deutschland

    Der Sinn der Prager Erklärungen

    Als unerläßliche Bedingung für dauernde Sicherheit bezeichnete der Außenminister eine von den vier Besatzungsmächten gemeinsam ausgeübte Kontrolle über Deutschland. Die Bildung eines westdeutschen Staates stelle einen Versuch zur Spaltung Europas dar und mache das abgetrennte Westdeutschland zu einem politischen Werkzeug eines der drei Weststaaten ...

  • Neuer Landwirtschaftsminister

    Schwerin, 26. Febr. (ADN). In der Donnerstagsitzung des mecklenburgischen Landtags führte Ministerpräsident Höcker den neuen Landwirtschaftsminister Bernhard Quandt (SED) in sein Amt ein. Stimme der Frauen Clara Viebiq sprach zu Berliner Frauen Berlin, 26. Febr. (EB). In allen Berliner Bezirken finden jetzt die Gründungsversammlungen des Demokratischen Frauenbundes statt, um am 6 ...

  • Neuwahlen in Rumänien

    Bukarest, 26. Febr. (ADN). Am 28. März finden Neuwahlen zur rumänischen Nationalversammlung, die am Dienstag aufgelöst wurde, statt. Alle rumänischen Staatsangehörigen, die an diesem Tag. das 20. Lebensjahr überschritten haben, sind wahlberechtigt. Bürger, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, besitzen das aktive und passive Wahlrecht ...

  • 12000 Polen werden repatriiert

    Warschau, 26. Febr. (Rdfk). Wie das Außenministerium bekanntgibt, sind die ersten Transporte der aus Westfalen zurückkehrenden Arbeiter polnischer Abstammung für Anfang März vorgesehen. Für 1948 sei die Rückkehr von 12 000 Arbeitern geplant. Die Rückführung der noch verbleibenden Polen sei von den britischen Behörden mit der Rückkehr der deutschen Kriegsgefangenen verbunden worden ...

  • Ihr tötet den Geist nicht

    USA sabotiert UN-Beschluß Tübingen, 26. Febr. (ADN). Auf Anordnung der französischen Militärregierung wur- New York, 26. Febr. (ADN). Der Delegierte __ den alle vom Ständigen Ausschuß des Deutschen Volkskongresses in Berlin herausgeder USA, Austin, schlug in der letzten "| gebenen Zeitungen und-Flugschriften ...

Seite 2
  • Des Beispiel von Prag

    Die junge tschechoslowakische Volksrepublik hat ihre Bewährungsprobe bestanden. Mit der vom Präsidenten Benesch gebilligten Neubildung des Kabinetts Gottwald ist der gefährliche Angriff auf diese Demokratie vom tschechoslowakischen Volk erfolgreich abgeschlagen worden. Die Provokation der rechtsbürgerlichen ...

  • Methode Reichstagsbrand

    Vor 15 Jahren und heute

    Heute, am 27. Februar, jährt sich zum fünfzehntenmal der Tag, an dem auf Befehl Görings von zehn SA-Männern der Reichstag in Brand gesteckt wurde, um die Kommunisten der Brandstiftung zu.beschuldigen und die Periode des Terrors in Deutschland einzuleiten. Die SA-Männer würden einer nach dem anderen später ermordet ...

  • Frauenarbeit in Stadt und Land

    Vom Frauensekretariat der SED wird uns geschrieben: Das zentrale Frauensekretariat der SED führte am 24. und 25. Februar mit den Leiterinnen und Mitarbeiterinnen der Fräuensekretariate der Länder der Sowjetzone und Berlins eine Konferenz durch. Am ersten Tag nahm die Konferenz nach einem grundlegenden Referat über die Arbeit unter d«n Bäuerinnen zur Verbesserung1 dieser Arbeit Stellung ...

  • Hjalmar Schachts Hoffnungen

    Stuttgart, 26. Febr (EB). Mit denselben Schimpfworten, die Hitler in seinen Bierkellerversammlungen für die Politiker der Weimarer Republik übrig hatte, zieht sein ehemaliger Finanzier. Hjalmar Schacht, gegen die heutigen politisch Verantwortlichen vom Leder. In einem Brief vom 2. Februar an den Wirtschaftsabgeorömeten der CDU, Generaldirektor Dr ...

  • Jugoslawien protestierte beim Konfrol'rat

    Bertin, 26. Febr. (ADN). Der Chef der jugoslawischen Militärmission in Deutschland, General Holyewatz, übersandte dem Alliierten Kontrollrat eine Protestnote, in der festgestellt wird, daß die Militärbehörden der Bizone den jugoslawischen Delegationen zur Verfolgung von, Kriegsverbrechern durch unverständliche Maßnahmen die Arbeit unmöglich gemacht haben ...

  • Die Einheit wird sich durchsetzen

    Eine Rede Saillants in Belgrad

    Belgrad, 26. Febr. (ADN). „Die gewerkschaftliche Einheit Europas wird nicht verschlagen werden. D'.e Arbeiter der ganzen Welt wissen sehr wohl, daß es nichts gibt, was sie trennt. Sie sind sich dessen bewußt, daß die Einigung der Arbeiter die Hauptaufgabe des Weltgewerkschaftsbundes ist", erklärte der Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes, Louis Saillant, cuf e'nem Empfang, der ihm zu Ehren von den vereinigten Gewerkschaften Jugoslawiens in Belgrad veranstaltet wurde ...

  • Köntroilratsgesetz 62

    Aufhebung von Gesetzen, Verordnungen und Erlassen iri KirchenarigelegCnhejten, die von der nationalsozialistischen Regierung erlassen wurden. Artikel I Die folgenden Gesetze und Erlasse einschließlich der zusätBlicTien Gesetze, Durchführungsbestimmungen, Verordnungen und Erlasse werden hiermit aufgehoben: 1 ...

  • Der Raub der B©§di-Ma§cMiieii

    Französische Militärregierung lehnt Proteste der Bosch-Direktoren ab

    Die Bosch-Direktion versuchte seinerzeit aus kapitalistischen Erwägungen heraus mit französischne Unternehmen in Verbindung zu treten, um eine Beteiligung an dem Kömbürger Werk zu erreichen. Als dieses mißlang, wurden nach der Erklärung der französischen Militärregierung die Bosch- Maschinen „innerhalb der französischen Besatzungszone" von Reutlingen nach Homburg (Saar) gebracht und unter Bezugnahme auf die Entkartellisierungsverordnung für das Homburger Werk beschlagnahmt ...

  • Entnazifizierungskommisslionen werden aufgelöst

    (Fortsetzung von Seite 1) 4. Alle diesem vorliegenden Befehl widersprechenden Verfügungen, Verordnungen und Instruktionen zur Durchführung der Entnazifizierung in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, die von der Sowjetischen Militärverwaltung oder den deutschen Verwaltungsorganen herausgegeben wurden, gelten hiermit als außer Kraft gesetzt ...

  • Letzte Meldungen

    USA geben Vierrnächtekontrolle auf

    New York, 26. Febr. (ADN). Die USA hätten ihren Plan für einen Viermächtepakt über die Entmilitarisiernng Deutschlands, der sich stuf «ine Zeitdauer von 40 Jahren erstrecken sollte, aufgegeben« meldet die „New York Herald Tribüne". Die ÜSA- Regierünj habe Frankreich benachrichtigt, daß d*r Pakt in seiner ursprünglichen vorgesehlägerieti Fassung veraltet sei ...

  • Verträge ohne Geheimklauseln

    Budapest, 26. Febr. (ADN). Der unganschsowjetische Freundschafts- und Beistandspakt enthalte keinerlei Geheimklauseln, erklärte Außenminister M o 1 n a r auf einer Pressekonferenz. Die Verträge, die Ungarn mit Jugoslawien und Rumänien abgeschlossen habe, seien die ersten Maßnahmen der neuen ungarischen Außenpolitik ...

  • Volkswille ist unverbietbar

    Kiel, 26. Febr. (EB). „Die Volkskongresse sind verboten worden, aber die Bewegung des deutschen Volkes für cKe* "deutsche Einheit kann nicht verboten werden. Millionen Schaffender aus allen Schichten des Volkes, Millionen Deutsche sind entschlossen, für die Einheit Deutschlands einzutreten und zu kämpfen ...

  • Spentlen-Aufruf das Berliner Velkskongresses

    Berlin, 26. Febr. (ND). Der Berliner Volkskongreß für Einheit und gerechten Frieden hat beschlossen, folgenden Aufruf an alle Berliner und Berlinerinnen zu richten: Deutschland soll trotz seiner Ruinen auferstehen! Wir, wollen dem deutschen Volk neuen Mut und Zuversicht geben. Wir können aber nur in einem einheitlichen Deutschland leben, dessen Hauptstadt Berlin sein und bleiben muß ...

  • Adenauers neuer Bundesstaat

    Düsseldorf, 26. Febr. (EB). Der Parteichef der CDU, Dr. Adenauer, veröffentlichte in der in Koblenz erscheinenden Wochenzeitschrift „Rheinischer Merkur" einen Plan für die Vereinigung der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Diese beiden Länder sollen nach Adenauers Meinung einen westdeutschen Bundesstaat bilden ...

  • Unverständliches Urteil

    Stade, 20. Febr. (ADN). Das Spruchgericht in Stade verurteilte den früheren Hauptfeldwebel des Konzentrationslagers Neuengamme. Werner Thiele, zu drei Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Internierungshaft. In der Verhandlung hatte ein Zeuge ausgesagt, daß im Lager Neuengamme innerhalb von fünf Jahren 37 000 Todesfälle zu verzeichnen waren, und kurz vor dem Zusammenbruch zwanzig achtbis fünfzehnjährige Kinder erhängt wurden ...

  • Drei Anwärter

    Frankfurt am Main, 26. Febr. (ADN), Bei den internen Beratungen der CDU—CSU-Fraktion des Wirtschaftsrates wurde, wie aus gutunterrichteten Kreisen verlautet, für den Posten des Oberdirektors neben dem früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Steltzer und dem ehemaligen Botschafter Dr. von Prittwitz und Gaffron auch Dr ...

  • Hessens Bauern im Völkskongrefl

    Frankfurt ani Main, 26. .Febr. (ADN). In den Kreisbauerntagüngen der hessischen Kreise Friedberg, Wetzlar, Oberursel und Griesheim wurden Delegierte für den in Berlin stattfindenden deutschen Volkskonsreß gewählt. Die Wahl fiel fast ausschließlich auf Angehörige der SPD oder Parteilose. Den Versammlungen wohnten über 2300 Bauernvertreter aus mehr als 200 hessischen Ortschaften bei ...

  • Kapitalistisches Hausmittel

    Delhi, 26. Febr. (ADN). Großbritannien und die USA kürzten die Kohlen- und Üllieferungen an Indien um die Hälfte, um Indien in der Kaschmirfrage zum Nachgeben zu zwingen. Der britischen Presse zufolge wünschen die britischen und amerikanischen Monopole wegen der strategischen Bedeutung und der Bodenschätze Kaschmirs eine Vereinigung dieses Gebietes mit Pakisan ...

  • Kartoifelanbauplan der Bizone

    Frankfurt am Main, 26. Febr. (ADN). Der neue Kartoffelanbauplan für die Bizone wurde vom Zweimächtekontrollrat veröffentlicht. Der Plan setzt das Ablieferungssoll für 1948 auf 11 Millionen Tonnen Kartoffeln fest gegenüber 7.5 Millionen Tonnen im Jahre 1947 Die Kartoffel-Anbaufläche soll von 967 000 Hektar auf rund 1 ...

  • WAV Drucklizenz entzogen

    München, 26. Febr. (ADN). Der WAV m Bayern ist von der amerikanischen Militärregierung bis auü weiteres die Drucklizenz entzogen worden, wie der Chef der Nachrichtenkontrollabteilung. Clark, bekanntgab. Das ergangene Verbot erstreckt sich sowohl auf das Mitteilungsblatt der WAV wie auf den Druck jeglicher Parteiplakate und Druckschriften ...

  • Holz und Schrott gegen Obst

    Koblenz, 26. Febr. (ADN). Ein Handelsabkommen ist zwischen Italien und der französischen BesatZLingszone Deutschlands abgeschlossen worden. Italien liefert an die französische Zone in erster Linie Obst und Gemüse. Die französische Zone liefert an Italien Holz, Schrott, Eisenwaren und industrielle Ausrüstungen ...

  • Prozeß gegen „Rhein-Zeitung" vertagt

    Koblenz, 26. Febr. (ADN). Der Prozeß gegen den Verleger der „Rhein-Zeitung", Peter Josef Stein, der wegen falscher Anschuldigungen und übler Nachrede angeklagt ist, wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Im Gerichtsb6sehlu3 heißt es, es solle Gelegenheit gegeben werden, „den Sachverhalt weiter aufzuklären" ...

  • Archiv für Jugendfragen

    Berlin, 26. Febr. (ADN). Bei der deutschen Verwaltung für Volksbildung in Berlin wird ein Archiv für Jugendfragen eingerichtet, das das während des Krieges zerstörte deutsche Archiv für Jugendwohlfahrt ersetzen soll. Das Archiv wird alle Gebiete der Jugendhilfe und -pflege sowie den Jugendschutz umfassen ...

  • Dr. Schlöegl endgültig bestätigt

    München, 26. Febr (ADN). Der neu ernannte bayerische Ernährungsminister, Dr. Schlöegl, wurde in der Donnerstagsitzung des bayerischen Landtags endgültig in seinem Amt bestätigt und anschließend auf die Verfassung vereidigt. SPD, FDP und Deutscher Block enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme.

  • Bayerische Delegierte kommen

    Mfincfteri, 26. Febr. (ADN). Die Landesleitung der KP Bayern hat von der amerikanischen Militärregierung für Bayern die Genehmigung erhalten, eine Delegation zum Zweiten Volkskongreß für Einheit und gerechten Frieden, der am 17. und 18. März in Berlin stattfindet, zu entsenden.

  • An Stelle Semlers

    München, 26. Febr. (Rdfk). Als Ersatzmann für den von der amerikanischen Militärregierung abgelehnten Wirtschaftsratabgeordneten, Dr. Sernler, wählte der Bayerische Landtag mit großer Mehrheit den Diplom-Volkswirt und Direktor der Bayerischen Staatsbank, Michael Elsen.

Seite 3
  • Für gesamtdeutsche FDJ

    Berlin, 2G. Febr. (SNB). Der Koordinierungsausschuß prüfte in seiner Sitzung am 25. Februar 1948 die Bitte des Bundes Freie Deutsche Jugend um Erlaubnis zur Bildung einer Organisation im gesamtdeutschen Maßstab. Der sowjetische Vertreter, Generalleutnant Lakjant s c h c n k o , unterstützte diese Bitte ...

  • Der entbrannte Duden

    Unter den sieben Neuerscheinungen, die das Bibliographische Institut auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorzuweisen gedenkt, wird sich auch eine Neubearbeitung des Duden vorfinden. „Nicht selten", sagt mir der Chefbearbeiter dieses berühmten, auf das Jahr 1880 zurückgehenden RechtsehreibuhgsbUches, „werden wir mißverstanden; am häufigsten von den Korrektoren ...

  • Georg Weerth, der unbekannte Dichter von 1848

    Wenn von den Dichtern der Revolution 1848 gesprochen' wird, werden zumeist nur Georg Herwegh und Ferdinand Freillgrath genannt. An der Würdigung eines Dritten von gleicher Bedeutung haben sich Franz Mehring und Franz Diederich versucht, ohne jedoch ihr Ziel ganz zu erreichen* weil die Quellen gar zu dünn flössen ...

  • Vertrauen zum FDGB

    Für die Werktätigen

    Die Mitglieder der IG Nahrung und Genuß Öron- Berlin der Bötzow-Braucrei, Prenzlauer Berg, bekennen sich mit einer Entschließung vorbehaltlos zur Gewerkschaftseinheit. Sie danken dem Vorstand des FDGB Groß-Berlln und Ihrer Industriegewerkschaft sowie dem Belirksausschuß für Öle zum Wohle der Werktätigen geleistete Arbeit ...

  • Demokratische Toleranz im FDGB

    Von einem früheren Gewerkschaltssekrelär, der starken Anteil am Neuaufbau der Gewerkschailen der Westzonen hat, wird uns geschrieben: Angesichts der bevorstehenden Gewerkschaftswahlen bringt der „Telegraf" unter der Überschrift „Der überparteiliche FDGB" eine Aufstellung über die angebliche Parteizugehörigkeit der Vorstandsmitglieder der einzelnen Industriegewerkschaften ...

  • Kunsi als Kritik

    Daß dl« Kunst, entgegen allem ästhetischen Theoretisieren, auch gesellschaftskritlsche Funkiionert hat, beweisen setfon die Namen Heinrich Zille, ItSthe Kollwttz, George Groß. In die Reihe dieser Kritiker gehört auch Professor Joseph Hegenbarth in Dresden, von dem der Kunstfreund und Sammler H. Sund In seiner Wah* nung eine größere Zahl Arbeiten zu einer Ausstellung vereinigt hat ...

  • Tagebuch eines Zwanzigjährigen

    Über unsere Jugend, die ihre Kindheit und ersten Gehversuche im Lebeh Unter dem Faschismus erlebte, gehen die Ansichten recht auseinander, und viele dieser Meinungen, cfie so übel nach erhobenem Zeigefinger eines Lehrmeisters ausschauen, sind grundfalsch, weil sie die Voraussetzungen, unter denen diese Jugend wurde, vergessen ...

  • Techniker für Einheit Deutschlands

    Die auf dem ersten Deutschen-Technikertag gewählte Interzonale Technikerkommission trat i-nter ihrem Vorsitzenden, Koll. W a s c h o w , in Berlin zusammen. In dieser Arbeitstagung wurde festgestellt, daß die Beschlüsse das ersten deutschen Technikertages bisher nur von den Bünden der britischen und sowjetisch besetzten Zone anerkannt worden sind ...

  • B&

    ?DG3 als Zensor

    Unter dies« Überschrift berichtete der ^Telegraf" aus einer Studentenversammlung, in der Kollege Jenrich bekanntgegeben haben Soll, der FDGB habe einen Kulturbeirat geipchriffen, der die Aufgabe habe, neuerschienene wissenschaftliche Bücher zu prüfen um sie .nach Begutachtung der Universität auszujiefern ...

  • „Weg mit dem Gewäsch"

    Ein alter Gewerkschafter schreibt uns:

    Bei den kommenden Berliner Gewerkschaftswahlen steht die im vergangenen Jahr für die Mitglieder geleistete Arbeit des FDGB und seiner Funktionäre zur Diskussion. Die UGO-Führer wissen, daß die Berliner Gewerkschafter Kandidaten wählen werden, die sich mit aller Kraft für die Interessen der Werktätigen eingesetzt haben ...

  • Berliner Rundfunk

    Mittelwelle: 355,7 m — 841 kHz, 415,1 = 722 kHa Freitag, 27. Februar 6.00 u. 7.00: Wetter u. Nachrichten / S.SO: Frauenfunk / 6.30: Suchdienst / 9.00: Schulfunk / 11.0.1: Nachrichten, anschl.: Aus Stadt und Land / 12.45: Landfunk / 13.00: Nachrichten u. Wetter, anschl.: Städtreporter / 14.00: Tägliche Zeitungsschau / 14 ...

  • Keine Lteenz für FehJing

    Jürgen Fehimg wurde, wie ADN erfährt, die Lizenz als künstlerischer Leiter des Berliner Hebbel-Theaters nicht erteilt, weil cLn amerikanische Militärregierung der Ansich* ist, daß sieh Fehling (.nicht in genügend gutem Gesundheitszustand" befindet, um die Last dieses Postens tragen zu können. Diese Verlautbarung ...

  • Kulturnonxen

    tJLO liBRBETH tanzt Fotiphars Weib in der am Sonntag 29. Februar, in der Städtischen Oper stattfindenden Aufführung ..Die josephslegende". Inder Titeiöartie Gabor Orban. DIE LUSTIGEN WEIBEtt VON WINDSOR, komische Oper von Nicolai, werden 1h der Volksbühne Berlin am Sonntag, dem 29. Februar, 13.30 Uhr im Filmtheater Friedrichshain, Bötzowstr ...

Seite 4
  • Letzte Berliner Neuigkeiten

    Die Frau erdrosselt — 3 Jahre Gefängnis!

    Am 26. Mai v J.' wurde die auf einem Gartengrundstück in der Chausseestraße 297 in Marienfelde ,vergrabene Leiche einer jungen, Frau gefunden. Es handelte sich um die 27jährige Irmgard Neumann, die, wie die Polizei bei ihren Ermittlungen feststellte, von ihrem eigenen Ehemann, dem 26jährigen Wilhelm Neumann, im Verlaufe eines Streites getötet worden war ...

  • Eine umstrittene Forsdiungshochschule

    Eine größere Debatte entwickelte sich über den Antrag des Magistrats, das Stadtparlament solle mit dem Beitritt Groß-Berlins zu der Stiftung „Deutsche Forschungshochschule" einverstanden sein. Dieses Institut umfaßt die frühere Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die nicht mehr existiert, aber trotzdem als Verein noch besteht ...

  • Aus den Bezirksparlamenten

    Wilmersdorf er Konsumgenossenschaften ausgeschaltet

    Auf. der Bezirksversammlung Wilmeraiori kritisierten die SED- und SPD-Fraktionen die Nichtberücksichtigung der Konsumgenossenschaften bei der Großverteilung von Lebensmitteln im Bezirk. In der Antwort des Vertreters des Bezirksamtes hieß es, daß für die Großverteilung bereits fünf Firmen nach eingehender Prüfung mit der Verteilung beauftragt wurden, die vom Magistrat und von der Militärregierung bestätigt seien ...

  • Swolinzky macht sich lächerlich

    Frau Stadtrat Ehlert (CDU), die Leiterin des Hauptsozialamtes, wies in einer längeren Rede alle diese Beschuldigungen mit Entrüstung von sich und erklärte, es sei nicht der geringste Zwang ausgeübt, niemandem jemals eine Arbeit angeboten oder empfohlen worden, sondern lediglich auf ausdrücklichen Wunsch der Arbeitnehmer wären Arbeitsvermittlungen vorgekommen ...

  • Vom Chinesen Ah bis zur Witwe Zworski

    Täglich 2500 Anfragen bei

    „Liber Herr Polizeipräsident! Mochte Ihnen sehr dangbar sein, daß Sie so gut sind und mir meine Schwester seine Adresse geschickt haben. Ich begrüße Ihnen mit herzlichen Dang. Auf Wiederhören. Gegrüßt von Ehrhard Fabricius!" So lautet das begeisterte Dankschreiben eines 12jährigen Jungen aus der Zone, dem auf seine Anfrage, die er an den höchsten Chef der Polizei gerichtet hatte, das Berliner Einwohnermeldeamt die Adresse seiner Schwester mitteilte ...

  • ■eine Partei, iie SED, rafl Dick!

    Was weißt du von der Frankfurter Nationalversammlung? Wie kam sie zustande und -welche Rolle spielt« sie in der bürgerlichen Revolution 1848? Wessen Interessen vertrat sie, und welches waren die Ergebnisse dieses ersten deutschen Parlaments? Kannst du die Fragen deiner Arbeitskollegen beantworten, Genosse? Komm zum politischen Bildungsabeni Im März mit dem Thema: Zum 100 ...

  • Das Stadtparlament denkt an die Armen

    Noch einmal 20 Mark für jeden Unterstützungsberechtigteri

    Die sestrige gemeinsame Sitzung des Stadt- , Parlamentes und des Magistrats dauerte nur ; wenige Minuten, da es sich dabei nur um die Bereinigung eines formalen Mißverständnisses zwischen den beiden Instanzen über die Versicherungsaufsieht handelte. Unmittelbar danach begann die Sitzung des Stadtparlamentes, ' das zunächst eine Reihe von Vorlagen ohne Debatte zur Kenntnis nahm und eine andere Reihe zur gründlichen Durchberatung vertagte ...

  • Merkblatt für die Haushalte

    Wilmersdorf. Auf Abschnitt 14 der blauen Seifenkarte wird vom 28. Februar ab ein Stück Körperseife zum Preise von 0,40 RM oder zwei Normalstücke Körperseife zum Preise von je 0,20 RM verteilt. Die Seife hat einen Fettsäuregehalt von je 30 g. Auf Abschnitt S gibt es eine Schachtel Zündhölzer. — Die Abschnitte 14 und S verlieren ihre Gültigkeit am 6 ...

  • Berlins „lebendem Adreßbuch"

    nehmen. Trotz des großen Gedränges im Meldezimmer bekommen daher die Auskunftsuchenden, sofern sie imstande sind, die notwendigsten Angaben zu machen, in kurzer Zeit Bescheid. An Hand des ausgefüllten Fragebogens suchen die Angestellten aus den nach einem bestimmten Schema eingeordneten Karteikästen die blauen (Frauen) oder gelben (Männer) Karteikarten heraus; etwas länger dauert es nur bei den zahlreicher vorkommenden Namen, wie bei den 50 000 Schulzes oder 30 000 Schmidts ...

  • Ist das Gerechtigkeit?

    Wir erhalten folgende Zuschrift: Im „Telegraf" vom Dienstag, dem 24. Z. 1918, finde ich unter Leserbriefe eine Notiz über den steuerfreien Betrag für Kriegerwitwen über 100,— RM. Als Frau eines hingerichteten Widerstandskämpfers gegen den Faschismus erregt dieses bei mir tiefstes Befremden. Uns Opfern des Faschismus hat man den steuerfreien Betrag von 100,— RM gestrichen ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstünden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr — Telefon: 42 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Vertag: Berlin'SW 68, Zimmerstr. 87-91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr. 8428 — Postscheckkonto: „Neues Deutsch ...

  • Berliner Bauplan nicht genehmigt

    Der Berliner Bauplan für das Rechnungsjahr l!M«/w ist von dem zuständigen Komitee der a:"J- ierten Kommandantur nicht genehmigt worden. Der Abteilung für Bau- und Wohnungswesen des Berliner Magistrats wurde aulgegeben, bis zum 13- März 1948 einen neuen Bauplan aufzustellen, der auf einer Gesamtausgabe von 400 000 000 Mark beruht ...

  • Wie wird das Wetter «•rfei?

    Professor M. Gnnzrrl

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