17. Okt.

Ausgabe vom 29.01.1947

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  • Rhetorik und Argumente

    Als eine der Berliner SPD ziemlich nahestehende Tageszeitung vor kurzem schalkhaft schrieb, daß man einigen SPD-Führern schon w.eder die Bewilligung von Panzerkreuzern zutrauen könne, hatte diese Zeitung nicht minder zum Ausdruck brinaen wollen: Die bisherigen Beschlüsse der Sozialdemokratie darf man ...

  • Eine heitere Liste

    Nazis und Kriegsverbrecher in Wirtschaft und Verwaltung in der Westzone

    „Ermuntert durch die Politik der westlichen BesatzungsmScht« haben die alten reaktionären Kräfte der faschistischen Kriegswirtschaft ihre abwartende Haltung aufgegeben und drängen sich mit wachsendem Erfolg in alle wirtschaftlichen Schlüsselstellungen hinein." Aus der Rede von Otto Grotewohl^ auf der 8 ...

  • KURZE AUSLANDS-NACHRICHTEN

    • Präsident Truman drückt» In einer Botschaft an König Gustav von Schweden sein Beileid zum Tode des Prinzen Gustav Adolf aus. • Eine „fliegende Festung" stürzte am Montag kurz nach dem Aufstieg vom Hirtland-Flugplatz ab. Man nimmt an, daß zwölf Mann der Besatzung getötet wurden. • Zwischen Großbritannien und den USA ist ein Luftfahrtsabkommen vereinbart worden, nach dem Zivilflugzeuge aller Nationen die Flugstützpunkte auf den Bermudas benutzen können ...

  • Jugoslawiens Memorandum

    Für eine gemeinsame Politik im Sinne der Potsdamer Beschlüsse

    Besonders auf wirtschaftlichem Gebiet ist eine gemeinsame Politik, so heißt es in der Denkschrift weiter, Bedingung für dieerfolgreiche Entnazifizierung, mit der die Zerstörung der wirtschaftlichen Basis des Imperialismus und der Aggression äußerst eng verbunden ist, wie auch die Zerschlagung der Kartellsyndikaie, Trusts und anderer monopolistischer Vereinigungen und die Liquidierung der großen Landgüter, die eine wirtschaftliche Grundlage der Junker darstei ' ...

  • Einigung über italienisches Kabinett?

    Rom 28. Januar (ADN). Eine Einigung zwischen den verschiedenen Parteien über die Neubildung eines Kabinetts der verbreiterten Koalition und die Verteilung der Minister soll nach informierten politischen Kreisen in Rom erzielt worden sein. Danach sollen die Demokraten fünf Ministersitze, die Kommunisten drei, die Sozialisten zwei, die Republikaner zwei und die Unabhängigen ebenfalls zwei «Thalien ...

  • Das tschechoslowakische Memorandum

    London, 28. Januar (ADN). Die tschechoslowakische Regierung übermittelte den Sonderbeauftragten der vier Außenminister für die deutsche Frage ein Memorandum, aus dem hervorgeht, daß die Tschechslowakei ein zentralisiertes Deutschland fordert. Ein deutscher Bundesstaat würde, so heißt es in der tschechoslowakischen Denkschrift, die Kontrolle der Alliierten schwachen ...

  • Frankreich erneut für Bundesstaat

    Washington, 28. Januar (ADN). Henri Bonn^t, der diplomatische Vertreter Frankreichs in den USA, überreichte am Montag dem amerikanischen Staatsdepartement neue französische Vorschläge für einen künftigen losen Bundesstaat Deutschland, der an Stelle eines zentral geleiteten Deutschlands treten soll. Es handele sich, so erklärte Bonnet dem stellvertretende Außenminister Dean Acheson, um zwei Memoranden, und zwar eins für die UebercranTSzeit und eins für das diuernde Narhkrietrsre^ime ...

  • Schadhaftes Geld wird ersetzt

    Berlin, 28. Januar (ADN). Um schadhafte Geldscheine zu ersetzen, wird ein Betrag von 2,5 Milliarden Mark, den die amerikanischen Streitkräfte während der erstem Besatzungszeit in einem thüringischen Salzbergwerk aufgefunden haben, zur Verfügung gestellt. D»s Summe, die gich in eiheirTSafe der Militärregierune bei der Reichsbank in Frankfurt a ...

  • Keine USA-Hilfe für Verschleppte

    Washington, 28. Januar (ADN). Präsident Truman forderte den Kongreß auf. Ergänzungszuwendungen in Höhe von 300 Millionen DoClar für die verschleppten Personen in Europa zu bewilligen. Die Forderung Trumans stieß auf die küh'e Erwiderung des Vorsitzenden des Zuwendungsausschusses im Weißen Haus, John Tab er ...

  • Norwegens Stellungnahme

    Oslo, 28. Januar (ADN). Der Inhalt des vom norwegischen Botschafter in London der Konferenz der Sonderbeauftragten übergeben en Memorandums zu den Friedensbedingungen für Deutschland wurde am Dienstagabend vom norwegischen Außenmindsterium bekanntgegeben. Norwegen erachte es im Interesse seiner Sicherheit ...

  • Mehr Kuranstalten iür Werktätige

    Berlin, 28. Januar (ADN), „Troti aller Schwierigkeiten werde es in diesem Jahr möglicli sein, eine bedeutend erweiterte Heilund Genesungsfürsorge durch die Sozialversicherungsanstalten der Länder und Provinzen der sowjetischen Besatzungszone in (lang zu bringen", erklärte die Vizepräsidentin der Deu-tschen Verwaltung für Arbeit nnd Sozialfürsorge, Jennv Matern, einem ADN-Vertreter ...

  • er-

    New York, 28. Januar (ADN). Der amerikanische stellvertretende Außenminister, John Hilldring, gab nach Reuter am Montag bekannt, daß die Regierung der USA den französischen Vorschlag angenommen habe, freiwillige Arbeiter unter den mehr als 600 000 deutschen KYiefrwefansrenpn in FT-ankreich zu werben, die die Amerikaner in den letzten Kriegstaijen gefangennahmen ...

  • Die Ziele der Byrd-Expedition

    New York, 28 Januar, (APN). Den vorwiegend militärischen Charakter, der amerikanischen Antarktis-Expedition unterstreicht einer ihrer Teilnehmer, 'der Unite'd-Press-Korreapondent L..S. Howard, der. in einem Bericht ausführt, daß die verantwortlichen Flottenkom-«., mandeure der Expedition sich hauptsächlich" mit taktischen Militärproblemen beschäftigten ...

  • Masaryk für Zusammenkunft der Großen Drei

    London, 28. Januar (ADN). Die „Großen Drei , der britische Ministerpräsident Attlee, Präsident l'uman und Generalissimus Stalin, sollten noch eine weitere Zusammenkunft haben, bevor der deutsche und der österreichische Friedensvertrag endgültig erörtert werden wird, erklärte der tschechoslowakische Außenminister Masaryk in einem Interview in London ...

  • Kältewelle In Portugal

    Lissabon. 28. Januar (ADN). Der Einbruch der Kältewelle, die von schweren Stürmen befrleitet wird unidSchneefäßle selbst in den Außenbezirken Lissabons und auf der Insel Madeira brachte, hat in Portugal mehrere Todesopfer gefordert. Albanien bittet.um Verschiebung New York, 28. Januar (ADN). In der Dien»- tagsitzung des Sicherheitsrates sollt© der brit'stfh-albanisehe Streitfall wegen des Zwischenfalles in der Straße von Korfu diskutiert werden ...

  • Abrüstungsdebatte nicht vertagt

    Washington, 28. _Januar (ADN). Nach eintr Unterredung mit Außenminister Marthall äußerte der amerikanische Vertreter beim Atomenergie-Kontrollausschuß, dafi di« USA nicht eine Vertagung der Diskussionen vuber die Abrüstungsfragen, die für den 4. Februar im Sicherheitsrat vorgesehen seien, verlangen würden ...

  • Nokrashi Pascha das Vertrauen ausgesprochen

    Kairo, 28. Januar (ADN). Nach dem Bericht des ägyptischen Premierministers vor der Aibgeofdnetenkammer über die Entscheidung seiner Regierung, die Angelegenheit des angloägyptischen Vertrages der UN vorzulegen. wurde nach einer Reutermeldune am Montagabend dem Kabinett Nokrashi Paschas von der Kammer das Yertrauen ausgesproch>*r ...

  • Die Regierungskrise in Italien

    Rom, 28. Januar (ADN). Nach seiner Konferenz mit de Gasperi erk'ärte Togliatti, er habe de Gasperi mitgeteilt, daß die Kommunisten bereit seien, ihm bei der Ueberwindung- der Schwierigkeiten zu helfen. De Gasperi habe jedoch für seinen Vorschlag einer gemeinsamen Besprpchuncf der Vertreter aller Parteien keine Begeisterung gezeigt ...

  • Für starke militärische Organisation

    Washington, 28. Januar (ADN), General Eisenhower, der Chef des Generalstabs der USA-Armee, erklärte auf einer Zusammenkunft des Pressekluibs in Washington, daß die USA eine starke militärische Organisation unterhalten sollten, um ihre Sicherheit zu schützen, bis eine Weltorganisation bereit sei, den Frieden endgültig zu siehern ...

  • Wann unterzeichnet Bevin?

    London, 28. Januar (ADN). Erst nachdem im britischen Unterhaus eine Debatte über auswärtige Angelegenheiten stattgefunden haben wird, wird der britische Außenminister Bevin die Friedensverträge mit den fünf ehemaligen Satellitenstaaten Nazideutschlands unterzeichnen.

  • Finnland nimmt Friedensvertrag an

    Helsinki, 28. Januar (ADN). Das finnische Parlament gab am Montag seine Zustimmung zu dem Vorschlag der Regierung, den finnischen Friedensvertrag ohne Abstimmung anzunehmen. Im Verlauf der Debatte gaben Abgeordnete der Hoffnung auf künftige Erleichterungen Ausdruck.

  • Evakuierung ausgesetzt

    Warschau, 28. Januar (ADN). Die polnischen Behörden haben wegen der großen Kälte, die augenblicklich in Europa herrscht, beschlossen, die Evakuierung der Deutschen aus Polen vorläufig zu unterbrechen, wie AFP meldet.

  • Auch Frankreichs Vorschlag eingereicht

    Moskau, 28. Januar (ADN). Der französische Botschafter in Moskau, General Gatroux, übergab am Montag Molotow zwei französische Memoranden bezüglich des Organisationsplans für Deutschland.

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  • Blich auf London

    Deutschlands Zukunft »oll sich In Moskau entscheiden. Aber schon die Londoner Vorkonferenz läßt einen Blick über die Schwelle zu, die uns noch vom Frieden trennt. Achtzehn kleine Nationen unterbreiten dort Ihre Forderungen und ihre Ansichten über die zukünftige Friedensregelung. Wenn man die bisher vorliegenden Ansprüche zusammenzählen und die politischen Pläne auf einen Nenner bringen würde, dann gäbe es für Deutschland keine Zukunft mehr ...

  • Giftpfeile gegen die Demokratie

    E» darf Immerhin in der Geschichte des deutschen Journalismus ein einzigartiger Vorgang genannt werden — wobei wir von der Goebbels- Fritzsche-Periode absehen —, wenn eine sich demokratisch nennende Zeitung in aller Oeffentlichkeit eingesteht, daß ei© sich nicht nur keineswegs scheue, ihre Spalten mit Falschmeldungen zu füllen, sondern, daß sie dies sogar als ihre „journalistische Pflicht" betrachte ...

  • Volle Staatsbiirgerreehte iür die Jugend

    Antrag der SED Im Thüringer Landtag einstimmig angenommen / Thüringen bereitet Bericht für Moskauer Konferenz vor

    Weimar, 28. Januar (ND). Heute trat der thü. rlngieche Landtag zu seiner ersten Tagung im neuen Jahr zusammen. Im Laufe der Vormittagssitzung sprach der Volksbildungsminister, Dr. W o 1 f f, über grundsätzliche Fragen der Schulreform. Der Schulunterricht umfaßt jetzt 500 000 Schulkinder gegenüber 200 000 in den früheren Jahren ...

  • Die geistige Situation

    Beginn der großen Kulturtagung der SED

    Eine vom Zentralsekretariat der SED, Abteilung Kultur und Erziehung, für den 28, 29. und 30. Januar einberufene Kulturkonferenz und Lehrertagung wies bei ihrer Eröffnung am Dienstag, 28. Januar, einen ungewöhnlich zahlreichen Besuch auf. Delegierte der Sozialistischen Einheitspartei, Vertreter der Zentralverwaltung für Volksbildung, vom FDGB, FDJ und vom Kulturbund aus der sowjetischen Zone und Vertreter aus den westlichen Zonen waren erschienen ...

  • Gesundheitswesen und Gewerkschaften

    Berliner Zonenkonierenz der Sektion Gesundheitswesen im FDGB

    Kürzlich hielt die Sektion Gesundheitswesen der IG Oeffentliche Betriebe und Verwaltungen in der sowjetischen Besatzungzone im Haus der ZentralverwaHung ihre erste Zonenkonferenz ab. Der erste Vorsitzende Karl Oltersdorf und Dr. med. Dr. phil. Georges behandelten in ihren Referaten das Thema „Gesundh&jtswes'en und Gewerkschaften" ...

  • Fritzsche wußte von nichts

    Nürnberg, 28. Januar (ADN). In dem Spruchkammerverfahren gegen Fritzsche kritisierte der Beisitzer, Dr. Drexel, die Behauptung des Angeklagten, von den Judenmorden nichts gewußt zuhaben. Er hielt Fritzsche vor, daß im Auftrage de3 Reichspropagandaministeriums eine Statistik über die ermordeten Juden aufgestellt worden sei ...

  • Severing, Düsterberg und Oskar v. Hindenburg als Zeugen

    Nürnberg, 28. Januar (ADN). In der Dienstagverhaudlung der Nürnberger Spruchkammer gegen Papen wurden der frühere preußische Innenminister Karl Severing, der ehemalige Führer des Stahlhelms, Düsterberg, und der ehemalige General Oskar von Hindenburg als Zeugen vernommen. Karl Severing gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß „Mangel an Wahrhaftigkeit" die ganze Regierungstätigkeit Papena gekennzeichnet habe ...

  • Landtassfraktion außerhalb des Parlaments

    München, 28. Januar (Eig. Ber.) Die Kommunistische Landtagsfraktion außerhalb des Parlaments gab auf einer Pressekonferenz, an der die Münohener Zeitungen und der Rundfunk ihre Vertreter entsandt hatten, eine Reihe von Anträgen und Vorschlägen bekannt, die sie dem Landtag einreichen wird. Zu den Maßnahmen Frankreichs im Saargebiet bringt Hermann S c h i r m e r, Nürnberg, im Landtag einen Initiativantrag ein, in dem sich die KPD für den Verbleib des Saargebietes bei Deutschland einsetzt ...

  • Studenten wählen an der Berliner Universität

    Nachdem die Studenten in Wahlversammlungen mit dem Statut und der Wahlordnung bekanntgemacht warden, stellen sich nunmehr in den einzelnen Fakultäten die Kandidaten ihren Wählern vor. Wie der Leiter des HauptwahCauaschusses, -me<i, stud. Reißner, erklärte, wurden für die FakaMteräte 131 und für den Studentenrat 98 Kandidaten aufgestellt ...

  • „Ich bin sehr zuversichtlich64

    Der Dipl.-Jng. Dietz, der am 20.10.1945 nach Rußland abgereist ist und jetzt seine Frau, Kinder und Schwiegereltern nachkommen lassen will, schreibt an seine Angehörigen u. a.: „Wir simd am 2. 11. am Ziel angelangt und haben uns sogar' schon an d''e neuen Lebensbedingungen recht gut gewöhnt. Nach Ueberwindung einiger AnfanfTsschwier^keäten werden wir hier ein ganz erhvfrliohes Leben; führen können ...

  • Angriffe gegen Dr. Schumacher

    Frankfurt a.M., 28. Januar (Privattelegramm). Anläßlich des Rücktritts des bisherigen Vorsitzenden des bizonalen Wirtschaftsausschusses Dr. Müller, gegen den die sozialdemokratischen Wirtschaftsminister der englischen und amerikanischen Zone ein Mißtrauensvotum eingebracht hatten, verstieg sich der Vorsitzende der hessischen CDU-Fraktion, Dr ...

  • CSU-Mitteilungsblatt kritisiert Regierungserklärung

    München, 28. Januar (Eigener Bericht). Die „Mitteilungen der Christlich-Sozialen Union" vom 25. Januar nehmen zur Regierungserklärung de3 Ministerpräsidenten Ehardt (CSU) Stellung und bezeichnen diese als nicht völlig-befriedigend. Notwendiger alsder Aulbau einer Staatsverwaltung und die Einführung neuer Gesetze sei die Sicherung eines Lebensminimums für die Masse unseres deutschen Volkes ...

  • Landeswahlgesetz nicht bestätigt

    Kiel, 28. Januar (ADN), 'Das neue Wahlgesetz für Schleswig-Holstein, das vor kurzem vom Landtag beschlossen wurde, ist vom britischen Gouverneur nicht bestätigt worden, der das Gesetz an den Landtag zurückverwies. Die Kritik des Gouverneurs richtet sich gegen die in dem neuen Wahlgesetz enthaltene Bestimmung, nach der alle Parteien bei der Zuteilung von Mandaten nicht berücksichtigt werden, die in keinem der 42 Wahlkreise in direkter Wahl eine Mehrheit erreichen ...

  • Trostlose Rattenlöcher

    Dortmund (Eig. Bericht). Im Geschäftsstellenbereich Hamm sind von den 17 000 angeworbenen JungbergleHten nur 3000 geblieben. Auf "einer Tagung des Jugendrings in Dortmund wandten sich alle Vertreter der Jugendverbände in einer Resolution gegen die zwangsweise Verpflichtung Jugendlicher für den Bergbau ...

  • BLICK INS REICH

    Bentheim will deutsch bleiben

    Bentheim, 28. Januar (ADN). „Die Bevölkerung der Grafschaft Bentheim befindet sich wegen der am Sonnabend durch den Hamburger Sender verbreiteten Meldung über die, holländischen Forderungen auf die Grafschaft Bentheim in großer Anregung", heißt es in einem Telegramm des Landratä des Kreises Grafschaft Bentheim, Dr ...

  • Vom Kalmenhof-Prozeß

    Frankfurt a.M., 28. Januar (ADN). Die Todesstrafe für die Angeklagten Wesse, Weber und Großmann wegen Mordes beantragte die Anklagevertretung im Kalmenhof-Prozeß. Für die Angeklagte Wrona wurde wegen Beihilfe zum Mord eine Zuchthausstrafe von zehn Jahren, für den Angeklagten Kirsch wegen Begünstigung des Mordes an dem Zögling Schmidt umd ■wegen fortgesetzter Mißhandlungen von Zöglingen eine Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren beaatragt ...

  • Führende Nazis wenig gefragt

    Herne (Eig. Ber.). Im Hauptaussehuß des Regierungsbezirks Köln wurden bis jetzt etwa 3S00 Pensionäre (Beamte) entnazifiziert, davon wurden 40 abgelehnt. Von dtn 400 Pensionären der Polizei verfielen 200 der Ablehnung. Eine wirkliche Entnazifizierung hat bis Jetzt noch nirgends stattgefunden. Das beweist der Stadtkieis Köln, der in etwa 300 Fällen nur fünf führende Ivazis der Berufungskommission vorlegte ...

  • 30 Todesurteile in Rastadt beantragt

    Bastadt, 28. Januar (ADN). Das Todesurteil gegen 36 Angeklagte beantragte der Ankläger im Rastadtprozeß. Für 14 weitere angeklagte Wachmannschaften des KZ-Lagers Struthoff- Natzweiler forderte der Anklagevertreter Freiheitsstrafen zwischen einigen Jahren Gefängnis und lebenslänglichem Zuchthaus.

  • Frankfurt ruft Fritz von Unruh

    Hamburg, 28. Januar (ADN). Die Stadtverwaltung von Frankfurt a. M. hat, wie der Hamburger Rundfunk mitteilt, dem Dichter Fritz von Unruh, der seit dreizehn Jahren als Emigrant in den USA lebt, den historischen Renten- Turm in der Frankfurter Innenstadt als Wohnsitz auf Lebenszeit angeboten.

  • Wiederaufbaupläne in Aachen

    Aachen, 28. Januar (ADN). Zwei Thermal- Trinkbrunnen sollen in Aachen errichtet und zwei Badehallen wiederhergestellt werden, wie die Stadtverordnetenversammlung von Aachen beschlossen hat. Die Kosten der Bauvorhaben werden auf rund 500 000 Mark geschätzt

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  • Das Wasser ist das Blut d@r Erde

    Keine Mißwirtschaft mit den Abwässern

    Daß ein planloser Raub an dem Waldbestand zur Verödung des Landes führt, ist allgemein bekannt. Wir nennen das Verkarstung, nach der Halbinsel Karst, die ein besonders trauriges Beispiel bietet, und die pyrenäische Halbinsel, einst die Kornkammer Roms. Es gibt aber eine andere Gefahr, eine Mißwirtschaft auf anderem Gebiet, die auch oder daneben die gleichen katastrophalen Folgen der Verkarstung zeitigen kann ...

  • Voraussetzung für die Kohlenproduktionssleigerung

    Ohne die Verdoppelung unserer Kohlenförderung ist der Aufbau einer einheitlichen deutschen Friedenswirtschaft, die dem deutschen Volke den ihm vom Alliierten Kontrollrat garantierten Lebensstandard sichert, nicht möglich. Doch die Kohlenförderung Deutschlands ist nicht nur eine- deutsche Frage; sie hat eine ebenso große Bedeutung für fast alle europäischen Länder ...

  • Wirfsdiaftsnadiriditen

    Zinn- und Wolfram-Gewinnung

    P. D. Durch die Wiederinbetriebnahme von Erzgruben im Bundesland Sachsen ist auch die Förderung von Wolfram und Zinn wieder in Gang gekommen. Diese beiden wichtigen Edelmetalle kommen nirgends in Deutschland In abbauwürdigen Lagern vor. Die Gruben von Altenberg und Sadisdorf Im östlichen Erzgebirge haben jetzt nach schwierigen Wiederherstellungsarbeiten die Zinnförderung wieder aufgenommen ...

  • Eine langlebige Unternehmerorganisalion

    Nach einem englischen Sprichwort hat die Katze neun Leben. Das trifft auch für manche Einrichtungen unseres öffentlichen Lebens zu und besonders für alles, was die Konzerne und ihre Neuenorganisationen anbelangt. Da gab es z. B. in Halle/Saale einen Deutschen Braunkohlen-Industrie-Verein, eine der Einrichtungen der monopolistischen Braunkohlenmagnaten ...

  • Landeskammer der Technik gegründet

    Im Stadthaussaal zu Erfurt fand am 22. Januar 1947 die Gründungskundgebung der Landeskammer Thüringens, Kammer der Technik, statt. Zahlreiche Vertreter der Landesregierung der Stadtverwaltung Erfurt, der antifaschistischen Parteien sowie Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler aus gani Thüringen waren erschienen ...

  • Ks.

    Stockholm. Schweden fahrte 194« für 1,4 Milliarden Kronen Waren ein. Die Ausfuhr erreichte dagegen nur 2,5 Milliarden Krönen.' Bern. Die Schweizer Bundesbahnen sehen »ich durch das drohende Verslegen der Wasservorräte genötigt, wahrscheinlich vom 3. Februar 1947 an den Personenverkehr um 60 Proz. einzuschränken ...

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  • Wie bekommt Berlin Holz?

    Idi nehme Bezug auf den Artikel in Ihrer Alisgabe vom Sonnabend, den 25. Januar „Wie bekommt Berlin Holz?" In diesem Artikel wird in einer Stelle erklärt, daß die Fuhrunternehmer keine große Lust zum Holz fahren haben. Das konnte bei einem oberflächlichen jrenschen den Eindruck erwecken, als läge das ...

  • itetzie Berliner Neuigkeiten

    Semesterbeginn bti den Vorstudienanstalten Zu dem am 15. April beginnenden Sommersemester der Vorstudienanstalt werden Bewerbungen bis zum 15. Februar angenommen. Melden können sich Bewerber im Alter von 18 bis 30 Jahren, die aus sozialen oder politischen Gründen eine zum Studium notwendige Vorbildung unter dem Naziregime nicht erwerben konnten ...

  • Für Schaufensterscheiben ist Glas da

    Die Steglitzer sind mit Recht empört

    Das mußten auch die Steglitzer in diesan Tagen erstaunt feststellen, als sie die neuen großen Schaufensterscheiben des Pianohauses Kaiser in der Schloßstraße neben dem Rathaus entdeckten. „Verdammt herausfordernd!" murrte ein alter HVGer zornig. „Für so etwas ist nun Glas in rauhen Mengen da, aber wir ...

  • oJäzcgf /^ohfeH^H &&> Neues Deutschland Oberstabsriclitcr Wulle in Hamburg?

    ES war für mich eine Genugtung, in der Ausgabe der Zeitung „Neues Deutschland" vom Sonntag, dem 12. Januar, die Handlungsweise einiger Wehrmachtsgerichtsoffiziere gebührend angeprangert zu sehen. Ich meine hiermit den Aufsatz „Oberfefdrichter Schröder läßt schießen" mit dem Untertitel „Wer sind die Schuldigen der Berliner Soldatenhinrichtungen?" Der Aufsatz gib ...

  • Pg-Neurose

    Die beiden Kältewellen und die unendlichen Schwierigkeiten in ihrem Gefolge haben Berlin nicht uniergehen lassen. Ungebrochen hat die Millionensiadt Berlin die Kalasirophe überwunden und so ganz nebenbei, von nur wenigen beachtet, haben auch Berlins Mediziner ihre Schlacht gegen den Wiriter gewonnen ...

  • Die I

    ank de§ kleinen Mannes 15 000 Pfänder im Städtischen Leihhaus 1948

    Die Stadtische Pfandleihe in der Elsasser Straße 74 hat im Jahre 1946 mit einem Finanzaufwand von fast vier Millionen Mark rund 15 000 Pfandsachen bearbeitet. Es sind vor allem Arbeiter und Angestellte, die Pfandstücke, insbesondere Bekleidung, Goldünd Silbersachen. Rundfunkapparate, Fahrräder und Kleinmöbel hierher bringen ...

  • Deine Partei, die SED, ruft Didi!

    Kreisreferentenvorbesprechungen Thema: „Die Nazilüge vom Lebens- Freitag, 31. Januar Kreis Treptow: 17,30 Uhr, Brückenstr. 2 (Referent: Otto Winzer). Kreis Wilmersdorf: 17,30 Uhr, Kaiserallee 187 (Referent: Heinz Brandt). Kreis Spandau: 19 Uhr, Grüner Weg 19 (Kefe^ rent: Karl Mewis). Kreis Mitte: 17 Uhr, Elsasser Str ...

  • ... und für die gestohlenen?

    Nach Zeitungsnotizen gibt es Ersatz für Frostkartoffeln. Von den hierfür zur Verfügung gestellten 4000 Tonnen sind nur -etwas über 1200 Tonnen von den Berliner Hausfrauen in Anspruch genommen worden. Warum erhält man für durch Kellereinbruch entwendete Kartoffeln keinen Ersatz? Es müßte auf alle Fälle eine Möglichkeit geschaffen Werden, daß zumindestens Teilersatz gegeben wird ...

  • Aus den Geriehtssiilen Treffpunkt: U-Balm Alexanderplatz

    Der 25 Jahre alte Rudolf Liebing hatte im August v J. auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz eine Frau Z. kennengelernt. Auf seine Frage, ob sie etwas zu verkaufen habe, bot sie ihm 400 amerikanische Zigaretten zum Preise von 3500 Mark an. L. erklärte, einen Interessenten für die Zigaretten zu haben, und sie verabredeten sich für den nächsten Abend an der gleichen Stelle ...

  • Ersatz für die erfrorenen Kartoffeln ...

    Alles verpacken mit Papier und Decken, Unterbringen im Zimmer, haben nicht verhindern können, daß wohl den meisten Berlinern ein erheblicher Teil ihrer Kartoffeln erfroren ist. In einer der letzten Stadtverordnetenversammlungen ist der Antrag gestellt worden, für die verdorbenen Kartoffeln Ersatz zu liefern ...

  • Wo bleiben die Schuhe für Schulkinder?

    Aus einem Rechenschaftsbericht des Bezirksamtes Reinickendorf geht hervor, daß 17 417 Paar Schuhe, davon 10 750 Paar Kinderschuhe, verteilt worden sind. Jeder fünfte Reinickendorfer habe also ein Paar Schuhe erhalten. Der Bezirk Reinickendorf ist groß; in Tegel dürfte die Verteilungsquote weniger günstig ausgefallen sein ...

  • 4©H0 Schaff nerinnen and Falirer

    2000 Berliner Frauen und Mäcfchen sind seit dem Zusammenbruih von der BVG als Straßenbahnschaf'nerinnen ausgebildet worden. Dazu kommen 1500 Männer, die in der gleichen Zeit an der Ausbildungsstätte im Straßenbahnhof MiillerstraEe die Schaffnerprüfung bestanden, haben. Die Zahl der neuen Straßenbahnfahrer, die hier seitdem ihr Examen bestanden, beträgt über 500 ...

  • Wo bleiben die Stearinkerzen?

    Vor geraumer Zeit wurde durch eine Reportage Im Berliner Rundfunk klar ersichtlich, daß die Stearinkerzen-Fabrikation in erheblichem Umfange angelaufen ist mit der Erklärung, daß fast ausschließlich der deutsche Markt damit beliefert würde. Von den in der Industrie schwer arbeitenden Frauen, auf denen ...

  • Der Zucker für die Alten

    In einer Leserzuschrift, die in der Ausgabe vom 20. Dezember 1946 von Ihnen veröffentlicht wurde, beschwert sich Frau Elisabeth Brück, Berlin- Steglitz, Maßmannstraße 111, darüber, daß der Zucker aus der Irlandspende in fünf Zuteilungen von je Vj Pfund abgegeben wird, und daß die alten Leute bei dieser Kälte also~ fünfmal den Weg machen müßten, um den Zucker zu erhalten ...

  • Wundertüten!

    An viele Nachkriegserscheinungen sind wir gewöhnt und nehmen manches Uebel in Kauf, aber manche Dinge sind nicht so ohne weiteres hinzunehmen, um sie mit einem Lächeln zu entschuldigen. Tüten aus Landkarten verschiedener Erdteile und Städte mit gsnauer geographischer Lage aus den Eroberungsfeldzügen des hitlerischen Raubkrieges überschwemmen den Markt ...

  • 1 Liter Wasserbrühe = 1,50 EM

    In der vorigen Woche konnte man bei der Schlächterei Rosa Link, Berlin N 58, Korsörerstr. 3, folgendes Plakat im Schaufenster lesen: „Sonnabend von 1—3 Uhr Brülle pro Person '/2 Liter". Als der Sbnnabend nun herankam, war vor dem Laden ein großer Auflauf, Die Kundschaft konnte nicht schnell genug ihren Topf abgeben ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion nur von 11 bis 13 Uhr — Telefon: 42 50 21, Nachtruf: 42 09 41 — Verlag: Berlin SW 68, Zimmerstraße 8&—91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr. 8428 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" Berlin Nr. 9680 — Telefon: 42 59 51, Nachtexpedition: 42 28 45 — Anzeigenannahme nur Berlin SW 68, Zimmerstraße 88—91 von 10 bis 14 Uhr (sonnabends bis 12 Uhr) ...

  • Wie wird das Wetter morgen?

    Übersicht: Die Zufuhr kalter Polarluft nach Mittelund Norddeutschland wird zeitweise abgeschwächt, jedoch ist bei ausreichender Bewölkung noch mit scharfem Nachtfrost zu rechnen. Voraussage für Berlin: Wechselnd bewölkt, mäßige bis schwache Winde, vorübergehend Niederschlagsneigung, Mittagstemperatur unter minus 5 Grad, t'efste Temperatur der Nacht minus 6 bis minus 10 Grad ...

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  • Die Geschichtswissenschait und der Marxismus

    Zum 101. Geburtstag Franz Mehrings

    Aufgabe der Geschichtswissenschaft ist es, geschichtliche Epochen, Bewegungen und Persönlichkeiten so darzustellen, wie sie wirklich waren und nicht, wie sie vom Standpunkte bestimmter gegenwärtiger Interessen wünschenswert erscheinen. Die Behauptung, „Geschichte schreibt, wer die Macht hat" ist letzten Endes nichts anderes als die Rechtfertigung der nazistischen Geschichtsauffassung mit allen ihren Folgen ...

  • Der Löwe I

    Hast du Todor gekannt? Et legte seine Hand auf die Zeitungen, die wir beide ge lesen hatten. Wir saßen in einem Cafe. — „Ja. Das wai ein Mann." — „Wie war er denn?" — „Er war ein M'.nn. Ich will dir erzählen, wie ich mit Todor Panitza bei den Komitatschis war. Er war unser Woiwode. Stell dir vor, der Kongreß von Firmine hatte unsere ganze Abteilung in den Bezirk Drama geschickt ...

  • ROMAN y0M WARWICK DEEPIN6

    39. Fortsetzung. Unerfüllbare Wünsche! So legte er sich wieder auf den Rücken und lauschte, ob sich Kitty nicht endlich in dem oberen Zimmer rührte. Auch sie würde sicherlich früh munter sein, und der alte George sollte heute schon um sieben Uhr statt um acht antreten, um den Rasen zu mähen und die letzte Hand an den Garten zu legen ...

  • Die Zeitschritt des wissenschaftlichen Sozialismus

    Die Vereinigung aller Sozialisten Deutschlands ist ein Prozeß, für dessen praktische Vollendung nicht nur die Nöte der Zeit mit ihrer unabweislichen Forderung nach Geschlossenheit der Kampfkraft, sondern vor allem auch die grundsätzliche theoretische Auseinandersetzung mit den Fehlern der Vergangenheit innerhalb der Arbeiterschaft beitragen werden ...

  • Wir erinnern uns.. .

    Am 27. Januar 1808 wurde David Friedrich Strauß geboren, der wahren Mut im Leben bewiesen hat. Sc'n erstes Buch „Das Leben Jesu" und sein letztes „Der alte und der neue Glaube" zeugen davon. Sie enthalten seine ganze Weltanschauung. In dem erstgenannten Werk löste er die Evangeliengeschichte in Mythologie auf ...

  • Berliner Rundfunk

    Donnerstag, 30. Januar 1945

    5.00 : Programmdurchsage / 6.00 und 7.00: Nachrich« ten und Wetterbericht / 11.00 Nachrichten 11.10: Nachrichten aus Ländern und Provinzen / 12.45: Landfunk / 13.00: Nachric'.it und Wetterbericht / 13.15: Berliner Stadtreportec / 14.00: Die tägliche Zeitungsschau / 16.00: Nachrichten , 17.30: Sie fragen — Wir antworten / 17 ...

  • Felix Timm ermann gestorben

    Im Alter von 61 Jahren ist in Baden-Baden der bekannte flämische Schriftsteller Felix Timmermanns gestorben. Timmermanns hatte in Deutschland eine sehr große Leserschaft gefunden.

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  • LUISE ZIETZ I Das Lehen einer Kämplerin

    Ueberall in Deutschland und vor allem im Westen, wo die Oberbürgermeisterin von Essen eine rühmliche Ausnahme bildet, begegnen uns Frauen, die wohl gegen Unrecht und Unbill jammern und klagen, aber nicht zu kämpfen wagen. Für alle die Frauen, die mit mir die beschwerliche Reise von Bergisch- Gladbach nach Hannover unternehmen mußten, um das ...

  • Was erwarten wir Frauen yon der Moskauer Konferenz?

    Es ist ein Irrtum, wenn man behauptet, die Frauen hätten für so große politische Ereignisse, wie die bevorstehende Moskauer Konferenz, auf der über die Zukunft Deutschlands entschieden werden soll, kein Interesse. Gewiß, ein Großteil der Frauen ertrinkt fast in der Flut der täglichen Sorgen und Leiden, die Wachen und Klarblickenden aber — und ihrer sind, nicht wenige — wissen, daß ihr persönliches Leid und Leben eng mit dem Schicksal ganz Deutschlands verknüpft ist ...

  • Fürsorge iür die arbeitende Frau

    Fast jede arbeitende Frau hat neben ihrer Berufsarbeit noch Kinder und Haushalt zu versorgen. Es müssen also Mittel und Wege gefunden werden, die Frauen zu entlasten. Die Anregung des Frauensekretariats des FDGB, Frauenkommissionen in den Betrieben zu bilden, fand deshalb auch allgemeines Verständnis, handelte es sich ja nicht nur darum, dem Betriebsrat die Forderungen der Frauen zu unterbreiten, sondern mitzuwirken bei ihrer Durchsetzung ...

  • Kein Idealismus bei den Berlinerinnen?

    Es lehlt an geschultem Sdiwesiernpersonal

    In unserem Artikel „Bei den Sorgenkindern Berlins" am 5. d. M. haben wir auf jden spürbaren Mangel an geschulten Säuglings. f'und Kinderpflege- bzw Schwesternpersonal im Hauptkinderheim der Stadt Berlin hingewiesen. Wie wir inzwischen festges.ellt haben, ist dies in allen Berliner Krankenhäusern und Anstalten eine allgemeine Erscheinung, deren baldige Behebung von allen Anstaltsleitern sowie der Aerztesrhaft im Interesse der Kranken gefordert wird ...

  • Tagung der demokratisch gesinnten Frauen

    Sowjetische Delegierte brachte Grüße der internationalen Fraueniöderaiion

    Berlin, 28 Januar (ADN). Im Mittelpunkt der Sitzung des Vorbereitenden Komitees zur Schaffung eines demokratischen Frauenbundes, die unter der Leitung von Frau Prof. Hertwig in Berlin stattfand, stand die Begrüßungsrede der sowjetischen Delegierten' der Internationalen Frauenföderation, Nadesdha Parfjonowa ...

  • Kin der Schicksale

    Unsere Kinder spüren heute die Auswirkungen des HiUerkrieges am stärksten. Sje wurden früh hineingestellt in einen überaus harten Lebenskampf. Das Leid hat in ihre kleinem Gesichter seine Spuren eingezeichnet. Den schwersten Strapazen der Landstraße ausgesetzt, können sich viele von ihnen heute nur schwer an die neue Umgebung gewöhnen: sie sind scheu, und schwer lasten die tragischen Erlebnisse auf ihnen ...

  • Frauen und Mütter!

    Nur die neue demokratische Republik kann euch gleichen Lohn für qleiche Arbeit, eine volle Gleichberechtigung als Frau auf allen Gebieten und Ausbau des Kinder- und Mutterschutzes sichern. Der Sozialismus, für den wir kämpfen, bringt den Frauen gleiches Recht und volle Entfaltungsmöglichkeiten. (Aus ...

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