Berlin (ND). Auch am Freitag wurden in der ganzen Bepublik die Gespricfae der Kandidaten der Nationalen Front mit ihren Wahlern fortgesetzt In ihrem Mittelpunkt standen die Verwirklichung der Beschlüsse des1 XL Parteitages der SED und der iu Wahlaufruf dargelegten gemeinsamen Ziele der Bürger aller Klassen und Schichten.
Ueckermlndfe Mit Genossenschaftsbauern und Arbeitern aus LPG und VEG der Kooperation Ferdinandshof und Werktätigen des Schlacht- und Verarbeitungsbetriebes Pasewalk sprach der Spitzenkandidat des Wahlkreises 58, Werner Felfe, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED. In den Begegnungen erklärten sie, daß sie am 8. Juni ihre Stimme den Kandidaten der Nationalen Front geben werden. Werner Felfe würdigte die Leistungen auf den Feldern, in den Ställen und im Pasewalker Betrieb als sichtbare Beiträge zur ökonomischen Stärkung der DDR und betonte: „So wie wir den Sozialismus stärken, wachsen unsere Möglichkeiten, den Frieden zu festigen.4* Er verwies dabei auf die Worte des Wahlaufrufs, daO für uns nichts wichtiger ist als der Frieden, um das vom XI. Parteitag beschlossene kühne Programm zu verwirklichen.
Eisenhfittenstadt. Die Werktätigen des Eisenhüttenkombinats Ost bereiten die Wahlen mit hervorragenden Produktionsleistungen vor. Sie überboten ihre Planziele per 30. Mai in der Nettoproduktion mit 3,4 Tagen und in der industriellen Warenproduktion mit 1,8 Tagen. Mit diesen Ergebnissen empfingen sie den Spitzenkandidaten des' Wahlkreises 24 Günther Kleiber, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, zu einem Wahlmeeting. Günther Kleiber gab seiner Freude Ausdrude, Arbeitskollektive kennenzulernen, „die durch ihre fleißige Arbeit das geschaffen haben, worauf wir alle stolz sind: das international bekannte bedeutsame metallurgische Zentrum an der Oder"., Er würdigte die Leistungen des Werkkollektivs als bedeutsamen Beitrag zur Stärkung der Republik im Sinne des Wahlaufrufs.
RffbeL Auf dem Marktplatz der Kreisstadt Röbel hatten sich am Freitagabend Tausende Bürger zu einer Wahlkundgebung versammelt, an der mit Margarete Müller, Kandidat des Politbüros des ZK der SED, und Fritz Dallmann, Vorsitzender des Zentralvorstandes der VdgB, Spitzenkandidaten des Volkskammerwahlkreises 57 teilnahmen. Mit ihnen ergriffen mehrere Einwohner der Stadt das Wort und legten dar, wie sie die in den Beschlüssen des XI. Parteitages und im Wahlaufruf gesetzten Ziele mit Elan verwirklichen.
Margarete Müller betonte: „Oberste Maxime unseres Handelns ist und bleibt, alles zu tun für das Wohl des Volkes, für das Glück der Menschen, für ein Leben in Frieden." Fritz Dallmann erklärte: „Die jetzt auf den Feldern stehenden Kulturen lassen erkennen, daß wir unser Versprechen einhalten werden, im Parteitagsjahr die höchsten Erträge zu ernten."
Die beiden Spitzenkandidaten hatten zuvor in den LPG der Pflanzenproduktion und der Tierproduktion in Ludorf Gespräche mit den Bauern geführt
Berlin. Erstwähler aus der Erweiterten Oberschule Berlin-Marzahn waren die Gesprächspartner des Volkskammerkandidaten Günter Hartmann, Mitglied des Präsidiums und Sekretär des Hauptausschusses der NDPD. Auf Fragen zur Bündnispolitik erklärte er; „Wachsende Führungsrolle der Partei der Arbeiterklasse und hohe gesellschaftliche Mitverantwortung ihrer Verbündeten gehören fester, denn je zusammen. Sie charakterisieren unser Bündnis. Es trug dazu bei, daß unsere Republik ein stabiler sozialistischer Staat ist"
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